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#computerspiele — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #computerspiele, aggregated by home.social.

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  1. … und das nächste recht kurze (2 bis 2,5 Stunden) Adventure: Pants Quest.

    Wir wachen auf, wollen aus dem Haus, finden aber unsere Hose nicht. Außerdem brauchen wir zuerst einen Kaffee und die Katze muss gefüttert werden.
    Das. ist. die. Story.
    Ok, warum nicht, wenn man gerade keine verrückte Geschichte mit Detektiven, Piraten, Übersinnlichem oder übers Leben im Jahr 2643 parat hat. 🙂

    Sprachvertonung gibt es nicht, aber die Retro-Pixelgrafik ist mit sehr viel Liebe zum Detail gemacht. So viel Liebe, dass im Prinzip jeder Haufen aus mehr als drei Pixeln ein separat anklickbares Objekt darstellt. Dazu ein paar launige Texte - schon ist der banale Plot dann doch ganz unterhaltsam. Das ganz große Feuerwerk bleibt aus, aber man rätselt sich nach kurzer Eingewöhnung letztendlich trotzdem vergnügt durch die Aufgaben.

    ghostcatgames.io/pants-quest

    #Spielgus #PointAndClick #PointAndClickAdventure #Computerspiele #Computerspiel #Gaming #AdventureGames #AdventureGame

  2. … und das nächste recht kurze (2 bis 2,5 Stunden) Adventure: Pants Quest.

    Wir wachen auf, wollen aus dem Haus, finden aber unsere Hose nicht. Außerdem brauchen wir zuerst einen Kaffee und die Katze muss gefüttert werden.
    Das. ist. die. Story.
    Ok, warum nicht, wenn man gerade keine verrückte Geschichte mit Detektiven, Piraten, Übersinnlichem oder übers Leben im Jahr 2643 parat hat. 🙂

    Sprachvertonung gibt es nicht, aber die Retro-Pixelgrafik ist mit sehr viel Liebe zum Detail gemacht. So viel Liebe, dass im Prinzip jeder Haufen aus mehr als drei Pixeln ein separat anklickbares Objekt darstellt. Dazu ein paar launige Texte - schon ist der banale Plot dann doch ganz unterhaltsam. Das ganz große Feuerwerk bleibt aus, aber man rätselt sich nach kurzer Eingewöhnung letztendlich trotzdem vergnügt durch die Aufgaben.

    ghostcatgames.io/pants-quest

    #Spielgus #PointAndClick #PointAndClickAdventure #Computerspiele #Computerspiel #Gaming #AdventureGames #AdventureGame

  3. Wenn wir schon bei „übers Fediverse entdeckt“ sind: Sphonx ist ein kurzes Adventure mit ca. einer Stunde Spielzeit. @CaptainD hat eine der Stimmen im Spiel übernommen, der Entwickler TripTilt selbst scheint leider nicht mehr im Fediverse zu sein.

    Klassische Point-and-Click-Spielmechanik, amüsante Dialoge, von der ganzen Aufmachung her könnte es sehr gut auch aus der Hochzeit der Adventures stammen. Es gibt nur wenige Räume, diese wurden aber mit Liebe zum Detail erstellt. Die Story ist unterhaltsam und hat einen netten Twist am Ende. Schöner kurzer Spielspaß, bei dem man eine gute Zeit hat und am Ende bedauert, dass es schon vorbei ist. 🙂

    triptilt.itch.io/sphonx

    #Spielgus #PointAndClick #PointAndClickAdventure #Computerspiele #Computerspiel #Gaming #AdventureGames #AdventureGame

  4. Wenn wir schon bei „übers Fediverse entdeckt“ sind: Sphonx ist ein kurzes Adventure mit ca. einer Stunde Spielzeit. @CaptainD hat eine der Stimmen im Spiel übernommen, der Entwickler TripTilt selbst scheint leider nicht mehr im Fediverse zu sein.

    Klassische Point-and-Click-Spielmechanik, amüsante Dialoge, von der ganzen Aufmachung her könnte es sehr gut auch aus der Hochzeit der Adventures stammen. Es gibt nur wenige Räume, diese wurden aber mit Liebe zum Detail erstellt. Die Story ist unterhaltsam und hat einen netten Twist am Ende. Schöner kurzer Spielspaß, bei dem man eine gute Zeit hat und am Ende bedauert, dass es schon vorbei ist. 🙂

    triptilt.itch.io/sphonx

    #Spielgus #PointAndClick #PointAndClickAdventure #Computerspiele #Computerspiel #Gaming #AdventureGames #AdventureGame

  5. 👾🕹️ Game Over: Sind Computerspiele bald Geschichte? - Hardware und Onlinedienste verschwinden, daher sind viele Computerspielklassiker kaum zugänglich. Die geplante größte Computerspielesammlung Deutschlands mit über 60.000 Titeln steht wegen fehlender Finanzierung überraschend vor dem Aus.

    📝 ndr.de/kultur/kunst/game-over-

    #Computerspiele #Konsolen #NDR

  6. 👾🕹️ Game Over: Sind Computerspiele bald Geschichte? - Hardware und Onlinedienste verschwinden, daher sind viele Computerspielklassiker kaum zugänglich. Die geplante größte Computerspielesammlung Deutschlands mit über 60.000 Titeln steht wegen fehlender Finanzierung überraschend vor dem Aus.

    📝 ndr.de/kultur/kunst/game-over-

    #Computerspiele #Konsolen #NDR

  7. Epic Fail: Sony und das Ende der physischen Medien

    Am ersten Juli hat Sony einen Beitrag auf seinem Blog veröffentlicht, in dem der Konzern das Ende von Spielen auf physischen Medien angekündigt hat.

    phantanews.de/wp/2026/07/epic-

    #Computerspiele #Games #Gaming #Konsolenspiele #PhysischeMedien #Playstation #Sony

  8. Epic Fail: Sony und das Ende der physischen Medien

    Am ersten Juli hat Sony einen Beitrag auf seinem Blog veröffentlicht, in dem der Konzern das Ende von Spielen auf physischen Medien angekündigt hat.

    phantanews.de/wp/2026/07/epic-

    #Computerspiele #Games #Gaming #Konsolenspiele #PhysischeMedien #Playstation #Sony

  9. Linux-Gaming: Valve arbeitet an SteamOS-Unterstützung für Nvidia-Grafikkarten

    Valve bringt SteamOS auf Nvidia-Hardware. Bestätigt hat das Valve-Ingenieur Pierre-Loup Griffais

    phantanews.de/wp/2026/07/linux

    #Computerspiele #Gaming #Linux #LinuxGaming #Nvidia #SteamOS

  10. Linux-Gaming: Valve arbeitet an SteamOS-Unterstützung für Nvidia-Grafikkarten

    Valve bringt SteamOS auf Nvidia-Hardware. Bestätigt hat das Valve-Ingenieur Pierre-Loup Griffais

    phantanews.de/wp/2026/07/linux

    #Computerspiele #Gaming #Linux #LinuxGaming #Nvidia #SteamOS

  11. XBox Game Pass: Microsoft „pausiert“ Deals für Spiele von Drittanbietern

    Wie ein Branchenveteran berichtet, hat Microsoft die Unterzeichnung neuer Deals für Drittanbieter-Spiele im Abonnement-Dienst „Game Pass“ vorerst ausgesetzt.

    phantanews.de/wp/2026/06/xbox-

    #Computerspiele #Games #Microsoft #XBoxGamePass

  12. XBox Game Pass: Microsoft „pausiert“ Deals für Spiele von Drittanbietern

    Wie ein Branchenveteran berichtet, hat Microsoft die Unterzeichnung neuer Deals für Drittanbieter-Spiele im Abonnement-Dienst „Game Pass“ vorerst ausgesetzt.

    phantanews.de/wp/2026/06/xbox-

    #Computerspiele #Games #Microsoft #XBoxGamePass

  13. Eine gar wirklich wunderbare Rätselperle: Gorogoa

    Fünf Früchte gilt es einzusammeln und in einer Schale zu vereinen. Hierbei bewegen wir uns durch sehr schön und stilvoll gezeichnete Szenerien und Hintergründe.

    Die Spielmechanik: Wir können maximal vier Kacheln gleicher Größe innerhalb eines Quadrats anordnen. In manche Kacheln kann man hierbei an bestimmten Stellen hineinzoomen, bei anderen sich im Inhalt bewegen - andere zeigen in jeder der vier Positionen einen anderen Inhalt. Weitere Kacheln lassen sich in zwei Kacheln zerlegen und neu mit anderen Kacheln kombinieren …
    Durch geschickte Anordnung der Kacheln und Kombination ihrer Inhalte müssen wir es einer Person ermöglichen, von ihrer Position zu Beginn eines Kapitels zum sich auf dem Weg erschließenden Ziel zu laufen und dabei die jeweilige Frucht einzusammeln.

    Nach in der Regel wohl maximal drei Stunden ist der Rätselspaß zwar leider schon vorbei, aber dafür hat man Rätsel mal auf eine ganz andere Art und Weise gelöst. Vielleicht spiele ich es nochmal, um die Lösungswege erneut nachzuvollziehen. 🙂

    annapurnainteractive.com/de/ga…
    gog.com/de/game/gorogoa

    #Spielgus #Gaming #Computerspiele #puzzlegames #Rätselspiele #einzigartig #pointandclick #pointandclickgame

  14. Eine gar wirklich wunderbare Rätselperle: Gorogoa

    Fünf Früchte gilt es einzusammeln und in einer Schale zu vereinen. Hierbei bewegen wir uns durch sehr schön und stilvoll gezeichnete Szenerien und Hintergründe.

    Die Spielmechanik: Wir können maximal vier Kacheln gleicher Größe innerhalb eines Quadrats anordnen. In manche Kacheln kann man hierbei an bestimmten Stellen hineinzoomen, bei anderen sich im Inhalt bewegen - andere zeigen in jeder der vier Positionen einen anderen Inhalt. Weitere Kacheln lassen sich in zwei Kacheln zerlegen und neu mit anderen Kacheln kombinieren …
    Durch geschickte Anordnung der Kacheln und Kombination ihrer Inhalte müssen wir es einer Person ermöglichen, von ihrer Position zu Beginn eines Kapitels zum sich auf dem Weg erschließenden Ziel zu laufen und dabei die jeweilige Frucht einzusammeln.

    Nach in der Regel wohl maximal drei Stunden ist der Rätselspaß zwar leider schon vorbei, aber dafür hat man Rätsel mal auf eine ganz andere Art und Weise gelöst. Vielleicht spiele ich es nochmal, um die Lösungswege erneut nachzuvollziehen. 🙂

    annapurnainteractive.com/de/ga…
    gog.com/de/game/gorogoa

    #Spielgus #Gaming #Computerspiele #puzzlegames #Rätselspiele #einzigartig #pointandclick #pointandclickgame

  15. Nette kleine Adventure-Reihe für zwischendurch: „Deep Sleep Trilogy“

    Die drei Einzelteile sind jeweils recht kurz, die Gesamtspielzeit beträgt zwei bis drei Stunden. Wir bewegen uns in einer Traumwelt mit albtraumhaften Elementen und versuchen, diese zu verlassen.

    Die Grafik ist retro-pixelig. Ein über den Bildern liegendes Rauschen, an das Betrachten alter Videokassetten erinnernd, trägt zur Stimmung bei, ebenso, dass viele Räume mit einer Taschenlampe erkundet werden müssen. Neben ein paar wenigen Passagen, die gegen die laufende Zeit oder einen Gegner besiegend zu lösen sind, ist ansonsten klassische Point-and-Click-Mechanik geboten. Gegenstände sammeln, kombinieren, anwenden, Hinweise und Codes suchen.

    Die Geschichte hat mich jetzt nicht so wirklich in den Bann gezogen, trotzdem war es durchaus unterhaltsam, sich zum Ende hinzuknobeln.

    armorgamesstudios.com/games/de…

    #Spielgus #PointAndClick #PointAndClickAdventure #Computerspiele #Computerspiel #Gaming #AdventureGames #AdventureGame

  16. Nette kleine Adventure-Reihe für zwischendurch: „Deep Sleep Trilogy“

    Die drei Einzelteile sind jeweils recht kurz, die Gesamtspielzeit beträgt zwei bis drei Stunden. Wir bewegen uns in einer Traumwelt mit albtraumhaften Elementen und versuchen, diese zu verlassen.

    Die Grafik ist retro-pixelig. Ein über den Bildern liegendes Rauschen, an das Betrachten alter Videokassetten erinnernd, trägt zur Stimmung bei, ebenso, dass viele Räume mit einer Taschenlampe erkundet werden müssen. Neben ein paar wenigen Passagen, die gegen die laufende Zeit oder einen Gegner besiegend zu lösen sind, ist ansonsten klassische Point-and-Click-Mechanik geboten. Gegenstände sammeln, kombinieren, anwenden, Hinweise und Codes suchen.

    Die Geschichte hat mich jetzt nicht so wirklich in den Bann gezogen, trotzdem war es durchaus unterhaltsam, sich zum Ende hinzuknobeln.

    armorgamesstudios.com/games/de…

    #Spielgus #PointAndClick #PointAndClickAdventure #Computerspiele #Computerspiel #Gaming #AdventureGames #AdventureGame

  17. Computerspiel für Kinder: Stardew Valley

    Stardew Valley ist ein schönes #Computerspiel mit Retro-Grafik, Rollenspiel- und Aufbauelementen für Kinder ab dem Grundschulalter.

    Weil teilweise geschriebene Texte gelesen werden müssen, regt das Spiel auch ein wenig zum Lesen an.

    Die Hardwareanforderungen sind sehr gering. Das Spiel ist auch auf 10 Jahre alten PCs lauffähig. #Linux wird unterstützt. Ein kooperativer Mehrspielermodus ist ebenfalls vorhanden (Crossplay zwischen verschiedenen Hardwareplattformen wird nicht unterstützt, Crossplay zwischen Linux und Windows funktioniert aber problemlos.).

    #Computerspiele #Gaming #Grundschulalter #Kinder #PC #StardewValley
  18. Computerspiel für Kinder: Stardew Valley

    Stardew Valley ist ein schönes #Computerspiel mit Retro-Grafik, Rollenspiel- und Aufbauelementen für Kinder ab dem Grundschulalter.

    Weil teilweise geschriebene Texte gelesen werden müssen, regt das Spiel auch ein wenig zum Lesen an.

    Die Hardwareanforderungen sind sehr gering. Das Spiel ist auch auf 10 Jahre alten PCs lauffähig. #Linux wird unterstützt. Ein kooperativer Mehrspielermodus ist ebenfalls vorhanden (Crossplay zwischen verschiedenen Hardwareplattformen wird nicht unterstützt, Crossplay zwischen Linux und Windows funktioniert aber problemlos.).

    #Computerspiele #Gaming #Grundschulalter #Kinder #PC #StardewValley
  19. Zu sehen hier: Eine der Sternstunden des deutschen Computerspiel-Journalismus!

    Man schreibt endlich mal etwas Kontroverses zum Thema, an wie vielen Tagen in der Woche gearbeitet werden darf.

    Kronzeuge für 7- statt 4-Tage-Woche:

    "ein kleines SEO-Beratungsunternehmen aus Cardiff"

    (SEO wie in Werbeoptimierung, Beratung wie in Consulting, Cardiff wie in Wales)

    Ich wiederhole:
    Computerspiel-Journalismus.

    Keine weiteren Fragen.

    gamestar.de/artikel/vier-tage-

    #Computerspiele #Kwalitätsdschornalismus

  20. Eine gute Geschichte in sehr guter Verpackung: Lacuna - Ein Sci-Fi-Noir-Abenteuer

    Die Menschheit hat Planeten eines anderen Sonnensystems besiedelt, zwischen den Planeten gibt es aber Spannungen. Der Besuch eines Vertreters eines anderen Planeten soll die Spannungen mindern - während dieses Besuchs wird er aber ermordet und die Wellen schlagen nun noch höher.
    Als Agent einer Art Bundespolizei waren dummerweise wir bzw. unsere Abteilung dafür zuständig, derlei zu verhindern. Es gilt nun aufzuklären, wer hinter dem Attentat steckt, um eine weitere Eskalation zwischen den Planeten zu verhindern. Nebenher können wir versuchen, nach unserer gescheiterten Ehe die Beziehung zu unserer Ex-Partnerin und unserer Tochter irgendwie wieder ins Lot zu bekommen …

    Gegenstände suchen, kombinieren und verwenden fällt bei Lacuna eher mager aus. Wir müssen stattdessen Informationen sammeln, Verhöre und Gespräche führen und Hinweise in zugespielten Dokumenten und der Umgebung entdecken. Damit können wir dann Fragestellungen zum Geschehen lösen und die Geschichte vorantreiben - die mehr als ein Ende kennt.

    Die Art, wie wir uns verhalten und wie wir die Dialoge führen, kann den Verlauf der Geschichte verändern. Mal subtil, mal auch in größerem Umfang. Es gibt also einen Wiederspielwert (diesmal gehe ich mit ins Kino, diesmal entschuldige ich mich bei der Ex-Frau, diesmal bin ich freundlicher im Verhör, …).

    Die Grafik ist im Retro-Pixel-Stil gehalten, der aber durch Effekte in Originalauflösung aufgewertet wird. Die Geschichte zieht einen schnell in Bann, die Schauplätze sind sehr schön und äußerst lebendig, trotz der wenigen Pixel nach kurzer Zeit sehr real wirkend in Szene gesetzt. Die Musik ist stimmig und die Erzählerstimme passt wie die Faust aufs Auge zum Genre.

    Exzellente Unterhaltung von einem deutschen Entwicklerstudio.

    gog.com/de/game/lacuna_a_scifi…

    #Spielgus #PointAndClick #PointAndClickAdventure #Computerspiele #Computerspiel #Gaming #AdventureGames #AdventureGame

  21. Eine gute Geschichte in sehr guter Verpackung: Lacuna - Ein Sci-Fi-Noir-Abenteuer

    Die Menschheit hat Planeten eines anderen Sonnensystems besiedelt, zwischen den Planeten gibt es aber Spannungen. Der Besuch eines Vertreters eines anderen Planeten soll die Spannungen mindern - während dieses Besuchs wird er aber ermordet und die Wellen schlagen nun noch höher.
    Als Agent einer Art Bundespolizei waren dummerweise wir bzw. unsere Abteilung dafür zuständig, derlei zu verhindern. Es gilt nun aufzuklären, wer hinter dem Attentat steckt, um eine weitere Eskalation zwischen den Planeten zu verhindern. Nebenher können wir versuchen, nach unserer gescheiterten Ehe die Beziehung zu unserer Ex-Partnerin und unserer Tochter irgendwie wieder ins Lot zu bekommen …

    Gegenstände suchen, kombinieren und verwenden fällt bei Lacuna eher mager aus. Wir müssen stattdessen Informationen sammeln, Verhöre und Gespräche führen und Hinweise in zugespielten Dokumenten und der Umgebung entdecken. Damit können wir dann Fragestellungen zum Geschehen lösen und die Geschichte vorantreiben - die mehr als ein Ende kennt.

    Die Art, wie wir uns verhalten und wie wir die Dialoge führen, kann den Verlauf der Geschichte verändern. Mal subtil, mal auch in größerem Umfang. Es gibt also einen Wiederspielwert (diesmal gehe ich mit ins Kino, diesmal entschuldige ich mich bei der Ex-Frau, diesmal bin ich freundlicher im Verhör, …).

    Die Grafik ist im Retro-Pixel-Stil gehalten, der aber durch Effekte in Originalauflösung aufgewertet wird. Die Geschichte zieht einen schnell in Bann, die Schauplätze sind sehr schön und äußerst lebendig, trotz der wenigen Pixel nach kurzer Zeit sehr real wirkend in Szene gesetzt. Die Musik ist stimmig und die Erzählerstimme passt wie die Faust aufs Auge zum Genre.

    Exzellente Unterhaltung von einem deutschen Entwicklerstudio.

    gog.com/de/game/lacuna_a_scifi…

    #Spielgus #PointAndClick #PointAndClickAdventure #Computerspiele #Computerspiel #Gaming #AdventureGames #AdventureGame

  22. Ein als Fan- und vielleicht auch Werbeprojekt entstandenes kostenloses Adventure, das sich vor der Monkey-Island-Reihe verneigt: The Booze of Monkey Island

    Zwei bis drei Stunden netter Rätselspaß mit vielen Verweisen auf Geschehnisse und Figuren aus der Original-Spielereihe. Es gibt zwar keine Sprachausgabe, aber immerhin eine deutsche Lokalisierung der durchaus witzigen Dialoge. Bemerkenswert ist die sehr stimmige musikalische Untermalung und vor allem der wirklich aufwendige Grafikstil, der so gar nicht nach Hobby- und Fanprojekt aussieht, auch wenn die Anzahl der Schauplätze überschaubar ist. Fazit: Kann man ruhig mal einen Abend dafür investieren. 🙂

    bean-adventure-agency.itch.io/…

    #Spielgus #PointAndClick #PointAndClickAdventure #Computerspiele #Computerspiel #Gaming #AdventureGames #AdventureGame

  23. Ein als Fan- und vielleicht auch Werbeprojekt entstandenes kostenloses Adventure, das sich vor der Monkey-Island-Reihe verneigt: The Booze of Monkey Island

    Zwei bis drei Stunden netter Rätselspaß mit vielen Verweisen auf Geschehnisse und Figuren aus der Original-Spielereihe. Es gibt zwar keine Sprachausgabe, aber immerhin eine deutsche Lokalisierung der durchaus witzigen Dialoge. Bemerkenswert ist die sehr stimmige musikalische Untermalung und vor allem der wirklich aufwendige Grafikstil, der so gar nicht nach Hobby- und Fanprojekt aussieht, auch wenn die Anzahl der Schauplätze überschaubar ist. Fazit: Kann man ruhig mal einen Abend dafür investieren. 🙂

    bean-adventure-agency.itch.io/…

    #Spielgus #PointAndClick #PointAndClickAdventure #Computerspiele #Computerspiel #Gaming #AdventureGames #AdventureGame

  24. 🎮 20 Jahre Lange Nacht der Computerspiele!

    Wir waren in Leipzig vor Ort und haben uns angesehen, was das Jubiläum der legendären Gaming-Veranstaltung zu bieten hatte — von Retro bis Community. 💙

    🕹️ Unser Bericht:
    videospielgeschichten.de/die-l

    #leipzig #retrogaming #gamingkultur #videospielgeschichten #lnc #computerspiele

  25. 🎮 20 Jahre Lange Nacht der Computerspiele!

    Wir waren in Leipzig vor Ort und haben uns angesehen, was das Jubiläum der legendären Gaming-Veranstaltung zu bieten hatte — von Retro bis Community. 💙

    🕹️ Unser Bericht:
    videospielgeschichten.de/die-l

    #leipzig #retrogaming #gamingkultur #videospielgeschichten #lnc #computerspiele

  26. Slopaganda-Krieg

    Iran dominiert im Slopaganda-Krieg: Mit Legosteinen gegen das Weiße Haus

    Der Iran gewinnt mit KI-generierten Lego-Clips etliche Schlachten gegen die Trump-Regierung – zumindest im Netz. Millionenfach geklickt, weltweit geteilt: Der iranische Propaganda-Erfolg basiert auf einem Prinzip, das längst ein eigenständiges Genre geworden ist.

    Im Propagandakrieg mit den USA hat der Iran eine Art neue Wunderwaffe entwickelt: KI-generierte Clips in Legostein-Optik. Die Trump-Administration erscheint in den Videos als inkompetent, verzweifelt, dysfunktional, korrupt und politisch angezählt. Mal ist Trump ein Zirkusclown, mal eine senile Karikatur mit einer Liebe zu Diet Coke. Die Lego-Clips sind oft mehrere Minuten lang und bestehen aus Memes, popkulturellen Referenzen sowie schnellen Cuts, mit Rock, Rap oder Trap unterlegt. Regelmäßig kommen neue Videos hinzu, die millionenfach geklickt werden. Dieser Typ von Produktionen wird „Slopaganda“ genannt. Ein Kofferwort aus Slop (englisch für massenhaft produzierten KI-Müll) und Propaganda.

    Kaum war der Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran verkündet, veröffentlichten offizielle Kanäle des iranischen Regimes ein neues Video. Im Bild ein weinender Lego-Trump, der einen Taco isst. Der Post dazu schreibt: „TACO will always remain TACO“. Eine Anspielung auf „Trump Always Chickens Out“ – das Akronym stammt ursprünglich von der Wall Street. Trump habe demnach kapituliert, Iran gesiegt und der Welt damit gezeigt, wie man den US-Imperialismus zerschlage. Das iranische Konsulat im indischen Hyderabad trollte wenige Tage später nach und veröffentlichte einen KI-Clip, in dem ein frustrierter Trump mit einer abwesenden iranischen Delegation verhandelt. Die iranische Botschaft in Ghana postete darauf den Lego-Clip eines schlafenden Trumps: Er träume wohl davon, den Iran besiegt zu haben. „Lasst ihn schlafen.“

    Viele Expert:innen sind vom Erfolg der viralen KI-Clips überrascht und sich in einer Sache einig: Der Iran hat die Propagandaschlacht im Netz längst gewonnen. Das Institute for Strategic Dialogue (ISD) drückt dies in konkreten Zahlen aus. Demnach haben Views und Likes offizieller iranischer Regierungs-Accounts in den ersten 50 Tagen seit Kriegsbeginn um das 30-Fache zugenommen. Zusammen kommen diese Accounts auf über 900 Millionen Views in den sozialen Medien. Die Trump-Administration ist mit ihrem Material weit entfernt von solchen Zahlen.

    Hinter den Lego-Clips steht eine iranische Gruppe namens „Explosive Media“. Nach eigenen Angaben weniger als zehn junge Menschen zwischen 19 und 25 Jahren. Die Gruppe bezeichnet sich als „unabhängig“, ihr Sprecher räumte im Interview mit der BBC jedoch ein, dass das iranische Regime „Kunde“ sei und man eine Lizenz für die Internetnutzung habe. So unabhängig wie ein Internetzugang im Iran also sein kann. Für 99 Prozent der iranischen Bevölkerung ist der Internetzugang seit Januar schließlich gesperrt, kritisiert NetBlocks. Das iranische Regime begründet dies mit dem Schutz vor „Desinformation“.

    Explosive Media sagte der BBC, das Ziel sei es, Menschen zu erreichen, die sich normalerweise nicht mit Nachrichten zum Iran-Krieg auseinandersetzen. Dass moralische Appelle nicht funktionieren, hat der Iran schnell gemerkt: Die New York Times hat die Evolution iranischer Posts unter die Lupe genommen. Hinweise auf die Zahl toter Kinder erzielten demnach keine Reichweite. KI-Clips gingen demgegenüber durch die Decke. Die Iran-Anthropologin Narges Bajoghli, die seit über einem Jahrzehnt politische Diskurse auf Social Media beobachtet, sagte laut Guardian, sie habe in 15 Jahren noch nie ein Thema erlebt, bei dem sich verschiedene politische Algorithmen so deutlich überlappten. Von MAGA-Konten über moderate Republikaner:innen bis hin zu Linken teilten demnach viele täglich iranische Propaganda-Inhalte.

    Anschlussfähig an westliche Internetkultur

    „Sie haben es geschafft, genau jene Ästhetik von Identität und Kultur zu treffen, für die das Internet eigentlich da ist“, sagt Renée DiResta gegenüber der New York Timesüber Explosive Media. „Sie haben ein Regime, das brutal und ziemlich schrecklich ist und weltweit nicht gerade einen guten Ruf genoss, in eine Art mutigen, sympathischen Underdog verwandelt.“

    Dass die Lego-Clips aus dem Iran stammen, wird dabei nicht direkt offensichtlich. Die KI-Clips sollen anschlussfähig an die westliche Internetkultur sein. Dazu greifen sie insbesondere aktuelle innenpolitische Kontroversen um die Trump-Regierung auf. Der Iran-Krieg ist demnach ein Ablenkungsmanöver von den Epstein-Files. „Kriegsminister“ Pete Hegseth ein spielsüchtiger Trunkenbold und FBI-Chef Kash Patel ebenfalls eine Witzfigur mit Hang zum Alkoholexzess. Die Trump-Administration liefert genug Kontroversen für das Material. Doch auch große gesellschaftliche Zerwürfnisse und historische Kriegsverbrechen werden in den Clips verhandelt. Der Iran reiht sich so bei den historisch Unterdrückten ein. Verkörpert durch die Opfer des Vietnamkriegs, in Gaza, von Hiroshima und Nagasaki oder der Indigenen. Auch die Ikone der US-Bürgerrechtsbewegung Malcolm X ist mit von der Partie.

    Der US-Krieg im Iran ist derweil so unpopulär wie der US-Präsident selbst. Der Iran weiß, dass der Krieg militärisch nicht gewonnen werden kann. Die beste Strategie sei es demnach, die öffentliche Meinung auf die eigene Seite zu bringen, sagte Medienanalytiker Marc Owen Jones zu Al Jazeera. In der heutigen Kommunikationslandschaft sei es so, dass „Troll-Propaganda“ und „Smack-Talk“ die Oberhand gewönnen. Trump selbst hatte dies lange Zeit mit seinen „Shitpostings“ auf Truth Social vorgemacht: Ein Clip etwa zeigt ihn in einem Kampfjet, der Exkremente auf „No Kings“-Demonstrierende abwirft.

    Der Propagandaforscher Marcus Bösch von der Universität Münster ordnet die Welle an Lego-Clips deshalb nicht als isolierte iranische Erfindung ein, sondern als Reaktion. Das Weiße Haus habe monatelang selbst auf Memes, KI-Content und Referenzen aus Computerspielen  gesetzt. Was Iran jetzt liefere, sagt Bösch dem ZDF, sei eine Spiegelung dieser Logik mit eigenen Mitteln.

    Es gibt jedoch auch eine technische Begründung für Lego: Die kindlich-unschuldige Comic-Optik ist weniger dem Risiko ausgesetzt, von den Plattformen herausgefiltert zu werden. Ein einfacher technischer Workaround, meint Radio Free Liberty. Hinzu komme, dass KI die Lego-Menschen viel schneller berechnen könne. Sinngemäß: Lego-Körper haben glatte Oberflächen und null Finger. Mimik und Gestik haben die Komplexität von Emojis. Für eine Propagandastrategie, die auch auf Quantität setzt, ist das ideal. Wie der Spielzeughersteller Lego Group das hingegen findet, weiß niemand. Er hat sich bisher nicht geäußert.

    Lego-Viralität durch staatliche Propaganda-Strategie

    Die Analyseplattform Graphika hat laut Forbes dokumentiert, wie Iran die Clips verbreitete: Explosive Media veröffentlichte das Material auf Telegram und binnen einer Stunde reposteten die staatsnahe iranische Nachrichtenagentur Tasnim und der russische Auslandssender RT diese auf Plattformen wie X. Parallel dazu amplifizierten tausende Accounts die Posts mit gleichen Hashtags und gleicher Rhetorik.

    Hinter der organischen Viralität steht also eine koordinierte Verbreitungsstrategie. Das ISD beobachtet rund 150 X‑Accounts iranischer Diplomat:innen und Regierungsstellen und hat dokumentiert, wie sie sich seit Kriegsbeginn gegenseitig amplifizieren. Der Forscher Joseph Bodnar fasst das Prinzip knapp zusammen: Aus dem klassischen „shock and awe“ der Kriegspropaganda sei „shock and share“ geworden. Auf Lego-Optik allein setzt Iran dabei nicht. Die iranische Botschaft in Tadschikistan erzielte laut der ISD-Studie den meistgesehenen Einzelpost. 24,1 Millionen sahen sich an, wie Jesus den US-Präsidenten Trump in eine Feuergrube boxt – und zwar aus dem KI-Bild, das Trump zuvor gepostet hatte. Es zeigt ihn selbst als Jesus.

    Die Lego-Propaganda sei nur der sichtbarste Teil einer breiteren iranischen KI-Propaganda, sagt das Reuters Institute: Im selben Informationsraum kursieren Inhalte, die nicht als Satire erkennbar seien. Die staatsnahe iranische Teheran Times postete demnach KI-Fakes von Satellitenbildern eines angeblich von iranischen Drohnen zerstörten US-Radars in Katar. Fast eine Million Views.

    Echte Fotos können als KI-Fakes diskreditiert werden, KI-Fakes als echt erklärt werden. In dieser Umgebung nehmen, so das Reuters Institute, Lego-Clips eine Sonderrolle ein: Sie deklarieren sich selbst als Satire und liefern deshalb keine direkten Anhaltspunkte für Faktenchecks.

    „Unsere größte Befürchtung ist eine Eskalation der Rhetorik, die den Krieg als Spiel darstellt“, sagt Sam Dubberley von Human Rights Watch. „Für uns ist es in Konflikten entscheidend, zivile Opfer so weit wie möglich zu vermeiden. Wenn man jedoch Memes, Videospiele oder Lego-Videos verwendet, wirkt der Krieg nicht real. Wenn es zu einer solchen ‚Memeifizierung’ des Krieges kommt, verschärft sich die Rhetorik, was zu weiteren Konflikten und mehr zivilen Opfern führen könnte.“

    Slopaganda etabliert sich

    Aus den KI-Clips ist ein Genre geworden: Slopaganda. Der Fokus liegt auf dem, was klickt und zirkuliert, nicht auf dem, was stimmt. Tote Schulkinder finden weniger Aufmerksamkeit als weinende Lego-Trumps. Iran hat lediglich die Logik der westlichen Internetkultur und Aufmerksamkeitsökonomie utilisiert. Authentizität wird dabei optional. Slopaganda, hat der Guardian präzisiert, ziele nicht auf Faktentreue. Sie wolle nicht überzeugen, sondern Assoziationen erzeugen.

    Lucasz Olejnik vom King’s College London spricht von „War Gamification“: Die kindlich vertraute Optik senke die Abwehr des Publikums genau in dem Moment, in dem die politische Botschaft platziert wird. Daniel Butler, Professor für Politikwissenschaft, argumentiert ähnlich, dass Lego-Bilder Krieg und Leid „weniger drastisch“ und „leichter teilbar“ erscheinen lassen. Schreckliche Realitäten würden in die Bildsprache von Spielzeug und Kindheit übersetzt. Zerbombte Schulen würden in Plastikbausteine verwandelt. Der Wert menschlichen Lebens werde gemindert.

    YouTube hat den Hauptkanal von Explosive Media Mitte April gesperrt. Er verstoße gegen die Richtlinien zu Spam und Täuschung. Auch Instagram ging teilweise gegen Accounts vor. Am 7. Mai schreibt Explosive Media im Telegram-Channel: „Drei Accounts auf einmal! So etwas machen nur Verlierer. Gibt es noch jemanden, der daran zweifelt, von wem Meta seine Anweisungen bekommt?“ Auf X und TikTok zirkulieren die Clips ungestört – mittlerweile auch auf Spotify.

    Ungeachtet dessen, wie die Plattformen mit den iranischen Lego-Clips umgehen, hat sich der Stil längst verselbstständigt. Der US-Filmemacher Drew Ponder mit Sympathien für Bernie Sanders beispielsweise produziert nun eigene Videos wie „Strait Outta Iran“ und „What Shall We Do with the Drunken Hegseth?“. Ursprünglich für iranische Staatsinteressen konzipiert, dienen Lego-Clips nun auch innenpolitischer Trump-Kritik. Selbst im Iran werden sie inzwischen zur Regierungs-Kritik genutzt. Iranwire dokumentiert, dass Regime-Kritiker:innen die Lego-Ästhetik bereits gegen die neue Führung im Iran einsetzen. Ein Video zeigt, wie Mojtaba Khamenei durch eine Geisterbahn fährt und am Ende vom iranischen Volk davongejagt wird.

    Denis Glismann ist von April bis Juni 2026 Praktikant bei netzpolitik.org. Er schließt aktuell seinen Master in Politikwissenschaft an der FU Berlin ab. Kontakt: E-Mail (OpenPGP), Bluesky. Dieser Beitrag ist eine Übernahme von netzpolitik, gemäss Lizenz Creative Commons BY-NC-SA 4.0.

  27. Slopaganda-Krieg

    Iran dominiert im Slopaganda-Krieg: Mit Legosteinen gegen das Weiße Haus

    Der Iran gewinnt mit KI-generierten Lego-Clips etliche Schlachten gegen die Trump-Regierung – zumindest im Netz. Millionenfach geklickt, weltweit geteilt: Der iranische Propaganda-Erfolg basiert auf einem Prinzip, das längst ein eigenständiges Genre geworden ist.

    Im Propagandakrieg mit den USA hat der Iran eine Art neue Wunderwaffe entwickelt: KI-generierte Clips in Legostein-Optik. Die Trump-Administration erscheint in den Videos als inkompetent, verzweifelt, dysfunktional, korrupt und politisch angezählt. Mal ist Trump ein Zirkusclown, mal eine senile Karikatur mit einer Liebe zu Diet Coke. Die Lego-Clips sind oft mehrere Minuten lang und bestehen aus Memes, popkulturellen Referenzen sowie schnellen Cuts, mit Rock, Rap oder Trap unterlegt. Regelmäßig kommen neue Videos hinzu, die millionenfach geklickt werden. Dieser Typ von Produktionen wird „Slopaganda“ genannt. Ein Kofferwort aus Slop (englisch für massenhaft produzierten KI-Müll) und Propaganda.

    Kaum war der Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran verkündet, veröffentlichten offizielle Kanäle des iranischen Regimes ein neues Video. Im Bild ein weinender Lego-Trump, der einen Taco isst. Der Post dazu schreibt: „TACO will always remain TACO“. Eine Anspielung auf „Trump Always Chickens Out“ – das Akronym stammt ursprünglich von der Wall Street. Trump habe demnach kapituliert, Iran gesiegt und der Welt damit gezeigt, wie man den US-Imperialismus zerschlage. Das iranische Konsulat im indischen Hyderabad trollte wenige Tage später nach und veröffentlichte einen KI-Clip, in dem ein frustrierter Trump mit einer abwesenden iranischen Delegation verhandelt. Die iranische Botschaft in Ghana postete darauf den Lego-Clip eines schlafenden Trumps: Er träume wohl davon, den Iran besiegt zu haben. „Lasst ihn schlafen.“

    Viele Expert:innen sind vom Erfolg der viralen KI-Clips überrascht und sich in einer Sache einig: Der Iran hat die Propagandaschlacht im Netz längst gewonnen. Das Institute for Strategic Dialogue (ISD) drückt dies in konkreten Zahlen aus. Demnach haben Views und Likes offizieller iranischer Regierungs-Accounts in den ersten 50 Tagen seit Kriegsbeginn um das 30-Fache zugenommen. Zusammen kommen diese Accounts auf über 900 Millionen Views in den sozialen Medien. Die Trump-Administration ist mit ihrem Material weit entfernt von solchen Zahlen.

    Hinter den Lego-Clips steht eine iranische Gruppe namens „Explosive Media“. Nach eigenen Angaben weniger als zehn junge Menschen zwischen 19 und 25 Jahren. Die Gruppe bezeichnet sich als „unabhängig“, ihr Sprecher räumte im Interview mit der BBC jedoch ein, dass das iranische Regime „Kunde“ sei und man eine Lizenz für die Internetnutzung habe. So unabhängig wie ein Internetzugang im Iran also sein kann. Für 99 Prozent der iranischen Bevölkerung ist der Internetzugang seit Januar schließlich gesperrt, kritisiert NetBlocks. Das iranische Regime begründet dies mit dem Schutz vor „Desinformation“.

    Explosive Media sagte der BBC, das Ziel sei es, Menschen zu erreichen, die sich normalerweise nicht mit Nachrichten zum Iran-Krieg auseinandersetzen. Dass moralische Appelle nicht funktionieren, hat der Iran schnell gemerkt: Die New York Times hat die Evolution iranischer Posts unter die Lupe genommen. Hinweise auf die Zahl toter Kinder erzielten demnach keine Reichweite. KI-Clips gingen demgegenüber durch die Decke. Die Iran-Anthropologin Narges Bajoghli, die seit über einem Jahrzehnt politische Diskurse auf Social Media beobachtet, sagte laut Guardian, sie habe in 15 Jahren noch nie ein Thema erlebt, bei dem sich verschiedene politische Algorithmen so deutlich überlappten. Von MAGA-Konten über moderate Republikaner:innen bis hin zu Linken teilten demnach viele täglich iranische Propaganda-Inhalte.

    Anschlussfähig an westliche Internetkultur

    „Sie haben es geschafft, genau jene Ästhetik von Identität und Kultur zu treffen, für die das Internet eigentlich da ist“, sagt Renée DiResta gegenüber der New York Timesüber Explosive Media. „Sie haben ein Regime, das brutal und ziemlich schrecklich ist und weltweit nicht gerade einen guten Ruf genoss, in eine Art mutigen, sympathischen Underdog verwandelt.“

    Dass die Lego-Clips aus dem Iran stammen, wird dabei nicht direkt offensichtlich. Die KI-Clips sollen anschlussfähig an die westliche Internetkultur sein. Dazu greifen sie insbesondere aktuelle innenpolitische Kontroversen um die Trump-Regierung auf. Der Iran-Krieg ist demnach ein Ablenkungsmanöver von den Epstein-Files. „Kriegsminister“ Pete Hegseth ein spielsüchtiger Trunkenbold und FBI-Chef Kash Patel ebenfalls eine Witzfigur mit Hang zum Alkoholexzess. Die Trump-Administration liefert genug Kontroversen für das Material. Doch auch große gesellschaftliche Zerwürfnisse und historische Kriegsverbrechen werden in den Clips verhandelt. Der Iran reiht sich so bei den historisch Unterdrückten ein. Verkörpert durch die Opfer des Vietnamkriegs, in Gaza, von Hiroshima und Nagasaki oder der Indigenen. Auch die Ikone der US-Bürgerrechtsbewegung Malcolm X ist mit von der Partie.

    Der US-Krieg im Iran ist derweil so unpopulär wie der US-Präsident selbst. Der Iran weiß, dass der Krieg militärisch nicht gewonnen werden kann. Die beste Strategie sei es demnach, die öffentliche Meinung auf die eigene Seite zu bringen, sagte Medienanalytiker Marc Owen Jones zu Al Jazeera. In der heutigen Kommunikationslandschaft sei es so, dass „Troll-Propaganda“ und „Smack-Talk“ die Oberhand gewönnen. Trump selbst hatte dies lange Zeit mit seinen „Shitpostings“ auf Truth Social vorgemacht: Ein Clip etwa zeigt ihn in einem Kampfjet, der Exkremente auf „No Kings“-Demonstrierende abwirft.

    Der Propagandaforscher Marcus Bösch von der Universität Münster ordnet die Welle an Lego-Clips deshalb nicht als isolierte iranische Erfindung ein, sondern als Reaktion. Das Weiße Haus habe monatelang selbst auf Memes, KI-Content und Referenzen aus Computerspielen  gesetzt. Was Iran jetzt liefere, sagt Bösch dem ZDF, sei eine Spiegelung dieser Logik mit eigenen Mitteln.

    Es gibt jedoch auch eine technische Begründung für Lego: Die kindlich-unschuldige Comic-Optik ist weniger dem Risiko ausgesetzt, von den Plattformen herausgefiltert zu werden. Ein einfacher technischer Workaround, meint Radio Free Liberty. Hinzu komme, dass KI die Lego-Menschen viel schneller berechnen könne. Sinngemäß: Lego-Körper haben glatte Oberflächen und null Finger. Mimik und Gestik haben die Komplexität von Emojis. Für eine Propagandastrategie, die auch auf Quantität setzt, ist das ideal. Wie der Spielzeughersteller Lego Group das hingegen findet, weiß niemand. Er hat sich bisher nicht geäußert.

    Lego-Viralität durch staatliche Propaganda-Strategie

    Die Analyseplattform Graphika hat laut Forbes dokumentiert, wie Iran die Clips verbreitete: Explosive Media veröffentlichte das Material auf Telegram und binnen einer Stunde reposteten die staatsnahe iranische Nachrichtenagentur Tasnim und der russische Auslandssender RT diese auf Plattformen wie X. Parallel dazu amplifizierten tausende Accounts die Posts mit gleichen Hashtags und gleicher Rhetorik.

    Hinter der organischen Viralität steht also eine koordinierte Verbreitungsstrategie. Das ISD beobachtet rund 150 X‑Accounts iranischer Diplomat:innen und Regierungsstellen und hat dokumentiert, wie sie sich seit Kriegsbeginn gegenseitig amplifizieren. Der Forscher Joseph Bodnar fasst das Prinzip knapp zusammen: Aus dem klassischen „shock and awe“ der Kriegspropaganda sei „shock and share“ geworden. Auf Lego-Optik allein setzt Iran dabei nicht. Die iranische Botschaft in Tadschikistan erzielte laut der ISD-Studie den meistgesehenen Einzelpost. 24,1 Millionen sahen sich an, wie Jesus den US-Präsidenten Trump in eine Feuergrube boxt – und zwar aus dem KI-Bild, das Trump zuvor gepostet hatte. Es zeigt ihn selbst als Jesus.

    Die Lego-Propaganda sei nur der sichtbarste Teil einer breiteren iranischen KI-Propaganda, sagt das Reuters Institute: Im selben Informationsraum kursieren Inhalte, die nicht als Satire erkennbar seien. Die staatsnahe iranische Teheran Times postete demnach KI-Fakes von Satellitenbildern eines angeblich von iranischen Drohnen zerstörten US-Radars in Katar. Fast eine Million Views.

    Echte Fotos können als KI-Fakes diskreditiert werden, KI-Fakes als echt erklärt werden. In dieser Umgebung nehmen, so das Reuters Institute, Lego-Clips eine Sonderrolle ein: Sie deklarieren sich selbst als Satire und liefern deshalb keine direkten Anhaltspunkte für Faktenchecks.

    „Unsere größte Befürchtung ist eine Eskalation der Rhetorik, die den Krieg als Spiel darstellt“, sagt Sam Dubberley von Human Rights Watch. „Für uns ist es in Konflikten entscheidend, zivile Opfer so weit wie möglich zu vermeiden. Wenn man jedoch Memes, Videospiele oder Lego-Videos verwendet, wirkt der Krieg nicht real. Wenn es zu einer solchen ‚Memeifizierung’ des Krieges kommt, verschärft sich die Rhetorik, was zu weiteren Konflikten und mehr zivilen Opfern führen könnte.“

    Slopaganda etabliert sich

    Aus den KI-Clips ist ein Genre geworden: Slopaganda. Der Fokus liegt auf dem, was klickt und zirkuliert, nicht auf dem, was stimmt. Tote Schulkinder finden weniger Aufmerksamkeit als weinende Lego-Trumps. Iran hat lediglich die Logik der westlichen Internetkultur und Aufmerksamkeitsökonomie utilisiert. Authentizität wird dabei optional. Slopaganda, hat der Guardian präzisiert, ziele nicht auf Faktentreue. Sie wolle nicht überzeugen, sondern Assoziationen erzeugen.

    Lucasz Olejnik vom King’s College London spricht von „War Gamification“: Die kindlich vertraute Optik senke die Abwehr des Publikums genau in dem Moment, in dem die politische Botschaft platziert wird. Daniel Butler, Professor für Politikwissenschaft, argumentiert ähnlich, dass Lego-Bilder Krieg und Leid „weniger drastisch“ und „leichter teilbar“ erscheinen lassen. Schreckliche Realitäten würden in die Bildsprache von Spielzeug und Kindheit übersetzt. Zerbombte Schulen würden in Plastikbausteine verwandelt. Der Wert menschlichen Lebens werde gemindert.

    YouTube hat den Hauptkanal von Explosive Media Mitte April gesperrt. Er verstoße gegen die Richtlinien zu Spam und Täuschung. Auch Instagram ging teilweise gegen Accounts vor. Am 7. Mai schreibt Explosive Media im Telegram-Channel: „Drei Accounts auf einmal! So etwas machen nur Verlierer. Gibt es noch jemanden, der daran zweifelt, von wem Meta seine Anweisungen bekommt?“ Auf X und TikTok zirkulieren die Clips ungestört – mittlerweile auch auf Spotify.

    Ungeachtet dessen, wie die Plattformen mit den iranischen Lego-Clips umgehen, hat sich der Stil längst verselbstständigt. Der US-Filmemacher Drew Ponder mit Sympathien für Bernie Sanders beispielsweise produziert nun eigene Videos wie „Strait Outta Iran“ und „What Shall We Do with the Drunken Hegseth?“. Ursprünglich für iranische Staatsinteressen konzipiert, dienen Lego-Clips nun auch innenpolitischer Trump-Kritik. Selbst im Iran werden sie inzwischen zur Regierungs-Kritik genutzt. Iranwire dokumentiert, dass Regime-Kritiker:innen die Lego-Ästhetik bereits gegen die neue Führung im Iran einsetzen. Ein Video zeigt, wie Mojtaba Khamenei durch eine Geisterbahn fährt und am Ende vom iranischen Volk davongejagt wird.

    Denis Glismann ist von April bis Juni 2026 Praktikant bei netzpolitik.org. Er schließt aktuell seinen Master in Politikwissenschaft an der FU Berlin ab. Kontakt: E-Mail (OpenPGP), Bluesky. Dieser Beitrag ist eine Übernahme von netzpolitik, gemäss Lizenz Creative Commons BY-NC-SA 4.0.

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    Die Spiele hier sind alle komplett und mit 3,5" Diskette als Datenträger.

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  30. Indie-Macher verleihen der deutschen Games-Branche frischen Wind

    Die Games-Branche in Deutschland wächst und verändert sich rasant. Zwischen Blockbustern, Indie-Projekten und neuen Plattformen stellt sich die Frage: Was bieten die neuen Spiele? Von Florian Schmidt.

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  32. Abschaltbare #Cloud #Computerspiele oder #Videospiele sind eine Schande unserer menschlichen Existenz.

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  34. "Aber wie ist es, Zwölf- bis Sechszehnjährige in Geschichte zu unterrichten? [...] Sehr differenziert. Da gibt es einige, die aufgrund der #Computerspiele zum Beispiel einen guten Zugang haben zur #Geschichte, weil es dort auch Verbindungen gibt. ..." /1 @[email protected] @[email protected]

    RE: https://bsky.app/profile/did:plc:zfxleieljvq3rz7xbocois23/post/3milzkoqusk2b

  35. Kino-Hype und Konsolen-Dilemma: Wohin steuert Nintendo?

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  37. Nach „Bad Dream: Coma" neulich habe ich gleich mit „Bad Dream: Fever" weitergemacht. Der Zeichenstil ist hier wesentlich üppiger, nicht mehr so minimalistisch.

    Beim Fröhlichkeitsgrad bleibt sich die Reihe treu: Eine Art Tinte hat alle Leute dahingerafft, überall begegnen wir Toten. Lediglich eine Frau mit absurder Maske lebt noch und gibt uns Aufträge, die wir für sie erledigen sollen, um dem Geheimnis der Tinte auf die Spur zu kommen und ein weiteres Voranschreiten der Seuche vielleicht aufzuhalten - und unser Leben zu retten.

    Praktisch beim Inventarsystem: Wenn das zur Lösung einer Teilaufgabe benötigte Utensil in Besitz ist, wird es bei einer durchzuführenden Aktion automatisch ausgewählt. Das Durchprobieren, was zur Aufgabe passen könnte, entfällt also.

    Die Geschichte fängt mit Erkundung und leichtem Geknobel an, bringt aber zügig überraschende Wendungen mit zusätzlichen Ebenen. Zwischendurch hatte ich mal leichte Schwierigkeiten zu folgen, auf welcher Ebene der Meta-Schichten ich mich jeweils gerade befinde. Es kamen Erinnerungen an „Impostor Factory" hoch, das die Verschachtelung zum Ende hin aber noch ein paar Drehungen weiter treibt.

    Auch bei diesem Spiel wurde ich gut unterhalten. Nicht mehr ganz so makaber wie „Coma", aber immer noch ordentlich morbid. 🙂

    gog.com/de/game/bad_dream_feve…

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