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#feuilleton — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #feuilleton, aggregated by home.social.

  1. Eine Geschichte von Flucht und Vertreibung: Rohingya-Drama „Lost Land“ gewinnt Fritz-Gerlich-Preis 2026
    Wie Kinder Flucht erleben – das erzählt das preisgekrönte Drama „Lost Land“ am Beispiel der Rohingya. Es ist der erste Kinofilm in der Sprache dieser verfolgten muslimischen Volksgruppe. 

    (KNA). Verstecken und Fangen spielen Somira
    islamische-zeitung.de/rohingya
    #DieRohingya #Feuilleton #Medien #Sdostasien #drama #preis #rohingya #spielfilm

  2. 🎙️ Theaterkritikerin, Dürrenmatt-Expertin, Fernsehpersönlichkeit, gefragte Referentin: Elisabeth Brock-Sulzer nutzte gekonnt die wenigen Spielräume, die Frauen nach 1945 in Wissenschaft und Medien hatten. Oft sass sie als einzige Frau am Diskussionstisch – so wie auf diesem Foto aus dem Jahr 1967.

    📖 Lesen Sie mehr über ihr Leben, Wirken und Netzwerk: t.zbzuerich.ch/brocksulzer

    Bild: Ringier-Bildarchiv, Oktober 1967 © StAAG/RBA1-4-4714_1

    #frauengeschichte #feuilleton #zurich

  3. Dumme sehen dumm aus

    Clowns machen das deutsche Feuilleton kenntlich: brav Knochen abnagen und weiterschlafen

    Martin Sonneborn und Adolf Winkelmann werden vom FAZ-Feuilleton gefeiert, selbstverständlich nur hinter digitalen Mauern. Sollte sie das beunruhigen? Das müssen sie selbst entscheiden. Winkelmann wird immerhin von Harald Staun porträtiert, einem der wenigen intellektuell geschäftsfähigen Autor*inn*en dort. Vor 15 Jahren habe ich Winkelmann selbst interviewt, weil ich sein Lebenswerk sehr verehre. Schön, dass er noch lebt. Aber es geht weit dümmer, als diesen Systemclowns Beachtung zu schenken.

    Sie haben wieder einen vor Eitelkeiten berstenden “Literaturstreit” entfacht, im verzweifelten Bemühen, noch gedruckte Bücher unter die Leute zu bringen. Die abtretende Generation jener, die so alt sind wie ich, oder älter, die sich mit dem Digitalen nicht mehr anfreunden mag, ist aber zahlreich und kaufkräftig, solange sie noch am Leben ist. Nachfrage-Macht! It’s the economy, stupid! Also immer feste am folgenlosen um sich selbst drehenden Karussell arbeiten.

    So besoffen, dass sie ihre Abschaffung fast gar nicht bemerken. Jetzt mal im Ernst: Journalismus? Schriftstellerei? Wer braucht sowas? Sollten die nicht lieber mal Arbeiten gehen?

    Florian Rötzer/overton, noch etwas älter als ich, den ich mehr schätze, als sein sich AfD-/BSW- und Holger-Friedrich-artig am “Wokismus” abarbeitendes Alters-Exil, hat sich sein ganzes Berufsleben intellektuell mit “Digitalisierung” beschäftigt, mutmasslich schon, bevor es das Wort gab. Seine aktuelle Bestandsaufnahme ist so brutal wie realistisch: Googles AI Overviews sind zu 90 Prozent richtig. Ist das gut? – Wir sind es mittlerweile gewohnt, dass bei vielen Anfragen und Suchen, wenn man Google benutzt, sogenannte AI Overviews, die verschiedene Quellen auswerten und zusammenfassen, ganz oben an erster Stelle ausgegeben werden und damit alle anderen Antworten schon einmal degradieren. Sie haben sich bereits zu einer dominanten Informationsquelle entwickelt (KI bedroht Online-Newsmedien).”

    In den Produktionshallen dessen, was wir früher als “Journalismus” kannten, wird damit längst kostensenkend gearbeitet. Schreiber*innen, die dabei – und vor allem davor – auch denken? Wer braucht sowas?

    Wir nannten es Demokratie.

    Über Martin Böttger:

    Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
    Sie können dem Autor auch via Fediverse folgen unter: @martin.boettger