#bruchstueckeinfo — Public Fediverse posts
Live and recent posts from across the Fediverse tagged #bruchstueckeinfo, aggregated by home.social.
-
Altes Fernsehen – “Linksextremisten” – Salzwedeler und andere Ossis
Manche Alte meinen, die Zeiten seien so schlimm, weil die asozialen Medien so schlimm seien. Das ist nachweislich falsch. Im 2. Weltkrieg gab es sie noch nicht. Sie konnten ihm also weder den Boden bereiten, noch ihn mit all seinen Völkermorden durchführen. Das Problem sind nicht diese Medien, sondern wie mit ihnen umgegangen wird. Wem gehören sie warum? Und was machen die damit?
Wenn die alten TV-Anstalten z.B. neidisch auf YouTube sind, hat das gute Gründe. YouTube hat eben das bessere Programm. Und davon viel mehr.
Wilfried Urbe/dpa/heise: “‘Die größten Player der Zukunft’ – warum YouTube so wächst – Fast unbemerkt ist YouTube zum Superstar aufgestiegen. Es ist der Anfang für einen der größten Umbrüche in der Unterhaltungsbranche.”
Falsch daran ist, dass YouTube einem privaten Kapitalkonzern gehört. Falsch daran ist, dass der seine Algorithmen als “Geschäftsgeheimnis” handhabt und handhaben kann, weil der real existierende Kapitalismus das genau so will. Weniger geheim sind die Profite: 100.100.000.000 US-$ waren es 2024.
Immerhin dürfen bei YouTube die Zuschauer*innen sogar kommentieren und diskutieren. Das schaffen deutsche TV-Anstalten bis heute nicht. Denn jemand müsste das moderieren. Und derartige Arbeit kostet. Bei YouTube dürfen das preisgünstige Billiglöhner*innen ohne Arbeits-, Sozial- und Gewerkschaftsrecht machen. Also verzichten deutsche Anstalten lieber auf Zuschauer*innen, als ihre Arbeit nach geltenden Gesetzen zu machen. Sowas kommt dann von sowas.
YouTube glotzen ist übrigens kostenlos und wird wie Privat-TV durch messbare reichweitenstarke Werbung finanziert. Damit ist es in erster Linie Mörder des unterirdisch schlechten und billigen Privat-TV. Seine Werbespots sind absichtlich noch viel schlechter und gehen auf Dauer total auf die Nerven – nach einer Viertelstunde fühlt sich die*der Zuschauer*in von billigsten Wanderprediger*innen umzingelt. Das soll zum Abschluss eines “Premium-Abos” animieren. Ja gut, ich bin dann mal weg. Es gibt auch andere Tricks dagegen. Ich hab’ sie aber vergessen.
Beleidigte “Linksextremisten”
Unser Autor und Freund Detlef zum Winkel/bruchstuecke hat sich der Folter unterzogen, das “Bekennerschreiben” der sog. “Vulkangruppe” komplett zu lesen. Das ist dabei unten raus gekommen:
“Dümmer als der Linksextremismus erlaubt – Ein sogenannter Ökoterrorismus setzte sich am 3. Januar, zum Jahresauftakt, ebenso spektakulär wie entlarvend in Szene. Alle halten ihn für ‘linksextrem’, was ist da dran?”
Dä. Jetzt wissen wir immer noch nicht mehr. Dass die Täter*innen ein schwerwiegend verschattetes Hirn haben, wussten wir ja schon.
Salzwedeler*innen
Salzwedel liegt nicht im menschenleeren Niedersachsen, sondern im noch menschenleereren Sachsen-Anhalt. Da, wo die AfD ihre besten Umfragewerte hat. Obwohl: die in “meinem” Ruhrpott sind entlang – nicht der edelteuren Ruhr, sondern entlang der weit billigeren – Emscher auch zu verachten. Bei den Kolleg*inn*en von uebermedien wurde jetzt das paywallfrei:
Dietrich Schotte: “Reportagen aus der ostdeutschen Provinz: Schaut mal, wie doof es hier ist! – Salzwedel hat außer Backsteinhäusern, versalzener Suppe und einem geschlossenen Café wenig zu bieten. So klingt es zumindest in einer taz-Reportage. Ein typisches Beispiel, wie herablassend manche Großstadtjournalisten über die ostdeutsche Provinz schreiben.”
Das ist alles richtig beschrieben. Nur: taz-Reportagen aus Gelsenkirchen funktionieren exakt genauso. Und selbst wenn Kölner*innen nach Bonn reisen, geht es mit ihren Reportagen so ähnlich aus. Bei denen genügt schon, wenn es rechtsrheinisch (= Sibirien) ist.
Real ist die Blasiertheit der Mehrheit der “was-mit-Medien”-Fuzzys. Die gibt es überall. Sie haben nur selbst noch nicht gemerkt, wie wenig angesagt sie mittlerweile sind. Das können Sie in der Provinz jederzeit und überall erleben – vorzugsweise da, wo die Menschen über wenig Kapital verfügen, weil es sich schon vom Acker gemacht hat.
Der Kollege Schotte, bzw. seine kommentierenden uebermedien-Leser*innen, erwähnen u.a. das nahegelegene “überlaufene” Lüneburg (das ist dann aber wirklich Niedersachsen). Das ist einfach zu erklären: dort werden Aussenaufnahmen für die tägliche ARD-Nachmittags-Soap “Rote Rosen” gedreht. Die feiert dieses Jahr 20. Geburtstag. Das geburtenstarke Senior*innen-Publikum liebt das. Und ist kaufkräftig genug für eine entsprechende gemütliche Kurzreise. Meine ehemalige Jungdemokraten-Freundin Ingrid Matthäus-Maier hat im WDR-Rundfunkrat erfolgreich für die Verlängerung des Produktionsauftrags gekämpft. Die Geschmäcker sind eben verschieden.
Keinen Geschmacksstreit kann es dagegen um den vom Kollegen Schotte mehrfach erwähnten Salzwedeler Baumkuchen geben. Aber warum hat er ihn nicht verlinkt? In einem Onlinemedium! Weil es mehrere gibt? Hier noch einer. Und hier das mehrfach erwähnte Café Kruse. Alles gute Gründe, aus dem ICE auszusteigen – sofern er das Anhalten nicht vergisst – und eine Vergleichsverkostung durchzuführen. In meiner Suchmaschine gibt es weitere Links. Nicht schwer zu finden.
Und guten Appetit!
PS: als mir am linken Auge bei örtlicher Betäubung der Graue Star wegoperiert wurde, haben sich die Operateur*inn*e*n darüber unterhalten, wie auf einer Urlaubsreise ein Baumkuchen am besten frischgehalten werden kann. Unvergesslich!
-
Altes Fernsehen – “Linksextremisten” – Salzwedeler und andere Ossis
Manche Alte meinen, die Zeiten seien so schlimm, weil die asozialen Medien so schlimm seien. Das ist nachweislich falsch. Im 2. Weltkrieg gab es sie noch nicht. Sie konnten ihm also weder den Boden bereiten, noch ihn mit all seinen Völkermorden durchführen. Das Problem sind nicht diese Medien, sondern wie mit ihnen umgegangen wird. Wem gehören sie warum? Und was machen die damit?
Wenn die alten TV-Anstalten z.B. neidisch auf YouTube sind, hat das gute Gründe. YouTube hat eben das bessere Programm. Und davon viel mehr.
Wilfried Urbe/dpa/heise: “‘Die größten Player der Zukunft’ – warum YouTube so wächst – Fast unbemerkt ist YouTube zum Superstar aufgestiegen. Es ist der Anfang für einen der größten Umbrüche in der Unterhaltungsbranche.”
Falsch daran ist, dass YouTube einem privaten Kapitalkonzern gehört. Falsch daran ist, dass der seine Algorithmen als “Geschäftsgeheimnis” handhabt und handhaben kann, weil der real existierende Kapitalismus das genau so will. Weniger geheim sind die Profite: 100.100.000.000 US-$ waren es 2024.
Immerhin dürfen bei YouTube die Zuschauer*innen sogar kommentieren und diskutieren. Das schaffen deutsche TV-Anstalten bis heute nicht. Denn jemand müsste das moderieren. Und derartige Arbeit kostet. Bei YouTube dürfen das preisgünstige Billiglöhner*innen ohne Arbeits-, Sozial- und Gewerkschaftsrecht machen. Also verzichten deutsche Anstalten lieber auf Zuschauer*innen, als ihre Arbeit nach geltenden Gesetzen zu machen. Sowas kommt dann von sowas.
YouTube glotzen ist übrigens kostenlos und wird wie Privat-TV durch messbare reichweitenstarke Werbung finanziert. Damit ist es in erster Linie Mörder des unterirdisch schlechten und billigen Privat-TV. Seine Werbespots sind absichtlich noch viel schlechter und gehen auf Dauer total auf die Nerven – nach einer Viertelstunde fühlt sich die*der Zuschauer*in von billigsten Wanderprediger*innen umzingelt. Das soll zum Abschluss eines “Premium-Abos” animieren. Ja gut, ich bin dann mal weg. Es gibt auch andere Tricks dagegen. Ich hab’ sie aber vergessen.
Beleidigte “Linksextremisten”
Unser Autor und Freund Detlef zum Winkel/bruchstuecke hat sich der Folter unterzogen, das “Bekennerschreiben” der sog. “Vulkangruppe” komplett zu lesen. Das ist dabei unten raus gekommen:
“Dümmer als der Linksextremismus erlaubt – Ein sogenannter Ökoterrorismus setzte sich am 3. Januar, zum Jahresauftakt, ebenso spektakulär wie entlarvend in Szene. Alle halten ihn für ‘linksextrem’, was ist da dran?”
Dä. Jetzt wissen wir immer noch nicht mehr. Dass die Täter*innen ein schwerwiegend verschattetes Hirn haben, wussten wir ja schon.
Salzwedeler*innen
Salzwedel liegt nicht im menschenleeren Niedersachsen, sondern im noch menschenleereren Sachsen-Anhalt. Da, wo die AfD ihre besten Umfragewerte hat. Obwohl: die in “meinem” Ruhrpott sind entlang – nicht der edelteuren Ruhr, sondern entlang der weit billigeren – Emscher auch zu verachten. Bei den Kolleg*inn*en von uebermedien wurde jetzt das paywallfrei:
Dietrich Schotte: “Reportagen aus der ostdeutschen Provinz: Schaut mal, wie doof es hier ist! – Salzwedel hat außer Backsteinhäusern, versalzener Suppe und einem geschlossenen Café wenig zu bieten. So klingt es zumindest in einer taz-Reportage. Ein typisches Beispiel, wie herablassend manche Großstadtjournalisten über die ostdeutsche Provinz schreiben.”
Das ist alles richtig beschrieben. Nur: taz-Reportagen aus Gelsenkirchen funktionieren exakt genauso. Und selbst wenn Kölner*innen nach Bonn reisen, geht es mit ihren Reportagen so ähnlich aus. Bei denen genügt schon, wenn es rechtsrheinisch (= Sibirien) ist.
Real ist die Blasiertheit der Mehrheit der “was-mit-Medien”-Fuzzys. Die gibt es überall. Sie haben nur selbst noch nicht gemerkt, wie wenig angesagt sie mittlerweile sind. Das können Sie in der Provinz jederzeit und überall erleben – vorzugsweise da, wo die Menschen über wenig Kapital verfügen, weil es sich schon vom Acker gemacht hat.
Der Kollege Schotte, bzw. seine kommentierenden uebermedien-Leser*innen, erwähnen u.a. das nahegelegene “überlaufene” Lüneburg (das ist dann aber wirklich Niedersachsen). Das ist einfach zu erklären: dort werden Aussenaufnahmen für die tägliche ARD-Nachmittags-Soap “Rote Rosen” gedreht. Die feiert dieses Jahr 20. Geburtstag. Das geburtenstarke Senior*innen-Publikum liebt das. Und ist kaufkräftig genug für eine entsprechende gemütliche Kurzreise. Meine ehemalige Jungdemokraten-Freundin Ingrid Matthäus-Maier hat im WDR-Rundfunkrat erfolgreich für die Verlängerung des Produktionsauftrags gekämpft. Die Geschmäcker sind eben verschieden.
Keinen Geschmacksstreit kann es dagegen um den vom Kollegen Schotte mehrfach erwähnten Salzwedeler Baumkuchen geben. Aber warum hat er ihn nicht verlinkt? In einem Onlinemedium! Weil es mehrere gibt? Hier noch einer. Und hier das mehrfach erwähnte Café Kruse. Alles gute Gründe, aus dem ICE auszusteigen – sofern er das Anhalten nicht vergisst – und eine Vergleichsverkostung durchzuführen. In meiner Suchmaschine gibt es weitere Links. Nicht schwer zu finden.
Und guten Appetit!
PS: als mir am linken Auge bei örtlicher Betäubung der Graue Star wegoperiert wurde, haben sich die Operateur*inn*e*n darüber unterhalten, wie auf einer Urlaubsreise ein Baumkuchen am besten frischgehalten werden kann. Unvergesslich!
Über Martin Böttger:
Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
Sie können dem Autor auch via Fediverse folgen unter: @martin.boettger -
Altes Fernsehen – “Linksextremisten” – Salzwedeler und andere Ossis
Manche Alte meinen, die Zeiten seien so schlimm, weil die asozialen Medien so schlimm seien. Das ist nachweislich falsch. Im 2. Weltkrieg gab es sie noch nicht. Sie konnten ihm also weder den Boden bereiten, noch ihn mit all seinen Völkermorden durchführen. Das Problem sind nicht diese Medien, sondern wie mit ihnen umgegangen wird. Wem gehören sie warum? Und was machen die damit?
Wenn die alten TV-Anstalten z.B. neidisch auf YouTube sind, hat das gute Gründe. YouTube hat eben das bessere Programm. Und davon viel mehr.
Wilfried Urbe/dpa/heise: “‘Die größten Player der Zukunft’ – warum YouTube so wächst – Fast unbemerkt ist YouTube zum Superstar aufgestiegen. Es ist der Anfang für einen der größten Umbrüche in der Unterhaltungsbranche.”
Falsch daran ist, dass YouTube einem privaten Kapitalkonzern gehört. Falsch daran ist, dass der seine Algorithmen als “Geschäftsgeheimnis” handhabt und handhaben kann, weil der real existierende Kapitalismus das genau so will. Weniger geheim sind die Profite: 100.100.000.000 US-$ waren es 2024.
Immerhin dürfen bei YouTube die Zuschauer*innen sogar kommentieren und diskutieren. Das schaffen deutsche TV-Anstalten bis heute nicht. Denn jemand müsste das moderieren. Und derartige Arbeit kostet. Bei YouTube dürfen das preisgünstige Billiglöhner*innen ohne Arbeits-, Sozial- und Gewerkschaftsrecht machen. Also verzichten deutsche Anstalten lieber auf Zuschauer*innen, als ihre Arbeit nach geltenden Gesetzen zu machen. Sowas kommt dann von sowas.
YouTube glotzen ist übrigens kostenlos und wird wie Privat-TV durch messbare reichweitenstarke Werbung finanziert. Damit ist es in erster Linie Mörder des unterirdisch schlechten und billigen Privat-TV. Seine Werbespots sind absichtlich noch viel schlechter und gehen auf Dauer total auf die Nerven – nach einer Viertelstunde fühlt sich die*der Zuschauer*in von billigsten Wanderprediger*innen umzingelt. Das soll zum Abschluss eines “Premium-Abos” animieren. Ja gut, ich bin dann mal weg. Es gibt auch andere Tricks dagegen. Ich hab’ sie aber vergessen.
Beleidigte “Linksextremisten”
Unser Autor und Freund Detlef zum Winkel/bruchstuecke hat sich der Folter unterzogen, das “Bekennerschreiben” der sog. “Vulkangruppe” komplett zu lesen. Das ist dabei unten raus gekommen:
“Dümmer als der Linksextremismus erlaubt – Ein sogenannter Ökoterrorismus setzte sich am 3. Januar, zum Jahresauftakt, ebenso spektakulär wie entlarvend in Szene. Alle halten ihn für ‘linksextrem’, was ist da dran?”
Dä. Jetzt wissen wir immer noch nicht mehr. Dass die Täter*innen ein schwerwiegend verschattetes Hirn haben, wussten wir ja schon.
Salzwedeler*innen
Salzwedel liegt nicht im menschenleeren Niedersachsen, sondern im noch menschenleereren Sachsen-Anhalt. Da, wo die AfD ihre besten Umfragewerte hat. Obwohl: die in “meinem” Ruhrpott sind entlang – nicht der edelteuren Ruhr, sondern entlang der weit billigeren – Emscher auch zu verachten. Bei den Kolleg*inn*en von uebermedien wurde jetzt das paywallfrei:
Dietrich Schotte: “Reportagen aus der ostdeutschen Provinz: Schaut mal, wie doof es hier ist! – Salzwedel hat außer Backsteinhäusern, versalzener Suppe und einem geschlossenen Café wenig zu bieten. So klingt es zumindest in einer taz-Reportage. Ein typisches Beispiel, wie herablassend manche Großstadtjournalisten über die ostdeutsche Provinz schreiben.”
Das ist alles richtig beschrieben. Nur: taz-Reportagen aus Gelsenkirchen funktionieren exakt genauso. Und selbst wenn Kölner*innen nach Bonn reisen, geht es mit ihren Reportagen so ähnlich aus. Bei denen genügt schon, wenn es rechtsrheinisch (= Sibirien) ist.
Real ist die Blasiertheit der Mehrheit der “was-mit-Medien”-Fuzzys. Die gibt es überall. Sie haben nur selbst noch nicht gemerkt, wie wenig angesagt sie mittlerweile sind. Das können Sie in der Provinz jederzeit und überall erleben – vorzugsweise da, wo die Menschen über wenig Kapital verfügen, weil es sich schon vom Acker gemacht hat.
Der Kollege Schotte, bzw. seine kommentierenden uebermedien-Leser*innen, erwähnen u.a. das nahegelegene “überlaufene” Lüneburg (das ist dann aber wirklich Niedersachsen). Das ist einfach zu erklären: dort werden Aussenaufnahmen für die tägliche ARD-Nachmittags-Soap “Rote Rosen” gedreht. Die feiert dieses Jahr 20. Geburtstag. Das geburtenstarke Senior*innen-Publikum liebt das. Und ist kaufkräftig genug für eine entsprechende gemütliche Kurzreise. Meine ehemalige Jungdemokraten-Freundin Ingrid Matthäus-Maier hat im WDR-Rundfunkrat erfolgreich für die Verlängerung des Produktionsauftrags gekämpft. Die Geschmäcker sind eben verschieden.
Keinen Geschmacksstreit kann es dagegen um den vom Kollegen Schotte mehrfach erwähnten Salzwedeler Baumkuchen geben. Aber warum hat er ihn nicht verlinkt? In einem Onlinemedium! Weil es mehrere gibt? Hier noch einer. Und hier das mehrfach erwähnte Café Kruse. Alles gute Gründe, aus dem ICE auszusteigen – sofern er das Anhalten nicht vergisst – und eine Vergleichsverkostung durchzuführen. In meiner Suchmaschine gibt es weitere Links. Nicht schwer zu finden.
Und guten Appetit!
PS: als mir am linken Auge bei örtlicher Betäubung der Graue Star wegoperiert wurde, haben sich die Operateur*inn*e*n darüber unterhalten, wie auf einer Urlaubsreise ein Baumkuchen am besten frischgehalten werden kann. Unvergesslich!
-
Altes Fernsehen – “Linksextremisten” – Salzwedeler und andere Ossis
Manche Alte meinen, die Zeiten seien so schlimm, weil die asozialen Medien so schlimm seien. Das ist nachweislich falsch. Im 2. Weltkrieg gab es sie noch nicht. Sie konnten ihm also weder den Boden bereiten, noch ihn mit all seinen Völkermorden durchführen. Das Problem sind nicht diese Medien, sondern wie mit ihnen umgegangen wird. Wem gehören sie warum? Und was machen die damit?
Wenn die alten TV-Anstalten z.B. neidisch auf YouTube sind, hat das gute Gründe. YouTube hat eben das bessere Programm. Und davon viel mehr.
Wilfried Urbe/dpa/heise: “‘Die größten Player der Zukunft’ – warum YouTube so wächst – Fast unbemerkt ist YouTube zum Superstar aufgestiegen. Es ist der Anfang für einen der größten Umbrüche in der Unterhaltungsbranche.”
Falsch daran ist, dass YouTube einem privaten Kapitalkonzern gehört. Falsch daran ist, dass der seine Algorithmen als “Geschäftsgeheimnis” handhabt und handhaben kann, weil der real existierende Kapitalismus das genau so will. Weniger geheim sind die Profite: 100.100.000.000 US-$ waren es 2024.
Immerhin dürfen bei YouTube die Zuschauer*innen sogar kommentieren und diskutieren. Das schaffen deutsche TV-Anstalten bis heute nicht. Denn jemand müsste das moderieren. Und derartige Arbeit kostet. Bei YouTube dürfen das preisgünstige Billiglöhner*innen ohne Arbeits-, Sozial- und Gewerkschaftsrecht machen. Also verzichten deutsche Anstalten lieber auf Zuschauer*innen, als ihre Arbeit nach geltenden Gesetzen zu machen. Sowas kommt dann von sowas.
YouTube glotzen ist übrigens kostenlos und wird wie Privat-TV durch messbare reichweitenstarke Werbung finanziert. Damit ist es in erster Linie Mörder des unterirdisch schlechten und billigen Privat-TV. Seine Werbespots sind absichtlich noch viel schlechter und gehen auf Dauer total auf die Nerven – nach einer Viertelstunde fühlt sich die*der Zuschauer*in von billigsten Wanderprediger*innen umzingelt. Das soll zum Abschluss eines “Premium-Abos” animieren. Ja gut, ich bin dann mal weg. Es gibt auch andere Tricks dagegen. Ich hab’ sie aber vergessen.
Beleidigte “Linksextremisten”
Unser Autor und Freund Detlef zum Winkel/bruchstuecke hat sich der Folter unterzogen, das “Bekennerschreiben” der sog. “Vulkangruppe” komplett zu lesen. Das ist dabei unten raus gekommen:
“Dümmer als der Linksextremismus erlaubt – Ein sogenannter Ökoterrorismus setzte sich am 3. Januar, zum Jahresauftakt, ebenso spektakulär wie entlarvend in Szene. Alle halten ihn für ‘linksextrem’, was ist da dran?”
Dä. Jetzt wissen wir immer noch nicht mehr. Dass die Täter*innen ein schwerwiegend verschattetes Hirn haben, wussten wir ja schon.
Salzwedeler*innen
Salzwedel liegt nicht im menschenleeren Niedersachsen, sondern im noch menschenleereren Sachsen-Anhalt. Da, wo die AfD ihre besten Umfragewerte hat. Obwohl: die in “meinem” Ruhrpott sind entlang – nicht der edelteuren Ruhr, sondern entlang der weit billigeren – Emscher auch zu verachten. Bei den Kolleg*inn*en von uebermedien wurde jetzt das paywallfrei:
Dietrich Schotte: “Reportagen aus der ostdeutschen Provinz: Schaut mal, wie doof es hier ist! – Salzwedel hat außer Backsteinhäusern, versalzener Suppe und einem geschlossenen Café wenig zu bieten. So klingt es zumindest in einer taz-Reportage. Ein typisches Beispiel, wie herablassend manche Großstadtjournalisten über die ostdeutsche Provinz schreiben.”
Das ist alles richtig beschrieben. Nur: taz-Reportagen aus Gelsenkirchen funktionieren exakt genauso. Und selbst wenn Kölner*innen nach Bonn reisen, geht es mit ihren Reportagen so ähnlich aus. Bei denen genügt schon, wenn es rechtsrheinisch (= Sibirien) ist.
Real ist die Blasiertheit der Mehrheit der “was-mit-Medien”-Fuzzys. Die gibt es überall. Sie haben nur selbst noch nicht gemerkt, wie wenig angesagt sie mittlerweile sind. Das können Sie in der Provinz jederzeit und überall erleben – vorzugsweise da, wo die Menschen über wenig Kapital verfügen, weil es sich schon vom Acker gemacht hat.
Der Kollege Schotte, bzw. seine kommentierenden uebermedien-Leser*innen, erwähnen u.a. das nahegelegene “überlaufene” Lüneburg (das ist dann aber wirklich Niedersachsen). Das ist einfach zu erklären: dort werden Aussenaufnahmen für die tägliche ARD-Nachmittags-Soap “Rote Rosen” gedreht. Die feiert dieses Jahr 20. Geburtstag. Das geburtenstarke Senior*innen-Publikum liebt das. Und ist kaufkräftig genug für eine entsprechende gemütliche Kurzreise. Meine ehemalige Jungdemokraten-Freundin Ingrid Matthäus-Maier hat im WDR-Rundfunkrat erfolgreich für die Verlängerung des Produktionsauftrags gekämpft. Die Geschmäcker sind eben verschieden.
Keinen Geschmacksstreit kann es dagegen um den vom Kollegen Schotte mehrfach erwähnten Salzwedeler Baumkuchen geben. Aber warum hat er ihn nicht verlinkt? In einem Onlinemedium! Weil es mehrere gibt? Hier noch einer. Und hier das mehrfach erwähnte Café Kruse. Alles gute Gründe, aus dem ICE auszusteigen – sofern er das Anhalten nicht vergisst – und eine Vergleichsverkostung durchzuführen. In meiner Suchmaschine gibt es weitere Links. Nicht schwer zu finden.
Und guten Appetit!
PS: als mir am linken Auge bei örtlicher Betäubung der Graue Star wegoperiert wurde, haben sich die Operateur*inn*e*n darüber unterhalten, wie auf einer Urlaubsreise ein Baumkuchen am besten frischgehalten werden kann. Unvergesslich!
Über Martin Böttger:
Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
Sie können dem Autor auch via Fediverse folgen unter: @martin.boettger -
Viele Menschen oder viel Geld? Wer wird gewinnen? Bei jeder demokratischen Wahl stellt sich diese Frage. Nur die allerdümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber. So ist es das Gesetz des real existierenden Kapitalismus. Aber es gibt Ausnahmen. Ob nun heute eine in New York City stattfindet, das werden wir erst zum Aufwachen am mitteleuropäischen Mittwochmorgen erfahren. Dass der globale linke Widerstand gegen den drohenden Faschismus auf eine Bürgermeisterwahl fixieren muss, sagt viel über die Kräfteverhältnisse. Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Zohran Mamdani heisst der Mann, dem auch ich alles Gute wünsche. Das deutsche Publikum weiss wenig über ihn. Auch die mehrheitlich ahnungslose Linke. Die Partei dieses Namens muss extra anreisen, um mehr zu erfahren. Ob sie ausreichend dabei lernt, muss vorläufig offenbleiben.
Wenn Sie nicht dumm bleiben wollen, lesen Sie hier: Nick French/Jacobin: “Mamdani, AOC und Bernie führen die Opposition gegen Trump an – Das Establishment der Demokraten hat sich als unfähig erwiesen, der Trump-Regierung Widerstand zu leisten. Während die nominellen Parteiführer sich totstellen, sind Linke wie Zohran Mamdani die einzigen, die eine greifbare Alternative anbieten.”
Warum ist die deutsche Öffentlichkeit so dumm und uninformiert? Weil es die von ihr teuer bezahlten Journalist*inn*en sind, die sie in wenige Länder der Welt entsendet. Die US-Korrespondent*inn*enplätze gelten in Medienkreisen als die geilsten, die das deutsche Mediensystem anzubieten hat. Und was kommt dabei “unten raus” (zit. Helmut Kohl)? René Martens/MDR-Altpapier weiss es: “Der Untergang – Mit dem ‘Weltspiegel Doku’-Film ‘Trumps USA – United States of Angst’ erreicht die US-Berichterstattung der ARD einen nicht für möglich gehaltenen Tiefpunkt. ‘Die Zeit’ hat ein Problem mit dem Ärmelaufnäher einer Universitätspräsidentin.” Das heisst: sollte Mamdani tatsächlich gewinnen, sitzt ganz Deutschland mit seinen dummen Medien auf dem völlig falschen Musikdampfer.
Und so wählt es ja auch: “Das schiefe Bild der Medien-Abbildungen”, ein Interview von Thomas Gesterkamp/bruchstuecke mit dem Wahlforscher Ansgar Hudde informiert mehr, als “Deutschlandtrends”, “Politbarometer” und “Allensbach” zusammen (vom AfD-nahen Insa ganz zu schweigen).
Einmal werden wir noch wach. Aber vergessen Sie das Auswandern nach NYC. Viel zu teuer – eine Wohnungsmiete übersteigt meine Rente um ein Vielfaches. Und den Immobilienkapitalismus wird auch Mr. Mamdani nicht abschaffen können. Obwohl: gut wäre, wenn er schon mal damit anfängt …
Über Martin Böttger:
Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
Sie können dem Autor auch via Fediverse folgen unter: @martin.boettger -
Die spinnen, die Amis
Männer – ist Kafighaltung eine Lösung?
Menschen mit einer Mindestausstattung an Intelligenz wissen, dass die Fortexistenz menschlichen Lebens auf diesem Planeten auf Messers Schneide steht. Vor allem das Klima. Aber nicht nur. Jeder Atomstaat kann alles in die Luft jagen. Die wenigsten davon sind demokratisch regiert. Und auch das scheint nicht die Lösung zu […] -
Die spinnen, die Amis
Männer – ist Kafighaltung eine Lösung?
Menschen mit einer Mindestausstattung an Intelligenz wissen, dass die Fortexistenz menschlichen Lebens auf diesem Planeten auf Messers Schneide steht. Vor allem das Klima. Aber nicht nur. Jeder Atomstaat kann alles in die Luft jagen. Die wenigsten davon sind demokratisch regiert. Und auch das scheint nicht die Lösung zu […] -
Die spinnen, die Amis
Männer – ist Käfighaltung eine Lösung?
Menschen mit einer Mindestausstattung an Intelligenz wissen, dass die Fortexistenz menschlichen Lebens auf diesem Planeten auf Messers Schneide steht. Vor allem das Klima. Aber nicht nur. Jeder Atomstaat kann alles in die Luft jagen. Die wenigsten davon sind demokratisch regiert. Und auch das scheint nicht die Lösung zu […] -
Hier sind die Guten
Best of 14. Juli 2023: Frankreich, Interviews, Liu, Russland
Haben Sie, wie ich, 2017-19 auf ZDFneo “Orange Is The New Black” gesehen? Wenn nein, können Sie hier lesen, was sie verpasst haben: Dierk Saathoff/Jungle World: “Vor zehn Jahren startete »Orange Is the New Black«: Als würde man Dickens lesen – Die Serie »Orange Is […] -
Hier sind die Guten
Best of 14. Juli 2023: Frankreich, Interviews, Liu, Russland
Haben Sie, wie ich, 2017-19 auf ZDFneo “Orange Is The New Black” gesehen? Wenn nein, können Sie hier lesen, was sie verpasst haben: Dierk Saathoff/Jungle World: “Vor zehn Jahren startete »Orange Is the New Black«: Als würde man Dickens lesen – Die Serie »Orange Is […] -
“Nur eine politische Alternative repräsentieren”
Best of 91. Geburtstag (Walter Böttger)
Es ist so einfach. Warum gelingt es in Deutschland nicht wirklich? Ein wichtiger Grund ist die mangelhafte Fähigkeit und Bereitschaft, aus der Geschichte zu lernen. Der eigenen. Als ich Ende der 80er beruflich den “Friedensrat der DDR” besuchte, und, wie ich später in den Stasi-Akten nachlesen konnte, kritisch […]https://extradienst.net/2023/06/21/nur-eine-politische-alternative-repraesentieren/
-
Kollegenschelte
Best of 14. Februar 2023: Recherchefreie Medien, Krieg, Alarm zum 49-€-Ticket
Kürzlich genierte sich Küppi in einem seiner Videos, und versah seine Kollegenschelte mit einem Warnhinweis. Ich dagegen darf das. Ich war nämlich nie hauptberuflich Journalist, und habe als nebenberuflicher mehrere tausend Mark verbrannt, weil ich Honorare gestundet […] -
Kollegenschelte
Best of 14. Februar 2023: Recherchefreie Medien, Krieg, Alarm zum 49-€-Ticket
Kürzlich genierte sich Küppi in einem seiner Videos, und versah seine Kollegenschelte mit einem Warnhinweis. Ich dagegen darf das. Ich war nämlich nie hauptberuflich Journalist, und habe als nebenberuflicher mehrere tausend Mark verbrannt, weil ich Honorare gestundet […] -
Kollegenschelte
Best of 14. Februar 2023: Recherchefreie Medien, Krieg, Alarm zum 49-€-Ticket
Kürzlich genierte sich Küppi in einem seiner Videos, und versah seine Kollegenschelte mit einem Warnhinweis. Ich dagegen darf das. Ich war nämlich nie hauptberuflich Journalist, und habe als nebenberuflicher mehrere tausend Mark verbrannt, weil ich Honorare gestundet […] -
Wo mag er sein?
Wirklichkeitssinn, europäischer – eine Suche im Best of 2. Februar 2023
Mein Freund Andreas Rossmann hat mir heute das beste Stück serviert, von seiner FAZ-Redaktion frevelhafterweise digital eingemauert. Er legte zu dem kürzlich festgenommenen Mafioso Matteo Messina Denaro Informationen aus den italienische Medien nach, die aufklärerisch und aufschlussreich […] -
Wo mag er sein?
Wirklichkeitssinn, europäischer – eine Suche im Best of 2. Februar 2023
Mein Freund Andreas Rossmann hat mir heute das beste Stück serviert, von seiner FAZ-Redaktion frevelhafterweise digital eingemauert. Er legte zu dem kürzlich festgenommenen Mafioso Matteo Messina Denaro Informationen aus den italienische Medien nach, die aufklärerisch und aufschlussreich […] -
“Für die Menschheit sterben”? – Nee danke.
Wir, die wir es nie erlebt haben, machen uns keine realistische Vorstellung von Krieg. Er beinhaltet nicht nur Massenmord, Massentotschlag und rücksichtslose Zerstörung – bei den Überlebenden kommen Traumatisierung, Paranoia und all das hinzu, was sich unter “Verkrüppelung” wörtlich und metaphorisch vorstellen lässt. Wer also Krieg führen will (oder muss), kommt mit Vernunft,offenem Diskurs und Sachlichkeit nicht weit. Er*sie ist auf Hetze, Propaganda, Pathos und Eliminierung Andersdenkender angewiesen. Nur so kann ich mir diese overton-Überschrift […]
https://extradienst.net/2022/12/28/fuer-die-menschheit-sterben-nee-danke/
-
“Für die Menschheit sterben”? – Nee danke.
Wir, die wir es nie erlebt haben, machen uns keine realistische Vorstellung von Krieg. Er beinhaltet nicht nur Massenmord, Massentotschlag und rücksichtslose Zerstörung – bei den Überlebenden kommen Traumatisierung, Paranoia und all das hinzu, was sich unter “Verkrüppelung” wörtlich und metaphorisch vorstellen lässt. Wer also Krieg führen will (oder muss), kommt mit Vernunft, offenem Diskurs und Sachlichkeit nicht weit. Er*sie ist auf Hetze, Propaganda, Pathos und Eliminierung Andersdenkender angewiesen. Nur so kann ich mir diese […]
https://extradienst.net/2022/12/28/fuer-die-menschheit-sterben-nee-danke/
-
Und: Uber / Wundersame Bahn CXV Ich gestehe: seit der Katastrophe war ich noch nicht dort. Ich habe einen inneren Widerstand, im Weg rumzustehen (oder zu fahren) und mich meinem Voyeurismus hinzugeben. Der Kollege Arno Kleinebeckel/telepolis, ebenfalls hier in der Region wohnhaft wirft einen erschütternden Blick auf die umweltpolitischen Aufräumarbeiten das gebeutelte Ahrtal betreffend: “Nach der Flut ist vor der Flut – ‘Modellregion Ahr’: Die Renaturierung stockt, Experten warnen, ein Masterplan fehlt. Ist die nächste […]
-
Nach diesen abstrusen Kategorien wird hierzulande der öffentliche Diskurs über den Ukrainekrieg bestimmt. Die, die auf jeden Fall verlieren, die Toten auf beiden Seiten, interessieren dabei nicht. Als Person. Als statistische (Spekulations-)Grösse werden sie dagegen gerne genommen. Die Gut-und-Böse-Einteilung wird ferner dadurch erschüttert, das weder EU-Europa geschlossen, noch “die Welt” hinter den “Guten” steht. Hier das Wasser für dieserart Billigwein. Jörg Kronauer/Junge Welt: “Globale Geschäfte mit Öl und Gas: Fragmentierter Welthandel – Die EU fällt […]
https://extradienst.net/2022/07/27/wer-gewinnt-wer-verliert/