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#wirtschaftskrise — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #wirtschaftskrise, aggregated by home.social.

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  1. Um das Erstarken rechter Parteien zu bekämpfen brauche Deutschland "#antifaschistische #Wirtschaftspolitik", sagt Ökonomin #IsabellaWeber

    "Es kann doch nicht sein, dass die einzige Position ist: Wir können nichts tun, wir müssen uns den Märkten unterordnen, Ende der Geschichte."

    "Sie können so eine #Politik als #links abstempeln. Ich würde sagen, sie ist #gesunderMenschenverstand."

    #ElifEralp #ZohranMamdani #antifa #Uebergewinne #wirtschaftskrise #staatskrise #AfD

    n-tv.de/politik/Top-Oekonomin-

  2. #EU #EmpCo Markteingriff, der (wiedermal!) Konzerne bevorzugt?

    @shiftphones "#Greenwashing ist ein echtes Problem. Aber es sind in der Regel nicht die kleinen, spezialisierten Unternehmen, die mit grünen Blättern auf der Verpackung oder mit gekauften Klimaneutralitäts-Zertifikaten werben. Große Konzerne haben dafür eigene Rechtsabteilungen, externe Kanzleien und ganze Teams, die Texte prüfen und anpassen können."
    shift.eco/empco-richtlinie-ges

    #Kapitalismus #Nachhaltigkeit #Krise #Wirtschaftskrise

  3. Autoindustrie in Europa: Autoländer drängen auf schnelle Hilfe aus Berlin und Brüssel

    Es ist eine Zahl, die die Wirtschaftskrise gut spiegelt: 52.000 Jobs sind im vergangenen Jahr in der deutschen…
    #EuropeSays #EU #Europa #Audi #Autoindustrie #AutoindustrieinEuropa #BMW #Mercedes-Benz #Mobilität #Volkswagen #Wirtschaftskrise
    europesays.com/europa/100996/

  4. Neu in unserem Online-Magazin "Direkte Aktion":

    Aktuell findet ihr in der "DA" einen Artikel zum 100. Geburtstag des anarchosyndikalistischen Baudenkmals Bakuninhütte und einen ausführlichen Gastbeitrag vom Wirtschaftsanalytiker Tomasz Konicz zur kapitalistischen Systemkrise.

    direkteaktion.org/

    #Bakunin #Bakuninhütte #Meiningen #Wertkritik #Polykrise #KI #Blase #Wirtschaftskrise #Klimakatastrophe #Kollaps #Konicz #Wirtschaftsanalyse

  5. „Made in Europe“: Klingt charmant, reicht aber nicht

    Die Solarindustrie ist abgewandert nach China. Die Windkraftindustrie könnte bald folgen. Und die Batterieindustrie ist von Anfang an…
    #EuropeSays #EU #Europa #China #Energiepolitik #EU-Kommission #Europäisch #Europäische #EuropäischeUnion #MadeinEurope #Wirtschaft #Wirtschaftskrise #Wirtschaftspolitik
    europesays.com/europa/92440/

  6. Evergrande-Gründer Xu Jiayin zu lebenslanger Haft verurteilt

    Chinas Justiz verurteilt Evergrande-Gründer Xu Jiayin zu lebenslanger Haft – wegen Betrugs, Veruntreuung und Bestechung. Dazu Milliardenstrafen für den Konzern.

    telepolis.de/article/Evergrand

    #Wirtschaftskrise #news

  7. Wie Menschen in Iran unter den wirtschaftlichen Kriegsfolgen leiden

    Die USA erlassen neue Sanktionen gegen Iran und drohen auch Handelspartnern des Landes mit wirtschaftlichen Konsequenzen. Während sich das Regime unbeeindruckt zeigt, wird der Alltag für die iranische Bevölkerung noch härter. Von Katharina Willinger.

    ➡️ tagesschau.de/wirtschaft/weltw

    #Iran #Sanktionen #Wirtschaftskrise

  8. Wirtschaftskompetenz …

    @[email protected] ?

    Zuviel #Geduld bei existenziellen Krisen mit sehr deutlichen Warnsignalen ⚠️ kann töten?

    #KlimaKrise
    #WirtschaftsKrise
    #MigrationsKrise
    #SpaltungsKrise (Arm|Reich)
    #EnergieKrise
    #AutomobilKrise …

    Er kann es nicht!

    #AFDVerbot jetzt anschließend #Neuwahlen!

  9. Wirtschaftskompetenz …

    @[email protected] ?

    Zuviel #Geduld bei existenziellen Krisen mit sehr deutlichen Warnsignalen ⚠️ kann töten?

    #KlimaKrise
    #WirtschaftsKrise
    #MigrationsKrise
    #SpaltungsKrise (Arm|Reich)
    #EnergieKrise
    #AutomobilKrise …

    Er kann es nicht!

    #AFDVerbot jetzt anschließend #Neuwahlen!

  10. Trotz Automobil-Krise: BMW investiert Millionen in Standort Leipzig

    Investition in E-Mobilität Stand: 17.08.2026 10:00 Uhr Die deutsche Automobil-Industrie steckt in der Krise. Zehntausende Stellen könnten in…
    #Leipzig #Deutschland #Deutsch #DE #Schlagzeilen #Headlines #Nachrichten #News #Europe #Europa #EU #Auto #BMW #Germany #leipzig #Produktion #Sachsen #Wirtschaftskrise
    europesays.com/de/1242147/

  11. REMS-Chef Föll-Laubengeiger: „Möchte in Deutschland leben und produzieren“ – Nachrichten aus Waiblingen

    Waiblingen. Wenn Geschäftsführer Dr. Christoph Föll-Laubengeiger die Arb…
    #Stuttgart #Deutschland #Deutsch #DE #Schlagzeilen #Headlines #Nachrichten #News #Europe #Europa #EU #Baden-Württemberg #ChristophFöll-Laubengeiger #Germany #jobswaiblingen #Remsgmbh #Rems-werk #UN_Berühremich #unternehmenwaiblingen #Waiblingen #Waiblingen-Hegnach #Wirtschaftskrise
    europesays.com/de/1231859/

  12. "Wir haben dieses Muster im neoliberalen Kapitalismus schon oft gesehen:
    Zerschlagung und Schwächung der öffentlichen Dienste, in diesem Fall der öffentlichen Universitäten, deren Unterfinanzierung und gleichzeitig die Förderung privater Universitäten. Das ist das Rezept."

    "... »Krise« das perfekte Alibi für die Durchsetzung harter, neoliberaler Maßnahmen ..."

    erinnert an
    #TheoWaigel #Treuhand #schwarzeKassen #CDU #neoliberal #Politik #Kapitalismus #Wirtschaftskrise #Selbstmord #Tote

    ... »Survivors«, also diejenigen, die die Wirtschaftskrise der frühen 2010er Jahre überlebt haben.
    Und das meine ich wörtlich: Wenn man sich die Studien zu den Auswirkungen der Krise ansieht, gab es in diesem Zusammenhang sehr viele Todesfälle.

    Weil so viele Menschen starben, haben wir soziale Solidaritätskliniken eingerichtet. Viele hatten keinen Zugang zu den öffentlichen Krankenhäusern, weil sie für den Besuch der #Kliniken bezahlen mussten. Wer #Schulden beim #Finanzamt hatte, konnte sich keiner Operation unterziehen, Krebspatienten konnten keine Chemotherapie erhalten.

    Diese Toten hat niemand gezählt.

    Laut einer Studie aus den Jahren 2012/13 stiegen die Selbstmordzahlen um 40 Prozent insbesondere bei Männern, die traditionell die Rolle des Ernährers innehatten und diese nun verloren.

    Wir waren außerdem gezwungen, Suppenküchen auf den Plätzen zu organisieren, weil die Menschen hungerten.

    Das hatte es seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr gegeben. Und auch wir selbst haben in diesen #Suppenküchen gegessen."

    Sparpolitik an griechischen Hochschulen – Mit Mühe über die Runden kommen | nd-aktuell.de

    nd-aktuell.de/artikel/1201469.

    > Austerität als Normalzustand: Dimitra-Dora Teloni, Professorin für Soziale Arbeit, über die Lage an griechischen Hochschulen seit den 2010er Jahren

    ".. zeige das Beispiel Griechenland, dass endlose Austeritätspolitik zu endloser Depression führe.[42]

    "...nötige höhere Staatsausgaben sollten nach Sachs u. a. über eine stärkere Belastung von Reichen, nicht über Staatsdefizite, erfolgen.[29] " de.wikipedia.org/wiki/Austerit

    Fazit also:
    #taxtherich #Griechenland
    Sehe Bezug zum zerschlagen von: #GriechischerBürgerkrieg #OperationFackel #Grammos

  13. Gruselig, die Initiative für die Soforthilfe gegen die #hitzewelle muss ich wohl verpasst haben. Gegen eine #wirtschaftskrise will die #BroKo wohl auch nichts veranlassen. Hauptsache das Personal stimmt, ach nee ... klappt auch nicht. #erneuerbare #klimakrise #parteiendemokratie

    taz.de/Erneuerbare-Energien-Ge

  14. Kein Ideenmanagement: Wie Manager "Made in Germany" gefährden

    Deutsche Manager setzen auf Kostensenkung statt Innovation. Doch Experten warnen: Fehlende Technologiekompetenz bedroht den Standort. Wer hat bessere Ideen?

    telepolis.de/article/Kein-Idee

    #Arbeitswelt #Innovation #VW #Wirtschaftskrise #news

  15. @stern Die nächste Wirtschaftskrise kommt bestimmt. Und dann wird das viele Geld weg sein, dass unsere Regierung sich leiht, um es den Spekulanten hinterher zu werfen.

    Das ist so sicher, wie, dass noch unsere Kinder und Kindeskinder dieses Geld zurück zahlen werden.

    #wirtschaftskrise #wirtschaftskompetenz #cdu #neoliberalismus

  16. Beben bei Volkswagen: Warum der Sparkurs ganze Regionen bedroht

    Die IG Metall mobilisiert gegen den Stellenabbau bei Volkswagen. In Wolfsburg und Neckarsulm formiert sich massiver Widerstand. Ein Überblick.

    telepolis.de/article/Beben-bei

    #Auto #Wirtschaftskrise #Porsche #VW #Wirtschaft #news

  17. Porsche: Weitere 4000 Stellen stehen zur Disposition

    Wegen der Absatzkrise fallen bei Porsche bereits Stellen weg. Die Zahl könnte einem Bericht zufolge nochmals deutlich höher ausfallen.

    heise.de/news/Porsche-Weitere-

    #Porsche #Wirtschaft #Wirtschaftskrise #news

  18. Autokrise: VW, Mercedes und BMW kürzen Jobs, Löhne und Kapazitäten

    Mercedes fordert unbezahlte Mehrarbeit, VW droht mit 100.000 Stellenstreichungen, BMW senkt die Margenprognose. Die deutsche Autobranche kürzt drastisch.

    telepolis.de/article/Autokrise

    #Auto #BMW #VW #Wirtschaft #Wirtschaftskrise #Zulieferer #news

  19. Bosch-Chef Stefan Hartung geht vorzeitig

    Konjunkturflaute, Stellenabbau, rote Zahlen: Bei Bosch drückt es an allen Ecken. Mitten in der Krise verlässt Chef Stefan Hartung überraschend den Konzern.

    heise.de/news/Bosch-Chef-Stefa

    #Geschäftszahlen #Wirtschaft #Wirtschaftskrise #Zulieferer #news

  20. Athen 2010. Eine noch unbedarfte Miss Jones macht eines ihrer wichtigen Praktika. Sie ist noch ganz frisch im Archäologiestudium und stolz, in #Athen Berufserfahrung sammeln zu dürfen. Und dann passiert es:

    Gekommen, um #Geschichte zu studieren – geschah Geschichte plötzlich in Athen. Die #Wirtschaftskrise, welche die EU bis heute beschäftigt, brach aus:

    miss-jones.de/2020/05/05/augen

  21. Führungsanspruch vergeigt? Berlins Lack bröckelt – Deutschland verliert an Strahlkraft (Analyse)

    Europa Deutschland Wirtschaft: Deutschland galt jahrzehn­telang als wirtschaft­licher Stabi­li­täts­anker Europas. Doch schwache Konjunktur, politische Unsicherheit und Streit über Energie- und Wirtschafts­po­litik nähren Zweifel an Berlins Führungs­fä­higkeit. Europas Partner beobachten die Bundes­re­gierung zunehmend nervös … – Meine Analyse.

    Europa im Blickpunkt
    Wiegand wills wissen

    Von Wolf Achim Wiegand (Bilder: KI)

    Dieser Text ist in ähnlicher Form bei FORUM – Das Wochen­ma­gazin erschienen

    Europa Deutschland Wirtschaft

    Hamburg/London (waw) – Nun schleift er auf dem Grund umher, der langjährige wirtschaft­liche Stabi­li­täts­anker Europas. Deutschland als Export­motor, indus­trielle Super­macht und politische Schwer­kraft der Europäi­schen Union – das war einmal. Inzwi­schen blickt der Kontinent mit einer Mischung aus Sorge, Erwartung und Skepsis nach Berlin.

    Aus der deutschen Haupt­stadt kämen kaum noch Impulse, heißt es. Die Klage ist nicht neu. Beobachter wie Judy Dempsey von der US-Denkfabrik Carnegie stellten schon zu Amtszeiten von Olaf Scholz (SPD) fest, in Berlin regiere „eine Führung, die nicht bereit ist, ihre wirtschaft­liche Stärke mit politi­schem Einfluss zu verbinden“. Deutschland sei “ ein zurück­hal­tender, wenn nicht gar unver­ant­wort­licher Zuschauer“.

    Eigentlich wollte Bundes­kanzler Friedrich Merz (CDU) genau das ändern. Er wolle, dass Deutschland in Europa wieder vorangeht, sagte Merz zu Amtsan­tritt. Und fügte vorsichtig hinzu: „Partner­schaft­liche Führung: Ja. Hegemo­niale Fantasien: Nein.“

    Europas wachsender Zweifel an Berlin

    Die zurück­hal­tende Wortwahl des Kabinetts­chefs ist Empfind­lich­keiten der deutschen Geschichte geschuldet. Sie sorgt aber für Nervo­sität. Viele europäische Partner fragen sich inzwi­schen: Kann Deutschland überhaupt noch führen – wirtschaftlich, politisch und strate­gisch? Vom polni­schen Außen­mi­nister Radosław Sikorski wird die Aussage kolpor­tiert, er fürchte „deutsche Untätigkeit“ inzwi­schen mehr als deutsche Macht.

    Hegemonie, Macht? Davon kann derzeit keine Rede sein. Erst kürzlich korri­gierte die Europäische Kommission ihre Prognose für den Anstieg des deutschen Brutto­in­lands­pro­dukts (BIP) um die Hälfte auf 0,6 Prozent. Die Wirtschaft der Bundes­re­publik schwä­chelt seit Jahren. Die Industrie kämpft mit hohen Energie­kosten, wachsender Bürokratie und inter­na­tio­nalem Konkurrenzdruck.

    Mit Argus­augen blickt man in Warschau, Paris, Rom oder Den Haag auf die Reform­agenda der Bundes­re­gierung. Nicht aus bloßer Neugier, sondern aus Eigen­in­teresse. Denn wenn Deutsch­lands Wirtschaft hustet, bekommt Europa Fieber.

    Merz will führen – doch Europa bleibt skeptisch

    Immerhin: Rund ein Viertel der Wirtschafts­leistung der Eurozone hängt direkt oder indirekt an der deutschen Konjunktur. Gerät die Industrie zwischen Konstanz und Kiel ins Stocken, spüren das die Zulie­ferer in Polen, die Maschi­nen­bauer in Tsche­chien oder die Häfen in den Nieder­landen unmittelbar.

    Merz versucht deshalb, ein neues Narrativ zu etablieren: weniger Regulierung, mehr Wettbe­werbs­fä­higkeit, mehr wirtschaft­liche Dynamik. Beim europäi­schen Indus­trie­gipfel erklärte er: „Nur ein wirtschaftlich starkes Europa kann ein souve­ränes Europa sein.“ Dieser Satz ist weit mehr als eine wirtschafts­po­li­tische Formel. Er ist eine Kampf­ansage gegen die wachsende Sorge, Europa könne im globalen Macht­kampf zwischen den USA und China techno­lo­gisch und indus­triell abgehängt werden.

    Besonders deutlich sehen das auslän­dische Beobachter bei Bundes­wirt­schafts­mi­nis­terin Katherina Reiche. Sie steht für deen wirtschafts­li­be­ralen Kurswechsel: weniger staat­liche Detail­steuerung, stärkere Indus­trie­ori­en­tierung, kriti­schere Haltung gegenüber manchen europäi­schen Regulie­rungen. Vor allem ihr Angriff auf die Bürokratie der EU-Kommission sorgte europaweit für Aufmerk­samkeit. Reiche sagte in Brüssel, manche europäische Regel­werke könne „keiner mehr überblicken“.

    Katherina Reiche und der wirtschaftsliberale Kurswechsel

    In Teilen Europas stößt diese Haltung auf Zustimmung. Vor allem wirtschaftsnahe Regie­rungen in Skandi­navien oder Osteuropa hoffen, Deutschland könne endlich zum Motor eines umfas­senden Bürokra­tie­abbaus werden. Viele europäische Unter­nehmen klagen seit Jahren über kompli­zierte Berichts­pflichten, langwierige Geneh­mi­gungen und regula­to­rische Überfor­derung. Berlin könnte nun zum Sprachrohr jener Kräfte werden, die eine wirtschafts­freund­li­chere EU verlangen – so die Hoffnung.

    Doch zugleich wächst die Kritik. Gerade beim Thema Energie­po­litik betrachten viele EU-Partner Reiches Kurs mit Skepsis. Europäische Beobachter fragen sich, ob Deutschland beim Umbau zur klima­neu­tralen Wirtschaft an Tempo verliert. Das europäische Nachrich­ten­portal Euronews fragte bereits provokant, ob Reiche den Ausbau erneu­er­barer Energien „bremst“.

    Kritiker werfen dem deutschen Wirtschafts­mi­nis­terium vor, mit der Drosselung von Subven­tionen für private Solar­an­lagen und neuen Regeln für Abschal­tungen den Ausbau der erneu­er­baren Energien zu hemmen. Besonders in Staaten wie Dänemark oder Spanien, die massiv auf grüne Trans­for­mation setzen, hat man den Eindruck, Deutschland schwanke zwischen indus­tri­eller Moder­ni­sierung und nostal­gi­scher Industriepolitik.

    Europas Erwartungen an Deutschland wachsen

    Diese Debatte berührt den Kern europäi­scher Erwar­tungen an Berlin. Europas Partner verlangen von Deutschland heute nicht nur wirtschaft­liche Stärke, sondern strate­gische Klarheit. Sie erwarten Inves­ti­tionen in Infra­struktur, Digita­li­sierung und Vertei­digung. Sie verlangen schnellere Planungs­ver­fahren, verläss­liche Energie­po­litik und Impulse für die europäische Wettbe­werbs­fä­higkeit. Vor allem aber hoffen sie auf politische Stabilität.

    Denn das inter­na­tionale Umfeld hat sich drama­tisch verändert. Die USA unter Präsident Donald Trump verfolgen erneut einen aggres­siven wirtschafts­po­li­ti­schen Kurs mit Protek­tio­nismus- Elementen. China dominiert zentrale Zukunfts­in­dus­trien. Gleich­zeitig zwingt Russlands Krieg gegen die Ukraine Europa zu massiven sicher­heits­po­li­ti­schen Investitionen.

    Heute steht Deutschland unter doppeltem Druck: Die Bundes­re­gierung muss die eigene Wirtschaft moder­ni­sieren – und zugleich Europa geopo­li­tisch stabi­li­sieren. Gerade deshalb verfolgt man in Brüssel aufmerksam, ob Berlin tatsächlich handlungs­fähig bleibt. Dass es innerhalb der Bundes­re­gierung knirscht wird deutlich regis­triert. Wer führen wolle, müsse zuerst innen­po­li­tische Geschlos­senheit demons­trieren, heißt es.

    Die Erwar­tungs­haltung an Deutschland ist enorm. Frank­reich hofft auf gemeinsame Indus­trie­pro­jekte und stärkere europäische Inves­ti­tionen. Osteu­ro­päische Staaten erwarten militä­rische und wirtschaft­liche Stabi­lität. Südeu­ro­päische Länder wünschen sich mehr Wachstum statt reiner Sparpo­litik. Gleich­zeitig lehnt Merz neue gemeinsame EU-Schulden bisher strikt ab. Die europäische Haushalts­po­litik sei teilweise „geradezu planwirt­schaftlich“, schimpfte er bei der Verleihung des Karls­preises in Aachen.

    Am Ende geht es um Vertrauen

    <img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="616" height="460" data-attachment-id="45559" data-permalink="european.expert/www-european-e; data-orig-file="i0.wp.com/european.expert/wp-c; data-orig-size="1200,896" data-comments-opened="1" data-image-title="Dramatic storm over Brandenburg Gate" data-image-description="

    The illustration depicts Berlin's iconic Brandenburg Gate during a storm, with heavy rain and dark swirling clouds dominating the sky. Bright rays of sunlight pierce through an opening in the clouds directly above the Gate, illuminating the building's architectural details and the quadriga statue atop it. Lightning bolts strike across the sky, adding tension and drama to the scene. People holding umbrellas walk through the wet plaza, reflecting the mood of a stormy day in the city.

    " data-image-caption data-large-file="i0.wp.com/european.expert/wp-c" src="i0.wp.com/european.expert/wp-c" alt="Brandenburg Gate under stormy sky with lightning and sun rays breaking through clouds" class="wp-image-45559" srcset="i0.wp.com/european.expert/wp-c 1024w, i0.wp.com/european.expert/wp-c 300w, i0.wp.com/european.expert/wp-c 768w, i0.wp.com/european.expert/wp-c 816w, i0.wp.com/european.expert/wp-c 107w, i0.wp.com/european.expert/wp-c 1200w" sizes="auto, (max-width: 616px) 100vw, 616px">

    Und genau hier verläuft eine zentrale Konflikt­linie Europas: Wie viel Markt, wie viel Staat braucht die europäische Wirtschaft der Zukunft? Dazu kommt: Viele Staaten wissen, dass sie zur wirtschaft­lichen Gesundung Deutsch­lands beitragen müssen. Frank­reich und Italien könnten beispiels­weise den europäi­schen Binnen­markt für Dienst­leis­tungen weiter öffnen. Osteu­ro­päische Länder bleiben entschei­dende Produk­ti­ons­standorte deutscher Indus­trien. Die EU-Kommission wiederum könnte Geneh­mi­gungs­ver­fahren verein­fachen und innova­ti­ons­freund­licher regulieren.

    Am Ende aber entscheidet sich Deutsch­lands neue Führungs­rolle nicht an Wachs­tums­zahlen oder Konjunk­tur­pa­keten. Sie entscheidet sich daran, ob Berlin wieder Vertrauen erzeugen kann – wirtschaftlich und politisch. Die Europäer suchen keinen dominanten Lehrmeister mehr. Sie wünschen sich einen verläss­lichen Stabi­li­täts­anker in einer zunehmend chaoti­schen Welt.

    Europa Deutschland Wirtschaft

    Europa Deutschland Wirtschaft

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    Ist die Lage Deutsch­lands zum Verzweifeln? Oder wird sich Berlin das Krönchen bald wieder richten? Was meinst DU? Schreibe unten in die Kommentare ⤵️

    #Bürokratieabbau #Berlin #Bundesregierung #Energiewende #europäischeUnion #Eurozone #FriedrichMerz #Geopolitik #industriepolitik #KatherinaReiche #Wettbewerbsfähigkeit #Wirtschaftskrise #Wirtschaftspolitik #WolfAchimWiegand
  22. Ostdeutsche Wirtschaft - Problemzone oder Gestaltungsraum?

    Wirtschaftliche Entwicklung im Fokus: Einkommen, Erbschaften und Standortfaktoren zeigen, warum das Wachstum im Osten ins Stocken geraten könnte.#OSTDEUTSCHLAND #Anpassung #Wachstum #WIRTSCHAFTSKRISE #Rezession
    Ostdeutschlands Wirtschaft am Wendepunkt: Darum stockt der Aufholprozess

  23. Schlechte Wirtschaftslage in Russland - und die Schulden steigen

    Trotz zahlreicher Sanktionen will sich Russland auf dem Wirtschaftsforum in St. Petersburg als ökonomisch erfolgreich präsentieren. Doch es häufen sich die Probleme in der russischen Wirtschaft. Von Jürgen Buch.

    ➡️ tagesschau.de/wirtschaft/weltw

    #Russland #Wirtschaftskrise #Putin #Ukraine

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