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#ukrainekrieg — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #ukrainekrieg, aggregated by home.social.

  1. Ratko Mladić: Serbien feiert Kriegsverbrecher – EU reagiert erbost

    Vorlesen Aktuelle Zeit:0:00Gesamtdauer:0:00 1xArtikel teilen In Belgrad verabschieden Tausende den verurteilten Kriegsverbrecher Ratko Mladić mit militärischer Symbolik. Die…
    #EuropeSays #EU #Europa #100312362 #Begräbnis #Belgrad #Brüssel #DenHaag #Europäisch #Europäische #MartaKos #Provokation #RatkoMladic #Serbien #Srebrenica #Symbolik #Trauerfeierlichkeit #Ukrainekrieg
    europesays.com/europa/94025/

  2. "Zweimal war dem Generalbundesanwalt ein ukrainischer Taucher entkommen, der an der Gaspipeline-Sprengung beteiligt gewesen sein soll. Nun wurde Vladimir Z. in Kroatien verhaftet – wohl im Zusammenhang mit einem Filmdreh über das Attentat." #NordStream2

    lto.de/recht/nachrichten/n/nor

    #Ukrainekrieg #Ukraine #Russland

  3. 30.000 Rekruten: Die Front verschwindet – das Töten nicht

    Im Ukraine-Krieg bleiben große Schlachten aus, der Personalbedarf aber ist gewaltig. Ein militärtechnischer Essay über die neue Geometrie des Gefechtsfelds.

    telepolis.de/article/30-000-Re

    #DefenseIndustry #Drohnen #UkraineKrieg #news

  4. 30.000 Rekruten: Die Front verschwindet – das Töten nicht

    Im Ukraine-Krieg bleiben große Schlachten aus, der Personalbedarf aber ist gewaltig. Ein militärtechnischer Essay über die neue Geometrie des Gefechtsfelds.

    telepolis.de/article/30-000-Re

    #DefenseIndustry #Drohnen #UkraineKrieg #news

  5. 30.000 Rekruten: Die Front verschwindet – das Töten nicht

    Im Ukraine-Krieg bleiben große Schlachten aus, der Personalbedarf aber ist gewaltig. Ein militärtechnischer Essay über die neue Geometrie des Gefechtsfelds.

    telepolis.de/article/30-000-Re

    #DefenseIndustry #Drohnen #UkraineKrieg #news

  6. 30.000 Rekruten: Die Front verschwindet – das Töten nicht

    Im Ukraine-Krieg bleiben große Schlachten aus, der Personalbedarf aber ist gewaltig. Ein militärtechnischer Essay über die neue Geometrie des Gefechtsfelds.

    telepolis.de/article/30-000-Re

    #DefenseIndustry #Drohnen #UkraineKrieg #news

  7. 30.000 Rekruten: Die Front verschwindet – das Töten nicht

    Im Ukraine-Krieg bleiben große Schlachten aus, der Personalbedarf aber ist gewaltig. Ein militärtechnischer Essay über die neue Geometrie des Gefechtsfelds.

    telepolis.de/article/30-000-Re

    #DefenseIndustry #Drohnen #UkraineKrieg #news

  8. Kriegswende? Wohin?

    Der Wahnsinn hat Methode – Wendet sich Krieg in der Ukraine und wenn ja, wohin?

    Wendet sich nun der Krieg zugunsten der Ukraine? Ist das der Moment, auf den die Ukraine wartete, fragte die DW jüngst. Der Beitrag begann mit einem Einspieler eines Interviews mit dem ukrainischen Brigadegeneral und Neonazi Biletzky. Dass es im Hintergrund so etwas wie eine Wolfsangel gab, störte die Redaktion nicht. Waren doch nur drei Striche … Putin fürchte diesen Mann, berichtete die Times of London vor knapp einem Jahr. Er kommandierte (damals) 20.000 ukrainische Soldaten.

    2014 war die Berichterstattung über Biletzky komplett anders. Damals wusste man noch, dass Biletzky ein ukrainischer Neonazi ist. The Telegraph berichtete und zitierte Biletzky wie folgt: “’The historic mission of our nation in this critical moment is to lead the White Races of the world in a final crusade for their survival …’ he wrote in a recent commentary. ‘A crusade against the Semite-led Untermenschen.'” Übersetzung: “‘Die historische Aufgabe unserer Nation in diesem entscheidenden Moment besteht darin, die weißen Rassen der Welt in einem letzten Kreuzzug um ihr Überleben anzuführen …’, schrieb er kürzlich in einem Kommentar. ‘Ein Kreuzzug gegen die von Semiten angeführten Untermenschen.'”

    Aber zurück zur Frage: Wendet sich der Krieg?

    Der Generalinspekteur des Pentagon muss dem US-Kongress Bericht erstatten, wie es läuft mit der Operation „Atlantic Resolve“. Im Mai 2026 bilanzierte dieser für die Monate Januar bis März 2026 (vgl S. 6-10): „Despite this, Russian forces maintained their strategic and operational advantages over the UAF through superiorities in numbers of equipment and manpower.“ Worauf bezog sich „despite“? Der Bericht war eindeutig: Die Ukraine habe ihren taktischen Vorsprung in der Schlachtfeldaufklärung aufrechterhalten, dank der vom Westen bereitgestellten Informationen, die Warnungen lieferten, die Zielerfassung ermöglichten und für eine bessere operationelle Sicherheit der ukrainischen Streitkräfte sorgten. Im Original: „The UAF retained its advantage over Russian forces in tactical, battlefield-focused intelligence due to shared Western intelligence that provided warning, enabled targeting, and enhanced operational security for the UAF.“

    Kurzum: Der Westen ist verdeckter, aber ganz aktiver Kriegsteilnehmer gegen Russland in der Ukraine, die dadurch einen taktischen Vorteil habe. Aber „trotzdem“ war laut dem Pentagon die russische Seite strategisch und auch operationell überlegen. Das alles ist nicht ganz neu, denn die New York Times und die Times of London taten ihr Möglichstes, um die aktive Rolle der USA bzw. Großbritanniens in diesem Stellvertreterkrieg, der mittels der Ukraine gegen Russland geführt wird, herauszustellen.

    Das Kommando liegt in Wiesbaden, Clay-Kaserne. Wer ist das Gehirn der Operationen? Die Briten beanspruchten das für sich. Im Windschatten segeln alle anderen. Wer liefert die Daten, um russische Ziele zu erfassen? Die CIA (laut NYT), der „Westen“ laut Pentagon. Wer liefert all die Waffen, die russische aber auch ukrainische (im Verständnis der Ukraine in den Grenzen von 1991) Ziele treffen? Die Franzosen und die Briten. Wer hilft der Ukraine ihre Drohnen zu bauen? Die sind ja nicht alle „home made“. Wenn es nach dem Abgeordneten Kiesewetter ginge, flöge auch der deutsche Taurus.

    All diese weitreichenden westlichen Waffen richten zweifellos großen Schaden an, tragen den Krieg tief nach Russland. Aber wenden können sie das Kriegsgeschehen in der Ukraine nicht, laut Pentagon. Selbst Biletzky, nie um unverblümte Aussagen verlegen, hoffte im Interview auf eine Wende in ein paar Monaten. Nun, die Hoffnung stirbt zuletzt.

    Wie oft hieß es schon, nun werde sich das Kriegsblatt wenden? Nur um noch mehr Steuergelder herauszupressen, noch mehr soziale Einschnitte zu verlangen, noch mehr Ukrainer in den Fleischwolf zu schicken, und vor allem, um den moralischen Aufstand gegen den Krieg auszuschalten.

    Wir lassen Ukrainer sterben für einen Traum

    Es ist doch ganz eindeutig: Wir lassen Ukrainer sterben für den Traum, einen Sieg über Russland zu erringen, und erfüllen so die russische Prophezeiung, dass die Ukraine gegen Russland in Stellung gebracht wird. Ganz Kühne (besser Lebensmüde) denken laut über einen Überfall von Kaliningrad nach und unterstellen ihre Absichten der russischen Seite. Denn die Behauptung, dass der „Russe kommt“ – 2029 oder 2030 – dann, wenn wir „kriegstüchtig“ sein werden, stammt ja nicht aus russischen Mündern. Das einzige, was diesen Kuddelmuddel der Narrative zusammenhält, ist die kaum verdeckte Kriegslüsternheit derer, die glauben, sie seien überlegen. Der aktuelle Papst versteht diesen permanenten Angriff auf die menschliche Würde und menschliche Empfindungen womöglich sehr viel besser als die allermeisten.

    Gewiss, Kriege sind immer unberechenbar. Aber am Ende siegt der, der die bessere politische und militärische Strategie und das größere Potential hat. Die russische Aggression gegen die ukrainische Zentralgewalt 2022 erfolgte mit 150.000 bis 190.000 Soldaten. Sie setzte auf den Kriegsschock und schnelle Kapitulation. Das scheiterte zunächst am ukrainischen Widerstand, eine zügige Verhandlungslösung schließlich am Westen.

    2022 war der propagierte Glaube stark, Russland für das völkerrechtliche Verbrechen der Aggression schlagen zu können. Und zwar vernichtend: politisch, wirtschaftlich, militärisch. Der Glaube hält sich auch noch heute, obwohl man es längst besser wissen müsste. Es gibt kein Patt. Es gibt einen Zermürbungskrieg, in der die ukrainischen Potentiale aufgefressen werden und die westlichen gleich mit. Die westlichen „Amazon“-Lieferanten, um einen ehemaligen britischen Verteidigungsminister zu zitieren, können nicht mehr, wie sie wollen. Ausnahmen, wie etwa Storm-Shadow-Marschflugkörper oder Drohnen bestätigen nur die Regel.

    Wieviele Taurus könnte denn Deutschland effektiv in die Waagschale werfen: 20 – 50 – 100 – 600? Und dann? Ein fliegender Taurus gen Russland führte allenfalls unser Land in einen direkten Krieg mit Russland. Mit einer Nuklearmacht? Die aus ihrer schwierigen Geschichte behalten hat, dass die schwersten militärischen Angriffe immer aus dem Westen kamen? Gegen „Mutter“ Russland?

    Die Mutter also.

    Die USA unter Trump entschieden zynisch sehr viel klüger. Die lassen andere kämpfen, aktuell die Ukrainer. Wenn die nicht mehr können, sind wir dran. Als zweite Frontlinie. Bei dieser Strategie willig mitzuspielen ist nicht nur dumm, es ist ein Untergangsplan. Der US-Plan ist völlig transparent. Der US-Verteidigungsminister erklärte ihn den europäischen Nato-Verbündeten am 12. Februar 2025: Ihr seid jetzt dran. Wir haben andere Prioritäten.

    Wie sich Deutschland in der Nato sieht

    Die jüngste Strategie der Bundeswehr wiederum übersetzt die veränderte Aufgabenstellung ganz bündnistreu. Im Unterschied zur öffentlichen Darstellung passt kein Blatt Papier zwischen die Bundeswehr und die amerikanische „Schutzmacht”. Aber die deutsche Presse hyperventiliert bereits, wenn auch nur die Aussicht droht, dass 5.000 US-Soldaten woanders stationiert werden könnten.

    Es wäre womöglich ein echtes Drama, sollten die USA ihre militärischen Hauptquartiere aus Deutschland abziehen. Zum Beispiel das für Afrika. Aber davon war bisher nie die Rede. Offenbar sitzen sie sehr komfortabel in Deutschland, jedenfalls sehr viel komfortabler als aktuell im Nahen und Mittleren Osten.

    Das eigentliche Problem ist, wie sich Deutschland in der Nato sieht bzw. im Verhältnis zu den USA versteht. Olaf Scholz, immerhin einst Bundeskanzler dieses Landes, fühlte sich Ende April 2026 in den USA, zur transatlantischen Partnerschaft befragt, bemüßigt, etwas zu wiederholen, was der erste Generalsekretär der Nato, Lord Ismay, 1949 erklärt hatte: Die Nato sei dafür da, Russland draußen, die USA drinnen und Deutschland unten zu halten. Das, so Scholz, mache einen gewissen Sinn. Im Präsens. (Ab 29:25) Abgesehen davon, dass Scholz das Ganze fälschlicherweise einem Amerikaner andichtete (was schon an sich bemerkenswert ist), glaubte er womöglich, eine Pointe gelandet zu haben (das geladene Publikum jedenfalls lachte). Im Grunde aber entblösste er sich vollständig: Nicht friedensfähig in Europa, nicht partnerschaftsfähig mit den USA, in der Position eines Duckmäusers, der sich selbst nicht traut. Völlig festgefahren im Kalten Krieg.

    Der Bericht des US-Generalinspektors enthielt auch einen Verweis auf vergangene Ergebnisse von Verhandlungen zwischen der Ukraine und Russland, die die USA vermittelten. Wegen des Iran-Kriegs wurden sie unterbrochen. Es gab einen Gefangenenaustausch (je 500). Im Januar und Februar 2026 fanden zudem zwei Austausche von gefallenen Soldaten statt: 2.000 übergebenen gefallenen Ukrainern standen 73 russische Gefallene gegenüber (S.6). Wie kann denn das sein, wo doch angeblich vor allem Russen in der Ukraine fallen? Was machen die Ukrainer mit all den angeblich gefallenen Russen? (30.000 pro Monat wurde behauptet.) Verfüttern sie die an die Hunde? Wer stirbt wirklich mehr in diesem unsäglichen Krieg?

    Aber ich will noch einmal auf den Telegraph-Artikel aus dem Jahr 2014 zurückkommen. Mark Galeotti, ein Russland-Experte, wurde dort zitiert. Galeotti erntet fälschlicherweise anhaltenden Ruhm dafür, dass er einst die „Gerasimow-Doktrin“ erfand – also die Doktrin von der angeblichen hybriden Kriegsführung Russlands. Er widerrief diesen Fehlschluss erfolglos 2018 in einem Artikel in Foreign Policy. Da war seine Erfindung längst „mainstream“ und 2024 nutzte die EU die falsche Einschätzung Galeottis als erste Begründung für ihren Sanktionsbeschluss 24/2643 vom 8. Oktober 2024, mit dem seither auch Dissidenten in der EU sanktioniert und faktisch zu Vogelfreien erklärt werden können. (vgl Ziffer 1)

    Jedenfalls warnte Galeotti 2014 laut Telegraph, und das widerrief er nie, vor ukrainischen Neonazis und ihrem möglichen Einfluss auf die ukrainische Gesellschaft: „“Extremist paramilitary groups who have built up ‘their own little Freikorps’ and who are fundamentally opposed to finding consensus may demand a part in public life as victors in the conflict, Mr Galeotti added. “And what do you do when the war is over and you get veterans from Azov swaggering down your high street, and in your own lives?’“

    Ja, was macht man, wenn Asow-Kriegsveteranen, demokratie- und konsensunfähig, als vermeintliche Helden eines Konfliktes die Gesellschaft aufzumischen beginnen? In der Ukraine weiß man, was dann passiert. Wer sich den Springerstiefeln nicht unterwirft, lebt sehr gefährlich. Oder, um es mit Boris Johnson auszudrücken: Es waren diese Leute, extreme ukrainische Nationalisten, die den neu gewählten Präsidenten Selenskyi einst an seinem Vorhaben hinderten, das Minsk-Abkommen umzusetzen. (ab Minute 20)

    Stimmt die Pentagon-Analyse, dann werden auch so militante ukrainische Gruppen wie Asow zu den Verlierern auf dem ukrainischen Schlachtfeld gehören. Und dann? Deren Wut und Hass wird auf dem ganzen Kontinent lasten. Wem wohl werden die die Schuld am verlorenen Krieg geben: Nur Russland? Werden die sich nur für „Partisanen”aktivitäten allen möglichen westlichen Geheimdiensten anbieten, so wie das einst die nationalistischen Ukrainer (Melnyk und Co.) während und nach dem Zweiten Weltkriegs taten? Warum fand in Kiew die feierliche Umbettung der sterblichen Überreste des Ehepaars Melnyk statt? Israel, auch Polen reagierten sehr negativ. Die Times of Israel berichtete. Melnyk war keine Lichtgestalt ukrainischer Selbstbehauptung oder gar -befreiung, wie ihn die heutige ukrainische Führung zu portraitieren versucht. Er war ein Kriegsverbrecher, ein Nazi-Kollaborateur, ein in der Sowjetunion gesuchter Verbrecher, oder, wie er kürzlich durch Polen beschrieben wurde, ein „Bandit“. An seinen Händen klebte sehr viel Blut. Ein Artikel der FAZ, der darstellte, dass Selenskyj aus polnischer Sicht den Falschen ehrte, verfehlte den entscheidenden Punkt.

    Wie halten wir es in Deutschland mit diesen Leuten? Und all jenen, die glauben, so etwas ehren zu müssen. Das ist keine Frage, die einem die russische Sicht aufnötigt.

    Wie leben wir mit unserer Vergangenheit?

    Das bringt mich zurück zur besagten Ehrung von Olaf Scholz in den USA. Der frühere US-Außenminister Blinken hielt die Laudatio. Sie war gut, bewegend, nachdenklich. Aber auch Blinken reduzierte die Verbrechen Hitler-Deutschlands auf den Holocaust. Die vielen anderen unschuldigen Toten jener Jahre waren auch ihm unsichtbar, dem Vergessen preisgegeben. Schlimmer noch, Blinken folgte einer Argumentationslinie, vor der der russische Dichter Jewgeni Jewtuschenko in seinem Film „Der Kindergarten“ warnte: Dass jede Überhöhung des Opferstatus in Selbstgerechtigkeit und folglich in neue Tragödien führt.

    Man muss hinzufügen, dass Blinken in einer ersten Reaktion auf den Horror des 7. Oktober 2023 Israel riet, nicht Gleiches mit Gleichem zu vergelten.

    Der Rest ist bekannt. Blinkens instinktiver Rat wurde aus politischem Kalkül in den Wind geschlagen. Die Folge waren eine westliche Akzeptanz für Nichtakzeptables, das Schreddern von Kriegs- und Menschenrechten und ein Anziehen der Daumenschrauben gegen Protest. Nicht weltweit. Nur im sogenannten „Westen“, der so internationale Glaubwürdigkeit und Einfluss verspielte. Man muss nur zuhören, was Ärzte, die im Gaza-Streifen freiwillig im Einsatz waren, über das Geschehen dort erzählen. Sofern ihnen eine mediale Plattform gegeben wird.

    Bei Tucker Carlson, auf X, war ein britischer Krebsarzt aus Oxford, Dr. Nick Maynard, zu Gast, ein Augenzeuge, und, wie dem Gespräch zu entnehmen war, einer, der Zeugnis vor dem Internationalen Strafgerichtshof ablegte. Ist es vorstellbar, dass eine der größeren „Talkshows“ in Deutschland einen solchen Menschen einlädt? Dann wäre umgehend Schluss mit der erzeugten Wohlfühlstimmung, dass es leider immer einem zufällt, die „Drecksarbeit“ zu machen, die halt gemacht werden muss. Dann würde das blanke Entsetzen durch deutsche Wohnzimmer wabern, wie zutiefst kriminell und sadistisch es wird, wenn eine Gruppe die andere als Feind oder gar als „Untermenschen“ wahrnimmt. Maynard weiß, was er sagt. Er hat die Opfer gesehen, versuchte Leben zu retten. Er sprach auch davon, wie gezielt auf Kinder in Gaza geschossen wird: Mal haben alle Kinder Schussverletzungen im Kopf, mal in der Brust, mal im Bauch und kleine Jungs auch in den Geschlechtsorganen. Und so weiter und so fort…

    Selbstgewählte Ahnungslosigkeit

    So aber bleiben viel zu viele auch bei uns in schönster selbstgewählter Ahnungslosigkeit. So können sie sich guten Gewissens darauf berufen, dass sie nichts wussten und gleichzeitig der Überzeugung nachhängen, dass es sich bei alledem ganz gewiss nur um Antisemitismus in seiner perfidesten Ausformung handeln kann, also um eine zutiefst verdammungswürdige Attitüde, die sie – weil sie angeblich alle Lektionen aus der deutschen Vergangenheit lernten – selbstverständlich niemals unterstützen werden.

    Diese Argumentation ist nicht an den Haaren herbeigezogen. So reagierten Zuhörer des Deutschlandfunk (Kultur), als sie mit einem Kommentar von Michael Andrick zu den EU-Sanktionen gegen Journalisten (Dogru) konfrontiert wurden. Andrick machte ausgewählte Reaktionen öffentlich. Die DLF-Zuhörer kannten den Fall nicht und kritisierten den Sender für mangelnde „Einordnung“ des scharfen Kommentars. Sie vermuteten Russenpropaganda.

    Das, was Andrick kritisierte, passte schlicht nicht in ihr (uninformiertes) Weltbild. Der Deutschlandfunk tat – soweit ich das übersehe – nichts, um in weiteren Sendungen die Zuhörer über die EU-Sanktionen gegen Andersdenkende aufzuklären, die damit verbundende Missachtung des deutschen Grundgesetzes und aller Prinzipien von Rechtsstaatlichkeit auch nur zu erwähnen oder gar auf den Aufruf zur Aufhebung dieser Sanktionen hinzuweisen. Anm.: Auch ich habe erstunterzeichnet.

    Dieser Aufruf hat inzwischen etwas mehr als 8.000 Unterzeichner. Dabei müssten die allermeisten Deutschen längst Kopf stehen, wenn unsere Verfassung im Namen eines hybriden Krieges, den Russland angeblich über uns bringt, mit Hilfe von angeblichen Helfershelfern, von denen die Mehrheit noch nie was hörte, auf dem EU-Umweg zu Makulatur wird. Das nur als Paranoia abzutun, würde dem Problem leider nicht gerecht. Der Wahnsinn hat Methode.

    Und doch, es ist nicht das Gesamtbild. Eine Glanznummer in Sachen Russlandpropaganda lieferte kürzlich der US-Senator und ehemalige Astronaut Mark Kelly auf dem diesjährigen Baltic Sea Security Forum, das in der Ukraine stattfand. Es ging um russische militärische Inkompetenz: Kelly tat nicht überrascht und erzählte einem willigen Publikum, was ihn die langjährige Kooperation mit russischen Kosmonauten gelehrt hätte: Für die habe der Erfolg einer Mission nie an erster Stelle gestanden. Nicht so wie für Amerikaner, Briten, Ukrainer. Der sei erst an vierter Stelle gewesen. Zuvor rangierten: Nur so zu tun, Verantwortung abzuwälzen und zu stehlen. Ohne Stehlen sei ein Arbeitstag kein guter Tag. (Ab 3:16:30). So beschrieb Kelly Menschen, mit denen er angeblich befreundet war.

    Kelly hätte es besser wissen können: In der Geschichte der US-Raumfahrt verlor die NASA 14 Astronauten durch Unglücke, davon 7 seit 1990. Die Sowjetunion verlor 4 Kosmonauten, Russland nicht einen. Woran sonst ist der Erfolg einer Mission messbar?

    Energieerhaltungssatz

    Aber so ist das nun mal, wenn der Blick getrübt ist und der Glaube an den Sieg die Vernunft außer Kraft gesetzt hat. Dann glaubt man auch die jüngste ukrainische Mär von den uralten Bauteilen, aus denen die Oreschnik zusammengebastelt worden sei, oder alle sonstigen Ammenmärchen, wonach Drohnen die neuen Wunderwaffen seien. Wenn etwas mit ca 12.000 km pro Stunde (Mach 10) einschlägt, bleibt nicht viel übrig, weder vom Ziel noch von der Waffe, auch kein Elektronikbausatz. Das wissen auch die, die vielleicht nie in Physik oder Chemie glänzten, aber schon einmal etwas vom Energieerhaltungssatz hörten. Energie verschwindet nicht, sie wandelt sich um.

    Was die Konstrukteure einer Oreschnik schafften, ist eine wissenschaftliche Glanzleistung, aber gleichzeitig eine Perversion menschlicher Intelligenz. Man stelle sich vor, die wissenschaftlichen Einsichten, die hinter dieser Waffe stecken, würden für die ganze Menschheit nutzbar gemacht – für Konstruktives. Der Westen hat diese Fähigkeiten, die Russland entwickelte, (noch) nicht. Es wäre sehr viel vernünftiger, sie friedlich zu teilen, statt militärischen Überlegenheitsträumen nachzuhängen.

    Neue Daten zu Bevölkerungswille und verfolgter Politik

    Aber es gibt auch recht ermutigende Einsichten, diesmal in Gestalt neuer Daten zur öffentlichen Meinung zum Ukraine-Krieg. Befragt wurden Menschen aus den USA, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Polen und der Ukraine sowie in Russland. Sie wurden ebenfalls auf der Black Sea Security Conference vorgestellt. Im Ergebnis kann man mit großer Zuversicht sagen, dass der Friedenswille stark ist, überall, und dass Bevölkerungswille und verfolgte Politik nicht notwendigerweise zwei Seiten derselben Medaille sind.

    In Deutschland bevorzugt eine Mehrheit ein verhandeltes Kriegsende. So denken die meisten der Befragten, einschließlich in Russland. Eine Mehrheit der Deutschen unterstützt eine Nato-Mitgliedschaft der Ukraine eher nicht. So sehen das auch die Polen. Die Ukrainer tendieren ebenfalls dazu, die Nato-Option im Gegenzug für Frieden aufzugeben. Die Frage einer Anerkennung von Territorialverlusten ist in der Ukraine dagegen ein sehr neuralgischer Punkt. In Deutschland gibt es keine Mehrheit für die Entsendung von Bundeswehrsoldaten in die Ukraine, weder jetzt noch nach einem verhandelten Kriegsende als Teil einer „Friedenstruppe“. Dieser Skeptizismus wird von den Polen geteilt. In der Ukraine wiederum traut man westlichen Sicherheitsversprechen nicht. In Russland wächst der Unmut über den Krieg und seine Folgen, was zu gewissen Sympathieverlusten für den russischen Präsidenten führt. Stabil ist, dass in Russland etwa 75 Prozent glauben, alle Entscheidungen würden im Interesse des Landes getroffen. Grundsätzlich sind die russischen Befragten offen für eine spätere Kooperation mit dem Westen, aber eine Mehrheit glaubt, dass Land sollte sich besser Asien zuwenden. China ist äußerst beliebt. Die Umfragewerte für westliches Führungspersonal in Russland sind katastrophal. Sie werden nur noch unterboten in der Bewertung des ukrainischen Anführers Selenskyj. Umgekehrt tendiert eine klare Mehrheit in Deutschland dazu, Russland für einen ernstzunehmenden Gegner/Feind zu halten. (In der russischen Umfrage fehlt die Frage nach einer Gefahr aus den Westen).

    Gleichzeitig glauben fast überall die Befragten, in der Ukraine gebe es ein militärisches Patt. Dass die Ukraine siegen könnte, glauben allenfalls kleine Minderheiten. In Russland wiederum gibt es – trotz einer vorherrschenden Tendenz zu einem verhandelten Frieden – einen starken Ruf danach, im Krieg militärisch härter gegen die Ukraine vorzugehen (70 Prozent).

    Mitschuldig und ein bisschen klüger

    Interessant ist, dass in Russland die Verantwortung für den Krieg differenzierter gesehen wird: Eine klare Mehrheit rechnet dem Westen und der Ukraine Schuld zu, aber auch Russland wird mit knapper Mehrheit ebenfalls als mitschuldig angesehen. Da eine Mehrheit der russischen Befragten angab, sich vorrangig aus russischen Medien zu informieren, ist das ein sehr nachdenkenswertes Ergebnis. Womöglich funktioniert aktuell die propagandistische Weichspülung fast nirgendwo auf der Welt immer nur so wie gedacht.

    Oder die Russen sind mehrheitlich einfach ein bisschen klüger und wissen: In der Politik wie in deren Entartung – Krieg – gehören immer mehr als nur einer zum Tanz.

    Alternativ, die ganz banale Weisheit: Wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es heraus. Oder biblisch: Wer den Wind sät, wird den Sturm ernten.

    Leider ist all das den so medienpräsenten Verweigerern der Realität völlig fremd. So bringen sie uns alle in größte Gefahr.

    Dieser Beitrag ist eine Übernahme aus dem Blog der Autorin, mit ihrer freundlichen Genehmigung. Zwischenüberschriften wurden nachträglich eingefügt.

    Über Petra Erler / Gastautorin:

    Petra Erler: "Ostdeutsche, nationale, europäische und internationale Politikerfahrungen, publizistisch tätig, mehrsprachig, faktenorientiert, unvoreingenommen." Ihren Blog "Nachrichten einer Leuchtturmwärterin" finden sie bei Substack. Ihre Beiträge im Extradienst sind Übernahmen mit ihrer freundlichen Genehmigung.

  9. Donald Trump hat groß geprahlt. Er wollte den Krieg in der Ukraine in 24 Stunden beenden. Heute sehen wir die Wahrheit. Statt Frieden zu schaffen, legt er neue Feuer. Mit seinem Krieg gegen den Iran riskiert er einen Weltenbrand. Die Straße von Hormus, Israel, Libanon, Nato – überall wächst die Gefahr einer großen Eskalation. Wer so handelt, beendet keinen Krieg. Er zündet die Welt an.

    #Trump #IranKrieg #UkraineKrieg #Weltenbrand #NATO #Geopolitik #Weltpolitik #Krieg #Politik #EinfacheSprache

  10. Donald Trump hat groß geprahlt. Er wollte den Krieg in der Ukraine in 24 Stunden beenden. Heute sehen wir die Wahrheit. Statt Frieden zu schaffen, legt er neue Feuer. Mit seinem Krieg gegen den Iran riskiert er einen Weltenbrand. Die Straße von Hormus, Israel, Libanon, Nato – überall wächst die Gefahr einer großen Eskalation. Wer so handelt, beendet keinen Krieg. Er zündet die Welt an.

    #Trump #IranKrieg #UkraineKrieg #Weltenbrand #NATO #Geopolitik #Weltpolitik #Krieg #Politik #EinfacheSprache

  11. Donald Trump hat groß geprahlt. Er wollte den Krieg in der Ukraine in 24 Stunden beenden. Heute sehen wir die Wahrheit. Statt Frieden zu schaffen, legt er neue Feuer. Mit seinem Krieg gegen den Iran riskiert er einen Weltenbrand. Die Straße von Hormus, Israel, Libanon, Nato – überall wächst die Gefahr einer großen Eskalation. Wer so handelt, beendet keinen Krieg. Er zündet die Welt an.

    #Trump #IranKrieg #UkraineKrieg #Weltenbrand #NATO #Geopolitik #Weltpolitik #Krieg #Politik #EinfacheSprache

  12. Donald Trump hat groß geprahlt. Er wollte den Krieg in der Ukraine in 24 Stunden beenden. Heute sehen wir die Wahrheit. Statt Frieden zu schaffen, legt er neue Feuer. Mit seinem Krieg gegen den Iran riskiert er einen Weltenbrand. Die Straße von Hormus, Israel, Libanon, Nato – überall wächst die Gefahr einer großen Eskalation. Wer so handelt, beendet keinen Krieg. Er zündet die Welt an.

    #Trump #IranKrieg #UkraineKrieg #Weltenbrand #NATO #Geopolitik #Weltpolitik #Krieg #Politik #EinfacheSprache

  13. #GeoPol #Ukrainekrieg

    👉️️️️* Russlands Krieg gegen Europa begann spätestens 2014/2015*👈️️️️

    (7/7)

    ...Brigadegeneral #GeraldKarner heute ausdrückt:

    ...„👉 Deshalb ist der Verlauf dieses #Krieges so entscheidend“, sagte #Karner weiter. „Wenn #Russland ‚trocken aus dem Wasser kommt‘, wird es eine direkte Bedrohung für die Sicherheit ganz #Europas darstellen.“👈 "
    //

    Im empfehle den ganzen Artikel, der Brigadegeneral a.D. liegt absolut richtig in seiner strategischen Analyse:

    europesays.com/de/525364/

  14. #GeoPol #Ukrainekrieg
    👉️️️️* Russlands Krieg gegen Europa begann spätestens 2014/2015*👈️️️️
    (6/7)

    Als ich nach der 2. Schlacht von Kiew vom 24.02.-02.04.2022 Präsident #Selenskyj & die erfolgreichen #ukrainischen Soldaten mit #Leonidas & seinen 300 #spartanischen Kriegern & ihrer heorischen Verteidigung #Griechenlands und damit #Europas vor den #persischen Invasoren verglich, war ich, zugegeben, bewußt etwas dramatisch.

    Im Kern hat sich jedoch an meiner Aussage nichts geändert, oder wie es...

  15. #GeoPol #Ukrainekrieg
    👉️️️️* Russlands Krieg gegen Europa begann spätestens 2014/2015*👈️️️️
    (6/7)

    Als ich nach der 2. Schlacht von Kiew vom 24.02.-02.04.2022 Präsident #Selenskyj & die erfolgreichen #ukrainischen Soldaten mit #Leonidas & seinen 300 #spartanischen Kriegern & ihrer heorischen Verteidigung #Griechenlands und damit #Europas vor den #persischen Invasoren verglich, war ich, zugegeben, bewußt etwas dramatisch.

    Im Kern hat sich jedoch an meiner Aussage nichts geändert, oder wie es...

  16. #GeoPol #Ukrainekrieg
    👉️️️️* Russlands Krieg gegen Europa begann spätestens 2014/2015*👈️️️️
    (6/7)

    Als ich nach der 2. Schlacht von Kiew vom 24.02.-02.04.2022 Präsident #Selenskyj & die erfolgreichen #ukrainischen Soldaten mit #Leonidas & seinen 300 #spartanischen Kriegern & ihrer heorischen Verteidigung #Griechenlands und damit #Europas vor den #persischen Invasoren verglich, war ich, zugegeben, bewußt etwas dramatisch.

    Im Kern hat sich jedoch an meiner Aussage nichts geändert, oder wie es...

  17. #GeoPol #Ukrainekrieg
    👉️️️️* Russlands Krieg gegen Europa begann spätestens 2014/2015*👈️️️️
    (6/7)

    Als ich nach der 2. Schlacht von Kiew vom 24.02.-02.04.2022 Präsident #Selenskyj & die erfolgreichen #ukrainischen Soldaten mit #Leonidas & seinen 300 #spartanischen Kriegern & ihrer heorischen Verteidigung #Griechenlands und damit #Europas vor den #persischen Invasoren verglich, war ich, zugegeben, bewußt etwas dramatisch.

    Im Kern hat sich jedoch an meiner Aussage nichts geändert, oder wie es...

  18. #GeoPol #Ukrainekrieg
    👉️️️️* Russlands Krieg gegen Europa begann spätestens 2014/2015*👈️️️️
    (6/7)

    Als ich nach der 2. Schlacht von Kiew vom 24.02.-02.04.2022 Präsident #Selenskyj & die erfolgreichen #ukrainischen Soldaten mit #Leonidas & seinen 300 #spartanischen Kriegern & ihrer heorischen Verteidigung #Griechenlands und damit #Europas vor den #persischen Invasoren verglich, war ich, zugegeben, bewußt etwas dramatisch.

    Im Kern hat sich jedoch an meiner Aussage nichts geändert, oder wie es...

  19. #GeoPol #Ukrainekrieg

    👉️* Russlands Krieg gegen Europa begann spätestens 2014/2015*👈️

    (3/n)

    ...dem Wasser kommt‘, wird es eine direkte Bedrohung für die Sicherheit ganz #Europas darstellen...“👈

    „Wir sind schon seit geraumer Zeit mit der Form des #hybriden Krieges konfrontiert“, sagt #Karner. „Wenn wir Wahleinmischung, destabilisierende Aktionen und #Desinformationskampagnen berücksichtigen, dann...

    @de

  20. #GeoPol #Ukrainekrieg

    👉* Russlands Krieg gegen Europa begann spätestens 2014/2015*👈

    (2/n)

    ...einem „günstigen Ergebnis“ versteht er etwa die Aufhebung der #Sanktionen und die Wiederherstellung der Staatseinnahmen.
    Von neuen Angriffen könnten seiner Ansicht nach die #baltischen Staaten #Estland, #Lettland und #Litauen oder auch #Polen betroffen sein.

    👉 „Deshalb ist der Verlauf dieses #Krieges so entscheidend“, sagte #Karner weiter. „Wenn #Russland ‚trocken aus...

    @de

  21. #GeoPol #Ukrainekrieg

    GENAU DAS:

    👉* Russlands Krieg gegen Europa begann spätestens 2014/2015*👈

    (1/n)

    Ex-Brigadegeneral des österreichischen Bundesheeres, #GeraldKarner, hat völlig recht in seiner Analyse:

    "Wenn #Moskau den #Krieg mit einem für den #Kreml „günstigen Ergebnis“ beendet, „wird die #RussischeFöderation in der Lage sein, ihre Streitkräfte wiederherzustellen“, sagte #Karner. Unter...

    europesays.com/de/525364/

    @de

  22. Küppersbusch TV (Kompakt) – 6/2025

    Kein Mensch braucht das. Der Zusammenschnitt des schrecklichsten Junis in unserer jüngsten Erinnerung. Aber da diese Erinnerung bei den Menschen unterschiedlich weit reicht, gibt Küppersbusch uns den ganzen Monat sicherheitshalber trotzdem nochmal auf Auge und Ohren. Sehen/hören müssen Sie das ja doch.

  23. Kriege sind ja auch nur Missverständnisse

    Donald Trump rückt sprachlich näher an Russland: Sein UN-Resolutionsentwurf zum Ukrainekrieg vermeidet es, Russland als Aggressor zu benennen, und spricht stattdessen vage von einem „Konflikt“. Während Moskau applaudiert, ist die Empörung in Europa groß. Trumps Strategie? Die Schuld verwischen, Kyiw schwächen – und einen brutalen Angriffskrieg zur Verhandlungssache umdeuten.

    Es gibt keinen Aggressor, nur „Konfliktparteien“. So sieht es jedenfalls die Trump-Regierung, die sich weigert, Russland als Angreifer zu benennen. Schließlich, so könnte man weiterdenken, war der Zweite Weltkrieg auch nur ein „deutsch-polnischer Grenzkonflikt“, der bedauerlicherweise eskalierte.

    Vielleicht bringt die US-Regierung bald eine Resolution ein, die feststellt, dass Hitler damals auch nur Frieden wollte – nur eben auf seine Weise.

    #DonaldTrump #Essay #geopolitischeStrategie #hitler #Krieg #Russland #RusslandAggressor #Trump #TrumpUkrainePolitik #Ukraine #Ukrainekrieg #UNResolutionUkraine #UNO #USARusslandAnnäherung

  24. Die Lieder, die nicht verstummen

    In einem kleinen Dorf in der Ostukraine, umgeben von weiten Feldern und dichten Wäldern, lebte ein 12-jähriges Mädchen namens Anya. Anya liebte es zu singen. Ihre Stimme war so klar wie ein Sommermorgen, und sie träumte davon, eines Tages in einem großen Opernhaus zu stehen und für Tausende zu singen.

    Die Felder um das Dorf herum waren ihre Bühne. Die Vögel schwiegen, wenn sie sang, und sogar der Wind schien zu lauschen. „Eines Tages werde ich die Welt sehen“, sagte sie oft zu ihrer Großmutter, die mit ihr lebte.

    Doch eines Nachts änderte sich alles. Das ferne Donnern, das Anya in den letzten Wochen gehört hatte, war näher gekommen. Ihre Großmutter hatte sie gewarnt: „Wir müssen vorbereitet sein.“ Doch wie bereitet man sich auf Krieg vor?

    Als die ersten Bomben fielen, bebte der Boden wie bei einem Gewitter. Häuser stürzten ein, Straßen wurden zu Trümmerhaufen, und die Menschen im Dorf versteckten sich in Kellern und Bunkern. Anya und ihre Großmutter hatten keine Zeit, etwas mitzunehmen. Nur eine kleine Puppe, die Anya selbst genäht hatte, hielt sie fest in ihren Händen.

    Die Tage im Keller waren dunkel und kalt. Das Singen, das ihr einst so viel Freude bereitete, war verstummt. Die Angst erstickte jede Melodie in ihrer Kehle.

    Eines Tages erreichte ein humanitärer Konvoi das Dorf. Die Helfer verteilten Lebensmittel und versuchten, die Verletzten zu versorgen. Unter ihnen war eine junge Freiwillige namens Kateryna, die Anya bemerkte, wie sie schweigend in einer Ecke saß.

    „Warum singst du nicht mehr?“ fragte Kateryna, als sie hörte, dass Anya eine talentierte Sängerin war.

    Anya sah sie mit großen Augen an. „Wie kann ich singen, wenn draußen alles zerstört wird?“

    Kateryna legte eine Hand auf ihre Schulter. „Gerade jetzt ist es wichtig zu singen. Deine Stimme kann Hoffnung bringen, wo es keine gibt.“

    Am nächsten Tag, als der Himmel über dem Dorf grau und still war, entschied sich Anya, es zu versuchen. Mit zitternder Stimme begann sie ein altes ukrainisches Volkslied zu singen. Erst leise, dann lauter.

    Die Menschen im Keller lauschten. Manche begannen zu weinen. Und für einen Moment schien es, als ob der Krieg draußen nicht existierte.

    Doch die Realität blieb unerbittlich. Anya und ihre Großmutter mussten fliehen, wie so viele andere. Sie ließen ihr Zuhause zurück, ihre Erinnerungen, und alles, was sie liebten.

    Doch Anyas Stimme verstummte nie wieder. Auf ihrer Flucht sang sie in Flüchtlingslagern, in Kirchen und auf Straßen. Ihre Lieder erzählten von Verlust, von Schmerz, aber auch von Hoffnung und dem Traum von Frieden.

    Eines Tages, weit weg von ihrem Heimatdorf, trat sie auf einer kleinen Bühne auf, um Spenden für die Opfer des Krieges zu sammeln. Unter den Zuhörern war ein berühmter Opernregisseur, der von ihrer Stimme und ihrer Geschichte tief bewegt war.

    „Du hast die Kraft, Menschen zu berühren und zu verändern“, sagte er zu ihr. „Deine Stimme ist mehr als Musik – sie ist ein Ruf nach Gerechtigkeit.“

    Anya verstand, dass ihr Gesang eine Waffe war, stärker als jede Bombe. Sie sang nicht nur für sich selbst, sondern für all jene, deren Stimmen durch den Krieg zum Schweigen gebracht worden waren.

    Und so wurde aus einem kleinen Mädchen aus einem zerstörten Dorf eine Stimme, die über Grenzen hinweg Hoffnung brachte und die Welt daran erinnerte, dass der Kampf für Frieden niemals enden darf.

    https://youtu.be/ZztmQsSAqfo?si=v5eDRyox0drPAo5L

    https://youtu.be/LIUoFuSuvTM?si=FuOTpDNOHSkwYkxR

    https://youtu.be/GBcJcdNqhhw?si=NKJ8ytiG0vSjguQj

    #Essay #HoffnungImKrieg #humanitäreTragödie #Krieg #KriegUndGerechtigkeit #Lieder #Musik #RussischeAggression #Russland #sunshineCasa #Ukraine #UkraineKrieg #ukrainischesMädchenGeschichte #WiderstandImKrieg

  25. CW: Allgemeine Welt-Gesamtsituation

    *JETZT NEU:

    Meine TOP 3 - Globaler Krisen / Katastrophen

    - 1. #Klimakatastrophe 🌍 🔥

    - 2. #Demokratiekrise #USA

    - 3. #UkraineKrieg ☠️

    Was sind Eure TOP 3 - Lieblings - Krisen?

    "Schreibt's mir in die Kommentare" und lasst ein #boost und/oder ein #sternchen da. :mastozany:

    (*leichter Anflug von #Fatalismus / #Sarkasmus, /#zynismus, sry) :mastoface_with_rolling_eyes:

    #transitionen #krisen #transformation #resilenz