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Neues aus der korrupten EU-kommissjon
So so, „kampf gegen die straflosigkeit“. Kann man sich mal wieder gar nicht selbst ausdenken, sowas.
#DimitrisAvramopoulos #EU #EUKommission #Geldwäsche #Korruption #Link #OrganisierteKriminalität #Telepolis -
Menschenhass/Selbsthass ist das Leitmotiv des “modernen” Faschismus
Des bekannteste Beispiel für diesen Mechanismus sind die Legionen schwuler Kardinäle und Erzbischöfe, die sich lebenslang im Schwulenhass von niemandem übertreffen lassen wollen. Der allgemeinere und noch gefährlichere Menschenhass funktioniert ganz ähnlich. Der Mensch ist ein fehlerhaftes Wesen. Gerade das macht das Leben interessant und spannend. Aber viele Artgenossen halten diese Art Spannung nicht aus. Wenn sie dabei sehr mächtig sind oder werden, wird es gemeingefährlich.
Muss man so weit gehen wie Norwegens Regierung? Stefan Krempl/heise berichtet:
“Zurück zu Buch und Stift: Norwegen verbannt KI aus Grundschulen – Sinkende Leistungen und Sorge vor Lernverlusten: Die Regierung in Oslo zieht die Reißleine und schränkt generative KI wie ChatGPT oder Claude an Schulen ein.”
Es gibt ein Kinderschutz-Argument, das ich nicht bestreite, sondern bestätige: die Gehirnentwicklung ist bei Kindern weit intensiver als bei Erwachsenen, wobei immer gilt: jede’ Jeck’ is’ anders.
Politische Prozesse orientieren sich aber nicht an Fakten, sondern an Stimmungen, die medienindustriell erzeugt und befeuert werden. Und die gehen dahin, Kinder nicht als Subjekte ernstzunehmen, sondern zu Objekten/Opfern zu reduzieren, um der Erwachsnenwelt, die dazu da ist, Verantwortung zu tragen, von ebendieser Verantwortung zu befreien. Kurz: nicht die Kinder sind das Problem, sondern die Erwachsenen. Nicht die Beherrschten sind das Problem, sondern die Herrscher*innen.
Vielen Erwachsenen erscheint die Anhörung der Kinderkompetenz irrelevant. Zu Unrecht. Wir Alten sind ihnen nciht überlegen, im Gegenteil. Ihre intensivere Gehirnverdrahtung führt zu schnellerer und intelligenterer Aufnahme der Wirklichkeit, wie wir Erwachsene sie ihnen vorgesetzt haben. Mit anderen Worten: von den Kindern können wir noch was lernen. Aber wer will das? Ist das Leben nicht stressig genug? Ja, ist es. Aber das haben nicht die Kinder zu verantworten, sondern “wir”!
Die dafür verantwortlichen Herrscher*innen sind immer weniger die mehr oder weniger gewählten Politiker*innen, sondern die ein oder zwei Hände voll Oligarchen der globalen Mediennetzwerke. Sie nennen sich bisweilen in einem autosuggestiven Slang “Transhumanisten”. Sie sind die Beherrscher der real existierenden “Artificial Intelligence” (AI/KI) im nicht minder real existierenden Kapitalismus.
Mit Letzterem beschäftigt sich ein*e unbekannt bleibende*r Autor*in bei telepolis (dort wurde auf der Startseite aie Autor*inn*enangabe abgeschafft, was sich bei der gegenwärtigen klickfehlerbegübstigenden Hitze beim Text selbst fortgesetzt hat … Strafe für Benutzerfeindlichkeit muss sein 😉 , – im Tagesverlauf hat telepolis den Autorennamen nachgereicht: Robert Schwierkus – aber ich will nicht abschweifen:
“Nils Schniederjann: Muss sich die Linke vom Liberalismus befreien? – Nils Schniederjann hinterfragt im Deutschlandfunk die Linke. Doch diese Analyse zeigt, warum die Abkehr vom Liberalismus ein gefährlicher Irrweg ist.”
Das Thema hatten wir hier und hier schon vor einer Woche. Die Argumentationsführung der*des unbekannten Autor*in/später: Schwierkus ergänzt das gut.
Ich war und bin nie ein Freund von Maschinenstürmerei. Dem technischen Fortschritt der Medizin verdanke ich, dass ich noch am Leben bin. Darum reagierte ich bei dem hier eher unverwandt:
Malte Engeler/taz: “Künstliche Intelligenz: Denken wie das verbreitete Mittelmaß – KI ist unvereinbar mit emanzipierten und freiheitlichen Gesellschaften. Dabei handelt sich nicht um einen Designfehler, sondern sie ist so gedacht.”
Einerseits ja. Andererseits ist der Gute zwei bis fünf Jahrzehnte zu spät dran, oder?
Am ehesten folgen kann ich dem im Wissenschaftsressort vergrabenen aber weiterhin paywallfreien Christian Stöcker/Spiegel:
“Auf Knopfdruck generierte Texte: Warum ich seit KI anders über digitale Technik denke – Politiker prompten Gastbeiträge, Medienunternehmer lassen ihre Meinungsartikel von KI schreiben, Schüler ihre Hausaufgaben. So neu die Technik sein mag: Die kognitive Psychologie weiß längst, was das bewirken wird.”
Ich fasse es am Beispiel meines Überlebens eines Herzinfarktes mal so zusammen: der technische Fortschritt hat den Ärzt*inn*en und dem Pflegepersonal ihre erfolgreiche Arbeit erleichtert. Und das ist es ja, was er soll. Hätte ich jedoch meine Klogänge, inkl. Befreiung meiner nächtlichen Verkabelung, mit einer KI aushandeln müssen, statt mit dem Kardiologen aus Rumänien, der Stationsärztin aus Ghana und der Pflegerin aus Vietnam – dann wäre ich an Ohnmacht längst gestorben.
Und das ist es, was die Menschenhasser unter den mächtigen Oligarchen wollen: die Überflüssigen sollen sich verpissen – wie ist egal.
Beim Einsatz von AI/KI ist nicht ihr “Missbrauch” durch Kinder und Jugendliche (Hausaufgabenerledigung, Prüfungsbetrug nach dem Vorbild des Oligarchen Döpfner etc.) das Problem. Sondern ihr Einsatz für Krieg und Profitrate, Massenmord und Massenverdummung. Ja, diese Technik hat längst (gemäss Engeler s.o.) Eigendynamik und faktische Machtausübung entfaltet. Sie ist nicht mehr aus der Wirklichkeit entfernbar. Der politische Kampf um ihre demokratische Kontrolle und ggfls. auszuhandelnde Eindämmung – er sollte endlich beginnen. Ob wir es noch erleben?
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Menschenhass/Selbsthass ist das Leitmotiv des “modernen” Faschismus
Des bekannteste Beispiel für diesen Mechanismus sind die Legionen schwuler Kardinäle und Erzbischöfe, die sich lebenslang im Schwulenhass von niemandem übertreffen lassen wollen. Der allgemeinere und noch gefährlichere Menschenhass funktioniert ganz ähnlich. Der Mensch ist ein fehlerhaftes Wesen. Gerade das macht das Leben interessant und spannend. Aber viele Artgenossen halten diese Art Spannung nicht aus. Wenn sie dabei sehr mächtig sind oder werden, wird es gemeingefährlich.
Muss man so weit gehen wie Norwegens Regierung? Stefan Krempl/heise berichtet:
“Zurück zu Buch und Stift: Norwegen verbannt KI aus Grundschulen – Sinkende Leistungen und Sorge vor Lernverlusten: Die Regierung in Oslo zieht die Reißleine und schränkt generative KI wie ChatGPT oder Claude an Schulen ein.”
Es gibt ein Kinderschutz-Argument, das ich nicht bestreite, sondern bestätige: die Gehirnentwicklung ist bei Kindern weit intensiver als bei Erwachsenen, wobei immer gilt: jede’ Jeck’ is’ anders.
Politische Prozesse orientieren sich aber nicht an Fakten, sondern an Stimmungen, die medienindustriell erzeugt und befeuert werden. Und die gehen dahin, Kinder nicht als Subjekte ernstzunehmen, sondern zu Objekten/Opfern zu reduzieren, um der Erwachsnenwelt, die dazu da ist, Verantwortung zu tragen, von ebendieser Verantwortung zu befreien. Kurz: nicht die Kinder sind das Problem, sondern die Erwachsenen. Nicht die Beherrschten sind das Problem, sondern die Herrscher*innen.
Vielen Erwachsenen erscheint die Anhörung der Kinderkompetenz irrelevant. Zu Unrecht. Wir Alten sind ihnen nciht überlegen, im Gegenteil. Ihre intensivere Gehirnverdrahtung führt zu schnellerer und intelligenterer Aufnahme der Wirklichkeit, wie wir Erwachsene sie ihnen vorgesetzt haben. Mit anderen Worten: von den Kindern können wir noch was lernen. Aber wer will das? Ist das Leben nicht stressig genug? Ja, ist es. Aber das haben nicht die Kinder zu verantworten, sondern “wir”!
Die dafür verantwortlichen Herrscher*innen sind immer weniger die mehr oder weniger gewählten Politiker*innen, sondern die ein oder zwei Hände voll Oligarchen der globalen Mediennetzwerke. Sie nennen sich bisweilen in einem autosuggestiven Slang “Transhumanisten”. Sie sind die Beherrscher der real existierenden “Artificial Intelligence” (AI/KI) im nicht minder real existierenden Kapitalismus.
Mit Letzterem beschäftigt sich ein*e unbekannt bleibende*r Autor*in bei telepolis (dort wurde auf der Startseite aie Autor*inn*enangabe abgeschafft, was sich bei der gegenwärtigen klickfehlerbegübstigenden Hitze beim Text selbst fortgesetzt hat … Strafe für Benutzerfeindlichkeit muss sein 😉 , – im Tagesverlauf hat telepolis den Autorennamen nachgereicht: Robert Schwierkus – aber ich will nicht abschweifen:
“Nils Schniederjann: Muss sich die Linke vom Liberalismus befreien? – Nils Schniederjann hinterfragt im Deutschlandfunk die Linke. Doch diese Analyse zeigt, warum die Abkehr vom Liberalismus ein gefährlicher Irrweg ist.”
Das Thema hatten wir hier und hier schon vor einer Woche. Die Argumentationsführung der*des unbekannten Autor*in/später: Schwierkus ergänzt das gut.
Ich war und bin nie ein Freund von Maschinenstürmerei. Dem technischen Fortschritt der Medizin verdanke ich, dass ich noch am Leben bin. Darum reagierte ich bei dem hier eher unverwandt:
Malte Engeler/taz: “Künstliche Intelligenz: Denken wie das verbreitete Mittelmaß – KI ist unvereinbar mit emanzipierten und freiheitlichen Gesellschaften. Dabei handelt sich nicht um einen Designfehler, sondern sie ist so gedacht.”
Einerseits ja. Andererseits ist der Gute zwei bis fünf Jahrzehnte zu spät dran, oder?
Am ehesten folgen kann ich dem im Wissenschaftsressort vergrabenen aber weiterhin paywallfreien Christian Stöcker/Spiegel:
“Auf Knopfdruck generierte Texte: Warum ich seit KI anders über digitale Technik denke – Politiker prompten Gastbeiträge, Medienunternehmer lassen ihre Meinungsartikel von KI schreiben, Schüler ihre Hausaufgaben. So neu die Technik sein mag: Die kognitive Psychologie weiß längst, was das bewirken wird.”
Ich fasse es am Beispiel meines Überlebens eines Herzinfarktes mal so zusammen: der technische Fortschritt hat den Ärzt*inn*en und dem Pflegepersonal ihre erfolgreiche Arbeit erleichtert. Und das ist es ja, was er soll. Hätte ich jedoch meine Klogänge, inkl. Befreiung meiner nächtlichen Verkabelung, mit einer KI aushandeln müssen, statt mit dem Kardiologen aus Rumänien, der Stationsärztin aus Ghana und der Pflegerin aus Vietnam – dann wäre ich an Ohnmacht längst gestorben.
Und das ist es, was die Menschenhasser unter den mächtigen Oligarchen wollen: die Überflüssigen sollen sich verpissen – wie ist egal.
Beim Einsatz von AI/KI ist nicht ihr “Missbrauch” durch Kinder und Jugendliche (Hausaufgabenerledigung, Prüfungsbetrug nach dem Vorbild des Oligarchen Döpfner etc.) das Problem. Sondern ihr Einsatz für Krieg und Profitrate, Massenmord und Massenverdummung. Ja, diese Technik hat längst (gemäss Engeler s.o.) Eigendynamik und faktische Machtausübung entfaltet. Sie ist nicht mehr aus der Wirklichkeit entfernbar. Der politische Kampf um ihre demokratische Kontrolle und ggfls. auszuhandelnde Eindämmung – er sollte endlich beginnen. Ob wir es noch erleben?
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Die Welt dreht sich weiter. Schauen Sie mal hier:
Wissen Sie noch, wo Uganda liegt? Lange nichts mehr gehört oder gelesen. Despotendiktaturen sind ja noch lange kein Grund für deutsche Medien, irgendwas zu berichten, obwohl, ooohps: Tonny Katende/Jungle World: “Für Kritik an Ugandas Staatsführung bleibt immer weniger Raum: Der Herbst des Autokraten – Ugandas Präsident Yoweri Kaguta Museveni treibt in seiner siebten Amtszeit den autoritären Umbau des Landes voran. Für Oppositionspolitik bleibt immer weniger Spielraum.”
Wenig überraschend: Trump und die Mullahs
Luca Schäfer/telepolis: “Ist der Iran-Deal nur politisches Timing für Washington? – Trump feiert den Frieden, Tel Aviv bombardiert, Teherans Hardliner rufen nach Widerstand. Warum der Deal von Genf ein leeres Versprechen ist.” Etwas viele für diesen Autor typische Konjunktive, aber nicht abwegig.
Die gute Nachricht: die Rente ist sicher
Es sei denn, Sie/sie wählen idiotisch, was leider in Deutschland noch nie auszuschliessen war.
Hans-Böckler-Stiftung: “Neue Analyse des WSI: Faktencheck Rente: Zentrale Finanzierungsdaten haben sich positiver entwickelt als oft behauptet wird”.
Hier die komplette Untersuchung: “Florian Blank: Rentenpolitik und Rentenreformen – Fakten und Argumente. WSI Policy Brief Nr. 98, Juni 2026.”
Die gute Nachricht: Schlappe für Palantir in der Schweiz
Constanze Kurz/netzpolitik: “‘Die Republik’ setzt sich gegen Palantir durch – Palantir kassiert vor einem Handelsgericht in der Schweiz eine Niederlage. Der US-Konzern wollte nach kritischer Berichterstattung der ‘Republik’ eine Gegendarstellung erreichen. Das Gericht urteilte jedoch, dass die Darstellung der Tatsachen weitestgehend korrekt sei.”
Wie hingegen die deutsche Medienpolitik objektiv und im Ergebnis gegenüber den globalen Plattformkonzernen zukreuze kriecht, nach meiner Überzeugung nicht aus Bosheit sondern aus Dummheit, das ergibt sich aus den von Christian Bartels/MDR-Altpapier dargebotenen Fakten: “Das Umsetzungsproblem – Es gibt allerhand gar nicht schlecht formulierte europäische Gesetze gegen schädliche Auswirkungen sogenannter sozialer Medien. Unklar bloß, wer sie wann und wie anwenden sollte – und ob sich überhaupt wer mit den Plattformkonzernen anlegen möchte …”. Dä.
Mein schönster Sieg
Hiernach begann ich meinen Zivildienst in Beuel: Andreas Bohne/Jacobin: “Der Soweto-Aufstand war der Anfang vom Ende der Apartheid – Heute vor 50 Jahren gingen 10.000 Schülerinnen und Schüler in Soweto auf die Straße. Die Polizei erschoss zwei von ihnen innerhalb von Minuten. Doch der Aufstand ließ sich nicht niederknüppeln – er wurde zum Wendepunkt im Kampf gegen die Apartheid.” Ein klitzekleines Bisschen habe ich dazu beigetragen – mein schönster Sieg.
Die schlechte Nachricht: Überwachung in China
Christoph Jehle/telepolis: “Überwachung in China: Wie neue KI-Brillen das Sozialkreditsystem füttern – In Tianjin tragen Polizisten 40 Gramm leichte KI-Brillen, die Gesichter in Millisekunden scannen und direkt mit Datenbanken abgleichen.” In der VR China werden klare Meinungsmehrheiten für dieserart Kontrolle vermutet, weil die Leute sich damit eine gerechte Eindämmung der grassierenden Korruption und Willkür in Staat und Partei erhoffen. Nicht ausgeschlossen, dass “wir” es auch bald so weit bringen …
Wuppertal: verarscht wie bei Stuttgart21/31
Überraschung? Nö. Julian Piepkorn/WDR: “Keine Chance für Schwimmoper Wuppertal – Trickserei bei Olympia-Bewerbung? – Die Bedenken gegen die Wettkampfstätte waren schon lange bekannt, zeigt eine WDR-Recherche. Sie wurden vor dem Bürgerentscheid allerdings nicht öffentlich gemacht. Die Staatskanzlei hält das für ‘üblich’.”
Jürgen Roth/Junge Welt quält sich genauso mit WM-Gucken, wie Roland Appel, schreibt aber noch brutaler und amsüsanter: “WM-Kolumne: Halbfinale – Gras” (nur einige Tage paywallfrei)
Über Martin Böttger:
Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
Sie können dem Autor auch via Fediverse folgen unter: @martin.boettger -
Das sollte jedeR lesen! #Telepolis ist nicht meine bevorzugte Quelle, aber hier werden Bewertungen aus FachMedien zusammengefasst. Heraus kommt : #SpaceX Börsengang ist der größte #Betrug aZ gelungen, in der Dimension einmalig!
via @brighty.bsky.social
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Wo sind eigentlich die daten von „pokémon go“ gelandet?
Alles rund um diese als überwachungswanze konzipierten wischofone ist völlig vergiftet. Es ist einfach nur eine beschissene scheißkultur. Überwachung, enteignung, technikverhinderung, gängelei und halbseidene bis kriminelle machenschaften sind ihre wichtigsten merkmale — neben geräten, die als fabrikneuer müll konzipert sind und nach spätestens zwei jahren im müll landen sollen. Oder noch besser schon nach einem jahr.
Aber das sage ich schon seit rd. zwanzig jahren, und ich werde deshalb für einen „rückständigen technikfeind“ gehalten. Weil ich der meinung bin, dass einem ein gekaufter kompjuter gar nicht gehört, wenn man mit technikverhindernden technischen mitteln daran gehindert wird, selbst darüber zu entscheiden, welche softwäjhr darauf ausgeführt wird. Jetzt haben wir den digitalen feudalismus, der mit solchen bizarren übergriffen vorbereitet wurde. Und immer mehr erstubste bis erzwungene händinutzung im alltag. Und ich vermisse den trost darin, recht gehabt zu haben.
Den pokémon-go-spielern wünsche ich auch weiterhin viel spaß mit ihren taubsis und rattatas. Immer und überall schön datennackt machen, für die wirtschaft und für den totalen drohnenkrieg!
#Datensammlung #Feudalismus20 #Gaming #Handy #Link #MatthiasLindner #Niantic #PokémonGo #Telepolis -
Wo sind eigentlich die daten von „pokémon go“ gelandet?
Alles rund um diese als überwachungswanze konzipierten wischofone ist völlig vergiftet. Es ist einfach nur eine beschissene scheißkultur. Überwachung, enteignung, technikverhinderung, gängelei und halbseidene bis kriminelle machenschaften sind ihre wichtigsten merkmale — neben geräten, die als fabrikneuer müll konzipert sind und nach spätestens zwei jahren im müll landen sollen. Oder noch besser schon nach einem jahr.
Aber das sage ich schon seit rd. zwanzig jahren, und ich werde deshalb für einen „rückständigen technikfeind“ gehalten. Weil ich der meinung bin, dass einem ein gekaufter kompjuter gar nicht gehört, wenn man mit technikverhindernden technischen mitteln daran gehindert wird, selbst darüber zu entscheiden, welche softwäjhr darauf ausgeführt wird. Jetzt haben wir den digitalen feudalismus, der mit solchen bizarren übergriffen vorbereitet wurde. Und immer mehr erstubste bis erzwungene händinutzung im alltag. Und ich vermisse den trost darin, recht gehabt zu haben.
Den pokémon-go-spielern wünsche ich auch weiterhin viel spaß mit ihren taubsis und rattatas. Immer und überall schön datennackt machen, für die wirtschaft und für den totalen drohnenkrieg!
#Datensammlung #Feudalismus20 #Gaming #Handy #Link #MatthiasLindner #Niantic #PokémonGo #Telepolis -
Die EU so: Ab an die front! Morde viel und stirb wie ein mann!
#BerndMüller #EU #Krieg #Link #Männerhass #Russland #Telepolis #Ukraine
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Digitale suhveränität des tages
Hej, scheiß-EU, beschissene! Wenn das „hochsensible daten“ sind, warum liegen die dann überhaupt irgendwo auf rechnern herum, die ein bestandteil des internetzes sind? Das wäre schon an sich eine dumme und strafbarkeitswürdige scheißidee, wenn man so etwas nicht auch noch ausgerechnet in einem überwachungsstaat mit seit jahrzehnten zunehmend totalitären und gewalttätigen zügen täte, der zurzeit von einem narzisstisch gestörten idjoten mit realitätsverlusten und der von ihm ausgewählten rückgratlosen speichelleckerbande regiert wird. Nein, nicht zum ersten mal.
Daten aus den Bereichen Verteidigung, Gesundheit und Justiz sollen künftig nur noch auf „souveränen“ Clouds gespeichert werden – auf Infrastrukturen, die auch bei Handelskonflikten oder Sanktionen nicht einfach abgeschaltet werden können
Wie wäre es mal mit infrastrukturen, die vollständig vom internetz getrennt sind? Oder hat euch der lobbyist ein paar besuche im edelpuff spendiert, und seitdem haltet ihr die „klaut“, also die intransparente und gefährliche speicherung auf den kompjutern anderer leute, für eine richtig gute idee?
Nein, scheiß-EU, so eine verantwortungslosigkeit und fahrlässigkeit wird durch eine „künstliche intelligenz“, die ihr auch noch „entwickeln“ wollt, nicht besser. Was gesundheitsdaten betrifft, gab es gerade den GAU, über den die BRD-presse so schweigt wie Donald Trump möchte, dass über die Epstein-akten geschwiegen wird. Mit tief in die privat- und intimsfäre von menschen hineinragenden datensammlungen, die solchen machenschaften von ärzten und krankenhäuser völlig wehrlos ausgeliefert sind, weil ihr bei der scheiß-EU das so wollt. Reicht euch korrupten EU-arschlöchern ein derartiger vorfall noch nicht? Feinde und gilljotinenfutter seid ihr! Ja, das gilt auch für dich, du kleiner mieser scheißbürokrat und schreibtischtäter, der das für eine handvoll sold alles mitmacht.
Digital first, hochdruck second, bedauern third, fatalismus fourth.
#BerndMüller #Bullshit #Cloud #Datenschutz #EU #Korruption #Link #Telepolis #Verantwortungslosigkeit -
Deutschland: 100.000 Regeln – und niemand fühlt sich frei
26. Mai 2026 Timo Rieg
Immer neue Regeln sollen Konflikte lösen – und machen Demokratie zugleich komplizierter. Warum Freiheit und Gesetzgebung neu verhandelt werden müssen.
Wer in die Freiheit eines anderen eingreifen will, muss dies mit ihm aushandeln. Es verhandeln also nur Anspruchsteller und Betroffene miteinander, so wie das im Zivilrecht üblich ist.
Da viele Wünsche nach Eingriffen in die Freiheit anderer allgegenwärtig sind, immer wieder auftreten und deshalb wohl irgendwie zum menschlichen Zusammenleben gehören, gibt es ein schier unüberschaubares Dickicht an normativen Regeln, also Gesetzen, Verordnungen, Satzungen und dergleichen.
Dagegen ist nichts einzuwenden - wenn zwei Voraussetzungen erfüllt sind. Ersten: Bei der grundsätzlichen Regelung waren "die Betroffenen" eingebunden und konnten ihre (abstrakte) Zustimmung unter den vereinbarten Bedingungen geben. Und zweitens: Individuell darf jeder von einer Grundsatzregel abweichen, soweit sich die Beteiligten eben auf etwas anderes verständigen können.
Betroffene Bürger an Gesetzgebung kaum beteiligt
Der erste Punkt wird in deutschen Gesetzgebungsverfahren zumeist durch Anhörungen in den jeweiligen Parlamentsausschüssen berücksichtigt. Potentiell Betroffene kommen dabei jedoch nicht persönlich, sondern durch Lobbyverbände zu Wort. Ob dabei alle relevanten Positionen berücksichtigt werden, ist im Einzelfall zu prüfen. Angehört werden aber auch regelmäßig Experten, die gerade nicht betroffen sind, sondern von außen auf die Regelung schauen.In der Schweiz ist die Beteiligung wesentlich breiter angelegt, allerdings nur bei Regelungen, die für besonders wichtig erachtet werden. Im sogenannten "Vernehmlassungsverfahren" kann sich nach Artikel 4 VlG jeder einbringen. Einen Anspruch auf Berücksichtigung gibt es freilich nicht.
Mehrheit ist Macht – nicht unbedingt Demokratie
Abweichung von der Norm unzulässig
Der zweite Punkt ist meist nicht vorgesehen. Wenn individuelle Abweichungen möglich sein sollen, wird dies wiederum explizit geregelt, wie beispielsweise eine mögliche "Grunddienstbarkeit" (§ 1018 BGB). Ansonsten aber gelten staatlich oder kommunal aufgestellte Regeln abstrakt – ohne Vertragsfreiheit.Denkt man einmal kurz außerhalb der Dichotomie Staat auf der einen Seite, Bürger auf der anderen Seite, dann sind alle Verkehrsregeln Vereinbarungen der Betroffenen untereinander. Um nicht bei jedem Aufeinandertreffen von zwei Verkehrsteilnehmern ein individuelles Aushandeln zu verlangen (mit der oft schwierigen Frage, wer gerade eigentlich von wem etwas will), einigt man sich auf Grundlagen wie Rechts vor Links, Halt bei roter Ampel etc.
Abstrakte Regeln gelten ausnahmslos
Solche Regeln gelten auch, wenn niemand anwesend ist, der diese Regel für sich beanspruchen möchte. Beispiel Fußgängerampel: Zeigt sie dem Straßenverkehr Rot, muss ein Fahrzeug stehenbleiben, auch wenn weit und breit sonst niemand zugegen ist, wie das Bayerische Oberste Landesgericht (1 ObOWi 58/03) entschieden hat.Über solch abstrakte Regelungen hat zwar schon Kurt Tucholsky 1929 gespottet, doch die Anzahl von immer gültigen Ge- und Verboten hat sich seit seiner Zeit vervielfacht. Allein auf Bundesebene gelten derzeit etwa 100.000 Einzelnormen.
Die trotz aller Proklamationen zum Bürokratieabbau zunehmenden Regelungen führen nicht nur zu einer praktischen Unüberschaubarkeit mit der Folge, dass sich kaum jemand sicher sein kann, stets rechtskonform zu leben, sie sind letztlich auch ein Offenbarungseid der Politik.
Vom Speziellen zum Allgemeinen
Denn wo immer eine neue Spezialregel gesetzt wird, zeigt sich in Wahrheit, dass eine Grundfrage nicht geklärt ist. Der richtige, nämlich an individueller Freiheit orientierte und Willkür vermeidende Weg ist stets, von Detailregelungen zu Grundregeln zu kommen. Wo dies nicht gelingt, drücken sich Gesellschaft oder wenigstens Politiker davor, den Kern zu verhandeln.Die zehn Gebote kamen noch mit dem einen Satz aus: Du sollst (bzw. nach dem Original eher "wirst") nicht töten. Vielleicht müsste man dem noch eine Ausnahme hinzufügen der Art: außer in Notwehr. Aber das deutsche Strafrecht unterscheidet hier zig Fallkonstellationen, und im Kriegsfalle ist ohnehin alles anders.
Die Weigerung, sich auf nachvollziehbare Grundregeln zu verständigen, zeigt aktuell die Diskussion um weitere Detailvorgaben im Sexualstrafrecht. Von Deepfake bis "nur Ja heißt Ja" werden immer neu "Strafbarkeitslücken" ausgemacht, die weitere Einzelnormen verlangen sollen.
Kein Ende neuer Regelungen in Sicht
Bei diesem Weg ist klar: Gut geregelt sein wird das Land nie. Es wird immer weitere Ge- und Verbote brauchen, niemals wird der Punkt kommen, an dem Politiker (und Bürger) sagen: nun ist alles klar, Danke, mehr ist nicht zu tun.Was eben umgekehrt bedeuten muss: bisher sind unsere Regeln ungenügend, trotz bald 80 Jahren bundesrepublikanischem Geschraube an ihnen.
In einer "Demokratie der Freiheit" wären also dringend große Konsultationen angesagt. Bürokratieabbau ist kein Selbstzweck, sondern die logische Folge eindeutiger und konsensfähiger Regelungen.
Groß müssten diese Konsultationen sein, weil von Strafgesetzen alle betroffen sind. Nicht, dass sich jeder als potentiellen Straftäter sehen müsste, aber Urteile ergehen "im Namen des Volkes", mithin muss dieses Volk die entsprechenden Strafnormen grundsätzlich gefordert haben.
Im Zivilrecht sind hingegen längst nicht alle von jeder Regelung potentiell betroffen, doch die Kreise, die miteinander zu verhandeln hätten, wären immer noch sehr groß.
Grundeigentum und Demokratie:
Warum wir über Boden verhandeln müsstenVolksentscheid nicht in Sicht
Doch solche Konsultationen sind bisher nicht vorgesehen. Die Versuche dazu mit Bürgerräten (Pro und Contra diskutiert in drei Teilen) stoßen vor allem bei Konservativen auf Ablehnung. Das Instrument des Volksentscheids gibt es auf Bundesebene in Deutschland nicht - und wird wohl auch nicht kommen (denn es stand schon in verschiedensten Wahlprogrammen).Und eine große zivilgesellschaftliche Debatte ist auch nicht in Sicht, zumal jede Verständigung auf einfache Grundregeln immer auch den Verzicht auf Ausnahmen zu eigenen Gunsten einschließt. Ein übermächtiger Staat wird zwar gerne kritisiert; doch sobald es um die eigenen Pfründen geht, wollen sich viele doch lieber auf eine Detailregelung der Politik berufen, als eigenständig mit dem Nachbarn zu verhandeln.
Vorrang für lokale Regelungen
Einen Ausweg böte eine andere Normenhierarchie, die auf den ersten Blick als Widerspruch zum Vorrang von Grundregeln vor Detailregeln gesehen werden könnte, nämlich nicht von möglichst weit oben, sondern stets von so weit wie möglich unten her etwas zu regeln.Aber vom Ansatz her, dass nur Anspruchsteller und Betroffene miteinander zu verhandeln haben, ist es einfacher und gerechter, lokale Unterschiede zu akzeptieren, als alles mindestens bundesweit, inzwischen ja oft EU-weit gleichermaßen vorzuschreiben.
Das bedeutet noch nicht, dass jedes Dorf, jeder Kiez, jeder Wohnblock machen kann, was er mag, solange er sich darauf geeinigt hat. Denn wo immer Externe Betroffen sind, sind sie eben in die Aushandlung einzubeziehen. Die Rauchgase aus dem heimischen Kamin verbleiben eben nicht vor Ort - der Lärm eines Straßenfestes aber schon.
Vielfalt ist keine Kleinstaaterei
Den Kommunen, vor allem aber auch den Einwohnern selbst hier deutlich mehr Selbstbestimmung zuzugestehen, wäre ein fundamentaler Schritt zu mehr Freiheit. Und auf diesen überschaubaren Ebenen lassen sich Aushandlungen der Betroffenen miteinander auch relativ einfach organisieren."Kleinstaaterei" wird es hier schallen. Dabei möchte doch fast jeder wenigstens hinter seiner Wohnungstür von Vorschriften, die irgendwelche Nicht-Betroffenen kraft ihres Amtes ersonnen haben oder gerade ersinnen, verschont bleiben.
Und eine "Opt-Out"-Erlaubnis wäre ja längst keine Pflicht, überall das Rad neu zu erfinden. Aber es wäre die Chance, Demokratie als Selbstbestimmung deutlich mehr Raum zu geben.
#telepolis #freiheit #regulierung #überregulierung #demokratie #nannystate #nannystatementality
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Deutschland: 100.000 Regeln – und niemand fühlt sich frei
26. Mai 2026 Timo Rieg
Immer neue Regeln sollen Konflikte lösen – und machen Demokratie zugleich komplizierter. Warum Freiheit und Gesetzgebung neu verhandelt werden müssen.
Wer in die Freiheit eines anderen eingreifen will, muss dies mit ihm aushandeln. Es verhandeln also nur Anspruchsteller und Betroffene miteinander, so wie das im Zivilrecht üblich ist.
Da viele Wünsche nach Eingriffen in die Freiheit anderer allgegenwärtig sind, immer wieder auftreten und deshalb wohl irgendwie zum menschlichen Zusammenleben gehören, gibt es ein schier unüberschaubares Dickicht an normativen Regeln, also Gesetzen, Verordnungen, Satzungen und dergleichen.
Dagegen ist nichts einzuwenden - wenn zwei Voraussetzungen erfüllt sind. Ersten: Bei der grundsätzlichen Regelung waren "die Betroffenen" eingebunden und konnten ihre (abstrakte) Zustimmung unter den vereinbarten Bedingungen geben. Und zweitens: Individuell darf jeder von einer Grundsatzregel abweichen, soweit sich die Beteiligten eben auf etwas anderes verständigen können.
Betroffene Bürger an Gesetzgebung kaum beteiligt
Der erste Punkt wird in deutschen Gesetzgebungsverfahren zumeist durch Anhörungen in den jeweiligen Parlamentsausschüssen berücksichtigt. Potentiell Betroffene kommen dabei jedoch nicht persönlich, sondern durch Lobbyverbände zu Wort. Ob dabei alle relevanten Positionen berücksichtigt werden, ist im Einzelfall zu prüfen. Angehört werden aber auch regelmäßig Experten, die gerade nicht betroffen sind, sondern von außen auf die Regelung schauen.In der Schweiz ist die Beteiligung wesentlich breiter angelegt, allerdings nur bei Regelungen, die für besonders wichtig erachtet werden. Im sogenannten "Vernehmlassungsverfahren" kann sich nach Artikel 4 VlG jeder einbringen. Einen Anspruch auf Berücksichtigung gibt es freilich nicht.
Mehrheit ist Macht – nicht unbedingt Demokratie
Abweichung von der Norm unzulässig
Der zweite Punkt ist meist nicht vorgesehen. Wenn individuelle Abweichungen möglich sein sollen, wird dies wiederum explizit geregelt, wie beispielsweise eine mögliche "Grunddienstbarkeit" (§ 1018 BGB). Ansonsten aber gelten staatlich oder kommunal aufgestellte Regeln abstrakt – ohne Vertragsfreiheit.Denkt man einmal kurz außerhalb der Dichotomie Staat auf der einen Seite, Bürger auf der anderen Seite, dann sind alle Verkehrsregeln Vereinbarungen der Betroffenen untereinander. Um nicht bei jedem Aufeinandertreffen von zwei Verkehrsteilnehmern ein individuelles Aushandeln zu verlangen (mit der oft schwierigen Frage, wer gerade eigentlich von wem etwas will), einigt man sich auf Grundlagen wie Rechts vor Links, Halt bei roter Ampel etc.
Abstrakte Regeln gelten ausnahmslos
Solche Regeln gelten auch, wenn niemand anwesend ist, der diese Regel für sich beanspruchen möchte. Beispiel Fußgängerampel: Zeigt sie dem Straßenverkehr Rot, muss ein Fahrzeug stehenbleiben, auch wenn weit und breit sonst niemand zugegen ist, wie das Bayerische Oberste Landesgericht (1 ObOWi 58/03) entschieden hat.Über solch abstrakte Regelungen hat zwar schon Kurt Tucholsky 1929 gespottet, doch die Anzahl von immer gültigen Ge- und Verboten hat sich seit seiner Zeit vervielfacht. Allein auf Bundesebene gelten derzeit etwa 100.000 Einzelnormen.
Die trotz aller Proklamationen zum Bürokratieabbau zunehmenden Regelungen führen nicht nur zu einer praktischen Unüberschaubarkeit mit der Folge, dass sich kaum jemand sicher sein kann, stets rechtskonform zu leben, sie sind letztlich auch ein Offenbarungseid der Politik.
Vom Speziellen zum Allgemeinen
Denn wo immer eine neue Spezialregel gesetzt wird, zeigt sich in Wahrheit, dass eine Grundfrage nicht geklärt ist. Der richtige, nämlich an individueller Freiheit orientierte und Willkür vermeidende Weg ist stets, von Detailregelungen zu Grundregeln zu kommen. Wo dies nicht gelingt, drücken sich Gesellschaft oder wenigstens Politiker davor, den Kern zu verhandeln.Die zehn Gebote kamen noch mit dem einen Satz aus: Du sollst (bzw. nach dem Original eher "wirst") nicht töten. Vielleicht müsste man dem noch eine Ausnahme hinzufügen der Art: außer in Notwehr. Aber das deutsche Strafrecht unterscheidet hier zig Fallkonstellationen, und im Kriegsfalle ist ohnehin alles anders.
Die Weigerung, sich auf nachvollziehbare Grundregeln zu verständigen, zeigt aktuell die Diskussion um weitere Detailvorgaben im Sexualstrafrecht. Von Deepfake bis "nur Ja heißt Ja" werden immer neu "Strafbarkeitslücken" ausgemacht, die weitere Einzelnormen verlangen sollen.
Kein Ende neuer Regelungen in Sicht
Bei diesem Weg ist klar: Gut geregelt sein wird das Land nie. Es wird immer weitere Ge- und Verbote brauchen, niemals wird der Punkt kommen, an dem Politiker (und Bürger) sagen: nun ist alles klar, Danke, mehr ist nicht zu tun.Was eben umgekehrt bedeuten muss: bisher sind unsere Regeln ungenügend, trotz bald 80 Jahren bundesrepublikanischem Geschraube an ihnen.
In einer "Demokratie der Freiheit" wären also dringend große Konsultationen angesagt. Bürokratieabbau ist kein Selbstzweck, sondern die logische Folge eindeutiger und konsensfähiger Regelungen.
Groß müssten diese Konsultationen sein, weil von Strafgesetzen alle betroffen sind. Nicht, dass sich jeder als potentiellen Straftäter sehen müsste, aber Urteile ergehen "im Namen des Volkes", mithin muss dieses Volk die entsprechenden Strafnormen grundsätzlich gefordert haben.
Im Zivilrecht sind hingegen längst nicht alle von jeder Regelung potentiell betroffen, doch die Kreise, die miteinander zu verhandeln hätten, wären immer noch sehr groß.
Grundeigentum und Demokratie:
Warum wir über Boden verhandeln müsstenVolksentscheid nicht in Sicht
Doch solche Konsultationen sind bisher nicht vorgesehen. Die Versuche dazu mit Bürgerräten (Pro und Contra diskutiert in drei Teilen) stoßen vor allem bei Konservativen auf Ablehnung. Das Instrument des Volksentscheids gibt es auf Bundesebene in Deutschland nicht - und wird wohl auch nicht kommen (denn es stand schon in verschiedensten Wahlprogrammen).Und eine große zivilgesellschaftliche Debatte ist auch nicht in Sicht, zumal jede Verständigung auf einfache Grundregeln immer auch den Verzicht auf Ausnahmen zu eigenen Gunsten einschließt. Ein übermächtiger Staat wird zwar gerne kritisiert; doch sobald es um die eigenen Pfründen geht, wollen sich viele doch lieber auf eine Detailregelung der Politik berufen, als eigenständig mit dem Nachbarn zu verhandeln.
Vorrang für lokale Regelungen
Einen Ausweg böte eine andere Normenhierarchie, die auf den ersten Blick als Widerspruch zum Vorrang von Grundregeln vor Detailregeln gesehen werden könnte, nämlich nicht von möglichst weit oben, sondern stets von so weit wie möglich unten her etwas zu regeln.Aber vom Ansatz her, dass nur Anspruchsteller und Betroffene miteinander zu verhandeln haben, ist es einfacher und gerechter, lokale Unterschiede zu akzeptieren, als alles mindestens bundesweit, inzwischen ja oft EU-weit gleichermaßen vorzuschreiben.
Das bedeutet noch nicht, dass jedes Dorf, jeder Kiez, jeder Wohnblock machen kann, was er mag, solange er sich darauf geeinigt hat. Denn wo immer Externe Betroffen sind, sind sie eben in die Aushandlung einzubeziehen. Die Rauchgase aus dem heimischen Kamin verbleiben eben nicht vor Ort - der Lärm eines Straßenfestes aber schon.
Vielfalt ist keine Kleinstaaterei
Den Kommunen, vor allem aber auch den Einwohnern selbst hier deutlich mehr Selbstbestimmung zuzugestehen, wäre ein fundamentaler Schritt zu mehr Freiheit. Und auf diesen überschaubaren Ebenen lassen sich Aushandlungen der Betroffenen miteinander auch relativ einfach organisieren."Kleinstaaterei" wird es hier schallen. Dabei möchte doch fast jeder wenigstens hinter seiner Wohnungstür von Vorschriften, die irgendwelche Nicht-Betroffenen kraft ihres Amtes ersonnen haben oder gerade ersinnen, verschont bleiben.
Und eine "Opt-Out"-Erlaubnis wäre ja längst keine Pflicht, überall das Rad neu zu erfinden. Aber es wäre die Chance, Demokratie als Selbstbestimmung deutlich mehr Raum zu geben.
#telepolis #freiheit #regulierung #überregulierung #demokratie #nannystate #nannystatementality
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“Intelligence” meint Geheimdienste – nicht Intelligenz
Mein guter Journalistenfreund Andreas v. Westphalen/telepolis hat wieder einen intelligenten Menschen gefunden. Der heisst Joachim Bauer, kannte ich bisher nicht, und ist Neurowissenschaftler. Der stellt eine Behauptung auf, die ich kaum glauben mag.
“In Silicon Valley herrscht eine profunde Unkenntnis über die wirklichen Verhältnisse in der menschlichen Biologie. Das Silicon Valley glaubt, dass der menschliche Körper eine Maschine sei und dass alles, was sich im menschlichen Körper abspielt, im Grunde auf Informationstechnologie basiert.”
Das gesamte Interview ist so überschrieben: “Der große Irrtum der KI-Eliten – Neurowissenschaftler Joachim Bauer erklärt im Interview, warum KI kein Bewusstsein entwickeln kann — und soziale Medien menschliche Bedürfnisse ausbeuten.”
Nach Ansicht des Professors, da stimme ich überein, ist ein entscheidendes Feld der Überlegenheit des Menschen gegenüber der KI die Kunst! Darum ist die Übersetzung von “Artificial Intelligence” (zum zweiten Wort s.o.) in “Künstliche” irreführend. Die Übersetzungsoption “erkünstelt, gekünstelt, erheuchelt, unwirklich, unecht, unwahr, gemacht, vorgetäuscht, erdichtet, falsch” gefällt mir weit besser.
Aber ja nee, is klar … sind die im Silicon Valley wirklich so blöd wie sie reich sind? Diese Vorstellung fällt mir schwer. Obwohl … lesen Sie mal hier, welchen Müll mann Leuten verkaufen kann, in hochentwickelten, reichen Ländern!
Eva C. Schweitzer aus New York/overton: “Der fake Woody Allen und seine Bewunderer – Derzeit läuft überall auf Facebook, und wohl auch anderswo, ein Text herum, der angeblich von Woody Allen stammen soll, dem berühmten, sehr zurückgezogen lebenden, 90-jährigen jüdisch-amerikanischen Filmemacher”.
Ob sie in New York das verfolgen? Ist nicht nur weit weg, sondern auch zu klein – dort haben sie andere Sorgen.
Über Martin Böttger:
Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
Sie können dem Autor auch via Fediverse folgen unter: @martin.boettger -
“Intelligence” meint Geheimdienste – nicht Intelligenz
Mein guter Journalistenfreund Andreas v. Westphalen/telepolis hat wieder einen intelligenten Menschen gefunden. Der heisst Joachim Bauer, kannte ich bisher nicht, und ist Neurowissenschaftler. Der stellt eine Behauptung auf, die ich kaum glauben mag.
“In Silicon Valley herrscht eine profunde Unkenntnis über die wirklichen Verhältnisse in der menschlichen Biologie. Das Silicon Valley glaubt, dass der menschliche Körper eine Maschine sei und dass alles, was sich im menschlichen Körper abspielt, im Grunde auf Informationstechnologie basiert.”
Das gesamte Interview ist so überschrieben: “Der große Irrtum der KI-Eliten – Neurowissenschaftler Joachim Bauer erklärt im Interview, warum KI kein Bewusstsein entwickeln kann — und soziale Medien menschliche Bedürfnisse ausbeuten.”
Nach Ansicht des Professors, da stimme ich überein, ist ein entscheidendes Feld der Überlegenheit des Menschen gegenüber der KI die Kunst! Darum ist die Übersetzung von “Artificial Intelligence” (zum zweiten Wort s.o.) in “Künstliche” irreführend. Die Übersetzungsoption “erkünstelt, gekünstelt, erheuchelt, unwirklich, unecht, unwahr, gemacht, vorgetäuscht, erdichtet, falsch” gefällt mir weit besser.
Aber ja nee, is klar … sind die im Silicon Valley wirklich so blöd wie sie reich sind? Diese Vorstellung fällt mir schwer. Obwohl … lesen Sie mal hier, welchen Müll mann Leuten verkaufen kann, in hochentwickelten, reichen Ländern!
Eva C. Schweitzer aus New York/overton: “Der fake Woody Allen und seine Bewunderer – Derzeit läuft überall auf Facebook, und wohl auch anderswo, ein Text herum, der angeblich von Woody Allen stammen soll, dem berühmten, sehr zurückgezogen lebenden, 90-jährigen jüdisch-amerikanischen Filmemacher”.
Ob sie in New York das verfolgen? Ist nicht nur weit weg, sondern auch zu klein – dort haben sie andere Sorgen.
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Zahlenspiel des tages
Christoph Jehle will uns in der telepolis erzählen, dass die syfilis gar machtvoll zurückkommt (sie war niemals weg, es gibt nur wirksame antibiotika), erklärt in der übelschrift (na, KI-gnobbelmatsch?) einen davon, dass sex eine epidemie sei, also eine sich ausbreitende krankheit, und er hat eine menge lustiger zahlen, um sein tintengeklexe zu untermauern. Leider kann er zahlen nur aufschreiben und nicht verstehen, und dann entsteht so etwas:
Die höchsten Inzidenzen wurden im vergangenen Jahr demzufolge in Berlin (knapp 36 Fälle pro 100.000 Einwohner) und Hamburg (knapp 30 Fälle pro 100.000 Einwohner) registriert […] Daneben wurden hohe Inzidenzen auch in Köln (42,9), München (38,9), Nürnberg (29,2), Frankfurt am Main (27,8) und Düsseldorf (25,5) registriert
[Anders, als die gekennzeichnete auslassung vermuten lässt, liegen diese textfragmente nicht weit auseinander, sondern stehen so gut wie nacheinander.]
Merken wir uns: der höchste wert für die inzidenz in einer stadt der BRD liegt so um die 36, aber 42,9 und 38,9 sind auch recht hohe zahlen. Aber nicht die höchsten!!1! Die höchsten hat das reichshauptslum. Um hier den fehler zu sehen, muss man nicht einmal so abstrakte begriffe wie „geordneter körper“ gehört haben, es reicht völlig, wenn man kein grundschulabbrecher ist. 🤭️
Ich habe bei dem ganzen artikel in seiner gnadenlosen weitschwafeligkeit übrigens einen nicht mehr abzuschüttelnden gnobbelmatsch-verdacht. Müsst ihr wissen: angelernte neuronale netzwerke sind der „neue jornalismus“, jetzt noch billiger, schneller, wortreicher und falscher. Und dieser „neue jornalismus“ kann genau so wenig rechnen oder völlig offensichtliche fehler in zahlen aus unterschiedlichen abgeschriebenen kwellen erkennen wie der alte jornalismus. Hier hätte man nicht einmal rechnen müssen, es hätte ein größenvergleich gereicht. Ich sags ja: grundschule. Anforderungen für zehnjährige. Wer daran scheitert, wird nicht mehr wirt — es kann sich ja auch kaum noch jemand das saufen in der kneipe leisten — sondern contentindustrieller jornalist.
Man kann natürlich auch einfach einen text aus den gnobbelmatschgenerator in das redakzjonssyste kopieren und veröffentlichen. Hauptsache, die werbeplätze können vermarktet werden, der rest ist scheißegal.
Aber gut, die telepolis ist ja schon lange im niedergang… 😐️
#contentindustrie #Fail #Gnobbelmatsch #Link #MathematischerAnalphabetismus #Syphilis #Telepolis #Zahlenspiel -
Qualitätsjournalismus, deutscher
“Lieber zwei als eine KI”
Einer der bestbezahlten deutschen Medienmanager in öffentlichen Anstalten, der langjährige Tagesschau-Chef (2003-19), Kai Gniffke, heute Intendant des SWR und Mörder der “Eisenbahnromantik”, wollte mal wieder öffentlich bemerkt werden. Die Katholiken von der gleichnamigen Nachrichtenagentur versuchen damit Abos zu werben. Wandern wir also kurz digital in der Deutschen liebstes Auswanderungsland Schweiz rüber, wo der gleiche Inhalt frei zugänglich ist:
“Kai Gniffke fordert ein Ende des Empörungsjournalismus – Die digitale Welt verändert auch die Kriterien für Qualitätsjournalismus. Ein Gespräch mit dem SWR-Intendanten und ehemaligen ARD-aktuell-Chef über Journalismus, Haltung und Technikfröhlichkeit.”
Da ist eigentlich alles drin, was Christiane Voges/telepolis auf die Palme bringt, und mich auch:
“Der neue Mediengehorsam: SWR-Intendant erklärt, wer keine Stimme verdient – ARD-Topfunktionär Kai Gniffke fordert Qualität statt Empörung und mehr KI. Über technokratische Kontrolle, Diskursverengung und Leitmedien.”
Ich hätte das Zeug garnicht bemerkt, wenn sich Frau Voges nicht so aufgeregt hätte. Viel mehr verärgert mich, was dieser Gniffke in seinem langen Chefsein in der Tagesschau angerichtet hat. Nur die Älteren, so alt oder älter als ich, werden sich noch an Dieter Gütt erinnern, der die Freiheit der Tagesschau-Redaktion noch kämpferisch verteidigt hatte. Er beging 1990 Selbstmord. Der kürzlich hier schon erwähnte Horst Königstein liess über ihn einen eigenen Film produzieren, den Sie in der ARD-Mediathek vergeblich suchen werden. Der CSU-Gesandte Edmund Gruber (1981-88) folgte ihm nach, stiess aber (noch) auf kämpferischen Widerstand der Redaktion. Er konnte weder die Tagesschau noch in den folgenden vier Jahren bis 1992 den Deutschlandfunk zerstören. Zu dieser Zeit bewies der Journalismus noch Selbstheilungskräfte. Die, soweit sie in der ARD existierten, hat erst Gniffke wirkungsvoll zerstört.
2018 profilierte sich Gniffke damit, dass er mit der AfD redete. Wem hat es mehr genützt? Ihm oder denen? Bei ihm führte es zu einem Jahresgehalt von knapp 400.000, bei der AfD zu verdoppelten Umfragewerten.
Über die AfD wird immer und überall gesprochen. Wer kennt Gniffke? Das gefällt ihm sicher nicht. Darum das bescheuerte Interview mit den Katholiken.
Datenersatz für intellektuelle Leere
Was Gniffke und seine Gesinnungsfreund*inn*e*n in den öffentlichen Anstalten an Politik und der real existierenden Gesellschaft nicht verstehen, das erklärt der Österreicher Gabriel Kuhn/Junge Welt am Beispiel des Fussballs und eines missglückten Buches über ihn (Einschub: der Bundestrainer zählt eher zu denen, die an die dort niedergelegte Datenwahrheit ganz fest glauben):
“Sportliteratur: Die Rache der Nerds – Wie die Zahlen helfen, den Fußball zu analysieren oder auch nicht: Tobias Escher schreibt »Die Zukunft des Fußballs«”.
Diesen klugen Text wird die Junge Welt in Kürze in ihrem Paywallarchiv versenken (= linksradikaler Qualitätsjournalismus).
Wo soll das alles enden?
Es endet nie.
Die derzeitigen Steuerleute in Parteien, Länderregierungen und Anstalten wollen ganz offenbar, der AfD vorauseilend, dahin, wo die USA schon sind – ein altes BRD-deutsches “bewährtes” Bewegungsgesetz der Nachkriegszeit.
Klaus Raab/MDR-Altpapier: “Wie geht es weiter mit Stephen Colbert? – In den USA geht der Late-Night-Host in dieser Woche zum letzten Mal auf Sendung. Sein Sender ist vor dem Präsidenten eingeknickt. Es würde in die mediale Gegenwart passen, wenn er allein weitermachte.”
Hierzulande wird ja ein Kerl, dessen Name mir einfach nicht einfallen will, der mit einem fetten ARD-Vertrag (RBB) ausgestattet ist, und das Publikum mit Jammerei, was er angeblich alles nicht mehr sagen darf, belästigt, für einen Kabarettisten gehalten.
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Ein Wind weht durch die asozialen Netzwerke und die nur noch wenig unterscheidbaren sonstigen Medien. Und ausnahmsweise, fast schon sensationellerweise wurde diese Agenda von den drei Parteien SPD, Grüne und Linke gemeinsam und gleichzeitig gesetzt. Wo wären wir jetzt, wenn sie das schon getan hätten, als sie noch eine Mehrheit im Parlament hatten? Vergossene Milch. Gegen das Netzwerk des faschistoiden Oligarchen Musk konnten sie sich einigen. Und kassieren nicht wenig Gegenwind von den Rechten. Und den Dummen. Nicht alle sind beides. Leider.
Antonia Groß/MDR-Altpapier ist beides nicht: “X oder: Das Geschäft mit der Empörung – Drei Parteien verkünden, dass sie die Plattform X nicht weiter nutzen. Nachrichtenmedien berichten mehr über die Empörung, als über die Motivation für diesen Schritt. Genau das ist das Geschäftsmodell des Unternehmens.”
Ebenfalls weder dumm noch rechts, aber empört, ist der alte Knut Mellenthin/Junge Welt, der eine sehr informative Ziwchenbilanz des angeblich längst beendeten Krieges der USA und Israels gegen den Iran – und der wiederum gegen die anderen Anrainer des Persischen Golfs – zieht. Lesen Sie schnell, die Junge Welt wird das in ihrem Paywallarchiv beerdigen: “Eine gewaltige Übermacht – Die USA und Israel haben dem Iran empfindliche Schläge versetzt. Dennoch gibt es Probleme mit dem Nachschub von Raketen und mit Teherans Drohnenangriffen. Eine vorläufige Bilanz des Krieges im Nahen Osten”.
Kommen beim Bundeskanzler etwa dumm und rechts zusammen? Das ist umstritten. Nicht umstritten, jedenfalls unter Demoskop*inn*en ist das: Bernd Müller/telepolis macht es jetzt so eitel wie sein Amtsvorgänger: “Friedrich Merz – der unbeliebteste Kanzler der Welt – Selbst Olaf Scholz war beliebter. Nach einem Jahr im Amt ist Friedrich Merz laut Umfragen der unpopulärste Regierungschef weltweit. Ein Leitartikel.” Die Junge Welt findet es witzig, eine Spiegel-Schlagzeile von Merz so abzuwandeln: »Kein Wähler vor ihm hat so etwas ertragen müssen«. Wer darüber lachen kann, hat es gut.
Alternative?
Jacobin veröffentlicht eine Rede seines US-Gründers Bhaskar Sunkara: “Etwas Sozialismus im Kapitalismus ist nicht genug – Sozialismus darf nicht lediglich bedeuten, den Kapitalismus gerechter zu gestalten. Er muss auf eine Gesellschaft abzielen, in der das Überleben nicht mehr vom Markt abhängt – und in der sich die Demokratie endlich auch auf die Wirtschaft erstreckt.”
Meine Lieblings-Zwischenüberschrift ist diese: “Vielmehr geht es um eine Ausweitung von Freizeit, Sicherheit und Lebenszeit außerhalb der Produktion.” Da finde ich mich wieder 😉
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Eitelkeit führt hinter die Fichte
Ein Chomsky-Verteidiger kann seinen Furor so wenig zügeln, wie die Verurteiler*innen
So ähnlich hatte ich mir die Konstellation schon gedacht, ohne mich vertieft damit beschäftigt zu haben. Die Epstein-Chomsky-Verbindung habe ich hier nur einmal behandelt. Weil ich Respekt vor dem politischen Intellektuellen Chomsky hatte und habe, aber mich nie zu seinen Jüngern und Verehrer*inne*n gezählt habe. Hier also die etwas fanatisch geratene Verteidigungsschrift:
David Goeßmann/telepolis: “Warum Linke bereit sind, Noam Chomsky in die Epstein-Hölle zu verbannen – Engste Weggefährten lassen den 97-jährigen Chomsky fallen – dabei hält die Empörung über seine Epstein-Kontakte einer Faktenprüfung kaum stand.”
Wie immer wird auch hier ein Popanz namens “die Linke” konstruiert, auf eine faktenstarke Definition, wo und wie die im wahren politischen Leben als Kollektiv existiert, aber bewusst verzichtet, weil sonst die Statik des Textes schnell zusammenfällt. Übrig bleibt dann eine Busspredigt an ein paar Individuen, die vom Autor nicht minder an die Wand genagelt werden, wie es diese mit Chomsky getan haben.
Diese Art des Disputierens ist eben selbst ein Produkt des hegemonialen Neoliberalismus – jede*r kämpft für sich selbst (als “Marke”!) gegen alle andern. Denn sonst wäre ja Verhandlungs- und Kompromissbereitschaft nötig. Differenzierung clickt nicht.
Als Tatsachen bleiben übrig: Chomsky war, wie seine Gattin schon ausgeführt hat, der Figur Epstein gegenüber zu naiv und leichtgläubig, hat sich von ihm reinlegen lassen. Dazu gehören immer mindestens zwei. Und Chomsky hat sich von der gesellschaftlich relevanten #metoo-Bewegung abhängen lassen; er hat ihre gesellschaftliche Basis und Kraft so unterschätzt, wie er es gegenüber Epstein getan hat. In meinen Augen in seinem reifen Alter verzeihlich. Ich erinnere hieran.
It’s the system, stupid!
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Iran, Sachsen-Anhalt, SPD, Autoindustrie – alle bedroht
Benjamin Roth/telepolis interviewt den hier schon erwähnten Saman Mahdevar: “‘Kriegskritische Stimmen aus dem Iran sind häufig komplexer’ – Über die Auswirkungen des Kriegs gegen den Iran, die Verzerrungen der deutschen Berichterstattung und die Lage vor Ort.” Das mit der “Komplexität” ist bekanntlich auch hierzulande ein komplexes Problem, bis in die Regierungsspitze.
Der Kern von Mahdevars kluger Botschaft lautet: “Autoritäre Herrschaft entzieht den Menschen die Möglichkeit, über ihr eigenes Leben und ihre politische Ordnung zu bestimmen. Krieg tut etwas sehr Ähnliches von außen: Er zerstört die materiellen und sozialen Grundlagen, die notwendig sind, um kollektiv handeln zu können.”
Ein Zwergstaat von der Grösse Hamburgs (oder zwei Saarlands)
Diese Erkenntnis ist noch nicht bis ins deutsche Sachsen-Anhalt vorgedrungen. Das liegt gewiss auch, aber nicht nur an den Lehrern. Ein Lehrer, Wolfram Janzen, bemüht sich an gleicher Stelle vor der AfD zu warnen: “Was die AfD für Sachsen-Anhalt plant – und warum kaum jemand darüber spricht – Die AfD könnte in Sachsen-Anhalt erstmals allein regieren. Ihr 138-seitiges Programm enthüllt, was das konkret bedeuten würde.”
Ich persönlich finde es bedenklich, wenn es ein Lehrer nicht kürzer und prägnanter schafft. Das macht den Widerstand gegen Rechts nicht stärker, leider. Unter den geschilderten Umständen fände ich “ein ‘politisch souveränes’ Sachsen-Anhalt” gar keine so schlechte Idee. Spätestens, wenn es den MDR-Staatsvertrag kündigt, könnten wir daraus ein deutsches Lesotho machen; an Polen übergeben wird scheitern, an Russland dürfte nicht durchsetzbar sein. Die durchrasenden ICEs müssten u.U. umgeleitet werden, Hamburg-Berlin wird doch gerade schon saniert.
Verschwindende Sozialdemokratie
Bei der SPD sieht es noch schlimmer aus, als in Sachsen-Anhalt. Sie droht zu verschwinden. Und das, obwohl es in ihren Reihen kluge, sogar bezahlte, Leute gibt, wie z.B. Henrik Meyer/ipg-Journal: “Sind sie noch zu retten? – In Mitteleuropa verschwindet eine sozialdemokratische Partei nach der anderen von der Landkarte. In Westeuropa könnte ein ähnliches Schicksal drohen.”
Die amtierende Partei- und Fraktionsführung hat sicher gar keine Zeit mehr, das zu lesen. Geschweige denn das.
Fahrende Bunker und Weihnachtsbäume auf Rädern
Paolo Tumminelli kannte ich bisher nicht. Dabei sitzt er hier um die Ecke im nahegelegenen Dorf Köln (nahegelegen mit dem Fahrrad, mit der Bahn eher schon eine Fernreise). Der Mann hat bei der FAZ-Paywall eine anregende Geschichte der deutschen Autokultur von nachm Krieg bis heute abgeliefert.
“Design von Autos: Wo die deutsche Automobilindustrie falsch abgebogen ist – Arroganz und Ignoranz statt Leidenschaft: Wer braucht noch die Designs der deutschen Automobilindustrie? Die Fehleranalyse eines Design-Professors.”
Die FAZ gibt online eine “Lesezeit 13 min.” an. Die könnten kurzweiliger nicht sein. Ein Professor, der sehr gut schreiben kann. Ein Kollege von ihm war sehr amüsiert, dass er nun als Rentner kritisch geworden sei. Es ist nie zu spät 😉
Ich habe mir den Text gesichert, und stelle ihn gerne auf individuelle Anfrage und nur zum persönlichen Gebrauch – ich will ja keine Gesetze brechen, die FAZ hat teure Anwälte – zum Mitlesen zur Verfügung.
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Das (digitale) Entertainment-Business ruiniert menschliche Zugewandtheit, Freundlichkeit und Gesundheit
Die geheimen Vorzüge von Olaf Scholz treten langsam zutage. Wenn Sie den heutigen Bundeskanzler und seinen Vorgänger vergleichen: war Olafs Schweigen nicht eine Wohltat? Und vielleicht weil sein Nicht-Erklären seiner Politik ein Akt innerer Verzweiflung? Als Juso hatte er noch versucht, der Öffentlichkeit den staatsmonopolistischen Kapitalismus begreiflich zu machen. Und war daran, wie fast alle, die es versuchten, fundamental gescheitert. Olaf Scholz war und ist ein lernendes System. Das würde ich bei Friedrich Merz anzweifeln. Und bei den IT-Multimiardären der Gegenwart erst recht.
Ausser offenbar der Apple-Konzern. Ben Schwan/heise berichtet intensiv, und das lässt mich schon seit längerem aufmerken: “Apples KI-Strategie: Spielt Tim Cook ‘3D-Schach’? – Abermilliarden setzen Firmen wie Google, Meta oder Microsoft in Hyperscaler, während Apple extrem knausrig ist. Ist Tim Cooks Zurückhaltung klug?”
Sicher ist: die KI-Blase wird platzen. Eines Tages. Aber niemand weiss, wann der kommt. Auch Apple nicht. Es ist Poker. Glücksspiel. Wenn es so weit ist, haben die Multimilliardäre ihre Schäfchen selbstverständlich ins Trockene gebracht. Sie sichern sich und ihren privaten Reichtum ab, zur Not in Bunkern in Neuseeland. Auslöffeln werden das ihre Lohnabhöngigen. Und die Steuerzahler*innen.
Sie wissen ja: nur die Doofen zahlen noch Steuern. Weil ein Freund derzeit mit einem neugegründeten Fahrrad-Reinigungsservice in Aufträgen erstickt, fragte mich eine Freundin gestern, ob er “schon Milliardär” sei. Nein, versicherte ich. Sein erster Fehler war schon, es mit Arbeiten zu versuchen.
Die Macht über die Art unseres Zusammenlebens üben die trumphörigen Oligarchen schon lange aus. Und haben nicht die Absicht, damit aufzuhören. Die in China und Russland übrigens auch nicht. Kürzlich schrieb der befreundete Kollege Andreas v. Westphalen/telepolis das:
“Die überlebenswichtige Kraft der Freundlichkeit – Ein einfaches Gespräch mit einem Unbekannten verhinderte einen Terroranschlag. Was das über die Kraft der Freundlichkeit verrät.”
Wo mag sie also hin sein, wenn ihre evolutionäre Überlegenheit doch so klar zutage tritt? Eine der erfolgreichsten und berühmtesten Medienmacherinnen dieses jungen Jahrhunderts vermittelt in ihren neu erschienenen Memoiren eine Ahnung davon und Carolina Schwarz/taz gelang dazu eine abgewogen kritische Rezension:
“Lena Dunhams Memoir ‘Famesick’: Über den Hass erzählen – Lena Dunham möchte vieles sein und wird doch immer festgelegt und für vermeintliche Eindeutigkeiten gehasst. Ist sie eine schlechte Feministin?”
Der herausgebende Verlag gehört dem deutschen Bertelsmann-Konzern. Wenn Sie nach einer deutschen Fassung suchen, fragen Sie in Güterloh. Übersetzer*innen sind ja sooo teuer …
Mrs. Dunhams TV-/Streaming-Serie “Girls” habe ich seinerzeit auf ZDFneo mit Interesse gesehen. Auf jeden Fall viel näher am wahren Leben dran, als dieser “Sex and the City”-Quark. Aber für mich als mitteleuropäischer Hetero-Mann irgendwann auch ermüdend. Absehbar war für mich, was Mrs. Dunham nun schreibt: Ruhm, Macht und Geld haben sie nicht glücklich gemacht. Sondern krank. Sehr krank.
Immerhin konnte sie sich mit ihrem hoffentlich angehäuften Vermögen die Patientinnen-Teilnahme am US-Gesundheitssystem hoffentlich leisten. Es ist das System. It’s the economy, stupid!
Hätte ich mit meinem Infarkt vor einem Jahr in den USA überlebt? Wahrscheinlich ja. Aber ich wäre jetzt bankrott. Das ist es, was unser Bundeskanzler anstrebt. Er wird scheitern. Wie auch immer.
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Wie konnte das passieren? Myrte Palatini/Jungle World: “Der französische Manager Bruno Lafont hat Jihadisten in Syrien finanziert: Hauptsache Profit – Das französische Baustoffunternehmen Lafarge bezahlte dem »Islamischen Staat« und anderen Jihadisten in Syrien lieber Geld, statt auf Gewinn zu verzichten. Nun verurteilte ein Gericht den ehemaligen Konzernchef zu sechs Jahren Gefängnis.” Mehr zu Lafarge bei Wikipedia.
Der böse Straftäter hat sich offenbar nicht ausreichend mit seiner gutherzigen Regierung abgestimmt. Denn völlig abgeneigt ist die seinem Vorgehen nicht, wie sich aktuell in Mali zeigt. Aus Paris berichtet Bernard Schmid/Junge Welt, der häufig auch in der Jungle World und langjährig bei telepolis schrieb: “Bamako unter Feuer – Mali: Tuareg-Separatisten und Dschihadisten starten koordinierte Offensive gegen die Zentralregierung”. Dieser Bericht verschwindet in einigen Tagen im Paywallarchiv der Jungen Welt.
Das Beispiel Sahel zeigt, dass Frankreichs Neokolonialist*inn*en, und nicht nur die, schon lange studiert haben und bedenkenlos zur Anwendung bringen, was Lars Lange/telepolis hier anschaulich beschreibt: “Anarchie als Strategie: Die neue Logik des Krieges – Krieg ohne Zentrum: Drohnen, Mosaike, Code. Asymmetrische Kriegsführung formt neue Logik. Doch wer kämpft, wenn niemand mehr Befehle gibt? Eine Einschätzung.” Der Autor zeigt, dass in der asymmetrischen Kriegsführung die Grenzen zwischen Staaten, Regierungen und Terrororganisationen verschwimmen. Sie gehen mitunter fliessend ineinander über. Wer ist Terrorregime? Und wer nicht? Da hatte der böse Monsieur Lafont (s.o.) wohl etwas die Übersicht verloren … Mutmasslich halten sich Zementkonzerne angesichts der demagogisch grassierenden Parole “Bauen, bauen, bauen …” und der in jeder kapitalistisch strukturierten Kommune grassierenden “Abreissen-und-neu-bauen”-Epidemie – Bonner*innen wissen, was ich meine – für die Herrscher der Welt und unverwundbar. Sie sind es nicht.
Das sind ein paar Einführungsleseminuten für Anfänger*innen. Militärs, die noch ihre Sinne beisammen haben, auch professionell damit beschäftigten Politiker*inne*n ist das schon lange nicht mehr neu. Aber wieviele von denen haben ihre Sinne noch beisammen? Das fragt mit einigem Recht Hans-Peter Waldrich/overton: “Trump und der Zerfall rationaler Politik – Trumps mentale Erkrankung und die Logik des Populismus.”
Alles richtig beobachtet. Es wird von mir persönlich und vielen meiner Freund*inn*e*n geteilt. Ist aber leider vollständig befreit von strategischen Konsequenzen und politischen Handlungsideen. Also – “was unten rauskommt” – am Ende politikfrei. Damit ist das Defizit demokratischer Oppositionen in Parlamenten und Parteien, ob in den USA oder EU-Europa, leider schon fast vollständig beschrieben.
Der Druck gegen das von Waldrich charakterisierte zunehmend militarisierte und kriegerische System muss von aussen und unten organisiert werden. Parteien dürfen dabei mithelfen. Wenn sie es noch können …
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Wie konnte das passieren? Myrte Palatini/Jungle World: “Der französische Manager Bruno Lafont hat Jihadisten in Syrien finanziert: Hauptsache Profit – Das französische Baustoffunternehmen Lafarge bezahlte dem »Islamischen Staat« und anderen Jihadisten in Syrien lieber Geld, statt auf Gewinn zu verzichten. Nun verurteilte ein Gericht den ehemaligen Konzernchef zu sechs Jahren Gefängnis.” Mehr zu Lafarge bei Wikipedia.
Der böse Straftäter hat sich offenbar nicht ausreichend mit seiner gutherzigen Regierung abgestimmt. Denn völlig abgeneigt ist die seinem Vorgehen nicht, wie sich aktuell in Mali zeigt. Aus Paris berichtet Bernard Schmid/Junge Welt, der häufig auch in der Jungle World und langjährig bei telepolis schrieb: “Bamako unter Feuer – Mali: Tuareg-Separatisten und Dschihadisten starten koordinierte Offensive gegen die Zentralregierung”. Dieser Bericht verschwindet in einigen Tagen im Paywallarchiv der Jungen Welt.
Das Beispiel Sahel zeigt, dass Frankreichs Neokolonialist*inn*en, und nicht nur die, schon lange studiert haben und bedenkenlos zur Anwendung bringen, was Lars Lange/telepolis hier anschaulich beschreibt: “Anarchie als Strategie: Die neue Logik des Krieges – Krieg ohne Zentrum: Drohnen, Mosaike, Code. Asymmetrische Kriegsführung formt neue Logik. Doch wer kämpft, wenn niemand mehr Befehle gibt? Eine Einschätzung.” Der Autor zeigt, dass in der asymmetrischen Kriegsführung die Grenzen zwischen Staaten, Regierungen und Terrororganisationen verschwimmen. Sie gehen mitunter fliessend ineinander über. Wer ist Terrorregime? Und wer nicht? Da hatte der böse Monsieur Lafont (s.o.) wohl etwas die Übersicht verloren … Mutmasslich halten sich Zementkonzerne angesichts der demagogisch grassierenden Parole “Bauen, bauen, bauen …” und der in jeder kapitalistisch strukturierten Kommune grassierenden “Abreissen-und-neu-bauen”-Epidemie – Bonner*innen wissen, was ich meine – für die Herrscher der Welt und unverwundbar. Sie sind es nicht.
Das sind ein paar Einführungsleseminuten für Anfänger*innen. Militärs, die noch ihre Sinne beisammen haben, auch professionell damit beschäftigten Politiker*inne*n ist das schon lange nicht mehr neu. Aber wieviele von denen haben ihre Sinne noch beisammen? Das fragt mit einigem Recht Hans-Peter Waldrich/overton: “Trump und der Zerfall rationaler Politik – Trumps mentale Erkrankung und die Logik des Populismus.”
Alles richtig beobachtet. Es wird von mir persönlich und vielen meiner Freund*inn*e*n geteilt. Ist aber leider vollständig befreit von strategischen Konsequenzen und politischen Handlungsideen. Also – “was unten rauskommt” – am Ende politikfrei. Damit ist das Defizit demokratischer Oppositionen in Parlamenten und Parteien, ob in den USA oder EU-Europa, leider schon fast vollständig beschrieben.
Der Druck gegen das von Waldrich charakterisierte zunehmend militarisierte und kriegerische System muss von aussen und unten organisiert werden. Parteien dürfen dabei mithelfen. Wenn sie es noch können …
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Warum deutsches Fernsehen und deutscher Fussball so schlecht sind
Zum ersten Punkt, dem Fernsehen, kann ich mich kurz fassen. Lesen Sie Christian Bartels/telepolis: “Deutschlands einziges echtes Filmstudio bekommt einen neuen Chef – Christoph Pellander übernimmt ARD-Tochter Degeto – eine 400-Millionen-Maschine für Serien, Krimis und Eskapismus. Ein System zwischen Effizienz und Monotonie.” Dort entstehen die grössten Teile des ARD-Programms. Und wird das meiste Programmgeld ausgegeben. Zu Bartels’ Ausführungen ist eine wichtige politische Ergänzung nötig.
Durch die Auslagerung an die Degeto sind Geld und Programmsteuerung den sog. Rundfunkräten der ARD-Anstalten, die sowieso für ambitionierte Kontrolle weder bekannt noch berüchtigt sind, weitgehend entzogen. Das hier sind die “Gesellschafter” der Degeto. Fällt Ihnen was auf? Aber mir. Der WDR, die grösste ARD-Anstalt, ist gar kein Mitglied. Sondern die WDR mediagrpup GmbH. So kommt gar nicht erst die Gefahr auf, dass der WDR-Rundfunkrat da irgendwas zu kamelle hat.
Und das hier ist der Degeto-Aufsichtsrat. Da fällt auch Ihnen nun sicherlich etwas auf. Richtig: fast alles Intendant*inn*en der ARD-Anstalten kontrollieren hier selbst, statt kontrolliert zu werden. Bayrischer und Westdeutscher Rundfunk entsenden lieber Männer statt der Intendantin. Und der WDR s.o. …
Wenn die deutsche Filmindustrie also seit Jahrhunderten rätselt, warum sie global nicht konkurrenzfähig ist, dann wird sie hier fündig, bei ihrer grössten Auftraggeberin. Das sind die Produktionsverhältnisse.
Fussball – so laaangweilig
Der noch von den Nazis bestimmte Bundestrainer Sepp Herberger war nicht nur doof, immerhin trainierte er die Weltmeister von 1954. Ihm wird die Weisheit zugeschrieben „Fußball ist deshalb spannend, weil niemand weiß, wie das Spiel ausgeht.“ Das stimmt nicht mehr. In Deutschland weiss die Öffentlichkeit im März schon, wer im Juni Meister wird und den Pokal gewinnt. Und dann wundert die Deutsche Fussball-Liga (DFL) sich, und greint, dass sie zu geringe Einnahmen in der Auslandsvermarktung erzielt. Niemand da draussen in der Welt will Langeweile teuer bezahlen.
Spätestens seit Kalle Del Haye 1980 weiss in BRD-Deutschland jedes Kind, dass der Konzern aus dem süddeutschen Raum der Konkurrenz jedes Talent, das den Ball halbwegs versiert annehmen kann, wegkauft, wenn es nicht bei 3 ins Ausland geflohen ist. Und zwar mittlerweile auch bei den Frauen. Das Monopol ruiniert die Liga. Und wird hier weiter ausgedehnt und gespreizt. Die “Überraschungen”, die bleiben, sind zufällige Abweichungen der sportlichen von der Geldtabelle. Sie verringern sich, je weiter das Investorenkapital vordringt.
Hier ein europäischer Vergleich der gegenwärtigen Punktedifferenz zwischen Platz 1 und Patz 2 in den Ligen der genannten Länder:
Niederlande: 19
BRD: 15
Schweiz: 14
Italien: 12
Spanien: 9
Portugal: 7
Griechenland: 5
Tschechien: 5
Frankreich: 4
Türkei: 4
Polen: 3
Dänemark: 2
Belgien: 2
Österreich: 1
Schottland: 1
England: 0Ausgerechnet das mit den meisten Milliarden geflutete England ist noch spannend, weil die Oligarchen von ManCity (Vereinigte Arabische Emirate) und dem FC Arsenal (Trump-Spender Stan Kroenke) noch testen wollen, wer den Längsten hat.
Wenn der Konzern aus dem süddeutschen Raum der von ihm beherrschten DFL was Gutes tun will, tritt er im am wenigsten wichtigen Wettbewerb, dem DFB-Pokal, im Finale mit einer Reservistenelf an und verliert freiwillig, um ein bisschen Überraschung zu simulieren. Dem tief mit der kriminellen Wettmafia verbundenen Gewerbe dürfte das nicht schwerfallen. Sie nennen es Professionalität.
Ich gehe derweil zur 4. Liga. Dienstag, 19 h Sportpark Nord, Bonner SC – Rot-Weiss Oberhausen. Ex-Erstligist RWO kann noch aufsteigen. Das ist Sport und Spannung.
Über Martin Böttger:
Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
Sie können dem Autor auch via Fediverse folgen unter: @martin.boettger -
Aber Journalismus ist möglich
Küppi meinte eben, “wenn einem dazu nichts mehr einfällt, ist man noch nicht zynisch geworden”. So gesehen sieht das hier bei mir nicht gut aus. Aber zunächst das Positive.
Journalismus ist möglich. Sogar bei der taz. Das beweisen:
1. Unser langjähriger Mitautor Andreas Zumach.
2. Eric Bonse, dem ich schon Ende der 70er in der NRW-Jugendpresse begegnet bin, und der schon damals ein seriöser Bündnispartner war: “EU im Irankrieg: Europas moralisches Versagen – Europäische Spitzenpolitiker verfolgen den Krieg gegen Iran kommentarlos. Sie sind zu feige, sich deutlich gegen Trump und Netanjahu zu positionieren.”
3. Karim El-Gawhary, mit dessen Vater ich zur gleichen Zeit (s. Bonse) in der Anti-Apartheid-Bewegung zusammengearbeitet habe: “Waffenstillstand im Irankrieg: Fragile Feuerpause – Iran soll die Straße von Hormus wieder öffnen, die USA sollen Iran nicht mehr angreifen. Was hinter dem Deal steckt und wie es jetzt weitergeht.”
Diesen Kollegen vertraue ich.
Und nun die Anderen.
Was ist das beim ZDF? Nur da?
Mein Vertrauen in die Arbeit der telepolis-Redaktion ist in der jüngeren Vergangenheit gesunken, da geht es mir ähnlich wie unserem Mitautor Gilbert Kolonko. Zwar besuche ich die Seite weiter regelmässig, lese aber spürbar weniger. Und hierbei wurde ich zynisch (s.o.):
Luca Schäfer: “ZDF übernimmt Trumps Sanktionslisten – und nennt es Compliance – US-Sanktionslisten werden im deutschen Fernsehen willig umgesetzt: Was das ZDF eine Compliance-Reform nennt, ist in Wahrheit ein Zensur-Türöffner.”
Normalerweise ein Fall für Böhmermann. Aber der bekommt dummerweise genau von dort sein Geld …
Ein Einzelfall? Keineswegs. Die Sache ist grösser.
EU – Blödheit oder Strategie?
Tomas Rudl meldet bei unseren netzpolitik-Freund*inn*en das: “Neues Gremium geplant: EU will Trump bei Digitalgesetzen entgegenkommen – Donald Trump poltert bei jeder Gelegenheit gegen die EU und ihre Digitalregeln. Künftig soll ein neues Gremium der US-Regierung offenbar Mitsprache einräumen, berichtet das Handelsblatt. Im Gegenzug soll es Zollerleichterungen geben.”
Das führt mich zu den Führungsfiguren der – noch demokratischen – Konservatven Deutschlands und Europas, personifiziert in den Gestalten Flinten-Uschi und Merzfriedrich. Ist das, was Zumach am Beispiel ihres Gesandten Mark Rutte skizziert, ernsthaft ihre Strategie? Mutieren sie also, wie ihre politischen Vorfahren in der Weimarer Republik, zu den bewussten Abbruchunternehmer*inne*n der bürgerlichen Demokratie?
Das wäre die “Verschwörungstheorie”. Manche Verschwörungen gibt es wirklich. Oder ist es bewusstlose Blödheit? Ich fürchte ja ernsthaft Letzteres …
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Medienkritik wird dadurch nicht überflüssig – eher im Gegenteil
Einerseits ist es ermüdend. Nicht zum ersten Mal schreibt Christiane Voges/telepolis: “Ukraine-Krieg und Iran-Krieg: Wie Medien mit zweierlei Maß berichten – Ein Essay über Framing, Wortwahl und Doppelstandards: Warum der Ukraine-Krieg klar benannt wird – und der Angriff auf Iran sprachlich verschwimmt.” Ermüdend für mich als Bescheidwisser, vielleicht auch für sie als Autorin (bei dem bescheidenen Honorar). Überflüssig ist es nicht.
Von der gegenwärtigen Bundesregierung und der bei ihr eingebetteten Medien hat die Mehrheit der Bevölkerung mutmasslich nichts Anderes erwartet. Ihre Parteien, die “Grosse Koalition” zu nennen sich die meisten Menschen und Medien abgewöhnt haben dürften, haben gerade mal 22,3 von 60,4 Mio. Wahlberechtigten gewählt. Das ist knapp mehr als ein Drittel der Wahlberechtigten, und ca. ein Viertel der Bevölkerung.
Die Mehrheit, so meine steile These, weiss längst Bescheid über die moralischen Doppelstandards von Regierung, Parteien und Medien. Die Gefahr daran ist: sie haben u.U. schon oder sehr bald die Schnauze voll von den hart erkämpften und unbedingt verteidigenswerten Restbeständen an bürgerlicher Demokratie. Denn was “bringt” die, wenn das dabei rauskommt?
Um diese Restbestände an Demokratie zu verteidigen, ist solche Medien(selbst-)kritik lebensnotwenig. Der öffentliche Diskurs braucht mehr davon, quantitativ und erst recht qualitativ. Denn nur, wenn die beschriebene Mehrheit sich verstanden, “gesehen” (furchtbarer Begriff), und repräsentiert fühlt, ist sie u.U. in der Zukunft noch zur Mitwirkung bereit. Denn gegenwärtig wenden sich Mehrheiten ab.
Meine Empfehlung: MDR-Altpapier
Ehrlich gesagt zähle ich die Tage, weil ich befürchte, dass die erratische Intendanz des MDR diese Kolumnenreihe aus Kostengründen dichtmacht. Sie wurde während der Amtsführung der strategisch klugen Karola Wille gerettet, weil die Medienorganisation der Evangelischen Kirche sie mit dem Aufsitzrasenmäher den vielen toten Igeln hinzufügen wollte.
Diese Kolumne ist werktäglich (in der Regel mittags) in gut 5 Minuten fertiggelesen, qualitativ oftmals höherwertig, als alle Texte, die dort (inkl. weiterführendem Link) kritisch rezensiert werden, zusammen. Und die*der Leser*in ist auf Ballhöhe des Tages. Ein Werk dieser Art gehört grundsätzlich in jedes kritische demokratische Medium unserer Zeit. Plus von echten Menschen moderierter Kommentarfunktion. Statt Angst vor Shitstorms, wie sie in den meisten öffentlichen Medien vorherrschend ist, und dort jeden Mut zur Kreativität lähmt und tötet, Mut zur öffentlichen Debatte. “Tear down the paywalls!”
Über Martin Böttger:
Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
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Auch #Telepolis schreibt nun sehr deutlich, dass #GasKathi und ihr Ministerium in Bezug auf die Energieversorgung vollkommen inkompetent und lobbyistisch agiert.
Außerdem ist ihr und dem Ministerium die Umwelt und die langfristige Zukunft absolut egal.
Ich fordere den Rücktritt oder die Entlassung von Frau Reiche und sie darf auch keine Ansprüche auf Beüge irgendwelcher Art nach Abgang erhalten, da sie keinerlei Leistung für die Gegenleistung ihrer Bezüge erbracht hat 🤬
https://www.telepolis.de/article/Gaskraftwerke-Reiches-riskante-Wette-auf-die-Fossilen-11227057.html
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Auch #Telepolis schreibt nun sehr deutlich, dass #GasKathi und ihr Ministerium in Bezug auf die Energieversorgung vollkommen inkompetent und lobbyistisch agiert.
Außerdem ist ihr und dem Ministerium die Umwelt und die langfristige Zukunft absolut egal.
Ich fordere den Rücktritt oder die Entlassung von Frau Reiche und sie darf auch keine Ansprüche auf Beüge irgendwelcher Art nach Abgang erhalten, da sie keinerlei Leistung für die Gegenleistung ihrer Bezüge erbracht hat 🤬
https://www.telepolis.de/article/Gaskraftwerke-Reiches-riskante-Wette-auf-die-Fossilen-11227057.html
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Linksgrünversiffter verein des tages…
…ist die internazjonale energieagentur (IEA):
Die Internationale Energieagentur rät zu Homeoffice und Tempolimits, um die Folgen der Ölkrise abzufedern
Mit großer freude erinnere ich mich an die autofreien sonntage des jahres 1973. Damals war der autowahn zwar bei weitem noch nicht so schlimm wie heute, aber es war trotzdem sehr entspannend, sich frei vom normalirren verkehrslärm (sogar die stimmen der vögel sind verzerrt und kreischend geworden, nur die krähe bleibt sich treu) und der gefahr schwerer unfälle durch die stadt bewegen zu können. Natürlich bin ich kein autofahrer. Ich kenne das auto nur als bringer des todes, als vernichter der begegnungsstätte straße und als vernichtung des lokalen, kleinen einzelhandels, bis nur noch weniger als eine handvoll deutschlandweite ketten übrig blieben, die vom kartellamt ziemlich unbeobachtet die preise nach gutdünken festsetzen können. Es sind ja nicht die benzinpreise, es sind lebensmittelpreise, das regelt der markt, da braucht man nicht einzugreifen und auch keine sondersendungen im fernsehen wie bei den benzinpreisen. Wir hatten beinahe jeden tag einen toten oder schwerverletzten in den frühen siebziger jahren der zukunftsausgerichteten „autofreundlichen stadt“ nach den gemütskranken visjonen der sozjaldämonkraken. Nein, nicht in deutschland, und auch nicht in hannover, sondern nur in einem (großen) stadtteil hannovers. Über die limmerstraße zu gehen, war richtig gefährlich (die 50 km/h wurden auch eher als eine unverbindliche empfehlung betrachtet), und weil die zebrastreifen keinen motorhenker mit mechanopferden unter der haube so richtig gejuckt haben, gabs irgendwann bettelampeln, bis „die limma“ in den achtzigern endlich zur fußgängerzone gemacht wurde. Gut, dass die leute damals noch nicht solche übermotorisierten pimmelkarren wie heute gefahren sind, sonst wäre es noch viel übler geworden. Bis ins jahr 1973 hinein — das jahr mit der ölkrise — gab es auch keine gesetzliche promillgrenze in der BRD. Denn die vielen schweren unfälle lagen ja an den schlechten straßen, nicht am suff. Stand ja in der bildzeitung. Und da ist immer ein bisschen was wahres dran. Die irgendwann vom BGH durch richterrecht gesetzte grenze für eine ordnungswidrigkeit lag bei 1,5 ‰. Gut, dass man heute im umkreis von hundert metern um einen spochtverein nicht kiffen darf, nicht einmal als fußgänger oder neudeutsch „zu fuß gehender“, wisstschon, wegen der kinder, denk doch mal einer an die kinder. Ein prost auf die hl. freiheit! Einer geht noch rein. Freiheit, versteht ihr: freiheit. Der irrazjonale autofimmel der BRD-bewohner lässt sich wohl am besten mit dem genau so irrazjonalen waffenfimmel der USA-bewohner vergleichen. Die sind beidesamt von keiner tatsache und keinem argument mehr zu erweichen.
„Schön“, dass ich das erste mal wieder das wort „ölkrise“ lese. Ist ja an sich keine neue sache. Der nahe osten ist nicht erst seit gestern die schwerbewaffnete klappsmühle des planeten, und ärgerlicherweise kommt ein verdammt großer teil des brennstoffs für die verbrennungskultur ausgerechnet daher und muss da durch. Es ist in dieser ecke der welt immer nur eine frage der zeit, bis es mörderisch eskaliert, und auch ohne richtige eskalazjon bringen sich die leute mit größter freude gegenseitig um. Für irgendwas, irgendeinen bullschitt, bei dem sich hoffentlich jedy schämt, wenn es seinen kindern später davon erzählt. So schade, dass der allmächtige und allweise das mit dem ermorden nicht selbst hinbekommt, weil er vermutlich immer noch ein bisschen erschöpft vom vielen schöpfen ist. Das wäre auch ohne Donald Trump irgendwann wieder losgegangen. Wenn man einen völkerrechtswidrigen massenmord-angriffskrieg wie Donald Trump und Benjamin Netanjahu führt, darf man sich nicht wundern, wenn einem dieses pulverfass um die ohren fliegt. Der Benjamin — so ein hübscher name, „sohn der freude“ — hätte das eigentlich wissen müssen, der kennt die zustände ja. Und selbst Donald aus den USA mit dem provinzjellen weltbild eines mittelgroßen kuhdorfes hätte das mindestens deutlich ahnen sollen. Ich empfehle, diese beiden großverbrecher in ein gefängnis zu stecken, um den rest der welt vor ihrer schier grenzenlosen kriminellen energie zu schützen und die reparazjonszahlungen an den iran zuvörderst aus ihrem privatvermögen zu begleichen, um die ölkrise zu beenden.
Aber auf mich hört ja keiner…
Und die näxste „ölkrise“ kommt bestimmt. Gut, dass wenigstens die bummsregierung etwas gegen diese linksgrünversifften windmühlen und solarstromanlagen tut!
Und jetzt erstmal viel spaß in den hasenfestferjen, die heute in niedersaxen angefangen haben. Gleich morgen los in den urlaub, gleich auf in den stau! Freiheit, versteht ihr: freiheit.
Ach, für die fahrt noch etwas musik aus den neunziger jahren [link geht zu juhtjuhbb, hier der text zum mitmachen]!
#Öl #Ölkrise #Blah #IEA #Link #Telepolis -
30 Jahre #Telepolis: Vom Aufbruch ins Netz zur Zukunft im #Journalismus | Telepolis https://www.telepolis.de/article/30-Jahre-Telepolis-Vom-Aufbruch-ins-Netz-zur-Zukunft-im-Journalismus-11212556.html #journalism
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30 Jahre #Telepolis: Vom Aufbruch ins Netz zur Zukunft im #Journalismus | Telepolis https://www.telepolis.de/article/30-Jahre-Telepolis-Vom-Aufbruch-ins-Netz-zur-Zukunft-im-Journalismus-11212556.html #journalism
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Künstliche intellidingsda des tages
Der anfänglich so beliebte „Rabbiner“ entpuppte sich als Werk der Künstlichen Intelligenz
Na, wenns den meisten leuten nicht so richtig aufgefallen ist, dann scheint das ja gut genug für die massen zu sein. 😇️
Mittlerweile ist das Profil auf TikTok als KI-Produkt gekennzeichnet. Dort fallen die Followerzahlen und auch die Klick-Zahlen der neuen Videos sind überschaubar
Ach, das mit der sanften stimme und der toraauslegung funkzjoniert nur, so lange man die tiktokfolglinge über die wirklichkeit belügen kann? Von einem angelernten neuronalen netzwerk wollen sich die meisten leute noch nicht erzählen lassen, was der ewige so alles von ihnen will und erwartet? Man muss das teater schon noch irgendwie glauben können? Danke, keine weiteren fragen.
#Israel #Judentum #KünstlicheIntelligenz #Link #Realsatire #Religion #Telepolis #TikTok #WassilisAswestopoulos -
Künstliche intellidingsda des tages
Der anfänglich so beliebte „Rabbiner“ entpuppte sich als Werk der Künstlichen Intelligenz
Na, wenns den meisten leuten nicht so richtig aufgefallen ist, dann scheint das ja gut genug für die massen zu sein. 😇️
Mittlerweile ist das Profil auf TikTok als KI-Produkt gekennzeichnet. Dort fallen die Followerzahlen und auch die Klick-Zahlen der neuen Videos sind überschaubar
Ach, das mit der sanften stimme und der toraauslegung funkzjoniert nur, so lange man die tiktokfolglinge über die wirklichkeit belügen kann? Von einem angelernten neuronalen netzwerk wollen sich die meisten leute noch nicht erzählen lassen, was der ewige so alles von ihnen will und erwartet? Man muss das teater schon noch irgendwie glauben können? Danke, keine weiteren fragen.
#Israel #Judentum #KünstlicheIntelligenz #Link #Realsatire #Religion #Telepolis #TikTok #WassilisAswestopoulos -
Ja nee, ist klar!
Au mann, wenn der scheißjornalist der reklame glaubt:
Diese verbesserung — wegen der leute öfter mal auf dem fordistischen scheiterhaufen ihres lichterloh brennenden autos verbrennen, weil man es ohne strom nicht mehr leicht öffnen kann — bringt voll die effizjenz für so eine mindestens zwei tonnen schwere und völlig übermotorisierte pimmelkarre!
Schon toll, was der kwatschjornalist den leuten immer für tolle geschichten erzählt. Der erzählt sogar in der übelschrift, dass das ein „problem für tesla“ sei. Nein, kwatschjornalist, diese scheißidee haben diverse autobauer umgesetzt. In der EU hat sie auch niemand daran gehindert, und es drohen auch keine schadenersatzklagen über ein paar fantastilljonen wie in den USA. In der EU hat die lüge mit der „effizjenzsteigerung“ wohl in der lobby geklappt. Denn was in den „demokratischen“ parteienoligarchien, den türstehern der parlamente, hochgespült wird, ist in aller regel so herrg’ttserbärmlich dumm und ungebildet, dass es noch niemals wörter wie „masseträgheit“ gehört hat und von daher auch nicht wissen kann, was die masse eines autos für den energieverbrauch bedeutet. Zum ausgleich ist das geschmeiß korrupt. Und gern auch doktor.
In der „VR“ china scheint es zumindest nicht nur idjoten ins p’litbüro zu spülen.
#Auto #Bullshit #MarcelKunzmann #Telepolis -
Ja nee, ist klar!
Au mann, wenn der scheißjornalist der reklame glaubt:
Diese verbesserung — wegen der leute öfter mal auf dem fordistischen scheiterhaufen ihres lichterloh brennenden autos verbrennen, weil man es ohne strom nicht mehr leicht öffnen kann — bringt voll die effizjenz für so eine mindestens zwei tonnen schwere und völlig übermotorisierte pimmelkarre!
Schon toll, was der kwatschjornalist den leuten immer für tolle geschichten erzählt. Der erzählt sogar in der übelschrift, dass das ein „problem für tesla“ sei. Nein, kwatschjornalist, diese scheißidee haben diverse autobauer umgesetzt. In der EU hat sie auch niemand daran gehindert, und es drohen auch keine schadenersatzklagen über ein paar fantastilljonen wie in den USA. In der EU hat die lüge mit der „effizjenzsteigerung“ wohl in der lobby geklappt. Denn was in den „demokratischen“ parteienoligarchien, den türstehern der parlamente, hochgespült wird, ist in aller regel so herrg’ttserbärmlich dumm und ungebildet, dass es noch niemals wörter wie „masseträgheit“ gehört hat und von daher auch nicht wissen kann, was die masse eines autos für den energieverbrauch bedeutet. Zum ausgleich ist das geschmeiß korrupt. Und gern auch doktor.
In der „VR“ china scheint es zumindest nicht nur idjoten ins p’litbüro zu spülen.
#Auto #Bullshit #MarcelKunzmann #Telepolis -
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#heise #telepolis #capital #computerbild #autobild #morgenpost #abendzeitung #fnp #hanauer #shz #suedkurier #noz #waz #derwesten #kreiszeitung #abendblatt etc. etc etc
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Jean Reno – „22 Bullets“ (2010)
„L’Immortel“ – „Der Unsterbliche“ – so lautet der französische Originaltitel dieser großen Mafia-Oper mit Jean Reno. Und es gab wirklich keinen Grund, diesen wunderbaren Titel so schlecht zu übersetzen. Ich habe den Film erst 2024 zum ersten Mal gesehen. Und danach musste ich mich doch erst einmal sammeln. Denn er überwältigt. Er ist so traditionell, wie modern. Schnelles, brutales und doch sehr moralisches Action-Kino aus Frankreich. (3Sat, Wh.)
Zum Blog: https://nexxtpress.de/mediathekperlen/jean-reno-der-unsterbliche-22-bullets-2010/
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Jean Reno – „22 Bullets“ (2010)
„L’Immortel“ – „Der Unsterbliche“ – so lautet der französische Originaltitel dieser großen Mafia-Oper mit Jean Reno. Und es gab wirklich keinen Grund, diesen wunderbaren Titel so schlecht zu übersetzen. Ich habe den Film erst 2024 zum ersten Mal gesehen. Und danach musste ich mich doch erst einmal sammeln. Denn er überwältigt. Er ist so traditionell, wie modern. Schnelles, brutales und doch sehr moralisches Action-Kino aus Frankreich. (3Sat, Wh.)
Zum Blog: https://nexxtpress.de/mediathekperlen/jean-reno-der-unsterbliche-22-bullets-2010/
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Das erklärt aber so einige Artikel von #telepolis früher wo ich mich gefragt habe, warum das jemand veröffentlicht hat.
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Das erklärt aber so einige Artikel von #telepolis früher wo ich mich gefragt habe, warum das jemand veröffentlicht hat.
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Was ist eigentlich kaputt bei Ansgar #Heise? Sich schon mal in Stellung bringen für den Tag nach der Machtergreifung? Zu viel Schwurbelquatsch bei #Telepolis konsumiert? Eine ganz einfach Lese- und Verständnisschwäche?
Das spiegelt sich auch in unseren Familienstatuten wider, in denen wir vereinbart haben, uns nicht öffentlich zu politischen Themen zu äußern
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Was ist eigentlich kaputt bei Ansgar #Heise? Sich schon mal in Stellung bringen für den Tag nach der Machtergreifung? Zu viel Schwurbelquatsch bei #Telepolis konsumiert? Eine ganz einfach Lese- und Verständnisschwäche?
Das spiegelt sich auch in unseren Familienstatuten wider, in denen wir vereinbart haben, uns nicht öffentlich zu politischen Themen zu äußern
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#Telepolis:
"
10 Jahre Wartezeit: Atomkraft kommt wohl zu spät für den KI-Boom
"
"Westinghouse im Zentrum der Atomkraft-Offensive"
"Bauzeiten und Lieferketten bremsen Atomkraft-Ausbau"
"Kleine modulare Reaktoren bislang nicht einsatzbereit"
"""Sie schieben nur Bulldozer herum","
"Wiederinbetriebnahmen als kurzfristige Lösung"
"Ungeklärte Finanzierung und Kostenrisiken"13.11.2025
#AI #AKW #Atomkraft #Atomstrom #Kernenergie #KI #SMR #Stromversorgung #Westinghouse
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#Telepolis:
"
10 Jahre Wartezeit: Atomkraft kommt wohl zu spät für den KI-Boom
"
"Westinghouse im Zentrum der Atomkraft-Offensive"
"Bauzeiten und Lieferketten bremsen Atomkraft-Ausbau"
"Kleine modulare Reaktoren bislang nicht einsatzbereit"
"""Sie schieben nur Bulldozer herum","
"Wiederinbetriebnahmen als kurzfristige Lösung"
"Ungeklärte Finanzierung und Kostenrisiken"13.11.2025
#AI #AKW #Atomkraft #Atomstrom #Kernenergie #KI #SMR #Stromversorgung #Westinghouse
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Genau wegen solcher peinlichen Artikel hat #Telepolis den Ruf, für unseriöse Schwurbeleien zu stehen.
Euer Putinversteher #LucaSchäfer hat wohl noch nicht mitbekommen, dass alle "Analysen" von #JohnMearsheimer längst widerlegt wurden. Stattdessen bezeichnet er dessen reaktionären Unsinn als "erfrischend-kontrovers".
Und die Behauptung, dass der unschuldige Putin von der Nato dazu gezwungen wurde, die Ukraine zu überfallen, wird auch durch eure Wiederholungen nicht wahrer.
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Hintergrund | Telepolis: Grimms Märchen: Wenn Ökonomen den Sozialstaat zum Sündenbock machen
Professorin Veronika Grimm fordert radikale Kürzungen bei Renten und Sozialleistungen. Doch ihre Argumente zur Demografie sind falsch.Veronika Grimm, Professorin für Energiesysteme und Marktdesign an der Technischen Universität Nürnberg und Leiterin des dortigen Energy Systems und Market Design Lab, ist ein angesehenes Mitglied im Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und gleichzeitig Aufsichtsrätin von Siemens Energy... (weiter)
#Hintergrund #Deutschland #Veronica-Grimm #Sozialstaat #Sozialleistungen #Lügen #Falschaussagen #Telepolis #2025-10-12
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Demenzkranke können ganz nach oben – unbegrenzte Möglichkeiten
Deutschlands Leitmedium “Süddeutsche Zeitung” (SZ) macht ihre Startseite heute so auf: “So viele Menschen wie noch nie geben an, bei einer Bundestagswahl die AfD wählen zu wollen. Daten und Experten liefern gleich mehrere Gründe dafür.” Ich versuche es gar nicht erst rauszufinden, die SZ hat es digital eingemauert. Ich weiss die Antwort auch so. Und Vorsicht: das hier ist keine Satire.
Die Nazis hat es auch in der “guten, alten West-BRD-Zeit” schon immer gegeben. Sie wollten nur nicht auffallen. Und die demokratischen Parteien hätten sich geschämt, ihnen ein seriöses Politikangebot zu machen. Wegen “Deutschlands Ansehen in der Welt”. Das hat sich grundlegend geändert. Beides.
Das Problem wäre nicht weg, aber es wäre kontrollierbar, wenn die demokratischen Parteien und Medien ihre Arbeit machen würden, wie sie im Grundgesetz und weiteren Gesetzen vorgesehen ist. Das löst sich in der Alltagspraxis zusehends auf, weil sie sich von den Mechanismen der Aufmerksamkeitsökonomie treiben lassen. Die wird von wenigen Milliardär*inn*en und ihren asozialen Plattformen beherrscht. Politiker*innen und was-mit-Medien-Fussvolk wären gerne so wie die, und lassen sich so billiger benutzen, als es sich meine Sozialkundelehrerin in den 70ern jemals hätte vorstellen können. Ich dagegen habe damals schon so etwas vom Kapitalismus befürchtet. Aber dass es so schlimm werden könnte, übertrifft selbst meine Befürchtungen.
Denn nun ist “der mächtigste Mann der Welt”, einer der wenigen ganz in der Nähe des roten Atomkriegsknopfes, dement. D.h., wenn er ihn gedrückt hat, wird er noch behaupten, er sei es nicht gewesen. Und die Öffentlichkeit erfährt es nicht, um sie nicht zu beunruhigen? Das wird nicht gelingen. Entscheidend ist das Timing, und wer wann wie eingreift.
Robert Reich weiss es, und weil René Martens weiss, dass der das weiss, weiss ich es jetzt auch, Sie jetzt auch, und all die was-mit-Medien-Leute, die die MDR-Altpapier-Kolumne lesen:
“Die extreme Mitte ist schon ewig extrem – Donald Trump kann möglicherweise zwischen sich und einer KI-Version seiner Person nicht unterscheiden. Fatih Akin hat beim Filmfest Hamburg eine ungewöhnliche Form gewählt, um politisch Stellung zu beziehen.”
Und ich bin gespannt, wann die Herrschenden hierzulande gedenken, uns von dieser Gefahtr wissen zu lassen.
Der Finanzier des Pleitiers Donald Trump, Mohammed Bin Salman (MBS), Boss des kriminellen Saud-Clans, weiss es längst, und hat sich so abgesichert:
Luca Schäfer/telepolis: “Saudi-Arabien und Pakistan: Der nukleare Pakt gegen den Westen – Saudi-Arabien und Pakistan schließen ein militärisches Beistandsabkommen. Was das für die Sicherheitsarchitektur der Region – und der Welt – bedeutet.”
Der telepolis-Autor ist jedoch schief gewickelt, wenn er der abstrusen These hinterherdackelt (Neuberscher “Journalismus”?): “Neben der Chance auf eine Erweiterung der Brics und dem Durchbruch einer multipolaren Ausrichtung der Politik im Mittleren Osten stellt das Abkommen auch eine Chance auf Weltfrieden dar. Getreu dem Mantra, dass Abschreckung durch Atomwaffen letztlich Kriege verhüten kann, ist der nukleare Schutzschirm – insbesondere ohne Beteiligung eines westlichen Kernlandes – zu begrüßen.” um dann scheinbar ausgewogen fortzufahren: “Logisch bleibt jedoch auch, dass das Gegenteil der Fall sein kann”. Wenn das witzig wäre, würde mann lachen …
Tatsache ist: jeder Weiterverbreitung von Atomwaffen erhöht das Atomkriegsrisiko. Das ist der Grund für den Non-Proliferation-Treaty (NPT), zu deutsch Nicht-Weiterverbreitungs-Vertrag, der jedoch hierzulande, weil er die deutsche Oligarchie so qualvoll schmerzt, penetrant “Atomwaffensperrvertrag” genannt wird. Der Beitritt der West-BRD gelang nur durch eine Kampfabstimmung des Bundestages Anfang der 70er Jahre. Meine persönliche Erinnerung daran wird keine Demenz jemals löschen.
MBS, der Koch, ist gegenüber seinem Kellner-Clan kein Kameradenschwein. Wenn er die globale Medienwelt, wie immer mit Hilfe des Profifussballs (der Herren), Schritt für Schritt frisst, dann darf der Trump-Clan mitspielen. Doch, manchmal muss mann die FAZ lesen, um zu erfahren, was die herrschende Klasse treibt. Denn diese Zeitung kann es sich nicht leisten, ihre solventen Kund*inn*en doof sterben zu lassen.
Über Martin Böttger:
Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
Sie können dem Autor auch via Fediverse folgen unter: @martin.boettger -
Flinten-Uschi und die böse Wahrheit
Angela Merkel hat immer gewusst, dass dieses Verhältnis gestört ist. Sie wollte sie aus dem Bundesverteidigungsministerium weghaben, weil sie dort maximalen Schaden verursachte, mehr, als Andy Scheuer jemals anrichten konnte. Und tatsächlich, das hat Merkel absolut richtig eingeschätzt, konnte sie nicht aufhören. Was soll Martin Sonneborn darüber noch scherzen, wo Sie den Witz lange suchen können?
Stefan Krempl/heise: “EU-Kommission: Von der Leyens Signal-Client löscht Nachrichten automatisch – EU-Kommissionschefin von der Leyen kann Messages zwischen ihr und Macron nicht auf Informationsfreiheitsanfragen hin herausgeben. Grund: automatisches Löschen.” Ganz offenbar handelt es sich hier um eine politiker*innen*spezifische Suchterkrankung, verbunden mit ansteckender Verantwortungslosigkeit.
Die mässige öffentliche Erregung war gerade in die Welt gesetzt, da wurde die arme Uschi vom bösen Russen verfolgt. Und hier liess die Erregung deutscher Medien nichts zu wünschen übrig. Aber
Marcel Kunzmann/telepolis: “Zweifel an GPS-Störung bei von der Leyens Bulgarien-Flug – Flugdaten widersprechen Berichten über russischen Störangriff auf EU-Kommissionspräsidentin. Transponder meldete durchgehend gute GPS-Signalqualität.”
und
Jens Berger/nachdenkseiten: “GPS-Gate – die Vorwürfe fallen in sich zusammen – Viel ist nicht mehr übrig von der ursprünglich vermeldeten Geschichte über die angeblich russische GPS-Attacke auf den Jet von Ursula von der Leyen. Nun stellt sich die Frage, wer die Fake News in die Welt gesetzt hat und warum die Medien sie all zu leichtgläubig verbreitet haben.”
Da haben all die EU-Kommissionen und Behörden, die “uns” vor bösen Fakenews beschützen sollen, ja wieder rauchende Köpfe und glühende Datenleitungen. Oder sind diese Fakenews gar nicht böse?
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Flinten-Uschi und die böse Wahrheit
Angela Merkel hat immer gewusst, dass dieses Verhältnis gestört ist. Sie wollte sie aus dem Bundesverteidigungsministerium weghaben, weil sie dort maximalen Schaden verursachte, mehr, als Andy Scheuer jemals anrichten konnte. Und tatsächlich, das hat Merkel absolut richtig eingeschätzt, konnte sie nicht aufhören. Was soll Martin Sonneborn darüber noch scherzen, wo Sie den Witz lange suchen können?
Stefan Krempl/heise: “EU-Kommission: Von der Leyens Signal-Client löscht Nachrichten automatisch – EU-Kommissionschefin von der Leyen kann Messages zwischen ihr und Macron nicht auf Informationsfreiheitsanfragen hin herausgeben. Grund: automatisches Löschen.” Ganz offenbar handelt es sich hier um eine politiker*innen*spezifische Suchterkrankung, verbunden mit ansteckender Verantwortungslosigkeit.
Die mässige öffentliche Erregung war gerade in die Welt gesetzt, da wurde die arme Uschi vom bösen Russen verfolgt. Und hier liess die Erregung deutscher Medien nichts zu wünschen übrig. Aber
Marcel Kunzmann/telepolis: “Zweifel an GPS-Störung bei von der Leyens Bulgarien-Flug – Flugdaten widersprechen Berichten über russischen Störangriff auf EU-Kommissionspräsidentin. Transponder meldete durchgehend gute GPS-Signalqualität.”
und
Jens Berger/nachdenkseiten: “GPS-Gate – die Vorwürfe fallen in sich zusammen – Viel ist nicht mehr übrig von der ursprünglich vermeldeten Geschichte über die angeblich russische GPS-Attacke auf den Jet von Ursula von der Leyen. Nun stellt sich die Frage, wer die Fake News in die Welt gesetzt hat und warum die Medien sie all zu leichtgläubig verbreitet haben.”
Da haben all die EU-Kommissionen und Behörden, die “uns” vor bösen Fakenews beschützen sollen, ja wieder rauchende Köpfe und glühende Datenleitungen. Oder sind diese Fakenews gar nicht böse?
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Harald Neuber hat als telepolis-Chhefredakteur für recht viel öffentlichen Ärger gesorgt. Auch bei mir als Leser. Nun meldet der Berliner Verlag des Milliardärsehepaars Holger und Silke Friedrich: “Verstärkt wird das Führungsteam (der Berliner Zeitung) durch Harald Neuber, der als Nachrichtenchef die Ressorts ‘News’ und ‘International News’ verantwortet und Mitglied der Chefredaktion wird. Harald Neuber kommt vom Heise-Verlag und war Chefredakteur von Telepolis, einem Portal über gesellschaftliche, politische, wissenschaftliche und kulturelle Aspekte des digitalen Zeitalters. Es gehört zu den ältesten Angeboten der Netzkultur in Deutschland.” Dä.
So wächst zusammen, was zusammengehört? Denn noch mehr als Neuber sorgt Verleger Holger Friedrich für Ärger, also Aufmerksamkeit, in der was-mit-Medien-Welt. Ein politischer Kompass gehört dabei nicht zu seiner Ausrüstung. Den vermissten viele ebenso bei Neubers telepolis-Führung, insbesondere seinem konformistischen Agendasetting.
Gibt es nun wieder Hoffnung für telepolis? Das wäre wohl eine Illusion. Denn mutmasslich hat Neuber dort als leitender Angestellter nur ausgeführt, was die Heise-Gruppe wünschte. Die will ihr Kapital nicht verbrennen. Und was dabei rauskommt, wenn Medien Verluste verringern und Rendite erwirtschaften sollen, das ist aus den meisten Medien des real existierenden Kapitalismus hinreichend bekannt.
Über Martin Böttger:
Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
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Donald Trump will in die geschichte eingehen…
…als erster p’litiker, der wegen des vielen händeschüttelns blutergüsse an seinen händen hat. 😂️
Na ja, wenn das gehirnchen in ordnung wäre…
Und ja, der artikel bei der telepolis ist das normale contentindustrielle geschmiere, nicht viel anders als die adelsgerüchterstattung in so genannten frauenzeitschriften. Vermutlich ist das diese kwalitätsoffensive.
#Absurd #contentindustrie #DonaldTrump #Link #MarcelKunzmann #Telepolis #USA
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Donald Trump will in die geschichte eingehen…
…als erster p’litiker, der wegen des vielen händeschüttelns blutergüsse an seinen händen hat. 😂️
Na ja, wenn das gehirnchen in ordnung wäre…
Und ja, der artikel bei der telepolis ist das normale contentindustrielle geschmiere, nicht viel anders als die adelsgerüchterstattung in so genannten frauenzeitschriften. Vermutlich ist das diese kwalitätsoffensive.
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