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#florianschwinn — Public Fediverse posts

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  1. Perlen des Tages

    Gestern: Schwarze Boxer und Käse

    Ursula Trüper hat eine schöne kleine Geschichte geschrieben: Black History Month: Der wirkliche Mister Amerika – Schwarze Boxer waren in den USA stets eine Provokation für die rassistische Mehrheitsgesellschaft – und Vorbilder für den Kampf um Gleichberechtigung”. Schade eigentlich, dass die in ein paar Tagen in einem Paywall-Archiv verschwindet. Und einen schweren Fehler habe ich entdeckt, in Fussnote 18.

    Für jede Ehrung von John Carlos bin ich zu haben. Vor über 8 Jahren machte Sport inside (WDR) dieses Interview mit dem alten Mann. Dieses Foto von der Siegerehrung 200m der Männer wurde zu einer Ikone der Olympischen Spiele 1968 in Mexiko, sowie der Bürgerrechtsbewegung in den USA. Nur ist der Silbermedaillengewinner der weisse Mann links im Bild, der Australier Peter Norman. Carlos gewann “nur” Bronze in glatten 20 Sekunden. Ich war 11, und seitdem bin ich Fan dieser alten Männer – beispielgebend.

    Käse – Veganer*innen bitte gehen Sie weiter, hier gibt es nichts zu sehen!

    Florian Schwinn ist einer der Autor*inn*en, die Florian Rötzer von telepolis zu overton mitgebracht hat. Ein Erfolgstransfer. Florian Schwinn hat Ahnung von Nahrungsmittelerzeugung und Landwirtschaft, ist neugierig und kann gut schreiben. Nehmen Sie das:

    Alles Käse – Die Geschichte, die zu dieser Kolumne geführt hat, beginnt – wie sich das beim Obertitel »Führerschein für Einkaufswagen« gehört, mit einem Einkaufswagen. In den konnte ich an jenem Tag nicht das legen, was dort hineinsollte. Ich schaute die reichhaltige Käsetheke im Bioladen durch und fragte dann: Gibt’s keine »Blaue Stunde«? Antwort: Die machen die nicht mehr. Wie bitte? Mein Lieblingskäse wird nicht mehr produziert. Warum nicht? Antwort: Keine Ahnung.”

    “Blaue Stunde” – nicht nur eine Galerie in der Bonner Nordstadt (Dorotheenstr. 37, da gibt es auch Käse!), sondern ein Käse – den würde ich sofort probieren, Preis egal.

    Über Martin Böttger:

    Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
    Sie können dem Autor auch via Fediverse folgen unter: @martin.boettger

  2. Perlen des Tages

    Gestern: Schwarze Boxer und Käse

    Ursula Trüper hat eine schöne kleine Geschichte geschrieben: Black History Month: Der wirkliche Mister Amerika – Schwarze Boxer waren in den USA stets eine Provokation für die rassistische Mehrheitsgesellschaft – und Vorbilder für den Kampf um Gleichberechtigung”. Schade eigentlich, dass die in ein paar Tagen in einem Paywall-Archiv verschwindet. Und einen schweren Fehler habe ich entdeckt, in Fussnote 18.

    Für jede Ehrung von John Carlos bin ich zu haben. Vor über 8 Jahren machte Sport inside (WDR) dieses Interview mit dem alten Mann. Dieses Foto von der Siegerehrung 200m der Männer wurde zu einer Ikone der Olympischen Spiele 1968 in Mexiko, sowie der Bürgerrechtsbewegung in den USA. Nur ist der Silbermedaillengewinner der weisse Mann links im Bild, der Australier Peter Norman. Carlos gewann “nur” Bronze in glatten 20 Sekunden. Ich war 11, und seitdem bin ich Fan dieser alten Männer – beispielgebend.

    Käse – Veganer*innen bitte gehen Sie weiter, hier gibt es nichts zu sehen!

    Florian Schwinn ist einer der Autor*inn*en, die Florian Rötzer von telepolis zu overton mitgebracht hat. Ein Erfolgstransfer. Florian Schwinn hat Ahnung von Nahrungsmittelerzeugung und Landwirtschaft, ist neugierig und kann gut schreiben. Nehmen Sie das:

    Alles Käse – Die Geschichte, die zu dieser Kolumne geführt hat, beginnt – wie sich das beim Obertitel »Führerschein für Einkaufswagen« gehört, mit einem Einkaufswagen. In den konnte ich an jenem Tag nicht das legen, was dort hineinsollte. Ich schaute die reichhaltige Käsetheke im Bioladen durch und fragte dann: Gibt’s keine »Blaue Stunde«? Antwort: Die machen die nicht mehr. Wie bitte? Mein Lieblingskäse wird nicht mehr produziert. Warum nicht? Antwort: Keine Ahnung.”

    “Blaue Stunde” – nicht nur eine Galerie in der Bonner Nordstadt (Dorotheenstr. 37, da gibt es auch Käse!), sondern ein Käse – den würde ich sofort probieren, Preis egal.

  3. Perlen des Tages

    Gestern: Schwarze Boxer und Käse

    Ursula Trüper hat eine schöne kleine Geschichte geschrieben: Black History Month: Der wirkliche Mister Amerika – Schwarze Boxer waren in den USA stets eine Provokation für die rassistische Mehrheitsgesellschaft – und Vorbilder für den Kampf um Gleichberechtigung”. Schade eigentlich, dass die in ein paar Tagen in einem Paywall-Archiv verschwindet. Und einen schweren Fehler habe ich entdeckt, in Fussnote 18.

    Für jede Ehrung von John Carlos bin ich zu haben. Vor über 8 Jahren machte Sport inside (WDR) dieses Interview mit dem alten Mann. Dieses Foto von der Siegerehrung 200m der Männer wurde zu einer Ikone der Olympischen Spiele 1968 in Mexiko, sowie der Bürgerrechtsbewegung in den USA. Nur ist der Silbermedaillengewinner der weisse Mann links im Bild, der Australier Peter Norman. Carlos gewann “nur” Bronze in glatten 20 Sekunden. Ich war 11, und seitdem bin ich Fan dieser alten Männer – beispielgebend.

    Käse – Veganer*innen bitte gehen Sie weiter, hier gibt es nichts zu sehen!

    Florian Schwinn ist einer der Autor*inn*en, die Florian Rötzer von telepolis zu overton mitgebracht hat. Ein Erfolgstransfer. Florian Schwinn hat Ahnung von Nahrungsmittelerzeugung und Landwirtschaft, ist neugierig und kann gut schreiben. Nehmen Sie das:

    Alles Käse – Die Geschichte, die zu dieser Kolumne geführt hat, beginnt – wie sich das beim Obertitel »Führerschein für Einkaufswagen« gehört, mit einem Einkaufswagen. In den konnte ich an jenem Tag nicht das legen, was dort hineinsollte. Ich schaute die reichhaltige Käsetheke im Bioladen durch und fragte dann: Gibt’s keine »Blaue Stunde«? Antwort: Die machen die nicht mehr. Wie bitte? Mein Lieblingskäse wird nicht mehr produziert. Warum nicht? Antwort: Keine Ahnung.”

    “Blaue Stunde” – nicht nur eine Galerie in der Bonner Nordstadt (Dorotheenstr. 37, da gibt es auch Käse!), sondern ein Käse – den würde ich sofort probieren, Preis egal.

    Über Martin Böttger:

    Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
    Sie können dem Autor auch via Fediverse folgen unter: @martin.boettger

  4. Perlen des Tages

    Gestern: Schwarze Boxer und Käse

    Ursula Trüper hat eine schöne kleine Geschichte geschrieben: Black History Month: Der wirkliche Mister Amerika – Schwarze Boxer waren in den USA stets eine Provokation für die rassistische Mehrheitsgesellschaft – und Vorbilder für den Kampf um Gleichberechtigung”. Schade eigentlich, dass die in ein paar Tagen in einem Paywall-Archiv verschwindet. Und einen schweren Fehler habe ich entdeckt, in Fussnote 18.

    Für jede Ehrung von John Carlos bin ich zu haben. Vor über 8 Jahren machte Sport inside (WDR) dieses Interview mit dem alten Mann. Dieses Foto von der Siegerehrung 200m der Männer wurde zu einer Ikone der Olympischen Spiele 1968 in Mexiko, sowie der Bürgerrechtsbewegung in den USA. Nur ist der Silbermedaillengewinner der weisse Mann links im Bild, der Australier Peter Norman. Carlos gewann “nur” Bronze in glatten 20 Sekunden. Ich war 11, und seitdem bin ich Fan dieser alten Männer – beispielgebend.

    Käse – Veganer*innen bitte gehen Sie weiter, hier gibt es nichts zu sehen!

    Florian Schwinn ist einer der Autor*inn*en, die Florian Rötzer von telepolis zu overton mitgebracht hat. Ein Erfolgstransfer. Florian Schwinn hat Ahnung von Nahrungsmittelerzeugung und Landwirtschaft, ist neugierig und kann gut schreiben. Nehmen Sie das:

    Alles Käse – Die Geschichte, die zu dieser Kolumne geführt hat, beginnt – wie sich das beim Obertitel »Führerschein für Einkaufswagen« gehört, mit einem Einkaufswagen. In den konnte ich an jenem Tag nicht das legen, was dort hineinsollte. Ich schaute die reichhaltige Käsetheke im Bioladen durch und fragte dann: Gibt’s keine »Blaue Stunde«? Antwort: Die machen die nicht mehr. Wie bitte? Mein Lieblingskäse wird nicht mehr produziert. Warum nicht? Antwort: Keine Ahnung.”

    “Blaue Stunde” – nicht nur eine Galerie in der Bonner Nordstadt (Dorotheenstr. 37, da gibt es auch Käse!), sondern ein Käse – den würde ich sofort probieren, Preis egal.

  5. Perlen des Tages

    Gestern: Schwarze Boxer und Käse

    Ursula Trüper hat eine schöne kleine Geschichte geschrieben: Black History Month: Der wirkliche Mister Amerika – Schwarze Boxer waren in den USA stets eine Provokation für die rassistische Mehrheitsgesellschaft – und Vorbilder für den Kampf um Gleichberechtigung”. Schade eigentlich, dass die in ein paar Tagen in einem Paywall-Archiv verschwindet. Und einen schweren Fehler habe ich entdeckt, in Fussnote 18.

    Für jede Ehrung von John Carlos bin ich zu haben. Vor über 8 Jahren machte Sport inside (WDR) dieses Interview mit dem alten Mann. Dieses Foto von der Siegerehrung 200m der Männer wurde zu einer Ikone der Olympischen Spiele 1968 in Mexiko, sowie der Bürgerrechtsbewegung in den USA. Nur ist der Silbermedaillengewinner der weisse Mann links im Bild, der Australier Peter Norman. Carlos gewann “nur” Bronze in glatten 20 Sekunden. Ich war 11, und seitdem bin ich Fan dieser alten Männer – beispielgebend.

    Käse – Veganer*innen bitte gehen Sie weiter, hier gibt es nichts zu sehen!

    Florian Schwinn ist einer der Autor*inn*en, die Florian Rötzer von telepolis zu overton mitgebracht hat. Ein Erfolgstransfer. Florian Schwinn hat Ahnung von Nahrungsmittelerzeugung und Landwirtschaft, ist neugierig und kann gut schreiben. Nehmen Sie das:

    Alles Käse – Die Geschichte, die zu dieser Kolumne geführt hat, beginnt – wie sich das beim Obertitel »Führerschein für Einkaufswagen« gehört, mit einem Einkaufswagen. In den konnte ich an jenem Tag nicht das legen, was dort hineinsollte. Ich schaute die reichhaltige Käsetheke im Bioladen durch und fragte dann: Gibt’s keine »Blaue Stunde«? Antwort: Die machen die nicht mehr. Wie bitte? Mein Lieblingskäse wird nicht mehr produziert. Warum nicht? Antwort: Keine Ahnung.”

    “Blaue Stunde” – nicht nur eine Galerie in der Bonner Nordstadt (Dorotheenstr. 37, da gibt es auch Käse!), sondern ein Käse – den würde ich sofort probieren, Preis egal.

    Über Martin Böttger:

    Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
    Sie können dem Autor auch via Fediverse folgen unter: @martin.boettger

  6. Die nächste Pandemie?

    Mangel an schlechten Nachrichten gibt es nicht und für niemanden. Oder? Wenn mann “auch mal das Positive sehen” (Adenauer) will, dann liesse sich das Folgende so betrachten: wie schön, dass wir keine Tiere sind. Die Texte des Autors Florian Schwinn/overton haben erfreulicherweise fast nie einen jammernden Grundton, sondern enthalten formulierte Alternativen. Weil er recherchiert, sich umhört, Fachleute befragt, die nicht schon eine Talkshow-Tournee hinter sich haben. So auch hier:

    Das Virus aus der Hühnerfarm – Das Virus aus der Hühnerfarm ist das Influenza-A-Virus H5N1, das derzeit die Krankheit auslöst, die wir als Vogelgrippe oder Geflügelpest bezeichnen. Aber wieso »das Virus aus der Hühnerfarm«?”

    Die Leichtfertigkeit, mit der Zoonosen riskiert werden, um das Geschäftsmodell der grossindustriellen deutschen Landwirtschaft zu erhalten, ähnelt dem verzweifelten Todeskampf um die deutschen Verbrennermotoren. Beides kann für viele von uns tödlich enden. Und ist mit tödlicher Sicherheit Symptom einer absteigenden Macht.

    Oder wie würde Herr Adenauer “das Positive” sehen?

    Kontrolle über die Realität

    Die herrschenden Oligarchen sind im Begriff, sich ihre Wirklichkeit selbst zu schaffen. Politiker*innen, die sie daran hindern, sie gar kontrollieren und in ihrem Treiben einzuschränken, sind weit und breit nicht zu entdecken. Im Gegenteil: ihr Mächtigster geht voran.

    Ralf Heimann/MDR-Altpapier: Wann tötet das Weiße Haus Journalisten? – Die US-Regierung stellt kritische Medien an einen Online-Pranger. Der Präsident droht Politikern mit dem Tod. Die Armee tötet mutmaßliche Drogenhändler, die wehrlos im Wasser schwimmen. Wie geht es weiter?”

    Mitmachen oder widerstehen? Eine lebensgefährliche Frage. In Kürze auch bei uns.

    Über Martin Böttger:

    Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
    Sie können dem Autor auch via Fediverse folgen unter: @martin.boettger

  7. Ernstfall herbeigeführt

    Best of 7. Dezember: Klima, Atom, Diplomatie, EM, Sahel, Parteienschwäche, Kühe, Sex&Film

    Das Wichtigste zuerst. Wolfgang Pomrehn/telepolis: Klimakrise und Kipppunkte: November 1,75 Grad Celsius wärmer als der Durchschnitt – Energie und Klima – kompakt: Mehr als 200 Wissenschaftler bewerten Risiken des Umschlagens verschiedener Subsysteme der großen Klimamaschine.” Da geniesst mann die gegenwärtige Kälte im Rheinland gleich ganz anders, vor allem, wenn ein wenig Sonnenlicht dazukommt.
    Kaum weniger wichtig, vielleicht aktuell noch brenzliger, die Atomkriegsgefahr, die Florian Rötzer/overton vor Augen führt: Israelische Atomwaffen: Hamas-Rakete schlug auf Stützpunkt mit Jericho-Raketen ein – Das Risiko einer Atomkatastrophe besteht in der Ukraine mit seinen AKW weiter. Auch mit Israels Atomwaffen und 60 Jahre alten Plutoniumreaktor in Simona besteht eine kaum beachtete reale Gefahr.”

    Aus diesen und anderen guten Gründen findet Alfons Pieper/Blog der Republik Rolf Mützenich gut, der kürzlich kurz in Unkel aufgetreten ist: “Ein Mittler und Vermittler: Rolf Mützenich – SPD-Fraktionschef wirbt für mehr Diplomatie”.

    Jan Tölva/Jungle World sieht voraus, was im nächsten Sommer mit der Heim-WM auf die deutsche Öffentlichkeit zukommt: “Debatte über Gewalt in Fußballstadien: Fußball und Bambule – Es mehren sich Berichte über Gewalt beim Fußball. Ob es aber wirklich einen Anstieg gibt, ist unklar. Zudem wäre es zu einfach, das Problem ausschließlich bei den Fans zu suchen.” Es ist eine sehr alte Erkenntnis, das die “Sicherheitsbehörden” an den Fuassballfans zuerst ausprobieren, was sie gerne machen und politisch durchsetzen wollen. Da ist der Widerstand für realitätsnahe Übungen einigermassen realitätsnah, aber fast völlig ohne gesellschaftliche Unterstützung. Vielleicht etwas zuwenig bedacht bei dieser wiederkehrenden Strategie ist die Tatsache, dass die Fans (“Ultras”) sich in diesen Manövern politisch weitergebildet und qualifiziert haben. So manche Partei haben sie dabei in der Disziplin Sachverstand schon weit überholt.

    Ebenfalls herbeigeführt von der EU, Frankreich und Deutschland ist das: Bernhard Schmid/Jungle World: Die Sahel-Staaten Mali, Burkina Faso und Niger verkünden große Wirtschaftspläne: Große Pläne – Die verbündeten, von Militärjuntas regierten Sahel-Staaten Mali, Burkina Faso und Niger wollen ihre ökonomische Kooperation verstärken und die Gemeinschaftswährung CFA-Franc abschaffen. Die malische Armee hat mit der Unterstützung russischer Söldner die Tuareg-Hochburg Kidal eingenommen.” Das Abschiebezentrum in Niamey wurde geschlossen. Es gibt also auch gute Nachrichten.

    Herbeigeführt von den real existierenden demokratischen Parteien, und zwar durch ihren Intelligenzmangel und ihre eigene Schwäche ist das: Rüdiger Rauls/overton: Populisten: Irrwege als Ausweg – Mit der Wahl von Donald Trump zum Präsidenten der USA im Jahre 2017 hat ein neuer Typ von Politikern die Macht errungen, die sogenannten Populisten. Sie tauchen wie aus dem Nichts auf und erobern Mehrheiten aus dem Stand. Wieso werden sie trotz ihrer zum Teil wirren Botschaften gewählt und was sagt das aus über die westlichen Gesellschaften?” Der Autor biegt zwar in seiner Argumentationsführung, wie ich finde, mehrmals falsch ab, kommt aber zu einem richtigen Ergebnis: “Es stellt sich die Frage, ob Milei und Wilders und all die anderen Populisten wie Trump, Meloni und LePen es nicht besser wissen, dass besonders ihre Hetze gegen andere Volksgruppen die Probleme nicht lösen. Oder haben sie die Wähler bewusst getäuscht? Den Wählern aber scheinen angesichts der Unordnung und der Orientierungslosigkeit ihrer Regierungen wirre und schillernde Heilsverkünder immer noch lieber zu sein, wenn sie nur ein wenig Hoffnung versprühen. Denn gerade davon scheint es überall zu fehlen in den Gesellschaften des politischen Westens.” Pauls Frage ist mit einem einfachen “Ja” zu beantworten. Und zu seiner Begrifflichkeit “Wähler” ist der Unterschied zur Mehrheit der “Wahlberechtigten” hervorzuheben.

    Politisches fürs Herz

    Im gleichen Onlinemagazin gibt es auch was Politisches fürs Herz von Florian Schwinn: Projekt Glückliche Kuh – Im Biosektor kriselt es seit dem Ukraine-Krieg. Wie geht es weiter? Beispiel Bauerngemeinschaft Hamfelder Hof: Umstellung auf die sogenannte Kuhgebundene Kälberaufzucht und die Ausweitung des Weidegangs.”

    Der Ernstfall Sex

    Es gibt Filme im Kino, die in der Vorausbetrachtung wichtig erscheinen. “How To Have Sex” scheint dabei die erfolgreichere PR zu haben. Neben zahlreichen digital eingemauerten Beiträgen gibt es auch offen zugängliche Interviews mit der 30-jährigen Regisseurin Molly Manning Walker, und zwar in der taz/Patrick Heidmann: Regisseurin über Sex unter Jugendlichen: ‘Einverständnis ist ein Prozess’ – Molly Manning Walker hat mit „How to Have Sex“ einen Film über Geschlechterrollen bei Jugendlichen gedreht. Es gehe immer noch viel um die männliche Lust.” Und sogar unvermauert in Augsteins Freitag/Thomas Abeltshauser: ‘How to Have Sex’-Regisseurin Walker: ‘Ich war immer wieder sprachlos’ – Interview Molly Manning Walker erzählt in ihrem Film ‘How to Have Sex’ von drei britischen Mädchen, die im Griechenlandurlaub Spaß haben wollen. Ein Gespräch über das Frausein, sexualisierte Gewalt und das Drehen politischer Filme”

    Bescheidener der Rummel um die hier bereits hochverehrte Aylin Tezel, die zu früh für mich, aber gerade richtig für sie selbst, aus dem Dortmunder-“Tatort” ausgeschieden war. Sie entschied sich in weit jüngerem Alter als ich für selbstbestimmtes Arbeiten, und hat mit “Falling Into Place” jetzt einen Film im Kino, bei dem Drehbuch, Regie und Hauptrolle von ihr selbst sind. Puuh, ein bisschen viel auf einmal, würde ich fürchten. Aber davon müssen Sie und ich uns selbst überzeugen. Das haben schon Andere vor ihr geschafft. Warum also nicht auch sie?

    Über Martin Böttger:

    Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
    Sie können dem Autor auch via Fediverse folgen unter: @[email protected]