#offentlichrechtlicherrundfunk — Public Fediverse posts
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Sebastian Hilger – „Eine bessere Welt“ (2026)Digitale Öffentlichkeit verkauft sich gern als demokratisches Wunder. Davon sind „wir“ im Fediverse ja auch nicht ganz frei. Jede Stimme kann Gehör finden werden. Jede Perspektive ihren Raum. Wer sich jedoch durch andere Kommentarspalten aktueller Debatten liest, stößt auch auf etwas anderes. Aggressive Echokammern, in der Empörung zur Währung geworden ist. In genau diesem Klima taucht dieser Fernsehfilm von Sebastian Hilger auf. Und noch bevor er überhaupt ausgestrahlt wurde, erfüllte sich seine Prämisse bereits in der Realität. (ZDF, Neu!)
Zum Blog: https://nexxtpress.de/mediathekperlen/sebastian-hilger-eine-bessere-welt-2026/ -
RP Kahl – „Die Ermittlung“ (2023)
Peter Weiss hat den Text zu diesem Werk – basierend auf den Frankfurter Auschwitz-Prozessen von 1963 bis 1965 – im Jahr 1965 geschrieben. Damit ist der Text exakt so alt, wie der Autor dieses Blogs, der genau sechs Jahrzehnte später wiederum über ein dokumentarisches Filmtheaterstück schreibt. Weiss hat Protokolle, Zeitungsberichte, und Beobachtungen gesammelt und verdichtet, um daraus sein „Oratorium in elf Gesängen“ zu formen. Keine Psychologie, keine Figurenzeichnung, kein Trost. Nur Sprache, Konfrontation, Chronik. Selbst Exilant und Marxist, wollte Weiss keine Bühne, die versöhnt, sondern eine, die stört. Heute muss diese Bühne das öffentlich-rechtliche Fernsehen sein! (ARD, Wh)
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:vz206: Rechtsextremen eine mediale Bühne zu geben, fördert im Grunde immer das Erstarken der Rechten :blobthinking:
Diese Binsenweisheit wird nun auch durch eine aktuelle Studie aus Großbritannien bestätigt.
Selbst die immer wieder geforderte, meist aber nicht praktizierte, 'kritische' Befragung von rechten Akteur:innen hat letztlich keinen positiven Effekt hinsichtlich einer entsprechend kritischen Distanz der rechten Einstellungen zugeneigten Zuschauer:innen.
Die Studie sollte für ARD und ZDF Journalist:innen zur Pflichtlektüre werden, aber auch für sonstige Medien(häuser), die der AfD noch nicht völlig zu Füßen gefallen sind.
Die Studie ist als Open Access auf der Seite der Cambrige Universitiy Press abrufbar
Der Co-Autor der Studie, Asscociate Professor Florian Foos erläuterte die Studienergebnisse und deren Übertragbarkeit auf die Situation in Deutschland am 15.08.2025 im Deutschlandfunk
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#sommerinterviewboykott #sommerinterviewmyass
#ard -
Meurer vs. Florin - Sollte man AfD-Politiker weiterhin interviewen?
Soll man AfD-Vertretern mit Interviews eine Bühne bieten? Die Partei gilt immerhin als "gesichert rechtsextrem". Was spricht dafür und was dagegen?#AFDAlternativefüerDeutschland #BeatrixvonStorch #Öffentlich-RechtlicherRundfunk #ChristianeFlorin #FriedbertMeurer
Medien und die AfD: Soll man mit ihr Interviews führen? -
Wenn Sie das nicht schon in der taz gelesen haben, dann eben hier. Lesen müssen Sie das doch. Die Erweiterung des Themas auf das gesamte ARD-Abendprogramm, insbesondere die (fast) täglichen Talkshows ist nämlich richtig!
taz: Die „Tagesschau“ könnte bald 15 Minuten länger werden. Ist es das, was Deutschland fehlt?
Küppersbusch: Das alte Problem: Die „Tagesschau“ behandelt in 15 Minuten rund 13 Themen, von denen das Publikum kurz drauf noch ein oder zwei erinnern kann. Das neue Problem: Von vielen Themen haben die Leute in der digitalisierten Welt längst übern Tag gehört und brauchen die Zusammenfassung kaum mehr. Die trotzdem Mörderquote errechnet die ARD aus der Summe aller Ausstrahlungen auch in den Dritten, sonst bröckelte das Denkmal. Im Mutterland der TV-Nachrichten haben sich die Spätausgaben – „BBC Newsnight“, bei uns „heute journal“, „Tagesthemen“ – längst zu Interviewsendungen entwickelt. Das hat die ARD nur viertelherzig gewagt, indem regelmäßig ein „TT“-Gesicht einen Polittalk bekommt: Christiansen, Will, Miosga. Ein zeitgemäßes Line-up wäre also: zur gelernten Zeit um 20 Uhr die „Tagesthemen“ mit Meldung, Hintergrund, Analyse und ab 22 Uhr ein straffes Interviewmagazin mit Gästen von der Entscheidungsebene, weniger Meinungs- und Expertenhuberei. Wenn die halbe Stunde um 20 Uhr diese Tür öffnet, kotzt die Konkurrenz zu Recht: Der Schritt ist nämlich richtig.
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@metronaut Wenn #afd Themen (was sind das nur für welche?) #kritisch behandelt würden, dann wäre ja alles gut. Wenn aber eine #selbstzensur um sich greift, wäre es ein Sieg genau dieser Partei. Der #ÖffentlichRechtlicherRundfunk räumt z.B. seit eh und je mit #geschichtsmythen auf, Eckpfeiler faschistischer Ideologie. Der gemeine AfD Wähler will das aber nicht sehen und hören. Das Problem ist m.E. nicht nur der #örr, sondern das Kapern der sozialen Netzwerke seitens der #rechten.
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Beitragsdebatte - Schweitzer verteidigt Nullrunde bei Öffentlich-Rechtlichen
Es geht um 58 Cent: Der Rundfunkbeitrag wird nicht erhöht. ARD und ZDF haben Verfassungsbeschwerde eingereicht. Ministerpräsident Schweitzer findet das unklug.#Öffentlich-rechtlicherRundfunk #Rundfunkbeitrag #Ministerpräsidentenkonferenz #AlexanderSchweitzer #ZDF #ARD #Verfassungsbeschwerde
Beitragsdebatte: Schweitzer verteidigt Nullrunde