#spiegel — Public Fediverse posts
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Die “Amerikanisierung” Sachsen-Anhalts steht dem Rest der Republik (mehr oder weniger unmittelbar) noch bevor
mit Update abends
Kanada und Grönland will er annektieren, vom Rest Amerikas die Rohstoffe geschenkt bekommen (aber ohne die Menschen) – am weitesten kam er aber gestern in Sachsen-Anhalt, und hat sich sogleich, wie sein Buddy Elon Musk, “floating the zone with shit” öffentlich amüsiert gezeigt. Donald Trump. “Amerikanisierung” ist natürlich ein Fake-Begriff. Korrekt müsste er lauten “USAfizierung” (= Geografie für Anfänger*innen). Aber der Reihe nach. Hier die Kommentare des Morgens, die aus dem Medientrash herausragen, und zwar in dieser Reihenfolge:
Kersten Augustin/Stefan Reinecke/taz: “Lehren aus der Wahl in Sachsen-Anhalt: Der gut gelaunte Rechtsextremismus – Die AfD kann in Sachsen-Anhalt wohl regieren – und die Parteien der Mitte halten sich erstmal die Ohren zu. Sechs Lehren aus der Landtagswahl.”
Christian Stöcker im wild clickbaitenden Spiegel, quasi prodomo: “Wir brauchen eine Brandmauer gegen Bullshit – Man müsse die AfD »inhaltlich stellen« findet die Union und verkennt ein zentrales Problem: Es geht vielen AfD-Wählern nicht um die Wirklichkeit, sondern um gefühlte Wahrheiten. Dagegen hilft etwas anderes.”
Wie komme ich auf “USAfizierung”?
Zunächst einmal “it’s the economy. stupid!”. Die Medienökonomie, die die Politik vor sich her treibt, ist grundsätzlich ähnlich, nur in unterschiedlichem Tempo und Stadium. Am besten darüber Bescheid weiss der reichste, mächtigste und reaktionärste deutsche Medienoligarch Mathias Döpfner. Augustin/Reinecke (s.o.) haben etwas davon verstanden, und versuchen es nach dem Vorbild Mamdani links zu wenden.
Am gestrigen Wahlergebnis mit 78% Wahlbeteiligung fällt, grob kopfgerechnet, Folgendes auf. 22% haben nicht gewählt. Rund 12% (der 78% Wählenden) haben BSW, FDP und Sonstige gewählt. Beide addiert ergeben diejenigen, denen eine AfD-Machtergreifung verhältnismässig egal/nicht so wichtig ist. Das sind netto fast genauso viele, wie AfD gewählt haben (44 von 3/4 ist ca. ein gutes Drittel v.H.). Das übrige Drittel sind die, die demokratisch gewählt haben, also eine klare Minderheit.
Diese Aufteilung entspricht ziemlich genau der US-Gesellschaft. Ein Drittel wählt dort Maga/Trump, mehr als ein Drittel wählt gar nicht (bei Kongresswahlen eine klare Mehrheit, bei Präsidentschaftswahlen knapp die Hälfte). Und der Rest sind die – dort heissen sie auch offiziell so – “Demokraten”, die genauso heterogen sind wie hier, nur dort alle in einer “Partei”.
Auf diese Weise hat sich Sachsen-Anhalt einen klaren Vorsprung vor Kanada und Grönland verschafft. Und vor dem Rest dieser Republik, die wir zu verteidigen versuchen.
Update abends
Zu den oben empfohlenen Texten möchte ich unbedingt René Martens/MDR-Altpapier ergänzen, der den provinziellen Blick der deutschen Medien weitet, leider nicht wohltuend, sondern eher so schmerzhaft, wie es ist:
“‘Das Vergangene ist nie tot. Es ist nicht einmal vergangen.’ – Inwiefern haben Erzählungen und Argumentationsmuster anderer Parteien und vor allem der Medien dazu beigetragen, dass die AfD aller Wahrscheinlichkeit nach den nächsten Ministerpräsidenten stellen wird.”
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Die “Amerikanisierung” Sachsen-Anhalts steht dem Rest der Republik (mehr oder weniger unmittelbar) noch bevor
mit Update abends
Kanada und Grönland will er annektieren, vom Rest Amerikas die Rohstoffe geschenkt bekommen (aber ohne die Menschen) – am weitesten kam er aber gestern in Sachsen-Anhalt, und hat sich sogleich, wie sein Buddy Elon Musk, “floating the zone with shit” öffentlich amüsiert gezeigt. Donald Trump. “Amerikanisierung” ist natürlich ein Fake-Begriff. Korrekt müsste er lauten “USAfizierung” (= Geografie für Anfänger*innen). Aber der Reihe nach. Hier die Kommentare des Morgens, die aus dem Medientrash herausragen, und zwar in dieser Reihenfolge:
Kersten Augustin/Stefan Reinecke/taz: “Lehren aus der Wahl in Sachsen-Anhalt: Der gut gelaunte Rechtsextremismus – Die AfD kann in Sachsen-Anhalt wohl regieren – und die Parteien der Mitte halten sich erstmal die Ohren zu. Sechs Lehren aus der Landtagswahl.”
Christian Stöcker im wild clickbaitenden Spiegel, quasi prodomo: “Wir brauchen eine Brandmauer gegen Bullshit – Man müsse die AfD »inhaltlich stellen« findet die Union und verkennt ein zentrales Problem: Es geht vielen AfD-Wählern nicht um die Wirklichkeit, sondern um gefühlte Wahrheiten. Dagegen hilft etwas anderes.”
Wie komme ich auf “USAfizierung”?
Zunächst einmal “it’s the economy. stupid!”. Die Medienökonomie, die die Politik vor sich her treibt, ist grundsätzlich ähnlich, nur in unterschiedlichem Tempo und Stadium. Am besten darüber Bescheid weiss der reichste, mächtigste und reaktionärste deutsche Medienoligarch Mathias Döpfner. Augustin/Reinecke (s.o.) haben etwas davon verstanden, und versuchen es nach dem Vorbild Mamdani links zu wenden.
Am gestrigen Wahlergebnis mit 78% Wahlbeteiligung fällt, grob kopfgerechnet, Folgendes auf. 22% haben nicht gewählt. Rund 12% (der 78% Wählenden) haben BSW, FDP und Sonstige gewählt. Beide addiert ergeben diejenigen, denen eine AfD-Machtergreifung verhältnismässig egal/nicht so wichtig ist. Das sind netto fast genauso viele, wie AfD gewählt haben (44 von 3/4 ist ca. ein gutes Drittel v.H.). Das übrige Drittel sind die, die demokratisch gewählt haben, also eine klare Minderheit.
Diese Aufteilung entspricht ziemlich genau der US-Gesellschaft. Ein Drittel wählt dort Maga/Trump, mehr als ein Drittel wählt gar nicht (bei Kongresswahlen eine klare Mehrheit, bei Präsidentschaftswahlen knapp die Hälfte). Und der Rest sind die – dort heissen sie auch offiziell so – “Demokraten”, die genauso heterogen sind wie hier, nur dort alle in einer “Partei”.
Auf diese Weise hat sich Sachsen-Anhalt einen klaren Vorsprung vor Kanada und Grönland verschafft. Und vor dem Rest dieser Republik, die wir zu verteidigen versuchen.
Update abends
Zu den oben empfohlenen Texten möchte ich unbedingt René Martens/MDR-Altpapier ergänzen, der den provinziellen Blick der deutschen Medien weitet, leider nicht wohltuend, sondern eher so schmerzhaft, wie es ist:
“‘Das Vergangene ist nie tot. Es ist nicht einmal vergangen.’ – Inwiefern haben Erzählungen und Argumentationsmuster anderer Parteien und vor allem der Medien dazu beigetragen, dass die AfD aller Wahrscheinlichkeit nach den nächsten Ministerpräsidenten stellen wird.”
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Auf so was habe ich kein Bock. Es gibt AfD-T-Shirts mit diesem Aufdruck zu kaufen.
Die machen sich lustig und sehen das als eine besondere Form der Anerkennung.
#Spiegel, setzen: sechs.
Sorry, der Spiegel ist bekannt als Hausorgan des rechten SPD-Parteiflügels. Da wundert mich gelegentlich nichts mehr.
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🚨 AfD-Schock: Die Wahrheit über ihre Politik! #afd #politik #shorts
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🚨 AfD-Schock: Die Wahrheit über ihre Politik! #afd #politik #shorts
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🚨 AfD-Schock: Die Wahrheit über ihre Politik! #afd #politik #shorts
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AfD in Sachsen-Anhalt: So gruselig sind die Statements von Ulrich Siegmund!
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AfD in Sachsen-Anhalt: So gruselig sind die Statements von Ulrich Siegmund!
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AfD in Sachsen-Anhalt: So gruselig sind die Statements von Ulrich Siegmund!
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AfD in Sachsen-Anhalt: So gruselig sind die Statements von Ulrich Siegmund!
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AfD in Sachsen-Anhalt: So gruselig sind die Statements von Ulrich Siegmund!
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„Doch [Thorsten] Freis Freundlichkeit gilt gleichzeitig auch als seine größte Schwäche. »Als #Fraktionschef muss man manchmal auch ein Arschloch sein«, sagt ein Abgeordneter, »und Arschloch kann er nicht.« Sein Vorgänger #Spahn hatte es in dieser Disziplin zu großer Meisterschaft gebracht.“ 💀
#Spiegel Nr. 31/2026, S. 33
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#pcmag:
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FCC Approves Reflect Orbital's Space Mirror Satellite That Astronomers Hate"
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".. FCC says .. most controversial aspect of Reflect Orbital's Earendil-1 sat., its giant mirror, falls outside its authority since .. regulator mainly focuses on radio spectrum."10.7.2026
#Astronomie #Astronomy #DarkSky #Earendil1 #Environment #FCC #LEO #Lichtverschmutzung #LightPollution #Mirror #Nachthimmel #Raumfahrt #ReflectOrbital #Satelliten #SpaceFlight #Spiegel #Umwelt
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Der ganz normale Wahnsinn geht immer weiter und weiter, als wäre nichts geschehen
#SusanneGötze im #Spiegel-Newsletter #Klimabericht:
"Wer ein Sinnbild für den Zustand der deutschen #Klimapolitik sucht, sollte dieser Tage nach Wiefelstede fahren: Dort haben die Bauarbeiten am geplanten westlichen Ende der »#Küstenautobahn« #A20 begonnen […]. Verkehrsminister #PatrickSchnieder (#CDU) machte am Montag unter Applaus von Vertretern der #AutobahnGmbH den symbolischen Spatenstich – nur wenige Tage, nachdem er dasselbe an einem anderen Abschnitt der #A20 in Bad Segeberg (Schleswig-Holstein) getan hatte. […]
Die niedersächsische Trasse führt über Moor- und Marschlandböden, die große Mengen Kohlenstoff speichern. Solange #Moore nass bleiben, binden sie CO₂ im Torf. Werden sie für Bauarbeiten entwässert, kippt die Bilanz: Aus dem Speicher wird eine Emissionsquelle. Zudem werden auch wertvolle Lebensräume für Tiere und Pflanzen zerstört. Durch größere Straßen werden zudem solche Ökosysteme »zerstückelt«. Das bedeutet weniger Raum für Wildtiere. […]
Dazu kämen noch die #Emissionen beim Bau und vor allem durch den #Verkehr, den die neue #Autobahn anzieht. Das Argument der Befürworter, es werde CO₂ eingespart, weil dann Autofahrer andernorts weniger im #Stau stünden, erfüllt sich meistens nicht: »Wer Straßen sät, wird Verkehr ernten«, heißt es in einem Leitsatz aus der #Verkehrsforschung. Experten nennen als Grund dafür den sogenannten »induzierten Verkehr«: #Mehrverkehr, der durch eine ausgebaute Infrastruktur überhaupt erst stattfindet und ohne den Ausbau nicht stattgefunden hätte. […]
Insgesamt sollen 200 Kilometer neu gebaut werden, das wären am Ende über fünf Milliarden Euro, mit neuem Elbtunnel dürften es locker mehr werden. Zum Vergleich: Sachsen hat den für die Sommerferien geplanten Bau eines neuen Radwegs zwischen zwei Gemeinden nahe der tschechischen Grenze aufgeschoben, weil die geforderten 3,8 Millionen Euro nicht aufzubringen seien. Überall soll gespart werden, im #Bundeshaushalt klaffen Milliardenlöcher. Aber eine neue milliardenschwere #Autobahn ist drin? […]
Auch aus Autofahrersicht stellt sich die Frage nach den Prioritäten: Deutschland hat einen großen Sanierungsstau, besonders bei Brücken. […] Wie soll ein noch größeres Autobahnnetz instand gehalten werden, wenn das schon im Bestand nicht gelingt?
Die Idee der A20 ist aus der Zeit gefallen: Einst planten die Nationalsozialisten Mitte der Dreißigerjahre eine »Ostseeautobahn«, setzen die Idee aber nicht um. Erst 1991 kam sie wieder, dann als »Verkehrsprojekt der Deutschen Einheit«. Spätestens jetzt, im Jahr 2026, ist der Neubau von #Autobahnen in Zeiten der #Klimakrise und leeren Kassen jedoch kaum noch zu rechtfertigen."
#Verkehrswende #Mobilitätswende #Autolobby #Straßenbaulobby #OlafLies #SPD #DanielGünther #Autonormativität #BVWP #BVWPNoFunFacts #InduzierterVerkehr #Landschaftszerschneidung #Naturschutz #Traffication #MoorMussNass #Art20aGG #KlimaschutzIstMenschenrecht #DelayIsThenewDenial
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Der ganz normale Wahnsinn geht immer weiter und weiter, als wäre nichts geschehen
#SusanneGötze im #Spiegel-Newsletter #Klimabericht:
"Wer ein Sinnbild für den Zustand der deutschen #Klimapolitik sucht, sollte dieser Tage nach Wiefelstede fahren: Dort haben die Bauarbeiten am geplanten westlichen Ende der »#Küstenautobahn« #A20 begonnen […]. Verkehrsminister #PatrickSchnieder (#CDU) machte am Montag unter Applaus von Vertretern der #AutobahnGmbH den symbolischen Spatenstich – nur wenige Tage, nachdem er dasselbe an einem anderen Abschnitt der #A20 in Bad Segeberg (Schleswig-Holstein) getan hatte. […]
Die niedersächsische Trasse führt über Moor- und Marschlandböden, die große Mengen Kohlenstoff speichern. Solange #Moore nass bleiben, binden sie CO₂ im Torf. Werden sie für Bauarbeiten entwässert, kippt die Bilanz: Aus dem Speicher wird eine Emissionsquelle. Zudem werden auch wertvolle Lebensräume für Tiere und Pflanzen zerstört. Durch größere Straßen werden zudem solche Ökosysteme »zerstückelt«. Das bedeutet weniger Raum für Wildtiere. […]
Dazu kämen noch die #Emissionen beim Bau und vor allem durch den #Verkehr, den die neue #Autobahn anzieht. Das Argument der Befürworter, es werde CO₂ eingespart, weil dann Autofahrer andernorts weniger im #Stau stünden, erfüllt sich meistens nicht: »Wer Straßen sät, wird Verkehr ernten«, heißt es in einem Leitsatz aus der #Verkehrsforschung. Experten nennen als Grund dafür den sogenannten »induzierten Verkehr«: #Mehrverkehr, der durch eine ausgebaute Infrastruktur überhaupt erst stattfindet und ohne den Ausbau nicht stattgefunden hätte. […]
Insgesamt sollen 200 Kilometer neu gebaut werden, das wären am Ende über fünf Milliarden Euro, mit neuem Elbtunnel dürften es locker mehr werden. Zum Vergleich: Sachsen hat den für die Sommerferien geplanten Bau eines neuen Radwegs zwischen zwei Gemeinden nahe der tschechischen Grenze aufgeschoben, weil die geforderten 3,8 Millionen Euro nicht aufzubringen seien. Überall soll gespart werden, im #Bundeshaushalt klaffen Milliardenlöcher. Aber eine neue milliardenschwere #Autobahn ist drin? […]
Auch aus Autofahrersicht stellt sich die Frage nach den Prioritäten: Deutschland hat einen großen Sanierungsstau, besonders bei Brücken. […] Wie soll ein noch größeres Autobahnnetz instand gehalten werden, wenn das schon im Bestand nicht gelingt?
Die Idee der A20 ist aus der Zeit gefallen: Einst planten die Nationalsozialisten Mitte der Dreißigerjahre eine »Ostseeautobahn«, setzen die Idee aber nicht um. Erst 1991 kam sie wieder, dann als »Verkehrsprojekt der Deutschen Einheit«. Spätestens jetzt, im Jahr 2026, ist der Neubau von #Autobahnen in Zeiten der #Klimakrise und leeren Kassen jedoch kaum noch zu rechtfertigen."
#Verkehrswende #Mobilitätswende #Autolobby #Straßenbaulobby #OlafLies #SPD #DanielGünther #Autonormativität #BVWP #BVWPNoFunFacts #InduzierterVerkehr #Landschaftszerschneidung #Naturschutz #Traffication #MoorMussNass #Art20aGG #KlimaschutzIstMenschenrecht #DelayIsThenewDenial
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Der ganz normale Wahnsinn geht immer weiter und weiter, als wäre nichts geschehen
#SusanneGötze im #Spiegel-Newsletter #Klimabericht:
"Wer ein Sinnbild für den Zustand der deutschen #Klimapolitik sucht, sollte dieser Tage nach Wiefelstede fahren: Dort haben die Bauarbeiten am geplanten westlichen Ende der »#Küstenautobahn« #A20 begonnen […]. Verkehrsminister #PatrickSchnieder (#CDU) machte am Montag unter Applaus von Vertretern der #AutobahnGmbH den symbolischen Spatenstich – nur wenige Tage, nachdem er dasselbe an einem anderen Abschnitt der #A20 in Bad Segeberg (Schleswig-Holstein) getan hatte. […]
Die niedersächsische Trasse führt über Moor- und Marschlandböden, die große Mengen Kohlenstoff speichern. Solange #Moore nass bleiben, binden sie CO₂ im Torf. Werden sie für Bauarbeiten entwässert, kippt die Bilanz: Aus dem Speicher wird eine Emissionsquelle. Zudem werden auch wertvolle Lebensräume für Tiere und Pflanzen zerstört. Durch größere Straßen werden zudem solche Ökosysteme »zerstückelt«. Das bedeutet weniger Raum für Wildtiere. […]
Dazu kämen noch die #Emissionen beim Bau und vor allem durch den #Verkehr, den die neue #Autobahn anzieht. Das Argument der Befürworter, es werde CO₂ eingespart, weil dann Autofahrer andernorts weniger im #Stau stünden, erfüllt sich meistens nicht: »Wer Straßen sät, wird Verkehr ernten«, heißt es in einem Leitsatz aus der #Verkehrsforschung. Experten nennen als Grund dafür den sogenannten »induzierten Verkehr«: #Mehrverkehr, der durch eine ausgebaute Infrastruktur überhaupt erst stattfindet und ohne den Ausbau nicht stattgefunden hätte. […]
Insgesamt sollen 200 Kilometer neu gebaut werden, das wären am Ende über fünf Milliarden Euro, mit neuem Elbtunnel dürften es locker mehr werden. Zum Vergleich: Sachsen hat den für die Sommerferien geplanten Bau eines neuen Radwegs zwischen zwei Gemeinden nahe der tschechischen Grenze aufgeschoben, weil die geforderten 3,8 Millionen Euro nicht aufzubringen seien. Überall soll gespart werden, im #Bundeshaushalt klaffen Milliardenlöcher. Aber eine neue milliardenschwere #Autobahn ist drin? […]
Auch aus Autofahrersicht stellt sich die Frage nach den Prioritäten: Deutschland hat einen großen Sanierungsstau, besonders bei Brücken. […] Wie soll ein noch größeres Autobahnnetz instand gehalten werden, wenn das schon im Bestand nicht gelingt?
Die Idee der A20 ist aus der Zeit gefallen: Einst planten die Nationalsozialisten Mitte der Dreißigerjahre eine »Ostseeautobahn«, setzen die Idee aber nicht um. Erst 1991 kam sie wieder, dann als »Verkehrsprojekt der Deutschen Einheit«. Spätestens jetzt, im Jahr 2026, ist der Neubau von #Autobahnen in Zeiten der #Klimakrise und leeren Kassen jedoch kaum noch zu rechtfertigen."
#Verkehrswende #Mobilitätswende #Autolobby #Straßenbaulobby #OlafLies #SPD #DanielGünther #Autonormativität #BVWP #BVWPNoFunFacts #InduzierterVerkehr #Landschaftszerschneidung #Naturschutz #Traffication #MoorMussNass #Art20aGG #KlimaschutzIstMenschenrecht #DelayIsThenewDenial
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Der ganz normale Wahnsinn geht immer weiter und weiter, als wäre nichts geschehen
#SusanneGötze im #Spiegel-Newsletter #Klimabericht:
"Wer ein Sinnbild für den Zustand der deutschen #Klimapolitik sucht, sollte dieser Tage nach Wiefelstede fahren: Dort haben die Bauarbeiten am geplanten westlichen Ende der »#Küstenautobahn« #A20 begonnen […]. Verkehrsminister #PatrickSchnieder (#CDU) machte am Montag unter Applaus von Vertretern der #AutobahnGmbH den symbolischen Spatenstich – nur wenige Tage, nachdem er dasselbe an einem anderen Abschnitt der #A20 in Bad Segeberg (Schleswig-Holstein) getan hatte. […]
Die niedersächsische Trasse führt über Moor- und Marschlandböden, die große Mengen Kohlenstoff speichern. Solange #Moore nass bleiben, binden sie CO₂ im Torf. Werden sie für Bauarbeiten entwässert, kippt die Bilanz: Aus dem Speicher wird eine Emissionsquelle. Zudem werden auch wertvolle Lebensräume für Tiere und Pflanzen zerstört. Durch größere Straßen werden zudem solche Ökosysteme »zerstückelt«. Das bedeutet weniger Raum für Wildtiere. […]
Dazu kämen noch die #Emissionen beim Bau und vor allem durch den #Verkehr, den die neue #Autobahn anzieht. Das Argument der Befürworter, es werde CO₂ eingespart, weil dann Autofahrer andernorts weniger im #Stau stünden, erfüllt sich meistens nicht: »Wer Straßen sät, wird Verkehr ernten«, heißt es in einem Leitsatz aus der #Verkehrsforschung. Experten nennen als Grund dafür den sogenannten »induzierten Verkehr«: #Mehrverkehr, der durch eine ausgebaute Infrastruktur überhaupt erst stattfindet und ohne den Ausbau nicht stattgefunden hätte. […]
Insgesamt sollen 200 Kilometer neu gebaut werden, das wären am Ende über fünf Milliarden Euro, mit neuem Elbtunnel dürften es locker mehr werden. Zum Vergleich: Sachsen hat den für die Sommerferien geplanten Bau eines neuen Radwegs zwischen zwei Gemeinden nahe der tschechischen Grenze aufgeschoben, weil die geforderten 3,8 Millionen Euro nicht aufzubringen seien. Überall soll gespart werden, im #Bundeshaushalt klaffen Milliardenlöcher. Aber eine neue milliardenschwere #Autobahn ist drin? […]
Auch aus Autofahrersicht stellt sich die Frage nach den Prioritäten: Deutschland hat einen großen Sanierungsstau, besonders bei Brücken. […] Wie soll ein noch größeres Autobahnnetz instand gehalten werden, wenn das schon im Bestand nicht gelingt?
Die Idee der A20 ist aus der Zeit gefallen: Einst planten die Nationalsozialisten Mitte der Dreißigerjahre eine »Ostseeautobahn«, setzen die Idee aber nicht um. Erst 1991 kam sie wieder, dann als »Verkehrsprojekt der Deutschen Einheit«. Spätestens jetzt, im Jahr 2026, ist der Neubau von #Autobahnen in Zeiten der #Klimakrise und leeren Kassen jedoch kaum noch zu rechtfertigen."
#Verkehrswende #Mobilitätswende #Autolobby #Straßenbaulobby #OlafLies #SPD #DanielGünther #Autonormativität #BVWP #BVWPNoFunFacts #InduzierterVerkehr #Landschaftszerschneidung #Naturschutz #Traffication #MoorMussNass #Art20aGG #KlimaschutzIstMenschenrecht #DelayIsThenewDenial
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Der ganz normale Wahnsinn geht immer weiter und weiter, als wäre nichts geschehen
#SusanneGötze im #Spiegel-Newsletter #Klimabericht:
"Wer ein Sinnbild für den Zustand der deutschen #Klimapolitik sucht, sollte dieser Tage nach Wiefelstede fahren: Dort haben die Bauarbeiten am geplanten westlichen Ende der »#Küstenautobahn« #A20 begonnen […]. Verkehrsminister #PatrickSchnieder (#CDU) machte am Montag unter Applaus von Vertretern der #AutobahnGmbH den symbolischen Spatenstich – nur wenige Tage, nachdem er dasselbe an einem anderen Abschnitt der #A20 in Bad Segeberg (Schleswig-Holstein) getan hatte. […]
Die niedersächsische Trasse führt über Moor- und Marschlandböden, die große Mengen Kohlenstoff speichern. Solange #Moore nass bleiben, binden sie CO₂ im Torf. Werden sie für Bauarbeiten entwässert, kippt die Bilanz: Aus dem Speicher wird eine Emissionsquelle. Zudem werden auch wertvolle Lebensräume für Tiere und Pflanzen zerstört. Durch größere Straßen werden zudem solche Ökosysteme »zerstückelt«. Das bedeutet weniger Raum für Wildtiere. […]
Dazu kämen noch die #Emissionen beim Bau und vor allem durch den #Verkehr, den die neue #Autobahn anzieht. Das Argument der Befürworter, es werde CO₂ eingespart, weil dann Autofahrer andernorts weniger im #Stau stünden, erfüllt sich meistens nicht: »Wer Straßen sät, wird Verkehr ernten«, heißt es in einem Leitsatz aus der #Verkehrsforschung. Experten nennen als Grund dafür den sogenannten »induzierten Verkehr«: #Mehrverkehr, der durch eine ausgebaute Infrastruktur überhaupt erst stattfindet und ohne den Ausbau nicht stattgefunden hätte. […]
Insgesamt sollen 200 Kilometer neu gebaut werden, das wären am Ende über fünf Milliarden Euro, mit neuem Elbtunnel dürften es locker mehr werden. Zum Vergleich: Sachsen hat den für die Sommerferien geplanten Bau eines neuen Radwegs zwischen zwei Gemeinden nahe der tschechischen Grenze aufgeschoben, weil die geforderten 3,8 Millionen Euro nicht aufzubringen seien. Überall soll gespart werden, im #Bundeshaushalt klaffen Milliardenlöcher. Aber eine neue milliardenschwere #Autobahn ist drin? […]
Auch aus Autofahrersicht stellt sich die Frage nach den Prioritäten: Deutschland hat einen großen Sanierungsstau, besonders bei Brücken. […] Wie soll ein noch größeres Autobahnnetz instand gehalten werden, wenn das schon im Bestand nicht gelingt?
Die Idee der A20 ist aus der Zeit gefallen: Einst planten die Nationalsozialisten Mitte der Dreißigerjahre eine »Ostseeautobahn«, setzen die Idee aber nicht um. Erst 1991 kam sie wieder, dann als »Verkehrsprojekt der Deutschen Einheit«. Spätestens jetzt, im Jahr 2026, ist der Neubau von #Autobahnen in Zeiten der #Klimakrise und leeren Kassen jedoch kaum noch zu rechtfertigen."
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Cartoonjournaal 29 maart 2026.
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Cartoonjournaal 29 maart 2026.
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CDU-Fördermittelaffäre in der Hauptstadt - Berlins Kultursenatorin ließ ihren »Rottweiler« auf Mitarbeiter los
Wer Politikverdrossenheit förden möchte, verhält sich einfach so wie Weimer (Buchhandlungspreis), Hagel (sexistisch, sexualisierender Blick auf 16-jährige Mädchen), oder wie die Berliner CDU in ihrer Fördermittelaffäre: ein Sumpf von CDU-Seilschaften.
Die Antikorruptionsbeauftragte hat hier den "Eindruck von Vetternwirtschaft oder Korruption erwecken".
Und was macht die CDU, außer es auszusetzen? Sie will, zusammen mit der SPD, das Informationsfreiheitsgesetz so zusammestutzen, dass all die Unterlagen, die dann erst ermöglichten die Fördermittelaffäre publik zu machen, künftig geheim bleiben würden.
Eine win-win-Situatikn, denn CDU wie SPD sind derart in Affären verstrickt, und die SPD derart am Abgrund, dass alle Mittel recht sind, um jedes Risiko der Aufdeckung in Zukunft zu minimieren.
Spiegel-Artikel zur Fördermittelaffäre
https://archive.is/4t5T0Reform Informationsfreiheitsgesetz Berlin
https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2026/03/berlin-ifg-informationsfreiheitsgesetz-abstimmung-datenschutz.html#berlin #sumpf #korruptionsvorwurfe #sodomundgomorrha #hauptstadt #berlin2026 #Tangokorrupti #spiegel #wegner #KaiWegner #wegnerkannsnicht #berlinersenat #Wedl_Wilson #senatsverwaltung #kultur #ifg #informationsfreiheit
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Der #Spiegel kritisiert die fehlende #BtM-Pflicht für #Tramadol 📰💊. Wer mehr wissen will: Der Artikel vom 20.03.2025 liefert spannende Einblicke! 👉 https://www.pharmazeutische-zeitung.de/spiegel-kritisiert-fehlende-btm-pflicht-fuer-tramadol-153953/seite/alle/?cHash=15163cb55e4b9a094690 #Pharmazie #Gesundheit #oldnewz
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Frankreich liebte seine Spiegelsäle, Venedig sein Spiegelmonopol. Das hatte keine Zukunft. Unsere Kolumnisten über einen dreisten Ideenklau, zwei Tote und ein glänzendes Ergebnis.#Frankreich #Venedig #Barock #17Jahrhundert #LudwigXIV #LouisXIV #Absolutismus #HemmerundMeßner #Spiegel #Merkantilismus #Glasherstellung #Monopol #Wirtschaftsgeschichte #Kultur
Hemmer und Meßner erzählen: Kleine Geschichte einer blitzblanken Industriespionage