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#jungleworld — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #jungleworld, aggregated by home.social.

  1. Krimineller Zement

    Wie konnte das passieren? Myrte Palatini/Jungle World: Der französische Manager Bruno Lafont hat Jihadisten in Syrien finanziert: Hauptsache Profit – Das französische Baustoffunternehmen Lafarge bezahlte dem »Islamischen Staat« und anderen Jihadisten in Syrien lieber Geld, statt auf Gewinn zu verzichten. Nun verurteilte ein Gericht den ehemaligen Konzernchef zu sechs Jahren Gefängnis.” Mehr zu Lafarge bei Wikipedia.

    Der böse Straftäter hat sich offenbar nicht ausreichend mit seiner gutherzigen Regierung abgestimmt. Denn völlig abgeneigt ist die seinem Vorgehen nicht, wie sich aktuell in Mali zeigt. Aus Paris berichtet Bernard Schmid/Junge Welt, der häufig auch in der Jungle World und langjährig bei telepolis schrieb: Bamako unter Feuer – Mali: Tuareg-Separatisten und Dschihadisten starten koordinierte Offensive gegen die Zentralregierung”. Dieser Bericht verschwindet in einigen Tagen im Paywallarchiv der Jungen Welt.

    Das Beispiel Sahel zeigt, dass Frankreichs Neokolonialist*inn*en, und nicht nur die, schon lange studiert haben und bedenkenlos zur Anwendung bringen, was Lars Lange/telepolis hier anschaulich beschreibt: Anarchie als Strategie: Die neue Logik des Krieges – Krieg ohne Zentrum: Drohnen, Mosaike, Code. Asymmetrische Kriegsführung formt neue Logik. Doch wer kämpft, wenn niemand mehr Befehle gibt? Eine Einschätzung.” Der Autor zeigt, dass in der asymmetrischen Kriegsführung die Grenzen zwischen Staaten, Regierungen und Terrororganisationen verschwimmen. Sie gehen mitunter fliessend ineinander über. Wer ist Terrorregime? Und wer nicht? Da hatte der böse Monsieur Lafont (s.o.) wohl etwas die Übersicht verloren … Mutmasslich halten sich Zementkonzerne angesichts der demagogisch grassierenden Parole “Bauen, bauen, bauen …” und der in jeder kapitalistisch strukturierten Kommune grassierenden “Abreissen-und-neu-bauen”-Epidemie – Bonner*innen wissen, was ich meine – für die Herrscher der Welt und unverwundbar. Sie sind es nicht.

    Das sind ein paar Einführungsleseminuten für Anfänger*innen. Militärs, die noch ihre Sinne beisammen haben, auch professionell damit beschäftigten Politiker*inne*n ist das schon lange nicht mehr neu. Aber wieviele von denen haben ihre Sinne noch beisammen? Das fragt mit einigem Recht Hans-Peter Waldrich/overton: Trump und der Zerfall rationaler Politik – Trumps mentale Erkrankung und die Logik des Populismus.”

    Alles richtig beobachtet. Es wird von mir persönlich und vielen meiner Freund*inn*e*n geteilt. Ist aber leider vollständig befreit von strategischen Konsequenzen und politischen Handlungsideen. Also – “was unten rauskommt” – am Ende politikfrei. Damit ist das Defizit demokratischer Oppositionen in Parlamenten und Parteien, ob in den USA oder EU-Europa, leider schon fast vollständig beschrieben.

    Der Druck gegen das von Waldrich charakterisierte zunehmend militarisierte und kriegerische System muss von aussen und unten organisiert werden. Parteien dürfen dabei mithelfen. Wenn sie es noch können …

  2. Krimineller Zement

    Wie konnte das passieren? Myrte Palatini/Jungle World: Der französische Manager Bruno Lafont hat Jihadisten in Syrien finanziert: Hauptsache Profit – Das französische Baustoffunternehmen Lafarge bezahlte dem »Islamischen Staat« und anderen Jihadisten in Syrien lieber Geld, statt auf Gewinn zu verzichten. Nun verurteilte ein Gericht den ehemaligen Konzernchef zu sechs Jahren Gefängnis.” Mehr zu Lafarge bei Wikipedia.

    Der böse Straftäter hat sich offenbar nicht ausreichend mit seiner gutherzigen Regierung abgestimmt. Denn völlig abgeneigt ist die seinem Vorgehen nicht, wie sich aktuell in Mali zeigt. Aus Paris berichtet Bernard Schmid/Junge Welt, der häufig auch in der Jungle World und langjährig bei telepolis schrieb: Bamako unter Feuer – Mali: Tuareg-Separatisten und Dschihadisten starten koordinierte Offensive gegen die Zentralregierung”. Dieser Bericht verschwindet in einigen Tagen im Paywallarchiv der Jungen Welt.

    Das Beispiel Sahel zeigt, dass Frankreichs Neokolonialist*inn*en, und nicht nur die, schon lange studiert haben und bedenkenlos zur Anwendung bringen, was Lars Lange/telepolis hier anschaulich beschreibt: Anarchie als Strategie: Die neue Logik des Krieges – Krieg ohne Zentrum: Drohnen, Mosaike, Code. Asymmetrische Kriegsführung formt neue Logik. Doch wer kämpft, wenn niemand mehr Befehle gibt? Eine Einschätzung.” Der Autor zeigt, dass in der asymmetrischen Kriegsführung die Grenzen zwischen Staaten, Regierungen und Terrororganisationen verschwimmen. Sie gehen mitunter fliessend ineinander über. Wer ist Terrorregime? Und wer nicht? Da hatte der böse Monsieur Lafont (s.o.) wohl etwas die Übersicht verloren … Mutmasslich halten sich Zementkonzerne angesichts der demagogisch grassierenden Parole “Bauen, bauen, bauen …” und der in jeder kapitalistisch strukturierten Kommune grassierenden “Abreissen-und-neu-bauen”-Epidemie – Bonner*innen wissen, was ich meine – für die Herrscher der Welt und unverwundbar. Sie sind es nicht.

    Das sind ein paar Einführungsleseminuten für Anfänger*innen. Militärs, die noch ihre Sinne beisammen haben, auch professionell damit beschäftigten Politiker*inne*n ist das schon lange nicht mehr neu. Aber wieviele von denen haben ihre Sinne noch beisammen? Das fragt mit einigem Recht Hans-Peter Waldrich/overton: Trump und der Zerfall rationaler Politik – Trumps mentale Erkrankung und die Logik des Populismus.”

    Alles richtig beobachtet. Es wird von mir persönlich und vielen meiner Freund*inn*e*n geteilt. Ist aber leider vollständig befreit von strategischen Konsequenzen und politischen Handlungsideen. Also – “was unten rauskommt” – am Ende politikfrei. Damit ist das Defizit demokratischer Oppositionen in Parlamenten und Parteien, ob in den USA oder EU-Europa, leider schon fast vollständig beschrieben.

    Der Druck gegen das von Waldrich charakterisierte zunehmend militarisierte und kriegerische System muss von aussen und unten organisiert werden. Parteien dürfen dabei mithelfen. Wenn sie es noch können …

  3. Neues aus Afrika

    mit Update am Nachmittag

    Marktführer der Diagnose deutscher Medienignoranz ist der Wissenschaftler Ladislaus Ludescher. Hier eine kleine Auswahl seiner erhellenden Veröffentlichungen. Ein Monopol hat er nur beinahe. Gestern fand ich zwei beachtenswerte Beispiele.

    Bernhard Schmid/Jungle World arbeitet in Paris und profitiert von dem dort durch Jahrhunderte des Kolonialismus und Neokolonialismus geweiteten Blick auf die Ex-Kolonien. Dabei behält er seinen eigenen kritischen Blick, mit dem er Statements diversester politischer Kräfte und Regierungen liest. Aktuell hier:

    Attacke des »Islamischen Staats im Sahel« auf den Flughafen von Niamey: Propagandacoup für den IS – Der »Islamische Staat im Sahel« hat den hauptstädtischen Flughafen in Niger attackiert. Die Militärjunta des Landes beschuldigt fälschlich Frankreich, Benin und die Côte d’Ivoire.”

    Noch erhellender, weil er zarte emanzipatorische afrikanische Ansätze beschreibt, ist Kambale Musavuli aus der Demokratischen Republik Kongo in der Jungen Welt:

    Neokoloniolismus: Ein neuer Wettlauf – Wie Handelsabkommen und KI die Zukunft Afrikas neu gestalten”.

    Schade nur, dass es bei der Jungen Welt Unsitte ist, die Texte nach einigen Tagen in einem Paywallarchiv zu beerdigen. Da wäre der Autor bei den netzpolitik-Kolleg*inn*en besser aufgehoben.

    Update am Nachmittag

    Bis heute völlig an mir vorbeigelaufen ist ein gesellschaftlich relevanter Medienvorgang, der jetzt erst bei uebermedien aus der Paywall befreit wurde. Vergessen Sie irgendwelche angeblichen deutschen “Leitmedien”, und nehmen Sie das zur Kenntnis, es wird Sie nicht dümmer machen:

    Andrej Reisin/uebermedien: Afrika-Tour von YouTuber ‘IShowSpeed’: So hat die Welt Afrika noch nicht gesehen. Oder doch? – Der US-amerikanische YouTube-Star ‘IShowSpeed’ hat mit seinen Livestreams aus Afrika weltweit einen Hype ausgelöst: mit Millionen Abrufen, emotionalen Reaction-Videos und Menschenmassen vor Ort. Viele Fans glauben, er zeige den Kontinent so, wie es ihn sonst nie zu sehen gibt. Doch so einfach ist es nicht.”

    Einen ähnlichen Stellenwert in der afrikanischen Öffentlichkeit hatte allenfalls Muhammad Ali erobert. Der musste viel mehr und viel besser boxen, also härter arbeiten – und ist nun schon fast zehn Jahre tot.

  4. Neues aus Afrika

    mit Update am Nachmittag

    Marktführer der Diagnose deutscher Medienignoranz ist der Wissenschaftler Ladislaus Ludescher. Hier eine kleine Auswahl seiner erhellenden Veröffentlichungen. Ein Monopol hat er nur beinahe. Gestern fand ich zwei beachtenswerte Beispiele.

    Bernhard Schmid/Jungle World arbeitet in Paris und profitiert von dem dort durch Jahrhunderte des Kolonialismus und Neokolonialismus geweiteten Blick auf die Ex-Kolonien. Dabei behält er seinen eigenen kritischen Blick, mit dem er Statements diversester politischer Kräfte und Regierungen liest. Aktuell hier:

    Attacke des »Islamischen Staats im Sahel« auf den Flughafen von Niamey: Propagandacoup für den IS – Der »Islamische Staat im Sahel« hat den hauptstädtischen Flughafen in Niger attackiert. Die Militärjunta des Landes beschuldigt fälschlich Frankreich, Benin und die Côte d’Ivoire.”

    Noch erhellender, weil er zarte emanzipatorische afrikanische Ansätze beschreibt, ist Kambale Musavuli aus der Demokratischen Republik Kongo in der Jungen Welt:

    Neokoloniolismus: Ein neuer Wettlauf – Wie Handelsabkommen und KI die Zukunft Afrikas neu gestalten”.

    Schade nur, dass es bei der Jungen Welt Unsitte ist, die Texte nach einigen Tagen in einem Paywallarchiv zu beerdigen. Da wäre der Autor bei den netzpolitik-Kolleg*inn*en besser aufgehoben.

    Update am Nachmittag

    Bis heute völlig an mir vorbeigelaufen ist ein gesellschaftlich relevanter Medienvorgang, der jetzt erst bei uebermedien aus der Paywall befreit wurde. Vergessen Sie irgendwelche angeblichen deutschen “Leitmedien”, und nehmen Sie das zur Kenntnis, es wird Sie nicht dümmer machen:

    Andrej Reisin/uebermedien: Afrika-Tour von YouTuber ‘IShowSpeed’: So hat die Welt Afrika noch nicht gesehen. Oder doch? – Der US-amerikanische YouTube-Star ‘IShowSpeed’ hat mit seinen Livestreams aus Afrika weltweit einen Hype ausgelöst: mit Millionen Abrufen, emotionalen Reaction-Videos und Menschenmassen vor Ort. Viele Fans glauben, er zeige den Kontinent so, wie es ihn sonst nie zu sehen gibt. Doch so einfach ist es nicht.”

    Einen ähnlichen Stellenwert in der afrikanischen Öffentlichkeit hatte allenfalls Muhammad Ali erobert. Der musste viel mehr und viel besser boxen, also härter arbeiten – und ist nun schon fast zehn Jahre tot.

  5. CW: Netzfund, Bändchengate

    Die liebe @Elquee hat in der #JungleWorld (warum ist die nicht im Fedi?) in 2010 #bändchengate zusammengefasst:
    .
    https://jungle.world/artikel/2010/47/gepruegelte-piraten

    Ergänzend dazu möchte ich erwähnen, dass die "brutale Gewalt" beim Wegzupfen des Papierbändchens. die mir von der Versammlungsleitung #JanLeutert zu sehen im trotz allgemeinem Fotoverbot "zufällig" gut getimt aufgenommmen und sofort verbreitetes YT-Video aus dem Kreis der damaligen rechts-liberösen #FreezePeach #AntiAntifa unterstellt wurde, nur *auf einem Bein* stand, weil ich mit operiertem Knie auf Krücken unterwegs war, und so nicht mal für 'n Klappstuhlwie #BodoThiesen
    https://t1p.de/1kdoc
    eine Gefahr darstellte.

    Zumal er es mir ja freiwillig vor die Nase gehalten hatte, weil ich (um Schein) die die Echtheit bezweifelte, und er so *in meine* Privatone eindrang, und nicht andersherum.

    Der @AndiPopp stand ja als BuVo neben mir und weiß wie es ablief.

    Wurde auch weder an dem Tag angehört, sondern musste die Halle sofort verlassen und zurück nach Dresden humpeln, noch nachdem ich am gleichen Tag Beschwerde und Klage beim Bundesschiedsgericht erhoben hatte.

    Stattdessen hat Tomate @jascha als Vorsitzender des Bundesschiedsgericht die Klage bis heute filibustert, d.h. einfach ignoriert, sodass ich nie offiziell rehabilitiert wurde.

    Stattdessen durfte ich am nächsten Tag wieder von Dresden nach Karl-Marx-Stadt humpeln, und das Hausverbot wurde vom VL Leutert gönnerhaft und unter Ermahnung mich"zu benehmen" aufgehoben, aber da war es schon zu spät für mein Plädoyer zu den von mir eingereichten vielen Programmanträgen.
    https://wiki.piratenpartei.de/Parteiprogramm/%C3%84nderungsantr%C3%A4ge/Bundesparteitag_2010.1#Transparenz_und_Korruptionsbek.C3.A4mpfung

    [Shoutout @ Korbinian, der zwar keine Ahnung vom Thema hatte, die Dinger aber in meiner Vetretung formal eintütete!]

    Was in dem Artikel auch nicht steht ist, dass Thiesen & Co mich bei der #Pegizei *wegen Raubes* seines Bändchens denunzierten, was mir einen unangenehmen Hausbesuch der Polizei (ist ein Kapitalverbrechen) und strafrechtl. entsprechend Ärger und Verteidigungsaufwand einbrachte.

    Mit Abmahnungen, Unterlassungsklagen usw. machten mir Thiesen und sein reicher Sponsor Schimmelpfennig dann noch jahrelang das Leben schwer.
    Alleine die Anwaltskosten der (so protzten sie) teuersten Anwaltskanzlei Baden-Badens stehen als fünfstellige Forderung bis heute in meinem Schuldenregister.

    Doch bevor ich vor lauter Flashbacks jetzt schlechte Laune bekomme, möchte ich das Wichtigste nicht unerwähnt lassen:

    Dank der geilen Orga von @neu3no, der uns ein ganzes Haus als Hostel und Partylocation klargemacht hatte, könnten wir, die progressive Fraktion, den ReSET-Beschluss (BGE auf piratisch) u.a. mit dem Absingen der Internationale auf der Starße vor dem Ecklokal hart feiern.
    --
    Schweigeminute für OreoPirat aka Silberrücken.

    Du fehlst, mein Freund. Möge Dir die Erde leicht sein. <3
    --
    Die Partei-Rechten mit ihren "BGE blauäugig,- gutgläubig - einfältig" T-Shirts hatten zwar mich aus dem Spiel genommen, aber die Abstimmung dazu letztlich verloren bzw wir hatten sie gewonnen. \o/

    Naja,ist alles lange her, aber aus meiner Perspektive war die Rückgratlosigkeit der Parteiführung und das Versagen jeder Solidarität weiter Teile der Partei der Moment indem das Scheitern des Projekts absehbar war.

    Denn dieselben (nicht nur die gleichen) Dudes, die da den "Kopf der Pirantifa" kaltgestellt hatten und sich dafür feierten, feierten 4 Jahre später mit Deutschlandfahnen auf dem Campgelände zum BPT in #Halle ihren "Endsieg", und der Braindrain und Exodus der Guten und damit die polit. bedeutungslosigkeit der #Piratenpartei war unausweichlch.

    Sowas kommt eben von sowas:

    https://www.youtube.com/watch?v=-w37Jv0XYFU

  6. Manches ist auch gut

    Die asozialen Medien können auch dem Fortschritt und der Demokratie dienen

    Deutschland ist ein – führender – europäischer Zwergstaat, der sich mit Mauern gegen real existierende Migration zu wehren versucht. Das ist noch nie gelungen. Und wird es auch nie. Aber woher sollen wir Deutschen das wissen? Von der Mehrheit der Welt erfahren wir nichts, weil “unsere” schlechten, alten Medien, die genauso verbohrten und partiell irren Oligarch*inn*en gehören, wie die neuen, darüber nicht informieren.

    Roland Appel und Wolfgang Lieb analysieren völlig zutreffend die Gefahren, die für die bürgerliche Demokratie von den asozialen Medien ausgehen. Es ist dennoch ein eurozentrischer und nordatlantischer Blick. Hierzulande ist allenfalls geläufig, dass von China ähnliche Gefahren ausgehen, die miteinander, bzw. vielmehr gegeneinander konkurrieren.

    Woanders kann es freilich ganz anders aussehen. Darauf weist Christopher Wimmer/Jungle World hin: Weltweite Gen-Z-Proteste – was steckt dahinter?: Von den sozialen Medien auf die Straße – Die sogenannten Gen-Z-Proteste, die sich in unterschiedlichen Weltregionen gegen Korruption, Einschränkungen der Informations­freiheit und wirtschaftliche Perspektivlosigkeit richten, haben augenscheinliche Gemeinsamkeiten. Die Protestierenden sind meist Anfang 20 oder jünger, kommen aus den urbanen Zentren, nutzen soziale Medien und nehmen meist erstmals an politischen Aktionen teil.” Seine Befunde werden in den informativen Zuschriften unseres mitlesenden Freundes Gilbert Kolonko für Indien und Pakistan bestätigt und bestärkt. Er schreibt “dass das viele Gute was keimt, in unseren Medien nicht vorkommt”. Und das ist die Mehrheit. Und “Keine*r merkts …”.

    Ist diese Ignoranz also Dummheit? Oder Absicht? Ich fürchte, das mischt sich in diesem Fall besonders unappetitlich.

    Jungle-World-Autor Wimmer schliesst gegen Ende absolut richtig und kritisch: “Ob es den Gen-Z-Protestierenden gelingen wird, ihre Forderungen durchzusetzen und für junge Menschen Zugänge zu Bildung oder zu verlässlichen Erwerbsmöglichkeiten zu schaffen, wird auch von der Stärke und dem Durchhaltevermögen der Bewegungen abhängen. Denn die jeweiligen Regierungen dürften versucht sein, ihre Repressalien zu verschärfen, um Proteste zu unterdrücken. Die jüngste Protestwelle zeigt, dass weltweit junge Menschen bereit sind, gegen korrupte Regierungen und für ihre Zukunft zu kämpfen und dabei einiges zu riskieren. Ein berühmtes Zitat des fiktiven Pirat Monkey D. Ruffy lautet passenderweise: »Ich will eine Welt erschaffen, in der alle meine Freunde so viel essen können, wie sie wollen!«”

    Hier schliessen sich Fragen an Organisationen an – hier wie dort. Welche Hilfe und welchen Schutz bieten die fortschrittlichen Kräfte in provinziellen aber reichen und mächtigen Zwergstaaten, wie dem unsrigen? Ausser Ersaufen im Mittelmeer oder Lagerinternierung in Albanien? Wladimir und Xi amüsiert das.

  7. Manches ist auch gut

    Die asozialen Medien können auch dem Fortschritt und der Demokratie dienen

    Deutschland ist ein – führender – europäischer Zwergstaat, der sich mit Mauern gegen real existierende Migration zu wehren versucht. Das ist noch nie gelungen. Und wird es auch nie. Aber woher sollen wir Deutschen das wissen? Von der Mehrheit der Welt erfahren wir nichts, weil “unsere” schlechten, alten Medien, die genauso verbohrten und partiell irren Oligarch*inn*en gehören, wie die neuen, darüber nicht informieren.

    Roland Appel und Wolfgang Lieb analysieren völlig zutreffend die Gefahren, die für die bürgerliche Demokratie von den asozialen Medien ausgehen. Es ist dennoch ein eurozentrischer und nordatlantischer Blick. Hierzulande ist allenfalls geläufig, dass von China ähnliche Gefahren ausgehen, die miteinander, bzw. vielmehr gegeneinander konkurrieren.

    Woanders kann es freilich ganz anders aussehen. Darauf weist Christopher Wimmer/Jungle World hin: Weltweite Gen-Z-Proteste – was steckt dahinter?: Von den sozialen Medien auf die Straße – Die sogenannten Gen-Z-Proteste, die sich in unterschiedlichen Weltregionen gegen Korruption, Einschränkungen der Informations­freiheit und wirtschaftliche Perspektivlosigkeit richten, haben augenscheinliche Gemeinsamkeiten. Die Protestierenden sind meist Anfang 20 oder jünger, kommen aus den urbanen Zentren, nutzen soziale Medien und nehmen meist erstmals an politischen Aktionen teil.” Seine Befunde werden in den informativen Zuschriften unseres mitlesenden Freundes Gilbert Kolonko für Indien und Pakistan bestätigt und bestärkt. Er schreibt “dass das viele Gute was keimt, in unseren Medien nicht vorkommt”. Und das ist die Mehrheit. Und “Keine*r merkts …”.

    Ist diese Ignoranz also Dummheit? Oder Absicht? Ich fürchte, das mischt sich in diesem Fall besonders unappetitlich.

    Jungle-World-Autor Wimmer schliesst gegen Ende absolut richtig und kritisch: “Ob es den Gen-Z-Protestierenden gelingen wird, ihre Forderungen durchzusetzen und für junge Menschen Zugänge zu Bildung oder zu verlässlichen Erwerbsmöglichkeiten zu schaffen, wird auch von der Stärke und dem Durchhaltevermögen der Bewegungen abhängen. Denn die jeweiligen Regierungen dürften versucht sein, ihre Repressalien zu verschärfen, um Proteste zu unterdrücken. Die jüngste Protestwelle zeigt, dass weltweit junge Menschen bereit sind, gegen korrupte Regierungen und für ihre Zukunft zu kämpfen und dabei einiges zu riskieren. Ein berühmtes Zitat des fiktiven Pirat Monkey D. Ruffy lautet passenderweise: »Ich will eine Welt erschaffen, in der alle meine Freunde so viel essen können, wie sie wollen!«”

    Hier schliessen sich Fragen an Organisationen an – hier wie dort. Welche Hilfe und welchen Schutz bieten die fortschrittlichen Kräfte in provinziellen aber reichen und mächtigen Zwergstaaten, wie dem unsrigen? Ausser Ersaufen im Mittelmeer oder Lagerinternierung in Albanien? Wladimir und Xi amüsiert das.

    Über Martin Böttger:

    Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
    Sie können dem Autor auch via Fediverse folgen unter: @martin.boettger

  8. Manches ist auch gut

    Die asozialen Medien können auch dem Fortschritt und der Demokratie dienen

    Deutschland ist ein – führender – europäischer Zwergstaat, der sich mit Mauern gegen real existierende Migration zu wehren versucht. Das ist noch nie gelungen. Und wird es auch nie. Aber woher sollen wir Deutschen das wissen? Von der Mehrheit der Welt erfahren wir nichts, weil “unsere” schlechten, alten Medien, die genauso verbohrten und partiell irren Oligarch*inn*en gehören, wie die neuen, darüber nicht informieren.

    Roland Appel und Wolfgang Lieb analysieren völlig zutreffend die Gefahren, die für die bürgerliche Demokratie von den asozialen Medien ausgehen. Es ist dennoch ein eurozentrischer und nordatlantischer Blick. Hierzulande ist allenfalls geläufig, dass von China ähnliche Gefahren ausgehen, die miteinander, bzw. vielmehr gegeneinander konkurrieren.

    Woanders kann es freilich ganz anders aussehen. Darauf weist Christopher Wimmer/Jungle World hin: Weltweite Gen-Z-Proteste – was steckt dahinter?: Von den sozialen Medien auf die Straße – Die sogenannten Gen-Z-Proteste, die sich in unterschiedlichen Weltregionen gegen Korruption, Einschränkungen der Informations­freiheit und wirtschaftliche Perspektivlosigkeit richten, haben augenscheinliche Gemeinsamkeiten. Die Protestierenden sind meist Anfang 20 oder jünger, kommen aus den urbanen Zentren, nutzen soziale Medien und nehmen meist erstmals an politischen Aktionen teil.” Seine Befunde werden in den informativen Zuschriften unseres mitlesenden Freundes Gilbert Kolonko für Indien und Pakistan bestätigt und bestärkt. Er schreibt “dass das viele Gute was keimt, in unseren Medien nicht vorkommt”. Und das ist die Mehrheit. Und “Keine*r merkts …”.

    Ist diese Ignoranz also Dummheit? Oder Absicht? Ich fürchte, das mischt sich in diesem Fall besonders unappetitlich.

    Jungle-World-Autor Wimmer schliesst gegen Ende absolut richtig und kritisch: “Ob es den Gen-Z-Protestierenden gelingen wird, ihre Forderungen durchzusetzen und für junge Menschen Zugänge zu Bildung oder zu verlässlichen Erwerbsmöglichkeiten zu schaffen, wird auch von der Stärke und dem Durchhaltevermögen der Bewegungen abhängen. Denn die jeweiligen Regierungen dürften versucht sein, ihre Repressalien zu verschärfen, um Proteste zu unterdrücken. Die jüngste Protestwelle zeigt, dass weltweit junge Menschen bereit sind, gegen korrupte Regierungen und für ihre Zukunft zu kämpfen und dabei einiges zu riskieren. Ein berühmtes Zitat des fiktiven Pirat Monkey D. Ruffy lautet passenderweise: »Ich will eine Welt erschaffen, in der alle meine Freunde so viel essen können, wie sie wollen!«”

    Hier schliessen sich Fragen an Organisationen an – hier wie dort. Welche Hilfe und welchen Schutz bieten die fortschrittlichen Kräfte in provinziellen aber reichen und mächtigen Zwergstaaten, wie dem unsrigen? Ausser Ersaufen im Mittelmeer oder Lagerinternierung in Albanien? Wladimir und Xi amüsiert das.

  9. Manches ist auch gut

    Die asozialen Medien können auch dem Fortschritt und der Demokratie dienen

    Deutschland ist ein – führender – europäischer Zwergstaat, der sich mit Mauern gegen real existierende Migration zu wehren versucht. Das ist noch nie gelungen. Und wird es auch nie. Aber woher sollen wir Deutschen das wissen? Von der Mehrheit der Welt erfahren wir nichts, weil “unsere” schlechten, alten Medien, die genauso verbohrten und partiell irren Oligarch*inn*en gehören, wie die neuen, darüber nicht informieren.

    Roland Appel und Wolfgang Lieb analysieren völlig zutreffend die Gefahren, die für die bürgerliche Demokratie von den asozialen Medien ausgehen. Es ist dennoch ein eurozentrischer und nordatlantischer Blick. Hierzulande ist allenfalls geläufig, dass von China ähnliche Gefahren ausgehen, die miteinander, bzw. vielmehr gegeneinander konkurrieren.

    Woanders kann es freilich ganz anders aussehen. Darauf weist Christopher Wimmer/Jungle World hin: Weltweite Gen-Z-Proteste – was steckt dahinter?: Von den sozialen Medien auf die Straße – Die sogenannten Gen-Z-Proteste, die sich in unterschiedlichen Weltregionen gegen Korruption, Einschränkungen der Informations­freiheit und wirtschaftliche Perspektivlosigkeit richten, haben augenscheinliche Gemeinsamkeiten. Die Protestierenden sind meist Anfang 20 oder jünger, kommen aus den urbanen Zentren, nutzen soziale Medien und nehmen meist erstmals an politischen Aktionen teil.” Seine Befunde werden in den informativen Zuschriften unseres mitlesenden Freundes Gilbert Kolonko für Indien und Pakistan bestätigt und bestärkt. Er schreibt “dass das viele Gute was keimt, in unseren Medien nicht vorkommt”. Und das ist die Mehrheit. Und “Keine*r merkts …”.

    Ist diese Ignoranz also Dummheit? Oder Absicht? Ich fürchte, das mischt sich in diesem Fall besonders unappetitlich.

    Jungle-World-Autor Wimmer schliesst gegen Ende absolut richtig und kritisch: “Ob es den Gen-Z-Protestierenden gelingen wird, ihre Forderungen durchzusetzen und für junge Menschen Zugänge zu Bildung oder zu verlässlichen Erwerbsmöglichkeiten zu schaffen, wird auch von der Stärke und dem Durchhaltevermögen der Bewegungen abhängen. Denn die jeweiligen Regierungen dürften versucht sein, ihre Repressalien zu verschärfen, um Proteste zu unterdrücken. Die jüngste Protestwelle zeigt, dass weltweit junge Menschen bereit sind, gegen korrupte Regierungen und für ihre Zukunft zu kämpfen und dabei einiges zu riskieren. Ein berühmtes Zitat des fiktiven Pirat Monkey D. Ruffy lautet passenderweise: »Ich will eine Welt erschaffen, in der alle meine Freunde so viel essen können, wie sie wollen!«”

    Hier schliessen sich Fragen an Organisationen an – hier wie dort. Welche Hilfe und welchen Schutz bieten die fortschrittlichen Kräfte in provinziellen aber reichen und mächtigen Zwergstaaten, wie dem unsrigen? Ausser Ersaufen im Mittelmeer oder Lagerinternierung in Albanien? Wladimir und Xi amüsiert das.

    Über Martin Böttger:

    Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
    Sie können dem Autor auch via Fediverse folgen unter: @martin.boettger

  10. Qualitätsmängel

    Die sinkende Qualität der Medienöffentlichkeit wird – leider – wie immer im Fussball besonders deutlich

    Parallel zur Ausbreitung eines faschismuskompatiblen Oligarchentums in Politik und Ökonomie (“KI/AI”) ist der heisse Scheiss im Fussball der Herren und der Damen die “Datenrevolution”. Hier ein Eindruck in einer Buchrezension von Fabian Kunow/Jungle World: Leistung vom Rauschen trennen – Die Entwicklung mathematischer Modelle für Spielerbewertung oder Vorhersagen ist Teil des Fußballgeschäfts geworden. Der Brite Ian Graham war hierin ein Pionier. Nun ist sein autobiographisch geprägtes Buch zum Thema auf Deutsch erschienen.”

    Nun will ich nicht bestreiten, dass Datensammlung und -analyse zum Handwerkszeug professioneller Fussballlehrer*innen gehört. Damit habe ich schon 1965 als achtjähtiger Fan begonnen. Als vom Internet noch niemand eine Ahnung hatte, verblüffte ich zusammen mit einem weiteren Gladbach-Fan den Nachbartisch einer Düsseldorfer Altstadtkneipe mit einem improvisierten Fussballquiz, bei dem wir auch alles Wesentliche über Fortuna wussten. Ob Smartphone-Nutzer*innen das heute noch hinbekommen würden, zweifle ich an; sie gucken alles nach. Okay, halb so schlimm.

    Wenn sich die Handelnden jedoch von der Marketingpropaganda der Daten-Dienstleister*innen hinter die Fichte führen lassen, werden Grenzen überschritten. Entscheidend im Fussball sind nicht die Daten, sondern das Team. Das Team kreiert und verhindert Torerfolge. Entscheidend is aufm Platz! Diese Erkenntnis breitete sich bereits in den 50er Jahren vom Ruhrpott ausgehend in der West-BRD wissenschaftlich aus.

    Was ist ein Team? Ein sehr komplizierter psychologischer Mechanismus von weit mehr als 11 Individuen (+ Ersatzbank, plus Nichteingesetzte, plus zahlreiche Betreuer*innen, plus Familienangehörige/Lebenspartner*innen), die den inneren Antrieb, das Selbstvertrauen, den Mut einer*s Spieler*in hoch- oder runterbeeinflussen – wie es übrigens auch die Stadionzuschauer*innen können und tun. Was als Leistung einzelner Spieler*innen und ihres Zusammenwirkens aufm Platz sichtbar wird – dahinter steckt sehr viel Arbeit von sehr, sehr vielen Unsichtbaren. Und das Schönste daran: das ist nicht berechenbar! Darum weiss mann – meistens – im Fussball nicht, wie es ausgeht. Und darum versucht das Oligarchenkapital ihn zu fressen und das zu ändern.

    Derzeit überschlagen sich die Sommerlochmedien im Hochjubeln eines 17-jährigen Angestellten des Fussballkonzerns aus dem süddeutschen Raum. Der Auftrag ist mutmasslich, seinen Transferwert, z.Zt. mickrige 1,5 Mio., hochzupuschen. Ich habe den Jungen gesehen. Zweifellos kann der was. Vielleicht sind sogar seine Datenberge beeindruckend für Leute, die sich das Zugucken sparen wollen. Aber es war so sinnlos. Jedenfalls im Halbfinale der deutschen U17-Meisterschaft (der Jungs) gegen Borussia Mönchengladbach -1:3. Dä.

    Ich habe das Spiel in meiner Herzinfarkt-Reha komplett gesehen. Und das Beste an Lennart Karl war, wie die Gladbacher Defensivarbeit ihn komplett vergeblich die rechte Seitenlinie auf- und abrennen liess. An dieser disziplinierten Defensivarbeit könnte sich das Profiteam in der Bundesliga mal ein Beispiel nehmen. Und sich nicht immer nur auf den regelmässigen Geschenken von Manuel Neuer ausruhen.

    Hausaufgabe: was bedeuten diese Erkenntnisse für die Organisation demokratischer Politik und Medien?

    Über Martin Böttger:

    Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
    Sie können dem Autor auch via Fediverse folgen unter: @martin.boettger

  11. Kapital und Ideologie

    Schreckt die Überschrift Sie hinreichend ab?

    Im Folgenden lasse ich Sie daran teilhaben, welche Texte mich heute klüger gemacht haben. Der Wichtigste zuerst.

    Yanis Varoufakis/Project Syndicate: “Trump will Big Tech die Macht über den Dollar geben” Darum geht es Trump und seinen besten Freunden: aus den Kryptowährungen ein Kettenbriefsystem machen, in dem er (und seine Freunde) der ist, der sich “ganz oben” dumm und dämlich bereichert.

    Um diese Gangster besser zu verstehen, eignet sich folgender Text von Tilman Baumgärtel/Jungle World: Elon Musk und anderen US-Rechten gilt Mitgefühl als selbstmörderisch: Fehler im System – Elon Musk und Ideologen des »Dark Enlightenment« wie der kanadische Marketingprofessor Gad Saad erklären das Mitgefühl zum neuesten »woke mind virus«: toxisch und selbstmörderisch.”

    So dumm und dämlich können Medien funktionieren: Oliver Schott/Jungle World: “Eine Journalistenfloskel, die man nicht mehr hören kann: Politiker XY müsse jetzt ‘liefern’: Die Lieferer – Sprachkolumne. Was Journalisten bei der Politik bestellen.”

    Mehr Intelligenz

    versammelt sich alljährlich bei der re:publica. Von den dortigen Diskursen gibt es lesenswerte Nachbereitungen, deren Meinung ich nicht in allen Punkten teile, die aber zur persönlichen Meinungs- und Weiterbildung gut geeignet sind, jedenfalls sich positiv vom dummen Gesülze über “die Digitalisierung” unterscheiden:

    Christian Bartels/MDR-Altpapier: Die Digitalsteuer-Debatte – … die der neue Kulturstaatsminister Weimer anzettelte, nimmt Fahrt auf. Digitalminister Wildberger legte auf zwei ausgesprochen unterschiedlichen Konferenzen erste Auftritte hin. Außerdem: ‘Das Gerät Radio wird vermutlich nicht überleben.'” Zu letztgenannten Punkt markiere ich meinen Dissens. Und Valerie Weber, Ex-WDR-Direktorin, halte ich nur für eine recht begrenzt taugliche Kronzeugin solcher Argumente.

    Wie immer eine inhaltliche Fundgrube Thomas Knüwer: “re:publica 2025 – In der Zwischen-Zeit”.

    Wohin das Rüstungskapital führen will

    Das beschreibt Bojan Stojkovski/IPG-Journal ganz schamfrei und begeistert über die Ukraine: Operation Startup – Die Ukraine entwickelt sich zum Epizentrum militärischer Innovation – und könnte Europas Verteidigung grundlegend verändern.”

    Wenn dieses Gedöns hier durch die Luft fliegt, will ich tot sein.

    Und wer tut was dagegen?

    Es gibt jede Menge übliche Verdächtige. Aber auch die hier, die sich gegen ihre Diffamierung durch das “Leitmedium” Süddeutsche zu wehren wissen:

    Jens Neusser/schwatzgelb: “Präsidentschaftswahl beim Ballspielverein Borussia 09 e.V.: Lügen, Unwahrheiten und andere Diffamierungen“.

    Und hierzu jetzt Ihre intellektuelle Hausaufgabe: warum tut die SZ das? Warum hat sie das nötig? Und warum die, für deren Interessen sie hier ficht?

    Über Martin Böttger:

    Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
    Sie können dem Autor auch via Fediverse folgen unter: @martin.boettger

  12. Linke Antisemit:innen in Polen greifen Kulturkollektiv an. Zum Verzweifeln:

    "Unter den zerstörten Werken befindet sich auch ein Gemälde, das polnische Juden aus der Vorkriegszeit darstellt (...) Linke und autoritäre Kommunisten, aber auch einige Künstler und Gewerkschafter begrüßten den antisemitischen Angriff."

    jungle.world/artikel/2024/45/l

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    #jungleworld #stopantisemitism #postój #linkerantisemitismus

  13. Linke Antisemit:innen in Polen greifen Kulturkollektiv an. Zum Verzweifeln:

    "Unter den zerstörten Werken befindet sich auch ein Gemälde, das polnische Juden aus der Vorkriegszeit darstellt (...) Linke und autoritäre Kommunisten, aber auch einige Künstler und Gewerkschafter begrüßten den antisemitischen Angriff."

    jungle.world/artikel/2024/45/l

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  14. Linke Antisemit:innen in Polen greifen Kulturkollektiv an. Zum Verzweifeln:

    "Unter den zerstörten Werken befindet sich auch ein Gemälde, das polnische Juden aus der Vorkriegszeit darstellt (...) Linke und autoritäre Kommunisten, aber auch einige Künstler und Gewerkschafter begrüßten den antisemitischen Angriff."

    jungle.world/artikel/2024/45/l

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  15. Linke Antisemit:innen in Polen greifen Kulturkollektiv an. Zum Verzweifeln:

    "Unter den zerstörten Werken befindet sich auch ein Gemälde, das polnische Juden aus der Vorkriegszeit darstellt (...) Linke und autoritäre Kommunisten, aber auch einige Künstler und Gewerkschafter begrüßten den antisemitischen Angriff."

    jungle.world/artikel/2024/45/l

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  16. Linke Antisemit:innen in Polen greifen Kulturkollektiv an. Zum Verzweifeln:

    "Unter den zerstörten Werken befindet sich auch ein Gemälde, das polnische Juden aus der Vorkriegszeit darstellt (...) Linke und autoritäre Kommunisten, aber auch einige Künstler und Gewerkschafter begrüßten den antisemitischen Angriff."

    jungle.world/artikel/2024/45/l

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    #jungleworld #stopantisemitism #postój #linkerantisemitismus

  17. Zu dem abstoßenden Reel aus NYC:
    „Eine Flut der Grausamkeit
    In seinem Buch »Feuer« legt der israelische Schriftsteller #RonLeshem eine Chronik des 7. Oktober vor, analysiert die Faszination von Linken für die Hamas und den Islamismus [und] geht auch darauf ein, wie verheerend falsch die Regierung Netanyahu die Bedrohung aus dem Gaza-Streifen eingeschätzt hat.“ Die Rezension von Chris Schinke in der #JungleWorld ist noch nur im Abo zu lesen, das Buch könnt ihr trotzdem schon kaufen und lesen.

  18. Heike Karin Runge schrieb in der #JungleWorld 10/2024 dass es #Eribon wie #Beauvoir nicht gelingt, „das Alter zu politisieren, aber er zeigt die Bedingungen auf, warum ein solcher Versuch scheitern muss.“ Spoiler: Es liegt auch an uns.
    Noch € jungle.world/artikel/2024/10/d

  19. Ernstfall herbeigeführt

    Best of 7. Dezember: Klima, Atom, Diplomatie, EM, Sahel, Parteienschwäche, Kühe, Sex&Film

    Das Wichtigste zuerst. Wolfgang Pomrehn/telepolis: Klimakrise und Kipppunkte: November 1,75 Grad Celsius wärmer als der Durchschnitt – Energie und Klima – kompakt: Mehr als 200 Wissenschaftler bewerten Risiken des Umschlagens verschiedener Subsysteme der großen Klimamaschine.” Da geniesst mann die gegenwärtige Kälte im Rheinland gleich ganz anders, vor allem, wenn ein wenig Sonnenlicht dazukommt.
    Kaum weniger wichtig, vielleicht aktuell noch brenzliger, die Atomkriegsgefahr, die Florian Rötzer/overton vor Augen führt: Israelische Atomwaffen: Hamas-Rakete schlug auf Stützpunkt mit Jericho-Raketen ein – Das Risiko einer Atomkatastrophe besteht in der Ukraine mit seinen AKW weiter. Auch mit Israels Atomwaffen und 60 Jahre alten Plutoniumreaktor in Simona besteht eine kaum beachtete reale Gefahr.”

    Aus diesen und anderen guten Gründen findet Alfons Pieper/Blog der Republik Rolf Mützenich gut, der kürzlich kurz in Unkel aufgetreten ist: “Ein Mittler und Vermittler: Rolf Mützenich – SPD-Fraktionschef wirbt für mehr Diplomatie”.

    Jan Tölva/Jungle World sieht voraus, was im nächsten Sommer mit der Heim-WM auf die deutsche Öffentlichkeit zukommt: “Debatte über Gewalt in Fußballstadien: Fußball und Bambule – Es mehren sich Berichte über Gewalt beim Fußball. Ob es aber wirklich einen Anstieg gibt, ist unklar. Zudem wäre es zu einfach, das Problem ausschließlich bei den Fans zu suchen.” Es ist eine sehr alte Erkenntnis, das die “Sicherheitsbehörden” an den Fuassballfans zuerst ausprobieren, was sie gerne machen und politisch durchsetzen wollen. Da ist der Widerstand für realitätsnahe Übungen einigermassen realitätsnah, aber fast völlig ohne gesellschaftliche Unterstützung. Vielleicht etwas zuwenig bedacht bei dieser wiederkehrenden Strategie ist die Tatsache, dass die Fans (“Ultras”) sich in diesen Manövern politisch weitergebildet und qualifiziert haben. So manche Partei haben sie dabei in der Disziplin Sachverstand schon weit überholt.

    Ebenfalls herbeigeführt von der EU, Frankreich und Deutschland ist das: Bernhard Schmid/Jungle World: Die Sahel-Staaten Mali, Burkina Faso und Niger verkünden große Wirtschaftspläne: Große Pläne – Die verbündeten, von Militärjuntas regierten Sahel-Staaten Mali, Burkina Faso und Niger wollen ihre ökonomische Kooperation verstärken und die Gemeinschaftswährung CFA-Franc abschaffen. Die malische Armee hat mit der Unterstützung russischer Söldner die Tuareg-Hochburg Kidal eingenommen.” Das Abschiebezentrum in Niamey wurde geschlossen. Es gibt also auch gute Nachrichten.

    Herbeigeführt von den real existierenden demokratischen Parteien, und zwar durch ihren Intelligenzmangel und ihre eigene Schwäche ist das: Rüdiger Rauls/overton: Populisten: Irrwege als Ausweg – Mit der Wahl von Donald Trump zum Präsidenten der USA im Jahre 2017 hat ein neuer Typ von Politikern die Macht errungen, die sogenannten Populisten. Sie tauchen wie aus dem Nichts auf und erobern Mehrheiten aus dem Stand. Wieso werden sie trotz ihrer zum Teil wirren Botschaften gewählt und was sagt das aus über die westlichen Gesellschaften?” Der Autor biegt zwar in seiner Argumentationsführung, wie ich finde, mehrmals falsch ab, kommt aber zu einem richtigen Ergebnis: “Es stellt sich die Frage, ob Milei und Wilders und all die anderen Populisten wie Trump, Meloni und LePen es nicht besser wissen, dass besonders ihre Hetze gegen andere Volksgruppen die Probleme nicht lösen. Oder haben sie die Wähler bewusst getäuscht? Den Wählern aber scheinen angesichts der Unordnung und der Orientierungslosigkeit ihrer Regierungen wirre und schillernde Heilsverkünder immer noch lieber zu sein, wenn sie nur ein wenig Hoffnung versprühen. Denn gerade davon scheint es überall zu fehlen in den Gesellschaften des politischen Westens.” Pauls Frage ist mit einem einfachen “Ja” zu beantworten. Und zu seiner Begrifflichkeit “Wähler” ist der Unterschied zur Mehrheit der “Wahlberechtigten” hervorzuheben.

    Politisches fürs Herz

    Im gleichen Onlinemagazin gibt es auch was Politisches fürs Herz von Florian Schwinn: Projekt Glückliche Kuh – Im Biosektor kriselt es seit dem Ukraine-Krieg. Wie geht es weiter? Beispiel Bauerngemeinschaft Hamfelder Hof: Umstellung auf die sogenannte Kuhgebundene Kälberaufzucht und die Ausweitung des Weidegangs.”

    Der Ernstfall Sex

    Es gibt Filme im Kino, die in der Vorausbetrachtung wichtig erscheinen. “How To Have Sex” scheint dabei die erfolgreichere PR zu haben. Neben zahlreichen digital eingemauerten Beiträgen gibt es auch offen zugängliche Interviews mit der 30-jährigen Regisseurin Molly Manning Walker, und zwar in der taz/Patrick Heidmann: Regisseurin über Sex unter Jugendlichen: ‘Einverständnis ist ein Prozess’ – Molly Manning Walker hat mit „How to Have Sex“ einen Film über Geschlechterrollen bei Jugendlichen gedreht. Es gehe immer noch viel um die männliche Lust.” Und sogar unvermauert in Augsteins Freitag/Thomas Abeltshauser: ‘How to Have Sex’-Regisseurin Walker: ‘Ich war immer wieder sprachlos’ – Interview Molly Manning Walker erzählt in ihrem Film ‘How to Have Sex’ von drei britischen Mädchen, die im Griechenlandurlaub Spaß haben wollen. Ein Gespräch über das Frausein, sexualisierte Gewalt und das Drehen politischer Filme”

    Bescheidener der Rummel um die hier bereits hochverehrte Aylin Tezel, die zu früh für mich, aber gerade richtig für sie selbst, aus dem Dortmunder-“Tatort” ausgeschieden war. Sie entschied sich in weit jüngerem Alter als ich für selbstbestimmtes Arbeiten, und hat mit “Falling Into Place” jetzt einen Film im Kino, bei dem Drehbuch, Regie und Hauptrolle von ihr selbst sind. Puuh, ein bisschen viel auf einmal, würde ich fürchten. Aber davon müssen Sie und ich uns selbst überzeugen. Das haben schon Andere vor ihr geschafft. Warum also nicht auch sie?

    Über Martin Böttger:

    Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
    Sie können dem Autor auch via Fediverse folgen unter: @[email protected]

  20. Von Afrika lernen

    Wer ernsthaft meint, in der Ukraine werde derzeit für “unsere Freiheit” gekämpft und massenhaft gestorben, der*dem empfehle ich einen Blick nach Afrika. 2011 war es, als den deutschen Aussenminister Westerwelle ein Intelligenzblitz durchzuckte. Branko Marcetic/Responsible Statecraft/telepolis erinnert an diese tiefe Furchen durch den Kontinent ziehende […]

    https://extradienst.net/2023/09/10/von-afrika-lernen/

  21. Von Afrika lernen

    Wer ernsthaft meint, in der Ukraine werde derzeit für “unsere Freiheit” gekämpft und massenhaft gestorben, der*dem empfehle ich einen Blick nach Afrika. 2011 war es, als den deutschen Aussenminister Westerwelle ein Intelligenzblitz durchzuckte. Branko Marcetic/Responsible Statecraft/telepolis erinnert an diese tiefe Furchen durch den Kontinent ziehende […]

    https://extradienst.net/2023/09/10/von-afrika-lernen/

  22. Keine Beinfreiheit

    Das Beispiel Niger zeigt, wie die Bundesregierung sich mit ihrem aussenpolitischen Kompetenzmangel selbst im Weg steht
    Der Spiegel nu wieder. Er lässt – hinter Paywall – einen Korrespondenten aus Nairobi schreiben, wie die Lage in Niamey sei (“sagen, was ist”). Denn Nairobi ist – wie die Zentralredaktion in Hamburg – über 4.000 km […]

    https://extradienst.net/2023/08/11/keine-beinfreiheit/

  23. Keine Beinfreiheit

    Das Beispiel Niger zeigt, wie die Bundesregierung sich mit ihrem aussenpolitischen Kompetenzmangel selbst im Weg steht
    Der Spiegel nu wieder. Er lässt – hinter Paywall – einen Korrespondenten aus Nairobi schreiben, wie die Lage in Niamey sei (“sagen, was ist”). Denn Nairobi ist – wie die Zentralredaktion in Hamburg – über 4.000 km […]

    https://extradienst.net/2023/08/11/keine-beinfreiheit/

  24. Der beste Nachruf ist der von #KlausBittermann in der #JungleWorld 31/2023:

    „Mit #Walser stirbt eine kleinbürgerliche Angestelltenliteratur, die in wenigen Jahren nicht mal mehr das Interesse der Literaturwissenschaft erregen wird. Falls dennoch jemand sich auf seinen häufig zitierten »streitbaren Geist« beziehen sollte, dann dürften das die Vertreter der AfD sein, falls dort jemand lesen sollte.“

    jungle.world/artikel/2023/31/d

  25. Hier sind die Guten

    Best of 14. Juli 2023: Frankreich, Interviews, Liu, Russland
    Haben Sie, wie ich, 2017-19 auf ZDFneo “Orange Is The New Black” gesehen? Wenn nein, können Sie hier lesen, was sie verpasst haben: Dierk Saathoff/Jungle World: “Vor zehn Jahren startete »Orange Is the New Black«: Als würde man Dickens lesen – Die Serie »Orange Is […]

    https://extradienst.net/2023/07/15/hier-sind-die-guten/

  26. Hier sind die Guten

    Best of 14. Juli 2023: Frankreich, Interviews, Liu, Russland
    Haben Sie, wie ich, 2017-19 auf ZDFneo “Orange Is The New Black” gesehen? Wenn nein, können Sie hier lesen, was sie verpasst haben: Dierk Saathoff/Jungle World: “Vor zehn Jahren startete »Orange Is the New Black«: Als würde man Dickens lesen – Die Serie »Orange Is […]

    https://extradienst.net/2023/07/15/hier-sind-die-guten/

  27. Maoismus-Abrechnung für heute

    Die Denkweise ist gegenwärtig geblieben
    Ich bin bis heute stolz und zufrieden, dass mein politisches Menschen- und Weltbild bei den Jungdemokraten linksliberal geprägt wurde. Das hat mich vor vielen persönlichen Krisen geschützt, in die ich zahlreiche Freund*inn*e*n und Bündnispartner*innen habe stürzen sehen. Manche wurden Konvertit*inn*en – von einstigen […]

    https://extradienst.net/2023/07/13/maoismus-abrechnung-fuer-heute/

  28. Maoismus-Abrechnung für heute

    Die Denkweise ist gegenwärtig geblieben
    Ich bin bis heute stolz und zufrieden, dass mein politisches Menschen- und Weltbild bei den Jungdemokraten linksliberal geprägt wurde. Das hat mich vor vielen persönlichen Krisen geschützt, in die ich zahlreiche Freund*inn*e*n und Bündnispartner*innen habe stürzen sehen. Manche wurden Konvertit*inn*en – von einstigen […]

    https://extradienst.net/2023/07/13/maoismus-abrechnung-fuer-heute/

  29. Plötzlich alles anders

    Der nackte Mann in Paris und das deutsche Desinteresse – Best of 17. April 2023
    Petra Erler hat eben so schön die unschönen Ablenkungsmanöver beschrieben. Wie kommichdrauf? Die “Zeitenwende” – war die so ein Manöver? Unter Kaperung des Begriffes wird der Blick auf die Weltveränderungen kraftvoll abgewendet. Diesen Eindruck […]

    https://extradienst.net/2023/04/17/ploetzlich-alles-anders/

  30. Eurasisches “Afghanistan”?

    Best’n Worst of 27. Februar 2023: Ukrainekrieg, Scholz in Indien, Irans Atombewaffnung, Fussball in Münster
    Zbigniew Brzeziński war der “Sicherheitsberater” des US-Präsidenten Carter, dem es gelang, die damalige politische Führung der Sowjetunion militärisch in ihr eigenes Afghanistan-Desaster zu locken. Wenn ich nun den Kollegen […]

    https://extradienst.net/2023/02/28/eurasisches-afghanistan/

  31. Best of Aschermittwoch

    Fussball-Investoren, Interviews mit Schwarzer & Hersh, Boulevardpresse, ChatGPT & “Fachkräftemangel”
    Haben Sie Lanz geguckt? (1,8 Mio. haben es getan) Ich nicht. Es war Champions League, und Jürgen Klopps FC Liverpool hat sehr alt ausgesehen. Investorengeduld ist in der Regel kurz. Nur schade für ihn, dass der BVB aus seiner Krise raus und dort […]

    https://extradienst.net/2023/02/22/best-of-aschermittwoch/

  32. Best of Aschermittwoch

    Haben Sie Lanz geguckt? (1,8 Mio. haben es getan) Ich nicht. Es war Champions League, und Jürgen Klopps FC Liverpool hat sehr alt ausgesehen. Investorengeduld ist in der Regel kurz. Nur schade für ihn, dass der BVB aus seiner Krise raus und dort gerade keine Stelle frei ist. Nun fragen Sie wieder: was soll mich der Fussball interessieren? Weil er in Kürze so gespalten […]

    https://extradienst.net/2023/02/22/best-of-aschermittwoch/

  33. Best of Aschermittwoch

    Haben Sie Lanz geguckt? (1,8 Mio. haben es getan) Ich nicht. Es war Champions League, und Jürgen Klopps FC Liverpool hat sehr alt ausgesehen. Investorengeduld ist in der Regel kurz. Nur schade für ihn, dass der BVB aus seiner Krise raus und dort gerade keine Stelle frei ist. Nun fragen Sie wieder: was soll mich der Fussball interessieren? Weil er in Kürze so gespalten […]

    https://extradienst.net/2023/02/22/best-of-aschermittwoch/

  34. Best of Aschermittwoch

    Fussball-Investoren, Interviews mit Schwarzer & Hersh, Boulevardpresse, ChatGPT & “Fachkräftemangel”
    Haben Sie Lanz geguckt? (1,8 Mio. haben es getan) Ich nicht. Es war Champions League, und Jürgen Klopps FC Liverpool hat sehr alt ausgesehen. Investorengeduld ist in der Regel kurz. Nur schade für ihn, dass der BVB aus seiner Krise raus und dort […]

    https://extradienst.net/2023/02/22/best-of-aschermittwoch/

  35. Krieg, SMS-Uschi, Frankreich, China

    Best of 15. Februar 2023
    Seymour Hersh gab Fabian Scheidler/Berliner Zeitung ein Interview: “Joe Biden sprengte Nord Stream, weil er Deutschland nicht traute – Der Investigativjournalist Seymour Hersh hat eine umstrittene Recherche zum Nord-Stream-Anschlag veröffentlicht. Wir haben mit ihm gesprochen.” Der alte Mann hat vor nichts […]

    https://extradienst.net/2023/02/16/krieg-sms-uschi-frankreich-china/

  36. Krieg, SMS-Uschi, Frankreich, China

    Best of 15. Februar 2023
    Seymour Hersh gab Fabian Scheidler/Berliner Zeitung ein Interview: “Joe Biden sprengte Nord Stream, weil er Deutschland nicht traute – Der Investigativjournalist Seymour Hersh hat eine umstrittene Recherche zum Nord-Stream-Anschlag veröffentlicht. Wir haben mit ihm gesprochen.” Der alte Mann hat vor nichts […]

    https://extradienst.net/2023/02/16/krieg-sms-uschi-frankreich-china/

  37. Krieg, SMS-Uschi, Frankreich, China

    Best of 15. Februar 2023
    Seymour Hersh gab Fabian Scheidler/Berliner Zeitung ein Interview: “Joe Biden sprengte Nord Stream, weil er Deutschland nicht traute – Der Investigativjournalist Seymour Hersh hat eine umstrittene Recherche zum Nord-Stream-Anschlag veröffentlicht. Wir haben mit ihm gesprochen.” Der alte Mann hat vor nichts […]

    https://extradienst.net/2023/02/16/krieg-sms-uschi-frankreich-china/

  38. Krieg, SMS-Uschi, Frankreich, China

    Best of 15. Februar 2023
    Seymour Hersh gab Fabian Scheidler/Berliner Zeitung ein Interview: “Joe Biden sprengte Nord Stream, weil er Deutschland nicht traute – Der Investigativjournalist Seymour Hersh hat eine umstrittene Recherche zum Nord-Stream-Anschlag veröffentlicht. Wir haben mit ihm gesprochen.” Der alte Mann hat vor nichts […]

    https://extradienst.net/2023/02/16/krieg-sms-uschi-frankreich-china/

  39. “Für die Menschheit sterben”? – Nee danke.

    Wir, die wir es nie erlebt haben, machen uns keine realistische Vorstellung von Krieg. Er beinhaltet nicht nur Massenmord, Massentotschlag und rücksichtslose Zerstörung – bei den Überlebenden kommen Traumatisierung, Paranoia und all das hinzu, was sich unter “Verkrüppelung” wörtlich und metaphorisch vorstellen lässt. Wer also Krieg führen will (oder muss), kommt mit Vernunft,offenem Diskurs und Sachlichkeit nicht weit. Er*sie ist auf Hetze, Propaganda, Pathos und Eliminierung Andersdenkender angewiesen. Nur so kann ich mir diese overton-Überschrift […]

    https://extradienst.net/2022/12/28/fuer-die-menschheit-sterben-nee-danke/

  40. “Für die Menschheit sterben”? – Nee danke.

    Wir, die wir es nie erlebt haben, machen uns keine realistische Vorstellung von Krieg. Er beinhaltet nicht nur Massenmord, Massentotschlag und rücksichtslose Zerstörung – bei den Überlebenden kommen Traumatisierung, Paranoia und all das hinzu, was sich unter “Verkrüppelung” wörtlich und metaphorisch vorstellen lässt. Wer also Krieg führen will (oder muss), kommt mit Vernunft, offenem Diskurs und Sachlichkeit nicht weit. Er*sie ist auf Hetze, Propaganda, Pathos und Eliminierung Andersdenkender angewiesen. Nur so kann ich mir diese […]

    https://extradienst.net/2022/12/28/fuer-die-menschheit-sterben-nee-danke/

  41. “Pakistan: Nach der Flut ist vor der Flut” schreiben in den Blättern Ameera Adil, Barira Hanif, Niels Hegewisch, und Hamayoun Khan – direkt aus dem Auge des Hurricanes Klimawandel. Aus einem Land, das auf Katastrophen trainiert ist. Was aber auch nur begrenzt hilft. Burkina Faso Wie üblich gut aus französischen Quellen informiert schreibt Bernhard Schmid/Jungle World: “Putsch gegen Putschisten Durch einen weitgehend unblutig verlaufenen Staatsstreich hat der 34jährige Hauptmann Ibrahim Traoré in Burkina Faso die […]

    https://extradienst.net/2022/10/11/pakistan-burkina-faso-frankreich-usa-neuland/