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Demokratie braucht eine funktionierende Öffentlichkeit – und die verschwindet gerade
Für Euch kuratiert: Die demokratische Debatte verschiebt sich dorthin, wo sie sich selbst abschafft – auf Plattformen, die wenigen Männern gehören, die gerade dabei sind, die Spielregeln umzuschreiben. Ralf Heimann spricht im MDR-Altpapier vom „Feldzug gegen die liberale Demokratie”. Habermas warnte vor dem digitalen Feudalismus, Peter Sloterdijk beschreibt den heutigen Fürsten als Träger von Medien-, Affekt- und Aufmerksamkeitsmacht – das Cover seines neuen Buches zeigt passenderweise Donald Trump. Mark Zuckberg liefert gerade das Lehrstück, indem er das Wort „Antifa” aus seinen asozialen Plattformen entfernen will – in devotem Gehorsam gegenüber Trump.
Gunnar Sohn beschreibt parallel, wie der professionelle Journalismus ökonomisch zwischen Paywall und Plattform aufgerieben wird. Und ine Allensbach-Umfrage im Auftrag der FAZ widmet sich dem Them “Zuhören” – und muss natürlich im Titel ins Bashing gegenüber den Grünen einstimmen, die sich demnach noch vor der AfD mit anderen Meinungen schwer tun. Dabei gibt es ganz andere, viel interessantere Erkenntnisse. Dieser Beitrag sortiert, warum gepflegter Diskurs freie Plattformen braucht – und warum beides im Moment gleichzeitig verschwindet.
Feldzug gegen die Demokratie: Warum die Krise der Öffentlichkeit keine Medienkrise ist
Ralf Heimann formuliert im MDR-Altpapier einen Satz, der sich festsetzt: Was wir gerade erleben, ist kein Krieg gegen Medien – es ist ein Feldzug gegen die liberale Demokratie. Wer sich wie die BigTech-Mogule aus den USA immer mehr die Kontrolle über die Öffentlichkeit aneignet, sie vielleicht gar schon besitzt, eignet sich die Macht des Volkes, der Wählerinnen und Wähler an. So einfach und so brutal ist die Diagnose. Das geht weit über Stilfragen oder Etiketten im Netz hinaus.
Der Paderborner Medienwissenschaftler Christian Fuchs bringt es so auf den Punkt: Die Krise der Öffentlichkeit ist eine Krise des Kapitalismus, der in Globalisierung, Digitalisierung und ökonomischen Verwerfungen seine eigene Ordnung ins Rutschen gebracht hat. In diesem unwirtlichen Klima bietet der digitale Faschismus das, was den Menschen aus guten Gründen fehlt: Halt, Orientierung, eine klare Erzählung.
Nur dass diese Erzählung billig gekauft ist – Ängste und Wut werden auf konstruierte Sündenböcke umgelenkt, Identität wird als vermeintlich bedrohter Phantombesitz inszeniert, der nie real war. Das ist keine Randerscheinung einer sonst funktionierenden Demokratie, sondern ihr strukturelles Gegenmodell. Und es gedeiht präzise dort besonders gut, wo Aufmerksamkeit Ware ist, Empörung Währung und Zuspitzung der Motor: auf besagten großen Plattformen.
Der Fürst auf dem Marktplatz: Habermas, Sloterdijk und Metas „Antifa”-Regel
Jürgen Habermas hat noch zu Lebzeiten davor gewarnt, dass wir in eine Art digitalen Feudalismus zurückgleiten könnten. Das Bild ist präzise. Im Mittelalter gehörte der Marktplatz dem König oder der Kirche – dort wurde verhandelt, getauscht, gestritten, aber nach Regeln, die andere gesetzt hatten. Heute ist der Marktplatz die Plattform, und die Könige heißen Mark Zuckerberg und Elon Musk. Sie setzen die Regeln, sie ändern sie, sie räumen auf, wenn es ihnen politisch opportun erscheint.
Peter Sloterdijk hat diesen neuen Fürsten in seinem Buch „Der Fürst und seine Erben” beschrieben – und das Cover zeigt, wohl kaum zufällig, Donald Trump. Im Gespräch mit dem ORF hat er den Gedanken zugespitzt: Der Fürst trägt heute keine Krone mehr. Er trägt Medienmacht, Affektmacht, Aufmerksamkeitsmacht. Die Macht, die früher durch Land, Erbe und militärische Gefolgschaft gesichert war, stützt sich heute auf das, was auf Bildschirmen sichtbar und klickbar ist. Und wer diese Sichtbarkeit kontrolliert, kontrolliert den politischen Möglichkeitsraum.
Dass Trump diese Rolle nicht zufällig besetzt, sich gar als Heilsbringer und Messias inszeniert, habe ich in diesem Blog schon mehrfach beschrieben. Nach dem berühmten Eklat mit Wolodymyr Selenskyj im Oval Office im Februar 2025, bei dem er den ukrainischen Präsidenten vor laufenden Kameras zusammenfaltete, sagte Trump den entlarvenden Satz: „This is going to be great television.” Wer so spricht, regiert nicht. Er inszeniert.
Trump ist ein ehemaliger Reality-TV-Star, der die Präsidentschaft konsequent als Fortsetzung seiner Show mit anderen Mitteln betreibt – polarisierend, unterhaltsam, jede Grenzüberschreitung ein Quoten-Event, der davon ablenkt, wie er und seine Gefolgsleute inklusive der TechBros sich bereichern. Die Logik ist keine politische, sondern eine mediale: Das nächste Bild, die nächste Empörung, der nächste Auftritt. Genau das ist Sloterdijks Fürst: Er braucht kein Programm, er braucht Sendeplatz. Und die Plattformen liefern ihn rund um die Uhr, kostenlos, ungefiltert, vor allem algorithmisch durch Musks und Zuckersbergs asoziale Medien und TikTok verstärkt.
Wie nah das an der Gegenwart ist, zeigt ein Bericht, den Sam Biddle in dieser Woche für The Intercept veröffentlicht hat. Meta hat seine Community Standards still und leise so umgeschrieben, dass das Wort „Antifa” künftig als potenzieller Regelverstoß gilt, sobald es in die Nähe eines „Threat Signals” auftaucht – und was als Threat Signal zählt, ist weit ausgelegt: historische Gewaltereignisse, militärische Sprache, Bilder von Waffen.
Flankiert wird das von Trumps Verordnung, Antifa als „inländische Terrororganisation” einzustufen – obwohl es diese Organisation schlicht nicht gibt. Meta liefert die technische Umsetzung zu Trumps politischem Wunsch. Das ist kein Kollateralschaden schludriger Moderation, das ist Sloterdijks Fürst in Aktion: Der Hausherr definiert, welches Vokabular auf seinem Marktplatz noch geduldet wird. In einem solchen Raum lässt sich vieles führen, aber kein freier demokratischer Diskurs.
Wenn der Journalismus allein an der Kasse steht
Die andere Seite des digitalen Feudalismus beschreibt Gunnar Sohn in seinem Blog „ichsagmal.com”. Anlass ist die Schließung der Digitaleinheit von Bauer Media – 160 Stellen verschwinden, ein weiteres Symptom einer strukturellen Erosion. Gunnars Befund: Das alte Verlagsgeschäft war ein Bündel – Nachrichten, Kommentare, Stellenmarkt, Immobilien, Kleinanzeigen, lokale Präsenz. Das Bündel war wirtschaftlich stark, weil sich die Teile gegenseitig stützten.
Dieses Bündel hat sich aufgelöst. Autos wanderten zu Autoscout, Jobs zu Stepstone und LinkedIn, Wohnungen zu Immoplattformen. Zurück bleibt das teuerste, riskanteste Stück: der professionelle Inhalt. Ohne Quersubvention. Und ohne wirklich tragfähiges digitales Geschäftsmodell. Dass die Branche darauf mit Paywalls, Abooffensiven und immer neuen Bezahlschranken reagiert, ist keine Antwort. Es ist die digitale Variante des alten Kioskdenkens in einer Zeit, in der die Leserschaft längst on demand lebt.
Entscheidend wird sein zweiter Punkt: Die Verlage verlieren nicht nur Geld, sie verlieren ihre Stellung im Markt. Früher besaßen sie Produktion, Bündelung, Vertrieb und Vermarktung. Heute gehört ihnen oft nur noch die Redaktion – der Rest liegt bei Plattformen, Suchmaschinen, App-Stores und Adtech-Ketten. Wer nur noch den Inhalt besitzt, besitzt im digitalen Medienmarkt das riskanteste Glied.
Diese strukturelle Erosion zeigt sich nicht nur in den Verlagen, sondern trifft die gesamte Medienlandschaft. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier empfängt dieser Tage Vertreter von Lokalmedien im Schloss Bellevue – ein Signal der Wertschätzung für eine Branche, die unter einbrechendem Suchmaschinen-Traffic und hohem Kostendruck leidet. Wie Florian Harms im Tagesanbruch treffend formuliert: Mehr als die Hälfte des “Contents” im digitalen Universum entstammt bereits der synthetischen Feder künstlicher Intelligenzen, Tendenz zunehmend. Das World Wide Web ist zu einem Spinnennetz mutiert, in dessen Fälschungsfäden sich sogar aufgeklärte Zeitgenossen verheddern.
Von Rogan zu KI-Bots: Wie Influencer die Demokratie kapern
Diese Entwicklung zeigt sich besonders drastisch in den USA, wo eine Studie des Jordan Center for Journalism Innovation die komplette Umkehr der Informationshierarchie dokumentiert. Knapp 70 Prozent der Amerikaner informieren sich online, nur noch 55 Prozent schauen Fernsehnachrichten, Zeitungen erreichen nur noch 25 Prozent. Der umstrittene Podcaster Joe Rogan führt das Ranking der einflussreichsten Nicht-Politiker an, gefolgt von Fox-News-Gesichtern und konservativen Kommentatoren.
Bei den Harris-Wählern dominieren Late-Night-Entertainer wie Jimmy Kimmel und Stephen Colbert als primäre Informationsquellen. Trump und andere Politiker umgehen die redaktionellen Filter komplett und kommunizieren direkt mit ihrer Basis – Influencer statt Journalisten, Unterhaltung statt demokratischer Öffentlichkeit.
Wie man diesen Verfall der professionellen Berichterstattung systematisch ausnutzt, zeigt eine Recherche der New York Times: Hunderte KI-generierte Pro-Trump-Influencer sind in den sozialen Medien aufgetaucht – Avatare, die wie echte Menschen aussehen, aber vollständig künstlich erstellt wurden. “If you support Trump, you just made a friend”, sagen sie alle mit derselben Botschaft.
Mindestens 304 solcher Accounts wurden allein auf TikTok identifiziert, einige mit über 35.000 Followern, manche Posts mit mehr als einer halben Million Aufrufen. Die Kosten pro Post: 1 bis 3 Dollar. “They’re trying to spread political messages and give an illusion of a consensus”, erklärt ein KI-Experte. Es ist der digitale Feudalismus in Perfektion: Wo echter Journalismus erodiert, füllen Fake-Influencer das Vakuum.
Inmitten dieser Auswüchse wirke der professionelle Journalismus fast wie ein Anachronismus, meint Florian Harms im T-Online Tagesanbruch. Professionelle Berichterstattung funktioniert anders: Sie hinterfragt, prüft, wägt ab, ordnet ein. Echte Journalisten rufen dazwischen, statt nachzuplappern. Sie erklären, statt zu predigen. Sie suchen das Gespräch mit ihren Lesern, statt Panik zu verbreiten. Und sie behalten (hoffentlich) einen klaren Kopf, während um sie herum die Influencer-Maschinerie hyperventiliert.
Von redaktioneller Verantwortung zu Algorithmus-Klickerei
Hier treffen sich die Linien. Wenn Meta den Diskursraum einhegt und parallel die publizistische Infrastruktur, die Gegenöffentlichkeit herstellen müsste, ökonomisch ausgezehrt wird, dann verschiebt sich Öffentlichkeit – wie Gunnar präzise schreibt – schleichend weg von redaktioneller Verantwortung, hin zu Plattformlogik, Personenkult und Erregungsökonomie. Nicht jede Zeitung muss gerettet werden, wie Gunnar richtig bemerkt. Aber der Journalismus schon. Und dafür braucht es eine Medienpolitik, die publizistische Infrastruktur so ernst nimmt wie kulturelle oder wissenschaftliche Infrastruktur – und nicht als Nebensache neben Tankrabatt und Rentenpaket.
Die Dringlichkeit wird deutlich, wenn man das gemeinsame Positionspapier der Verlegerverbände aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Luxemburg und Südtirol liest: “Wer den Informationsfluss kontrolliert, kontrolliert die Demokratie. Diese Kontrolle darf nicht bei digitalen Gatekeepern monopolisiert werden. Die Politik steht an einem historischen Scheideweg: Entweder sichert sie die Rahmenbedingungen für die wirtschaftliche Basis unabhängiger Medien – oder sie überlässt die Grundlage der demokratischen Öffentlichkeit wenigen globalen Plattformkonzernen und KI-Anbietern.” Präziser lässt sich das Dilemma kaum beschreiben.
Debattenkultur als Ablenkung: Die FAZ muss natürlich mit den Grünen aufmachen
Parallel zu alldem hat das Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag der FAZ eine Umfrage zum Thema Zuhören veröffentlicht, die einige wichtige Aussagen über Öffentlichkeit und Demokratie enthält. Diejenigen, die Meinungsfreiheit am lautesten einfordern, meinen damit oft nur die Freiheit der eigenen Meinung. Analoge Freundeskreise sind politisch homogener als digitale – die liebgewonnene Erzählung von der Filterblase im Netz, die einen sonst vielfältigen Offline-Austausch zerstört, hält den Ergebnissen von Allensbach nicht stand.
Problematisch wird es erst, wenn der Kontakt ganz abreißt – wenn man Andersdenkende nicht mehr im Umfeld hat, weil man sich von ihnen getrennt hat oder weil man sich so abgekapselt hat, dass man ihnen gar nicht mehr begegnet. Und genau das zeigte sich 2022 in einer einzigen Gruppe: Nur unter rechtsradikalen Befragten sagte die Mehrheit, in ihrem Umkreis gebe es solche Personen nicht. Die AfD-Sympathisanten leben also überwiegend in einem geschlossenen Milieu, in dem alle ähnlich ticken – nicht, weil sie von der Gesellschaft ausgegrenzt werden, sondern weil sie sich selbst aus ihr herausgezogen haben. Das ist die empirische Widerlegung des Opfer-Narrativs, das in diesen Kreisen so gern gepflegt wird.
Auch wenn ich das bei Grünen in unserem Bekanntenkreis manchmal beobachte: Traurig ist, dass auch eine etablierte, seriöse Publikation wie die FAZ ins Grünen-Bashing einstimmen muss. Überschrift, Vorspann, Teaser: Grünen-Bashing. Sie muss natürlich mit der Zahl aufmachen, dass 28 Prozent der Grünen-Anhänger Probleme mit abweichenden Meinungen haben – knapp vor den AfD-Anhängern mit 24 Prozent. Das ist keine Ungeschicklichkeit, das ist eine bewusste redaktionelle Entscheidung. Schade.
Sie reiht sich ein in ein derzeit bekanntes Muster: Wo immer es sich so drehen lässt, dass die progressive Mitte als eigentliches Intoleranzproblem erscheint, wird es gedreht – bei der FAZ wohl des eigenen rechtskonservativ-demokratischen Selbstverständnisses. Nach dem Sieg von Maygar in Ungarn ist der feuchte Traum der FAZ-Redaktion (und mancher Konservativer inklusive der CDU/CSU) rechts schlägt rechts außen – Ungarn als Vorbild. wohl Dass dabei eine Partei, die ganze Bevölkerungsgruppen aus dem demokratischen Raum remigrieren will, bei diesem Narrativ auf Platz zwei der Sorgenkinder rutscht, wird offenen Auges in Kauf genommen.
Dass die beiden Zahlen inhaltlich nicht vergleichbar sind, weil Intoleranz gegenüber abweichenden Meinungen in einem Milieu, das die Meinungsfreiheit anderer programmatisch bestreitet, etwas völlig anderes bedeutet, ist keines einordnenden Satzes wert. Dass die Studie der Medienanstalten vom 10. April zeigt, dass sich ausgerechnet AfD-Affine in ihrer Meinungsäußerung eingeschränkt fühlen, während Grüne und Linke häufiger angeben, frei sprechen zu können – der eigentliche Hinweis auf eine verzerrte Meinungsfreiheitsdebatte – taucht in der FAZ-Geschichte nicht auf. Eine Zeitung, die den Feldzug gegen die liberale Demokratie ernst nimmt, würde solche Gedanken zumindest mit einfließen lassen.
Freie Räume statt fremder Höfe: Was jetzt zu tun wäre
Gepflegter demokratischer Diskurs braucht freie Räume. Das ist der Punkt, an dem alle Linien zusammenlaufen. Solange die Infrastruktur, auf der wir einander begegnen, privat, zentralisiert und profitorientiert organisiert ist, wird jeder Appell an bessere Umgangsformen zur Kosmetik.
Patrick Gensing formuliert das in seinem taz-Essay klar: Erst wenn Sichtbarkeit nicht mehr monopolisiert wird, können Fakten wieder als gemeinsame Bezugsebene wirken. Nicht als unfehlbare Wahrheit, sondern als Grundlage für Verständigung. Das ist der strukturelle Gegenentwurf zu Sloterdijks neuem Fürsten und Zuckerbergs Hausordnung.
Und hier kommt Heimanns wichtigste Pointe ins Spiel. Das Digitale, digitale Öffentlichkeitsräume, schreibt er, gelten weiterhin als Spezialthema von Nerds und Datenschützern – etwas, um das man sich neben den vermeintlich wichtigen Dingen wie Tankrabatt, Grenzkontrollen und Rentenpaket irgendwie auch kümmert, sofern Zeit ist. Die AfD sieht das ganz anders …
Irgendwann müsste mal durchdringen, dass an diesem vermeintlichen Spleen von komischen Nerds die Demokratie hängt. Plattformregulierung, Interoperabilität, digitale Souveränität, öffentlich-rechtliche digitale Räume, europäische Alternativen zu Meta und X, ein Fediverse, das nicht nur von einer engagierten Minderheit getragen wird, eine Medienpolitik, die publizistische Infrastruktur als Infrastruktur begreift – das sind keine Orchideenthemen. Das sind die Versorgungsleitungen der Demokratie.
Wenn wir sie weiter an die Fürsten in Kalifornien auslagern, dürfen wir uns nicht wundern, wenn der Ton rauer und die Räume enger werden. Freie Räume entstehen nicht, weil wir höflicher werden. Sie entstehen, weil wir sie bauen, pflegen und politisch verteidigen. Und wenn wir sie haben – freie, unabhängige, demokratisch verfasste Räume –, dann wäre es wirklich schön, wenn wir einander darin auch zuhören. Nicht weil eine Umfrage es anmahnt. Sondern weil es die Grundlage ist, auf der Demokratie überhaupt möglich wird.
Quellen & Leseempfehlungen
- Ralf Heimann: Herrschaftszeiten – Das Altpapier vom 16. April 2026 (MDR)
- Florian Harms: Tagesanbruch Steinmeier setzt ein starkes Zeichen (t-online, April 2026)
- Patrick Gensing: Fake News drohen das Rennen gegen Fakten zu gewinnen, was kann man dagegen tun? (taz)
- Christian Fuchs: Digitaler Faschismus und digitaler Kapitalismus (tripleC, Vol. 24 No. 1, 2026)
- Gunnar Sohn: Wenn der Journalismus allein an der Kasse steht (ichsagmal.com)
- Gunnar Sohn: Der Fürst kehrt nicht zurück – er war nie fort: Das ORF-Gespräch mit Peter Sloterdijk als Bühne einer alten Wahrheit (ichsagmal.com)
- Thomas Gutschker: Ungarn als Vorbild? : Rechts schlägt rechts außen (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 19.4.2026)
- Peter Sloterdijk: Der Fürst und seine Erben: Über große Männer im Zeitalter der gewöhnlichen Leute (Buch, 2026)
- Sam Biddle: Facebook and Instagram Tighten Censorship Rules for Saying „Antifa” (The Intercept, 14. April 2026)
- Thomas Petersen: Allensbach-Umfrage: Grünen-Anhänger tun sich mit anderen Meinungen besonders schwer(FAZ)
- Denis Glismann: Studie der Medienanstalten: Debattenkultur im Netz erodiert (netzpolitik.org, 10. April 2026)
- die medienanstalten: Transparenz-Check – Digitale Diskussionsräume: Diskursqualität & Beteiligung unter journalistisch-redaktionellen Beiträgen in Sozialen Medien (2026)
- Florian Harms: Tagesanbruch Steinmeier setzt ein starkes Zeichen (t-online, 21.4.2026)
- Jonas Schaible: Newsletter „beimwort” (zitiert in Heimann, Altpapier)
- Verlegerverbände Deutschland/Österreich/Schweiz/Luxemburg/Südtirol: Gemeinsamer Aufruf für faire Rahmenbedingungen im digitalen Medienmarkt
- Stefan Krempl: Bye-bye TV-News: US-Wähler setzen auf Influencer statt auf Nachrichten (heise online, 18. April 2026)
- Tiffany Hsu: Hundreds of Fake Pro-Trump Avatars Emerge on Social Media (The New York Times, 17. April 2026)
- Stefan Pfeiffer: Late Night Shows & TikTok: Trump, der Puppenspieler – Wochenschau (StefanPfeiffer.Blog, 25. September 2025)
- Stefan Pfeiffer: Great Television statt Demokratie: Wie Trump die US-Politik TV-isisiert (StefanPfeiffer.Blog, 13. August 2025)
- Stefan Pfeiffer: Fakten allein retten keine Demokratie mehr – aber wir brauchen sie (StefanPfeiffer.Blog, 2. April 2026)
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Demokratie braucht eine funktionierende Öffentlichkeit – und die verschwindet gerade
Für Euch kuratiert: Die demokratische Debatte verschiebt sich dorthin, wo sie sich selbst abschafft – auf Plattformen, die wenigen Männern gehören, die gerade dabei sind, die Spielregeln umzuschreiben. Ralf Heimann spricht im MDR-Altpapier vom „Feldzug gegen die liberale Demokratie“. Habermas warnte vor dem digitalen Feudalismus, Peter Sloterdijk beschreibt den heutigen Fürsten als Träger von Medien-, Affekt- und Aufmerksamkeitsmacht – das Cover seines neuen Buches zeigt passenderweise Donald Trump. Mark Zuckberg liefert gerade das Lehrstück, indem er das Wort „Antifa“ aus seinen asozialen Plattformen entfernen will – in devotem Gehorsam gegenüber Trump.
Gunnar Sohn beschreibt parallel, wie der professionelle Journalismus ökonomisch zwischen Paywall und Plattform aufgerieben wird. Und ine Allensbach-Umfrage im Auftrag der FAZ widmet sich dem Them „Zuhören“ – und muss natürlich im Titel ins Bashing gegenüber den Grünen einstimmen, die sich demnach noch vor der AfD mit anderen Meinungen schwer tun. Dabei gibt es ganz andere, viel interessantere Erkenntnisse. Dieser Beitrag sortiert, warum gepflegter Diskurs freie Plattformen braucht – und warum beides im Moment gleichzeitig verschwindet.
Feldzug gegen die Demokratie: Warum die Krise der Öffentlichkeit keine Medienkrise ist
Ralf Heimann formuliert im MDR-Altpapier einen Satz, der sich festsetzt: Was wir gerade erleben, ist kein Krieg gegen Medien – es ist ein Feldzug gegen die liberale Demokratie. Wer sich wie die BigTech-Mogule aus den USA immer mehr die Kontrolle über die Öffentlichkeit aneignet, sie vielleicht gar schon besitzt, eignet sich die Macht des Volkes, der Wählerinnen und Wähler an. So einfach und so brutal ist die Diagnose. Das geht weit über Stilfragen oder Etiketten im Netz hinaus.
Der Paderborner Medienwissenschaftler Christian Fuchs bringt es so auf den Punkt: Die Krise der Öffentlichkeit ist eine Krise des Kapitalismus, der in Globalisierung, Digitalisierung und ökonomischen Verwerfungen seine eigene Ordnung ins Rutschen gebracht hat. In diesem unwirtlichen Klima bietet der digitale Faschismus das, was den Menschen aus guten Gründen fehlt: Halt, Orientierung, eine klare Erzählung.
Nur dass diese Erzählung billig gekauft ist – Ängste und Wut werden auf konstruierte Sündenböcke umgelenkt, Identität wird als vermeintlich bedrohter Phantombesitz inszeniert, der nie real war. Das ist keine Randerscheinung einer sonst funktionierenden Demokratie, sondern ihr strukturelles Gegenmodell. Und es gedeiht präzise dort besonders gut, wo Aufmerksamkeit Ware ist, Empörung Währung und Zuspitzung der Motor: auf besagten großen Plattformen.
Der Fürst auf dem Marktplatz: Habermas, Sloterdijk und Metas „Antifa“-Regel
Jürgen Habermas hat noch zu Lebzeiten davor gewarnt, dass wir in eine Art digitalen Feudalismus zurückgleiten könnten. Das Bild ist präzise. Im Mittelalter gehörte der Marktplatz dem König oder der Kirche – dort wurde verhandelt, getauscht, gestritten, aber nach Regeln, die andere gesetzt hatten. Heute ist der Marktplatz die Plattform, und die Könige heißen Mark Zuckerberg und Elon Musk. Sie setzen die Regeln, sie ändern sie, sie räumen auf, wenn es ihnen politisch opportun erscheint.
Peter Sloterdijk hat diesen neuen Fürsten in seinem Buch „Der Fürst und seine Erben“ beschrieben – und das Cover zeigt, wohl kaum zufällig, Donald Trump. Im Gespräch mit dem ORF hat er den Gedanken zugespitzt: Der Fürst trägt heute keine Krone mehr. Er trägt Medienmacht, Affektmacht, Aufmerksamkeitsmacht. Die Macht, die früher durch Land, Erbe und militärische Gefolgschaft gesichert war, stützt sich heute auf das, was auf Bildschirmen sichtbar und klickbar ist. Und wer diese Sichtbarkeit kontrolliert, kontrolliert den politischen Möglichkeitsraum.
Dass Trump diese Rolle nicht zufällig besetzt, sich gar als Heilsbringer und Messias inszeniert, habe ich in diesem Blog schon mehrfach beschrieben. Nach dem berühmten Eklat mit Wolodymyr Selenskyj im Oval Office im Februar 2025, bei dem er den ukrainischen Präsidenten vor laufenden Kameras zusammenfaltete, sagte Trump den entlarvenden Satz: „This is going to be great television.“ Wer so spricht, regiert nicht. Er inszeniert.
Trump ist ein ehemaliger Reality-TV-Star, der die Präsidentschaft konsequent als Fortsetzung seiner Show mit anderen Mitteln betreibt – polarisierend, unterhaltsam, jede Grenzüberschreitung ein Quoten-Event, der davon ablenkt, wie er und seine Gefolgsleute inklusive der TechBros sich bereichern. Die Logik ist keine politische, sondern eine mediale: Das nächste Bild, die nächste Empörung, der nächste Auftritt. Genau das ist Sloterdijks Fürst: Er braucht kein Programm, er braucht Sendeplatz. Und die Plattformen liefern ihn rund um die Uhr, kostenlos, ungefiltert, vor allem algorithmisch durch Musks und Zuckersbergs asoziale Medien und TikTok verstärkt.
Wie nah das an der Gegenwart ist, zeigt ein Bericht, den Sam Biddle in dieser Woche für The Intercept veröffentlicht hat. Meta hat seine Community Standards still und leise so umgeschrieben, dass das Wort „Antifa“ künftig als potenzieller Regelverstoß gilt, sobald es in die Nähe eines „Threat Signals“ auftaucht – und was als Threat Signal zählt, ist weit ausgelegt: historische Gewaltereignisse, militärische Sprache, Bilder von Waffen.
Flankiert wird das von Trumps Verordnung, Antifa als „inländische Terrororganisation“ einzustufen – obwohl es diese Organisation schlicht nicht gibt. Meta liefert die technische Umsetzung zu Trumps politischem Wunsch. Das ist kein Kollateralschaden schludriger Moderation, das ist Sloterdijks Fürst in Aktion: Der Hausherr definiert, welches Vokabular auf seinem Marktplatz noch geduldet wird. In einem solchen Raum lässt sich vieles führen, aber kein freier demokratischer Diskurs.
Wenn der Journalismus allein an der Kasse steht
Die andere Seite des digitalen Feudalismus beschreibt Gunnar Sohn in seinem Blog „ichsagmal.com“. Anlass ist die Schließung der Digitaleinheit von Bauer Media – 160 Stellen verschwinden, ein weiteres Symptom einer strukturellen Erosion. Gunnars Befund: Das alte Verlagsgeschäft war ein Bündel – Nachrichten, Kommentare, Stellenmarkt, Immobilien, Kleinanzeigen, lokale Präsenz. Das Bündel war wirtschaftlich stark, weil sich die Teile gegenseitig stützten.
Dieses Bündel hat sich aufgelöst. Autos wanderten zu Autoscout, Jobs zu Stepstone und LinkedIn, Wohnungen zu Immoplattformen. Zurück bleibt das teuerste, riskanteste Stück: der professionelle Inhalt. Ohne Quersubvention. Und ohne wirklich tragfähiges digitales Geschäftsmodell. Dass die Branche darauf mit Paywalls, Abooffensiven und immer neuen Bezahlschranken reagiert, ist keine Antwort. Es ist die digitale Variante des alten Kioskdenkens in einer Zeit, in der die Leserschaft längst on demand lebt.
Entscheidend wird sein zweiter Punkt: Die Verlage verlieren nicht nur Geld, sie verlieren ihre Stellung im Markt. Früher besaßen sie Produktion, Bündelung, Vertrieb und Vermarktung. Heute gehört ihnen oft nur noch die Redaktion – der Rest liegt bei Plattformen, Suchmaschinen, App-Stores und Adtech-Ketten. Wer nur noch den Inhalt besitzt, besitzt im digitalen Medienmarkt das riskanteste Glied.
Diese strukturelle Erosion zeigt sich nicht nur in den Verlagen, sondern trifft die gesamte Medienlandschaft. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier empfängt dieser Tage Vertreter von Lokalmedien im Schloss Bellevue – ein Signal der Wertschätzung für eine Branche, die unter einbrechendem Suchmaschinen-Traffic und hohem Kostendruck leidet. Wie Florian Harms im Tagesanbruch treffend formuliert: Mehr als die Hälfte des „Contents“ im digitalen Universum entstammt bereits der synthetischen Feder künstlicher Intelligenzen, Tendenz zunehmend. Das World Wide Web ist zu einem Spinnennetz mutiert, in dessen Fälschungsfäden sich sogar aufgeklärte Zeitgenossen verheddern.
Von Rogan zu KI-Bots: Wie Influencer die Demokratie kapern
Diese Entwicklung zeigt sich besonders drastisch in den USA, wo eine Studie des Jordan Center for Journalism Innovation die komplette Umkehr der Informationshierarchie dokumentiert. Knapp 70 Prozent der Amerikaner informieren sich online, nur noch 55 Prozent schauen Fernsehnachrichten, Zeitungen erreichen nur noch 25 Prozent. Der umstrittene Podcaster Joe Rogan führt das Ranking der einflussreichsten Nicht-Politiker an, gefolgt von Fox-News-Gesichtern und konservativen Kommentatoren.
Bei den Harris-Wählern dominieren Late-Night-Entertainer wie Jimmy Kimmel und Stephen Colbert als primäre Informationsquellen. Trump und andere Politiker umgehen die redaktionellen Filter komplett und kommunizieren direkt mit ihrer Basis – Influencer statt Journalisten, Unterhaltung statt demokratischer Öffentlichkeit.
Wie man diesen Verfall der professionellen Berichterstattung systematisch ausnutzt, zeigt eine Recherche der New York Times: Hunderte KI-generierte Pro-Trump-Influencer sind in den sozialen Medien aufgetaucht – Avatare, die wie echte Menschen aussehen, aber vollständig künstlich erstellt wurden. „If you support Trump, you just made a friend“, sagen sie alle mit derselben Botschaft.
Mindestens 304 solcher Accounts wurden allein auf TikTok identifiziert, einige mit über 35.000 Followern, manche Posts mit mehr als einer halben Million Aufrufen. Die Kosten pro Post: 1 bis 3 Dollar. „They’re trying to spread political messages and give an illusion of a consensus“, erklärt ein KI-Experte. Es ist der digitale Feudalismus in Perfektion: Wo echter Journalismus erodiert, füllen Fake-Influencer das Vakuum.
Inmitten dieser Auswüchse wirke der professionelle Journalismus fast wie ein Anachronismus, meint Florian Harms im T-Online Tagesanbruch. Professionelle Berichterstattung funktioniert anders: Sie hinterfragt, prüft, wägt ab, ordnet ein. Echte Journalisten rufen dazwischen, statt nachzuplappern. Sie erklären, statt zu predigen. Sie suchen das Gespräch mit ihren Lesern, statt Panik zu verbreiten. Und sie behalten (hoffentlich) einen klaren Kopf, während um sie herum die Influencer-Maschinerie hyperventiliert.
Von redaktioneller Verantwortung zu Algorithmus-Klickerei
Hier treffen sich die Linien. Wenn Meta den Diskursraum einhegt und parallel die publizistische Infrastruktur, die Gegenöffentlichkeit herstellen müsste, ökonomisch ausgezehrt wird, dann verschiebt sich Öffentlichkeit – wie Gunnar präzise schreibt – schleichend weg von redaktioneller Verantwortung, hin zu Plattformlogik, Personenkult und Erregungsökonomie. Nicht jede Zeitung muss gerettet werden, wie Gunnar richtig bemerkt. Aber der Journalismus schon. Und dafür braucht es eine Medienpolitik, die publizistische Infrastruktur so ernst nimmt wie kulturelle oder wissenschaftliche Infrastruktur – und nicht als Nebensache neben Tankrabatt und Rentenpaket.
Die Dringlichkeit wird deutlich, wenn man das gemeinsame Positionspapier der Verlegerverbände aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Luxemburg und Südtirol liest: „Wer den Informationsfluss kontrolliert, kontrolliert die Demokratie. Diese Kontrolle darf nicht bei digitalen Gatekeepern monopolisiert werden. Die Politik steht an einem historischen Scheideweg: Entweder sichert sie die Rahmenbedingungen für die wirtschaftliche Basis unabhängiger Medien – oder sie überlässt die Grundlage der demokratischen Öffentlichkeit wenigen globalen Plattformkonzernen und KI-Anbietern.“ Präziser lässt sich das Dilemma kaum beschreiben.
Debattenkultur als Ablenkung: Die FAZ muss natürlich mit den Grünen aufmachen
Parallel zu alldem hat das Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag der FAZ eine Umfrage zum Thema Zuhören veröffentlicht, die einige wichtige Aussagen über Öffentlichkeit und Demokratie enthält. Diejenigen, die Meinungsfreiheit am lautesten einfordern, meinen damit oft nur die Freiheit der eigenen Meinung. Analoge Freundeskreise sind politisch homogener als digitale – die liebgewonnene Erzählung von der Filterblase im Netz, die einen sonst vielfältigen Offline-Austausch zerstört, hält den Ergebnissen von Allensbach nicht stand.
Problematisch wird es erst, wenn der Kontakt ganz abreißt – wenn man Andersdenkende nicht mehr im Umfeld hat, weil man sich von ihnen getrennt hat oder weil man sich so abgekapselt hat, dass man ihnen gar nicht mehr begegnet. Und genau das zeigte sich 2022 in einer einzigen Gruppe: Nur unter rechtsradikalen Befragten sagte die Mehrheit, in ihrem Umkreis gebe es solche Personen nicht. Die AfD-Sympathisanten leben also überwiegend in einem geschlossenen Milieu, in dem alle ähnlich ticken – nicht, weil sie von der Gesellschaft ausgegrenzt werden, sondern weil sie sich selbst aus ihr herausgezogen haben. Das ist die empirische Widerlegung des Opfer-Narrativs, das in diesen Kreisen so gern gepflegt wird.
Traurig ist, dass auch eine etablierte, seriöse Publikation wie die FAZ ins Grünen-Bashing einstimmen muss. Überschrift, Vorspann, Teaser: Grünen-Bashing. Sie muss natürlich mit der Zahl aufmachen, dass 28 Prozent der Grünen-Anhänger Probleme mit abweichenden Meinungen haben – knapp vor den AfD-Anhängern mit 24 Prozent. Das ist keine Ungeschicklichkeit, das ist eine bewusste redaktionelle Entscheidung. Schade.
Sie reiht sich ein in ein derzeit bekanntes Muster: Wo immer es sich so drehen lässt, dass die progressive Mitte als eigentliches Intoleranzproblem erscheint, wird es gedreht – bei der FAZ wohl des eigenen rechtskonservativ-demokratischen Selbstverständnisses. Nach dem Sieg von Maygar in Ungarn ist der feuchte Traum der FAZ-Redaktion (und mancher Konservativer inklusive der CDU/CSU) rechts schlägt rechts außen – Ungarn als Vorbild. wohl Dass dabei eine Partei, die ganze Bevölkerungsgruppen aus dem demokratischen Raum remigrieren will, bei diesem Narrativ auf Platz zwei der Sorgenkinder rutscht, wird offenen Auges in Kauf genommen.
Dass die beiden Zahlen inhaltlich nicht vergleichbar sind, weil Intoleranz gegenüber abweichenden Meinungen in einem Milieu, das die Meinungsfreiheit anderer programmatisch bestreitet, etwas völlig anderes bedeutet, ist keines einordnenden Satzes wert. Dass die Studie der Medienanstalten vom 10. April zeigt, dass sich ausgerechnet AfD-Affine in ihrer Meinungsäußerung eingeschränkt fühlen, während Grüne und Linke häufiger angeben, frei sprechen zu können – der eigentliche Hinweis auf eine verzerrte Meinungsfreiheitsdebatte – taucht in der FAZ-Geschichte nicht auf. Eine Zeitung, die den Feldzug gegen die liberale Demokratie ernst nimmt, würde solche Gedanken zumindest mit einfließen lassen.
Freie Räume statt fremder Höfe: Was jetzt zu tun wäre
Gepflegter demokratischer Diskurs braucht freie Räume. Das ist der Punkt, an dem alle Linien zusammenlaufen. Solange die Infrastruktur, auf der wir einander begegnen, privat, zentralisiert und profitorientiert organisiert ist, wird jeder Appell an bessere Umgangsformen zur Kosmetik.
Patrick Gensing formuliert das in seinem taz-Essay klar: Erst wenn Sichtbarkeit nicht mehr monopolisiert wird, können Fakten wieder als gemeinsame Bezugsebene wirken. Nicht als unfehlbare Wahrheit, sondern als Grundlage für Verständigung. Das ist der strukturelle Gegenentwurf zu Sloterdijks neuem Fürsten und Zuckerbergs Hausordnung.
Und hier kommt Heimanns wichtigste Pointe ins Spiel. Das Digitale, digitale Öffentlichkeitsräume, schreibt er, gelten weiterhin als Spezialthema von Nerds und Datenschützern – etwas, um das man sich neben den vermeintlich wichtigen Dingen wie Tankrabatt, Grenzkontrollen und Rentenpaket irgendwie auch kümmert, sofern Zeit ist. Die AfD sieht das ganz anders …
Irgendwann müsste mal durchdringen, dass an diesem vermeintlichen Spleen von komischen Nerds die Demokratie hängt. Plattformregulierung, Interoperabilität, digitale Souveränität, öffentlich-rechtliche digitale Räume, europäische Alternativen zu Meta und X, ein Fediverse, das nicht nur von einer engagierten Minderheit getragen wird, eine Medienpolitik, die publizistische Infrastruktur als Infrastruktur begreift – das sind keine Orchideenthemen. Das sind die Versorgungsleitungen der Demokratie.
Wenn wir sie weiter an die Fürsten in Kalifornien auslagern, dürfen wir uns nicht wundern, wenn der Ton rauer und die Räume enger werden. Freie Räume entstehen nicht, weil wir höflicher werden. Sie entstehen, weil wir sie bauen, pflegen und politisch verteidigen. Und wenn wir sie haben – freie, unabhängige, demokratisch verfasste Räume –, dann wäre es wirklich schön, wenn wir einander darin auch zuhören. Nicht weil eine Umfrage es anmahnt. Sondern weil es die Grundlage ist, auf der Demokratie überhaupt möglich wird.
Quellen & Leseempfehlungen
- Ralf Heimann: Herrschaftszeiten – Das Altpapier vom 16. April 2026 (MDR)
- Florian Harms: Tagesanbruch Steinmeier setzt ein starkes Zeichen (t-online, April 2026)
- Patrick Gensing: Fake News drohen das Rennen gegen Fakten zu gewinnen, was kann man dagegen tun? (taz)
- Christian Fuchs: Digitaler Faschismus und digitaler Kapitalismus (tripleC, Vol. 24 No. 1, 2026)
- Gunnar Sohn: Wenn der Journalismus allein an der Kasse steht (ichsagmal.com)
- Gunnar Sohn: Der Fürst kehrt nicht zurück – er war nie fort: Das ORF-Gespräch mit Peter Sloterdijk als Bühne einer alten Wahrheit (ichsagmal.com)
- Thomas Gutschker: Ungarn als Vorbild? : Rechts schlägt rechts außen (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 19.4.2026)
- Peter Sloterdijk: Der Fürst und seine Erben: Über große Männer im Zeitalter der gewöhnlichen Leute (Buch, 2026)
- Sam Biddle: Facebook and Instagram Tighten Censorship Rules for Saying „Antifa“ (The Intercept, 14. April 2026)
- Thomas Petersen: Allensbach-Umfrage: Grünen-Anhänger tun sich mit anderen Meinungen besonders schwer(FAZ)
- Denis Glismann: Studie der Medienanstalten: Debattenkultur im Netz erodiert (netzpolitik.org, 10. April 2026)
- die medienanstalten: Transparenz-Check – Digitale Diskussionsräume: Diskursqualität & Beteiligung unter journalistisch-redaktionellen Beiträgen in Sozialen Medien (2026)
- Florian Harms: Tagesanbruch Steinmeier setzt ein starkes Zeichen (t-online, 21.4.2026)
- Jonas Schaible: Newsletter „beimwort“ (zitiert in Heimann, Altpapier)
- Verlegerverbände Deutschland/Österreich/Schweiz/Luxemburg/Südtirol: Gemeinsamer Aufruf für faire Rahmenbedingungen im digitalen Medienmarkt
- Stefan Krempl: Bye-bye TV-News: US-Wähler setzen auf Influencer statt auf Nachrichten (heise online, 18. April 2026)
- Tiffany Hsu: Hundreds of Fake Pro-Trump Avatars Emerge on Social Media (The New York Times, 17. April 2026)
- Stefan Pfeiffer: Late Night Shows & TikTok: Trump, der Puppenspieler – Wochenschau (StefanPfeiffer.Blog, 25. September 2025)
- Stefan Pfeiffer: Great Television statt Demokratie: Wie Trump die US-Politik TV-isisiert (StefanPfeiffer.Blog, 13. August 2025)
- Stefan Pfeiffer: Fakten allein retten keine Demokratie mehr – aber wir brauchen sie (StefanPfeiffer.Blog, 2. April 2026)
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Did u know 2026 is the year of the Fire Horse?
For those wondering: a Fire Horse year appears once every 60 years, making it rare. This year is really about dynamic energy, passion, change, and transformation!
Appreciation for:
1. Fuschia and lilac coloured dahlias for my fave potter
2. Tomatoes on a vine plushie gift from my sister
3. The most magnificent horse brooch which I have been wearing since yesterday
4. Earrings: leaf-shaped with crystal and 2 tabby kittens under an umbrella ☺️ to remind me my kitties are watching over meThanks to my friend April for carefully chosen unexpected gifts 3&4 that heal my heart and provide soul smiles!
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Can I code on a Raspberry Pi?
💻 From Raspberry Pi Dreams to Coding Nightmares 🧠I recently migrated all my native Java executables from a Raspberry Pi Zero 2 to my home server. One machine to rule them all. With the Pi now free, I dared to ask: "Could it serve as a desktop?"
Spoiler: No. Not even close.After soldering proper connectors (because micro USB is now the tech version of a fossil), I powered it up. Not to code. Just to open a browser.
It failed. Spectacularly.
Apparently, launching a modern browser now requires a minimum of 1GB RAM and the will of a dying star. Dear frontend framework fans: maybe stop shipping entire JS ecosystems just to render a button. You're not curing cancer. Less is more.
Irony? The Pi still serves as a server, solid, silent, reliable. But opening a single webpage? That’s where it draws the line. My other Pi models are bulkier veterans. They used to work as desktop machines. Now? They drown in memory and I/O demands like kittens in a tsunami of bloated software.
Speaking of I/O, let’s talk coding:
Tools like Gradle will kill your SD card faster than you will to debug XML.
IDE's and all the modern crap survives long enough to say goodbye as they are bloatware, not software. If I had time, I would rewrite all the tools.I tried expensive SD cards. They all broke. Modern tools have no mercy.
And the shiny new Raspberry Pi 500? Still runs off an SD card.
Beautiful concept. Terrible choice for our terrible software performance.Yet, I admire it. The idea that a computer fits in a keyboard, Keyboard computers are cyberpunk incarnate.
Imagine cramming a MacBook Air's logic board into a mechanical shell.
No fan. No nonsense. Just cool, portable silicon nirvana and a clean desk everywhere.If only our software wasn't a bloated mass of lazy abstractions, we could actually use these machines. But AI's coming for us and it was trained on this mess.
So here I am, dreaming of turning my old MacBook Air into a keyboard-only cyberdeck. Who needs a screen when you’ve got a home office? Who needs a webcam when your phone stalks you from five angles?
Apple take notes: Give us something like a Pi.
#RaspberryPi #Coding #SoftwareBloat #EdgeComputing #DevLife #Minimalism #FrontendMadness
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This is when I first met Potato (tentative name) yesterday. She's Joey Puppycat Ramone's new adopted sister. He is 3 times bigger than her but she must have learned some survival techniques because she gulps down all the food in her bowl and then muscles into his and eats all his food. She also puts him at ease with constant loud purring.
#Kittens #catsofmastodon #kittensofmastodon #whitekitten #oddeyedcat #cutekitten #cuteness #かわい #かわいい #子猫
#주방 #Kätzchen -
CW: SocialFTP - Social Media as more of an Open Access (or extended view) from a file directory / FTP style interface / SFTP access to user disk space - directory directly becoming Social... or as extension / plugin to Mastodon-like soccial... more open access / less Amazon S3 space (and building from our online selves)... even just as front interface to 'see' as a skeleton list before anything - Social becoming my directory and yours that is a real / wider representation of users favourites (various combinations of components possible in Social👤FTP📂...)
@[email protected] @macgirvin Forgive me for dreaming a bit - hit and miss but some gems I hope...
Over the years I've admired and appreciated those that have in-depth knowledge BUT can also talk in the way you. Articulation and acceptance of views as the winner / creme of crop.
Ideas here are summed up as:
Social👤FTP📂 ➕ various adaptations possible of existing components (add and take away way what you like as fantasy or start with basics which I think we all have here but dream a bit).For good reason these combinations might not exist either but I think we want to see more or have something more in a different way, which overall we can get around by limiting them or incrementing...
So crudely our local disk space as FTP attached to a profile
(pretty cool idea !)Text files and jpgs etc could be taken from a standard directory and "turned" into #socialMEDIA too (if not as raw directory view even if they can or can't download).
So I would like to pitch that idea which you can think positively around with whatever #chaos or components I mention - see what you get at the end and I hope you're excited already...
Why not helping people have FTP or SFTP extension from their local existign file as part of Social?
Social👤FTP📂 ?
More below about why and why not other things - but that's the general gist....
MORE PAYING AMAZON S3 ETC ?
- Not just uploading to America #BgTech #Gafam #FANG or whatever... and then download again to everywhere else shrapnelling.Less people in the middle and person appreciation.
We already have our own files and sometimes we are doing a lot of work just to 'see' it and actually don't want to see the crap.
People go to #Debian FTP directory and pick and choose (even if I don't download a single thing it's interesting as another view).
That is interesting enough to have.📂 So a dedicated read-only directory can allow access to browse or optional offline versions of the directory (text / versions / pic gallery) and people dedicating my and you work in an overview.
No need for Life's collections, or even existing text poetry to be posted online to be valued - just a dir let's you see what social can't ! !
⛔ ⬇️ (so not download or stream but view 🔎 ...or list 📰 or less footprint ways... by name or thumbs 🖼️ is fine to start to get to know someone.
Let them explore!
This would be more social in a lot more ways (including me telling you about me) and as a dedicated all-in-one-ISH view (or just more media, not all formats) I think this scores well.
📜 Optionally some #readme-like files in root directory could be read / "translated" or displayed into a social structure output (like readme-bio.txt as a standard name) or a social software viewer - to show things in picture thumbnails - (files made so you don't have to browse all image dirs to get feel for things - meta sample pictures)
Text would be easy to show or generate.
FTP IS NATIVE
Many files are native online if I'm not wrong or not such a heavy translation - so why re-process them and even share them with people that don't know how to do that wasting time ? (some ok but no real social builg built while trump musk team up as #broligarchy / #oligarchy etc-OWN BASIC YOUTUBE
Cut out the uploading / re-uploading and not even demand resources from PeerTube until really important - no need put up another viewer far far away trying to route small-inside-big-tech to others... as a remote server or copying it constantly as smaller shrapnel to federating ot places (?). A lot of work / heat... a bit of #climatechange vibes there perhaps...ADD ON OR EXTENSION...?
Some of this idea of file access could be as a minor or major function or extension / extended part to this overall existing social profile.I can Appreciate if I'm chopping things or not wording it right but I'll be here in audio chat if interested,
==============
AGAIN THE REST IS MORE ON THAT - CAN SKIP THE BELOW IF THAT MEANS YOU'LL ANSWER NOW AND NOT FALL ASLEEP !
THANKS
==============Something of an extension or plugin to a #Mastodon style social could act as interface to what is simply a directory for a user to view and or share direct. That seems like a very simple premise and heart of what almost all people want. (put aside bandwidth for now and imagine / pretend it be to view-mode only or for select people to access fully). The idea and access ⭐
Right now we're uploading to Amazon S3 / Bezos or whoever / wherever in America and it gets copies (feeding them more) and our people are paying them heaps and then complaining we are not socially together or staying unintelligent (developing tech not developing people or their own made stuff).
So having our own existing diskspace and "view ports" as a better front to represent ourselves on a file basis seems super cool (will take critique later so build your list of good also first!) and as get the idea of that and people that way...
There might be no need to even write a bio more than leaving a text file in top level of shared directory.In FTP / SFTP how easy was / is to change any filename online. It was instant. #Peertube you need manually to add filename per video (or maybe you can batch now and include video names audo-filled in)? But then changing name after isn't easy for more than 1 file )
Seems so much more trouble than humble file or text name which could be on request for download / on demand only and be allowed via password or 1-time token.
Seems now we have copies FLYING AROUND and a lot of crap we don't ask for CONSUMING OUR TIME like kittens in a screen of crap... we end up #doomscrolling 'naturally' from that which is fine actually but maybe some of us want to be person orientated or 1-at-a-time as you can't keep see here unless work and life is #Fediverse perhaps and if anyone people have 5 websites - #codeberg/github, #website, #gaming, #cat collections etc.
So a basic view or version we can see from afar *first* and optionally more... Didn't we used to that more directly? 💾 💻 💿
TROUBLE - PUT TO THE SIDE... !
The download speed could be a later issue - but pretend 📞 ~56K #modem speed was ok to list things and worth a 1 by 1 basis for more whole basic service into someone's world- of course people have bigger pipes too so probably will be better than that. :Pipe_right: :mariones:🎈 Big files could be by request / justified on demand - and so the need to talk to people comes up again for people like me and respect is shown if interested or even dismissed.
:debian: #Debian still use #FTP / very similar. This tells me something about efficiency.
And of course people can find there big generic hollywood files elsewhere or do personal #megaupload / #dropbox / #nextcloud #fileshare if needed or see archive.org etc for bigger archived things or even leave it to them to do.
FTP / SFTP has "Update the file" and "instantly it's done" or on next refresh of browser.
Peertube takes time I think #painstakingly to show files and edit decriptions. I can't even show a text-only list of files of any user I'm right?. Just an example it's just different / for #streaming.So while I'm not comparing directly to Peertube, that's one use I'd like to see from a user and it's not even there as basic #filestore.
PICK AND CHOOSE
I suggest looking at positive perspectiveS and building into it if exciting enough... as an existing directory on a hard disk that shares / shows our interests without mass upload or description editing first - Not sure it's bad to have both...PYSCHOLOGY / HELPING OTHERS
People can actually share on-the-fly :kirby_fly: and even sort their shit because I would *certainly* sort my shit out and they would theirs if they would KNOW people would be looking at it and not talking about our leaders professionally shafting us and further taking away powers and inheritance from the future.Offline files become sorted as more people are interested and give a better reason (or better structure) to be better online.
Instead of copying only select things to social or temporary funnies - which can make it what we and they want.
Even if it's just a file name gesture of a thought or token icon of files I think this is nice - better than force fed memes or focus on Trump everywhere . It's about us (small tear!) 😂 more personally...
Somehow with this idea we need to get better...
Even if for the experts at first... or to use less the sharing-platforms for chaos -
I see the theory of just browsing ALL things or testing first with #jpg as really interesting (directly viewing things OR only as thumbnail-created sample view files) so people can see pages as 1 large thumbs file quickly without downloading individual files or creating a post for each.
Leaves us a quick #gallery type thing.SAFETY ETC ?
This idea could building what is safe already or putting limitations on software and just linking #interface to certain files - and as safer file view is developed - then we can do more with other files.Our existing browser interface already does these files (maybe not much difference to f-ing up!) but for some reason technically (good and bad) the files have to hop back and forth from America and bring it back here - increasingly with less reason or just more #entertainment (also the big powers are just blocking people / doing censorship based on our privacy profile or browers we us), Not long simple protocols.
#FTP had the power is because it is *native* to ALL linux systems and that is mega for a 70 year old protocol ➡️ still to be there rocking the sites of experts, ISO, pictures, clips... efficiently natively - raw basic content... I think this is why I am here saying this.
So it's a stupid question maybe with great result - 'why can't we *try* have a 'file explorer' type things for social until we're actually interested in downloading and then figure it out or leave it on slow download...
Not direct download for all perhaps but ANYWAY Fediverse is getting heavy - AND heavier and heavier as need for instances and long-life given to crap happens (#FreeSchool included) with infinite shelf life without conversation. We don't need to have burning energy let's face it for a lot of this one-way stuff that never aims or is people-powered enough to acumilate / convert and instead just burns until the user expires :nes_fire: 🖼️
As ethereal me as directory online or as a native / automatic front fascia representation means people can really attract something different...
Please stick with me on what you can as this I feel is what people want, more FULL overview / #OpenAccess as much as we can almost since we're getting digitally disabled / overwhelmed / reduced today to memes and talking about stupid leaders ...
We need a "here's my stuff please look before I die" and acknowledge my existence before we get pimped further by #Trumpism and attempts to not build trust together instead. Time wasted.
A lot of media is mixed or takes too long to explain or need not on social all the time - meanings are often not-translated well (unless your "just a Tehchie" and not interested in anything else).
It's love for the collection of things somehow I think that wins and by browsing something fast like FTP (or maybe it is slow but more of a real experience) you're willing to wait like previous cassette loading times #ATARI !...
📂 🚋 "I like trains" ok directory here
📂 :rainbowdance: "I want to save the world" ok see this
📂 🍪 "I want to cook something" see my #cookbook dirIt's a more whole view or traversing thing the human does for fun. (languages gets in the way or are not lists of text).
True maybe not many care but we still have to build maybe different with heart, work and soul to see more than text mainly or shattered pieces and forgetting people (not all #Fediverse fault just as another tool / view).
A kind of social on top of file-sharing directory or even side by side / extension / extended version to achieve primary achievement of all my stuff... in one view / start point for conversing in Mastodon maybe...
I know it's wild but something actually #P2P with people's files to browse would be awesome - to allow them to share in that way AND THEN develop plugging problems in other formats / views
:)
The lush access to each others stuff I'm sure is a great hook - I'll be happy to test -Also keeps the old systems alive (can't install #Matrix without 64bit browser TERRIBLE!)
After we can consider sorting the can of worms opened to achieve that kind of native basic all is good (for example #bots dedicated to opening / checking files in a #sandbox or verifying them from hashs or as a one-time pass safe checked and keeping the hash to avoid rechecking those files).
🥫 can + 🐛 worms = fun things to solve (then achieving greatness)...
It would be revolutionary and fun - if we could get into the negative *only if* also thinking about positively fusing it all nicely - that would be good.
f you can see the love for a bit more wider universal view / view access (even if not all files) that would be much more free to browse as all in one... Socially? (need people to encourage but word might spread a bit better this way more than #memes).
Benefits / Aims as Addendums:
- #TOR might come into it at some point... stopping censorship surely on it's way...
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Innovatieve onderzoeksbenaderingen: katten met gehaakte hoedjes bestuderen https://www.trendingtech.news/trending-news/2024/09/39117/innovatieve-onderzoeksbenaderingen-katten-met-gehaakte-hoedjes-bestuderen #chronische pijn bij katten #gehaakte hoeden voor katten #EEG experimenten katten #behandeling osteoartritis katten #innovatieve dierenwelzijn #Trending #News #Nieuws
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A few weeks ago, we had our second experience of the wonderful community that is the Electromagnetic Field festival.
The EMF24 sign: solar panel, water installations, and recycled circuitboards.Electromagnetic Field [background here] is also known as EMF or #emfcamp – a festival initiated by Jonty Wareing and Russ Garrett over a decade ago. It is entirely, and wonderfully, volunteer-run and community-oriented.
We first went to EMF two years ago, and that time, took a car filled up with a lot of camping gear, and as many gadgets as I could cram in alongside. For some reason, the only place I wrote much about that trip was in my newsletter… which I have been neglecting a lot, much like this blog. On that trip, we camped near to the Guild of Makers, had no particular expectations, and just had a fantastic time exploring and learning. I built an RC2014 Micro in one of the workshops, and went to some great talks.
A Plan
This year, with our Forge & Craft studio becoming more established, we wanted to do something more. I submitted two talks, one of which was accepted; we applied to be a part of the Null Sector Night Market; and, with all of the maker stuff we wanted to take along, we decided to hire a camper van and set up an area for drop-in workshops around our craft (pen plotting, vinyl cutting, heat pressing, sublimation et al… I didn’t take a 3D printer as well, but did seriously consider it!).
We even made a sign. Previous tenants of our studio had left a giant empty frame in the storage area, which we repurposed with some plywood and paint (a future upgrade will probably include some LEDs, but I didn’t have the time before the event to make those happen this time around).
A large square wooden frame painted white, with a Forge & Craft logo and URL in dark blue.About ten days before we were due to set off, the owner of the camper we’d booked let us know that the boiler was leaking and that we’d have no hot water, but on balance, that was a compromise we were OK with… The van (named Louna, and hired through Quirky Campers) was lovely, beautifully kitted out, straightforward to drive, and it worked really well for us, even when we had some mud-related challenges getting parked up at the top north east corner of the EMF site, and getting back off that spot on the morning that we left (our wonderful neighbours were good enough to give us a quick push off to get us on our way).
The Experience
There are a number of other write-ups of how folks experienced EMF 2024, and pretty much all of them have different content and highlight different things, many of which are miscellany that I missed around the site. That is to say – EMF has a lot of diverse and interesting stuff to discover.
This time I felt like an experienced hand, even as someone that had only been along once before. It turned out that several of my friends were going to be there for the first time, and had already sought advice and made connection with me about travel, planned location etc. We ended up parked at the far top corner of the site, opposite Null Sector, but also close to the Guild of Makers village that we were again loosely affiliated with (also, we’re thrilled about the MBE awarded to our brilliant GoM friend Dr Lucy Rogers!). It turns out that having a surrounding sheet of steel to sleep inside was reasonably sound-insulating compared to a tent, so we did mostly manage to get some sleep, despite the proximity to the loud late-night music generation zone!
There are far Too Many Things to write about in detail, here is but a small flavour.
Talks
I went to a handful of talks; there were too many on my planned schedule across the 4 days, but realised I would never see everything, so I sniped at some key ones and resolved to catch up on recordings of others when possible.
- I finally saw Ellie Huxtable talk about shell history with Atuin (I missed this talk at FOSDEM although did get to meet Ellie there, and she was unable to join State of Open Con, so I’m glad to have seen this!). I’m now gradually installing and learning Atuin on each device and system I regularly use.
- Love love loved Shan Sun‘s talk about becoming a maker! So interesting, and a reminder that folks from all kinds of backgrounds can find joy in creating things. Shan’s lighthouses installation in Null Sector was also really cool.
- The talk about Tiny Toolkits was really good, and has caused me to add an array of small and handy tools to my “wanted” lists…!
- There was a fun talk about connecting Arduino boards to the web, which had some great demos inside it.
- Lucy gave an inspiring talk about looking Up, and the science above our heads. Looking forward to her book on this subject.
- After my experience (and illegal treatment) by the company that used to be Twitter UK as directed by the new owner, I found the discussion about Why Tech Needs Unions very interesting. A topic about which I now, in middle age, have a lot of Thoughts, which I may share at some point.
- Martin Hamilton‘s fabulous rewind to the 1990s session about the origins of web search and how AI and capitalism have largely ruined things, was great. After briefly flirting with some other options, I’m now mostly using SearXNG for my search needs where I can. Be More Goat! 🐐
For my own time on stage, it was exciting to be able to deliver a new version of a talk I’d previously given as a 45 minute closing keynote, in a more focused 20 minute slot. I talked about the history of computer art and pen plotters – computer-driven drawing machines – and how I’ve now built several of them. There was, however, an A/V bump in the road, so I definitely lost a bit of momentum and content along the way when I had to reboot halfway though 😬 video to follow, on this one. You can find the related links and notes here.
Thanks to my friend Jacqui for taking some nice photos of me on stage!Sights
As with the talks, so very many things I could mention here, and still more we didn’t even get to encounter. Let’s summarise a few.
- the on-site (wired) phone system was, once more, a delight – it made me a bit sad that I didn’t bring anything to plug into it, again.
- a man played a Theremin to drive the output of a Tesla coil.
- there was a series of murder mystery games involving the death of our beloved Clippy. I did not play these, but loved the idea and execution and heard that a lot of people did get really engaged in solving the crime!
- A physical version of Flappy Bird! Just brilliantly executed, I loved it.
This was in the main bar; the whole of the Arcade (a separate space) was also fantastic, although I did not have a lot of time to explore. I was excited to see some games there built using Downpour, which I recently talked about on our weekly podcast. - The most engaging and intriguing installation for me was Shadowplay (inside Null Sector), from Joseph Lindley, Roger Whitham, and Jesse Benjamin. An absolutely fascinating live demonstration of image diffusion [aka generative AI] effects applied to video capture. No particular reason, except that it was cool. I could have played in there for ages!
Hacks
On to the physical “making” I got involved with…
- in 2022 I missed a workshop I was interested in on Building a Tiny Satellite Ground Station; this time, I successfully made it in. I enjoyed the experience of building a small 1⁄4-wave ground plane antenna and hooking it up to TinyGS running on a LilyGo LoRA board.
- When I got home, I excitedly started to poke around in the TinyGS project, but it seems a bit tricky to get involved with – only parts of it are open source / source-available, and the community discussion is largely on Telegram. I’m finding myself more frustrated than I’d like – I definitely would love to contribute to documentation and so forth, but have not really found a way to do so. It is fun to set up, but (my impression is that it is) not so easy to take it further. Back burner, and I may give up on it if I can’t figure out how to help and get helped.
- The Tildagon badge is great! I really enjoyed following it from announcement, through pre-event discussion, to collecting mine at the event and continuing to figure out what is possible afterwards.
- Before EMF I tentatively created up a few 3D printed addon Hexpansions, and some folks were able to confirm that they should fit, so I made a set of simple spirit level pieces, which other attendees seemed to enjoy. I’ll be making more, and you can find the designs on Printables as well. I like the concept that a hexpansion can be anything from a piece of card, through to a fully-functional electronic peripheral which contributes software to the main badge, and that we can continue to iterate on this design in the future.
- I ported my previous 2022 badge Duck Facts app as an app on the Tildagon, for all your vital Duck Facts – @emfducks, you’re welcome, QUACK! 🦆
- Before EMF I tentatively created up a few 3D printed addon Hexpansions, and some folks were able to confirm that they should fit, so I made a set of simple spirit level pieces, which other attendees seemed to enjoy. I’ll be making more, and you can find the designs on Printables as well. I like the concept that a hexpansion can be anything from a piece of card, through to a fully-functional electronic peripheral which contributes software to the main badge, and that we can continue to iterate on this design in the future.
The Magic
On Friday, we had a spot in the Night Market. We loved the experience of being there, talking to people about pen plotters and our art (and also, encouraging folks to come to see us at the pop-up by our camper, or to my talk), and making some sales. This was our first time selling as Forge & Craft outside of our own open studios, and a very different audience.
The response was really wonderful, and it felt like a great place to be.
Our stand in the Night Market, selling plots, prints, and a few HexpansionsA very busy Night MarketThe only tiny piece of feedback I had was that the Night Market space itself was relatively small for the amount of footfall and traffic that came through – we could easily have used a full table, and having a bit more space for visitors may have made it feel a little less crammed in – nonetheless, Thank You so much to the organisers for having us, it was an absolutely great experience and we barely noticed the time rush by up until the 1am (!) close!
One more magical thing, was that this was an event at which Mastodon and the Fediverse came into their own!
- Ahead of the event, I put together a Fediwall to track associated hashtags and accounts across a range of popular and related Mastodon servers. As EMF approached, the chatter became more noticeable, and I began to follow a lot of interesting folks I had not previously been aware of.
(also, you can follow hashtags on Mastodon, which can help to build a network around your areas of interest, particularly if you are on a larger server). - My old friend James Smith proposed a Fediverse Friends meetup – which unfortunately overlapped with our Night Market time, but there were two of us to man our stall, so I was able to pop out and put some faces to Fediverse handles. I even brought Mastodon stickers and (for the fortunate few who got one) some magnets as well. Even if you were not at the meetup, hopefully you may have found a cheeky Mastodon logo sticker waiting to be collected somewhere else on the site 🦣 😉
- A key element was that every organising team at the event was on the Fediverse (specifically, GoToSocial, which is what their server uses, but easily followable on Mastodon, thank you ActivityPub), and attendees could use that to keep up with announcements and news. And, in the end, the wonderful @DrLucyRogers joined in the fun! I also managed to persuade the TinyGS project to set up their account.
- There were installations that connected to the Fediverse! Fabulous! This really felt like the early days of Web 2.0 platforms again, to some extent – it could easily have been 2010 all over again, with a dot matrix printer that sat in the main bar printing out Mastodon posts with the specific hashtag (thank you Matt Gray!), and a fax machine in the Null Sector bar that took in physically doodled images and posted them on Mastodon.
The Feeling
This.
I came back feeling energised and enriched, having reconnected with my communities. We had a great time.
Roll on 2026. Thank you to everyone involved.
Postscript: I did some babbling about EMF on the podcast a couple of weeks ago, as well, just at the start. Why not take a listen?
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https://andypiper.co.uk/2024/06/20/energized-mood-flux/
#art #camping #community #emf2024 #emfcamp #forgeAndCraft #making #penplotter #publicSpeaking #Technology #volunteering
-
It is technically possible to post cat pics on Mastodon! This is Chip from Groningen. #cats #katten #catsofmastodon #redcats
-
I find it interesting that people got triggered after I wrote I will move to another #Mastodon instance, because of the #500chars limit. (the instance I am on right now has a 10k chars limit ❤️).
The person argued that Mastodon is a #microblogging software, like people are forced to it and it's not a #macroblogging website.
And I told them that any Mastodon admin can do whatever they want to their Mastodon instance and that I don't understand why there is even a separation of micro and macro blogging at all? And I still can't understand it!
I mean who cares how long your post is? If it's not interesting for people, they will scroll along, so don't worry and even on limited instances there are people doing like 10 posts at once to communicate what they want to write. Why? Why isn't 1 post enough? Why is it such a problem for some people if a limitation for communication got removed? If people want, they can still shorten their texts to 500 chars, but why force them?
I really can't understand it! It's not like we are living in the 90s where limitations were real, because technology wasn't able to take more.
For example: SMS. You have space for 160 signs, because of the 7-bit limitation. If you use unicode, there are only 70 signs. After a while special software was created, which split text to several SMS without bothering the user, because the people wanted to write longer texts.
In the year 2006 Twitter was founded and until the year 2017 only 140 signs were allowed. Later only 280 were allowed.
If you look for Mastodon on your search engine of choice (yeah, maybe #ecosia or #duckduckgo or #SearXNG ), you can read on some websites it is the better twitter, because it supports 500 signs (one of the reasons), which is almost twice as much as Twitter allowed.
But why the limitation at all? We live in the 2020s! People upload pictures which need more space than a phone had in the 90s or than a 1.4" floppy disk had. Smartphones are more powerful than the #notebook I use right now to write this text. A whole film studio fits in a pocket, AI is creating beautiful paintings, music and can even write whole books and a lot of humans will lose their jobs, but people get triggered if we break a 500 char limit? Of all technical advances, why? Why being triggered if a limitation was (almost) removed?
If we really need a limitation, we should put it where it is useful, like limiting the traffic, because people watch a lot of videos on #youtube or #netflix in 4k (or even more pixels) or endless clips on #tiktok for hours. The #internet is producing 39.9 billion tons of #co2emissions every year (https://www.webfx.com/blog/marketing/carbon-footprint-internet/) and those numbers are rising, because people are more and more addicted to entertaining media and use more time to keep their online life/online avatar shiny and healthy, like a living being, instead of looking at their health in real life.
Instead of going for a walk in a forest (without a phone), they go outside for a few minutes, take a picture of a tree and post it with the text "I love nature!", waiting for responses of dozens of strangers. And it can't be possible I am the only one seeing a #paradox there.
A limitation of traffic could help, because people could still consume their favorite series or movies or influencers, but if they do it for hours, their devices go offline and people are forced to do stuff in real life, like reading a book #tbr , doing #sports, meet people/being #social, #knitting or all the other stuff they wanted to do for a long time.
And the good news is, that we are so technologically advanced, that we can still allow transferring needed communication, like emails or phone calls. Wouldn't this be a more useful limitation?
I have a theory why breaking the character limit is a problem: Nowadays people are addicted to "bad" dopamine. They need dopamine boosts and they need it fast and frequently. Long texts aren't good for it, because a picture with a short description is better and the picture is the most important part. If you have something cute, like kittens on it, you feel better, because you got a dopamine boost. But it doesn't last long. Only a few seconds! You feel bad after a short time and you have to scroll even more to find something what gives you the next boost and the next. After a while your brain is conditioned to a high amount of dopamine that it gets harder to feel lucky. It's like alcohol, you need more and more to get drunk, until you become an #alcoholic and deny an #addiction
Isn't that sad that this could be an explanation of why there is a char limitation on a few social media platforms, even if the word "social" is in it? Shouldn't social imply a communication without obstacles?
I can only recommend to consume less entertaining media and stick to an interesting topic for a while and with long texts going deep down and don't play the slot machine to hope to win something (pulling the lever down = update the timeline). You #gamble with your #sparetime and #lifetime if you do #doomscrolling
Another theory which strengthens the one before is, that big companies want you do stay longer on their platforms. It's a business model, because if you stay longer, you consume more ads, which their customers paid for and they get more data they can sell to anybody (and yes, you are the product and not the customer). To keep you on a platform, the dopamine lever must be high and even if it can be unhealthy or dangerous to keep the dopamine level high, companies don't care about it. As long as you feel good or even better, as long as you can only feel good while scrolling on social media, companies will make a lot of profit with short posts and pictures people can scroll throw without going deep into a topic or having even the chance to leave the platform to check facts or other stuff, because they will forget what they have seen seconds before. Or can you tell me what the last 3 posts were you have seen on #instagram #tiktok or #facebook or any other #socialmedia platform?
The #fediverse is not commercial and the char limitation was already broken the day the mastodon developers decided to limit it to 500 chars. After I've seen people being triggered by breaking the 500 chars limit I think people were triggered by Mastodon, too, because "Why would you allow almost twice as much chars than Twitter?" or similar weird questions might be asked the day it was published.
And for the people who got triggered even more telling me I must use another fediverse tool for it, my question is again: Why? I looked at or even tried #pleroma #friendica #misskey #calckey #hubzilla #lemmy #peertube #writefreely #bookwyrm and none of them are good for my needs. Either they are bloaty, have too many features, don't have the features I need or do completely different stuff.
What I want:
- An easy and intuitive UI (platforms like hubzilla feel like websites from the 90s. Try it if you don't believe me. You will not find anything!)
- A platform, which doesn't eat up a lot of resources, it should be #sustainable (ok, Mastodon isn't perfect, but better than others) #greenit
- Don't provide any possible feature (stick to #minimalism )
- Content focused (you can follow hashtags on Mastodon like #vegan or #crochet which is just awesome)
- Filter out stuff you don't want to see (Mastodon can filter hashtags, like #foodporn , too)
- Easily communicate with people (a popular fediverse tool like Mastodon is perfect for this) [But I still can't understand why I can find my own replies in the time line on the web version of Mastodon?]
- Let people from other bubbles start discussions about the stuff you show them from your bubble. Only because someone is interested in something, but doesn't know it, doesn't mean it's hate
- Let people write criticism (this isn't hate, too)
- Long posts and deep conversations (oh no, we have to change a single property on a Mastodon instance and we will trigger people with it)If there is something, which fits to the list and is better than Mastodon, then let me know, please. I am curious and I am open to try new stuff!
And in the end we shouldn't force people to stick to what ever people think should be "normal". If someone wants to change something on his own Mastodon instance, then let him do it. It's like someone is putting a trailer on his own property and a neighbor is like "That's not what properties are for! We put houses on it! You have to do it, too!". Sounds ridiculous right?
Maybe you asked yourself, why do I write such a long text? Counter question: Do you think all of this information would fit in a 500 char field? No, I do it, because the topic is much bigger than anyone could explain it within a few words. A 500 characters limitation is changing the way we are living, the way we are communicating, the way our synapses grow and the way our brains evolve. It has an impact on our future and on the society.
But maybe I just wanted to set a new #worldrecord on writing most characters on a micro blogging platform with a readable and interesting text. Who knows? 😁
Naahhh... to be honest! I wanted to show that every single thing could have a huge impact and that there is always more than a few words could describe. People just have to be open for the input and don't scroll along if they didn't got a "bad" dopamine boost for a few seconds. And the very first time on Mastodon, I feel like I have said everything I wanted to say.
I wish you a beautiful day 🙂
P.S.: There are 193 chars left, even with the huge hashtag list in the end. It is possible to beat my world record on this Mastodon instance. 😜
#askfedi #askfediverse #fedihelp #mastohelp #askmasto #askmastodon #asktodon #followerpower #plzboost #boostswelcome #boostsappreciated #pleaseboost #tldr
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Well that was an 'interesting' year 😆
Highs:
Silver wedding anniversary.
New kittens.
Starting on the journey that is photography as a business.
Meeting everyone on here.
Working as a Search and Rescue Technician.Lows:
Losing our elderly cat Greebo.
If it could break, fail or go bang it invariably did. (or in the case of the Parrot Anafi land itself in a dam lake....).
Certain business choice was not a good idea.But, we're healthy, still here and looking forward to the 2023 journey.
So Happy New Year to everyone, hope you all have a great evening and see you all next year 😁
#newyear #cumbria #promotionalvideo #corporateevents #eventcoverage #aerialphotography #aerialvideography #dronephotography #thelakedistrict #towncentre #property #forestry #industry #mountains #landscape #lakedistrict #factory #farmlife #coast #waterways #river #beach
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The answer for 🔍 What's that Wednesday 🔎 is:
Species: Domestic cat (Felis catus) 😺
Special feature: Polydactyl
He has 'thumbs!' 👍
😍You can find out more about polydactyl cats if you follow the links
Daily paws 'casual' reading:
https://www.dailypaws.com/cats-kittens/health-care/polydactyl-catsA more technical journal entry:
https://journals.sagepub.com/doi/full/10.1177/1098612X16628920 -
Als Informatik-Absolvent verdient man viel Geld und hat einen sicheren Job — oder?
Kein Platz in der Tech-Welt 💻 Frische #Informatik-#Absolventen haben mit #Arbeitslosenquoten von 6,1–7,5% zu kämpfen – doppelt so hoch wie bei Biologie- oder Kunstgeschichte-Abschlüssen.
Traumjobs bleiben aus 🚫 #Bewerbungen in Tausenderzahl führen oft zu null Angeboten, teils werden #Jobs bei Fast-Food-Ketten wegen „fehlender Erfahrung“ abgelehnt. (1/2)
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L’infolettre du 24 novembre 2025 : NSN Cycling Team, les débuts de la Coupe du monde de cyclo-cross…
NSN Cycling Team : Israel-Premier Tech repris par un groupe hispano-suisse
C’était l’un des grands feuilletons de l’hiver : l’équipe Israel-Premier Tech allait-elle survivre à la désertion de ses principaux partenaires, dont le milliardaire canadien Sylvan Adams ? Car après l’annonce du départ du magnat, les retraits de Premier Tech, puis du constructeur de cycles Factor (l’officialisation attend toujours) ont bien failli mettre à terre une structure qui avait pourtant bouclé son effectif pour 2026 et remis un dossier à l’Union Cycliste Internationale (UCI) pour bénéficier d’une licence WorldTour pour les trois prochaines saisons, comme son classement sportif à la fin 2025 le lui permet. Il a fallu attendre la mi-novembre pour rassurer le groupe : l’équipe changera totalement de mains et sera désormais gérée par la société d’investissement suisse Stoneweg et par l’entreprise spécialisée dans l’organisation d’événement sportifs et de divertissement NSN (Never Say Never), co-fondée par l’ancien footballeur espagnol Andrès Iniesta. L’équipe WorldTour sera ainsi nommée NSN Cycling Team, alors que l’équipe continentale sera baptisée NSN Development Team, le tout sous licence suisse, avec un centre de course situé à Barcelone et Gérone, en Espagne.
Ce n’est pas la première fois que les deux entreprises joignent leurs forces pour une structure sportive. Elles ont déjà racheté le FC Helsingør, un club de football danois actuellement actif en seconde division. Elles ont également fait une entrée dans le monde du cyclisme par le biais d’un investissement dans la marque de cycles de gravel, Guava, et l’organisation du critérium du Tour de France à Saitama, au Japon. Si le communiqué des deux groupes ne précise pas les objectifs de la nouvelle structure pour la prochaine saison ou sur le moyen terme, il est clair que les nouveaux propriétaires envisageant cette entrée dans le peloton masculin comme une opportunité… financière. “NSN et Stoneweg considèrent le cyclisme comme un sport offrant de solides perspectives de croissance mondiale dans les années à venir, dont les valeurs correspondent bien à celles de l’entreprise. Ils se réjouissent également de l’opportunité qui leur est offerte de renforcer le paysage du cyclisme professionnel”, est-il précisé dans le communiqué de la nouvelle équipe. Il sera donc intéressant de voir si ces nouveaux investisseurs vont tenter de bousculer le modèle économique actuel du cyclisme sur route et s’ils se satisferont d’un partenariat sans autre sponsor-titre pour alimenter le budget de la structure.
L’équipe Israel Premier Tech lors du contre-la-montre par équipes de Figueres, sur la 5e étape du Tour d’Espagne, le 27 août 2025. – Photo : ASO/Unipublic/Antonio Baixauli/Cxcling Creative AgencyLe communiqué ne précise pas si Sylvan Adams ou les partenaires israéliens qui aidaient le groupe jusqu’alors seront encore présents au sein de ce nouveau NSN Cycling Team. Le quotidien espagnol Marca, toujours bien renseigné au sujet des matières hispaniques, affirme pour sa part que le milliardaire et ses partenaires quittent bien l’équipe WorldTour, permettant ainsi à celle-ci de repartir d’une page blanche, loin des polémiques qui ont mené à son exclusion de plusieurs courses à la fin de la défunte saison. Le staff restera par contre bien le même : le manager Kjell Carlström reste à son poste tout comme les directeurs sportifs, mécaniciens, soigneurs… Et l’effectif présenté sur le nouveau site de NSN Cycling Team est bien celui qui s’annonçait pour 2026 chez Israel-Premier Tech avant sa transformation. Même s’il reste une interrogation : l’Érythréen Biniam Girmay arrivera-t-il dès cet hiver en tant que nouveau leader de cette équipe renouvelée ? La fusion entre Intermarché-Wanty et Lotto n’a toujours pas délivré de conclusion et, faute de certitude, Girmay serait plus enclin à rejoindre NSN Cycling Team pour 2026, en tant que 26e coureur de l’effectif.
Autre question : qu’en sera-t-il de l’action judiciaire menée à l’encontre du Canadien Derek Gee qui avait décidé de mettre un terme unilatéral à son contrat avec Israel-Premier Tech en cours de saison ? Maintenant que la direction de l’équipe a totalement changé, Gee serait-il prêt à faire son retour et l’action judiciaire pourrait-elle être abandonnée ? Les interrogations demeurent encore nombreuses à la suite de cette reprise et d’un communiqué de presse concret et en même temps encore vague. Les coureurs de NSN Cycling Team sont en tout cas rassurés sur leur avenir. On ne peut pas en dire autant de celles et ceux qui arboraient jusqu’ici les maillots de Lotto et d’Intermarché-Wanty, pour ne prendre que cet exemple.
Grégory Ienco
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Lucinda Brand et Thibau Nys ouvrent le bal de la Coupe du monde à Tabor
L’habituel circuit rapide et gelé de Tabor, en République tchèque, a délivré des combats intenses pour l’ouverture de la Coupe du monde de cyclo-cross. Le tracé a favorisé les spécialistes des courses soutenues, avec un enchaînement de relances explosives, à l’image de ces planches à escalader en montée. Il n’était donc pas surprenant de revoir la championne d’Europe Inge van der Heijden (Crelan-Corendon) jouer les premiers rôles avec son équipière Sara Casasola et la Néerlandaise Lucinda Brand (Baloise Glowi Lions) en tête de la course féminine. Les trois rivales ont joué des coudes durant les derniers tours, et Casasola semblait prête à faire craquer Brand sur les planches annonçant l’arrivée. Mais une faute technique de l’Italienne dans l’un des derniers virages a laissé la victoire à son adversaire néerlandaise, vainqueure pour la huitième fois cette saison (pour trois deuxièmes places en onze courses !).
Notons la huitième place de la championne de Belgique Marion Norbert-Riberolle (Crelan-Corendon) pour son retour à la compétition après avoir été renversée par un automobiliste à l’entraînement, deux semaines plus tôt. C’était aussi l’occasion pour la Néerlandaise Shirin van Anrooij (Baloise Glowi Lions) de faire son retour dans les labourés pour la première fois depuis près de deux ans, avec une 16e place à la clé.
L’épreuve masculine a connu un suspense moindre, malgré un départ groupé qui annonçait un scénario plus indécis. Le champion de Belgique Thibau Nys (Baloise Glowi Lions) a finalement profité d’une glissade du Néerlandais Joris Nieuwenhuis (Ridley Racing Team) dans sa roue pour s’isoler et s’offrir une troisième victoire en Coupe du monde (après Waterloo et Benidorm) et un troisième succès cette saison (après le Koppenbergcross et Hamme). L’épreuve a aussi été marquée par une chute de Michael Vanthourenhout (Pauwels Sauzen-Altez Industriebouw), qui a finalement terminé non sans mal en 17e position.
Ce lancement de la Coupe du monde était aussi l’occasion de confirmer l’intérêt de cette nouvelle formule concentrée en deux mois pour les non-Européens. Le champion pan-américain Andrew Strohmeyer a longtemps été en course pour le Top 5 du côté masculin, confirmant sa réussite depuis le début de la saison outre-Atlantique. Les Canadiennes Maghalie Rochette et Sidney McGill ont connu moins de réussite dans le peloton féminin, mais leur présence montre l’intérêt de remodeler un calendrier pour que le cyclo-cross soit mieux représenté.
✍ Transferts
- Groupama-FDJ a mis du temps à accélérer son recrutement pour la prochaine saison. L’équipe française a dévoilé cette semaine l’arrivée du Français Axel Huens (Unibet Tietema Rockets) afin de compléter son train de sprinters pour les deux prochaines saisons. Elle a également officialisé le passage de son équipe de développement à la structure WorldTour du Français Titouan Fontaine jusqu’à fin 2027. Autre recrue de choix : le Français Maxime Decomble, vice-champion d’Europe sur route chez les espoirs, troisième du championnat du monde du contre-la-montre et vainqueur de Paris-Tours toujours chez les moins de 23 ans, franchit aussi le pas de la continentale vers le groupe professionnel, et ce pour les trois prochaines saisons.
- Unibet Rose Rockets poursuit la construction de son train de sprinters avec l’arrivée de l’Allemand Tobias Müller, âgé de 21 ans. Le sociétaire de Wanty-Nippo-ReUz, vainqueur du Grand Prix Cerami et deuxième du GP Rik Van Looy cette saison, s’est engagé pour deux saisons.
- L’équipe italienne MBH Bank Ballan CSB Colpack, qui passera sous pavillon hongrois et probablement au niveau ProTeam la saison prochaine, a confirmé l’arrivée d’un 21e coureur en la personne d’Alessandro Verre. L’Italien de 24 ans, originaire d’Arkéa-B&B Hôtels, avait terminé cette année deuxième de l’avant-dernière étape du Giro à Sestrière.
- La ProTeam espagnole Burgos Burpellet BH a complété son effectif avec l’Espagnol Adrián Fajardo, un néo-professionnel de 22 ans. Le coureur castillan a été cette saison champion d’Espagne du contre-la-montre chez les espoirs, dans les montagnes de Sierra Nevada.
- Toujours parmi les équipes espagnoles, la Caja Rural-Seguros RGA a confirmé l’arrivée pour une saison de l’Italien Stefano Oldani, en provenance de la Cofidis. Le coureur de 27 ans s’était distingué avec une victoire d’étape sur le Tour d’Italie en 2022, mais a connu une dernière saison plus compliquée, avec une 7e place sur le GP de Francfort et une 8e place sur la Coppa Agostoni comme meilleurs résultats.
- L’Italien Michele Gazzoli a retrouvé un contrat, pour au moins une saison, au sein du Team Solution Tech-Vini Fantini. Le coureur de 26 ans, suspendu un an en 2022 pour la prise “non intentionnelle” d’un produit interdit issu d’un spray nasal, n’avait pas été prolongé chez XDS Astana Team. Il est à la recherche d’un succès depuis deux victoires d’étape sur le Tour de Bulgarie en 2023.
- L’équipe continentale britannique DAS-Hutchinson-Brother UK a trouvé un accord avec la Belge Mieke Docx, non conservée au sein de la structure féminine de Lotto. La cycliste de 29 ans, cinquième du Tour de l’île de Chongming, avait évoqué sur Instagram sa tristesse de ne pas avoir encore retrouvé de contrat pour 2026. C’est désormais chose faite, pour une saison.
- Le Français Pierre Barbier, non reconduit chez Wagner Bazin à la suite de la disparition de l’équipe belge au niveau ProTeam, a trouvé refuge pour la saison prochaine au sein de l’équipe malaisienne Terengganu Cycling Team. Le sprinteur de 28 ans avait cette année terminé 4e du Tour du Limbourg et remporté la Ronde de l’Oise en 2024.
➡️ Prolongations
- L’équipe Bahrain Victorious a dévoilé une série de prolongations pour la saison prochaine : le vétéran italien Damiano Caruso (38 ans) et le grimpeur autrichien Rainer Kepplinger (28 ans) ont signé pour une année supplémentaire, tandis que le Croate Fran Miholjevic (23 ans), l’Australien Robert Stannard (27 ans) et le Slovène Matej Mohoric (31 ans) resteront deux ans de plus.
- Alors que son précédent contrat courait jusqu’à fin 2026, le Portugais João Almeida (27 ans) a signé pour deux années supplémentaires, jusqu’à fin 2028, avec l’équipe UAE Team Emirates. Le deuxième de la dernière Vuelta, par ailleurs vainqueur des Tours du Pays Basque, de Romandie et de Suisse 2025, sera encore l’un des piliers de la WorldTeam émiratie pour les Grands Tours et les courses par étapes, a-t-il été précisé.
- Chez Team Jayco-AlUla et Liv AlUla Jayco, on a aussi enchaîné les prolongations en cette fin d’année. Dans l’effectif masculin, l’Italien Davide De Pretto (23 ans), l’Allemand Felix Engelhardt (25 ans) et l’Australien Kell O’Brien (27 ans) se sont tous les trois engagés jusqu’à fin 2027. Dans le groupe féminin, la Néerlandaise Silke Smulders (24 ans), deuxième du Tour Down Under en janvier dernier, a prolongé pour deux ans également.
- L’Italienne Barbara Guarischi s’est engagée jusqu’à fin 2027 avec l’équipe SD Worx-Protime, a annoncé l’équipe néerlandaise. La cycliste de 35 ans a remporté cette année le classement par points du Baloise Ladies Tour, le Tour de Belgique féminin, après un succès d’étape sur le Simac Ladies Tour en 2024. Elle sera principalement attendue comme équipière sur les courses par étapes.
- L’expérimentée australienne Tiffany Cromwell (37 ans), principalement engagée sur le gravel ces dernières saisons, a signé pour une saison de plus chez Canyon//SRAM zondacrypto. Celle qui partage la vie du pilote de Formule 1 Valteri Bottas a confirmé son ambition de renouer avec les classiques et de poursuivre sa combinaison entre la route et le gravel.
🏥 Sur la touche
- Très bien partie à Tabor, lors de la première manche de la Coupe du monde de cyclo-cross, la Luxembourgeoise Marie Schreiber (Team SD Worx-Protime) a dû abandonner après une chute sur les planches si particulières du parcours tchèque. Selon sa coach, Sanne Cant, interrogée par Wielerflits, elle n’avait plus de force dans la jambe droite, mais souffrait déjà du psoas (entre les vertèbres lombaires et les jambes) à la suite de son sprint à pied dans le final du cyclo-cross de Hamme, une semaine avant. “L’heure est maintenant au rétablissement”, a confié Sanne Cant. Marie Schreiber espère pour sa part être de retour dimanche prochain à Flamanville.
- Le Français Thibault Guernalec (Arkéa-B&B Hôtels) s’ajoute à la trop longue liste des cyclistes victimes des automobilistes. Le cycliste de 28 ans, sans équipe pour la saison prochaine, a été percuté par un automobiliste et a été opéré d’une vertèbre lombaire, a-t-il révélé au Télégramme. Il a par ailleurs connu un trou noir par rapport à l’accident : “Je ne me rappelle pas d’être parti rouler, je ne me souviens de rien. Je ne me rappelle pas de l’accident, non plus”. Il devra patienter au moins six semaines avant de reprendre le vélo, a-t-il encore confié.
❌ Sur le départ
- L’ex-championne de France de cyclo-cross Caroline Mani a annoncé la fin de sa carrière, cette semaine, à l’issue d’une dernière course remportée aux États-Unis, avec une victoire pour son avant-dernier cyclo-cross, la Boulder Cup. La cycliste de 38 ans met ainsi un terme à une carrière longue de près de 19 ans dans les labourés. Mani, cinq fois championne de France de cyclo-cross, s’est rapidement délocalisée outre-Atlantique en 2011 et y a obtenu de précieux résultats, à savoir plus de 35 victoires UCI. Elle a également terminé vice-championne du monde en 2016 à Heusden-Zolder et troisième du championnat d’Europe, neuf mois plus tard, à Pontchâteau. “Cela va prendre du temps avant de réaliser que j’ai clos un chapitre. C’est difficile et je ressens beaucoup d’émotions”, a-t-elle commenté sur Instagram. “Pouvoir finir ‘à la maison’ où j’ai beaucoup de copains qui ne m’avaient jamais vu courir et ont pu venir, c’était vraiment top”, a-t-elle ajouté dans les colonnes de L’Est Républicain.
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- Après avoir tenté durant quelques mois de combiner une carrière dans le MotoGP avec des courses professionnelles de cyclisme sur route, le pilote et cycliste espagnol Aleix Espargaro va finalement se concentrer en 2026 sur le deux-roues motorisé. Le sportif de 36 ans a confirmé au quotidien espagnol AS qu’il se concentrera à une prochaine saison de MotoGP avec Honda, mais qu’il continuera tout de même à s’entraîner avec l’équipe Lidl-Trek le reste de l’année, quand il ne sera pas dans les paddocks. Espargaro a disputé le Tour d’Autriche (abandon sur la 3e étape) et le Circuit de Getxo (57e place) avec la formation américaine, ainsi que quelques courses de gravel.
- Faute de nouveau contrat chez Q36.5, l’Allemand Jannik Steimle a annoncé sa retraite professionnelle à l’âge de 29 ans. Il a notamment évoqué sur Instagram une perspective différente depuis la naissancende son fils et l’envie de moins se mettre en danger en course ou à l’entraînement. En six saisons professionnelles, l’ancien sociétaire de Soudal Quick-Step a notamment remporté deux étapes du Tour d’Autriche et le Championnat des Flandres en 2019, une étape et le général du Tour de Slovaquie en 2020, une étape du Tour de Slovaquie en 2021 et le Grand Prix de Denain en 2024.
Voir cette publication sur InstagramUne publication partagée par Jannik Steimle (@jannik_steimle)
- Le Néerlandais Lars Boven, ces deux dernières saisons chez Alpecin-Deceuninck, a révélé sur Instagram sa décision de quitter le peloton… sur route et de se consacrer dès la saison prochaine aux courses sur gravel, afin de retrouver le goût de la compétition. “Je le savais au fond de moi depuis quelque temps, mais réaliser que je ne profitais plus de la compétition sur le vélo a été très difficile”, a-t-il confié. Ex-champion des Pays-Bas du contre-la-montre chez les juniors, le cycliste de 24 ans a aussi remporté le Flanders Diamond Tour, course par étapes de prestige chez les espoirs, mais n’a pu confirmer chez les pros, avec comme meilleur résultat une 4e place sur la Figueira Champions Classic en 2024 ou sur la Super 8 Classic en 2023.
📅 Programme
- Dans un entretien accordé à la Gazzetta dello Sport, le champion du monde Tadej Pogacar (UAE Team Emirates XRG) a révélé une de son programme pour la saison prochaine. Si cela doit encore être officialisé, le Slovène pourrait reprendre la compétition le 7 mars sur le Strade Bianche, qu’il avait dominé la saison dernière, avant de viser Milan-Sanremo et Paris-Roubaix, deux des monuments qui manquent encore à son palmarès. Il a confirmé par ailleurs son souhait de viser le record de victoires sur le Tour de France et aux championnats du monde, dont le parcours à Montréal sera à nouveau idéal pour ses qualités.
- Lauréat du Vélo de Cristal chez les espoirs hommes, le champion d’Europe sur route des moins de 23 ans Jarno Widar a dévoilé les lignes de sa première saison professionnelle avec Lotto (ou Lotto-Intermarché ?) dans Het Laatste Nieuws. Il envisage, durant le printemps, de participer au Strade Bianche, à la Flèche Wallonne et à Liège-Bastogne-Liège, et se préparera ensuite pour son premier Grand Tour, le Tour d’Espagne, en août. “Je terminerai la saison par le Tour de Lombardie”, a ajouté le coureur belge de 20 ans.
- Le Tour d’Espagne ne devrait finalement pas se conclure sur les îles Canaries en 2026. Selon le quotidien espagnol As, le Cabildo of Gran Canaria, l’autorité de l’île de Gran Canaria, a refusé d’assurer l’organisation de deux étapes de la Vuelta sur son territoire en raison de la présence… d’Israel Premier Tech sur le dernier Tour d’Espagne. La récente annonce du départ de Sylvan Adams et de la suppression à toute mention d’Israël n’ont pas suffi à apaiser les tensions entre l’autorité canarienne et l’organisateur, Unipublic. Et sans Gran Canaria, l’île de Tenerife, qui devait accueillir deux étapes également, a rejeté l’idée de prendre seul en charge les coûts d’une telle arrivée (évalués à plus de 6 millions d’euros). Un retour aux îles Canaries, pour la première fois depuis 1998, devra donc attendre, alors que l’organisation doit trouver une solution pour l’arrivée de la Vuelta hors de Madrid : la capitale espagnole accueillera en effet un Grand Prix de Formule 1.
- On en sait un peu plus sur la nouvelle course par étapes franco-italienne Lyon-Turin, prévue du 1er au 3 juillet 2026, grâce aux informations du média local Torino Cronaca. L’objectif de l’épreuve sera de faire la promotion de la future ligne ferroviaire à grande vitesse entre les deux villes, qui devrait être inaugurée à l’horizon 2032. Après une première étape dans les Alpes françaises, une seconde sera tracée dans la région du Cuneo, avant deux demi-étapes, le dernier jour, dans la région de Turin. L’une de ces demi-étapes serait un contre-la-montre individuel avec une arrivée en côte. Il faudra encore patienter quelques semaines avant que le parcours soit officiellement présenté.
🤑 Économie
- Et si les équipes de cyclo-cross Pauwels Sauzen-Altez Industriebouw et Ridley Racing Team fusionnaient d’ici les prochaines semaines ? Le projet n’a en tout cas pas été balayé par le manager de la première équipe, Jurgen Mettepenningen, au micro de la VRT. Le patron belge a confié que son groupe manquait depuis la blessure d’Eli Iserbyt d’un second leader pour faire la différence, laissant Michael Vanthourenhout seul pour tenter d’aller chercher la victoire. “Nous réfléchissons à la manière dont nous pourrions compenser cette absence. Et nous pensons immédiatement à quelqu’un qui roule également sur un vélo Ridley, à savoir Joris Nieuwenhuis”, a-t-il confié à Sporza. “Mais cela reste prématuré”. Dans les paddocks, l’idée est pourtant bien dans les cartons et pourrait même être validée d’ici à 2026. D’abord, parce que les ambitions de Ridley de créer une nouvelle structure sur route, après le cyclo-cross et le gravel, a été douchée par la conjoncture économique et par le départ du manager sportif, Rik Verbrugghe (lire plus bas). Ensuite, parce qu’il devient aujourd’hui nécessaire de forger des structures plus solides sur le plan financier pour continuer à se faire une place de choix dans le peloton actuel. Ce qui est pour l’heure au stade de discussions pourrait rapidement devenir officiel, si l’on en croit radio peloton.
📌 Autres
- C’est la saison des trophées ! Le quotidien belge Het Laatste Nieuws a révélé tout au long de la dernière semaine celles et ceux qui ont marqué la saison cycliste belge, selon un jury de journalistes, anciens vainqueurs et personnalités du peloton. Du côté des espoirs, le champion d’Europe sur route Jarno Widar (Lotto) et la quatrième du Tour de l’Avenir féminin Lore De Schepper (AG Insurance-Soudal) ont obtenu le Vélo de Cristal dédié aux moins de 23 ans. Les frères Christoph et Philip Roodhooft (Alpecin-Deceuninck) ont reçu pour la troisième fois de leur carrière le trophée dédié aux meilleurs directeurs sportifs/managers/sélectionneurs. Victor Campenaerts (Team Visma | Lease a Bike) a pour sa part eu droit au vote des lecteurs en tant que meilleur équipier de la saison. Enfin, les Vélos de Cristal dédiés aux élites sont revenus à Lotte Kopecky (Team SD Worx-Protime), pour la sixième année consécutive, et à Remco Evenepoel (Soudal Quick-Step), pour la cinquième fois de sa carrière, comme un certain Johan Museeuw, jusqu’ici détenteur du record chez les hommes.
- L’ancien manager de Lotto Stéphane Heulot remplacera-t-il prochainement Jean-René Bernaudeau à la tête de TotalEnergies ? Le quotidien Ouest France a révélé l’information cette semaine, attestant de la présence de Heulot au manoir Saint-Michel, en Vendée, où est installé le service course de la ProTeam française. Mais deux jours plus tard, l’équipe a publié un communiqué confirmant la place de Jean-René Bernaudeau, âgé de près de 70 ans, à sa tête. “Aucune décision n’a été arrêtée” sur sa succession, a-t-il été précisé.
- Jusqu’ici manager sportif chez Ridley, l’ancien sélectionneur belge Rik Verbrugghe a quitté son poste pour désormais aider les jeunes tant au sein de la R.EV Academy et que chez Pierre et Sol-OG Cycles. Verbrugghe, par ailleurs consultant à la RTBF, a expliqué son souhait de revenir au contact des coureurs et des courses, principalement dans la catégorie des juniors, pour former les moins de 19 ans en vue du plus haut niveau.
- Le Belge Nikolas Maes, directeur sportif chez Lotto depuis sa retraite professionnelle en 2020, a trouvé un nouveau contrat de directeur sportif au sein de Bahrain Victorious, chez qui il retrouvera notamment Alec Segaert.
- Jusqu’ici directeur sportif chez Intermarché-Wanty après une expérience chez Bingoal WB, le Belge Sébastien Demarbaix passera la saison prochaine chez Cofidis, a confirmé l’équipe nordiste.
- La WorldTeam française Decathlon-CMA CGM a renforcé son équipe de directeurs sportifs avec deux expérimentés à son service : l’ancien poisson-pilote australien Mark Renshaw, qui quitte donc XDS Astana Team, et l’ex-sprinter australien Heinrich Haussler, qui a laissé sa place chez Red Bull-Bora-Hansgrohe. Ils seront notamment chargés de façonner le nouveau train de sprinters autour de la nouvelle recrue Olav Kooij.
- Autre sprinter d’expérience, l’Allemand Marcel Kittel deviendra en 2026 conseiller pour les sprints au sein de l’équipe franco-néerlandaise Unibet Rose Rockets. Celui qui a pris sa retraite en 2019 était jusqu’ici consultant pour la NOS, aux Pays-Bas, ou l’ARD, en Allemagne. Il fait ainsi son retour dans le peloton dans un rôle annexe.
- Après avoir annoncé sa retraite sportive en raison de nombreuses blessures difficiles à résorber, le fils d’Alexandre Vinokourov, Alexandre Vinokourov Jr., va devenir directeur sportif… stagiaire au sein de l’équipe kazakhe XDS Astana Team. Il se formera ainsi à la direction sportive auprès de ses pairs, tant dans le groupe WorldTour que dans l’équipe de développement.
À lire, voir, écouter…
- Le Néerlandais Tibor del Grosso (Alpecin-Deceuninck) n’a pas encore repris le chemin des labourés, mais il se prépare doucement à retrouver son terrain de prédilection après une saison sur route déjà bien costaude, marquée par une victoire d’étape sur le Tour de Turquie. Le coureur de 22 ans a documenté le début de ses entraînements pour le prochain hiver à l’occasion d’un vlog dévoilant trois jours de sa préparation. L’occasion de mieux comprendre comment un cycliste se remet en route après une pause de quelques semaines. C’est à voir sur la chaîne YouTube de Tibor del Grosso.
- L’équipe Unibet Rose Rockets a signé le retour de l’Allemand Marcel Kittel dans le peloton… en tant que consultant pour ses sprinters. Un beau coup marketing, mais qui révèle aussi les envies de l’ancien sprinter, prêt à transmettre son expérience. Comme souvent, la formation de Bas Tietema a publié une vidéo très intéressante sur les coulisses de cette signature. C’est à voir sur la chaîne YouTube d’Unibet Rose Rockets.
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Les résultats des derniers jours
Route
- Championnats d’Afrique sur route à Diani Beach 🇰🇪 (CC)
- Contre-la-montre individuel ⏱️ – Juniors hommes (20/11) : Tristan Hardy 🇲🇺 (Maurice)
- Contre-la-montre individuel ⏱️ – Juniors femmes (20/11) : Kahsay Tsige Kiros 🇪🇹 (Éthiopie)
- Contre-la-montre individuel ⏱️ – Espoirs hommes (20/11) : Joshua Ethan Dike 🇿🇦 (Afrique du Sud)
- Contre-la-montre individuel ⏱️ – Espoirs femmes (20/11) : Nesrine Houili 🇩🇿 (Algérie)
- Contre-la-montre individuel ⏱️ – Élites hommes (20/11) : Brandon Downes 🇿🇦 (Afrique du Sud)
- Contre-la-montre individuel ⏱️ – Élites femmes (20/11) : Lucy Young 🇿🇦 (Afrique du Sud)
- Relais mixte – Élites (21/11) : Maurice 🇲🇺 (Aurélie Halbwachs, Raphaëlle Lamusse, Lucie de Marigny-Lagesse, Jérémy Raboude, Aurélien de Comarmond et Alexandre Mayer)
- Course en ligne – Juniors femmes (21/11) : Kahsay Tsige Kiros 🇪🇹 (Éthiopie)
- Course en ligne – Espoirs femmes (22/11) : Claudette Nyirarukundo 🇷🇼 (Rwanda)
- Course en ligne – Élites femmes (22/11) : Hayley Preen 🇿🇦 (Afrique du Sud)
- Course en ligne – Juniors hommes (23/11) : Natan Tesfalem 🇪🇷 (Érythrée)
- Course en ligne – Espoirs hommes (23/11) : Awet Aman 🇪🇷 (Érythrée)
- Course en ligne – Élites hommes (23/11) : Merhawi Kudus 🇪🇷 (Érythrée)
- Championnats de Taïwan sur route à Taichung City 🇹🇼 (CN)
- Contre-la-montre individuel ⏱️ – Élites femmes (22/11) : Ke Xin Zeng 🇹🇼 (-)
- Contre-la-montre individuel ⏱️ – Élites femmes (22/11) : Sergio Tu 🇹🇼 (Bahrain Victorious)
- Course en ligne – Élites femmes (23/11) : Ting Ying Huang 🇹🇼 (-)
- Course en ligne – Élites hommes (23/11) : Sergio Tu 🇹🇼 (Bahrain Victorious)
Piste
- Six Jours de Gand 🇧🇪
- Élites hommes : Fabio Van den Bossche et Lindsay De Vylder 🇧🇪
- Espoirs hommes : Moritz Mauss et Tobias Müller 🇩🇪
- Course à l’élimination femmes I (21/11) : Lotte Kopecky 🇧🇪
- Course aux points femmes I (21/11) : Anita Stenberg 🇳🇴
- Course à l’élimination femmes II (22/11) : Anita Stenberg 🇳🇴
- Course aux points femmes II (22/11) : Lotte Kopecky 🇧🇪
Cyclo-cross
- HSF System Cup #5 – Veseli nad Luznici 🇨🇿 (C2)
- Élites femmes (17/11) : Kristyna Zemanová 🇨🇿 (Vif Cycling Team)
- Élites hommes (17/11) : Vaclav Jezek 🇨🇿 (Brilon Racing Team MB)
- Cyclo-cross Gernelle 🇫🇷 (C2)
- Élites femmes (22/11) : Anaïs Morichon 🇫🇷 (Arkéa-B&B Hôtels)
- Élites hommes (22/11) : Lander Loockx 🇧🇪 (Unibet Tietema Rockets)
- Ciclocross de Gurb Memorial Lluis Vila i Codina 🇪🇸 (C2)
- Élites femmes (22/11) : Larissa Hartog 🇳🇱 (Parkhotel Valkenburg-Orange Babies Cycling Team)
- Élites hommes (22/11) : Gonzalo Inguanzo Macho 🇪🇸 (G.D. Supermercados Froiz)
- North Carolina Grand Prix – Day 1 🇺🇸 (C2)
- Élites femmes (22/11) : Jolanda Neff 🇨🇭 (Cannondale Factory Racing)
- Élites hommes (22/11) : Kerry Werner 🇺🇸 (Velomafia CC)
- Coupe du monde de cyclo-cross #1 – Tabor 🇨🇿 (CDM)
- Élites femmes (23/11) : Lucinda Brand 🇳🇱 (Baloise Glowi Lions)
- Élites hommes (23/11) : Thibau Nys 🇧🇪 (Baloise Glowi Lions)
- Copa de España #6 – Gran Premi Ciclocròs Ciutat de Vic 🇪🇸 (C2)
- Élites femmes (23/11) : Sofia Rodriguez Revert 🇪🇸 (Nesta-MMR CX Team)
- Élites hommes (23/11) : Gonzalo Inguanzo Macho 🇪🇸 (G.D. Supermercados Froiz)
- North Carolina Grand Prix – Day 2 🇺🇸 (C2)
- Élites femmes (23/11) : Jolanda Neff 🇨🇭 (Cannondale Factory Racing)
- Élites hommes (23/11) : Cole Punchard 🇨🇦 (Cannondale Factory Racing)
- Turin International Cyclocross 🇮🇹 (C2)
- Élites femmes (23/11) : Carlotta Borello 🇮🇹 (Team Cingolani Specialized)
- Élites hommes (23/11) : Gioele Bertolini 🇮🇹 (Alé Colnago Team)
- Kansai Cyclocross Biwako Grand Prix 🇯🇵 (C2)
- Élites femmes (23/11) : Kasuga Watabe 🇯🇵 (Olanda Base/Watersley)
- Élites hommes (23/11) : Hijiri Oda 🇯🇵 (Yowamushi Pedal Cycling Team)
L’agenda des prochains jours
Mardi 25 novembre
- Aucune course UCI prévue ce jour
Mercredi 26 novembre
- Aucune course UCI prévue ce jour
Jeudi 27 novembre
- Aucune course UCI prévue ce jour
Vendredi 28 novembre
- Aucune course UCI prévue ce jour
Samedi 29 novembre
CYCLO-CROSS
- HSF System Cup #6 – Kolin 🇨🇿 (C2)
Dimanche 30 novembre
CYCLO-CROSS
- Coupe du monde de cyclo-cross #2 – Flamanville 🇫🇷 (CDM)
- Infos et partants
- 📺 Direct dès 13h30 sur VRT 1, Sporza.be, VRT Max, Eurosport 2 et HBO Max, et dès 13h40 sur Pickx+ Sports 1
- Hellenic Cyclo-cross Prestige Race – Larissa 🇬🇷 (C2)
- Championnats de Slovaquie de cyclo-cross à Trnava 🇸🇰 (CN)
Lundi 1er décembre
- Aucune course UCI prévue ce jour
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#1 #2 #5 #6 #coupeDuMonde #cyclismeSurRoute #cycloCross #israelPremierTech #nsnCyclingTeam #tabor #uciWorldtour
-
Suppose I should give a re- #introduction for my second instance shuffle
- I'm a #technical #writer by day
- I #WriteTheDocs
- I work at #minio, the object store
- I like reading #fantasy and #sci_fi
- I'm a #dad to three
- I'm owned by two #cats (a tabby and a tuxedo); they were pandemic kittens
- I work from home, and like it that way
- I #knit things, mostly blankets
- I'm a Next Gen #Trekkie
- I watch #LOTR extended editions at least yearly
- I live in the mountains of north central Pennsylvania, and love it -
FreitagsTexterei
Die #FreitagsTexterei ist ein Hashtag was ist das? im Fediversum was ist das?. Jeden Freitag publiziert eine Person ein Bild mit diesem Hashtag und einem zweiten der Form #FtxWWJJ, wobei WW für die Kalenderwoche des Jahres steht und JJ für die letzten beiden Ziffern der Jahreszahl.
Die Regeln sind simpel: Bis zum Mittwoch der nächsten Woche sind alle Personen aufgerufen, sich von diesem Bild inspirieren zu lassen und einen kleinen Text, etwa eine Geschichte oder ein Gedicht dazu zu schreiben und als Antwort zu posten. Dieser Text soll inklusive der beiden Hashtags in 500 Zeichen passen.
Die Person, welche das Bild gepostet hat, sucht sich unter den Texten nach völlig willkürlichen und individuellen Kriterien einen aus, dessen Autor*in dann die Aufgabe erhält, die nächste Runde auszurichten.
Die Idee stammt nicht von mir, ich spiele erst seit August 2025 mit. Mir haben die Idee und viele Texte so gefallen, dass ich sie gerne hier sammeln will, bevor sie irgendwann im digitalen Nirwana verschwinden (viele sind es sogar schon – das Fediversum hat ein recht löcheriges Gedächtnis).
Ich habe jetzt Texte seit März 24, wo sich die Spur des Spiels schließlich verliert.
Ftx4725
Aktuelle Runde! Ausgerichtet von Penelope
Mina
He du!
Ja?
Ich glaub, ich geh jetzt.
Das geht nicht.
Und warum nicht?
Keiner hat dir gesagt, du kannst gehen.
Wie denn? Sind doch alle weg.
Du hast hier eine Aufgabe.
Den Fensterrahmen halten? Der hält schon von alleine. Außerdem bist du auch noch da.
Ich mag aber nicht alleine bleiben.
Dann komm mit!
Aber der Rahmen!
Scheiß drauf!
Na gut…
—
Ein Glück, dass die Burg jenen Freitag, als die Stützstangen verschwanden, für Besucher gesperrt war!Devin McColey
Für 10 lange Jahre werden sie mich einsperren.
Einsperren in einer Zelle, hoch oben im Turm.
3650 mal werden Sonne und Mond an meinem Fenster vorbeiziehen.
Dessen bin ich gleichgültig, doch fürchte ich den Tag, wenn die 10 Jahre verstrichen sind.
Was werden sie dann mit mir machen? Irgendwas werden sie mit mir vorhaben, ansonsten wäre das Fenster meiner Zelle nicht vergittert.Stachelgarten
Viola: Sigerith, komm bitte mal.
Sigerith tritt ein und lacht kurz verhalten.
Viola: Nun guck dir diesen Mist an!
Beide gucken sich an und beginnen lauthals zu lachen.
Sigerith: Ich hatte dich gewarnt, nimm dir nicht den Innenausstatter Jeronimus.
Beide verstummen kurz, dann beginnen sie wieder lauthals zu lachen.
Viola: Männer sind einfach dumme Esel!
Sigerith: Welcher Vollpfosten montiert Gardinenstangen vertikal?
Viola: Männer!
Beide lachen lauthals.Viola C. Richards/Uddelhexe
Hätte sie doch einen “Mind-Palace” wie Sherlock aus der BBC Serie. Eine Bibliothek voller Bücher, warm und nützlich.
Doch ihren Mind-Palace erreichte man über eine hinabführende Leiter. Ein Moloch von unendlichen Dimensionen, gefüllt mit Informationen, Ängsten und Was-wäre-wenn Enzyklopädien.
Das kleine Fenster, die einzige Lichtquelle, erhellte selten bis zur Ruprik: “Schönes”.Und zu klein und versperrt um hindurch nach draußen zu fliehen war es auch.
Cord Gudegast
Ihr kam bei dem Anblick ein Dylan Klassiker in den Kopf. Mit aufgestützten Ellenbogen ließ sie ihren Blick über die Landschaft unter dem Turmfenster schweifen. a, G, F, G. Das war eine Variante gewesen. Die anderen fielen ihr nicht ein. Bewundernswert. Viele große Songs aus vier Akkorden.
Sie suchte die Gegend vergeblich nach 2 Reitern ab.
„Es muss irgendeinen Ausweg geben …“, trällerte Thomas hinter ihr.
„Kein Grund, sich aufzuregen …“, übernahm sie die zweite Stophe…Magda♪enaBerlin 💚 🦥 💚
Die beiden Stäbe waren ein Anfang. Aber nichts, was so bleiben konnte. Was sollte sie jetzt tun? Nun musste sie doch noch einmal fragen, ob sie da nicht etwas machen könnten. Es gab keinen anderen Weg. Sie musste das Schweigen brechen. Denn auch der Blick in die schöne Landschaft konnte darüber nicht hinwegtrösten, dass diese beiden Gitterstäbe keinen ausreichenden Schutz vor all dem da draußen bieten konnten.
crosstalk {mediator}
#
Ich. Will. Hier. RAUS.
#
🌎
Johnny Than
Freiheit, Freiheit, ist das einzige was zählt.
Freiheit, Freiheit, das ist das was mir jetzt fehlt.Doch meine Gedanken, zerreißen die Schranken,
es bleibet dabei, die Gedanken sind frei.Ich denk an dich, nicht nur wenn es regnet,
A N N A, wie wir uns begegnet.Last Christmas, I gave you my heart, but the very next day…
Spiel mir das Lied vom Tod.
Wind of Change. Open Doors.
Better run, better run, faster than their bullet.
Tschüssi macht’s gut.
Early Twix 🏳️🌈
“Wer hat die Stangen da angebracht?”, fragte Christine und schaute ihren Freund verwirrt an.
Dann zerrte sie an den Gitterstäben und schrie: “Ich muss hier raus!”
“Ich bin hier schon einmal rausgesprungen” sagte sie dann mehr zu sich selbst.
“Christine..” versuchte ihr Freund sie zu beruhigen.
Doch sie beachtete ihn nicht und sprach weiter:
“Ich bin Christine, Christine May, geboren 1611. Ich will leben ich muss hier raus. ich bin keine Hexe.”
Feli
https://www.maus-geht-aus.com
> Ansbach und Umgebung
> Nachtclubs
> The Cat Trap
> Fotogalerie(9/23) Bei Tag bekommt die Bühne einen ganz eigenen Charme. Wo nachts im effektvollen Sternenhimmelambiente die Hüllen fallen, treffen sich seit letztem Jahr mehrmals in der Woche bei schönster Aussicht Cardio-Gruppen der Volkshochschule.
o/1MS\o ⌨️🐧 | #WeAreNatenom
Diesen Ausblick konnte er den ganzen Tag über geniessen. Aber er musste sich ranhalten, das Novum Testamentum Graece übersetzte sich leider nicht von allein. Er hatte heute erst 5 Seiten geschafft.
Seufzend schreibt er weiter.“Junker Jörg …” erklingt es auf einmal hinter ihm.
Vor Schreck stösst er das Tintenfass um, so dass sich die Tinte über den halb beschriebenen Bogen Papier ergiesst.
Verdammt, er sollte dem Diener endlich eine Glocke umhängen.
PrinterAngel🏳️🌈
Komm jetzt! Du hast die Aussicht doch letztes und vorletztes Jahr schon gesehen.
Lass mich noch einen Augenblick schauen. Irgendwie ist die Landschaft nicht mehr die selbe.
Wieso? Sind da jetzt andere Bäume und Hügel?
Nein, aber da rechts sind drei von diesen Windrädern. Du muss nur mal hinsehen, wie hässlich die sind.
Echt jetzt? Ja, da sind sie, jetzt auch hier, diese Dinger. Da braucht man ja wirklich nicht mehr in Urlaub fahren.
Ftx4625
Ausgerichtet von PrinterAngel🏳️🌈
Mina
Vorspiel Landesorchester
So viele Jahre des Übens; jetzt endlich in der Finalrunde.
“Du kannst das, Mina”, sage ich mir. Im Geist fliegen meine Finger über die Saiten, das wird schon.
Ich erstarre in Panik: In all dem Stress habe ich nicht daran gedacht, mich anzuziehen.
Ich kann doch nicht nackt da raus, doch der Saal ist voll inzwischen. Man ruft mich, einmal, zweimal.
Mit Tränen in den Augen und dem Cello irgendwie vor mir, trete ich hinaus…
Edith Mair 💙💛
Einlass. Herrschaften in eleganter Abendkleidung strömen herein. Es würde ein bezaubernder Abend werden! Über die Künstler_innen wollen sie nichts wissen.
Man versprach den Musizierenden Abwechslung zu ihrem tristen Gefängnisalltag. Wer sich weigerte, wurde brutal bestraft.
Sie betreten die Bühne, den Blick gesenkt. Schminke überdeckt die blauen Flecke. Stumme Hilfeschreie, ungehört. Die Flötistin blinzelt ihre Tränen zurück.
Ein bezaubernder Abend.
UtopiArte
Und als das Jahr 2025 geschrieben stand entschloss sich die Stadt, welche der Weimarer Republik ihren Namen gab, die Bühne jenem zu bereiten was in den Jahren bis zur nächsten schicksalsschwangeren Abgeordnetenwahl des nächsten Reichstages der aktuellen noch freiheitlichen demokratischen auch wenn nicht mehr all zu sozialen Republik noch bevorstand.
Die Bühne war ebenso leergefegt wie die Ränge des Theaters, denn keiner der wenigen noch aufrechten Humanisten wollte sich dem bevorstehenden Schauspiel nähern, noch es sich in den kühnsten Träumen ausmalen. Wer zahlt schon freiwillig Eintritt um einem Alptraum beizuwohnen, ganz zu schweigen davon gar als Teil der Inszenierung im Scheinwerferlicht der Bühne zu stehen.
jeSuisatire duckundwech…ᘛ⁐̤ᕐᐷ
Nach einer Weile begann D.Precht sich zu wundern warum dieser Ort so leer und totenstill war. Plötzlich schien ihm er hörte eine Tür und verdrehte sich um zu sehen wer wohl als nächstes zur Vorstellung kam.
Ein Paukenschlag lies ihn aufschrecken, während er sich wieder zur Bühne drehte sah er noch kurz im Augenwinkel den Vorhang der fediArena verschwinden und eine Figur auf der Bühne stehen:
Johnny Than
…und plötzlich war die Bühne leer.
Augenblicke zuvor saß sie noch in einer beeindruckenden Zauberer-Vorstellung. Jetzt schaute sie verwirrt von oben in den leeren Theater-Saal.
Erst als sie aufstehen wollte, bemerkte sie Flügel, wo ihre Arme sein sollten. Ihr panischer Schrei war ein Krächzen, dann stürzte sie ab.
.
.
.
.
Der Hausmeister wunderte sich, wie die Raben ins Theater kamen und warum sie ausgerechnet hier starben. Es war bereits der dritte diese Woche.Penelope
👑
Heute ist Derniere.
Nach 161 Vorstellung kann sie es ihm endlich heimzahlen und er darf sich vor Publikum nichts anmerken lassen.Was hat sie diese Liebesszenen mit ihm gehasst, seit er sie für die Zweitbesetzung verlassen hat.
Heute trägt sie NH3 als Parfüm und keinen kussfesten Lippenstift.
Am meisten freut sie sich aber auf den exakt platzierten Reißnagel.
Mit Wonne wird sie sich in der Schlußszene auf seinen Schoß sinken lassen.Early Twix 🏳️🌈
Genau wie sie es sich gewünscht hatte. Die Stühle im Publikum, auf der Bühne die Garderobe mit den paar Mänteln, Tische , der Flügel – alles in rot. Nur der Teppich auf dem der Tisch und die Drehstühle aus den 70ern stehen in weiß.
Ihr Lieblingsstück, . Wieviele tausend Mal hatte sie diesen Anblick genossen und den Knopf für die Vorhänge bedient.
Zum Abschied hatten sie ihr diese Miniatur geschenkt.
Mit dem Knopf für den Vorhang.crosstalk {mediator}
Das Bild bei meiner Oma war mir suspekt.
Gruselig mit so vielen Menschen in einem Raum zu sitzen. Die Zuschauer atmeten dieselbe Luft, einaus, einaus
Dennoch, Oma sehnte sich nach Live-Auftritten, die die Reform verbot. Zu viel Emotion, war wohl der Grund. Offiziell : Gesundheitsbedenken. Oma war überzeugt, es hing mit dem “freien Geist” zusammen. Ich war froh Unbekannten nicht so nah sein zu müssen und genoß es bei meinem Kulturkonsum alleine zu sein.Stachelgarten
Morgen ist der Tag meiner Vergeltung! Endlich kann ich mich an dem Mann rächen, der meine Frau so schamlos verführt hatte; dieser hinterlistige Westentaschen-Casanova. Startenor schimpften sie ihn, ha, dass ich nicht lache; dieser elendige Bastard. Es wird schnell, unerwartet und eiskalt passieren. In dem Moment, wo er auf dem vorgesehenen Platz steht, seine Stimme erhebt, da werden sich 200 Liter Schweinegülle über ihn ergießen; Rache soll stinken!
o/1MS\o ⌨️🐧 | #WeAreNatenom
Er schreckte hoch. Es war so ruhig.
Erschreckt schaute er sich um. Es war niemand weiter im Saal.
Hatte er etwa die Vorstellung verschlafen?
Seit der Umstellung von Sommer- auf Winterzeit hatte er immer noch Schlafprobleme. Sobald er irgendwo sass, schlief er auch schon ein.Da erklang der Gong.
Puh, Glück gehabt, die Vorstellung hatte noch nicht angefangen.Blieb nur zu hoffen, dass ihn der Powernap die nächsten Stunden durchhalten liess.
Feli
“Ich bin das kleine Rampenlicht
von diesem noblen Haus.
Hier sorge ich für beste Sicht
und leuchte alles aus.Ich strahl vom Anfang bis zuletzt
und episch in die Breite
und zeig euch auch von Goethes ‘Götz’
die Schokoladenseite.Und wisst ihr mal am Ende nicht:
‘Was wollt uns jetzt der Dichter …?’,
fragt mich, das kleine Rampenlicht!
Ich mach ja Murmeln lichter.”Mike G. Hyrm
reihenvollleer
bühnenbestückt
hintergrundrauschrot
erhobenstill
lebenentzogen
fantasieerregend
brummmurmelnzukunft
klatschanfangende
begeisterungstraum
kreativitätsschillerndexstatisch
blühendezufriedenheit
ichgehnachhaus
undkomm
gernewiederFtx4525
Ausgerichtet von Sylvia Borin
Penelope
Das Kräftemessen
zwischen Wurzeln und Teer
zwischen Deich und Meer
zwischen Mensch und Welt
entscheidet nicht das Geld.Edith Mair 💙💛
Die vier spielen Fangen und lachen viel.
“Ich hab dich lieb!”, ruft Paulchen Mama nach.
Sie dreht sich um und übersieht die Wurzel. Mama stürzt nach hinten und schlägt mit dem Kopf am Bordstein auf.An Allerheiligen gehen sie zum Friedhof. Nur wegen Oma, erklärt Papa.
“Denn Mama ist gar nicht dort. Sie ist immer bei uns”, sagt er.
Paulchen und Karin nicken. Sie wissen es. Mama ist bei ihnen, um sie zu beschützen. Für immer. Denn das tun Mamas.crosstalk {mediator}
“Der Weg ist das Ziel” wurde mir gesagt. Jetzt stehe ich hier. Der Weg, nicht versperrt, aber die Wurzel durchkreuzt ihn schon deutlich. Die Wurzel hat ein Ziel – Finden von Wasser. Sie bewegt sich, ist auf dem Weg. Aber wenn sie ankommt, wird sie nicht länger sondern dicker. Es ist ihr egal, ob sie im Weg ist. Dennoch verursacht die Kreuzung bei Ihr Abrieb, Abnutzung, auch Glanz, Farbe, Aufmerksamkeit …
Der Weg ist das Ziel ? Ich marschiere weiter #Mammutmarsch #60Johnny Than
Ein geteerter Weg, von oben schräg nach vorne fotografiert.
Rechts und links ist grüner Grasbewuchs.
Das besondere an diesem Bild ist eine Wurzel, die aus dem Boden wächst und wieder im Boden entschwindet.Das Holz der Wurzel ist blankgewienert, glatt poliert. Im schönsten Holzbraunton bricht damit die lebendige Erde durch den toten Asphalt.
Ich sehe die Vergänglichkeit des künstlichen im Gegensatz zur Kraft der Natur (oder ist es eine olle Wurzel nur)?
[Ich habe diesen Text als Bildbeschreibung verwendet. Mina]
o/1MS\o ⌨️🐧 | #WeAreNatenom
Er hatte ja schon viele schlechte Radwege gesehen, aber dieser Wurzelaufbruch war übelst. Er hatte die Stelle schon mehrfach im Mängelmelder gemeldet, aber mehr als eine Lesebestätigung hatte er nie erhalten.
Er konnte die Wurzel ja noch mit einem Bunny Hop vermeiden, aber er hatte schon gesehen, wie andere das Fahrrad über die Wurzel heben mussten.
Er war sich ziemlich sicher, würde die Fahrbahn so aussehen, wäre schon längst etwas unternommen worden.Mina
Der Geister Heim seit alter Zeit
ein dichter Hain einst mächtig stand.Der Bäume Stämme stark und breit
an des heutigen Städtchens Rand.Nichts ist geblieben von der Pracht.
Wo der Menschen Wege liegen,verschwindet auch der Geister Macht.
Nur wo sich die Wurzeln biegenund brechen durch des Wegs Asphalt,
da erwachen die Gespenster.Dringen leise durch die Fenster.
Erscheinen in fahler Gestalt.PrinterAngel🏳️🌈
👑
Der alte Weg, früher sind sie ihn oft gegangen. Diese Wurzel war eigentlich immer schon da. Tausende Schritte haben sie blank und glatt poliert.
Seit einigen Jahren wurde es aber immer weniger. Erst kamen sie seltener zu Besuch, dann wurde die Parzellen am Weg nach und nach aufgegeben.
Jetzt bleibt das Laub liegen und die Pflanzen rankten über den Asphalt. Erste Risse bieten Lücken für kleine Blumen. In ein paar Jahren wird auch der Weg verschwunden sein.Early Twix 🏳️🌈
Als wir ankamen und begannen den Planeten zu durchdringen, gab es diese Parasiten noch nicht. Dies kamen erst viele Millionen Sternumläufe später auf. Sie entwickelten sich dann rasant schnell und begannen unsere lichtsammelnden oberirdischen Ausläufer abzubeißen und zum Bau ihrer Nester und Unterschlupfe zu verwenden. Lästig, sehr lästig. Immerhin die Krisis dieses Befalls ist erreicht – sie werden sich selbst ausrotten. Sehr gute Aussichten
Ftx4425
Ausgerichtet von Aurin Azadî
Johnny Than
Im Museum: “Sie sehen hier ein Bild, welches zu einer Geschichte inspiriert. Diese Geschichten wurden dann von verschiedenen Autorys in ein Gerätenetzwerk geschrieben, dem Fediversum. Jede Erdwoche gab es ein neues Bild. Die Menschys, so nennen sich die Bewohnys dieses Planeten, haben so ihre Kreativität trainiert. Eine Geschichte lautete:
• Schatz?
– Ja, Schatz?
• Was tust du da?
– Ich suche einen Schatz.
• Aber Schatz, ich bin doch hier.”
Edith Mair 💙💛
Gerade am 15. Hochzeitstag hatten wir heftig gestritten!
Abends ging ich zum Strand und du warst hier. Es roch nach Meer, nach Oleander und deinem Parfum. Wir waren beide beschwipst vom Bordeaux – und vom Glück! Wie männlich ich sei, hauchtest du. Wir liebten uns voll Leidenschaft! Dann verschwandest du in der Dunkelheit.
Ich kleidete mich an, griff in die Hosentasche und – mein verdammter Ehering war weg!Ich muss ihn finden. Sonst bin ich VERLOREN! ERLEDIGT! TOT!
Sylvia Borin
👑
Harald suchte keine Schätze mehr. Seit seine Frau nicht mehr hier spazierte, horchte er dem Meer lieber mit seinem alten Metallsucher. Jedes Piepen war für ihn eine Erinnerung – ein verlorener Ring, ein vergessener Sommer. Heute klang das Gerät plötzlich hell – und er lächelte, als hätte das Meer ihm ein Wort zurückgegeben.
Feli
Hörst du die Regenwürmer husten?
– Jetzt sei halt amal … wenn du immer dreinredst!Wie sie durchs dunkle Erdreich ziehn?
– Sand! Das ist SWie sie sich winden und dann verschwinden
– Ehrlich, mir geht’s grad net anders.auf Nimmer-nimmer-Wiedersehn?
– Hörst,Und wenn sie weg sind, ist da ein Loch.
– Ja, da ist ein Loch. DU bist einUnd wenn sie wiederkommen, ist es immer no
– Der Wurm, der grad gehustet hat: Bitte amal entspannt ein- und ausatmen!Serenityfreaksout
Mann war das peinlich.
Akribisch suchte er den Strand ab, auf dem sie vorhin gesessen hatten und sie ihm den Schlüssel vor die Nase hielt. Jetzt lag sie mit Handschellen gefesselt im Ferienhaus und der Schlüssel war weg.
Viel lieber wäre er mit ihr gewandert, um zu reden. Er wollte nicht spießig wirken, Fesselspiele fand er einfach doof. Doch was er wollte, spielte sowieso nie eine Rolle.
Da, ein Piepsen … er überlegte kurz, drehte sich abrupt um, und lief zur Fähre.Silvia Borin
Als spät in der Nacht ein hungriger Straßenköter durchs offene Fenster schlüpfte, witterte er Wurst — und fand Metall. Er schnüffelte an den Handschellen, zerrte, bis die Frau aufschreckte. Im Mondlicht klirrte etwas: Der Hund hatte den Schlüssel am Halsband. Sie lachte erstickt, während draußen das Tuten der Fähre verklang. 🖖
o/1MS\o | #WeAreNatenom
Nach einem Tip war Sir Searchalot auf seiner Suche nach dem Heiligen Gral am Rande des Meeres angekommen.
Jetzt konnte er sich daran machen, mit diesem komischen piependen Stockteller endlich den Gral zu finden.
Der Verleiher hatte ihm einen horrenden Preis für den Stockteller berechnet, ihm aber auch garantiert, dass er damit etwas finden würde.Stachelgarten
Emil war es echt leid, dass seine Internetverbindung immer so langsam war. Da er in Küstennähe wohnte, kam er auf den Gedanken das Seekabel direkt anzuzapfen. Jetzt musste er noch das Seekabel am Strand finden, um diesem bis zum Landverteiler folgen. Dann würde er schon irgendeinen Weg finden es anzuzapfen und ab dann: vorbei mit langsamem Internet.
Penelope
Im November hatte er den Strand immer für sich alleine und der Urlaub amortisierte sich quasi von selbst …
PrinterAngel🏳️🌈
Du schau! Da kommt er wieder. Jetzt läuft er das fünfte Mal hier vorbei. Immer einen Meter versetzt. Immer hin und her stundenlang. Was glaubt der denn hier zu finden? Piratenschätze sind doch hier keine vergraben oder Störtebekers Gold. Der Strand wird doch eh jedes Jahr wieder aufgefüllt, da wären alte Schätze ja schon metertief im Sand. Da kann man doch gar nichts mehr finden.
Sich mit so etwas zu beschäftigen, ist eine richtige Vergeudung des Urlaubs.Early Twix 🏳️🌈
Sie konnte sich erinnern, dass er schon da vorbeilief als sie noch Kind war. Jeden Sonntagmorgen. Die Haare waren grauer geworden, er etwas fülliger.
Er wohnte in dem Kleinen Haus am Ende der Straße hinter dem Schrottplatz. Das Haus war auch älter geworden und farbloser und die Rosen rankten wild.
Es wurde erzählt er hätte mal eine Freundin gehabt, seine große Liebe und dann hätte er den Ring verloren…..Mina
Von der Fabrik in Manchester in den Flieger, der sie auf dem Weg nach Hamburg im Flakfeuer an der Küste verlor, hatte sie sich tief in den Sand gebohrt.
80 Jahre verloren und vergessen, fraß sich die Säure des Zünders langsam durch die Zündkapsel des Blindgängers, bis sie wieder scharf wurde.
Der Strom, den der Magnet des Metallsuchers induzierte, ließ die Bombe zum Leben erwachen.
Dumm gelaufen für den Mann, der nur seinen verlorenen Ring suchte.
kunstkopfwestfale
Lothars Metallsuchgerät war schon von Anfang an kaputt. Er hatte es irgendwann bei einem Billig-Elektronikversand bestellt. Trotzdem hatte er etwas sehr Wertvolles gefunden. Nur auf diese Art und Weise, mit seinen guten Kopfhörern am Strand entlang schlendernd, hörte Lothar seine Musik.
Er konnte stundenlang gehen und zuhören, bevorzugt Stockhausen, Ligeti und Cage, aber auch Glass, Reich und Niblock. So kam er, jeden Montag, zu tiefer innerer Ruhe.pluhmen
“Muscheln nuscheln”
liarsworld
Ach, ich armer Tropf, nun laufe ich hier den Strand ganz ab. Schon Stunden such ich mit Gerät nach etwas was ich jüngst verlor. Was war es nur. Ich grüble länger schon was war’s. Da, ein Ton im Hörer gar. Ein rostger Nagel ist’s. Gut daß ich lauf mit Schuhen rum, das Teil im Fuß das wär zu dumm. Noch immer fällt es mir nicht ein, was war es nur, was war es nur. Der Kopf der brummt Gedanken kreisen, das bringt mich bald noch zum Entgleisen. Ach ja, ich wollt verreisen.
Easydor
Machen Se doch Urlaub an der Ostsee, datt wird Se entspannen, ha! Ja, wer soll sich datt denn leisten können!? Ich muss heute noch für 80 Euro Krempel finden, datt sich datt hier rechnet. Nee, nee, nich mit mir, nich mit Horst-Günter Schablonski! Ich zeig euch schon, watt n schöner Urlaub is!
Da kann de Gertrude noch so rumheulen, der Weihnachtsmann bin ich ja noch nich, ne?crosstalk {mediator}
Der Stab war neu, er fühlte sich haptisch gut an. Die Kälte zog in den Mantel und die Schritte auf dem harten Untergrund knirschten. Sonst war es hier schwerer vorwärts zu kommen. Der gefrorene Boden erleichterte es.
Ich erschrak – ein lautes Fiepen, was war los ?
Hatte der Verkäuferin nicht gesagt, das das Bundle aus Blindenstock und Ohrwärmer der letzte Schrei war und ich bei den Sehenden auf viele Gesprächsanbahnungen hoffen konnte .. ?
Andreas Kilgus
Er schob Susi über den Boden. Neben der sehr technischen Optik störte, dass es Ton nur über Kopfhörer gab. Sie war eben das billigste Modell.
Mit Hover-Susi 1000 ging er aber immerhin wieder Gassi. Die konnte mit ihren Magneten zwar nur die 3 mitgelieferten Spezialstöckchen apportieren, aber bei nachlassenden Kräften ließen sich dafür einfach die Batterien wechseln. Das war besser als, wie zuletzt Pudel Bellfried, erneut einen treuen Weggefährten beerdigen zu müssen.
Ftx4325
Ausgerichtet von Johnny Than
Mina
Erfolgreicher Einsatz der Stadtbild-Taskforce
Dank eines Hinweises aus der Bevölkerung konnte ein Bettler in der Fußgängerzone am alten Rathaus durch beherzten Zugriff mehrerer Mitarbeiter des Ordnungsamtes daran gehindert werden, Touristen und Einheimischen seinen unansehnlichen Anblick weiter aufzunötigen.
“Wir tolerieren weder passiv-aggressives Knien noch persönliche Gegenstände auf dem Trottoir” hieß es in der Pressemitteilung.
Kebapcioglu
So viel Trubel in der großen Gasse
Komme endlich dazu meinen Strom zu teilen
Kein Wunder ich es ständig in mich Reinfresse
Wie schafft man es dorthin zu eilenDer Strom ist hübsch gekleidet
Mache mir Sorgen um mein Leid
Sehe viele aber stagnieren
Wie mich in meinem KleidEs treffen sich kurz die meisten Blicke
Erhasch wen ich am liebsten aufpiekeWie sind wir hierhin gekommen
Ist der Bettler von den Bahnfahrten so erschöpft
Besonnen wie geköpftAurin Azadî
👑
Für jedermann sollte die Fußgängerzone sein. Für all die Menschen darin, die einkaufen, bummeln, plaudern. Solche Menschen, die sich scheinbar keine Gedanken machen müssen.
Aber für den Bettler am Rande war sie nicht gemacht. Er kaufte nicht, er bummelte nicht, er plauderte nicht einmal. Er störte nur das Stadtbild.
o/1MS\o | #WeAreNatenom
Die Massen strömen durch die Gassen
Zu huldigen dem Gotte KonsumAn der Ecke unbeachtet, abgehängt
Ein trauriger Hund mit seinem HerrchenMoni
JEderMann?
Dat ich nich lache!
Die scheren sich nich um die da unten.Damit bin ich nich gemeint, och nich die Frau da mit’m Rad, wa.
Die Kinder och nich! Und der da mit’m Rucksack, der gilt eh nur als Faulenzer, nä.Is am Ende eh egal, mit wieviel Kohle du abkratzt.
Dat versteh’n die da oben och nich 😆.JEder Mensch müßte dat eigentlich heißen, wa?
Abba auch dat woll’n se nich kapier’n. Die sortier’n gern allet.Jedermann ist am Ende eh arm dran!
Stachelgarten
Da saß ich an der Ecke und starrte ins Leere. Nicht, dass es nichts zu sehen gäbe, oh nein, Massen quälten sich vorbei, doch niemand kam, um mich zu streicheln oder mit mir zu sprechen.
Allein mit meinem Menschen, zwei Seelen, die wahrlich besseres verdient hätten, aber wir hatten uns.
Viele mögen denken das ist nicht viel, doch wie erbärmlich ein Leben auch sein mag, ich werde geliebt und liebe. Wir sind zwei Funken Hoffnung in dieser Welt.
Penelope
Meine Arbeit ist sehr anstrengend. Dabei weiß ich genau, wie ich sie viel besser und auch leichter machen könnte.
Aber man lässt mich nicht.
Stattdessen muss ich mir hier die Beine in den Bauch stehen.
Zugegen, meinem Kollegen ergeht es noch schlechter. Die Sportskanone ist die totale Fehlbesetzung.
Ach, wenn ich doch nur herumlaufen und mit dem Schwanz wedeln dürfte …
Dann würden mir nicht nur die Herzen, sondern auch die Groschen zufliegen.Early Twix 🏳️🌈
Mach eine Kreuzfahrt hatten sie gesagt, Da musst du dich um nix kümmern, hatten sie gesagt, Es gibt den ganzen Tag essen hatten sie gesagt. Und jetzt, nachdem man uns vom Schiff gelassen hat und wir 6000 in die engen Gassen der Altstadt fluten wird mir klar, dass ich keinen Moment dieser verdammten 3wöchigen Reise für mich alleine haben werde.
Kreuzfahrten sind nichts für Soziophobiker… hatten sie nicht gesagtEdith Mair 💙💛
Seht mich an! Ich bin hier! Ich bin nicht unsichtbar! Ich bin einer von euch! Ich lache gerne, kann mich ärgern, bin traurig.
Früher hatte ich Familie und einen angesehenen Job. Ich war beliebt!
Heute wechseln alle aus der Firma die Straßenseite, sobald sie mich sehen, und meine Ex zieht die Kinder weg, wenn sie mit mir reden wollen. Nur der Hund bleibt bei mir.
Ich bin einer von euch. Ich bin euer Menetekel. Ihr könnt werden wie ich!
Es geht schnell. Sehr schnell.MeerderWörter
In der Salzburger Altstadt, in der Getreidegasse, – ein Touristenmagnet warum auch immer – sieht man Welten aufeinanderprallen – Touristen die sich durch die Gassen drängen, Menschen die daneben um Geld bitten, weil sie nichts mehr haben. Die Überheblichkeit einer Stadt die sich nach außen verkauft und nach innen nichts tut.
Feli
“Glaubst du an die Invasion?
Glaubst du an das Böse
dort draußen irgendwo?
Was, wenn sie
niemals hier waren?
Wenn die Menschen keinem gehorchten
als sich selbst?
Nichts konsumierten
als sich selbst?
Wenn das Geld nie ihr Gott war
sondern ihre Seele?
37 Jahre nach seinem Kultfilm
kehrt der Meister des Grauens zurück
und mit ihm die dunklen Brillen.
Es ist Zeit, zu sehen.
John Carpenters ‘The Hollow’ – demnächst im Kino!”
Mike G. Hyrm
sehsucht
insteinschlucht
kapitaleflut
drängelnd
sozialrandverbannt
angstvollschauend
furchtsamblickende
verstossenausgeschlossene
versuchenbittend
hilfeflehend
handausstreckend
krumenzuerhaschen
mitleidlosvorwärtsdrängend
gesichtsseelenlose
gesellschaftswesen
stoischeinanderignorierend
weiterkonsumweiter
unaufhaltsamwesenheit
geldwirtschaftsknechtschaft
biszumendegefangenPetros
Es gab in Deutschland mal ein Land
In dem man keine Bettler fand
Doch war es damals unbeliebt
Weswegen es heut nicht mehr gibtDie Fassaden sind heut hübsch gestrichen
Die Gedanken von gestern längst verblichen
Wir wollten sie, die neue Welt
Doch keinen Armen, der sich zu uns gesellt.crosstalk {mediator}
Die engen Schluchten ermöglichen es nicht: Nähe.
Passanten, die mit dem Auge fokussiert – alleine wirken. Keiner interagiert:
nicht der Bittende, nicht der Reisende, nicht die Schiebende, nicht die Flanierende, nicht das Paar, der Rollifahrer ?
Der Eindruck einer südeuropäischen Altstadt, in denen sie, plauschen, schwatzen, gemeinsam tratschen, wahrnehmen, helfen, auffordern, schimpfen, lachen, ….neinJ E D E R (bieder-) M A N N
– g e h m e i n s c h a f t – ?PrinterAngel🏳️🌈
Sie schlenderte von einem Schaufenster zum anderen, betrachtete die Auslagen der Boutiquen intensiv aber eigentlich ohne Interesse. Sie hatte noch nicht einmal Anstalten gemacht einen der Läden zu betreten.
Keines der ausgestellten Kleider würde in Größe 48 gut aussehen, wenn überhaupt “Große Größen” angeboten würden.
Also würde sie sich an den Feiertagen wieder fragen lassen, wieso sie zum dritten Mal das selbe Kleid trug.Ftx4225
Ausgerichtet von Penelope
Johnny Than
👑
Sturmkrähe
Die Krähen fliegen um den Turm,
warnen lauthals vor dem Sturm
der kommen wird und blasen wird
und fegen wird und werfen wird
und Zerstörung bringen wird.Refrain (2x):
Oh weh, die Krähen fliegen wieder,
und mit uns allen gehts hernieder.Die Krähen fliegen um den Turm
warnen alle vor dem Sturm.
Niemand versteht das laute Krächzen
und unter dem gefallenen Turm
werden wir schimpfen auf den Sturm
und ob unsrer Verluste ächzen.[Refrain 2x]
Stachelgarten
Mit seiner schönen klangvollen Laute, aus warmen edlem Holz und wohlgeformt, unterwegs und frei durchs Land. Hinein in Dörfer, Städte, Burgen, Märkte, so sang er Tag aus, Tag ein, kündete aus vollem Herzen, frohen Mutes, freudig, weise, vom Geschehen dieser Welt. Wenn ihr ihn seht und hört, so grüßet ihn, haltet inne, verweilet kurz und hört ihm zu, dem wohlbekannten, hochgeschätzten Troubadour @johnnythan und lasst euch unterhalten und verzaubern.
Mina
Auch wenn sie noch nicht verfallen war, hatte seit Jahren kein Gottesdienst mehr in der kleinen Kirche am Strand stattgefunden, wie auch überhaupt kaum noch jemand im Dorf lebte, seit es hier keine Fischer mehr gab.
Wenn doch, wäre der leblose Körper am Ufer wohl früher gefunden worden.
Für die Krähen war es ein Fest. Von nah und fern kamen sie herbei. Noch Jahre später erzählten die Alten in den Nestern den Jungen von jenen Tagen des Überflusses.
Feli
Tradition
Rabenschwarz die Tauben von
Ruß auf Schnäbeln und Gefieder.
Halloween heißt: Gothic Con!
Und das Tagblatt titelt wieder:
“Schwarz der Rock und schwarz der Frack
– ist es Satanistenpack?”Bis zum Einlass – hang around,
Abendsonne schmückt ganz herrlich.
Jeder, der vorbeigeht, staunt.
Und das Tagblatt mahnt wie jährlich:
“Schwarz der Rock und schwarz der Frack
– wehrt dem Satanistenpack!”Drum, zur Wintersonnenwende,
kacken sie auf Zeitungsstände.Early Twix 🏳️🌈
Kirchen, immer sind es Kirchen und Moscheen und Tempel die die Blicke auf sich ziehen, golden leuchten im Abendlicht. Die Rabenvögel, so oft als Unglücksbringer gescholten ob der ihrer schwarzen Federn, die das Abendlicht nicht leuchten lässt nisten in deren Nischen und Verzierungen und machen diese Häuser zu Lebensräumen. Vielleicht lauschen sie mehr den Gebeten die in den Häusern gesprochen werden als die abwesenden Götter – wer weiß das schon.
Mike G. Hyrm
rötlichschimmernd
leuchtsteinmeer
vögelsingend
kannnichtmehr
blickendhimmel
fühlendzeit
mitdir
hier
vorewigkeit
wundersame
hochzeitszeit
dochjetzt
kommichnur
alleinzudir
besuchendblumend
sprichfühleinsamhier
denkeoft
deinlachen
heilt
schalltes
inmir
bisichendlich
michzudirleg
zusammenimmer
undzujederzeit
niemehreinsam
alterzusammenhaltEdith Mair 💙💛
Schau, sie sammeln sich wieder.
Wo?
Dort oben! Auf dem Kirchendach. Es sind bereits vier. Nein, sieben. Nein, zehn!
Sie tu doch nichts.
Das weißt du nicht! Jetzt sind es schon mehr als zwanzig!
Aber sie sitzen nur.
Sie kommen von allen Seiten! Das Dach ist jetzt voll! Und sie krächzen so bedrohlich.
Ja, und? Lass sie doch.
Ich hab Angst.
Du Feigling! (klatscht laut) Jetzt fliegen sie weg.
Nein! Sie fliegen auf uns zu! LAUF! Mama!
Bleib stehen! Sie tun doMoni
Ich weiß, ich war schon lange nicht mehr da.
Habe schon lange nicht mehr in deine Fenster geblickt, und mich von ihrem Licht bescheinen lassen, wenn die Sonne durch sie hindurch schien.
Vielleicht wird’s mal wieder Zeit, dich zu besuchen, die Ruhe zu genießen, ein Gespräch mit ihm zu führen, einfach alles abzuladen, mein Lieblingslied durch den Raum hallen zu lassen – oh ja :D, um danach erleichtert, entspannter wieder gehen zu können.Ftx4125
Ausgerichtet von Johnny Than
Moni
Dieser Gang …
je nach Stimmung geh ich ihn entlang.
Am blöden Tagen würd ich ihn meiden, weil ich blind wär für die Wege.
An schönen Tagen traue ich mich rein, weil ich die Abzweigungen sehe.Edith Mair 💙💛
Dein Leben – ein ungewisser Weg.
Forsch zögern,
zaudernd entscheiden.
Unendliche Endlichkeit.Ändert eine Abzweigung das Leben?
Nimmst du sie? Die Entscheidung fällt schwer.
Welcher Weg scheint richtig, welcher falsch?
Manchmal geht’s nicht weiter,
und es heißt umkehren.
Doch nicht immer gibt es ein Zurück!
Und meist triffst die Entscheidung du allein.
Keine Hilfe, kein Rat, keine Rückhalt.Dein Leben.
Forsch zögern,
zaudernd entscheiden.
Endliche Unendlichkeit.Mike G. Hyrm
Erzählen Sie Ihren Traum.
Das diffuse Licht lies mich nichts erkennen. Ich verspürte den eindringlichen Blick, mit dem ich beobachtet wurde. Vor allem fühlte ich es… Angst und Verzweiflung wenn ich daran dachte! Fahrig glitten meine Finger über zusammengepresste Lippen.
Ich … Ich… also ich bin in dieser Dunkelheit. So Dunkel, so unerträgliche Nacht. Ich fühle die bleierne Schwärze zentnerschwer auf mir.
Lichstrahlen … ein Gang … Schreie!Stachelgarten
Nur noch diesen Gang entlang, nur ein paar Schritte, dann könnte er den Garten betreten. Sein Herz schlug so schnell, dass er Angst hatte es würde herausspringen, sein Mund war so trocken, dass er fürchtete nicht Hallo sagen zu können. Seit Monaten schrieben sie einander. Ihre Worte berührten sein Herz, sein geheimes Innerstes, doch als sie ihm unerwartet ein Foto schickte, da wusste er, er hatte seine große Liebe gefunden. Sein Herz war voller Liebe.
Serenityfreaksout
Wie hier nur entkommen? Weder Treppe noch Leiter waren zu sehen. Sie klebte förmlich an dieser seltsamen Wand. Kein Halt unter den Füßen. Nirgends ein Spalt, um sich daran hochziehen zu können. Unerreichbar weit oben schien Licht, ein Ausgang! „Raus, nur raus hier!“ raste es panisch in ihrem Kopf.
Verzweifelt und hektisch tastete sie um sich.
„Wechsle die Perspektive!“ raunte ihre innere Stimme leise.Zögernd stand sie auf und ging erleichtert nach draußen.
Mina
Der letzte Gang
Die Schritte hinter ihm und das Johlen der Menge draußen ließen seine Knie weich werden.
Gemessenen Schrittes ging Manfred den steinernen Gang entlang, an der letzten Tür drehte er sich nach links ins blendende Licht.
“Geben wir ihnen das Spektakel” dachte er, als er die Augen öffnete und ins Freie trat.
Die Stimme aus dem Lautsprecher tönte: “Und jetzt einen Applaus für Manfred Gerß für sein Abschiedsspiel von der Bundesliga!”
Penelope
👑
Jeder Durchgang
ist erst ein Anfang.Hinter allen Linken
kann Glück Dir winken.Nicht alle Rechten
führen zum Schlechten.Die Pforte nach oben
ist heute verschoben.Nach unten aber führt
weder Weg noch Steg.Ausnahmslos alle Tore und Türen
… werden Dich …
zum Leben verführen.Andreas Kilgus
„Das ist jetzt also der Tunnel, den unser Warp-Antrieb geschaffen hat?”
„Ja.”
„Den entlang schieben wir unsere Raumkapsel nun auf den Pflanzenrollern aus dem Eck hinter uns?”
„Ja, weiter ist unsere Technik halt noch nicht.”
„Und da hinten kommen wir wirklich bei Kepler-11 raus?”
„Ja, wenn wir am grünen Dings klingeln. Hast Du denn den Raumroutenwegweiser vorhin nicht gelesen?”
„Ich hatte mir das alles in den Science Fiction Romanen halt nur immer ganz anders vorgestellt …”Early Twix 🏳️🌈
Verdammt müssen die Mülleimer immer am anderen Ende des Ganges stehen
o/1MS\o | #WeAreNatenom
Dieser Level war etwas tricky.
Was würde wohl in den seitlichen Eingängen zum Vorschein kommen?
Feuersäulen?
Steinstempel?
Oder irgendwelche Monsterkreaturen?Und wieviel Zeit würde wohl bleiben, um die grüne Lootbox hinten zu erreichen, bevor die riesige Steinkugel hinter seinem Rücken ihn einholen würde?
Seine Hand schwitzte etwas unter dem Controller.
Er hoffte nur, dass die Lootbox es wert war, einen Versuch zu unternehmen.Ftx4025
Ausgerichtet von Stachelgarten
Johnny Than
👑
Endlich.
Blau. Grün. Grau.
Wasserblau. Pflanzengrün. Steingrau.Es ist viel schöner, als alles, was sie sich vorgestellt hatte. Die Luft ist schwindelerregend lecker, jeder Atemzug schmeckt vielfältig. Jeder Augenblick sieht Neues. Jeder leise Laut wird wahrgenommen. Synapsenfeuerwerk.
Sie ist die Erste. Nach 200 Jahren im autarken Bunker die Erste, die wieder auf die Erdoberfläche zurückkehrt. Diesmal soll all diese Schönheit erhalten bleiben.
Mike G. Hyrm
blaugrün
schmalgross
pflanzenstein
aufregendzufrieden
wolkenfreiundnicht
allesdochnichts
fotogedanke
sehnsuchterfurcht
alle wörter
auch diejenigen
dazwischen
fallenrollen
während ich
schaudenke
sinnierflaniere
über den grad
meines selbst
des bildes wegen
vor mir
in meinem kopf
in meiner seele
in meinem sein
flieglaufe ich
handhaltend
mit allem mir
in mir
von mir
an mir
mirpurseinich
mahaloEdith Mair 💙💛
Hier hast du mir den Antrag gemacht und geschworen, ab jetzt treu zu sein!
Am Abend hast du die Kellnerin angebraten. Hast behauptet, am Klo war eine Schlange, darum warst du so lange weg. Ich hab getan, als würde ich dir glauben.
Heute wollte ich nochmals mit dir hierher gehen. Wegen der Romantik, hab ich behauptet.Es war nur ein kleiner Schubs. Bevor dein Schrei verklungen ist, bin ich kreischend nach unten gelaufen, weil mein Geliebter gestolpert sei.
Tja.
Andreas Kilgus
KTX17/3f freute sich über den Anblick. Als Empfindung? Oder als von seinem neuronalen Netz aus den Kameradaten ermittelte, nach außen zu zeigende Exoregung, damit er in biologischer Gesellschaft nicht negativ auffiel?
Einer bereits vor Ewigkeiten vergangenen Gesellschaft.
Noch 850 Jahre würde seine Solarhaut genügend Energie liefern, um einsam über die Erde zu streifen. Er könnte sich aber auch einfach in eine Höhle mit Meerblick legen und auf 0% Akku warten …
Mina
Meeresrauschen, Blumenduft
Dort drüben führt der Weg.
Sieht man uns?Egal! Weißes Leinen fällt von schwarzen Schultern.
Hungrige Lippen finden einander, Hände suchen.
Wer braucht schon Worte, wenn Haut an Haut sich schmiegt,
wieder und wieder, bis sich der Himmel erst rot verfärbt
und seine Schwärze dann mit Sternen pudert.Ob wir uns je wiedersehen, wer kann es wissen?
Dieser Tag bleibt uns für immer.
Penelope
Dieser neue Job war einfach super. Urlaubsimplementationen fürs Holodeck. Diesmal Portugal.
Aber sie nahm sich wie immer ihre Freiheiten. Sie liebte nun mal krakelige Küstenlinien.
Außerdem hatte sie einen Flupsi programmiert. So zumindest nannte sie dieses kleine Feenwesen mit Sprungfeder und Gleitflügeln.
Und jetzt noch ein besondere Pflanze. Dann war ihre persönliche Signatur fertig.
Etwas Fleischfressendes vielleicht?
Oder einen wandernden Aronstab?Ftx3925
Ausgerichtet von Mina
jeSuisatire …ᘛ⁐̤ᕐᐷ
Caballitos Blancos en Buenos Aires salieron equivocadamente a manifestar frente al Banco de la Nación porque una
@mina europea les dijo un jueves que ya era viernes y aun nadie les había pasado la cuota de whisky importado prometido como de costumbre.Stachelgarten
👑
Jolle: Hey, Bella und Hoppe, guckt bitte nicht so genau hin.
Bella: Warum?
Jolle: Habt ihr nicht gelesen, was im ALT Text steht: “Eine kleine Gruppe Schimmel.”
alle lachen
Hoppe: Die scheinen aber echt nett zu sein.
Jolle: Ja schon, aber.. ach ich weiß nicht.
Bella: Na komm Jolle, benimm dich nicht wie eine alte Mähre.
Hoppe: Auf gehts, Jolle, mach an!
Jolle: Na gut, hey ihr netten Zweibeiner: Wir sind keine Schimmel, wir sind seltene weiße Rappen, Ok?!Thomas Arend
Wer hat den Einhörnern das Horn abgesägt?
Johnny Than
Auszug aus dem Archiv ungelöster Fälle
“Die Zauberer”Beweismaterial F42, lose Blätter
Handschriftliche NotizenArgentinien, 21.07.
Diesmal dachten wir, würden wir die Gruppe, die sich “Die Zauberer” nennt, endlich fassen.
Kurz vor dem Zugriff tauchte plötzlich eine Herde Pferde auf. Weiße Schimmel. Niemand wusste woher diese plötzlich kamen, die Verwirrung war komplett. Und einige der Pferde schienen leise zu lachen…Auch Mina war uns wieder entwischt.
o/1MS\o | #WeAreNatenom
Hey, was guckst Du so genervt in Deinem 2-Tonnen-Stadtpanzer von #SUV?
Wohl noch nie eine Pferde-#CriticalMass gesehen?Durch euern Strassen- und Mauerbau überall haben wir keinen Platz mehr, um mal frei los zu galoppieren.
Daher treffen wir uns jetzt jeden zweiten Freitag im Monat, um mittags durch die Stadt zu ziehen.Und hör auf, den Corker anzupöbeln. Sonst gibt es ein paar Äpfel auf die Haube.
PS: Wir behindern nicht den Verkehr, wir sind der Verkehr!
Feli
“Ein Sensationsfoto gelang Spätheimkehrenden am frühen Sonntag in Córdoba, als sie auf einen Junggesellinnenabschied trafen.
Die Braut und ihre Gruppe kamen von einer Schaumparty im La Estación – und waren splitternackt.
Fachleute halten das mit einem iPhone aufgenommene Bild für authentisch.
So entstand letztlich durch Zufall ein Nachweis, der eine der großen Fragen der Zoologie zweifelsfrei beantwortet:
Zebras sind _weiße_ Pferde mit _schwarzen_ Streifen.”
ElGrossKotzo
boah maxi ey, wann macht endlich die bar auf? ich steh mir hier schon die beine in den bauch
Andreas Kilgus
Die eigentlich pfiffige Idee der Zooleitung erwies sich in der Praxis als leider nur teilweise erfolgreich.
So waren die Tiere nach dem Gang durch die Lkw-Waschstraße zwar wirklich sehr sauber und machten dank der umfänglichen Massagen durch die rotierenden Bürsten einen äußerst zufriedenen Eindruck, allerdings hatte die Wahl des Zusatzwaschprogramms „Intensivreinigung bei 45 °C” auch nicht zu übersehende Nebenwirkungen bei den Giraffen hinterlassen.
einFale
Die Schimmel auf dem grauen Hof,
sie stehen rum und schauen doof.
Trotz großer Köpfe sind sie never,
leider, clever.Ftx3825
Ausgerichtet von Early Twix 🏳️🌈
Aurin Azadi
Da saßen sie in der blauen Stunde am Meer, erschöpft vom Tag. Das Leben war mühsam, nachdem die meisten Menschen der Klimakatastrophe zum Opfer gefallen waren, weitere den Pandemien, und die Infrastruktur zusammengebrochen war. Sie hatten es aufgegeben, nach anderen zu suchen; ihre Energie brauchten sie für die Nahrungsbeschaffung. Aber es hatte auch seine Vorteile: Keine von außen aufgedrückten Pflichten, keine Geldprobleme. Einfach nur leben.
Mina
👑
– Jenny?
– Falk?
– Meinst du, der kommt wieder?
– Wie lang ist er jetzt weg?
– Viertelstunde oder so
– Dann wohl eher nicht
– Meinst du, wir hätten?
– Schätze schon
– Der hat echt fit ausgesehen
– Fand ich auch
– Ich dachte, der taucht
– Ich auch. Aber war wohl nicht.
– Schon Kacke, irgendwie
– Ziemlich, aber Wasser ist jetzt echt saukalt
– Wer schwimmt schon im Oktober?!
– Also ich nicht!
…
– Jenny?
– Ja?
– Hast noch’n Bier?
– Klar
Stachelgarten
Werbung: Sie lieben das Meer, lieben Bote und Schiffe, doch leider können Sie nicht schwimmen und haben furchtbare Angst vor dem Wasser?
*trommelwirbel*
Wir haben genau das richtige für Sie!
Herzlich willkommen im Schulungszentrum “Het Zandkasteel aan Zee”.
Bei uns können Trockenschwimmer in vollkommen sicherer Umgebung, bequem und unbeschwert ihren Strandkapitänsführerschein machen.
Bitte kommen Sie einfach vorbei und erhalten eine Gratisstunde.
Johnny Than
Ode.
Danke an die Rettermenschen,
die Menschenretter, egal wo.Ihr seid Heldinnen und Helden,
ihr seid super, ist halt so.Im Einsatz für die Sicherheit für jede*n,
rettet alle, egal ob Fremd oder Bro.Wir danken euch, ihr Ersthelfende, Sanis,
Feuerwehrmenschen, THW und co…Die Liste ist lang, ihr wisst, wen ich meine,
wir danken euch allen, von Herzen. Jo.Mike G. Hyrm
windpfeifendsäumelig
träumeligsandstrandmeer
leerwirklichwedernoch
lochwolkenscheinblick
rückstückengzusammen
vergangenheitgedankensinnen
spinnenzukunftsverbundenheit
weitgeniesendhiermitdir
irrmichnicht
ichliebedich
immerfortundimmerdarFeli
- Was macht denn … Du hast doch die Hai-Flagge gesetzt?
- Ja sicher. “Grün wie Gefahr.”
- Du meinst gelb wie Gefahr.
- Was?
- Was?
Edith Mair 💙💛
Es ist so kalt hier!
Ja. Italien wäre besser.
Sagen wir aber niemandem, oder?
Fix nicht. Wir erzählen, wie toll es hier war.
Die Luft!
Und die freundlichen Leute!
Haha.
Eh.
Laden wir die Huberin wieder zum Dia-Abend ein?
Klar, sie wird platzen vor Neid.
Darauf kommt es an.
Eben.
Komm, ich will heiß duschen.
Okay. Wird aber wieder nur lauwarm sein. Geh’n wir heute wieder Essen?
Fix. Der Hotelfraß geht gar nicht.
Und die primitiven Gäste!
Erzählen wir aber niemandem.
Nein.Armin Hanisch
„Carlos, hast Du eigentlich den Chef gesehen?“
„ist hinter uns bei den ersten Liegen.“
„Da hab ich nachgesehen, da ist er nicht.“
„Grab tiefer!“
ElGrossKotzo
hach herrlich, endlich ostsee vor berlin!
schau, da hinten am horizont, da war mal hamburg.
tut auch keiner vermissen… plop, plopFtx3725
Ausgerichtet von Easydor
Brigitte
Das läuten der Turmglocke verklungen. Die Straßen leergefegt – ein Fußgänger noch und ein Auto das übers Pflaster rumpelt.
Wartend auf der Bank, werde ich langsam ungeduldig.
Bald wird es dunkel. Hoffentlich ist nichts passiert. Das Telefon liegt zu Haus 🙄 warm und trocken.
Bei jedem Geräusch ein kleiner Schrecken. Ein Hase bleibt kurz sitzen. Eine Eule landet fast geräuchlos im Baum.
Endlich höre ich das Klappern seines alten Rades … und los.
JohnnyThan
Ich sitze hier auf der Bank und gehe meinem Auftrag nach. Beobachtungsposten. Unauffällig gekleidet.
Ausgerechnet in Weinheim findet das Treffen der geheimen Untergrundorganisation “Die Zauberer” statt. Wir wissen nicht, was dieser geheime Zirkel vorhat, haben aber Hinweise auf eine gewaltige Verschwörung.
Ich greife hinter mich und suche möglichst unauffällig nach meinem Schreibblock. Die drei da vorne links neben der Kirche sind verdächtig.
Mina
Fünf Mal schlug die Glocke.
“Jetzt oder nie” dachte Karolin und erhob sich. Seit dem frühen Morgen hatte sie vor der Kirche gesessen, in Gedanken immer wieder die Worte durchgegangen, die sie sprechen würde.
Unzählige Male war sie aufgestanden und jedes Mal voller Zweifel umgekehrt:
Sollte sie tatsächlich dem Priester die Abgründe ihrer Seele anvertrauen, ihre Taten offenbaren, vielleicht ihre Seele retten oder doch besser die Vergangenheit ruhen lassen?
Penelope
Ihren statischen Berechnungen zufolge würde der Turm, nach den missratenen Stabilisierungsmaßnahmen am Fundament im letzten Jahr, in exakt 73 Sekunden erst 4,2cm auf der gegenüberliegenden Seite absacken, um dann aber doch auf die schon immer gefährdete Häuserzeile zu krachen.
Die Anwohner hatte sie gewarnt.
Als nun die arroganten Ignoranten der Überprüfungkomission den Turm betraten, musste sie sich – oder war es doch nur ihr Lachen – sehr zurückhalten.T3Z 🎨🐱📖
Frustriert starrte Lu auf die kleine Dorfkirche. Das war nicht so gelaufen wie geplant. “Mist! Mist! Mist! Wie konnte ich das so verkacken?”, fluchte sie leise. Ihr Blick wanderte hinauf zum trüben Morgenhimmel. Sie hatte nicht mehr viel Zeit. Missmutig raffte sie sich auf und kehrte in die Kirche zurück. ‘Er hat gesagt, in einem Stück, aber vielleicht gibt er sich auch mit zwei zufrieden’, dachte sie wenig hoffnungsvoll als sie den Kopf des Priesters aufhob.
Early Twix 🏳️🌈
👑
Was für ein malerischer Ort – sagten die Touristen, diese pittoresken Häuser..
Geh voraus, hatte er gesagt, dein Rock wippt so schön. Und sie ging voraus, durch die kalte Gasse mit ihren lächerlichen Blumenkästen, die versuchten das Böse zu übertünchen.
Jetzt gehst du voraus, dachte sie und dein Sarg wird so schön schaukeln wenn deine feinen Freunde dich aus der Kirche tragen. Ruhe kalt und düster.
Sie stand auf: Das war‘s Papa.
Andreas Kilgus
Der Turm neigte sich für einen besseren Blick auf den Mensch leicht zur Seite und sagte:
„Eine weitere Verabredung hat Dich versetzt. Vereinbare eben nicht immer hier das erste Treffen. Jeder außer Dir merkt schon von Weitem, dass mit diesem Ort etwas nicht stimmt, und dreht um.
Wo Du sitzt, stand früher der Galgen. Was habe ich Leute flehen und sterben gesehen …”Auf dem rechten Schuh des Menschen knackte eine grinsende Eidechse mit seltsam verrenktem Kopf eine Haselnuss.
Ftx3625
Ausgerichtet von T3Z 🎨🐱📖
Early Twix
Natürlich würde ihnen mal wieder niemand glauben.
Egal wie viele Beweise sie noch brachten, lieber wollten sie diesen Mist mit dem Urknall glauben – dabei konnte man hier doch eindeutlich die Nahtstelle sehen an der die Welt aus zwei halben Hohlkugeln zusammengefügt worden war, nachdem die Ausserirdischen im Inneren den Motor befestigt hatten der die Welt drehte. Das erklärte einfach allesAndreas Kilgus
„Meine Güte, wie kann man ausgerechnet hier landen! Deinen Führerschein hast Du wohl in der Kristallsechserbahn gewonnen!
Vergessen, dass unser Organismus beim Kontakt mit H₂O Risse bekommt? Dass das bis zur Selbstauflösung gehen kann? Ich habe Dir doch gesagt, Du sollst dem Kartenmaterial von Erich von Däniken nicht trauen! Das ist ein Quatschlaberer, der wahrscheinlich als erster in Ohnmacht fällt, wenn er erfährt, dass wir tatsächlich Pyramiden als Raumschiffe nutzen!”
Mina
Unbekannte Helden:
Man braucht sehr viel Übung, um auf der Erd-Absprungrampe Grönow die Fluchtgeschwindigkeit zu erreichen.
Viele Sprinter hatten es versucht und waren doch nur unsanft in den Bäumen hinter dem Hügel gelandet, bis K. Gumpig an einem sonnigen August-Morgen endlich das Kunststück gelang.
Zeugen gab es leider keine und als er Jahre später aus der Umlaufbahn fiel, war er nicht mehr in der Verfassung selbst davon zu berichten.
o/1MS\o | #WeAreNatenom
Die Nachricht schlug ein wie eine Bombe in der Archäologie-Community.
Das auch die Germanen Pyramiden als Grabmäler nutzten hatte alle überrascht.
Der Cherusker Arminius hatte sich wohl die Pharaonen zum Vorbild genommen und die grüne Pyramide im Opfermoor als Grabmal errichten lassen.
Durch die Dürre war der Wasserspiegel des Moors gesunken und ein Eingang aufgetaucht.
Weitere Untersuchungen müssen nun mögliche Auswirkungen auf die germanische Geschichte zeigen.B.ella
Als Kind hatte er sie und ihre Schwestern beim Spielen immer im Blick gehabt. Ihr Inneres versprach Abenteuer, während ihr Äußeres seiner Fantasie eine feste Form gab.
Dann musste er fort.
Das Gelb des Sandes und der Steine wandelte sich in blaues Wasser und grüne Bäume.
Er hatte sie … sich? verloren.
Bis zu dem Tag, an dem er durch diesen Park spazierte. Dort stand sie. Kleiner. Direkt am Wasser.
Er setzte sich.Ein Stück Heimat in einem fremden Land.
Holger Hellinger
Im Jahr 2847 entdeckten ForscherInnen den Spiegelkern von Q-7. Die Pyramide ist kein Hügel, sondern ein uraltes Gerät, das das Erdmagnetfeld stabilisiert. Der See ist eine flüssige Nanobarriere, die Eindringlinge auflöst. Alle 23.456 Jahre sendet der Kern ein Signal. Drohnen, die ihn erklimmen wollten, schickten nur ein Bild zurück: ein Auge, das direkt in die Kamera blickte. Seitdem ist der Ort gesperrt.
Feli
Hundert Jahre später dachte kaum noch jemand an die schlimme Zeit. Das Tier war fast über Nacht ausgestorben, und seine Geschichte hatte es mitgenommen.
Die Krähen am Fluss hatten eine Redensart, dass beim Louvre das Schöne nun außen war. Nur wenige der Alten wussten noch, woher sie kam.
Die Winter waren eine Zeit des Friedens und des Überflusses. Aber auch dieser versprach einen heißen Sommer, und unterm Spiel versäumten wir nicht, uns neuen Speck anzuessen.
Penelope
Endlich hatte sie ihren Tauchschein in der Tasche. Endlich konnte sie sich ihren Kindheitstraum erfüllen:
die Steinstufen hinabsteigen, dann Schritt für Schritt immer gerade aus, um genau gegenüber auf dem Steinpfad der Pyramide anzukommen.Mit Schwimmen hatten es schon Viele versucht. Sie musste sich wappnen, denn vielleicht würden ihr die Alle da unten begegnen.
Ein Unten von dem bislang niemand wusste, wie tief es wirklich lag.Nun würde sie es erfahren.
Johnny Than
Ich sitze hier am See,
und was ich da plötzlich seh,
das find ich sehr perfide.Ich beobachte mit Graus
wie aus dem Wasser raus
wächst eine Pyramide.Ich seh die nassen Steine,
fühle wie ich weine
und glaub das alles nicht.Ruhe für 1000 Jahre,
kommt jetzt die wahre
Geschichte noch ans Licht?Jetzt hebt sich hier die Spitze
ich merke, wie ich schwitze.
Ich hab ein bisschen Schiss.Floh ich vor langem doch,
weiß es wie gestern noch,
aus meinem Atlantis.Easydor
👑
“Hier an dieser Treppe, weißt du noch? Deine Hände haben gezittert, fast geflüstert hast du. Ich habe mich in all den Jahren immer wieder gefragt, ob aus Zuneigung oder böser Erregung. Nun, ich kann’s jetzt ein bisschen besser verstehen; jetzt, wo du mir ausgeliefert bist, so wie ich damals dir, spüre ich das Adrenalin auch. Wenn ich dich einfach reinrollen lassen würde, es wäre ja nur ein tragischer Unfall, nicht?”
Müde seufzend wendete sie den Rolli und schob ihn zum Altersstift zurück.
Sie musste doch nur noch ein bisschen geduldig sein.Sternentau 🪷 🏳️⚧️ :antifa:
»Hermann, hast du es dabei«, frage Lucie mit heiserer Grabesstimme. »Natürlich, mein Schatz«, hauchte er seiner Verblichenen ins Ohr. Sie saß am Fuß der Pyramide und planschte mit den Füßen im Wasser. »Der Knabe weinte bitterlich.« Lucie wurde verlegen einen Hauch weißer um die Wangen. »Aber für dich tue ich alles!« Er kniete zu ihr nieder.
»Gnädigste, hiermit erbringe ich
zum steten Andenken an Dich
und deinen Geist
das dem Knaben gestohlene
Fürst-Pückler-Eis.«Ftx3525
Ausgerichtet von Johnny Than
Mina
“Dies ist der Tag” wusste Kurt. Seit Jahren hatte er die Klicklaute aus dem Äther mit dem Röhrenradio des Vaters abgehört und untersucht und war sich nun bezüglich Orts und Datums der Ankunft der Außerirdischen sicher.
Den Spiegel des Leuchtfeuers hatte er gen Himmel gedreht, damit sie ihn fänden, während er aufmerksam den Himmel beobachtete.
Der MS Möwe auf ihrem Weg Richtung Hafen fehlte nun allerdings die Orientierung und sie lief auf eine Sandbank.
o/1MS\o | #WeAreNatenom
Kommissar Thiel kniete neben der Leiche, um sich in die Gedanken des Täters zu versetzen.
Wie wurde der Körper hierher gebracht?
Warum wurde die Leiche hier abgelegt und nicht direkt am Leuchtfeuer?Thiel beugte sich hinunter und wollte sehen, ob in der Jacke ein Ausweis war.
“THIIIIEL!!! FINGER WEG!!!” brüllte Boerne von weitem.
“Wie oft muss ich Ihnen noch sagen, dass Sie Leichen erst nach meiner Untersuchung anfassen dürfen!”T3Z 🎨🐱📖
👑
“Also schön, Inge, einfach so wie’s im TikTok-Video gesagt wurde. Einfach hinlegen und Augen zu”, ermunterte sich die junge, dauergestresste Community Managerin von Deutschlands größter Fashion-Plattform selbst, während sie sich auf den feuchten Kies legte. Sie schloss die Augen, ignorierte ihre nass werdende Jacke und konzentrierte sich ganz auf das Meeresrauschen. Es war überraschend entspannend und funktionierte etwas zu gut. Kurz bevor die Flut kam, schlief sie ein.
Stachelgarten
Radio Bluna, auf 89,7 MHz: Herzlich willkommen zu den 7. Liegemeisterschaften.
Mein Name ist Reiner Zufall und ich freue mich, dass sie zugeschaltet haben.
Ich befinde mich direkt am Hammelbacher Leuchtturm und in wenigen Minuten beginnt die 2. Halbzeit.
In der 1. Halbzeit hatte Anja Sommersprosse die Messlatte besonders hochgelegt, als sie mit einem 3fachen Rittberger den heiß begehrten Platz hinter den Gänseblümchen ergattern konnte.
Early Twix 🏳️🌈
Einfach in den Himmel schauen und das Meer hören und endlich nicht mehr müssen.
Es wären nur noch 50 m gewesen, dann hätte sie es geschafft und wäre vor allen anderen am Leuchtfeuer gewesen. Doch jetzt, so kurz vor dem Ziel ergab das alles keinen Sinn mehr.
Und dann begann sie zu lachen, lachte immer noch als Danny an ihr vorbei kam und sie irritiert anschaute, während er humpelnd weiter stolperte.
Einfach in den Himmel schauen mehr würde sie heute nicht mehr tun
Feli
Angespült vom Meer
lehrt mich ein stiller Kiesel
Ruhe vor dem Sturm.Washed upon the shore
a quiet pebble taught me
calm before the storm.ä’Odner
Es war ein kühler Frühlingstag. Sie liebte es sich einfach in den Kies zu legen, dem Rauschen der Wellen und dem Tuckern der Schiffe zu lauschen.
Wie sonst sollte Gertrudis von ihrem Alltag im Pflegeheim entkommen, wo jede Überstunden schiebt, immer wieder wegen Erschöpfung ausfällt und die Politik einfach alles ausblendet.
Einfach nur da liegen. Das Rauschen genießen. Die Monotonie.
Chinga
Müssten 80° sein
Es wird
Die Leute haben gar nicht mehr geglotzt diese Woche
Bin wieder unauffällig
Ob die Mädels schon zum Wettkampf aufgebrochen sind?
Ein Zeichen wäre schön
Bloß kein FotoMoni
Fertig!
Mensch, was für eine Fummelarbeit. Jaaa, ok, es sollte eine Rakete werden, grins, aber nun ist es eben ein Minileuchtturm geworden. Mensch muss auch mal um die Runde denken können 😉 Ja, es wurde auch kleiner als gedacht, aber ich kann mich bei Regen immer noch unten reinstellen! Allerdings brauche ich nun doch einen neuen Schlafplatz und muss den Koffer noch runterholen. Aber jetzt steht erst mal Ausruhen an, um mein Werk zu genießen!Penelope
Eine Hommage
“Der Weltraum, unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr …”
Ach, wie liebte er dieses Intro.Hier am Leuchtturm und am Meer fühlte er sich seinen Helden nah.
Hier konnte er seinen gleichgültigen Eltern, seinem gemeinen und gewalttätigen Bruder, seinem faden Leben entfliehen.Captain Kirk war sein Vorbild. Klar! Oder doch der Doc?
Spock fand einfach nur faszinierend ;-).“Beam me up, Scotty!” – Please!
Balu
Frei.heit
Andreas Kilgus
Viele Jahre waren vergangen, seit das Kiesbad geschlossen worden war. Von der Umzäunung gab es nur noch kümmerliche Reste, der Aussichtsturm der Badeaufsicht war verwaist und irgendwann zum Leuchtturm umfunktioniert worden. Na ja, eher zum Leuchttürmchen.
Beim Abschalten der Wellenmaschine war die Bewegung der Massagekiesel schlagartig eingefroren. Die einstige Mächtigkeit der Brandung ließ sich immer noch erahnen.
Antje lag einfach nur da und schwelgte in Erinnerungen.
bettina_rbe
har du fyr
🔥
🎶Ftx3425
Ausgerichtet von Early Twix
petros
Here we are
It’s the ancient heart
Of AustraliaRainbow Serpent
MacDonell Ranges
We see TjoritjaSinging place
Into being
Naming themWe do not own
We are here
A short time onlyIt isn’t ours
It will be here
Long time after uso/1MS\o | #WeAreNatenom
Erst wenn der letzte Baum verschwunden,
die letzten Tiere und Insekten ausgestorben,
die letzten Flüsse und Quellen versiegt,
werdet ihr wohl endlich verstehen,
dass eure NIMBY-Proteste gegen Windräder, Stromtrassen, PV-Parks oder Eisenbahnstrecken keine gute Idee waren.Da Rainer
Warnung: Horthörnchen. Wanderer, wenn du diese Worte liest: Kehr um. Diese kleinen Gesellen sind aktiv, umtriebig und sehr schnell. Mehr als eine Forschendengruppe musst feststellen, das ihr Gepäck und Proviant plötzlich unauffindbar waren – weshalb auch fast Niemand Fantastan, die Heimat der Hörnchen, kennt. Ihre geheimnisvollen Lager sind Quell von Mythen und Legenden seit Alters her und bis heute von keinem lebenden Menschen entdeckt worden.
T3Z 🎨🐱📖
Leider bemerkte die Reisegruppe erst am Abend, genau eine Tagesreise von ihrem letzten Rastplatz und mehrere Wochen von jeglichen Hotels, Tanken und Supermärkten entfernt, dass sie Proviant und Gepäck nach der letzten ungemütlichen Nacht unter einem, dank dunklen Wolken, weniger romantischen Sternenhimmel als erwartet, zurück gelassen hatten, was Ulla mit einem lautstarken “Scheiße!” elegant und treffend zu kommentieren wusste.
Easydor
“Reisegruppe Krasse Survival-Tours?”
“Äh ja, hier, wir 5.”
“Eure Rucksäcke, Wasser für eine Woche, wenn ihr gut einteilt.”
“Wir, ähm, was machen wir hier?”
“Zielcamp hinter deeeem Berg da hinten.”
“Was?! Moment, entschuldigen Sie, ich habe 5000…”
“Pschsch…! Nicht so viel reden, kostet Kraft. Viel Glück!”Johnny Than
👑
Früher gab es hier eine grüne Wiese. Dann kam die Katastrophe. Jetzt war die Erde fast überall so kahl und steinig und unwirtlich.
Und trotzdem: Wir kamen mit dem Auto her, haben Wasser in Plastikflaschen dabei, selbst unser restliches Gepäck enthält viel zu viel Kunststoff.
“Ich glaube, wir lernen es nicht mehr”. Das denke ich mir, bevor wir losgehen, um in dieser Einöde die letzten Tiere der Erde zu suchen. Denn wir Menschen vermissen diese sehr.
einFale
“Eine Vergaserfüllung, nachdem die Exkursionsgruppe des Minimalistenvereins das traditionelle Alleshintersichlassen-Zeremoniell vollzogen hatte, kehrte plötzliche Stille ein, und Frank merkte an, dass man den Sprit vielleicht doch hätte mitnehmen sollen.”
Mina
Der Pachetecl ist ein hungriger Vulkan.
Alle paar Jahre meldet er sich mit dumpfem Grollen und Lava aus der Tiefe. Ein Problem für den Lithium-Abbau in der Region.
Zum Glück wissen die Einheimischen seit Jahrhunderten, wie er zu besänftigen ist:
Wassergaben und ein Dutzend sauber in Schlafsäcke verpackte, gut verschnürte Abenteuer-Touristen am heiligen Ort zurückgelassen, stimmen ihn stets für ein paar Monate gnädig.
Stachelgarten
Heidi & Paul im Urlaub. Als sie eine kurze Pause machen, schnappt sich Paul das neue Fernglas und schaut in Fahrtrichtung und ruft laut: Boah, hier gibt es Pyramiden.
Heidi: Was?
Paul: Da vorne sind Pyramiden.
Heidi: Hier gibt es keine Pyramiden.
Paul: Bitte sieh hindurch.
Heidi schaut durchs Fernglas und beginnt fürchterlich zu lachen.
Paul: Was ist los?
Heidi: Schatz, das ist eine Schutzfolie mit Werbung.
Paul sieht hindurch und beide johlen laut.Feli
“Dank der neuen App konnten wir uns diesmal rechtzeitig auf den Schienenersatzverkehr einstellen.”
Dahie
“Sind wir jetzt da?”
bee
„Elon?“
„Ja?”
„Der Sauerstofftank…“
Ftx3325
Ausgerichtet von Easydor
08/15 🤍 #RIPNatenom 💔
“Ich möchte lieber nicht.” sagte Peter, als ihn sein Chef anwies, Herrn Tschernow die Wohnung zu kündigen.
Er stand langsam auf, nahm seinen Hut, und verließ das Büro. Draußen schien die Sonne. Peter fühlte sich frei.
Er kaufte sich ein Eis und schlenderte nach der Straße, in der Tschernow wohnte.
(Frei nach Melville, Bartleby)
bee
Mespelkamp hatte sich seinen neuen Job im Digitalministerium ganz anders vorgestellt
bettina_rbe
Hallo, jemand zu Hause?
Und ist der Spitz weg?
Wo ist der Diwan?
Wo ist mein Regenschirm?o/1MS\o | #WeAreNatenom
Endlich hatten sie es gefunden, das sagenumwobene Büro von Ernest Hemingway auf Kuba.
Hier, auf dieser Schreibmaschine, hatte er wohl den Roman “Über den Fluss und in die Wälder” geschrieben.
Was die Möbel wohl für Geschichten erzählen würden, wenn sie nur reden könnten?
Ob wohl eins dieser am Boden liegenden Blätter zum Manuskript seines Romans gehört hatte?Sie hatten noch so viel zu tun, wenn sie alles untersuchen wollten, bevor sie Kuba wieder verlassen mussten.
DoSchu
Nach den Sternen greifen, über sich und die Gegebenheiten hinauswachsen, Hildes Motto von Anfang an. Das Bild hatte ihr Mann gemalt, der, der sie dann heiraten durfte. Sie wollte ihr Leben erzählen, von schönen Zeiten als Schlangenfrau im Zirkus, von schweren Zeiten als uneheliche Mutter, von Krieg und Wiederaufbau. Auf dem Boden der Kammer im Gartenschuppen mit dem ‚Hackepeter’ beschriebene Seiten. Anfänge. Erinnerungsfetzen. Dann: „Ich kann das nicht. Es tut zu weh.“
Penelope
Es war Sommer und es war heiß, ja unerträglich heiß, in ihrer fensterlosen Schreibstube.
In der Mittagspause hatte sie auf dem Markt diesen witzigen Stand entdeckt.
Dort gab es eine “Föhnhaube des Vergessens”, eine Flasche “Versteinerungselexier”, einen “Krachsack” und eben diesen “Ventilator des Grauens”.
Und die Sachen waren billig!
Nur der Händler gefiel ihr irgendwie nicht.
Aber egal. Bei ihrem knappen Salär kam dieser Ventilator jetzt gerade recht.Early Twix 🏳️🌈
👑
Als sie sich kurz umdrehte um den Rücken zu entspannen, entdeckte sie diese seltsam Erscheinung in der Ecke des Büros. Sie erinnerte sie an hitzeflirrende, wie Wasser scheinende Wellen auf heißem Asphalt im Sommer.
Als sie darauf zuging umfing sie beißender Geruch und sie stand auf einem Trümmerfeld.
Erschrocken machte sie einen Schritt rückwärts und stand wieder in ihrem Büro.
Verwirrt wischte sie sich Spinnwegen aus dem Gesicht.Johnny Than
Damals war sie verliebt. Voll und ganz, mit Haut und Haar verliebt. Sie hätte alles gegeben, um sich dieser Liebe hinzugeben.
Das einzige Problem: Das Subjekt ihrer Liebe war unsterblich, sie selbst ein normaler Mensch. Eine Lebenszeit hätten sie zusammen haben können, doch sollte das wirklich reichen?
Sie fand eine Lösung. Wenn sie nur geahnt hätte, wie lange die Ewigkeit ist, und wie schnell die Liebe langweilig wird, wenn man sich nur anstarren kann.
Stachelgarten
Dies alte dunkle Büro war mein Lohn, sozusagen ein Abstellgleis für allzu Neugierige. Man hatte mich eindringlich gewarnt:”Leg dich nicht mit Ma’ Baker an!”. Aber immerhin hatte ich eine dicke fette Schlagzeile, einen verdammten Tag Ruhm. Doch ich hätte es besser wissen müssen, zu viel Geld und Macht waren im Spiel. Zu viel Blut im Wasser, da, wo all die fetten Haie schwimmen. Ich hätte es wissen müssen, aber zumindest hat man mir keine Knochen gebrochen.
Mina
Versicherungsbüros gelten gemeinhin nicht als schöpferische Orte. Für die Vierergruppe ganz hinten, deren Aufgabe das Prüfen und Abheften von Berichten gewesen, war es das Paradies.
Nie verirrte sich ein Chef hierher und man verbrachte die Tage mit dem gegenseitigen Vorlesen von Romanen und Gedichten. Klaus’ Porträt Ingrids war sein ganzer Stolz.
Auch Jahrzehnte, nachdem die Rationalisierung sie verstreut hatte, kehrten ihre Geister gelegentlich zurück.
Ftx3235
Asugerichtet von Mina
Stachelgarten
Das alte Boot durchquert den Fluss,
der Schiffersmann am Ruder sitzt,
entspannt kaut er auf einer Nuss,
erinnert sich und grinst verschmitzt.Die gefangenen Fische alle groß,
in Gedanken rechnet er sich aus,
sie bringen ihm gar üppig Moos,
verkauft sie dann, wenn er Zuhaus.Doch nun geht es recht hurtig heim,
durchquert gekonnt den langen Fluss,
wünscht sich so mög es immer sein,
erhofft von seiner Liebe einen Kuss.Andreas Kilgus
„Guten Tag, ich bin’s wieder. Dieses Mal rufe ich aber wegen etwas anderem an. Den Motor des Boots habe ich zwischenzeitlich gestartet bekommen, es hat wirklich genau so funktioniert, wie Sie es beschrieben hatten. Vielen Dank nochmal! Allerdings habe ich trotz intensiver Suche die Bremse noch nicht gefunden. Da es nun schon eine ganze Weile her ist, dass ich den Kölner Dom noch sehen konnte: Haben Sie vielleicht auch hier einen Tipp für mich?”
Herr Kreidl
«Der Fischer»
Herr Kreidl stand am Ufer – der Strom floss still wie ein Gespräch, das Zeit braucht. Ein langes Boot zog eine Linie, mit Anfang aber ohne Ende.
„Was fangen sie?“ rief Herr Kreidl.
Der Fischer, weder jung noch alt, antwortete nicht sofort, sondern zog eine Schnur ein, an deren Ende ein Gedanke hing:
„Heute: Zweifel.
Gestern: Hoffnung.
Morgen: Erinnerung.“
Herr Kreidl setzte sich, und der Strom begann, die Gedanken zu spiegeln.Easydor
👑
Auf dem Wasser kann man sich so schlecht orientieren. Die ganzen kleinen Wellen gaukeln Bewegung vor, wo gar keine ist. War es hier? Oder da hinten? Es war dunkel und das Wasser ist trüb. Warum tue ich das? Warum hierher? Ausgerechnet. Will ich unbedingt geschnappt werden? Was, wenn mich einer sieht? Dumm von mir, mitten am Tag hier rumzutuckern. Ich sollte hier nicht sein, einfach weiterfahren, einfach weiter, immer weiter. Man sieht nichts, das ist doch schon was. Ich komme davon. Ich komme bestimmt davon.
Penelope
Urwaldsaum
WildnistraumGleitend
schweben
mit Fischen redenRollen
tauschen
untertauchen
Wasser atmen
Fischen lauschenerquickend
beglückend
verzückendslowtiger
“Jürgen!”
“Wat is?”
“Brauchst du noch n Generator?”
“Nee, ich hab einn im Kahn.”SΛNDRΛ :verified_coffee:
Waterworld
Drei Jahre war es nun her, dass die große Flut das Land bedeckt hatte. Nicht so dramatisch, wie in den Fiction Filmen der 2000er Jahre. Das Wasser war langsam angestiegen, so dass irgendwann niemand mehr einen Fuß auf trockenen Boden setzen konnte. Menschen lebten nun auf Hausbooten und in Stelzenhäusern. Katzen flogen wie Gleithörnchen von Ast zu Ast. Menschen bewegten sich mit Booten durch die Wasserwelt. Wer hätte das gedacht.Johnny Than
Im Strom der Gezeiten gibt es auch ruhige, fast stille Gewässer. Hier sammelt sich die Zeit.
Aber es gibt Entitäten, die in der zeitlosen Tiefe lauern. Verweile nicht zu lange, sonst weckst du ihren Jagdinstinkt.
Und lass dich nicht vom vermeintlich sicheren Ufer täuschen – die Zeit hat ihre Finger überall, und der Übergang vom ruhigen Gewässer in die kleinteilige, vielfältige Staubwelt kann schnell mehr Zeit kosten, als du hast.
Ruhe kurz, lebe lange.
Ftx3125
Ausgerichtet von SΛNDRΛ :verified_coffee:
Johnny Than
Mit vollem Mund sprach der junge, gerade mal 50 Jahre alte, knorrige Baum:
“Oh, danke Mama. Säugetier Rot-Grün ist meine absolute Lieblingsspeise.”
Die Säugetiere würden natürlich nur Blätterrauschen, und langsames Äste aneinander reiben hören, sie hatten keine Ahnung von ihrer Sprache, oder ihrer geheim gehaltenen Wendigkeit, wenn es ums Essen ging.
Er schmatzte genüßlich.
Nun, dieses spezielle, leckere Säugetier hörte eh nichts mehr. “Schmatz, mhhhh.”
Croco 🇺🇦
Pippi ist tot!
Der Baum hat sie gefressen und fast ist er fertig mit ihr. Nur die Strümpfe schauen raus.
Annika und ich stehen hier unten und wissen nicht mehr weiter. Sie sagt immer, wenn wir vorbei gehen: das ist ein Limonadenbaum. Dort oben wachsen die besten Flaschen. Und wir sind schuld. Jedes Mal sagen wir: wir sehen keine Limonade! Wo soll die denn sein? Nur dieses Mal klettert sie hoch, um uns eine Flasche zu holen.Und jetzt will sie es uns beweisen. Ihr werdet schon sehen, ruft sie. Sie nimmt Anlauf und springt hoch, und der Baum schnappt zu. Es muss ihn wohl immer geärgert haben, dass sie ihn Limonadenbaum nennt.
Nur was sollen wir tun? Wenn wir jetzt hochklettern, holt er uns auch.Andreas Kilgus
Weiter links! Nein, nicht da … Noch etwas nach oben! Besser, mmmh, besser, oh ja, jetzt, besser, beeeeeeeesseeeeer, oh mein Gott … Aaaaaah!
Danke. Nach 23 Jahren hatte ich ja echt die Hoffnung aufgegeben, dass doch noch irgendwann mal jemand vorbeikommt, mein verzweifeltes Windgeheule bemerkt und sich meiner annimmt. Du machst Dir keine Vorstellung, wie das gejuckt hat – und ich kann mich ja nicht mehr selbst kratzen, seit ich keine Äste und Zweige mehr habe!
bee
Einer alten Legende zufolge fanden sich alle verlorenen Socken am Ende der Zeit im Zauberwald von Gwynnthyrr wieder
Mike G. Hyrm
wessen dessen wesen
einstmals keinerlei gewissen
weder auch noch mutigem bissen
mit festem besen
unter der luft
verfreilich
salopp mit irrwitzender
geschwindigkeitsflugübertretung
vor gewissenloser aussicht
ohne folgen reich zu sein
auch nicht gewesen wahrlich war
könnte in versuchtem
versuchen einen
unterabseitsliegenden
baumling zu überzeugen
unterschlupf zu finden
ohne zu ahnen
das dessen ahnen
bereits urzeiten zuvorderst
übergroßer sonnentau
genannt wurdepetros
Kopfüber in den Spaß des Liebens
Es ist Winter
Der Wind weht frisch
Im Baumstamm
Fängt man keinen FischDas Laub verließ
Den Baum schon lange
Trotzdem ist mir
Heut’ gar nicht bange.Was ich hier mache
Feiner Mann?
Wird nicht verraten
Geht Dich nichts an.Wawuschel, toxic Jäger Jägerin
“Huch wo sind wir denn heute gelandet?”
Fragte Ringelstrumpf 1 Ringelstrumpf 2
– Zumindest diesem war es nicht einerlei –
“Jedenfalls sind wir nicht versandet”.“Woher willst Du das wissen?”
Fragte Ringelstrumpf 2 Ringelstrumpf 1
“Weil sich um uns rum viele Äste küssen!”
“Knutsch mich ja nicht, ich bin nicht Deins!”“Er meint, dass Ihr im Wald gelandet seid,
Bäume und Baumstümpfe weit und breit!
Und nun RAUS AUS MEINEM BAUCH!”
Ja, der weise Baumstamm fühlt auch.Mina
👑
Knorrig ragte die dicke Orta aus dem Ginsterdickicht. Von jeher hatte Jan sich zu der alten Eiche hingezogen gefühlt. Jetzt, mit 11, war er groß genug, in ihre Äste zu steigen.
Wie klein das Dorf von hier oben schien!Ein Knarren des Holzes erschreckte ihn. Schnell hinunter! Doch anstatt den Stamm hinab ging es in ihn hinein, durch den Spalt, der sich geöffnet und geschwind geschlossen hatte.
Gierig war die alte Orta nicht: 2-3 Kinder im Jahrhundert waren ihr genug.
Ftx3025
Ausgerichtet von Johnny Than
Andreas Kilgus
„Schau mal, da läuft schon wieder Mathilde mit ihrer dämlichen Handtasche.”
„Ich schau gar nicht hin, die bekommt sowieso schon viel zu viel Aufmerksamkeit.”
„Ja, immer ihr Gefasel von der ‘Reederei-Gattin’ und der ‘Flotte’ ihres Mannes. Mathilde, Dein Mann hat zwei kleine Ruderboote und eines davon war so altersschwach, dass es neulich gesunken ist!”
„… und dann hat sie sich auch noch den Oberkörper verlängern lassen, um die Nase höher tragen zu können. Ich fasse das alles nicht.”Penelope
👑
versunken
verloren
für immer dahinwas waren sie neidisch
weil ich Kapitänsfrau binschaue vom Witwensteig
hinaus aufs Meer
strecke meinen Hals
doch er kommt nicht mehr
– und ich lieb ihn so sehr –trage als Gepäck
überall hin
das Schiff und das Meer
und mein Herz ach so schwerFtx2925
Ausgerichtet von bettina_rbe
Johnny Than
👑
Der alte Brunnen steht hier rum,
und fühlt sich dabei ziemlich krumm.
Kein Wasser pumpt mehr durch ihn raus,
was soll er noch hier, es ist ein Graus.Er grämt sich sehr, wird kaum gestützt,
und weiß gar nicht, was es nützt.
Da streckt ganz vorsichtig von der Seite,
eine Pflanze ihren Stengel sehr ins Weite.Der Brunnen fühlt sich berührt,
ist von der Blüte ganz gerührt.
Geht in sich und entdeckt tief drin,
einen neuen Lebenssinn.“Brunnen und Blüte”
Penelope
Sie liebte ihr Biologiestudium aber Botanik würde sie abwählen. 100 Arten mit deutschem und lateinischem Namen bis Semesterende!
Zum Glück hatte Mike, ihr Tutor, sich in sie verguckt. Nun schickte er täglich ein Bild einer Pflanze mit einer #Eselsbrücke.
Heute war es … ja, was?
Ein Pumpenschwingel? Nein. Schwingel war ein Gras. Diese hier hatte eher runde Blätter. Schacht…elhalm? Wasser…nabel? Eimerpflanze? Topfpflanzen, ha ha! Nein, Mist, sie kam nicht drauf …Ftx2825
Ausgerichtet von Penelope
Johnny Than
Sie mussten noch vor Sonnenuntergang zum nächsten Ladepunkt kommen, um mit den letzten Strahlen des Tages aufzuladen. Sonst würden sie den teuren Strom aus der Batterie kaufen müssen. Morgen früh wollten sie vor Sonnenaufgang zurück.
Silvia fuhr schnellstmöglich und dachte an den großen Stein, der ihnen fast lebendig vorgekommen war. An die komische Person, die daneben ihr Lager hatte. An das Unglaubliche und Unerklärliche, das Sie da gesehen hatten.bettina_rbe
👑
wer einen baum findet
darf nachhauseFtx2725
Ausgerichtet von Andreas Kilgus
Penelope
👑
Prustend tauchte sie auf und schüttelte die bunt schillernden Tropfen aus ihren Locken.
Sie musste immer noch lachen.
Ihr neuer Bekannter hatte das Foto, das sie ihm von ihrer Welt geschickt hatte, tatsächlich falsch herum in seiner #FreitagsTexterei gepostet.Dabei sonderte die feste Materie doch ihre Essenz in großen bunten Tropfen ab, die dann in das “Meer der Möglichkeiten” fielen, in dem Sie gerade badete.
Wie kam er darauf, dass die Essenz wie Luftblasen aufsteigen könnte?
Johnny Than
Die Heißluftballons im richtigen Licht über der alten Pyramide zu fotografieren, war nicht so einfach gewesen. Nach jahrelanger Arbeit und vielen Versuchen hatte sie es endlich geschafft. Ihre eigene Erfindung für bessere Farbfotografie kam endlich das erste Mal so richtig zur Geltung. Das Bild würde sie sicherlich in der ganzen Region bekannt machen, vielleicht im ganzen Land.
In diesem Moment hörte sie hinter sich jemanden betont leise auftreten.bettina_rbe
die maya laden zum feste
von weit einschweben die gäste
primero todos silban
day-o day-o 🎵
then they all drop
guest gifts
bananas
around the red roof
of seneschall‘s houseoder
die flugquallen
haben sich
ein wenig
verflogen
einfach
zu trocken
hier
puh
😥Ftx2625
ausgerichtet von bettina_rbe
Penelope
Nichts vor ’45 darf hier rein
nur neuere Kunst und Design.Die Front aus Glas
modern geschwungen
wirkt für mich
etwas erzwungen.
Der Stuhl aus Plastik
braucht Diebstahlschutz,
die erhofften Besucher
Sonnenschutz.Doch heimlich schleicht sich
Vergangenheit ein,
die Spiegelung alter Fassaden
– die find ich fein.Andreas Kilgus
👑
Gespannt warteten die Beobachtenden hinter der extra an diesem Platz errichteten Glasfront darauf, dass die noch ruhenden Flugquallen sich wie jedes Jahr um diese Zeit von ihren stangenförmigen Nistplätzen erheben und majestätisch durch die Lüfte schwebend zu neuen Revieren aufbrechen würden.
Johnny Than
Stühle sind Potenziale. Das Potenzial sich zu setzen, um zu ruhen oder sich auszutauschen, zu essen oder zu trinken. Diese Stühle hier haben heute auf eine besondere Aufgabe.
Bald würden die Menschen runterlaufen von der Kaiserburg und den heutigen Konferenztag hier ausklingen lassen. Die “Konferenz der Hoffnung” war ein internationaler Rettungsversuch für die Menschheit.
Die Stühle gaben sich alle Mühe, bereit zu sein und hofften für die Menschen.
Ftx2525
Ausgerichtet von Penelope
bettina_rbe
👑
Tous les galets tous les cailloux
susurrent ronronnent murmurent
heureux heureux heureux
Sisyphe reposantAndreas Kilgus
Gerade nochmal gut gegangen. Sich während der Flucht vor ihm mit dem Jäger zu unterhalten – keine einfache Aufgabe. Dabei dann ausgerechnet auch noch auf das aus Säure bestehende Meer hinzurennen müssen …
Die meist riesigen und erstaunlich beweglichen Steinblobs waren die dominierende Lebensform auf Astonia VII. Zum Glück konnte dieses Exemplar noch rechtzeitig davon überzeugt werden, dass man wegen ein paar Gallensteinen noch lange keine lohnenswerte Beute darstellt.
Das große Lu und das kleine la
Sauerteig war schon etwas Besonderes.
Aber dass er so weit gehen würde, hatte Jens nicht erwartet.Johnny Than
Endlich war er wirklich vor Ort. Erstaunt betrachtete er das Gebilde. Es lag hier wohl schon einige hundert Jahre. Er gehörte zu den wenigen, die um das Geheimnis wussten.
Seine Großmutter lag hier verborgen. Seine Mutter würde bald hier liegen, und er danach. Sicher verborgen. Die Menschen hielten das Gebilde für Steine.
Die Metamorphose der Oma war sicher bald abgeschlossen und sie würde sich in die Lüfte erheben und durch die Galaxies fliegen.
Ftx2425
Ausgerichtet von Johnny Than
Penelope
👑
Dieser Spielewettbewerb war etwas ganz Besonderes. Das Gewinnerspiel würde direkt in großer Auflage auf den Markt kommen.
Ein Kinderspiel für ihn, der jeden verregneten Urlaub retten konnte.Die Aufgabe war denkbar einfach. Die Firma hatte aus der Spieleproduktion der letzten Jahre einige Restposten an Spielfiguren, die statt Entsorgungkosten noch Gewinn einfahren sollten.
Aber ach, kein Wunder, dass die hauseigenen Entwickler daran gescheitert waren …bettina_rbe
‚Viens voir, Olivier‘, dit Xavier, ‚voici ce fruit rare doré, je l‘ai ouvert pour toi. Tiens, son noyau d’espoir! On va vite le montrer à Johnny, notre inventeur. Il nous dira vers où nous devons planter le noyau afin que sur l’endroit pousse un bel arbre plein de fruits dorés chacun avec son noyau d’espoir!‘
‚Oui, allons-y!‘Ftx2325
Ausgerichtet von bettina_rbe
o/1MS\o | #WeAreNatenom
“Alarmstart, sofort!!!” brüllte Commander McLane, während die blauen und grünen Laser der Frogs den Schutzschild des schnellen Raumkreuzers Orion immer wieder aufleuchten liessen.
Andreas Kilgus
Reglos lag er da, nur noch zu diesem Loch in der Decke starren könnend. Es heißt, zum Ende hin ginge man „ins Licht”. Darunter hatte er sich eine Art Tor aus weißem Leuchten vorgestellt. Nicht dieses bunte, aber wenig erhabene Gewirbel über ihm.
Ihm wurde noch schwummeriger, es zog ihn nach oben – und eine engelsgleiche Stimme sprach: „Komm heim …”
„… und nimm das nächste Mal weniger oder was anderes”, ergänzte der Kopf seiner von den anderen verständigten Mutter, der nun ins Blickfeld ragte.
Penelope
In letzter Zeit hatte sie den Eindruck, die jungen Mädchen tragen Kleider, die sie schon vor 40 Jahren nicht als Vorhang aufgehängt hätte.
War Mode dazu verdammt, sich immer zu wiederholen?Und jetzt diese Diskobeleuchtung.
Fehlte nur noch, daß auch pudriger Kunstnebel eingeblasen wurde.Das sollte die angesagteste Location hier am Ort sein??
Das wirkte eher wie das Themenzimmer einer Demenzstation …
Wo kam denn dieser Gedanke jetzt her?Johnny Than
👑
Außerirdische Wesen machen
Lichtkreise bei der Landung
Tickend senkt sich das SchiffTotale Menschheit hält den Atem an
Es erklingen die ersten Alienworte: “Hi,
Xavier ist mein Name, wir haben Früchte zu verkaufen.”
Tja, so begann der extraterrestrische Handel.Feilschend.
Erstaunt.
Hungrig.
Lachend.
Toll.Hoffnung wurde gebracht, mit Verständnis und praktischem
Austausch und führte zu fruchtbarem Miteinander.
Hoffnung war, ist und bleibt Kern. 🙂Ftx2225
Ausgerichtet von Andreas Kilgus
bettina_rbe
👑
il était une fois
près de la chapelle
au bout du chemin de croix
le chien a enfin raconté à son maître
woufPenelope
Warum nur sind wir ihm gefolgt?
Der weiß doch nichts von uns und unseren Wünschen – von unseren Ängsten und Nöten. Der mit seine festen Mauern und verschließbaren Toren.Wir wollten freie Bänke sein in einem freien Wald und selbst bestimmen, wer sich auf uns setzen darf.
Nun müssen wir das unwürdige Leben einer Parkbank führen.
Arena für seine Anhänger.
Die Straße ist voller Wachposten und seine Security hebt drohend das Bein …Penelope
An diesem Ort ist immer Herbst
selbst jetzt – mitten im Mai.Er mahnt uns an Vergänglichkeit
an Tod und an das Sterben.Im Gegenzug erhalten wir
Glück, Liebe, Lachen und Genuss.
Das volle pralle Leben.Johnny Than
Er erinnert sich noch genau an seinen ersten Auftritt hier – das Publikum war damals begeistert gewesen.
Seit der gescheiterten KI Revolution ist jedoch digitales komplett aus der Mode geraten. Seine früher sehr gefragte Fähigkeit entspricht damit nicht mehr dem Zeitgeist.
Heute will niemand mehr einen Mann sehen, der sein Gesicht aussehen lassen kann wie Smileys. Er richtet sein Monokel und geht tief in Gedanken versunken weiter.
Ftx2125
Ausgerichtet von Johnny Than
o/1MS\o | #WeAreNatenom
DA sind also die ganzen Schilder hin!!11!!!
Volker W.
ehem. BundesbenzinministerPenelope
“Und Du meinst wirklich, das funktioniert?”
“Ja klar. Stell den Menschen irgendwas hin, was sie nicht verstehen, und sie halten es für Kunst, schwadronieren was von metaphysischer Metaphorik oder richtungsweisender ökologischer Mobilitätstranzendenz und kommen nie auf die Idee, dass es sich dabei um eine hocheffiziente Hyperraumantenne handelt.”
“Ähmm, ich habe mich eigentlich gefragt, ob dieses Ding wirklich geeignet ist, unseren Notruf abzusetzen …”
Ftx2025
Ausgerichtet von Easydor
Penelope
Außer Konkurrenz weil zu 63,5% von @Easydor #ftx1725 geklaut. So lange ich das im Kopf habe, fällt mir eh nix anderes ein.
Und?
Und was?
Ja und, was sagst du?
Zu was?
Zu dem hier.
Was soll ich denn sagen?
Na, guck doch mal.
Ja, mach ich ja.
Und?
Was, und?
Guck doch mal, wie weit.
Wie weit? – Auch nicht weiter als vor 30 Jahren.
Und wie findest Du es?
Das sage ich Dir wenn es fertig ist …Johnny Than
_Chancenblick_
Vor uns ein UNÜBERWINDBARER Berg. Wir können nicht durchsehen, was auf der anderen Seite ist. Der Mensch ist so, dass er dadurch noch UNBEDINGTER auf die andere Seite MUSS.
Außenrum können wir nicht, außer mit einem weiten UMWEG. Anscheinend der einzige Weg, der GEZEIGT wird, sich uns zeigt.Doch ein kleines Loch in der Wand ist nicht ganz oben, das Seil reicht, wir können es schaffen. Reißen wir danach gemeinsam den ganzen Berg ein?
Ftx1925
Ausgerichtet von Johnny Than
Penelope
Mellville und Sina sind ja ein ganz hübsches Paar.
Und Lars. Der einsame Eckensteher.
Schau nur. Das Kleid hatte Gudrun auch beim letzten Fest an. Bei denen geht’s wohl finanziell bergab.
Was haben Kai und Klaus nur so heimlich zu tuscheln?
Wir bräuchten nicht nur einen durchsichtigen Spiegel, sondern auch noch Mikros.
Tja, und unser Plan mit der Statue ging auch nicht auf. Von wegen “betrachten beim Betrachten”.
Das nächste Mal kommt da das Buffet hin…o/1MS\o | #WeAreNatenom
Oh Mann, wie froh würde er sein, wenn er endlich seine Bachelorarbeit abgeschlossen und einen richtigen Job hätte!
Endlich nicht mehr für einen Studentenjob bei irgendwelchen pseudo-intellektuellen Partys als Deko in komischen Kostümen rumstehen müssen!Was soll das jetzt eigentlich wieder darstellen?
Einen griechischen Hermes oder einen römischen Merkur?
Das wissen diese neureichen Bonzen wahrscheinlich selber nicht mal!
Orrr!Easydor
Treffpunkt Mercurius
Wir treffen uns
beim niedlichen Kind
dem kann man nicht böse sein
genau wie sein Vater
es nicht sein konnte.
Zum Dieb geboren
am eigenen Bruder
war das doch der Grundstock
allen Handels.
Sein Element überflüssig,
unfassbar, toxisch,
glänzend.
Immer passend.
Ist das die Fieberkurve
oder der Börsenkurs?
Wir treffen uns bei dem Bengel da
dem kann man leider nicht böse sein.Ftx1825
Ausgerichtet von SystemFEEler 🧚♀️{ }
Der mit dem Hund geht
Diese seltene Aufnahme gelang Heinz Sielmann unter Einsatz seines Lebens. Sie zeigt drei Weibchen der gleichen Gattung in unterschiedlichen Phasen der Menopause.
Johnny Than
Mama, wir wollen nicht baden,
nicht ins Wasser kriechen,
den Dreck nicht abschaben,
die Seife nicht riechen.Wir sind Kinder die spielen
in Pfützen, nassem Gras und Matsch.
Mit Spaß und ganz vielen
Lachern, so lustig ist der Quatsch.Wir sind deine drei Kinder, lebendig und frei,
ob mit Schmutzschicht ist doch einerlei.
Mama, es heißt doch, Liebe macht blind,
drum liebe uns Stinkemonster so wie wir sind.“Kinder, los jetzt, badet endlich” rief Mama da.
Penelope
“Jetzt geht es diesen miesen kleinen Biestern an den Kragen!”
“Schau nur was sie aus der tollen Geburtstagstorte für unseren Kleinen gemacht habe.
Ein einziger grüner Klumpen.”“Ja, und bei den Großen tun sie immer so schön. So mit himmelblauem Augenaufschlag und niedlichem Fiepen.”
“Dümpeln gaaanz friedlich – aber uns ärgern sie, wo sie nur können.”
“Und erst die Farbe! Kotzgelb!”
“Los! Auf sie mit Gebrüll!
Nieder mit den Quietscheenten!”Ftx1725
Ausgerichtet von Penelope
SystemFEEler 🧚♀️{ }
Für alle frisch zugeschalteten Zuschauer:
Sie sind live dabei, beim großen Finale des ESC, des Encounter of Shifting Clouds, auch bekannt als “Wolkengucker-Weltmeisterschaft”!
Und alles sieht nach einem Sieg der Herausforderin und Überraschungsfinalistin über den mehrmaligen Champion und Favoriten aus!
Fans, Außenseiter-Sympathisanten und Sportwettende sind außer sich und sitzen nägelkauend auf den Tribünen!
Ein geschichtsträchtiger Tag!Nur noch Sekunden!
petros
Kurz vor der Jahrtausendwende wanderten wir in den Bergen im Osten Usbekistans. Wir hörten einen Schafhirten und sahen ihn schließlich. Er kam mit einem kleinen Tablet, auf dem etwas Joghurt und Tee standen. Ich habe vergessen, was ihr aus unserem Rucksack dazu taten, aber wir saßen zusammen mit ihm und genossen die Einladung. Unsere dünne Zeltwand faszinierte ihn, sein Zelt hatte ein Holzgerüst, zwei Lagen Textilien und dazwischen Schafwolle.
Easydor
Und?
Und was?
Ja und, was sagst du?
Zu was?
Zu dem hier.
Was soll ich denn sagen?
Na, guck doch mal.
Ja, mach ich ja.
Und?
Was, und?
Guck doch mal, wie weit.
Wie weit? Nur bis zu den Bergen halt.
Was heißt denn nur?
Naja, da is halt Ende.
Ja, ok, stimmt.
Aber is schon schön.
Nervt keiner.
Genau.bettina_rbe
vorgestern oben mutterseelenallein
nun hinunter gehen zu zwein
neben ihr Johannes
er bringt sie heimFtx1625
Ausgerichtet von Easydor
Devin McColey
“Du, Hannibal?”
“Ja?”
“Sicher das wir hier richtig sind?”
“Ja.”
“Aber sieht gar nicht aus wie die Alpen.”
“Die Karte sagt das passt noch.”
“Du, Hannibal.”
“Was denn?”
“Ich glaube wir schaffen das nicht mehr pünktlich da zu sein.”
“Und wenn schon, die werden deswegen bestimmt keinen Streit anfangen.”o/1MS\o | #WeAreNatenom
Ähh, Hallo, wir hätten da mal eine Frage.
Wo geht es hier bitte zum nächsten Porzellanladen?Penelope
seelenvolle giganten
in ketten gelegt
menschenmacht
schlau erdacht
Frieden hat viele gesichterbettina_rbe
The animals went in two by two
Each elephant with his own guru
And then they all came to
Elephant and castle
They all went in
For to get out of the rainManon
„Hopp, zwei, drei, vier, haltet Trab, zwei, drei, vier.
Hopp, zwei, drei, vier, im Marsch, zwei, drei, vier.
Stets ein Lied beim Marsch parat,
das ist wichtig Kamerad,
schmettern den Choral über Berg und Tal, wenn die Frühpatroulie naht, wenn die Frühpatroulie naht. Kompanie halt!“Ftx1525
Ausgerichtet von bettina_rbe
Penelope
FichtenNadelTannenGrün
DunkelSchattenEfeuGrün
BirkenBuchenLichtLaubGrün
BlaugerahmtesWipfelGrün
BraunumsäumtesBodenGrün
DuftendesWaldmeisterGrün
Atme • Ruhe • SchwelgeEasydor
Wie Licht durch das Grün
läuft das Leben einen Weg
erleuchtend durch michMike G. Hyrm
dunkelhell
gefleckt
schattensonnig
durchschaubar
grünbraun
durchschnitten
lebentod
vermixt
widerspenstig
zarthartnäckig
kühlblinzelnder
tanz
mit duftiger
zufriedenheitsbrise
lachender freundeFtx1425
Ausgerichtet von Mike G. Hyrm
Easydor
Nur weil ich ein Kind bin,
heißt das nicht, dass ich nicht kämpfen kann; im Gegenteil.
Mehr als ihr weiß ich vom Kampf, mehr als ihr hab ich zu verlieren, mehr als ihr muss ich tun, mehr als ihr kann ich gewinnen, mehr als ihr erträume ich mir vom Leben.
Viele kämpfen mit mir, jedes Kind für sich. Manche schaffen es nicht und hinterlassen tiefe Trauer.
Vergessen wir sie nicht.bettina_rbe
hey
have a look
hier sind
farben
find yours
and flyPenelope
Wir sind die LiNiKi,
die Linken Ninja Kids.
Unser Cape ist rot,
wie unsere Überzeugung,
so rot wie unser wildes junges Blut.
Unsere Kriegsbemalung ist blau,
die Farbe unserer Feinde.Die Wachsenen die reden nur.
Noch dazu mit denen.
Wir handeln jetzt,
wir mischen auf.
Blau muss in Strömen fließen,
sich mit dem Braun der Fieslinge
in der Gosse mischen.Nie mehr die Gedanken der Menschen verfärben!
Nicht unser aller Zukunft verderben!Komm zu den bunten LiNiKi!
Ftx1325
Ausgerichtet von Andreas Kilgus
Penelope
Also das sind doch wirklich Dilettanten, diese Menschen.
Da wollen Sie die Geschichte von Ururgroßonkel Grant ehren, der damals im Spitzhackeweitwurf nicht nur die Hacke sondern auch seinen linken Arm verloren hat, der dann ja bekanntlich hier in den Fluss gefallen ist, wodurch wiederum die Furt entstand, durch welche der Handel der Stadt erblühte … alles schön und gut.
Aber welcher Idiot würde einer Spitzhacke einen Metallschaft verpassen?Easydor
Pickelhacke
auf die Kacke
knapp verreckte
aufgeweckte
linke Zecke
kranke Pocke
abgeleckte
helle Glocke
tiefe Hocke
volle Macke
rote Locke
in die Ecke
reingesteckte
PickelhackeMike G. Hyrm
es mag dereinst
die sagenzeit
dir sagen sagen
sind gescheit
drum fühle immerzu
des ortes wesenheit
zu eratmen
höre zu
lausche dem
was dich berührt
vereinahme zufriedenseeliglich
nimm reichlich mit
saug dich völlig voll
in vollendet vollen zügen
so viel es passt
wo immer auch
ein plätzcheneckchen
frei istFtx1225
Ausgerichtet von Easydor
Penelope
“Findest Du es nicht etwas übertrieben, dort mit der Kutsche vorzufahren?
Klar, wir legen Wert auf Lebensart und Stil und was den “Neuen Mann” so ausmacht …”“Ich weiß schon was ich tue. Im Gegensatz zu Dir bin ich absolut stilsicher. Du hast ja sogar noch Deine Hausschuhe an – oder was soll das sein?”
“Die sind bequem und wir gehen doch nur zum Frisör.”
“Oh Mann, Du hast wirklich nichts kapiert. Außerdem heißt das jetzt “Barber Shop”!”
Mike G. Hyrm
altes neu
scheu erscheint
vergangene zeit
wie war
wahrheit wahrgenommen
wie was
eingenommen angesehen
umwelt angehört
bedachtsame behutsamkeit
leben sinnen
spürend bewusste
traudich zwischenstillezeito/1MS\o | #WeAreNatenom
“Schon gehört, die Verwaltung will Droschkenplätze abschaffen.”
“Waaas? Warum das denn?”
“Die Plätze sollen dann für diese lauten und stinkenden komischen Automobile benutzt werden.”
“Die spinnen doch! Diese neue Erfindung wird sich niemals durchsetzen.”Ftx1125
Ausgerichtet von Andreas Kilgus
o/1MS\o | #WeAreNatenom
Hei Ho und ne Buddel voll Rum!
🥳Penelope
Es ist immer gefährlich, die Lieblingsplätze seiner Kindheit aufzusuchen, Lise.
Du meinst wegen dem Piraten, Papa?
Erstens heißt es wegen des Piraten, Lise, und zweitens – nein, das meine ich nicht.
Oma Telse, wie alle sie nannten, hatte hier diesen bezaubernden kleinen Laden.
Für uns Kinder gab es immer frische Limonade an diesen zwei winzigen Tischchen.
So konnten wir uns ganz groß fühlen.
Und jetzt …
komm Lise, gehen wir. Ich kann gar nicht hinsehen.Easydor
Sansibar
Ist es nicht erstaunlich, dass, wenn wir in diese Welt geworfen werden, alles schon jemandem gehört?
Jeder kleine Mensch beginnt, die Welt sich anzueignen; ein kleiner Stein, der einem dann gehört und ein Buch und vielleicht ein Bett. Wir lernen, wie man sich die Welt zu eigen macht und eigentlich doch nur anderen entwendet, denn alles ist schon verteilt. Die ehrlichsten in dieser Art, das waren die Piraten, die taten wenigstens gar nicht erst so. Deswegen hab ich das hier so.
Dieser kleine Schuppen, das ist für mich wie Sansibar, sagte Opa mal.Ftx1025
Ausgerichtet von Penelope
Easydor
“Boah, ich kann nicht mehr. Ich mach jetzt hier.”
“Ja gut, dann mach schnell.
[…]
Was dauert denn das so lange?”
“Ich kann nicht.”
“Was, warum denn nicht?”
“Ich kann nicht, wenn jemand guckt.”
“Aber ich guck doch gar nicht.”
“Du nicht, aber der Baum.”Ftx0925
Ausgerichtet von Easydor
Easydor
Piano-Mann
Ich bin der Piano-Mann
ich setz mich ans Piano ran
leider ist es etwas angegraut
ich spiel es trotzdem leis und laut.Es lässt sich fröhlich, munter spielen
und die Tasten, die mitunter fielen
verbergen ihren Kummer kaum
wie meine Träume, die schon Schaum.Kannst du es hören, da fehlt ein Ton
da klappert nur die Saite rum
der Seele fehlt die Vibration
so bleibt die Taste leider stumm.Das Lied das ich hier spielen will
erinnert mich an Ilsebill
das nich so will as ick wohl will
Am Ende bleibt es still.o/1MS\o | #WeAreNatenom
Nichts, aber auch gar nichts konnte ihm so sehr die Laune verderben wie ein schlecht gestimmtes Klavier.
Duncan Idaho
“Mhhh, nur meine linke Hand ist noch zu gebrauchen – also werde ich mal dieses Stück probieren:
Etüde für die linke Hand allein in As-dur, Op. 36 von Béla Bartók.
Ob dies auch ohne Beine für die Pedale funktioniert? Wird bestimmt keiner merken….”Penelope
Schon immer, schon als ganz kleines Mädchen, wollte sie Klavier spielen lernen. Bei ihrer Freundin durfte sie manchmal ein bisschen klimpern. Sie selbst bekam nur blöden Blockflötenunterricht.
Nun hatte sie seit Jahren ein eigenes Instrument. Aber ach, der Beruf, die Freunde, sie kam einfach nie zum Üben.
Heute würde sie sich aber durch nichts abbringen lassen. Sie würde sich so lange an das Instrument setzen, bis sie ’Autumn Leaves‘ fehlerfrei beherrschte!
bettina_rbe
🎵 🌷
Ftx0825
Kein Bild und kein Text gefunden
Ftx0725
Ausgerichtet von Andreas Kilgus
Kein Text gefunden
Ftx0625
Ausgerichtet von Easydor
Thuni 🐟
Die fünf Freunde waren den ganzen Tag am Strand und Frau Karin würde sich schon Sorgen machen, schliesslich wurde es schon dunkel und die Flut würde auch bald einsetzen.
Sie beschlossen zu gehen.
“Und was ist mit mir?” fragte Kevin.
“Grab dich selbst aus, wenn du nicht ertrinken willst.” antwortete Anja fröhlich.fin 🦣
“Ich hab’s. Ich hab’s”
“Ich mag’s nicht mehr.”
“Man. Zuerst heulst du uns das Ohr ab und ich grab hier den halben Strand um. Und jetzt willst du nicht mehr? Na los jetzt!”
“Jungs, ey“, dachte Julia und grinste schadenfroh als Tom sich den sandigen Kaugummi angewidert in den Mund steckte.Andreas Kilgus
Die Sonne weicht, der Tag verrinnt.
Die Dunkelheit, die bald beginnt –
dem Schein der Lampen weicht sie aus,
die Kraft der Kegel meidend,
nur drum herum ist sie zu Haus,
leicht an der Störung leidend.Die Kinder ficht all das nicht an,
beidseits der Stirne: Strahlen.
Die Welt zieht sie in ihren Bann.
Kein Eintritt zu bezahlen.Alles voller Wunder.
Jede:r ist Erkunder.Mit reicher Beute geht es heim,
der Schatz ist nicht zu greifen:
Ist nicht im Käscher, sondern Keim
neuer Gedankenschleifen.Ogenblick
Gebannt starrten die 4 Kinder auf die Stelle im Sand, unter der sich jederzeit etwas regen sollte. “Was meint ihr, wie viele schlüpfen werden?” “Vielleicht hundert?” “Soo viiieeele?” “Hey ihr da unten”, flüsterte einer der Jungen, “kommt ruhig, wir sind hier!”
Und so warteten sie in der Dunkelheit, nur die Stirnlampen gaben etwas Licht. Die Wellen plätscherten leise an den Strand, die Luft war lau. Eine kleine Gruppe von Kindern wartete auf die Babies, die sie beschützen wollten.Sascha Niedrig
“Ach Ludo, mir macht das echt nicht so viel Spaß, wie dir. Ich finde, unsere Eltern übertreiben es mit dem UV-Schutz und morgen in der Schule gibt es sicher wieder Ärger, weil wir übermüdet sind. Ich will tagsüber draußen spielen!”
Ftx0525
Ausgerichtet von Andreas Kilgus
CEO Zahnfee Corporation GmbH
Da standen sie, die beiden Fabrikschlote, etwas verschämt blickten sie runter auf den Nachbarturm. So viel Freude brachte dieses RiesenKarussell den Menschen. Alle lachten, jauchzten.
Und sie selber?
Aber eines Tages… Eines Tages würden auch sie die Menschen zum Lachen bringen. Sie würden aufhören zu rauchen und zu Rutschtürmen umfunktioniert. Jawoll! Nichts wünschten sie sich sehnlicher. Die Lichter waren schon mal ein Anfang! Immerhin.Easydor
Ihr Haar im Wind zerzaust, die Augen lachend aufgerissen. Überflutet von Glück und Nervenkitzel schrie er es: “Willst du mich heiraten?!” Ein lautes “Jaa! Juhuu!” von ihr machte ihn völlig glücklich. “Wirklich?!”, schrie er und sah ihr glückliches Gesicht hinter dem anderen Mitfahrer wieder auftauchen. Sie lachte lauthals mit Tränen in den Augen. Er konnte sein Glück nicht fassen, er hatte sich getraut und sie hatte wirklich “ja” gesagt.
Als sie unten zittrig aus ihren Sitzen stiegen, fiel sie ihm um den Hals: “Ach, das war toll. Was hast du da gebrüllt? Ich hab kein Wort verstanden.”bee
Seit dem Ende der Bungeewelle hatte Mötzkes Kletterparadies erheblich an Attraktivität eingebüßt
petros
Fliegend, fast
Nur von dünnen Ketten
Vor dem Fall bewahrt
Runde um Runde
kommt das graue Ungetüm vorbei
Industrie, schon sehr betagtIn grauen Zeiten
Rauchte der Schornstein
Schwefel lag schwer in der Luft
Es schaffte Arbeit
Doch lag man oft auch
Viel früher starr in der GruftNach dem Spass
Runde um Runde
Versuchen wir mit Vernunft
Herauszufinden wie wir
Gut leben heute
Und gestalten die ZukunftPenelope
„Ich habe es genau ausgerechnet.
Wenn ich mich jetzt ausklinke,
lande ich so auf dem Riesenrad,
dass mich die dadurch umgelenkte Bescheunigung direkt auf die Spitze des linken Turmes katapultiert.
Wirst schon sehen Annegret.
Und Drei, Zwei, Eins und Uuuuuuui …“Ftx0425
Ausgerichtet von CEO Zahnfee Corporation GmbH
Mike G. Hyrm
umgraublaut mir
bibbernd zitterlich
ebenbildlich furchtsam
zuwenigst
malt sol
gefunkelflimmer
in meindein sein
dieser wahrscheinlichkeitFtx0325
Ausgerichtet von Mike G. Hyrm
CEO Zahnfee Corporation GmbH
Kind, Wind, Find den Fehler im Bild.
Es könnte alles so schön sein, wäre da nicht die Gleichgültigkeit.
Sand, Strand, Plastikwand.Ftx0225
Ausgerichtet von Annie
Lam ‘al Adie
Charlie Brown will spielen
Wind weht in kahlen Ästen
Drache fliegt nicht mehrOstfriesin
Verspielt
VibrierendVerliebt
VerwegenVerweht
VogelfreiVerfangen
VersehentlichVerflucht
VerdrossenVerloren
VerzichtbarVergessen?
Mike G. Hyrm
da hat sich ein drache in mir vergeästelt
flüstert sie im seuselnden hoffnungswind
ojemine welch zartbitter abenteuerliches kind
vermag in zeitloser urzeit
ein solch famoses wesen begleiten
strömungen spüren
tragen leiten lassen
ungestüm wild
ohne bewußtes ziel
wahrhaftig aus dem bauch heraus
kann das mal eine bruchlandung sein
aufstehen ist dann eine wohlsame medizin
vor allem nie den sand
auf dem hartgefrorenen boden verstreuen
lieber zwischen den zehen genießenFtx0125
Ausgerichtet von Ostfriesin
bettina_rbe
Die ente kommt mit
ins neue jahr 🦆
fröhliches 2025 🎈🍀Mike G. Hyrm
wellenformende entlichkeit
famos steintrist
quadereingekreist
durchbricht der einblick
deutlicherkennbar
hinaus
hinüber
hinfort
wolkig umrahmende
wassersehnsucht
wenn nicht heute
dann auf jeden fall
gleichsoforto/1MS\o | #WeAreNatenom
Ihn graute jedesmal davor, wenn er Post für die Meerkade hatte.
Es war zwar ein idyllisches Gässchen direkt am Wasser, aber eines der Häuser dort hatte statt eines Wachhundes eine “Wachente”.
Die sah zwar niedlich aus, so wie eine zu gross geratene Ente für die Badewanne, doch wenn es zu lange dauerte, Sendungen in den Briefschlitz zu stecken, musste er jedesmal aufpassen, dass die Ente nicht nach seinen Hosenbeinen schnappte.
Ftx5224
Ausgerichtet von CEO Zahnfee Corporation GmbH
Ostfriesin
“Der Traum der Influenzerin”
…Und endlich habe ich das Ziel meiner langen Suche gefunden:
MICH selbst!
Im Selfie-Hotel kann ich meiner Selbstverliebtheit ohne Scham nachgehen und bleibe dank Filter im Netz ewig jung. Hier checke ich nie wieder aus…Ftx5124
Ausgerichtet von Mike G. Hyrm
CEO Zahnfee Corporation GmbH
Lehrbuch, Sozialwissenschaften, Seite 64. Kapitel Wahrnehmung.
Gesetz der Nähe: Reize, die nahe beieinander sind, werden als zusammengehörig wahrgenommen.
Gesetz der Ähnlichkeit: Reize, die sich ähnlich sehen, werden als zusammengehörig wahrgenommen.
Ftx5024
Ausgerichtet von petros
Mike G. Hyrm
die freiheit
zu sein
was ich bin
entscheide ich
für dich scheine
ich etwas zu sein
was ich für mich
nie sein werde
und nie sein will
scheinbarkeit
ist trügerisch
ich jedenfalls
in allen
kunterbuntmannigfaltigen
facettformen
genieße mein mich
jeder zeit
in jedem blitzen
der wahrnehmungFtx4924
Ausgerichtet von Mike G. Hyrm
petros
Der Bibliothekar vorm Bücherregal:
Ich hoff’, was ich tu’, ist nicht fatal
Wenn ich nur noch ein Plätzchen find
Wo ich ein Buch reinstell’ geschwind
Wo? Das ist schon fast egal.Mike G. Hyrm
was mag
an der
nächsten buchecke
liegen
welche seite
meines lebens
wird dadurch
berührt
wie verändert es mich
wenn ich diesen
schritt tue
die nächste
seite umblättere
tief hineingesogen
zeitverlierend
lausche ich
staune ich
gedachte gedanken
mal fiktiv
mal real
mal ein kuddelmuddel
aus allem möglichen
und dann
gibt es diese
die mich
mein ganzes
leben
voller gänze
begleiten
von denen ich
erzähle
darauf zurückkomme
zitiere
in denen ich lebe
bücher
leben mich lebendigFtx4825
Ausgerichtet von Duncan Idaho
Mike G. Hyrm
Spuren
hinterlassen
auf meinem Weg
ist leicht
wenn ich lebe
wenn ich liebe
wenn ich denke
wenn ich entscheide
Doch wie sieht mein Pfad
ohne Schuhe aus
ohne Hilfsmittel
ohne Kleidung
ohne Dinge
purichmich fühlen in meinem Leben
kann ich mich selbst dann
tragen
ertragen
erleiden
aushalten
spüren
nachempfinden
oder schlüpfe ich doch gleich in meine heimeligen Hausschuhe? Vielleicht versuche ich es auch gar nicht & mache lieber den Natur-TV-kanal an!?
Neuanfangsschwere!Ftx4724
Ausgerichtet von Eightfiftythree
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CEO Zahnfee Corporation GmbH
– Du, Darth?
– Ja Mausi?
– Als Christbaumanhänger für Nerds sind wir zum Verksuf angeboten worden. Und jetzt stehen wir hier. SO!!! *guckt an sich runter.
– Ja Mausi.
– Schau uns an. Wir sind nicht bei einem Nerd gelandet, sondern bei einem gelangweilten 9-Jährigen!
-Pssst. Da kommt der Erzeuger des 9-jährigen!– ICH BIN DEIN VATER, LUC. So eine Sauerei im Zimmer. Räum endlich das Zeug weg!
Mike G. Hyrm
Darth Mouse
oder
Mouse Vader
modular
abwechslungsreich
veränderbar
Beherrscherinnen
der Usb-Galaxie
Absolut
Kompromisslos
schlichtweg
lochaufimkopf
mit OhrhelmFtx4624
Ausgerichtet von Mike G. Hyrm
Keine Texte gefunden
Ftx4524
Ausgerichtet von Ellen Bonte
Nichts_weiter
Er ging
als wäre er gekommen,
als könnte er einfach so
verschwinden.
Die, die ihm nachsahen,
hätten ihn beinahe aufgenommen
im Loslassen.Mike G. Hyrm
hier ist
an diesem ort
ob tag
egal
wie nacht
tumult
gewirr
menschpersönlichkeiten flanieren
atmenleben
reden
fragen
antworten
gehen
stehen
denken
streiten
lieben
finden
verlieren
zeitgehetzt manchmal
manchmal völlig gelassen
unatürlich bleibt
naturgemäß dabei
die menschgeschaffene
umgebungsgestalt
kühl strahlt
beton
glas
mauern
stahl
leuchten
auch bei den hitzigsten
wortgefechten
dem murmeligsten
gesprächsgebrabbelraunen
wo ist mein
löwenzahn
abgebliebenKathante
Wir saßen schon eine Weile still nebeneinander auf der Bank in der vollen Wartehalle des Bahnhofs, als sich der greise Herr mit dem Hut zu mir drehte, mich mit wässrigen Augen ansah und sagte: “Wissen Sie, junge Dame, Sie erinnern mich an sie. Als ich in Ihrem Alter war, sind wir viel zusammen gereist. Heute bin ich alt und allein und die Reise heute wird meine letzte sein.”
“Wohin geht sie denn?”, fragte ich.
” Zu ihrem Grab, damit ich ihr sagen kann, dass ich bald wieder bei ihr bin.”Alexander Goeres 𒀯
Endlich war er bereit, mir die Daten zu übergeben. Geheim, an einem öffentlichen Ort.
“Kommse in die Markthalle, Café Rauchklappe”, sagte er und hustete in den Hörer.
“Was!?”
“Das findense schon. Aber allein. In einer Stunde!” Dann brach das Gespräch ab.
Und da stand ich nun. Kennzeichen weiße Kopfbedeckung und zwei Tassen Kaffee. Das würde wohl doch nicht so leicht, wie ich gedacht hatte.Ftx4424
Ausgerichtet von CEO Zahnfee Corporation GmbH
Eicke 🫧
Wind Nordost, Startbahn null drei…
bettina_rbe
abiku en yoruba
enfant cher enfant
parti te nourrir
de la terre illuminée
des astres
reviens petit reviens
pour manger
à nouveau
la terre noire
de ce mondeEllen Bonte
Rebecca, kommst du?
Aber Mama, der Engel sagt, die Lösung aller Probleme kostet nur eine freundliche Geste.
Rebecca, was erzählst du für einen Unsinn. Es gibt keine Engel. Und die Lösung aller Probleme ist mit Gesten sicher nicht zu haben. Und jetzt komm, ich muss zum Yoga.
Aber Mama, der Engel steht doch da.
Jetzt hör auf mit dem Quatsch. Ich komm zu spät.
Der Engel sagt, ich soll dir ausrichten, du bist die Mutter aller Probleme.
Und wer ist der Vater?
Mike G. Hyrm
nässetrocken
nebelklar
unangekleided
wetterwitterungsbedarfbedingt
kapuzenkapauz
blümigreichendübervoll
weghinwegschreitend
rückvorwärtshintenan
körperstillwiegendwagend
seheich
höremich
atmeauseintief
berührendbeeindruckend
überwältigendeinsamzusammen
schlammfreiübersät
kommeich
näher
tränenregenfeuchtglitzernd
regenbogenerwartend
abgewandeltabgewand
näher
binfast
dortda
reichefriedvoll
einherzens
gebenspräsentgeschenk
friedvollentzückend
glanzvollzufrieden
endetnieFtx4324
Ausgerichtet von Mike G. Hyrm
CEO Zahnfee Corporation GmbH
Stück für Stück setzt sich die Welt für uns zusammen. Ein besonders grosses Stück am Tag, an dem du zu verstehen beginnst, dass tatsächlich all die 100en von Farben, die 1000en von Farbtönen nur aus ROT- BLAU – GELB entstehen. Die optische heilige Dreifaltigkeit. Aus so wenig wird so viel! Life is life.
Ftx4224
Ausgerichtet von Mike G. Hyrm
Keine Beiträge gefunden
Ftx4124
Ausgerichtet von Mike G. Hyrm
bettina_rbe
durchschaut
von der
glasharfeCEO Zahnfee Corporation GmbH
Wasser in Glas, Augen hinter Wasser, sehen klar und doch nur Zerrbilder. Alles eine Frage der Perspektive.
„Arielle!!! Komm schon! Wir wollten doch noch in einen anderen Shop ein Bikini für den Urlaub kaufen!“DragoMikh
Am Ende besteht der Menschliche Körper zu über Hälfte aus Wasser. Und eben jenes Wasser hatte ihn schon immer fasziniert. Egal ob Mann, Frau, Kind, oder Greis. Jeder konnte am Ende auf diesen elementaren, klaren Stoff reduziert werden. Und jetzt hätten sie ihn fast erwischt. Kommissar Schlosser stand in der Mitte des Kellerraums, in Regalen an den Wänden reihten sich die Gläser, die Trophäen.
Ftx4024
Ausgerichtet von Dr. Sarah Pohl
CEO Zahnfee Corporation GmbH
Ach Ach!!!! Ich mag nimmer. Wir sind DAS popkulturelle Ereignis der vergangenen 50 Jahre. Was sag ich? 100 Jahre! Und was haben wir nun davon? Ein paar Kinder beweinen unser Erlischen, wenn sie ins Alter kommen um die Grausamkeit der tödlichen speienden Vulkane und Meteoriten zu realisieren. Ok. Aber sonst? Hängen wir in Museen rum, prangern von T-Shirt. Was für eine Nicht-Existenz soll das sein bitte? Ach, Ach…
Mike G. Hyrm
dinos
obmittel
obklein
obgroß
immerzu stets
ebenso gewesen
recht famos
in aller munde
tun kunde
über die vergangenheit
sinniere
flaniere
spaziere
im wald
ups
was kommt
da angehoppelt
süßspitzzahn
mit mamaschnabel
ob ich sie
füttern darf
oder ich selbst
gar ein happen bin
auch das wird
eines tages
geschichte sein
gleich
spätestens
in fünf minuten
oder ich nehme
sprichwörtlich
die beine
in die hand
dann heißt es
später
er entschwand
geschwind
mit flatterndem
verstandFtx3924
Ausgerichtet von CEO Zahnfee Corporation GmbH
Dr. Sarah Pohl
“Hach,” seufzte sie und blickte hinauf in den Himmel.
Sie wussste, dass sie nicht mehr viel Zeit hatte, aber das war ihr egal. Der Lärm der zurückkehrenden Zugvögel, das sanfte Blau des Himmels und dieses warme Kribbeln der Sonne auf ihrem Körper, all diese Dinge waren es wert, erlebt zu werden, auch wenn sie ihr Ende bedeuteten.
Sie wünschte nur, dass ihre Karotten-Nase Nasenlöcher hätte, damit sie den Duft des Frühlings riechen könnte. Sie hatte so viel Schönes darüber gehört.Mike G. Hyrm
biegt sich die schneegestalt
der sonne entgegen
könnte es bald regnen
abtauen ist dann
abhauen in slow motion
nächsten winter
versprochen
gibt es ein neues schneewesen
vielleicht diesmal
mit Hut und BesenFtx3824
Kein Beitrag gefunden
Ftx3724
Ausgerichtet von o/1MS\o | #WeAreNatenom
Ann Effes
Ideales Wetter, nicht zu warm, nicht zu kalt. Durch den geradezu idyllischen Anblick des Holzsteges vor ihr eingelullt, durch das malerische Spiel von Licht und Schatten fast hypnotisiert, vergass sie, warum sie gekommen war: um zu prüfen, ob der Steg noch verkehrsfähig ist.
Im Krankenhaus grübelte sie noch einige Tage, ob ihr der Grund einfiel, als sie durch das Holz brach, oder erst, als sie sich 4 Meter weiter unten den komplizierten Trümmerbruch zuzog.Mike G. Hyrm
Ich wandleschreite
vorwärst
rückwärts
seitwärts
gehalten durch einen Weg
stillstand
sinnierend
ungefähr auf halber Strecke
schaue
ich zurück
nach vorne
zu allen Seiten
unter mich
neben mich
in mich hinein
beruhigt
friedlich
entspannt
stelle ich fest
Natur ist ein GeborgenheitsOrt
vieldeutbar undeutliche
Schatten umspielen
mich
meine
Gedanken-Gefühle-Seele
mein IchSein
im HierSein
Ich möchte
jetzt DortSein
und bin erstmal
hinweg
fort
genau da
wo ich zufrieden binStachelvieh
schritte
mit bedacht
vorwärts in bahnen
gemalt vom licht
das ziel erst
eine idee
vorstellbar
nähert sich langsam
beim schreiten
den spielraum
bedächtig vermessen
‘wege entstehen dadurch
dass man sie geht’ **franz kafka
Ftx3624
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Mike G. Hyrm
rundbaumigartig
ein abgeborchener
steinbaumstumpf
trotzig wildfahrig
dem demuntgestümen
witterungswetter trotzend
einst stein auf stein
empor gewachsen
gereift
vielleicht imposant
vor monatsjahren
vieledekadenher
vollendet gewesen
wenn überhaupt
jetzt jedoch
stück für stein
stein um stück
schluck von schluck
in zeitenraffgeschwindigkeit
abbröckelndbrüchig
dabei holzwesen
in form ähnlich
betrachten den zerfall
lächelnd
den auch sie ahnen
irgendwann ist jede zeitFtx3524
Ausgerichtet von Mike G. Hyrm
Mike G. Hyrm
meck
meck
meck
versteckt
ausgeheckt
alternative
zwischenraumlösungen
sind
nichtimmer
voller
glitzer
glimmer
glamour
praktisch
und doch
auf seine weise
magisch
denn in der
fantasie
ist schier
alles
jedes
nichts
mehr
als möglich… ich sehe was, was du nichts siehst und es fängt mit xcool an
Ftx3424
Kein Bild gefunden
Dr. Sarah Pohl
“Aua, aua, aua,” murmelte ein kleines Stimmchen, dann rief es laut “Mamaaaaaa!”
Als sich nichts rührte, schimpfte die Stimme weiter: “Meine arme Blatt-Spitze, das kneift so. Aua! Warum hilft mir denn niemand?!”Im sterilen weißen Licht der Anzucht-Kammer versuchte die kleine Pflanze die Hülle ihres Samens abzuschütteln, aber sie konnte sich nicht bewegen. Sie spürte die Anwesenheit der anderen Pflanzen um sich herum, doch die konnten sich auch nicht bewegen. Es war hoffnungslos.
Mike G. Hyrm
aaarrrgh käp’ten
bick grünblattsegler
lingsrechtsgeradevor voraus
aaaahhhhaaa
oooohhhhooo
beim klaklaklusterpiep
es ist die grüne minna
derdiedas berühmtgefürchtete
plattlaus griinböhrd
pippi-in-die-augen-raten
aiii maat
alle pumperlinge an die decke
macht die sechssiebeneindreiviertelpfünder klar
wir pfeffern ein wenig
salz in den quarkquatsch
macht achtern achtet daraus
was lungern die auch
vor unserer schmutzinsel rum
malleverleideten tuwasnichtgute
enterkapernFtx3324
Ausgerichtet von Viktoria D. Richards/Uddelhexe
Mike G. Hyrm
fellkleid
kleidsam
beides
auf jeweils
eigenbesondre
sichtartweise
eingeschnürt
platziert
gemeinsam
grimmiglächeln
umschlungen
eines
um des
anderes
anderen
mitohnewillenwahl
zeitengedankengefühl
altneu
neualt
allesmehrimmer
ansichtswahrnehmung
völlig
gefangenindividuell
im
nächstfolgenden
streichelbewußtseinsmomentstachelvieh
katerstimmung
wie schön doch meine dame ist
ich glaub ich mag sie sehr
sanft streicht sie durch mein seidenfell
dann lieb ich sie noch mehrdoch reicht es nun, so seh ich grund
dass ich mich so empöre
ich glaube fast das sie wohl meint
dass ich ihr ganz gehöreda irrt die gute frau sich sehr
wie kommt sie darauf bloß?
ich bin doch ganz mein eigner herr
ich hasse dich! lass los!Ftx3224
Ausgerichtet von stachelvieh
Viktoria D. Richards/Uddelhexe
Sie hatte in einem Ratgeber gelesen, wie es geht.
“Per Anhalter durch die Galaxis”, hatte der geheißen.Sie schaute nach unten. Der Verteilerkasten war nicht hoch, aber Runterfallen würde trotzdem wehtun.
Sie ballte ihre Hände zu Fäusten und schloss die Augen.
‘Neben den Boden fallen. Neben den Boden fallen…’dachte sie und machte einen Schritt.
Das Gefühl des Fallens fehlte.
Ihre Schuhe ebenfalls.Fliegen konnte doch nicht tatsächlich so einfach sein.
Oder doch?
Don Revog
“Verflixter Regen” murmelte sie ärgerlich und kämpfte sich durch die böige Nässe. Der Sturm versuchte ihr ständig den Schirm aus der Hand zu schlagen. Als sie nach vorne schaute, sah sie entsetzt, wie eine Flutwelle die Straße herunterkam. Mühsam erklomm sie einen Televonverteiler. Keinen Moment zu früh. Nun stand sie im Sturm auf ihrer kleinen Insel. Aber nicht lange…
Polizeirevier: “Nun Herr Poppins. Wo haben Sie Ihre Schwester zuletzt gesehen?”
Mike G. Hyrm
stromdeichaussicht
ach schönbezaubernd
hier stehendwartend
erinnerungen
sinnierend
in bordeaux
raufgehopstwahrgenommen
fehlt lediglich
ein paar
passendfühlender
wassersäckchenquanten
welche vollmutig
neugierig
diesen einmaligausblick
neufindempfindsam
allsinnendberührend
genießerfühlen
miterlebenmöchten
inklusive all
kosmischuniversell
facettenreichumfänglichem
pippi und pipapoDr. Sarah Pohl
Sie stolperte – zum Glück fing ein Laternenpfahl sie auf. Ihr war schwindelig, aber sie konnte jetzt nicht ausruhen. Hinter ihr wurden das Johlen lauter.
Eine Welle der Übelkeit erfasste sie und riss jede Hoffnung auf ein Entkommen mit sich. Sie taumelte gegen einen Stromkasten und riss die Augen auf. Rote Schuhe, wie in ihrem Lieblingsbuch.
Sie schlüpfte hinein, schlug die Fersen zusammen und die Welt verwandelte sich in einen Strudel.Als sie wieder zu sich kam war sie zu Hause.
Ftx3124
Ausgerichtet von Dr. Sarah Pohl
stachelvieh
augenblick
der brunnen ist am abend
mit lichtergold bestickt
das teilt er mit den wellen
jede bekommt ein stück
das ist die zeit wo staunend
man gern am ort verweilt
wir fühlen uns am wohlsten
dort, wo man gerne teiltMike G. Hyrm
aufkommende fastschwärze
zwischendunkelhell genannt
erscheinen funkelglitzerwesen
blickt fast jeder gebannt
dem leichtfröhlichspiel
von naturpurelementen
umrahmt vom blickenden lichteinfallumschwirren
steingehauenes plätscherrauschen
schwebend flötende gedanken
musizierend bewegende seelenheit
glücklichkeitsfrohsinn erfüllt
geballtummantelnde zufriedenheit
ergriffen von sehnsuchtsvollherz
tanze ich verwirrendbegreifend
umhergeführt in dem moment
lippenformensingendbettina_rbe
Espoir doré
jaillissant du
fond vert
s’accrochant
aux balustrades
tout entouré
d’un bleu minuit
tendreJohnnyThan
Sie konnte nicht erklären, warum Sie diese Orte suchte.
Heute fand sie die Reste des “Herrenhäuser Kuppelbaus”, in dem Menschen nach der großen Katastrophe unter einer großen Kuppel lebten. Jetzt war alles Ruine.
Beim Anblick des goldenen Brunnens fielen ihr die letzten Zeilen des Liedes ein, dass Ihre Eltern so gerne gesungen hatten:
Einst waren sie mutig, zusammen und wild
jetzt wird die Welt immer blasser
am Brunnen zu lesen ein einsames Schild
“Achtung, hier kein Trinkwasser”Ftx3024
Ausgerichtet von Viktoria D. Richards/Uddelhexe
Mike G. Hyrm
wildvoll rase ich durchs leben
voll spasshüpfiger lachseele
wind umzäuselt meine segelgedanken
klangvoll klappertrabend erschallt meine ohana
mithinterimmerda
glühendes augenbegeisterungsschauen
spüre ich pur
alles und nichts
leben und tod
trauer und hoffnung
überladen angereichert
von so unendlicher zufriedenheit
genießatme ich alles ein
so intensiv
ich glaube
es ist als
wenn ich ertrinken würde
nach luft schnappend
zappelnd im nasselement strample
ich spüre lebenDer Wortgefährte
Durch die Wüste
Aus der Wüste heißem Sand
zieht Schritt für Schritt die Karawane.
Heiße Sonne, trockene Lunge,
Kamele führt der Hirtenjunge.Durch Sand und Staub, durch Hitze, Wind,
wie man es dort in Indien findt.
Die Reise lang, der Weg beschwerlich,
Der Lohn ist karg, die Arbeit ehrlich.Ein Abenteuer als Gefühl,
und doch nur das Daheim als Ziel.
Der Junge sieht das Haus von Ferne
jetzt eilt er los und äß jetzt gerne.Die Herde eilt hinter ihm her
Der Tag war lang, die Hitze schwer.
Der Abend naht, nah auch das Ziel.
Im Bild schwebt vage das Gefühl:Der Hirte führt, die Herde folgt
in Sicherheit. Und das ist viel!Dr. Sarah Pohl
Schon immer hatte er sich einen Hund gewünscht, aber seine Eltern waren dagegen. Als sie ein junges Kamel zur Aufzucht mitbrachten, sollte dies auch ein Trost für ihn sein. Erst wollte er, trotzig, nichts mit dem Tier zu tun haben, aber dann gewann der Trotz aus der anderen Richtung: “Dann wird das eben mein Hund”.
Nie im Leben hätte er damit gerechnet, dass ausgerechnet Stöckchen Holen dem kleinen Kamel so gut gefallen würde. Oder gar, dass die ganze Herde mitspielen wollen würde.Ftx2924
Ausgerichtet von Dr. Sarah Pohl
Mike G. Hyrm
fenstrig
blümig
grünig
rot
flatterwesen
schaut verdutzt
wie
auch ich
wohl ebengleichso
grauflügel
fragt mich
bisste auch
verirrt worden
oder
wohnste
hier etwa
gibt es würmer
oder schnecken
gerne auch mal
fette zecken
sind leckaschmecka
was guckste so
und ich
guckte wirklich
soooooo
machte das
fenster auf
war kurz
darauf
auch sehr
froh
als das
piepmatssingeding
flatterlings
im rechten bogen
in die kurve
flugs biegend
hinausfluxfleuchte
dabei leicht
keuchte…
tschüssViktoria D. Richards/Uddelhexe
“Ich schwöre, ich habe es mit eigenen Augen gesehen!”
Die Mutter betrachtete erst den Vogel, dann ihre Tochter. Kopfschüttelnd ging sie zurück zum Herd, auf dem noch immer die Suppe kochte.
“Mama, der Vogel war eben IM Zimmer! Dann machte es Plopp, und er war draußen.”
“Kind, du schaust zu viel Fernsehen. Jetzt deck den Tisch!”***
Das Herz des Formwandlers schlug noch immer ganz wild. Fast hatte ihn das Menschenkind gefangen.
Aber eben nur fast.
Ftx2824
Kein Bild gefunden
Dr. Sarah Pohl
Tom, Jonas und Lily starrten gebannt in die Flammen. Noch waren sie zu klein, um in ihrem Versteck hinter einigen Sträuchern spürbar zu sein, aber das Holz für das morgige Osterfeuer war gut trocken und die Flammen wuchsen schnell.
“Meint ihr wirklich, dass das funktioniert?” fragte Tom zweifelnd.
Lily versicherte ihm, dass es funktionieren würde. “Wir haben Haare und Fingernägel von Herrn Möller an der Vogelscheuche angebracht, das soll für Voodoo-Puppen reichen, hab ich gelesen.”Mike G. Hyrm
huuiii
prasseln
knacken
es wird heiß
alles tanzt
drumherum
doch warum
bräuche füllen
keine bäuche
manchmal
ausblick in
einblick aus
furcht
angst
befremdlichkeit
unwohlsein
vor
menschen
meinungen
unbekanntem
anderssein
hautfarben
geschlechtern
da halten
sich gerne
nicht wenige
versuchend
verzweifelt
an etwas fest
tradition
kultur
religion
manchmal
gehört dies
wohl eher
in ein museum
wie ein
tyrannosaurus rex
dem wir auch
nicht wirklich
begegnen wollen
da er uns frisstFtx2724
Ausgerichtet von Mike G. Hyrm
o/1MS\o | #WeAreNatenom
grau und schwarz auf weiß
zerrissen und doch vereint
aus zwei wird eins
sehen und gesehen werden
doch ungehört auf ewigDragoMikh
Ein Leben, zwei Welten, sie war ich und ich war sie. Eine Entscheidung. Der eine, oder der andere Weg. Doch als wir uns sahen machte es keinen Unterschied, denn unsere Wege hatten uns beide ausgerechnet hierher geführt.
Dr. Sarah Pohl
“Eine verlorene Schwester, meinst du wirklich?”
“Na ja, vielleicht doch eher Cousine.”
“Ach komm, man sieht nicht mal die Nase. Dann auch noch ohne richtige Augenfarbe… Das kann alles und nichts sein, ein unmöglicher Vergleich.”
“Das ist doch gerade das Gute daran. Ich muss meine Interpretation nur überzeugend genug verkaufen, wie soll das jemand widerlegen? Vor allem, wenn wir zwei demente alte Damen zusammen bringen. So bekommt meine Oma eine reiche ‘Schwester’, die sie versorgt.”CEO Zahnfee Corporation GmbH
Zwei Fotoschnipsel, zerrissen, geteilt,
sollen zu einem Bild geheilt.
Sollte das sein?
Vielleicht nur zum Schein.Und doch, aus zwei wird eins, nicht meins, nicht deins.
Nicht stimmig und sie passen irgendwie doch. Es ist nicht zu fassen
Wie das Leben eben.Viktoria D. Richards/Uddelhexe
Sie stellte sich auf die Zehenspitzen. Ihre Füße zitterten, doch gerade so konnte sie sich selbst, fast bis zur Nasenspitze im Spiegel sehen. So sehr sie sich auch reckte-weiter ging es nicht.
Der Tisch erinnerte sich. An Zittern, an Zupfen, an Atem an der Kante.
Vor 60 Jahren hatte ein anderes Mädchen genau dort gestanden. Füße bleck. Plumpe Lippen geschminkt, die Beinchen nicht lang genug, um mehr als das dunkle Haar und die Nasenspitze zu spiegelnFtx2624
Ausgerichtet von ~Tilde #Gartenzaun
DragoMikh
“Ich hätte vor der Reise den Zielort besser auskundschaften sollen… Ob die hier auch Erd Dollar nehmen?” fragte ich mich, als der Abschleppwagen meine Zeitmaschine anhängte. Immerhin hatte ich sie der Zeit passend getarnt.
kolya
In my dream a Japanese animation studio created an anime series based on an old manga series that revolved around a car which continuously measured Tessim and would display the result on a roof top mounted LCD display, like a huge alarm clock. Tessim signified the distance to a specific particle in the universe and the design was considered iconic.
Hence the car was able to hunt intergalactic criminals through space. At the wheel was Anne Hathaway and her partner Anne Will who was keeping track of the bounties. Also she had a chip on her shoulder I think. The catch line of the series was: “Where there’s a Will, Anne Hathaway” Their arch nemesis was a sinister biker woman named Sophie Mono whose motorcycle always left a red trail. It was all rather silly.
o/1MS\o | #WeAreNatenom
“Jetzt sieh Dir das an! Das kann doch wohl nicht wahr sein!”
“Was ist denn los?”
“Ist das denn zu glauben?! Welcher Vollhonk war das? Es gibt nur ein #Banksy-Gemälde in unserer Stadt und genau davor wird diese Karre abgestellt! Dabei ist da doch ein Halteverbot!”
“Tja, was hast Du erwartet? Wenn #Falschparkende schon keine Rücksicht auf die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer nehmen, dass sie da etwa Rücksicht auf sowas wie Kunst nehmen?Ron Revog
Eigentlich mochte Abschlepp-Karl den Anzeigenhauptmeister. Der junge Mann bescherte ihm ständig ein gut gefülltes Auftragsbuch, indem er durch die Gegend zog u. Falschparker meldete.
Aber das war diese Woche schon das dritte realistische Grafito zu dem er geschickt wurde,das suggerierte, dass hier ein Auto falsch geparkt wurde.
Zugegeben. Ziemlich authentisch. Räder, Farben, Auto. Man könnte fast glauben,das sei ein echtes Parkverbotsschild.Mike G. Hyrm
autoradrat
speichige
speichen
klappernd
plappern
vor
gemaltbepinselsprühten
platten
wandflächen
quälend
dabei
singsang
erschallt
aus
wildknarzigen
autoradiolautnichtleisesprechern
kopfschüttelnd
personen
daran
vorbeiflanieren
denn
es
ist
doch
klar
wie
es
kommen
wird
abschleppen
sandstrahlen
ordnung
muss
hier
her
sonst
tun
sich
viele
so
schwer
kreativmuffelgesellschaftswesen
möcht
ich
weniger
werden
füge
noch
rasch
ein
paar
krakelige
krakeleien
hinzuCEO Zahnfee Corporation GmbH
Aus Archäologie Today:
„In einem Land vor unserer Zeit…. Es begab sich dereinst, dass Menschen sich mit Benzingetriebenen Vehikeln fortbewegten. Heute kaum mehr vorstellbar. Aber es existieren noch Ablichtungen von besonders denkwürdigen Exemplaren. Das hier zum Beispiel lässt darauf schliessen, dass man damals von Ästhetik eine ganz andere Vorstellung hatte als heutzutage; sowohl was das Gefährt, als auch die Stadtgedtaltung betrifft.“Penelope
“Warum hast Du denn gerade hier geparkt? Es gibt so viele tolle Graffiti in dieser Stadt.”
“Überleg doch mal.
Wenn da schon ein mega Gaffito ist, dann wird das doch so bald nicht übersprayt. Ehrencodex und so.Abgesehen davon kann ich dieses Hellblau mit Holzdekor einfach nicht mehr sehen. Selbst irgend ein blöder tag wäre mir da lieber.
Also, jetzt heißt es Daumen drücken, dass der Sprayer vor dem Abschleppdienst kommt …”Ftx2524
Ausgerichtet von DragoMikh
Mike G. Hyrm
Ich kann
Ich will
Ich werde
fahren um die Erde
betrachte alle Plätze
jedes Fleckchen
was mir gefällt.
Immer unterwegs
mit meinem treuen
Klapperrumpelbil
Du meinst?
Ich bin ein Hund?
Ja und?
Freiheit bedeutet doch
frei sein in Allem
Vor allen in den
Lebensweisen
Konzepten
dem Denken
ich müsstesollte
laut gesellschaftlicher Ordnung
irgendwie so sein wie: Wer?
Pfui … nee!
Ich bin ein Hund
ein Lebewesen
vor allem ist
meine Meinung
kunterbunt
Zudem und überhaupt!CEO Zahnfee Corporation GmbH
„Ich hatte heute Nacht einen seltsamen Traum.
„Was denn?“
„ Hunde sind Auto gefahren… Also nicht mitgefahren, sondern sie sassen am Steuer.… Überall wahren fahrende Hunde“
„Echt? Tönt tatsächlich skurril.“
„Was das wohl bedeuten mag?“
„Hmmm. Keine Ahnung. Aber jedes Kind weiss, dass Hunde nicht Autofahren können“
„Die glauben aber auch, dass WIR nicht Autofahren können! Miau!“
~Tilde #Gartenzaun
Mit letzter Kraft hatte sich der Kommissar an der Motorhaube des Dienstwagens hochgezogen.
“Räche mich”, war das letzte das er noch ächzend hervorbrachte, bevor er seinen Verletzungen endgültig erlag.Seitdem war Rex unermüdlich unterwegs gewesen. Und nun stand er dem Killer endlich gegenüber.
Er trat auf Gas und ließ den Motor aufheulen.
Durfte er das als Polizist wirklich tun? Aber wer würde schon einen Hund verdächtigen?Schlechter Beifahrer
Guck nich so blöde!
Hol mich hier raus!
Mir ist scheißwarm!
Tierquäler!Ftx2424
Ausgerichtet von Mike G. Hyrm
Ron Revog
“Es läuft nicht gut.”
“Doch Schatz. Das läuft toll.”
“Aber wir sitzen hier schon seit Stunden und es hat sich noch kein Kind von mir schminken lassen.”
“Die müssen erst warm werden.”
“Bei Deinem Auftritt haben sie geheult.”
“Hm…ja. Egal, wir werden fürs Event bezahlt.”
“Vielleicht wäre Katze und Clown das bessere Motiv für uns gewesen?”
“Ich hatte immer Angst vor Clowns. Diese Motive sind toll für’n Kindergeburtstag.”
“Ja schon…aber bei Dreijährigen?”CEO Zahnfee Corporation GmbH
Dia de los muertes, sie wurden an einem Tisch für vier platziert, da schien was durcheinander gekommen zu sein. Aber es war auch viel los.
Sie „Der Tod kommt ja nach dem Leben. Und vor dem Leben, da haben wir gar kein Wort für. Ist ja aber eigentlich dasselbe“
Er „Wie wär es mit Dot davor und Tod danach?“
Dieses erste Date gefiel ihr. Das könnte ja doch mal was werden.
DragoMikh
Es lief mir kalt den Rücken herunter. Ihre Blicke trafen mich, obwohl vier andere Tische zwischen uns lagen. Ich liebte meine Eltern. Doch nach der Beerdigung hoffte ich, sie würden endlich Ruhe finden.
Ftx2324
Ausgerichtet von CEO Zahnfee Corporation GmbH
Mike G. Hyrm
Es war einmal
ein TalNebel
Er entdeckte ein Schild
am Berg oben
mit Fähnchen bunt
flackernd beschmückt
Neugierig
wie Nebel nunmehr
oder eher weniger
bis nichts sind
war auch dieser
voller Wissbegierde
Umwabernd
umstreifend
schlang er sich empor
aus den Tiefen
bis zur Spitze
Legte sich in
jede feste Ritze
Kroch langsam
doch stetig
hochkonzentriert
auf dem Rücken
des Massivs
Im Endeffekt
deutlich zu weit
Schoß darüber hinaus
wurde zur Wolke
welche sich im Tal ergossbettina_rbe
ways’n steps
no one can teach
neither godot nor God
und jeder schritt auf dem grat so lebensbedrohlich wie Erstarrung.
Warum?
Weil es sich richtig anfühlt und der Berg da ist.
ways to live each’n every day
from birth to death.et encore
entre Glarus et Graubünden
il y a bien une crête
qui se trouve
dans les nuages
pour ceux qui
s‘y apprêtentRon Revog
Tourist: “Also was ich gerne wissen würde-“
Bergführer:
“Was wollen Sie wissen? Wo wir sind? Wohin wir gehen müssen? Warum die Fähnchen da hängen? Wie weit es bis zum Gipfel ist? Wie weit wir von oben schauen können? Ob wir über die Wolken kommen werden? Fragen Sie mich, ich kann Ihnen alles beantworten.”Tourist: “Ich möchte wissen, welcher Vollidiot sechs Betonsäcke über 2500m hoch geschleppt hat, nur um dieses blöde Schild einzubetonieren?”
DragoMikh
Das Schild stand schon seit einigen Jahrzehnten. Trotzte dem Regen, Wetter und Kälte. Wanderer mochten das Schild. Es markierte einen wichtigen Punkt auf dem Weg zum Gipfel. Und das Schild mochte die Wanderer. Sie waren kräftig, ausdauernd und hatten wenig Fett. Denn das Schild achtete auf seine Ernährung.
Ftx2224
Ausgerichtet von o/1MS\o | #WeAreNatenom
CEO Zahnfee Corporation GmbH
Startrek, das Holodeck. ENDLICH!!! Ein lang gehegter Traum geht in Erfüllung.
In welche Welt soll ich bloss eintauchen?
Ich weiss! Ein grosser Stein im Toskanischen Sommer. Weckt mich im Herbst.Mike G. Hyrm
im gründigen grund
schwarzes dunkel
erwartet mich
je höher ich
hinauf aufsteige
hinausklettere
umso blauer erscheint
das gänzlich ganze
so abgehoben begrenzt
durch weiße linien
unsicher verfolge
ich den zittrigen
schemenhaften schattenwurf
meines eignen selbstseins
um zu entdecken
was meine wahrnehmung
in der vielfältigkeit
wahrhaftig wahrnimmt
was ist der schluss
vom trug
wenn schlußendlich
mein ich mich frug
wessen wahrheit
ist sonderbar klar
spricht
für sichFtx2124
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CEO Zahnfee Corporation GmbH
„NOTFALL hat’s geheissen! Ich seh hier nur n Scheiss Ziehbrunnen, der klemmt. WAS SOLL DAS? Wegen sowas komm ich an nem SONNTAG hier raus? Hab weiss Gott was besseres zu tun als einen ZIEBRUNNEN zu reparieren. War grad Skat spielen mit den Jungs!“
„Tut mir ja leid. Aber morgen ist grosse Eröffnung und das ist DIE Hauptattraktion – Ziebrunnenerfahrung für jedermann“ Das muss morgen funktionieren!“
„Nun, wenn ich schon da bin. Aber es wird teuer. Das sag ich Ihnen!“
Mike G. Hyrm
war wahr gewesen
an wahrheit so belesen
lustig bunte kunte träum
vom schäumsteinigschönen brunnileinsein
ohne staubigen besen
dafür mit hängendem eimer
im grüneligen grünen
im kontrast der welt
lediglich scheinbar meiner
dacht ich seh ein dach
was war wahr dabei
jedenfalls
sprach brunosetta
das brunnen
woher kommt das brummen
bist du es einmaligere elmureeimer
musst du wieder
dieses seelenleidige
gesummse summen
dich fidelidumdarum
benehmen
ich hätts gerne weiterFtx2024
Ausgerichtet von o/1MS\o | #WeAreNatenom
Mike G. Hyrm
stolz stolziere ich mein mich
so stolziere ich
im sand
gebannt
entstand
eine symphonie
ich tanz
dreh mich herum
im kreis
ohne s…
scham meine ich
ich die eule nicht
ich die flaube nicht
denn ich glaube nicht
das jemand glaubt
ich wär ein pfau
schlau
gewitzt
überhitzt
nicht die gedanken
sonst könnten schranken
ranken
ich bleib
was ich bin
doch bin und spinn
ich hier
den ich bin ein tier
dir
eine verse
eine strophe
so tanze
ich nach meinem lied
was ich mag
du auchKastelzeichnerin
Heinrich die Möwe spazierte, wie jeden Abend, auf der Suche nach einigermaßen essbaren Hinterlassenschaften der gut betuchten Touristen, am Strand entlang. Wie so oft sinnierte er darüber, wie es wohl so wäre als Tourist. Einmal in ferne Länder reisen, aus dem Leben hier ausbrechen… was würde er wohl an fremden Stränden finden? Welche Leckereien würden ihn erwarten?
Lustlos pickte er nach einem abgekauten Pizzarand. Immer das gleiche, tagein, tagaus. Für den Rest seines Lebens.Ftx1924
Ausgerichtet von Dr. Sarah Pohl
Der Wortgefährte
🎵
Ein Männlein steht im Walde
auf einem BeinEs trägt in Blaubeerfarben
ein Mäntelein“Sag mal:”, fragt das Männlein klein,
“Hält das Tipi? Stürzt es ein?”Vorsicht walten lassen
hilft sicher sein!🎵
Mike G. Hyrm
Mein Dad hat mir oft davon erzählt, von unseren gemeinsamen AbenteuerWaldTouren, als ich ein kleiner Bub war. Seine Augen leuchteten immer wenn er davon erzählte, auch als ihn das ImmerMehrVergessen schon längst im Griff hatte. Das allerletzte Mal als ich ihn sah, nahm er meine Hand, sah mich mit seinen strahlenden Augen an & erzählte erneut amüsiert grinsend & leicht stockend von der urigen WaldAstHütte, die wir eines Tages im Frühsommer fanden … Ich liebe dich Dad.
CEO Zahnfee Corporation GmbH
Auszug aus der Broschüre „Galaxien- und Zeitreisen leicht gemacht“:
Aus unserer breiten Palette an Zeitportalen, finden Sie garantiert das Nonplusultra für ihre anstehende Zeitreise.
Neben den extravaganten Portalen und exquisiten Zeitreisetoren, finden Sie die nachhaltigen Forest Zugänge neu besonders für uWanda
Der Friedhof der Wale bekam eine neue Heimat. Ob ein Wald aber nicht etwas ungewöhnlich war? Hat da jemand etwas verwechselt?
“Schau mal Gepetto, weißt Du noch…?”
“Ja, Pinocchio.
Was ist das für ein seltsames Loch? Ich bleib lieber hier…”Ftx1824
Ausgerichtet von Mike G. Hyrm
Ron Revog
Der gemeinsame Tag war herrlich gewesen. Die Shoppingtour durch die Kleinläden der Altstadt. Die tolle Bootsfahrt durch den Hafen.Das romantische Essen im Restaurant,mit dem Ausblick auf die im Sonnenuntergang heimkehrenden Fischer. Dann Kino und schließlich die gemeinsame Nacht.Auch total süß,dass er ihr diesen beleuchteten Schirm geschenkt hatte. Er ist einfach fantastisch und sieht gut aus. Und trotzdem: Von einem Mann mit dem Nachnamen Kamasutra hatte sie mehr erwartet.
Der Wortgefährte
Du hast Kirschblüten versprochen
Es regnet
Unter dem Schirm ist Licht
Doch die Seele wurde klamm.Eine gefüllte Klangschale antwortet nicht
Und ist das Frühling?Warten in sich
Penelope
Das hier sollte Regen sein?
Nein, das konnte nicht sein. In all den Büchern, die sie gelesen hatte, wurde Regen als nass, kalt, unfreundlich, ja sogar gesundheitsschädlich beschrieben. Sie hatte sich wirklich gut vorbereitet, bevor sie diesen Planeten betrat.
Aber das hier, das sah nicht aus wie Regen, eher wie Licht, reines Licht – nein, besser – wie Glück! Pures Glück, das vom Himmel fiel.
Weg mit diesem Ding, diesem Schirm!
Ahh! Das war wundervoll …Ftx1724
Ausgerichtet von Holger_Marlow
Der Wortgefährte
🎶
“Ich schmied’ det Eisen dat es kracht
bis Stolpe an der Peene,
und wenn das Eisen fertig ist
kommt’s unten anne Beene
vom Pferd, dat immer stolpern tut.
Ich schmied’ det Eisen vor der Nacht
Gott hilft mir, Gott ist gut!”🎶
Ron Revog
“Beeindruckend, wie viele Mönche Ihr als Handwerker hier auf dem Markt einsetzt, werter Abt. Aber warum sitzt jener Mönch so seltsam auf dem Ambos an dem er arbeitet?”
“Bruder Long ist einer unserer unfreiwilligen Zugänge. Er wurde vom Präfekten überstellt,weil Weibsvolk sich von ihm belästigt fühlte. Immer wenn sich eine holde Maid näherte,stand seine Tunika weit vor. Er ist äußerst gut ausgestattet. Seitdem er so arbeitet,gibt es keine Probleme mehr. Idee der Oberin.”Ftx1624
Ausgerichtet von Der Wortgefährte
Penelope
Ach, geliebter Heinrich,
bei uns war es Liebe auf den ersten Blick,
schon damals,
im Sandkasten,
auf dem Spielplatz,
der heute ein “Naturerlebnisplatz” ist,
hatten wir uns versprochen,
wenn einer zuerst gehen muss,
dann treffen wir uns hier.Und da bist Du.
Ich habe Dich sofort erkannt.
Kalt und hart.
Aber warte nur,
wenn die Sonne kommt,
dann schmiegen ich mich endlich an Dich.o/1MS\o | #WeAreNatenom
Keiner weiss, wie lange schon
Umrahmt von grün und braun
Keiner weiss, wie lange nochEasydor
Kann es sein? Ist es möglich, dass er im Lauf des Tages anschwillt und in der Nacht wieder schrumpft? Wie ein sehr langer Atemzug über den Tag hinweg? Dem Auge nicht sichtbar, und auch mit den Händen…? Nein, sie tastete jetzt schon seit 2 Stunden, sie fühlte es nicht. Aber sie hatte es doch gehört, das Knirschen, das sanfte Vibrieren, ganz eindeutig. Die ganze Nacht. Und dieser Ton, dieser tiefe Ton; versuchte er ihr etwas zu sagen? Sie konnte jetzt nicht mehr gehen.
GEDANKENTaenze
Sie war sichtlich angetan von der Größe des Steins, ja sie empfand so etwas wie Ehrfurcht. Sie wollte ein Zeichen setzen und ihn umarmen so wie man Bäume umarmt. Wollte etwas von seiner Stärke ausstrahlenden Aura einfangen.
Kurz bevor sich ihre Hände auf den harten Stein legen konnten, spürte sie eine tiefe Wärme, die vom Innern des Steins kam, der zu ihr sprach:
“Achte den Raum zwischen uns. Sind es nicht gerade die Freiräume, durch die wir uns annähern?Yendolosch
“Sehnse, hier war dieser Riss, genau hier ist er rein, der Karlheinz.
Einfach weg.
Nur die Uhr hier, die ist geblieben, und seine Klamotten.
Aber eigentlich kann er ja gar keine Zeit gehabt haben, die auszuziehen, nicht?
Der ist ja direkt auf diesen Stein zu, und da hat er keinen Moment angehalten, direkt rein! Also müssen die Sachen da quasi, so, wie abgeschält worden sein, nicht? Wie wenn er so durchs Sieb gepresst wurde, und da ging nur er durch…”stachelvieh
ich bin wie du
wir ähneln uns
ein gemisch aus
verschiedenen stoffen
sichtbar sind wir
dem der uns sehen will
mit unserer kontur
die glattes umschließt
und ebenso schrunden
mögen wir zuweilen
auch hart erscheinen
eine berührung entfacht
die wärme die uns
gezeugtslowtiger
“Bis hierher und nicht weiter!” Aber der Beton verhärtete seit März und wurde nur noch steif weitergeschoben. Das Rübenbeet konnte sie vergessen. Es war keine gute Idee gewesen, den mißlungenen Sauerteig ins frischgegossene Fundament nebenan zu werfen.
JohnnyThan
Es ist ein sonniger Tag. Vögel zwitschern. Insekten wuseln herum, mit ihrer ganz eigenen Art von Geräuschen.
SIE ist hochkonzentriert. Das hier ist die letzte Prüfung, nach 24 Jahren Vorbereitung. Langsam hebt SIE die Hände zum Stein, ohne ihn zu berühren. Konzentriert sich. Atmet ruhig.Dann ist es für einen kurzen Moment ganz still, als ob die gesamte Natur den Atem anhält.
Es ist ein sonniger Tag. Vögel zwitschern, Insekten wuseln herum. SIE… ist verschwunden.
Ron Revog
Mein Freund so kalt
Und ich im Wald
Dunkel die Nacht
Der Tag nicht erwachtWege voll wirren
Wir sind am verirren
Suchen von Sinnen
Zeit am verrinnenWeg von hier fort
Dem schutzlosen Ort
Weg von der Schlacht
In die wir gebrachtWolln nicht bekriegen
Einander besiegen
Weil Führer nur hassen
Sie morden uns lassenTag bricht herein
Es folgt Sonnenschein
Für mich zu ertragen
Doch Ihr hört mich klagenDenn mein Freund der Troll
Ist nun Stein.Nicht toll🖤traveling word
Da liegt es im Weg und lässt mich nicht rein.
Schwer, hart und kalt. Ein Herz aus Stein.
Die Hand warm und stark bewegt es kein Stück.
Der Geist leicht und frei, der drückt es zurück.
Gedanken ziehen ein, bringen Wohl und Licht.
Stein werde weich! Zerstöre es nicht!Dr. Sarah Pohl
“Was machst du denn da?”
“Ich kann den Felsen nicht anfassen.”
“Wie bitte?”
“Egal, wie sehr ich mich anstrenge, ich kann diesen Felsen nicht berühren. Ich wollte eine Probe von der Flechte da nehmen, aber es – geht – nicht.”
“So ein Qua- … Was zum…”Der Stein-Troll, der nur hatte verhindern wollen, dass die Menschen ihm die Augenbrauen zupfen, fragte sich, ob der Schutz-Zauber wirklich so eine gute Idee gewesen war. Aber rückgängig machen konnte er ihn jetzt auch nicht mehr.
Mike G. Hyrm
Schein
kühl mag es sein
an einem heißen Tag
doch Ursprung ist Energie
Verdichtung oder Feuer
ich spür mit allen Sinnen
die Kraft die Ur, die Zeit
so lass ich mich inspirieren
vom ewig scheinbar Unvergänglichemo/1MS\o | #WeAreNatenom
Grau und erhaben, so steht er da
Keiner weiss, wie lange schonUmrahmt von grün und braun
Keiner weiss, wie lange nochjorger
Der Moment, als die gutmütige Jaqueline das erste Mal bei den Klimaklebern mitmachte, war für sie ein ganz besonderes Erlebnis.😇
Ftx1524
Ausgerichtet von Ron Revog
Wanda
Der Vulkan drohte erneut auszubrechen. Die Menschen waren voller Angst um ihr Leben, Hab und Gut.
Da kam Lurchi und hatte eine Idee:
“Kommt Leute, wir knoten den Vulkankegel mit einem Seil zu.”
“Aber Lurchi, der Boden ist viel zu heiß dort oben!”
“Mit unseren tollen Salamander-Schuhen passiert nichts!”Als sie wieder ins Dorf kamen, jubelten die Menschen ihnen zu und trugen sie auf Händen.
Über dem Vulkankegel waren nur noch kleine Rauchwölkchen zu sehen.Der Wortgefährte
Lurchis Freunde voll Verdruss
warten endlos auf den Bus:
denn sie kauften zuversichtlich ein
Partygags von Amazon Prime.Da sprang Lurchi ein – wie schön:
holt selbst die Ware im Citroën.So gelang die Party noch!
Salamander, lebe hoch!~Tilde #Gartenzaun
Es war nur eine kleine Kundgebung, doch sie würde noch Auswirkungen haben. Die Bühne bestand nur aus einem alten Lieferwagen. Ein einzelner Polizist war zur Sicherung abgestellt worden.
Der schwarz-gelbe Lurch streckte sich empor: “Waldgenossen und Waldgenossinnen, ich stehe hier vor fleißigen Mäusen, stolzen Zwergen, und wehrhaften Igeln. Wer aber für das Elend im Wald verantwortlich ist, ist klar: Es sind die Grünen!”Und lange schallt’s im Walde noch: Salamander lebe hoch!
o/1MS\o | #WeAreNatenom
Lurchi: “Wir sollen bei der #TourdeFrance teilnehmen!”
Lurchis Freunde sind nicht sehr begeistert.
Unkerich: “Tour de France? Sollen wir etwa #radfahren??”
Igelmann: “Etwa als Mannschaft?”
Mäusepiep: “Ist das nicht gefährlich?”
Hopps: “Ich werde Jan Ullrich sehen!”
Piping: “Hört sich nach viel Arbeit für mich an!”Lurchi versucht seine Freunde zu beruhigen:
“Nein, wir sollen bei der Werbekarawane Merchandise verteilen. Lasst uns den Transporter beladen.”Ftx1424
Ausgerichtet von Dr. Sarah Pohl
Wanda
Auf der einen Seite der Tempel zu Marmoor, auf der anderen der Kristallpalast des Waldemar von und zu Weinberg.
Aber Star des Abends ist Ceppa Schnirkel, sie raubt allen den Atem.
Diese zierliche Schönheit! Diese Anmut und Elegance!
Welch Farbkomposition!
Phantastico!Der Wortgefährte
“Mach Dir nichts draus” konstatierte die Schnecke aus Kriechenland und inspizierte mit aufgesetzten Stielaugen und wichtigwisserischer Miene den kristallenen Findling. “Das wird schon, das Material hast Du!”
Sie schob sich mit ihrem buntglattspiralschönen Haus ein Stück näher und sagte leise, aber so bestimmt, dass es der Kristallbrocken hören musste: “Weißt Du, mein Haus sah vor dem Schleifen auch unförmig aus. Wir müssen nur wegnehmen, was zuviel ist! Wirst sehen!”
Ron Revog
Er drehte den Gashebel voll auf. Die Schleimgeneratoren pumpten am Limit. Sein Gleiter jagte über die Ebene. Er hatte Mühe ihn bei dieser Geschwindigkeit unter Kontrolle zu halten. Das Kristallschiff war nah und dann hieß es Adieu rasender Planet.
Wie hatte er sich so verschätzen können? Aus dem All sah alles so ruhig, friedlich u. nahrhaft aus. Wie hätte er ahnen können, dass sich das Leben hier in Zeitraffer abspielt? Verdammt,wo kam dieses Kameralinse so plötzlich her?~Tilde #Gartenzaun
Die Tierkinder tollten alle bereits durch den Garten und sammelten die Eier. Nur die kleine Schnecke war noch auf der Terasse.
“Oh, wie schön! Ich habe was gefunden”, sagte sie plötzlich. Der Osterhase wollte gerade etwas einwenden, als sie sagte: “Ich weiß, das ist kein Osterei, aber ich freue mich trotzdem.”
Gerührt suchte der Hase in seinem Körbchen und legte ihr einen kleinen, eiförmigen Salat neben den Stein.Ftx1324
Ausgerichtet von Easydor
Ron Revog
Der dt. Bundesrat hat soeben den Weg zur #Cannabislegalisierung freigemacht. Damit fiel der Startschuss für
die ersten Cannabissamen-Bestellungen. Hier werden die Samen,die aufwendig in lichtundurchlässiger Folie verpackt sind, in Bremerhafen entladen. Jeder Pack enthält ein Samenkorn einer neuen Züchtung. Da jeder Person lediglich drei Pflanzen erlaubt sind, wird diese neue Züchtung präferiert. Jede Cannabispflanze dieses Sorte wird ca. 12m hoch und liefert 120kg Ertrag.~Tilde #Gartenzaun
Stairway to Heaven (Country Version by The Boss Hoss) – YouTube
Der Wortgefährte
Pablo Escobar (1949 – 1993)
war ein kolumbianischer Drogenbaron.
In den 1970er-Jahren baute er ein Drogenimperium auf. Er soll er bis zu 1,5 Mio $ am Tag verdient haben. Um das Geld zu lagern, ließ er Geldbündel stapeln, dass sie aussahen wie Strohballen, die zum Schutz in reißfestes Plastik verschweißt wurden. Die Ballen türmte er in Freilagern, überdeckt mit Planen.Ein Vorfahre des Drogenbarons war der Lügenbaron Münchhausen.
Quelle: Pinocchiopedia🤥
fortyeight
Eine besondere Absurdität liegt in der Idee, Heu ausgerechnet in Plastik zu hüllen. Ein leicht vergängliches Naturprodukt… Wasser mit Mikroplastik wird so dem nächsten Gras serviert. Für die menschliche Illusion von schimmelfreiem Heu. Gestapelte Riesenbausteine der Hybris…
… dachte Blackcat, bohrte seine Krallen tiefer in die grüne Scheußlichkeit und sog den betörenden Duft ein, der durch die feinen Löcher drang. Wenn ihr wüsstet, was ich weiß, dachte er.
o/1MS\o | #WeAreNatenom
Der kleine Blacky wusste, diesmal würde er das Versteckspiel mit seinen Geschwistern gewinnen.
Das würde er ihnen dann die nächsten Tage genüsslich unter die Nase reiben.Ftx1224
Ausgerichtet von fortyeight
Wanda
*Dystopie eines Badetags*
Angela und Chantal blickten geradezu katatonisch ins Leere. War es das, was sie von der Zukunft erwartet haben, als sie die populistische Partei wählten, die ihnen etwas “ganz anderes” versprach? Erzwungene Lust am Baden mit Plastikgläsern und verblichenen Badekappen.
Die neuen Weltherrscher Murks und Hocker müssen weg.
Plötzlich, fast unmerklich, steckte ihnen die Unterwasserorganisation eine Nachricht zu…
~Tilde #Gartenzaun
Solange das Wasser noch nicht die Schultern bedeckt, steht es uns nicht bis zum Hals.
Darauf sollten wir anstoßen!Ron Revog
“Der Naturschwimmkurs hat doch gut geklappt,hm?”
“Bitte? Zwei sind ertrunken.”
“Könnte schlimmer sein.”
“Könnte WAS?”
“Der eine wollte mit mir ausgehen.”
“Oh…”
“Der andere wollte mit DIR ausgehen.”
“Ugh…Und-?”
“Keine Sorge. Unfälle passieren. Eine eingeforderte Mutprobe an der falschen Stelle…”
“Manchmal bist Du-“
Sie fauchte: “Was? Kalt? Herzlos? Schatz, Du weißt, was sie mit Homosexuellen machen! Wenn herauskommt, dass wir-“
“Psst!”
…
“#ScheißAfD!”
“Stößchen?”*pling
Der Wortgefährte
Wir sind wie Marionetten,
das Wasser umschließt uns fest
In Heilewelt gefangen
vom Schicksal und vom RestWir sehn die Flut mit Sorgen
und sagen: “Uns geht’s gut!
Gefahren gibt es immer
wie gestern so auch morgen.”Doch unsre Herzen schlagen wild:
Wir haben es vergeigt!
Und trinken Sekt und Selters,
während das Wasser steigt.
Wir wellnessen in Enge
beklagen böse Zeit…Das Wasser steigt uns bis zum Hals
doch wir ertrinken nicht
Denn wir sind wie die Puppen:
die stört ihr Schicksal nicht.So halten wir zusammen,
vereint in dieser Flut
Und sollten Wellen toben:
Der Kopf ist ja noch oben.Die Puppen harren weiter aus,
im Luxus der Geschicht’,
in unsrer Marionettenwelt,
im Wasser bis zum Hals,
so dicht.Penelope
“Ja?
Ach hallo, Detlev.
Ja?
Ja, doch, ich habe Deinen Entwurf erhalten.
Wie ich ihn finde?
Nun… also… als ich Dir das Foto der Badenixen aus den 30er Jahren gezeigt habe, mit der Bitte es für die Arena-Badekappen-Kampagne modern zu interpretieren, da hatte ich mir das anders vorgestellt…
Nein.
NEIN!
Der Auftrag wurde schon an Denise vergeben.
Nein, derzeit habe ich keine neue Kampagne für Dich.
Ja, tut mir auch leid.
Ja, Küsschen, Küsschen.”’Oh Mann, der lernt es nie.’
Andreas Kilgus
- Juckt’s Dich auch so unter der Badekappe?
- Jou.
- Hörst auch Du schon knapp unter der Wasseroberfläche auf?
- Jou.
- Du hast also, wie ich, keine Arme und Hände, mit denen Du Dich kratzen könntest oder an den direkt vor unserer Nase stehenden Sekt kämest, richtig?
- Jou.
- Unser Künstler ist schon ein ziemlich grausamer, mieser Sack.
- Ich sage nicht, wie ich’s gemacht habe, aber deswegen treibt er da hinten im Wasser …
o/1MS\o | #WeAreNatenom
Isa war sauer.
Wieder hatte sie sich von Pia überreden lassen.
Es hiess, es sollte eine coole Poolparty geben.
Und jetzt hing sie hier in einem trüben Tümpel bei irgendeinem sektähnlichen Gebräu in Plastikgläsern rum.
Ihr brauner Koffer war auch noch beim Flug verlorengegangen.
Da musste sie sich von Pia diesen komischen braunen Badeanzug borgen.
Und damit kein Dreck in die Ohren kam, musste sie auch noch diese hässliche neongrüne Badekappe tragen.
Orrrrr.JohnnyThan
“Und das soll Kunst sein?” fragte meine Tochter mich mit großen Augen. Ich hatte ihr von Kunst erzählt – es gab jetzt weniger davon, daher war das Konzept ungewohnt.
“Du hast gesagt ‘Kunst liegt im Auge der Betrachtenden’ – also in meinem Auge tut sich dazu nichts. Was sind das für komische Gefäße? Was haben die auf dem Kopf? Ich verstehe es nicht”.
Seit der großen Katastrophe, die nicht plötzlich, aber dann sehr heftig innerhalb von ein paar Jahren passierte und viele Leben kostete, hatten solche Dinge wie Badekappen und Sektgläser keine Bedeutung mehr.
Ich sagte: “Ich würde das Werk ‘Genuß des Niedergangs’ nennen.” Dann liefen wir schweigend weiter, vertieft in unsere jeweiligen Gedanken.
Easydor
Unsre Füße
tief ins Sediment
gegossen
halten uns
hier im See
einander zugewandt.
Die Schultern
grün gesäumt
stehe ich
mit dir
jubelbereit.
Wenn das Wasser nun
nicht weiter steigt
ist das doch
ein Grund
zur Freude.Ftx1124
Ausgerichtet von Der Hundepapi
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#60 #banksy #cannabislegalisierung #culture #deutsch #falschparkende #freitagstexterei #ftx1725 #ftx4725 #ftxvwmn #ftxwwjj #gartenzaun #literature #mammutmarsch #radfahren #ripnatenom #suv #tourdefrance #ultimasnoticias #wearenatenom
-
FreitagsTexterei
Die #FreitagsTexterei ist ein Hashtag was ist das? im Fediversum was ist das?. Jeden Freitag publiziert eine Person ein Bild mit diesem Hashtag und einem zweiten der Form #FtxWWJJ, wobei WW für die Kalenderwoche des Jahres steht und JJ für die letzten beiden Ziffern der Jahreszahl.
Die Regeln sind simpel: Bis zum Mittwoch der nächsten Woche sind alle Personen aufgerufen, sich von diesem Bild inspirieren zu lassen und einen kleinen Text, etwa eine Geschichte oder ein Gedicht dazu zu schreiben und als Antwort zu posten. Dieser Text soll inklusive der beiden Hashtags in 500 Zeichen passen.
Die Person, welche das Bild gepostet hat, sucht sich unter den Texten nach völlig willkürlichen und individuellen Kriterien einen aus, dessen Autor*in dann die Aufgabe erhält, die nächste Runde auszurichten.
Die Idee stammt nicht von mir, ich spiele erst seit August 2025 mit. Mir haben die Idee und viele Texte so gefallen, dass ich sie gerne hier sammeln will, bevor sie irgendwann im digitalen Nirwana verschwinden (viele sind es sogar schon – das Fediversum hat ein recht löcheriges Gedächtnis).
Ich habe jetzt Texte seit März 24, wo sich die Spur des Spiels schließlich verliert.
Ftx4625
Aktuelle Runde! Ausgerichtet von PrinterAngel🏳️🌈
Mina
Vorspiel Landesorchester
So viele Jahre des Übens; jetzt endlich in der Finalrunde.
“Du kannst das, Mina”, sage ich mir. Im Geist fliegen meine Finger über die Saiten, das wird schon.
Ich erstarre in Panik: In all dem Stress habe ich nicht daran gedacht, mich anzuziehen.
Ich kann doch nicht nackt da raus, doch der Saal ist voll inzwischen. Man ruft mich, einmal, zweimal.
Mit Tränen in den Augen und dem Cello irgendwie vor mir, trete ich hinaus…
Edith Mair 💙💛
Einlass. Herrschaften in eleganter Abendkleidung strömen herein. Es würde ein bezaubernder Abend werden! Über die Künstler_innen wollen sie nichts wissen.
Man versprach den Musizierenden Abwechslung zu ihrem tristen Gefängnisalltag. Wer sich weigerte, wurde brutal bestraft.
Sie betreten die Bühne, den Blick gesenkt. Schminke überdeckt die blauen Flecke. Stumme Hilfeschreie, ungehört. Die Flötistin blinzelt ihre Tränen zurück.
Ein bezaubernder Abend.
UtopiArte
Und als das Jahr 2025 geschrieben stand entschloss sich die Stadt, welche der Weimarer Republik ihren Namen gab, die Bühne jenem zu bereiten was in den Jahren bis zur nächsten schicksalsschwangeren Abgeordnetenwahl des nächsten Reichstages der aktuellen noch freiheitlichen demokratischen auch wenn nicht mehr all zu sozialen Republik noch bevorstand.
Die Bühne war ebenso leergefegt wie die Ränge des Theaters, denn keiner der wenigen noch aufrechten Humanisten wollte sich dem bevorstehenden Schauspiel nähern, noch es sich in den kühnsten Träumen ausmalen. Wer zahlt schon freiwillig Eintritt um einem Alptraum beizuwohnen, ganz zu schweigen davon gar als Teil der Inszenierung im Scheinwerferlicht der Bühne zu stehen.
Johnny Than
…und plötzlich war die Bühne leer.
Augenblicke zuvor saß sie noch in einer beeindruckenden Zauberer-Vorstellung. Jetzt schaute sie verwirrt von oben in den leeren Theater-Saal.
Erst als sie aufstehen wollte, bemerkte sie Flügel, wo ihre Arme sein sollten. Ihr panischer Schrei war ein Krächzen, dann stürzte sie ab.
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Der Hausmeister wunderte sich, wie die Raben ins Theater kamen und warum sie ausgerechnet hier starben. Es war bereits der dritte diese Woche.Penelope
Heute ist Derniere.
Nach 161 Vorstellung kann sie es ihm endlich heimzahlen und er darf sich vor Publikum nichts anmerken lassen.Was hat sie diese Liebesszenen mit ihm gehasst, seit er sie für die Zweitbesetzung verlassen hat.
Heute trägt sie NH3 als Parfüm und keinen kussfesten Lippenstift.
Am meisten freut sie sich aber auf den exakt platzierten Reißnagel.
Mit Wonne wird sie sich in der Schlußszene auf seinen Schoß sinken lassen.Ftx4525
Ausgerichtet von Sylvia Borin
Penelope
Das Kräftemessen
zwischen Wurzeln und Teer
zwischen Deich und Meer
zwischen Mensch und Welt
entscheidet nicht das Geld.Edith Mair 💙💛
Die vier spielen Fangen und lachen viel.
“Ich hab dich lieb!”, ruft Paulchen Mama nach.
Sie dreht sich um und übersieht die Wurzel. Mama stürzt nach hinten und schlägt mit dem Kopf am Bordstein auf.An Allerheiligen gehen sie zum Friedhof. Nur wegen Oma, erklärt Papa.
“Denn Mama ist gar nicht dort. Sie ist immer bei uns”, sagt er.
Paulchen und Karin nicken. Sie wissen es. Mama ist bei ihnen, um sie zu beschützen. Für immer. Denn das tun Mamas.crosstalk {mediator}
“Der Weg ist das Ziel” wurde mir gesagt. Jetzt stehe ich hier. Der Weg, nicht versperrt, aber die Wurzel durchkreuzt ihn schon deutlich. Die Wurzel hat ein Ziel – Finden von Wasser. Sie bewegt sich, ist auf dem Weg. Aber wenn sie ankommt, wird sie nicht länger sondern dicker. Es ist ihr egal, ob sie im Weg ist. Dennoch verursacht die Kreuzung bei Ihr Abrieb, Abnutzung, auch Glanz, Farbe, Aufmerksamkeit …
Der Weg ist das Ziel ? Ich marschiere weiter #Mammutmarsch #60Johnny Than
Ein geteerter Weg, von oben schräg nach vorne fotografiert.
Rechts und links ist grüner Grasbewuchs.
Das besondere an diesem Bild ist eine Wurzel, die aus dem Boden wächst und wieder im Boden entschwindet.Das Holz der Wurzel ist blankgewienert, glatt poliert. Im schönsten Holzbraunton bricht damit die lebendige Erde durch den toten Asphalt.
Ich sehe die Vergänglichkeit des künstlichen im Gegensatz zur Kraft der Natur (oder ist es eine olle Wurzel nur)?
[Ich habe diesen Text als Bildbeschreibung verwendet. Mina]
o/1MS\o ⌨️🐧 | #WeAreNatenom
Er hatte ja schon viele schlechte Radwege gesehen, aber dieser Wurzelaufbruch war übelst. Er hatte die Stelle schon mehrfach im Mängelmelder gemeldet, aber mehr als eine Lesebestätigung hatte er nie erhalten.
Er konnte die Wurzel ja noch mit einem Bunny Hop vermeiden, aber er hatte schon gesehen, wie andere das Fahrrad über die Wurzel heben mussten.
Er war sich ziemlich sicher, würde die Fahrbahn so aussehen, wäre schon längst etwas unternommen worden.Mina
Der Geister Heim seit alter Zeit
ein dichter Hain einst mächtig stand.Der Bäume Stämme stark und breit
an des heutigen Städtchens Rand.Nichts ist geblieben von der Pracht.
Wo der Menschen Wege liegen,verschwindet auch der Geister Macht.
Nur wo sich die Wurzeln biegenund brechen durch des Wegs Asphalt,
da erwachen die Gespenster.Dringen leise durch die Fenster.
Erscheinen in fahler Gestalt.PrinterAngel🏳️🌈
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Der alte Weg, früher sind sie ihn oft gegangen. Diese Wurzel war eigentlich immer schon da. Tausende Schritte haben sie blank und glatt poliert.
Seit einigen Jahren wurde es aber immer weniger. Erst kamen sie seltener zu Besuch, dann wurde die Parzellen am Weg nach und nach aufgegeben.
Jetzt bleibt das Laub liegen und die Pflanzen rankten über den Asphalt. Erste Risse bieten Lücken für kleine Blumen. In ein paar Jahren wird auch der Weg verschwunden sein.Early Twix 🏳️🌈
Als wir ankamen und begannen den Planeten zu durchdringen, gab es diese Parasiten noch nicht. Dies kamen erst viele Millionen Sternumläufe später auf. Sie entwickelten sich dann rasant schnell und begannen unsere lichtsammelnden oberirdischen Ausläufer abzubeißen und zum Bau ihrer Nester und Unterschlupfe zu verwenden. Lästig, sehr lästig. Immerhin die Krisis dieses Befalls ist erreicht – sie werden sich selbst ausrotten. Sehr gute Aussichten
Ftx4425
Ausgerichtet von Aurin Azadî
Johnny Than
Im Museum: “Sie sehen hier ein Bild, welches zu einer Geschichte inspiriert. Diese Geschichten wurden dann von verschiedenen Autorys in ein Gerätenetzwerk geschrieben, dem Fediversum. Jede Erdwoche gab es ein neues Bild. Die Menschys, so nennen sich die Bewohnys dieses Planeten, haben so ihre Kreativität trainiert. Eine Geschichte lautete:
• Schatz?
– Ja, Schatz?
• Was tust du da?
– Ich suche einen Schatz.
• Aber Schatz, ich bin doch hier.”
Edith Mair 💙💛
Gerade am 15. Hochzeitstag hatten wir heftig gestritten!
Abends ging ich zum Strand und du warst hier. Es roch nach Meer, nach Oleander und deinem Parfum. Wir waren beide beschwipst vom Bordeaux – und vom Glück! Wie männlich ich sei, hauchtest du. Wir liebten uns voll Leidenschaft! Dann verschwandest du in der Dunkelheit.
Ich kleidete mich an, griff in die Hosentasche und – mein verdammter Ehering war weg!Ich muss ihn finden. Sonst bin ich VERLOREN! ERLEDIGT! TOT!
Sylvia Borin
👑
Harald suchte keine Schätze mehr. Seit seine Frau nicht mehr hier spazierte, horchte er dem Meer lieber mit seinem alten Metallsucher. Jedes Piepen war für ihn eine Erinnerung – ein verlorener Ring, ein vergessener Sommer. Heute klang das Gerät plötzlich hell – und er lächelte, als hätte das Meer ihm ein Wort zurückgegeben.
Feli
Hörst du die Regenwürmer husten?
– Jetzt sei halt amal … wenn du immer dreinredst!Wie sie durchs dunkle Erdreich ziehn?
– Sand! Das ist SWie sie sich winden und dann verschwinden
– Ehrlich, mir geht’s grad net anders.auf Nimmer-nimmer-Wiedersehn?
– Hörst,Und wenn sie weg sind, ist da ein Loch.
– Ja, da ist ein Loch. DU bist einUnd wenn sie wiederkommen, ist es immer no
– Der Wurm, der grad gehustet hat: Bitte amal entspannt ein- und ausatmen!Serenityfreaksout
Mann war das peinlich.
Akribisch suchte er den Strand ab, auf dem sie vorhin gesessen hatten und sie ihm den Schlüssel vor die Nase hielt. Jetzt lag sie mit Handschellen gefesselt im Ferienhaus und der Schlüssel war weg.
Viel lieber wäre er mit ihr gewandert, um zu reden. Er wollte nicht spießig wirken, Fesselspiele fand er einfach doof. Doch was er wollte, spielte sowieso nie eine Rolle.
Da, ein Piepsen … er überlegte kurz, drehte sich abrupt um, und lief zur Fähre.Silvia Borin
Als spät in der Nacht ein hungriger Straßenköter durchs offene Fenster schlüpfte, witterte er Wurst — und fand Metall. Er schnüffelte an den Handschellen, zerrte, bis die Frau aufschreckte. Im Mondlicht klirrte etwas: Der Hund hatte den Schlüssel am Halsband. Sie lachte erstickt, während draußen das Tuten der Fähre verklang. 🖖
o/1MS\o | #WeAreNatenom
Nach einem Tip war Sir Searchalot auf seiner Suche nach dem Heiligen Gral am Rande des Meeres angekommen.
Jetzt konnte er sich daran machen, mit diesem komischen piependen Stockteller endlich den Gral zu finden.
Der Verleiher hatte ihm einen horrenden Preis für den Stockteller berechnet, ihm aber auch garantiert, dass er damit etwas finden würde.Stachelgarten
Emil war es echt leid, dass seine Internetverbindung immer so langsam war. Da er in Küstennähe wohnte, kam er auf den Gedanken das Seekabel direkt anzuzapfen. Jetzt musste er noch das Seekabel am Strand finden, um diesem bis zum Landverteiler folgen. Dann würde er schon irgendeinen Weg finden es anzuzapfen und ab dann: vorbei mit langsamem Internet.
Penelope
Im November hatte er den Strand immer für sich alleine und der Urlaub amortisierte sich quasi von selbst …
PrinterAngel🏳️🌈
Du schau! Da kommt er wieder. Jetzt läuft er das fünfte Mal hier vorbei. Immer einen Meter versetzt. Immer hin und her stundenlang. Was glaubt der denn hier zu finden? Piratenschätze sind doch hier keine vergraben oder Störtebekers Gold. Der Strand wird doch eh jedes Jahr wieder aufgefüllt, da wären alte Schätze ja schon metertief im Sand. Da kann man doch gar nichts mehr finden.
Sich mit so etwas zu beschäftigen, ist eine richtige Vergeudung des Urlaubs.Early Twix 🏳️🌈
Sie konnte sich erinnern, dass er schon da vorbeilief als sie noch Kind war. Jeden Sonntagmorgen. Die Haare waren grauer geworden, er etwas fülliger.
Er wohnte in dem Kleinen Haus am Ende der Straße hinter dem Schrottplatz. Das Haus war auch älter geworden und farbloser und die Rosen rankten wild.
Es wurde erzählt er hätte mal eine Freundin gehabt, seine große Liebe und dann hätte er den Ring verloren…..Mina
Von der Fabrik in Manchester in den Flieger, der sie auf dem Weg nach Hamburg im Flakfeuer an der Küste verlor, hatte sie sich tief in den Sand gebohrt.
80 Jahre verloren und vergessen, fraß sich die Säure des Zünders langsam durch die Zündkapsel des Blindgängers, bis sie wieder scharf wurde.
Der Strom, den der Magnet des Metallsuchers induzierte, ließ die Bombe zum Leben erwachen.
Dumm gelaufen für den Mann, der nur seinen verlorenen Ring suchte.
kunstkopfwestfale
Lothars Metallsuchgerät war schon von Anfang an kaputt. Er hatte es irgendwann bei einem Billig-Elektronikversand bestellt. Trotzdem hatte er etwas sehr Wertvolles gefunden. Nur auf diese Art und Weise, mit seinen guten Kopfhörern am Strand entlang schlendernd, hörte Lothar seine Musik.
Er konnte stundenlang gehen und zuhören, bevorzugt Stockhausen, Ligeti und Cage, aber auch Glass, Reich und Niblock. So kam er, jeden Montag, zu tiefer innerer Ruhe.pluhmen
“Muscheln nuscheln”
liarsworld
Ach, ich armer Tropf, nun laufe ich hier den Strand ganz ab. Schon Stunden such ich mit Gerät nach etwas was ich jüngst verlor. Was war es nur. Ich grüble länger schon was war’s. Da, ein Ton im Hörer gar. Ein rostger Nagel ist’s. Gut daß ich lauf mit Schuhen rum, das Teil im Fuß das wär zu dumm. Noch immer fällt es mir nicht ein, was war es nur, was war es nur. Der Kopf der brummt Gedanken kreisen, das bringt mich bald noch zum Entgleisen. Ach ja, ich wollt verreisen.
Easydor
Machen Se doch Urlaub an der Ostsee, datt wird Se entspannen, ha! Ja, wer soll sich datt denn leisten können!? Ich muss heute noch für 80 Euro Krempel finden, datt sich datt hier rechnet. Nee, nee, nich mit mir, nich mit Horst-Günter Schablonski! Ich zeig euch schon, watt n schöner Urlaub is!
Da kann de Gertrude noch so rumheulen, der Weihnachtsmann bin ich ja noch nich, ne?crosstalk {mediator}
Der Stab war neu, er fühlte sich haptisch gut an. Die Kälte zog in den Mantel und die Schritte auf dem harten Untergrund knirschten. Sonst war es hier schwerer vorwärts zu kommen. Der gefrorene Boden erleichterte es.
Ich erschrak – ein lautes Fiepen, was war los ?
Hatte der Verkäuferin nicht gesagt, das das Bundle aus Blindenstock und Ohrwärmer der letzte Schrei war und ich bei den Sehenden auf viele Gesprächsanbahnungen hoffen konnte .. ?
Andreas Kilgus
Er schob Susi über den Boden. Neben der sehr technischen Optik störte, dass es Ton nur über Kopfhörer gab. Sie war eben das billigste Modell.
Mit Hover-Susi 1000 ging er aber immerhin wieder Gassi. Die konnte mit ihren Magneten zwar nur die 3 mitgelieferten Spezialstöckchen apportieren, aber bei nachlassenden Kräften ließen sich dafür einfach die Batterien wechseln. Das war besser als, wie zuletzt Pudel Bellfried, erneut einen treuen Weggefährten beerdigen zu müssen.
Ftx4325
Ausgerichtet von Johnny Than
Mina
Erfolgreicher Einsatz der Stadtbild-Taskforce
Dank eines Hinweises aus der Bevölkerung konnte ein Bettler in der Fußgängerzone am alten Rathaus durch beherzten Zugriff mehrerer Mitarbeiter des Ordnungsamtes daran gehindert werden, Touristen und Einheimischen seinen unansehnlichen Anblick weiter aufzunötigen.
“Wir tolerieren weder passiv-aggressives Knien noch persönliche Gegenstände auf dem Trottoir” hieß es in der Pressemitteilung.
Kebapcioglu
So viel Trubel in der großen Gasse
Komme endlich dazu meinen Strom zu teilen
Kein Wunder ich es ständig in mich Reinfresse
Wie schafft man es dorthin zu eilenDer Strom ist hübsch gekleidet
Mache mir Sorgen um mein Leid
Sehe viele aber stagnieren
Wie mich in meinem KleidEs treffen sich kurz die meisten Blicke
Erhasch wen ich am liebsten aufpiekeWie sind wir hierhin gekommen
Ist der Bettler von den Bahnfahrten so erschöpft
Besonnen wie geköpftAurin Azadî
👑
Für jedermann sollte die Fußgängerzone sein. Für all die Menschen darin, die einkaufen, bummeln, plaudern. Solche Menschen, die sich scheinbar keine Gedanken machen müssen.
Aber für den Bettler am Rande war sie nicht gemacht. Er kaufte nicht, er bummelte nicht, er plauderte nicht einmal. Er störte nur das Stadtbild.
o/1MS\o | #WeAreNatenom
Die Massen strömen durch die Gassen
Zu huldigen dem Gotte KonsumAn der Ecke unbeachtet, abgehängt
Ein trauriger Hund mit seinem HerrchenMoni
JEderMann?
Dat ich nich lache!
Die scheren sich nich um die da unten.Damit bin ich nich gemeint, och nich die Frau da mit’m Rad, wa.
Die Kinder och nich! Und der da mit’m Rucksack, der gilt eh nur als Faulenzer, nä.Is am Ende eh egal, mit wieviel Kohle du abkratzt.
Dat versteh’n die da oben och nich 😆.JEder Mensch müßte dat eigentlich heißen, wa?
Abba auch dat woll’n se nich kapier’n. Die sortier’n gern allet.Jedermann ist am Ende eh arm dran!
Stachelgarten
Da saß ich an der Ecke und starrte ins Leere. Nicht, dass es nichts zu sehen gäbe, oh nein, Massen quälten sich vorbei, doch niemand kam, um mich zu streicheln oder mit mir zu sprechen.
Allein mit meinem Menschen, zwei Seelen, die wahrlich besseres verdient hätten, aber wir hatten uns.
Viele mögen denken das ist nicht viel, doch wie erbärmlich ein Leben auch sein mag, ich werde geliebt und liebe. Wir sind zwei Funken Hoffnung in dieser Welt.
Penelope
Meine Arbeit ist sehr anstrengend. Dabei weiß ich genau, wie ich sie viel besser und auch leichter machen könnte.
Aber man lässt mich nicht.
Stattdessen muss ich mir hier die Beine in den Bauch stehen.
Zugegen, meinem Kollegen ergeht es noch schlechter. Die Sportskanone ist die totale Fehlbesetzung.
Ach, wenn ich doch nur herumlaufen und mit dem Schwanz wedeln dürfte …
Dann würden mir nicht nur die Herzen, sondern auch die Groschen zufliegen.Early Twix 🏳️🌈
Mach eine Kreuzfahrt hatten sie gesagt, Da musst du dich um nix kümmern, hatten sie gesagt, Es gibt den ganzen Tag essen hatten sie gesagt. Und jetzt, nachdem man uns vom Schiff gelassen hat und wir 6000 in die engen Gassen der Altstadt fluten wird mir klar, dass ich keinen Moment dieser verdammten 3wöchigen Reise für mich alleine haben werde.
Kreuzfahrten sind nichts für Soziophobiker… hatten sie nicht gesagtEdith Mair 💙💛
Seht mich an! Ich bin hier! Ich bin nicht unsichtbar! Ich bin einer von euch! Ich lache gerne, kann mich ärgern, bin traurig.
Früher hatte ich Familie und einen angesehenen Job. Ich war beliebt!
Heute wechseln alle aus der Firma die Straßenseite, sobald sie mich sehen, und meine Ex zieht die Kinder weg, wenn sie mit mir reden wollen. Nur der Hund bleibt bei mir.
Ich bin einer von euch. Ich bin euer Menetekel. Ihr könnt werden wie ich!
Es geht schnell. Sehr schnell.MeerderWörter
In der Salzburger Altstadt, in der Getreidegasse, – ein Touristenmagnet warum auch immer – sieht man Welten aufeinanderprallen – Touristen die sich durch die Gassen drängen, Menschen die daneben um Geld bitten, weil sie nichts mehr haben. Die Überheblichkeit einer Stadt die sich nach außen verkauft und nach innen nichts tut.
Feli
“Glaubst du an die Invasion?
Glaubst du an das Böse
dort draußen irgendwo?
Was, wenn sie
niemals hier waren?
Wenn die Menschen keinem gehorchten
als sich selbst?
Nichts konsumierten
als sich selbst?
Wenn das Geld nie ihr Gott war
sondern ihre Seele?
37 Jahre nach seinem Kultfilm
kehrt der Meister des Grauens zurück
und mit ihm die dunklen Brillen.
Es ist Zeit, zu sehen.
John Carpenters ‘The Hollow’ – demnächst im Kino!”
Mike G. Hyrm
sehsucht
insteinschlucht
kapitaleflut
drängelnd
sozialrandverbannt
angstvollschauend
furchtsamblickende
verstossenausgeschlossene
versuchenbittend
hilfeflehend
handausstreckend
krumenzuerhaschen
mitleidlosvorwärtsdrängend
gesichtsseelenlose
gesellschaftswesen
stoischeinanderignorierend
weiterkonsumweiter
unaufhaltsamwesenheit
geldwirtschaftsknechtschaft
biszumendegefangenPetros
Es gab in Deutschland mal ein Land
In dem man keine Bettler fand
Doch war es damals unbeliebt
Weswegen es heut nicht mehr gibtDie Fassaden sind heut hübsch gestrichen
Die Gedanken von gestern längst verblichen
Wir wollten sie, die neue Welt
Doch keinen Armen, der sich zu uns gesellt.crosstalk {mediator}
Die engen Schluchten ermöglichen es nicht: Nähe.
Passanten, die mit dem Auge fokussiert – alleine wirken. Keiner interagiert:
nicht der Bittende, nicht der Reisende, nicht die Schiebende, nicht die Flanierende, nicht das Paar, der Rollifahrer ?
Der Eindruck einer südeuropäischen Altstadt, in denen sie, plauschen, schwatzen, gemeinsam tratschen, wahrnehmen, helfen, auffordern, schimpfen, lachen, ….neinJ E D E R (bieder-) M A N N
– g e h m e i n s c h a f t – ?PrinterAngel🏳️🌈
Sie schlenderte von einem Schaufenster zum anderen, betrachtete die Auslagen der Boutiquen intensiv aber eigentlich ohne Interesse. Sie hatte noch nicht einmal Anstalten gemacht einen der Läden zu betreten.
Keines der ausgestellten Kleider würde in Größe 48 gut aussehen, wenn überhaupt “Große Größen” angeboten würden.
Also würde sie sich an den Feiertagen wieder fragen lassen, wieso sie zum dritten Mal das selbe Kleid trug.Ftx4225
Ausgerichtet von Penelope
Johnny Than
👑
Sturmkrähe
Die Krähen fliegen um den Turm,
warnen lauthals vor dem Sturm
der kommen wird und blasen wird
und fegen wird und werfen wird
und Zerstörung bringen wird.Refrain (2x):
Oh weh, die Krähen fliegen wieder,
und mit uns allen gehts hernieder.Die Krähen fliegen um den Turm
warnen alle vor dem Sturm.
Niemand versteht das laute Krächzen
und unter dem gefallenen Turm
werden wir schimpfen auf den Sturm
und ob unsrer Verluste ächzen.[Refrain 2x]
Stachelgarten
Mit seiner schönen klangvollen Laute, aus warmen edlem Holz und wohlgeformt, unterwegs und frei durchs Land. Hinein in Dörfer, Städte, Burgen, Märkte, so sang er Tag aus, Tag ein, kündete aus vollem Herzen, frohen Mutes, freudig, weise, vom Geschehen dieser Welt. Wenn ihr ihn seht und hört, so grüßet ihn, haltet inne, verweilet kurz und hört ihm zu, dem wohlbekannten, hochgeschätzten Troubadour @johnnythan und lasst euch unterhalten und verzaubern.
Mina
Auch wenn sie noch nicht verfallen war, hatte seit Jahren kein Gottesdienst mehr in der kleinen Kirche am Strand stattgefunden, wie auch überhaupt kaum noch jemand im Dorf lebte, seit es hier keine Fischer mehr gab.
Wenn doch, wäre der leblose Körper am Ufer wohl früher gefunden worden.
Für die Krähen war es ein Fest. Von nah und fern kamen sie herbei. Noch Jahre später erzählten die Alten in den Nestern den Jungen von jenen Tagen des Überflusses.
Feli
Tradition
Rabenschwarz die Tauben von
Ruß auf Schnäbeln und Gefieder.
Halloween heißt: Gothic Con!
Und das Tagblatt titelt wieder:
“Schwarz der Rock und schwarz der Frack
– ist es Satanistenpack?”Bis zum Einlass – hang around,
Abendsonne schmückt ganz herrlich.
Jeder, der vorbeigeht, staunt.
Und das Tagblatt mahnt wie jährlich:
“Schwarz der Rock und schwarz der Frack
– wehrt dem Satanistenpack!”Drum, zur Wintersonnenwende,
kacken sie auf Zeitungsstände.Early Twix 🏳️🌈
Kirchen, immer sind es Kirchen und Moscheen und Tempel die die Blicke auf sich ziehen, golden leuchten im Abendlicht. Die Rabenvögel, so oft als Unglücksbringer gescholten ob der ihrer schwarzen Federn, die das Abendlicht nicht leuchten lässt nisten in deren Nischen und Verzierungen und machen diese Häuser zu Lebensräumen. Vielleicht lauschen sie mehr den Gebeten die in den Häusern gesprochen werden als die abwesenden Götter – wer weiß das schon.
Mike G. Hyrm
rötlichschimmernd
leuchtsteinmeer
vögelsingend
kannnichtmehr
blickendhimmel
fühlendzeit
mitdir
hier
vorewigkeit
wundersame
hochzeitszeit
dochjetzt
kommichnur
alleinzudir
besuchendblumend
sprichfühleinsamhier
denkeoft
deinlachen
heilt
schalltes
inmir
bisichendlich
michzudirleg
zusammenimmer
undzujederzeit
niemehreinsam
alterzusammenhaltEdith Mair 💙💛
Schau, sie sammeln sich wieder.
Wo?
Dort oben! Auf dem Kirchendach. Es sind bereits vier. Nein, sieben. Nein, zehn!
Sie tu doch nichts.
Das weißt du nicht! Jetzt sind es schon mehr als zwanzig!
Aber sie sitzen nur.
Sie kommen von allen Seiten! Das Dach ist jetzt voll! Und sie krächzen so bedrohlich.
Ja, und? Lass sie doch.
Ich hab Angst.
Du Feigling! (klatscht laut) Jetzt fliegen sie weg.
Nein! Sie fliegen auf uns zu! LAUF! Mama!
Bleib stehen! Sie tun doMoni
Ich weiß, ich war schon lange nicht mehr da.
Habe schon lange nicht mehr in deine Fenster geblickt, und mich von ihrem Licht bescheinen lassen, wenn die Sonne durch sie hindurch schien.
Vielleicht wird’s mal wieder Zeit, dich zu besuchen, die Ruhe zu genießen, ein Gespräch mit ihm zu führen, einfach alles abzuladen, mein Lieblingslied durch den Raum hallen zu lassen – oh ja :D, um danach erleichtert, entspannter wieder gehen zu können.Ftx4125
Ausgerichtet von Johnny Than
Moni
Dieser Gang …
je nach Stimmung geh ich ihn entlang.
Am blöden Tagen würd ich ihn meiden, weil ich blind wär für die Wege.
An schönen Tagen traue ich mich rein, weil ich die Abzweigungen sehe.Edith Mair 💙💛
Dein Leben – ein ungewisser Weg.
Forsch zögern,
zaudernd entscheiden.
Unendliche Endlichkeit.Ändert eine Abzweigung das Leben?
Nimmst du sie? Die Entscheidung fällt schwer.
Welcher Weg scheint richtig, welcher falsch?
Manchmal geht’s nicht weiter,
und es heißt umkehren.
Doch nicht immer gibt es ein Zurück!
Und meist triffst die Entscheidung du allein.
Keine Hilfe, kein Rat, keine Rückhalt.Dein Leben.
Forsch zögern,
zaudernd entscheiden.
Endliche Unendlichkeit.Mike G. Hyrm
Erzählen Sie Ihren Traum.
Das diffuse Licht lies mich nichts erkennen. Ich verspürte den eindringlichen Blick, mit dem ich beobachtet wurde. Vor allem fühlte ich es… Angst und Verzweiflung wenn ich daran dachte! Fahrig glitten meine Finger über zusammengepresste Lippen.
Ich … Ich… also ich bin in dieser Dunkelheit. So Dunkel, so unerträgliche Nacht. Ich fühle die bleierne Schwärze zentnerschwer auf mir.
Lichstrahlen … ein Gang … Schreie!Stachelgarten
Nur noch diesen Gang entlang, nur ein paar Schritte, dann könnte er den Garten betreten. Sein Herz schlug so schnell, dass er Angst hatte es würde herausspringen, sein Mund war so trocken, dass er fürchtete nicht Hallo sagen zu können. Seit Monaten schrieben sie einander. Ihre Worte berührten sein Herz, sein geheimes Innerstes, doch als sie ihm unerwartet ein Foto schickte, da wusste er, er hatte seine große Liebe gefunden. Sein Herz war voller Liebe.
Serenityfreaksout
Wie hier nur entkommen? Weder Treppe noch Leiter waren zu sehen. Sie klebte förmlich an dieser seltsamen Wand. Kein Halt unter den Füßen. Nirgends ein Spalt, um sich daran hochziehen zu können. Unerreichbar weit oben schien Licht, ein Ausgang! „Raus, nur raus hier!“ raste es panisch in ihrem Kopf.
Verzweifelt und hektisch tastete sie um sich.
„Wechsle die Perspektive!“ raunte ihre innere Stimme leise.Zögernd stand sie auf und ging erleichtert nach draußen.
Mina
Der letzte Gang
Die Schritte hinter ihm und das Johlen der Menge draußen ließen seine Knie weich werden.
Gemessenen Schrittes ging Manfred den steinernen Gang entlang, an der letzten Tür drehte er sich nach links ins blendende Licht.
“Geben wir ihnen das Spektakel” dachte er, als er die Augen öffnete und ins Freie trat.
Die Stimme aus dem Lautsprecher tönte: “Und jetzt einen Applaus für Manfred Gerß für sein Abschiedsspiel von der Bundesliga!”
Penelope
👑
Jeder Durchgang
ist erst ein Anfang.Hinter allen Linken
kann Glück Dir winken.Nicht alle Rechten
führen zum Schlechten.Die Pforte nach oben
ist heute verschoben.Nach unten aber führt
weder Weg noch Steg.Ausnahmslos alle Tore und Türen
… werden Dich …
zum Leben verführen.Andreas Kilgus
„Das ist jetzt also der Tunnel, den unser Warp-Antrieb geschaffen hat?”
„Ja.”
„Den entlang schieben wir unsere Raumkapsel nun auf den Pflanzenrollern aus dem Eck hinter uns?”
„Ja, weiter ist unsere Technik halt noch nicht.”
„Und da hinten kommen wir wirklich bei Kepler-11 raus?”
„Ja, wenn wir am grünen Dings klingeln. Hast Du denn den Raumroutenwegweiser vorhin nicht gelesen?”
„Ich hatte mir das alles in den Science Fiction Romanen halt nur immer ganz anders vorgestellt …”Early Twix 🏳️🌈
Verdammt müssen die Mülleimer immer am anderen Ende des Ganges stehen
o/1MS\o | #WeAreNatenom
Dieser Level war etwas tricky.
Was würde wohl in den seitlichen Eingängen zum Vorschein kommen?
Feuersäulen?
Steinstempel?
Oder irgendwelche Monsterkreaturen?Und wieviel Zeit würde wohl bleiben, um die grüne Lootbox hinten zu erreichen, bevor die riesige Steinkugel hinter seinem Rücken ihn einholen würde?
Seine Hand schwitzte etwas unter dem Controller.
Er hoffte nur, dass die Lootbox es wert war, einen Versuch zu unternehmen.Ftx4025
Ausgerichtet von Stachelgarten
Johnny Than
👑
Endlich.
Blau. Grün. Grau.
Wasserblau. Pflanzengrün. Steingrau.Es ist viel schöner, als alles, was sie sich vorgestellt hatte. Die Luft ist schwindelerregend lecker, jeder Atemzug schmeckt vielfältig. Jeder Augenblick sieht Neues. Jeder leise Laut wird wahrgenommen. Synapsenfeuerwerk.
Sie ist die Erste. Nach 200 Jahren im autarken Bunker die Erste, die wieder auf die Erdoberfläche zurückkehrt. Diesmal soll all diese Schönheit erhalten bleiben.
Mike G. Hyrm
blaugrün
schmalgross
pflanzenstein
aufregendzufrieden
wolkenfreiundnicht
allesdochnichts
fotogedanke
sehnsuchterfurcht
alle wörter
auch diejenigen
dazwischen
fallenrollen
während ich
schaudenke
sinnierflaniere
über den grad
meines selbst
des bildes wegen
vor mir
in meinem kopf
in meiner seele
in meinem sein
flieglaufe ich
handhaltend
mit allem mir
in mir
von mir
an mir
mirpurseinich
mahaloEdith Mair 💙💛
Hier hast du mir den Antrag gemacht und geschworen, ab jetzt treu zu sein!
Am Abend hast du die Kellnerin angebraten. Hast behauptet, am Klo war eine Schlange, darum warst du so lange weg. Ich hab getan, als würde ich dir glauben.
Heute wollte ich nochmals mit dir hierher gehen. Wegen der Romantik, hab ich behauptet.Es war nur ein kleiner Schubs. Bevor dein Schrei verklungen ist, bin ich kreischend nach unten gelaufen, weil mein Geliebter gestolpert sei.
Tja.
Andreas Kilgus
KTX17/3f freute sich über den Anblick. Als Empfindung? Oder als von seinem neuronalen Netz aus den Kameradaten ermittelte, nach außen zu zeigende Exoregung, damit er in biologischer Gesellschaft nicht negativ auffiel?
Einer bereits vor Ewigkeiten vergangenen Gesellschaft.
Noch 850 Jahre würde seine Solarhaut genügend Energie liefern, um einsam über die Erde zu streifen. Er könnte sich aber auch einfach in eine Höhle mit Meerblick legen und auf 0% Akku warten …
Mina
Meeresrauschen, Blumenduft
Dort drüben führt der Weg.
Sieht man uns?Egal! Weißes Leinen fällt von schwarzen Schultern.
Hungrige Lippen finden einander, Hände suchen.
Wer braucht schon Worte, wenn Haut an Haut sich schmiegt,
wieder und wieder, bis sich der Himmel erst rot verfärbt
und seine Schwärze dann mit Sternen pudert.Ob wir uns je wiedersehen, wer kann es wissen?
Dieser Tag bleibt uns für immer.
Penelope
Dieser neue Job war einfach super. Urlaubsimplementationen fürs Holodeck. Diesmal Portugal.
Aber sie nahm sich wie immer ihre Freiheiten. Sie liebte nun mal krakelige Küstenlinien.
Außerdem hatte sie einen Flupsi programmiert. So zumindest nannte sie dieses kleine Feenwesen mit Sprungfeder und Gleitflügeln.
Und jetzt noch ein besondere Pflanze. Dann war ihre persönliche Signatur fertig.
Etwas Fleischfressendes vielleicht?
Oder einen wandernden Aronstab?Ftx3925
Ausgerichtet von Mina
jeSuisatire …ᘛ⁐̤ᕐᐷ
Caballitos Blancos en Buenos Aires salieron equivocadamente a manifestar frente al Banco de la Nación porque una
@mina europea les dijo un jueves que ya era viernes y aun nadie les había pasado la cuota de whisky importado prometido como de costumbre.Stachelgarten
👑
Jolle: Hey, Bella und Hoppe, guckt bitte nicht so genau hin.
Bella: Warum?
Jolle: Habt ihr nicht gelesen, was im ALT Text steht: “Eine kleine Gruppe Schimmel.”
alle lachen
Hoppe: Die scheinen aber echt nett zu sein.
Jolle: Ja schon, aber.. ach ich weiß nicht.
Bella: Na komm Jolle, benimm dich nicht wie eine alte Mähre.
Hoppe: Auf gehts, Jolle, mach an!
Jolle: Na gut, hey ihr netten Zweibeiner: Wir sind keine Schimmel, wir sind seltene weiße Rappen, Ok?!Thomas Arend
Wer hat den Einhörnern das Horn abgesägt?
Johnny Than
Auszug aus dem Archiv ungelöster Fälle
“Die Zauberer”Beweismaterial F42, lose Blätter
Handschriftliche NotizenArgentinien, 21.07.
Diesmal dachten wir, würden wir die Gruppe, die sich “Die Zauberer” nennt, endlich fassen.
Kurz vor dem Zugriff tauchte plötzlich eine Herde Pferde auf. Weiße Schimmel. Niemand wusste woher diese plötzlich kamen, die Verwirrung war komplett. Und einige der Pferde schienen leise zu lachen…Auch Mina war uns wieder entwischt.
o/1MS\o | #WeAreNatenom
Hey, was guckst Du so genervt in Deinem 2-Tonnen-Stadtpanzer von #SUV?
Wohl noch nie eine Pferde-#CriticalMass gesehen?Durch euern Strassen- und Mauerbau überall haben wir keinen Platz mehr, um mal frei los zu galoppieren.
Daher treffen wir uns jetzt jeden zweiten Freitag im Monat, um mittags durch die Stadt zu ziehen.Und hör auf, den Corker anzupöbeln. Sonst gibt es ein paar Äpfel auf die Haube.
PS: Wir behindern nicht den Verkehr, wir sind der Verkehr!
Feli
“Ein Sensationsfoto gelang Spätheimkehrenden am frühen Sonntag in Córdoba, als sie auf einen Junggesellinnenabschied trafen.
Die Braut und ihre Gruppe kamen von einer Schaumparty im La Estación – und waren splitternackt.
Fachleute halten das mit einem iPhone aufgenommene Bild für authentisch.
So entstand letztlich durch Zufall ein Nachweis, der eine der großen Fragen der Zoologie zweifelsfrei beantwortet:
Zebras sind _weiße_ Pferde mit _schwarzen_ Streifen.”
ElGrossKotzo
boah maxi ey, wann macht endlich die bar auf? ich steh mir hier schon die beine in den bauch
Andreas Kilgus
Die eigentlich pfiffige Idee der Zooleitung erwies sich in der Praxis als leider nur teilweise erfolgreich.
So waren die Tiere nach dem Gang durch die Lkw-Waschstraße zwar wirklich sehr sauber und machten dank der umfänglichen Massagen durch die rotierenden Bürsten einen äußerst zufriedenen Eindruck, allerdings hatte die Wahl des Zusatzwaschprogramms „Intensivreinigung bei 45 °C” auch nicht zu übersehende Nebenwirkungen bei den Giraffen hinterlassen.
einFale
Die Schimmel auf dem grauen Hof,
sie stehen rum und schauen doof.
Trotz großer Köpfe sind sie never,
leider, clever.Ftx3825
Ausgerichtet von Early Twix 🏳️🌈
Aurin Azadi
Da saßen sie in der blauen Stunde am Meer, erschöpft vom Tag. Das Leben war mühsam, nachdem die meisten Menschen der Klimakatastrophe zum Opfer gefallen waren, weitere den Pandemien, und die Infrastruktur zusammengebrochen war. Sie hatten es aufgegeben, nach anderen zu suchen; ihre Energie brauchten sie für die Nahrungsbeschaffung. Aber es hatte auch seine Vorteile: Keine von außen aufgedrückten Pflichten, keine Geldprobleme. Einfach nur leben.
Mina
👑
– Jenny?
– Falk?
– Meinst du, der kommt wieder?
– Wie lang ist er jetzt weg?
– Viertelstunde oder so
– Dann wohl eher nicht
– Meinst du, wir hätten?
– Schätze schon
– Der hat echt fit ausgesehen
– Fand ich auch
– Ich dachte, der taucht
– Ich auch. Aber war wohl nicht.
– Schon Kacke, irgendwie
– Ziemlich, aber Wasser ist jetzt echt saukalt
– Wer schwimmt schon im Oktober?!
– Also ich nicht!
…
– Jenny?
– Ja?
– Hast noch’n Bier?
– Klar
Stachelgarten
Werbung: Sie lieben das Meer, lieben Bote und Schiffe, doch leider können Sie nicht schwimmen und haben furchtbare Angst vor dem Wasser?
*trommelwirbel*
Wir haben genau das richtige für Sie!
Herzlich willkommen im Schulungszentrum “Het Zandkasteel aan Zee”.
Bei uns können Trockenschwimmer in vollkommen sicherer Umgebung, bequem und unbeschwert ihren Strandkapitänsführerschein machen.
Bitte kommen Sie einfach vorbei und erhalten eine Gratisstunde.
Johnny Than
Ode.
Danke an die Rettermenschen,
die Menschenretter, egal wo.Ihr seid Heldinnen und Helden,
ihr seid super, ist halt so.Im Einsatz für die Sicherheit für jede*n,
rettet alle, egal ob Fremd oder Bro.Wir danken euch, ihr Ersthelfende, Sanis,
Feuerwehrmenschen, THW und co…Die Liste ist lang, ihr wisst, wen ich meine,
wir danken euch allen, von Herzen. Jo.Mike G. Hyrm
windpfeifendsäumelig
träumeligsandstrandmeer
leerwirklichwedernoch
lochwolkenscheinblick
rückstückengzusammen
vergangenheitgedankensinnen
spinnenzukunftsverbundenheit
weitgeniesendhiermitdir
irrmichnicht
ichliebedich
immerfortundimmerdarFeli
- Was macht denn … Du hast doch die Hai-Flagge gesetzt?
- Ja sicher. “Grün wie Gefahr.”
- Du meinst gelb wie Gefahr.
- Was?
- Was?
Edith Mair 💙💛
Es ist so kalt hier!
Ja. Italien wäre besser.
Sagen wir aber niemandem, oder?
Fix nicht. Wir erzählen, wie toll es hier war.
Die Luft!
Und die freundlichen Leute!
Haha.
Eh.
Laden wir die Huberin wieder zum Dia-Abend ein?
Klar, sie wird platzen vor Neid.
Darauf kommt es an.
Eben.
Komm, ich will heiß duschen.
Okay. Wird aber wieder nur lauwarm sein. Geh’n wir heute wieder Essen?
Fix. Der Hotelfraß geht gar nicht.
Und die primitiven Gäste!
Erzählen wir aber niemandem.
Nein.Armin Hanisch
„Carlos, hast Du eigentlich den Chef gesehen?“
„ist hinter uns bei den ersten Liegen.“
„Da hab ich nachgesehen, da ist er nicht.“
„Grab tiefer!“
ElGrossKotzo
hach herrlich, endlich ostsee vor berlin!
schau, da hinten am horizont, da war mal hamburg.
tut auch keiner vermissen… plop, plopFtx3725
Ausgerichtet von Easydor
Brigitte
Das läuten der Turmglocke verklungen. Die Straßen leergefegt – ein Fußgänger noch und ein Auto das übers Pflaster rumpelt.
Wartend auf der Bank, werde ich langsam ungeduldig.
Bald wird es dunkel. Hoffentlich ist nichts passiert. Das Telefon liegt zu Haus 🙄 warm und trocken.
Bei jedem Geräusch ein kleiner Schrecken. Ein Hase bleibt kurz sitzen. Eine Eule landet fast geräuchlos im Baum.
Endlich höre ich das Klappern seines alten Rades … und los.
JohnnyThan
Ich sitze hier auf der Bank und gehe meinem Auftrag nach. Beobachtungsposten. Unauffällig gekleidet.
Ausgerechnet in Weinheim findet das Treffen der geheimen Untergrundorganisation “Die Zauberer” statt. Wir wissen nicht, was dieser geheime Zirkel vorhat, haben aber Hinweise auf eine gewaltige Verschwörung.
Ich greife hinter mich und suche möglichst unauffällig nach meinem Schreibblock. Die drei da vorne links neben der Kirche sind verdächtig.
Mina
Fünf Mal schlug die Glocke.
“Jetzt oder nie” dachte Karolin und erhob sich. Seit dem frühen Morgen hatte sie vor der Kirche gesessen, in Gedanken immer wieder die Worte durchgegangen, die sie sprechen würde.
Unzählige Male war sie aufgestanden und jedes Mal voller Zweifel umgekehrt:
Sollte sie tatsächlich dem Priester die Abgründe ihrer Seele anvertrauen, ihre Taten offenbaren, vielleicht ihre Seele retten oder doch besser die Vergangenheit ruhen lassen?
Penelope
Ihren statischen Berechnungen zufolge würde der Turm, nach den missratenen Stabilisierungsmaßnahmen am Fundament im letzten Jahr, in exakt 73 Sekunden erst 4,2cm auf der gegenüberliegenden Seite absacken, um dann aber doch auf die schon immer gefährdete Häuserzeile zu krachen.
Die Anwohner hatte sie gewarnt.
Als nun die arroganten Ignoranten der Überprüfungkomission den Turm betraten, musste sie sich – oder war es doch nur ihr Lachen – sehr zurückhalten.T3Z 🎨🐱📖
Frustriert starrte Lu auf die kleine Dorfkirche. Das war nicht so gelaufen wie geplant. “Mist! Mist! Mist! Wie konnte ich das so verkacken?”, fluchte sie leise. Ihr Blick wanderte hinauf zum trüben Morgenhimmel. Sie hatte nicht mehr viel Zeit. Missmutig raffte sie sich auf und kehrte in die Kirche zurück. ‘Er hat gesagt, in einem Stück, aber vielleicht gibt er sich auch mit zwei zufrieden’, dachte sie wenig hoffnungsvoll als sie den Kopf des Priesters aufhob.
Early Twix 🏳️🌈
👑
Was für ein malerischer Ort – sagten die Touristen, diese pittoresken Häuser..
Geh voraus, hatte er gesagt, dein Rock wippt so schön. Und sie ging voraus, durch die kalte Gasse mit ihren lächerlichen Blumenkästen, die versuchten das Böse zu übertünchen.
Jetzt gehst du voraus, dachte sie und dein Sarg wird so schön schaukeln wenn deine feinen Freunde dich aus der Kirche tragen. Ruhe kalt und düster.
Sie stand auf: Das war‘s Papa.
Andreas Kilgus
Der Turm neigte sich für einen besseren Blick auf den Mensch leicht zur Seite und sagte:
„Eine weitere Verabredung hat Dich versetzt. Vereinbare eben nicht immer hier das erste Treffen. Jeder außer Dir merkt schon von Weitem, dass mit diesem Ort etwas nicht stimmt, und dreht um.
Wo Du sitzt, stand früher der Galgen. Was habe ich Leute flehen und sterben gesehen …”Auf dem rechten Schuh des Menschen knackte eine grinsende Eidechse mit seltsam verrenktem Kopf eine Haselnuss.
Ftx3625
Ausgerichtet von T3Z 🎨🐱📖
Early Twix
Natürlich würde ihnen mal wieder niemand glauben.
Egal wie viele Beweise sie noch brachten, lieber wollten sie diesen Mist mit dem Urknall glauben – dabei konnte man hier doch eindeutlich die Nahtstelle sehen an der die Welt aus zwei halben Hohlkugeln zusammengefügt worden war, nachdem die Ausserirdischen im Inneren den Motor befestigt hatten der die Welt drehte. Das erklärte einfach allesAndreas Kilgus
„Meine Güte, wie kann man ausgerechnet hier landen! Deinen Führerschein hast Du wohl in der Kristallsechserbahn gewonnen!
Vergessen, dass unser Organismus beim Kontakt mit H₂O Risse bekommt? Dass das bis zur Selbstauflösung gehen kann? Ich habe Dir doch gesagt, Du sollst dem Kartenmaterial von Erich von Däniken nicht trauen! Das ist ein Quatschlaberer, der wahrscheinlich als erster in Ohnmacht fällt, wenn er erfährt, dass wir tatsächlich Pyramiden als Raumschiffe nutzen!”
Mina
Unbekannte Helden:
Man braucht sehr viel Übung, um auf der Erd-Absprungrampe Grönow die Fluchtgeschwindigkeit zu erreichen.
Viele Sprinter hatten es versucht und waren doch nur unsanft in den Bäumen hinter dem Hügel gelandet, bis K. Gumpig an einem sonnigen August-Morgen endlich das Kunststück gelang.
Zeugen gab es leider keine und als er Jahre später aus der Umlaufbahn fiel, war er nicht mehr in der Verfassung selbst davon zu berichten.
o/1MS\o | #WeAreNatenom
Die Nachricht schlug ein wie eine Bombe in der Archäologie-Community.
Das auch die Germanen Pyramiden als Grabmäler nutzten hatte alle überrascht.
Der Cherusker Arminius hatte sich wohl die Pharaonen zum Vorbild genommen und die grüne Pyramide im Opfermoor als Grabmal errichten lassen.
Durch die Dürre war der Wasserspiegel des Moors gesunken und ein Eingang aufgetaucht.
Weitere Untersuchungen müssen nun mögliche Auswirkungen auf die germanische Geschichte zeigen.B.ella
Als Kind hatte er sie und ihre Schwestern beim Spielen immer im Blick gehabt. Ihr Inneres versprach Abenteuer, während ihr Äußeres seiner Fantasie eine feste Form gab.
Dann musste er fort.
Das Gelb des Sandes und der Steine wandelte sich in blaues Wasser und grüne Bäume.
Er hatte sie … sich? verloren.
Bis zu dem Tag, an dem er durch diesen Park spazierte. Dort stand sie. Kleiner. Direkt am Wasser.
Er setzte sich.Ein Stück Heimat in einem fremden Land.
Holger Hellinger
Im Jahr 2847 entdeckten ForscherInnen den Spiegelkern von Q-7. Die Pyramide ist kein Hügel, sondern ein uraltes Gerät, das das Erdmagnetfeld stabilisiert. Der See ist eine flüssige Nanobarriere, die Eindringlinge auflöst. Alle 23.456 Jahre sendet der Kern ein Signal. Drohnen, die ihn erklimmen wollten, schickten nur ein Bild zurück: ein Auge, das direkt in die Kamera blickte. Seitdem ist der Ort gesperrt.
Feli
Hundert Jahre später dachte kaum noch jemand an die schlimme Zeit. Das Tier war fast über Nacht ausgestorben, und seine Geschichte hatte es mitgenommen.
Die Krähen am Fluss hatten eine Redensart, dass beim Louvre das Schöne nun außen war. Nur wenige der Alten wussten noch, woher sie kam.
Die Winter waren eine Zeit des Friedens und des Überflusses. Aber auch dieser versprach einen heißen Sommer, und unterm Spiel versäumten wir nicht, uns neuen Speck anzuessen.
Penelope
Endlich hatte sie ihren Tauchschein in der Tasche. Endlich konnte sie sich ihren Kindheitstraum erfüllen:
die Steinstufen hinabsteigen, dann Schritt für Schritt immer gerade aus, um genau gegenüber auf dem Steinpfad der Pyramide anzukommen.Mit Schwimmen hatten es schon Viele versucht. Sie musste sich wappnen, denn vielleicht würden ihr die Alle da unten begegnen.
Ein Unten von dem bislang niemand wusste, wie tief es wirklich lag.Nun würde sie es erfahren.
Johnny Than
Ich sitze hier am See,
und was ich da plötzlich seh,
das find ich sehr perfide.Ich beobachte mit Graus
wie aus dem Wasser raus
wächst eine Pyramide.Ich seh die nassen Steine,
fühle wie ich weine
und glaub das alles nicht.Ruhe für 1000 Jahre,
kommt jetzt die wahre
Geschichte noch ans Licht?Jetzt hebt sich hier die Spitze
ich merke, wie ich schwitze.
Ich hab ein bisschen Schiss.Floh ich vor langem doch,
weiß es wie gestern noch,
aus meinem Atlantis.Easydor
👑
“Hier an dieser Treppe, weißt du noch? Deine Hände haben gezittert, fast geflüstert hast du. Ich habe mich in all den Jahren immer wieder gefragt, ob aus Zuneigung oder böser Erregung. Nun, ich kann’s jetzt ein bisschen besser verstehen; jetzt, wo du mir ausgeliefert bist, so wie ich damals dir, spüre ich das Adrenalin auch. Wenn ich dich einfach reinrollen lassen würde, es wäre ja nur ein tragischer Unfall, nicht?”
Müde seufzend wendete sie den Rolli und schob ihn zum Altersstift zurück.
Sie musste doch nur noch ein bisschen geduldig sein.Sternentau 🪷 🏳️⚧️ :antifa:
»Hermann, hast du es dabei«, frage Lucie mit heiserer Grabesstimme. »Natürlich, mein Schatz«, hauchte er seiner Verblichenen ins Ohr. Sie saß am Fuß der Pyramide und planschte mit den Füßen im Wasser. »Der Knabe weinte bitterlich.« Lucie wurde verlegen einen Hauch weißer um die Wangen. »Aber für dich tue ich alles!« Er kniete zu ihr nieder.
»Gnädigste, hiermit erbringe ich
zum steten Andenken an Dich
und deinen Geist
das dem Knaben gestohlene
Fürst-Pückler-Eis.«Ftx3525
Ausgerichtet von Johnny Than
Mina
“Dies ist der Tag” wusste Kurt. Seit Jahren hatte er die Klicklaute aus dem Äther mit dem Röhrenradio des Vaters abgehört und untersucht und war sich nun bezüglich Orts und Datums der Ankunft der Außerirdischen sicher.
Den Spiegel des Leuchtfeuers hatte er gen Himmel gedreht, damit sie ihn fänden, während er aufmerksam den Himmel beobachtete.
Der MS Möwe auf ihrem Weg Richtung Hafen fehlte nun allerdings die Orientierung und sie lief auf eine Sandbank.
o/1MS\o | #WeAreNatenom
Kommissar Thiel kniete neben der Leiche, um sich in die Gedanken des Täters zu versetzen.
Wie wurde der Körper hierher gebracht?
Warum wurde die Leiche hier abgelegt und nicht direkt am Leuchtfeuer?Thiel beugte sich hinunter und wollte sehen, ob in der Jacke ein Ausweis war.
“THIIIIEL!!! FINGER WEG!!!” brüllte Boerne von weitem.
“Wie oft muss ich Ihnen noch sagen, dass Sie Leichen erst nach meiner Untersuchung anfassen dürfen!”T3Z 🎨🐱📖
👑
“Also schön, Inge, einfach so wie’s im TikTok-Video gesagt wurde. Einfach hinlegen und Augen zu”, ermunterte sich die junge, dauergestresste Community Managerin von Deutschlands größter Fashion-Plattform selbst, während sie sich auf den feuchten Kies legte. Sie schloss die Augen, ignorierte ihre nass werdende Jacke und konzentrierte sich ganz auf das Meeresrauschen. Es war überraschend entspannend und funktionierte etwas zu gut. Kurz bevor die Flut kam, schlief sie ein.
Stachelgarten
Radio Bluna, auf 89,7 MHz: Herzlich willkommen zu den 7. Liegemeisterschaften.
Mein Name ist Reiner Zufall und ich freue mich, dass sie zugeschaltet haben.
Ich befinde mich direkt am Hammelbacher Leuchtturm und in wenigen Minuten beginnt die 2. Halbzeit.
In der 1. Halbzeit hatte Anja Sommersprosse die Messlatte besonders hochgelegt, als sie mit einem 3fachen Rittberger den heiß begehrten Platz hinter den Gänseblümchen ergattern konnte.
Early Twix 🏳️🌈
Einfach in den Himmel schauen und das Meer hören und endlich nicht mehr müssen.
Es wären nur noch 50 m gewesen, dann hätte sie es geschafft und wäre vor allen anderen am Leuchtfeuer gewesen. Doch jetzt, so kurz vor dem Ziel ergab das alles keinen Sinn mehr.
Und dann begann sie zu lachen, lachte immer noch als Danny an ihr vorbei kam und sie irritiert anschaute, während er humpelnd weiter stolperte.
Einfach in den Himmel schauen mehr würde sie heute nicht mehr tun
Feli
Angespült vom Meer
lehrt mich ein stiller Kiesel
Ruhe vor dem Sturm.Washed upon the shore
a quiet pebble taught me
calm before the storm.ä’Odner
Es war ein kühler Frühlingstag. Sie liebte es sich einfach in den Kies zu legen, dem Rauschen der Wellen und dem Tuckern der Schiffe zu lauschen.
Wie sonst sollte Gertrudis von ihrem Alltag im Pflegeheim entkommen, wo jede Überstunden schiebt, immer wieder wegen Erschöpfung ausfällt und die Politik einfach alles ausblendet.
Einfach nur da liegen. Das Rauschen genießen. Die Monotonie.
Chinga
Müssten 80° sein
Es wird
Die Leute haben gar nicht mehr geglotzt diese Woche
Bin wieder unauffällig
Ob die Mädels schon zum Wettkampf aufgebrochen sind?
Ein Zeichen wäre schön
Bloß kein FotoMoni
Fertig!
Mensch, was für eine Fummelarbeit. Jaaa, ok, es sollte eine Rakete werden, grins, aber nun ist es eben ein Minileuchtturm geworden. Mensch muss auch mal um die Runde denken können 😉 Ja, es wurde auch kleiner als gedacht, aber ich kann mich bei Regen immer noch unten reinstellen! Allerdings brauche ich nun doch einen neuen Schlafplatz und muss den Koffer noch runterholen. Aber jetzt steht erst mal Ausruhen an, um mein Werk zu genießen!Penelope
Eine Hommage
“Der Weltraum, unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr …”
Ach, wie liebte er dieses Intro.Hier am Leuchtturm und am Meer fühlte er sich seinen Helden nah.
Hier konnte er seinen gleichgültigen Eltern, seinem gemeinen und gewalttätigen Bruder, seinem faden Leben entfliehen.Captain Kirk war sein Vorbild. Klar! Oder doch der Doc?
Spock fand einfach nur faszinierend ;-).“Beam me up, Scotty!” – Please!
Balu
Frei.heit
Andreas Kilgus
Viele Jahre waren vergangen, seit das Kiesbad geschlossen worden war. Von der Umzäunung gab es nur noch kümmerliche Reste, der Aussichtsturm der Badeaufsicht war verwaist und irgendwann zum Leuchtturm umfunktioniert worden. Na ja, eher zum Leuchttürmchen.
Beim Abschalten der Wellenmaschine war die Bewegung der Massagekiesel schlagartig eingefroren. Die einstige Mächtigkeit der Brandung ließ sich immer noch erahnen.
Antje lag einfach nur da und schwelgte in Erinnerungen.
bettina_rbe
har du fyr
🔥
🎶Ftx3425
Ausgerichtet von Early Twix
petros
Here we are
It’s the ancient heart
Of AustraliaRainbow Serpent
MacDonell Ranges
We see TjoritjaSinging place
Into being
Naming themWe do not own
We are here
A short time onlyIt isn’t ours
It will be here
Long time after uso/1MS\o | #WeAreNatenom
Erst wenn der letzte Baum verschwunden,
die letzten Tiere und Insekten ausgestorben,
die letzten Flüsse und Quellen versiegt,
werdet ihr wohl endlich verstehen,
dass eure NIMBY-Proteste gegen Windräder, Stromtrassen, PV-Parks oder Eisenbahnstrecken keine gute Idee waren.Da Rainer
Warnung: Horthörnchen. Wanderer, wenn du diese Worte liest: Kehr um. Diese kleinen Gesellen sind aktiv, umtriebig und sehr schnell. Mehr als eine Forschendengruppe musst feststellen, das ihr Gepäck und Proviant plötzlich unauffindbar waren – weshalb auch fast Niemand Fantastan, die Heimat der Hörnchen, kennt. Ihre geheimnisvollen Lager sind Quell von Mythen und Legenden seit Alters her und bis heute von keinem lebenden Menschen entdeckt worden.
T3Z 🎨🐱📖
Leider bemerkte die Reisegruppe erst am Abend, genau eine Tagesreise von ihrem letzten Rastplatz und mehrere Wochen von jeglichen Hotels, Tanken und Supermärkten entfernt, dass sie Proviant und Gepäck nach der letzten ungemütlichen Nacht unter einem, dank dunklen Wolken, weniger romantischen Sternenhimmel als erwartet, zurück gelassen hatten, was Ulla mit einem lautstarken “Scheiße!” elegant und treffend zu kommentieren wusste.
Easydor
“Reisegruppe Krasse Survival-Tours?”
“Äh ja, hier, wir 5.”
“Eure Rucksäcke, Wasser für eine Woche, wenn ihr gut einteilt.”
“Wir, ähm, was machen wir hier?”
“Zielcamp hinter deeeem Berg da hinten.”
“Was?! Moment, entschuldigen Sie, ich habe 5000…”
“Pschsch…! Nicht so viel reden, kostet Kraft. Viel Glück!”Johnny Than
👑
Früher gab es hier eine grüne Wiese. Dann kam die Katastrophe. Jetzt war die Erde fast überall so kahl und steinig und unwirtlich.
Und trotzdem: Wir kamen mit dem Auto her, haben Wasser in Plastikflaschen dabei, selbst unser restliches Gepäck enthält viel zu viel Kunststoff.
“Ich glaube, wir lernen es nicht mehr”. Das denke ich mir, bevor wir losgehen, um in dieser Einöde die letzten Tiere der Erde zu suchen. Denn wir Menschen vermissen diese sehr.
einFale
“Eine Vergaserfüllung, nachdem die Exkursionsgruppe des Minimalistenvereins das traditionelle Alleshintersichlassen-Zeremoniell vollzogen hatte, kehrte plötzliche Stille ein, und Frank merkte an, dass man den Sprit vielleicht doch hätte mitnehmen sollen.”
Mina
Der Pachetecl ist ein hungriger Vulkan.
Alle paar Jahre meldet er sich mit dumpfem Grollen und Lava aus der Tiefe. Ein Problem für den Lithium-Abbau in der Region.
Zum Glück wissen die Einheimischen seit Jahrhunderten, wie er zu besänftigen ist:
Wassergaben und ein Dutzend sauber in Schlafsäcke verpackte, gut verschnürte Abenteuer-Touristen am heiligen Ort zurückgelassen, stimmen ihn stets für ein paar Monate gnädig.
Stachelgarten
Heidi & Paul im Urlaub. Als sie eine kurze Pause machen, schnappt sich Paul das neue Fernglas und schaut in Fahrtrichtung und ruft laut: Boah, hier gibt es Pyramiden.
Heidi: Was?
Paul: Da vorne sind Pyramiden.
Heidi: Hier gibt es keine Pyramiden.
Paul: Bitte sieh hindurch.
Heidi schaut durchs Fernglas und beginnt fürchterlich zu lachen.
Paul: Was ist los?
Heidi: Schatz, das ist eine Schutzfolie mit Werbung.
Paul sieht hindurch und beide johlen laut.Feli
“Dank der neuen App konnten wir uns diesmal rechtzeitig auf den Schienenersatzverkehr einstellen.”
Dahie
“Sind wir jetzt da?”
bee
„Elon?“
„Ja?”
„Der Sauerstofftank…“
Ftx3325
Ausgerichtet von Easydor
08/15 🤍 #RIPNatenom 💔
“Ich möchte lieber nicht.” sagte Peter, als ihn sein Chef anwies, Herrn Tschernow die Wohnung zu kündigen.
Er stand langsam auf, nahm seinen Hut, und verließ das Büro. Draußen schien die Sonne. Peter fühlte sich frei.
Er kaufte sich ein Eis und schlenderte nach der Straße, in der Tschernow wohnte.
(Frei nach Melville, Bartleby)
bee
Mespelkamp hatte sich seinen neuen Job im Digitalministerium ganz anders vorgestellt
bettina_rbe
Hallo, jemand zu Hause?
Und ist der Spitz weg?
Wo ist der Diwan?
Wo ist mein Regenschirm?o/1MS\o | #WeAreNatenom
Endlich hatten sie es gefunden, das sagenumwobene Büro von Ernest Hemingway auf Kuba.
Hier, auf dieser Schreibmaschine, hatte er wohl den Roman “Über den Fluss und in die Wälder” geschrieben.
Was die Möbel wohl für Geschichten erzählen würden, wenn sie nur reden könnten?
Ob wohl eins dieser am Boden liegenden Blätter zum Manuskript seines Romans gehört hatte?Sie hatten noch so viel zu tun, wenn sie alles untersuchen wollten, bevor sie Kuba wieder verlassen mussten.
DoSchu
Nach den Sternen greifen, über sich und die Gegebenheiten hinauswachsen, Hildes Motto von Anfang an. Das Bild hatte ihr Mann gemalt, der, der sie dann heiraten durfte. Sie wollte ihr Leben erzählen, von schönen Zeiten als Schlangenfrau im Zirkus, von schweren Zeiten als uneheliche Mutter, von Krieg und Wiederaufbau. Auf dem Boden der Kammer im Gartenschuppen mit dem ‚Hackepeter’ beschriebene Seiten. Anfänge. Erinnerungsfetzen. Dann: „Ich kann das nicht. Es tut zu weh.“
Penelope
Es war Sommer und es war heiß, ja unerträglich heiß, in ihrer fensterlosen Schreibstube.
In der Mittagspause hatte sie auf dem Markt diesen witzigen Stand entdeckt.
Dort gab es eine “Föhnhaube des Vergessens”, eine Flasche “Versteinerungselexier”, einen “Krachsack” und eben diesen “Ventilator des Grauens”.
Und die Sachen waren billig!
Nur der Händler gefiel ihr irgendwie nicht.
Aber egal. Bei ihrem knappen Salär kam dieser Ventilator jetzt gerade recht.Early Twix 🏳️🌈
👑
Als sie sich kurz umdrehte um den Rücken zu entspannen, entdeckte sie diese seltsam Erscheinung in der Ecke des Büros. Sie erinnerte sie an hitzeflirrende, wie Wasser scheinende Wellen auf heißem Asphalt im Sommer.
Als sie darauf zuging umfing sie beißender Geruch und sie stand auf einem Trümmerfeld.
Erschrocken machte sie einen Schritt rückwärts und stand wieder in ihrem Büro.
Verwirrt wischte sie sich Spinnwegen aus dem Gesicht.Johnny Than
Damals war sie verliebt. Voll und ganz, mit Haut und Haar verliebt. Sie hätte alles gegeben, um sich dieser Liebe hinzugeben.
Das einzige Problem: Das Subjekt ihrer Liebe war unsterblich, sie selbst ein normaler Mensch. Eine Lebenszeit hätten sie zusammen haben können, doch sollte das wirklich reichen?
Sie fand eine Lösung. Wenn sie nur geahnt hätte, wie lange die Ewigkeit ist, und wie schnell die Liebe langweilig wird, wenn man sich nur anstarren kann.
Stachelgarten
Dies alte dunkle Büro war mein Lohn, sozusagen ein Abstellgleis für allzu Neugierige. Man hatte mich eindringlich gewarnt:”Leg dich nicht mit Ma’ Baker an!”. Aber immerhin hatte ich eine dicke fette Schlagzeile, einen verdammten Tag Ruhm. Doch ich hätte es besser wissen müssen, zu viel Geld und Macht waren im Spiel. Zu viel Blut im Wasser, da, wo all die fetten Haie schwimmen. Ich hätte es wissen müssen, aber zumindest hat man mir keine Knochen gebrochen.
Mina
Versicherungsbüros gelten gemeinhin nicht als schöpferische Orte. Für die Vierergruppe ganz hinten, deren Aufgabe das Prüfen und Abheften von Berichten gewesen, war es das Paradies.
Nie verirrte sich ein Chef hierher und man verbrachte die Tage mit dem gegenseitigen Vorlesen von Romanen und Gedichten. Klaus’ Porträt Ingrids war sein ganzer Stolz.
Auch Jahrzehnte, nachdem die Rationalisierung sie verstreut hatte, kehrten ihre Geister gelegentlich zurück.
Ftx3235
Asugerichtet von Mina
Stachelgarten
Das alte Boot durchquert den Fluss,
der Schiffersmann am Ruder sitzt,
entspannt kaut er auf einer Nuss,
erinnert sich und grinst verschmitzt.Die gefangenen Fische alle groß,
in Gedanken rechnet er sich aus,
sie bringen ihm gar üppig Moos,
verkauft sie dann, wenn er Zuhaus.Doch nun geht es recht hurtig heim,
durchquert gekonnt den langen Fluss,
wünscht sich so mög es immer sein,
erhofft von seiner Liebe einen Kuss.Andreas Kilgus
„Guten Tag, ich bin’s wieder. Dieses Mal rufe ich aber wegen etwas anderem an. Den Motor des Boots habe ich zwischenzeitlich gestartet bekommen, es hat wirklich genau so funktioniert, wie Sie es beschrieben hatten. Vielen Dank nochmal! Allerdings habe ich trotz intensiver Suche die Bremse noch nicht gefunden. Da es nun schon eine ganze Weile her ist, dass ich den Kölner Dom noch sehen konnte: Haben Sie vielleicht auch hier einen Tipp für mich?”
Herr Kreidl
«Der Fischer»
Herr Kreidl stand am Ufer – der Strom floss still wie ein Gespräch, das Zeit braucht. Ein langes Boot zog eine Linie, mit Anfang aber ohne Ende.
„Was fangen sie?“ rief Herr Kreidl.
Der Fischer, weder jung noch alt, antwortete nicht sofort, sondern zog eine Schnur ein, an deren Ende ein Gedanke hing:
„Heute: Zweifel.
Gestern: Hoffnung.
Morgen: Erinnerung.“
Herr Kreidl setzte sich, und der Strom begann, die Gedanken zu spiegeln.Easydor
👑
Auf dem Wasser kann man sich so schlecht orientieren. Die ganzen kleinen Wellen gaukeln Bewegung vor, wo gar keine ist. War es hier? Oder da hinten? Es war dunkel und das Wasser ist trüb. Warum tue ich das? Warum hierher? Ausgerechnet. Will ich unbedingt geschnappt werden? Was, wenn mich einer sieht? Dumm von mir, mitten am Tag hier rumzutuckern. Ich sollte hier nicht sein, einfach weiterfahren, einfach weiter, immer weiter. Man sieht nichts, das ist doch schon was. Ich komme davon. Ich komme bestimmt davon.
Penelope
Urwaldsaum
WildnistraumGleitend
schweben
mit Fischen redenRollen
tauschen
untertauchen
Wasser atmen
Fischen lauschenerquickend
beglückend
verzückendslowtiger
“Jürgen!”
“Wat is?”
“Brauchst du noch n Generator?”
“Nee, ich hab einn im Kahn.”SΛNDRΛ :verified_coffee:
Waterworld
Drei Jahre war es nun her, dass die große Flut das Land bedeckt hatte. Nicht so dramatisch, wie in den Fiction Filmen der 2000er Jahre. Das Wasser war langsam angestiegen, so dass irgendwann niemand mehr einen Fuß auf trockenen Boden setzen konnte. Menschen lebten nun auf Hausbooten und in Stelzenhäusern. Katzen flogen wie Gleithörnchen von Ast zu Ast. Menschen bewegten sich mit Booten durch die Wasserwelt. Wer hätte das gedacht.Johnny Than
Im Strom der Gezeiten gibt es auch ruhige, fast stille Gewässer. Hier sammelt sich die Zeit.
Aber es gibt Entitäten, die in der zeitlosen Tiefe lauern. Verweile nicht zu lange, sonst weckst du ihren Jagdinstinkt.
Und lass dich nicht vom vermeintlich sicheren Ufer täuschen – die Zeit hat ihre Finger überall, und der Übergang vom ruhigen Gewässer in die kleinteilige, vielfältige Staubwelt kann schnell mehr Zeit kosten, als du hast.
Ruhe kurz, lebe lange.
Ftx3125
Ausgerichtet von SΛNDRΛ :verified_coffee:
Johnny Than
Mit vollem Mund sprach der junge, gerade mal 50 Jahre alte, knorrige Baum:
“Oh, danke Mama. Säugetier Rot-Grün ist meine absolute Lieblingsspeise.”
Die Säugetiere würden natürlich nur Blätterrauschen, und langsames Äste aneinander reiben hören, sie hatten keine Ahnung von ihrer Sprache, oder ihrer geheim gehaltenen Wendigkeit, wenn es ums Essen ging.
Er schmatzte genüßlich.
Nun, dieses spezielle, leckere Säugetier hörte eh nichts mehr. “Schmatz, mhhhh.”
Croco 🇺🇦
Pippi ist tot!
Der Baum hat sie gefressen und fast ist er fertig mit ihr. Nur die Strümpfe schauen raus.
Annika und ich stehen hier unten und wissen nicht mehr weiter. Sie sagt immer, wenn wir vorbei gehen: das ist ein Limonadenbaum. Dort oben wachsen die besten Flaschen. Und wir sind schuld. Jedes Mal sagen wir: wir sehen keine Limonade! Wo soll die denn sein? Nur dieses Mal klettert sie hoch, um uns eine Flasche zu holen.Und jetzt will sie es uns beweisen. Ihr werdet schon sehen, ruft sie. Sie nimmt Anlauf und springt hoch, und der Baum schnappt zu. Es muss ihn wohl immer geärgert haben, dass sie ihn Limonadenbaum nennt.
Nur was sollen wir tun? Wenn wir jetzt hochklettern, holt er uns auch.Andreas Kilgus
Weiter links! Nein, nicht da … Noch etwas nach oben! Besser, mmmh, besser, oh ja, jetzt, besser, beeeeeeeesseeeeer, oh mein Gott … Aaaaaah!
Danke. Nach 23 Jahren hatte ich ja echt die Hoffnung aufgegeben, dass doch noch irgendwann mal jemand vorbeikommt, mein verzweifeltes Windgeheule bemerkt und sich meiner annimmt. Du machst Dir keine Vorstellung, wie das gejuckt hat – und ich kann mich ja nicht mehr selbst kratzen, seit ich keine Äste und Zweige mehr habe!
bee
Einer alten Legende zufolge fanden sich alle verlorenen Socken am Ende der Zeit im Zauberwald von Gwynnthyrr wieder
Mike G. Hyrm
wessen dessen wesen
einstmals keinerlei gewissen
weder auch noch mutigem bissen
mit festem besen
unter der luft
verfreilich
salopp mit irrwitzender
geschwindigkeitsflugübertretung
vor gewissenloser aussicht
ohne folgen reich zu sein
auch nicht gewesen wahrlich war
könnte in versuchtem
versuchen einen
unterabseitsliegenden
baumling zu überzeugen
unterschlupf zu finden
ohne zu ahnen
das dessen ahnen
bereits urzeiten zuvorderst
übergroßer sonnentau
genannt wurdepetros
Kopfüber in den Spaß des Liebens
Es ist Winter
Der Wind weht frisch
Im Baumstamm
Fängt man keinen FischDas Laub verließ
Den Baum schon lange
Trotzdem ist mir
Heut’ gar nicht bange.Was ich hier mache
Feiner Mann?
Wird nicht verraten
Geht Dich nichts an.Wawuschel, toxic Jäger Jägerin
“Huch wo sind wir denn heute gelandet?”
Fragte Ringelstrumpf 1 Ringelstrumpf 2
– Zumindest diesem war es nicht einerlei –
“Jedenfalls sind wir nicht versandet”.“Woher willst Du das wissen?”
Fragte Ringelstrumpf 2 Ringelstrumpf 1
“Weil sich um uns rum viele Äste küssen!”
“Knutsch mich ja nicht, ich bin nicht Deins!”“Er meint, dass Ihr im Wald gelandet seid,
Bäume und Baumstümpfe weit und breit!
Und nun RAUS AUS MEINEM BAUCH!”
Ja, der weise Baumstamm fühlt auch.Mina
👑
Knorrig ragte die dicke Orta aus dem Ginsterdickicht. Von jeher hatte Jan sich zu der alten Eiche hingezogen gefühlt. Jetzt, mit 11, war er groß genug, in ihre Äste zu steigen.
Wie klein das Dorf von hier oben schien!Ein Knarren des Holzes erschreckte ihn. Schnell hinunter! Doch anstatt den Stamm hinab ging es in ihn hinein, durch den Spalt, der sich geöffnet und geschwind geschlossen hatte.
Gierig war die alte Orta nicht: 2-3 Kinder im Jahrhundert waren ihr genug.
Ftx3025
Ausgerichtet von Johnny Than
Andreas Kilgus
„Schau mal, da läuft schon wieder Mathilde mit ihrer dämlichen Handtasche.”
„Ich schau gar nicht hin, die bekommt sowieso schon viel zu viel Aufmerksamkeit.”
„Ja, immer ihr Gefasel von der ‘Reederei-Gattin’ und der ‘Flotte’ ihres Mannes. Mathilde, Dein Mann hat zwei kleine Ruderboote und eines davon war so altersschwach, dass es neulich gesunken ist!”
„… und dann hat sie sich auch noch den Oberkörper verlängern lassen, um die Nase höher tragen zu können. Ich fasse das alles nicht.”Penelope
👑
versunken
verloren
für immer dahinwas waren sie neidisch
weil ich Kapitänsfrau binschaue vom Witwensteig
hinaus aufs Meer
strecke meinen Hals
doch er kommt nicht mehr
– und ich lieb ihn so sehr –trage als Gepäck
überall hin
das Schiff und das Meer
und mein Herz ach so schwerFtx2925
Ausgerichtet von bettina_rbe
Johnny Than
👑
Der alte Brunnen steht hier rum,
und fühlt sich dabei ziemlich krumm.
Kein Wasser pumpt mehr durch ihn raus,
was soll er noch hier, es ist ein Graus.Er grämt sich sehr, wird kaum gestützt,
und weiß gar nicht, was es nützt.
Da streckt ganz vorsichtig von der Seite,
eine Pflanze ihren Stengel sehr ins Weite.Der Brunnen fühlt sich berührt,
ist von der Blüte ganz gerührt.
Geht in sich und entdeckt tief drin,
einen neuen Lebenssinn.“Brunnen und Blüte”
Penelope
Sie liebte ihr Biologiestudium aber Botanik würde sie abwählen. 100 Arten mit deutschem und lateinischem Namen bis Semesterende!
Zum Glück hatte Mike, ihr Tutor, sich in sie verguckt. Nun schickte er täglich ein Bild einer Pflanze mit einer #Eselsbrücke.
Heute war es … ja, was?
Ein Pumpenschwingel? Nein. Schwingel war ein Gras. Diese hier hatte eher runde Blätter. Schacht…elhalm? Wasser…nabel? Eimerpflanze? Topfpflanzen, ha ha! Nein, Mist, sie kam nicht drauf …Ftx2825
Ausgerichtet von Penelope
Johnny Than
Sie mussten noch vor Sonnenuntergang zum nächsten Ladepunkt kommen, um mit den letzten Strahlen des Tages aufzuladen. Sonst würden sie den teuren Strom aus der Batterie kaufen müssen. Morgen früh wollten sie vor Sonnenaufgang zurück.
Silvia fuhr schnellstmöglich und dachte an den großen Stein, der ihnen fast lebendig vorgekommen war. An die komische Person, die daneben ihr Lager hatte. An das Unglaubliche und Unerklärliche, das Sie da gesehen hatten.bettina_rbe
👑
wer einen baum findet
darf nachhauseFtx2725
Ausgerichtet von Andreas Kilgus
Penelope
👑
Prustend tauchte sie auf und schüttelte die bunt schillernden Tropfen aus ihren Locken.
Sie musste immer noch lachen.
Ihr neuer Bekannter hatte das Foto, das sie ihm von ihrer Welt geschickt hatte, tatsächlich falsch herum in seiner #FreitagsTexterei gepostet.Dabei sonderte die feste Materie doch ihre Essenz in großen bunten Tropfen ab, die dann in das “Meer der Möglichkeiten” fielen, in dem Sie gerade badete.
Wie kam er darauf, dass die Essenz wie Luftblasen aufsteigen könnte?
Johnny Than
Die Heißluftballons im richtigen Licht über der alten Pyramide zu fotografieren, war nicht so einfach gewesen. Nach jahrelanger Arbeit und vielen Versuchen hatte sie es endlich geschafft. Ihre eigene Erfindung für bessere Farbfotografie kam endlich das erste Mal so richtig zur Geltung. Das Bild würde sie sicherlich in der ganzen Region bekannt machen, vielleicht im ganzen Land.
In diesem Moment hörte sie hinter sich jemanden betont leise auftreten.bettina_rbe
die maya laden zum feste
von weit einschweben die gäste
primero todos silban
day-o day-o 🎵
then they all drop
guest gifts
bananas
around the red roof
of seneschall‘s houseoder
die flugquallen
haben sich
ein wenig
verflogen
einfach
zu trocken
hier
puh
😥Ftx2625
ausgerichtet von bettina_rbe
Penelope
Nichts vor ’45 darf hier rein
nur neuere Kunst und Design.Die Front aus Glas
modern geschwungen
wirkt für mich
etwas erzwungen.
Der Stuhl aus Plastik
braucht Diebstahlschutz,
die erhofften Besucher
Sonnenschutz.Doch heimlich schleicht sich
Vergangenheit ein,
die Spiegelung alter Fassaden
– die find ich fein.Andreas Kilgus
👑
Gespannt warteten die Beobachtenden hinter der extra an diesem Platz errichteten Glasfront darauf, dass die noch ruhenden Flugquallen sich wie jedes Jahr um diese Zeit von ihren stangenförmigen Nistplätzen erheben und majestätisch durch die Lüfte schwebend zu neuen Revieren aufbrechen würden.
Johnny Than
Stühle sind Potenziale. Das Potenzial sich zu setzen, um zu ruhen oder sich auszutauschen, zu essen oder zu trinken. Diese Stühle hier haben heute auf eine besondere Aufgabe.
Bald würden die Menschen runterlaufen von der Kaiserburg und den heutigen Konferenztag hier ausklingen lassen. Die “Konferenz der Hoffnung” war ein internationaler Rettungsversuch für die Menschheit.
Die Stühle gaben sich alle Mühe, bereit zu sein und hofften für die Menschen.
Ftx2525
Ausgerichtet von Penelope
bettina_rbe
👑
Tous les galets tous les cailloux
susurrent ronronnent murmurent
heureux heureux heureux
Sisyphe reposantAndreas Kilgus
Gerade nochmal gut gegangen. Sich während der Flucht vor ihm mit dem Jäger zu unterhalten – keine einfache Aufgabe. Dabei dann ausgerechnet auch noch auf das aus Säure bestehende Meer hinzurennen müssen …
Die meist riesigen und erstaunlich beweglichen Steinblobs waren die dominierende Lebensform auf Astonia VII. Zum Glück konnte dieses Exemplar noch rechtzeitig davon überzeugt werden, dass man wegen ein paar Gallensteinen noch lange keine lohnenswerte Beute darstellt.
Das große Lu und das kleine la
Sauerteig war schon etwas Besonderes.
Aber dass er so weit gehen würde, hatte Jens nicht erwartet.Johnny Than
Endlich war er wirklich vor Ort. Erstaunt betrachtete er das Gebilde. Es lag hier wohl schon einige hundert Jahre. Er gehörte zu den wenigen, die um das Geheimnis wussten.
Seine Großmutter lag hier verborgen. Seine Mutter würde bald hier liegen, und er danach. Sicher verborgen. Die Menschen hielten das Gebilde für Steine.
Die Metamorphose der Oma war sicher bald abgeschlossen und sie würde sich in die Lüfte erheben und durch die Galaxies fliegen.
Ftx2425
Ausgerichtet von Johnny Than
Penelope
👑
Dieser Spielewettbewerb war etwas ganz Besonderes. Das Gewinnerspiel würde direkt in großer Auflage auf den Markt kommen.
Ein Kinderspiel für ihn, der jeden verregneten Urlaub retten konnte.Die Aufgabe war denkbar einfach. Die Firma hatte aus der Spieleproduktion der letzten Jahre einige Restposten an Spielfiguren, die statt Entsorgungkosten noch Gewinn einfahren sollten.
Aber ach, kein Wunder, dass die hauseigenen Entwickler daran gescheitert waren …bettina_rbe
‚Viens voir, Olivier‘, dit Xavier, ‚voici ce fruit rare doré, je l‘ai ouvert pour toi. Tiens, son noyau d’espoir! On va vite le montrer à Johnny, notre inventeur. Il nous dira vers où nous devons planter le noyau afin que sur l’endroit pousse un bel arbre plein de fruits dorés chacun avec son noyau d’espoir!‘
‚Oui, allons-y!‘Ftx2325
Ausgerichtet von bettina_rbe
o/1MS\o | #WeAreNatenom
“Alarmstart, sofort!!!” brüllte Commander McLane, während die blauen und grünen Laser der Frogs den Schutzschild des schnellen Raumkreuzers Orion immer wieder aufleuchten liessen.
Andreas Kilgus
Reglos lag er da, nur noch zu diesem Loch in der Decke starren könnend. Es heißt, zum Ende hin ginge man „ins Licht”. Darunter hatte er sich eine Art Tor aus weißem Leuchten vorgestellt. Nicht dieses bunte, aber wenig erhabene Gewirbel über ihm.
Ihm wurde noch schwummeriger, es zog ihn nach oben – und eine engelsgleiche Stimme sprach: „Komm heim …”
„… und nimm das nächste Mal weniger oder was anderes”, ergänzte der Kopf seiner von den anderen verständigten Mutter, der nun ins Blickfeld ragte.
Penelope
In letzter Zeit hatte sie den Eindruck, die jungen Mädchen tragen Kleider, die sie schon vor 40 Jahren nicht als Vorhang aufgehängt hätte.
War Mode dazu verdammt, sich immer zu wiederholen?Und jetzt diese Diskobeleuchtung.
Fehlte nur noch, daß auch pudriger Kunstnebel eingeblasen wurde.Das sollte die angesagteste Location hier am Ort sein??
Das wirkte eher wie das Themenzimmer einer Demenzstation …
Wo kam denn dieser Gedanke jetzt her?Johnny Than
👑
Außerirdische Wesen machen
Lichtkreise bei der Landung
Tickend senkt sich das SchiffTotale Menschheit hält den Atem an
Es erklingen die ersten Alienworte: “Hi,
Xavier ist mein Name, wir haben Früchte zu verkaufen.”
Tja, so begann der extraterrestrische Handel.Feilschend.
Erstaunt.
Hungrig.
Lachend.
Toll.Hoffnung wurde gebracht, mit Verständnis und praktischem
Austausch und führte zu fruchtbarem Miteinander.
Hoffnung war, ist und bleibt Kern. 🙂Ftx2225
Ausgerichtet von Andreas Kilgus
bettina_rbe
👑
il était une fois
près de la chapelle
au bout du chemin de croix
le chien a enfin raconté à son maître
woufPenelope
Warum nur sind wir ihm gefolgt?
Der weiß doch nichts von uns und unseren Wünschen – von unseren Ängsten und Nöten. Der mit seine festen Mauern und verschließbaren Toren.Wir wollten freie Bänke sein in einem freien Wald und selbst bestimmen, wer sich auf uns setzen darf.
Nun müssen wir das unwürdige Leben einer Parkbank führen.
Arena für seine Anhänger.
Die Straße ist voller Wachposten und seine Security hebt drohend das Bein …Penelope
An diesem Ort ist immer Herbst
selbst jetzt – mitten im Mai.Er mahnt uns an Vergänglichkeit
an Tod und an das Sterben.Im Gegenzug erhalten wir
Glück, Liebe, Lachen und Genuss.
Das volle pralle Leben.Johnny Than
Er erinnert sich noch genau an seinen ersten Auftritt hier – das Publikum war damals begeistert gewesen.
Seit der gescheiterten KI Revolution ist jedoch digitales komplett aus der Mode geraten. Seine früher sehr gefragte Fähigkeit entspricht damit nicht mehr dem Zeitgeist.
Heute will niemand mehr einen Mann sehen, der sein Gesicht aussehen lassen kann wie Smileys. Er richtet sein Monokel und geht tief in Gedanken versunken weiter.
Ftx2125
Ausgerichtet von Johnny Than
o/1MS\o | #WeAreNatenom
DA sind also die ganzen Schilder hin!!11!!!
Volker W.
ehem. BundesbenzinministerPenelope
“Und Du meinst wirklich, das funktioniert?”
“Ja klar. Stell den Menschen irgendwas hin, was sie nicht verstehen, und sie halten es für Kunst, schwadronieren was von metaphysischer Metaphorik oder richtungsweisender ökologischer Mobilitätstranzendenz und kommen nie auf die Idee, dass es sich dabei um eine hocheffiziente Hyperraumantenne handelt.”
“Ähmm, ich habe mich eigentlich gefragt, ob dieses Ding wirklich geeignet ist, unseren Notruf abzusetzen …”
Ftx2025
Ausgerichtet von Easydor
Penelope
Außer Konkurrenz weil zu 63,5% von @Easydor #ftx1725 geklaut. So lange ich das im Kopf habe, fällt mir eh nix anderes ein.
Und?
Und was?
Ja und, was sagst du?
Zu was?
Zu dem hier.
Was soll ich denn sagen?
Na, guck doch mal.
Ja, mach ich ja.
Und?
Was, und?
Guck doch mal, wie weit.
Wie weit? – Auch nicht weiter als vor 30 Jahren.
Und wie findest Du es?
Das sage ich Dir wenn es fertig ist …Johnny Than
_Chancenblick_
Vor uns ein UNÜBERWINDBARER Berg. Wir können nicht durchsehen, was auf der anderen Seite ist. Der Mensch ist so, dass er dadurch noch UNBEDINGTER auf die andere Seite MUSS.
Außenrum können wir nicht, außer mit einem weiten UMWEG. Anscheinend der einzige Weg, der GEZEIGT wird, sich uns zeigt.Doch ein kleines Loch in der Wand ist nicht ganz oben, das Seil reicht, wir können es schaffen. Reißen wir danach gemeinsam den ganzen Berg ein?
Ftx1925
Ausgerichtet von Johnny Than
Penelope
Mellville und Sina sind ja ein ganz hübsches Paar.
Und Lars. Der einsame Eckensteher.
Schau nur. Das Kleid hatte Gudrun auch beim letzten Fest an. Bei denen geht’s wohl finanziell bergab.
Was haben Kai und Klaus nur so heimlich zu tuscheln?
Wir bräuchten nicht nur einen durchsichtigen Spiegel, sondern auch noch Mikros.
Tja, und unser Plan mit der Statue ging auch nicht auf. Von wegen “betrachten beim Betrachten”.
Das nächste Mal kommt da das Buffet hin…o/1MS\o | #WeAreNatenom
Oh Mann, wie froh würde er sein, wenn er endlich seine Bachelorarbeit abgeschlossen und einen richtigen Job hätte!
Endlich nicht mehr für einen Studentenjob bei irgendwelchen pseudo-intellektuellen Partys als Deko in komischen Kostümen rumstehen müssen!Was soll das jetzt eigentlich wieder darstellen?
Einen griechischen Hermes oder einen römischen Merkur?
Das wissen diese neureichen Bonzen wahrscheinlich selber nicht mal!
Orrr!Easydor
Treffpunkt Mercurius
Wir treffen uns
beim niedlichen Kind
dem kann man nicht böse sein
genau wie sein Vater
es nicht sein konnte.
Zum Dieb geboren
am eigenen Bruder
war das doch der Grundstock
allen Handels.
Sein Element überflüssig,
unfassbar, toxisch,
glänzend.
Immer passend.
Ist das die Fieberkurve
oder der Börsenkurs?
Wir treffen uns bei dem Bengel da
dem kann man leider nicht böse sein.Ftx1825
Ausgerichtet von SystemFEEler 🧚♀️{ }
Der mit dem Hund geht
Diese seltene Aufnahme gelang Heinz Sielmann unter Einsatz seines Lebens. Sie zeigt drei Weibchen der gleichen Gattung in unterschiedlichen Phasen der Menopause.
Johnny Than
Mama, wir wollen nicht baden,
nicht ins Wasser kriechen,
den Dreck nicht abschaben,
die Seife nicht riechen.Wir sind Kinder die spielen
in Pfützen, nassem Gras und Matsch.
Mit Spaß und ganz vielen
Lachern, so lustig ist der Quatsch.Wir sind deine drei Kinder, lebendig und frei,
ob mit Schmutzschicht ist doch einerlei.
Mama, es heißt doch, Liebe macht blind,
drum liebe uns Stinkemonster so wie wir sind.“Kinder, los jetzt, badet endlich” rief Mama da.
Penelope
“Jetzt geht es diesen miesen kleinen Biestern an den Kragen!”
“Schau nur was sie aus der tollen Geburtstagstorte für unseren Kleinen gemacht habe.
Ein einziger grüner Klumpen.”“Ja, und bei den Großen tun sie immer so schön. So mit himmelblauem Augenaufschlag und niedlichem Fiepen.”
“Dümpeln gaaanz friedlich – aber uns ärgern sie, wo sie nur können.”
“Und erst die Farbe! Kotzgelb!”
“Los! Auf sie mit Gebrüll!
Nieder mit den Quietscheenten!”Ftx1725
Ausgerichtet von Penelope
SystemFEEler 🧚♀️{ }
Für alle frisch zugeschalteten Zuschauer:
Sie sind live dabei, beim großen Finale des ESC, des Encounter of Shifting Clouds, auch bekannt als “Wolkengucker-Weltmeisterschaft”!
Und alles sieht nach einem Sieg der Herausforderin und Überraschungsfinalistin über den mehrmaligen Champion und Favoriten aus!
Fans, Außenseiter-Sympathisanten und Sportwettende sind außer sich und sitzen nägelkauend auf den Tribünen!
Ein geschichtsträchtiger Tag!Nur noch Sekunden!
petros
Kurz vor der Jahrtausendwende wanderten wir in den Bergen im Osten Usbekistans. Wir hörten einen Schafhirten und sahen ihn schließlich. Er kam mit einem kleinen Tablet, auf dem etwas Joghurt und Tee standen. Ich habe vergessen, was ihr aus unserem Rucksack dazu taten, aber wir saßen zusammen mit ihm und genossen die Einladung. Unsere dünne Zeltwand faszinierte ihn, sein Zelt hatte ein Holzgerüst, zwei Lagen Textilien und dazwischen Schafwolle.
Easydor
Und?
Und was?
Ja und, was sagst du?
Zu was?
Zu dem hier.
Was soll ich denn sagen?
Na, guck doch mal.
Ja, mach ich ja.
Und?
Was, und?
Guck doch mal, wie weit.
Wie weit? Nur bis zu den Bergen halt.
Was heißt denn nur?
Naja, da is halt Ende.
Ja, ok, stimmt.
Aber is schon schön.
Nervt keiner.
Genau.bettina_rbe
vorgestern oben mutterseelenallein
nun hinunter gehen zu zwein
neben ihr Johannes
er bringt sie heimFtx1625
Ausgerichtet von Easydor
Devin McColey
“Du, Hannibal?”
“Ja?”
“Sicher das wir hier richtig sind?”
“Ja.”
“Aber sieht gar nicht aus wie die Alpen.”
“Die Karte sagt das passt noch.”
“Du, Hannibal.”
“Was denn?”
“Ich glaube wir schaffen das nicht mehr pünktlich da zu sein.”
“Und wenn schon, die werden deswegen bestimmt keinen Streit anfangen.”o/1MS\o | #WeAreNatenom
Ähh, Hallo, wir hätten da mal eine Frage.
Wo geht es hier bitte zum nächsten Porzellanladen?Penelope
seelenvolle giganten
in ketten gelegt
menschenmacht
schlau erdacht
Frieden hat viele gesichterbettina_rbe
The animals went in two by two
Each elephant with his own guru
And then they all came to
Elephant and castle
They all went in
For to get out of the rainManon
„Hopp, zwei, drei, vier, haltet Trab, zwei, drei, vier.
Hopp, zwei, drei, vier, im Marsch, zwei, drei, vier.
Stets ein Lied beim Marsch parat,
das ist wichtig Kamerad,
schmettern den Choral über Berg und Tal, wenn die Frühpatroulie naht, wenn die Frühpatroulie naht. Kompanie halt!“Ftx1525
Ausgerichtet von bettina_rbe
Penelope
FichtenNadelTannenGrün
DunkelSchattenEfeuGrün
BirkenBuchenLichtLaubGrün
BlaugerahmtesWipfelGrün
BraunumsäumtesBodenGrün
DuftendesWaldmeisterGrün
Atme • Ruhe • SchwelgeEasydor
Wie Licht durch das Grün
läuft das Leben einen Weg
erleuchtend durch michMike G. Hyrm
dunkelhell
gefleckt
schattensonnig
durchschaubar
grünbraun
durchschnitten
lebentod
vermixt
widerspenstig
zarthartnäckig
kühlblinzelnder
tanz
mit duftiger
zufriedenheitsbrise
lachender freundeFtx1425
Ausgerichtet von Mike G. Hyrm
Easydor
Nur weil ich ein Kind bin,
heißt das nicht, dass ich nicht kämpfen kann; im Gegenteil.
Mehr als ihr weiß ich vom Kampf, mehr als ihr hab ich zu verlieren, mehr als ihr muss ich tun, mehr als ihr kann ich gewinnen, mehr als ihr erträume ich mir vom Leben.
Viele kämpfen mit mir, jedes Kind für sich. Manche schaffen es nicht und hinterlassen tiefe Trauer.
Vergessen wir sie nicht.bettina_rbe
hey
have a look
hier sind
farben
find yours
and flyPenelope
Wir sind die LiNiKi,
die Linken Ninja Kids.
Unser Cape ist rot,
wie unsere Überzeugung,
so rot wie unser wildes junges Blut.
Unsere Kriegsbemalung ist blau,
die Farbe unserer Feinde.Die Wachsenen die reden nur.
Noch dazu mit denen.
Wir handeln jetzt,
wir mischen auf.
Blau muss in Strömen fließen,
sich mit dem Braun der Fieslinge
in der Gosse mischen.Nie mehr die Gedanken der Menschen verfärben!
Nicht unser aller Zukunft verderben!Komm zu den bunten LiNiKi!
Ftx1325
Ausgerichtet von Andreas Kilgus
Penelope
Also das sind doch wirklich Dilettanten, diese Menschen.
Da wollen Sie die Geschichte von Ururgroßonkel Grant ehren, der damals im Spitzhackeweitwurf nicht nur die Hacke sondern auch seinen linken Arm verloren hat, der dann ja bekanntlich hier in den Fluss gefallen ist, wodurch wiederum die Furt entstand, durch welche der Handel der Stadt erblühte … alles schön und gut.
Aber welcher Idiot würde einer Spitzhacke einen Metallschaft verpassen?Easydor
Pickelhacke
auf die Kacke
knapp verreckte
aufgeweckte
linke Zecke
kranke Pocke
abgeleckte
helle Glocke
tiefe Hocke
volle Macke
rote Locke
in die Ecke
reingesteckte
PickelhackeMike G. Hyrm
es mag dereinst
die sagenzeit
dir sagen sagen
sind gescheit
drum fühle immerzu
des ortes wesenheit
zu eratmen
höre zu
lausche dem
was dich berührt
vereinahme zufriedenseeliglich
nimm reichlich mit
saug dich völlig voll
in vollendet vollen zügen
so viel es passt
wo immer auch
ein plätzcheneckchen
frei istFtx1225
Ausgerichtet von Easydor
Penelope
“Findest Du es nicht etwas übertrieben, dort mit der Kutsche vorzufahren?
Klar, wir legen Wert auf Lebensart und Stil und was den “Neuen Mann” so ausmacht …”“Ich weiß schon was ich tue. Im Gegensatz zu Dir bin ich absolut stilsicher. Du hast ja sogar noch Deine Hausschuhe an – oder was soll das sein?”
“Die sind bequem und wir gehen doch nur zum Frisör.”
“Oh Mann, Du hast wirklich nichts kapiert. Außerdem heißt das jetzt “Barber Shop”!”
Mike G. Hyrm
altes neu
scheu erscheint
vergangene zeit
wie war
wahrheit wahrgenommen
wie was
eingenommen angesehen
umwelt angehört
bedachtsame behutsamkeit
leben sinnen
spürend bewusste
traudich zwischenstillezeito/1MS\o | #WeAreNatenom
“Schon gehört, die Verwaltung will Droschkenplätze abschaffen.”
“Waaas? Warum das denn?”
“Die Plätze sollen dann für diese lauten und stinkenden komischen Automobile benutzt werden.”
“Die spinnen doch! Diese neue Erfindung wird sich niemals durchsetzen.”Ftx1125
Ausgerichtet von Andreas Kilgus
o/1MS\o | #WeAreNatenom
Hei Ho und ne Buddel voll Rum!
🥳Penelope
Es ist immer gefährlich, die Lieblingsplätze seiner Kindheit aufzusuchen, Lise.
Du meinst wegen dem Piraten, Papa?
Erstens heißt es wegen des Piraten, Lise, und zweitens – nein, das meine ich nicht.
Oma Telse, wie alle sie nannten, hatte hier diesen bezaubernden kleinen Laden.
Für uns Kinder gab es immer frische Limonade an diesen zwei winzigen Tischchen.
So konnten wir uns ganz groß fühlen.
Und jetzt …
komm Lise, gehen wir. Ich kann gar nicht hinsehen.Easydor
Sansibar
Ist es nicht erstaunlich, dass, wenn wir in diese Welt geworfen werden, alles schon jemandem gehört?
Jeder kleine Mensch beginnt, die Welt sich anzueignen; ein kleiner Stein, der einem dann gehört und ein Buch und vielleicht ein Bett. Wir lernen, wie man sich die Welt zu eigen macht und eigentlich doch nur anderen entwendet, denn alles ist schon verteilt. Die ehrlichsten in dieser Art, das waren die Piraten, die taten wenigstens gar nicht erst so. Deswegen hab ich das hier so.
Dieser kleine Schuppen, das ist für mich wie Sansibar, sagte Opa mal.Ftx1025
Ausgerichtet von Penelope
Easydor
“Boah, ich kann nicht mehr. Ich mach jetzt hier.”
“Ja gut, dann mach schnell.
[…]
Was dauert denn das so lange?”
“Ich kann nicht.”
“Was, warum denn nicht?”
“Ich kann nicht, wenn jemand guckt.”
“Aber ich guck doch gar nicht.”
“Du nicht, aber der Baum.”Ftx0925
Ausgerichtet von Easydor
Easydor
Piano-Mann
Ich bin der Piano-Mann
ich setz mich ans Piano ran
leider ist es etwas angegraut
ich spiel es trotzdem leis und laut.Es lässt sich fröhlich, munter spielen
und die Tasten, die mitunter fielen
verbergen ihren Kummer kaum
wie meine Träume, die schon Schaum.Kannst du es hören, da fehlt ein Ton
da klappert nur die Saite rum
der Seele fehlt die Vibration
so bleibt die Taste leider stumm.Das Lied das ich hier spielen will
erinnert mich an Ilsebill
das nich so will as ick wohl will
Am Ende bleibt es still.o/1MS\o | #WeAreNatenom
Nichts, aber auch gar nichts konnte ihm so sehr die Laune verderben wie ein schlecht gestimmtes Klavier.
Duncan Idaho
“Mhhh, nur meine linke Hand ist noch zu gebrauchen – also werde ich mal dieses Stück probieren:
Etüde für die linke Hand allein in As-dur, Op. 36 von Béla Bartók.
Ob dies auch ohne Beine für die Pedale funktioniert? Wird bestimmt keiner merken….”Penelope
Schon immer, schon als ganz kleines Mädchen, wollte sie Klavier spielen lernen. Bei ihrer Freundin durfte sie manchmal ein bisschen klimpern. Sie selbst bekam nur blöden Blockflötenunterricht.
Nun hatte sie seit Jahren ein eigenes Instrument. Aber ach, der Beruf, die Freunde, sie kam einfach nie zum Üben.
Heute würde sie sich aber durch nichts abbringen lassen. Sie würde sich so lange an das Instrument setzen, bis sie ’Autumn Leaves‘ fehlerfrei beherrschte!
bettina_rbe
🎵 🌷
Ftx0825
Kein Bild und kein Text gefunden
Ftx0725
Ausgerichtet von Andreas Kilgus
Kein Text gefunden
Ftx0625
Ausgerichtet von Easydor
Thuni 🐟
Die fünf Freunde waren den ganzen Tag am Strand und Frau Karin würde sich schon Sorgen machen, schliesslich wurde es schon dunkel und die Flut würde auch bald einsetzen.
Sie beschlossen zu gehen.
“Und was ist mit mir?” fragte Kevin.
“Grab dich selbst aus, wenn du nicht ertrinken willst.” antwortete Anja fröhlich.fin 🦣
“Ich hab’s. Ich hab’s”
“Ich mag’s nicht mehr.”
“Man. Zuerst heulst du uns das Ohr ab und ich grab hier den halben Strand um. Und jetzt willst du nicht mehr? Na los jetzt!”
“Jungs, ey“, dachte Julia und grinste schadenfroh als Tom sich den sandigen Kaugummi angewidert in den Mund steckte.Andreas Kilgus
Die Sonne weicht, der Tag verrinnt.
Die Dunkelheit, die bald beginnt –
dem Schein der Lampen weicht sie aus,
die Kraft der Kegel meidend,
nur drum herum ist sie zu Haus,
leicht an der Störung leidend.Die Kinder ficht all das nicht an,
beidseits der Stirne: Strahlen.
Die Welt zieht sie in ihren Bann.
Kein Eintritt zu bezahlen.Alles voller Wunder.
Jede:r ist Erkunder.Mit reicher Beute geht es heim,
der Schatz ist nicht zu greifen:
Ist nicht im Käscher, sondern Keim
neuer Gedankenschleifen.Ogenblick
Gebannt starrten die 4 Kinder auf die Stelle im Sand, unter der sich jederzeit etwas regen sollte. “Was meint ihr, wie viele schlüpfen werden?” “Vielleicht hundert?” “Soo viiieeele?” “Hey ihr da unten”, flüsterte einer der Jungen, “kommt ruhig, wir sind hier!”
Und so warteten sie in der Dunkelheit, nur die Stirnlampen gaben etwas Licht. Die Wellen plätscherten leise an den Strand, die Luft war lau. Eine kleine Gruppe von Kindern wartete auf die Babies, die sie beschützen wollten.Sascha Niedrig
“Ach Ludo, mir macht das echt nicht so viel Spaß, wie dir. Ich finde, unsere Eltern übertreiben es mit dem UV-Schutz und morgen in der Schule gibt es sicher wieder Ärger, weil wir übermüdet sind. Ich will tagsüber draußen spielen!”
Ftx0525
Ausgerichtet von Andreas Kilgus
CEO Zahnfee Corporation GmbH
Da standen sie, die beiden Fabrikschlote, etwas verschämt blickten sie runter auf den Nachbarturm. So viel Freude brachte dieses RiesenKarussell den Menschen. Alle lachten, jauchzten.
Und sie selber?
Aber eines Tages… Eines Tages würden auch sie die Menschen zum Lachen bringen. Sie würden aufhören zu rauchen und zu Rutschtürmen umfunktioniert. Jawoll! Nichts wünschten sie sich sehnlicher. Die Lichter waren schon mal ein Anfang! Immerhin.Easydor
Ihr Haar im Wind zerzaust, die Augen lachend aufgerissen. Überflutet von Glück und Nervenkitzel schrie er es: “Willst du mich heiraten?!” Ein lautes “Jaa! Juhuu!” von ihr machte ihn völlig glücklich. “Wirklich?!”, schrie er und sah ihr glückliches Gesicht hinter dem anderen Mitfahrer wieder auftauchen. Sie lachte lauthals mit Tränen in den Augen. Er konnte sein Glück nicht fassen, er hatte sich getraut und sie hatte wirklich “ja” gesagt.
Als sie unten zittrig aus ihren Sitzen stiegen, fiel sie ihm um den Hals: “Ach, das war toll. Was hast du da gebrüllt? Ich hab kein Wort verstanden.”bee
Seit dem Ende der Bungeewelle hatte Mötzkes Kletterparadies erheblich an Attraktivität eingebüßt
petros
Fliegend, fast
Nur von dünnen Ketten
Vor dem Fall bewahrt
Runde um Runde
kommt das graue Ungetüm vorbei
Industrie, schon sehr betagtIn grauen Zeiten
Rauchte der Schornstein
Schwefel lag schwer in der Luft
Es schaffte Arbeit
Doch lag man oft auch
Viel früher starr in der GruftNach dem Spass
Runde um Runde
Versuchen wir mit Vernunft
Herauszufinden wie wir
Gut leben heute
Und gestalten die ZukunftPenelope
„Ich habe es genau ausgerechnet.
Wenn ich mich jetzt ausklinke,
lande ich so auf dem Riesenrad,
dass mich die dadurch umgelenkte Bescheunigung direkt auf die Spitze des linken Turmes katapultiert.
Wirst schon sehen Annegret.
Und Drei, Zwei, Eins und Uuuuuuui …“Ftx0425
Ausgerichtet von CEO Zahnfee Corporation GmbH
Mike G. Hyrm
umgraublaut mir
bibbernd zitterlich
ebenbildlich furchtsam
zuwenigst
malt sol
gefunkelflimmer
in meindein sein
dieser wahrscheinlichkeitFtx0325
Ausgerichtet von Mike G. Hyrm
CEO Zahnfee Corporation GmbH
Kind, Wind, Find den Fehler im Bild.
Es könnte alles so schön sein, wäre da nicht die Gleichgültigkeit.
Sand, Strand, Plastikwand.Ftx0225
Ausgerichtet von Annie
Lam ‘al Adie
Charlie Brown will spielen
Wind weht in kahlen Ästen
Drache fliegt nicht mehrOstfriesin
Verspielt
VibrierendVerliebt
VerwegenVerweht
VogelfreiVerfangen
VersehentlichVerflucht
VerdrossenVerloren
VerzichtbarVergessen?
Mike G. Hyrm
da hat sich ein drache in mir vergeästelt
flüstert sie im seuselnden hoffnungswind
ojemine welch zartbitter abenteuerliches kind
vermag in zeitloser urzeit
ein solch famoses wesen begleiten
strömungen spüren
tragen leiten lassen
ungestüm wild
ohne bewußtes ziel
wahrhaftig aus dem bauch heraus
kann das mal eine bruchlandung sein
aufstehen ist dann eine wohlsame medizin
vor allem nie den sand
auf dem hartgefrorenen boden verstreuen
lieber zwischen den zehen genießenFtx0125
Ausgerichtet von Ostfriesin
bettina_rbe
Die ente kommt mit
ins neue jahr 🦆
fröhliches 2025 🎈🍀Mike G. Hyrm
wellenformende entlichkeit
famos steintrist
quadereingekreist
durchbricht der einblick
deutlicherkennbar
hinaus
hinüber
hinfort
wolkig umrahmende
wassersehnsucht
wenn nicht heute
dann auf jeden fall
gleichsoforto/1MS\o | #WeAreNatenom
Ihn graute jedesmal davor, wenn er Post für die Meerkade hatte.
Es war zwar ein idyllisches Gässchen direkt am Wasser, aber eines der Häuser dort hatte statt eines Wachhundes eine “Wachente”.
Die sah zwar niedlich aus, so wie eine zu gross geratene Ente für die Badewanne, doch wenn es zu lange dauerte, Sendungen in den Briefschlitz zu stecken, musste er jedesmal aufpassen, dass die Ente nicht nach seinen Hosenbeinen schnappte.
Ftx5224
Ausgerichtet von CEO Zahnfee Corporation GmbH
Ostfriesin
“Der Traum der Influenzerin”
…Und endlich habe ich das Ziel meiner langen Suche gefunden:
MICH selbst!
Im Selfie-Hotel kann ich meiner Selbstverliebtheit ohne Scham nachgehen und bleibe dank Filter im Netz ewig jung. Hier checke ich nie wieder aus…Ftx5124
Ausgerichtet von Mike G. Hyrm
CEO Zahnfee Corporation GmbH
Lehrbuch, Sozialwissenschaften, Seite 64. Kapitel Wahrnehmung.
Gesetz der Nähe: Reize, die nahe beieinander sind, werden als zusammengehörig wahrgenommen.
Gesetz der Ähnlichkeit: Reize, die sich ähnlich sehen, werden als zusammengehörig wahrgenommen.
Ftx5024
Ausgerichtet von petros
Mike G. Hyrm
die freiheit
zu sein
was ich bin
entscheide ich
für dich scheine
ich etwas zu sein
was ich für mich
nie sein werde
und nie sein will
scheinbarkeit
ist trügerisch
ich jedenfalls
in allen
kunterbuntmannigfaltigen
facettformen
genieße mein mich
jeder zeit
in jedem blitzen
der wahrnehmungFtx4924
Ausgerichtet von Mike G. Hyrm
petros
Der Bibliothekar vorm Bücherregal:
Ich hoff’, was ich tu’, ist nicht fatal
Wenn ich nur noch ein Plätzchen find
Wo ich ein Buch reinstell’ geschwind
Wo? Das ist schon fast egal.Mike G. Hyrm
was mag
an der
nächsten buchecke
liegen
welche seite
meines lebens
wird dadurch
berührt
wie verändert es mich
wenn ich diesen
schritt tue
die nächste
seite umblättere
tief hineingesogen
zeitverlierend
lausche ich
staune ich
gedachte gedanken
mal fiktiv
mal real
mal ein kuddelmuddel
aus allem möglichen
und dann
gibt es diese
die mich
mein ganzes
leben
voller gänze
begleiten
von denen ich
erzähle
darauf zurückkomme
zitiere
in denen ich lebe
bücher
leben mich lebendigFtx4825
Ausgerichtet von Duncan Idaho
Mike G. Hyrm
Spuren
hinterlassen
auf meinem Weg
ist leicht
wenn ich lebe
wenn ich liebe
wenn ich denke
wenn ich entscheide
Doch wie sieht mein Pfad
ohne Schuhe aus
ohne Hilfsmittel
ohne Kleidung
ohne Dinge
purichmich fühlen in meinem Leben
kann ich mich selbst dann
tragen
ertragen
erleiden
aushalten
spüren
nachempfinden
oder schlüpfe ich doch gleich in meine heimeligen Hausschuhe? Vielleicht versuche ich es auch gar nicht & mache lieber den Natur-TV-kanal an!?
Neuanfangsschwere!Ftx4724
Ausgerichtet von Eightfiftythree
Kein Bild gefunden
CEO Zahnfee Corporation GmbH
– Du, Darth?
– Ja Mausi?
– Als Christbaumanhänger für Nerds sind wir zum Verksuf angeboten worden. Und jetzt stehen wir hier. SO!!! *guckt an sich runter.
– Ja Mausi.
– Schau uns an. Wir sind nicht bei einem Nerd gelandet, sondern bei einem gelangweilten 9-Jährigen!
-Pssst. Da kommt der Erzeuger des 9-jährigen!– ICH BIN DEIN VATER, LUC. So eine Sauerei im Zimmer. Räum endlich das Zeug weg!
Mike G. Hyrm
Darth Mouse
oder
Mouse Vader
modular
abwechslungsreich
veränderbar
Beherrscherinnen
der Usb-Galaxie
Absolut
Kompromisslos
schlichtweg
lochaufimkopf
mit OhrhelmFtx4624
Ausgerichtet von Mike G. Hyrm
Keine Texte gefunden
Ftx4524
Ausgerichtet von Ellen Bonte
Nichts_weiter
Er ging
als wäre er gekommen,
als könnte er einfach so
verschwinden.
Die, die ihm nachsahen,
hätten ihn beinahe aufgenommen
im Loslassen.Mike G. Hyrm
hier ist
an diesem ort
ob tag
egal
wie nacht
tumult
gewirr
menschpersönlichkeiten flanieren
atmenleben
reden
fragen
antworten
gehen
stehen
denken
streiten
lieben
finden
verlieren
zeitgehetzt manchmal
manchmal völlig gelassen
unatürlich bleibt
naturgemäß dabei
die menschgeschaffene
umgebungsgestalt
kühl strahlt
beton
glas
mauern
stahl
leuchten
auch bei den hitzigsten
wortgefechten
dem murmeligsten
gesprächsgebrabbelraunen
wo ist mein
löwenzahn
abgebliebenKathante
Wir saßen schon eine Weile still nebeneinander auf der Bank in der vollen Wartehalle des Bahnhofs, als sich der greise Herr mit dem Hut zu mir drehte, mich mit wässrigen Augen ansah und sagte: “Wissen Sie, junge Dame, Sie erinnern mich an sie. Als ich in Ihrem Alter war, sind wir viel zusammen gereist. Heute bin ich alt und allein und die Reise heute wird meine letzte sein.”
“Wohin geht sie denn?”, fragte ich.
” Zu ihrem Grab, damit ich ihr sagen kann, dass ich bald wieder bei ihr bin.”Alexander Goeres 𒀯
Endlich war er bereit, mir die Daten zu übergeben. Geheim, an einem öffentlichen Ort.
“Kommse in die Markthalle, Café Rauchklappe”, sagte er und hustete in den Hörer.
“Was!?”
“Das findense schon. Aber allein. In einer Stunde!” Dann brach das Gespräch ab.
Und da stand ich nun. Kennzeichen weiße Kopfbedeckung und zwei Tassen Kaffee. Das würde wohl doch nicht so leicht, wie ich gedacht hatte.Ftx4424
Ausgerichtet von CEO Zahnfee Corporation GmbH
Eicke 🫧
Wind Nordost, Startbahn null drei…
bettina_rbe
abiku en yoruba
enfant cher enfant
parti te nourrir
de la terre illuminée
des astres
reviens petit reviens
pour manger
à nouveau
la terre noire
de ce mondeEllen Bonte
Rebecca, kommst du?
Aber Mama, der Engel sagt, die Lösung aller Probleme kostet nur eine freundliche Geste.
Rebecca, was erzählst du für einen Unsinn. Es gibt keine Engel. Und die Lösung aller Probleme ist mit Gesten sicher nicht zu haben. Und jetzt komm, ich muss zum Yoga.
Aber Mama, der Engel steht doch da.
Jetzt hör auf mit dem Quatsch. Ich komm zu spät.
Der Engel sagt, ich soll dir ausrichten, du bist die Mutter aller Probleme.
Und wer ist der Vater?
Mike G. Hyrm
nässetrocken
nebelklar
unangekleided
wetterwitterungsbedarfbedingt
kapuzenkapauz
blümigreichendübervoll
weghinwegschreitend
rückvorwärtshintenan
körperstillwiegendwagend
seheich
höremich
atmeauseintief
berührendbeeindruckend
überwältigendeinsamzusammen
schlammfreiübersät
kommeich
näher
tränenregenfeuchtglitzernd
regenbogenerwartend
abgewandeltabgewand
näher
binfast
dortda
reichefriedvoll
einherzens
gebenspräsentgeschenk
friedvollentzückend
glanzvollzufrieden
endetnieFtx4324
Ausgerichtet von Mike G. Hyrm
CEO Zahnfee Corporation GmbH
Stück für Stück setzt sich die Welt für uns zusammen. Ein besonders grosses Stück am Tag, an dem du zu verstehen beginnst, dass tatsächlich all die 100en von Farben, die 1000en von Farbtönen nur aus ROT- BLAU – GELB entstehen. Die optische heilige Dreifaltigkeit. Aus so wenig wird so viel! Life is life.
Ftx4224
Ausgerichtet von Mike G. Hyrm
Keine Beiträge gefunden
Ftx4124
Ausgerichtet von Mike G. Hyrm
bettina_rbe
durchschaut
von der
glasharfeCEO Zahnfee Corporation GmbH
Wasser in Glas, Augen hinter Wasser, sehen klar und doch nur Zerrbilder. Alles eine Frage der Perspektive.
„Arielle!!! Komm schon! Wir wollten doch noch in einen anderen Shop ein Bikini für den Urlaub kaufen!“DragoMikh
Am Ende besteht der Menschliche Körper zu über Hälfte aus Wasser. Und eben jenes Wasser hatte ihn schon immer fasziniert. Egal ob Mann, Frau, Kind, oder Greis. Jeder konnte am Ende auf diesen elementaren, klaren Stoff reduziert werden. Und jetzt hätten sie ihn fast erwischt. Kommissar Schlosser stand in der Mitte des Kellerraums, in Regalen an den Wänden reihten sich die Gläser, die Trophäen.
Ftx4024
Ausgerichtet von Dr. Sarah Pohl
CEO Zahnfee Corporation GmbH
Ach Ach!!!! Ich mag nimmer. Wir sind DAS popkulturelle Ereignis der vergangenen 50 Jahre. Was sag ich? 100 Jahre! Und was haben wir nun davon? Ein paar Kinder beweinen unser Erlischen, wenn sie ins Alter kommen um die Grausamkeit der tödlichen speienden Vulkane und Meteoriten zu realisieren. Ok. Aber sonst? Hängen wir in Museen rum, prangern von T-Shirt. Was für eine Nicht-Existenz soll das sein bitte? Ach, Ach…
Mike G. Hyrm
dinos
obmittel
obklein
obgroß
immerzu stets
ebenso gewesen
recht famos
in aller munde
tun kunde
über die vergangenheit
sinniere
flaniere
spaziere
im wald
ups
was kommt
da angehoppelt
süßspitzzahn
mit mamaschnabel
ob ich sie
füttern darf
oder ich selbst
gar ein happen bin
auch das wird
eines tages
geschichte sein
gleich
spätestens
in fünf minuten
oder ich nehme
sprichwörtlich
die beine
in die hand
dann heißt es
später
er entschwand
geschwind
mit flatterndem
verstandFtx3924
Ausgerichtet von CEO Zahnfee Corporation GmbH
Dr. Sarah Pohl
“Hach,” seufzte sie und blickte hinauf in den Himmel.
Sie wussste, dass sie nicht mehr viel Zeit hatte, aber das war ihr egal. Der Lärm der zurückkehrenden Zugvögel, das sanfte Blau des Himmels und dieses warme Kribbeln der Sonne auf ihrem Körper, all diese Dinge waren es wert, erlebt zu werden, auch wenn sie ihr Ende bedeuteten.
Sie wünschte nur, dass ihre Karotten-Nase Nasenlöcher hätte, damit sie den Duft des Frühlings riechen könnte. Sie hatte so viel Schönes darüber gehört.Mike G. Hyrm
biegt sich die schneegestalt
der sonne entgegen
könnte es bald regnen
abtauen ist dann
abhauen in slow motion
nächsten winter
versprochen
gibt es ein neues schneewesen
vielleicht diesmal
mit Hut und BesenFtx3824
Kein Beitrag gefunden
Ftx3724
Ausgerichtet von o/1MS\o | #WeAreNatenom
Ann Effes
Ideales Wetter, nicht zu warm, nicht zu kalt. Durch den geradezu idyllischen Anblick des Holzsteges vor ihr eingelullt, durch das malerische Spiel von Licht und Schatten fast hypnotisiert, vergass sie, warum sie gekommen war: um zu prüfen, ob der Steg noch verkehrsfähig ist.
Im Krankenhaus grübelte sie noch einige Tage, ob ihr der Grund einfiel, als sie durch das Holz brach, oder erst, als sie sich 4 Meter weiter unten den komplizierten Trümmerbruch zuzog.Mike G. Hyrm
Ich wandleschreite
vorwärst
rückwärts
seitwärts
gehalten durch einen Weg
stillstand
sinnierend
ungefähr auf halber Strecke
schaue
ich zurück
nach vorne
zu allen Seiten
unter mich
neben mich
in mich hinein
beruhigt
friedlich
entspannt
stelle ich fest
Natur ist ein GeborgenheitsOrt
vieldeutbar undeutliche
Schatten umspielen
mich
meine
Gedanken-Gefühle-Seele
mein IchSein
im HierSein
Ich möchte
jetzt DortSein
und bin erstmal
hinweg
fort
genau da
wo ich zufrieden binStachelvieh
schritte
mit bedacht
vorwärts in bahnen
gemalt vom licht
das ziel erst
eine idee
vorstellbar
nähert sich langsam
beim schreiten
den spielraum
bedächtig vermessen
‘wege entstehen dadurch
dass man sie geht’ **franz kafka
Ftx3624
Kein Bild gefunden
Mike G. Hyrm
rundbaumigartig
ein abgeborchener
steinbaumstumpf
trotzig wildfahrig
dem demuntgestümen
witterungswetter trotzend
einst stein auf stein
empor gewachsen
gereift
vielleicht imposant
vor monatsjahren
vieledekadenher
vollendet gewesen
wenn überhaupt
jetzt jedoch
stück für stein
stein um stück
schluck von schluck
in zeitenraffgeschwindigkeit
abbröckelndbrüchig
dabei holzwesen
in form ähnlich
betrachten den zerfall
lächelnd
den auch sie ahnen
irgendwann ist jede zeitFtx3524
Ausgerichtet von Mike G. Hyrm
Mike G. Hyrm
meck
meck
meck
versteckt
ausgeheckt
alternative
zwischenraumlösungen
sind
nichtimmer
voller
glitzer
glimmer
glamour
praktisch
und doch
auf seine weise
magisch
denn in der
fantasie
ist schier
alles
jedes
nichts
mehr
als möglich… ich sehe was, was du nichts siehst und es fängt mit xcool an
Ftx3424
Kein Bild gefunden
Dr. Sarah Pohl
“Aua, aua, aua,” murmelte ein kleines Stimmchen, dann rief es laut “Mamaaaaaa!”
Als sich nichts rührte, schimpfte die Stimme weiter: “Meine arme Blatt-Spitze, das kneift so. Aua! Warum hilft mir denn niemand?!”Im sterilen weißen Licht der Anzucht-Kammer versuchte die kleine Pflanze die Hülle ihres Samens abzuschütteln, aber sie konnte sich nicht bewegen. Sie spürte die Anwesenheit der anderen Pflanzen um sich herum, doch die konnten sich auch nicht bewegen. Es war hoffnungslos.
Mike G. Hyrm
aaarrrgh käp’ten
bick grünblattsegler
lingsrechtsgeradevor voraus
aaaahhhhaaa
oooohhhhooo
beim klaklaklusterpiep
es ist die grüne minna
derdiedas berühmtgefürchtete
plattlaus griinböhrd
pippi-in-die-augen-raten
aiii maat
alle pumperlinge an die decke
macht die sechssiebeneindreiviertelpfünder klar
wir pfeffern ein wenig
salz in den quarkquatsch
macht achtern achtet daraus
was lungern die auch
vor unserer schmutzinsel rum
malleverleideten tuwasnichtgute
enterkapernFtx3324
Ausgerichtet von Viktoria D. Richards/Uddelhexe
Mike G. Hyrm
fellkleid
kleidsam
beides
auf jeweils
eigenbesondre
sichtartweise
eingeschnürt
platziert
gemeinsam
grimmiglächeln
umschlungen
eines
um des
anderes
anderen
mitohnewillenwahl
zeitengedankengefühl
altneu
neualt
allesmehrimmer
ansichtswahrnehmung
völlig
gefangenindividuell
im
nächstfolgenden
streichelbewußtseinsmomentstachelvieh
katerstimmung
wie schön doch meine dame ist
ich glaub ich mag sie sehr
sanft streicht sie durch mein seidenfell
dann lieb ich sie noch mehrdoch reicht es nun, so seh ich grund
dass ich mich so empöre
ich glaube fast das sie wohl meint
dass ich ihr ganz gehöreda irrt die gute frau sich sehr
wie kommt sie darauf bloß?
ich bin doch ganz mein eigner herr
ich hasse dich! lass los!Ftx3224
Ausgerichtet von stachelvieh
Viktoria D. Richards/Uddelhexe
Sie hatte in einem Ratgeber gelesen, wie es geht.
“Per Anhalter durch die Galaxis”, hatte der geheißen.Sie schaute nach unten. Der Verteilerkasten war nicht hoch, aber Runterfallen würde trotzdem wehtun.
Sie ballte ihre Hände zu Fäusten und schloss die Augen.
‘Neben den Boden fallen. Neben den Boden fallen…’dachte sie und machte einen Schritt.
Das Gefühl des Fallens fehlte.
Ihre Schuhe ebenfalls.Fliegen konnte doch nicht tatsächlich so einfach sein.
Oder doch?
Don Revog
“Verflixter Regen” murmelte sie ärgerlich und kämpfte sich durch die böige Nässe. Der Sturm versuchte ihr ständig den Schirm aus der Hand zu schlagen. Als sie nach vorne schaute, sah sie entsetzt, wie eine Flutwelle die Straße herunterkam. Mühsam erklomm sie einen Televonverteiler. Keinen Moment zu früh. Nun stand sie im Sturm auf ihrer kleinen Insel. Aber nicht lange…
Polizeirevier: “Nun Herr Poppins. Wo haben Sie Ihre Schwester zuletzt gesehen?”
Mike G. Hyrm
stromdeichaussicht
ach schönbezaubernd
hier stehendwartend
erinnerungen
sinnierend
in bordeaux
raufgehopstwahrgenommen
fehlt lediglich
ein paar
passendfühlender
wassersäckchenquanten
welche vollmutig
neugierig
diesen einmaligausblick
neufindempfindsam
allsinnendberührend
genießerfühlen
miterlebenmöchten
inklusive all
kosmischuniversell
facettenreichumfänglichem
pippi und pipapoDr. Sarah Pohl
Sie stolperte – zum Glück fing ein Laternenpfahl sie auf. Ihr war schwindelig, aber sie konnte jetzt nicht ausruhen. Hinter ihr wurden das Johlen lauter.
Eine Welle der Übelkeit erfasste sie und riss jede Hoffnung auf ein Entkommen mit sich. Sie taumelte gegen einen Stromkasten und riss die Augen auf. Rote Schuhe, wie in ihrem Lieblingsbuch.
Sie schlüpfte hinein, schlug die Fersen zusammen und die Welt verwandelte sich in einen Strudel.Als sie wieder zu sich kam war sie zu Hause.
Ftx3124
Ausgerichtet von Dr. Sarah Pohl
stachelvieh
augenblick
der brunnen ist am abend
mit lichtergold bestickt
das teilt er mit den wellen
jede bekommt ein stück
das ist die zeit wo staunend
man gern am ort verweilt
wir fühlen uns am wohlsten
dort, wo man gerne teiltMike G. Hyrm
aufkommende fastschwärze
zwischendunkelhell genannt
erscheinen funkelglitzerwesen
blickt fast jeder gebannt
dem leichtfröhlichspiel
von naturpurelementen
umrahmt vom blickenden lichteinfallumschwirren
steingehauenes plätscherrauschen
schwebend flötende gedanken
musizierend bewegende seelenheit
glücklichkeitsfrohsinn erfüllt
geballtummantelnde zufriedenheit
ergriffen von sehnsuchtsvollherz
tanze ich verwirrendbegreifend
umhergeführt in dem moment
lippenformensingendbettina_rbe
Espoir doré
jaillissant du
fond vert
s’accrochant
aux balustrades
tout entouré
d’un bleu minuit
tendreJohnnyThan
Sie konnte nicht erklären, warum Sie diese Orte suchte.
Heute fand sie die Reste des “Herrenhäuser Kuppelbaus”, in dem Menschen nach der großen Katastrophe unter einer großen Kuppel lebten. Jetzt war alles Ruine.
Beim Anblick des goldenen Brunnens fielen ihr die letzten Zeilen des Liedes ein, dass Ihre Eltern so gerne gesungen hatten:
Einst waren sie mutig, zusammen und wild
jetzt wird die Welt immer blasser
am Brunnen zu lesen ein einsames Schild
“Achtung, hier kein Trinkwasser”Ftx3024
Ausgerichtet von Viktoria D. Richards/Uddelhexe
Mike G. Hyrm
wildvoll rase ich durchs leben
voll spasshüpfiger lachseele
wind umzäuselt meine segelgedanken
klangvoll klappertrabend erschallt meine ohana
mithinterimmerda
glühendes augenbegeisterungsschauen
spüre ich pur
alles und nichts
leben und tod
trauer und hoffnung
überladen angereichert
von so unendlicher zufriedenheit
genießatme ich alles ein
so intensiv
ich glaube
es ist als
wenn ich ertrinken würde
nach luft schnappend
zappelnd im nasselement strample
ich spüre lebenDer Wortgefährte
Durch die Wüste
Aus der Wüste heißem Sand
zieht Schritt für Schritt die Karawane.
Heiße Sonne, trockene Lunge,
Kamele führt der Hirtenjunge.Durch Sand und Staub, durch Hitze, Wind,
wie man es dort in Indien findt.
Die Reise lang, der Weg beschwerlich,
Der Lohn ist karg, die Arbeit ehrlich.Ein Abenteuer als Gefühl,
und doch nur das Daheim als Ziel.
Der Junge sieht das Haus von Ferne
jetzt eilt er los und äß jetzt gerne.Die Herde eilt hinter ihm her
Der Tag war lang, die Hitze schwer.
Der Abend naht, nah auch das Ziel.
Im Bild schwebt vage das Gefühl:Der Hirte führt, die Herde folgt
in Sicherheit. Und das ist viel!Dr. Sarah Pohl
Schon immer hatte er sich einen Hund gewünscht, aber seine Eltern waren dagegen. Als sie ein junges Kamel zur Aufzucht mitbrachten, sollte dies auch ein Trost für ihn sein. Erst wollte er, trotzig, nichts mit dem Tier zu tun haben, aber dann gewann der Trotz aus der anderen Richtung: “Dann wird das eben mein Hund”.
Nie im Leben hätte er damit gerechnet, dass ausgerechnet Stöckchen Holen dem kleinen Kamel so gut gefallen würde. Oder gar, dass die ganze Herde mitspielen wollen würde.Ftx2924
Ausgerichtet von Dr. Sarah Pohl
Mike G. Hyrm
fenstrig
blümig
grünig
rot
flatterwesen
schaut verdutzt
wie
auch ich
wohl ebengleichso
grauflügel
fragt mich
bisste auch
verirrt worden
oder
wohnste
hier etwa
gibt es würmer
oder schnecken
gerne auch mal
fette zecken
sind leckaschmecka
was guckste so
und ich
guckte wirklich
soooooo
machte das
fenster auf
war kurz
darauf
auch sehr
froh
als das
piepmatssingeding
flatterlings
im rechten bogen
in die kurve
flugs biegend
hinausfluxfleuchte
dabei leicht
keuchte…
tschüssViktoria D. Richards/Uddelhexe
“Ich schwöre, ich habe es mit eigenen Augen gesehen!”
Die Mutter betrachtete erst den Vogel, dann ihre Tochter. Kopfschüttelnd ging sie zurück zum Herd, auf dem noch immer die Suppe kochte.
“Mama, der Vogel war eben IM Zimmer! Dann machte es Plopp, und er war draußen.”
“Kind, du schaust zu viel Fernsehen. Jetzt deck den Tisch!”***
Das Herz des Formwandlers schlug noch immer ganz wild. Fast hatte ihn das Menschenkind gefangen.
Aber eben nur fast.
Ftx2824
Kein Bild gefunden
Dr. Sarah Pohl
Tom, Jonas und Lily starrten gebannt in die Flammen. Noch waren sie zu klein, um in ihrem Versteck hinter einigen Sträuchern spürbar zu sein, aber das Holz für das morgige Osterfeuer war gut trocken und die Flammen wuchsen schnell.
“Meint ihr wirklich, dass das funktioniert?” fragte Tom zweifelnd.
Lily versicherte ihm, dass es funktionieren würde. “Wir haben Haare und Fingernägel von Herrn Möller an der Vogelscheuche angebracht, das soll für Voodoo-Puppen reichen, hab ich gelesen.”Mike G. Hyrm
huuiii
prasseln
knacken
es wird heiß
alles tanzt
drumherum
doch warum
bräuche füllen
keine bäuche
manchmal
ausblick in
einblick aus
furcht
angst
befremdlichkeit
unwohlsein
vor
menschen
meinungen
unbekanntem
anderssein
hautfarben
geschlechtern
da halten
sich gerne
nicht wenige
versuchend
verzweifelt
an etwas fest
tradition
kultur
religion
manchmal
gehört dies
wohl eher
in ein museum
wie ein
tyrannosaurus rex
dem wir auch
nicht wirklich
begegnen wollen
da er uns frisstFtx2724
Ausgerichtet von Mike G. Hyrm
o/1MS\o | #WeAreNatenom
grau und schwarz auf weiß
zerrissen und doch vereint
aus zwei wird eins
sehen und gesehen werden
doch ungehört auf ewigDragoMikh
Ein Leben, zwei Welten, sie war ich und ich war sie. Eine Entscheidung. Der eine, oder der andere Weg. Doch als wir uns sahen machte es keinen Unterschied, denn unsere Wege hatten uns beide ausgerechnet hierher geführt.
Dr. Sarah Pohl
“Eine verlorene Schwester, meinst du wirklich?”
“Na ja, vielleicht doch eher Cousine.”
“Ach komm, man sieht nicht mal die Nase. Dann auch noch ohne richtige Augenfarbe… Das kann alles und nichts sein, ein unmöglicher Vergleich.”
“Das ist doch gerade das Gute daran. Ich muss meine Interpretation nur überzeugend genug verkaufen, wie soll das jemand widerlegen? Vor allem, wenn wir zwei demente alte Damen zusammen bringen. So bekommt meine Oma eine reiche ‘Schwester’, die sie versorgt.”CEO Zahnfee Corporation GmbH
Zwei Fotoschnipsel, zerrissen, geteilt,
sollen zu einem Bild geheilt.
Sollte das sein?
Vielleicht nur zum Schein.Und doch, aus zwei wird eins, nicht meins, nicht deins.
Nicht stimmig und sie passen irgendwie doch. Es ist nicht zu fassen
Wie das Leben eben.Viktoria D. Richards/Uddelhexe
Sie stellte sich auf die Zehenspitzen. Ihre Füße zitterten, doch gerade so konnte sie sich selbst, fast bis zur Nasenspitze im Spiegel sehen. So sehr sie sich auch reckte-weiter ging es nicht.
Der Tisch erinnerte sich. An Zittern, an Zupfen, an Atem an der Kante.
Vor 60 Jahren hatte ein anderes Mädchen genau dort gestanden. Füße bleck. Plumpe Lippen geschminkt, die Beinchen nicht lang genug, um mehr als das dunkle Haar und die Nasenspitze zu spiegelnFtx2624
Ausgerichtet von ~Tilde #Gartenzaun
DragoMikh
“Ich hätte vor der Reise den Zielort besser auskundschaften sollen… Ob die hier auch Erd Dollar nehmen?” fragte ich mich, als der Abschleppwagen meine Zeitmaschine anhängte. Immerhin hatte ich sie der Zeit passend getarnt.
kolya
In my dream a Japanese animation studio created an anime series based on an old manga series that revolved around a car which continuously measured Tessim and would display the result on a roof top mounted LCD display, like a huge alarm clock. Tessim signified the distance to a specific particle in the universe and the design was considered iconic.
Hence the car was able to hunt intergalactic criminals through space. At the wheel was Anne Hathaway and her partner Anne Will who was keeping track of the bounties. Also she had a chip on her shoulder I think. The catch line of the series was: “Where there’s a Will, Anne Hathaway” Their arch nemesis was a sinister biker woman named Sophie Mono whose motorcycle always left a red trail. It was all rather silly.
o/1MS\o | #WeAreNatenom
“Jetzt sieh Dir das an! Das kann doch wohl nicht wahr sein!”
“Was ist denn los?”
“Ist das denn zu glauben?! Welcher Vollhonk war das? Es gibt nur ein #Banksy-Gemälde in unserer Stadt und genau davor wird diese Karre abgestellt! Dabei ist da doch ein Halteverbot!”
“Tja, was hast Du erwartet? Wenn #Falschparkende schon keine Rücksicht auf die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer nehmen, dass sie da etwa Rücksicht auf sowas wie Kunst nehmen?Ron Revog
Eigentlich mochte Abschlepp-Karl den Anzeigenhauptmeister. Der junge Mann bescherte ihm ständig ein gut gefülltes Auftragsbuch, indem er durch die Gegend zog u. Falschparker meldete.
Aber das war diese Woche schon das dritte realistische Grafito zu dem er geschickt wurde,das suggerierte, dass hier ein Auto falsch geparkt wurde.
Zugegeben. Ziemlich authentisch. Räder, Farben, Auto. Man könnte fast glauben,das sei ein echtes Parkverbotsschild.Mike G. Hyrm
autoradrat
speichige
speichen
klappernd
plappern
vor
gemaltbepinselsprühten
platten
wandflächen
quälend
dabei
singsang
erschallt
aus
wildknarzigen
autoradiolautnichtleisesprechern
kopfschüttelnd
personen
daran
vorbeiflanieren
denn
es
ist
doch
klar
wie
es
kommen
wird
abschleppen
sandstrahlen
ordnung
muss
hier
her
sonst
tun
sich
viele
so
schwer
kreativmuffelgesellschaftswesen
möcht
ich
weniger
werden
füge
noch
rasch
ein
paar
krakelige
krakeleien
hinzuCEO Zahnfee Corporation GmbH
Aus Archäologie Today:
„In einem Land vor unserer Zeit…. Es begab sich dereinst, dass Menschen sich mit Benzingetriebenen Vehikeln fortbewegten. Heute kaum mehr vorstellbar. Aber es existieren noch Ablichtungen von besonders denkwürdigen Exemplaren. Das hier zum Beispiel lässt darauf schliessen, dass man damals von Ästhetik eine ganz andere Vorstellung hatte als heutzutage; sowohl was das Gefährt, als auch die Stadtgedtaltung betrifft.“Penelope
“Warum hast Du denn gerade hier geparkt? Es gibt so viele tolle Graffiti in dieser Stadt.”
“Überleg doch mal.
Wenn da schon ein mega Gaffito ist, dann wird das doch so bald nicht übersprayt. Ehrencodex und so.Abgesehen davon kann ich dieses Hellblau mit Holzdekor einfach nicht mehr sehen. Selbst irgend ein blöder tag wäre mir da lieber.
Also, jetzt heißt es Daumen drücken, dass der Sprayer vor dem Abschleppdienst kommt …”Ftx2524
Ausgerichtet von DragoMikh
Mike G. Hyrm
Ich kann
Ich will
Ich werde
fahren um die Erde
betrachte alle Plätze
jedes Fleckchen
was mir gefällt.
Immer unterwegs
mit meinem treuen
Klapperrumpelbil
Du meinst?
Ich bin ein Hund?
Ja und?
Freiheit bedeutet doch
frei sein in Allem
Vor allen in den
Lebensweisen
Konzepten
dem Denken
ich müsstesollte
laut gesellschaftlicher Ordnung
irgendwie so sein wie: Wer?
Pfui … nee!
Ich bin ein Hund
ein Lebewesen
vor allem ist
meine Meinung
kunterbunt
Zudem und überhaupt!CEO Zahnfee Corporation GmbH
„Ich hatte heute Nacht einen seltsamen Traum.
„Was denn?“
„ Hunde sind Auto gefahren… Also nicht mitgefahren, sondern sie sassen am Steuer.… Überall wahren fahrende Hunde“
„Echt? Tönt tatsächlich skurril.“
„Was das wohl bedeuten mag?“
„Hmmm. Keine Ahnung. Aber jedes Kind weiss, dass Hunde nicht Autofahren können“
„Die glauben aber auch, dass WIR nicht Autofahren können! Miau!“
~Tilde #Gartenzaun
Mit letzter Kraft hatte sich der Kommissar an der Motorhaube des Dienstwagens hochgezogen.
“Räche mich”, war das letzte das er noch ächzend hervorbrachte, bevor er seinen Verletzungen endgültig erlag.Seitdem war Rex unermüdlich unterwegs gewesen. Und nun stand er dem Killer endlich gegenüber.
Er trat auf Gas und ließ den Motor aufheulen.
Durfte er das als Polizist wirklich tun? Aber wer würde schon einen Hund verdächtigen?Schlechter Beifahrer
Guck nich so blöde!
Hol mich hier raus!
Mir ist scheißwarm!
Tierquäler!Ftx2424
Ausgerichtet von Mike G. Hyrm
Ron Revog
“Es läuft nicht gut.”
“Doch Schatz. Das läuft toll.”
“Aber wir sitzen hier schon seit Stunden und es hat sich noch kein Kind von mir schminken lassen.”
“Die müssen erst warm werden.”
“Bei Deinem Auftritt haben sie geheult.”
“Hm…ja. Egal, wir werden fürs Event bezahlt.”
“Vielleicht wäre Katze und Clown das bessere Motiv für uns gewesen?”
“Ich hatte immer Angst vor Clowns. Diese Motive sind toll für’n Kindergeburtstag.”
“Ja schon…aber bei Dreijährigen?”CEO Zahnfee Corporation GmbH
Dia de los muertes, sie wurden an einem Tisch für vier platziert, da schien was durcheinander gekommen zu sein. Aber es war auch viel los.
Sie „Der Tod kommt ja nach dem Leben. Und vor dem Leben, da haben wir gar kein Wort für. Ist ja aber eigentlich dasselbe“
Er „Wie wär es mit Dot davor und Tod danach?“
Dieses erste Date gefiel ihr. Das könnte ja doch mal was werden.
DragoMikh
Es lief mir kalt den Rücken herunter. Ihre Blicke trafen mich, obwohl vier andere Tische zwischen uns lagen. Ich liebte meine Eltern. Doch nach der Beerdigung hoffte ich, sie würden endlich Ruhe finden.
Ftx2324
Ausgerichtet von CEO Zahnfee Corporation GmbH
Mike G. Hyrm
Es war einmal
ein TalNebel
Er entdeckte ein Schild
am Berg oben
mit Fähnchen bunt
flackernd beschmückt
Neugierig
wie Nebel nunmehr
oder eher weniger
bis nichts sind
war auch dieser
voller Wissbegierde
Umwabernd
umstreifend
schlang er sich empor
aus den Tiefen
bis zur Spitze
Legte sich in
jede feste Ritze
Kroch langsam
doch stetig
hochkonzentriert
auf dem Rücken
des Massivs
Im Endeffekt
deutlich zu weit
Schoß darüber hinaus
wurde zur Wolke
welche sich im Tal ergossbettina_rbe
ways’n steps
no one can teach
neither godot nor God
und jeder schritt auf dem grat so lebensbedrohlich wie Erstarrung.
Warum?
Weil es sich richtig anfühlt und der Berg da ist.
ways to live each’n every day
from birth to death.et encore
entre Glarus et Graubünden
il y a bien une crête
qui se trouve
dans les nuages
pour ceux qui
s‘y apprêtentRon Revog
Tourist: “Also was ich gerne wissen würde-“
Bergführer:
“Was wollen Sie wissen? Wo wir sind? Wohin wir gehen müssen? Warum die Fähnchen da hängen? Wie weit es bis zum Gipfel ist? Wie weit wir von oben schauen können? Ob wir über die Wolken kommen werden? Fragen Sie mich, ich kann Ihnen alles beantworten.”Tourist: “Ich möchte wissen, welcher Vollidiot sechs Betonsäcke über 2500m hoch geschleppt hat, nur um dieses blöde Schild einzubetonieren?”
DragoMikh
Das Schild stand schon seit einigen Jahrzehnten. Trotzte dem Regen, Wetter und Kälte. Wanderer mochten das Schild. Es markierte einen wichtigen Punkt auf dem Weg zum Gipfel. Und das Schild mochte die Wanderer. Sie waren kräftig, ausdauernd und hatten wenig Fett. Denn das Schild achtete auf seine Ernährung.
Ftx2224
Ausgerichtet von o/1MS\o | #WeAreNatenom
CEO Zahnfee Corporation GmbH
Startrek, das Holodeck. ENDLICH!!! Ein lang gehegter Traum geht in Erfüllung.
In welche Welt soll ich bloss eintauchen?
Ich weiss! Ein grosser Stein im Toskanischen Sommer. Weckt mich im Herbst.Mike G. Hyrm
im gründigen grund
schwarzes dunkel
erwartet mich
je höher ich
hinauf aufsteige
hinausklettere
umso blauer erscheint
das gänzlich ganze
so abgehoben begrenzt
durch weiße linien
unsicher verfolge
ich den zittrigen
schemenhaften schattenwurf
meines eignen selbstseins
um zu entdecken
was meine wahrnehmung
in der vielfältigkeit
wahrhaftig wahrnimmt
was ist der schluss
vom trug
wenn schlußendlich
mein ich mich frug
wessen wahrheit
ist sonderbar klar
spricht
für sichFtx2124
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CEO Zahnfee Corporation GmbH
„NOTFALL hat’s geheissen! Ich seh hier nur n Scheiss Ziehbrunnen, der klemmt. WAS SOLL DAS? Wegen sowas komm ich an nem SONNTAG hier raus? Hab weiss Gott was besseres zu tun als einen ZIEBRUNNEN zu reparieren. War grad Skat spielen mit den Jungs!“
„Tut mir ja leid. Aber morgen ist grosse Eröffnung und das ist DIE Hauptattraktion – Ziebrunnenerfahrung für jedermann“ Das muss morgen funktionieren!“
„Nun, wenn ich schon da bin. Aber es wird teuer. Das sag ich Ihnen!“
Mike G. Hyrm
war wahr gewesen
an wahrheit so belesen
lustig bunte kunte träum
vom schäumsteinigschönen brunnileinsein
ohne staubigen besen
dafür mit hängendem eimer
im grüneligen grünen
im kontrast der welt
lediglich scheinbar meiner
dacht ich seh ein dach
was war wahr dabei
jedenfalls
sprach brunosetta
das brunnen
woher kommt das brummen
bist du es einmaligere elmureeimer
musst du wieder
dieses seelenleidige
gesummse summen
dich fidelidumdarum
benehmen
ich hätts gerne weiterFtx2024
Ausgerichtet von o/1MS\o | #WeAreNatenom
Mike G. Hyrm
stolz stolziere ich mein mich
so stolziere ich
im sand
gebannt
entstand
eine symphonie
ich tanz
dreh mich herum
im kreis
ohne s…
scham meine ich
ich die eule nicht
ich die flaube nicht
denn ich glaube nicht
das jemand glaubt
ich wär ein pfau
schlau
gewitzt
überhitzt
nicht die gedanken
sonst könnten schranken
ranken
ich bleib
was ich bin
doch bin und spinn
ich hier
den ich bin ein tier
dir
eine verse
eine strophe
so tanze
ich nach meinem lied
was ich mag
du auchKastelzeichnerin
Heinrich die Möwe spazierte, wie jeden Abend, auf der Suche nach einigermaßen essbaren Hinterlassenschaften der gut betuchten Touristen, am Strand entlang. Wie so oft sinnierte er darüber, wie es wohl so wäre als Tourist. Einmal in ferne Länder reisen, aus dem Leben hier ausbrechen… was würde er wohl an fremden Stränden finden? Welche Leckereien würden ihn erwarten?
Lustlos pickte er nach einem abgekauten Pizzarand. Immer das gleiche, tagein, tagaus. Für den Rest seines Lebens.Ftx1924
Ausgerichtet von Dr. Sarah Pohl
Der Wortgefährte
🎵
Ein Männlein steht im Walde
auf einem BeinEs trägt in Blaubeerfarben
ein Mäntelein“Sag mal:”, fragt das Männlein klein,
“Hält das Tipi? Stürzt es ein?”Vorsicht walten lassen
hilft sicher sein!🎵
Mike G. Hyrm
Mein Dad hat mir oft davon erzählt, von unseren gemeinsamen AbenteuerWaldTouren, als ich ein kleiner Bub war. Seine Augen leuchteten immer wenn er davon erzählte, auch als ihn das ImmerMehrVergessen schon längst im Griff hatte. Das allerletzte Mal als ich ihn sah, nahm er meine Hand, sah mich mit seinen strahlenden Augen an & erzählte erneut amüsiert grinsend & leicht stockend von der urigen WaldAstHütte, die wir eines Tages im Frühsommer fanden … Ich liebe dich Dad.
CEO Zahnfee Corporation GmbH
Auszug aus der Broschüre „Galaxien- und Zeitreisen leicht gemacht“:
Aus unserer breiten Palette an Zeitportalen, finden Sie garantiert das Nonplusultra für ihre anstehende Zeitreise.
Neben den extravaganten Portalen und exquisiten Zeitreisetoren, finden Sie die nachhaltigen Forest Zugänge neu besonders für uWanda
Der Friedhof der Wale bekam eine neue Heimat. Ob ein Wald aber nicht etwas ungewöhnlich war? Hat da jemand etwas verwechselt?
“Schau mal Gepetto, weißt Du noch…?”
“Ja, Pinocchio.
Was ist das für ein seltsames Loch? Ich bleib lieber hier…”Ftx1824
Ausgerichtet von Mike G. Hyrm
Ron Revog
Der gemeinsame Tag war herrlich gewesen. Die Shoppingtour durch die Kleinläden der Altstadt. Die tolle Bootsfahrt durch den Hafen.Das romantische Essen im Restaurant,mit dem Ausblick auf die im Sonnenuntergang heimkehrenden Fischer. Dann Kino und schließlich die gemeinsame Nacht.Auch total süß,dass er ihr diesen beleuchteten Schirm geschenkt hatte. Er ist einfach fantastisch und sieht gut aus. Und trotzdem: Von einem Mann mit dem Nachnamen Kamasutra hatte sie mehr erwartet.
Der Wortgefährte
Du hast Kirschblüten versprochen
Es regnet
Unter dem Schirm ist Licht
Doch die Seele wurde klamm.Eine gefüllte Klangschale antwortet nicht
Und ist das Frühling?Warten in sich
Penelope
Das hier sollte Regen sein?
Nein, das konnte nicht sein. In all den Büchern, die sie gelesen hatte, wurde Regen als nass, kalt, unfreundlich, ja sogar gesundheitsschädlich beschrieben. Sie hatte sich wirklich gut vorbereitet, bevor sie diesen Planeten betrat.
Aber das hier, das sah nicht aus wie Regen, eher wie Licht, reines Licht – nein, besser – wie Glück! Pures Glück, das vom Himmel fiel.
Weg mit diesem Ding, diesem Schirm!
Ahh! Das war wundervoll …Ftx1724
Ausgerichtet von Holger_Marlow
Der Wortgefährte
🎶
“Ich schmied’ det Eisen dat es kracht
bis Stolpe an der Peene,
und wenn das Eisen fertig ist
kommt’s unten anne Beene
vom Pferd, dat immer stolpern tut.
Ich schmied’ det Eisen vor der Nacht
Gott hilft mir, Gott ist gut!”🎶
Ron Revog
“Beeindruckend, wie viele Mönche Ihr als Handwerker hier auf dem Markt einsetzt, werter Abt. Aber warum sitzt jener Mönch so seltsam auf dem Ambos an dem er arbeitet?”
“Bruder Long ist einer unserer unfreiwilligen Zugänge. Er wurde vom Präfekten überstellt,weil Weibsvolk sich von ihm belästigt fühlte. Immer wenn sich eine holde Maid näherte,stand seine Tunika weit vor. Er ist äußerst gut ausgestattet. Seitdem er so arbeitet,gibt es keine Probleme mehr. Idee der Oberin.”Ftx1624
Ausgerichtet von Der Wortgefährte
Penelope
Ach, geliebter Heinrich,
bei uns war es Liebe auf den ersten Blick,
schon damals,
im Sandkasten,
auf dem Spielplatz,
der heute ein “Naturerlebnisplatz” ist,
hatten wir uns versprochen,
wenn einer zuerst gehen muss,
dann treffen wir uns hier.Und da bist Du.
Ich habe Dich sofort erkannt.
Kalt und hart.
Aber warte nur,
wenn die Sonne kommt,
dann schmiegen ich mich endlich an Dich.o/1MS\o | #WeAreNatenom
Keiner weiss, wie lange schon
Umrahmt von grün und braun
Keiner weiss, wie lange nochEasydor
Kann es sein? Ist es möglich, dass er im Lauf des Tages anschwillt und in der Nacht wieder schrumpft? Wie ein sehr langer Atemzug über den Tag hinweg? Dem Auge nicht sichtbar, und auch mit den Händen…? Nein, sie tastete jetzt schon seit 2 Stunden, sie fühlte es nicht. Aber sie hatte es doch gehört, das Knirschen, das sanfte Vibrieren, ganz eindeutig. Die ganze Nacht. Und dieser Ton, dieser tiefe Ton; versuchte er ihr etwas zu sagen? Sie konnte jetzt nicht mehr gehen.
GEDANKENTaenze
Sie war sichtlich angetan von der Größe des Steins, ja sie empfand so etwas wie Ehrfurcht. Sie wollte ein Zeichen setzen und ihn umarmen so wie man Bäume umarmt. Wollte etwas von seiner Stärke ausstrahlenden Aura einfangen.
Kurz bevor sich ihre Hände auf den harten Stein legen konnten, spürte sie eine tiefe Wärme, die vom Innern des Steins kam, der zu ihr sprach:
“Achte den Raum zwischen uns. Sind es nicht gerade die Freiräume, durch die wir uns annähern?Yendolosch
“Sehnse, hier war dieser Riss, genau hier ist er rein, der Karlheinz.
Einfach weg.
Nur die Uhr hier, die ist geblieben, und seine Klamotten.
Aber eigentlich kann er ja gar keine Zeit gehabt haben, die auszuziehen, nicht?
Der ist ja direkt auf diesen Stein zu, und da hat er keinen Moment angehalten, direkt rein! Also müssen die Sachen da quasi, so, wie abgeschält worden sein, nicht? Wie wenn er so durchs Sieb gepresst wurde, und da ging nur er durch…”stachelvieh
ich bin wie du
wir ähneln uns
ein gemisch aus
verschiedenen stoffen
sichtbar sind wir
dem der uns sehen will
mit unserer kontur
die glattes umschließt
und ebenso schrunden
mögen wir zuweilen
auch hart erscheinen
eine berührung entfacht
die wärme die uns
gezeugtslowtiger
“Bis hierher und nicht weiter!” Aber der Beton verhärtete seit März und wurde nur noch steif weitergeschoben. Das Rübenbeet konnte sie vergessen. Es war keine gute Idee gewesen, den mißlungenen Sauerteig ins frischgegossene Fundament nebenan zu werfen.
JohnnyThan
Es ist ein sonniger Tag. Vögel zwitschern. Insekten wuseln herum, mit ihrer ganz eigenen Art von Geräuschen.
SIE ist hochkonzentriert. Das hier ist die letzte Prüfung, nach 24 Jahren Vorbereitung. Langsam hebt SIE die Hände zum Stein, ohne ihn zu berühren. Konzentriert sich. Atmet ruhig.Dann ist es für einen kurzen Moment ganz still, als ob die gesamte Natur den Atem anhält.
Es ist ein sonniger Tag. Vögel zwitschern, Insekten wuseln herum. SIE… ist verschwunden.
Ron Revog
Mein Freund so kalt
Und ich im Wald
Dunkel die Nacht
Der Tag nicht erwachtWege voll wirren
Wir sind am verirren
Suchen von Sinnen
Zeit am verrinnenWeg von hier fort
Dem schutzlosen Ort
Weg von der Schlacht
In die wir gebrachtWolln nicht bekriegen
Einander besiegen
Weil Führer nur hassen
Sie morden uns lassenTag bricht herein
Es folgt Sonnenschein
Für mich zu ertragen
Doch Ihr hört mich klagenDenn mein Freund der Troll
Ist nun Stein.Nicht toll🖤traveling word
Da liegt es im Weg und lässt mich nicht rein.
Schwer, hart und kalt. Ein Herz aus Stein.
Die Hand warm und stark bewegt es kein Stück.
Der Geist leicht und frei, der drückt es zurück.
Gedanken ziehen ein, bringen Wohl und Licht.
Stein werde weich! Zerstöre es nicht!Dr. Sarah Pohl
“Was machst du denn da?”
“Ich kann den Felsen nicht anfassen.”
“Wie bitte?”
“Egal, wie sehr ich mich anstrenge, ich kann diesen Felsen nicht berühren. Ich wollte eine Probe von der Flechte da nehmen, aber es – geht – nicht.”
“So ein Qua- … Was zum…”Der Stein-Troll, der nur hatte verhindern wollen, dass die Menschen ihm die Augenbrauen zupfen, fragte sich, ob der Schutz-Zauber wirklich so eine gute Idee gewesen war. Aber rückgängig machen konnte er ihn jetzt auch nicht mehr.
Mike G. Hyrm
Schein
kühl mag es sein
an einem heißen Tag
doch Ursprung ist Energie
Verdichtung oder Feuer
ich spür mit allen Sinnen
die Kraft die Ur, die Zeit
so lass ich mich inspirieren
vom ewig scheinbar Unvergänglichemo/1MS\o | #WeAreNatenom
Grau und erhaben, so steht er da
Keiner weiss, wie lange schonUmrahmt von grün und braun
Keiner weiss, wie lange nochjorger
Der Moment, als die gutmütige Jaqueline das erste Mal bei den Klimaklebern mitmachte, war für sie ein ganz besonderes Erlebnis.😇
Ftx1524
Ausgerichtet von Ron Revog
Wanda
Der Vulkan drohte erneut auszubrechen. Die Menschen waren voller Angst um ihr Leben, Hab und Gut.
Da kam Lurchi und hatte eine Idee:
“Kommt Leute, wir knoten den Vulkankegel mit einem Seil zu.”
“Aber Lurchi, der Boden ist viel zu heiß dort oben!”
“Mit unseren tollen Salamander-Schuhen passiert nichts!”Als sie wieder ins Dorf kamen, jubelten die Menschen ihnen zu und trugen sie auf Händen.
Über dem Vulkankegel waren nur noch kleine Rauchwölkchen zu sehen.Der Wortgefährte
Lurchis Freunde voll Verdruss
warten endlos auf den Bus:
denn sie kauften zuversichtlich ein
Partygags von Amazon Prime.Da sprang Lurchi ein – wie schön:
holt selbst die Ware im Citroën.So gelang die Party noch!
Salamander, lebe hoch!~Tilde #Gartenzaun
Es war nur eine kleine Kundgebung, doch sie würde noch Auswirkungen haben. Die Bühne bestand nur aus einem alten Lieferwagen. Ein einzelner Polizist war zur Sicherung abgestellt worden.
Der schwarz-gelbe Lurch streckte sich empor: “Waldgenossen und Waldgenossinnen, ich stehe hier vor fleißigen Mäusen, stolzen Zwergen, und wehrhaften Igeln. Wer aber für das Elend im Wald verantwortlich ist, ist klar: Es sind die Grünen!”Und lange schallt’s im Walde noch: Salamander lebe hoch!
o/1MS\o | #WeAreNatenom
Lurchi: “Wir sollen bei der #TourdeFrance teilnehmen!”
Lurchis Freunde sind nicht sehr begeistert.
Unkerich: “Tour de France? Sollen wir etwa #radfahren??”
Igelmann: “Etwa als Mannschaft?”
Mäusepiep: “Ist das nicht gefährlich?”
Hopps: “Ich werde Jan Ullrich sehen!”
Piping: “Hört sich nach viel Arbeit für mich an!”Lurchi versucht seine Freunde zu beruhigen:
“Nein, wir sollen bei der Werbekarawane Merchandise verteilen. Lasst uns den Transporter beladen.”Ftx1424
Ausgerichtet von Dr. Sarah Pohl
Wanda
Auf der einen Seite der Tempel zu Marmoor, auf der anderen der Kristallpalast des Waldemar von und zu Weinberg.
Aber Star des Abends ist Ceppa Schnirkel, sie raubt allen den Atem.
Diese zierliche Schönheit! Diese Anmut und Elegance!
Welch Farbkomposition!
Phantastico!Der Wortgefährte
“Mach Dir nichts draus” konstatierte die Schnecke aus Kriechenland und inspizierte mit aufgesetzten Stielaugen und wichtigwisserischer Miene den kristallenen Findling. “Das wird schon, das Material hast Du!”
Sie schob sich mit ihrem buntglattspiralschönen Haus ein Stück näher und sagte leise, aber so bestimmt, dass es der Kristallbrocken hören musste: “Weißt Du, mein Haus sah vor dem Schleifen auch unförmig aus. Wir müssen nur wegnehmen, was zuviel ist! Wirst sehen!”
Ron Revog
Er drehte den Gashebel voll auf. Die Schleimgeneratoren pumpten am Limit. Sein Gleiter jagte über die Ebene. Er hatte Mühe ihn bei dieser Geschwindigkeit unter Kontrolle zu halten. Das Kristallschiff war nah und dann hieß es Adieu rasender Planet.
Wie hatte er sich so verschätzen können? Aus dem All sah alles so ruhig, friedlich u. nahrhaft aus. Wie hätte er ahnen können, dass sich das Leben hier in Zeitraffer abspielt? Verdammt,wo kam dieses Kameralinse so plötzlich her?~Tilde #Gartenzaun
Die Tierkinder tollten alle bereits durch den Garten und sammelten die Eier. Nur die kleine Schnecke war noch auf der Terasse.
“Oh, wie schön! Ich habe was gefunden”, sagte sie plötzlich. Der Osterhase wollte gerade etwas einwenden, als sie sagte: “Ich weiß, das ist kein Osterei, aber ich freue mich trotzdem.”
Gerührt suchte der Hase in seinem Körbchen und legte ihr einen kleinen, eiförmigen Salat neben den Stein.Ftx1324
Ausgerichtet von Easydor
Ron Revog
Der dt. Bundesrat hat soeben den Weg zur #Cannabislegalisierung freigemacht. Damit fiel der Startschuss für
die ersten Cannabissamen-Bestellungen. Hier werden die Samen,die aufwendig in lichtundurchlässiger Folie verpackt sind, in Bremerhafen entladen. Jeder Pack enthält ein Samenkorn einer neuen Züchtung. Da jeder Person lediglich drei Pflanzen erlaubt sind, wird diese neue Züchtung präferiert. Jede Cannabispflanze dieses Sorte wird ca. 12m hoch und liefert 120kg Ertrag.~Tilde #Gartenzaun
Stairway to Heaven (Country Version by The Boss Hoss) – YouTube
Der Wortgefährte
Pablo Escobar (1949 – 1993)
war ein kolumbianischer Drogenbaron.
In den 1970er-Jahren baute er ein Drogenimperium auf. Er soll er bis zu 1,5 Mio $ am Tag verdient haben. Um das Geld zu lagern, ließ er Geldbündel stapeln, dass sie aussahen wie Strohballen, die zum Schutz in reißfestes Plastik verschweißt wurden. Die Ballen türmte er in Freilagern, überdeckt mit Planen.Ein Vorfahre des Drogenbarons war der Lügenbaron Münchhausen.
Quelle: Pinocchiopedia🤥
fortyeight
Eine besondere Absurdität liegt in der Idee, Heu ausgerechnet in Plastik zu hüllen. Ein leicht vergängliches Naturprodukt… Wasser mit Mikroplastik wird so dem nächsten Gras serviert. Für die menschliche Illusion von schimmelfreiem Heu. Gestapelte Riesenbausteine der Hybris…
… dachte Blackcat, bohrte seine Krallen tiefer in die grüne Scheußlichkeit und sog den betörenden Duft ein, der durch die feinen Löcher drang. Wenn ihr wüsstet, was ich weiß, dachte er.
o/1MS\o | #WeAreNatenom
Der kleine Blacky wusste, diesmal würde er das Versteckspiel mit seinen Geschwistern gewinnen.
Das würde er ihnen dann die nächsten Tage genüsslich unter die Nase reiben.Ftx1224
Ausgerichtet von fortyeight
Wanda
*Dystopie eines Badetags*
Angela und Chantal blickten geradezu katatonisch ins Leere. War es das, was sie von der Zukunft erwartet haben, als sie die populistische Partei wählten, die ihnen etwas “ganz anderes” versprach? Erzwungene Lust am Baden mit Plastikgläsern und verblichenen Badekappen.
Die neuen Weltherrscher Murks und Hocker müssen weg.
Plötzlich, fast unmerklich, steckte ihnen die Unterwasserorganisation eine Nachricht zu…
~Tilde #Gartenzaun
Solange das Wasser noch nicht die Schultern bedeckt, steht es uns nicht bis zum Hals.
Darauf sollten wir anstoßen!Ron Revog
“Der Naturschwimmkurs hat doch gut geklappt,hm?”
“Bitte? Zwei sind ertrunken.”
“Könnte schlimmer sein.”
“Könnte WAS?”
“Der eine wollte mit mir ausgehen.”
“Oh…”
“Der andere wollte mit DIR ausgehen.”
“Ugh…Und-?”
“Keine Sorge. Unfälle passieren. Eine eingeforderte Mutprobe an der falschen Stelle…”
“Manchmal bist Du-“
Sie fauchte: “Was? Kalt? Herzlos? Schatz, Du weißt, was sie mit Homosexuellen machen! Wenn herauskommt, dass wir-“
“Psst!”
…
“#ScheißAfD!”
“Stößchen?”*pling
Der Wortgefährte
Wir sind wie Marionetten,
das Wasser umschließt uns fest
In Heilewelt gefangen
vom Schicksal und vom RestWir sehn die Flut mit Sorgen
und sagen: “Uns geht’s gut!
Gefahren gibt es immer
wie gestern so auch morgen.”Doch unsre Herzen schlagen wild:
Wir haben es vergeigt!
Und trinken Sekt und Selters,
während das Wasser steigt.
Wir wellnessen in Enge
beklagen böse Zeit…Das Wasser steigt uns bis zum Hals
doch wir ertrinken nicht
Denn wir sind wie die Puppen:
die stört ihr Schicksal nicht.So halten wir zusammen,
vereint in dieser Flut
Und sollten Wellen toben:
Der Kopf ist ja noch oben.Die Puppen harren weiter aus,
im Luxus der Geschicht’,
in unsrer Marionettenwelt,
im Wasser bis zum Hals,
so dicht.Penelope
“Ja?
Ach hallo, Detlev.
Ja?
Ja, doch, ich habe Deinen Entwurf erhalten.
Wie ich ihn finde?
Nun… also… als ich Dir das Foto der Badenixen aus den 30er Jahren gezeigt habe, mit der Bitte es für die Arena-Badekappen-Kampagne modern zu interpretieren, da hatte ich mir das anders vorgestellt…
Nein.
NEIN!
Der Auftrag wurde schon an Denise vergeben.
Nein, derzeit habe ich keine neue Kampagne für Dich.
Ja, tut mir auch leid.
Ja, Küsschen, Küsschen.”’Oh Mann, der lernt es nie.’
Andreas Kilgus
- Juckt’s Dich auch so unter der Badekappe?
- Jou.
- Hörst auch Du schon knapp unter der Wasseroberfläche auf?
- Jou.
- Du hast also, wie ich, keine Arme und Hände, mit denen Du Dich kratzen könntest oder an den direkt vor unserer Nase stehenden Sekt kämest, richtig?
- Jou.
- Unser Künstler ist schon ein ziemlich grausamer, mieser Sack.
- Ich sage nicht, wie ich’s gemacht habe, aber deswegen treibt er da hinten im Wasser …
o/1MS\o | #WeAreNatenom
Isa war sauer.
Wieder hatte sie sich von Pia überreden lassen.
Es hiess, es sollte eine coole Poolparty geben.
Und jetzt hing sie hier in einem trüben Tümpel bei irgendeinem sektähnlichen Gebräu in Plastikgläsern rum.
Ihr brauner Koffer war auch noch beim Flug verlorengegangen.
Da musste sie sich von Pia diesen komischen braunen Badeanzug borgen.
Und damit kein Dreck in die Ohren kam, musste sie auch noch diese hässliche neongrüne Badekappe tragen.
Orrrrr.JohnnyThan
“Und das soll Kunst sein?” fragte meine Tochter mich mit großen Augen. Ich hatte ihr von Kunst erzählt – es gab jetzt weniger davon, daher war das Konzept ungewohnt.
“Du hast gesagt ‘Kunst liegt im Auge der Betrachtenden’ – also in meinem Auge tut sich dazu nichts. Was sind das für komische Gefäße? Was haben die auf dem Kopf? Ich verstehe es nicht”.
Seit der großen Katastrophe, die nicht plötzlich, aber dann sehr heftig innerhalb von ein paar Jahren passierte und viele Leben kostete, hatten solche Dinge wie Badekappen und Sektgläser keine Bedeutung mehr.
Ich sagte: “Ich würde das Werk ‘Genuß des Niedergangs’ nennen.” Dann liefen wir schweigend weiter, vertieft in unsere jeweiligen Gedanken.
Easydor
Unsre Füße
tief ins Sediment
gegossen
halten uns
hier im See
einander zugewandt.
Die Schultern
grün gesäumt
stehe ich
mit dir
jubelbereit.
Wenn das Wasser nun
nicht weiter steigt
ist das doch
ein Grund
zur Freude.Ftx1124
Ausgerichtet von Der Hundepapi
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#60 #Banksy #Cannabislegalisierung #culture #deutsch #Falschparkende #FreitagsTexterei #ftx1725 #FtxVWMN #FtxWWJJ #Gartenzaun #literature #Mammutmarsch #radfahren #RIPNatenom #SUV #TourdeFrance #ultimasNoticias #WeAreNatenom
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Erase All Kittens raises $1M Seed round for Mario-style game which teaches girls to code - Erase All Kittens (EAK) is an EdTech startup that created a ‘Mario-style’ web-base... - http://feedproxy.google.com/~r/Techcrunch/~3/7Rux-uPKKSg/ #sciencetechnologyengineeringandmathematics #swiftplaygrounds #unitedkingdom #codekingdoms #entrepreneur #unitedstates #co-founder #codecombat #javascript #cofounder #education #articles #director #partner #science #europe #shazam #black #html
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Innovatieve onderzoeksbenaderingen: katten met gehaakte hoedjes bestuderen https://www.trendingtech.news/trending-news/2024/09/39117/innovatieve-onderzoeksbenaderingen-katten-met-gehaakte-hoedjes-bestuderen #chronische pijn bij katten #gehaakte hoeden voor katten #EEG experimenten katten #behandeling osteoartritis katten #innovatieve dierenwelzijn #Trending #News #Nieuws
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Hey, #YouTubeTV, is there a subscription option where I can give you money and you substitute videos of puppies and kittens for political ads?
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Abertay University Ranked Top International School By Princeton Review
Abertay University has been named the top international school for videogame design, with programmes ranked in the global top 10 in both undergraduate and postgraduate levels.
Abertay extended its track record as one of the world’s leading universities in this year’s edition of the Princeton Review’s global rankings for games design courses.
Abertay is now ranked 8th in the world for undergraduate programmes and 7th at postgraduate level, the University retained its established place as the number one institution in Europe and the UK.
Professor Jim Bown, Dean of the Faculty of Design, Informatics and Business said:
These rankings are really important to us because they recognise the excellence of our academic staff and the student experience here at Abertay, while also providing crucial guidance to applicants making their decisions on where to study.
Maintaining our position as one of the world’s best providers takes a lot of hard work from our Faculty members and professional services colleagues, coupled with ongoing investment in the latest facilities and equipment and a strong commitment to working closely with the games industry and linking our approach to its needs.
Ryan Locke, Head of the Centre for Excellence in Computer Games Educationtold the SGN:
Abertay’s position as an international leader in games is based on our track record in delivering top quality education but also in the many strands of research, innovation and knowledge exchange work which underpin our programmes. When you study at Abertay you are learning from some of the very best in the business and our programmes are designed with the right mix of academic rigour, industry experience and enterprise support needed to support student success.
The Princeton Review recognised the strength of Abertay’s campus-based courses, including:
- Professional Masters in Games Development
- MSc Computer Games Technology programmes
- BSc (Hons) Computer Games Technology
- BSc (Hons) Computer Game Applications Development
- BA (Hons) Game Design and Production
- BA (Hons) Computer Arts
Rob Franek, The Princeton Review’s Editor-in-Chief, said:
The schools that made our lists for 2025 have awesome programs in game design. Their faculties are superb. Their facilities are state-of-the-art, and their alumni include many of the video game industry’s most successful designers, developers, and entrepreneurs. We highly recommend them to any student considering a career in this exciting field.
Abertay is the global birthplace of video games education, having pioneered the world’s first degrees in the discipline in 1997. It is also national Centre for Excellence in Computer Games Education, with specialist facilities including:
- One of Europe’s largest PlayStation 5 development labs.
- An Emergent Technology Centre comprising five specialist labs and studios for creative practice, research, and knowledge exchange.
- A Virtual Production Research Environment (ViPRE) lab with industry-standard motion-tracking and screen technology.
- A configurable Development studio offering collaborative working space for artists, designers and technologists to conceive and rapidly prototype digital and physical prototypes.
- A light-controlled Visual Design Studio for concept designers, illustrators, animators, and 3D artists to develop production art.
- A Usability Lab equipped with cameras, microphones, and an observation room for UX research, product testing, and audience research.
- A dedicated lab for student projects linked to research and knowledge exchange.
- A Competitive Gaming Lab kitted with 20 high-specification gaming PCs for play-testing by designers and researchers.
- Adobe Creative Campus status providing students with free access to the latest creative software.
Abertay games programmes use a workplace simulation approach where students from various courses, including artists, programmers, and games production managers, work together to create games as part of their degree programme.
Accredited by Tiga, the BCS, and others, the programmes are designed with input from industry and graduates have gone on to secure positions at some of the world’s most renowned games companies, such as Ubisoft, Sony, EA, Rockstar, and many more.
Dr Dayna Galloway, Head of the Department of Games and Arts said:
The games industry is highly interconnected, and we are proud to have more than 25 years’ worth of alumni who have gone on to help shape the sector. By giving our students a flavour of what it’s like to work in an industry environment during their time at university, we make sure they are well-prepared to go straight into the workplace and have the skills and experience required to succeed and to drive the industry forward.
The University’s annual Dare Academy games design competition fosters student teams who often evolve into successful start-ups, with winners receiving investment to further develop their prototypes and showcase their games. Abertay is based in Dundee, a city renowned as the birthplace of the original Grand Theft Auto franchise and the console edition of Minecraft. The University has played a central role in building the city’s reputation as a global hub for games design and according to the university, the majority of people working in the cluster are Abertay graduates.
As technology advances, the University is working to adapt both teaching and research to the needs of the future. Abertay is a key partner in the CoSTAR Network, a £75.6m project funded by the UKRI Arts and Humanities Research Council which aims to drive forward the converging games, screen, immersive and performance industries. As part of the network, Abertay recently launched the CoSTAR Realtime Lab, a new virtual production studio with bases in Dundee and Edinburgh designed to bring new opportunities and expert support to creative and technology companies working across the breadth of the creative industries. Abertay also plays an important part in the CoSTAR National Lab, due to open at Pinewood Studios.
Professor Ruth Falconer, Head of the Department of Games Technology and Mathematics at Abertay and Head of CreaTech at the CoSTAR National Lab, said:
The National Lab is the central hub of the CoSTAR Network and provides infrastructure that combines state-of-the-art facilities, technology research and an exciting series of industry and academic partnerships to fuel creative industries growth across the UK. The National Lab collaborates, innovates and experiments across the UK’s screen and performance sectors, supporting UK creative companies to innovate and grow ethically, sustainably, and inclusively.
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Ein „Kettenhemd“ aus Polymer-Nanomaterial. Verkettete Polymere könnten Schutzkleidung leichter und flexibler machen. #Polymer #Nanotechnologie #Chemie #Kettenhemd
https://www.scinexx.de/news/technik/kettenhemd-aus-polymer-nanomaterial/ -
Wasser – immer schon ein Thema
Der 22. März ist seit 1993 der Weltwassertag und wurde 1992 von der UN-Generalversammlung beschlossen. Seit 2003 wird der Weltwassertag von der UN-Wasser organisiert und wird unter ein bestimmtes Motto gestellt. Zu diesem Anlass haben wir uns in der Retrodigitalisierung Werke zum Thema Wasser herausgesucht.
Wasser ist für unser Leben unverzichtbar und sehr wertvoll. Die besonderen Eigenschaften von Wasser spielen auch in den Bereichen der Technik, Physik, Chemie oder Biologie, die auch zu den Sammelgebieten der TIB gehören, eine große Rolle. Egal ob im flüssigen Zustand als Wasser, gefroren als Eis oder als gasförmigen Wasserdampf: Wasser zeigt sich in allen Lebensbereichen und in der Wissenschaft. Das Thema Wasser findet sich auch im Altbestand der TIB und zeigt, dass Wasser schon in der Vergangenheit ein wichtiges Thema war.
Als technische Bibliothek haben wir zum Beispiel einige Werke im Bereich des Bauwesens. Wassermühlen waren besonders beliebt, aber auch andere Bauwerke, die im Zusammenhang mit Wasser stehen. Wir haben eine kleine Auswahl an digitalisierten Werken zusammengestellt:
- Theorie und Bau der Wasser-Räder (1858)
- Der Wasser-Mahlmühlen-Bau, oder Anleitung zur richtigen Construction sämmtlicher beim Mühlenbau vorkommenden hölzernen und eisernen Räderwerke und Gerinne, mit besonderer Beziehung auf die von Wasserkraft zu betreibenden Mahlmühlen (Atlas) (1856)
- Der Wasser-Mahlmühlenbau, oder Anleitung zur richtigen Konstruktion sämmtlicher beim Mühlenbau vorkommenden Räder und Gerinne, mit besonderer Beziehung auf die von Wasserkraft zu betreibenden Mahlmühlen (Atlas) (1865)
- Der Wasser-Mahlmühlen-Bau, oder Anleitung zur richtigen Construction sämmtlicher beim Mühlenbau vorkommenden hölzernen und eisernen Räderwerke und Gerinne, mit besonderer Beziehung auf die von Wasserkraft zu betreibenden Mahlmühlen (Hauptband) (1856)
- Vollständiges, theoretisch-praktisches Handbuch der Mühlenbaukunst, oder gründliche und allgemein-verständliche Anleitung zur Construction sämmtlicher neu anzulegender und zur richtigen Beurtheilung bereits vorhandener, durch Wasser, Wind, Dampf und lebendige Kräfte zu betreibenden Mühlewerke, welche durch Mahlen, Schneiden, Stampfen und Hämmern im praktischen Leben von Wichtigkeit sind (1. Band + 2. Band) (1840)
- Vollständiges, theoretisch-praktisches Handbuch der Mühlenbaukunst, oder gründliche und allgemein-verständliche Anleitung zur Construction sämmtlicher neu anzulegender und zur richtigen Beurtheilung bereits vorhandener, durch Wasser, Wind, Dampf und lebendige Kräfte zu betreibender Mühlenwerke, welche durch Mahlen, Schneiden, Stampfen und Hämmern im praktischen Leben von Wichtigkeit sind (1.Band, 2. Band, Atlas) (1832)
- Worinnen enthalten: die Weise, wie der Grund der Schleußen in einem schlechten Erdboden zu legen ist. Beyspiel dessen an der ehemaligen Schleuße im Bassin zu Dünkirchen. Beschreibung mittelmäßiger Schleußen, das Wasser zum Vortheil eines See-Hafens zu dirigiren. Bau der hölzernen Schleußenböden. Vom rechten Gebrauch der Spundpfähle. Von Anlage der Roste zu den Schleußenböden. Von dem dazu gehörigen Eisenwert. (Zweyter Theil, Dritte Ausgabe der Version) (1767)
- Enthaltend: eine umständliche Beschreibung der Maschinen zu Vertiefung der Seehäven. Von Gründung im Meere, durch eingesenkte große Steine: durch Kästen, welche mit trockenem Mauerwerke angefüllet und ins Meer gesenket werden: durch über einander gelegte prismatische Kisten. Von denen für Seehäven gehörigen Gebäuden, insonderheit von den Schiffs-Docken. Wie man sich der fließenden Wasser bey Belagerungen und im Felde nützlich bedienen kann. (Zweyter Theil, Neunte Ausgabe der Version) (1770)
- Beyträge zur Wasser-, Brücken- und Straßenbaukunde oder wissenschaftliche Darstellung der in den neuesten Zeiten ausgeführten oder in der Anlage begriffenen Bauwerke und Beschreibungen der vorzüglichsten Maschinen (1.–6. Heft) (1808–1812)
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http://miod.online.fr/software/openbsd/stories/zaurus1.html
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