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#antoniagroß — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #antoniagroß, aggregated by home.social.

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  1. Clickbaiting-Meister: WDR

    Endlich brennt es auch hier. Geile Bilder. Visuelle Medien fahren auf die Katastrophe ab. Berichten ist nicht zu kritisieren. Es ist wichtig für die Betroffenen und die Bedrohten. Die sind ziemlich viele. Und Hilfe muss für sie mobilisiert werden.

    Das gilt freilich ebenso für die vielen tausend Hitzetoten. Deren Ableben liefert keine Bilder, jedenfalls keine schönen, die das Klickpublikum heisslaufen lassen.

    Unter den 8 “meistgeklickten” Meldungen der WDR-Homepage sind fünf zu Waldbränden. Das wuchert das Onlineangebot so zu, dass für anderes Wichtiges kaum Platz (und Zeit der WDR-Mitarbeiter*innen) bleibt. Dabei stehen die bei Waldbränden der Feuerwehr nur im Weg und belästigen sie mit Fragen, für die die wahrlich keine Zeit haben.

    Beim WDR sind sie so ausgelastet, sogar ihre Algorithmen sind es, dass sie bei der Erstellung des hauseigenen Pressespiegels diese Meldung über die Wasserverschwendung eines Reitturniers (“Medienpartner”: WDR) glatt übersehen haben. Für was so eine Waldbrandpanik doch alles gut ist …

    Wohlgemerkt: Berichten ist nicht zu kritisieren. Tapezieren von Flächen, die anderen wichtigen Angelegenheiten verloren gehen, ist die Pest der Aufmerksamkeitsökonomie. Für die ist der WDR nur ein Beispiel.

    Was Ihre Aufmerksamkeit verdient

    Ralf Heimann/MDR-Altpapier: Flood the zone with Meta-KI – Die Tech-Konzerne formen die digitale Öffentlichkeit. In Frankreich regt sich Widerstand. Und Mark Zuckerberg hat eine schöne Idee.”

    und

    Antonia Groß/MDR-Altpapier: Alles für die Bühne: Wagenknecht und die Medien – Die anstehende Landtagswahl in Sachsen-Anhalt beschäftigt Medien, die im Umgang mit Rechtsextremen aber alte Fehler wiederholen. Denn diese wissen sich zu inszenieren. Genau wie eine andere ‘alte Bekannte’.”

  2. Clickbaiting-Meister: WDR

    Endlich brennt es auch hier. Geile Bilder. Visuelle Medien fahren auf die Katastrophe ab. Berichten ist nicht zu kritisieren. Es ist wichtig für die Betroffenen und die Bedrohten. Die sind ziemlich viele. Und Hilfe muss für sie mobilisiert werden.

    Das gilt freilich ebenso für die vielen tausend Hitzetoten. Deren Ableben liefert keine Bilder, jedenfalls keine schönen, die das Klickpublikum heisslaufen lassen.

    Unter den 8 “meistgeklickten” Meldungen der WDR-Homepage sind fünf zu Waldbränden. Das wuchert das Onlineangebot so zu, dass für anderes Wichtiges kaum Platz (und Zeit der WDR-Mitarbeiter*innen) bleibt. Dabei stehen die bei Waldbränden der Feuerwehr nur im Weg und belästigen sie mit Fragen, für die die wahrlich keine Zeit haben.

    Beim WDR sind sie so ausgelastet, sogar ihre Algorithmen sind es, dass sie bei der Erstellung des hauseigenen Pressespiegels diese Meldung über die Wasserverschwendung eines Reitturniers (“Medienpartner”: WDR) glatt übersehen haben. Für was so eine Waldbrandpanik doch alles gut ist …

    Wohlgemerkt: Berichten ist nicht zu kritisieren. Tapezieren von Flächen, die anderen wichtigen Angelegenheiten verloren gehen, ist die Pest der Aufmerksamkeitsökonomie. Für die ist der WDR nur ein Beispiel.

    Was Ihre Aufmerksamkeit verdient

    Ralf Heimann/MDR-Altpapier: Flood the zone with Meta-KI – Die Tech-Konzerne formen die digitale Öffentlichkeit. In Frankreich regt sich Widerstand. Und Mark Zuckerberg hat eine schöne Idee.”

    und

    Antonia Groß/MDR-Altpapier: Alles für die Bühne: Wagenknecht und die Medien – Die anstehende Landtagswahl in Sachsen-Anhalt beschäftigt Medien, die im Umgang mit Rechtsextremen aber alte Fehler wiederholen. Denn diese wissen sich zu inszenieren. Genau wie eine andere ‘alte Bekannte’.”

  3. Sie sind überall

    Die Klimaleugner in Politik und Medien haben uns Öffentlichkeit im Schwitzkasten – mich werden sie umbringen

    Sie sind auch in Wien. Wie sie es hierzulande treiben, analysiert

    Antonia Groß/MDR-Altpapier: Die Flut von damals ist die Dürre von heute – Flächendeckender Wassermangel und zu viele Hitzetote: Die Effekte des Klimawandels sind in diesem Sommer offensichtlich. Große Medien und rechte Plattformen aber haben ihre jeweils eigenen Verleugnungs-Muster.”

    Gegen Ende zitiert sie den britischen “Sunday Telegraph”. Was für ein Zufall. Ist der doch vor weniger als einem halben Jahr für nur 660 Millionen vom deutschen Springerkonzern gekauft worden.

    Es wird einer dieser heissen Sommer sein, in dem ich mich aus dieser Welt verabschieden muss. Wieviele werden wir sein? Wen interessiert das? Woanders is auch scheisse.

    Verantwortung? Wer?

    Mit der Klimakatastrophe ist es wie mit den Bonner Stadtbahnen: habbich nicht gewusst – mir sagt ja keiner was – da bin ich nicht dabeigewesen.

    Mir hat es vor knapp 15 Jahren ein Zimmergenosse im Krankenhaus gesagt. Er war Stadtbahnfahrer der Linie 63. Als Passagier mochte er nicht mehr mitfahren. Ein Prophet? In der Fachszene war die Bonner Instandhaltungsstrategie eine kontroverse Debatte.

    Sprechen Aufsichtsräte mit den Beschäftigten? Lesen Sie Fachzeitschriften? Ich habe sie in der Fraktionsgeschäftsstelle der Grünen (2006-16) mit Interesse gelesen.

    Stattdessen halten sie eine vierstündige Sondersitzung ab, und lassen das die Medien ausdrücklich wissen.

    Wer den Klimaleugnern glaubt (s.o.), kauft ihnen wahrscheinlich auch das ab.

  4. Sie sind überall

    Die Klimaleugner in Politik und Medien haben uns Öffentlichkeit im Schwitzkasten – mich werden sie umbringen

    Sie sind auch in Wien. Wie sie es hierzulande treiben, analysiert

    Antonia Groß/MDR-Altpapier: Die Flut von damals ist die Dürre von heute – Flächendeckender Wassermangel und zu viele Hitzetote: Die Effekte des Klimawandels sind in diesem Sommer offensichtlich. Große Medien und rechte Plattformen aber haben ihre jeweils eigenen Verleugnungs-Muster.”

    Gegen Ende zitiert sie den britischen “Sunday Telegraph”. Was für ein Zufall. Ist der doch vor weniger als einem halben Jahr für nur 660 Millionen vom deutschen Springerkonzern gekauft worden.

    Es wird einer dieser heissen Sommer sein, in dem ich mich aus dieser Welt verabschieden muss. Wieviele werden wir sein? Wen interessiert das? Woanders is auch scheisse.

    Verantwortung? Wer?

    Mit der Klimakatastrophe ist es wie mit den Bonner Stadtbahnen: habbich nicht gewusst – mir sagt ja keiner was – da bin ich nicht dabeigewesen.

    Mir hat es vor knapp 15 Jahren ein Zimmergenosse im Krankenhaus gesagt. Er war Stadtbahnfahrer der Linie 63. Als Passagier mochte er nicht mehr mitfahren. Ein Prophet? In der Fachszene war die Bonner Instandhaltungsstrategie eine kontroverse Debatte.

    Sprechen Aufsichtsräte mit den Beschäftigten? Lesen Sie Fachzeitschriften? Ich habe sie in der Fraktionsgeschäftsstelle der Grünen (2006-16) mit Interesse gelesen.

    Stattdessen halten sie eine vierstündige Sondersitzung ab, und lassen das die Medien ausdrücklich wissen.

    Wer den Klimaleugnern glaubt (s.o.), kauft ihnen wahrscheinlich auch das ab.

  5. Misstrauen, Bestrafung und …

    … HOFFNUNG!

    Sehr erhellend wie fast immer Antonia Groß/MDR-Altpapier: Plenarwoche oder: Flood the Zone with Misstrauenn – Viele Analysen über das Reformpaket der Regierung und die letzten Abstimmungen vor der Sommerpause unterstellen Misstrauen gegen die Bevölkerung. Warum das zwar stimmt, aber lähmt – und wieso sich Protest gegen die Beschneidung liberaler Transparenzgesetze offenbar erfolgreicher durchsetzen lässt?”

    Wenig Hoffnung beim Deutschlandfunk

    Haben die Proteste gegen die drohende DLF-“Programmreform” eine Chance? Ich zweifle, weil ich niemanden kenne, die*der das behauptet oder gar bezeugt. Darin ist die Führung des Senders der Bundesregierung, dem DFB und diesem Land zu ähnlich.

    Drei vom Tode bedrohte Beispiele, so lange sie noch leben:

    Jan Tengeler: Gesichter Europas: Wunsch und Wirklichkeit – Fussball(kultur) in Griechenland – Fußball ist in Griechenland die beliebteste Sportart. Und auch dort ist es längst ein großes Geschäft. Aber das Land am Rande Europas kann die eigenen Erwartungen nicht erfüllen: 2026 ist es wieder nicht bei der WM dabei. Der Profi-Sport konzentriert sich auf Athen und Thessaloniki und auch die ausgeprägte Fankultur ist auf die Vereine der beiden großen Städte fokussiert. Gekickt wird dagegen überall. In den Amateurligen in den wenig besiedelten Gebieten spielen Alt und Jung, Mädchen und Jungen oft gemeinsam. Sie treffen sich auf holprigen Äckern mit imposantem Blick auf die Berge oder das Meer. Wie leben die Griechen mit einer Leidenschaft, in der doch immer wieder andere die Nase vorn haben?” (Audio 53 min). Das ist erstklassiger Reportage-Journalismus. Sagen Sie mir, wo es den sonst noch gibt!

    Heute morgen Niklas Maak: Essay und Diskurs: Verkehrswende – Der Kampf ums Auto – Freiheit, Klima und die Zukunft der Städte”. Audio 30 min., auch als Text unter dem Link nachlesbar!

    Und heute mittag wieder der “Sonntagsspaziergang – Reisenotizen aus Deutschland und der Welt” mit den Themen “Besuch in Krania, einem Bergdorf auf den Rückläufern des Olymp – Zu Gast in Cabo Polonio, Uruguay – Via Francigena–Alter Pilgerweg, neu entdeckt – Lübeck und das Wasser” Redaktion und Moderation Laura Kingston.

    Ab November dann Schluss damit?

  6. Misstrauen, Bestrafung und …

    … HOFFNUNG!

    Sehr erhellend wie fast immer Antonia Groß/MDR-Altpapier: Plenarwoche oder: Flood the Zone with Misstrauenn – Viele Analysen über das Reformpaket der Regierung und die letzten Abstimmungen vor der Sommerpause unterstellen Misstrauen gegen die Bevölkerung. Warum das zwar stimmt, aber lähmt – und wieso sich Protest gegen die Beschneidung liberaler Transparenzgesetze offenbar erfolgreicher durchsetzen lässt?”

    Wenig Hoffnung beim Deutschlandfunk

    Haben die Proteste gegen die drohende DLF-“Programmreform” eine Chance? Ich zweifle, weil ich niemanden kenne, die*der das behauptet oder gar bezeugt. Darin ist die Führung des Senders der Bundesregierung, dem DFB und diesem Land zu ähnlich.

    Drei vom Tode bedrohte Beispiele, so lange sie noch leben:

    Jan Tengeler: Gesichter Europas: Wunsch und Wirklichkeit – Fussball(kultur) in Griechenland – Fußball ist in Griechenland die beliebteste Sportart. Und auch dort ist es längst ein großes Geschäft. Aber das Land am Rande Europas kann die eigenen Erwartungen nicht erfüllen: 2026 ist es wieder nicht bei der WM dabei. Der Profi-Sport konzentriert sich auf Athen und Thessaloniki und auch die ausgeprägte Fankultur ist auf die Vereine der beiden großen Städte fokussiert. Gekickt wird dagegen überall. In den Amateurligen in den wenig besiedelten Gebieten spielen Alt und Jung, Mädchen und Jungen oft gemeinsam. Sie treffen sich auf holprigen Äckern mit imposantem Blick auf die Berge oder das Meer. Wie leben die Griechen mit einer Leidenschaft, in der doch immer wieder andere die Nase vorn haben?” (Audio 53 min). Das ist erstklassiger Reportage-Journalismus. Sagen Sie mir, wo es den sonst noch gibt!

    Heute morgen Niklas Maak: Essay und Diskurs: Verkehrswende – Der Kampf ums Auto – Freiheit, Klima und die Zukunft der Städte”. Audio 30 min., auch als Text unter dem Link nachlesbar!

    Und heute mittag wieder der “Sonntagsspaziergang – Reisenotizen aus Deutschland und der Welt” mit den Themen “Besuch in Krania, einem Bergdorf auf den Rückläufern des Olymp – Zu Gast in Cabo Polonio, Uruguay – Via Francigena–Alter Pilgerweg, neu entdeckt – Lübeck und das Wasser” Redaktion und Moderation Laura Kingston.

    Ab November dann Schluss damit?

  7. Militärmacht oder Grossmacht?

    Beides wird das Merz-Doitschland nicht kriegen können

    Dass Aufrüstung irgendein ökonomisches Problem löst (“Kriegskeynsianismus”), ist eine Sau, die die profitierende Kapitallobby mit Vorliebe durch jedes Dorf treibt (für das tierfeindliche Femininum bitte ich um Entschuldigung). Immerhin sind sich die herrschenden Klassen darüber bisweilen uneinig. Intelligente Gegenkräfte, zu einer entsprechenden Analyse fähig, können das u.U. taktisch ausnutzen. Wenn Sie die irgendwo sehen, sagen Sie mir bitte Bescheid.

    Selbst Donald Trump weiss, wie doof diese Sau ist. Deswegen will er den Europäer*inne*n die unübersichtlichen Kosten dafür ja aufdrücken. Der ist nicht nur doof. Denn Aufrüstungskeynsianismus löst null Folgeinvestitionen aus. Die verbrennen bei Rheinmetall und Co. und kommen nie wieder.

    Darum ist ja auch die deutsch-französische Achse so kaputt. Zahlen/Investieren soll immer der Andere, hauptsache Profit fliesst in die eigenen Konten.

    Jörg Kronauer und Satyajeet Malik/Junge Welt: Rüstungsrivalität: »Deutschland braucht Drohnen« – Das deutsch-französische Rüstungsprojekt FCAS steht vor dem Aus. Nun heißt es vereinzelt, die BRD benötige gar keinen neuen Kampfjet”

    Schlauer als alle zusammen mal wieder “der Chinese”, wiederum Jörg Kronauer/Junge Welt: Ungleiche Verbündete – Putin trifft Xi in Beijing”.

    In die gleiche Richtung der anonyme German-Foreign-Policy-Autor: Streit um den Panzerbauer – Die Bundesregierung droht aufgrund interner Differenzen den geplanten Börsengang des deutsch-französischen Panzerbauers KNDS zu verschleppen. Frankreich stellt bei anhaltender Blockade einen Alleingang in Aussicht. Der Streit schwillt an.”

    Und damit das gequälte deutsche Rüstungskapital nicht allzu viel Angst vor Öffentlichkeit kriegen muss, verschwinden alle genannten Texte in wenigen Tagen in Paywall-Archiven.

    Wenn Sie danach immer noch auf der Suche nach unabhängigen Fachinformationen sind, empfehle ich Ihnen die Tübinger Informationsstelle Militarisierung. Die arbeitet öffentlich und freut sich über freiwillige Spenden.

    Robert Schwierkus/telepolis wird, wenn nicht bei heise einem Boss eine Laus über die Leber läuft, vorläufig nicht digital verschwinden:

    Die Deutsche Frage ist zurück – und Europa zittert – Deutschlands Militärmacht wächst rasant – und alte Ängste vor deutscher Hegemonie in Europa kehren mit voller Wucht zurück.”

    Woher nur dieses Misstrauen? Nur wegen zwei Weltkriegen und 12 Jahren Faschismus und Völkermord?

    Was in einem eindeutig “kriegstüchtigen” Land mit Meinungs- und Pressefreiheit passiert, das berichtete gestern

    Antonia Groß/MDR-Altpapier: Ist das noch SLAPP oder schon Propaganda? – Ein Journalist veröffentlicht Berichte sexualisierter Gewalt gegen palästinensische Gefangene durch israelische Sicherheitskräfte. Der verantwortliche Machthaber geht daraufhin auf das Medium los. Was sagt das über die Vorwürfe aus? Und über die PR-Strategie des Landes?” Gute Frage.

  8. Militärmacht oder Grossmacht?

    Beides wird das Merz-Doitschland nicht kriegen können

    Dass Aufrüstung irgendein ökonomisches Problem löst (“Kriegskeynsianismus”), ist eine Sau, die die profitierende Kapitallobby mit Vorliebe durch jedes Dorf treibt (für das tierfeindliche Femininum bitte ich um Entschuldigung). Immerhin sind sich die herrschenden Klassen darüber bisweilen uneinig. Intelligente Gegenkräfte, zu einer entsprechenden Analyse fähig, können das u.U. taktisch ausnutzen. Wenn Sie die irgendwo sehen, sagen Sie mir bitte Bescheid.

    Selbst Donald Trump weiss, wie doof diese Sau ist. Deswegen will er den Europäer*inne*n die unübersichtlichen Kosten dafür ja aufdrücken. Der ist nicht nur doof. Denn Aufrüstungskeynsianismus löst null Folgeinvestitionen aus. Die verbrennen bei Rheinmetall und Co. und kommen nie wieder.

    Darum ist ja auch die deutsch-französische Achse so kaputt. Zahlen/Investieren soll immer der Andere, hauptsache Profit fliesst in die eigenen Konten.

    Jörg Kronauer und Satyajeet Malik/Junge Welt: Rüstungsrivalität: »Deutschland braucht Drohnen« – Das deutsch-französische Rüstungsprojekt FCAS steht vor dem Aus. Nun heißt es vereinzelt, die BRD benötige gar keinen neuen Kampfjet”

    Schlauer als alle zusammen mal wieder “der Chinese”, wiederum Jörg Kronauer/Junge Welt: Ungleiche Verbündete – Putin trifft Xi in Beijing”.

    In die gleiche Richtung der anonyme German-Foreign-Policy-Autor: Streit um den Panzerbauer – Die Bundesregierung droht aufgrund interner Differenzen den geplanten Börsengang des deutsch-französischen Panzerbauers KNDS zu verschleppen. Frankreich stellt bei anhaltender Blockade einen Alleingang in Aussicht. Der Streit schwillt an.”

    Und damit das gequälte deutsche Rüstungskapital nicht allzu viel Angst vor Öffentlichkeit kriegen muss, verschwinden alle genannten Texte in wenigen Tagen in Paywall-Archiven.

    Wenn Sie danach immer noch auf der Suche nach unabhängigen Fachinformationen sind, empfehle ich Ihnen die Tübinger Informationsstelle Militarisierung. Die arbeitet öffentlich und freut sich über freiwillige Spenden.

    Robert Schwierkus/telepolis wird, wenn nicht bei heise einem Boss eine Laus über die Leber läuft, vorläufig nicht digital verschwinden:

    Die Deutsche Frage ist zurück – und Europa zittert – Deutschlands Militärmacht wächst rasant – und alte Ängste vor deutscher Hegemonie in Europa kehren mit voller Wucht zurück.”

    Woher nur dieses Misstrauen? Nur wegen zwei Weltkriegen und 12 Jahren Faschismus und Völkermord?

    Was in einem eindeutig “kriegstüchtigen” Land mit Meinungs- und Pressefreiheit passiert, das berichtete gestern

    Antonia Groß/MDR-Altpapier: Ist das noch SLAPP oder schon Propaganda? – Ein Journalist veröffentlicht Berichte sexualisierter Gewalt gegen palästinensische Gefangene durch israelische Sicherheitskräfte. Der verantwortliche Machthaber geht daraufhin auf das Medium los. Was sagt das über die Vorwürfe aus? Und über die PR-Strategie des Landes?” Gute Frage.

    Über Martin Böttger:

    Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
    Sie können dem Autor auch via Fediverse folgen unter: @martin.boettger

  9. Militärmacht oder Grossmacht?

    Beides wird das Merz-Doitschland nicht kriegen können

    Dass Aufrüstung irgendein ökonomisches Problem löst (“Kriegskeynsianismus”), ist eine Sau, die die profitierende Kapitallobby mit Vorliebe durch jedes Dorf treibt (für das tierfeindliche Femininum bitte ich um Entschuldigung). Immerhin sind sich die herrschenden Klassen darüber bisweilen uneinig. Intelligente Gegenkräfte, zu einer entsprechenden Analyse fähig, können das u.U. taktisch ausnutzen. Wenn Sie die irgendwo sehen, sagen Sie mir bitte Bescheid.

    Selbst Donald Trump weiss, wie doof diese Sau ist. Deswegen will er den Europäer*inne*n die unübersichtlichen Kosten dafür ja aufdrücken. Der ist nicht nur doof. Denn Aufrüstungskeynsianismus löst null Folgeinvestitionen aus. Die verbrennen bei Rheinmetall und Co. und kommen nie wieder.

    Darum ist ja auch die deutsch-französische Achse so kaputt. Zahlen/Investieren soll immer der Andere, hauptsache Profit fliesst in die eigenen Konten.

    Jörg Kronauer und Satyajeet Malik/Junge Welt: Rüstungsrivalität: »Deutschland braucht Drohnen« – Das deutsch-französische Rüstungsprojekt FCAS steht vor dem Aus. Nun heißt es vereinzelt, die BRD benötige gar keinen neuen Kampfjet”

    Schlauer als alle zusammen mal wieder “der Chinese”, wiederum Jörg Kronauer/Junge Welt: Ungleiche Verbündete – Putin trifft Xi in Beijing”.

    In die gleiche Richtung der anonyme German-Foreign-Policy-Autor: Streit um den Panzerbauer – Die Bundesregierung droht aufgrund interner Differenzen den geplanten Börsengang des deutsch-französischen Panzerbauers KNDS zu verschleppen. Frankreich stellt bei anhaltender Blockade einen Alleingang in Aussicht. Der Streit schwillt an.”

    Und damit das gequälte deutsche Rüstungskapital nicht allzu viel Angst vor Öffentlichkeit kriegen muss, verschwinden alle genannten Texte in wenigen Tagen in Paywall-Archiven.

    Wenn Sie danach immer noch auf der Suche nach unabhängigen Fachinformationen sind, empfehle ich Ihnen die Tübinger Informationsstelle Militarisierung. Die arbeitet öffentlich und freut sich über freiwillige Spenden.

    Robert Schwierkus/telepolis wird, wenn nicht bei heise einem Boss eine Laus über die Leber läuft, vorläufig nicht digital verschwinden:

    Die Deutsche Frage ist zurück – und Europa zittert – Deutschlands Militärmacht wächst rasant – und alte Ängste vor deutscher Hegemonie in Europa kehren mit voller Wucht zurück.”

    Woher nur dieses Misstrauen? Nur wegen zwei Weltkriegen und 12 Jahren Faschismus und Völkermord?

    Was in einem eindeutig “kriegstüchtigen” Land mit Meinungs- und Pressefreiheit passiert, das berichtete gestern

    Antonia Groß/MDR-Altpapier: Ist das noch SLAPP oder schon Propaganda? – Ein Journalist veröffentlicht Berichte sexualisierter Gewalt gegen palästinensische Gefangene durch israelische Sicherheitskräfte. Der verantwortliche Machthaber geht daraufhin auf das Medium los. Was sagt das über die Vorwürfe aus? Und über die PR-Strategie des Landes?” Gute Frage.

  10. Geschäft mit Empörung

    Ein Wind weht durch die asozialen Netzwerke und die nur noch wenig unterscheidbaren sonstigen Medien. Und ausnahmsweise, fast schon sensationellerweise wurde diese Agenda von den drei Parteien SPD, Grüne und Linke gemeinsam und gleichzeitig gesetzt. Wo wären wir jetzt, wenn sie das schon getan hätten, als sie noch eine Mehrheit im Parlament hatten? Vergossene Milch. Gegen das Netzwerk des faschistoiden Oligarchen Musk konnten sie sich einigen. Und kassieren nicht wenig Gegenwind von den Rechten. Und den Dummen. Nicht alle sind beides. Leider.

    Antonia Groß/MDR-Altpapier ist beides nicht: X oder: Das Geschäft mit der Empörung – Drei Parteien verkünden, dass sie die Plattform X nicht weiter nutzen. Nachrichtenmedien berichten mehr über die Empörung, als über die Motivation für diesen Schritt. Genau das ist das Geschäftsmodell des Unternehmens.”

    Ebenfalls weder dumm noch rechts, aber empört, ist der alte Knut Mellenthin/Junge Welt, der eine sehr informative Ziwchenbilanz des angeblich längst beendeten Krieges der USA und Israels gegen den Iran – und der wiederum gegen die anderen Anrainer des Persischen Golfs – zieht. Lesen Sie schnell, die Junge Welt wird das in ihrem Paywallarchiv beerdigen: Eine gewaltige Übermacht – Die USA und Israel haben dem Iran empfindliche Schläge versetzt. Dennoch gibt es Probleme mit dem Nachschub von Raketen und mit Teherans Drohnenangriffen. Eine vorläufige Bilanz des Krieges im Nahen Osten”.

    Kommen beim Bundeskanzler etwa dumm und rechts zusammen? Das ist umstritten. Nicht umstritten, jedenfalls unter Demoskop*inn*en ist das: Bernd Müller/telepolis macht es jetzt so eitel wie sein Amtsvorgänger: Friedrich Merz – der unbeliebteste Kanzler der Welt – Selbst Olaf Scholz war beliebter. Nach einem Jahr im Amt ist Friedrich Merz laut Umfragen der unpopulärste Regierungschef weltweit. Ein Leitartikel.” Die Junge Welt findet es witzig, eine Spiegel-Schlagzeile von Merz so abzuwandeln: »Kein Wähler vor ihm hat so etwas ertragen müssen«. Wer darüber lachen kann, hat es gut.

    Alternative?

    Jacobin veröffentlicht eine Rede seines US-Gründers Bhaskar Sunkara: Etwas Sozialismus im Kapitalismus ist nicht genug – Sozialismus darf nicht lediglich bedeuten, den Kapitalismus gerechter zu gestalten. Er muss auf eine Gesellschaft abzielen, in der das Überleben nicht mehr vom Markt abhängt – und in der sich die Demokratie endlich auch auf die Wirtschaft erstreckt.”

    Meine Lieblings-Zwischenüberschrift ist diese: “Vielmehr geht es um eine Ausweitung von Freizeit, Sicherheit und Lebenszeit außerhalb der Produktion.” Da finde ich mich wieder 😉

  11. Geschäft mit Empörung

    Ein Wind weht durch die asozialen Netzwerke und die nur noch wenig unterscheidbaren sonstigen Medien. Und ausnahmsweise, fast schon sensationellerweise wurde diese Agenda von den drei Parteien SPD, Grüne und Linke gemeinsam und gleichzeitig gesetzt. Wo wären wir jetzt, wenn sie das schon getan hätten, als sie noch eine Mehrheit im Parlament hatten? Vergossene Milch. Gegen das Netzwerk des faschistoiden Oligarchen Musk konnten sie sich einigen. Und kassieren nicht wenig Gegenwind von den Rechten. Und den Dummen. Nicht alle sind beides. Leider.

    Antonia Groß/MDR-Altpapier ist beides nicht: X oder: Das Geschäft mit der Empörung – Drei Parteien verkünden, dass sie die Plattform X nicht weiter nutzen. Nachrichtenmedien berichten mehr über die Empörung, als über die Motivation für diesen Schritt. Genau das ist das Geschäftsmodell des Unternehmens.”

    Ebenfalls weder dumm noch rechts, aber empört, ist der alte Knut Mellenthin/Junge Welt, der eine sehr informative Ziwchenbilanz des angeblich längst beendeten Krieges der USA und Israels gegen den Iran – und der wiederum gegen die anderen Anrainer des Persischen Golfs – zieht. Lesen Sie schnell, die Junge Welt wird das in ihrem Paywallarchiv beerdigen: Eine gewaltige Übermacht – Die USA und Israel haben dem Iran empfindliche Schläge versetzt. Dennoch gibt es Probleme mit dem Nachschub von Raketen und mit Teherans Drohnenangriffen. Eine vorläufige Bilanz des Krieges im Nahen Osten”.

    Kommen beim Bundeskanzler etwa dumm und rechts zusammen? Das ist umstritten. Nicht umstritten, jedenfalls unter Demoskop*inn*en ist das: Bernd Müller/telepolis macht es jetzt so eitel wie sein Amtsvorgänger: Friedrich Merz – der unbeliebteste Kanzler der Welt – Selbst Olaf Scholz war beliebter. Nach einem Jahr im Amt ist Friedrich Merz laut Umfragen der unpopulärste Regierungschef weltweit. Ein Leitartikel.” Die Junge Welt findet es witzig, eine Spiegel-Schlagzeile von Merz so abzuwandeln: »Kein Wähler vor ihm hat so etwas ertragen müssen«. Wer darüber lachen kann, hat es gut.

    Alternative?

    Jacobin veröffentlicht eine Rede seines US-Gründers Bhaskar Sunkara: Etwas Sozialismus im Kapitalismus ist nicht genug – Sozialismus darf nicht lediglich bedeuten, den Kapitalismus gerechter zu gestalten. Er muss auf eine Gesellschaft abzielen, in der das Überleben nicht mehr vom Markt abhängt – und in der sich die Demokratie endlich auch auf die Wirtschaft erstreckt.”

    Meine Lieblings-Zwischenüberschrift ist diese: “Vielmehr geht es um eine Ausweitung von Freizeit, Sicherheit und Lebenszeit außerhalb der Produktion.” Da finde ich mich wieder 😉

    Über Martin Böttger:

    Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
    Sie können dem Autor auch via Fediverse folgen unter: @martin.boettger

  12. Geschäft mit Empörung

    Ein Wind weht durch die asozialen Netzwerke und die nur noch wenig unterscheidbaren sonstigen Medien. Und ausnahmsweise, fast schon sensationellerweise wurde diese Agenda von den drei Parteien SPD, Grüne und Linke gemeinsam und gleichzeitig gesetzt. Wo wären wir jetzt, wenn sie das schon getan hätten, als sie noch eine Mehrheit im Parlament hatten? Vergossene Milch. Gegen das Netzwerk des faschistoiden Oligarchen Musk konnten sie sich einigen. Und kassieren nicht wenig Gegenwind von den Rechten. Und den Dummen. Nicht alle sind beides. Leider.

    Antonia Groß/MDR-Altpapier ist beides nicht: X oder: Das Geschäft mit der Empörung – Drei Parteien verkünden, dass sie die Plattform X nicht weiter nutzen. Nachrichtenmedien berichten mehr über die Empörung, als über die Motivation für diesen Schritt. Genau das ist das Geschäftsmodell des Unternehmens.”

    Ebenfalls weder dumm noch rechts, aber empört, ist der alte Knut Mellenthin/Junge Welt, der eine sehr informative Ziwchenbilanz des angeblich längst beendeten Krieges der USA und Israels gegen den Iran – und der wiederum gegen die anderen Anrainer des Persischen Golfs – zieht. Lesen Sie schnell, die Junge Welt wird das in ihrem Paywallarchiv beerdigen: Eine gewaltige Übermacht – Die USA und Israel haben dem Iran empfindliche Schläge versetzt. Dennoch gibt es Probleme mit dem Nachschub von Raketen und mit Teherans Drohnenangriffen. Eine vorläufige Bilanz des Krieges im Nahen Osten”.

    Kommen beim Bundeskanzler etwa dumm und rechts zusammen? Das ist umstritten. Nicht umstritten, jedenfalls unter Demoskop*inn*en ist das: Bernd Müller/telepolis macht es jetzt so eitel wie sein Amtsvorgänger: Friedrich Merz – der unbeliebteste Kanzler der Welt – Selbst Olaf Scholz war beliebter. Nach einem Jahr im Amt ist Friedrich Merz laut Umfragen der unpopulärste Regierungschef weltweit. Ein Leitartikel.” Die Junge Welt findet es witzig, eine Spiegel-Schlagzeile von Merz so abzuwandeln: »Kein Wähler vor ihm hat so etwas ertragen müssen«. Wer darüber lachen kann, hat es gut.

    Alternative?

    Jacobin veröffentlicht eine Rede seines US-Gründers Bhaskar Sunkara: Etwas Sozialismus im Kapitalismus ist nicht genug – Sozialismus darf nicht lediglich bedeuten, den Kapitalismus gerechter zu gestalten. Er muss auf eine Gesellschaft abzielen, in der das Überleben nicht mehr vom Markt abhängt – und in der sich die Demokratie endlich auch auf die Wirtschaft erstreckt.”

    Meine Lieblings-Zwischenüberschrift ist diese: “Vielmehr geht es um eine Ausweitung von Freizeit, Sicherheit und Lebenszeit außerhalb der Produktion.” Da finde ich mich wieder 😉

    Über Martin Böttger:

    Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
    Sie können dem Autor auch via Fediverse folgen unter: @martin.boettger

  13. So doof wie Trump?

    Die Aufmerksamkeitsökonomie und der Wal

    Antonia Groß/MDR-Altpapier hat es raus: das Zum-Denken-Anregen. Oder was denken Sie hierzu?

    Der ‘Timmy-Krimi’ und der Verkauf von Hoffnung – Eine Woche lang berichten die Medien über einen in der Ostsee gestrandeten Buckelwal. Will er sterben, wer kann ihn retten? Die Debatte zeigt die mediale Sehnsucht nach eindeutigen Geschichten.”

    Nach meiner unmassgeblichen unwissenschaftlichen Meinung war das Todesurteil für den Wal mit seinem Irrweg in die Ostsee gesprochen. Die ist nicht nur rettungslos überfischt, sondern auch vergiftet durch die Militärabfälle zweier Weltkriege und anschliessende Blockkonfrontation mit hemmungsloser Aufrüstung und Manövertätigkeit aller Anrainer (= militärisch-industrieller Komplex). So what? Lasst ihn sterben. Aber ich habe natürlich keine Ahnung.

    Ich könnte stattdessen über den cleveren Verzicht Italiens auf die gefährliche WM-Teilnahme fachsimpeln, aber das wäre an dieser Stelle jetzt zu viel Fussball …

    Wie machen es im Vergleich zu uns Ahnungslosen die Mächtigen? Davon vermittelt Dirk Hautkapp/WAZ eine Ahnung: Kurze Leitung ins Oval Office – Trumps Nummer bekannt: Reporter rufen pausenlos an – der ‘plaudert drauflos’ – Der US-Präsident gibt immer wieder freimütig seine Nummer heraus. Bei nächtlichen Telefonaten spricht er ungehemmt und unzensiert über Details.”

    Dä. Wer die Ahnungslosen sind, scheint mir damit noch nicht abschliessend geklärt.

  14. So doof wie Trump?

    Die Aufmerksamkeitsökonomie und der Wal

    Antonia Groß/MDR-Altpapier hat es raus: das Zum-Denken-Anregen. Oder was denken Sie hierzu?

    Der ‘Timmy-Krimi’ und der Verkauf von Hoffnung – Eine Woche lang berichten die Medien über einen in der Ostsee gestrandeten Buckelwal. Will er sterben, wer kann ihn retten? Die Debatte zeigt die mediale Sehnsucht nach eindeutigen Geschichten.”

    Nach meiner unmassgeblichen unwissenschaftlichen Meinung war das Todesurteil für den Wal mit seinem Irrweg in die Ostsee gesprochen. Die ist nicht nur rettungslos überfischt, sondern auch vergiftet durch die Militärabfälle zweier Weltkriege und anschliessende Blockkonfrontation mit hemmungsloser Aufrüstung und Manövertätigkeit aller Anrainer (= militärisch-industrieller Komplex). So what? Lasst ihn sterben. Aber ich habe natürlich keine Ahnung.

    Ich könnte stattdessen über den cleveren Verzicht Italiens auf die gefährliche WM-Teilnahme fachsimpeln, aber das wäre an dieser Stelle jetzt zu viel Fussball …

    Wie machen es im Vergleich zu uns Ahnungslosen die Mächtigen? Davon vermittelt Dirk Hautkapp/WAZ eine Ahnung: Kurze Leitung ins Oval Office – Trumps Nummer bekannt: Reporter rufen pausenlos an – der ‘plaudert drauflos’ – Der US-Präsident gibt immer wieder freimütig seine Nummer heraus. Bei nächtlichen Telefonaten spricht er ungehemmt und unzensiert über Details.”

    Dä. Wer die Ahnungslosen sind, scheint mir damit noch nicht abschliessend geklärt.

  15. Trump-Astrologie oder Analyse?

    Entscheiden Sie selbst – Lesenswertes von den Sozis, und über sie

    Leuten wie mir ist die Irrläuferei der SPD eine olle Kamelle. Der SPD im Ruhrgebiet sowieso. So viel Lernresistenz haben ich noch von keinem anderen menschlichen Organismus erlebt. Insofern reissen mich die Erkenntnisse von Antonia Groß/MDR-Altpapier von keinem Hocker mehr, entlocken mir allenfalls ein “Siehste!”. Aber Recht hat sie.

    Vom Verweigerer zum Straftäter? – Die Stigmatisierung von Sozialgeldbeziehern hat viele Facetten. Wurden sie kürzlich noch als sogenannte Totalverweigerer inszeniert, wird eine ganze Gruppe jetzt mit Betrug assoziiert. Im Kontext der “Stadtbild”-Debatte ist das fatal.”

    Ebenso Recht hat ein bis vor kurzem noch führender Sozi, der das gegenwärtige kleine Einmaleins der Atomkriegsgefahren präsentiert, die nach meinem Gefühl den meisten Jüngeren in den demokratischen Parteien gedanklich nicht mehr wirklich präsent sind: Rolf Mützenich/IPG-Journal: Das neue nukleare Zeitalter – Atomwaffen erleben ein gefährliches Comeback. Ohne neue Rüstungskontrolle droht der Welt ein atomares Armageddon.”

    Zur Überschrift veranlasst haben mich die folgenden beiden Texte.

    Christos Katsioulis/IPG-Journal: Zweite Geige, eigener Einsatz – Europa muss für einen Ukraine-Friedensdeal eine aktivere Rolle finden – und Trump am Ende doch die Bühne überlassen.”

    Marco Bitschnau/IPG-Journal: Heute hü, morgen hott – Trumps Außenpolitik wirkt erratisch, folgt aber klaren Interessen. Sein Verhandlungsansatz öffnet Türen, an denen klassische Diplomatie oft scheitert.”

    Beiden muss mann nicht zustimmen. Tatsache ist aber, dass sie auch nur das kleine Einmaleins des (aussen-)politischen Handwerks behandeln, das hierzulande vom Aussterben bedroht ist. Daran ist die SPD so wenig unschuldig, wie meine eigene Partei. Und mein Wohlbefinden attackiert das weit mehr, als das bösartige Agieren der politischen Gegner*innen, denen so freie Bahnen gewährt werden.

  16. Trump-Astrologie oder Analyse?

    Entscheiden Sie selbst – Lesenswertes von den Sozis, und über sie

    Leuten wie mir ist die Irrläuferei der SPD eine olle Kamelle. Der SPD im Ruhrgebiet sowieso. So viel Lernresistenz haben ich noch von keinem anderen menschlichen Organismus erlebt. Insofern reissen mich die Erkenntnisse von Antonia Groß/MDR-Altpapier von keinem Hocker mehr, entlocken mir allenfalls ein “Siehste!”. Aber Recht hat sie.

    Vom Verweigerer zum Straftäter? – Die Stigmatisierung von Sozialgeldbeziehern hat viele Facetten. Wurden sie kürzlich noch als sogenannte Totalverweigerer inszeniert, wird eine ganze Gruppe jetzt mit Betrug assoziiert. Im Kontext der “Stadtbild”-Debatte ist das fatal.”

    Ebenso Recht hat ein bis vor kurzem noch führender Sozi, der das gegenwärtige kleine Einmaleins der Atomkriegsgefahren präsentiert, die nach meinem Gefühl den meisten Jüngeren in den demokratischen Parteien gedanklich nicht mehr wirklich präsent sind: Rolf Mützenich/IPG-Journal: Das neue nukleare Zeitalter – Atomwaffen erleben ein gefährliches Comeback. Ohne neue Rüstungskontrolle droht der Welt ein atomares Armageddon.”

    Zur Überschrift veranlasst haben mich die folgenden beiden Texte.

    Christos Katsioulis/IPG-Journal: Zweite Geige, eigener Einsatz – Europa muss für einen Ukraine-Friedensdeal eine aktivere Rolle finden – und Trump am Ende doch die Bühne überlassen.”

    Marco Bitschnau/IPG-Journal: Heute hü, morgen hott – Trumps Außenpolitik wirkt erratisch, folgt aber klaren Interessen. Sein Verhandlungsansatz öffnet Türen, an denen klassische Diplomatie oft scheitert.”

    Beiden muss mann nicht zustimmen. Tatsache ist aber, dass sie auch nur das kleine Einmaleins des (aussen-)politischen Handwerks behandeln, das hierzulande vom Aussterben bedroht ist. Daran ist die SPD so wenig unschuldig, wie meine eigene Partei. Und mein Wohlbefinden attackiert das weit mehr, als das bösartige Agieren der politischen Gegner*innen, denen so freie Bahnen gewährt werden.

  17. Geraune reicht

    Unter der Zwischenüberschrift “Der neue Faschismus” sprach vor wenigen Wochen in einem Ort namens Herrsching Jürgen Trittin folgende analytische Klarstellung: “Die deutsche Presse beschäftigt sich gerne mit der scheinbaren Sprunghaftigkeit von Trump. Friedrich Merz und Nato-Generalsekretär Mark Rutte sind stolz darauf, wie einfühlsam sie Trump umgarnten ohne schlechte Laune auszulösen. Trump ist launisch, aber nicht sprunghaft. Trump baut planvoll das amerikanische politische System grundlegend um. Schritt für Schritt setzt die Trump-Administration das Project 2025 um. Erarbeitet von rechten Think-Tanks unter Leitung der Heritage Foundation ist dies die Blaupause für ein anderes Amerika. Es werden USA sein, in denen die Herrschaft des Rechts nichts mehr gilt.” Friedrich Merz hat offenbar dort abgeschrieben.

    Sein Drehbuch erklärt Ihnen Antonia Groß/MDR-Altpapier: Die Mär von der Sicherheit – Der Bundeskanzler provoziert eine Debatte, und nutzt das Versprechen einer vagen ‘Sicherheit’ für seine Agenda. Medien tragen dazu bei, dass das funktioniert – Fakten hin oder her.”

    Mein Vorschlag: alle Nicht-Biodeutschen machen mal eine Woche frei, wie damals Islands Frauen. Damit alle mal das Stadtbild sehen.

    Hier hat der vernagelte Westfale und Sauerländer mit dem weltläufigen Blackrock-Manager fusioniert. Und beim Bundeskanzler erlebt die Republik, was dabei “unten rauskommt” (zit. Helmut Kohl). Bei Merkel war es “vom Ende her denken”. Das war sauberer, insbesondere intellektuell.

    Und was machen wir nun mit all den kriegstüchtigen gewalttätigen Männern?

  18. Geraune reicht

    Unter der Zwischenüberschrift “Der neue Faschismus” sprach vor wenigen Wochen in einem Ort namens Herrsching Jürgen Trittin folgende analytische Klarstellung: “Die deutsche Presse beschäftigt sich gerne mit der scheinbaren Sprunghaftigkeit von Trump. Friedrich Merz und Nato-Generalsekretär Mark Rutte sind stolz darauf, wie einfühlsam sie Trump umgarnten ohne schlechte Laune auszuösen. Trump ist launisch, aber nicht sprunghaft. Trump baut planvoll das amerikanische politische System grundlegend um. Schritt für Schritt setzt die Trump-Administration das Project 2025 um. Erarbeitet von rechten Think-Tanks unter Leitung der Heritage Foundation ist dies die Blaupause für ein anderes Amerika. Es werden USA sein, in denen die Herrschaft des Rechts nichts mehr gilt.” Friedrich Merz hat offenbar dort abgeschrieben.

    Sein Drehbuch erklärt Ihnen Antonia Groß/MDR-Altpapier: Die Mär von der Sicherheit – Der Bundeskanzler provoziert eine Debatte, und nutzt das Versprechen einer vagen ‘Sicherheit’ für seine Agenda. Medien tragen dazu bei, dass das funktioniert – Fakten hin oder her.”

    Hier hat der vernagelte Westfale und Sauerländer mit dem weltläufigen Blackrock-Manager fusioniert. Und beim Bundeskanzler erlebt die Republik, was dabei “unten rauskommt” (zit. Helmut Kohl). Bei Merkel war es “vom Ende her denken”. Das war sauberer, insbesondere intellektuell.

    Und was machen wir nun mit all den kriegstüchtigen gewalttätigen Männern?

    Über Martin Böttger:

    Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
    Sie können dem Autor auch via Fediverse folgen unter: @martin.boettger

  19. Geraune reicht

    Unter der Zwischenüberschrift “Der neue Faschismus” sprach vor wenigen Wochen in einem Ort namens Herrsching Jürgen Trittin folgende analytische Klarstellung: “Die deutsche Presse beschäftigt sich gerne mit der scheinbaren Sprunghaftigkeit von Trump. Friedrich Merz und Nato-Generalsekretär Mark Rutte sind stolz darauf, wie einfühlsam sie Trump umgarnten ohne schlechte Laune auszuösen. Trump ist launisch, aber nicht sprunghaft. Trump baut planvoll das amerikanische politische System grundlegend um. Schritt für Schritt setzt die Trump-Administration das Project 2025 um. Erarbeitet von rechten Think-Tanks unter Leitung der Heritage Foundation ist dies die Blaupause für ein anderes Amerika. Es werden USA sein, in denen die Herrschaft des Rechts nichts mehr gilt.” Friedrich Merz hat offenbar dort abgeschrieben.

    Sein Drehbuch erklärt Ihnen Antonia Groß/MDR-Altpapier: Die Mär von der Sicherheit – Der Bundeskanzler provoziert eine Debatte, und nutzt das Versprechen einer vagen ‘Sicherheit’ für seine Agenda. Medien tragen dazu bei, dass das funktioniert – Fakten hin oder her.”

    Hier hat der vernagelte Westfale und Sauerländer mit dem weltläufigen Blackrock-Manager fusioniert. Und beim Bundeskanzler erlebt die Republik, was dabei “unten rauskommt” (zit. Helmut Kohl). Bei Merkel war es “vom Ende her denken”. Das war sauberer, insbesondere intellektuell.

    Und was machen wir nun mit all den kriegstüchtigen gewalttätigen Männern?

    Über Martin Böttger:

    Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
    Sie können dem Autor auch via Fediverse folgen unter: @martin.boettger

  20. Geraune reicht

    Unter der Zwischenüberschrift “Der neue Faschismus” sprach vor wenigen Wochen in einem Ort namens Herrsching Jürgen Trittin folgende analytische Klarstellung: “Die deutsche Presse beschäftigt sich gerne mit der scheinbaren Sprunghaftigkeit von Trump. Friedrich Merz und Nato-Generalsekretär Mark Rutte sind stolz darauf, wie einfühlsam sie Trump umgarnten ohne schlechte Laune auszulösen. Trump ist launisch, aber nicht sprunghaft. Trump baut planvoll das amerikanische politische System grundlegend um. Schritt für Schritt setzt die Trump-Administration das Project 2025 um. Erarbeitet von rechten Think-Tanks unter Leitung der Heritage Foundation ist dies die Blaupause für ein anderes Amerika. Es werden USA sein, in denen die Herrschaft des Rechts nichts mehr gilt.” Friedrich Merz hat offenbar dort abgeschrieben.

    Sein Drehbuch erklärt Ihnen Antonia Groß/MDR-Altpapier: Die Mär von der Sicherheit – Der Bundeskanzler provoziert eine Debatte, und nutzt das Versprechen einer vagen ‘Sicherheit’ für seine Agenda. Medien tragen dazu bei, dass das funktioniert – Fakten hin oder her.”

    Mein Vorschlag: alle Nicht-Biodeutschen machen mal eine Woche frei, wie damals Islands Frauen. Damit alle mal das Stadtbild sehen.

    Hier hat der vernagelte Westfale und Sauerländer mit dem weltläufigen Blackrock-Manager fusioniert. Und beim Bundeskanzler erlebt die Republik, was dabei “unten rauskommt” (zit. Helmut Kohl). Bei Merkel war es “vom Ende her denken”. Das war sauberer, insbesondere intellektuell.

    Und was machen wir nun mit all den kriegstüchtigen gewalttätigen Männern?

  21. Was machen wir nur mit ihnen …?

    Es gibt unzählige Gründe für Mediendiät – hier nur wenige aktuelle Beispiele

    Immerhin sei vorbemerkt, dass die Beispiele dafür stehen, dass es (noch) medienkritischen Journalismus gibt. Den Kollegen Suchsland z.B., im Hauptberuf Filmkritiker, fasse ich gedanklich nur mit spitzen Fingern an, wenn er sein Fachgebiet verlässt, und politische Strategien zu verstehen versucht. Und in der Regel immer missversteht. Aber als Filmkritiker ist er Experte für die Herstellung von Bildern. Und das ist mittlerweile die Hauptbeschäftigung der meisten Profipolitiker*innen. Da gerät oft vieles durcheinander. Aber hier ist Suchsland auf der richtigen Spur:

    Ukraine-Krieg: Der begrenzte Blick der deutschen Medien und Trumps Erfolg – Baerbockmentalität statt Grautöne: Das Treffen von Alaska – Warum die Medien Diplomatie nicht mehr sehen.”

    Roland Czada/overton war mir bisher nicht bekannt. Trump, Putin und die Geopolitik – Europas Marginalisierung resultiert nicht aus Uneinigkeit, wie viele annehmen. Der Kontinent steht abseits, weil europäische Staaten immer noch geschlossen an ihrer von Doppelmoral triefenden Mission als Vorkämpfer einer liberalen Welteinheit und Bollwerk gegen das autoritäre Russland festhalten.” Sein Befund ähnelt dem von Dani Rodrik/IPG-Journal: Wo bleibt der Widerstand? – Trumps Handelskrieg entlarvt nicht nur den US-Imperialismus, sondern auch die eklatante Führungsschwäche anderer Mächte.

    Über Widerstand in den USA sandte mir Nora Guthrie gestern eine lesenswerte E-Mail, die ich Ihnen auf Anfrage gerne weiterleite. Was in der hiesigen Öffentlichkeit, und auch bei Nora jedoch wenig bekannt ist, dass der Fortschritt in Spanien den in Deutschland mittlerweile überholt hat, und das nicht nur im Fussball: Omar G. Encarnación/IPG-Journal: Pragmatismus statt Parolen – Spaniens Migrationspolitik stellt sich gegen den europäischen Trend – und widerlegt rechte Untergangserzählungen.” Dä. Wussten Sie das? Haben Sie sich in Ihrem letzten Spanienurlaub dafür interessiert?

    Uebermedien hat zwei medienkritische Texte aus seiner Paywall entlassen. Ich warne Sie. Sie sind geeignet, Ihr Medienvertrauen zu unterminieren.

    Nils Altland/uebermedien: ‘Grüner Ikarus’: Gerüchte oder Tatsachen? Warum eine MeToo-Recherche des ‘Stern’ Fragen aufwirft – Ein Bericht des ‘Stern’ führt zum Rücktritt des grünen EU-Abgeordneten Malte Gallée. Doch die Recherche wirft die Frage auf: Wie transparent muss MeToo-Berichterstattung trotz des nötigen Quellenschutzes sein?”

    Boris Rosenkranz/uebermedien: Niederlagen vor Gericht: Was bleibt vom Verdacht? Wie der ‘Tagesspiegel’ seinen Artikel zum Fall Judy S. leise umbaute – Im Frühjahr ging die Zeitung der brisanten Frage nach, wie die Unwahrheiten über eine Berliner Polizistin in ‘Bild’ und ‘B.Z.’ gekommen sein könnten. Mehrere Personen gingen juristisch gegen den Text vor. Auch die ‘Bild’-Autorin klagte – mit Erfolg. Aber der Rechtsstreit ist noch nicht vorbei.”

    Beide Kritiken werfen die Frage auf:

    Was lernen Journalist*inn*en eigentlich in ihrer Ausbildung?

    Bleibt zum Abschluss noch die bewährte MDR-Altpapier-Kolumne, gestern von Antonia Groß: Klöckners Beziehung(en) zu Medienmännern – Bundestagspräsidentin Julia Klöckner schadet ihrem Amt und der Demokratie, finden manche aus der Medienwelt. Und das liegt nicht einmal an ihrer öffentlich gewordenen Hetero-Beziehung.” Sehr gut enthüllt Frau Groß, wie aus belanglosem Tratsch gehaltvolle Politik wird, und welch eine Künstlerin in dieser Disziplin die zweite Frau im Staate ist.

    Was macht eigentlich Claudia Roth?

  22. Was machen wir nur mit ihnen …?

    Es gibt unzählige Gründe für Mediendiät – hier nur wenige aktuelle Beispiele

    Immerhin sei vorbemerkt, dass die Beispiele dafür stehen, dass es (noch) medienkritischen Journalismus gibt. Den Kollegen Suchsland z.B., im Hauptberuf Filmkritiker, fasse ich gedanklich nur mit spitzen Fingern an, wenn er sein Fachgebiet verlässt, und politische Strategien zu verstehen versucht. Und in der Regel immer missversteht. Aber als Filmkritiker ist er Experte für die Herstellung von Bildern. Und das ist mittlerweile die Hauptbeschäftigung der meisten Profipolitiker*innen. Da gerät oft vieles durcheinander. Aber hier ist Suchsland auf der richtigen Spur:

    Ukraine-Krieg: Der begrenzte Blick der deutschen Medien und Trumps Erfolg – Baerbockmentalität statt Grautöne: Das Treffen von Alaska – Warum die Medien Diplomatie nicht mehr sehen.”

    Roland Czada/overton war mir bisher nicht bekannt. Trump, Putin und die Geopolitik – Europas Marginalisierung resultiert nicht aus Uneinigkeit, wie viele annehmen. Der Kontinent steht abseits, weil europäische Staaten immer noch geschlossen an ihrer von Doppelmoral triefenden Mission als Vorkämpfer einer liberalen Welteinheit und Bollwerk gegen das autoritäre Russland festhalten.” Sein Befund ähnelt dem von Dani Rodrik/IPG-Journal: Wo bleibt der Widerstand? – Trumps Handelskrieg entlarvt nicht nur den US-Imperialismus, sondern auch die eklatante Führungsschwäche anderer Mächte.

    Über Widerstand in den USA sandte mir Nora Guthrie gestern eine lesenswerte E-Mail, die ich Ihnen auf Anfrage gerne weiterleite. Was in der hiesigen Öffentlichkeit, und auch bei Nora jedoch wenig bekannt ist, dass der Fortschritt in Spanien den in Deutschland mittlerweile überholt hat, und das nicht nur im Fussball: Omar G. Encarnación/IPG-Journal: Pragmatismus statt Parolen – Spaniens Migrationspolitik stellt sich gegen den europäischen Trend – und widerlegt rechte Untergangserzählungen.” Dä. Wussten Sie das? Haben Sie sich in Ihrem letzten Spanienurlaub dafür interessiert?

    Uebermedien hat zwei medienkritische Texte aus seiner Paywall entlassen. Ich warne Sie. Sie sind geeignet, Ihr Medienvertrauen zu unterminieren.

    Nils Altland/uebermedien: ‘Grüner Ikarus’: Gerüchte oder Tatsachen? Warum eine MeToo-Recherche des ‘Stern’ Fragen aufwirft – Ein Bericht des ‘Stern’ führt zum Rücktritt des grünen EU-Abgeordneten Malte Gallée. Doch die Recherche wirft die Frage auf: Wie transparent muss MeToo-Berichterstattung trotz des nötigen Quellenschutzes sein?”

    Boris Rosenkranz/uebermedien: Niederlagen vor Gericht: Was bleibt vom Verdacht? Wie der ‘Tagesspiegel’ seinen Artikel zum Fall Judy S. leise umbaute – Im Frühjahr ging die Zeitung der brisanten Frage nach, wie die Unwahrheiten über eine Berliner Polizistin in ‘Bild’ und ‘B.Z.’ gekommen sein könnten. Mehrere Personen gingen juristisch gegen den Text vor. Auch die ‘Bild’-Autorin klagte – mit Erfolg. Aber der Rechtsstreit ist noch nicht vorbei.”

    Beide Kritiken werfen die Frage auf:

    Was lernen Journalist*inn*en eigentlich in ihrer Ausbildung?

    Bleibt zum Abschluss noch die bewährte MDR-Altpapier-Kolumne, gestern von Antonia Groß: Klöckners Beziehung(en) zu Medienmännern – Bundestagspräsidentin Julia Klöckner schadet ihrem Amt und der Demokratie, finden manche aus der Medienwelt. Und das liegt nicht einmal an ihrer öffentlich gewordenen Hetero-Beziehung.” Sehr gut enthüllt Frau Groß, wie aus belanglosem Tratsch gehaltvolle Politik wird, und welch eine Künstlerin in dieser Disziplin die zweite Frau im Staate ist.

    Was macht eigentlich Claudia Roth?

  23. Klöckners Beziehung(en) zu Medienmännern

    Bundestagspräsi. Julia Klöckner schadet ihrem Amt und der Demokratie, finden manche aus der Medienwelt. Und das liegt nicht einmal an ihrer öffentlich gewordenen Hetero-Beziehung.

    Heute kommentiert Antonia Groß im #Altpapier die Medienberichterstattung.

    Glaubt mir - es geht nicht nur um die gelebte Neutralität Pilawa, es wird im Verlauf des Kommentars richtig politisch.

    #AntoniaGroß #JuliaKlöckner #CDU #FrankGotthardt #NIUS

    mdr.de/altpapier/das-altpapier

  24. Klöckners Beziehung(en) zu Medienmännern

    Bundestagspräsi. Julia Klöckner schadet ihrem Amt und der Demokratie, finden manche aus der Medienwelt. Und das liegt nicht einmal an ihrer öffentlich gewordenen Hetero-Beziehung.

    Heute kommentiert Antonia Groß im #Altpapier die Medienberichterstattung.

    Glaubt mir - es geht nicht nur um die gelebte Neutralität Pilawa, es wird im Verlauf des Kommentars richtig politisch.

    #AntoniaGroß #JuliaKlöckner #CDU #FrankGotthardt #NIUS

    mdr.de/altpapier/das-altpapier

  25. Klöckners Beziehung(en) zu Medienmännern

    Bundestagspräsi. Julia Klöckner schadet ihrem Amt und der Demokratie, finden manche aus der Medienwelt. Und das liegt nicht einmal an ihrer öffentlich gewordenen Hetero-Beziehung.

    Heute kommentiert Antonia Groß im #Altpapier die Medienberichterstattung.

    Glaubt mir - es geht nicht nur um die gelebte Neutralität Pilawa, es wird im Verlauf des Kommentars richtig politisch.

    #AntoniaGroß #JuliaKlöckner #CDU #FrankGotthardt #NIUS

    mdr.de/altpapier/das-altpapier

  26. Lesen

    Herzlicher Gruss aus dem Leben 2.0: das muss raus

    mit Update 13.6.

    Ralf Heimann/MDR-Altpapier: Die Macht der Moralkeule – Vier von zehn Deutschen glauben, sie könnten nicht mehr frei ihre Meinung sagen. Kleiner Einwand: Liegt hier vielleicht eine Verwechslung vor?”

    Boris Rosenkranz/uebermedien: Profit statt Aufklärung: Wie Medien den Amoklauf von Graz ausschlachten – Sie verbreiten reißerische Videos und belagern traumatisierte Menschen: Einigen Medien geht es nach dem Grazer Amoklauf nicht um sachliche Berichterstattung, sondern darum, im Rennen um exklusive Content-Schnipsel vorne zu liegen. Wie immer bei solchen Ereignissen.”

    Glotzen

    Falling into Place – Zwei Fremde, die in einer einzigen Nacht eine tiefe Verbindung eingehen: Kira, die versucht, ihrem Liebeskummer zu entfliehen, und Ian, der sich seinen familiären Dämonen stellt. Zwischen Pubs, Gesprächen und intensiven Momenten finden sie Trost ineinander, nur um sich am Morgen wieder zu verlieren. – Bemerkenswertes Regiedebüt (2023) der Schauspielerin und Regisseurin Aylin Tezel.” verfügbar bis 12.7.

    Spass haben

    Nur noch bis 17.6.: “Hubert und Staller: Fleischeslust”, idealer Genesungsstoff, ich schwöre!

    Hören

    Vielfach empfohlen. Und wenn Donald tot umfällt, ist sein, Peter Thiels, Angestellter dran.

    Körber, Jasmin; Espenlaub, Fritz; Uhrig, Klaus; Schiffer, Christian/DLF: Die Peter Thiel Story – Willkommen im Thielverse – Der in Deutschland geborene Investor entwickelt schon als Student in Stanford seine Haltung als Contrarian, als Andersdenkender gegen die Political Correctness. Peter Thiel gründet ein mächtiges Netzwerk – die Basis für den kulturellen Rechtsruck.”

    Update 13.6.

    Leuchtende Journalismus-Vernunft – bitte hier entlang

    Krawall und Remmidemmi – In Los Angeles eskalieren die Anti-Abschiebe-Proteste, bei den rassistischen Attacken in Nordirland sollte niemand von ‘Protesten’ schreiben. In der zweiten Folge von ‘Klar’ bleibt viel Mist unwidersprochen. Heute kommentiert Antonia Groß die Berichterstattung.”

    Bitte legen Sie diesen Text Ihrer Intendanz/Programmdirektion/Chefredaktion/Ressortleitung in die Pressemappe.

  27. Lesen

    Herzlicher Gruss aus dem Leben 2.0: das muss raus

    mit Update 13.6.

    Ralf Heimann/MDR-Altpapier: Die Macht der Moralkeule – Vier von zehn Deutschen glauben, sie könnten nicht mehr frei ihre Meinung sagen. Kleiner Einwand: Liegt hier vielleicht eine Verwechslung vor?”

    Boris Rosenkranz/uebermedien: Profit statt Aufklärung: Wie Medien den Amoklauf von Graz ausschlachten – Sie verbreiten reißerische Videos und belagern traumatisierte Menschen: Einigen Medien geht es nach dem Grazer Amoklauf nicht um sachliche Berichterstattung, sondern darum, im Rennen um exklusive Content-Schnipsel vorne zu liegen. Wie immer bei solchen Ereignissen.”

    Glotzen

    Falling into Place – Zwei Fremde, die in einer einzigen Nacht eine tiefe Verbindung eingehen: Kira, die versucht, ihrem Liebeskummer zu entfliehen, und Ian, der sich seinen familiären Dämonen stellt. Zwischen Pubs, Gesprächen und intensiven Momenten finden sie Trost ineinander, nur um sich am Morgen wieder zu verlieren. – Bemerkenswertes Regiedebüt (2023) der Schauspielerin und Regisseurin Aylin Tezel.” verfügbar bis 12.7.

    Spass haben

    Nur noch bis 17.6.: “Hubert und Staller: Fleischeslust”, idealer Genesungsstoff, ich schwöre!

    Hören

    Vielfach empfohlen. Und wenn Donald tot umfällt, ist sein, Peter Thiels, Angestellter dran.

    Körber, Jasmin; Espenlaub, Fritz; Uhrig, Klaus; Schiffer, Christian/DLF: Die Peter Thiel Story – Willkommen im Thielverse – Der in Deutschland geborene Investor entwickelt schon als Student in Stanford seine Haltung als Contrarian, als Andersdenkender gegen die Political Correctness. Peter Thiel gründet ein mächtiges Netzwerk – die Basis für den kulturellen Rechtsruck.”

    Update 13.6.

    Leuchtende Journalismus-Vernunft – bitte hier entlang

    Krawall und Remmidemmi – In Los Angeles eskalieren die Anti-Abschiebe-Proteste, bei den rassistischen Attacken in Nordirland sollte niemand von ‘Protesten’ schreiben. In der zweiten Folge von ‘Klar’ bleibt viel Mist unwidersprochen. Heute kommentiert Antonia Groß die Berichterstattung.”

    Bitte legen Sie diesen Text Ihrer Intendanz/Programmdirektion/Chefredaktion/Ressortleitung in die Pressemappe.