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#sloterdijk — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #sloterdijk, aggregated by home.social.

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  1. "Ist es nicht eine Illusion, dass die statistisch wahrscheinliche Reihenfolge von Buchstaben „intelligent“ sein soll? Nivellieren wir so nicht einfach alles zu Mittelmaß?

    Man muss darauf gefasst sein, dass das Mittelmaß dank der Mitwirkung artifizieller Hilfen auf beachtliche Höhen steigen wird."

    handelsblatt.com/politik/inter

    #AI #politik #sloterdijk

  2. "Ist es nicht eine Illusion, dass die statistisch wahrscheinliche Reihenfolge von Buchstaben „intelligent“ sein soll? Nivellieren wir so nicht einfach alles zu Mittelmaß?

    Man muss darauf gefasst sein, dass das Mittelmaß dank der Mitwirkung artifizieller Hilfen auf beachtliche Höhen steigen wird."

    handelsblatt.com/politik/inter

    #AI #politik #sloterdijk

  3. Sloterdjik:
    In der Wirtschaft sammle sich „psychopolitischer Sprengstoff“, der Welthandel werde offen mafiotisiert. Auch auf die Tech-Elite schaut #Sloterdijk ohne Schonung. Tech-Milliardäre, eine „kleine diabolische Minderheit“, brächten die Welt durcheinander. Die steigenden Kurse machten sie zu „von einem mathematischen Blitz gestreiften Monstrum“. Sie glaubten, beim US-Präsidenten die Fäden zu ziehen – Politik und Tech-Welt arbeiteten nach dem „Marionetten-Modell“.
    (Handelsblatt)

  4. Sloterdjik:
    In der Wirtschaft sammle sich „psychopolitischer Sprengstoff“, der Welthandel werde offen mafiotisiert. Auch auf die Tech-Elite schaut #Sloterdijk ohne Schonung. Tech-Milliardäre, eine „kleine diabolische Minderheit“, brächten die Welt durcheinander. Die steigenden Kurse machten sie zu „von einem mathematischen Blitz gestreiften Monstrum“. Sie glaubten, beim US-Präsidenten die Fäden zu ziehen – Politik und Tech-Welt arbeiteten nach dem „Marionetten-Modell“.
    (Handelsblatt)

  5. QuarterLife: The Search for Self in Early Adulthood

    De Sering, Thursday, September 17 at 09:30 PM GMT+2

    'QuarterLife: The Search for Self in Early Adulthood' is a workshop designed for young adults between 20 and 40 who feel a vague sense of restlessness or uncertainty about the direction of their lives, curious and searching, but not sure why things don't quite click yet.

    Based on the book QuarterLife by psychotherapist Satya Doyle Byock, the session gives participants language for something they're already feeling but can't yet articulate: that the tension and disorientation of this life stage is normal, universal, and actually meaningful.

    The format is intimate and experiential. Participants will work through two core exercises, a guided self-mapping activity that externalizes their inner tension into two distinct characters, and a facilitated dialogue between participants who find themselves on opposite ends of the same internal spectrum.

    The goal isn't to solve anything. It's to help people see themselves more clearly and leave with a sense of recognition rather than confusion.

    offbeat.amsterdam/event/quarte

  6. Lees tip -> Exticion Rebellion saboteert bouw Microsoft Datacenter | Extinction Rebellion zegt een datacenterfundering bij Sloterdijk te hebben beschadigd. Onafhankelijke bevestiging ontbreekt; de actie richt zich tegen energiegebruik, AI en militaire surveillance door Microsoft. | #datacenter #Amsterdam #microsoft #XR #kunstmatigeintelligentie #Sloterdijk #GeefTegengas #Extinctionrebellion #energieverbruik |

    hbpmedia.nl/exticion-rebellion

  7. TAALCAFE

    De Sering, Monday, July 20 at 09:00 PM GMT+2

    Every tuesday at 19:00 you can come practice your Dutch at the Taalcafe de Sering, and of course enjoy a cute dinner at the Volkskeuken.

    If you’re already fluent, you can also join as a teacher, and in exchange you’ll get a free dinner and drink (paid by the students).

    Join the signal group for more info:

    https://signal.group/#CjQKIM6TphS4Ev5p28iD8PG_hizt8WWGe6xLan8Ss3iEYkL6EhCCLEABBcXDkQXUj2Wqysbj

    offbeat.amsterdam/event/taalca

  8. TAALCAFE

    De Sering, Monday, July 20 at 09:00 PM GMT+2

    Every tuesday at 19:00 you can come practice your Dutch at the Taalcafe de Sering, and of course enjoy a cute dinner at the Volkskeuken.

    If you’re already fluent, you can also join as a teacher, and in exchange you’ll get a free dinner and drink (paid by the students).

    Join the signal group for more info:

    https://signal.group/#CjQKIM6TphS4Ev5p28iD8PG_hizt8WWGe6xLan8Ss3iEYkL6EhCCLEABBcXDkQXUj2Wqysbj

    offbeat.amsterdam/event/taalca

  9. TAALCAFE

    De Sering, Monday, June 22 at 09:00 PM GMT+2

    Every tuesday at 19:00 you can come practice your Dutch at the Taalcafe de Sering, and of course enjoy a cute dinner at the Volkskeuken.

    If you’re already fluent, you can also join as a teacher, and in exchange you’ll get a free dinner and drink (paid by the students).

    Join the signal group for more info:

    https://signal.group/#CjQKIM6TphS4Ev5p28iD8PG_hizt8WWGe6xLan8Ss3iEYkL6EhCCLEABBcXDkQXUj2Wqysbj

    offbeat.amsterdam/event/taalca

  10. TAALCAFE

    De Sering, Monday, June 22 at 09:00 PM GMT+2

    Every tuesday at 19:00 you can come practice your Dutch at the Taalcafe de Sering, and of course enjoy a cute dinner at the Volkskeuken.

    If you’re already fluent, you can also join as a teacher, and in exchange you’ll get a free dinner and drink (paid by the students).

    Join the signal group for more info:

    https://signal.group/#CjQKIM6TphS4Ev5p28iD8PG_hizt8WWGe6xLan8Ss3iEYkL6EhCCLEABBcXDkQXUj2Wqysbj

    offbeat.amsterdam/event/taalca

  11. @dendroniker

    Braucht es auf #Mastodon eigentlich eine „Genehmigung“, um auch #Sloterdijk lesen und zitieren „zu dürfen“? 😄📚🇩🇪🇪🇺💡

  12. @dendroniker

    Braucht es auf #Mastodon eigentlich eine „Genehmigung“, um auch #Sloterdijk lesen und zitieren „zu dürfen“? 😄📚🇩🇪🇪🇺💡

  13. RE: digitalcourage.social/@BlumeEv

    Oh, ein überraschender Lesefund!

    Spreche am 2. Juni in Tübingen über Medien, Macht & Mimesis und lese gerade das: 👇📚🤓

    „Es kann kein Zweifel bestehen, daß Trumps Amerika alle diese Anzeichen der autoritären Transformation aufweist. Zu ihr trägt bei, daß Trump, der, vulgär wie kaum je ein Vorgänger, darauf beharrt, als großer Mann zu gelten, in direkter mimetischer Konkurrenz mit zwei amtierenden Diktatoren steht…“

    - Peter Sloterdijk, „Der Fürst und seine Erben“ ( Neulektüre von Machiavelli ), Suhrkamp 2026, S. 95

    #Sloterdijk #Machiavelli #Philosophie #Politikwissenschaft #Geschichte #Medien #Macht #Mimesis #Rechtsmimesis #Trump #MAGA #Putin #Fossilismus #JinPing #USA #Russland #China #Europa

  14. RE: digitalcourage.social/@BlumeEv

    Oh, ein überraschender Lesefund!

    Spreche am 2. Juni in Tübingen über Medien, Macht & Mimesis und lese gerade das: 👇📚🤓

    „Es kann kein Zweifel bestehen, daß Trumps Amerika alle diese Anzeichen der autoritären Transformation aufweist. Zu ihr trägt bei, daß Trump, der, vulgär wie kaum je ein Vorgänger, darauf beharrt, als großer Mann zu gelten, in direkter mimetischer Konkurrenz mit zwei amtierenden Diktatoren steht…“

    - Peter Sloterdijk, „Der Fürst und seine Erben“ ( Neulektüre von Machiavelli ), Suhrkamp 2026, S. 95

    #Sloterdijk #Machiavelli #Philosophie #Politikwissenschaft #Geschichte #Medien #Macht #Mimesis #Rechtsmimesis #Trump #MAGA #Putin #Fossilismus #JinPing #USA #Russland #China #Europa

  15. Demokratie braucht eine funktionierende Öffentlichkeit – und die verschwindet gerade: Der neue Fürst trägt keine Krone - er trägt Medien-, Affekt- und Aufmerksamkeitsmacht. Trump als Reality-TV-Star im Oval Office, Zuckerberg als Hausherr des digitalen Marktplatzes. Zeit für echte digitale Souveränität. #Sloterdijk #Trump #DigitaleSouveränität stefanpfeiffer.blog/2026/04/22

  16. Demokratie braucht eine funktionierende Öffentlichkeit – und die verschwindet gerade: Der neue Fürst trägt keine Krone - er trägt Medien-, Affekt- und Aufmerksamkeitsmacht. Trump als Reality-TV-Star im Oval Office, Zuckerberg als Hausherr des digitalen Marktplatzes. Zeit für echte digitale Souveränität. #Sloterdijk #Trump #DigitaleSouveränität stefanpfeiffer.blog/2026/04/22

  17. Demokratie braucht eine funktionierende Öffentlichkeit – und die verschwindet gerade

    Für Euch kuratiert: Die demokratische Debatte verschiebt sich dorthin, wo sie sich selbst abschafft – auf Plattformen, die wenigen Männern gehören, die gerade dabei sind, die Spielregeln umzuschreiben. Ralf Heimann spricht im MDR-Altpapier vom „Feldzug gegen die liberale Demokratie“. Habermas warnte vor dem digitalen Feudalismus, Peter Sloterdijk beschreibt den heutigen Fürsten als Träger von Medien-, Affekt- und Aufmerksamkeitsmacht – das Cover seines neuen Buches zeigt passenderweise Donald Trump. Mark Zuckberg liefert gerade das Lehrstück, indem er das Wort „Antifa“ aus seinen asozialen Plattformen entfernen will – in devotem Gehorsam gegenüber Trump.

    Gunnar Sohn beschreibt parallel, wie der professionelle Journalismus ökonomisch zwischen Paywall und Plattform aufgerieben wird. Und ine Allensbach-Umfrage im Auftrag der FAZ widmet sich dem Them „Zuhören“ – und muss natürlich im Titel ins Bashing gegenüber den Grünen einstimmen, die sich demnach noch vor der AfD mit anderen Meinungen schwer tun. Dabei gibt es ganz andere, viel interessantere Erkenntnisse. Dieser Beitrag sortiert, warum gepflegter Diskurs freie Plattformen braucht – und warum beides im Moment gleichzeitig verschwindet.

    Feldzug gegen die Demokratie: Warum die Krise der Öffentlichkeit keine Medienkrise ist

    Ralf Heimann formuliert im MDR-Altpapier einen Satz, der sich festsetzt: Was wir gerade erleben, ist kein Krieg gegen Medien – es ist ein Feldzug gegen die liberale Demokratie. Wer sich wie die BigTech-Mogule aus den USA immer mehr die Kontrolle über die Öffentlichkeit aneignet, sie vielleicht gar schon besitzt, eignet sich die Macht des Volkes, der Wählerinnen und Wähler an. So einfach und so brutal ist die Diagnose. Das geht weit über Stilfragen oder Etiketten im Netz hinaus.

    Der Paderborner Medienwissenschaftler Christian Fuchs bringt es so auf den Punkt: Die Krise der Öffentlichkeit ist eine Krise des Kapitalismus, der in Globalisierung, Digitalisierung und ökonomischen Verwerfungen seine eigene Ordnung ins Rutschen gebracht hat. In diesem unwirtlichen Klima bietet der digitale Faschismus das, was den Menschen aus guten Gründen fehlt: Halt, Orientierung, eine klare Erzählung.

    Nur dass diese Erzählung billig gekauft ist – Ängste und Wut werden auf konstruierte Sündenböcke umgelenkt, Identität wird als vermeintlich bedrohter Phantombesitz inszeniert, der nie real war. Das ist keine Randerscheinung einer sonst funktionierenden Demokratie, sondern ihr strukturelles Gegenmodell. Und es gedeiht präzise dort besonders gut, wo Aufmerksamkeit Ware ist, Empörung Währung und Zuspitzung der Motor: auf besagten großen Plattformen.

    Der Fürst auf dem Marktplatz: Habermas, Sloterdijk und Metas „Antifa“-Regel

    Jürgen Habermas hat noch zu Lebzeiten davor gewarnt, dass wir in eine Art digitalen Feudalismus zurückgleiten könnten. Das Bild ist präzise. Im Mittelalter gehörte der Marktplatz dem König oder der Kirche – dort wurde verhandelt, getauscht, gestritten, aber nach Regeln, die andere gesetzt hatten. Heute ist der Marktplatz die Plattform, und die Könige heißen Mark Zuckerberg und Elon Musk. Sie setzen die Regeln, sie ändern sie, sie räumen auf, wenn es ihnen politisch opportun erscheint.

    Peter Sloterdijk hat diesen neuen Fürsten in seinem Buch „Der Fürst und seine Erben“ beschrieben – und das Cover zeigt, wohl kaum zufällig, Donald Trump. Im Gespräch mit dem ORF hat er den Gedanken zugespitzt: Der Fürst trägt heute keine Krone mehr. Er trägt Medienmacht, Affektmacht, Aufmerksamkeitsmacht. Die Macht, die früher durch Land, Erbe und militärische Gefolgschaft gesichert war, stützt sich heute auf das, was auf Bildschirmen sichtbar und klickbar ist. Und wer diese Sichtbarkeit kontrolliert, kontrolliert den politischen Möglichkeitsraum.

    Dass Trump diese Rolle nicht zufällig besetzt, sich gar als Heilsbringer und Messias inszeniert, habe ich in diesem Blog schon mehrfach beschrieben. Nach dem berühmten Eklat mit Wolodymyr Selenskyj im Oval Office im Februar 2025, bei dem er den ukrainischen Präsidenten vor laufenden Kameras zusammenfaltete, sagte Trump den entlarvenden Satz: „This is going to be great television.“ Wer so spricht, regiert nicht. Er inszeniert.

    Trump ist ein ehemaliger Reality-TV-Star, der die Präsidentschaft konsequent als Fortsetzung seiner Show mit anderen Mitteln betreibt – polarisierend, unterhaltsam, jede Grenzüberschreitung ein Quoten-Event, der davon ablenkt, wie er und seine Gefolgsleute inklusive der TechBros sich bereichern. Die Logik ist keine politische, sondern eine mediale: Das nächste Bild, die nächste Empörung, der nächste Auftritt. Genau das ist Sloterdijks Fürst: Er braucht kein Programm, er braucht Sendeplatz. Und die Plattformen liefern ihn rund um die Uhr, kostenlos, ungefiltert, vor allem algorithmisch durch Musks und Zuckersbergs asoziale Medien und TikTok verstärkt.

    Wie nah das an der Gegenwart ist, zeigt ein Bericht, den Sam Biddle in dieser Woche für The Intercept veröffentlicht hat. Meta hat seine Community Standards still und leise so umgeschrieben, dass das Wort „Antifa“ künftig als potenzieller Regelverstoß gilt, sobald es in die Nähe eines „Threat Signals“ auftaucht – und was als Threat Signal zählt, ist weit ausgelegt: historische Gewaltereignisse, militärische Sprache, Bilder von Waffen.

    Flankiert wird das von Trumps Verordnung, Antifa als „inländische Terrororganisation“ einzustufen – obwohl es diese Organisation schlicht nicht gibt. Meta liefert die technische Umsetzung zu Trumps politischem Wunsch. Das ist kein Kollateralschaden schludriger Moderation, das ist Sloterdijks Fürst in Aktion: Der Hausherr definiert, welches Vokabular auf seinem Marktplatz noch geduldet wird. In einem solchen Raum lässt sich vieles führen, aber kein freier demokratischer Diskurs.

    Wenn der Journalismus allein an der Kasse steht

    Die andere Seite des digitalen Feudalismus beschreibt Gunnar Sohn in seinem Blog „ichsagmal.com“. Anlass ist die Schließung der Digitaleinheit von Bauer Media – 160 Stellen verschwinden, ein weiteres Symptom einer strukturellen Erosion. Gunnars Befund: Das alte Verlagsgeschäft war ein Bündel – Nachrichten, Kommentare, Stellenmarkt, Immobilien, Kleinanzeigen, lokale Präsenz. Das Bündel war wirtschaftlich stark, weil sich die Teile gegenseitig stützten.

    Dieses Bündel hat sich aufgelöst. Autos wanderten zu Autoscout, Jobs zu Stepstone und LinkedIn, Wohnungen zu Immoplattformen. Zurück bleibt das teuerste, riskanteste Stück: der professionelle Inhalt. Ohne Quersubvention. Und ohne wirklich tragfähiges digitales Geschäftsmodell. Dass die Branche darauf mit Paywalls, Abooffensiven und immer neuen Bezahlschranken reagiert, ist keine Antwort. Es ist die digitale Variante des alten Kioskdenkens in einer Zeit, in der die Leserschaft längst on demand lebt.

    Entscheidend wird sein zweiter Punkt: Die Verlage verlieren nicht nur Geld, sie verlieren ihre Stellung im Markt. Früher besaßen sie Produktion, Bündelung, Vertrieb und Vermarktung. Heute gehört ihnen oft nur noch die Redaktion – der Rest liegt bei Plattformen, Suchmaschinen, App-Stores und Adtech-Ketten. Wer nur noch den Inhalt besitzt, besitzt im digitalen Medienmarkt das riskanteste Glied.

    Diese strukturelle Erosion zeigt sich nicht nur in den Verlagen, sondern trifft die gesamte Medienlandschaft. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier empfängt dieser Tage Vertreter von Lokalmedien im Schloss Bellevue – ein Signal der Wertschätzung für eine Branche, die unter einbrechendem Suchmaschinen-Traffic und hohem Kostendruck leidet. Wie Florian Harms im Tagesanbruch treffend formuliert: Mehr als die Hälfte des „Contents“ im digitalen Universum entstammt bereits der synthetischen Feder künstlicher Intelligenzen, Tendenz zunehmend. Das World Wide Web ist zu einem Spinnennetz mutiert, in dessen Fälschungsfäden sich sogar aufgeklärte Zeitgenossen verheddern.

    Von Rogan zu KI-Bots: Wie Influencer die Demokratie kapern

    Diese Entwicklung zeigt sich besonders drastisch in den USA, wo eine Studie des Jordan Center for Journalism Innovation die komplette Umkehr der Informationshierarchie dokumentiert. Knapp 70 Prozent der Amerikaner informieren sich online, nur noch 55 Prozent schauen Fernsehnachrichten, Zeitungen erreichen nur noch 25 Prozent. Der umstrittene Podcaster Joe Rogan führt das Ranking der einflussreichsten Nicht-Politiker an, gefolgt von Fox-News-Gesichtern und konservativen Kommentatoren.

    Bei den Harris-Wählern dominieren Late-Night-Entertainer wie Jimmy Kimmel und Stephen Colbert als primäre Informationsquellen. Trump und andere Politiker umgehen die redaktionellen Filter komplett und kommunizieren direkt mit ihrer Basis – Influencer statt Journalisten, Unterhaltung statt demokratischer Öffentlichkeit.

    Wie man diesen Verfall der professionellen Berichterstattung systematisch ausnutzt, zeigt eine Recherche der New York Times: Hunderte KI-generierte Pro-Trump-Influencer sind in den sozialen Medien aufgetaucht – Avatare, die wie echte Menschen aussehen, aber vollständig künstlich erstellt wurden. „If you support Trump, you just made a friend“, sagen sie alle mit derselben Botschaft.

    Mindestens 304 solcher Accounts wurden allein auf TikTok identifiziert, einige mit über 35.000 Followern, manche Posts mit mehr als einer halben Million Aufrufen. Die Kosten pro Post: 1 bis 3 Dollar. „They’re trying to spread political messages and give an illusion of a consensus“, erklärt ein KI-Experte. Es ist der digitale Feudalismus in Perfektion: Wo echter Journalismus erodiert, füllen Fake-Influencer das Vakuum.

    Inmitten dieser Auswüchse wirke der professionelle Journalismus fast wie ein Anachronismus, meint Florian Harms im T-Online Tagesanbruch. Professionelle Berichterstattung funktioniert anders: Sie hinterfragt, prüft, wägt ab, ordnet ein. Echte Journalisten rufen dazwischen, statt nachzuplappern. Sie erklären, statt zu predigen. Sie suchen das Gespräch mit ihren Lesern, statt Panik zu verbreiten. Und sie behalten (hoffentlich) einen klaren Kopf, während um sie herum die Influencer-Maschinerie hyperventiliert.

    Von redaktioneller Verantwortung zu Algorithmus-Klickerei

    Hier treffen sich die Linien. Wenn Meta den Diskursraum einhegt und parallel die publizistische Infrastruktur, die Gegenöffentlichkeit herstellen müsste, ökonomisch ausgezehrt wird, dann verschiebt sich Öffentlichkeit – wie Gunnar präzise schreibt – schleichend weg von redaktioneller Verantwortung, hin zu Plattformlogik, Personenkult und Erregungsökonomie. Nicht jede Zeitung muss gerettet werden, wie Gunnar richtig bemerkt. Aber der Journalismus schon. Und dafür braucht es eine Medienpolitik, die publizistische Infrastruktur so ernst nimmt wie kulturelle oder wissenschaftliche Infrastruktur – und nicht als Nebensache neben Tankrabatt und Rentenpaket.

    Die Dringlichkeit wird deutlich, wenn man das gemeinsame Positionspapier der Verlegerverbände aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Luxemburg und Südtirol liest: „Wer den Informationsfluss kontrolliert, kontrolliert die Demokratie. Diese Kontrolle darf nicht bei digitalen Gatekeepern monopolisiert werden. Die Politik steht an einem historischen Scheideweg: Entweder sichert sie die Rahmenbedingungen für die wirtschaftliche Basis unabhängiger Medien – oder sie überlässt die Grundlage der demokratischen Öffentlichkeit wenigen globalen Plattformkonzernen und KI-Anbietern.“ Präziser lässt sich das Dilemma kaum beschreiben.

    Debattenkultur als Ablenkung: Die FAZ muss natürlich mit den Grünen aufmachen

    Parallel zu alldem hat das Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag der FAZ eine Umfrage zum Thema Zuhören veröffentlicht, die einige wichtige Aussagen über Öffentlichkeit und Demokratie enthält. Diejenigen, die Meinungsfreiheit am lautesten einfordern, meinen damit oft nur die Freiheit der eigenen Meinung. Analoge Freundeskreise sind politisch homogener als digitale – die liebgewonnene Erzählung von der Filterblase im Netz, die einen sonst vielfältigen Offline-Austausch zerstört, hält den Ergebnissen von Allensbach nicht stand.

    Problematisch wird es erst, wenn der Kontakt ganz abreißt – wenn man Andersdenkende nicht mehr im Umfeld hat, weil man sich von ihnen getrennt hat oder weil man sich so abgekapselt hat, dass man ihnen gar nicht mehr begegnet. Und genau das zeigte sich 2022 in einer einzigen Gruppe: Nur unter rechtsradikalen Befragten sagte die Mehrheit, in ihrem Umkreis gebe es solche Personen nicht. Die AfD-Sympathisanten leben also überwiegend in einem geschlossenen Milieu, in dem alle ähnlich ticken – nicht, weil sie von der Gesellschaft ausgegrenzt werden, sondern weil sie sich selbst aus ihr herausgezogen haben. Das ist die empirische Widerlegung des Opfer-Narrativs, das in diesen Kreisen so gern gepflegt wird.

    Traurig ist, dass auch eine etablierte, seriöse Publikation wie die FAZ ins Grünen-Bashing einstimmen muss. Überschrift, Vorspann, Teaser: Grünen-Bashing. Sie muss natürlich mit der Zahl aufmachen, dass 28 Prozent der Grünen-Anhänger Probleme mit abweichenden Meinungen haben – knapp vor den AfD-Anhängern mit 24 Prozent. Das ist keine Ungeschicklichkeit, das ist eine bewusste redaktionelle Entscheidung. Schade.

    Sie reiht sich ein in ein derzeit bekanntes Muster: Wo immer es sich so drehen lässt, dass die progressive Mitte als eigentliches Intoleranzproblem erscheint, wird es gedreht – bei der FAZ wohl des eigenen rechtskonservativ-demokratischen Selbstverständnisses. Nach dem Sieg von Maygar in Ungarn ist der feuchte Traum der FAZ-Redaktion (und mancher Konservativer inklusive der CDU/CSU) rechts schlägt rechts außen – Ungarn als Vorbild. wohl Dass dabei eine Partei, die ganze Bevölkerungsgruppen aus dem demokratischen Raum remigrieren will, bei diesem Narrativ auf Platz zwei der Sorgenkinder rutscht, wird offenen Auges in Kauf genommen.

    Dass die beiden Zahlen inhaltlich nicht vergleichbar sind, weil Intoleranz gegenüber abweichenden Meinungen in einem Milieu, das die Meinungsfreiheit anderer programmatisch bestreitet, etwas völlig anderes bedeutet, ist keines einordnenden Satzes wert. Dass die Studie der Medienanstalten vom 10. April zeigt, dass sich ausgerechnet AfD-Affine in ihrer Meinungsäußerung eingeschränkt fühlen, während Grüne und Linke häufiger angeben, frei sprechen zu können – der eigentliche Hinweis auf eine verzerrte Meinungsfreiheitsdebatte – taucht in der FAZ-Geschichte nicht auf. Eine Zeitung, die den Feldzug gegen die liberale Demokratie ernst nimmt, würde solche Gedanken zumindest mit einfließen lassen.

    Freie Räume statt fremder Höfe: Was jetzt zu tun wäre

    Gepflegter demokratischer Diskurs braucht freie Räume. Das ist der Punkt, an dem alle Linien zusammenlaufen. Solange die Infrastruktur, auf der wir einander begegnen, privat, zentralisiert und profitorientiert organisiert ist, wird jeder Appell an bessere Umgangsformen zur Kosmetik.

    Patrick Gensing formuliert das in seinem taz-Essay klar: Erst wenn Sichtbarkeit nicht mehr monopolisiert wird, können Fakten wieder als gemeinsame Bezugsebene wirken. Nicht als unfehlbare Wahrheit, sondern als Grundlage für Verständigung. Das ist der strukturelle Gegenentwurf zu Sloterdijks neuem Fürsten und Zuckerbergs Hausordnung.

    Und hier kommt Heimanns wichtigste Pointe ins Spiel. Das Digitale, digitale Öffentlichkeitsräume, schreibt er, gelten weiterhin als Spezialthema von Nerds und Datenschützern – etwas, um das man sich neben den vermeintlich wichtigen Dingen wie Tankrabatt, Grenzkontrollen und Rentenpaket irgendwie auch kümmert, sofern Zeit ist. Die AfD sieht das ganz anders …

    Irgendwann müsste mal durchdringen, dass an diesem vermeintlichen Spleen von komischen Nerds die Demokratie hängt. Plattformregulierung, Interoperabilität, digitale Souveränität, öffentlich-rechtliche digitale Räume, europäische Alternativen zu Meta und X, ein Fediverse, das nicht nur von einer engagierten Minderheit getragen wird, eine Medienpolitik, die publizistische Infrastruktur als Infrastruktur begreift – das sind keine Orchideenthemen. Das sind die Versorgungsleitungen der Demokratie.

    Wenn wir sie weiter an die Fürsten in Kalifornien auslagern, dürfen wir uns nicht wundern, wenn der Ton rauer und die Räume enger werden. Freie Räume entstehen nicht, weil wir höflicher werden. Sie entstehen, weil wir sie bauen, pflegen und politisch verteidigen. Und wenn wir sie haben – freie, unabhängige, demokratisch verfasste Räume –, dann wäre es wirklich schön, wenn wir einander darin auch zuhören. Nicht weil eine Umfrage es anmahnt. Sondern weil es die Grundlage ist, auf der Demokratie überhaupt möglich wird.

    Quellen & Leseempfehlungen

    #Allensbach #Altpapier #Öffentlichkeit #Debattenkultur #Demokratie #DigitalerFeudalismus #DigitaleSouveränität #Fediverse #Habermas #Journalismus #MarkZuckerberg #Medien #Meta #Plattformen #Sloterdijk #SocialMedia #Trump
  18. Demokratie braucht eine funktionierende Öffentlichkeit – und die verschwindet gerade

    Für Euch kuratiert: Die demokratische Debatte verschiebt sich dorthin, wo sie sich selbst abschafft – auf Plattformen, die wenigen Männern gehören, die gerade dabei sind, die Spielregeln umzuschreiben. Ralf Heimann spricht im MDR-Altpapier vom „Feldzug gegen die liberale Demokratie“. Habermas warnte vor dem digitalen Feudalismus, Peter Sloterdijk beschreibt den heutigen Fürsten als Träger von Medien-, Affekt- und Aufmerksamkeitsmacht – das Cover seines neuen Buches zeigt passenderweise Donald Trump. Mark Zuckberg liefert gerade das Lehrstück, indem er das Wort „Antifa“ aus seinen asozialen Plattformen entfernen will – in devotem Gehorsam gegenüber Trump.

    Gunnar Sohn beschreibt parallel, wie der professionelle Journalismus ökonomisch zwischen Paywall und Plattform aufgerieben wird. Und ine Allensbach-Umfrage im Auftrag der FAZ widmet sich dem Them „Zuhören“ – und muss natürlich im Titel ins Bashing gegenüber den Grünen einstimmen, die sich demnach noch vor der AfD mit anderen Meinungen schwer tun. Dabei gibt es ganz andere, viel interessantere Erkenntnisse. Dieser Beitrag sortiert, warum gepflegter Diskurs freie Plattformen braucht – und warum beides im Moment gleichzeitig verschwindet.

    Feldzug gegen die Demokratie: Warum die Krise der Öffentlichkeit keine Medienkrise ist

    Ralf Heimann formuliert im MDR-Altpapier einen Satz, der sich festsetzt: Was wir gerade erleben, ist kein Krieg gegen Medien – es ist ein Feldzug gegen die liberale Demokratie. Wer sich wie die BigTech-Mogule aus den USA immer mehr die Kontrolle über die Öffentlichkeit aneignet, sie vielleicht gar schon besitzt, eignet sich die Macht des Volkes, der Wählerinnen und Wähler an. So einfach und so brutal ist die Diagnose. Das geht weit über Stilfragen oder Etiketten im Netz hinaus.

    Der Paderborner Medienwissenschaftler Christian Fuchs bringt es so auf den Punkt: Die Krise der Öffentlichkeit ist eine Krise des Kapitalismus, der in Globalisierung, Digitalisierung und ökonomischen Verwerfungen seine eigene Ordnung ins Rutschen gebracht hat. In diesem unwirtlichen Klima bietet der digitale Faschismus das, was den Menschen aus guten Gründen fehlt: Halt, Orientierung, eine klare Erzählung.

    Nur dass diese Erzählung billig gekauft ist – Ängste und Wut werden auf konstruierte Sündenböcke umgelenkt, Identität wird als vermeintlich bedrohter Phantombesitz inszeniert, der nie real war. Das ist keine Randerscheinung einer sonst funktionierenden Demokratie, sondern ihr strukturelles Gegenmodell. Und es gedeiht präzise dort besonders gut, wo Aufmerksamkeit Ware ist, Empörung Währung und Zuspitzung der Motor: auf besagten großen Plattformen.

    Der Fürst auf dem Marktplatz: Habermas, Sloterdijk und Metas „Antifa“-Regel

    Jürgen Habermas hat noch zu Lebzeiten davor gewarnt, dass wir in eine Art digitalen Feudalismus zurückgleiten könnten. Das Bild ist präzise. Im Mittelalter gehörte der Marktplatz dem König oder der Kirche – dort wurde verhandelt, getauscht, gestritten, aber nach Regeln, die andere gesetzt hatten. Heute ist der Marktplatz die Plattform, und die Könige heißen Mark Zuckerberg und Elon Musk. Sie setzen die Regeln, sie ändern sie, sie räumen auf, wenn es ihnen politisch opportun erscheint.

    Peter Sloterdijk hat diesen neuen Fürsten in seinem Buch „Der Fürst und seine Erben“ beschrieben – und das Cover zeigt, wohl kaum zufällig, Donald Trump. Im Gespräch mit dem ORF hat er den Gedanken zugespitzt: Der Fürst trägt heute keine Krone mehr. Er trägt Medienmacht, Affektmacht, Aufmerksamkeitsmacht. Die Macht, die früher durch Land, Erbe und militärische Gefolgschaft gesichert war, stützt sich heute auf das, was auf Bildschirmen sichtbar und klickbar ist. Und wer diese Sichtbarkeit kontrolliert, kontrolliert den politischen Möglichkeitsraum.

    Dass Trump diese Rolle nicht zufällig besetzt, sich gar als Heilsbringer und Messias inszeniert, habe ich in diesem Blog schon mehrfach beschrieben. Nach dem berühmten Eklat mit Wolodymyr Selenskyj im Oval Office im Februar 2025, bei dem er den ukrainischen Präsidenten vor laufenden Kameras zusammenfaltete, sagte Trump den entlarvenden Satz: „This is going to be great television.“ Wer so spricht, regiert nicht. Er inszeniert.

    Trump ist ein ehemaliger Reality-TV-Star, der die Präsidentschaft konsequent als Fortsetzung seiner Show mit anderen Mitteln betreibt – polarisierend, unterhaltsam, jede Grenzüberschreitung ein Quoten-Event, der davon ablenkt, wie er und seine Gefolgsleute inklusive der TechBros sich bereichern. Die Logik ist keine politische, sondern eine mediale: Das nächste Bild, die nächste Empörung, der nächste Auftritt. Genau das ist Sloterdijks Fürst: Er braucht kein Programm, er braucht Sendeplatz. Und die Plattformen liefern ihn rund um die Uhr, kostenlos, ungefiltert, vor allem algorithmisch durch Musks und Zuckersbergs asoziale Medien und TikTok verstärkt.

    Wie nah das an der Gegenwart ist, zeigt ein Bericht, den Sam Biddle in dieser Woche für The Intercept veröffentlicht hat. Meta hat seine Community Standards still und leise so umgeschrieben, dass das Wort „Antifa“ künftig als potenzieller Regelverstoß gilt, sobald es in die Nähe eines „Threat Signals“ auftaucht – und was als Threat Signal zählt, ist weit ausgelegt: historische Gewaltereignisse, militärische Sprache, Bilder von Waffen.

    Flankiert wird das von Trumps Verordnung, Antifa als „inländische Terrororganisation“ einzustufen – obwohl es diese Organisation schlicht nicht gibt. Meta liefert die technische Umsetzung zu Trumps politischem Wunsch. Das ist kein Kollateralschaden schludriger Moderation, das ist Sloterdijks Fürst in Aktion: Der Hausherr definiert, welches Vokabular auf seinem Marktplatz noch geduldet wird. In einem solchen Raum lässt sich vieles führen, aber kein freier demokratischer Diskurs.

    Wenn der Journalismus allein an der Kasse steht

    Die andere Seite des digitalen Feudalismus beschreibt Gunnar Sohn in seinem Blog „ichsagmal.com“. Anlass ist die Schließung der Digitaleinheit von Bauer Media – 160 Stellen verschwinden, ein weiteres Symptom einer strukturellen Erosion. Gunnars Befund: Das alte Verlagsgeschäft war ein Bündel – Nachrichten, Kommentare, Stellenmarkt, Immobilien, Kleinanzeigen, lokale Präsenz. Das Bündel war wirtschaftlich stark, weil sich die Teile gegenseitig stützten.

    Dieses Bündel hat sich aufgelöst. Autos wanderten zu Autoscout, Jobs zu Stepstone und LinkedIn, Wohnungen zu Immoplattformen. Zurück bleibt das teuerste, riskanteste Stück: der professionelle Inhalt. Ohne Quersubvention. Und ohne wirklich tragfähiges digitales Geschäftsmodell. Dass die Branche darauf mit Paywalls, Abooffensiven und immer neuen Bezahlschranken reagiert, ist keine Antwort. Es ist die digitale Variante des alten Kioskdenkens in einer Zeit, in der die Leserschaft längst on demand lebt.

    Entscheidend wird sein zweiter Punkt: Die Verlage verlieren nicht nur Geld, sie verlieren ihre Stellung im Markt. Früher besaßen sie Produktion, Bündelung, Vertrieb und Vermarktung. Heute gehört ihnen oft nur noch die Redaktion – der Rest liegt bei Plattformen, Suchmaschinen, App-Stores und Adtech-Ketten. Wer nur noch den Inhalt besitzt, besitzt im digitalen Medienmarkt das riskanteste Glied.

    Diese strukturelle Erosion zeigt sich nicht nur in den Verlagen, sondern trifft die gesamte Medienlandschaft. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier empfängt dieser Tage Vertreter von Lokalmedien im Schloss Bellevue – ein Signal der Wertschätzung für eine Branche, die unter einbrechendem Suchmaschinen-Traffic und hohem Kostendruck leidet. Wie Florian Harms im Tagesanbruch treffend formuliert: Mehr als die Hälfte des „Contents“ im digitalen Universum entstammt bereits der synthetischen Feder künstlicher Intelligenzen, Tendenz zunehmend. Das World Wide Web ist zu einem Spinnennetz mutiert, in dessen Fälschungsfäden sich sogar aufgeklärte Zeitgenossen verheddern.

    Von Rogan zu KI-Bots: Wie Influencer die Demokratie kapern

    Diese Entwicklung zeigt sich besonders drastisch in den USA, wo eine Studie des Jordan Center for Journalism Innovation die komplette Umkehr der Informationshierarchie dokumentiert. Knapp 70 Prozent der Amerikaner informieren sich online, nur noch 55 Prozent schauen Fernsehnachrichten, Zeitungen erreichen nur noch 25 Prozent. Der umstrittene Podcaster Joe Rogan führt das Ranking der einflussreichsten Nicht-Politiker an, gefolgt von Fox-News-Gesichtern und konservativen Kommentatoren.

    Bei den Harris-Wählern dominieren Late-Night-Entertainer wie Jimmy Kimmel und Stephen Colbert als primäre Informationsquellen. Trump und andere Politiker umgehen die redaktionellen Filter komplett und kommunizieren direkt mit ihrer Basis – Influencer statt Journalisten, Unterhaltung statt demokratischer Öffentlichkeit.

    Wie man diesen Verfall der professionellen Berichterstattung systematisch ausnutzt, zeigt eine Recherche der New York Times: Hunderte KI-generierte Pro-Trump-Influencer sind in den sozialen Medien aufgetaucht – Avatare, die wie echte Menschen aussehen, aber vollständig künstlich erstellt wurden. „If you support Trump, you just made a friend“, sagen sie alle mit derselben Botschaft.

    Mindestens 304 solcher Accounts wurden allein auf TikTok identifiziert, einige mit über 35.000 Followern, manche Posts mit mehr als einer halben Million Aufrufen. Die Kosten pro Post: 1 bis 3 Dollar. „They’re trying to spread political messages and give an illusion of a consensus“, erklärt ein KI-Experte. Es ist der digitale Feudalismus in Perfektion: Wo echter Journalismus erodiert, füllen Fake-Influencer das Vakuum.

    Inmitten dieser Auswüchse wirke der professionelle Journalismus fast wie ein Anachronismus, meint Florian Harms im T-Online Tagesanbruch. Professionelle Berichterstattung funktioniert anders: Sie hinterfragt, prüft, wägt ab, ordnet ein. Echte Journalisten rufen dazwischen, statt nachzuplappern. Sie erklären, statt zu predigen. Sie suchen das Gespräch mit ihren Lesern, statt Panik zu verbreiten. Und sie behalten (hoffentlich) einen klaren Kopf, während um sie herum die Influencer-Maschinerie hyperventiliert.

    Von redaktioneller Verantwortung zu Algorithmus-Klickerei

    Hier treffen sich die Linien. Wenn Meta den Diskursraum einhegt und parallel die publizistische Infrastruktur, die Gegenöffentlichkeit herstellen müsste, ökonomisch ausgezehrt wird, dann verschiebt sich Öffentlichkeit – wie Gunnar präzise schreibt – schleichend weg von redaktioneller Verantwortung, hin zu Plattformlogik, Personenkult und Erregungsökonomie. Nicht jede Zeitung muss gerettet werden, wie Gunnar richtig bemerkt. Aber der Journalismus schon. Und dafür braucht es eine Medienpolitik, die publizistische Infrastruktur so ernst nimmt wie kulturelle oder wissenschaftliche Infrastruktur – und nicht als Nebensache neben Tankrabatt und Rentenpaket.

    Die Dringlichkeit wird deutlich, wenn man das gemeinsame Positionspapier der Verlegerverbände aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Luxemburg und Südtirol liest: „Wer den Informationsfluss kontrolliert, kontrolliert die Demokratie. Diese Kontrolle darf nicht bei digitalen Gatekeepern monopolisiert werden. Die Politik steht an einem historischen Scheideweg: Entweder sichert sie die Rahmenbedingungen für die wirtschaftliche Basis unabhängiger Medien – oder sie überlässt die Grundlage der demokratischen Öffentlichkeit wenigen globalen Plattformkonzernen und KI-Anbietern.“ Präziser lässt sich das Dilemma kaum beschreiben.

    Debattenkultur als Ablenkung: Die FAZ muss natürlich mit den Grünen aufmachen

    Parallel zu alldem hat das Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag der FAZ eine Umfrage zum Thema Zuhören veröffentlicht, die einige wichtige Aussagen über Öffentlichkeit und Demokratie enthält. Diejenigen, die Meinungsfreiheit am lautesten einfordern, meinen damit oft nur die Freiheit der eigenen Meinung. Analoge Freundeskreise sind politisch homogener als digitale – die liebgewonnene Erzählung von der Filterblase im Netz, die einen sonst vielfältigen Offline-Austausch zerstört, hält den Ergebnissen von Allensbach nicht stand.

    Problematisch wird es erst, wenn der Kontakt ganz abreißt – wenn man Andersdenkende nicht mehr im Umfeld hat, weil man sich von ihnen getrennt hat oder weil man sich so abgekapselt hat, dass man ihnen gar nicht mehr begegnet. Und genau das zeigte sich 2022 in einer einzigen Gruppe: Nur unter rechtsradikalen Befragten sagte die Mehrheit, in ihrem Umkreis gebe es solche Personen nicht. Die AfD-Sympathisanten leben also überwiegend in einem geschlossenen Milieu, in dem alle ähnlich ticken – nicht, weil sie von der Gesellschaft ausgegrenzt werden, sondern weil sie sich selbst aus ihr herausgezogen haben. Das ist die empirische Widerlegung des Opfer-Narrativs, das in diesen Kreisen so gern gepflegt wird.

    Traurig ist, dass auch eine etablierte, seriöse Publikation wie die FAZ ins Grünen-Bashing einstimmen muss. Überschrift, Vorspann, Teaser: Grünen-Bashing. Sie muss natürlich mit der Zahl aufmachen, dass 28 Prozent der Grünen-Anhänger Probleme mit abweichenden Meinungen haben – knapp vor den AfD-Anhängern mit 24 Prozent. Das ist keine Ungeschicklichkeit, das ist eine bewusste redaktionelle Entscheidung. Schade.

    Sie reiht sich ein in ein derzeit bekanntes Muster: Wo immer es sich so drehen lässt, dass die progressive Mitte als eigentliches Intoleranzproblem erscheint, wird es gedreht – bei der FAZ wohl des eigenen rechtskonservativ-demokratischen Selbstverständnisses. Nach dem Sieg von Maygar in Ungarn ist der feuchte Traum der FAZ-Redaktion (und mancher Konservativer inklusive der CDU/CSU) rechts schlägt rechts außen – Ungarn als Vorbild. wohl Dass dabei eine Partei, die ganze Bevölkerungsgruppen aus dem demokratischen Raum remigrieren will, bei diesem Narrativ auf Platz zwei der Sorgenkinder rutscht, wird offenen Auges in Kauf genommen.

    Dass die beiden Zahlen inhaltlich nicht vergleichbar sind, weil Intoleranz gegenüber abweichenden Meinungen in einem Milieu, das die Meinungsfreiheit anderer programmatisch bestreitet, etwas völlig anderes bedeutet, ist keines einordnenden Satzes wert. Dass die Studie der Medienanstalten vom 10. April zeigt, dass sich ausgerechnet AfD-Affine in ihrer Meinungsäußerung eingeschränkt fühlen, während Grüne und Linke häufiger angeben, frei sprechen zu können – der eigentliche Hinweis auf eine verzerrte Meinungsfreiheitsdebatte – taucht in der FAZ-Geschichte nicht auf. Eine Zeitung, die den Feldzug gegen die liberale Demokratie ernst nimmt, würde solche Gedanken zumindest mit einfließen lassen.

    Freie Räume statt fremder Höfe: Was jetzt zu tun wäre

    Gepflegter demokratischer Diskurs braucht freie Räume. Das ist der Punkt, an dem alle Linien zusammenlaufen. Solange die Infrastruktur, auf der wir einander begegnen, privat, zentralisiert und profitorientiert organisiert ist, wird jeder Appell an bessere Umgangsformen zur Kosmetik.

    Patrick Gensing formuliert das in seinem taz-Essay klar: Erst wenn Sichtbarkeit nicht mehr monopolisiert wird, können Fakten wieder als gemeinsame Bezugsebene wirken. Nicht als unfehlbare Wahrheit, sondern als Grundlage für Verständigung. Das ist der strukturelle Gegenentwurf zu Sloterdijks neuem Fürsten und Zuckerbergs Hausordnung.

    Und hier kommt Heimanns wichtigste Pointe ins Spiel. Das Digitale, digitale Öffentlichkeitsräume, schreibt er, gelten weiterhin als Spezialthema von Nerds und Datenschützern – etwas, um das man sich neben den vermeintlich wichtigen Dingen wie Tankrabatt, Grenzkontrollen und Rentenpaket irgendwie auch kümmert, sofern Zeit ist. Die AfD sieht das ganz anders …

    Irgendwann müsste mal durchdringen, dass an diesem vermeintlichen Spleen von komischen Nerds die Demokratie hängt. Plattformregulierung, Interoperabilität, digitale Souveränität, öffentlich-rechtliche digitale Räume, europäische Alternativen zu Meta und X, ein Fediverse, das nicht nur von einer engagierten Minderheit getragen wird, eine Medienpolitik, die publizistische Infrastruktur als Infrastruktur begreift – das sind keine Orchideenthemen. Das sind die Versorgungsleitungen der Demokratie.

    Wenn wir sie weiter an die Fürsten in Kalifornien auslagern, dürfen wir uns nicht wundern, wenn der Ton rauer und die Räume enger werden. Freie Räume entstehen nicht, weil wir höflicher werden. Sie entstehen, weil wir sie bauen, pflegen und politisch verteidigen. Und wenn wir sie haben – freie, unabhängige, demokratisch verfasste Räume –, dann wäre es wirklich schön, wenn wir einander darin auch zuhören. Nicht weil eine Umfrage es anmahnt. Sondern weil es die Grundlage ist, auf der Demokratie überhaupt möglich wird.

    Quellen & Leseempfehlungen

    #Allensbach #Altpapier #Öffentlichkeit #Debattenkultur #Demokratie #DigitalerFeudalismus #DigitaleSouveränität #Fediverse #Habermas #Journalismus #MarkZuckerberg #Medien #Meta #Plattformen #Sloterdijk #SocialMedia #Trump
  19. Hat es zu #Trump in #Kino und #Fernsehen schon seit Jahrzehnten gegeben. | "Kein christlich-idealistischer Fürstenspiegel mehr, kein Prunkportrait des Herrschers, eher ein Fahndungsfoto des Fürsten." | fr.de/kultur/gesellschaft/wir- #Sloterdijk #Philosophie #Macchiavelli #Interview

  20. Weiterhin sind wir von pazifistischen Entwirklichungen benebelt. Noch blasen die Herolde souveränistischer Ignoranz ihre nationalen Hymnen.« 3/3 Peter #Sloterdijk Der Fürst und seine Erben. Über große Männer im Zeitalter der gewöhnlichen Leute.«

  21. Unnötig zu sagen, daß dieser Figur nicht länger der Intellektuelle als Opponent zugeordnet ist; ihn begleiten Halbtalente, Scharlatane und die Milliardäre, die Billionäre werden wollen.« 3/3 Peter #Sloterdijk »Der Fürst und seine Erben«

  22. und wo unter öffentlichen Verlautbarungen stumme Submonologe fließen, von denen nur der Eingeweihte, der Mitkorrupte, Mitdekadente, Mitironiker etwas weiß. Das Lächeln der Auguren ist auch das Lächeln untergehender herrschender Klassen.« 3/3 Peter #Sloterdijk Kritik der zynischen Vernunft (1983)

  23. @bodoborn

    Ja, ich schätze @chrisstoecker sehr, auch wenn er anfangs das Versagen auch links-fossiler Regierungen z.B. in Südafrika oder Brasilien nicht so wahrhaben wollte. Habe deswegen sein Buch mit jenem von #Sloterdijk kontrastiert & "Männer, die die Welt verbrennen" sehr empfohlen. 👇

    Vor Kurzem lobte er sogar mal 1 #CDU - MP, #DanielGünther aus S.-H.!

    Und da will ich hin: Fair zu sein, auch über die je eigenen Blasen hinaus. Nur dialogisch kommen wir weiter.
    scilogs.spektrum.de/natur-des-

  24. @bodoborn

    Ja, ich schätze @chrisstoecker sehr, auch wenn er anfangs das Versagen auch links-fossiler Regierungen z.B. in Südafrika oder Brasilien nicht so wahrhaben wollte. Habe deswegen sein Buch mit jenem von #Sloterdijk kontrastiert & "Männer, die die Welt verbrennen" sehr empfohlen. 👇

    Vor Kurzem lobte er sogar mal 1 #CDU - MP, #DanielGünther aus S.-H.!

    Und da will ich hin: Fair zu sein, auch über die je eigenen Blasen hinaus. Nur dialogisch kommen wir weiter.
    scilogs.spektrum.de/natur-des-

  25. »Was man heute den Populismus nennt, meint oft nichts anderes als den Traum der Provinz, der Metropole eine Lektion zu erteilen, die sie nicht so schnell vergißt.« Peter #Sloterdijk #Wien-Bashing

  26. wie es seinen Bürgern gelingt, sich auch angesichts multipler Krisen dem Sog der mythischen Lösungen zu widersetzen, wie nationalkonservative »Sammlungen«, fiktive »Brüderschaften« und erlogene »Alternativen« sie versprechen.“ 2/2 Peter #Sloterdijk

  27. daß es sich allzu lange einem pseudo-kantischen Trugbild vom Ewigen Frieden verschrieb und seine Selbstbehauptung in einer unfriedlichen Welt vernachlässigte.« 2/2 #Sloterdijk »Kontinent ohne Eigenschaften«

  28. es ist ins Stadium der vorreformatorischen Unterwerfung zurückgekehrt. Das Erbe der Russ. Revolution für die übrige Welt besteht in der Demonstration, daß eine Politik der halben Wahrheit, auch wenn sie pravda heißt, in Lüge, Zynismus, Staatsterror und Massenalkoholismus endet.« 2/2 #Sloterdijk

  29. »Freilich stellt die große Mehrheit der Europäer bloße Taufschein-Revolutionäre dar – das gilt für 1938 wie für 2024. Sie existieren ohne angemessene Besinnung auf das, was sie den Kämpfen und Leiden früherer Generationen verdanken.« Peter #Sloterdijk »Kontinent ohne Eigenschaften«

  30. »Figuren wie Putin, Lawrow und die oligarchische Galerie können bis auf weiteres nur noch Partnerschaften der Verkommenheit pflegen – Namen wie Nordkorea, Syrien und der Iran sind dafür exemplarisch.« #Sloterdijk 2024 1/2

  31. »Allzu oft ist der Europäer von heute der Endverbraucher eines Komforts, von dessen Entstehungsbedingungen er nicht mehr den geringsten Begriff hat.« Peter #Sloterdijk 2024

  32. »Wenn Michael Walzer sagen konnte: »Die Linke hat die Stämme nie verstanden, so wäre dem hinzuzufügen: Die nationale Rechte hat den Unterschied zwischen Staat und Horde nie verstanden.« #Sloterdijk 1995

  33. »Gesellschaften, die eben noch wie halbwegs integrierte Zivilisationen aussahen, können nach dem Verlust ihrer imaginären politischen Prothesen zu neurotischen Stämmen regredieren.« #Sloterdijk 1995

  34. »Die industriezeitalterliche Großweltform führt den bekannten megalopathischen Streß in erweiterten Kreisen fort – nun aber sollen sich Leute auf der Straße Sorgen machen, die früher einem Außenminister angestanden hätten.« #Sloterdijk 1995

  35. "Der Mitmensch erscheint wie ein Umkehrbild des Vampirs, er saugt nicht ab, er flößt etwas ein... In Amerika deutet sich das übrigens seit Längerem an, wo bestimmte Leute als toxic persons bezeichnet werden. Da bricht der Puritanismus als Hygienismus durch. Ein Schritt weiter, und wir landen bei der toxischen Männlichkeit und entsprechenden Detox-Kuren."

    #Sloterdijk - #Zeit, 8.4.2020, #Feuilleton, S.47

    #Toxisch #Toxizität #Einflößen #Absaugen #Spreader #Vampir #Zombie

  36. "Der Mitmensch erscheint wie ein Umkehrbild des Vampirs, er saugt nicht ab, er flößt etwas ein... In Amerika deutet sich das übrigens seit Längerem an, wo bestimmte Leute als toxic persons bezeichnet werden. Da bricht der Puritanismus als Hygienismus durch. Ein Schritt weiter, und wir landen bei der toxischen Männlichkeit und entsprechenden Detox-Kuren."

    #Sloterdijk - #Zeit, 8.4.2020, #Feuilleton, S.47

    #Toxisch #Toxizität #Einflößen #Absaugen #Spreader #Vampir #Zombie

  37. #Sloterdijk in der #Zeit vom 8.4.2020:

    "Sozialkybernetik ist ein Trendartikel"

    und

    "Es gibt nicht nur den lokalen Überwachungsstaat, sondern auch eine europäische, eine weltweite Vernetzung, die hoffen lässt."

    #Zeit, 8.4.2020, #Feuilleton, S.47

    #Kybernetik #Sozialkybernetik #Überwachungsstaat #Vernetzung #Europa

  38. #Sloterdijk in der #Zeit vom 8.4.2020:

    "Sozialkybernetik ist ein Trendartikel"

    und

    "Es gibt nicht nur den lokalen Überwachungsstaat, sondern auch eine europäische, eine weltweite Vernetzung, die hoffen lässt."

    #Zeit, 8.4.2020, #Feuilleton, S.47

    #Kybernetik #Sozialkybernetik #Überwachungsstaat #Vernetzung #Europa

  39. Amsterdam Sloterdijk in monochrome glass, grid, and quiet lines. Shapes stack, frames echo, and the canopy turns motion into measured rhythm.

    “You can almost hear the rhythm slow as the reflections thin and the rib marks fade into the open air above the concourse.”

    Full post: amir2000.nl/blog/amsterdam-slo

    #Amsterdam #Sloterdijk #Architecture #ArchitecturePhotography #UrbanGeometry #BlackAndWhite #Minimalism #Lines #Glass #Grid #Station #Netherlands #Europe #CanonR5MarkII #AMIR2000NLPhotography

  40. Respekt, @molosovsky - der Name #Sloterdijk läuft ja hier auf #Mastodon nahe bei #Voldemort - da wirst Du sicher gleich „ermahnt“, nur Links zu lesen. 🤭

    Habe mich davon aber auch nicht aufhalten lassen, lese auch ihn immer wieder gerne. scilogs.spektrum.de/natur-des-

  41. @kresse

    Ja, ich rufe Konservative gerne auf, den @chrisstoecker über das fossile Versagen der #Rechten zu lesen & z.B. #Sloterdijk über das fossile Versagen der #Linken. In #Europa, #Afrika & #Lateinamerika sind rechte wie liberale & linke Parteien tief vom #Fossilismus & fossilen #Lobbyismus geprägt.

    Will aber kaum jemand wahrhaben: Linke nicht aus #Arroganz & Rechte nicht aus #Reaktanz.

    Schade, aber für ehrlichen #Solarpunk doch eigentlich keine Überraschung... scilogs.spektrum.de/natur-des-

  42. Peter Sloterdijk fordert ein Handyverbot für Kinder & Jugendliche 📵. Smartphones hätten laut ihm „Drogenqualität“ und schädigen das Gehirn. Eltern und Schulen müssten konsequenter handeln. Mehr dazu im Artikel: tagesspiegel.de/gesellschaft/p #Handyverbot #Sloterdijk #Schule
    xD #lol #newz