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#journalismus — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #journalismus, aggregated by home.social.

  1. Titelblatt der
    “Die Rosa Pferdekopfgeige”
    von Samstag 25.11.1925.
    Ein wahres Schmuckstück längst vergangener Journalismus Zeit.
    (Incl. Anzeige des DadaFürthMuseum)

    Meister Jeder, Dadaist und Realistiker 5/26
    #dada #Zeitung #Journalismus

  2. Titelblatt der
    “Die Rosa Pferdekopfgeige”
    von Samstag 25.11.1925.
    Ein wahres Schmuckstück längst vergangener Journalismus Zeit.
    (Incl. Anzeige des DadaFürthMuseum)

    Meister Jeder, Dadaist und Realistiker 5/26
    #dada #Zeitung #Journalismus

  3. Titelblatt der
    “Die Rosa Pferdekopfgeige”
    von Samstag 25.11.1925.
    Ein wahres Schmuckstück längst vergangener Journalismus Zeit.
    (Incl. Anzeige des DadaFürthMuseum)

    Meister Jeder, Dadaist und Realistiker 5/26
    #dada #Zeitung #Journalismus

  4. Titelblatt der
    “Die Rosa Pferdekopfgeige”
    von Samstag 25.11.1925.
    Ein wahres Schmuckstück längst vergangener Journalismus Zeit.
    (Incl. Anzeige des DadaFürthMuseum)

    Meister Jeder, Dadaist und Realistiker 5/26
    #dada #Zeitung #Journalismus

  5. Titelblatt der
    “Die Rosa Pferdekopfgeige”
    von Samstag 25.11.1925.
    Ein wahres Schmuckstück längst vergangener Journalismus Zeit.
    (Incl. Anzeige des DadaFürthMuseum)

    Meister Jeder, Dadaist und Realistiker 5/26
    #dada #Zeitung #Journalismus

  6. Lesenswert:
    (...)"Für viele Medienhäuser bedeutet das, sich einer unbequemen Wahrheit zu stellen: Die eigentliche Konkurrenz für Journalismus ist nicht die generative KI. Es ist der mittelmäßige Journalismus, den die Maschinen problemlos ersetzen können."(...)
    #medien #journalismus #gesellschaft #ki
    taz.de/KI-und-Journalismus/!61

  7. Lesenswert:
    (...)"Für viele Medienhäuser bedeutet das, sich einer unbequemen Wahrheit zu stellen: Die eigentliche Konkurrenz für Journalismus ist nicht die generative KI. Es ist der mittelmäßige Journalismus, den die Maschinen problemlos ersetzen können."(...)
    #medien #journalismus #gesellschaft #ki
    taz.de/KI-und-Journalismus/!61

  8. Lesenswert:
    (...)"Für viele Medienhäuser bedeutet das, sich einer unbequemen Wahrheit zu stellen: Die eigentliche Konkurrenz für Journalismus ist nicht die generative KI. Es ist der mittelmäßige Journalismus, den die Maschinen problemlos ersetzen können."(...)
    #medien #journalismus #gesellschaft #ki
    taz.de/KI-und-Journalismus/!61

  9. Lesenswert:
    (...)"Für viele Medienhäuser bedeutet das, sich einer unbequemen Wahrheit zu stellen: Die eigentliche Konkurrenz für Journalismus ist nicht die generative KI. Es ist der mittelmäßige Journalismus, den die Maschinen problemlos ersetzen können."(...)
    #medien #journalismus #gesellschaft #ki
    taz.de/KI-und-Journalismus/!61

  10. Lesenswert:
    (...)"Für viele Medienhäuser bedeutet das, sich einer unbequemen Wahrheit zu stellen: Die eigentliche Konkurrenz für Journalismus ist nicht die generative KI. Es ist der mittelmäßige Journalismus, den die Maschinen problemlos ersetzen können."(...)
    #medien #journalismus #gesellschaft #ki
    taz.de/KI-und-Journalismus/!61

  11. Guten Morgen! ☕

    Kleine Erinnerung beim ersten Kaffee: Wenn eine Schlagzeile mit einem Fragezeichen endet, lautet die Antwort meistens "nein". (Betteridge's Law of Headlines, seit 2009 zuverlässig wie ein Schweizer Uhrwerk.)

    Bonus-Tipp: "Experten warnen" heißt oft "ein Typ auf LinkedIn hat was gepostet".

    Bleibt kritisch da draußen. 📰

    #Medienkompetenz #Journalismus #Nachrichten

  12. Merke: Wenn sich in einem "journalistischen Artikel" dreimal "Pfade öffnen", dann seid ihr auf dem richtigen Pfad, einem sogenannten "Medienportal" auf den Leim zu gehen, das von vorn bis hinten nur aus LLM /GPT-Schleim besteht. Es entstehen immer mehr solcher Pseudomedienportale.
    Schaut euch Impressum und eine About-Seite genauestens an. Falls überhaupt Journalist*innen auftauchen, müsste deren Person/Laufbahn extern findbar sein. Meist sind sie Fakes.

    #Medien #Journalismus #fakenews

  13. Demokratiekrise - Ratlose Politik, mutlose Medien?

    Wenn die Wirtschaft lahmt, sich Reformen stauen und das Ende von Kriegen nicht in Sicht ist, dann wird Krise zum Dauerzustand. Wie gehen Medien damit um?#Politiker #Medien #Journalismus #Journalisten #Presse #Krise #Kommunikation
    Im Angesicht von Dauerkrisen erscheint die Politik ratlos, die Medien oft mutlos

  14. Demokratiekrise - Ratlose Politik, mutlose Medien?

    Wenn die Wirtschaft lahmt, sich Reformen stauen und das Ende von Kriegen nicht in Sicht ist, dann wird Krise zum Dauerzustand. Wie gehen Medien damit um?#Politiker #Medien #Journalismus #Journalisten #Presse #Krise #Kommunikation
    Im Angesicht von Dauerkrisen erscheint die Politik ratlos, die Medien oft mutlos

  15. Demokratiekrise - Ratlose Politik, mutlose Medien?

    Wenn die Wirtschaft lahmt, sich Reformen stauen und das Ende von Kriegen nicht in Sicht ist, dann wird Krise zum Dauerzustand. Wie gehen Medien damit um?#Politiker #Medien #Journalismus #Journalisten #Presse #Krise #Kommunikation
    Im Angesicht von Dauerkrisen erscheint die Politik ratlos, die Medien oft mutlos

  16. Demokratiekrise - Ratlose Politik, mutlose Medien?

    Wenn die Wirtschaft lahmt, sich Reformen stauen und das Ende von Kriegen nicht in Sicht ist, dann wird Krise zum Dauerzustand. Wie gehen Medien damit um?#Politiker #Medien #Journalismus #Journalisten #Presse #Krise #Kommunikation
    Im Angesicht von Dauerkrisen erscheint die Politik ratlos, die Medien oft mutlos

  17. @MetaGer Was für mich als Journalistin zum Verzweifeln ist: all diese Einzelabkommen mit KI-Konzernen, meist über die Köpfe der Mitarbeiter*innen hinweg - obwohl es doch schon gestern höchste Zeit gewesen wäre, KI = #LLMs auf politischer Ebene zu reglementieren.
    Trifft ja das gesamte Internet, aber #Medien hätten die Macht, auf politischer Ebene gemeinsam auf die Barrikaden zu gehen. Denn Google tut alles, um die #Manipulation der User zu verschärfen.

    #DeGoogle #Journalismus

  18. ✨ Die Preisträger*innen des Otto Brenner Preises 2026 stehen fest.

    Ausgezeichnet werden journalistische Arbeiten, die Missstände sichtbar machen, kritisch recherchieren und gesellschaftliche Debatten anstoßen.

    Vielen Dank an alle Bewerber*innen und herzlichen Glückwunsch an die Ausgezeichneten!🏆
    Mehr Infos zu den prämierten Arbeiten und Projekten auf unserer Website.

    #OttoBrennerPreis #Journalismus #Investigativjournalismus #Recherche #Medien #Pressefreiheit #OBS #NetzwerkRecherche

  19. ✨ Die Preisträger*innen des Otto Brenner Preises 2026 stehen fest.

    Ausgezeichnet werden journalistische Arbeiten, die Missstände sichtbar machen, kritisch recherchieren und gesellschaftliche Debatten anstoßen.

    Vielen Dank an alle Bewerber*innen und herzlichen Glückwunsch an die Ausgezeichneten!🏆
    Mehr Infos zu den prämierten Arbeiten und Projekten auf unserer Website.

    #OttoBrennerPreis #Journalismus #Investigativjournalismus #Recherche #Medien #Pressefreiheit #OBS #NetzwerkRecherche

  20. ✨ Die Preisträger*innen des Otto Brenner Preises 2026 stehen fest.

    Ausgezeichnet werden journalistische Arbeiten, die Missstände sichtbar machen, kritisch recherchieren und gesellschaftliche Debatten anstoßen.

    Vielen Dank an alle Bewerber*innen und herzlichen Glückwunsch an die Ausgezeichneten!🏆
    Mehr Infos zu den prämierten Arbeiten und Projekten auf unserer Website.

    #OttoBrennerPreis #Journalismus #Investigativjournalismus #Recherche #Medien #Pressefreiheit #OBS #NetzwerkRecherche

  21. ✨ Die Preisträger*innen des Otto Brenner Preises 2026 stehen fest.

    Ausgezeichnet werden journalistische Arbeiten, die Missstände sichtbar machen, kritisch recherchieren und gesellschaftliche Debatten anstoßen.

    Vielen Dank an alle Bewerber*innen und herzlichen Glückwunsch an die Ausgezeichneten!🏆
    Mehr Infos zu den prämierten Arbeiten und Projekten auf unserer Website.

    #OttoBrennerPreis #Journalismus #Investigativjournalismus #Recherche #Medien #Pressefreiheit #OBS #NetzwerkRecherche

  22. ✨ Die Preisträger*innen des Otto Brenner Preises 2026 stehen fest.

    Ausgezeichnet werden journalistische Arbeiten, die Missstände sichtbar machen, kritisch recherchieren und gesellschaftliche Debatten anstoßen.

    Vielen Dank an alle Bewerber*innen und herzlichen Glückwunsch an die Ausgezeichneten!🏆
    Mehr Infos zu den prämierten Arbeiten und Projekten auf unserer Website.

    #OttoBrennerPreis #Journalismus #Investigativjournalismus #Recherche #Medien #Pressefreiheit #OBS #NetzwerkRecherche

  23. Jugendschutz per Verbotsschild, Detox per Studie, digitaler Hausmeister per KI — willkommen in Social Media 2026

    Themen rund um die asozialen, algorithmischen Medien kuratiert: Das Social Media-Verbot in Australien wirkt wie von fast allen Experten erwartet nicht. Das wird die Europäer nicht davon abhalten, es auch zu versuchen. Lars hat ja ein Verbot noch in dieser Legislaturperiode in Deutschland vorhergesagt. Zwei Wochen Social-Media-Pause und man ist kognitiv zehn Jahre jünger? Klingt zu gut … Gunnar philosophiert über die vermietete Öffentlichkeit und Carla über die Entmenschlichung des Netzes. Alles gewürzt mit dem zumindest vorläufigen Ende meines #60Sekunden-Projekts.

    Kuratiert: Warum ich das #60Sekunden‑Projekt vorläufig stoppe

    Diese Kuratiert‑Folge rund um asoziale, algorithmische Medien beginnt ausnahmsweise mit einem Thema in eigener Sache: Mein #60Sekunden‑Experiment auf TikTok, Instagram und YouTube, wo ich regelmäßig meine Blogbeiträge in kurze Videos transformiert habe, pausiert vorerst.

    Nicht, weil mir die Themen ausgegangen wären oder die Lust, junge Menschen mit digitalen und politischen Inhalten zu erreichen. Sondern weil mir ein Abonnement von CapCut, das ich als zentrale Produktionsplattform genutzt habe, für ein experimentelles, nicht monetarisiertes Projekt schlicht zu teuer ist. ByteDance hat wohl die Preise geändert und ich kann nicht nur Coins hinzukommen, sondern müsste besagtes Abo abschließen. Sehr schade. Leider habe ich auch keine Alternative gefunden, die meiner Produktionsweise entgegenkommt.

    Jugendschutz per Bann: Australiens Social‑Media‑Verbot für Unter‑16‑Jährige

    Australien hat es vorgemacht, europäische Politiker jubelten — und Golem berichtet jetzt über das Erwartbare: Der seit Dezember 2025 geltende Social-Media-Bann für unter 16-Jährige ist weitgehend wirkungslos. Wer ein falsches Geburtsjahr einträgt, ist einfach drin. Das ist kein Versagen der Umsetzung, das ist das Konzept. Jugendschutz per Altersgrenze funktioniert im digitalen Raum genauso gut wie Tempolimit nur per Straßenschild — es beruhigt die Politik, nicht die Straße.

    Das wird europäische Regierungen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht davon abhalten, es auch mit einem Verbot zu versuchen. Europa diskutiert Ausweiskontrollen und Mindestalter, während die eigentliche Baustelle — wie Plattformen strukturell auf Sucht ausgelegt sind und viel strenger reguliert werden müssten — politisch weitgehend unangetastet bleibt. Symbolpolitik ist billiger als Regulierung. Und Trump könnte ja Zölle verhängen.

    Social‑Media‑Detox: Zwei Wochen gegen zehn Jahre kognitiven Abbau?

    Die Washington Post berichtet über eine Studie, bei deren Ergebnis man sich die Augen reibt: Wer zwei Wochen weniger scrollt, soll laut Studie kognitiv so fit werden wie jemand, der zehn Jahre jünger ist. Kann man Schäden durch Social-Media-Nutzung also rückgängig machen? Das klingt nach Clickbait-Wissenschaft — und man sollte es mit der nötigen Skepsis einordnen.

    Trotzdem: Dass deutlich weniger Bildschirmzeit Aufmerksamkeit, Schlaf und mentale Gesundheit verbessert, ist eigentlich keine Überraschung mehr. Die Überraschung ist, wie stark die Effekte offenbar ausfallen. Wir reden ernsthaft darüber, dass Selbst-Entzug gesünder macht. Und die Plattformen verdienen ihr Geld damit, dass Menschen nicht aufhören können. Individuelle Gegenwehr gegen ein System, das darauf ausgelegt ist, genau das zu verhindern? Ob das gelingen kann? Individuell ja, in der Breite sicher nicht.

    Die vermietete Öffentlichkeit und der Daumen des Admins

    Passend dazu beschreibt Gunnar Sohn auf ichsagmal.com die „vermietete Öffentlichkeit“. Die alte Medienfrage lautete demnach: Wer spricht? Die neue lautet: Wem gehört der Raum, in dem gesprochen wird? Zwischen diesen beiden Sätzen liegt der ganze Verlust der digitalen Öffentlichkeit – vom versprochenen „Kaffeehaus auf Social Media“ hin zu Algorithmen, Aufmerksamkeitsökonomie, Hausordnungen, Zugriffszählern, Werbeauktionen und Moderationsnebel – oder gar keiner Moderation, weil das ja laut Trump und seinen Freunden Zensur ist.

    Öffentlichkeit ist nicht offen, nicht neutral, sondern privatisiert auf Twitter/X, Meta, LinkedIn, aber auch Mastodon‑Instanzen. Aus Debatte wird Traffic, aus Bürgern wird Nutzungsverhalten, meint Gunnar, und moniert, dass aus Betreibern Hausmeister mit Generalschlüssel werden, die per AGB und Admin‑Interface entscheiden, was und wer sichtbar ist und wer nicht.

    Ein wichtiger Unterschied fällt mir unter den Tisch: Bei den asozialen, algorithmischen chinesischen und US-amerikanischen Plattformen ist Moderation gar nicht gewollt. Im Fediverse und auf Mastodon wird zumindest moderiert, auch wenn es manchem nicht gefällt, wie und was moderiert wird. Und dezentrale Strukturen sorgen auf jeden Fall für mehr Vielfalt.

    Der Kernaussage von Gunnar zu Medienpolitik und digitaler Öffentlichkeit stimme ich zu: Es reicht nicht, von der einen zur anderen Plattform zu wechseln. Entscheidend ist, eigene Räume und Ausgänge zu behalten – Blogs, Newsletter, eigene Websites – statt sich vollständig in vermieteten Öffentlichkeiten einzurichten.

    „Das Internet stirbt“: Entmenschlichung vor und mit KI

    An Gunnar anschließend: Das Internet, von dem wir in den Neunzigern und Nullerjahren geträumt haben, existiert nicht mehr. Nicht weil die Technik versagt hätte, sondern weil das Geschäftsmodell es aufgefressen hat, schreibt Carla Siepmann auf netzpolitik.org. KI ist dabei nicht der Auslöser, sondern der Beschleuniger — die Entmenschlichung sozialer Medien begann mit Engagement-Metriken, algorithmischer Aufmerksamkeitsjagd und dem Umbau von Kommunikation in Werbe-Inventar. KI setzt das jetzt in anderen Geschwindigkeiten fort.

    Was bleibt, ist ein Feed, in dem echte menschliche Kommunikation kaum noch stattfindet. Ich schreibe seit über 17 Jahren Blog — und ich merke selbst, wie der Anteil authentischer Interaktion in sozialen Netzwerken abnimmt, während die schiere Menge an Inhalten zunimmt. Das Internet stirbt nicht an einem Herzinfarkt. Es stirbt daran, dass es systematisch optimiert und monetarisiert wurde, so dass nicht viel Menschliches mehr übrig ist. Klick as klick can, scroll as scroll can.

    Zuckerberg im Doppelpack: Der KI‑Avatar als Chef‑Double

    Apropos Entmenschlichung: Meta entwickelt laut manager magazin einen fotorealistischen KI-Avatar von Mark Zuckerberg — trainiert auf seine Stimme, seine Formulierungen, seine öffentlich geäußerten Strategien. Er soll als digitaler Zwilling intern mit Mitarbeitenden kommunizieren. Mark hat ja schließlich nicht für alle Zeit und die Mitarbeitenden gehören eingenordet.

    Das ist mehr als ein Effizienz-Experiment. Es ist die konsequente Verlängerung einer Plattformlogik, die Kommunikation schon lange von Verantwortung entkoppelt. Zuckerberg kann nicht überall sein — sein Avatar schon. Ob der digitale Zwilling richtig oder falsch liegt, falsch entscheidet oder falsch wirkt: Who cares? Das Zuckerberg-Double ist nicht das Ende dieser Logik, sondern erst ihr Anfang. Konzernchefs heute, Influencer morgen, Politiker übermorgen.

    Der von Gunnar postulierte Hausmeister Krause ist bald ein digitaler Zwilling, ein KI-gesteuerter Hausmeister. Von Alles für den Dackel, alles für den Club zu Alles für die Klickraten, alles für die Werbeeinnahmen von Zuckerberg und Konsorten. Und das voll automatisiert, agentisch.

    Nachtrag zum #60Sekunden‑Projekt: Was bleibt?

    Damit sind wir wieder beim #60Sekunden‑Projekt: Der Versuch, in genau diesen durch den Algorithmus gesteuerten Feeds – TikTok, Insta, YouTube – digitale Themen, Demokratie‑Fragen und Medienkritik in 60 Sekunden unterzubringen. Inhaltlich habe ich viel gelernt: Welche Themen funktionieren, wie stark man zuspitzen muss, wie sich Blog‑Texte in Videoform übersetzen lassen und wie unterschiedlich die Plattformen auf denselben Inhalt reagieren. Jetzt steht das Projekt vorerst still.

    Vielleicht ist genau das die kuratierte Botschaft dieser Folge: Wer heute junge Menschen erreichen will, muss durch Plattformen navigieren, die gleichzeitig problematisch, gesundheitlich belastend, politisch umkämpft und zunehmend automatisiert sind – und deren Tools einen immer höheren Preis verlangen. Die Frage ist nicht, ob wir dort präsent sein sollten, sondern wie lange wir es uns leisten können: ökonomisch, gesundheitlich und demokratisch.

    Good to know: Wie ich mit CapCut gearbeitet habe

    Mein Workflow in CapCut war im Kern simpel, aber für mich entscheidend: Erst entstand ein Voice-over-Text — meistens aus einem Blogbeitrag oder einer #9vor9-Folge heraus, von einer KI auf 60 Sekunden zugespitzt. Den fertigen Text habe ich dann in CapCuts Funktion „mit KI erstellen“ eingefügt, Format 9:16 gewählt, Länge rund 60 Sekunden, Stil „Black&White Comic“ oder „Noir Comic“ in Schwarz-Weiß, dazu eine passende deutsche KI-Stimme. CapCut hat daraus automatisch ein Kurzvideo gebaut — Text, generierte Szenen, Voice-over. Danach bin ich noch einmal durch, habe offensichtliche Fehler korrigiert, einzelne Szenen angepasst, und fertig.

    Genau diese Automatisierung war der Grund, warum das Projekt für mich überhaupt machbar war. Ohne diesen Grad an KI-Unterstützung wäre der Zeitaufwand für regelmäßige Kurzvideos nicht zu stemmen — nicht neben Blog, Podcast und Job. Dass das Experiment jetzt ausgerechnet am Preis von CapCut scheitert, hat eine gewisse Ironie: Die Plattformökonomie, über die ich in meinen Videos geredet habe, hat mich selbst eingeholt.

    Quellen (Auswahl)

    #60Sekunden #Bloggen #CapCut #DigitalDetox #Facebook #Fediverse #Instagram #Internet #Journalismus #Jugendschutz #KI #Kuratiert #LinkedIn #Mastodon #Meta #PlattformÖkonomie #Smartphone #SocialMedia #TikTok #Video #YouTube #Zuckerberg
  24. @Trojaner
    Warum wird er denn eig. nicht vom #Journalismus gefragt, auf was er denn persönlich verzichten will oder muss?
    Es gibt in der Politik soviele 11er und Niemand will ausführen.

  25. #Russland hat mehr als 20.000 Kinder aus der #Ukraine nach Russland verschleppt. Nur ein kleiner Teil davon wurde zurückgeholt. Furchtbare Geschichte, über die man öfter reden müsste und hier mehr lesen kann: zdfheute.de/politik/ausland/ve

    #news #journalismus #zdf #russland #ukraine

  26. Liebe Redaktionen: "Experten warnen" ist keine Quelle. Welche Experten? Wie viele? Auf welcher Grundlage?

    Ein einziger Tweet von irgendwem mit Doktortitel ist kein wissenschaftlicher Konsens, und drei anonyme "Insider" sind manchmal einfach nur drei Leute mit Agenda.

    Quellen nennen ist nicht Beiwerk – es ist der Job. 📰

    #Journalismus #Medienkritik #Quellen

  27. 3 Uhr nachts und ich denke darüber nach, dass "Studien zeigen" mittlerweile genauso aussagekräftig ist wie "irgendwer hat irgendwas behauptet". Welche Studie? Wer hat sie finanziert? Wie groß war die Stichprobe? Ach egal, Hauptsache die Überschrift knallt.

    Quellenangaben sind kein Stilmittel, liebe Redaktionen. Die sind der Job.

    #Medien #Journalismus #Quellen

  28. Digitalabgabe: Wer bezahlt künftig den Journalismus?

    Meta, Google & Co. verdienen Milliarden mit Nachrichten – doch der Streit um eine Abgabe offenbart einen Machtkampf um Demokratie und Medienvielfalt.

    telepolis.de/article/Digitalab

    #Journalismus #Medien #SocialMedia #news

  29. Konstruktiver Journalismus: weichgespültes Marketing — oder ehrliche Antwort auf 70 % News Avoidance? Lars sagt das eine, ich das andere. Bei #9vor9 haben wir uns 35 Minuten lang nicht geeinigt. Mein Blogbeitrag dazu — mit dem strukturellen Punkt, der mich am meisten stört: die Aufregungsökonomie der asozialen, algorithmischen Medien.

    #KonstruktiverJournalismus #Journalismus #9vor9 #Medien #SocialMedia #Aufregungsökonomie #BonnInstitute

    stefanpfeiffer.blog/2026/05/11

  30. Es sagt viel über den Zustand des Journalismus aus, wenn plötzlich sämtliche Redaktionen gleichzeitig erklären, wie man sie bei Google zur „Bevorzugten Quelle“ macht. Früher brauchten Medienhäuser guten Journalismus, starke Geschichten und gründliche Recherchen, um ihren Anspruch auf Qualitätsjournalismus zu untermauern. Und heute? Dieselben Häuser, die jahrelang über die Macht der Plattformen klagten, produzieren nun freiwillig Gratis-Anleitungen dafür, wie Leser sich noch tiefer an Googles Infrastruktur ketten.

    #google #bevorzugtequelle #medien #clickbait #ironie #journalismus #reichweite

    teufelswerk.net/bevorzugte-que

  31. Es sagt viel über den Zustand des Journalismus aus, wenn plötzlich sämtliche Redaktionen gleichzeitig erklären, wie man sie bei Google zur „Bevorzugten Quelle“ macht. Früher brauchten Medienhäuser guten Journalismus, starke Geschichten und gründliche Recherchen, um ihren Anspruch auf Qualitätsjournalismus zu untermauern. Und heute? Dieselben Häuser, die jahrelang über die Macht der Plattformen klagten, produzieren nun freiwillig Gratis-Anleitungen dafür, wie Leser sich noch tiefer an Googles Infrastruktur ketten.

    #google #bevorzugtequelle #medien #clickbait #ironie #journalismus #reichweite

    teufelswerk.net/bevorzugte-que

  32. Es sagt viel über den Zustand des Journalismus aus, wenn plötzlich sämtliche Redaktionen gleichzeitig erklären, wie man sie bei Google zur „Bevorzugten Quelle“ macht. Früher brauchten Medienhäuser guten Journalismus, starke Geschichten und gründliche Recherchen, um ihren Anspruch auf Qualitätsjournalismus zu untermauern. Und heute? Dieselben Häuser, die jahrelang über die Macht der Plattformen klagten, produzieren nun freiwillig Gratis-Anleitungen dafür, wie Leser sich noch tiefer an Googles Infrastruktur ketten.

    #google #bevorzugtequelle #medien #clickbait #ironie #journalismus #reichweite

    teufelswerk.net/bevorzugte-que

  33. Es sagt viel über den Zustand des Journalismus aus, wenn plötzlich sämtliche Redaktionen gleichzeitig erklären, wie man sie bei Google zur „Bevorzugten Quelle“ macht. Früher brauchten Medienhäuser guten Journalismus, starke Geschichten und gründliche Recherchen, um ihren Anspruch auf Qualitätsjournalismus zu untermauern. Und heute? Dieselben Häuser, die jahrelang über die Macht der Plattformen klagten, produzieren nun freiwillig Gratis-Anleitungen dafür, wie Leser sich noch tiefer an Googles Infrastruktur ketten.

    #google #bevorzugtequelle #medien #clickbait #ironie #journalismus #reichweite

    teufelswerk.net/bevorzugte-que