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#offentlichrechtlicherrundfunk — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #offentlichrechtlicherrundfunk, aggregated by home.social.

  1. RP Kahl – „Die Ermittlung“ (2023)

    Peter Weiss hat den Text zu diesem Werk – basierend auf den Frankfurter Auschwitz-Prozessen von 1963 bis 1965 – im Jahr 1965 geschrieben. Damit ist der Text exakt so alt, wie der Autor dieses Blogs, der genau sechs Jahrzehnte später wiederum über ein dokumentarisches Filmtheaterstück schreibt. Weiss hat Protokolle, Zeitungsberichte, und Beobachtungen gesammelt und verdichtet, um daraus sein „Oratorium in elf Gesängen“ zu formen. Keine Psychologie, keine Figurenzeichnung, kein Trost. Nur Sprache, Konfrontation, Chronik. Selbst Exilant und Marxist, wollte Weiss keine Bühne, die versöhnt, sondern eine, die stört. Heute muss diese Bühne das öffentlich-rechtliche Fernsehen sein! (ARD, Wh)

  2. Restle über Monitor (WDR): „Völlig neue Chancen für Journalismus“

    Leider nur als Beitrag und nicht als Interview im Volltext hat Timo Niemeier für DWDL ein Gespräch mit @georgrestle, seit bereits 13 Jahren schon Redaktionsleiter beim ARD-Politmagazin „Monitor“ des WDR (das sogar noch älter ist, als der Autor dieser Zeilen), zusammengefasst.

  3. Zwei Drittel der Deutschen halten öffentlich-rechtlichen Rundfunk für unverzichtbar (WDR)

    Eine repräsentative Studie im Auftrag des WDR zeigt: Das Vertrauen in Medien in Deutschland ist wieder gewachsen. Als glaubwürdig gelten vor allem öffentlich-rechtliche Angebote. Und: Junge Menschen schätzen ihre Hauptinformationsquelle Soziale Medien mehrheitlich als nicht ausgewogen oder glaubwürdig ein. (WDR/OTS)

  4. Über den Umgang mit der AfD im ÖRR (taz)

    Hut ab, vor Ann-Kathrin Leclere. Nicht nur dafür, dass die Frau die richtigen Fragen stellt, sie weiß auch, ganz anders als viele ihrer (taz)-Kolleg:innen, was den Online-Journalismus von den Holzmedien grundlegend unterscheidet.

    Ich will es gleich verraten: Es ist nicht etwa die Geilheit nach möglichst vielen Klicks, sondern die Möglichkeit, Argumente und Fakten mit einer Quelle zu hinterlegen.

  5. Rabbit-Hole: TikTok – die mächtigste App der Welt (ARTE)

    Rabbit-Holes sind Tik-Tok, YouTube und die ARTE-Mediathek gleichermaßen. Während ich erst gestern dem Verweis einer sehr vertrauenswürdigen Quelle nachgegangen bin, bin ich auch gleich mitten hineingestürzt. Und dieses Mal konnte ich tatsächlich sehr viel lernen. Denn TikTok kannte ich vorher nur als Thema. Und auf eine eventuelle Nutzung kann ich nun wirklich auf alle Zeiten verzichten. (ARTE)

  6. Georg Restle, Mareike Wilms – „Wie mit Verbrechen Politik gemacht wird“ (2025)

    „Irgendwas läuft richtig, bei der ARD.“ Das können wir ja auch mal festhalten, nach all dem verdienten Bashing, welches vor allem „Das Erste“ zuletzt einstecken musste. Für mich ist diese Reportage von Georg Restle und Mareike Wilms auch deshalb ein Anlass dazu, den Journalismus im ÖRR mal wieder zu loben. Denn wo sonst hätte dieser Beitrag etwa gesendet werden können? Die wahrscheinlich wichtigsten 30 Minuten im Programm der ARD in der letzten Woche:

  7. RBB-Rundfunkrat: „Ringen mit der Polykrise“

    Das ist gestern Nachmittag schon reingekommen: Ein Bericht von der Sitzung des RBB-Rundfunkrates am 11.04.2025 in Berlin, von @JanaBallweber.

    „Ich saß am Freitagabend viereinhalb Stunden im RBB-Rundfunkrat und holy shit brennt es in diesem Laden lichterloh…“

    Berlin (KNA) – Wenn es in der Weltpolitik wieder einmal drunter und drüber geht, es an allen Ecken und Enden knirscht und die Verantwortlichen gar nicht wissen, welche losen Fäden sie zuerst wieder aufwickeln sollen, dann spricht man von einer Polykrise…

    newsroom.de/news/aktuelle-meld

  8. Kapitalismus killt das Fernsehen…

    Oder: Warum der Mediathekperlen-Blog jetzt eine neue „Anticorporate-Identity“ trägt.

    Die Überschrift ist erstmal eine These, die ich in bierseliger und gleichermaßen geselliger Runde mit Kolleg:innen in den Raum gestellt habe. Gemeint habe ich damit die Bewertung des öffentlich-rechtlichen Fernsehens nach kapitalistischen Kriterien wie Marktanteil oder Einschaltquote.

  9. ARTE: „Wir wollen noch europäischer werden“

    Helmut Hartung hat für die FAZ mit ARTE Chefin Heike Hempel über die Strategie ihres Senders gesprochen. Insbesondere vor dem Hintergrund des Reformstaatsvertrages für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk und des neuen Koalitionsvertrages in Deutschland:

  10. In der Provinz stirbt es sich einfach am schönsten…

    Während wir gerade auf dem anderen Kanal noch über die ARD, Kai Pflaume und Schimanski diskutieren, liefert Peer Schader einen neuen Beitrag aus seinem Hauptstadtstudio.

    Sein Thema ist eine neue Variante des immer gleichen Prinzips. Dieses Mal der Regionalkrimi bei RTL. Denn die Leute wollen das sehen. Die Quoten sind gut. Und wiederholt werden kann das fast unendlich.

  11. Das Fest der fiktiven Fernsehfilmwüste Deutschland

    Ich stecke natürlich nicht drin, in der Nominierungskommission für den Grimme-Preis…

    Immerhin wird die, angeblich kulturell bedeutsamste Auszeichnung für Film- & Fernsehschaffende schon länger verliehen, als ich alt bin. Einige der diesjährig preisgekrönten Sendungen in der Kategorie „Fiktion“ habe ich sogar gesehen. Und, ja, mit „Herrhausen – Der Herr des Geldes“ und „Die Zweiflers“ hat es immerhin zwei ARD-Serien-Produktionen „getroffen“, die auch als „Mediathekperlen“ in diesem Blog erwähnt werden…

  12. Sie schwärmte von kosmischen Kräften und brachte einen seltenen Glamour ins deutsche Fernsehen: Ruth Maria Kubitschek, bekannt aus »Kir Royal« und »Das Erbe der Guldenburgs«, strahlte stets Schneid und Grandezza aus.#HelmutDietl #ZDF #Film #Öffentlich-rechtlicherRundfunk #Televisionen #Fernsehen #Fernsehserien #TV
    Zum Tod von Ruth Maria Kubitschek: Erlaucht und erleuchtet