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#selbstbestimmungsgesetz — Public Fediverse posts

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  1. @queerde Aus der Begleitung nach der Einführung des SelbstbestimmungsGesetzes, SBGG, wurde mindestens ein Fall bekannt, dass ein Standesamt in Sachsen eine Anmeldung kommentierte mit:

    "Nee, das ist so eine Sache aus Berlin, die machen wir hier nicht.“

    Und dann stehst du als Privatmensch ziemlich schiete da und musst Geld, Zeit und Nerven in Gerichtsverfahren stecken. Übrigens auch, wenn du nicht mehr dort wohnst, weil immer dein Geburtsstandesamt zuständig ist.

    Ich würde ja sagen „wir sind gespannt, was jetzt in LSA passieren wird“, aber ich befürchte, dass wir das schon genau wissen.

    #SBGG #SelbstBestimmungsGesetz #trans #LGBTQIA

  2. In #Hamburg ist geplant, die Meldeverordnung zu ändern, damit Menschen nach Anpassung ihrer Einträge mit dem #Selbstbestimmungsgesetz automatisch überprüft werden. Vorbild soll wohl Baden-Württemberg sein.

    Ich sprach mit Janka Kluge vom Queeren Netzwerk Baden-Württemberg über die baden-württembergische Meldeverordnung, den Protest aus der Community und die Erfahrungen beim Austausch mit der Politik.

    freie-radios.net/143809

  3. Schamlose Heuchelei

    Forderungen nach CSD-Anschlag

    Nach dem Anschlag auf den Christopher Street Day in Berlin ist der Schock groß. Doch die Reaktionen der führenden CDU-Politiker lassen sich leicht als bloße Heuchelei entlarven. Ein Kommentar.

    Das Entsetzen, der Schock und die Trauer sind groß über den Anschlag auf den Berliner Christopher Street Day am Samstag. Ein mutmaßlicher Täter ist mit einem Kleintransporter in eine Menschenmenge am Rande des CSDs im Tiergarten gefahren und hat mindestens eine Person getötet sowie 29 weitere Menschen zum Teil schwer verletzt.

    Bestürzungen und Beileidsbekundungen führender Politiker ließen nicht lang auf sich warten. Vielen Queers sind sie aber übel aufgestoßen. Denn an schamloser Heuchelei sind diese nicht zu überbieten.

    Kanzler Friedrich Merz (CDU) beispielsweise hat an den Zusammenhalt appelliert und rief dazu auf, sich durch solche Taten nicht spalten zu lassen. Dabei beherrscht Merz die Kunst, die Gesellschaft zu spalten und Hetze zu verbreiten, selbst vorbildlich: Erinnert sei hier lediglich an seine Zirkuszelt-Aussage aus dem letzten Jahr. Damals verteidigte er die Entscheidung seiner Kollegin Julia Klöckner (CDU), anlässlich des CSD keine Regenbogenfahne auf dem Bundestag zu hissen, mit den Worten, der Bundestag sei „ja nun kein Zirkuszelt“, auf dem beliebig die Fahnen gehisst werden könnten.

    Es fühlt sich wie Hohn an

    Seit Jahren ist ein Anstieg von queerfeindlichen Anfeindungen, Gewalt und Hass gegen queere Menschen und Einrichtungen zu verzeichnen. Wie hat die Politik darauf reagiert? Mit Kürzungen. Viele zentrale Projekte der Aufklärungs- und Unterstützungslandschaft brechen weg, weil ihnen die Förderung gestrichen wird. Unter Stefan Evers, heute CDU-Bürgermeisterkandidat in Berlin, wurde beispielsweise queersensible Sexualaufklärung an Schulen eingestampft. Das bekommen viele queere Menschen zu spüren und gerade deshalb fühlt sich die nun bekundete Bestürzung wie Hohn an.

    Edwin Florina Greve, Referent für Antidiskriminierung beim Migrationsrat Berlin, fasst es so zusammen: „Kanzler Merz, der Regierende Bürgermeister Wegner oder Finanzsenator Evers können mit ihren Worten nicht darüber hinwegtäuschen, dass unter ihrer Verantwortung queere Schutzräume, Unterstützungsangebote und Bildungsprogramme gekürzt oder gestrichen werden und insgesamt nach wie vor unterfinanziert sind.“

    Erst kürzlich kam ein neuer Kahlschlag: Das CDU-geführte Familienministerium hat dem bundesweit einzigartigen Jugendnetzwerk Lambda die Finanzierung gestrichen. Damit haben queere Jugendliche, die Hilfe suchen oder mit queerfeindlicher Gewalt konfrontiert sind, in Zukunft möglicherweise keine Anlaufstelle mehr. Dabei steigt weiterhin die Zahl junger Menschen, die sich in akuten Krisen an den Verein wenden.

    Dobrindts Angriff auf Rechte von trans Menschen und Zusammenarbeit mit der Taliban

    Auch Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) zeigte sich anlässlich der „feigen, abscheulichen Attacke auf friedlich feiernde Menschen“ zutiefst erschüttert. Es ist aber eben derselbe Innenminister, der mit demokratisch äußerst fragwürdigen Manövern eine Verordnung zum Selbstbestimmungsgesetz durchzuboxen versucht, die trans Menschen ein Leben lang einem Zwangsouting bei Behörden unterzieht und ihre äußerst sensiblen Daten wie frühere Vornamen und Geschlechtseinträge automatisch an Sicherheitsbehörden übermitteln will.

    Damit setzt er sich nicht nur kaltblütig über Bedenken der Betroffenen hinweg, die darin die Entstehung einer sogenannten Rosa Liste sehen. Er befeuert damit auch das rechtspopulistische Narrativ, dass trans Menschen generell zu misstrauen sei, und rückt sie in die Nähe von Extremismus- und Terrorverdacht.

    Die Ermittlungen zum Anschlag sind noch nicht abgeschlossen. Der mutmaßliche Hauptverdächtige, den die Polizei am Sonntag erschossen hat, ist laut Polizeiangaben dem islamistischen Milieu zuzuordnen. Laut Ermittlungen hat er das Auto angemietet. Ob er bei dem Anschlag auch am Steuer des Fahrzeugs saß, ist bisher ungeklärt. Dobrindt sprach von einem mutmaßlich islamistischen Terroranschlag.

    Es ist auch derselbe Innenminister, der schamlos mit der extremistischen islamistischen Terrorgruppe Taliban kooperiert, die lesbische, schwule, bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche sowie andere queere Menschen in Afghanistan verfolgt, vergewaltigt und ermordet und ihre systematische Vernichtung anstrebt. Dobrindt hat den Kontakt zu den Taliban seit 2025 intensiviert und direkte Gespräch geführt, mit dem Ziel, immer mehr Afghan*innen abzuschieben.

    Ergebnis: Sowohl das Generalkonsulat in Bonn als auch die afghanische Botschaft in Berlin werden nun von einem Vertreter der Taliban geleitet. Vier weitere Taliban-Vertreter will Dobrindt nun willkommen heißen – und das obwohl Deutschland die Taliban-Regierung in Afghanistan offiziell gar nicht anerkennt. Abgeschoben werden sollen in einigen Bundesländern neuerdings nicht mehr nur straffällig gewordene Afghan*innen, sondern auch alleinstehende Männer, die sich nichts haben zuschulden kommen lassen.

    Geheimdienstreform im Namen der queeren Community?

    Es sollte nach der Gewalttat nicht lange dauern, bis Politiker den Anschlag auch für ihre politischen Ziele instrumentalisieren. Mehrere Unionspolitiker forderten erweiterte Befugnisse für Polizei und Geheimdienste. Der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Alexander Throm (CDU), sowie auch der stellvertretende Fraktionschef Günter Krings (CDU) drängten auf eine schnelle Verabschiedung der kürzlich ins Rollen gebrachten großen Geheimdienstreform direkt nach der parlamentarischen Sommerpause. Auch Konstantin von Notz von den oppositionellen Grünen blies ins selbe Horn.

    Mit dieser Reform sollen der Bundesnachrichtendienst und der Verfassungsschutz mit Befugnissen in beispiellosem Ausmaß ausgestattet und laut Dobrindt zu „echten“ Geheimdiensten werden. Denn sie sollen nicht nur Informationen sammeln und beobachten, sondern auch – wie bisher die Polizei – etwa in IT-Systeme eindringen und bei Cyberangriffen zurückhacken dürfen. Dabei soll ihnen außerdem nicht so genau auf die Finger geschaut werden.

    Während BND und Verfassungsschutz mächtiger denn je werden, soll noch stärker in Grundrechte der Bevölkerung eingegriffen werden. Wenn Menschen Sticker kleben oder Plakate abreißen, dürfte das nach den Plänen wohl ausreichen, damit der Verfassungsschutz sie beobachten darf. Wie das der queeren Community helfen soll, bleibt fraglich.

    Zudem ist überhaupt nicht klar, ob fehlende Befugnisse der Polizei und der Geheimdienste bei diesem Anschlag ein Problem waren. Der mutmaßliche Attentäter stand unter polizeilicher Beobachtung: Diese hat ihn zeitweise observiert und auch sein Telefon überwacht, wie rbb24 berichtet. Auch seine Wohnung haben die Beamten bereits im Vorfeld des Anschlags durchsucht, nachdem dieser ein Foto von einer Waffe in sozialen Medien gepostet habe. Diese stellte sich als Spielzeugwaffe heraus. Zu behaupten, mit erweiterten Befugnissen hätte der Anschlag verhindert werden können, und diese als das Allheilmittel darzustellen, scheint hingegen ein Leichtes zu sein.

    Nicht auf Kosten der queeren Community

    Die vernichtende Kritik von zivilgesellschaftlichen Verbänden an diesem umstrittenen Umbau der Geheimdienste nun abschmettern und die Gesetzesnovelle auf Kosten der queeren Community durch den parlamentarischen Prozess durchpeitschen zu wollen, ist mindestens unsensibel. Das Innenministerium hat den Referentenentwurf erst vor einigen Wochen vorgestellt, er wurde im Kabinett noch nicht beraten.

    Auch die automatisierte Datenanalyse, mit der die Geheimdienste sensible Daten massenhaft auswerten und Personenprofile erstellen können, und das Vorhaben, den öffentlichen Raum in Echtzeit lückenlos überwachen und biometrische Daten mit Bildern aus dem Internet abgleichen zu dürfen, dürfte kaum im Interesse von queeren Menschen sein. Das würde jedwede Anonymität zerstören, die zuweilen überlebenswichtig ist, wenn man nicht den geschlechtlichen oder sexuellen Normen der Gesellschaft entspricht.

    Wir brauchen keine weiteren Grundrechtseingriffe. Was es jetzt braucht, ist die Förderung von Beratungs‑, Unterstützungs- und Aufklärungsprogrammen, Treff- und Kultureinrichtungen – und vor allen Dingen Selbstbestimmung.

    Timur Vorkul ist seit September 2025 Volontär bei netzpolitik.org. Er hat Sozialwissenschaften und Kulturanthropologie studiert und zuletzt für den MDR gearbeitet. Neben seinem Volontariat macht er Beiträge für den Fernsehsender KiKA. Er interessiert sich für staatliche Überwachung, Migrationsregime und Ungleichheit. Kontakt: E-Mail (OpenPGP). Dieser Beitrag ist eine Übernahme von netzpolitik, gemäss Lizenz Creative Commons BY-NC-SA 4.0.

  4. Jetzt auch noch Berlin. Der Senat hat auf der JustizMinister*innenKonferenz dem Antrag aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zugestimmt, der das Selbstbestimmungsgesetz wegen angeblicher Missbrauchsgefahren verschärfen will.

    (pardok.parlament-berlin.de/sta… schwulissimo.de/neuigkeiten/ke…)

    Anlass sei der Fall Liebich. Begründung: "Eine Vorsorge für gravierende Missbrauchsfälle erscheint geboten, gerade damit das Kernanliegen nicht deskreditiert wird.“ (Typo im Original)

    Punkt 1: Es gab keinen Missbrauch.
    Punkt 2: Das Kernanliegen ist ein ganz anderes, als der Berliner Senat offenbar annimmt.
    Punkt 3: Dieser Vorstoss spielt gerade den rechten & anti-trans Kräften in die Hände und zerstört die Basis-Erkenntnis des SelbstBestimmungsGesetzes.
    Punkt 4: Das SBGG ist der ultimative Test für geschlechtliche Gleichstellung.

    Zu Punkt 1: Ja, Liebich hat ziemlich sicher aus Provokation und Trollerei diesen Move gemacht. Aber gebracht hat es nichts, weil deutsche Justiz darauf vorbereitet ist. Es gab keine Verschleierung, kein Untertauchen und auch kein Einschleichen in Frauenräume oder -knäste.

    Das erstaunlich hervorragende sächsische JustizVollzugsGesetz plus Verordnung hat vorgesorgt. Bei Haftantritt wird die Situation individuell eingeschätzt. Dabei sollen sowohl die Belange von trans Personen berücksichtigt werden, als auch die der Mitgefangenen und des geordneten Vollzugs. Folge: Ladung nach Personenstand, dann stracks in den Männerknast.

    Das thüringische Gesetz (anderer aktueller Fall) hängt noch hinterher, weil es sich nur auf den Personenstand bezieht. Je nun: Es ist 2026. Passt euch gefälligst an. Es gibt ja auch noch nichtbinäre Menschen. Was macht ihr denn dann?

    Zu Punkt 2: Das Kernanliegen des SBGG ist, dass Menschen weitestgehend selbst bestimmen, welche soziale Rolle sie im Gender-Theater spielen. Im Gegensatz zur verbreiteten Annahme, dass andere oder gar der Staat diese Rolle aufdrücken, zuweisen, erlauben oder verbieten dürften, oder an bestimmte Bedingungen knüpfen. Dieses Anliegen folgt zwingend aus Punkt 3.

    Zu Punkt 3: Die grundlegenden Erkenntnisse zum sozialen Geschlecht sind, dass erstens ca. 1-3% aller Menschen nicht mit dem bei Geburt zugewiesenen Geschlecht klarkommen, sondern lebensbeeinträchtigend darunter leiden. Zweitens gibt es keine nachweislich funktionierenden Tests, das wahre, persönlich empfundene Geschlecht einer Person zu beweisen oder zu widerlegen. Weder durch die Person selbst, noch durch andere (1). Jede "Prüfung" ist also reiner Hokuspokus.

    Nochmal: Das wahre soziales Geschlecht (in dem man sich am wohlsten fühlt) kann weder bewiesen noch widerlegt werden. Es gibt keine objektiven Tests dafür. Weder von innen, noch von aussen. Keine belastbaren Gutachten, keine Labortests, keine psychologischen Untersuchungen.

    Das hat zwei notwendige Folgen. Nummer eins ist die Selbstbestimmung ohne Prüfung, also das SBGG. Alles andere wäre Willkür und damit grundrechtswidrig (Artikel 3(3) GG plus einschlägige Urteile des BVerfG).

    Nummer zwei ist, dass wir überall so viel wie möglich geschlechtliche Segregation abbauen. Sprich: Dass es rein praktisch (und rechtlich, etc) keinen materiellen Unterschied macht, "in welchem Geschlecht" eine Person lebt. Ja, du hast einen Anspruch, dass andere deine Selbstaussage respektieren. Also zB Anrede, Vornamen, etc.

    Aber wir wir bauen so viele der Zwei-Türen-Situationen ab, dass es ansonsten keinen Unterschied macht. Dazu müssen wir aber mal genau hinschauen, wo diese zwei Türen überall unnötig sind(2). Auch bei Regeln, die nach Frauen und Männern unterscheiden, ohne die eigentlich gemeinten Kriterien zu benennen, und die nichtbinäre Menschen ausgrenzen oder willkürlich zuordnen. Wir müssen uns genauer klarwerden, welche Aspekte von Geschlecht wir in alle möglichen und unmöglichen Strukturen eingebaut haben, ob sie da wirklich dienlich sind und um was es genau geht.

    Den kleinen Rest verhandeln wir dann wie gewohnt im Alltag. Mit möglichst wenig Annahmen über andere, Höflichkeit und Respekt. Mag zunächst ungewohnt sein, nimmt aber insgesamt allen Menschen den Performance-Druck, bestimmte Rollen erfüllen zu müssen. Auch cis Personen.

    Der Gegenentwurf kommt von "konservativer“ bis rechtsextremer Seite und lautet: Wir erkennen nur Mann und Frau an, und zwar bei Geburt zugewiesen und unveränderlich. Dadurch können wir sauber Rollen, Vorgaben und Verbote zuweisen, die Geschlechter beliebig trennen und Frauen effektiv von den wesentlichen Mitsprachen ausschliessen. Zwischentöne und Übergänge werden verboten. Wir definieren eine angeblich „natürliche“ Ordnung, letztlich lediglich nur patriarchale Hierarchie ist. Dazu braucht es nicht mal Gesetze, sondern lediglich soziale Konventionen und die Nicht-Ahndung von Verstößen gegen die Gleichbehandlung.

    Und deshalb ist, Punkt 4, das SelbstBestimmungsGesetz der ultimative Lackmustest für geschlechtliche Gleichstellung insgesamt. Wenn es praktisch und in alltäglicher Teilhabe weder für eine Person noch für ihre Umgebung einen Unterschied macht, mit welchen Personenstand und Vornamen sie amtlich eingetragen ist, mit welchem Körper auch immer, weil sie einfach akzeptiert wird.

    ——

    (1) Kleine praktische Übung: Beweise dein soziales Geschlecht. Dabei nicht erlaubt sind körperliche Features und Gender-Stereotypen (Kleidung, Präsentation, Verhalten, Vorlieben, etc).

    (2) Bestes Beispiel: Toiletten, Duschen, Umkleiden. Viele Umkleiden haben schon Einzelkabinen in einem übersichtlichen Raum. Das gleiche geht bei Toiletten und Duschen.

    #SBGG #SelbstBestimmungsGesetz #trans

  5. Die ersten Rechten beschweren sich jetzt, dass Liebich im Männerknast ist statt im Frauengefängnis. Das beweise, dass das SBGG nicht funktioniere.

    #SBGG #Selbstbestimmungsgesetz

  6. @tazgetroete Es lohnt sich mMn aufzuzeigen, dass ausser ein bisschen medialem Getöse hier real nichts passiert ist.

    Liebich hat PR bekommen von interessierter, rechter und_auch anti-trans Seite, aber hat sich keinerlei Vorteile verschaffen können. Alle Gesetze, Verordnungen und Prozesse waren vorbereitet, auch mit solchen Leuten umzugehen. Es gab keine Identitätsverschleierung, keine Privilegien, weil SBGG, BGB, StGB, PStG usw dies gar nicht ermöglichen.

    Wenn irgendwem irgendetwas vorzuwerfen ist, dann vielleicht denjenigen, die L trotz bekannter und sogar angekündigter Fluchtgefahr und polizeilicher Überwachung haben entwischen lassen. Das hat aber weder etwas mit dem SBGG zu tun, noch mit dem Justizvollzug.

    Es lohnt sich auch ein Blick in das sächsische(!) Justizvollzugsgesetz(1) und die zugehörige Verordnung(2), beide von 2024, nach denen L jetzt buchstabengetreu behandelt wurde - also keineswegs als Sonderfall. Darin sind nicht nur Manipulationsversuche wie in diesem Fall geregelt, sondern auch der -hm- normale Umgang mit trans und_oder nichtbinären Personen im Strafvollzug. Und zwar durchaus sensibel.

    Hoffen wir, dass auch diese Passagen vernünftig angewendet werden.

    Fazit: Wenn ein Mensch wie Liebich es trotz Vorsatz nicht schafft, sich mittels SBGG irgendwelche Vorteile zu verschaffen, bietet das SBGG offenbar tatsächlich kein „Missbrauchspotenzial“.

    (1) revosax.sachsen.de/vorschrift/…
    (2) revosax.sachsen.de/vorschrift/…

    #SBGG #SelbstBestimmungsGesetz #trans

  7. (Saarbrücker Zeitung) Das Geschlecht ist nicht (ganz) egal – warum das Selbstbestimmungsgesetz verschärft werden muss 💩

    28. June 2026 Drei Bundesländer fordern im Bundesrat eine Verschärfung des Selbstbestimmungsgesetzes zur Änderung des Geschlechtseintrags. Das Saarland solle sich der Initiative anschließen, meint unser Autor. Der Missbrauch sei zu leicht. Direktlink Hier den Artikel weiter lesen...

    bachhausen.de/saarbruecker-zei

  8. (Saarbrücker Zeitung) Selbstbestimmungsgesetz braucht keine Verschärfung – keine alten Wunden wieder aufreißen!

    27. June 2026 Soll sich das Saarland einer Initiative von drei anderen Ländern anschließen, das Selbstbestimmungsrecht zu verschärfen? Unsere Autorin findet nicht. Es sei überflüssig und ein Einknicken vor rechten Manipulationsversuchen, schreibt sie. Direktlink Hier den Artikel weiter lesen...

    bachhausen.de/saarbruecker-zei

  9. Pro & Contra: Selbstbestimmungsgesetz braucht keine Verschärfung – keine alten Wunden wieder aufreißen!

    saarbruecker-zeitung.de/nachri

    Soll sich das Saarland einer Initiative von drei anderen Ländern anschließen, das Selbstbestimmungsrecht zu verschärfen? Unsere Autorin findet nicht. Es sei überflüssig und ein Einknicken vor rechten Manipulationsversuchen, schreibt sie.

    #SBGG #Selbstbestimmungsgesetz

  10. (beck-aktuell) Debatte über Selbstbestimmungsgesetz: “Das Gesetz kann sein Versprechen nicht immer einhalten”

    23. June 2026 Das Selbstbestimmungsgesetz sollte Menschen, die sich mit einem anderen Geschlecht identifizieren, mehr Autonomie geben. Doch nun wird wieder über Missbrauchsmöglichkeiten diskutiert. Rechtsprofessorin Judith Froese erklärt, was sie davon hält. Direktlink Hier den Artikel weiter lesen...

    bachhausen.de/beck-aktuell-deb

  11. Es gibt ein Update. Das Ding ist durch, ich bin durch! Hi ich heiße Spike und das kann mir niemand mehr nehmen! #Selbstbestimmungsgesetz #SBGG #trans #Personenstandsänderung

  12. Der selbstbestimmte Umgang mit dem eigenen Körper ist elementarer Bestandteil von Freiheit. Daher hat niemand hat das Recht, anderen ihre Selbstwahrnehmung abzusprechen.

    #Freiheit #Selbstbestimmung #Grundrechte #Menschenrechte #Selbstbestimmungsgesetz

  13. Ausgerechnet im Pride Month kommt die CDU mit einem Vorstoß, das Selbstbestimmungsgesetz zu ändern. Für die CDU ist es offenbar unerträglich, dass Menschen selbst darüber entscheiden, wie sie sich und ihren Körper wahrnehmen und welchem Geschlecht sie sich zuordnen. Stattdessen sollen "Experten" bestimmen, was sie sein dürfen.

    Das ist autoritär und eine unerträgliche Bevormundung.

    -> 2

    #Selbstbestimmung #Freiheit #Grundrechte #Transgender #Selbstbestimmungsgesetz

  14. @queerde
    Ich sehe da schon Anlass: der im Gesetz zementierte Generalverdacht gegen trans* Personen, insbesondere trans* Frauen.

    Da gäbe es noch viel zu verbessern.

    #SBGG #Selbstbestimmungsgesetz

  15. Hoffentlich hat dieser Albtraum der seit über 12 Monaten nun anhält endlich ein Ende. Jetzt dürfen sie nur keinen Fehler machen! Ich heule! Vor Freude! #Selbstbestimmungsgesetz

  16. Zurückweisung der 2 Beschlüsse der Justizministerkonferenz durch die dgti

    dgti.org/2026/06/12/pm-zurueck

    Die dgti erklärt die deutliche Zurückweisung der zwei Beschlüsse der Justizministerkonferenz.

    #SBGG #Selbstbestimmungsgesetz #dgti #Transfeindlichkeit

  17. Nora Eckert zum #Selbstbestimmungsgesetz: "Wenn wir eine solche (Missbrauchs-)Quote bei Subventionsbetrug, Bestechlichkeit und Steuerhinterziehung hätten, wäre die Bundesrepublik ein Musterland ohne gleichen"
    queer.de/detail.php?article_id

  18. Es gibt so viele Geschlechter auf der Welt wie es Menschen gibt. Jeder Einzelne begreift sich anders. Dennoch fordert die Gesellschaft eine strikte Zweigliedrigkeit und grenzt damit all diejenigen aus, die sich nicht in eine der vorgegebenen Schubladen stecken lassen wollen. Die Geschlechtszuweisung verhindert die Emanzipation des Individuums und besitzt keine Relevanz für die Qualität des Miteinanders. Sie begründet sich alleine in dem Herrschaftsanspruch biologischer Männer. Meine gefühlte Identität ist ausschließlich meine eigene Entscheidung und nicht die einer Hebamme, des Staates oder von Psychiatern!

    Kaum ist etwas erreicht, rütteln gewisse Kräfte am Selbstbestimmungsgesetz und wollen das "gesunde" Familienbild aus der düsteren Vergangenheit wieder haben.

    Deshalb sagen wir: Finger weg vom #Selbstbestimmungsgesetz! Mehr noch, gehört die dreigliedrige #Geschlechtszuweisung ganz abgeschafft. Unser Leben gehört uns, nicht euch.

  19. Änderungen im #Meldewesen aus Anlass des Selbstbestimmungsgesetzes - Ein Überblick 🏳️‍⚧️
    👉 2024 wurde nach jahrzehntelangem Einsatz der Communities endlich das #Selbstbestimmungsgesetz (#SBGG) eingeführt!
    👉 Auf diesen queerpolitischen Meilenstein sind jedoch einige melderechtliche Änderungen auf Bundesebene und in einzelnen Bundesländern erfolgt bzw. geplant, die viele in den Communities verunsichern.
    lsvd.de/de/ct/16720-Aenderunge #LGBTIQ #LGBTIAQ

  20. 🎙️ In der aktuellen Podcast-Folge sprechen wir über die wahre Bedeutung von Selbstbestimmung und warum das neue Selbstbestimmungsgesetz nur ein erster Schritt ist.
    Für trans Frau Sarah bedeutet Selbstbestimmung: Ich darf sein, wer ich bin und wer ich sein möchte.

    Höre in die gesamte Folge!
    🔗 voltdeutschland.org/podcast

    #Volt #VoltDeutschland #Selbstbestimmung #TransRights #Identität #Freiheit #Politik #Menschlichkeit #Selbstbestimmungsgesetz

  21. Das Schönste an der Causa #Liebich ist für mich, dass diese Rechtsextremisitin ihren Geschlechtseintrag ändern ließ, um das #Selbstbestimmungsgesetz zu torpedieren, aber fast überall in der Presse einfach alle nur mit den Schultern zucken und sie nach ihrer neuen rechtlichen Geschlechtsidentität gendern 😁

  22. „Ausländer raus“ brüllen und dann bei der ersten Haftstrafe selbst die europäische Freizügigkeit bis Tschechien durchoptimieren. Und noch einmal fürs Protokoll: Nicht dass #Selbstbestimmungsgesetz ist das Problem, sondern der Neonazi #Liebig.

    Rechtsextremistin Liebich nach...

  23. Leseempfehlung zum #TDOV #TransDayOfVisibility und Pflichtlektüre für cis Menschen. Einziger Downer: Leider sehr transfeminin dominiert. Transmaskuline Stimme kommen kaum zu Wort und enbys, nun ja 🫠
    #sbgg #Selbstbestimmungsgesetz

  24. 31. März ist #Trans* Tag der #Sichtbarkeit 🏳️‍⚧️
    Heute feiern wir die Erfolge von trans* und nicht-binären Menschen. Und wir erinnern daran: Der Weg zur echten Gleichstellung ist noch nicht zu Ende.

    #translivesmatter #selbstbestimmung #selbstbestimmungsrecht #selbstbestimmungsgesetz #sbgg #lgbtq #transdayofvisibility

  25. Wenn der Landkreis Saale bzw. das zuständige Gericht die Änderung von Geschlechtseintrag und Vornamen Liebichs rückgängig macht, wäre das menschlich verständlich. Aber für TINA+-Personen wäre es bedenklich, wenn das Selbstbestimmungsgesetz auf diese Weise ausgehöhlt wird. Die Rechten würde das natürlich freuen...

    Nicht vergessen: Liebich hat durch die Anwendung des SBGG schlicht keine Vorteile, also lasst diese Person doch... Statt TINA+-Personen zu erklären, dass unsere Selbstbestimmung eben doch Grenzen hat und der Staat jederzeit eingreifen kann.

    #Selbstbestimmungsgesetz #SBGG

  26. Gericht befasst sich mit Geschlechtseintrag von Liebich – Landkreis spricht von möglichem Missbrauch des Gesetzes – HalleSpektrum.de

    7. März 2026 Der Fall der rechtsextremen Aktivistin Marla Svenja Liebich könnte bundesweit juris…
    #Halle #Saale #HalleSaale #Deutschland #Deutsch #DE #Schlagzeilen #Headlines #Nachrichten #News #Europe #Europa #EU #Halle(Saale) #AmtsgerichtHalle #Germany #Marla-SvenjaLiebich #Saalekreis #Sachsen-Anhalt #Selbstbestimmungsgesetz
    europesays.com/de/851331/

  27. Ich hab jetzt den 4. transfeindlichen Kommentar bei ZEIT Online gemeldet, 🤬 unter einem kurzen Artikel zum Selbstbestimmungsgesetz. Dobrindt möchte ja weiterhin unbedingt Listen mit alten/neuen Namen anlegen.😬

    Immerhin löscht die Moderation recht fix.
    #Selbstbestimmungsgesetz #TransRightsAreHumanRights

  28. #Selbstbestimmungsgesetz in #Baden-#Württemberg: „Die automatische Datenweitergabe ist ein Skandal“
    👉 Eigentlich sollte das Selbstbestimmungsgesetz Menschen zur geschlechtlichen Selbstbestimmung verhelfen. Doch in Baden-Württemberg sollen ihre Daten nun an die Polizei übermittelt werden.
    👉 „Ein Skandal ist, dass von den queerpolitischen Gruppen in Baden-Württemberg keine einzige einbezogen wurde.
    netzpolitik.org/2026/selbstbes

  29. "Eigentlich sollte das #Selbstbestimmungsgesetz Menschen zur geschlechtlichen Selbstbestimmung verhelfen. Doch in #Baden-Württemberg sollen ihre Daten nun an die #Polizei übermittelt werden. Die Begründung dafür ist nicht neu.

    Das dortige Innenministerium unter Thomas Strobl (CDU) hatte vergangenen November per Verordnung beschlossen, dass frühere Vornamen und Geschlechtseinträge automatisch an Polizeibehörden weitergegeben werden sollen. Es war ein Alleingang, nachdem zuvor zwei ähnlich gelagerte Vorhaben auf Bundesebene bereits gescheitert sind. Erst konnte die ehemalige Innenministerin Nancy Faeser (SPD) eine entsprechende Passage im ursprünglichen Gesetzentwurf der Ampel nicht durchsetzen. Später konnte das Innenministerium von Alexander Dobrindt (CSU) für einen neuen Anlauf im Herbst keine notwendige Mehrheit im #Bundesrat organisieren...."

    „Die automatische Datenweitergabe ist ein Skandal“

    netzpolitik.org/2026/selbstbes

  30. Die spanische Allianz « Contra el borrado» hat eine Landkarte über die Folgen des span. #Selbstbestimmungsgesetz​es veröffentlicht (Urkundenfälschung bei Personenstand/Geschlechtseintrag).
    MAPA DE IMPACTOS DE LA AUTODETERMINACIÓN DEL SEXO REGISTRAL
    LO QUE NUNCA PASARÍA PERO NO DEJA DE PASAR contraelborradodelasmujeres.or

  31. @mc @ulrichkelber gerne die Cannabislobby anfragen, wie die zu den ganzen Überwachungsideen stehen, CDU hat ja öfter laut überlegt, Gesetze wieder ändern zu wollen. Psychotherapeutenkammer, Ärzt*innen usw. brauchen wir gegen diese Datenbank-Ideen, hier läuft übrigens eine Petition, die viel zu wenig Beachtung findet:epetitionen.bundestag.de/petit
    #rosalisten #selbstbestimmungsgesetz
    Es braucht breite Bündnisse und die Forderung nach der unabhängigen Freiheitskommission darf auch wieder lauter werden.

  32. Es geht um die Rückabwicklung des liberalen Rechtsstaates und die Einschränkung allgemeiner Bürgerrechte.

    🔗 Quellen & Deep Dive:
    * Global Philanthropy Project (GPP): Meet the Moment (2020)
    * Transgender Law Center (TLC): The Anti-Trans Medical Network
    * EPF: Tip of the Iceberg (Finanzierung der Anti-Gender-Bewegung)
    4
    cornelia-mertens.de/?p=19584

    #transrightsarehumanrights #Selbstbestimmungsgesetz #Project2025 #LGBTIQ #Faktencheck

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