#evacschweitzer — Public Fediverse posts
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Das publizistische Soldat*inn*entum ist suizidal
Die Sympathien für den Trumpdonald sind hierzulande ungefähr halb so gross, wie die Bereitschaft, deutsche Faschist*inn*en in Parlamente zu wählen. Das ist auch in deutschen (“Leit-“)Medien bestens bekannt. Denn Lesen können sie. Aber verstehen Sie auch? Was reitet sie, ihren Untergang beim Publikum zu beschleunigen? Ist es nur klassisch-deutsche Unterwürfigkeit unter das rechte Agendasetting der Herrschenden und Regierenden? Oder ist es Ahnungslosigkeit über “uns” hier draussen?
Dass der rechte Bundeskanzler sich krümmt, um es sich mit dem grossen Bruder nicht zu verscherzen – ist es das, was die sich unter Diplomatie vorstellen? Im schlimmsten Fall werden sie dadurch weniger gewählt – die Mehrheit der Menschen ist weder weiss, noch alt, noch Mann. Das ist verkraftbar.
Wenn sich aber immer mehr Menschen, und mutmasslich längst eine schweigende, gleichmütige Mehrheit, vom vorherrschenden Medientrash einstmaliger demokratischer Leitmedien abwenden. Wo wenden die sich wohl hin? Es ist eine Jauchegrube. Ein tiefer Abstieg. Oder glauben Sie, nur einer dieser Vorschläge hat Aussicht auf irgendwas? Witzig gemeint, aber null Witz.
Sogar die Schlaueren unter Europas Faschist*inn*en haben verstanden. Unter den Deokrat*inn*en breitet sich dagegen eine Bildungskatastrophe aus. Wer 50.000 Menschen willkürlich dem Winterfrost aussetzt, wird als “linksextremistisch” gelabelt.
Na dann … ist die deutsche Welt ja wieder in Ordnung und wir legen uns wieder hin … Eva C. Schweitzer in New York meint: “Das Gute an dem US-Einsatz in Venezuela aber ist, der Kaiser ist endlich nackt.” Dieser Anblick ist jedoch allein schon eine Menschenrechtsverletzung. Dagegen ist Widerstand kein Luxus, nicht mehr nur eine Option – sondern Pflicht.
Über Martin Böttger:
Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
Sie können dem Autor auch via Fediverse folgen unter: @martin.boettger -
Das Beste von gestern
Gelegentlich habe ich die Boulevardisierung der Frankfurter Rundschau (FR) durch die Ippen-Gruppe gegeißelt. Davon nehme ich auch nichts zurück. Doch gelegentlich sind noch publizistische Perlen zu entdecken. Johannes Varwick ist so eine sichere Nummer, ein Friedensforscher, der Widerworte und Stigmatisierung nicht scheut, weil er sich seiner Vernunft sicher sein kann. […]
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Das Beste von gestern
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Mediendiät
Meine Rezeptvorschläge (“Best of” – der Allerbeste weiter unten) vom 26.1.2023: Krieg, US–Hegemonie, Grüne Woche, Recherchejournalismus, netzpolitische Bürgerrechte, Humor Beim Freitag ist heute wieder das meiste digital eingemauert. Ein schönen Treffer habe ich dort gelandet, das könnte ziemlich genau von mir sein, ist aber von Michael Angele: “Der Ukraine-Krieg im Radio: Hilfe, ich halte meinen Lieblingssender nicht mehr aus – Bei mir war es schon vor der Panzer-Debatte so weit. Diese gibt jetzt auch einem […]
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Journalismus-Elend – eine Serie?
Ich bin kein Freund von als “Kritik” verkleidetem Rumgejammere. Eher ein Freund des “konstruktiven Journalismus”. Aber der ist nicht leicht. Er verlangt mehr gedankliche Anstrengung, als auf Pressekonferenzen und in Hintergrundgesprächen verabreicht wird. Hier weitere aktuelle Beispiele. Sebastian Köhler/telepolis muss Jeff Bezos’ Washington Post bemühen, um eine Frage zu erörtern, die hierzulande den Eindruck erweckt, als sei sie schon durchs Dorf durch: “Anschläge auf Nord-Stream-Pipelines: Hochexplosive Hinweise? – Mediensplitter (14): Ein Bericht der Washington Post […]
https://extradienst.net/2022/12/23/journalismus-elend-eine-serie/