#jungewelt — Public Fediverse posts
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Ein Wind weht durch die asozialen Netzwerke und die nur noch wenig unterscheidbaren sonstigen Medien. Und ausnahmsweise, fast schon sensationellerweise wurde diese Agenda von den drei Parteien SPD, Grüne und Linke gemeinsam und gleichzeitig gesetzt. Wo wären wir jetzt, wenn sie das schon getan hätten, als sie noch eine Mehrheit im Parlament hatten? Vergossene Milch. Gegen das Netzwerk des faschistoiden Oligarchen Musk konnten sie sich einigen. Und kassieren nicht wenig Gegenwind von den Rechten. Und den Dummen. Nicht alle sind beides. Leider.
Antonia Groß/MDR-Altpapier ist beides nicht: “X oder: Das Geschäft mit der Empörung – Drei Parteien verkünden, dass sie die Plattform X nicht weiter nutzen. Nachrichtenmedien berichten mehr über die Empörung, als über die Motivation für diesen Schritt. Genau das ist das Geschäftsmodell des Unternehmens.”
Ebenfalls weder dumm noch rechts, aber empört, ist der alte Knut Mellenthin/Junge Welt, der eine sehr informative Ziwchenbilanz des angeblich längst beendeten Krieges der USA und Israels gegen den Iran – und der wiederum gegen die anderen Anrainer des Persischen Golfs – zieht. Lesen Sie schnell, die Junge Welt wird das in ihrem Paywallarchiv beerdigen: “Eine gewaltige Übermacht – Die USA und Israel haben dem Iran empfindliche Schläge versetzt. Dennoch gibt es Probleme mit dem Nachschub von Raketen und mit Teherans Drohnenangriffen. Eine vorläufige Bilanz des Krieges im Nahen Osten”.
Kommen beim Bundeskanzler etwa dumm und rechts zusammen? Das ist umstritten. Nicht umstritten, jedenfalls unter Demoskop*inn*en ist das: Bernd Müller/telepolis macht es jetzt so eitel wie sein Amtsvorgänger: “Friedrich Merz – der unbeliebteste Kanzler der Welt – Selbst Olaf Scholz war beliebter. Nach einem Jahr im Amt ist Friedrich Merz laut Umfragen der unpopulärste Regierungschef weltweit. Ein Leitartikel.” Die Junge Welt findet es witzig, eine Spiegel-Schlagzeile von Merz so abzuwandeln: »Kein Wähler vor ihm hat so etwas ertragen müssen«. Wer darüber lachen kann, hat es gut.
Alternative?
Jacobin veröffentlicht eine Rede seines US-Gründers Bhaskar Sunkara: “Etwas Sozialismus im Kapitalismus ist nicht genug – Sozialismus darf nicht lediglich bedeuten, den Kapitalismus gerechter zu gestalten. Er muss auf eine Gesellschaft abzielen, in der das Überleben nicht mehr vom Markt abhängt – und in der sich die Demokratie endlich auch auf die Wirtschaft erstreckt.”
Meine Lieblings-Zwischenüberschrift ist diese: “Vielmehr geht es um eine Ausweitung von Freizeit, Sicherheit und Lebenszeit außerhalb der Produktion.” Da finde ich mich wieder 😉
Über Martin Böttger:
Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
Sie können dem Autor auch via Fediverse folgen unter: @martin.boettger -
Wie konnte das passieren? Myrte Palatini/Jungle World: “Der französische Manager Bruno Lafont hat Jihadisten in Syrien finanziert: Hauptsache Profit – Das französische Baustoffunternehmen Lafarge bezahlte dem »Islamischen Staat« und anderen Jihadisten in Syrien lieber Geld, statt auf Gewinn zu verzichten. Nun verurteilte ein Gericht den ehemaligen Konzernchef zu sechs Jahren Gefängnis.” Mehr zu Lafarge bei Wikipedia.
Der böse Straftäter hat sich offenbar nicht ausreichend mit seiner gutherzigen Regierung abgestimmt. Denn völlig abgeneigt ist die seinem Vorgehen nicht, wie sich aktuell in Mali zeigt. Aus Paris berichtet Bernard Schmid/Junge Welt, der häufig auch in der Jungle World und langjährig bei telepolis schrieb: “Bamako unter Feuer – Mali: Tuareg-Separatisten und Dschihadisten starten koordinierte Offensive gegen die Zentralregierung”. Dieser Bericht verschwindet in einigen Tagen im Paywallarchiv der Jungen Welt.
Das Beispiel Sahel zeigt, dass Frankreichs Neokolonialist*inn*en, und nicht nur die, schon lange studiert haben und bedenkenlos zur Anwendung bringen, was Lars Lange/telepolis hier anschaulich beschreibt: “Anarchie als Strategie: Die neue Logik des Krieges – Krieg ohne Zentrum: Drohnen, Mosaike, Code. Asymmetrische Kriegsführung formt neue Logik. Doch wer kämpft, wenn niemand mehr Befehle gibt? Eine Einschätzung.” Der Autor zeigt, dass in der asymmetrischen Kriegsführung die Grenzen zwischen Staaten, Regierungen und Terrororganisationen verschwimmen. Sie gehen mitunter fliessend ineinander über. Wer ist Terrorregime? Und wer nicht? Da hatte der böse Monsieur Lafont (s.o.) wohl etwas die Übersicht verloren … Mutmasslich halten sich Zementkonzerne angesichts der demagogisch grassierenden Parole “Bauen, bauen, bauen …” und der in jeder kapitalistisch strukturierten Kommune grassierenden “Abreissen-und-neu-bauen”-Epidemie – Bonner*innen wissen, was ich meine – für die Herrscher der Welt und unverwundbar. Sie sind es nicht.
Das sind ein paar Einführungsleseminuten für Anfänger*innen. Militärs, die noch ihre Sinne beisammen haben, auch professionell damit beschäftigten Politiker*inne*n ist das schon lange nicht mehr neu. Aber wieviele von denen haben ihre Sinne noch beisammen? Das fragt mit einigem Recht Hans-Peter Waldrich/overton: “Trump und der Zerfall rationaler Politik – Trumps mentale Erkrankung und die Logik des Populismus.”
Alles richtig beobachtet. Es wird von mir persönlich und vielen meiner Freund*inn*e*n geteilt. Ist aber leider vollständig befreit von strategischen Konsequenzen und politischen Handlungsideen. Also – “was unten rauskommt” – am Ende politikfrei. Damit ist das Defizit demokratischer Oppositionen in Parlamenten und Parteien, ob in den USA oder EU-Europa, leider schon fast vollständig beschrieben.
Der Druck gegen das von Waldrich charakterisierte zunehmend militarisierte und kriegerische System muss von aussen und unten organisiert werden. Parteien dürfen dabei mithelfen. Wenn sie es noch können …
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Wie konnte das passieren? Myrte Palatini/Jungle World: “Der französische Manager Bruno Lafont hat Jihadisten in Syrien finanziert: Hauptsache Profit – Das französische Baustoffunternehmen Lafarge bezahlte dem »Islamischen Staat« und anderen Jihadisten in Syrien lieber Geld, statt auf Gewinn zu verzichten. Nun verurteilte ein Gericht den ehemaligen Konzernchef zu sechs Jahren Gefängnis.” Mehr zu Lafarge bei Wikipedia.
Der böse Straftäter hat sich offenbar nicht ausreichend mit seiner gutherzigen Regierung abgestimmt. Denn völlig abgeneigt ist die seinem Vorgehen nicht, wie sich aktuell in Mali zeigt. Aus Paris berichtet Bernard Schmid/Junge Welt, der häufig auch in der Jungle World und langjährig bei telepolis schrieb: “Bamako unter Feuer – Mali: Tuareg-Separatisten und Dschihadisten starten koordinierte Offensive gegen die Zentralregierung”. Dieser Bericht verschwindet in einigen Tagen im Paywallarchiv der Jungen Welt.
Das Beispiel Sahel zeigt, dass Frankreichs Neokolonialist*inn*en, und nicht nur die, schon lange studiert haben und bedenkenlos zur Anwendung bringen, was Lars Lange/telepolis hier anschaulich beschreibt: “Anarchie als Strategie: Die neue Logik des Krieges – Krieg ohne Zentrum: Drohnen, Mosaike, Code. Asymmetrische Kriegsführung formt neue Logik. Doch wer kämpft, wenn niemand mehr Befehle gibt? Eine Einschätzung.” Der Autor zeigt, dass in der asymmetrischen Kriegsführung die Grenzen zwischen Staaten, Regierungen und Terrororganisationen verschwimmen. Sie gehen mitunter fliessend ineinander über. Wer ist Terrorregime? Und wer nicht? Da hatte der böse Monsieur Lafont (s.o.) wohl etwas die Übersicht verloren … Mutmasslich halten sich Zementkonzerne angesichts der demagogisch grassierenden Parole “Bauen, bauen, bauen …” und der in jeder kapitalistisch strukturierten Kommune grassierenden “Abreissen-und-neu-bauen”-Epidemie – Bonner*innen wissen, was ich meine – für die Herrscher der Welt und unverwundbar. Sie sind es nicht.
Das sind ein paar Einführungsleseminuten für Anfänger*innen. Militärs, die noch ihre Sinne beisammen haben, auch professionell damit beschäftigten Politiker*inne*n ist das schon lange nicht mehr neu. Aber wieviele von denen haben ihre Sinne noch beisammen? Das fragt mit einigem Recht Hans-Peter Waldrich/overton: “Trump und der Zerfall rationaler Politik – Trumps mentale Erkrankung und die Logik des Populismus.”
Alles richtig beobachtet. Es wird von mir persönlich und vielen meiner Freund*inn*e*n geteilt. Ist aber leider vollständig befreit von strategischen Konsequenzen und politischen Handlungsideen. Also – “was unten rauskommt” – am Ende politikfrei. Damit ist das Defizit demokratischer Oppositionen in Parlamenten und Parteien, ob in den USA oder EU-Europa, leider schon fast vollständig beschrieben.
Der Druck gegen das von Waldrich charakterisierte zunehmend militarisierte und kriegerische System muss von aussen und unten organisiert werden. Parteien dürfen dabei mithelfen. Wenn sie es noch können …
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‘Não existe maior estímulo do que ver meu povo lutando’, afirma Aleida Guevara
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‘Não existe maior estímulo do que ver meu povo lutando’, afirma Aleida Guevara
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Neben #jungewelt ist #rotfuchs meines Erachtens die beste parteiunabhängige, sozialistische, deutschsprachige #Zeitung in #Deutschland.
Du kannst sie kostenlos abonnieren und alle alten Exemplare durchlesen.
Hoch dekorierte Experten, materielle analysen und bissiger Humor begeistern mich immer wieser.
Im harten gegensatz zu den sonst allmächtig erscheinenden revisionistischen Medien bemüht sich Rotfuchs um stringente Bilder ohne Abkürzungen.
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#Kirchengeschichte: #Pfarrer, Parteigenossen, Persilscheine, #Tageszeitung #jungeWelt, 14.03.2026
https://www.jungewelt.de/artikel/519179.kirchengeschichte-pfarrer-parteigenossen-persilscheine.html
> Die evangelische #Kirche stützte nicht nur großteils das #Naziregime, sie zeigte sich nach 1945 auch als unbußfertig. Über die zweite Schuld der Kirche ...
... Bischof George Bell von Chichester, England, bat zum Gespräch und forderte höflich, aber deutlich eine Erklärung zur deutschen Schuld – Otherwise no help (sonst keine Hilfe)! Im Gepäck hatten sie ein Hilfspaket für die Gemeinden Deutschlands. Drei Verfasser formulierten daraufhin einen Text, in dem aber nur ein einziger wirklich selbstkritischer Satz stand – auf diesem hatte #MartinNiemöller bestanden: »Durch uns ist unendliches Leid über viele Völker und Länder gebracht worden.« ...
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#Kirchengeschichte: #Pfarrer, Parteigenossen, Persilscheine, #Tageszeitung #jungeWelt, 14.03.2026
https://www.jungewelt.de/artikel/519179.kirchengeschichte-pfarrer-parteigenossen-persilscheine.html
> Die evangelische #Kirche stützte nicht nur großteils das #Naziregime, sie zeigte sich nach 1945 auch als unbußfertig. Über die zweite Schuld der Kirche ...
... Bischof George Bell von Chichester, England, bat zum Gespräch und forderte höflich, aber deutlich eine Erklärung zur deutschen Schuld – Otherwise no help (sonst keine Hilfe)! Im Gepäck hatten sie ein Hilfspaket für die Gemeinden Deutschlands. Drei Verfasser formulierten daraufhin einen Text, in dem aber nur ein einziger wirklich selbstkritischer Satz stand – auf diesem hatte #MartinNiemöller bestanden: »Durch uns ist unendliches Leid über viele Völker und Länder gebracht worden.« ...
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#Kirchengeschichte: #Pfarrer, Parteigenossen, Persilscheine, #Tageszeitung #jungeWelt, 14.03.2026
https://www.jungewelt.de/artikel/519179.kirchengeschichte-pfarrer-parteigenossen-persilscheine.html
> Die evangelische #Kirche stützte nicht nur großteils das #Naziregime, sie zeigte sich nach 1945 auch als unbußfertig. Über die zweite Schuld der Kirche ...
... Bischof George Bell von Chichester, England, bat zum Gespräch und forderte höflich, aber deutlich eine Erklärung zur deutschen Schuld – Otherwise no help (sonst keine Hilfe)! Im Gepäck hatten sie ein Hilfspaket für die Gemeinden Deutschlands. Drei Verfasser formulierten daraufhin einen Text, in dem aber nur ein einziger wirklich selbstkritischer Satz stand – auf diesem hatte #MartinNiemöller bestanden: »Durch uns ist unendliches Leid über viele Völker und Länder gebracht worden.« ...
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#Kirchengeschichte: #Pfarrer, Parteigenossen, Persilscheine, #Tageszeitung #jungeWelt, 14.03.2026
https://www.jungewelt.de/artikel/519179.kirchengeschichte-pfarrer-parteigenossen-persilscheine.html
> Die evangelische #Kirche stützte nicht nur großteils das #Naziregime, sie zeigte sich nach 1945 auch als unbußfertig. Über die zweite Schuld der Kirche ...
... Bischof George Bell von Chichester, England, bat zum Gespräch und forderte höflich, aber deutlich eine Erklärung zur deutschen Schuld – Otherwise no help (sonst keine Hilfe)! Im Gepäck hatten sie ein Hilfspaket für die Gemeinden Deutschlands. Drei Verfasser formulierten daraufhin einen Text, in dem aber nur ein einziger wirklich selbstkritischer Satz stand – auf diesem hatte #MartinNiemöller bestanden: »Durch uns ist unendliches Leid über viele Völker und Länder gebracht worden.« ...
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Das ist kein altes CDU-Wahlergebnis, sondern das ist der Anteil der Mitglieder christlicher Kirchen an der deutschen Bevölkerung. Eine Minderheit, noch eine starke. Die Säkularisierung der neoliberal umgebauten kapitalistischen Gesellschaft sowie die Ruchbarmachung nicht weniger Verbrechen an Kindern unter dem Dach der Kirchen und dem Mantel ihres Verschweigens und Deckens, haben geschafft, was einst die sog. “Entnazifizierung” nicht geschafft hat.
Darauf wies jüngst der schon wieder verhaltensauffällige Christian Stappenbeck/Junge Welt hin:
“Kirchengeschichte: Pfarrer, Parteigenossen, Persilscheine – Die evangelische Kirche stützte nicht nur großteils das Naziregime, sie zeigte sich nach 1945 auch als unbußfertig. Über die zweite Schuld der Kirche”
Diesen wichtigen informativen Text wird die Junge Welt in Kürze in ihrem Paywallarchiv begraben.
Über Martin Böttger:
Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
Sie können dem Autor auch via Fediverse folgen unter: @martin.boettger -
mit Update am Nachmittag
Marktführer der Diagnose deutscher Medienignoranz ist der Wissenschaftler Ladislaus Ludescher. Hier eine kleine Auswahl seiner erhellenden Veröffentlichungen. Ein Monopol hat er nur beinahe. Gestern fand ich zwei beachtenswerte Beispiele.
Bernhard Schmid/Jungle World arbeitet in Paris und profitiert von dem dort durch Jahrhunderte des Kolonialismus und Neokolonialismus geweiteten Blick auf die Ex-Kolonien. Dabei behält er seinen eigenen kritischen Blick, mit dem er Statements diversester politischer Kräfte und Regierungen liest. Aktuell hier:
“Attacke des »Islamischen Staats im Sahel« auf den Flughafen von Niamey: Propagandacoup für den IS – Der »Islamische Staat im Sahel« hat den hauptstädtischen Flughafen in Niger attackiert. Die Militärjunta des Landes beschuldigt fälschlich Frankreich, Benin und die Côte d’Ivoire.”
Noch erhellender, weil er zarte emanzipatorische afrikanische Ansätze beschreibt, ist Kambale Musavuli aus der Demokratischen Republik Kongo in der Jungen Welt:
“Neokoloniolismus: Ein neuer Wettlauf – Wie Handelsabkommen und KI die Zukunft Afrikas neu gestalten”.
Schade nur, dass es bei der Jungen Welt Unsitte ist, die Texte nach einigen Tagen in einem Paywallarchiv zu beerdigen. Da wäre der Autor bei den netzpolitik-Kolleg*inn*en besser aufgehoben.
Update am Nachmittag
Bis heute völlig an mir vorbeigelaufen ist ein gesellschaftlich relevanter Medienvorgang, der jetzt erst bei uebermedien aus der Paywall befreit wurde. Vergessen Sie irgendwelche angeblichen deutschen “Leitmedien”, und nehmen Sie das zur Kenntnis, es wird Sie nicht dümmer machen:
Andrej Reisin/uebermedien: “Afrika-Tour von YouTuber ‘IShowSpeed’: So hat die Welt Afrika noch nicht gesehen. Oder doch? – Der US-amerikanische YouTube-Star ‘IShowSpeed’ hat mit seinen Livestreams aus Afrika weltweit einen Hype ausgelöst: mit Millionen Abrufen, emotionalen Reaction-Videos und Menschenmassen vor Ort. Viele Fans glauben, er zeige den Kontinent so, wie es ihn sonst nie zu sehen gibt. Doch so einfach ist es nicht.”
Einen ähnlichen Stellenwert in der afrikanischen Öffentlichkeit hatte allenfalls Muhammad Ali erobert. Der musste viel mehr und viel besser boxen, also härter arbeiten – und ist nun schon fast zehn Jahre tot.
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mit Update am Nachmittag
Marktführer der Diagnose deutscher Medienignoranz ist der Wissenschaftler Ladislaus Ludescher. Hier eine kleine Auswahl seiner erhellenden Veröffentlichungen. Ein Monopol hat er nur beinahe. Gestern fand ich zwei beachtenswerte Beispiele.
Bernhard Schmid/Jungle World arbeitet in Paris und profitiert von dem dort durch Jahrhunderte des Kolonialismus und Neokolonialismus geweiteten Blick auf die Ex-Kolonien. Dabei behält er seinen eigenen kritischen Blick, mit dem er Statements diversester politischer Kräfte und Regierungen liest. Aktuell hier:
“Attacke des »Islamischen Staats im Sahel« auf den Flughafen von Niamey: Propagandacoup für den IS – Der »Islamische Staat im Sahel« hat den hauptstädtischen Flughafen in Niger attackiert. Die Militärjunta des Landes beschuldigt fälschlich Frankreich, Benin und die Côte d’Ivoire.”
Noch erhellender, weil er zarte emanzipatorische afrikanische Ansätze beschreibt, ist Kambale Musavuli aus der Demokratischen Republik Kongo in der Jungen Welt:
“Neokoloniolismus: Ein neuer Wettlauf – Wie Handelsabkommen und KI die Zukunft Afrikas neu gestalten”.
Schade nur, dass es bei der Jungen Welt Unsitte ist, die Texte nach einigen Tagen in einem Paywallarchiv zu beerdigen. Da wäre der Autor bei den netzpolitik-Kolleg*inn*en besser aufgehoben.
Update am Nachmittag
Bis heute völlig an mir vorbeigelaufen ist ein gesellschaftlich relevanter Medienvorgang, der jetzt erst bei uebermedien aus der Paywall befreit wurde. Vergessen Sie irgendwelche angeblichen deutschen “Leitmedien”, und nehmen Sie das zur Kenntnis, es wird Sie nicht dümmer machen:
Andrej Reisin/uebermedien: “Afrika-Tour von YouTuber ‘IShowSpeed’: So hat die Welt Afrika noch nicht gesehen. Oder doch? – Der US-amerikanische YouTube-Star ‘IShowSpeed’ hat mit seinen Livestreams aus Afrika weltweit einen Hype ausgelöst: mit Millionen Abrufen, emotionalen Reaction-Videos und Menschenmassen vor Ort. Viele Fans glauben, er zeige den Kontinent so, wie es ihn sonst nie zu sehen gibt. Doch so einfach ist es nicht.”
Einen ähnlichen Stellenwert in der afrikanischen Öffentlichkeit hatte allenfalls Muhammad Ali erobert. Der musste viel mehr und viel besser boxen, also härter arbeiten – und ist nun schon fast zehn Jahre tot.
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Gestern: Schwarze Boxer und Käse
Ursula Trüper hat eine schöne kleine Geschichte geschrieben: “Black History Month: Der wirkliche Mister Amerika – Schwarze Boxer waren in den USA stets eine Provokation für die rassistische Mehrheitsgesellschaft – und Vorbilder für den Kampf um Gleichberechtigung”. Schade eigentlich, dass die in ein paar Tagen in einem Paywall-Archiv verschwindet. Und einen schweren Fehler habe ich entdeckt, in Fussnote 18.
Für jede Ehrung von John Carlos bin ich zu haben. Vor über 8 Jahren machte Sport inside (WDR) dieses Interview mit dem alten Mann. Dieses Foto von der Siegerehrung 200m der Männer wurde zu einer Ikone der Olympischen Spiele 1968 in Mexiko, sowie der Bürgerrechtsbewegung in den USA. Nur ist der Silbermedaillengewinner der weisse Mann links im Bild, der Australier Peter Norman. Carlos gewann “nur” Bronze in glatten 20 Sekunden. Ich war 11, und seitdem bin ich Fan dieser alten Männer – beispielgebend.
Käse – Veganer*innen bitte gehen Sie weiter, hier gibt es nichts zu sehen!
Florian Schwinn ist einer der Autor*inn*en, die Florian Rötzer von telepolis zu overton mitgebracht hat. Ein Erfolgstransfer. Florian Schwinn hat Ahnung von Nahrungsmittelerzeugung und Landwirtschaft, ist neugierig und kann gut schreiben. Nehmen Sie das:
“Alles Käse – Die Geschichte, die zu dieser Kolumne geführt hat, beginnt – wie sich das beim Obertitel »Führerschein für Einkaufswagen« gehört, mit einem Einkaufswagen. In den konnte ich an jenem Tag nicht das legen, was dort hineinsollte. Ich schaute die reichhaltige Käsetheke im Bioladen durch und fragte dann: Gibt’s keine »Blaue Stunde«? Antwort: Die machen die nicht mehr. Wie bitte? Mein Lieblingskäse wird nicht mehr produziert. Warum nicht? Antwort: Keine Ahnung.”
“Blaue Stunde” – nicht nur eine Galerie in der Bonner Nordstadt (Dorotheenstr. 37, da gibt es auch Käse!), sondern ein Käse – den würde ich sofort probieren, Preis egal.
Über Martin Böttger:
Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
Sie können dem Autor auch via Fediverse folgen unter: @martin.boettger -
Gestern: Schwarze Boxer und Käse
Ursula Trüper hat eine schöne kleine Geschichte geschrieben: “Black History Month: Der wirkliche Mister Amerika – Schwarze Boxer waren in den USA stets eine Provokation für die rassistische Mehrheitsgesellschaft – und Vorbilder für den Kampf um Gleichberechtigung”. Schade eigentlich, dass die in ein paar Tagen in einem Paywall-Archiv verschwindet. Und einen schweren Fehler habe ich entdeckt, in Fussnote 18.
Für jede Ehrung von John Carlos bin ich zu haben. Vor über 8 Jahren machte Sport inside (WDR) dieses Interview mit dem alten Mann. Dieses Foto von der Siegerehrung 200m der Männer wurde zu einer Ikone der Olympischen Spiele 1968 in Mexiko, sowie der Bürgerrechtsbewegung in den USA. Nur ist der Silbermedaillengewinner der weisse Mann links im Bild, der Australier Peter Norman. Carlos gewann “nur” Bronze in glatten 20 Sekunden. Ich war 11, und seitdem bin ich Fan dieser alten Männer – beispielgebend.
Käse – Veganer*innen bitte gehen Sie weiter, hier gibt es nichts zu sehen!
Florian Schwinn ist einer der Autor*inn*en, die Florian Rötzer von telepolis zu overton mitgebracht hat. Ein Erfolgstransfer. Florian Schwinn hat Ahnung von Nahrungsmittelerzeugung und Landwirtschaft, ist neugierig und kann gut schreiben. Nehmen Sie das:
“Alles Käse – Die Geschichte, die zu dieser Kolumne geführt hat, beginnt – wie sich das beim Obertitel »Führerschein für Einkaufswagen« gehört, mit einem Einkaufswagen. In den konnte ich an jenem Tag nicht das legen, was dort hineinsollte. Ich schaute die reichhaltige Käsetheke im Bioladen durch und fragte dann: Gibt’s keine »Blaue Stunde«? Antwort: Die machen die nicht mehr. Wie bitte? Mein Lieblingskäse wird nicht mehr produziert. Warum nicht? Antwort: Keine Ahnung.”
“Blaue Stunde” – nicht nur eine Galerie in der Bonner Nordstadt (Dorotheenstr. 37, da gibt es auch Käse!), sondern ein Käse – den würde ich sofort probieren, Preis egal.
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Gestern: Schwarze Boxer und Käse
Ursula Trüper hat eine schöne kleine Geschichte geschrieben: “Black History Month: Der wirkliche Mister Amerika – Schwarze Boxer waren in den USA stets eine Provokation für die rassistische Mehrheitsgesellschaft – und Vorbilder für den Kampf um Gleichberechtigung”. Schade eigentlich, dass die in ein paar Tagen in einem Paywall-Archiv verschwindet. Und einen schweren Fehler habe ich entdeckt, in Fussnote 18.
Für jede Ehrung von John Carlos bin ich zu haben. Vor über 8 Jahren machte Sport inside (WDR) dieses Interview mit dem alten Mann. Dieses Foto von der Siegerehrung 200m der Männer wurde zu einer Ikone der Olympischen Spiele 1968 in Mexiko, sowie der Bürgerrechtsbewegung in den USA. Nur ist der Silbermedaillengewinner der weisse Mann links im Bild, der Australier Peter Norman. Carlos gewann “nur” Bronze in glatten 20 Sekunden. Ich war 11, und seitdem bin ich Fan dieser alten Männer – beispielgebend.
Käse – Veganer*innen bitte gehen Sie weiter, hier gibt es nichts zu sehen!
Florian Schwinn ist einer der Autor*inn*en, die Florian Rötzer von telepolis zu overton mitgebracht hat. Ein Erfolgstransfer. Florian Schwinn hat Ahnung von Nahrungsmittelerzeugung und Landwirtschaft, ist neugierig und kann gut schreiben. Nehmen Sie das:
“Alles Käse – Die Geschichte, die zu dieser Kolumne geführt hat, beginnt – wie sich das beim Obertitel »Führerschein für Einkaufswagen« gehört, mit einem Einkaufswagen. In den konnte ich an jenem Tag nicht das legen, was dort hineinsollte. Ich schaute die reichhaltige Käsetheke im Bioladen durch und fragte dann: Gibt’s keine »Blaue Stunde«? Antwort: Die machen die nicht mehr. Wie bitte? Mein Lieblingskäse wird nicht mehr produziert. Warum nicht? Antwort: Keine Ahnung.”
“Blaue Stunde” – nicht nur eine Galerie in der Bonner Nordstadt (Dorotheenstr. 37, da gibt es auch Käse!), sondern ein Käse – den würde ich sofort probieren, Preis egal.
Über Martin Böttger:
Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
Sie können dem Autor auch via Fediverse folgen unter: @martin.boettger -
Gestern: Schwarze Boxer und Käse
Ursula Trüper hat eine schöne kleine Geschichte geschrieben: “Black History Month: Der wirkliche Mister Amerika – Schwarze Boxer waren in den USA stets eine Provokation für die rassistische Mehrheitsgesellschaft – und Vorbilder für den Kampf um Gleichberechtigung”. Schade eigentlich, dass die in ein paar Tagen in einem Paywall-Archiv verschwindet. Und einen schweren Fehler habe ich entdeckt, in Fussnote 18.
Für jede Ehrung von John Carlos bin ich zu haben. Vor über 8 Jahren machte Sport inside (WDR) dieses Interview mit dem alten Mann. Dieses Foto von der Siegerehrung 200m der Männer wurde zu einer Ikone der Olympischen Spiele 1968 in Mexiko, sowie der Bürgerrechtsbewegung in den USA. Nur ist der Silbermedaillengewinner der weisse Mann links im Bild, der Australier Peter Norman. Carlos gewann “nur” Bronze in glatten 20 Sekunden. Ich war 11, und seitdem bin ich Fan dieser alten Männer – beispielgebend.
Käse – Veganer*innen bitte gehen Sie weiter, hier gibt es nichts zu sehen!
Florian Schwinn ist einer der Autor*inn*en, die Florian Rötzer von telepolis zu overton mitgebracht hat. Ein Erfolgstransfer. Florian Schwinn hat Ahnung von Nahrungsmittelerzeugung und Landwirtschaft, ist neugierig und kann gut schreiben. Nehmen Sie das:
“Alles Käse – Die Geschichte, die zu dieser Kolumne geführt hat, beginnt – wie sich das beim Obertitel »Führerschein für Einkaufswagen« gehört, mit einem Einkaufswagen. In den konnte ich an jenem Tag nicht das legen, was dort hineinsollte. Ich schaute die reichhaltige Käsetheke im Bioladen durch und fragte dann: Gibt’s keine »Blaue Stunde«? Antwort: Die machen die nicht mehr. Wie bitte? Mein Lieblingskäse wird nicht mehr produziert. Warum nicht? Antwort: Keine Ahnung.”
“Blaue Stunde” – nicht nur eine Galerie in der Bonner Nordstadt (Dorotheenstr. 37, da gibt es auch Käse!), sondern ein Käse – den würde ich sofort probieren, Preis egal.
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Gestern: Schwarze Boxer und Käse
Ursula Trüper hat eine schöne kleine Geschichte geschrieben: “Black History Month: Der wirkliche Mister Amerika – Schwarze Boxer waren in den USA stets eine Provokation für die rassistische Mehrheitsgesellschaft – und Vorbilder für den Kampf um Gleichberechtigung”. Schade eigentlich, dass die in ein paar Tagen in einem Paywall-Archiv verschwindet. Und einen schweren Fehler habe ich entdeckt, in Fussnote 18.
Für jede Ehrung von John Carlos bin ich zu haben. Vor über 8 Jahren machte Sport inside (WDR) dieses Interview mit dem alten Mann. Dieses Foto von der Siegerehrung 200m der Männer wurde zu einer Ikone der Olympischen Spiele 1968 in Mexiko, sowie der Bürgerrechtsbewegung in den USA. Nur ist der Silbermedaillengewinner der weisse Mann links im Bild, der Australier Peter Norman. Carlos gewann “nur” Bronze in glatten 20 Sekunden. Ich war 11, und seitdem bin ich Fan dieser alten Männer – beispielgebend.
Käse – Veganer*innen bitte gehen Sie weiter, hier gibt es nichts zu sehen!
Florian Schwinn ist einer der Autor*inn*en, die Florian Rötzer von telepolis zu overton mitgebracht hat. Ein Erfolgstransfer. Florian Schwinn hat Ahnung von Nahrungsmittelerzeugung und Landwirtschaft, ist neugierig und kann gut schreiben. Nehmen Sie das:
“Alles Käse – Die Geschichte, die zu dieser Kolumne geführt hat, beginnt – wie sich das beim Obertitel »Führerschein für Einkaufswagen« gehört, mit einem Einkaufswagen. In den konnte ich an jenem Tag nicht das legen, was dort hineinsollte. Ich schaute die reichhaltige Käsetheke im Bioladen durch und fragte dann: Gibt’s keine »Blaue Stunde«? Antwort: Die machen die nicht mehr. Wie bitte? Mein Lieblingskäse wird nicht mehr produziert. Warum nicht? Antwort: Keine Ahnung.”
“Blaue Stunde” – nicht nur eine Galerie in der Bonner Nordstadt (Dorotheenstr. 37, da gibt es auch Käse!), sondern ein Käse – den würde ich sofort probieren, Preis egal.
Über Martin Böttger:
Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
Sie können dem Autor auch via Fediverse folgen unter: @martin.boettger -
„Rosa-Luxemburg-Konferenz“: Event mit „Grußwort“ von Ex-RAF-Terrorist – auch SPD- und Linke-Abgeordnete sind dabei
Auf einer Konferenz der linksextremen Zeitung „Junge Welt“ wird ein „Grußwort“ des untergetauchten früheren RAF-Terroristen Garwe…
#Luxembourg #Luxemburg #LU #Europe #Europa #EU #Antisemitismus(ks) #Bundestagsabgeordnete(ks) #Burkhard #dielinke #Garweg #JapanischeRoteArmee(JRA)(Geo:Ja)(ks) #JungeWelt #Lëtzebuerg #linksextremismus #luxembourg #spd
https://www.europesays.com/2711458/ -
Zwei aktuelle Verschwörungen
Wenn ich einen Begriff heute besonders hasse, dann ist es “totschweigen/totgeschwiegen”. Ich war selbst in den 70er Jahren mitten im Auge so eines “Totschweige”-Sturms. Er funktionierte aber nur in der West-BRD. Weltweit scheiterte er für die Bundesregierung geradezu katastrophal, dokumentiert durch Beschlüsse der UN-Generalversammlung. Heute wäre das so nicht mehr möglich, und das ist gut so. Fragen Sie das iranische Mullahregime, die Chinesische Kommunistische Partei, Donald Trump oder Benjamin Netanyahu, wie kompliziert das heute ist.
Eine Verschwörung hat uns eben Küppi vorgesetzt. Und er hats ja auch nur gelesen. Ebenso wie gestern Jörg Kronauer/Junge Welt: “Grönland: Investoren schon da – Neue Berichte über Einfluss von US-Milliardären auf Donald Trumps Annexionspläne. Es geht um Ressourcen und eine Menge Geld”. Seine Erkenntnisse wird die vorgeblich “linksradikale” Junge Welt in einigen Tagen in ihrem Paywallarchiv beerdigen. Küppi bleibt uns dagegen hoffentlich erhalten.
Gelesen haben die beiden neben US-Medien, die sich das noch trauen, auch in der dänischen Politiken, von der es auch eine englischsprachige Version gibt. Doch Achtung, auch dort wird mit Bezahlmauern gearbeitet.
Totschweigen ist jedenfalls was Anderes und vorzugsweise eine Ausrede von Leuten, die zu ideenlos und denkfaul sind. Ausgenommen allenfalls solche, die unter real existierendem Faschismus Widerstand organisieren müssen. Aber auch ihnen kann längst und seit vielen Jahrzehnten wirkungsvoll aus dem Ausland geholfen werden. Es bedarf dafür freilich grosser Resilienz und mindestens mittelmässiger Intelligenz. Nicht alle schaffen das.
Die deutschen faschistischen Mörderbanden
Das ist die spezifisch deutsche Blamage. Die Mörderbanden und das menschenfeindliche Weltbild gab es schon lange vor der AfD. Es war nie weg, bekommt aber jetzt eine wirkungsvolle parlamentarische und medienmächtige Artikulation.
Die darf sich ermuntert und gestärkt fühlen durch die staatlichen Behörden, die hierzulande für Sicherheit und Rechtsstaat zuständig sind. Sie machen ihren Job nicht. Und das wiederum ist so gewöhnlich und unspektakulär, dass sich kaum noch ein relevantes Medium dafür interessieren mag.
Ausser Thomas Moser/overton. Der setzt sich immer noch in einen Prozess, in dem die Bundesanwaltschaft ihre Personalressourcen schon um ein Drittel verringert hat: “Der NSU-Eminger-Prozess: Kommt der V-Mann Marschner ins Spiel? – Die Anklage der Bundesanwaltschaft erodiert in der Hauptverhandlung vor dem OLG Dresden zusehends. Jetzt kam überraschend die Figur Ralf Marschner zur Sprache.”
Ich habe selbst ein distanziertes Verhältnis zu diesem Medium, in dem seinen selbstgemachten Leser*innen-Umfragen zufolge BSW- als auch AfD-Sympathisant*inn*en recht zahlreich zusammenkommen. Und wie sozialkompatibel der Kollege Thomas Moser zu kollektivem redaktionellem Arbeiten in der Lage ist, weiss ich nicht, weil ich ihn nicht persönlich kenne. Aber kein grosses oder kleines Medium ist daran gehindert, seine Arbeit besser zu machen, als er es tut. Sie tuns aber nicht. Das ist zum Schämen.
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Zwei aktuelle Verschwörungen
Wenn ich einen Begriff heute besonders hasse, dann ist es “totschweigen/totgeschwiegen”. Ich war selbst in den 70er Jahren mitten im Auge so eines “Totschweige”-Sturms. Er funktionierte aber nur in der West-BRD. Weltweit scheiterte er für die Bundesregierung geradezu katastrophal, dokumentiert durch Beschlüsse der UN-Generalversammlung. Heute wäre das so nicht mehr möglich, und das ist gut so. Fragen Sie das iranische Mullahregime, die Chinesische Kommunistische Partei, Donald Trump oder Benjamin Netanyahu, wie kompliziert das heute ist.
Eine Verschwörung hat uns eben Küppi vorgesetzt. Und er hats ja auch nur gelesen. Ebenso wie gestern Jörg Kronauer/Junge Welt: “Grönland: Investoren schon da – Neue Berichte über Einfluss von US-Milliardären auf Donald Trumps Annexionspläne. Es geht um Ressourcen und eine Menge Geld”. Seine Erkenntnisse wird die vorgeblich “linksradikale” Junge Welt in einigen Tagen in ihrem Paywallarchiv beerdigen. Küppi bleibt uns dagegen hoffentlich erhalten.
Gelesen haben die beiden neben US-Medien, die sich das noch trauen, auch in der dänischen Politiken, von der es auch eine englischsprachige Version gibt. Doch Achtung, auch dort wird mit Bezahlmauern gearbeitet.
Totschweigen ist jedenfalls was Anderes und vorzugsweise eine Ausrede von Leuten, die zu ideenlos und denkfaul sind. Ausgenommen allenfalls solche, die unter real existierendem Faschismus Widerstand organisieren müssen. Aber auch ihnen kann längst und seit vielen Jahrzehnten wirkungsvoll aus dem Ausland geholfen werden. Es bedarf dafür freilich grosser Resilienz und mindestens mittelmässiger Intelligenz. Nicht alle schaffen das.
Die deutschen faschistischen Mörderbanden
Das ist die spezifisch deutsche Blamage. Die Mörderbanden und das menschenfeindliche Weltbild gab es schon lange vor der AfD. Es war nie weg, bekommt aber jetzt eine wirkungsvolle parlamentarische und medienmächtige Artikulation.
Die darf sich ermuntert und gestärkt fühlen durch die staatlichen Behörden, die hierzulande für Sicherheit und Rechtsstaat zuständig sind. Sie machen ihren Job nicht. Und das wiederum ist so gewöhnlich und unspektakulär, dass sich kaum noch ein relevantes Medium dafür interessieren mag.
Ausser Thomas Moser/overton. Der setzt sich immer noch in einen Prozess, in dem die Bundesanwaltschaft ihre Personalressourcen schon um ein Drittel verringert hat: “Der NSU-Eminger-Prozess: Kommt der V-Mann Marschner ins Spiel? – Die Anklage der Bundesanwaltschaft erodiert in der Hauptverhandlung vor dem OLG Dresden zusehends. Jetzt kam überraschend die Figur Ralf Marschner zur Sprache.”
Ich habe selbst ein distanziertes Verhältnis zu diesem Medium, in dem seinen selbstgemachten Leser*innen-Umfragen zufolge BSW- als auch AfD-Sympathisant*inn*en recht zahlreich zusammenkommen. Und wie sozialkompatibel der Kollege Thomas Moser zu kollektivem redaktionellem Arbeiten in der Lage ist, weiss ich nicht, weil ich ihn nicht persönlich kenne. Aber kein grosses oder kleines Medium ist daran gehindert, seine Arbeit besser zu machen, als er es tut. Sie tuns aber nicht. Das ist zum Schämen.
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Was sagt es mir, wenn einer von Deutschlands besten Medienjournalisten, Stefan Niggemeier/uebermedien, sich an einem reimenden Peter Voss abarbeitet? Ich weisses nicht, sagen Sies mir. Woher nimmt der Gute nur die Zeit? Da ist das Sujet von David Goeßmann/Junge Welt schon angemessener: “Klimawandel: Kein Thema – Nur rund ein Prozent der TV-Talkshows von ARD und ZDF befassten sich in diesem Jahr mit der Klimakrise. Über den Klimablackout der deutschen Medien”. In wenigen Tagen digital eingemauert (= “linke Medienpolitik”).
Goeßmann hat telepolis schon wieder verlassen. Warum weiss ich nicht. Viele interessante Texte finde ich dort nicht mehr. Doch, sein Thema “Klima” ist zweifellos wichtig.
Die von ihm erwähnte “Klima vor 8”-Debatte hat einen weitgehend geheim geblieben Ansatz in der Wirklichkeit. Jeden Freitag sendet die ARD nämlich vor der Tagesschau eine “Klimazeit”. Die beim SWR angesiedelte Redaktion arbeitet im Rahmen ihrer Möglichkeiten ordentlich. Nur wird sie nicht im ARD-Programm linear verbreitet, sondern bei tagesschau24. Nichts spräche dagegen, die gleiche Arbeit mit mehr Ressourcen täglich zu machen, und sie so zu verbreiten, dass die Öffentlichkeit sie auch bemerkt.
Aber wie wichtig sind noch die von Goeßmann behandelten und kritisierten Medien? Das von ihm halluzinierte “Millionenpublikum” (“Millionen” = Plural!) ist nämlich schon weg. Was-mit-Medien-Menschen wollen es nicht bemerken, weil es für sie selbst eine brutale Bedeutung hat – sie, auch die, die drüber schreiben und kritisieren, sind ebenfalls immer weniger wichtig. Niemand nimmt sie zur Kenntnis – ausser ihre Artgenoss*inn*en. Die von Goeßmann inhaltlich völlig richtig kritisierten Talktrashs können Billigsekt-Flaschen köpfen, wenn sie nennenswert über 1 Mio. Zuschauer*innen ins Quotenrennen einlaufen. Ebenso die genannten ehemaligen (!) “Leitmedien”. Das war einmal, und sie sind noch nicht gestorben.
Ich zitiere dazu seinen Kollegen Thomas Pany/telepolis, der auf mich seit dem Rötzer-Weggang dort den Eindruck innerer Emigration vermittelt, und verarbeiten “muss”, was ihm die Chefredaktion auf den Schreibtisch wirft:
“Selbst erfolgreiche deutsche Nachrichtenseiten wie spiegel.de erreichen zwar 29 Millionen Nutzer monatlich, diese verbringen dort aber nur 18 Minuten im Monat – gerade einmal eine halbe Minute täglich. Bei der Süddeutschen Zeitung sind es sogar nur neun Minuten monatlich, wie Telepolis unter Berufung auf Martin Andrees Forschung berichtete. ARD-Vorsitzender Florian Hager warnt laut Presseportal: ‘Wir erleben gerade eine Erschütterung gewachsener medialer Strukturen: Demokratien werden weltweit politisch angegriffen, KI-Agenten torpedieren Ausgewogenheit, Tech-Konzerne bestimmen in ihren Monopolen den Blick der Menschen auf die Welt.'”
Die genannten Daten zu Verweildauern kann ich für mich bestätigen. Ich besuche diese Seiten täglich, um zu wissen, welche Themen sie setzen. Lesen tue ich in den seltensten Fällen, immer mit Hilfe von Paywallbohrern. Keine Sensation: wer sich selbst einmauert, wird nicht mehr bemerkt. Besonders steil ist der Absturz für den krisengebeutelten Spiegel (die letzte Verlagsleitung hat wieder hingeschmissen), der einst deutscher Internetmarktführer war …
Was für ein Sack Reis das “Bündnis” der ARD mit den Zeitungsmilliardär*inn*en ist, hat Christian Bartels/MDR-Altpapier mit sehr gemässigtem Sarkasmus eingeordnet:
“Brachiale Ökonomisierung – Beim Privatsender RTL fällt nicht nur die Weihnachtsfeier aus, sondern fallen auch 600 Arbeitsplätze weg. Die ARD und die Presseverbände appellieren überraschend gemeinsam. Und der Appell ‘Liebe ARD, vergeigt es jetzt bitte nicht in Sachen Sparen’ verdient auch Aufmerksamkeit.”
Ich urteile härter. Die Entscheidung der ARD, mit den Verleger*inne*n gemeinsame PR-Sache zu machen, ist eine strategische Fehlentscheidung. Wer sich fast schon freiwillig die Publikation von Texten verbieten lässt, was will der noch? Oder die?
Der Fuchs ist schon längst im Stall und frisst sich durch. Peter Voss war auch so einer …
Dann lieber Fussball
Das Publikum hat andere Interessen. Vorgestern spielten die besten Fussballerinnen der Welt (Spanien) 3:0 gegen die Deutschen, leistungsgerecht. 4 Mio. guckten zwischen 18 und 20 h zu. Nur eine Million mehr waren es dann zur besten Sendezeit bei den Männern (BVB-Bayermonsanto 0:1). Dann lieber gegen St. Pauli verlieren.
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Was sagt es mir, wenn einer von Deutschlands besten Medienjournalisten, Stefan Niggemeier/uebermedien, sich an einem reimenden Peter Voss abarbeitet? Ich weisses nicht, sagen Sies mir. Woher nimmt der Gute nur die Zeit? Da ist das Sujet von David Goeßmann/Junge Welt schon angemessener: “Klimawandel: Kein Thema – Nur rund ein Prozent der TV-Talkshows von ARD und ZDF befassten sich in diesem Jahr mit der Klimakrise. Über den Klimablackout der deutschen Medien”. In wenigen Tagen digital eingemauert (= “linke Medienpolitik”).
Goeßmann hat telepolis schon wieder verlassen. Warum weiss ich nicht. Viele interessante Texte finde ich dort nicht mehr. Doch, sein Thema “Klima” ist zweifellos wichtig.
Die von ihm erwähnte “Klima vor 8”-Debatte hat einen weitgehend geheim geblieben Ansatz in der Wirklichkeit. Jeden Freitag sendet die ARD nämlich vor der Tagesschau eine “Klimazeit”. Die beim SWR angesiedelte Redaktion arbeitet im Rahmen ihrer Möglichkeiten ordentlich. Nur wird sie nicht im ARD-Programm linear verbreitet, sondern bei tagesschau24. Nichts spräche dagegen, die gleiche Arbeit mit mehr Ressourcen täglich zu machen, und sie so zu verbreiten, dass die Öffentlichkeit sie auch bemerkt.
Aber wie wichtig sind noch die von Goeßmann behandelten und kritisierten Medien? Das von ihm halluzinierte “Millionenpublikum” (“Millionen” = Plural!) ist nämlich schon weg. Was-mit-Medien-Menschen wollen es nicht bemerken, weil es für sie selbst eine brutale Bedeutung hat – sie, auch die, die drüber schreiben und kritisieren, sind ebenfalls immer weniger wichtig. Niemand nimmt sie zur Kenntnis – ausser ihre Artgenoss*inn*en. Die von Goeßmann inhaltlich völlig richtig kritisierten Talktrashs können Billigsekt-Flaschen köpfen, wenn sie nennenswert über 1 Mio. Zuschauer*innen ins Quotenrennen einlaufen. Ebenso die genannten ehemaligen (!) “Leitmedien”. Das war einmal, und sie sind noch nicht gestorben.
Ich zitiere dazu seinen Kollegen Thomas Pany/telepolis, der auf mich seit dem Rötzer-Weggang dort den Eindruck innerer Emigration vermittelt, und verarbeiten “muss”, was ihm die Chefredaktion auf den Schreibtisch wirft:
“Selbst erfolgreiche deutsche Nachrichtenseiten wie spiegel.de erreichen zwar 29 Millionen Nutzer monatlich, diese verbringen dort aber nur 18 Minuten im Monat – gerade einmal eine halbe Minute täglich. Bei der Süddeutschen Zeitung sind es sogar nur neun Minuten monatlich, wie Telepolis unter Berufung auf Martin Andrees Forschung berichtete. ARD-Vorsitzender Florian Hager warnt laut Presseportal: ‘Wir erleben gerade eine Erschütterung gewachsener medialer Strukturen: Demokratien werden weltweit politisch angegriffen, KI-Agenten torpedieren Ausgewogenheit, Tech-Konzerne bestimmen in ihren Monopolen den Blick der Menschen auf die Welt.'”
Die genannten Daten zu Verweildauern kann ich für mich bestätigen. Ich besuche diese Seiten täglich, um zu wissen, welche Themen sie setzen. Lesen tue ich in den seltensten Fällen, immer mit Hilfe von Paywallbohrern. Keine Sensation: wer sich selbst einmauert, wird nicht mehr bemerkt. Besonders steil ist der Absturz für den krisengebeutelten Spiegel (die letzte Verlagsleitung hat wieder hingeschmissen), der einst deutscher Internetmarktführer war …
Was für ein Sack Reis das “Bündnis” der ARD mit den Zeitungsmilliardär*inn*en ist, hat Christian Bartels/MDR-Altpapier mit sehr gemässigtem Sarkasmus eingeordnet:
“Brachiale Ökonomisierung – Beim Privatsender RTL fällt nicht nur die Weihnachtsfeier aus, sondern fallen auch 600 Arbeitsplätze weg. Die ARD und die Presseverbände appellieren überraschend gemeinsam. Und der Appell ‘Liebe ARD, vergeigt es jetzt bitte nicht in Sachen Sparen’ verdient auch Aufmerksamkeit.”
Ich urteile härter. Die Entscheidung der ARD, mit den Verleger*inne*n gemeinsame PR-Sache zu machen, ist eine strategische Fehlentscheidung. Wer sich fast schon freiwillig die Publikation von Texten verbieten lässt, was will der noch? Oder die?
Der Fuchs ist schon längst im Stall und frisst sich durch. Peter Voss war auch so einer …
Dann lieber Fussball
Das Publikum hat andere Interessen. Vorgestern spielten die besten Fussballerinnen der Welt (Spanien) 3:0 gegen die Deutschen, leistungsgerecht. 4 Mio. guckten zwischen 18 und 20 h zu. Nur eine Million mehr waren es dann zur besten Sendezeit bei den Männern (BVB-Bayermonsanto 0:1). Dann lieber gegen St. Pauli verlieren.
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Die #Jungewelt-Aboverwaltung ist nicht bereit, eine neutrale/ohne Anrede anzubieten. Auch nach Rückfrage, gibt es dort nach wie vor den binären Anredezwang. Dann muss die @jungewelt auf mich eben verzichten, wenn sie das nicht umsetzt, obwohl es das #Selbstbestimmungsgesetz gibt - und alle meine anderen Anbieter diese Option haben. Ciao
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Freiabos für Gefangene e.V. - 40 Jahre Freiabos- eine Zwischenbilanz
Ein Blick hinter Gefängnismauern: wie steht es um den Zugang der Gefangenen zu Tageszeitungen und Zeitschriften? Im September 1985 gründete sich in Berlin der Verein „Freiabonnements für Gefangene“. Denn in der Regel können Gefangene sich die Kosten für ein Abo nicht leisten.
Bundesweit vermittelt seit 1985 der Verein, inhaftierten Menschen Freiabos von Zeitungen und Zeitschriften. Es werden Spenden gesammelt um solche Abos zu finanzieren, aber es werden auch Bücher und zu Weihnachten Päckchen verschickt.
Ohne die @tazgetroete von 1985 gäbe es der Verein wohl nicht.
Zahlreiche Zeitungen und Zeitschriften kann der Verein hinter die Mauern vermitteln: von der #taz, über #jungewelt, #Süddeutsche, #FAZ, bis hin zur Monatszeitung #konkret oder dem #SPIEGEL.
Über all das sprach Mara, eine Mitarbeiterin im Verein Freiabonnements für Gefangene, in Berlin, heute mit mir für @RDL
https://rdl.de/Freiabonnements_f%C3%BCr_Gefangene_wird_vierzig_RDL
#freiabos #gefangene #strafvollzug #jubilaeum #jva #taz #zeitung #zeitschrift #montag #deutschland #bayern #forenisk #psychiatrie
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100 Tage #Murz
Nach fortwährenden Störmanövern schon jetzt angezählt. Die neue Bundesregierung macht keine gute Figur
https://www.jungewelt.de/artikel/506023.zur-lage-der-bundesregierung-100-tage-murz.html
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100 Tage #Murz
Nach fortwährenden Störmanövern schon jetzt angezählt. Die neue Bundesregierung macht keine gute Figur
https://www.jungewelt.de/artikel/506023.zur-lage-der-bundesregierung-100-tage-murz.html
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Die #NATO spielt mit dem #Atomknopf.
Die Drohung gegen Russland, entweder zu kapitulieren oder einen Nuklearkrieg zu riskieren, ist ein gefährliches Spiel.
https://www.jungewelt.de/artikel/505061.konflikt-in-osteuropa-spiel-mit-dem-atomknopf.html
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Was Maja angeht, ist es -bei aller Bedenklichkeit der Diskursverschiebung- doch auch ein starkes Zeichen, wie intensiv über Majas Protest berichtet wird.
Wann gab es das zuletzt, dass wegen eines Hungerstreiks einer inhaftierten Person, Medien das in dieser Intensität aufgegriffen haben? Ansonsten ist ein Hungerstreik allenfalls etwas für junge welt, neues deutschland oder ggf. noch die taz.
Die (rechten) Trolls die Majas Situation mißbrauchen, um ihre menschenfeindliche, ja menschenverachtende Haltung zu verbreiten, stellen eine Gefahr dar, denn peu a peu berschieben sie den Diskurs weiter (nach rechts).
#maja #freemaja #bringmajaback #diskurs #diskursverschiebung
#hungerstreik #jungewelt #taz #nd -
"Gab es mehr sozialversicherte Prostituierte?
Nein. Profitiert haben von dem #Prostitutionsgesetz Betreiberinnen und Betreiber und diejenigen, die #Prostitutionsstätten aufgemacht und unterhalten haben.
Verloren haben die #Frauen. Auch, weil die #Freier gelernt haben, dass #Sexkauf was ganz Normales ist.
Also: Stell dich nicht so an, ich habe schließlich bezahlt."#Prostitution: »Hier werden die Frauen wie Abfall behandelt«,
Tageszeitung #jungeWelt, 12.06.2025
> Über die Realität in der Prostitution und die falsche Trennung von #Zwangsprostitution und #Sexarbeit. Ein Gespräch mit #SabineConstabel •
#Politik #BRD #Deutschland #Berlin #Menschenhandel
#FrauLebenFreiheit -
#gaza #israel #marseille #hafenarbeiter #stopp #militaerfracht #jungewelt
Antimilitarismus: Todesfracht bleibt an Land, Tageszeitung junge Welt, 06.06.2025
https://www.jungewelt.de/artikel/501420.antimilitarismus-todesfracht-bleibt-an-land.html -
Datenschutz: »Privatsphäre wird von Teilen der Politik kriminalisiert«, Tageszeitung junge Welt, 24.03.2025
> Der Verein #Topio will Alternativen zu großen Datenkraken bekannter machen.
Ein Gespräch mit Andy Müller • Foto: IMAGO/VectorFusionArt#Datenschutz #Datenkraken #Privatsphäre
#Politik kriminalisiert -
Haben alle Fans des grossen "Friedensstifters" #Putin und Gegner einer europäischen Verteidigungsstrategie mitgekriegt, dass sein Schosshündchen #Lukaschenko gerade hat verlauten lassen, dass eine Einigung zwischen #USA und #Russland das Ende von #Europa und der #Ukraine wären, weil wir alle dann Putins Gnade ausgeliefert sind, bevor er von seinem Meister zurückgepfiffen wurde?
Sehe schon die Artikel in #ND und #jungeWelt, die das relativieren oder ignorieren. "Grrr, Aufrüstung! Grrr, Grüne!"
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Mir erscheinen sie wie Leute die auf #twitter aufgewachsen sind und sich für aggressive angelsächsische Reporter halten.
DER #SPIEGEL ist schon lange zum #BILD Magazin verkommen. Die #TAZ ist auf ehemaligem SPIEGEL Niveau gelandet und Mensch muss mittlerweile #JungeWelt, #TiloJung oder #themajorityreport lesen und hören um überhaupt noch out of the box denken zu können und sich nicht ganz wahnsinnig zu fühlen.
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thank you, #JungeWelt for your preprint of a chapter of my fully updated book in #German, which will come out next week for #Papyrossa with 2 forewords:
#KenLoach and #VinncentBevins the author of the remarkable #TheJakartaMethod and #IfWeBurn !
https://www.jungewelt.de/artikel/487374.wikileaks-gegen-das-pentagon.html
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Pah, wer braucht schon die #AfD, wenn er die "demokratischen #Parteien" hat:
"Welches effektive #Rechtsmittel gibt es denn dann gegen so eine #Resolution?
Ja, keins. Das ist die #Krux an der Sache."
"Gerade setzt sich die Dirty-Harry-Variante des Rechtsstaats durch."
#Gesinnungskontrolle #Gesinnungsprüfung #Wissenschaftsfreiheit #Wissenschaft #Kunstfreiheit #Kunst #Fördermittelvergabe #Fördermittel #JungeWelt #Antisemitismus #Israel #Palästina #Palestine @palestine
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Det landsdækkende tyske dagblad junge Welt har i årevis været det eneste dagblad i landet, der er blevet nævnt i den tyske efterretningstjenestes "Rapport om beskyttelse af forfatningen". Det erklærede mål er at begrænse junge Welts relevans og "effektivitet". Forlaget har lagt sag an. Første høring er nu planlagt til 18. juli.
#Tyskland #jungeWelt #censur #pressefrihed #dkmedier #Arbejderen
https://arbejderen.dk/debat/retssag-anlagt-af-dagbladet-junge-welt-mod-forbundsrepublikken-tyskland/
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Det landsdækkende tyske dagblad junge Welt har i årevis været det eneste dagblad i landet, der er blevet nævnt i den tyske efterretningstjenestes "Rapport om beskyttelse af forfatningen". Det erklærede mål er at begrænse junge Welts relevans og "effektivitet". Forlaget har lagt sag an. Første høring er nu planlagt til 18. juli.
#Tyskland #jungeWelt #censur #pressefrihed #dkmedier #Arbejderen
https://arbejderen.dk/debat/retssag-anlagt-af-dagbladet-junge-welt-mod-forbundsrepublikken-tyskland/
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Was lehrt der Fall Aiwanger?
Allzu viel Hilf- und Folgenlosigkeit
Der Aiwangerhubsi interessiert mich nicht. Noch nicht einmal Bayern. Wer so wählt, die die, hat nichts Anderes verdient. Nur um München tuts mir leid (und Nürnberg). Die Münchner*innen hatten immerhin immer einen fetten Flughafen, von dem aus sie bei Bedarf jederzeit abhauen konnten. Wenn die dann allerdings bei […]https://extradienst.net/2023/09/05/was-lehrt-der-fall-aiwanger/
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Was lehrt der Fall Aiwanger?
Allzu viel Hilf- und Folgenlosigkeit
Der Aiwangerhubsi interessiert mich nicht. Noch nicht einmal Bayern. Wer so wählt, die die, hat nichts Anderes verdient. Nur um München tuts mir leid (und Nürnberg). Die Münchner*innen hatten immerhin immer einen fetten Flughafen, von dem aus sie bei Bedarf jederzeit abhauen konnten. Wenn die dann allerdings bei […]https://extradienst.net/2023/09/05/was-lehrt-der-fall-aiwanger/
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In meiner #Fußball #Kolumne „Beim Fananwalt" in der Zeitung #JungeWelt vom 14.7.2023 geht es um die Erhöhung von #Strafen für #Spieler und #Vereine durch den #NOFV, die er geräuschlos durch eine schlichte Mitteilung der Änderung der Rechts- und Verfahrensordnung auf seiner #Homepage bekannt gemacht hat.
#fanrechte #fananwalt #beimfananwalt #sportgericht #sportrecht
https://www.jungewelt.de/artikel/454765.beim-fananwalt-der-sinn-der-strafe.html
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Springerhetze gegen Spitzenjournalisten
Tilo Jung ist mal wieder Wirbel gelungen. Sein Gespräch mit der SWP-Wissenschaftlerin Muriel Asseburg hat documentaartig deutsche Feuilleton-Reflexe mobilisiert. Gratulation, es war schon etwas still geworden. Mir ist Jung immer mit seiner aggressiven Neugierde in der Bundespressekonferenz aufgefallen. Überhaupt: Neugierde! Bei einem Journalisten in Berlin! Wo gibts […]
https://extradienst.net/2023/07/14/springerhetze-gegen-spitzenjournalisten/
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Generation Africa gibt konstruktive Hinweise
Für deutsche “feministische Aussenpolitik” – Best of 12. April 2023: Niger, Südafrika, Frankreich, EU, USA, China
Roland Appel diskutiert heute feministische deutsche Aussenpolitk am Beispiel Afghanistan. Ich hätte da noch ein nicht weniger beeindruckendes: Niger/Sahel/Afrika. Nach dem Rausschmiss aus Mali konzentrieren sich dort jetzt die […]https://extradienst.net/2023/04/12/generation-africa-gibt-konstruktive-hinweise/
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Generation Africa gibt konstruktive Hinweise
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Gefühllosigkeit & Verrohung
Das Best of 21. März dagegen: Bankenkrise, Klimakrise, Krieg, Frankreich, Helge
Die Bankenkrise betrifft mich bisher nicht. Ich habe schlicht zuwenig Geld. Mittel- und langfristig dagegen? Wer weiss das schon? Michael Maier/Berliner Zeitung sieht, wie sich Machtgewichte von Europa nach Asien verschieben, und könnte damit rechthaben: “Warum das […]
https://extradienst.net/2023/03/22/gefuehllosigkeit-verrohung/
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Eurasisches “Afghanistan”?
Best’n Worst of 27. Februar 2023: Ukrainekrieg, Scholz in Indien, Irans Atombewaffnung, Fussball in Münster
Zbigniew Brzeziński war der “Sicherheitsberater” des US-Präsidenten Carter, dem es gelang, die damalige politische Führung der Sowjetunion militärisch in ihr eigenes Afghanistan-Desaster zu locken. Wenn ich nun den Kollegen […] -
Kollegenschelte
Best of 14. Februar 2023: Recherchefreie Medien, Krieg, Alarm zum 49-€-Ticket
Kürzlich genierte sich Küppi in einem seiner Videos, und versah seine Kollegenschelte mit einem Warnhinweis. Ich dagegen darf das. Ich war nämlich nie hauptberuflich Journalist, und habe als nebenberuflicher mehrere tausend Mark verbrannt, weil ich Honorare gestundet […] -
Kollegenschelte
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Datenschutz / Düsseldorf / Iran / Indien
Best of 4. Februar 2023 (mit Update 5.2. zu Indien)
Der Bundesbeauftragte für Datenschtz, unser Bonner Lokalmatador Uli Kelber, setzt sich weit kämpferischer als sein Parteigenosse Lauterbach mit dem Mafiaorganisationen des Gesundheitswesens auseinander. Und, das finde ich noch bemerkenswerter, zeigt ein sicheres Gespür für seriöse fachlich qualifizierte […]
https://extradienst.net/2023/02/05/datenschutz-duesseldorf-iran-indien/