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#lizenz-cc-by-4-int — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #lizenz-cc-by-4-int, aggregated by home.social.

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  1. Start ins Bibliotheksleben: TIB begrüßt neue Auszubildende

    Ein Beitrag von Carmen Keller

    Am 1. August 2025 konnten wir Anna Sauer und Noah Seeler als neue FaMI-Auszubildende in der TIB begrüßen. Im Rahmen der Einführungswoche lernten die beiden bereits einige Kolleginnen und Kollegen kennen sowie die Standorte TIB Technik/Naturwissenschaften, TIB Sozialwissenschaften, TIB Philosophie/Geschichte, TIB Conti-Campus und TIB Rethen. Vielen Dank an dieser Stelle an alle Kolleg:innen für ihre Hilfe und Teilnahme während der Einführungswoche.

    In den nächsten Monaten stehen die Kerntätigkeiten einer/eines FaMI im Mittelpunkt. Daher werden in dieser Zeit schwerpunktmäßig die Teams „Bereitstellung und Auslieferung“, „Bestandsentwicklung Conti-Campus“ und die Leihstellenteams an den Standorten TIB Technik/Naturwissenschaften und TIB Conti-Campus besucht.

    Dr. Irina Sens (stellvertretende Direktorin der TIB), Anna Sauer, Noah Seeler, Carmen Keller (stellvertretende Ausbildungsleitung FaMI), Fenja Engelmann (Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV))

     

    #lizenzCcBy4Int #ausbildung #fami

  2. Gute Datenpraxis weitergeben: ein Basiskurs entsteht

    Eine Kooperation zwischen der Hochschule Hannover (HsH) und der TIB – Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften schafft einen praxisnahen Überblick zum Forschungsdatenmanagement (FDM) und richtet sich besonders an Lehrende, die Studierende und Promovierende bei ihren Qualifikationsarbeiten betreuen.

    Warum ein FDM-Kurs für Betreuer:innen von Qualifikationsarbeiten?

    Forschungsdatenmanagement ist ein zentraler Bestandteil wissenschaftlichen Arbeitens und der guten wissenschaftlichen Praxis. Nicht nur in großen Drittmittelprojekten, sondern auch im Rahmen von Abschluss- und Qualifikationsarbeiten fallen teils große Mengen an Forschungsdaten mit großem wissenschaftlichen Potenzial an. Ein strukturierter und verantwortungsvoller Umgang mit diesen Forschungsdaten (beschrieben zum Beispiel im DFG-Kodex) gehört zur guten wissenschaftlichen Praxis.

    Konzepte des FDMs umfassen unter anderem die Planung, Organisation, Speicherung, Sicherung, Dokumentation, Auswertung, Archivierung und gegebenenfalls die Publikation der erarbeiteten Daten. Gerade Betreuer:innen von Abschlusskandidat:innen spielen hierbei eine wichtige Rolle: Die Betreuer:innen wirken nicht nur als fachliche Begleitpersonen, sondern prägen das Verständnis für Datenqualität, Nachvollziehbarkeit und Transparenz – und damit die Datenkompetenz der Forschenden von morgen.

    Um diese Kompetenz systematisch zu fördern, entwickelt ein Team aus HsH und TIB derzeit einen Basiskurs zum Forschungsdatenmanagement, der sich gezielt an Lehrende richtet, die Studierende und Promovierende bei ihren Qualifikationsarbeiten betreuen. Der Kurs soll Grundlagen des FDMs vermitteln, praxisnahe Unterstützung bieten und die Betreuer:innen darin stärken, zentrale Prinzipien der guten Datenpraxis an ihre Studierenden weiterzugeben.

    Einen Kurs an der HsH anbieten – wie geht das überhaupt?

    Selbstverständlich wird an Hochschulen viel gelehrt, die meisten Veranstaltungen richten sich an Studierende in Bachelor- und Masterstudiengängen, sind bestimmten Modulen zugeordnet und anschließend wird eine in den Prüfungsordnungen festgelegte Anzahl an Leistungspunkten (ECTS) vergeben.

    Wenn die Zielgruppe einer Veranstaltung nicht die Studierenden, sondern die Lehrenden (Personen mit Lehrauftrag, wissenschaftliche Mitarbeiter:innen, Professor:innen) sind, werden die Strukturen deutlich dünner. Und mit welcher Motivation sollten sich diese bei einem Kurs anmelden? Sie erhalten dafür schließlich weder eine Vergütung oder Leistungspunkte noch eine Arbeitserleichterung, zum Beispiel in der Reduktion der zu lehrenden Stunden.

    An der HsH gibt es zwei Weiterbildungsformate, die für den geplanten Kurs in Frage kommen. Zum einen gibt es die HsH-Akademie (https://www.hs-hannover.de/hsh-akademie), an der Kurse zu diversen Themen für die Öffentlichkeit angeboten werden. Dort werden Seminare, Weiterbildungsstudiengänge und Zertifikatskurse angeboten. Allerdings richtet sich das Angebot eher an externe und in gewerblichen Strukturen arbeitende Teilnehmer:innen. Die Teilnahme am Zertifikatskurs Datenschutzmanagement (https://www.hs-hannover.de/hsh-akademie/weiterbildungen-a-z/datenschutzmanagement) kostet beispielsweise 3.800 Euro und dauert sechs Monate. Dies passte nicht zu dem angedachten Kurs – schließlich sind nicht primär externe Personen, sondern Lehrende an der HsH Zielgruppe des Kurses. HsH-interne Teilnehmer:innen würden wahrscheinlich auch keine vierstelligen Beträge zahlen, um an einer HsH-Fortbildung teilzunehmen. Ein Gespräch mit einer Anbieterin eines solchen Kurses bestätigte den Eindruck zusätzlich.

    Zum anderen gibt es an der HsH ein internes Qualifizierungsprogramm. Zwischen Themen wie Arbeitssicherheit, Unterstützung der Lehrenden oder Corporate Design würde sich auch ein Kurs zum Forschungsdatenmanagement gut einfügen. Eine Kontaktaufnahme mit der zuständigen Stabsabteilung ergab, dass ein entsprechender Kurs nach der Fertigstellung gerne im Intranet eingetragen und in Infomails aufgeführt werden kann.

    Bei der Recherche stieß das Projektteam außerdem auf das Konzept der Micro Credentials: Dabei werden kleinere Lehreinheiten zu Mini-Curricula zusammengesetzt, über die Zertifikate ähnlich einem Bachelor oder Master (nur mit deutlich geringerem Umfang, sogenannte „Micro Degrees“) vergeben werden. Die Leibniz Universität Hannover (LUH) vergibt solche Micro Credentials im Rahmen der kürzlich ins Leben gerufenen Leibniz AI Academy. Dabei handelt es sich um ein interdisziplinäres Projekt, das fächerübergreifend Kompetenzen im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) vermittelt. Dieses Angebot richtet sich primär an Studierende.

    Die TIB plant aktuell, sich mit einem ECTS-Modul zum Thema Open Science einzubringen, das auch eine Veranstaltung zum FDM umfassen soll. Die Etablierung und der Aufbau eines Konzepts zu Mirco Credentials an der HsH ist ein interessanter Ansatz, fällt aber nicht in den Aufgabenbereich unserer Arbeitsgruppe, da es in die grundlegenden Strukturen der HsH eingreift. Daher werden die bestehenden Strukturen genutzt und das Angebot in das interne Weiterbildungsprogramm eingefügt.

    Wie entsteht der Kurs?

    Seit März 2025 treffen sich Sebastian Lehmann (zentraler Mitarbeiter für das FDM der HsH), Franziska Altemeier und Nina Düvel (Mitarbeiterinnen des Joint Labs Future Libraries & Research Data) regelmäßig zu Arbeitssitzungen, die teils in Person, teils virtuell stattfinden. In diesen Treffen wird das didaktische Konzept geschärft, werden Inhalte entwickelt und Feedback direkt verarbeitet. Die Ideen fließen in ein digitales Whiteboard, das als kollaborative Arbeitsumgebung dient. Zur Dokumentation wird GitLab genutzt.

    Die Zusammenarbeit zwischen der zentralen FDM-Stelle der HsH sowie dem bereits etablierten Joint Lab ermöglicht es, dass die TIB und die HsH ihre fachlichen Stärken bündeln. Im Joint Lab wird gemeinsam an Themen wie Forschungsdatenmanagement, Data Science und der Weiterentwicklung wissenschaftlicher Bibliotheken gearbeitet. Ziel ist es, Forschung, Lehre und Praxis stärker miteinander zu verknüpfen und neue Impulse zu setzen, etwa durch gemeinsame Projekte, neue Tools oder passgenaue Ausbildungsangebote für den wissenschaftlichen Nachwuchs und Forschende. Die zentrale FDM Stelle der HsH widmet sich wiederum dem hochschulweiten Kompetenz und Strukturaufbau und ist eingebunden in die Landesinitiative FDM Niedersachsen, deren Aufgabe es ist Forschungsdatenmanagement im Forschungsalltag niedersächsischer Wissenschaftler:innen zu etablieren.

    Zielsetzung des Kurses und Ausblick

    Wie oben dargelegt soll sich der Kurs an Betreuer:innen von Abschlusskandidat:innen richten, damit diese zu Multiplikator:innen für das FDM an der HsH werden. Der Kurs soll fachübergreifend konzipiert werden und sich an alle Disziplinen gleichermaßen richten. Das Format ist als halbtägige Präsenzveranstaltung geplant, bei der sich Phasen des Inputs mit Aufgaben und Diskussionen abwechseln. Das Thema FDM soll in dieser Zeit möglichst vollständig behandelt werden – von den FAIR-Prinzipien über Dokumentation zur Publikation von Forschungsdaten – und besonders die Motivation für das Management von Forschungsdaten und das Überdenken der eigenen Arbeitsweisen (und der Arbeitsweisen der Studierenden) sollen herausgestellt und diskutiert werden.

    Die inhaltliche Ausarbeitung des Kurses wird voraussichtlich im Spätsommer abgeschlossen sein, sodass die erstmalige Durchführung gegen Ende des Jahres (im Wintersemester 2025/2026) stattfinden kann. Im Vorfeld sind noch organisatorische Fragen zu klären: An welchem Termin und wo findet die erste Veranstaltung statt, über welche Plattform soll die Anmeldung erfolgen und auf welchem Weg wird die Veranstaltung beworben (Mailinglisten, Poster, Flyer)? Anschließend soll der Kurs durch das Feedback der Teilnehmer:innen und die Eindrücke des Projektteams evaluiert und für kommende Durchgänge überarbeitet werden. Die Kursmaterialien sollen intern verbreitet, aber auch als Open Educational Resource (OER) publiziert werden, damit auch andere Interessierte die Materialien nachnutzen können.

    Langfristig soll sich der Kurs als regelmäßiges Angebot etablieren und wird voraussichtlich um spezifischere Module oder Vertiefungsangebote ergänzt werden.

    Kommentar von Ina Blümel, Leiterin des Joint Labs Future Libraries & Research Data und Professorin an der HsH:

    „Ich freue mich sehr über die Entstehung unseres neuen Basiskurses zum Forschungsdatenmanagement in dem vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur finanzierten Projekt des Joint Labs: Weiterbildungsangebote wie dieses sind entscheidend, um Lehrende und Betreuende nachhaltig für gute Datenpraxis zu befähigen – nicht nur an der HsH, sondern landesweit im Rahmen der Landesinitiative FDM Niedersachsen und darüber hinaus in den Strukturen der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur. Die erste Durchführung des Kurses wird voraussichtlich mit Kolleg:innen aus dem Studiengang Informationsmanagement sowie dem Institut Data|H erfolgen. Die enge Kooperation mit unserem Joint Lab stellt sicher, dass erstes Feedback relativ einfach iterativ umgesetzt werden kann, Expertisen zusammen­fließen können und die Teilnehmer:innen von der Kooperation zwischen HsH und TIB bestmöglich profitieren.

    Zugleich knüpfen wir damit an die langjährige Open‑Science‑Tradition von Joint Lab und Open Science Lab der TIB an: Schon im ,Fellow-Programm Freies Wissenʻ¹ von Wikimedia Deutschland konnten wir im Mentoring ähnliche Inhalte erfolgreich an Nachwuchswissenschaftler:innen vermitteln. Die positiven Erfahrungen aus diesem Mentoring – offene und kollaborative Arbeitsweise und eine Kultur des Teilens – fließen nun in den neuen Kurs ein. Ich bin überzeugt, dass wir damit einen weiteren wichtigen Schritt gehen, um offene Forschung, gutes Forschungsdatenmanagement und gelebten Wissenstransfer an der HsH und in unseren Netzwerken nachhaltig zu verankern.“

    ¹ stifterverband.org/freies-wiss

    Kontakt

    Joint Lab Future Libraries & Research Data

    Franziska Altemeier, TIB – Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften und Universitätsbibliothek, E-Mail: [email protected]

    Dr. Nina Düvel,  Hochschule Hannover, E-Mail: [email protected]

    Prof. Dr. Ina Blümel, TIB – Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften und Universitätsbibliothek & Hochschule Hannover, E-Mail: [email protected] 

    Mehr zum Joint Lab „Future Libraries & Research Data“

    Forschungsdatenmanagement an der HsH

    Sebastian Lehmann, Hochschule Hannover, [email protected]

    Mehr zum FDM an der HsH

    #hochschuleHannover #jointLabFutureLibrariesAndResearchData #lizenzCcBy4Int #jointLab #forschungsdaten

  3. Welttag der Umwelt

    Im Juni 1972 fand in Stockholm die erste Konferenz der Vereinten Nationen zum Thema Umwelt statt. Sie gilt als Beginn der internationalen (globalen) Umweltpolitik. Gleich zu Beginn der Konferenz wurde am 5. Juni 1972 der Weltumwelttag vom United Nations Environment Programme (UNEP) als World Environmental Day ausgerufen. Seitdem beteiligen sich weltweit jährlich rund 150 Staaten an diesem Aktionstag, dessen Gastgeberland jährlich wechselt. Gründe genug, um diesem Tag auch einen Beitrag im TIB-Blog zu widmen.

    Bildquelle: https://pixabay.com/de/illustrations/ai-generiert-globaler-schutz-erde-9438277/

    Warum gibt es den World Environmental Day?

    Der Weltumwelttag soll das Bewusstsein dafür stärken, dass es vor allem der Mensch selbst ist, der die Vielfalt und Stabilität der Umwelt bedroht. Aber er soll auch Mut machen und zeigen, dass alle etwas für die Erde tun können. Dieses „Etwas“ kann lokal, national oder global sein. Die jährlichen Veranstaltungen reichen von kleinen Taten Einzelner bis hin zu großen Aktionen. Auf einer Weltkarte sind die weltweit verteilten Aktivitäten zusammengetragen. Fast 2.000 Events und Aktionen sind dort für den 5. Juni 2025 gelistet.

    In diesem Jahr steht der internationale Weltumwelttag unter dem Hashtag #BeatPlasticPollution und wird von der Republik Korea ausgetragen. Zusätzlich finden auch Einzelaktionen in anderen Ländern statt, die unter einem eigenen Motto stehen können. In Deutschland steht der Weltumwelttag 2025 daher unter dem Motto „Unser Wasser wertschützen“.

    Wie sieht mein persönliches „Etwas“ aus?

    In meiner Funktion als Fachreferentin für Umwelttechnik liegt mir der Weltumwelttag und besonders das diesjährige Motto #BeatPlasitcPollution am Herzen, denn die OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) prognostiziert eine Verdoppelung des Plastikmüllaufkommens bis 2060 von aktuell etwa 500.000 Tonnen auf mehr als 1,2 Millionen Tonnen pro Jahr. Welche Menge an Plastikmüll wir persönlich zu diesem riesigen „Berg“ beitragen, liegt in der Hand jeder einzelnen Person. Besonders Verpackungen und der Textilsektor tragen einen großen Teil zur Menge an Plastikmüll bei. Hier kann jeder selbst einen Beitrag zur Müllvermeidung leisten. Leider siegt allzu oft (auch bei mir) die Bequemlichkeit – wohl wissend, dass unser Konsumverhalten einen nicht unerheblichen Einfluss auf die Menge des Plastikabfalls hat. Um im Bild zu bleiben – mein privates „Etwas“ ist zugegebenermaßen ausbaufähig.

    Recycling und Wiederverwendung

    Doch Plastikvermeidung kann nur ein Teil der Lösung sein. Niemand wird auf die Errungenschaft des Kunststoffes verzichten wollen oder können. Mindestens genauso wichtig sind daher die Themen Recycling und Wiederverwendung – zum einen um die Menge immer größerer Plastikmengen einzugrenzen, zum anderen um den Eintrag an Mikroplastik in die Umwelt und damit in die Nahrungskette zu verringern.

    Die TIB hat zu diesen Themen einen großen Bestand, der stetig weiterwächst. Viele Forschungsberichte und Konferenzen rund um Abfallwirtschaft und Recycling (nicht nur von Kunststoffen) können über das Portal der TIB abgerufen werden. Diese Veröffentlichungsformen enthalten die jeweils neuesten Erkenntnisse und Trends und sind für mich als Fachreferentin immer wieder spannend. Schauen Sie gleich mal hier nach.

    Auch das diesjährige deutsche Motto „Unser Wasser wertschützen“ ist in Literaturform sehr gut in der TIB zu finden. Fragenstellungen, wie die Vorbereitung auf Hitze- und Dürreperioden, auf Starkregen- und Hochwasserereignisse beschäftigen mich ebenso beim Bestandsaufbau wie die Verfügbarkeit der Ressource Wasser. Die neuesten Erkenntnisse sind hier ebenfalls in Form von zahlreichen Forschungsberichten in der TIB vertreten. Der größte Teil steht dabei in elektronischer Form 24/7 zur Verfügung. Durch die Betreuung der Umwelttechnik hoffe ich, dass zumindest mein berufliches „Etwas“ einen Beitrag zum Umweltschutz leistet.

    Und was können Sie tun? Meine Lesetipps zum Weltumwelttag

    • Der Titel „Psychologie im Umweltschutz: Handbuch zur Förderung nachhaltigen Handelns“ aus dem Jahr 2016 gilt als erstes deutschsprachiges Werk der angewandten Umweltpsychologie und ist als elektronische Ausgabe hier abrufbar.
    • Den Titel „Einfach plastikfrei leben – Schritt für Schritt zu einem nachhaltigen Alltag“ finden Sie als gedruckte Ausgabe in unserem Fachbestand Erziehungswissenschaften.
    • Sehr interessant ist auch der Titel „Mechanische Recyclingtechnik für Fluss- und Meeresplastik und die Gründe, warum wir zu wenig tun“, der über diesem Link erreichbar ist.
    • Zum Thema Wasser ist unter anderem der Bericht „The status of global freshwater resources“ mit dem Stand Februar 2025 abrufbar.
    • Weiteres zum Themengebiet Recycling finden Sie auch in meinem schon vor längerer Zeit erschienen Blogbeitrag „Global Recycling Day 2021“

    Vielleicht finden Sie auf diese Weise auch noch ein paar Ideen, was Sie ganz persönlich zum Weltumwelttag bzw. zum Umweltschutz betragen können. Und wer nach dem vielen Recherchieren und Lesen noch Lust auf ein Quiz hat, dem empfehle ich das Faktenquiz zum Thema Wasser auf der Seite des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit.

    #recherchieren #recycling #umweltschutz #weltumwelttag #lizenzCcBy4Int

  4. Girls’Day und Boys’Day 2025 an der TIB

    Ein Beitrag von den TIB-Auszubildenden Noa Degrassi, Martje Majowski und Damaris Stalle

    Am 3. April 2025 fand an der TIB der  Girls’– und Boys’Day statt. 25 Schülerinnen und Schüler hatten die Gelegenheit, einen Vormittag lang die TIB kennenzulernen. Der Tag begann mit einer Führung am Standort TIB Technik/Naturwissenschaften. Nach einer erfolgreichen Schatzsuche in der Bibliothek erhielten die Schülerinnen und Schüler spannende Einblicke in die verschiedenen Teams mit ihre Tätigkeiten. An mehreren Standorten der TIB durften sie in diverse Teams reinschnuppern. Alle Schülerinnen und Schüler gaben das Feedback, dass sie einen aufregenden und spannenden Tag an der TIB verbracht haben.

    Am Standort TIB Sozialwissenschaften konnten die Schüler:innen kreativ werden.

    Von der TIB beteiligt waren: Petra Gugat, Sabrina Bäckeralf, Petra Mensing, Xenia Gärtner, Noa Degrassi, Damaris Stalle und Martje Majowski.

    #girlsday #zukunftstag #lizenzCcBy4Int #ausbildung #boysday

  5. Version 3 der Lernzielmatrix zum FDM ist veröffentlicht – ein Grund zum Feiern!

    Ein effektives Forschungsdatenmanagement (FDM) erfordert diverse Kenntnisse und Fähigkeiten: beispielsweise wie man digitale Daten dokumentiert, archiviert, publiziert und nachnutzen kann, und auch die Kenntnis der  FAIR-Data-Prinzipien (Findable, Accessible, Interoperable, Reusable) und das Wissen um forschungsethische sowie rechtliche Vorgaben sind wichtige Aspekte. Mit den wachsenden Anforderungen steigt auch der Bedarf an strukturierten Lehr- und Lernangeboten – und genau hier setzt die Lernzielmatrix zum FDM an.

    Lernzielmatrix zum Forschungsdatenmanagement

    Die Lernzielmatrix (LZM) zum Forschungsdatenmanagement (FDM) bündelt relevante Vermittlungsinhalte und Lernziele für verschiedene Zielgruppen wie Bachelor- und Masterstudierende, Early Career Researchers (Promovierende/PostDocs) sowie Data Stewards. Sie dient als Orientierungshilfe für Lehre und Weiterbildung und ermöglicht eine fach- oder veranstaltungsspezifische Nachnutzung/Weiterentwicklung. Die offizielle Publikation finden Sie hier: https://doi.org/10.5281/zenodo.15025246.

    Die Lernzielmatrix zum FDM hat sich bereits in der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI)-Community bewährt: Konsortien haben disziplinspezifische Versionen entwickelt, um die Vermittlung von FDM-Kompetenzen gezielt auf ihre Fachbereiche zuzuschneiden, zum Beispiel:

    Auch für die Landesinitiative Forschungsdatenmanagement Niedersachsen bietet die Lernzielmatrix Potenzial, beispielsweise für die Data Stewards, die auf Basis der Matrix eigene Schulungen gestalten und durchführen können. Am 24. März 2025 war es endlich so weit: Die Arbeit des letzten Jahres hat sich ausgezahlt und wir freuen uns, dass die Lernzielmatrix in Version 3 über Zenodo veröffentlicht wurde: https://doi.org/10.5281/zenodo.15025246.

    Feierlicher Moment: einige Redaktionsmitglieder bei der Veröffentlichung von LZM V3 auf Zenodo

    In diesem Blogbeitrag möchten wir die Lernzielmatrix vorstellen, die Entwicklung von Version 3 skizzieren, auf Neuerungen der aktuellen Version hinweisen und auf Veranstaltungen hinweisen, die einen tieferen Einblick in die LZM geben. Mehr Informationen über den bisherigen Entwicklungsprozess und die Beteiligung des Joint Labs gibt es in unserem vorherigen Blogbeitrag: Joint Lab Future Libraries & Research Data – Mitarbeit an der Lernzielmatrix zum Forschungsdatenmanagement (FDM).

    Von der Community für die Community: Was ist seit dem Treffen in Darmstadt passiert?

    Seit dem Community-Treffen in Darmstadt Anfang 2024 hat sich viel getan! Version 3 der Lernzielmatrix entstand auf Basis wertvoller Beiträge  und Rückmeldungen aus der deutschsprachigen FDM-Community, insbesondere durch das Community-Event zur Lernzielmatrix (31. Januar bis 1. Februar 2024, Darmstadt). Während der Veranstaltung wurden wertvolle Ideen und Vorschläge gesammelt, die in die neue Version eingeflossen sind. Zudem wurde die Community zur weiteren Mitarbeit eingeladen: Das Redaktionsteam konnte neue engagierte Mitwirkende mit umfassender Expertise gewinnen.

    Seit dem Event traf sich das Redaktionsteam regelmäßig online, bildete verschiedene Arbeitsgruppen, arbeitete die gesammelten Vorschläge ein, prüfte auf Konsistenz und stellte umfangreiches zusätzliches Material für die Veröffentlichung mit Version 3 zusammen. Die Ergebnisse der Arbeit wurden vor der Veröffentlichung zur Kommentierung an die NFDI-Sektion EduTrain gegeben. Die eingegangenen Rückmeldungen wurden sorgfältig geprüft und durch das Redaktionsteam in die finale Version eingearbeitet.

    Übersicht zu der Entstehungsgeschichte der Lernzielmatrix zum FDM (Abbildung steht unter der Lizenz „Creative Commons Zero“ V 1.0)

    Was ist neu in Version 3?

    Die dritte Version der LZM enthält einige bedeutende Neuerungen:

    • Erweiterung der Inhalte und klarere Formulierungen der Lernziele
    • neues Glossar, das zentrale Begriffe präzise erklärt
    • eindeutige IDs zur besseren Referenzierbarkeit
    • Auftrennung der Lernziel-Elemente in separate Felder, um die Maschinenlesbarkeit und Nachnutzbarkeit zu verbessern
    • umfangreiches Begleitmaterial mit einem Readme, das alle relevanten und interessanten Informationen zur Lernzielmatrix enthält,
      • darin auch eine Übersicht über Anwendungsbeispiele, die die praktische Nutzung erleichtert
    • Vereinheitlichung der Formulierungen, um die Verständlichkeit und Struktur zu optimieren

    Zudem werden die Lernzielmatrix sowie das zugehörige Glossar nun auch in einem Repositorium auf GitHub gehostet: https://github.com/dini-ag-kim/fdm-lernziele.

    Wie kann ich die LZM nutzen?

    Im Begleitmaterial der Version 3 findet sich eine Auswahl fiktiver Anwendungsszenarien, die als Inspiration für eigene Projekte dienen können. Darüber hinaus wurde die Lernzielmatrix bereits vielfältig praktisch angewendet. Eine Tabelle mit Anwendungsbeispielen dokumentiert die reale Einsatzmöglichkeiten – von fachspezifischen Anpassungen durch NFDI-Konsortien über die Entwicklung von Lehr- und Lernmaterialien bis hin zur Nutzung als Grundlage für Bewertungsraster in Prüfungsleistungen. Diese Auflistungen können als Inspiration für eigene Vorhaben dienen.

    Wo kann ich mehr darüber erfahren?

    Das Joint-Lab-Team stellt Version 3 der Lernzielmatrix 2025 beim 9. Bibliothekskongress 2025 am 26. Juni in Bremen vor (siehe Programm: https://bid2025.abstractserver.com/program/#/details/presentations/500). Darüber hinaus wird es weitere Präsentationen zur Lernzielmatrix durch andere Autor:innen bei folgenden Tagungen geben:

    • Fellowship of the Data, 1.und 2. April in Jena, https://indico.leibniz-fli.de/event/10/page/14-program
    • Conference on Research Data Infrastructure (CoRDI), 26. bis 28. August in Aachen, Beitrag wird derzeit vorbereitet
    • European Conference on Information Literacy 2025 (ECIL), 22. bis 25. Sept. in Bamberg, Beitrag eingereicht

    Aktuelles wird außerdem auf der Seite der Lernzielmatrix auf forschungsdaten.info veröffentlicht: https://www.forschungsdaten.org/index.php/Lernzielmatrix.

    Das Joint Lab sagt Dankeschön

    Ohne das Engagement und die Mitgestaltung der Community wäre die LZM nicht das, was sie heute ist. Wir wurden durch das Community-Event herzlich in das Redaktionsteam rund um die LZM aufgenommen und haben die Zusammenarbeit als äußerst bereichernd und inspirierend empfunden. Wir sind stolz, Teil dieser engagierten und tatkräftigen Community zu sein, und dankbar für das offene Miteinander. Im vergangenen Jahr konnten wir nicht nur unsere Expertise einbringen, sondern auch viel lernen – über FDM, über erfolgreiche Zusammenarbeit und über die Kraft einer offenen und wertschätzenden Gemeinschaft. Vielen Dank an alle Beteiligten!

    Kontakt

    Joint Lab Future Libraries & Research Data

    Dr. Nina Düvel, Hochschule Hannover: [email protected]

    Franziska Altemeier, TIB – Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften und Universitätsbibliothek: [email protected]

    Prof. Dr. Ina Blümel, TIB – Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften und Universitätsbibliothek & Hochschule Hannover: [email protected]

    Mehr Informationen zum Joint Lab Future Libraries & Research Data

    #forschungsdaten #fdm #hochschuleHannover #jointLabFutureLibrariesAndResearchData #lizenzCcBy4Int

  6. Connecting media art archives – closer to reality through advances in research data infrastructures

    The 2025 Workshop on New Media Art Archiving took place at ZKM | Center for Art and Media Karlsruhe from 5 to 8 February 2025. The special topic of the workshop – Globally Connecting New Media Art Archives – set the stage for the organisation of thematic sessions and expert working groups with over 60 attendees representing a wide variety of research and cultural organisations from across Europe, North and South America, Asia and Australia. 

    Rooted mainly in communties and events formed around the ISEA (International Symposium on Electronic Art) annual conference, the impulse for the workshop initiation was driven by seven archives: ACM SIGGRAPH History Archive, Archive of Digital Art (ADA), Ars Electronica, FILE (Electronic Language International Festival), ISEA Symposium Archives, MEMODUCT, and ZKM | Center for Art and Media Karlsruhe. The workshop brought together additional individual experts and institutions from Germany and beyond specialising in the collecting, archiving and preservation of (new) media art, a loose term referring to a wide range of creative work, experimental formats, festivals and performances operating at the intersection of art, science and technology. Dr Lozana Rossenova from the Open Science Lab represented TIB and contributed infrastructural expertise based on ongoing work in the context of NFDI4Culture, Base4NFDI (KGI4NFDI, TS4NFDI), ECCCH and the MediaWiki open source software communities.

    Success stories and challenges in the provision of data

    The first day of the workshop featured opening presentations from different perspectives, highlighting success stories from small- to medium-organisations dealing with limited resources but striving for opening up data about thousands of events, performances, exhibitions, artworks and artistic networks, media preservation and more. Key challenges relating to data publication, interoperability, and discovery, alongside long-term preservation in the specific context of media art and the great heterogeneity of associated data and data sources were also identified. Besides representatives from the above-mentioned archives, and lightning talks from diverse software and archival projects and initiatives from Cyprus, Italy, Portugal, Slovenia, Spain, among others, a group cooperating on projects using the public Wikimedia platforms (e.g. Wikdiata) and/or MediaWiki software (e.g. Semantic MediaWiki, Wikibase) also presented challenges and best practice examples from the media art field, featuring archival work by AvoinGLAM, LI-MA, Rhizome, Zentrum für Netzkunst, ZKM and more (slides). 

    Common ground

    The issues highlighted across all opening talks can be grouped around three main objectives for the field:

    • Connecting people – many initiatives on the local and international level share many similar challenges, but often work in isolation and attempt to resolve complex issues with limited resources. Establishing channels for streamlined cooperation and know-how exchange would significantly advance the field, and the formalisation of a network or a foundation can set the ground for this, in addition to formalisation of governance structures such as an advisory committee and working groups. 
    • Empowering archives – archives with existing systems struggle to keep their infrastructure up to date and meet the demands of the heterogeneous characteristics of media art, while many smaller and/or event-oriented initiatives (e.g. festivals) lack official mandates to establish formal archival infrastructure, yet need to manage large amounts of historically valuable information. Some projects already work with or actively develop open source solutions that can benefit others, but best practice exchange is limited to national or sometimes personal networks. Supporting the documentation and implementation of existing open source solutions, reducing duplication of effort and the need to ‘build from scratch’ can help empower diverse stakeholders and thereby enrich the field as a whole. 
    • Connecting archives – even if all media art collections and archives use standardised, open source systems, an overall vision, information architecture and technical infrastructure that can facilitate interconnections across these archives, mutual enrichment and crucially – federated search – is still an important objective identified by all stakeholders present at the workshop. This is where much of the experience from projects dedicated to facilitate large scale data integration, e.g. NFDI, Base4NFDI, EOSC, including citizen-science collaborative-models such as Wikidata, can prove highly beneficial, in order to both avoid past mistakes and the pitfalls of disciplinary silos and to benefit from latest developments across different domains of science. 
    Chiara Borgonovo presenting on behalf of the Media Art on Wikimedia projects group and highlighting common challenges in the field. CC-BY 4.0 Lozana Rossenova.

    Common architectural vision

    Across the three days, three different working groups focused on tackling questions related to what the architecture for connected media archives might look like, what ontology harmonisation work might be necessary, and what end user requirements would need to be met by such a common vision. 

    A sketch of the high-level architecture was jointly proposed by Lozana Rossenova (TIB) and Andreas Kohlbecher (ZKM) based on in-depth discussions with representatives from the archival initiatives present at the workshop. 

    Diagramme of the overall architecture for connecting media archives not including specifics of the software infrastructure. CC BY 4.0 Lozana Rossenova.

    This high level proposal was based on several principles:

    • Decentralisation – all archives retain full control of their data, data is not aggregated or duplicated, but connected via a registry hub – itself a knowledge graph (KG), following the model established by the KGI4NFDI service. 
    • Flexibility – all archives can retain their existing systems and data models, but will receive support where required to open up APIs, deliver RDF data, or implement a new open source system solution (such as Wikibase, for example) of their choice. 
    • Modularity – the architecture is modular, but uses common data exchange standards, so that individual components can be replaced and/or updated when needed, and there is no lock-in to a single software solution.  
    • Leveraging latest developments in semantic web and ontology services – federation via contemporary query services (e.g. Qlever) can be highly performant and easier for end-users (via auto-completion features, caching, etc); mapping and harmonisation of ontologies and vocabularies does not need to be a labour intensive manual effort; the API-gateway features of the TS4NFDI service and AI-supported entity linking and deduplication (via services such as Antelope, among others) can support interconnecting archives without sacrificing the idiosyncracity or the detail of the source data. 
    • Ethical AI use – AI should be used not to mass crawl and index data via bots that strain server resources on the side of the archive providers, and potentially violate individual copyright specifications applicable to contemporary art, but instead to support automating tedious and labour-intensive processes (e.g. entity linking, deduplication, formulating queries), making the work of already under-resourced institutions more efficient and easier to scale. Open source and custom-trained models (using neuro-symbolic approaches, vector and knowledge graph embeddings) can be used to facilitate natural language interfaces for querying data and lowering learning curve barriers (example of existing application: ORKG Ask).  
    • Staying connected to global data hubs – last but not least, the vision for common infrastructure should not create a domain-specific silo for media art, but rather benefit from and contribute to the broader LOD space and global data resources, including Wikidata (and expanded Wikimedia ecosystem), EU Data Spaces (Europeana and more), EOSC nodes, etc. The approach to use a registry based on knowledge graphs (KG) and support federation will support this goal as evidenced in multiple NFDI consortia’s application of KG technologies, and the KGI Base service.
    Diagramme of the principles guiding the common architectural vision. CC BY 4.0 Lozana Rossenova.

    There are of course various aspects related to handling the specificity of the different archives, the integrity of their unique curatorial viewpoints, individual artist agreements on copyrights, and handling diverse multimedia representations in decentralised workflows, that require further architectural considerations. Preserving accurate provenance especially once federation is used as a means of not only discovery, but also enrichment and data from individual archives is reused in other contexts. Such considerations can be better scoped and defined once the network governance is formalised, project-specific funding is secured and the technical implementation work is underway.

    Outlook

    To achieve the goals of not only connecting archives via a common infrastructure, but also connecting people and empowering individual organisations to structure their information following best practices, the loose network of archives and organisations present at the workshop in Karlsruhe will organise regular communication channels (a Matrix chat software instance, hosted by ZKM; dedicated monthly online calls with two core focus areas – community management and technology specification); work towards the formalisation of the network into a legal structure with a clear governance model; intensify collaboration through dedicated regional or themaric working groups preparing and submitting funding applications relevant to the different objectives outline above (e.g. Network of COST action funding grants for community work; Horizon Europe or Open Infrastructure grants for the technical implementaion). Research institutions and data infrastructure initiatives in Germany, such as TIB, ZKM, NFDI, can play an important role in supporting these efforts going forward through expertise, open source tooling and collaboration in third-party funded projects. Equally the media art network, its partner archives, data and common infrastructure can contribute significant research data intersecting media arts and sciences developed, produced and/or exhibited in Germany back to NFDI4Culture, NFDI and EOSC nodes, helping to weave the interconnected tapestry of cross-disciplinary work and research driving innovation in socio-technical contexts.

    Acknowledgements: Thanks to Felix Mittelberger and Andreas Kohlbecker from the ZKM for the invitation to join and contribute to the workshop. Special thanks to Dragan Espenschied, Susanna Ånäs, Gaby Wijers, and the rest of the Media archives on Wikimedia group for the helpful insights and much needed critical perspective provided throughout the workshop. Thanks to the numerous other workshop participants that contributed to making the workshop an inspiring, diverse and inclusive event. 

    #researchDataManagement #knowledgeGraphs #semanticWeb #wikimedia #mediaArts #archives #federation #lizenzCcBy4Int

  7. „Digitale Kompetenzen in der Wissenschaft“ – Rückblick auf die VW-Themenwoche

    In einem unserer letzten Blogbeiträge haben wir uns dem Thema Forschungsdatenmanagement-Kompetenzen gewidmet. Das übergreifende Thema Datenkompetenz ist nach wie vor aktuell und wurde dieses Jahr auch von der VolkswagenStiftung aufgegriffen: Anfang des Jahres hatte sie zur Einreichung von Workshops für die Themenwoche „Digitale Kompetenzen in der Wissenschaft“ aufgerufen. Ziel war es, Ideen und Initiativen zu digitalen Kompetenzen in der Wissenschaft sichtbarer zu machen und den interdisziplinären sowie überregionalen Austausch zu Fortbildungsoffensiven zu fördern.

    Über die VolkswagenStiftung

    Die VolkswagenStiftung ist eine der größten privaten wissenschaftsfördernden Stiftungen in Deutschland. Ihr Ziel ist es, Wissenschaft und Technik in Forschung und Lehre zu stärken und Innovationen voranzutreiben. Dabei fördert sie insbesondere Projekte mit interdisziplinären Ansätzen und Themen, die gesellschaftlich und wissenschaftlich relevant sind.

    Gemeinsam haben Mitarbeiter:innen von vier Landesinitiativen zum Forschungsdatenmanagement (FDM)(fdm.nrw, SaxFDM, HeFDI und FDM-NDS) ein Symposium zum Thema „Datenkompetenz im Fokus: Angebote, Qualitätssicherung und Vernetzung“ für diese Themenwoche organisiert – und wir vom Joint Lab Future Libraries & Research Data haben teilgenommen, mitdiskutiert und auch unseren niedersächsischen Data-Steward-Stammtisch vorgestellt.

    Vorstellung des niedersächsischen Data-Steward-Stammtischs: Nina Düvel, Franziska Altemeier und Ana Agniashvili

    Datenkompetenz im Fokus

    Vom 2. bis zum 4. Dezember 2024 haben wir im Xplanatorium Schloss Herrenhausen in Hannover spannende Diskussionen rund um Datenkompetenz geführt – parallel liefen drei weitere Symposien, ebenfalls unter dem Thema Digitale Kompetenz. Etwa 40 Personen haben gemeinsam zu den folgenden Themenblöcken gearbeitet:

    1. Übersicht Kompetenzentwicklungsangebote,
    2. Kompetenzaufbau kooperativ gestalten,
    3. Einbindung und Vernetzung von Data Stewards und
    4. Qualitätssicherung und Standards.

    Einige Highlights der ersten beiden Blöcke waren beispielsweise die vorgestellte Deutschlandkarte der Datenkompetenz, die im Rahmen der Love Data Week 2025 weiter ergänzt werden soll. Zudem wurden zwei Vernetzungstreffen geplant, die sich zum einen mit dem Thema Ausbildungsangebote für Data Stewards und zum anderen mit dem Thema FDM in Studium und Lehre beschäftigen (offizielle Ankündigungen folgen noch). Dies sind zwei Themen, die auch auf der Agenda unseres Joint Labs stehen und im kommenden Jahr weiter bearbeitet werden.

    Data-Steward-Initiativen

    Der dritte Block begann mit Kurzvorträgen zu bestehenden Data-Steward-Initiativen: Den Auftakt machte die Vorstellung des lokalen Data-Steward-Netzwerks der CAU Kiel. Anschließend gaben wir gemeinsam mit Ana Agniashvili Einblicke in den von uns initiierten niedersächsischen Data-Steward-Stammtisch (weitere Infos zum Stammtisch siehe Blogpost zum Kickoff) und erläuterten die Zusammenarbeit von Joint Lab und FDM-ndsHAW im Rahmen der Landesinitiative FDM-NDS. Den Abschluss bildete die Präsentation des deutschlandweiten Netzwerks „Data Stewardship goes Germany“ (DSgG).

    Nach dem Input wurde es interaktiv: In der sich anschließenden Gruppenarbeit und Diskussion zum Thema Data-Steward-Netzwerk wurde erneut deutlich, dass der Begriff „Data Steward“ noch immer nicht einheitlich definiert ist. Beim Sammeln von Ideen und Anregungen für ein zukünftiges übergreifendes Netzwerk kristallisierte sich heraus, wie wichtig es ist, bestehende Strukturen aufzubauen.

    Gleichzeitig sollte ein geschützter, aber offener Rahmen geschaffen werden, der die Verbindung zur internationalen Community fördert. Auch die Frage nach einer geeigneten Organisationsform, wie beispielsweise der Gründung eines Vereins, wurde intensiv diskutiert. Besonders hervorgehoben wurde zudem die Außenwirkung: Ziel ist es, das Berufsbild des Data Stewards stärker zu etablieren, dessen Wertschätzung und Akzeptanz zu erhöhen und verlässliche Karrierewege zu entwickeln.

    Der letzte Tag startete mit einem Ausflug in das Thema FDM-Awareness auf Social Media. Zudem wurden in Block 4 Metadatenstandards zu Open Educational Resources (OER) unter die Lupe genommen und mögliche Erweiterungen bzw. Pflichtfelder rege diskutiert. Die aufbereiteten Ergebnisse werden an die UAG (DINI/nestor) und DALIA weitergeleitet zur Aufnahme in den Diskurs.

    Insgesamt waren es drei Tage, an denen wir uns in einem offenen Dialog und anregenden Diskussionen dem Thema Datenkompetenz gewidmet haben. Die Gespräche haben gezeigt, wie wichtig der Austausch über Strukturen, Vernetzung (auch im Hinblick auf Kompetenzentwicklung) sowie die Stärkung des Berufsbilds Data Steward sind.

    Laufende Entwicklungen aus dem Joint Lab zum Thema Kompetenzen im FDM finden sich auf der neu gestalteten Seite des Labs: https://www.tib.eu/de/forschung-entwicklung/joint-labs/joint-lab-future-libraries-and-research-data

    Kontakt zum Joint Lab Future Libraries & Research Data

    Franziska Altemeier, TIB – Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften und Universitätsbibliothek, E-Mail: [email protected]

    Dr. Nina Düvel, Hochschule Hannover, E-Mail: [email protected]

    Mehr zum Joint Lab „Future Libraries & Research Data“

    #lizenzCcBy4Int #forschungsdatenmanagement #hochschuleHannover #jointLabFutureLibrariesAndResearchData #niedersaechischeLandesinitiativeForschungsdatenmanagement #datenkompetenz

  8. Kompakkt and Semantic Kompakkt – A future-proof alternative for 3D models

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    With the upcoming rebranding of Sketchfab to Fab and the associated changes, the stronger re-orientation towards the commercial sector is becoming clear. As a result, many cultural heritage institutions may be currently asking themselves whether this platform still meets their requirements. Especially when it comes to retaining control over their own 3D models and their visibility, it is worthwhile considering alternatives.
    Kompakkt [1] and the Semantic Kompakkt [2] extension offer just such an alternative.

    Preview images of participating projects and institutions. CC-BY Creator: Zoe Schubert

    The software is open source, which means that it is freely customisable and independent of commercial interests. A particular advantage is the fact that institutions do not have to upload their 3D models – instead, they can be hosted directly on their own servers and integrated via the Kompakkt Viewer. This gives full control over data and presentation.Preview images of participating projects and institutions. CC-BY Creator: Zoe Schubert In addition, the Kompakkt Viewer makes it possible to present models on institutional websites via iframe without having to make them public on Kompakkt’s platform. This gives institutions the flexibility to decide for themselves when and how their digital collections are displayed. In addition, multimedia annotations of the models are available and remain free of charge unconditionally.

    Kompakkt and Semantic Kompakkt aims to promote exchange and collaboration between researchers, creating an environment that is ideal for scientific publications and projects. We are actively working to be compliant with the first version of the iiif standard for 3D.

    If you are looking for an open and flexible alternative to Sketchfab that gives you more control and customisation options, please get in touch with us. Kompact can be the solution to present your 3D models sustainably and independently!

     

    [1] Kompakkt was originally conceived at Institute for Digital Humanities, University of Cologne, and a team of researchers there continues development of new features.
    [2] Semantic Kompakkt is a service of NFDI4Culture, developed and maintained by a team of developers and researchers at the Open Science Lab, TIB.

    #lizenzCcBy4Int #openScienceLab #wikibase #nfdi4culture #3dModels #3dArchitekturdaten #3dObjects #kompakkt #openAccess #semanticKompakkt

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