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#retrodigitalisierung — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #retrodigitalisierung, aggregated by home.social.

  1. Zum Welttag des Buches am 23. April

    Am 23. April ist „Welttag des Buches“ und des Urheberrechts. 1995 erklärte die UNESCO diesen Tag zum weltweiten Feiertag für das Lesen, für Bücher und die Rechte der Autor:innen.

    Buchhandlungen, Verlage, Bibliotheken, Schulen und Lesebegeisterte feiern am UNESCO-Welttag des Buches ein großes Lesefest. Für uns ein Anlass, um zu schauen, was wir an älteren Werken zu diesem Thema digitalisiert haben, unter anderem zum Vorläufer der TIB, der Bibliothek der Technischen Hochschule Hannover:

    Paul Trommsdorff war ab 1922 Direktor der Bibliothek, er war Mitglied im Beirat für Bibliotheksangelegenheiten und hatte einen Lehrauftrag für Bibliothekswissenschaften inne. Mit dem Titel: „Die neuen Räume der Bibliothek der Technischen Hochschule Hannover, den Teilnehmern am 11. Hannoverschen Hochschultage (29. und 30. November 1929) überreicht“ gibt er einen wertvollen Einblick in die damaligen Begebenheiten:

                 

    Die interessante Geschichte der Bibliothek der Technischen Hochschule Hannover ab dem Jahr 1879 erzählt ebenfalls Paul Trommsdorff im Jahr 1931 in „Ein Überblick über die Entwicklung der Bibliothek“:

    Ein besonderes Kleinod stellt der „Katalog alter Bucheinbände in der Bibliothek der Technischen Hochschule Hannover“ von Elisabeth Weber (siehe auch Blog Beitrag von Andreas Lütgen) dar. Sie erstellte Richtlinien für die einheitliche Katalogisierung der Bucheinbände, Register zum Einbandkatalog der Bibliothek der Technischen Hochschule Hannover, Notizen betreffend Künstlerregister der Sammlung Haupt und anderer Kupferstichwerke der Bibliothek der Technischen Hochschule Hannover. Die Abreibungen der kostbaren Buchrücken der Sammlung Haupt dokumentieren deren Kunstfertigkeit.

    Aufsätze und graphische Einzelblätter zum Thema Buch lassen sich unter dem Titel „Buch und Bucheinband“ von 1923, herausgegeben von Max Joseph Husung, finden. Sie wurden zum 60. Geburtstage von Hans Loubier veröffentlicht, der ein deutscher Bibliothekar und Einbandforscher war.

    Der deutsche Philologe Prof. Anton Elter (1858–1925) hielt zu der Gedenkfeier des 100. Geburtstages des Stifters der Universität Bonn am 3. August 1918 eine Rede zu Thema Bibliothek. Anton Elter wirkte lange Zeit bis zu seinem Tode an der Universität Bonn mit, unter anderem als Professor für Eloquenz und Professor für klassische Philologie. In dem Werk Wesen und Aufgaben der wissenschaftlichen Bibliothek von 1937 geht er auf die Bedeutung der Bibliothek für uns Menschen und die Wissenschaft ein:

    „Mit der Entwicklung der Sprache beginnt die menschliche
    Kultur, mit der Erfindung der Schrift wird das Wissen der
    Menschheit zum festen, dauernden und übertragbaren Besitz,
    wird das Buch zum Träger und Vermittler des geistigen Fortschritts,
    mit einem Wort der Wissenschaft.

    Die Erfindung der Buchdruckerkunst bedeutet den Beginn
    der modernen Wissenschaft im weitesten Sinne, die Bibliotheken als die
    Summe der in den Bücherschätzen enthaltenen geistigen Arbeit
    der Jahrtausende repräsentieren das gesamte Wissen der
    Menschheit von ihren Anfängen bis zur Gegenwart.“

    #LizenzCCBY40INT #Bibliothek #Retrodigitalisierung #Bibliotheksgeschichte
  2. Heute ist #Weltwassertag und die besonderen Eigenschaften von Wasser spielen in den #TIB-SammelgebietenTechnik, Physik, Chemie oder Biologie eine große Rolle.
    Unsere Kolleginnen #DawnWehrhahn und #NicoleKehm vom Team #Retrodigitalisierung stellen hier digitalisierte Werke des Bauwesens aus dem 18. und 19. Jahrhundert rund um das Thema Wasser vor: blog.tib.eu/2026/03/22/wasser-

  3. Heute ist #Weltwassertag und die besonderen Eigenschaften von Wasser spielen in den #TIB-SammelgebietenTechnik, Physik, Chemie oder Biologie eine große Rolle.
    Unsere Kolleginnen #DawnWehrhahn und #NicoleKehm vom Team #Retrodigitalisierung stellen hier digitalisierte Werke des Bauwesens aus dem 18. und 19. Jahrhundert rund um das Thema Wasser vor: blog.tib.eu/2026/03/22/wasser-

  4. Heute ist #Weltwassertag und die besonderen Eigenschaften von Wasser spielen in den #TIB-SammelgebietenTechnik, Physik, Chemie oder Biologie eine große Rolle.
    Unsere Kolleginnen #DawnWehrhahn und #NicoleKehm vom Team #Retrodigitalisierung stellen hier digitalisierte Werke des Bauwesens aus dem 18. und 19. Jahrhundert rund um das Thema Wasser vor: blog.tib.eu/2026/03/22/wasser-

  5. Heute ist #Weltwassertag und die besonderen Eigenschaften von Wasser spielen in den #TIB-SammelgebietenTechnik, Physik, Chemie oder Biologie eine große Rolle.
    Unsere Kolleginnen #DawnWehrhahn und #NicoleKehm vom Team #Retrodigitalisierung stellen hier digitalisierte Werke des Bauwesens aus dem 18. und 19. Jahrhundert rund um das Thema Wasser vor: blog.tib.eu/2026/03/22/wasser-

  6. Heute ist #Weltwassertag und die besonderen Eigenschaften von Wasser spielen in den #TIB-SammelgebietenTechnik, Physik, Chemie oder Biologie eine große Rolle.
    Unsere Kolleginnen #DawnWehrhahn und #NicoleKehm vom Team #Retrodigitalisierung stellen hier digitalisierte Werke des Bauwesens aus dem 18. und 19. Jahrhundert rund um das Thema Wasser vor: blog.tib.eu/2026/03/22/wasser-

  7. Wasser – immer schon ein Thema

    Der 22. März ist seit 1993 der Weltwassertag und wurde 1992 von der UN-Generalversammlung beschlossen. Seit 2003 wird der Weltwassertag von der UN-Wasser organisiert und wird unter ein bestimmtes Motto gestellt. Zu diesem Anlass haben wir uns in der Retrodigitalisierung Werke zum Thema Wasser herausgesucht.

    Wasser ist für unser Leben unverzichtbar und sehr wertvoll. Die besonderen Eigenschaften von Wasser spielen auch in den Bereichen der Technik, Physik, Chemie oder Biologie, die auch zu den Sammelgebieten der TIB gehören, eine große Rolle. Egal ob im flüssigen Zustand als Wasser, gefroren als Eis oder als gasförmigen Wasserdampf: Wasser zeigt sich in allen Lebensbereichen und in der Wissenschaft. Das Thema Wasser findet sich auch im Altbestand der TIB und zeigt, dass Wasser schon in der Vergangenheit ein wichtiges Thema war.

    Als technische Bibliothek haben wir zum Beispiel einige Werke im Bereich des Bauwesens. Wassermühlen waren besonders beliebt, aber auch andere Bauwerke, die im Zusammenhang mit Wasser stehen. Wir haben eine kleine Auswahl an digitalisierten Werken zusammengestellt:

    • Theorie und Bau der Wasser-Räder (1858)
    • Der Wasser-Mahlmühlen-Bau, oder Anleitung zur richtigen Construction sämmtlicher beim Mühlenbau vorkommenden hölzernen und eisernen Räderwerke und Gerinne, mit besonderer Beziehung auf die von Wasserkraft zu betreibenden Mahlmühlen (Atlas) (1856)
    • Der Wasser-Mahlmühlenbau, oder Anleitung zur richtigen Konstruktion sämmtlicher beim Mühlenbau vorkommenden Räder und Gerinne, mit besonderer Beziehung auf die von Wasserkraft zu betreibenden Mahlmühlen (Atlas) (1865)
    • Der Wasser-Mahlmühlen-Bau, oder Anleitung zur richtigen Construction sämmtlicher beim Mühlenbau vorkommenden hölzernen und eisernen Räderwerke und Gerinne, mit besonderer Beziehung auf die von Wasserkraft zu betreibenden Mahlmühlen (Hauptband) (1856)
    • Vollständiges, theoretisch-praktisches Handbuch der Mühlenbaukunst, oder gründliche und allgemein-verständliche Anleitung zur Construction sämmtlicher neu anzulegender und zur richtigen Beurtheilung bereits vorhandener, durch Wasser, Wind, Dampf und lebendige Kräfte zu betreibenden Mühlewerke, welche durch Mahlen, Schneiden, Stampfen und Hämmern im praktischen Leben von Wichtigkeit sind (1. Band + 2. Band) (1840)

     

    • Vollständiges, theoretisch-praktisches Handbuch der Mühlenbaukunst, oder gründliche und allgemein-verständliche Anleitung zur Construction sämmtlicher neu anzulegender und zur richtigen Beurtheilung bereits vorhandener, durch Wasser, Wind, Dampf und lebendige Kräfte zu betreibender Mühlenwerke, welche durch Mahlen, Schneiden, Stampfen und Hämmern im praktischen Leben von Wichtigkeit sind (1.Band, 2. Band, Atlas) (1832)
    • Worinnen enthalten: die Weise, wie der Grund der Schleußen in einem schlechten Erdboden zu legen ist. Beyspiel dessen an der ehemaligen Schleuße im Bassin zu Dünkirchen. Beschreibung mittelmäßiger Schleußen, das Wasser zum Vortheil eines See-Hafens zu dirigiren. Bau der hölzernen Schleußenböden. Vom rechten Gebrauch der Spundpfähle. Von Anlage der Roste zu den Schleußenböden. Von dem dazu gehörigen Eisenwert. (Zweyter Theil, Dritte Ausgabe der Version) (1767)
    • Enthaltend: eine umständliche Beschreibung der Maschinen zu Vertiefung der Seehäven. Von Gründung im Meere, durch eingesenkte große Steine: durch Kästen, welche mit trockenem Mauerwerke angefüllet und ins Meer gesenket werden: durch über einander gelegte prismatische Kisten. Von denen für Seehäven gehörigen Gebäuden, insonderheit von den Schiffs-Docken. Wie man sich der fließenden Wasser bey Belagerungen und im Felde nützlich bedienen kann. (Zweyter Theil, Neunte Ausgabe der Version) (1770)
    • Beyträge zur Wasser-, Brücken- und Straßenbaukunde oder wissenschaftliche Darstellung der in den neuesten Zeiten ausgeführten oder in der Anlage begriffenen Bauwerke und Beschreibungen der vorzüglichsten Maschinen (1.–6. Heft) (1808–1812)

     

    #LizenzCCBY40INT #Digitalisierung #Retrodigitalisierung #Technik #Bauwesen
  8. 🚀 Die 8. Ausgabe der Reihe „Workshop Retrodigitalisierung“ findet vom 19.–20.03. im Haus Unter den Linden (Berlin), und unter dem Oberthema „Digitalisierung für die Ewigkeit? – Datenqualität in der Praxis“ statt.

    👉 Anmeldungen sind noch bis zum 11.03. möglich: pretix.eu/StaatsbibliothekZuBe

    ✨ Die @stabi_berlin richtet den Kurs gemeinsam mit @tibhannover, @ZBMED, ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft und @nfdi4culture aus.

    #NFDIrocks #Retrodigitalisierung #Dataquality

  9. RE: blog.tib.eu/?p=30718

    In unserem Bestand befinden sich gerade bei den älteren Werken viele Themen aus angrenzenden Fachgebieten der Naturwissenschaften und Technik. In unserer Blogreihe „#Retrodigitalisierung – vom Papier zum Pixel“ geht es dieses Mal um das Thema Mode. Passend zum Karneval, der fünften Jahreszeit, haben unsere Kolleginnen #DawnWehrhahn und #NicoleKehm einige sehr interessante, bereits digitalisierte Werke aus drei verschiedenen Jahrhunderten zusammengetragen: blog.tib.eu/2026/02/16/ein-abs

  10. RE: blog.tib.eu/?p=30718

    In unserem Bestand befinden sich gerade bei den älteren Werken viele Themen aus angrenzenden Fachgebieten der Naturwissenschaften und Technik. In unserer Blogreihe „#Retrodigitalisierung – vom Papier zum Pixel“ geht es dieses Mal um das Thema Mode. Passend zum Karneval, der fünften Jahreszeit, haben unsere Kolleginnen #DawnWehrhahn und #NicoleKehm einige sehr interessante, bereits digitalisierte Werke aus drei verschiedenen Jahrhunderten zusammengetragen: blog.tib.eu/2026/02/16/ein-abs

  11. RE: blog.tib.eu/?p=30718

    In unserem Bestand befinden sich gerade bei den älteren Werken viele Themen aus angrenzenden Fachgebieten der Naturwissenschaften und Technik. In unserer Blogreihe „#Retrodigitalisierung – vom Papier zum Pixel“ geht es dieses Mal um das Thema Mode. Passend zum Karneval, der fünften Jahreszeit, haben unsere Kolleginnen #DawnWehrhahn und #NicoleKehm einige sehr interessante, bereits digitalisierte Werke aus drei verschiedenen Jahrhunderten zusammengetragen: blog.tib.eu/2026/02/16/ein-abs

  12. RE: blog.tib.eu/?p=30718

    In unserem Bestand befinden sich gerade bei den älteren Werken viele Themen aus angrenzenden Fachgebieten der Naturwissenschaften und Technik. In unserer Blogreihe „#Retrodigitalisierung – vom Papier zum Pixel“ geht es dieses Mal um das Thema Mode. Passend zum Karneval, der fünften Jahreszeit, haben unsere Kolleginnen #DawnWehrhahn und #NicoleKehm einige sehr interessante, bereits digitalisierte Werke aus drei verschiedenen Jahrhunderten zusammengetragen: blog.tib.eu/2026/02/16/ein-abs

  13. RE: blog.tib.eu/?p=30718

    In unserem Bestand befinden sich gerade bei den älteren Werken viele Themen aus angrenzenden Fachgebieten der Naturwissenschaften und Technik. In unserer Blogreihe „#Retrodigitalisierung – vom Papier zum Pixel“ geht es dieses Mal um das Thema Mode. Passend zum Karneval, der fünften Jahreszeit, haben unsere Kolleginnen #DawnWehrhahn und #NicoleKehm einige sehr interessante, bereits digitalisierte Werke aus drei verschiedenen Jahrhunderten zusammengetragen: blog.tib.eu/2026/02/16/ein-abs

  14. Ein Abstecher in die Welt der Mode

    Im Bestand der TIB befinden sich gerade bei den älteren Werken viele Themen aus angrenzenden Fachgebieten der Naturwissenschaften und Technik. In unserer Blogreihe „Retrodigitalisierung – vom Papier zum Pixel“ geht es dieses Mal um das Thema Mode. Passend zum Karneval, der fünften Jahreszeit, haben wir einige sehr interessante, bereits digitalisierte Werke aus drei verschiedenen Jahrhunderten zusammengetragen.

    Eine Königin aus Hispanien und eine Speierische Frauw

    Im Frauwenzimmer Wirt vermeldt von allerley schönen Kleidungen vnnd Trachten der Weiber/ hohes vnd niders Stands/ wie man fast an allen Orten geschmückt vnnd gezieret ist/ Als Teutsche/ Welche/ Französische/ Engelländische/ Niderländische/ Böhemische/ Bayerische/ vnd alle anstossende Länder. Durchauß mit neuen Figuren gezieret/ dergleichen nie ist außgangen.

    (aus der Sammlung Haupt ein Nachdruck von 1586 (erschienen 1880))

    Fundstücke aus dem obigen Werk sind die beiden folgenden Abbildungen: eine Frau in hispanischer Tracht und eine Frau aus Speyer:

    Eine Königin in Hispanien

     

    Eine Speierische Frauw

    Ein historisches Frauenkostüm aus dem 16. Jahrhundert

    Die vollständige Lehre der Mannsschneiderei nach den neuesten Methoden des Maasnehmens, der Anwendung des vom Verfasser neu erfundenen Corporismeters und des vom Professor Fontaine-Père zu Paris erfundenen Reductions-Schema auch für alle Arten von Beinkleidern; die Zuschneidekunst von Oberröcken, Fräkken, Paletots, Mänteln, Uniformen, Westen, Beinkleidern, Kamaschen, Knabenanzügen, für den regelmäßigen und unregelmäßigen Bau und Wuchs; auch ihrer Zusammensetzung und Bearbeitung, practischen Winken über Nachbesserungen und Veränderungen

    (aus dem 19. Jahrhundert, erschienen 1842)

    In dem oben genannten Werk findet sich eine Vielzahl von Schnittmustern, die mit eingebunden sind und von der Retrodigitalisierung aufgeklappt im Überformat gescannt wurden:

    Beinkleider, Frack oder Uniform für den Herrn

    Das Kostümwerk: eine Geschichte des Kostüms aller Zeiten und Völker vom Altertum bis zur Neuzeit einschließlich der Volkstrachten Europas und der Trachten der außereuropäischen Länder : 200 Tafeln, von denen 120 in Vierfarbendruck, 80 in Tiefdruck wiedergegeben sind, und 12 Tafeln mit Kostümschnitten

    (aus dem 20. Jahrhundert, erschienen 1941)

    Auch für alle Männer, die sich Beinkleider, einen Frack oder eine Uniform aus vergangenen Tagen schneidern möchten, haben wir etwas in unserem vielfältigen TIB-Bestand:

    Deutschland: 16. Jahrhundert Landsknechte 1540–1550

    Für alle, die sich zum Beispiel ein Kostüm aus dem alten Ägypten, Spät-Rom oder Persien schneidern möchten, gibt es die passenden Schnitttafeln:

    Kleidung aus dem alten Ägypten, Spät-Rom oder Persien

    Retrodigitalisierung – vom Papier zum Pixel

    Viele wissenschaftliche Schätze schlummern in den analogen Beständen der TIB – meist schwer zugänglich und oft nur vor Ort nutzbar. Dank Retrodigitalisierung ändert sich das: Durch die Digitalisierung werden gedruckte Bücher, Karten und weitere analoge Materialien gesichert und historisches Wissen sichtbar, durchsuchbar und nachhaltig verfügbar gemacht.

    In der Blogreihe „Retrodigitalisierung – vom Papier zum Pixel“ zeigt die TIB Schätze, die nun nicht mehr nur in den Regalen der Bibliothek stehen, sondern online von überall auf der Welt angesehen werden können. Auch einen Blick hinter die Kulissen der Retrodigitalisierung wird es geben: Wie werden aus analogen Beständen digitale Ressourcen? Welche technischen und rechtlichen Herausforderungen gibt es dabei? Von der Auswahl der Materialien über Scanprozesse bis zur Langzeitarchivierung – die Reihe beleuchtet Retrodigitalisierung als eine wichtige Aufgabe moderner Bibliotheken.

    #LizenzCCBY40INT #Retrodigitalisierung #Fundstücke #TIBBestand
  15. „Welttag der Logik“ – ein Tag im Zeichen des logischen Denkens

    In unserer neuen Blogreihe „Retrodigitalisierung – vom Papier zum Pixel“ zeigen wir, wie die TIB durch die Digitalisierung ihrer analogen Bestände wissenschaftliche Schätze sichert und weltweit zugänglich macht. Dabei geben wir auch Einblicke in die technischen und rechtlichen Prozesse moderner Retrodigitalisierung. Im ersten Beitrag stehen anlässlich des Welttages der Logik die Werke großer Logikerinnen und Logiker des 19. und 20. Jahrhunderts im Fokus, die die TIB aus ihrem Bestand schon digitalisiert hat.

    Am 14. Januar ist der „Welttag der Logik“ (engl. „World Logic Day“), der ganz im Zeichen des logischen Denkens steht. Die Entstehungsgeschichte dieses Tages, der 2018 zum ersten Mal begangen wurde, geht auf die Logica Universalis Association (LUA) zurück, deren Hauptquartier sich nach eigenen Aussagen auf ihrer Homepage in dem nach George Boole (englischer Mathematiker, Logiker und Philosoph, 1815–1864) benannten Mondkrater 63.7°N 87.4°W befindet. Die LUA versteht sich als Vereinigung, die die weltweite Förderung der Logik vorantreiben möchte.

    Ein Offizieller UNESCO-Welttag

    Am 14. Oktober 2019 fand mit circa 60 unabhängigen Veranstaltungen verschiedener Organisationen und Partner:innen der erste „World Logic Day“ in 33 Ländern statt. Die Organisatoren schlugen der UNESCO (United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization) aufgrund der erfolgreichen Durchführung der ersten Veranstaltung den 14. Januar als zukünftigen Welttag der Logik vor. Dies wurde am 19. November 2019 in Paris positiv entschieden. Damit trägt dieser Ehrentag den Status eines offiziellen UNESCO-Welttags.

    Werke berühmter Logiker:innen im TIB-Bestand

    Diesen Tag haben wir uns in der Retrodigitalisierung der TIB zum Anlass genommen, zu schauen, welche Werke berühmter Logikerinnen und Logiker des 19. und 20. Jahrhunderts sich in unserem Bestand befinden und bereits digitalisiert wurden. Als deutsche zentrale Fachbibliothek für Technik sowie Architektur, Chemie, Informatik, Mathematik und Physik sind wir natürlich fündig geworden und wollen hier auf einige interessante Digitalisate, die wissenschaftlich von großer Bedeutung sind, aufmerksam machen.

    An unserem TIB-Standort in Rethen scannt das Team Retrodigitalisierung ausgewählte Sammlungen aus dem Altbestand der TIB, der überwiegend aus dem 19. und dem frühen 20. Jahrhundert stammt. Wir stellen die sogenannten Digitalisate online zur Verfügung, sofern sie urheberrechtsfrei sind (Verfasser:in mindestens 70 Jahre verstorben) oder wir die Genehmigung für eine Veröffentlichung erhalten haben. Unsere Digitalisate sind über unseren Viewer zu finden. Hier kann man thematisch oder gezielt nach digitalisierten Werken suchen.

    Georg Wilhelm Friedrich Hegel

    Georg Wilhelm Friedrich Hegel, Lithografie von Ludwig Sebbers

    Der bedeutendste Logiker des 18. Jahrhunderts war Georg Wilhelm Friedrich Hegel (1770–1831). Sein philosophisches Werk zählt zu den wichtigsten Werken der neueren Philosophiegeschichte und gliedert sich in „Logik“, „Naturphilosophie“ und „Philosophie des Geistes“.

    Alle 15 Bände in 2. Auflage von 1840–1847 des Titels „Georg Wilhelm Friedrich Hegel‘s Werke: vollständige Ausgabe durch einen Verein von Freunden des Verewigten“ finden sich in unserem Viewer.

    Die Bände 3 bis 5 haben den Gesamttitel „Georg Wilhelm Friedrich Hegel‘s Wissenschaft der Logik“ von 1841:

    George Boole

    Natürlich darf oben genannter George Boole (1815–1864) nicht fehlen. Die für die Computertechnik grundlegende nach ihm benannte Boolesche Algebra. Durch seine Arbeiten wurde die Logik in die Mathematik integriert. Folgende Bücher wurden digitalisiert:

    Ernst Schröder

    Ernst Schröder (1841–1902) war deutscher Mathematiker und Logiker. Er hat mit den folgenden Werken eine der Grundlagen für die begriffliche Wissensverarbeitung geschaffen:

    Vorlesungen über die Algebra der Logik (Exakte Logik)“:

    Abriss der Algebra der Logik“:

    Gottlob Frege

    Gottlob Frege (1878)

    Als größter Logiker des 19. Jahrhunderts wird immer wieder Gottlob Frege (1848–1925) genannt. Er war Mathematiker, Logiker und Philosoph. Als erster hat er eine formale Sprache und damit zusammenhängend formale Beweise entwickelt. Damit schuf er eine wesentliche Grundlage für die heutige Computertechnik und Informatik.

    Grundgesetze der Arithmetik“:

    Bedeutende Logikerinnen des 18. und 19. Jahrhunderts

    Dissertation von Emmy Noether

    Es gab auch im 18. und 19. Jahrhundert Logikerinnen, die bedeutende Fortschritte in der Logik hervorgebracht haben. Jedoch wurde wie bei so vielen anderen Wissenschaftlerinnen auch die Arbeit der Logikerinnen entweder nicht veröffentlicht oder ihren männlichen Kollegen zugeschrieben. Das Fehlen von Namen prominenter Logikerinnen ist auf die damalige soziale und wissenschaftliche Situation zurückzuführen und nicht auf einen Mangel an Fähigkeiten der Frauen. Mangelnde Anerkennung und systematische Ausgrenzungen waren die übliche Behandlung für Frauen in der Wissenschaft.

    Das spiegelt sich auch in den Veröffentlichungen der jeweiligen Zeit und somit auch im Bestand der TIB zum Thema Logik wider. Man muss schon ziemlich suchen, um Werke berühmter Logikerinnen zu finden.

    Einige wichtige Forscherinnen haben wir jedoch in unserem Bestand entdeckt und zum Teil speziell für den Welt Logik Tag digitalisiert.

    Sophie Germain

    Sophie Germain (1776–1831) war eine französische Mathematikerin, die für ihre Forschung in der Zahlentheorie, der Elastizitätstheorie und für die Entdeckung der Sophie-Germain-Primzahlen bekannt wurde. Ihr Buch „Recherches sur la théorie des surfaces élastiques“ erschien 1821.

    Christine Ladd-Franklin

    Von der bedeutenden US-amerikanischen Mathematikerin Christine Ladd-Franklin (1847–1930) befindet sich leider kein Werk im Bestand der TIB. Sie arbeitete im Bereich der symbolischen Logik. Sie war die erste Frau in den USA, die 1883 alle formalen Voraussetzungen für eine Promotion in Mathematik erlangte. Ihre Dissertation wurde formal erst 1926 (also 43 Jahre später) anerkannt.

    Sofja Kowalewskaja

    Sofja Kowalewskaja (1850–1891), russische Mathematikerin, taucht zumindest als Verfasserin von Zusatztexten in „Theorie der partiellen Differentialgleichungen erster Ordnung“ von 1892 auf.

    Porträt von Emmy Noether, vor 1910

    Emmy Noether

    Emmy Noether (1882–1935) gilt als eine der wichtigsten Mathematikerinnen des 20. Jahrhunderts und ist eine Schlüsselfigur der modernen Algebra.

    Drei Bände der von ihr mitherausgegebenen Gesammelte mathematische Werke wurden bereits digitalisiert:
    Band 1 von 1930

    Band 2 von 1931
    Band 3 von 1932

    Ihre Dissertation aus dem Jahr 1908Über die Bildung des Formensystems der ternären biquadratischen Form“ ist ebenfalls zu finden.

    Susan Stebbing

    Susan Stebbing (1885–1943) war eine britische Philosophin. Sie war die Gründerin der Zeitschrift „Analysis“. Ihr Buch von 1939 „Thinking to some purpose” haben wir herausgesucht und digitalisiert.

    Sie wollen mehr über interessante Digitalisate der Retrodigitalisierung der TIB erfahren? Dann folgen Sie uns einfach auf Mastoton sowie Instagram und schauen Sie regelmäßig hier im TIB-Blog vorbei! Hier planen wir monatlich entweder zu einem bestimmten Thema oder einfach besonders spannende Werke, die wir online gestellt haben, vorzustellen.

    Retrodigitalisierung – vom Papier zum Pixel

    Viele wissenschaftliche Schätze schlummern in den analogen Beständen der TIB – meist schwer zugänglich und oft nur vor Ort nutzbar. Dank Retrodigitalisierung ändert sich das: Durch die Digitalisierung werden gedruckte Bücher, Karten und weitere analoge Materialien gesichert und historisches Wissen sichtbar, durchsuchbar und nachhaltig verfügbar gemacht.

    In der Blogreihe „Retrodigitalisierung – vom Papier zum Pixel“ zeigt die TIB Schätze, die nun nicht mehr nur in den Regalen der Bibliothek stehen, sondern online von überall auf der Welt angesehen werden können. Auch einen Blick hinter die Kulissen der Retrodigitalisierung wird es geben: Wie werden aus analogen Beständen digitale Ressourcen? Welche technischen und rechtlichen Herausforderungen gibt es dabei? Von der Auswahl der Materialien über Scanprozesse bis zur Langzeitarchivierung – die Reihe beleuchtet Retrodigitalisierung als eine wichtige Aufgabe moderner Bibliotheken.

    #LizenzCCBY40INT #Retrodigitalisierung #Logik
  16. „Welttag der Logik“ – ein Tag im Zeichen des logischen Denkens

    In unserer neuen Blogreihe „Retrodigitalisierung – vom Papier zum Pixel“ zeigen wir, wie die TIB durch die Digitalisierung ihrer analogen Bestände wissenschaftliche Schätze sichert und weltweit zugänglich macht. Dabei geben wir auch Einblicke in die technischen und rechtlichen Prozesse moderner Retrodigitalisierung. Im ersten Beitrag stehen anlässlich des Welttages der Logik die Werke großer Logikerinnen und Logiker des 19. und 20. Jahrhunderts im Fokus, die die TIB aus ihrem Bestand schon digitalisiert hat.

    Am 14. Januar ist der „Welttag der Logik“ (engl. „World Logic Day“), der ganz im Zeichen des logischen Denkens steht. Die Entstehungsgeschichte dieses Tages, der 2018 zum ersten Mal begangen wurde, geht auf die Logica Universalis Association (LUA) zurück, deren Hauptquartier sich nach eigenen Aussagen auf ihrer Homepage in dem nach George Boole (englischer Mathematiker, Logiker und Philosoph, 1815–1864) benannten Mondkrater 63.7°N 87.4°W befindet. Die LUA versteht sich als Vereinigung, die die weltweite Förderung der Logik vorantreiben möchte.

    Ein Offizieller UNESCO-Welttag

    Am 14. Oktober 2019 fand mit circa 60 unabhängigen Veranstaltungen verschiedener Organisationen und Partner:innen der erste „World Logic Day“ in 33 Ländern statt. Die Organisatoren schlugen der UNESCO (United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization) aufgrund der erfolgreichen Durchführung der ersten Veranstaltung den 14. Januar als zukünftigen Welttag der Logik vor. Dies wurde am 19. November 2019 in Paris positiv entschieden. Damit trägt dieser Ehrentag den Status eines offiziellen UNESCO-Welttags.

    Werke berühmter Logiker:innen im TIB-Bestand

    Diesen Tag haben wir uns in der Retrodigitalisierung der TIB zum Anlass genommen, zu schauen, welche Werke berühmter Logikerinnen und Logiker des 19. und 20. Jahrhunderts sich in unserem Bestand befinden und bereits digitalisiert wurden. Als deutsche zentrale Fachbibliothek für Technik sowie Architektur, Chemie, Informatik, Mathematik und Physik sind wir natürlich fündig geworden und wollen hier auf einige interessante Digitalisate, die wissenschaftlich von großer Bedeutung sind, aufmerksam machen.

    An unserem TIB-Standort in Rethen scannt das Team Retrodigitalisierung ausgewählte Sammlungen aus dem Altbestand der TIB, der überwiegend aus dem 19. und dem frühen 20. Jahrhundert stammt. Wir stellen die sogenannten Digitalisate online zur Verfügung, sofern sie urheberrechtsfrei sind (Verfasser:in mindestens 70 Jahre verstorben) oder wir die Genehmigung für eine Veröffentlichung erhalten haben. Unsere Digitalisate sind über unseren Viewer zu finden. Hier kann man thematisch oder gezielt nach digitalisierten Werken suchen.

    Georg Wilhelm Friedrich Hegel

    Georg Wilhelm Friedrich Hegel, Lithografie von Ludwig Sebbers

    Der bedeutendste Logiker des 18. Jahrhunderts war Georg Wilhelm Friedrich Hegel (1770–1831). Sein philosophisches Werk zählt zu den wichtigsten Werken der neueren Philosophiegeschichte und gliedert sich in „Logik“, „Naturphilosophie“ und „Philosophie des Geistes“.

    Alle 15 Bände in 2. Auflage von 1840–1847 des Titels „Georg Wilhelm Friedrich Hegel‘s Werke: vollständige Ausgabe durch einen Verein von Freunden des Verewigten“ finden sich in unserem Viewer.

    Die Bände 3 bis 5 haben den Gesamttitel „Georg Wilhelm Friedrich Hegel‘s Wissenschaft der Logik“ von 1841:

    George Boole

    Natürlich darf oben genannter George Boole (1815–1864) nicht fehlen. Die für die Computertechnik grundlegende nach ihm benannte Boolesche Algebra. Durch seine Arbeiten wurde die Logik in die Mathematik integriert. Folgende Bücher wurden digitalisiert:

    Ernst Schröder

    Ernst Schröder (1841–1902) war deutscher Mathematiker und Logiker. Er hat mit den folgenden Werken eine der Grundlagen für die begriffliche Wissensverarbeitung geschaffen:

    Vorlesungen über die Algebra der Logik (Exakte Logik)“:

    Abriss der Algebra der Logik“:

    Gottlob Frege

    Gottlob Frege (1878)

    Als größter Logiker des 19. Jahrhunderts wird immer wieder Gottlob Frege (1848–1925) genannt. Er war Mathematiker, Logiker und Philosoph. Als erster hat er eine formale Sprache und damit zusammenhängend formale Beweise entwickelt. Damit schuf er eine wesentliche Grundlage für die heutige Computertechnik und Informatik.

    Grundgesetze der Arithmetik“:

    Bedeutende Logikerinnen des 18. und 19. Jahrhunderts

    Dissertation von Emmy Noether

    Es gab auch im 18. und 19. Jahrhundert Logikerinnen, die bedeutende Fortschritte in der Logik hervorgebracht haben. Jedoch wurde wie bei so vielen anderen Wissenschaftlerinnen auch die Arbeit der Logikerinnen entweder nicht veröffentlicht oder ihren männlichen Kollegen zugeschrieben. Das Fehlen von Namen prominenter Logikerinnen ist auf die damalige soziale und wissenschaftliche Situation zurückzuführen und nicht auf einen Mangel an Fähigkeiten der Frauen. Mangelnde Anerkennung und systematische Ausgrenzungen waren die übliche Behandlung für Frauen in der Wissenschaft.

    Das spiegelt sich auch in den Veröffentlichungen der jeweiligen Zeit und somit auch im Bestand der TIB zum Thema Logik wider. Man muss schon ziemlich suchen, um Werke berühmter Logikerinnen zu finden.

    Einige wichtige Forscherinnen haben wir jedoch in unserem Bestand entdeckt und zum Teil speziell für den Welt Logik Tag digitalisiert.

    Sophie Germain

    Sophie Germain (1776–1831) war eine französische Mathematikerin, die für ihre Forschung in der Zahlentheorie, der Elastizitätstheorie und für die Entdeckung der Sophie-Germain-Primzahlen bekannt wurde. Ihr Buch „Recherches sur la théorie des surfaces élastiques“ erschien 1821.

    Christine Ladd-Franklin

    Von der bedeutenden US-amerikanischen Mathematikerin Christine Ladd-Franklin (1847–1930) befindet sich leider kein Werk im Bestand der TIB. Sie arbeitete im Bereich der symbolischen Logik. Sie war die erste Frau in den USA, die 1883 alle formalen Voraussetzungen für eine Promotion in Mathematik erlangte. Ihre Dissertation wurde formal erst 1926 (also 43 Jahre später) anerkannt.

    Sofja Kowalewskaja

    Sofja Kowalewskaja (1850–1891), russische Mathematikerin, taucht zumindest als Verfasserin von Zusatztexten in „Theorie der partiellen Differentialgleichungen erster Ordnung“ von 1892 auf.

    Porträt von Emmy Noether, vor 1910

    Emmy Noether

    Emmy Noether (1882–1935) gilt als eine der wichtigsten Mathematikerinnen des 20. Jahrhunderts und ist eine Schlüsselfigur der modernen Algebra.

    Drei Bände der von ihr mitherausgegebenen Gesammelte mathematische Werke wurden bereits digitalisiert:
    Band 1 von 1930

    Band 2 von 1931
    Band 3 von 1932

    Ihre Dissertation aus dem Jahr 1908Über die Bildung des Formensystems der ternären biquadratischen Form“ ist ebenfalls zu finden.

    Susan Stebbing

    Susan Stebbing (1885–1943) war eine britische Philosophin. Sie war die Gründerin der Zeitschrift „Analysis“. Ihr Buch von 1939 „Thinking to some purpose” haben wir herausgesucht und digitalisiert.

    Sie wollen mehr über interessante Digitalisate der Retrodigitalisierung der TIB erfahren? Dann folgen Sie uns einfach auf Mastoton sowie Instagram und schauen Sie regelmäßig hier im TIB-Blog vorbei! Hier planen wir monatlich entweder zu einem bestimmten Thema oder einfach besonders spannende Werke, die wir online gestellt haben, vorzustellen.

    Retrodigitalisierung – vom Papier zum Pixel

    Viele wissenschaftliche Schätze schlummern in den analogen Beständen der TIB – meist schwer zugänglich und oft nur vor Ort nutzbar. Dank Retrodigitalisierung ändert sich das: Durch die Digitalisierung werden gedruckte Bücher, Karten und weitere analoge Materialien gesichert und historisches Wissen sichtbar, durchsuchbar und nachhaltig verfügbar gemacht.

    In der Blogreihe „Retrodigitalisierung – vom Papier zum Pixel“ zeigt die TIB Schätze, die nun nicht mehr nur in den Regalen der Bibliothek stehen, sondern online von überall auf der Welt angesehen werden können. Auch einen Blick hinter die Kulissen der Retrodigitalisierung wird es geben: Wie werden aus analogen Beständen digitale Ressourcen? Welche technischen und rechtlichen Herausforderungen gibt es dabei? Von der Auswahl der Materialien über Scanprozesse bis zur Langzeitarchivierung – die Reihe beleuchtet Retrodigitalisierung als eine wichtige Aufgabe moderner Bibliotheken.

    #Retrodigitalisierung #Logik #LizenzCCBY40INT
  17. „Welttag der Logik“ – ein Tag im Zeichen des logischen Denkens

    In unserer neuen Blogreihe „Retrodigitalisierung – vom Papier zum Pixel“ zeigen wir, wie die TIB durch die Digitalisierung ihrer analogen Bestände wissenschaftliche Schätze sichert und weltweit zugänglich macht. Dabei geben wir auch Einblicke in die technischen und rechtlichen Prozesse moderner Retrodigitalisierung. Im ersten Beitrag stehen anlässlich des Welttages der Logik die Werke großer Logikerinnen und Logiker des 19. und 20. Jahrhunderts im Fokus, die die TIB aus ihrem Bestand schon digitalisiert hat.

    Am 14. Januar ist der „Welttag der Logik“ (engl. „World Logic Day“), der ganz im Zeichen des logischen Denkens steht. Die Entstehungsgeschichte dieses Tages, der 2018 zum ersten Mal begangen wurde, geht auf die Logica Universalis Association (LUA) zurück, deren Hauptquartier sich nach eigenen Aussagen auf ihrer Homepage in dem nach George Boole (englischer Mathematiker, Logiker und Philosoph, 1815–1864) benannten Mondkrater 63.7°N 87.4°W befindet. Die LUA versteht sich als Vereinigung, die die weltweite Förderung der Logik vorantreiben möchte.

    Ein Offizieller UNESCO-Welttag

    Am 14. Oktober 2019 fand mit circa 60 unabhängigen Veranstaltungen verschiedener Organisationen und Partner:innen der erste „World Logic Day“ in 33 Ländern statt. Die Organisatoren schlugen der UNESCO (United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization) aufgrund der erfolgreichen Durchführung der ersten Veranstaltung den 14. Januar als zukünftigen Welttag der Logik vor. Dies wurde am 19. November 2019 in Paris positiv entschieden. Damit trägt dieser Ehrentag den Status eines offiziellen UNESCO-Welttags.

    Werke berühmter Logiker:innen im TIB-Bestand

    Diesen Tag haben wir uns in der Retrodigitalisierung der TIB zum Anlass genommen, zu schauen, welche Werke berühmter Logikerinnen und Logiker des 19. und 20. Jahrhunderts sich in unserem Bestand befinden und bereits digitalisiert wurden. Als deutsche zentrale Fachbibliothek für Technik sowie Architektur, Chemie, Informatik, Mathematik und Physik sind wir natürlich fündig geworden und wollen hier auf einige interessante Digitalisate, die wissenschaftlich von großer Bedeutung sind, aufmerksam machen.

    An unserem TIB-Standort in Rethen scannt das Team Retrodigitalisierung ausgewählte Sammlungen aus dem Altbestand der TIB, der überwiegend aus dem 19. und dem frühen 20. Jahrhundert stammt. Wir stellen die sogenannten Digitalisate online zur Verfügung, sofern sie urheberrechtsfrei sind (Verfasser:in mindestens 70 Jahre verstorben) oder wir die Genehmigung für eine Veröffentlichung erhalten haben. Unsere Digitalisate sind über unseren Viewer zu finden. Hier kann man thematisch oder gezielt nach digitalisierten Werken suchen.

    Georg Wilhelm Friedrich Hegel

    Georg Wilhelm Friedrich Hegel, Lithografie von Ludwig Sebbers

    Der bedeutendste Logiker des 18. Jahrhunderts war Georg Wilhelm Friedrich Hegel (1770–1831). Sein philosophisches Werk zählt zu den wichtigsten Werken der neueren Philosophiegeschichte und gliedert sich in „Logik“, „Naturphilosophie“ und „Philosophie des Geistes“.

    Alle 15 Bände in 2. Auflage von 1840–1847 des Titels „Georg Wilhelm Friedrich Hegel‘s Werke: vollständige Ausgabe durch einen Verein von Freunden des Verewigten“ finden sich in unserem Viewer.

    Die Bände 3 bis 5 haben den Gesamttitel „Georg Wilhelm Friedrich Hegel‘s Wissenschaft der Logik“ von 1841:

    George Boole

    Natürlich darf oben genannter George Boole (1815–1864) nicht fehlen. Die für die Computertechnik grundlegende nach ihm benannte Boolesche Algebra. Durch seine Arbeiten wurde die Logik in die Mathematik integriert. Folgende Bücher wurden digitalisiert:

    Ernst Schröder

    Ernst Schröder (1841–1902) war deutscher Mathematiker und Logiker. Er hat mit den folgenden Werken eine der Grundlagen für die begriffliche Wissensverarbeitung geschaffen:

    Vorlesungen über die Algebra der Logik (Exakte Logik)“:

    Abriss der Algebra der Logik“:

    Gottlob Frege

    Gottlob Frege (1878)

    Als größter Logiker des 19. Jahrhunderts wird immer wieder Gottlob Frege (1848–1925) genannt. Er war Mathematiker, Logiker und Philosoph. Als erster hat er eine formale Sprache und damit zusammenhängend formale Beweise entwickelt. Damit schuf er eine wesentliche Grundlage für die heutige Computertechnik und Informatik.

    Grundgesetze der Arithmetik“:

    Bedeutende Logikerinnen des 18. und 19. Jahrhunderts

    Dissertation von Emmy Noether

    Es gab auch im 18. und 19. Jahrhundert Logikerinnen, die bedeutende Fortschritte in der Logik hervorgebracht haben. Jedoch wurde wie bei so vielen anderen Wissenschaftlerinnen auch die Arbeit der Logikerinnen entweder nicht veröffentlicht oder ihren männlichen Kollegen zugeschrieben. Das Fehlen von Namen prominenter Logikerinnen ist auf die damalige soziale und wissenschaftliche Situation zurückzuführen und nicht auf einen Mangel an Fähigkeiten der Frauen. Mangelnde Anerkennung und systematische Ausgrenzungen waren die übliche Behandlung für Frauen in der Wissenschaft.

    Das spiegelt sich auch in den Veröffentlichungen der jeweiligen Zeit und somit auch im Bestand der TIB zum Thema Logik wider. Man muss schon ziemlich suchen, um Werke berühmter Logikerinnen zu finden.

    Einige wichtige Forscherinnen haben wir jedoch in unserem Bestand entdeckt und zum Teil speziell für den Welt Logik Tag digitalisiert.

    Sophie Germain

    Sophie Germain (1776–1831) war eine französische Mathematikerin, die für ihre Forschung in der Zahlentheorie, der Elastizitätstheorie und für die Entdeckung der Sophie-Germain-Primzahlen bekannt wurde. Ihr Buch „Recherches sur la théorie des surfaces élastiques“ erschien 1821.

    Christine Ladd-Franklin

    Von der bedeutenden US-amerikanischen Mathematikerin Christine Ladd-Franklin (1847–1930) befindet sich leider kein Werk im Bestand der TIB. Sie arbeitete im Bereich der symbolischen Logik. Sie war die erste Frau in den USA, die 1883 alle formalen Voraussetzungen für eine Promotion in Mathematik erlangte. Ihre Dissertation wurde formal erst 1926 (also 43 Jahre später) anerkannt.

    Sofja Kowalewskaja

    Sofja Kowalewskaja (1850–1891), russische Mathematikerin, taucht zumindest als Verfasserin von Zusatztexten in „Theorie der partiellen Differentialgleichungen erster Ordnung“ von 1892 auf.

    Porträt von Emmy Noether, vor 1910

    Emmy Noether

    Emmy Noether (1882–1935) gilt als eine der wichtigsten Mathematikerinnen des 20. Jahrhunderts und ist eine Schlüsselfigur der modernen Algebra.

    Drei Bände der von ihr mitherausgegebenen Gesammelte mathematische Werke wurden bereits digitalisiert:
    Band 1 von 1930

    Band 2 von 1931
    Band 3 von 1932

    Ihre Dissertation aus dem Jahr 1908Über die Bildung des Formensystems der ternären biquadratischen Form“ ist ebenfalls zu finden.

    Susan Stebbing

    Susan Stebbing (1885–1943) war eine britische Philosophin. Sie war die Gründerin der Zeitschrift „Analysis“. Ihr Buch von 1939 „Thinking to some purpose” haben wir herausgesucht und digitalisiert.

    Sie wollen mehr über interessante Digitalisate der Retrodigitalisierung der TIB erfahren? Dann folgen Sie uns einfach auf Mastoton sowie Instagram und schauen Sie regelmäßig hier im TIB-Blog vorbei! Hier planen wir monatlich entweder zu einem bestimmten Thema oder einfach besonders spannende Werke, die wir online gestellt haben, vorzustellen.

    Retrodigitalisierung – vom Papier zum Pixel

    Viele wissenschaftliche Schätze schlummern in den analogen Beständen der TIB – meist schwer zugänglich und oft nur vor Ort nutzbar. Dank Retrodigitalisierung ändert sich das: Durch die Digitalisierung werden gedruckte Bücher, Karten und weitere analoge Materialien gesichert und historisches Wissen sichtbar, durchsuchbar und nachhaltig verfügbar gemacht.

    In der Blogreihe „Retrodigitalisierung – vom Papier zum Pixel“ zeigt die TIB Schätze, die nun nicht mehr nur in den Regalen der Bibliothek stehen, sondern online von überall auf der Welt angesehen werden können. Auch einen Blick hinter die Kulissen der Retrodigitalisierung wird es geben: Wie werden aus analogen Beständen digitale Ressourcen? Welche technischen und rechtlichen Herausforderungen gibt es dabei? Von der Auswahl der Materialien über Scanprozesse bis zur Langzeitarchivierung – die Reihe beleuchtet Retrodigitalisierung als eine wichtige Aufgabe moderner Bibliotheken.

    #LizenzCCBY40INT #Retrodigitalisierung #Logik
  18. „Welttag der Logik“ – ein Tag im Zeichen des logischen Denkens

    In unserer neuen Blogreihe „Retrodigitalisierung – vom Papier zum Pixel“ zeigen wir, wie die TIB durch die Digitalisierung ihrer analogen Bestände wissenschaftliche Schätze sichert und weltweit zugänglich macht. Dabei geben wir auch Einblicke in die technischen und rechtlichen Prozesse moderner Retrodigitalisierung. Im ersten Beitrag stehen anlässlich des Welttages der Logik die Werke großer Logikerinnen und Logiker des 19. und 20. Jahrhunderts im Fokus, die die TIB aus ihrem Bestand schon digitalisiert hat.

    Am 14. Januar ist der „Welttag der Logik“ (engl. „World Logic Day“), der ganz im Zeichen des logischen Denkens steht. Die Entstehungsgeschichte dieses Tages, der 2018 zum ersten Mal begangen wurde, geht auf die Logica Universalis Association (LUA) zurück, deren Hauptquartier sich nach eigenen Aussagen auf ihrer Homepage in dem nach George Boole (englischer Mathematiker, Logiker und Philosoph, 1815–1864) benannten Mondkrater 63.7°N 87.4°W befindet. Die LUA versteht sich als Vereinigung, die die weltweite Förderung der Logik vorantreiben möchte.

    Ein Offizieller UNESCO-Welttag

    Am 14. Oktober 2019 fand mit circa 60 unabhängigen Veranstaltungen verschiedener Organisationen und Partner:innen der erste „World Logic Day“ in 33 Ländern statt. Die Organisatoren schlugen der UNESCO (United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization) aufgrund der erfolgreichen Durchführung der ersten Veranstaltung den 14. Januar als zukünftigen Welttag der Logik vor. Dies wurde am 19. November 2019 in Paris positiv entschieden. Damit trägt dieser Ehrentag den Status eines offiziellen UNESCO-Welttags.

    Werke berühmter Logiker:innen im TIB-Bestand

    Diesen Tag haben wir uns in der Retrodigitalisierung der TIB zum Anlass genommen, zu schauen, welche Werke berühmter Logikerinnen und Logiker des 19. und 20. Jahrhunderts sich in unserem Bestand befinden und bereits digitalisiert wurden. Als deutsche zentrale Fachbibliothek für Technik sowie Architektur, Chemie, Informatik, Mathematik und Physik sind wir natürlich fündig geworden und wollen hier auf einige interessante Digitalisate, die wissenschaftlich von großer Bedeutung sind, aufmerksam machen.

    An unserem TIB-Standort in Rethen scannt das Team Retrodigitalisierung ausgewählte Sammlungen aus dem Altbestand der TIB, der überwiegend aus dem 19. und dem frühen 20. Jahrhundert stammt. Wir stellen die sogenannten Digitalisate online zur Verfügung, sofern sie urheberrechtsfrei sind (Verfasser:in mindestens 70 Jahre verstorben) oder wir die Genehmigung für eine Veröffentlichung erhalten haben. Unsere Digitalisate sind über unseren Viewer zu finden. Hier kann man thematisch oder gezielt nach digitalisierten Werken suchen.

    Georg Wilhelm Friedrich Hegel

    Georg Wilhelm Friedrich Hegel, Lithografie von Ludwig Sebbers

    Der bedeutendste Logiker des 18. Jahrhunderts war Georg Wilhelm Friedrich Hegel (1770–1831). Sein philosophisches Werk zählt zu den wichtigsten Werken der neueren Philosophiegeschichte und gliedert sich in „Logik“, „Naturphilosophie“ und „Philosophie des Geistes“.

    Alle 15 Bände in 2. Auflage von 1840–1847 des Titels „Georg Wilhelm Friedrich Hegel‘s Werke: vollständige Ausgabe durch einen Verein von Freunden des Verewigten“ finden sich in unserem Viewer.

    Die Bände 3 bis 5 haben den Gesamttitel „Georg Wilhelm Friedrich Hegel‘s Wissenschaft der Logik“ von 1841:

    George Boole

    Natürlich darf oben genannter George Boole (1815–1864) nicht fehlen. Die für die Computertechnik grundlegende nach ihm benannte Boolesche Algebra. Durch seine Arbeiten wurde die Logik in die Mathematik integriert. Folgende Bücher wurden digitalisiert:

    Ernst Schröder

    Ernst Schröder (1841–1902) war deutscher Mathematiker und Logiker. Er hat mit den folgenden Werken eine der Grundlagen für die begriffliche Wissensverarbeitung geschaffen:

    Vorlesungen über die Algebra der Logik (Exakte Logik)“:

    Abriss der Algebra der Logik“:

    Gottlob Frege

    Gottlob Frege (1878)

    Als größter Logiker des 19. Jahrhunderts wird immer wieder Gottlob Frege (1848–1925) genannt. Er war Mathematiker, Logiker und Philosoph. Als erster hat er eine formale Sprache und damit zusammenhängend formale Beweise entwickelt. Damit schuf er eine wesentliche Grundlage für die heutige Computertechnik und Informatik.

    Grundgesetze der Arithmetik“:

    Bedeutende Logikerinnen des 18. und 19. Jahrhunderts

    Dissertation von Emmy Noether

    Es gab auch im 18. und 19. Jahrhundert Logikerinnen, die bedeutende Fortschritte in der Logik hervorgebracht haben. Jedoch wurde wie bei so vielen anderen Wissenschaftlerinnen auch die Arbeit der Logikerinnen entweder nicht veröffentlicht oder ihren männlichen Kollegen zugeschrieben. Das Fehlen von Namen prominenter Logikerinnen ist auf die damalige soziale und wissenschaftliche Situation zurückzuführen und nicht auf einen Mangel an Fähigkeiten der Frauen. Mangelnde Anerkennung und systematische Ausgrenzungen waren die übliche Behandlung für Frauen in der Wissenschaft.

    Das spiegelt sich auch in den Veröffentlichungen der jeweiligen Zeit und somit auch im Bestand der TIB zum Thema Logik wider. Man muss schon ziemlich suchen, um Werke berühmter Logikerinnen zu finden.

    Einige wichtige Forscherinnen haben wir jedoch in unserem Bestand entdeckt und zum Teil speziell für den Welt Logik Tag digitalisiert.

    Sophie Germain

    Sophie Germain (1776–1831) war eine französische Mathematikerin, die für ihre Forschung in der Zahlentheorie, der Elastizitätstheorie und für die Entdeckung der Sophie-Germain-Primzahlen bekannt wurde. Ihr Buch „Recherches sur la théorie des surfaces élastiques“ erschien 1821.

    Christine Ladd-Franklin

    Von der bedeutenden US-amerikanischen Mathematikerin Christine Ladd-Franklin (1847–1930) befindet sich leider kein Werk im Bestand der TIB. Sie arbeitete im Bereich der symbolischen Logik. Sie war die erste Frau in den USA, die 1883 alle formalen Voraussetzungen für eine Promotion in Mathematik erlangte. Ihre Dissertation wurde formal erst 1926 (also 43 Jahre später) anerkannt.

    Sofja Kowalewskaja

    Sofja Kowalewskaja (1850–1891), russische Mathematikerin, taucht zumindest als Verfasserin von Zusatztexten in „Theorie der partiellen Differentialgleichungen erster Ordnung“ von 1892 auf.

    Porträt von Emmy Noether, vor 1910

    Emmy Noether

    Emmy Noether (1882–1935) gilt als eine der wichtigsten Mathematikerinnen des 20. Jahrhunderts und ist eine Schlüsselfigur der modernen Algebra.

    Drei Bände der von ihr mitherausgegebenen Gesammelte mathematische Werke wurden bereits digitalisiert:
    Band 1 von 1930

    Band 2 von 1931
    Band 3 von 1932

    Ihre Dissertation aus dem Jahr 1908Über die Bildung des Formensystems der ternären biquadratischen Form“ ist ebenfalls zu finden.

    Susan Stebbing

    Susan Stebbing (1885–1943) war eine britische Philosophin. Sie war die Gründerin der Zeitschrift „Analysis“. Ihr Buch von 1939 „Thinking to some purpose” haben wir herausgesucht und digitalisiert.

    Sie wollen mehr über interessante Digitalisate der Retrodigitalisierung der TIB erfahren? Dann folgen Sie uns einfach auf Mastoton sowie Instagram und schauen Sie regelmäßig hier im TIB-Blog vorbei! Hier planen wir monatlich entweder zu einem bestimmten Thema oder einfach besonders spannende Werke, die wir online gestellt haben, vorzustellen.

    Retrodigitalisierung – vom Papier zum Pixel

    Viele wissenschaftliche Schätze schlummern in den analogen Beständen der TIB – meist schwer zugänglich und oft nur vor Ort nutzbar. Dank Retrodigitalisierung ändert sich das: Durch die Digitalisierung werden gedruckte Bücher, Karten und weitere analoge Materialien gesichert und historisches Wissen sichtbar, durchsuchbar und nachhaltig verfügbar gemacht.

    In der Blogreihe „Retrodigitalisierung – vom Papier zum Pixel“ zeigt die TIB Schätze, die nun nicht mehr nur in den Regalen der Bibliothek stehen, sondern online von überall auf der Welt angesehen werden können. Auch einen Blick hinter die Kulissen der Retrodigitalisierung wird es geben: Wie werden aus analogen Beständen digitale Ressourcen? Welche technischen und rechtlichen Herausforderungen gibt es dabei? Von der Auswahl der Materialien über Scanprozesse bis zur Langzeitarchivierung – die Reihe beleuchtet Retrodigitalisierung als eine wichtige Aufgabe moderner Bibliotheken.

    #Logik #LizenzCCBY40INT #Retrodigitalisierung
  19. „Welttag der Logik“ – ein Tag im Zeichen des logischen Denkens

    In unserer neuen Blogreihe „Retrodigitalisierung – vom Papier zum Pixel“ zeigen wir, wie die TIB durch die Digitalisierung ihrer analogen Bestände wissenschaftliche Schätze sichert und weltweit zugänglich macht. Dabei geben wir auch Einblicke in die technischen und rechtlichen Prozesse moderner Retrodigitalisierung. Im ersten Beitrag stehen anlässlich des Welttages der Logik die Werke großer Logikerinnen und Logiker des 19. und 20. Jahrhunderts im Fokus, die die TIB aus ihrem Bestand schon digitalisiert hat.

    Am 14. Januar ist der „Welttag der Logik“ (engl. „World Logic Day“), der ganz im Zeichen des logischen Denkens steht. Die Entstehungsgeschichte dieses Tages, der 2018 zum ersten Mal begangen wurde, geht auf die Logica Universalis Association (LUA) zurück, deren Hauptquartier sich nach eigenen Aussagen auf ihrer Homepage in dem nach George Boole (englischer Mathematiker, Logiker und Philosoph, 1815–1864) benannten Mondkrater 63.7°N 87.4°W befindet. Die LUA versteht sich als Vereinigung, die die weltweite Förderung der Logik vorantreiben möchte.

    Ein Offizieller UNESCO-Welttag

    Am 14. Oktober 2019 fand mit circa 60 unabhängigen Veranstaltungen verschiedener Organisationen und Partner:innen der erste „World Logic Day“ in 33 Ländern statt. Die Organisatoren schlugen der UNESCO (United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization) aufgrund der erfolgreichen Durchführung der ersten Veranstaltung den 14. Januar als zukünftigen Welttag der Logik vor. Dies wurde am 19. November 2019 in Paris positiv entschieden. Damit trägt dieser Ehrentag den Status eines offiziellen UNESCO-Welttags.

    Werke berühmter Logiker:innen im TIB-Bestand

    Diesen Tag haben wir uns in der Retrodigitalisierung der TIB zum Anlass genommen, zu schauen, welche Werke berühmter Logikerinnen und Logiker des 19. und 20. Jahrhunderts sich in unserem Bestand befinden und bereits digitalisiert wurden. Als deutsche zentrale Fachbibliothek für Technik sowie Architektur, Chemie, Informatik, Mathematik und Physik sind wir natürlich fündig geworden und wollen hier auf einige interessante Digitalisate, die wissenschaftlich von großer Bedeutung sind, aufmerksam machen.

    An unserem TIB-Standort in Rethen scannt das Team Retrodigitalisierung ausgewählte Sammlungen aus dem Altbestand der TIB, der überwiegend aus dem 19. und dem frühen 20. Jahrhundert stammt. Wir stellen die sogenannten Digitalisate online zur Verfügung, sofern sie urheberrechtsfrei sind (Verfasser:in mindestens 70 Jahre verstorben) oder wir die Genehmigung für eine Veröffentlichung erhalten haben. Unsere Digitalisate sind über unseren Viewer zu finden. Hier kann man thematisch oder gezielt nach digitalisierten Werken suchen.

    Georg Wilhelm Friedrich Hegel

    Georg Wilhelm Friedrich Hegel, Lithografie von Ludwig Sebbers

    Der bedeutendste Logiker des 18. Jahrhunderts war Georg Wilhelm Friedrich Hegel (1770–1831). Sein philosophisches Werk zählt zu den wichtigsten Werken der neueren Philosophiegeschichte und gliedert sich in „Logik“, „Naturphilosophie“ und „Philosophie des Geistes“.

    Alle 15 Bände in 2. Auflage von 1840–1847 des Titels „Georg Wilhelm Friedrich Hegel‘s Werke: vollständige Ausgabe durch einen Verein von Freunden des Verewigten“ finden sich in unserem Viewer.

    Die Bände 3 bis 5 haben den Gesamttitel „Georg Wilhelm Friedrich Hegel‘s Wissenschaft der Logik“ von 1841:

    George Boole

    Natürlich darf oben genannter George Boole (1815–1864) nicht fehlen. Die für die Computertechnik grundlegende nach ihm benannte Boolesche Algebra. Durch seine Arbeiten wurde die Logik in die Mathematik integriert. Folgende Bücher wurden digitalisiert:

    Ernst Schröder

    Ernst Schröder (1841–1902) war deutscher Mathematiker und Logiker. Er hat mit den folgenden Werken eine der Grundlagen für die begriffliche Wissensverarbeitung geschaffen:

    Vorlesungen über die Algebra der Logik (Exakte Logik)“:

    Abriss der Algebra der Logik“:

    Gottlob Frege

    Gottlob Frege (1878)

    Als größter Logiker des 19. Jahrhunderts wird immer wieder Gottlob Frege (1848–1925) genannt. Er war Mathematiker, Logiker und Philosoph. Als erster hat er eine formale Sprache und damit zusammenhängend formale Beweise entwickelt. Damit schuf er eine wesentliche Grundlage für die heutige Computertechnik und Informatik.

    Grundgesetze der Arithmetik“:

    Bedeutende Logikerinnen des 18. und 19. Jahrhunderts

    Dissertation von Emmy Noether

    Es gab auch im 18. und 19. Jahrhundert Logikerinnen, die bedeutende Fortschritte in der Logik hervorgebracht haben. Jedoch wurde wie bei so vielen anderen Wissenschaftlerinnen auch die Arbeit der Logikerinnen entweder nicht veröffentlicht oder ihren männlichen Kollegen zugeschrieben. Das Fehlen von Namen prominenter Logikerinnen ist auf die damalige soziale und wissenschaftliche Situation zurückzuführen und nicht auf einen Mangel an Fähigkeiten der Frauen. Mangelnde Anerkennung und systematische Ausgrenzungen waren die übliche Behandlung für Frauen in der Wissenschaft.

    Das spiegelt sich auch in den Veröffentlichungen der jeweiligen Zeit und somit auch im Bestand der TIB zum Thema Logik wider. Man muss schon ziemlich suchen, um Werke berühmter Logikerinnen zu finden.

    Einige wichtige Forscherinnen haben wir jedoch in unserem Bestand entdeckt und zum Teil speziell für den Welt Logik Tag digitalisiert.

    Sophie Germain

    Sophie Germain (1776–1831) war eine französische Mathematikerin, die für ihre Forschung in der Zahlentheorie, der Elastizitätstheorie und für die Entdeckung der Sophie-Germain-Primzahlen bekannt wurde. Ihr Buch „Recherches sur la théorie des surfaces élastiques“ erschien 1821.

    Christine Ladd-Franklin

    Von der bedeutenden US-amerikanischen Mathematikerin Christine Ladd-Franklin (1847–1930) befindet sich leider kein Werk im Bestand der TIB. Sie arbeitete im Bereich der symbolischen Logik. Sie war die erste Frau in den USA, die 1883 alle formalen Voraussetzungen für eine Promotion in Mathematik erlangte. Ihre Dissertation wurde formal erst 1926 (also 43 Jahre später) anerkannt.

    Sofja Kowalewskaja

    Sofja Kowalewskaja (1850–1891), russische Mathematikerin, taucht zumindest als Verfasserin von Zusatztexten in „Theorie der partiellen Differentialgleichungen erster Ordnung“ von 1892 auf.

    Porträt von Emmy Noether, vor 1910

    Emmy Noether

    Emmy Noether (1882–1935) gilt als eine der wichtigsten Mathematikerinnen des 20. Jahrhunderts und ist eine Schlüsselfigur der modernen Algebra.

    Drei Bände der von ihr mitherausgegebenen Gesammelte mathematische Werke wurden bereits digitalisiert:
    Band 1 von 1930

    Band 2 von 1931
    Band 3 von 1932

    Ihre Dissertation aus dem Jahr 1908Über die Bildung des Formensystems der ternären biquadratischen Form“ ist ebenfalls zu finden.

    Susan Stebbing

    Susan Stebbing (1885–1943) war eine britische Philosophin. Sie war die Gründerin der Zeitschrift „Analysis“. Ihr Buch von 1939 „Thinking to some purpose” haben wir herausgesucht und digitalisiert.

    Sie wollen mehr über interessante Digitalisate der Retrodigitalisierung der TIB erfahren? Dann folgen Sie uns einfach auf Mastoton sowie Instagram und schauen Sie regelmäßig hier im TIB-Blog vorbei! Hier planen wir monatlich entweder zu einem bestimmten Thema oder einfach besonders spannende Werke, die wir online gestellt haben, vorzustellen.

    Retrodigitalisierung – vom Papier zum Pixel

    Viele wissenschaftliche Schätze schlummern in den analogen Beständen der TIB – meist schwer zugänglich und oft nur vor Ort nutzbar. Dank Retrodigitalisierung ändert sich das: Durch die Digitalisierung werden gedruckte Bücher, Karten und weitere analoge Materialien gesichert und historisches Wissen sichtbar, durchsuchbar und nachhaltig verfügbar gemacht.

    In der Blogreihe „Retrodigitalisierung – vom Papier zum Pixel“ zeigt die TIB Schätze, die nun nicht mehr nur in den Regalen der Bibliothek stehen, sondern online von überall auf der Welt angesehen werden können. Auch einen Blick hinter die Kulissen der Retrodigitalisierung wird es geben: Wie werden aus analogen Beständen digitale Ressourcen? Welche technischen und rechtlichen Herausforderungen gibt es dabei? Von der Auswahl der Materialien über Scanprozesse bis zur Langzeitarchivierung – die Reihe beleuchtet Retrodigitalisierung als eine wichtige Aufgabe moderner Bibliotheken.

    #Logik #LizenzCCBY40INT #Retrodigitalisierung
  20. Jetzt noch bis zum 21. November anmelden: #CallforPresentations für den 8. #Workshop #Retrodigitalisierung zum Thema „Digitalisierung für die Ewigkeit? Datenqualität in der Praxis“ am 19. und 20. März 2026! Alle Infos 👉 blog.sbb.berlin/wsrd26-cfp/

  21. Band 3 der Deutsch-Französischen #Geschichte ist online

    Im Rahmen der #Retrodigitalisierung der Reihe steht nun Band 3 (Rainer Babel, Deutschland und Frankreich im Zeichen der habsburgischen Universalmonarchie: 1500–1648, Darmstadt 2005) im #OpenAccess zur Verfügung!

    ➡️ doi.org/10.25360/01-2024-00018

    #accesouvert #histodons

  22. Gemeinsam mit den anderen beiden deutschen Zentralen Fachbibliotheken @ZBMED und @ZBW_MediaTalk sowie mit der @stabi_berlin organisieren wir den 7. Workshop #Retrodigitalisierung, der am 20. und 21. März 2025 bei unseren Kolleg:innen der #ZBMED in Köln stattfinden wird.

    Mehr dazu hier: tib.eu/de/die-tib/neuigkeiten-

  23. Unter dem Motto „Man nehme…? Auswahl und Projektplanung in der Retrodigitalisierung“ fand am 5. und 6. März 2024 der 6. Workshop #Retrodigitalisierung in Hannover statt.
    Unsere #TIB-Kolleginnen #DawnWehrhahn und #NicoleKehm blicken hier zurück: blog.tib.eu/2024/04/03/ruecksc

  24. Unter dem Motto „Man nehme…? Auswahl und Projektplanung in der Retrodigitalisierung“ fand am 5. und 6. März 2024 der 6. Workshop #Retrodigitalisierung in Hannover statt.
    Unsere #TIB-Kolleginnen #DawnWehrhahn und #NicoleKehm blicken hier zurück: blog.tib.eu/2024/04/03/ruecksc

  25. Unter dem Motto „Man nehme…? Auswahl und Projektplanung in der Retrodigitalisierung“ fand am 5. und 6. März 2024 der 6. Workshop #Retrodigitalisierung in Hannover statt.
    Unsere #TIB-Kolleginnen #DawnWehrhahn und #NicoleKehm blicken hier zurück: blog.tib.eu/2024/04/03/ruecksc

  26. Unter dem Motto „Man nehme…? Auswahl und Projektplanung in der Retrodigitalisierung“ fand am 5. und 6. März 2024 der 6. Workshop #Retrodigitalisierung in Hannover statt.
    Unsere #TIB-Kolleginnen #DawnWehrhahn und #NicoleKehm blicken hier zurück: blog.tib.eu/2024/04/03/ruecksc

  27. Unter dem Motto „Man nehme…? Auswahl und Projektplanung in der Retrodigitalisierung“ fand am 5. und 6. März 2024 der 6. Workshop #Retrodigitalisierung in Hannover statt.
    Unsere #TIB-Kolleginnen #DawnWehrhahn und #NicoleKehm blicken hier zurück: blog.tib.eu/2024/04/03/ruecksc