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#jungleworld — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #jungleworld, aggregated by home.social.

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  1. Trotz WM

    Die Welt dreht sich weiter. Schauen Sie mal hier:

    Wissen Sie noch, wo Uganda liegt? Lange nichts mehr gehört oder gelesen. Despotendiktaturen sind ja noch lange kein Grund für deutsche Medien, irgendwas zu berichten, obwohl, ooohps: Tonny Katende/Jungle World: Für Kritik an Ugandas Staatsführung bleibt immer weniger Raum: Der Herbst des Autokraten – Ugandas Präsident Yoweri Kaguta Museveni treibt in seiner siebten Amtszeit den autoritären Umbau des Landes voran. Für Oppositionspolitik bleibt immer weniger Spielraum.”

    Wenig überraschend: Trump und die Mullahs

    Luca Schäfer/telepolis: Ist der Iran-Deal nur politisches Timing für Washington? – Trump feiert den Frieden, Tel Aviv bombardiert, Teherans Hardliner rufen nach Widerstand. Warum der Deal von Genf ein leeres Versprechen ist.” Etwas viele für diesen Autor typische Konjunktive, aber nicht abwegig.

    Die gute Nachricht: die Rente ist sicher

    Es sei denn, Sie/sie wählen idiotisch, was leider in Deutschland noch nie auszuschliessen war.

    Hans-Böckler-Stiftung: “Neue Analyse des WSI: Faktencheck Rente: Zentrale Finanzierungsdaten haben sich positiver entwickelt als oft behauptet wird”.

    Hier die komplette Untersuchung: Florian Blank: Rentenpolitik und Rentenreformen – Fakten und Argumente. WSI Policy Brief Nr. 98, Juni 2026.”

    Die gute Nachricht: Schlappe für Palantir in der Schweiz

    Constanze Kurz/netzpolitik: ‘Die Republik’ setzt sich gegen Palantir durch – Palantir kassiert vor einem Handelsgericht in der Schweiz eine Niederlage. Der US-Konzern wollte nach kritischer Berichterstattung der ‘Republik’ eine Gegendarstellung erreichen. Das Gericht urteilte jedoch, dass die Darstellung der Tatsachen weitestgehend korrekt sei.”

    Wie hingegen die deutsche Medienpolitik objektiv und im Ergebnis gegenüber den globalen Plattformkonzernen zukreuze kriecht, nach meiner Überzeugung nicht aus Bosheit sondern aus Dummheit, das ergibt sich aus den von Christian Bartels/MDR-Altpapier dargebotenen Fakten: Das Umsetzungsproblem – Es gibt allerhand gar nicht schlecht formulierte europäische Gesetze gegen schädliche Auswirkungen sogenannter sozialer Medien. Unklar bloß, wer sie wann und wie anwenden sollte – und ob sich überhaupt wer mit den Plattformkonzernen anlegen möchte …”. Dä.

    Mein schönster Sieg

    Hiernach begann ich meinen Zivildienst in Beuel: Andreas Bohne/Jacobin: Der Soweto-Aufstand war der Anfang vom Ende der Apartheid – Heute vor 50 Jahren gingen 10.000 Schülerinnen und Schüler in Soweto auf die Straße. Die Polizei erschoss zwei von ihnen innerhalb von Minuten. Doch der Aufstand ließ sich nicht niederknüppeln – er wurde zum Wendepunkt im Kampf gegen die Apartheid.” Ein klitzekleines Bisschen habe ich dazu beigetragen – mein schönster Sieg.

    Die schlechte Nachricht: Überwachung in China

    Christoph Jehle/telepolis: Überwachung in China: Wie neue KI-Brillen das Sozialkreditsystem füttern – In Tianjin tragen Polizisten 40 Gramm leichte KI-Brillen, die Gesichter in Millisekunden scannen und direkt mit Datenbanken abgleichen.” In der VR China werden klare Meinungsmehrheiten für dieserart Kontrolle vermutet, weil die Leute sich damit eine gerechte Eindämmung der grassierenden Korruption und Willkür in Staat und Partei erhoffen. Nicht ausgeschlossen, dass “wir” es auch bald so weit bringen …

    Wuppertal: verarscht wie bei Stuttgart21/31

    Überraschung? Nö. Julian Piepkorn/WDR: Keine Chance für Schwimmoper Wuppertal – Trickserei bei Olympia-Bewerbung? – Die Bedenken gegen die Wettkampfstätte waren schon lange bekannt, zeigt eine WDR-Recherche. Sie wurden vor dem Bürgerentscheid allerdings nicht öffentlich gemacht. Die Staatskanzlei hält das für ‘üblich’.”

    Jürgen Roth/Junge Welt quält sich genauso mit WM-Gucken, wie Roland Appel, schreibt aber noch brutaler und amsüsanter: “WM-Kolumne: Halbfinale – Gras” (nur einige Tage paywallfrei)

    Über Martin Böttger:

    Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
    Sie können dem Autor auch via Fediverse folgen unter: @martin.boettger

  2. Imprint in der aktuellen #JungleWorld, kommt auf die Bücherwunschliste.

  3. Das!

    Interview mit Madeleine Bernstorrf, einer der Leiterinnen der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen in der #JungleWorld.

  4. „Ist Reza Pahlavi also eine Symbolfigur für die Opposition?
    Das muss nicht von Dauer sein. Die Persönlichkeit Pahlavis selbst, die Tatsache, dass seine Berater und viele seiner Unterstützer wenig an Substanz anzubieten haben, werden dazu führen, dass er an Bedeutung verliert. Personen mit mehr Substanz werden aus diesem Kampf hervorgehen. Aber im Moment ist es eine deprimierende Situation.“

    jungle.world/artikel/2026/07/i

    #JungleWorld

  5. #InsRegalGestellt
    Gertraud Klemm, Einzeller, Kremayr & Scheriau

    Zwischen
    Gertraud Klemm, Abschied vom Phallozän, Matthes &Seitz

    Und
    Almut Klotz, Fotzenfenderschweine, Verbrecher Verlag

    Es gelingt Klemm, die Konfliktlinien aufzuzeigen. Zur Streitschrift empfehle ich die Buchkritik in der #JungleWorld 2025/49.

  6. „Der menschliche Hang zum Herumkokeln“ und mehr Wissenswertes im Laborbericht von @bewitchedmind in der #JungleWorld

    *Glückwunsch*

    jungle.world/artikel/2026/03/w

  7. CW: Netzfund, Bändchengate

    Die liebe @Elquee hat in der #JungleWorld (warum ist die nicht im Fedi?) in 2010 #bändchengate zusammengefasst:
    .
    https://jungle.world/artikel/2010/47/gepruegelte-piraten

    Ergänzend dazu möchte ich erwähnen, dass die "brutale Gewalt" beim Wegzupfen des Papierbändchens. die mir von der Versammlungsleitung #JanLeutert zu sehen im trotz allgemeinem Fotoverbot "zufällig" gut getimt aufgenommmen und sofort verbreitetes YT-Video aus dem Kreis der damaligen rechts-liberösen #FreezePeach #AntiAntifa unterstellt wurde, nur *auf einem Bein* stand, weil ich mit operiertem Knie auf Krücken unterwegs war, und so nicht mal für 'n Klappstuhlwie #BodoThiesen
    https://t1p.de/1kdoc
    eine Gefahr darstellte.

    Zumal er es mir ja freiwillig vor die Nase gehalten hatte, weil ich (um Schein) die die Echtheit bezweifelte, und er so *in meine* Privatone eindrang, und nicht andersherum.

    Der @AndiPopp stand ja als BuVo neben mir und weiß wie es ablief.

    Wurde auch weder an dem Tag angehört, sondern musste die Halle sofort verlassen und zurück nach Dresden humpeln, noch nachdem ich am gleichen Tag Beschwerde und Klage beim Bundesschiedsgericht erhoben hatte.

    Stattdessen hat Tomate @jascha als Vorsitzender des Bundesschiedsgericht die Klage bis heute filibustert, d.h. einfach ignoriert, sodass ich nie offiziell rehabilitiert wurde.

    Stattdessen durfte ich am nächsten Tag wieder von Dresden nach Karl-Marx-Stadt humpeln, und das Hausverbot wurde vom VL Leutert gönnerhaft und unter Ermahnung mich"zu benehmen" aufgehoben, aber da war es schon zu spät für mein Plädoyer zu den von mir eingereichten vielen Programmanträgen.
    https://wiki.piratenpartei.de/Parteiprogramm/%C3%84nderungsantr%C3%A4ge/Bundesparteitag_2010.1#Transparenz_und_Korruptionsbek.C3.A4mpfung

    [Shoutout @ Korbinian, der zwar keine Ahnung vom Thema hatte, die Dinger aber in meiner Vetretung formal eintütete!]

    Was in dem Artikel auch nicht steht ist, dass Thiesen & Co mich bei der #Pegizei *wegen Raubes* seines Bändchens denunzierten, was mir einen unangenehmen Hausbesuch der Polizei (ist ein Kapitalverbrechen) und strafrechtl. entsprechend Ärger und Verteidigungsaufwand einbrachte.

    Mit Abmahnungen, Unterlassungsklagen usw. machten mir Thiesen und sein reicher Sponsor Schimmelpfennig dann noch jahrelang das Leben schwer.
    Alleine die Anwaltskosten der (so protzten sie) teuersten Anwaltskanzlei Baden-Badens stehen als fünfstellige Forderung bis heute in meinem Schuldenregister.

    Doch bevor ich vor lauter Flashbacks jetzt schlechte Laune bekomme, möchte ich das Wichtigste nicht unerwähnt lassen:

    Dank der geilen Orga von @neu3no, der uns ein ganzes Haus als Hostel und Partylocation klargemacht hatte, könnten wir, die progressive Fraktion, den ReSET-Beschluss (BGE auf piratisch) u.a. mit dem Absingen der Internationale auf der Starße vor dem Ecklokal hart feiern.
    --
    Schweigeminute für OreoPirat aka Silberrücken.

    Du fehlst, mein Freund. Möge Dir die Erde leicht sein. <3
    --
    Die Partei-Rechten mit ihren "BGE blauäugig,- gutgläubig - einfältig" T-Shirts hatten zwar mich aus dem Spiel genommen, aber die Abstimmung dazu letztlich verloren bzw wir hatten sie gewonnen. \o/

    Naja,ist alles lange her, aber aus meiner Perspektive war die Rückgratlosigkeit der Parteiführung und das Versagen jeder Solidarität weiter Teile der Partei der Moment indem das Scheitern des Projekts absehbar war.

    Denn dieselben (nicht nur die gleichen) Dudes, die da den "Kopf der Pirantifa" kaltgestellt hatten und sich dafür feierten, feierten 4 Jahre später mit Deutschlandfahnen auf dem Campgelände zum BPT in #Halle ihren "Endsieg", und der Braindrain und Exodus der Guten und damit die polit. bedeutungslosigkeit der #Piratenpartei war unausweichlch.

    Sowas kommt eben von sowas:

    https://www.youtube.com/watch?v=-w37Jv0XYFU

  8. Ich weiß grad nicht, wo der Mensch abgeblieben ist, der den Printteil meines #jungleworld Abos bekommt, aber falls du das hier lesen solltest, nicht wundern. Ich hab das Abo heute gekündigt.

  9. Die #JungleWorld reist nach #Birmingham, informiert sich in einer Moschee über „den Islam“, wundert sich über „verschleierte Mütter“ auf der Straße. Im pakistanischen Restaurant dann „Mango Lassi statt Free-Palestine-Cola“. Ein Selfie erklärt das Verhältnis zu den Cops.

  10. René Martens hat heute ein sehr lesenswertes Altpapier verfasst.

    "Die Medien sind die wichtigste Desinformations-Waffe der fossilen Industrie. In Gaza arbeitende Journalisten machen schon mit Anfang 30 ihr Testament. Eine linke Zeitung verbreitet Querdenker-Ideologie. Foodfotos formulieren eine Sprache der Macht. Heute kommentiert René Martens die Medienberichterstattung."

    #Altpapier #JungleWorld #LongCovid #Gaza #Journalism #FossilLobby

    mdr.de/altpapier/das-altpapier

  11. Qualitätsmängel

    Die sinkende Qualität der Medienöffentlichkeit wird – leider – wie immer im Fussball besonders deutlich

    Parallel zur Ausbreitung eines faschismuskompatiblen Oligarchentums in Politik und Ökonomie (“KI/AI”) ist der heisse Scheiss im Fussball der Herren und der Damen die “Datenrevolution”. Hier ein Eindruck in einer Buchrezension von Fabian Kunow/Jungle World: Leistung vom Rauschen trennen – Die Entwicklung mathematischer Modelle für Spielerbewertung oder Vorhersagen ist Teil des Fußballgeschäfts geworden. Der Brite Ian Graham war hierin ein Pionier. Nun ist sein autobiographisch geprägtes Buch zum Thema auf Deutsch erschienen.”

    Nun will ich nicht bestreiten, dass Datensammlung und -analyse zum Handwerkszeug professioneller Fussballlehrer*innen gehört. Damit habe ich schon 1965 als achtjähtiger Fan begonnen. Als vom Internet noch niemand eine Ahnung hatte, verblüffte ich zusammen mit einem weiteren Gladbach-Fan den Nachbartisch einer Düsseldorfer Altstadtkneipe mit einem improvisierten Fussballquiz, bei dem wir auch alles Wesentliche über Fortuna wussten. Ob Smartphone-Nutzer*innen das heute noch hinbekommen würden, zweifle ich an; sie gucken alles nach. Okay, halb so schlimm.

    Wenn sich die Handelnden jedoch von der Marketingpropaganda der Daten-Dienstleister*innen hinter die Fichte führen lassen, werden Grenzen überschritten. Entscheidend im Fussball sind nicht die Daten, sondern das Team. Das Team kreiert und verhindert Torerfolge. Entscheidend is aufm Platz! Diese Erkenntnis breitete sich bereits in den 50er Jahren vom Ruhrpott ausgehend in der West-BRD wissenschaftlich aus.

    Was ist ein Team? Ein sehr komplizierter psychologischer Mechanismus von weit mehr als 11 Individuen (+ Ersatzbank, plus Nichteingesetzte, plus zahlreiche Betreuer*innen, plus Familienangehörige/Lebenspartner*innen), die den inneren Antrieb, das Selbstvertrauen, den Mut einer*s Spieler*in hoch- oder runterbeeinflussen – wie es übrigens auch die Stadionzuschauer*innen können und tun. Was als Leistung einzelner Spieler*innen und ihres Zusammenwirkens aufm Platz sichtbar wird – dahinter steckt sehr viel Arbeit von sehr, sehr vielen Unsichtbaren. Und das Schönste daran: das ist nicht berechenbar! Darum weiss mann – meistens – im Fussball nicht, wie es ausgeht. Und darum versucht das Oligarchenkapital ihn zu fressen und das zu ändern.

    Derzeit überschlagen sich die Sommerlochmedien im Hochjubeln eines 17-jährigen Angestellten des Fussballkonzerns aus dem süddeutschen Raum. Der Auftrag ist mutmasslich, seinen Transferwert, z.Zt. mickrige 1,5 Mio., hochzupuschen. Ich habe den Jungen gesehen. Zweifellos kann der was. Vielleicht sind sogar seine Datenberge beeindruckend für Leute, die sich das Zugucken sparen wollen. Aber es war so sinnlos. Jedenfalls im Halbfinale der deutschen U17-Meisterschaft (der Jungs) gegen Borussia Mönchengladbach -1:3. Dä.

    Ich habe das Spiel in meiner Herzinfarkt-Reha komplett gesehen. Und das Beste an Lennart Karl war, wie die Gladbacher Defensivarbeit ihn komplett vergeblich die rechte Seitenlinie auf- und abrennen liess. An dieser disziplinierten Defensivarbeit könnte sich das Profiteam in der Bundesliga mal ein Beispiel nehmen. Und sich nicht immer nur auf den regelmässigen Geschenken von Manuel Neuer ausruhen.

    Hausaufgabe: was bedeuten diese Erkenntnisse für die Organisation demokratischer Politik und Medien?

    Über Martin Böttger:

    Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
    Sie können dem Autor auch via Fediverse folgen unter: @martin.boettger

  12. Unter der feinen Überschrift „Seltsame Vögel“ zeigt Jörn Schulz in der Lieblingszeitung die Parallelen zum Una-Bomber auf und konstatiert: „Die geistige Regression sollte dennoch ernst genommen werden, denn es ist recht wahrscheinlich, dass es sich um eine weitere Verfallsform ehemals linker Politik handelt.“

    jungle.world/artikel/2025/32/a

    #AngryBirds #JungleWorld

  13. Ja, ja, ich lese gerade in der Lieblingszeitung (die so schön zum Geburtstag gratulieren kann).

    #VerbrecherVerlag #Verbrecherei #JungleWorld

  14. Mein Reden: Man kann lachen über die da oben, so viel man will. Im besten Fall verschafft das Lachen Erleichterung, viel eher aber Verbitterung und Gleichgültigkeit.

    Was es aber auf keinen Fall macht, ist etwas an den Verhältnissen zu ändern. Ich kann diese lustigen und originellen Demoschilder oder diese Reddit-Posts über den letzten geistigen Aussetzer von #Hegseth, #Musk oder #Trump nicht mehr sehen.

    Alles Scheiße!

    opensocial.at/display/59c238fc

    #JungleWorld #LarsQuadfasel #Humor #DieDaOben

  15. #Fedihelp-Frage: (wie) kann ich einen einzelnen Artikel von der #JungleWorld kaufen?

    Es geht um diesen: jungle.world/artikel/2024/47/n

    1) da steht zwar drüber "2024/47", der ist aber anscheinend garnicht in der Ausgabe: jungle.world/shop/47/2024-verl drin?? 6 € kein Problem, aber...

    2) da steht auch drüber "Jungle+" jungle.world/jungle-plus – das gibt es wohl nur für Abonnenten?

    3) 10 € Probe-Abo jungle.world/abo/online-probe wäre auch kein Problem, aber bekomme ich damit auch wirklich Zugriff auf den alten Artikel? Davon steht da garnichts. 🤷

  16. Kapital und Ideologie

    Schreckt die Überschrift Sie hinreichend ab?

    Im Folgenden lasse ich Sie daran teilhaben, welche Texte mich heute klüger gemacht haben. Der Wichtigste zuerst.

    Yanis Varoufakis/Project Syndicate: “Trump will Big Tech die Macht über den Dollar geben” Darum geht es Trump und seinen besten Freunden: aus den Kryptowährungen ein Kettenbriefsystem machen, in dem er (und seine Freunde) der ist, der sich “ganz oben” dumm und dämlich bereichert.

    Um diese Gangster besser zu verstehen, eignet sich folgender Text von Tilman Baumgärtel/Jungle World: Elon Musk und anderen US-Rechten gilt Mitgefühl als selbstmörderisch: Fehler im System – Elon Musk und Ideologen des »Dark Enlightenment« wie der kanadische Marketingprofessor Gad Saad erklären das Mitgefühl zum neuesten »woke mind virus«: toxisch und selbstmörderisch.”

    So dumm und dämlich können Medien funktionieren: Oliver Schott/Jungle World: “Eine Journalistenfloskel, die man nicht mehr hören kann: Politiker XY müsse jetzt ‘liefern’: Die Lieferer – Sprachkolumne. Was Journalisten bei der Politik bestellen.”

    Mehr Intelligenz

    versammelt sich alljährlich bei der re:publica. Von den dortigen Diskursen gibt es lesenswerte Nachbereitungen, deren Meinung ich nicht in allen Punkten teile, die aber zur persönlichen Meinungs- und Weiterbildung gut geeignet sind, jedenfalls sich positiv vom dummen Gesülze über “die Digitalisierung” unterscheiden:

    Christian Bartels/MDR-Altpapier: Die Digitalsteuer-Debatte – … die der neue Kulturstaatsminister Weimer anzettelte, nimmt Fahrt auf. Digitalminister Wildberger legte auf zwei ausgesprochen unterschiedlichen Konferenzen erste Auftritte hin. Außerdem: ‘Das Gerät Radio wird vermutlich nicht überleben.'” Zu letztgenannten Punkt markiere ich meinen Dissens. Und Valerie Weber, Ex-WDR-Direktorin, halte ich nur für eine recht begrenzt taugliche Kronzeugin solcher Argumente.

    Wie immer eine inhaltliche Fundgrube Thomas Knüwer: “re:publica 2025 – In der Zwischen-Zeit”.

    Wohin das Rüstungskapital führen will

    Das beschreibt Bojan Stojkovski/IPG-Journal ganz schamfrei und begeistert über die Ukraine: Operation Startup – Die Ukraine entwickelt sich zum Epizentrum militärischer Innovation – und könnte Europas Verteidigung grundlegend verändern.”

    Wenn dieses Gedöns hier durch die Luft fliegt, will ich tot sein.

    Und wer tut was dagegen?

    Es gibt jede Menge übliche Verdächtige. Aber auch die hier, die sich gegen ihre Diffamierung durch das “Leitmedium” Süddeutsche zu wehren wissen:

    Jens Neusser/schwatzgelb: “Präsidentschaftswahl beim Ballspielverein Borussia 09 e.V.: Lügen, Unwahrheiten und andere Diffamierungen“.

    Und hierzu jetzt Ihre intellektuelle Hausaufgabe: warum tut die SZ das? Warum hat sie das nötig? Und warum die, für deren Interessen sie hier ficht?

    Über Martin Böttger:

    Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
    Sie können dem Autor auch via Fediverse folgen unter: @martin.boettger

  17. @ingo Interviewausschnitt mit Andreas Püttmann aus der aktuellen #JungleWorld: „Wenn sich die Tendenz, nach rechts auszufransen, verstetigt, dann stellte sich die Frage, ob man als Christ in der CDU bleiben kann.“

  18. Veranstaltungshinweis für Berlin:
    »Biographien über Wiglaf Droste und Jörg Fauser«. Vortrag und Diskussion mit Christof Meueler, Ambros Waibel und Matthias
    Penzel. Buchhändlerkeller, Alt-Lietzow 12, um 20 Uhr.

    #WiglafDroste #JörgFauser #JungleWorld

  19. Jetzt könnt ihr den Artikel „Störungen im Betriebsablauf“ von @bewitchedmind ohne Paywall lesen. Besser ist es natürlich, ein Abo für die #JungleWorld abzuschließen. QR-Code scannen und los.

  20. „1984 gründeten sich die Goldenen Zitronen, jetzt feiern sie ihren 40. Geburtstag mit der Werkschau »Inventur«. Anhand von deren 44 Songs kann man nicht nur den Weg der Band vom Fun-Punk zum Anti-Rock nachvollziehen, sondern bekommt auch ein Gespür für das, was die Goldenen.
    Zitronen immer getan haben: die hiesige Linke ästhetisch herausfordern.“

    #GoldeneZitronen #JungleWorld

    jungle.world/artikel/2025/02/4

  21. Linke Antisemit:innen in Polen greifen Kulturkollektiv an. Zum Verzweifeln:

    "Unter den zerstörten Werken befindet sich auch ein Gemälde, das polnische Juden aus der Vorkriegszeit darstellt (...) Linke und autoritäre Kommunisten, aber auch einige Künstler und Gewerkschafter begrüßten den antisemitischen Angriff."

    jungle.world/artikel/2024/45/l

    Über opencollective.com/ocsk-postoj kann man das Kollektiv unterstützen.

    #jungleworld #stopantisemitism #postój #linkerantisemitismus

  22. @cringe Ich habe nach einigen Jahren Pause die #JungleWorld wieder abonniert und bin sehr zufrieden. Sind jetzt auch nicht die größten Freunde der Ampelparteien aber die Kritik kommt von links und ist meist etwas durchdachter.

    jungle.world/

  23. „Die Linke insgesamt muss begreifen, dass Islamismus das freie Leben und die offene Gesellschaft bedroht. Es wäre gut gewesen, wenn es zum Beispiel nach dem islamistischen Attentat in Solingen eigene antifaschistische Demonstrationen oder Gedenkveranstaltungen gegeben hätte.“ Katharina König-Preuss im Interview mit der #JungleWorld

    jungle.world/artikel/2024/37/k