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#medienpolitik — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #medienpolitik, aggregated by home.social.

  1. Sie verlassen X – die Rechten folgen alarmiert

    Während progressive Akteure die Plattform X verlassen, sehen rechte ihr Geschäftsmodell unter Druck. Nius will nun auch zu Bluesky...

    Anhand aktueller wissenschaftlicher Studien wird analysiert, wie sich X seit der Übernahme durch Elon Musk verändert hat.

    youtube.com/watch?v=JaXVwa0rrH

    #Nachtsitzung

    #twitter #x #elonmusk #nius #socialmedia
    #netzpolitik #medienpolitik

  2. Jetzt online:

    Dr. Carsten Brosda, Senator für #Kultur und #Medien #Hamburg, „einer der profiliertesten Medienpolitiker der Republik“ ( @bjoernsta ) mit seinem Impuls zur Eröffnung der #2MR 2026:

    > „Jetzt die Strukturen bauen, damit wir auch künftig in Freiheit leben und kommunizieren können.“

    👉 watch.2mr.social/w/9ncVvNaWgp3

    #Medienpolitik #Politik #X #SPD #SocialMedia #SozialeMedien #WirVerlassenX #Musk #Politik

  3. Jetzt online:

    Dr. Carsten Brosda, Senator für #Kultur und #Medien #Hamburg, „einer der profiliertesten Medienpolitiker der Republik“ ( @bjoernsta ) mit seinem Impuls zur Eröffnung der #2MR 2026:

    > „Jetzt die Strukturen bauen, damit wir auch künftig in Freiheit leben und kommunizieren können.“

    👉 watch.2mr.social/w/9ncVvNaWgp3

    #Medienpolitik #Politik #X #SPD #SocialMedia #SozialeMedien #WirVerlassenX #Musk #Politik

  4. Jetzt online:

    Dr. Carsten Brosda, Senator für #Kultur und #Medien #Hamburg, „einer der profiliertesten Medienpolitiker der Republik“ ( @bjoernsta ) mit seinem Impuls zur Eröffnung der #2MR 2026:

    > „Jetzt die Strukturen bauen, damit wir auch künftig in Freiheit leben und kommunizieren können.“

    👉 watch.2mr.social/w/9ncVvNaWgp3

    #Medienpolitik #Politik #X #SPD #SocialMedia #SozialeMedien #WirVerlassenX #Musk #Politik

  5. #medien #medienpolitik #socialmedia #socialmediaverbot #plattformen #altersgrenze
    Diese unsägliche Debatte um Social-Media-Verbot für Jugendliche, Altersgrenzen usw. ist einfach hilflos, zumal, da europarechtlich noch einige Hürden dem entgegenstehen.

    Algorithem der Plattformen beeinträchtigen auch ältere Nutzer. Deshalb ans #providerprivileg rangehen. Wer Algorithmen einsetzt ist kein neutraler Player mehr.

    Interessanter Ansatz in LTO heute:
    lto.de/recht/hintergruende/h/s

  6. #medien #medienpolitik #socialmedia #socialmediaverbot #plattformen #altersgrenze
    Diese unsägliche Debatte um Social-Media-Verbot für Jugendliche, Altersgrenzen usw. ist einfach hilflos, zumal, da europarechtlich noch einige Hürden dem entgegenstehen.

    Algorithem der Plattformen beeinträchtigen auch ältere Nutzer. Deshalb ans #providerprivileg rangehen. Wer Algorithmen einsetzt ist kein neutraler Player mehr.

    Interessanter Ansatz in LTO heute:
    lto.de/recht/hintergruende/h/s

  7. #medien #medienpolitik #socialmedia #socialmediaverbot #plattformen #altersgrenze
    Diese unsägliche Debatte um Social-Media-Verbot für Jugendliche, Altersgrenzen usw. ist einfach hilflos, zumal, da europarechtlich noch einige Hürden dem entgegenstehen.

    Algorithem der Plattformen beeinträchtigen auch ältere Nutzer. Deshalb ans #providerprivileg rangehen. Wer Algorithmen einsetzt ist kein neutraler Player mehr.

    Interessanter Ansatz in LTO heute:
    lto.de/recht/hintergruende/h/s

  8. #medien #medienpolitik #socialmedia #socialmediaverbot #plattformen #altersgrenze
    Diese unsägliche Debatte um Social-Media-Verbot für Jugendliche, Altersgrenzen usw. ist einfach hilflos, zumal, da europarechtlich noch einige Hürden dem entgegenstehen.

    Algorithem der Plattformen beeinträchtigen auch ältere Nutzer. Deshalb ans #providerprivileg rangehen. Wer Algorithmen einsetzt ist kein neutraler Player mehr.

    Interessanter Ansatz in LTO heute:
    lto.de/recht/hintergruende/h/s

  9. #medien #medienpolitik #socialmedia #socialmediaverbot #plattformen #altersgrenze
    Diese unsägliche Debatte um Social-Media-Verbot für Jugendliche, Altersgrenzen usw. ist einfach hilflos, zumal, da europarechtlich noch einige Hürden dem entgegenstehen.

    Algorithem der Plattformen beeinträchtigen auch ältere Nutzer. Deshalb ans #providerprivileg rangehen. Wer Algorithmen einsetzt ist kein neutraler Player mehr.

    Interessanter Ansatz in LTO heute:
    lto.de/recht/hintergruende/h/s

  10. Werbegelder steigen — aber immer weniger landen bei deutschen Medien. Lokalradios sterben, Webseiten rechnen sich nicht mehr. Christian Bartels im @altpapier: Eine Digitalsteuer auf Online-Werbung wäre fairer als ARD-Werbung in der Mediathek. Das Modell gibt's schon — in Österreich.
    #Digitalsteuer #Medienpolitik #ÖRR
    Kolumne: Das Altpapier am 15. April 2026 – Übergewinnsteuer für Google? | mdr.de/altpapier/das-altpapier

  11. Werbegelder steigen — aber immer weniger landen bei deutschen Medien. Lokalradios sterben, Webseiten rechnen sich nicht mehr. Christian Bartels im @altpapier: Eine Digitalsteuer auf Online-Werbung wäre fairer als ARD-Werbung in der Mediathek. Das Modell gibt's schon — in Österreich.
    #Digitalsteuer #Medienpolitik #ÖRR
    Kolumne: Das Altpapier am 15. April 2026 – Übergewinnsteuer für Google? | mdr.de/altpapier/das-altpapier

  12. Werbegelder steigen — aber immer weniger landen bei deutschen Medien. Lokalradios sterben, Webseiten rechnen sich nicht mehr. Christian Bartels im @altpapier: Eine Digitalsteuer auf Online-Werbung wäre fairer als ARD-Werbung in der Mediathek. Das Modell gibt's schon — in Österreich.
    #Digitalsteuer #Medienpolitik #ÖRR
    Kolumne: Das Altpapier am 15. April 2026 – Übergewinnsteuer für Google? | mdr.de/altpapier/das-altpapier

  13. Werbegelder steigen — aber immer weniger landen bei deutschen Medien. Lokalradios sterben, Webseiten rechnen sich nicht mehr. Christian Bartels im @altpapier: Eine Digitalsteuer auf Online-Werbung wäre fairer als ARD-Werbung in der Mediathek. Das Modell gibt's schon — in Österreich.
    #Digitalsteuer #Medienpolitik #ÖRR
    Kolumne: Das Altpapier am 15. April 2026 – Übergewinnsteuer für Google? | mdr.de/altpapier/das-altpapier

  14. Werbegelder steigen — aber immer weniger landen bei deutschen Medien. Lokalradios sterben, Webseiten rechnen sich nicht mehr. Christian Bartels im @altpapier: Eine Digitalsteuer auf Online-Werbung wäre fairer als ARD-Werbung in der Mediathek. Das Modell gibt's schon — in Österreich.
    #Digitalsteuer #Medienpolitik #ÖRR
    Kolumne: Das Altpapier am 15. April 2026 – Übergewinnsteuer für Google? | mdr.de/altpapier/das-altpapier

  15. Die Krise des Journalismus ist kein Produktproblem.
    Sie ist ein Strukturproblem.
    Plattformen kontrollieren Zugang & Erlöse, Verlage tragen die Kosten.
    Die Antwort: kluge Medienpolitik statt mehr Paywalls.
    Nicht jede Zeitung muss überleben.
    Aber der Journalismus schon.
    @gsohn

    #Journalismus #Medienpolitik #Plattformökonomie #Verlage
    ichsagmal.com/wenn-der-journal

  16. RE: thomas-hitz.ch/arte-im-fediver

    Arte fragt in der Doku "Wo bleibt das europäische Google oder Facebook?" ob wir bereit sind, Google und Meta den Rücken zu kehren.

    arte.tv/de/videos/121620-127-A

    Das habe ich zum Anlass genommen, um Arte aufzufordern, doch auch ins Fediverse zu kommen.

    Die Antwort von Arte auf meine Frage und weiterführende Gedanken dazu finden sich in meinem neuen Blogbeitrag:

    👉 thomas-hitz.ch/arte-predigt-di

    #Arte #Fediverse #DigitaleSouveränität #BigTech #Medienpolitik

  17. Arte predigt digitale Souveränität, nutzt aber Big Tech – Warum der Sender im Fediverse sein sollte

    Arte produziert Dokumentationen über die Abhängigkeit Europas von US-Big-Tech-Konzernen – doch auf welchen Plattformen ist der Sender selbst aktiv? Ein offener Brief an Arte und die Antwort des Social-Media-Teams zeigen: Die Lücke zwischen Botschaft und Praxis ist grösser als gedacht.

    thomas-hitz.ch/arte-predigt-di

  18. Der #Rechtswissenschaftler Josef Drexl schlägt eine Abgabe für Anbieter generativer #KI vor.

    Die Einnahmen sollen an #Journalismus und Kreative fließen, da #KIGeneratoren menschliche Werke wirtschaftlich verdrängen können, ohne sie zu kopieren. Das bestehende #Urheberrecht reiche dafür nicht aus. Zusätzlich bringt er eine #Bürgerabgabe für #Presseverlage ins Gespräch, gekoppelt an Qualitätsstandards und faire Vergütung.

    heise.de/news/Rechtswissenscha

    #Kreativwirtschaft #Medienpolitik

  19. Der #Rechtswissenschaftler Josef Drexl schlägt eine Abgabe für Anbieter generativer #KI vor.

    Die Einnahmen sollen an #Journalismus und Kreative fließen, da #KIGeneratoren menschliche Werke wirtschaftlich verdrängen können, ohne sie zu kopieren. Das bestehende #Urheberrecht reiche dafür nicht aus. Zusätzlich bringt er eine #Bürgerabgabe für #Presseverlage ins Gespräch, gekoppelt an Qualitätsstandards und faire Vergütung.

    heise.de/news/Rechtswissenscha

    #Kreativwirtschaft #Medienpolitik

  20. Der #Rechtswissenschaftler Josef Drexl schlägt eine Abgabe für Anbieter generativer #KI vor.

    Die Einnahmen sollen an #Journalismus und Kreative fließen, da #KIGeneratoren menschliche Werke wirtschaftlich verdrängen können, ohne sie zu kopieren. Das bestehende #Urheberrecht reiche dafür nicht aus. Zusätzlich bringt er eine #Bürgerabgabe für #Presseverlage ins Gespräch, gekoppelt an Qualitätsstandards und faire Vergütung.

    heise.de/news/Rechtswissenscha

    #Kreativwirtschaft #Medienpolitik

  21. Der #Rechtswissenschaftler Josef Drexl schlägt eine Abgabe für Anbieter generativer #KI vor.

    Die Einnahmen sollen an #Journalismus und Kreative fließen, da #KIGeneratoren menschliche Werke wirtschaftlich verdrängen können, ohne sie zu kopieren. Das bestehende #Urheberrecht reiche dafür nicht aus. Zusätzlich bringt er eine #Bürgerabgabe für #Presseverlage ins Gespräch, gekoppelt an Qualitätsstandards und faire Vergütung.

    heise.de/news/Rechtswissenscha

    #Kreativwirtschaft #Medienpolitik

  22. Der #Rechtswissenschaftler Josef Drexl schlägt eine Abgabe für Anbieter generativer #KI vor.

    Die Einnahmen sollen an #Journalismus und Kreative fließen, da #KIGeneratoren menschliche Werke wirtschaftlich verdrängen können, ohne sie zu kopieren. Das bestehende #Urheberrecht reiche dafür nicht aus. Zusätzlich bringt er eine #Bürgerabgabe für #Presseverlage ins Gespräch, gekoppelt an Qualitätsstandards und faire Vergütung.

    heise.de/news/Rechtswissenscha

    #Kreativwirtschaft #Medienpolitik

  23. Soweit habe ich es verstanden:
    - ARD One geht mehr oder weniger in neo als "junges" Programm auf.
    - Info wird gemeinsamer Dokukanal.
    - Phoenix bleibt es selbst und bekommt Nachrichten zugeliefert.

    Aber
    - KiKa und funk bleiben?
    - 3sat und arte müssen noch reden?
    - was noch?

    m.dwdl.de/a/105741

    #Fernsehen #Medienpolitik

  24. Vertrauen in Informationen ist keine Selbstverständlichkeit mehr.
    Gerade deshalb finde ich die Diskussion um die SRG-Halbierungsinitiative so widersprüchlich.
    Eine Volkspartei, die sich sonst immer für schweizer Kultur einsetzt, will ausgerechnet das Medienhaus kleiner machen, dass noch ohne wirtschaftliche Ziele über Schweizer Themen & Kultur berichten kann. Vom Dorf über die Berge in die Stadt.

    #SRG #Medienpolitik #Demokratie #FakeNews #halbierungsinitiative

  25. @ntv Unabhängig vom Programmauftrag stellt sich für mich die Frage der Verhältnismäßigkeit.

    Viele Haushalte stehen bereits unter erheblichem finanziellen Druck. Eine pauschale Erhöhung trifft alle gleichermaßen – unabhängig von Einkommen, Lebenssituation oder tatsächlicher Nutzung.

    Öffentlich-rechtlicher Rundfunk hat einen wichtigen Auftrag. Gerade deshalb sollte er mit Beiträgen besonders sorgfältig und maßvoll umgehen.

    #Rundfunkbeitrag #Medienpolitik #Gemeinwohl #SozialeGerechtigkeit

  26. Von Trumps Gnaden

    TV-Landschaft der USA

    Der US-Satiriker Stephen Colbert darf ein Interview nicht ausstrahlen, während die CBS-News-Redaktion kaum noch frei von politischem Druck arbeiten kann. Was ist da los in der US-Fernsehlandschaft?

    Über 7 Millionen Mal wurde inzwischen ein Interview angesehen, das nicht ausgestrahlt werden durfte. Statt wie geplant am Montag im US-Fernsehen zu laufen, ist es nun auf dem YouTube-Kanal des Satirikers Stephen Colbert zu finden. Einmal mehr hat der Streisand-Effekt zugeschlagen: Schuld an den ungewöhnlich hohen Zugriffszahlen, auch abseits von YouTube, ist weniger das Interview mit einem texanischen Politiker, sondern das politisch motivierte Sendeverbot.

    Vor der Sendung hatte die Rechtsabteilung des Senders, CBS, laut Colbert „unmissverständlich“ klar gemacht, dass das Interview nicht ausgestrahlt werden könne. Es bestehe die Gefahr, gegen eine Regel der Federal Communications Commission (FCC) zu verstoßen („equal time rules“). Demnach muss in Wahlkämpfen anderen Kandidat:innen die gleiche Sendezeit eingeräumt werden. Neben James Talarico, der sich derzeit um die demokratische Kandidatur für den US-Senat bewirbt, hätte die Talkshow also auch seine Mitbewerberin, die Abgeordnete Jasmine Crockett, und vermutlich auch Ahmad Hassan einladen müssen.

    Allein: Besagte FCC-Regeln, die für terrestrisches Fernsehen, aber nicht für Kabel-TV oder das Internet gelten, enthalten Ausnahmen für Interviews in Nachrichten- oder Unterhaltungssendungen. US-Medien zufolge ist es das erste Mal, dass eine Talkshow derart zensiert wurde. Schlimmer noch, offenkundig war vorauseilender Gehorsam im Spiel. CBS wollte vermeiden, noch stärker ins Visier des ultrakonservativen FCC-Chefs Brendan Carr zu gelangen.

    Trump-kritische Sendungen unter der Lupe

    Carr hatte im Januar neue FCC-Leitlinien vorgestellt, um ebenjene Ausnahmen abzuschaffen. Wen er dabei besonders im Blick hat, ist kein Geheimnis. Populäre Talkshow-Hosts wie Stephen Colbert (CBS), Seth Meyers (NBC) und Jimmy Kimmel (ABC) lassen kaum eine Gelegenheit aus, sich über den orangenen Man im Weißen Haus lustig zu machen.

    Das treibt nicht nur Trump, der Colbert als „erbärmlichen Versager“ bezeichnete und ihn am liebsten „einschläfern“ würde, auf die Palme. Selbst wenn Republikaner alle wichtigen US-Institutionen im Griff haben, fühlen sie sich benachteiligt. Im Sommer klagte etwa das konservative Media Research Center darüber, wie linkslastig die Talkshow-Landschaft doch wäre.

    Regelmäßig droht Trump TV-Sendern damit, ihre Sendelizenz zu entziehen, wenn sie sich kritisch über ihn oder seine Mitstreiter:innen äußern. Immer wieder zeigt dies Wirkung, ganz ohne offizielle Anweisung. Jimmy Kimmel verschwand etwa im Herbst für eine Woche von der TV-Bildfläche, nachdem er die Ermordung des Rechtsaußen-Aktivisten Charlie Kirk und die folgende gesellschaftliche Debatte thematisierte. Wer nicht spurt, muss Konsequenzen fürchten. Die Talkshow „The View“, die ebenfalls auf ABC läuft, muss sich nun einer FCC-Untersuchung zu den „equal time rules“ stellen, wie Carr am Mittwoch auf Fox News bestätigte.

    Journalismus im Visier

    Der steigende politische Druck auf TV-Sender macht bei Talkshows nicht Halt. Den bekommen auch renommierte Nachrichtensendungen wie „60 Minutes“ von CBS News zu spüren. Als Folge der Übernahme des CBS-Eigners Paramount im Vorjahr begann David Ellison, Sohn des Tech-Oligarchen Larry Ellison, umgehend mit dem Umbau zu einem Trump-freundlichen Medienunternehmen. Für rund 150 Millionen US-Dollar kaufte er das Start-up „The Free Press“ auf und installierte die Gründerin und umstrittene Kommentatorin Bari Weiss als Chefredakteurin von CBS News.

    Weiss, die sich zuvor einen Namen als vermeintliche Hüterin der Meinungsfreiheit gemacht hatte, ließ gleich ihre Muskeln spielen. Rund 100 Mitarbeiter:innen verloren ihren Job, betroffen waren laut Medienberichten vor allem Minderheiten und Frauen. Im Dezember verhinderte Weiss die Austrahlung des Nachrichtensegments „Inside CECOT“, das über die unmenschlichen Bedingungen des Hochsicherheitsgefängnisses in El Salvador berichtete. Dort leiden aus den USA abgeschobene Migrant:innen unter Folter und Misshandlungen.

    Weiss zufolge hatte der Bericht die Perspektive der Trump-Regierung nicht ausreichend berücksichtigt. Der Bericht wurde zwar später mit nur minimalen Änderungen offiziell ausgestrahlt – zuvor drehte die ungeschnittene Fassung eines kanadischen Senders eine virale Runde durchs Internet -, aber der Schaden war bereits angerichtet. Es kam zu tumultartigen Szenen in der CBS-News-Redaktion, die weitgehend geschlossen hinter der verantwortlichen Investigativjournalistin Sharyn Alfonsi stand. In einem internen Memo sprach Alfonsi von einer politischen, nicht journalistischen Entscheidung, die Weiss getroffen habe.

    Zerfallende Redaktion

    Das Nachbeben ist immer noch zu spüren, zuletzt verließ der prominente Moderator Anderson Cooper das Unternehmen. Und es erfasste auch weitere CBS-Abteilungen. Letzte Woche nahmen elf Mitarbeiter:innen von CBS Evening News ihren Hut. Dort firmiert inzwischen der Moderator Tony Dokoupil als neues Gesicht der Nachrichtensendung. Aufgefallen ist er bislang vor allem durch seine Trump-freundliche Perspektive statt kritischer Berichterstattung, was sich in sinkenden Einschaltquoten widerspiegelt.

    Unabhängiges journalistisches Arbeiten sei bei CBS kaum noch möglich, kritisierte die Produzentin Alicia Hastey in einem Abschiedsschreiben: „Geschichten werden nicht nach ihrem journalistischen Wert, sondern danach beurteilt, ob sie bestimmten ideologischen Erwartungen entsprechen – eine Dynamik, die Produzenten und Reporter unter Druck setzt, sich selbst zu zensieren oder herausfordernde Narrative zu vermeiden, die Gegenreaktionen oder unangenehme Schlagzeilen auslösen könnten.“

    Politische Abhängigkeiten

    Dabei spielt auch die geplante Expansion des Medienimperiums von Ellison eine Rolle. Paramount will sich den Hollywood-Riesen Warner Bros. einverleiben, zu dem traditionelle Filmstudios, aber auch der Nachrichtensender CNN gehören. Absegnen müssten einen potenziellen Deal jedoch Regulierungsbehörden, die allesamt in republikanischer Hand sind.

    Um den Wink mit dem Zaunpfahl zu verstehen, braucht es keinen Trump-Vertrauten wie Ellison an der Unternehmensspitze. Unmittelbar vor der Übernahme von Paramount einigte sich das Unternehmen auf einen Vergleich mit Trump. Dieser hatte 60 Minutes vorgeworfen, ein Interview mit der damaligen demokratischen Präsidentschaftskandidatin Kamala Harris unzulässig editiert zu haben und verlangte Schadensersatz in der Höhe von 10 Milliarden US-Dollar. Medienexpert:innen räumten der Klage zwar keine realistischen Chancen ein, am Ende knickte das Unternehmen jedoch ein und zahlte 16 Millionen US-Dollar an Trump. Kurz danach winkte die FCC die Fusion von Paramount mit Skydance Media von Ellison durch.

    Ein weiteres Opfer der Übernahme wurde ausgerechnet Stephen Colbert. Seine Talkshow, die er im Jahr 2015 von David Letterman übernommen hatte, läuft nur mehr bis zum Mai. Danach ist Schluss. Es habe sich um eine „rein finanzielle Entscheidung“ gehandelt, beteuerte CBS im Sommer. Sie stehe „in keinerlei Zusammenhang mit der Leistung, dem Inhalt oder anderen Angelegenheiten der Sendung“ – etwa der Kritik, die Colbert an dem millionenschweren Vergleich geübt hatte.

    Tomas Rudl ist in Wien aufgewachsen, hat dort für diverse Provider gearbeitet und daneben Politikwissenschaft studiert. Seine journalistische Ausbildung erhielt er im Heise-Verlag, wo er für die Mac & i, c’t und Heise Online schrieb. Kontakt: E-Mail (OpenPGP), Bluesky. Dieser Beitrag ist eine Übernahme von netzpolitik, gemäss Lizenz Creative Commons BY-NC-SA 4.0.

  27. Ein Brief aus Tübingen

    Liebes Radio Corax, es gibt wenige Radios, die so wichtig für die Freie-Radio-Szene sind wie ihr. Aus euren Räumen rummst... mehr

    radiocorax.de/ein-brief-aus-tu

    #Medienpolitik #Solidarität

  28. Google & Co. profitieren massiv von journalistischen Inhalten – zahlen aber bislang wenig zurück. Die SPD will das ändern und Einnahmen gezielt in regionale Medien lenken. Verbände begrüßen den Vorstoß. Der Ball liegt jetzt klar "bei der Politik".
    #HORIZONT #Digitalsteuer #Medienpolitik #Pressefreiheit
    Kommentar: Und von der Leyen und die EU machen das sicher nicht mit
    👉 horizont.net/medien/nachrichte

  29. Google & Co. profitieren massiv von journalistischen Inhalten – zahlen aber bislang wenig zurück. Die SPD will das ändern und Einnahmen gezielt in regionale Medien lenken. Verbände begrüßen den Vorstoß. Der Ball liegt jetzt klar "bei der Politik".
    #HORIZONT #Digitalsteuer #Medienpolitik #Pressefreiheit
    Kommentar: Und von der Leyen und die EU machen das sicher nicht mit
    👉 horizont.net/medien/nachrichte

  30. orf.at/stories/3418359/
    Grundsätzlich sicher sinnvoll. Interessant aber, dass in diesem Zusammenhang von niemandem die Verbreitung und Verharmlosung gewaltverherrlichender #Spiele und deren vielleicht ebenfalls sinnvolle #Einschränkung angesprochen wird.
    #Medienpolitik #Medien #Medienkontrolle #Verantwortung #Gewaltverherrlichung #Computerspiele #Onlinespiele

  31. Eine Deutsch-Französische Freundschaft: Corax & Grésivaudan

    Eine Band zu treffen, die es nicht mehr gibt, in einer Stadt, die man nicht kennt – das ist eine der vielen Fragen, mit der Redakteure von Radio Corax beim Besuch in Grenoble und bei unserem Schwesterradio in Crolles, Radio Grésivaudan, unterwegs waren. Aber auch: Was bedeutet es, ein freier Radiosender auf der anderen […]

    radiocorax.de/eine-deutsch-fra

    #Crolles #DFT2026 #Europa #Frankreich #Freundschaft #Grenoble #Medienpolitik #Radio

  32. Eine Deutsch-Französische Freundschaft: Corax & Grésivaudan

    Eine Band zu treffen, die es nicht mehr gibt, in einer Stadt, die man nicht kennt – das ist eine der vielen Fragen, mit der Redakteure von Radio Corax beim Besuch in Grenoble und bei unserem Schwesterradio in Crolles, Radio Grésivaudan, unterwegs waren. Aber auch: Was bedeutet es, ein freier Radiosender auf der anderen […]

    radiocorax.de/eine-deutsch-fra

    #Crolles #DFT2026 #Europa #Frankreich #Freundschaft #Grenoble #Medienpolitik #Radio

  33. Eine Deutsch-Französische Freundschaft: Corax & Grésivaudan

    Eine Band zu treffen, die es nicht mehr gibt, in einer Stadt, die man nicht kennt – das ist eine der vielen Fragen, mit der Redakteure von Radio Corax beim Besuch in Grenoble und bei unserem Schwesterradio in Crolles, Radio Grésivaudan, unterwegs waren. Aber auch: Was bedeutet es, ein freier Radiosender auf der anderen […]

    radiocorax.de/eine-deutsch-fra

    #Crolles #DFT2026 #Europa #Frankreich #Freundschaft #Grenoble #Medienpolitik #Radio

  34. Eine Deutsch-Französische Freundschaft: Corax & Grésivaudan

    Eine Band zu treffen, die es nicht mehr gibt, in einer Stadt, die man nicht kennt – das ist eine der vielen Fragen, mit der Redakteure von Radio Corax beim Besuch in Grenoble und bei unserem Schwesterradio in Crolles, Radio Grésivaudan, unterwegs waren. Aber auch: Was bedeutet es, ein freier Radiosender auf der anderen […]

    radiocorax.de/eine-deutsch-fra

    #Crolles #DFT2026 #Europa #Frankreich #Freundschaft #Grenoble #Medienpolitik #Radio

  35. Eine Deutsch-Französische Freundschaft: Corax & Grésivaudan

    Eine Band zu treffen, die es nicht mehr gibt, in einer Stadt, die man nicht kennt – das ist eine der vielen Fragen, mit der Redakteure von Radio Corax beim Besuch in Grenoble und bei unserem Schwesterradio in Crolles, Radio Grésivaudan, unterwegs waren. Aber auch: Was bedeutet es, ein freier Radiosender auf der anderen […]

    radiocorax.de/eine-deutsch-fra

    #Crolles #DFT2026 #Europa #Frankreich #Freundschaft #Grenoble #Medienpolitik #Radio

  36. Nachgehört: Ö1-Doublecheck zu heimischen Medien, die bei der KronenZeitung-Kampagne gegen den Medienminister mitmachen und jenen, die ihren Job nicht verstehen und es verabsäumen, die Aussagen der US-Regierung auf deren Wahrheitsgehalt zu überprüfen:

    oe1.orf.at/programm/20260115/8

    #doublecheck #Radio #Audio #Podcast #ORF #Österreich #oe1 #Medien #Medienmagazin #Journalismus #Medienpolitik #Sendung #Kurz #Kern #Trump #Babler #Pilnacek #Pilz #USA

  37. „Angesichts der Dynamik der Monopolbildung im Digitalen, der damit verbundenen Meinungsmacht und autoritärer Tendenzen ist die Politik gefragt, diese Herausforderungen zur Priorität zu machen.“

    medien.verdi.de/themen/medienp (Policy Paper der Gewerkschaft @wirsindverdi #Medienpolitik

  38. Ein Milliarden-Krimi um Warner: Netflix bietet Aktien, die Ellisons Cash. Die Wahl: Drohendes Kinosterben durch Streaming-Fokus oder CNN unter Trump-Einfluss? Christian Bartels analysiert im #altpapier den US-"Expansionsimperialismus", der Europas Medienmärkte ausblutet. Europa schaut nur zu.
    #WarnerBrosDiscovery #Altpapier #Medienpolitik
    Kolumne: Das Altpapier am 10. Dezember 2025 – Von Paramount bis Palantir | 🔗 mdr.de/altpapier/das-altpapier

  39. Der Reformvertrag stärkt die Mediatheken technisch. Aber gleichzeitig zerstört die Politik Sender, die Menschen lieben. Das ist schizophren und gefährlich. #ÖRR #Reform #Medienpolitik #Kulturabbau #EinfacheSprache

  40. Jede:r zweite Beschäftigte in Österreichs Medienbranche fürchtet um die Sicherheit des Arbeitsplatzes. Das zeigt eine IFES-Befragung im Auftrag der Arbeiterkammer Wien, an der 1.300 Personen teilgenommen haben. GPA Gewerkschafter Horst Traunmüller spricht über die Situation in österreichischen Medienbetrieben

    GIDO
    05.12. 14:00-15:00
    o94.at/programm/sendung/id/255

    #Radio #Wien #Medien #Medienpolitik #Österreich #Medienbranche #FreieRadios

  41. @gruener_skatbruder
    Wollte doch nicht *Dich* kritisieren.
    Finde es schon wichtig so etwas aufzugreifen.
    Habe das nur zum Anlass genommen zu kritisieren wie solche Artikel (nicht nur in der Zeit) eben die eigentlich relevanten Nachrichten "verdrängen", sowohl in der Platzierung als auch in der Themensetzung/-gewichtung durch die Redaktionen.
    #Medienpolitik