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#eauto — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #eauto, aggregated by home.social.

  1. Honda rutscht erstmals seit Jahrzehnten in die roten Zahlen.

    Der japanische Autobauer Honda hat erstmals seit seinem Börsengang im Jahr 1957 einen Jahresverlust gemeldet. Für das Geschäftsjahr bis Ende März weist der Konzern ein Minus von rund 2,7 Milliarden Dollar aus. Die Nachricht sorgt international für Aufsehen, denn Honda galt über Jahrzehnte als vergleichsweise stabiler Autobauer mit soliden Geschäftszahlen.

    t1p.de/6o8zr

    #Honda #Elektroauto #EAuto #Autobranche #Verlust

  2. @heiseautos

    Statt das #EAuto zu fördern, sollte lieber der #ÖPNV und das #Fahrrad gefördert werden. Da hat das gleiche Geld einen höheren Effekt für die #Umwelt.

    Und damit meine ich keine individuellen Förderungen, sondern #Investitionen in die #Infrastruktur. Das ist nachhaltiger als Einzelne zu bezuschussen.

    #Verkehrswende

  3. Gestern hat es die #ICCU von meinem #Ioniq6 erwischt. Bin liegen geblieben und später zur Werkstatt abgeschleppt worden. Immerhin gibt es mittlerweile schnell Ersatz. Bis Ende der Woche könnte ich das Auto schon zurück bekommen. Bin gespannt... #Hyundai #Ioniq #eauto #bev

  4. Gestern hat es die #ICCU von meinem #Ioniq6 erwischt. Bin liegen geblieben und später zur Werkstatt abgeschleppt worden. Immerhin gibt es mittlerweile schnell Ersatz. Bis Ende der Woche könnte ich das Auto schon zurück bekommen. Bin gespannt... #Hyundai #Ioniq #eauto #bev

  5. Gestern hat es die #ICCU von meinem #Ioniq6 erwischt. Bin liegen geblieben und später zur Werkstatt abgeschleppt worden. Immerhin gibt es mittlerweile schnell Ersatz. Bis Ende der Woche könnte ich das Auto schon zurück bekommen. Bin gespannt... #Hyundai #Ioniq #eauto #bev

  6. Gestern hat es die #ICCU von meinem #Ioniq6 erwischt. Bin liegen geblieben und später zur Werkstatt abgeschleppt worden. Immerhin gibt es mittlerweile schnell Ersatz. Bis Ende der Woche könnte ich das Auto schon zurück bekommen. Bin gespannt... #Hyundai #Ioniq #eauto #bev

  7. Gestern hat es die #ICCU von meinem #Ioniq6 erwischt. Bin liegen geblieben und später zur Werkstatt abgeschleppt worden. Immerhin gibt es mittlerweile schnell Ersatz. Bis Ende der Woche könnte ich das Auto schon zurück bekommen. Bin gespannt... #Hyundai #Ioniq #eauto #bev

  8. #nextnews: #EAuto-Boom #Deutschland, #Laden wird günstiger, weniger #Pannen bei #EAutos

    Der #E-Auto-Boom in Deutschland setzt sich fort: Fast 26 Prozent Marktanteil im April, neue Prognosen bis 2030 und spannende Einblicke in die aktuelle Marktentwicklung. In den #nextnews geht es außerdem um #Tesla und #Full_Self_Driving in #Europa, die weiter verzögerte #Kaufprämie, neue #Schnelllade-Tarife, den Einstieg von #BYD ins #Flash_Charging...

    #nextmove

    @nextmovevideos

    youtube.com/watch?v=PD_Iq2MgZXk

  9. #nextnews: #EAuto-Boom #Deutschland, #Laden wird günstiger, weniger #Pannen bei #EAutos

    Der #E-Auto-Boom in Deutschland setzt sich fort: Fast 26 Prozent Marktanteil im April, neue Prognosen bis 2030 und spannende Einblicke in die aktuelle Marktentwicklung. In den #nextnews geht es außerdem um #Tesla und #Full_Self_Driving in #Europa, die weiter verzögerte #Kaufprämie, neue #Schnelllade-Tarife, den Einstieg von #BYD ins #Flash_Charging...

    #nextmove

    @nextmovevideos

    youtube.com/watch?v=PD_Iq2MgZXk

  10. #nextnews: #EAuto-Boom #Deutschland, #Laden wird günstiger, weniger #Pannen bei #EAutos

    Der #E-Auto-Boom in Deutschland setzt sich fort: Fast 26 Prozent Marktanteil im April, neue Prognosen bis 2030 und spannende Einblicke in die aktuelle Marktentwicklung. In den #nextnews geht es außerdem um #Tesla und #Full_Self_Driving in #Europa, die weiter verzögerte #Kaufprämie, neue #Schnelllade-Tarife, den Einstieg von #BYD ins #Flash_Charging...

    #nextmove

    @nextmovevideos

    youtube.com/watch?v=PD_Iq2MgZXk

  11. #nextnews: #EAuto-Boom #Deutschland, #Laden wird günstiger, weniger #Pannen bei #EAutos

    Der #E-Auto-Boom in Deutschland setzt sich fort: Fast 26 Prozent Marktanteil im April, neue Prognosen bis 2030 und spannende Einblicke in die aktuelle Marktentwicklung. In den #nextnews geht es außerdem um #Tesla und #Full_Self_Driving in #Europa, die weiter verzögerte #Kaufprämie, neue #Schnelllade-Tarife, den Einstieg von #BYD ins #Flash_Charging...

    #nextmove

    @nextmovevideos

    youtube.com/watch?v=PD_Iq2MgZXk

  12. Freie Fahrt für freie Bürger — Deutschland im Rückwärtsgang

    Ich gestehe: Auch ich bin Jahre lang mit meinen Dienstwagen über die deutschen Autobahnen geheizt. Natürlich schneller als 130 Stundenkiloometer, Ein typischer Vertreter der Dienstwagenfraktion, die mit ihren Reiserennmaschinen Typ Audi, Mercedes oder BMW Autobahnen bevölkern. Pro Jahr bin ich zehntausende Kilometer geschrubbt, von Event zu Event, von Redaktion zu Redaktion, von Niederlassung zu Niederlassung. Gut, ich war niemand der zu dicht aufgefahren ist, rechts überholt oder mit Lichthupe die anderen Autofahrer drangsaliert hat. Immerhin das. Trotzdem.

    Heute fahre ich entspannter — elektrisch — und ich vermisse die Raserei kein bisschen. Vielleicht liegt es daran, dass ich das Thema inzwischen anders betrachte: nicht als Angriff auf meine persönliche Freiheit, sondern als eine der simpelsten und offensichtlichsten Vernunftfragen der deutschen Energiepolitik, gerade in einer Phase explodierender Benzinpreise. Doch nein, eine Geschwindigkeitsbegrenzung steht nicht zur Diskussion. Selbst jetzt nicht. Stattdessen subventioniert man den Benzinpreis.

    Freie Fahrt — die heiligste Kuh der Republik

    In keinem anderen Land der Welt ist eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen so politisch unantastbar wie in Deutschland. Dabei wolle: 55 Prozent der Deutschen ein Tempolimit, wie Horst Schulte zusammenfasst — sogar unter den ADAC-Mitgliedern ist die Stimmung entsprechend. Dennoch ist das Thema in Berlin nicht diskutierbar, weil es eine Autolobby und Politiker freie Fahrt zur Grundsatzfrage erklärt hat. Es sind vor allem Konservative , Neoliberale und die Rechten, die das Narrativ pflegen. Die notorisch engen Beziehungen Christian Lindners zu Porsche waren kein Zufall.

    Vorschläge wie Tempo 30 in Städten, autofreie Zonen, höhere Parkgebühren für SUVs werden reflexartig als linksgrünversiffte „Ideologie” diskreditiert und unter „Verbotspolitik” abgeheftet, wie Edo Reents in der FAZ (€) treffend und mit wohltuender Schärfe seziert: die Möglichkeit, mit einem knapper oder teurer werdenden Gut einfach sparsamer umzugehen, wird politisch nicht einmal als Option erwogen.

    Dabei wäre die Logik simpel: Die Benzinpreise explodieren — befeuert durch den Iran-Konflikt, abgesahnt von Ölkonzernen, deren Gewinne laut Analyse kein Zufall sind und die die Übergewinnsteuer längst verdient hätten. Die naheliegendste energiepolitische Antwort — zumindest ein temporäres Tempolimit — ist nicht einmal Gegenstand einer ernsthaften Debatte. Stattdessen greift der Staat großzügig an die Zapfsäule, senkt die Energiesteuer um 17 Cent, und zwar mit der Gießkanne für alle, nicht nur für jene, die wirklich auf das Auto angewiesen sind. Das Signal, das diese Politik aussendet, ist unmissverständlich: Ihr dürft weiter rasen, und wenn der Sprit zu teuer wird, zahlen wir mit.

    Doch es ist nicht nur ein Problem des Lobbyismus und er Politik. Auf der einen Seite jammern viele über Inflation und steigende Preise, weniger Geld im Portemonnaie, aber deswegen mal nur 120 Stundenkilometer auf der Autobahn fahren und Benzin sparen. Das geht gar nicht. Dieses Verhaltensmuster lässt sich meiner Beobachtung nach auch auf andere Berieche übertragen.

    Atomkraft — das teuerste Placebo der Republik

    Weil Subventionieren an der Zapfsäule allein aber offenbar nicht reicht, holt Jens Spahn die nächste Wunderwaffe aus dem Schrank und spricht über Atomkraft und AKW-Reaktivierung. Kanzler Merz hat den Ausstieg zwar für „irreversibel” erklärt, das Wort aber kaum kalt ist, bevor es in der politischen Debatte schon wieder aufgewärmt wird. Dabei haben Mischa Ehrhardt und Florian Neuhann im ZDF sorgfältig herausgearbeitet, dass EnBW selbst Atomkraft für nicht rentabel hält — Bauzeiten von Jahrzehnten, kein Endlager in Sicht, und die Kosten landen am Ende beim Steuerzahler. Der Rest dieser Debatte ist Wahlkampf oder gar Propaganda.

    Dabei zeigt das Beispiel des AKW Grohnde, wohin die Reise eigentlich gehen könnte: Aus dem alten Reaktor wird eine Batterie — mit mehr Leistung als der Reaktor jemals hatte. Drei Großspeicher, ein Solarpark, ein Umspannwerk — allein zwei der Speicher kommen auf 1,47 GW, das alte AKW hatte 1,36 GW, und das Ganze wird privat finanziert und ist in vier Jahren am Netz, ohne radioaktiven Müll. Das ist die Energiewende, wie sie in der Praxis funktionieren kann.

    Reiche schaltet den Rückwärtsgang ein

    Das eigentliche Trauerspiel dieser Energiepolitik schreibt Wirtschaftsministerin Katherina Reiche. Das habe ich ja hier schon ausgeführt. Eine vom eigenen Ministerium – vor ihrer Zeit als Ministerin – beauftragte Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Erneuerbare die regionale Wertschöpfung in Deutschland verdoppeln könnten. Das Ergebnis passt ihr nicht ins Zeug, also wurde den Ergebnisse versteckt auf einer Unterseite veröffentlicht, beworben wurde sie mit keinem Wort.

    Florian Harms hat es im Tagesanbruch eingeordnet: Merz behauptet, Klimaschutz dürfe die industrielle Basis nicht gefährden, aber in Wahrheit ist es genau umgekehrt — kluger Klimaschutz treibt Wirtschaftsentwicklung voran, schafft neue Märkte und Arbeitsplätze, und wer das nicht versteht oder nicht verstehen will, verschenkt gerade die nächste deutsche Industrie an China, so wie wir die Solarindustrie schon einmal verschenkt haben. Der Copernicus-Klimabericht 2025 reißt die 1,5-Grad-Grenze, die Ozeane heizen sich rekordverdächtig auf, die Gletscher schmelzen — und die Antwort von Schwarz-Rot lautet Tankrabatt für Benziner, Kürzung der Solar- und Windförderung, Gaskraftwerke.

    Die ADAC-Statistik als unfreiwilliger Kommentar

    In diese Gemengelage hinein liefert die ADAC-Pannenstatistik 2026 einen unfreiwilligen, aber treffenden Kommentar zur Debatte, die Diesel-Dieter und Elektro-Eddie seit Jahren führen: Elektroautos sind in allen Altersklassen zuverlässiger als Verbrenner, mit einer Pannenkennziffer von 6,5 bei vierjährigen E-Autos gegenüber 12,5 bei vergleichbaren Verbrennern. Das Narrativ vom unzuverlässigen Stromer, das jahrelang gepflegt wurde, läuft aus.

    Wir fahren inzwischen lieber entspann elektrisch vorwärts. Die Politik fährt rückwärts — und gibt dabei … Gas.

    Quellen & Leseempfehlungen

    #Atomkraft #Benzinpreis #Deutschland #EAuto #Energiepolitik #Energiewende #Klimaschutz #Ladelust #Solarenergie #Tempolimit #Vollgas
  13. Freie Fahrt für freie Bürger — Deutschland im Rückwärtsgang

    Ich gestehe: Auch ich bin Jahre lang mit meinen Dienstwagen über die deutschen Autobahnen geheizt. Natürlich schneller als 130 Stundenkiloometer, Ein typischer Vertreter der Dienstwagenfraktion, die mit ihren Reiserennmaschinen Typ Audi, Mercedes oder BMW Autobahnen bevölkern. Pro Jahr bin ich zehntausende Kilometer geschrubbt, von Event zu Event, von Redaktion zu Redaktion, von Niederlassung zu Niederlassung. Gut, ich war niemand der zu dicht aufgefahren ist, rechts überholt oder mit Lichthupe die anderen Autofahrer drangsaliert hat. Immerhin das. Trotzdem.

    Heute fahre ich entspannter — elektrisch — und ich vermisse die Raserei kein bisschen. Vielleicht liegt es daran, dass ich das Thema inzwischen anders betrachte: nicht als Angriff auf meine persönliche Freiheit, sondern als eine der simpelsten und offensichtlichsten Vernunftfragen der deutschen Energiepolitik, gerade in einer Phase explodierender Benzinpreise. Doch nein, eine Geschwindigkeitsbegrenzung steht nicht zur Diskussion. Selbst jetzt nicht. Stattdessen subventioniert man den Benzinpreis.

    Freie Fahrt — die heiligste Kuh der Republik

    In keinem anderen Land der Welt ist eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen so politisch unantastbar wie in Deutschland. Dabei wolle: 55 Prozent der Deutschen ein Tempolimit, wie Horst Schulte zusammenfasst — sogar unter den ADAC-Mitgliedern ist die Stimmung entsprechend. Dennoch ist das Thema in Berlin nicht diskutierbar, weil es eine Autolobby und Politiker freie Fahrt zur Grundsatzfrage erklärt hat. Es sind vor allem Konservative , Neoliberale und die Rechten, die das Narrativ pflegen. Die notorisch engen Beziehungen Christian Lindners zu Porsche waren kein Zufall.

    Vorschläge wie Tempo 30 in Städten, autofreie Zonen, höhere Parkgebühren für SUVs werden reflexartig als linksgrünversiffte „Ideologie“ diskreditiert und unter „Verbotspolitik“ abgeheftet, wie Edo Reents in der FAZ (€) treffend und mit wohltuender Schärfe seziert: die Möglichkeit, mit einem knapper oder teurer werdenden Gut einfach sparsamer umzugehen, wird politisch nicht einmal als Option erwogen.

    Dabei wäre die Logik simpel: Die Benzinpreise explodieren — befeuert durch den Iran-Konflikt, abgesahnt von Ölkonzernen, deren Gewinne laut Analyse kein Zufall sind und die die Übergewinnsteuer längst verdient hätten. Die naheliegendste energiepolitische Antwort — zumindest ein temporäres Tempolimit — ist nicht einmal Gegenstand einer ernsthaften Debatte. Stattdessen greift der Staat großzügig an die Zapfsäule, senkt die Energiesteuer um 17 Cent, und zwar mit der Gießkanne für alle, nicht nur für jene, die wirklich auf das Auto angewiesen sind. Das Signal, das diese Politik aussendet, ist unmissverständlich: Ihr dürft weiter rasen, und wenn der Sprit zu teuer wird, zahlen wir mit.

    Doch es ist nicht nur ein Problem des Lobbyismus und er Politik. Auf der einen Seite jammern viele über Inflation und steigende Preise, weniger Geld im Portemonnaie, aber deswegen mal nur 120 Stundenkilometer auf der Autobahn fahren und Benzin sparen. Das geht gar nicht. Dieses Verhaltensmuster lässt sich meiner Beobachtung nach auch auf andere Berieche übertragen.

    Atomkraft — das teuerste Placebo der Republik

    Weil Subventionieren an der Zapfsäule allein aber offenbar nicht reicht, holt Jens Spahn die nächste Wunderwaffe aus dem Schrank und spricht über Atomkraft und AKW-Reaktivierung. Kanzler Merz hat den Ausstieg zwar für „irreversibel“ erklärt, das Wort aber kaum kalt ist, bevor es in der politischen Debatte schon wieder aufgewärmt wird. Dabei haben Mischa Ehrhardt und Florian Neuhann im ZDF sorgfältig herausgearbeitet, dass EnBW selbst Atomkraft für nicht rentabel hält — Bauzeiten von Jahrzehnten, kein Endlager in Sicht, und die Kosten landen am Ende beim Steuerzahler. Der Rest dieser Debatte ist Wahlkampf oder gar Propaganda.

    Dabei zeigt das Beispiel des AKW Grohnde, wohin die Reise eigentlich gehen könnte: Aus dem alten Reaktor wird eine Batterie — mit mehr Leistung als der Reaktor jemals hatte. Drei Großspeicher, ein Solarpark, ein Umspannwerk — allein zwei der Speicher kommen auf 1,47 GW, das alte AKW hatte 1,36 GW, und das Ganze wird privat finanziert und ist in vier Jahren am Netz, ohne radioaktiven Müll. Das ist die Energiewende, wie sie in der Praxis funktionieren kann.

    Reiche schaltet den Rückwärtsgang ein

    Das eigentliche Trauerspiel dieser Energiepolitik schreibt Wirtschaftsministerin Katherina Reiche. Das habe ich ja hier schon ausgeführt. Eine vom eigenen Ministerium – vor ihrer Zeit als Ministerin – beauftragte Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Erneuerbare die regionale Wertschöpfung in Deutschland verdoppeln könnten. Das Ergebnis passt ihr nicht ins Zeug, also wurde den Ergebnisse versteckt auf einer Unterseite veröffentlicht, beworben wurde sie mit keinem Wort.

    Florian Harms hat es im Tagesanbruch eingeordnet: Merz behauptet, Klimaschutz dürfe die industrielle Basis nicht gefährden, aber in Wahrheit ist es genau umgekehrt — kluger Klimaschutz treibt Wirtschaftsentwicklung voran, schafft neue Märkte und Arbeitsplätze, und wer das nicht versteht oder nicht verstehen will, verschenkt gerade die nächste deutsche Industrie an China, so wie wir die Solarindustrie schon einmal verschenkt haben. Der Copernicus-Klimabericht 2025 reißt die 1,5-Grad-Grenze, die Ozeane heizen sich rekordverdächtig auf, die Gletscher schmelzen — und die Antwort von Schwarz-Rot lautet Tankrabatt für Benziner, Kürzung der Solar- und Windförderung, Gaskraftwerke.

    Die ADAC-Statistik als unfreiwilliger Kommentar

    In diese Gemengelage hinein liefert die ADAC-Pannenstatistik 2026 einen unfreiwilligen, aber treffenden Kommentar zur Debatte, die Diesel-Dieter und Elektro-Eddie seit Jahren führen: Elektroautos sind in allen Altersklassen zuverlässiger als Verbrenner, mit einer Pannenkennziffer von 6,5 bei vierjährigen E-Autos gegenüber 12,5 bei vergleichbaren Verbrennern. Das Narrativ vom unzuverlässigen Stromer, das jahrelang gepflegt wurde, läuft aus.

    Wir fahren inzwischen lieber entspann elektrisch vorwärts. Die Politik fährt rückwärts — und gibt dabei … Gas.

    Quellen & Leseempfehlungen

    #Atomkraft #Benzinpreis #Deutschland #EAuto #Energiepolitik #Energiewende #Klimaschutz #Ladelust #Solarenergie #Tempolimit #Vollgas
  14. Freie Fahrt für freie Bürger — Deutschland im Rückwärtsgang

    Ich gestehe: Auch ich bin Jahre lang mit meinen Dienstwagen über die deutschen Autobahnen geheizt. Natürlich schneller als 130 Stundenkiloometer, Ein typischer Vertreter der Dienstwagenfraktion, die mit ihren Reiserennmaschinen Typ Audi, Mercedes oder BMW Autobahnen bevölkern. Pro Jahr bin ich zehntausende Kilometer geschrubbt, von Event zu Event, von Redaktion zu Redaktion, von Niederlassung zu Niederlassung. Gut, ich war niemand der zu dicht aufgefahren ist, rechts überholt oder mit Lichthupe die anderen Autofahrer drangsaliert hat. Immerhin das. Trotzdem.

    Heute fahre ich entspannter — elektrisch — und ich vermisse die Raserei kein bisschen. Vielleicht liegt es daran, dass ich das Thema inzwischen anders betrachte: nicht als Angriff auf meine persönliche Freiheit, sondern als eine der simpelsten und offensichtlichsten Vernunftfragen der deutschen Energiepolitik, gerade in einer Phase explodierender Benzinpreise. Doch nein, eine Geschwindigkeitsbegrenzung steht nicht zur Diskussion. Selbst jetzt nicht. Stattdessen subventioniert man den Benzinpreis.

    Freie Fahrt — die heiligste Kuh der Republik

    In keinem anderen Land der Welt ist eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen so politisch unantastbar wie in Deutschland. Dabei wolle: 55 Prozent der Deutschen ein Tempolimit, wie Horst Schulte zusammenfasst — sogar unter den ADAC-Mitgliedern ist die Stimmung entsprechend. Dennoch ist das Thema in Berlin nicht diskutierbar, weil es eine Autolobby und Politiker freie Fahrt zur Grundsatzfrage erklärt hat. Es sind vor allem Konservative , Neoliberale und die Rechten, die das Narrativ pflegen. Die notorisch engen Beziehungen Christian Lindners zu Porsche waren kein Zufall.

    Vorschläge wie Tempo 30 in Städten, autofreie Zonen, höhere Parkgebühren für SUVs werden reflexartig als linksgrünversiffte „Ideologie“ diskreditiert und unter „Verbotspolitik“ abgeheftet, wie Edo Reents in der FAZ (€) treffend und mit wohltuender Schärfe seziert: die Möglichkeit, mit einem knapper oder teurer werdenden Gut einfach sparsamer umzugehen, wird politisch nicht einmal als Option erwogen.

    Dabei wäre die Logik simpel: Die Benzinpreise explodieren — befeuert durch den Iran-Konflikt, abgesahnt von Ölkonzernen, deren Gewinne laut Analyse kein Zufall sind und die die Übergewinnsteuer längst verdient hätten. Die naheliegendste energiepolitische Antwort — zumindest ein temporäres Tempolimit — ist nicht einmal Gegenstand einer ernsthaften Debatte. Stattdessen greift der Staat großzügig an die Zapfsäule, senkt die Energiesteuer um 17 Cent, und zwar mit der Gießkanne für alle, nicht nur für jene, die wirklich auf das Auto angewiesen sind. Das Signal, das diese Politik aussendet, ist unmissverständlich: Ihr dürft weiter rasen, und wenn der Sprit zu teuer wird, zahlen wir mit.

    Doch es ist nicht nur ein Problem des Lobbyismus und er Politik. Auf der einen Seite jammern viele über Inflation und steigende Preise, weniger Geld im Portemonnaie, aber deswegen mal nur 120 Stundenkilometer auf der Autobahn fahren und Benzin sparen. Das geht gar nicht. Dieses Verhaltensmuster lässt sich meiner Beobachtung nach auch auf andere Berieche übertragen.

    Atomkraft — das teuerste Placebo der Republik

    Weil Subventionieren an der Zapfsäule allein aber offenbar nicht reicht, holt Jens Spahn die nächste Wunderwaffe aus dem Schrank und spricht über Atomkraft und AKW-Reaktivierung. Kanzler Merz hat den Ausstieg zwar für „irreversibel“ erklärt, das Wort aber kaum kalt ist, bevor es in der politischen Debatte schon wieder aufgewärmt wird. Dabei haben Mischa Ehrhardt und Florian Neuhann im ZDF sorgfältig herausgearbeitet, dass EnBW selbst Atomkraft für nicht rentabel hält — Bauzeiten von Jahrzehnten, kein Endlager in Sicht, und die Kosten landen am Ende beim Steuerzahler. Der Rest dieser Debatte ist Wahlkampf oder gar Propaganda.

    Dabei zeigt das Beispiel des AKW Grohnde, wohin die Reise eigentlich gehen könnte: Aus dem alten Reaktor wird eine Batterie — mit mehr Leistung als der Reaktor jemals hatte. Drei Großspeicher, ein Solarpark, ein Umspannwerk — allein zwei der Speicher kommen auf 1,47 GW, das alte AKW hatte 1,36 GW, und das Ganze wird privat finanziert und ist in vier Jahren am Netz, ohne radioaktiven Müll. Das ist die Energiewende, wie sie in der Praxis funktionieren kann.

    Reiche schaltet den Rückwärtsgang ein

    Das eigentliche Trauerspiel dieser Energiepolitik schreibt Wirtschaftsministerin Katherina Reiche. Das habe ich ja hier schon ausgeführt. Eine vom eigenen Ministerium – vor ihrer Zeit als Ministerin – beauftragte Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Erneuerbare die regionale Wertschöpfung in Deutschland verdoppeln könnten. Das Ergebnis passt ihr nicht ins Zeug, also wurde den Ergebnisse versteckt auf einer Unterseite veröffentlicht, beworben wurde sie mit keinem Wort.

    Florian Harms hat es im Tagesanbruch eingeordnet: Merz behauptet, Klimaschutz dürfe die industrielle Basis nicht gefährden, aber in Wahrheit ist es genau umgekehrt — kluger Klimaschutz treibt Wirtschaftsentwicklung voran, schafft neue Märkte und Arbeitsplätze, und wer das nicht versteht oder nicht verstehen will, verschenkt gerade die nächste deutsche Industrie an China, so wie wir die Solarindustrie schon einmal verschenkt haben. Der Copernicus-Klimabericht 2025 reißt die 1,5-Grad-Grenze, die Ozeane heizen sich rekordverdächtig auf, die Gletscher schmelzen — und die Antwort von Schwarz-Rot lautet Tankrabatt für Benziner, Kürzung der Solar- und Windförderung, Gaskraftwerke.

    Die ADAC-Statistik als unfreiwilliger Kommentar

    In diese Gemengelage hinein liefert die ADAC-Pannenstatistik 2026 einen unfreiwilligen, aber treffenden Kommentar zur Debatte, die Diesel-Dieter und Elektro-Eddie seit Jahren führen: Elektroautos sind in allen Altersklassen zuverlässiger als Verbrenner, mit einer Pannenkennziffer von 6,5 bei vierjährigen E-Autos gegenüber 12,5 bei vergleichbaren Verbrennern. Das Narrativ vom unzuverlässigen Stromer, das jahrelang gepflegt wurde, läuft aus.

    Wir fahren inzwischen lieber entspann elektrisch vorwärts. Die Politik fährt rückwärts — und gibt dabei … Gas.

    Quellen & Leseempfehlungen

    #Atomkraft #Benzinpreis #Deutschland #EAuto #Energiepolitik #Energiewende #Klimaschutz #Ladelust #Solarenergie #Tempolimit #Vollgas
  15. Freie Fahrt für freie Bürger — Deutschland im Rückwärtsgang

    Ich gestehe: Auch ich bin Jahre lang mit meinen Dienstwagen über die deutschen Autobahnen geheizt. Natürlich schneller als 130 Stundenkiloometer, Ein typischer Vertreter der Dienstwagenfraktion, die mit ihren Reiserennmaschinen Typ Audi, Mercedes oder BMW Autobahnen bevölkern. Pro Jahr bin ich zehntausende Kilometer geschrubbt, von Event zu Event, von Redaktion zu Redaktion, von Niederlassung zu Niederlassung. Gut, ich war niemand der zu dicht aufgefahren ist, rechts überholt oder mit Lichthupe die anderen Autofahrer drangsaliert hat. Immerhin das. Trotzdem.

    Heute fahre ich entspannter — elektrisch — und ich vermisse die Raserei kein bisschen. Vielleicht liegt es daran, dass ich das Thema inzwischen anders betrachte: nicht als Angriff auf meine persönliche Freiheit, sondern als eine der simpelsten und offensichtlichsten Vernunftfragen der deutschen Energiepolitik, gerade in einer Phase explodierender Benzinpreise. Doch nein, eine Geschwindigkeitsbegrenzung steht nicht zur Diskussion. Selbst jetzt nicht. Stattdessen subventioniert man den Benzinpreis.

    Freie Fahrt — die heiligste Kuh der Republik

    In keinem anderen Land der Welt ist eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen so politisch unantastbar wie in Deutschland. Dabei wolle: 55 Prozent der Deutschen ein Tempolimit, wie Horst Schulte zusammenfasst — sogar unter den ADAC-Mitgliedern ist die Stimmung entsprechend. Dennoch ist das Thema in Berlin nicht diskutierbar, weil es eine Autolobby und Politiker freie Fahrt zur Grundsatzfrage erklärt hat. Es sind vor allem Konservative , Neoliberale und die Rechten, die das Narrativ pflegen. Die notorisch engen Beziehungen Christian Lindners zu Porsche waren kein Zufall.

    Vorschläge wie Tempo 30 in Städten, autofreie Zonen, höhere Parkgebühren für SUVs werden reflexartig als linksgrünversiffte „Ideologie” diskreditiert und unter „Verbotspolitik” abgeheftet, wie Edo Reents in der FAZ (€) treffend und mit wohltuender Schärfe seziert: die Möglichkeit, mit einem knapper oder teurer werdenden Gut einfach sparsamer umzugehen, wird politisch nicht einmal als Option erwogen.

    Dabei wäre die Logik simpel: Die Benzinpreise explodieren — befeuert durch den Iran-Konflikt, abgesahnt von Ölkonzernen, deren Gewinne laut Analyse kein Zufall sind und die die Übergewinnsteuer längst verdient hätten. Die naheliegendste energiepolitische Antwort — zumindest ein temporäres Tempolimit — ist nicht einmal Gegenstand einer ernsthaften Debatte. Stattdessen greift der Staat großzügig an die Zapfsäule, senkt die Energiesteuer um 17 Cent, und zwar mit der Gießkanne für alle, nicht nur für jene, die wirklich auf das Auto angewiesen sind. Das Signal, das diese Politik aussendet, ist unmissverständlich: Ihr dürft weiter rasen, und wenn der Sprit zu teuer wird, zahlen wir mit.

    Doch es ist nicht nur ein Problem des Lobbyismus und er Politik. Auf der einen Seite jammern viele über Inflation und steigende Preise, weniger Geld im Portemonnaie, aber deswegen mal nur 120 Stundenkilometer auf der Autobahn fahren und Benzin sparen. Das geht gar nicht. Dieses Verhaltensmuster lässt sich meiner Beobachtung nach auch auf andere Berieche übertragen.

    Atomkraft — das teuerste Placebo der Republik

    Weil Subventionieren an der Zapfsäule allein aber offenbar nicht reicht, holt Jens Spahn die nächste Wunderwaffe aus dem Schrank und spricht über Atomkraft und AKW-Reaktivierung. Kanzler Merz hat den Ausstieg zwar für „irreversibel” erklärt, das Wort aber kaum kalt ist, bevor es in der politischen Debatte schon wieder aufgewärmt wird. Dabei haben Mischa Ehrhardt und Florian Neuhann im ZDF sorgfältig herausgearbeitet, dass EnBW selbst Atomkraft für nicht rentabel hält — Bauzeiten von Jahrzehnten, kein Endlager in Sicht, und die Kosten landen am Ende beim Steuerzahler. Der Rest dieser Debatte ist Wahlkampf oder gar Propaganda.

    Dabei zeigt das Beispiel des AKW Grohnde, wohin die Reise eigentlich gehen könnte: Aus dem alten Reaktor wird eine Batterie — mit mehr Leistung als der Reaktor jemals hatte. Drei Großspeicher, ein Solarpark, ein Umspannwerk — allein zwei der Speicher kommen auf 1,47 GW, das alte AKW hatte 1,36 GW, und das Ganze wird privat finanziert und ist in vier Jahren am Netz, ohne radioaktiven Müll. Das ist die Energiewende, wie sie in der Praxis funktionieren kann.

    Reiche schaltet den Rückwärtsgang ein

    Das eigentliche Trauerspiel dieser Energiepolitik schreibt Wirtschaftsministerin Katherina Reiche. Das habe ich ja hier schon ausgeführt. Eine vom eigenen Ministerium – vor ihrer Zeit als Ministerin – beauftragte Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Erneuerbare die regionale Wertschöpfung in Deutschland verdoppeln könnten. Das Ergebnis passt ihr nicht ins Zeug, also wurde den Ergebnisse versteckt auf einer Unterseite veröffentlicht, beworben wurde sie mit keinem Wort.

    Florian Harms hat es im Tagesanbruch eingeordnet: Merz behauptet, Klimaschutz dürfe die industrielle Basis nicht gefährden, aber in Wahrheit ist es genau umgekehrt — kluger Klimaschutz treibt Wirtschaftsentwicklung voran, schafft neue Märkte und Arbeitsplätze, und wer das nicht versteht oder nicht verstehen will, verschenkt gerade die nächste deutsche Industrie an China, so wie wir die Solarindustrie schon einmal verschenkt haben. Der Copernicus-Klimabericht 2025 reißt die 1,5-Grad-Grenze, die Ozeane heizen sich rekordverdächtig auf, die Gletscher schmelzen — und die Antwort von Schwarz-Rot lautet Tankrabatt für Benziner, Kürzung der Solar- und Windförderung, Gaskraftwerke.

    Die ADAC-Statistik als unfreiwilliger Kommentar

    In diese Gemengelage hinein liefert die ADAC-Pannenstatistik 2026 einen unfreiwilligen, aber treffenden Kommentar zur Debatte, die Diesel-Dieter und Elektro-Eddie seit Jahren führen: Elektroautos sind in allen Altersklassen zuverlässiger als Verbrenner, mit einer Pannenkennziffer von 6,5 bei vierjährigen E-Autos gegenüber 12,5 bei vergleichbaren Verbrennern. Das Narrativ vom unzuverlässigen Stromer, das jahrelang gepflegt wurde, läuft aus.

    Wir fahren inzwischen lieber entspann elektrisch vorwärts. Die Politik fährt rückwärts — und gibt dabei … Gas.

    Quellen & Leseempfehlungen

    #Atomkraft #Benzinpreis #Deutschland #EAuto #Energiepolitik #Energiewende #Klimaschutz #Ladelust #Solarenergie #Tempolimit #Vollgas
  16. Freie Fahrt für freie Bürger — Deutschland im Rückwärtsgang

    Ich gestehe: Auch ich bin Jahre lang mit meinen Dienstwagen über die deutschen Autobahnen geheizt. Natürlich schneller als 130 Stundenkiloometer, Ein typischer Vertreter der Dienstwagenfraktion, die mit ihren Reiserennmaschinen Typ Audi, Mercedes oder BMW Autobahnen bevölkern. Pro Jahr bin ich zehntausende Kilometer geschrubbt, von Event zu Event, von Redaktion zu Redaktion, von Niederlassung zu Niederlassung. Gut, ich war niemand der zu dicht aufgefahren ist, rechts überholt oder mit Lichthupe die anderen Autofahrer drangsaliert hat. Immerhin das. Trotzdem.

    Heute fahre ich entspannter — elektrisch — und ich vermisse die Raserei kein bisschen. Vielleicht liegt es daran, dass ich das Thema inzwischen anders betrachte: nicht als Angriff auf meine persönliche Freiheit, sondern als eine der simpelsten und offensichtlichsten Vernunftfragen der deutschen Energiepolitik, gerade in einer Phase explodierender Benzinpreise. Doch nein, eine Geschwindigkeitsbegrenzung steht nicht zur Diskussion. Selbst jetzt nicht. Stattdessen subventioniert man den Benzinpreis.

    Freie Fahrt — die heiligste Kuh der Republik

    In keinem anderen Land der Welt ist eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen so politisch unantastbar wie in Deutschland. Dabei wolle: 55 Prozent der Deutschen ein Tempolimit, wie Horst Schulte zusammenfasst — sogar unter den ADAC-Mitgliedern ist die Stimmung entsprechend. Dennoch ist das Thema in Berlin nicht diskutierbar, weil es eine Autolobby und Politiker freie Fahrt zur Grundsatzfrage erklärt hat. Es sind vor allem Konservative , Neoliberale und die Rechten, die das Narrativ pflegen. Die notorisch engen Beziehungen Christian Lindners zu Porsche waren kein Zufall.

    Vorschläge wie Tempo 30 in Städten, autofreie Zonen, höhere Parkgebühren für SUVs werden reflexartig als linksgrünversiffte „Ideologie“ diskreditiert und unter „Verbotspolitik“ abgeheftet, wie Edo Reents in der FAZ (€) treffend und mit wohltuender Schärfe seziert: die Möglichkeit, mit einem knapper oder teurer werdenden Gut einfach sparsamer umzugehen, wird politisch nicht einmal als Option erwogen.

    Dabei wäre die Logik simpel: Die Benzinpreise explodieren — befeuert durch den Iran-Konflikt, abgesahnt von Ölkonzernen, deren Gewinne laut Analyse kein Zufall sind und die die Übergewinnsteuer längst verdient hätten. Die naheliegendste energiepolitische Antwort — zumindest ein temporäres Tempolimit — ist nicht einmal Gegenstand einer ernsthaften Debatte. Stattdessen greift der Staat großzügig an die Zapfsäule, senkt die Energiesteuer um 17 Cent, und zwar mit der Gießkanne für alle, nicht nur für jene, die wirklich auf das Auto angewiesen sind. Das Signal, das diese Politik aussendet, ist unmissverständlich: Ihr dürft weiter rasen, und wenn der Sprit zu teuer wird, zahlen wir mit.

    Doch es ist nicht nur ein Problem des Lobbyismus und er Politik. Auf der einen Seite jammern viele über Inflation und steigende Preise, weniger Geld im Portemonnaie, aber deswegen mal nur 120 Stundenkilometer auf der Autobahn fahren und Benzin sparen. Das geht gar nicht. Dieses Verhaltensmuster lässt sich meiner Beobachtung nach auch auf andere Berieche übertragen.

    Atomkraft — das teuerste Placebo der Republik

    Weil Subventionieren an der Zapfsäule allein aber offenbar nicht reicht, holt Jens Spahn die nächste Wunderwaffe aus dem Schrank und spricht über Atomkraft und AKW-Reaktivierung. Kanzler Merz hat den Ausstieg zwar für „irreversibel“ erklärt, das Wort aber kaum kalt ist, bevor es in der politischen Debatte schon wieder aufgewärmt wird. Dabei haben Mischa Ehrhardt und Florian Neuhann im ZDF sorgfältig herausgearbeitet, dass EnBW selbst Atomkraft für nicht rentabel hält — Bauzeiten von Jahrzehnten, kein Endlager in Sicht, und die Kosten landen am Ende beim Steuerzahler. Der Rest dieser Debatte ist Wahlkampf oder gar Propaganda.

    Dabei zeigt das Beispiel des AKW Grohnde, wohin die Reise eigentlich gehen könnte: Aus dem alten Reaktor wird eine Batterie — mit mehr Leistung als der Reaktor jemals hatte. Drei Großspeicher, ein Solarpark, ein Umspannwerk — allein zwei der Speicher kommen auf 1,47 GW, das alte AKW hatte 1,36 GW, und das Ganze wird privat finanziert und ist in vier Jahren am Netz, ohne radioaktiven Müll. Das ist die Energiewende, wie sie in der Praxis funktionieren kann.

    Reiche schaltet den Rückwärtsgang ein

    Das eigentliche Trauerspiel dieser Energiepolitik schreibt Wirtschaftsministerin Katherina Reiche. Das habe ich ja hier schon ausgeführt. Eine vom eigenen Ministerium – vor ihrer Zeit als Ministerin – beauftragte Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Erneuerbare die regionale Wertschöpfung in Deutschland verdoppeln könnten. Das Ergebnis passt ihr nicht ins Zeug, also wurde den Ergebnisse versteckt auf einer Unterseite veröffentlicht, beworben wurde sie mit keinem Wort.

    Florian Harms hat es im Tagesanbruch eingeordnet: Merz behauptet, Klimaschutz dürfe die industrielle Basis nicht gefährden, aber in Wahrheit ist es genau umgekehrt — kluger Klimaschutz treibt Wirtschaftsentwicklung voran, schafft neue Märkte und Arbeitsplätze, und wer das nicht versteht oder nicht verstehen will, verschenkt gerade die nächste deutsche Industrie an China, so wie wir die Solarindustrie schon einmal verschenkt haben. Der Copernicus-Klimabericht 2025 reißt die 1,5-Grad-Grenze, die Ozeane heizen sich rekordverdächtig auf, die Gletscher schmelzen — und die Antwort von Schwarz-Rot lautet Tankrabatt für Benziner, Kürzung der Solar- und Windförderung, Gaskraftwerke.

    Die ADAC-Statistik als unfreiwilliger Kommentar

    In diese Gemengelage hinein liefert die ADAC-Pannenstatistik 2026 einen unfreiwilligen, aber treffenden Kommentar zur Debatte, die Diesel-Dieter und Elektro-Eddie seit Jahren führen: Elektroautos sind in allen Altersklassen zuverlässiger als Verbrenner, mit einer Pannenkennziffer von 6,5 bei vierjährigen E-Autos gegenüber 12,5 bei vergleichbaren Verbrennern. Das Narrativ vom unzuverlässigen Stromer, das jahrelang gepflegt wurde, läuft aus.

    Wir fahren inzwischen lieber entspann elektrisch vorwärts. Die Politik fährt rückwärts — und gibt dabei … Gas.

    Quellen & Leseempfehlungen

    #Atomkraft #Benzinpreis #Deutschland #EAuto #Energiepolitik #Energiewende #Klimaschutz #Ladelust #Solarenergie #Tempolimit #Vollgas
  17. #nextnews: #EAuto-Boom Deutschland, Laden wird günstiger, weniger Pannen beim #E_Auto

    Fast 26 Prozent Marktanteil im April, neue Prognosen bis 2030 und spannende Einblicke in die aktuelle #Marktentwicklung. In den #nextnews geht es außerdem um #Tesla und #Full_Self_Driving in #Europa, die weiter verzögerte #Kaufprämie, neue #Schnelllade-Tarife, den Einstieg von #BYD ins Flash Charging sowie aktuelle Erkenntnisse zur Haltbarkeit älterer #Elektroautos....

    youtube.com/watch?v=PD_Iq2MgZXk

  18. #AP:
    "
    .. recalling 173 Cybertrucks because cracking in the rotor could cause the wheel stud to separate from the wheel hub,...
    "
    "
    .. recalling more than 200,000 Model Y, Model S Model X and Model 3 electric vehicles because of a software issue that renders the rearview camera inoperable for a short period of time.
    "
    apnews.com/article/tesla-cyber

    8.5.2026

    #EAuto #EV #Tesla

  19. Warum #Langstrecke mit einem #EAuto wie dem #Kia #EV6 #GT so einfach wie mit einem Verbrenner ist.

    Langstrecke mit einem #Elektroauto soll kompliziert sein? Genau das Gegenteil ist der Fall. Ich fahre mit dem Kia EV6 GT mal eben 850 km auf der Autobahn und das sehr sporlich mit einer Reisegeschwindigkeit von 160 km/h wo es geht. Viele glauben immer noch, dass E-Autos nur etwas für die Stadt sind oder dass Langstrecken zur Geduldsprobe werden.
    #MoveElectric
    @MoveElectric

    youtube.com/watch?v=5qbll5A_rYo

  20. Warum #Langstrecke mit einem #EAuto wie dem #Kia #EV6 #GT so einfach wie mit einem Verbrenner ist.

    Langstrecke mit einem #Elektroauto soll kompliziert sein? Genau das Gegenteil ist der Fall. Ich fahre mit dem Kia EV6 GT mal eben 850 km auf der Autobahn und das sehr sporlich mit einer Reisegeschwindigkeit von 160 km/h wo es geht. Viele glauben immer noch, dass E-Autos nur etwas für die Stadt sind oder dass Langstrecken zur Geduldsprobe werden.
    #MoveElectric
    @MoveElectric

    youtube.com/watch?v=5qbll5A_rYo

  21. Warum #Langstrecke mit einem #EAuto wie dem #Kia #EV6 #GT so einfach wie mit einem Verbrenner ist.

    Langstrecke mit einem #Elektroauto soll kompliziert sein? Genau das Gegenteil ist der Fall. Ich fahre mit dem Kia EV6 GT mal eben 850 km auf der Autobahn und das sehr sporlich mit einer Reisegeschwindigkeit von 160 km/h wo es geht. Viele glauben immer noch, dass E-Autos nur etwas für die Stadt sind oder dass Langstrecken zur Geduldsprobe werden.
    #MoveElectric
    @MoveElectric

    youtube.com/watch?v=5qbll5A_rYo

  22. Warum #Langstrecke mit einem #EAuto wie dem #Kia #EV6 #GT so einfach wie mit einem Verbrenner ist.

    Langstrecke mit einem #Elektroauto soll kompliziert sein? Genau das Gegenteil ist der Fall. Ich fahre mit dem Kia EV6 GT mal eben 850 km auf der Autobahn und das sehr sporlich mit einer Reisegeschwindigkeit von 160 km/h wo es geht. Viele glauben immer noch, dass E-Autos nur etwas für die Stadt sind oder dass Langstrecken zur Geduldsprobe werden.
    #MoveElectric
    @MoveElectric

    youtube.com/watch?v=5qbll5A_rYo

  23. Warum #Langstrecke mit einem #EAuto wie dem #Kia #EV6 #GT so einfach wie mit einem Verbrenner ist.

    Langstrecke mit einem #Elektroauto soll kompliziert sein? Genau das Gegenteil ist der Fall. Ich fahre mit dem Kia EV6 GT mal eben 850 km auf der Autobahn und das sehr sporlich mit einer Reisegeschwindigkeit von 160 km/h wo es geht. Viele glauben immer noch, dass E-Autos nur etwas für die Stadt sind oder dass Langstrecken zur Geduldsprobe werden.
    #MoveElectric
    @MoveElectric

    youtube.com/watch?v=5qbll5A_rYo

  24. Bald mehr #EAutos als Verbrenner? 🚗 Der #EAuto- #Boom im #Faktencheck

    Der Blick in die Daten zeigt: Der weltweite Markt für #Elektromobilität entwickelt sich genauso rasant wie frühere Technologiesprünge. Ausgerechnet jetzt, wo es darauf ankommt, drohen #Europas #Autohersteller den Anschluss an China zu verlieren.

    Die #Bundesregierung muss die #Elektromobilität jetzt konsequent fördern und uns aus der fossilen Falle befreien.

    #Greenpeace

    #Deutschland

    @GreenpeaceDE

    m.youtube.com/watch?v=ZWjOBQoI

  25. Bald mehr #EAutos als Verbrenner? 🚗 Der #EAuto- #Boom im #Faktencheck

    Der Blick in die Daten zeigt: Der weltweite Markt für #Elektromobilität entwickelt sich genauso rasant wie frühere Technologiesprünge. Ausgerechnet jetzt, wo es darauf ankommt, drohen #Europas #Autohersteller den Anschluss an China zu verlieren.

    Die #Bundesregierung muss die #Elektromobilität jetzt konsequent fördern und uns aus der fossilen Falle befreien.

    #Greenpeace

    #Deutschland

    @GreenpeaceDE

    m.youtube.com/watch?v=ZWjOBQoI

  26. Bald mehr #EAutos als Verbrenner? 🚗 Der #EAuto- #Boom im #Faktencheck

    Der Blick in die Daten zeigt: Der weltweite Markt für #Elektromobilität entwickelt sich genauso rasant wie frühere Technologiesprünge. Ausgerechnet jetzt, wo es darauf ankommt, drohen #Europas #Autohersteller den Anschluss an China zu verlieren.

    Die #Bundesregierung muss die #Elektromobilität jetzt konsequent fördern und uns aus der fossilen Falle befreien.

    #Greenpeace

    #Deutschland

    @GreenpeaceDE

    m.youtube.com/watch?v=ZWjOBQoI

  27. Bald mehr #EAutos als Verbrenner? 🚗 Der #EAuto- #Boom im #Faktencheck

    Der Blick in die Daten zeigt: Der weltweite Markt für #Elektromobilität entwickelt sich genauso rasant wie frühere Technologiesprünge. Ausgerechnet jetzt, wo es darauf ankommt, drohen #Europas #Autohersteller den Anschluss an China zu verlieren.

    Die #Bundesregierung muss die #Elektromobilität jetzt konsequent fördern und uns aus der fossilen Falle befreien.

    #Greenpeace

    #Deutschland

    @GreenpeaceDE

    m.youtube.com/watch?v=ZWjOBQoI

  28. Bald mehr #EAutos als Verbrenner? 🚗 Der #EAuto- #Boom im #Faktencheck

    Der Blick in die Daten zeigt: Der weltweite Markt für #Elektromobilität entwickelt sich genauso rasant wie frühere Technologiesprünge. Ausgerechnet jetzt, wo es darauf ankommt, drohen #Europas #Autohersteller den Anschluss an China zu verlieren.

    Die #Bundesregierung muss die #Elektromobilität jetzt konsequent fördern und uns aus der fossilen Falle befreien.

    #Greenpeace

    #Deutschland

    @GreenpeaceDE

    m.youtube.com/watch?v=ZWjOBQoI

  29. Autobranche: Warum BMW besser dasteht als VW und Mercedes

    BMW hat im ersten Quartal weniger verdient, hält sich aber besser als Mercedes und Volkswagen. Die Münchner profitieren von einer flexiblen Antriebsstrategie - und einem glücklichen Timing bei E-Autos. Von Angela Göpfert.

    ➡️ tagesschau.de/wirtschaft/unter

    #BMW #MercedesBenz #VW #Vergleich #EAuto #Verbrenner

  30. #EAuto geht auch in #carBrain 😞 #FormelE gilt als #lärmarm. Nunja.

    Ist aber eine gute Erinnerung daran, warum #Tempolimit immer eine gute Idee ist, auch für's #Elektroauto. Ab ca. 25 km/h dominiert der #Lärm durch #Rollgeräusche der #Reifen.

    Darum #Tempo3080100 für alle #Autos! #Tempo30 innerorts, #Tempo80 auf der #Landstraße, #Tempo100 auf der #Autobahn.

    #Berlin #TempelhoferFeld #Autorennen

  31. #Timmy 2.0

    Die #Polizei hat die #Autobahn #A66 gesperrt "um zehn #flauschige #Entenküken aus einer gefährlichen Situation zu retten. Waren ja keine #Klimakleberʔinnen bei denen ein #Schmerzgriff angewandt worden wäre.

    Natürlich ist es richtig, daß man die kleinen Dinosaurier nicht einfach zu Brei fährt, aber die Aktion ist wieder mal extrem heuchlerisch.

    Durch den ausufernden #Autoverkehr sterben in DE jedes Jahr ca. 70 Millionen Vögel. Ein #Tempolimit z.B. #Tempo100 auf der Autobahn und #Tempo80 auf der #Landstraße könnte diese Zahl senken. Vor allem viel weniger Autos, egal ob #Verbrenner oder #EAuto.

    Aber die blutige Masse in den Profilrillen ist eben nicht flauschig.

    tagesspiegel.de/gesellschaft/p

    #Tagesspiegel #A66 #Hessen #Tierschutz #Verkehrswende

  32. Ich wollte es nur mal gesagt haben:
    Nur weil das Verbrennerverbot 2035 aufgeweicht ist und wahrscheinlich noch weiter abgemildert wird und es auch weiterhin möglich ist Gas- und Ölheizungen einzubauen muss man das nicht.
    Ihr dürft auch E-Autos fahren und Wärmepumpen einbauen.
    ☝🏻

    #EMobiltät #Wärmepumpe #Energiewende #EAuto #Verbrennerverbot #Gasheizung #Ölheizung