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#ralfheimann — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #ralfheimann, aggregated by home.social.

  1. 50.000 Männer ermorden “ihre” Frau

    Im Jahr

    Ja, ich nochmal. Heute morgen war es in Beuel sogar draussen im Schatten noch erträglich. Ein Windlein wehte und machte Hoffnung auf Wetteränderung. Lesen war möglich. Das gelingt derzeit nicht allen. Z.B wie eben schon erwähnt den Experten, die “unsere” ARD gleitend ins materiell sorgenfreie Alter floaten lässt, nicht nur Fussball- sondern auch einen “Kabarett-Experten”, dessen Name mir in diesem Leben – bei jedem Wetter – nicht mehr einfallen will. Dass er vom dauerskandalerzeugenden RBB alimentiert wird – das passt wiederum bestens zusammen.

    So meldet das Statistische Bundesamt in deutscher Übersetzung: “Fast alle 10 Minuten: Tödliche Gewalt gegen Frauen und Mädchen durch den Partner oder Familienangehörige”. Und hier der Link zum englischen Original der UN: “FEMICIDES IN 2024 – Global estimates of intimate partner/family member femicides”. Lesen ist möglich, sogar für Berliner TV-Redaktionen (oder Praktikanten, wenn die Redakteure schon weggespart sind).

    Beim Kölner DLF können sie es noch, ich würde es sogar Journalismus nennen. Gunnar Köhne: “Wo Frauen aus dem Fenster fallen: Femizide in der Türkei”. Audio 7 min. Vielleicht wäre Erdogans Türkei ein geeignetes Auswanderungsland für Berliner “Kabaratt-Experten”.

    Obwohl: wenn es heute nicht zu heiss wäre, würde ich zusammenfassen: soll sich diese ARD doch von der AfD fressen lassen. Ich verspreche, auch nicht zu weinen.

    DGB-Rentenkonzept

    Sicher haben Sie auch nichts davon gehört oder gelesen. Ist aber möglich.

    “Eine gute Rente erkennt die Lebensleistung an”.

    Wie doof kann mann KI/AI diskutieren? Deutschland setzt Massstäbe

    Ralf Heimann/MDR-Altpapier provoziert wie immer den Verstand der*des Leser*in zum Arbeiten, also besser lesen, wenn es weniger heiss ist – und mit der Überschrift des Tages:

    Mensch ärgere dich nicht – In der KI-Debatte geht es oft um die Qualität einzelner Texte. Tatsächlich offenbart sich damit ein großes Missverständnis.”

    Lesezeichen: Multipolare Welt

    Das hebe ich mir für kühlere Stunden auf. Volker Perthes/Stiftung Arbeit und Umwelt der IGBCE: “Geopolitische Dynamiken einer multipolarisierten Welt – und wie Europa sich aufstellen muss”.

    Über Martin Böttger:

    Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
    Sie können dem Autor auch via Fediverse folgen unter: @martin.boettger

  2. 50.000 Männer ermorden “ihre” Frau

    Im Jahr

    Ja, ich nochmal. Heute morgen war es in Beuel sogar draussen im Schatten noch erträglich. Ein Windlein wehte und machte Hoffnung auf Wetteränderung. Lesen war möglich. Das gelingt derzeit nicht allen. Z.B wie eben schon erwähnt den Experten, die “unsere” ARD gleitend ins materiell sorgenfreie Alter floaten lässt, nicht nur Fussball- sondern auch einen “Kabarett-Experten”, dessen Name mir in diesem Leben – bei jedem Wetter – nicht mehr einfallen will. Dass er vom dauerskandalerzeugenden RBB alimentiert wird – das passt wiederum bestens zusammen.

    So meldet das Statistische Bundesamt in deutscher Übersetzung: “Fast alle 10 Minuten: Tödliche Gewalt gegen Frauen und Mädchen durch den Partner oder Familienangehörige”. Und hier der Link zum englischen Original der UN: “FEMICIDES IN 2024 – Global estimates of intimate partner/family member femicides”. Lesen ist möglich, sogar für Berliner TV-Redaktionen (oder Praktikanten, wenn die Redakteure schon weggespart sind).

    Beim Kölner DLF können sie es noch, ich würde es sogar Journalismus nennen. Gunnar Köhne: “Wo Frauen aus dem Fenster fallen: Femizide in der Türkei”. Audio 7 min. Vielleicht wäre Erdogans Türkei ein geeignetes Auswanderungsland für Berliner “Kabaratt-Experten”.

    Obwohl: wenn es heute nicht zu heiss wäre, würde ich zusammenfassen: soll sich diese ARD doch von der AfD fressen lassen. Ich verspreche, auch nicht zu weinen.

    DGB-Rentenkonzept

    Sicher haben Sie auch nichts davon gehört oder gelesen. Ist aber möglich.

    “Eine gute Rente erkennt die Lebensleistung an”.

    Wie doof kann mann KI/AI diskutieren? Deutschland setzt Massstäbe

    Ralf Heimann/MDR-Altpapier provoziert wie immer den Verstand der*des Leser*in zum Arbeiten, also besser lesen, wenn es weniger heiss ist – und mit der Überschrift des Tages:

    Mensch ärgere dich nicht – In der KI-Debatte geht es oft um die Qualität einzelner Texte. Tatsächlich offenbart sich damit ein großes Missverständnis.”

    Lesezeichen: Multipolare Welt

    Das hebe ich mir für kühlere Stunden auf. Volker Perthes/Stiftung Arbeit und Umwelt der IGBCE: “Geopolitische Dynamiken einer multipolarisierten Welt – und wie Europa sich aufstellen muss”.

  3. 50.000 Männer ermorden “ihre” Frau

    Im Jahr

    Ja, ich nochmal. Heute morgen war es in Beuel sogar draussen im Schatten noch erträglich. Ein Windlein wehte und machte Hoffnung auf Wetteränderung. Lesen war möglich. Das gelingt derzeit nicht allen. Z.B wie eben schon erwähnt den Experten, die “unsere” ARD gleitend ins materiell sorgenfreie Alter floaten lässt, nicht nur Fussball- sondern auch einen “Kabarett-Experten”, dessen Name mir in diesem Leben – bei jedem Wetter – nicht mehr einfallen will. Dass er vom dauerskandalerzeugenden RBB alimentiert wird – das passt wiederum bestens zusammen.

    So meldet das Statistische Bundesamt in deutscher Übersetzung: “Fast alle 10 Minuten: Tödliche Gewalt gegen Frauen und Mädchen durch den Partner oder Familienangehörige”. Und hier der Link zum englischen Original der UN: “FEMICIDES IN 2024 – Global estimates of intimate partner/family member femicides”. Lesen ist möglich, sogar für Berliner TV-Redaktionen (oder Praktikanten, wenn die Redakteure schon weggespart sind).

    Beim Kölner DLF können sie es noch, ich würde es sogar Journalismus nennen. Gunnar Köhne: “Wo Frauen aus dem Fenster fallen: Femizide in der Türkei”. Audio 7 min. Vielleicht wäre Erdogans Türkei ein geeignetes Auswanderungsland für Berliner “Kabaratt-Experten”.

    Obwohl: wenn es heute nicht zu heiss wäre, würde ich zusammenfassen: soll sich diese ARD doch von der AfD fressen lassen. Ich verspreche, auch nicht zu weinen.

    DGB-Rentenkonzept

    Sicher haben Sie auch nichts davon gehört oder gelesen. Ist aber möglich.

    “Eine gute Rente erkennt die Lebensleistung an”.

    Wie doof kann mann KI/AI diskutieren? Deutschland setzt Massstäbe

    Ralf Heimann/MDR-Altpapier provoziert wie immer den Verstand der*des Leser*in zum Arbeiten, also besser lesen, wenn es weniger heiss ist – und mit der Überschrift des Tages:

    Mensch ärgere dich nicht – In der KI-Debatte geht es oft um die Qualität einzelner Texte. Tatsächlich offenbart sich damit ein großes Missverständnis.”

    Lesezeichen: Multipolare Welt

    Das hebe ich mir für kühlere Stunden auf. Volker Perthes/Stiftung Arbeit und Umwelt der IGBCE: “Geopolitische Dynamiken einer multipolarisierten Welt – und wie Europa sich aufstellen muss”.

    Über Martin Böttger:

    Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
    Sie können dem Autor auch via Fediverse folgen unter: @martin.boettger

  4. 50.000 Männer ermorden “ihre” Frau

    Im Jahr

    Ja, ich nochmal. Heute morgen war es in Beuel sogar draussen im Schatten noch erträglich. Ein Windlein wehte und machte Hoffnung auf Wetteränderung. Lesen war möglich. Das gelingt derzeit nicht allen. Z.B wie eben schon erwähnt den Experten, die “unsere” ARD gleitend ins materiell sorgenfreie Alter floaten lässt, nicht nur Fussball- sondern auch einen “Kabarett-Experten”, dessen Name mir in diesem Leben – bei jedem Wetter – nicht mehr einfallen will. Dass er vom dauerskandalerzeugenden RBB alimentiert wird – das passt wiederum bestens zusammen.

    So meldet das Statistische Bundesamt in deutscher Übersetzung: “Fast alle 10 Minuten: Tödliche Gewalt gegen Frauen und Mädchen durch den Partner oder Familienangehörige”. Und hier der Link zum englischen Original der UN: “FEMICIDES IN 2024 – Global estimates of intimate partner/family member femicides”. Lesen ist möglich, sogar für Berliner TV-Redaktionen (oder Praktikanten, wenn die Redakteure schon weggespart sind).

    Beim Kölner DLF können sie es noch, ich würde es sogar Journalismus nennen. Gunnar Köhne: “Wo Frauen aus dem Fenster fallen: Femizide in der Türkei”. Audio 7 min. Vielleicht wäre Erdogans Türkei ein geeignetes Auswanderungsland für Berliner “Kabaratt-Experten”.

    Obwohl: wenn es heute nicht zu heiss wäre, würde ich zusammenfassen: soll sich diese ARD doch von der AfD fressen lassen. Ich verspreche, auch nicht zu weinen.

    DGB-Rentenkonzept

    Sicher haben Sie auch nichts davon gehört oder gelesen. Ist aber möglich.

    “Eine gute Rente erkennt die Lebensleistung an”.

    Wie doof kann mann KI/AI diskutieren? Deutschland setzt Massstäbe

    Ralf Heimann/MDR-Altpapier provoziert wie immer den Verstand der*des Leser*in zum Arbeiten, also besser lesen, wenn es weniger heiss ist – und mit der Überschrift des Tages:

    Mensch ärgere dich nicht – In der KI-Debatte geht es oft um die Qualität einzelner Texte. Tatsächlich offenbart sich damit ein großes Missverständnis.”

    Lesezeichen: Multipolare Welt

    Das hebe ich mir für kühlere Stunden auf. Volker Perthes/Stiftung Arbeit und Umwelt der IGBCE: “Geopolitische Dynamiken einer multipolarisierten Welt – und wie Europa sich aufstellen muss”.

  5. Marktlücke

    Intellektuell inspirierend wie immer der Lokaljournalist (!) Ralf Heimann/MDR-Altpapier:

    Künstliches, Allzukünstliches – In der KI-Debatte geht es oft um die Qualität einzelner Texte. Tatsächlich offenbart sich damit ein großes Missverständnis.”

    Eine im besten Sinne dialektische Betrachtung des Themas, das derzeit öffentlich überwiegend in Schwarz-Weiss-Filtern betrachtet wird. Heimann referiert u.a. eine Debatte beim Netzwerk Recherche. Wie immer in dieser massstabsetzenden Kolumne mit Links unterlegt, wo es möglich ist. Geht doch.

    Hinweis zum Extradienst: die Autor*inn*en haben vollständige Freiheit darin, KI als Arbeitsmittel einzusetzen oder nicht. Als Herausgeber bin ich nicht daran interessiert, sie zu kontrollieren, sondern habe das Vertrauen, dass sie das selbst tun. Für mich persönlich als Autor gilt: ich fühle mich dafür zu alt und schaffe mir das nicht an. Das ist meine Marktlücke, wenn es eines Tages “alle” tun.

  6. Marktlücke

    Intellektuell inspirierend wie immer der Lokaljournalist (!) Ralf Heimann/MDR-Altpapier:

    Künstliches, Allzukünstliches – In der KI-Debatte geht es oft um die Qualität einzelner Texte. Tatsächlich offenbart sich damit ein großes Missverständnis.”

    Eine im besten Sinne dialektische Betrachtung des Themas, das derzeit öffentlich überwiegend in Schwarz-Weiss-Filtern betrachtet wird. Heimann referiert u.a. eine Debatte beim Netzwerk Recherche. Wie immer in dieser massstabsetzenden Kolumne mit Links unterlegt, wo es möglich ist. Geht doch.

    Hinweis zum Extradienst: die Autor*inn*en haben vollständige Freiheit darin, KI als Arbeitsmittel einzusetzen oder nicht. Als Herausgeber bin ich nicht daran interessiert, sie zu kontrollieren, sondern habe das Vertrauen, dass sie das selbst tun. Für mich persönlich als Autor gilt: ich fühle mich dafür zu alt und schaffe mir das nicht an. Das ist meine Marktlücke, wenn es eines Tages “alle” tun.

  7. Schneller Schaden

    “Diese Öffentlichkeit … nimmt gerade schneller Schaden, als Demokratien darauf reagieren können … als hätte das Universum das alles noch mal auch für die Begriffsstutzigsten unter den Hominiden auf den Punkt gebracht, indem es Habermas sterben ließ.”

    Ob “Abwickeln” oder “Vollenden” – jetzt ist er tot. Und der rettende Prophet kommt weder in seiner noch in anderer Gestalt. Die offene und entscheidende Frage wird auch nach diesem Text offenbleiben: wer ist die*der politische Träger*in, um die Demokratie angesichts der ihr drohenden Einsturzgefahren adäquat zu sanieren? Die Wenigen, die sich überhaupt dafür interessieren, erkennen die Gefahren immer genauer. Haben aber keine Antwort auf diese Frage.

    Wie wirkungslos die billigen Reflexe professioneller bürgerlich-demokratischer Politik sind, berichtet Kristina Beer/heise, die einer australischen Grünen-Politikerin zugehört hat: Australiens Social-Media-Bann: Jugendliche haben sich nicht aussperren lassen – Australische Jugendliche hat der Social-Media-Bann nicht wirksam von den Plattformen ausgesperrt. Die Politik müsse mehr tun, als nur ein Verbot auszusprechen.” Vorhersehbarer geht es kaum.

    Wie sich demokratische Alibi-Kontrollinstanzen veralbern und verhungern lassen müssen, berichtet die NRW-Datenschutzbeauftragte Bettina Gayk im Interview mit Marie-Claire Koch/heise: ‘Umdenken erst, wenn ein Datenskandal ganz viele Leute empfindlich betrifft’ – Den Einsatz von Palantirs Software bei der Polizei kritisiert die LDI NRW, Bettina Gayk. Sie spricht im Interview mit heise online von ausufernder Überwachung.”

    Es geht um alles

    Das Zitat unter der Überschrift ist von dem Lokaljournalisten (!) Ralf Heimann/MDR-Altpapier. Hier sein gestriges Gesamtwerk. Mein unmassgebliches Gefühl ist, dass jede seiner Altpapier-Kolumnen immer besser wird. Sie zu lesen bringt steigenden intellektuellen Gewinn, freilich, ohne dass er meine oben gestellte Frage beantwortet. Er versucht nur seinen kleinen Beitrag zu leisten, wie ich und Andere es hier auch seit einigen Jahren tun.

    Herrschaftszeiten – Mit großer Verwunderung schauen wir auf die Erosion der Demokratien. Das Digitale bleibt ein Nischenthema. Sehen Sie den Fehler?”

    Nicht wenige Bücher sind zu diesem Thema erschienen. Eins von Quinn Slobodian wurde letzten Sonntag von ihm selbst auf 3sat vorgestellt (Übernahme vom schweizerischen SRF). Ich habe eine Stunde zugehört, und es nicht bereut.

    Mit Elon Musk in ein neues Zeitalter? – Für viele ist Elon Musk ein schillernder Unternehmer – und der reichste Mensch der Welt. Der Historiker Quinn Slobodian sieht in ihm weit mehr: Musk stehe für ein neues Weltbild.” Verfügbar bis 12.10.

    Worum es geht, könnte nicht klarer beschrieben werden. Was tun?

  8. Schneller Schaden

    “Diese Öffentlichkeit … nimmt gerade schneller Schaden, als Demokratien darauf reagieren können … als hätte das Universum das alles noch mal auch für die Begriffsstutzigsten unter den Hominiden auf den Punkt gebracht, indem es Habermas sterben ließ.”

    Ob “Abwickeln” oder “Vollenden” – jetzt ist er tot. Und der rettende Prophet kommt weder in seiner noch in anderer Gestalt. Die offene und entscheidende Frage wird auch nach diesem Text offenbleiben: wer ist die*der politische Träger*in, um die Demokratie angesichts der ihr drohenden Einsturzgefahren adäquat zu sanieren? Die Wenigen, die sich überhaupt dafür interessieren, erkennen die Gefahren immer genauer. Haben aber keine Antwort auf diese Frage.

    Wie wirkungslos die billigen Reflexe professioneller bürgerlich-demokratischer Politik sind, berichtet Kristina Beer/heise, die einer australischen Grünen-Politikerin zugehört hat: Australiens Social-Media-Bann: Jugendliche haben sich nicht aussperren lassen – Australische Jugendliche hat der Social-Media-Bann nicht wirksam von den Plattformen ausgesperrt. Die Politik müsse mehr tun, als nur ein Verbot auszusprechen.” Vorhersehbarer geht es kaum.

    Wie sich demokratische Alibi-Kontrollinstanzen veralbern und verhungern lassen müssen, berichtet die NRW-Datenschutzbeauftragte Bettina Gayk im Interview mit Marie-Claire Koch/heise: ‘Umdenken erst, wenn ein Datenskandal ganz viele Leute empfindlich betrifft’ – Den Einsatz von Palantirs Software bei der Polizei kritisiert die LDI NRW, Bettina Gayk. Sie spricht im Interview mit heise online von ausufernder Überwachung.”

    Es geht um alles

    Das Zitat unter der Überschrift ist von dem Lokaljournalisten (!) Ralf Heimann/MDR-Altpapier. Hier sein gestriges Gesamtwerk. Mein unmassgebliches Gefühl ist, dass jede seiner Altpapier-Kolumnen immer besser wird. Sie zu lesen bringt steigenden intellektuellen Gewinn, freilich, ohne dass er meine oben gestellte Frage beantwortet. Er versucht nur seinen kleinen Beitrag zu leisten, wie ich und Andere es hier auch seit einigen Jahren tun.

    Herrschaftszeiten – Mit großer Verwunderung schauen wir auf die Erosion der Demokratien. Das Digitale bleibt ein Nischenthema. Sehen Sie den Fehler?”

    Nicht wenige Bücher sind zu diesem Thema erschienen. Eins von Quinn Slobodian wurde letzten Sonntag von ihm selbst auf 3sat vorgestellt (Übernahme vom schweizerischen SRF). Ich habe eine Stunde zugehört, und es nicht bereut.

    Mit Elon Musk in ein neues Zeitalter? – Für viele ist Elon Musk ein schillernder Unternehmer – und der reichste Mensch der Welt. Der Historiker Quinn Slobodian sieht in ihm weit mehr: Musk stehe für ein neues Weltbild.” Verfügbar bis 12.10.

    Worum es geht, könnte nicht klarer beschrieben werden. Was tun?

  9. Die Revolution ist hier

    Böhmermanns ZDF-Magazin Royale war es schon vor zwei Jahren aufgefallen (nicht mehr online). Nun hat es auch das “Netzwerk Recherche” gemerkt. Wo sich Lokalmedien zurückziehen, weil die verlegenden Milliardärsfamilien es nicht mehr für rentabel halten, da finden sich grosszügig bespendete Faschisten, um in die Lücke, bisweilen blutig und/oder feurig, hineinzustossen. Lobenswert: beim Netzwerk haben sie, Thomas Schnedler und Malte Werner, sich richtig Arbeit gemacht. Danke, das ist wichtig. Und es gibt hier eine kompakte Würdigung:

    Ralf Heimann/MDR-Altpapier: Ach, diese Lücke … – Was kommt, wenn die Lokalzeitung geht? Das ist die Leitfrage einer neuen Studie. Um sie zu beantworten, muss man verstehen: Es geht nicht nur um die Zeitung.”

    Ein kluger Kerl, der begreift, dass es sich um einen langlaufenden Prozess mit offenem – also beeinflussbarem! – Verlauf und Ausgang handelt. Ein Ausgang, der übrigens nie zuende sein wird. Ruhe wird niemals einkehren.

    Lesen Sie das, und fragen Sie sich dann, ob Sie zu AfD-Wahlergebnissen noch Fragen haben.

  10. Die Revolution ist hier

    Böhmermanns ZDF-Magazin Royale war es schon vor zwei Jahren aufgefallen (nicht mehr online). Nun hat es auch das “Netzwerk Recherche” gemerkt. Wo sich Lokalmedien zurückziehen, weil die verlegenden Milliardärsfamilien es nicht mehr für rentabel halten, da finden sich grosszügig bespendete Faschisten, um in die Lücke, bisweilen blutig und/oder feurig, hineinzustossen. Lobenswert: beim Netzwerk haben sie, Thomas Schnedler und Malte Werner, sich richtig Arbeit gemacht. Danke, das ist wichtig. Und es gibt hier eine kompakte Würdigung:

    Ralf Heimann/MDR-Altpapier: Ach, diese Lücke … – Was kommt, wenn die Lokalzeitung geht? Das ist die Leitfrage einer neuen Studie. Um sie zu beantworten, muss man verstehen: Es geht nicht nur die Zeitung.”

    Ein kluger Kerl, der begreift, dass es sich um einen langlaufenden Prozess mit offenem – also beeinflussbarem! – Verlauf und Ausgang handelt. Ein Ausgang, der übrigens nie zuende sein wird. Ruhe wird niemals einkehren.

    Lesen Sie das, und fragen Sie sich dann, ob Sie zu AfD-Wahlergebnissen noch Fragen haben.

    Über Martin Böttger:

    Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
    Sie können dem Autor auch via Fediverse folgen unter: @martin.boettger

  11. Die Revolution ist hier

    Böhmermanns ZDF-Magazin Royale war es schon vor zwei Jahren aufgefallen (nicht mehr online). Nun hat es auch das “Netzwerk Recherche” gemerkt. Wo sich Lokalmedien zurückziehen, weil die verlegenden Milliardärsfamilien es nicht mehr für rentabel halten, da finden sich grosszügig bespendete Faschisten, um in die Lücke, bisweilen blutig und/oder feurig, hineinzustossen. Lobenswert: beim Netzwerk haben sie, Thomas Schnedler und Malte Werner, sich richtig Arbeit gemacht. Danke, das ist wichtig. Und es gibt hier eine kompakte Würdigung:

    Ralf Heimann/MDR-Altpapier: Ach, diese Lücke … – Was kommt, wenn die Lokalzeitung geht? Das ist die Leitfrage einer neuen Studie. Um sie zu beantworten, muss man verstehen: Es geht nicht nur um die Zeitung.”

    Ein kluger Kerl, der begreift, dass es sich um einen langlaufenden Prozess mit offenem – also beeinflussbarem! – Verlauf und Ausgang handelt. Ein Ausgang, der übrigens nie zuende sein wird. Ruhe wird niemals einkehren.

    Lesen Sie das, und fragen Sie sich dann, ob Sie zu AfD-Wahlergebnissen noch Fragen haben.

  12. Abstiegskampf

    Wer wie ich Borussia-Mönchengladbach-Fan ist, muss sich darin auskennen. Was braucht mann dafür? Im optimalen Fall wird mann aus dem thüringischen Osten mit einem allseitig gebildeten Kerl wie Hans Meyer beschenkt. Sein Geburtsort im heutigen Tschechien wurde abgebaggert. Seine allseitige Bildung ermöglichte ihm, das System, in dem er sich nach 1990 als Fussballlehrer durchbeissen musste, besser verstand, als die meisten, die in ihm aufgewachsen waren. Insbesondere durchschaute er das profitorientierte und an billigen Formeln mehr als an Fachwissen orientierte Mediensystem. Und spielte fortan intelligenter auf diesem Klavier, als die meisten seines Berufsstandes. Später wurde er in dieser Disziplin nur von Jürgen Klopp übertroffen, der sich aber seitdem für weit billigere Werbung hergibt als der kluge Hans.

    Meyer hatte erkannt, dass die Skills, die er sich in der DDR aneignen musste, um gut arbeiten zu können, im real existierenden Kapitalismus etliche Vorteile hatten. Ich habe in meinem Freundinnenkreis eine selbstständige Unternehmerin in Köln, der das im was-mit-Medien-Betrieb ähnlich gut gelang; sie besitzt ein schickes Haus in Zollstock, und ihre Steuerberaterin sucht beständig für sie nach Gelegenheiten der steuermindernden Kapitalanlage … Gelernt hatte sie beim damaligen Zentralorgan der FDJ, der “Jungen Welt”. Es war ganz offenbar nicht vergeblich.

    In wenigen Tagen erscheint beim MDR eine neue Dokumentation über den weisen Mann Hans Meyer, der ich mit Spannung entgegensehe. Er wusste mit Richtlinienkompetenz umzugehen, ein strategisch kluger Kopf.

    Und nun sehen Sie nur, wen die hiesige bürgerliche Demokratie mit Richtlinienkompetenz ausgestattet hat. Das ist kein Scherz, sondern ein Drama. Der Kollege Fabian Scheidler ist ein weit jüngerer kluger Kopf, der schreibt darüber so:

    Deutschland auf dem Weg in den Kriegsstaat – Wie die entfesselte Militarisierung zum Schlüsselprojekt Deutschlands und der Europäischen Union in der Polykrise wurde”.

    Es geht auch gemässigter im Ton, bei Klaus Lang/bruchstuecke, IG-Metaller im Ruhestand, und berufsbedingt pragmatisch geschult:

    “Schreiben gegen den Wind, auch wenn er nicht lesen kann”.

    Und in einem sozialdemokratischen Medium

    Marcus Schneider/IPG-Journal: Mehr als ein bisschen Schnee – Trumps Griff nach Grönland sprengt den Nachkriegskonsens. Will Europa dem US-Präsidenten Paroli bieten, muss es endlich die Sprache der Macht lernen.”

    Was tun?

    Der weise Hans Meyer wusste besser als die vielen Medienfuzzys, mit denen er sich berufsbedingt beschäftigen musste, dass Fussball ein Teamsport ist. Millionen TV-Glotzer*innen haben längst mitbekommen, dass die Frauen das besser begriffen haben als die dummen Jungs. Aus eigener Berufserfahrung kann ich Ihnen versichern: in demokratischer Politik und ihren Medien funktioniert das genauso.

    Den Schwierigkeitsgrad des deutschen Abstiegskampfes beschreibt der Kollege Scheidler – in meinen Augen zutreffend – so:

    “All dies trägt zur Frustration eines großen Teils der Bevölkerung bei, der nicht nur das Vertrauen in diese oder jene bestimmte Regierung verliert, sondern in das politische System insgesamt. Umfragen zeigen, dass nur noch 21% der Deutschen Vertrauen in die Regierung haben, während der Wert für politische Parteien bei nur 13% liegt. Darüber hinaus wird der soziale und wirtschaftliche Niedergang als Teil einer schier endlosen Kette von schlechten Nachrichten und Katastrophen wahrgenommen, auf die die Politik nicht nur keine Antworten hat, sondern die sie sogar noch verschlimmert.”

    Parallel dazu der Abstiegskampf deutscher Medien:

    Ralf Heimann/MDR-Altpapier: Abgedreht – In den USA schaltet sich die ausgetrocknete Rundfunkförderung selbst ab. Was bedeutet das? Und was heißt das für die deutsche Debatte?”

    In Mönchengladbach haben wir gegen diese Krise Eugen Polanski. Er hat aus den gleichen schlechten Spielern – die besten sind sogar verletzt – ein besseres Team gemacht. Die Fans, die den Borussia-Park regelmässig vollmachen, stehen hinter ihm. Derzeit. Es ist also möglich. Aber nicht sicher.

    Wer also macht nun den deutschen Wahlberechtigten ein seriöseres Angebot?

    Ganz unten: Trumps Mordbrüder in Ecuador

    Ganz unten ist, wenn die Katholische Kirche die letzte revolutionäre Organisation ist. Das war mein erster Gedanke beim Ansehen dieser Dokumentation. Mein zweiter: warum wurde nicht auf die furchtbare Musiksauce verzichtet? Ohne sie wäre diese Dokumentation der sachgerechte Hammer:

    Marcel Mettelsiefen/Arte/ZDF: Drogenkrieg in Ecuador – Einst galt Ecuador als eines der friedlichsten Länder Lateinamerikas – heute zählt es zu den gewalttätigsten der Welt. Drogenkartelle beherrschen ganze Regionen, das Militär antwortet mit brutaler Härte. Im Mittelpunkt stehen drei Menschen, deren Schicksale sich kreuzen: ein Priester, ein Gouverneur und ein Vater, der für die Wahrheit über den Tod seines Sohnes kämpft.” Video 53 min. Verfügbar bis 5.4.

    Eine Analyse, wie es politisch in Ecuador so weit kommen konnte, finden Sie hier.

    Über Martin Böttger:

    Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
    Sie können dem Autor auch via Fediverse folgen unter: @martin.boettger

  13. Abstiegskampf

    Wer wie ich Borussia-Mönchengladbach-Fan ist, muss sich darin auskennen. Was braucht mann dafür? Im optimalen Fall wird mann aus dem thüringischen Osten mit einem allseitig gebildeten Kerl wie Hans Meyer beschenkt. Sein Geburtsort im heutigen Tschechien wurde abgebaggert. Seine allseitige Bildung ermöglichte ihm, das System, in dem er sich nach 1990 als Fussballlehrer durchbeissen musste, besser verstand, als die meisten, die in ihm aufgewachsen waren. Insbesondere durchschaute er das profitorientierte und an billigen Formeln mehr als an Fachwissen orientierte Mediensystem. Und spielte fortan intelligenter auf diesem Klavier, als die meisten seines Berufsstandes. Später wurde er in dieser Disziplin nur von Jürgen Klopp übertroffen, der sich aber seitdem für weit billigere Werbung hergibt als der kluge Hans.

    Meyer hatte erkannt, dass die Skills, die er sich in der DDR aneignen musste, um gut arbeiten zu können, im real existierenden Kapitalismus etliche Vorteile hatten. Ich habe in meinem Freundinnenkreis eine selbstständige Unternehmerin in Köln, der das im was-mit-Medien-Betrieb ähnlich gut gelang; sie besitzt ein schickes Haus in Zollstock, und ihre Steuerberaterin sucht beständig für sie nach Gelegenheiten der steuermindernden Kapitalanlage … Gelernt hatte sie beim damaligen Zentralorgan der FDJ, der “Jungen Welt”. Es war ganz offenbar nicht vergeblich.

    In wenigen Tagen erscheint beim MDR eine neue Dokumentation über den weisen Mann Hans Meyer, der ich mit Spannung entgegensehe. Er wusste mit Richtlinienkompetenz umzugehen, ein strategisch kluger Kopf.

    Und nun sehen Sie nur, wen die hiesige bürgerliche Demokratie mit Richtlinienkompetenz ausgestattet hat. Das ist kein Scherz, sondern ein Drama. Der Kollege Fabian Scheidler ist ein weit jüngerer kluger Kopf, der schreibt darüber so:

    Deutschland auf dem Weg in den Kriegsstaat – Wie die entfesselte Militarisierung zum Schlüsselprojekt Deutschlands und der Europäischen Union in der Polykrise wurde”.

    Es geht auch gemässigter im Ton, bei Klaus Lang/bruchstuecke, IG-Metaller im Ruhestand, und berufsbedingt pragmatisch geschult:

    “Schreiben gegen den Wind, auch wenn er nicht lesen kann”.

    Und in einem sozialdemokratischen Medium

    Marcus Schneider/IPG-Journal: Mehr als ein bisschen Schnee – Trumps Griff nach Grönland sprengt den Nachkriegskonsens. Will Europa dem US-Präsidenten Paroli bieten, muss es endlich die Sprache der Macht lernen.”

    Was tun?

    Der weise Hans Meyer wusste besser als die vielen Medienfuzzys, mit denen er sich berufsbedingt beschäftigen musste, dass Fussball ein Teamsport ist. Millionen TV-Glotzer*innen haben längst mitbekommen, dass die Frauen das besser begriffen haben als die dummen Jungs. Aus eigener Berufserfahrung kann ich Ihnen versichern: in demokratischer Politik und ihren Medien funktioniert das genauso.

    Den Schwierigkeitsgrad des deutschen Abstiegskampfes beschreibt der Kollege Scheidler – in meinen Augen zutreffend – so:

    “All dies trägt zur Frustration eines großen Teils der Bevölkerung bei, der nicht nur das Vertrauen in diese oder jene bestimmte Regierung verliert, sondern in das politische System insgesamt. Umfragen zeigen, dass nur noch 21% der Deutschen Vertrauen in die Regierung haben, während der Wert für politische Parteien bei nur 13% liegt. Darüber hinaus wird der soziale und wirtschaftliche Niedergang als Teil einer schier endlosen Kette von schlechten Nachrichten und Katastrophen wahrgenommen, auf die die Politik nicht nur keine Antworten hat, sondern die sie sogar noch verschlimmert.”

    Parallel dazu der Abstiegskampf deutscher Medien:

    Ralf Heimann/MDR-Altpapier: Abgedreht – In den USA schaltet sich die ausgetrocknete Rundfunkförderung selbst ab. Was bedeutet das? Und was heißt das für die deutsche Debatte?”

    In Mönchengladbach haben wir gegen diese Krise Eugen Polanski. Er hat aus den gleichen schlechten Spielern – die besten sind sogar verletzt – ein besseres Team gemacht. Die Fans, die den Borussia-Park regelmässig vollmachen, stehen hinter ihm. Derzeit. Es ist also möglich. Aber nicht sicher.

    Wer also macht nun den deutschen Wahlberechtigten ein seriöseres Angebot?

    Ganz unten: Trumps Mordbrüder in Ecuador

    Ganz unten ist, wenn die Katholische Kirche die letzte revolutionäre Organisation ist. Das war mein erster Gedanke beim Ansehen dieser Dokumentation. Mein zweiter: warum wurde nicht auf die furchtbare Musiksauce verzichtet? Ohne sie wäre diese Dokumentation der sachgerechte Hammer:

    Marcel Mettelsiefen/Arte/ZDF: Drogenkrieg in Ecuador – Einst galt Ecuador als eines der friedlichsten Länder Lateinamerikas – heute zählt es zu den gewalttätigsten der Welt. Drogenkartelle beherrschen ganze Regionen, das Militär antwortet mit brutaler Härte. Im Mittelpunkt stehen drei Menschen, deren Schicksale sich kreuzen: ein Priester, ein Gouverneur und ein Vater, der für die Wahrheit über den Tod seines Sohnes kämpft.” Video 53 min. Verfügbar bis 5.4.

    Eine Analyse, wie es politisch in Ecuador so weit kommen konnte, finden Sie hier.

  14. Abstiegskampf

    Wer wie ich Borussia-Mönchengladbach-Fan ist, muss sich darin auskennen. Was braucht mann dafür? Im optimalen Fall wird mann aus dem thüringischen Osten mit einem allseitig gebildeten Kerl wie Hans Meyer beschenkt. Sein Geburtsort im heutigen Tschechien wurde abgebaggert. Seine allseitige Bildung ermöglichte ihm, das System, in dem er sich nach 1990 als Fussballlehrer durchbeissen musste, besser verstand, als die meisten, die in ihm aufgewachsen waren. Insbesondere durchschaute er das profitorientierte und an billigen Formeln mehr als an Fachwissen orientierte Mediensystem. Und spielte fortan intelligenter auf diesem Klavier, als die meisten seines Berufsstandes. Später wurde er in dieser Disziplin nur von Jürgen Klopp übertroffen, der sich aber seitdem für weit billigere Werbung hergibt als der kluge Hans.

    Meyer hatte erkannt, dass die Skills, die er sich in der DDR aneignen musste, um gut arbeiten zu können, im real existierenden Kapitalismus etliche Vorteile hatten. Ich habe in meinem Freundinnenkreis eine selbstständige Unternehmerin in Köln, der das im was-mit-Medien-Betrieb ähnlich gut gelang; sie besitzt ein schickes Haus in Zollstock, und ihre Steuerberaterin sucht beständig für sie nach Gelegenheiten der steuermindernden Kapitalanlage … Gelernt hatte sie beim damaligen Zentralorgan der FDJ, der “Jungen Welt”. Es war ganz offenbar nicht vergeblich.

    In wenigen Tagen erscheint beim MDR eine neue Dokumentation über den weisen Mann Hans Meyer, der ich mit Spannung entgegensehe. Er wusste mit Richtlinienkompetenz umzugehen, ein strategisch kluger Kopf.

    Und nun sehen Sie nur, wen die hiesige bürgerliche Demokratie mit Richtlinienkompetenz ausgestattet hat. Das ist kein Scherz, sondern ein Drama. Der Kollege Fabian Scheidler ist ein weit jüngerer kluger Kopf, der schreibt darüber so:

    Deutschland auf dem Weg in den Kriegsstaat – Wie die entfesselte Militarisierung zum Schlüsselprojekt Deutschlands und der Europäischen Union in der Polykrise wurde”.

    Es geht auch gemässigter im Ton, bei Klaus Lang/bruchstuecke, IG-Metaller im Ruhestand, und berufsbedingt pragmatisch geschult:

    “Schreiben gegen den Wind, auch wenn er nicht lesen kann”.

    Und in einem sozialdemokratischen Medium

    Marcus Schneider/IPG-Journal: Mehr als ein bisschen Schnee – Trumps Griff nach Grönland sprengt den Nachkriegskonsens. Will Europa dem US-Präsidenten Paroli bieten, muss es endlich die Sprache der Macht lernen.”

    Was tun?

    Der weise Hans Meyer wusste besser als die vielen Medienfuzzys, mit denen er sich berufsbedingt beschäftigen musste, dass Fussball ein Teamsport ist. Millionen TV-Glotzer*innen haben längst mitbekommen, dass die Frauen das besser begriffen haben als die dummen Jungs. Aus eigener Berufserfahrung kann ich Ihnen versichern: in demokratischer Politik und ihren Medien funktioniert das genauso.

    Den Schwierigkeitsgrad des deutschen Abstiegskampfes beschreibt der Kollege Scheidler – in meinen Augen zutreffend – so:

    “All dies trägt zur Frustration eines großen Teils der Bevölkerung bei, der nicht nur das Vertrauen in diese oder jene bestimmte Regierung verliert, sondern in das politische System insgesamt. Umfragen zeigen, dass nur noch 21% der Deutschen Vertrauen in die Regierung haben, während der Wert für politische Parteien bei nur 13% liegt. Darüber hinaus wird der soziale und wirtschaftliche Niedergang als Teil einer schier endlosen Kette von schlechten Nachrichten und Katastrophen wahrgenommen, auf die die Politik nicht nur keine Antworten hat, sondern die sie sogar noch verschlimmert.”

    Parallel dazu der Abstiegskampf deutscher Medien:

    Ralf Heimann/MDR-Altpapier: Abgedreht – In den USA schaltet sich die ausgetrocknete Rundfunkförderung selbst ab. Was bedeutet das? Und was heißt das für die deutsche Debatte?”

    In Mönchengladbach haben wir gegen diese Krise Eugen Polanski. Er hat aus den gleichen schlechten Spielern – die besten sind sogar verletzt – ein besseres Team gemacht. Die Fans, die den Borussia-Park regelmässig vollmachen, stehen hinter ihm. Derzeit. Es ist also möglich. Aber nicht sicher.

    Wer also macht nun den deutschen Wahlberechtigten ein seriöseres Angebot?

    Ganz unten: Trumps Mordbrüder in Ecuador

    Ganz unten ist, wenn die Katholische Kirche die letzte revolutionäre Organisation ist. Das war mein erster Gedanke beim Ansehen dieser Dokumentation. Mein zweiter: warum wurde nicht auf die furchtbare Musiksauce verzichtet? Ohne sie wäre diese Dokumentation der sachgerechte Hammer:

    Marcel Mettelsiefen/Arte/ZDF: Drogenkrieg in Ecuador – Einst galt Ecuador als eines der friedlichsten Länder Lateinamerikas – heute zählt es zu den gewalttätigsten der Welt. Drogenkartelle beherrschen ganze Regionen, das Militär antwortet mit brutaler Härte. Im Mittelpunkt stehen drei Menschen, deren Schicksale sich kreuzen: ein Priester, ein Gouverneur und ein Vater, der für die Wahrheit über den Tod seines Sohnes kämpft.” Video 53 min. Verfügbar bis 5.4.

    Eine Analyse, wie es politisch in Ecuador so weit kommen konnte, finden Sie hier.

    Über Martin Böttger:

    Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
    Sie können dem Autor auch via Fediverse folgen unter: @martin.boettger

  15. Abstiegskampf

    Wer wie ich Borussia-Mönchengladbach-Fan ist, muss sich darin auskennen. Was braucht mann dafür? Im optimalen Fall wird mann aus dem thüringischen Osten mit einem allseitig gebildeten Kerl wie Hans Meyer beschenkt. Sein Geburtsort im heutigen Tschechien wurde abgebaggert. Seine allseitige Bildung ermöglichte ihm, das System, in dem er sich nach 1990 als Fussballlehrer durchbeissen musste, besser verstand, als die meisten, die in ihm aufgewachsen waren. Insbesondere durchschaute er das profitorientierte und an billigen Formeln mehr als an Fachwissen orientierte Mediensystem. Und spielte fortan intelligenter auf diesem Klavier, als die meisten seines Berufsstandes. Später wurde er in dieser Disziplin nur von Jürgen Klopp übertroffen, der sich aber seitdem für weit billigere Werbung hergibt als der kluge Hans.

    Meyer hatte erkannt, dass die Skills, die er sich in der DDR aneignen musste, um gut arbeiten zu können, im real existierenden Kapitalismus etliche Vorteile hatten. Ich habe in meinem Freundinnenkreis eine selbstständige Unternehmerin in Köln, der das im was-mit-Medien-Betrieb ähnlich gut gelang; sie besitzt ein schickes Haus in Zollstock, und ihre Steuerberaterin sucht beständig für sie nach Gelegenheiten der steuermindernden Kapitalanlage … Gelernt hatte sie beim damaligen Zentralorgan der FDJ, der “Jungen Welt”. Es war ganz offenbar nicht vergeblich.

    In wenigen Tagen erscheint beim MDR eine neue Dokumentation über den weisen Mann Hans Meyer, der ich mit Spannung entgegensehe. Er wusste mit Richtlinienkompetenz umzugehen, ein strategisch kluger Kopf.

    Und nun sehen Sie nur, wen die hiesige bürgerliche Demokratie mit Richtlinienkompetenz ausgestattet hat. Das ist kein Scherz, sondern ein Drama. Der Kollege Fabian Scheidler ist ein weit jüngerer kluger Kopf, der schreibt darüber so:

    Deutschland auf dem Weg in den Kriegsstaat – Wie die entfesselte Militarisierung zum Schlüsselprojekt Deutschlands und der Europäischen Union in der Polykrise wurde”.

    Es geht auch gemässigter im Ton, bei Klaus Lang/bruchstuecke, IG-Metaller im Ruhestand, und berufsbedingt pragmatisch geschult:

    “Schreiben gegen den Wind, auch wenn er nicht lesen kann”.

    Und in einem sozialdemokratischen Medium

    Marcus Schneider/IPG-Journal: Mehr als ein bisschen Schnee – Trumps Griff nach Grönland sprengt den Nachkriegskonsens. Will Europa dem US-Präsidenten Paroli bieten, muss es endlich die Sprache der Macht lernen.”

    Was tun?

    Der weise Hans Meyer wusste besser als die vielen Medienfuzzys, mit denen er sich berufsbedingt beschäftigen musste, dass Fussball ein Teamsport ist. Millionen TV-Glotzer*innen haben längst mitbekommen, dass die Frauen das besser begriffen haben als die dummen Jungs. Aus eigener Berufserfahrung kann ich Ihnen versichern: in demokratischer Politik und ihren Medien funktioniert das genauso.

    Den Schwierigkeitsgrad des deutschen Abstiegskampfes beschreibt der Kollege Scheidler – in meinen Augen zutreffend – so:

    “All dies trägt zur Frustration eines großen Teils der Bevölkerung bei, der nicht nur das Vertrauen in diese oder jene bestimmte Regierung verliert, sondern in das politische System insgesamt. Umfragen zeigen, dass nur noch 21% der Deutschen Vertrauen in die Regierung haben, während der Wert für politische Parteien bei nur 13% liegt. Darüber hinaus wird der soziale und wirtschaftliche Niedergang als Teil einer schier endlosen Kette von schlechten Nachrichten und Katastrophen wahrgenommen, auf die die Politik nicht nur keine Antworten hat, sondern die sie sogar noch verschlimmert.”

    Parallel dazu der Abstiegskampf deutscher Medien:

    Ralf Heimann/MDR-Altpapier: Abgedreht – In den USA schaltet sich die ausgetrocknete Rundfunkförderung selbst ab. Was bedeutet das? Und was heißt das für die deutsche Debatte?”

    In Mönchengladbach haben wir gegen diese Krise Eugen Polanski. Er hat aus den gleichen schlechten Spielern – die besten sind sogar verletzt – ein besseres Team gemacht. Die Fans, die den Borussia-Park regelmässig vollmachen, stehen hinter ihm. Derzeit. Es ist also möglich. Aber nicht sicher.

    Wer also macht nun den deutschen Wahlberechtigten ein seriöseres Angebot?

    Ganz unten: Trumps Mordbrüder in Ecuador

    Ganz unten ist, wenn die Katholische Kirche die letzte revolutionäre Organisation ist. Das war mein erster Gedanke beim Ansehen dieser Dokumentation. Mein zweiter: warum wurde nicht auf die furchtbare Musiksauce verzichtet? Ohne sie wäre diese Dokumentation der sachgerechte Hammer:

    Marcel Mettelsiefen/Arte/ZDF: Drogenkrieg in Ecuador – Einst galt Ecuador als eines der friedlichsten Länder Lateinamerikas – heute zählt es zu den gewalttätigsten der Welt. Drogenkartelle beherrschen ganze Regionen, das Militär antwortet mit brutaler Härte. Im Mittelpunkt stehen drei Menschen, deren Schicksale sich kreuzen: ein Priester, ein Gouverneur und ein Vater, der für die Wahrheit über den Tod seines Sohnes kämpft.” Video 53 min. Verfügbar bis 5.4.

    Eine Analyse, wie es politisch in Ecuador so weit kommen konnte, finden Sie hier.

  16. Warum Springer Reichelt feuerte

    mit Update 12.12.

    Lange habe ich gerätselt, warum der rechte Springer-Konzern, der seine Aufgabe schon immer darin gesehen hat, dass rechts von ihm “nur die Wand” stehen solle (analog zu Franz-Josef Strauss), und damit zuverlässig alle Bundesregierungen, ob mit oder ohne CDU-Führung, überwacht, den rechten Aktivisten Julian Reichelt gefeuert hat. Nun ist es raus. Er hat sich der Beihilfe zur Spionage durch Forschung und Wissenschaft schuldig gemacht. Der Profiteur dieser Beihilfe ist der prominente Medienwissenschaftler Volker Lilienthal.

    Ihn habe ich vor Jahrzehnten als Referenten bei einer BAG Medien der Grünen persönlich erlebt. In meinen Augen ein Linksliberaler, der sich selbst allerdings strengen wissenschaftlichen Neutralitätsansprüchen unterwirft. Das führt dazu, dass er in manchem medienfachlichen Konfliktfall gerne mal als Gutachter genommen wird. Und solche Jobs in meinen Augen auch gut macht. Es gab eine Zeit, in der er gerne Chef des Grimme-Instituts geworden wäre. Ob es dem Institut besser bekommen wäre, als die Lage, in der es jetzt ist? Spekulation. In meinen Augen liegt die Hauptverantwortung dafür bei der NRW-Landesregierung und dem WDR.

    Lilienthal und sein Forschungsteam haben mit offenem Einverständnis der Reichelt-Chefredaktion das Innenleben der sog. “Zeitung” Bild untersucht. Sie machten das, was der den Springerkonzern traumatisierende Günter Wallraff in den 70ern nur geheim undercover machen konnte. Wie konnte das passieren?

    Lilienthal beschreibt selbst, dass er Reichelt 2019 bei zwei kontroversen Podiumsdiskussionen getroffen habe. Wie üblich sei mann danach ins Gespräch gekommen, und ihm sei es gelungen, von Reichelt die nötigen Zusagen für eine wissenschaftliche Forschung über Bild-Interna zu bekommen. Mein Tipp: Herr Reichelt stolperte hier strategisch über seine eigene Eitelkeit. Das soll bei Männern ja nicht selten vorkommen …

    Und das ist dabei rausgekommen:

    ‘Ein Jahr des Chaos’: Die trimediale Diversifizierung von Bild (2020-2023) – Eine Fallstudie zum Misslingen von Innovation”

    Für mich liest sich dieses Werk wie ein Medienkrimi, ungleich spannender weil substanzieller, als das, was Wallraff seinerzeit herausfinden konnte. Die Stelle, wieviele Euros Kapital der Springerkonzern dabei verbrannt hat, habe ich beim kursorischen Überfliegen noch nicht gefunden …

    Soll mann sich dafür bei Reichelt bedanken? Nein danke. Aber danke Volker Lilienthal, gute Arbeit. Lehrreich für all die Medien, die sich mitten im lebensrettenden Transformationsprozess befinden. Und die Organisationssoziologie wird sich ebenfalls bedanken müssen.

    Für uns Linke und Liberale hält die Studie ebenfalls Trost bereit. Nicht nur wir sind so doof, die Rechten auch.

    Update 12.12.

    Die o.g. Studie hat 25 Seiten. Für mich war sie sehr kurzweilig zu lesen, was daran liegen mag, dass mich diese Materie sehr interessiert. Eine schöne Zusammenfassung finden Sie bei

    Ralf Heimann/MDR-Altpapier: Julian will das so – Eine neue Studie zeigt, wie Julian Reichelt den ‘Bild’-TV-Sender gegen die Wand fuhr – und daraus ein schönes Lehrstück wurde.”

    Harald Staun/FAS hats auch gelesen, ist aber eingemauert.

  17. Warum Springer Reichelt feuerte

    mit Update 12.12.

    Lange habe ich gerätselt, warum der rechte Springer-Konzern, der seine Aufgabe schon immer darin gesehen hat, dass rechts von ihm “nur die Wand” stehen solle (analog zu Franz-Josef Strauss), und damit zuverlässig alle Bundesregierungen, ob mit oder ohne CDU-Führung, überwacht, den rechten Aktivisten Julian Reichelt gefeuert hat. Nun ist es raus. Er hat sich der Beihilfe zur Spionage durch Forschung und Wissenschaft schuldig gemacht. Der Profiteur dieser Beihilfe ist der prominente Medienwissenschaftler Volker Lilienthal.

    Ihn habe ich vor Jahrzehnten als Referenten bei einer BAG Medien der Grünen persönlich erlebt. In meinen Augen ein Linksliberaler, der sich selbst allerdings strengen wissenschaftlichen Neutralitätsansprüchen unterwirft. Das führt dazu, dass er in manchem medienfachlichen Konfliktfall gerne mal als Gutachter genommen wird. Und solche Jobs in meinen Augen auch gut macht. Es gab eine Zeit, in der er gerne Chef des Grimme-Instituts geworden wäre. Ob es dem Institut besser bekommen wäre, als die Lage, in der es jetzt ist? Spekulation. In meinen Augen liegt die Hauptverantwortung dafür bei der NRW-Landesregierung und dem WDR.

    Lilienthal und sein Forschungsteam haben mit offenem Einverständnis der Reichelt-Chefredaktion das Innenleben der sog. “Zeitung” Bild untersucht. Sie machten das, was der den Springerkonzern traumatisierende Günter Wallraff in den 70ern nur geheim undercover machen konnte. Wie konnte das passieren?

    Lilienthal beschreibt selbst, dass er Reichelt 2019 bei zwei kontroversen Podiumsdiskussionen getroffen habe. Wie üblich sei mann danach ins Gespräch gekommen, und ihm sei es gelungen, von Reichelt die nötigen Zusagen für eine wissenschaftliche Forschung über Bild-Interna zu bekommen. Mein Tipp: Herr Reichelt stolperte hier strategisch über seine eigene Eitelkeit. Das soll bei Männern ja nicht selten vorkommen …

    Und das ist dabei rausgekommen:

    ‘Ein Jahr des Chaos’: Die trimediale Diversifizierung von Bild (2020-2023) – Eine Fallstudie zum Misslingen von Innovation”

    Für mich liest sich dieses Werk wie ein Medienkrimi, ungleich spannender weil substanzieller, als das, was Wallraff seinerzeit herausfinden konnte. Die Stelle, wieviele Euros Kapital der Springerkonzern dabei verbrannt hat, habe ich beim kursorischen Überfliegen noch nicht gefunden …

    Soll mann sich dafür bei Reichelt bedanken? Nein danke. Aber danke Volker Lilienthal, gute Arbeit. Lehrreich für all die Medien, die sich mitten im lebensrettenden Transformationsprozess befinden. Und die Organisationssoziologie wird sich ebenfalls bedanken müssen.

    Für uns Linke und Liberale hält die Studie ebenfalls Trost bereit. Nicht nur wir sind so doof, die Rechten auch.

    Update 12.12.

    Die o.g. Studie hat 25 Seiten. Für mich war sie sehr kurzweilig zu lesen, was daran liegen mag, dass mich diese Materie sehr interessiert. Eine schöne Zusammenfassung finden Sie bei

    Ralf Heimann/MDR-Altpapier: Julian will das so – Eine neue Studie zeigt, wie Julian Reichelt den ‘Bild’-TV-Sender gegen die Wand fuhr – und daraus ein schönes Lehrstück wurde.”

    Harald Staun/FAS hats auch gelesen, ist aber eingemauert.

  18. Die nächste Pandemie?

    Mangel an schlechten Nachrichten gibt es nicht und für niemanden. Oder? Wenn mann “auch mal das Positive sehen” (Adenauer) will, dann liesse sich das Folgende so betrachten: wie schön, dass wir keine Tiere sind. Die Texte des Autors Florian Schwinn/overton haben erfreulicherweise fast nie einen jammernden Grundton, sondern enthalten formulierte Alternativen. Weil er recherchiert, sich umhört, Fachleute befragt, die nicht schon eine Talkshow-Tournee hinter sich haben. So auch hier:

    Das Virus aus der Hühnerfarm – Das Virus aus der Hühnerfarm ist das Influenza-A-Virus H5N1, das derzeit die Krankheit auslöst, die wir als Vogelgrippe oder Geflügelpest bezeichnen. Aber wieso »das Virus aus der Hühnerfarm«?”

    Die Leichtfertigkeit, mit der Zoonosen riskiert werden, um das Geschäftsmodell der grossindustriellen deutschen Landwirtschaft zu erhalten, ähnelt dem verzweifelten Todeskampf um die deutschen Verbrennermotoren. Beides kann für viele von uns tödlich enden. Und ist mit tödlicher Sicherheit Symptom einer absteigenden Macht.

    Oder wie würde Herr Adenauer “das Positive” sehen?

    Kontrolle über die Realität

    Die herrschenden Oligarchen sind im Begriff, sich ihre Wirklichkeit selbst zu schaffen. Politiker*innen, die sie daran hindern, sie gar kontrollieren und in ihrem Treiben einzuschränken, sind weit und breit nicht zu entdecken. Im Gegenteil: ihr Mächtigster geht voran.

    Ralf Heimann/MDR-Altpapier: Wann tötet das Weiße Haus Journalisten? – Die US-Regierung stellt kritische Medien an einen Online-Pranger. Der Präsident droht Politikern mit dem Tod. Die Armee tötet mutmaßliche Drogenhändler, die wehrlos im Wasser schwimmen. Wie geht es weiter?”

    Mitmachen oder widerstehen? Eine lebensgefährliche Frage. In Kürze auch bei uns.

    Über Martin Böttger:

    Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
    Sie können dem Autor auch via Fediverse folgen unter: @martin.boettger

  19. Die nächste Pandemie?

    Mangel an schlechten Nachrichten gibt es nicht und für niemanden. Oder? Wenn mann “auch mal das Positive sehen” (Adenauer) will, dann liesse sich das Folgende so betrachten: wie schön, dass wir keine Tiere sind. Die Texte des Autors Florian Schwinn/overton haben erfreulicherweise fast nie einen jammernden Grundton, sondern enthalten formulierte Alternativen. Weil er recherchiert, sich umhört, Fachleute befragt, die nicht schon eine Talkshow-Tournee hinter sich haben. So auch hier:

    Das Virus aus der Hühnerfarm – Das Virus aus der Hühnerfarm ist das Influenza-A-Virus H5N1, das derzeit die Krankheit auslöst, die wir als Vogelgrippe oder Geflügelpest bezeichnen. Aber wieso »das Virus aus der Hühnerfarm«?”

    Die Leichtfertigkeit, mit der Zoonosen riskiert werden, um das Geschäftsmodell der grossindustriellen deutschen Landwirtschaft zu erhalten, ähnelt dem verzweifelten Todeskampf um die deutschen Verbrennermotoren. Beides kann für viele von uns tödlich enden. Und ist mit tödlicher Sicherheit Symptom einer absteigenden Macht.

    Oder wie würde Herr Adenauer “das Positive” sehen?

    Kontrolle über die Realität

    Die herrschenden Oligarchen sind im Begriff, sich ihre Wirklichkeit selbst zu schaffen. Politiker*innen, die sie daran hindern, sie gar kontrollieren und in ihrem Treiben einzuschränken, sind weit und breit nicht zu entdecken. Im Gegenteil: ihr Mächtigster geht voran.

    Ralf Heimann/MDR-Altpapier: Wann tötet das Weiße Haus Journalisten? – Die US-Regierung stellt kritische Medien an einen Online-Pranger. Der Präsident droht Politikern mit dem Tod. Die Armee tötet mutmaßliche Drogenhändler, die wehrlos im Wasser schwimmen. Wie geht es weiter?”

    Mitmachen oder widerstehen? Eine lebensgefährliche Frage. In Kürze auch bei uns.

  20. Die nächste Pandemie?

    Mangel an schlechten Nachrichten gibt es nicht und für niemanden. Oder? Wenn mann “auch mal das Positive sehen” (Adenauer) will, dann liesse sich das Folgende so betrachten: wie schön, dass wir keine Tiere sind. Die Texte des Autors Florian Schwinn/overton haben erfreulicherweise fast nie einen jammernden Grundton, sondern enthalten formulierte Alternativen. Weil er recherchiert, sich umhört, Fachleute befragt, die nicht schon eine Talkshow-Tournee hinter sich haben. So auch hier:

    Das Virus aus der Hühnerfarm – Das Virus aus der Hühnerfarm ist das Influenza-A-Virus H5N1, das derzeit die Krankheit auslöst, die wir als Vogelgrippe oder Geflügelpest bezeichnen. Aber wieso »das Virus aus der Hühnerfarm«?”

    Die Leichtfertigkeit, mit der Zoonosen riskiert werden, um das Geschäftsmodell der grossindustriellen deutschen Landwirtschaft zu erhalten, ähnelt dem verzweifelten Todeskampf um die deutschen Verbrennermotoren. Beides kann für viele von uns tödlich enden. Und ist mit tödlicher Sicherheit Symptom einer absteigenden Macht.

    Oder wie würde Herr Adenauer “das Positive” sehen?

    Kontrolle über die Realität

    Die herrschenden Oligarchen sind im Begriff, sich ihre Wirklichkeit selbst zu schaffen. Politiker*innen, die sie daran hindern, sie gar kontrollieren und in ihrem Treiben einzuschränken, sind weit und breit nicht zu entdecken. Im Gegenteil: ihr Mächtigster geht voran.

    Ralf Heimann/MDR-Altpapier: Wann tötet das Weiße Haus Journalisten? – Die US-Regierung stellt kritische Medien an einen Online-Pranger. Der Präsident droht Politikern mit dem Tod. Die Armee tötet mutmaßliche Drogenhändler, die wehrlos im Wasser schwimmen. Wie geht es weiter?”

    Mitmachen oder widerstehen? Eine lebensgefährliche Frage. In Kürze auch bei uns.

    Über Martin Böttger:

    Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
    Sie können dem Autor auch via Fediverse folgen unter: @martin.boettger

  21. Die nächste Pandemie?

    Mangel an schlechten Nachrichten gibt es nicht und für niemanden. Oder? Wenn mann “auch mal das Positive sehen” (Adenauer) will, dann liesse sich das Folgende so betrachten: wie schön, dass wir keine Tiere sind. Die Texte des Autors Florian Schwinn/overton haben erfreulicherweise fast nie einen jammernden Grundton, sondern enthalten formulierte Alternativen. Weil er recherchiert, sich umhört, Fachleute befragt, die nicht schon eine Talkshow-Tournee hinter sich haben. So auch hier:

    Das Virus aus der Hühnerfarm – Das Virus aus der Hühnerfarm ist das Influenza-A-Virus H5N1, das derzeit die Krankheit auslöst, die wir als Vogelgrippe oder Geflügelpest bezeichnen. Aber wieso »das Virus aus der Hühnerfarm«?”

    Die Leichtfertigkeit, mit der Zoonosen riskiert werden, um das Geschäftsmodell der grossindustriellen deutschen Landwirtschaft zu erhalten, ähnelt dem verzweifelten Todeskampf um die deutschen Verbrennermotoren. Beides kann für viele von uns tödlich enden. Und ist mit tödlicher Sicherheit Symptom einer absteigenden Macht.

    Oder wie würde Herr Adenauer “das Positive” sehen?

    Kontrolle über die Realität

    Die herrschenden Oligarchen sind im Begriff, sich ihre Wirklichkeit selbst zu schaffen. Politiker*innen, die sie daran hindern, sie gar kontrollieren und in ihrem Treiben einzuschränken, sind weit und breit nicht zu entdecken. Im Gegenteil: ihr Mächtigster geht voran.

    Ralf Heimann/MDR-Altpapier: Wann tötet das Weiße Haus Journalisten? – Die US-Regierung stellt kritische Medien an einen Online-Pranger. Der Präsident droht Politikern mit dem Tod. Die Armee tötet mutmaßliche Drogenhändler, die wehrlos im Wasser schwimmen. Wie geht es weiter?”

    Mitmachen oder widerstehen? Eine lebensgefährliche Frage. In Kürze auch bei uns.

  22. Freie Assoziierte

    Das Leben der Gebrüder Brie war nie wirklich mit politischen Erfolgen gepflastert. André begegnete ich erstmals Ende der 80er Jahre in den FDJ-Jugendlagern in Werder/Havel am Schwielowsee (da, wo später mal ein SPD-Vorsitzender gestürzt wurde, wie hiess der noch …?). Dort wurde er den gesammelt eingeladenen Jugendverbänden der West-BRD als Intellektueller vorgestellt. In den Monaten der Wende entdeckte ich seinen Bruder Michael als SED-Reformlinken in der vom WDR übernommenen “Aktuellen Kamera” des DDR-TV. Die Google-KI lügt weiterhin: “Die Sendung ‘Aktuelle Kamera’ war die zentrale Nachrichtensendung des staatlichen Fernsehens der DDR (Deutscher Fernsehfunk/DFF) und wurde nicht vom WDR-TV produziert oder ausgestrahlt.” Ich war schliesslich dabei, und hätte sonst vielleicht nie von Michael Brie erfahren.

    Heute fand ich von ihm bei Jacobin diese gute Nachricht:

    Nein, Deutschland steht nicht kurz vor dem Faschismus – Die AfD ist keine NSDAP. Das heißt aber nicht, dass von ihr keine Gefahr ausgeht. Für die strategische Perspektive der Linken ist es unerlässlich, dass sie die Bedrohung richtig einschätzt und gegenüber Union, SPD und Grünen standhaft bleibt.”

    Meine Meinungsbildung über diesen Text ist noch nicht abgeschlossen, weil ich mit den Innereien und Intrigen in “Die Linke” (zum Glück) nicht vertraut bin. Über seinen Text bin ich erst auf einen ca. ein Jahr alten Beitrag des klugen Alex Demirovic gestossen. Er war mir schon in den elenden Corona-Debatten als einer der sehr seltenen klugen Köpfe aufgefallen. Er schrieb noch vor der letzten Bundestagswahl das hier:

    Die Partei als Produktivkraft – Nicht nur Die Linke befindet sich in der Krise. Der progressive Block als Ganzes gerät zusehends unter Druck. Wie kann sich die Partei in dieser Konstellation erneuern?”

    Tja, das hätte auch “meine” Grünen nicht dümmer gemacht. Aber wer kann noch lange Texte lesen …?

    Die gibt es auch nach Ralf Heimann/MDR-Altpapier immer weniger: Am heißen Brei vorbei – Machen Städte mit ihren PR-Orgien den Zeitungen das Geschäft kaputt? Vielleicht. Aber das Problem ist eigentlich ein ganz anderes.” Wenn es nach den doofen Zeitungsverleger*inne*n und den noch dümmeren Ministerpräsident*inn*en der Bundesländer ginge, dann wäre sein Text imgrunde auch verboten. Um diesen Irrsinn zu umgehen, hat seine verdienstvolle Redaktion die Kolumne seit kurzem als Podcast verkleidet.

  23. Gelungen

    Meditation über Journalismus heute

    mit Update mittags

    Nein, nicht von mir. Ralf Heimann/MDR-Altpapier hat das gestern geliefert: Kritik der reinigenden Vernunft – Lange galt: Gute Journalisten zeigen keine Haltung. Das Gegenteil ist richtig – denn sie ist Voraussetzung für Glaubwürdigkeit. Wenn Sie jetzt an Aktivismus denken, lesen Sie diesen Text.” Heimann macht beruflich Lokaljournalismus, und zwar hier. Er hat für uns in den Paywalls von SZ und uebermedien gelesen und lässt uns daran teilhaben.

    Die mauernde SZ lese ich nun schon lange nicht mehr. Leonhard Dobusch/uebermedien dagegen auf jeden Fall, jedoch erst, wenn er dort nach einer Woche aus der Paywall freigelassen wird. Läuft ja nicht weg, und wird an Aktualität eher gewinnen als verlieren.

    Die SZ übrigens wäre hierzulande die beste Mordwaffe für den Femizid, der in dieser ausgezeichneten Barnaby-Folge zu sehen ist. Die aussagewillige Mrs. Bingham wird von einem umfallenden Zeitungsstapel erschlagen. Den dort erwähnten Bingham-Krater auf dem Mond gibt es tatsächlich, im Gegensatz zu der weitgehend durch Serienmorde entvölkerten Grafschaft Midsomer.

    Doch ist ein Zeitungsstapel wirklich eine geeignete Waffe? Eine Wochenendausgabe der SZ kostet mittlerweile rund 10 Mark. Da gibt es doch heute weit preisgünstigere Killerwerkzeuge …

    Barnaby übrigens montags auf ZDFneo wegen des grossen Erfolges jetzt immer in drei Folgen hintereinander.

    Misslungen

    War gestern die 20Uhr-Tagesschau. Sie bestand nämlich zur Hälfte aus einem Interview, in dem der Bundeskanzler seinen Kampf gegen die bösen Sozialschmarotzer verkündigen durfte. “Normal” wäre das im anschliessenden “ARD-Brennpunkt” gewesen. Aber aus Furcht, dass den keine*r mehr guckt – er war ausserdem für “Nahost” reserviert – wurde das Interview im Sendeablauf vorgezogen und machte die Nachrichtensendung mit Friedrich Merz voll.

    Die ARD setzt damit die Entwertung der Tagesschau als seriöses Nachrichtenmedium fort, und verwandelt sie immer mehr in ein Verkündigungsorgan. Die zuständigen Hierarchen lesen offenbar die von ihnen selbst beauftragten Umfragen nicht. 40% genügen ihnen als anzusprechende Zielgruppe. Sie werden bescheiden.

    So enteignen sie uns unsere öffentlichen Medien. Und ruinieren jedes potenzielle Engagement für ihre Erhaltung.

    Update mittags

    Gelungen

    Der geschätzte Kollege René Martens/MDR-Altpapier schreibt zum Treiben des Merz u.a. sehr treffend: “Die schwarze-rote Koalition hat mit dieser ‘Reform’ schlicht einen zentralen Aspekt ihres Raison d’Être in die Tat umgesetzt: Menschen, denen es schlecht geht, soll es noch viel schlechter gehen. Aus ihrer Sicht konnte die Koalition gar nicht anders, sie hätte sonst ihre tiefsten Überzeugungen verraten.”

  24. Gelungen

    Meditation über Journalismus heute

    mit Update mittags

    Nein, nicht von mir. Ralf Heimann/MDR-Altpapier hat das gestern geliefert: Kritik der reinigenden Vernunft – Lange galt: Gute Journalisten zeigen keine Haltung. Das Gegenteil ist richtig – denn sie ist Voraussetzung für Glaubwürdigkeit. Wenn Sie jetzt an Aktivismus denken, lesen Sie diesen Text.” Heimann macht beruflich Lokaljournalismus, und zwar hier. Er hat für uns in den Paywalls von SZ und uebermedien gelesen und lässt uns daran teilhaben.

    Die mauernde SZ lese ich nun schon lange nicht mehr. Leonhard Dobusch/uebermedien dagegen auf jeden Fall, jedoch erst, wenn er dort nach einer Woche aus der Paywall freigelassen wird. Läuft ja nicht weg, und wird an Aktualität eher gewinnen als verlieren.

    Die SZ übrigens wäre hierzulande die beste Mordwaffe für den Femizid, der in dieser ausgezeichneten Barnaby-Folge zu sehen ist. Die aussagewillige Mrs. Bingham wird von einem umfallenden Zeitungsstapel erschlagen. Den dort erwähnten Bingham-Krater auf dem Mond gibt es tatsächlich, im Gegensatz zu der weitgehend durch Serienmorde entvölkerten Grafschaft Midsomer.

    Doch ist ein Zeitungsstapel wirklich eine geeignete Waffe? Eine Wochenendausgabe der SZ kostet mittlerweile rund 10 Mark. Da gibt es doch heute weit preisgünstigere Killerwerkzeuge …

    Barnaby übrigens montags auf ZDFneo wegen des grossen Erfolges jetzt immer in drei Folgen hintereinander.

    Misslungen

    War gestern die 20Uhr-Tagesschau. Sie bestand nämlich zur Hälfte aus einem Interview, in dem der Bundeskanzler seinen Kampf gegen die bösen Sozialschmarotzer verkündigen durfte. “Normal” wäre das im anschliessenden “ARD-Brennpunkt” gewesen. Aber aus Furcht, dass den keine*r mehr guckt – er war ausserdem für “Nahost” reserviert – wurde das Interview im Sendeablauf vorgezogen und machte die Nachrichtensendung mit Friedrich Merz voll.

    Die ARD setzt damit die Entwertung der Tagesschau als seriöses Nachrichtenmedium fort, und verwandelt sie immer mehr in ein Verkündigungsorgan. Die zuständigen Hierarchen lesen offenbar die von ihnen selbst beauftragten Umfragen nicht. 40% genügen ihnen als anzusprechende Zielgruppe. Sie werden bescheiden.

    So enteignen sie uns unsere öffentlichen Medien. Und ruinieren jedes potenzielle Engagement für ihre Erhaltung.

    Update mittags

    Gelungen

    Der geschätzte Kollege René Martens/MDR-Altpapier schreibt zum Treiben des Merz u.a. sehr treffend: “Die schwarze-rote Koalition hat mit dieser ‘Reform’ schlicht einen zentralen Aspekt ihres Raison d’Être in die Tat umgesetzt: Menschen, denen es schlecht geht, soll es noch viel schlechter gehen. Aus ihrer Sicht konnte die Koalition gar nicht anders, sie hätte sonst ihre tiefsten Überzeugungen verraten.”

  25. Kolumne: Das Altpapier: Social Media für Dummies

    Social-Media-Trends werden nicht nur zur EM verstärkt auch in journalistischen Medien behandelt. Warum das erstmal komisch, manchmal lustig und in den meisten Fällen wenig sinnvoll ist.
    Kolumne: Das Altpapier am 28. Juni 2024 – Social Media für Dummies

  26. Kolumne: Das Altpapier: Social Media für Dummies

    Social-Media-Trends werden nicht nur zur EM verstärkt auch in journalistischen Medien behandelt. Warum das erstmal komisch, manchmal lustig und in den meisten Fällen wenig sinnvoll ist.
    Kolumne: Das Altpapier am 28. Juni 2024 – Social Media für Dummies

  27. MDR.DE: Kolumne: Das Altpapier am 15. Mai 2024 – Wann wird Journalismus richtig gemeinnützig?

    Dem Anti-Fake-News-Blog "Volksverpetzer" wurde die Gemeinnützigkeit entzogen, was erneut eine Debatte über die aktuell unklare Rechtslage von gemeinnützigen Medien auslöst.
    Kolumne: Das Altpapier am 15. Mai 2024 – Wann wird Journalismus richtig gemeinnützig?

  28. MDR.DE: Kolumne: Das Altpapier am 15. Mai 2024 – Wann wird Journalismus richtig gemeinnützig?

    Dem Anti-Fake-News-Blog "Volksverpetzer" wurde die Gemeinnützigkeit entzogen, was erneut eine Debatte über die aktuell unklare Rechtslage von gemeinnützigen Medien auslöst.
    Kolumne: Das Altpapier am 15. Mai 2024 – Wann wird Journalismus richtig gemeinnützig?

  29. MDR.DE: Kolumne: Das Altpapier am 15. Mai 2024 – Wann wird Journalismus richtig gemeinnützig?

    Dem Anti-Fake-News-Blog "Volksverpetzer" wurde die Gemeinnützigkeit entzogen, was erneut eine Debatte über die aktuell unklare Rechtslage von gemeinnützigen Medien auslöst.
    Kolumne: Das Altpapier am 15. Mai 2024 – Wann wird Journalismus richtig gemeinnützig?

  30. MDR.DE: Kolumne: Das Altpapier am 15. Mai 2024 – Wann wird Journalismus richtig gemeinnützig?

    Dem Anti-Fake-News-Blog "Volksverpetzer" wurde die Gemeinnützigkeit entzogen, was erneut eine Debatte über die aktuell unklare Rechtslage von gemeinnützigen Medien auslöst.
    Kolumne: Das Altpapier am 15. Mai 2024 – Wann wird Journalismus richtig gemeinnützig?

  31. MDR.DE: Kolumne: Das Altpapier am 15. Mai 2024 – Wann wird Journalismus richtig gemeinnützig?

    Dem Anti-Fake-News-Blog "Volksverpetzer" wurde die Gemeinnützigkeit entzogen, was erneut eine Debatte über die aktuell unklare Rechtslage von gemeinnützigen Medien auslöst.
    Kolumne: Das Altpapier am 15. Mai 2024 – Wann wird Journalismus richtig gemeinnützig?

  32. Altpapier: Kolumne: Das Altpapier am 9. April 2024 – Wie einst Franz Alt und Bednarz

    Das jüngste ÖRR-Manifest überzeugt kaum jemanden richtig. Und setzt vielleicht gerade deshalb tatsächlich eine Debatte in Gang. Die ARD-Radios wollen Champions League-Fußballspiele, aber auch Opern live übertragen.
    Kolumne: Das Altpapier am 9. April 2024 – Wie einst Franz Alt und Bednarz

  33. Altpapier: Kolumne: Das Altpapier am 9. April 2024 – Wie einst Franz Alt und Bednarz

    Das jüngste ÖRR-Manifest überzeugt kaum jemanden richtig. Und setzt vielleicht gerade deshalb tatsächlich eine Debatte in Gang. Die ARD-Radios wollen Champions League-Fußballspiele, aber auch Opern live übertragen.
    Kolumne: Das Altpapier am 9. April 2024 – Wie einst Franz Alt und Bednarz

  34. Altpapier: Kolumne: Das Altpapier am 9. April 2024 – Wie einst Franz Alt und Bednarz

    Das jüngste ÖRR-Manifest überzeugt kaum jemanden richtig. Und setzt vielleicht gerade deshalb tatsächlich eine Debatte in Gang. Die ARD-Radios wollen Champions League-Fußballspiele, aber auch Opern live übertragen.
    Kolumne: Das Altpapier am 9. April 2024 – Wie einst Franz Alt und Bednarz

  35. Das Altpapier: Ironie der Lokalgeschichte

    Woran ist das Online-Magazin "Karla" gescheitert? An den Stiftungen, am schwierigen Markt, an zu hohen Ansprüchen? Oder vielleicht auch an eigenen Fehlern?
    Kolumne: Das Altpapier am 30. November 2023 – Ironie der Lokalgeschichte

  36. Das Altpapier: Ironie der Lokalgeschichte

    Woran ist das Online-Magazin "Karla" gescheitert? An den Stiftungen, am schwierigen Markt, an zu hohen Ansprüchen? Oder vielleicht auch an eigenen Fehlern?
    Kolumne: Das Altpapier am 30. November 2023 – Ironie der Lokalgeschichte

  37. Altpapier: Kolumne: Die Quadratur des Ein-Zeitungs-Kreises

    Braucht es einfach mehr Geld, um den Lokaljournalismus zu retten? Und warum haben wir dann nicht längst eine Förderung? Immerhin auf die zweite Frage gibt es jetzt eine Antwort.
    Kolumne: Das Altpapier am 17. November 2023 – Die Quadratur des Ein-Zeitungs-Kreises

  38. Altpapier: Kolumne: Die Quadratur des Ein-Zeitungs-Kreises

    Braucht es einfach mehr Geld, um den Lokaljournalismus zu retten? Und warum haben wir dann nicht längst eine Förderung? Immerhin auf die zweite Frage gibt es jetzt eine Antwort.
    Kolumne: Das Altpapier am 17. November 2023 – Die Quadratur des Ein-Zeitungs-Kreises

  39. Das Altpapier: Medienkritik muss Machmechanismen hinterfragen

    Im Journalismus fehlt es in der Breite weiterhin an Faktenwissen zur Klimakrise. Noch größer sind die Schwächen allerdings in der Berichterstattung über Inklusion.
    Kolumne: Das Altpapier am 6. September 2023

  40. Das Altpapier: Medienkritik muss Machmechanismen hinterfragen

    Im Journalismus fehlt es in der Breite weiterhin an Faktenwissen zur Klimakrise. Noch größer sind die Schwächen allerdings in der Berichterstattung über Inklusion.
    Kolumne: Das Altpapier am 6. September 2023

  41. Best of 3. März 2023

    GVAZ – Grösstes Vakuum aller Zeiten – die “Medienpolitik” der Bundesländer
    Was dabei herauskommt, wenn öffentliche Medienanstalten öffentlich über sich nachdenken lassen, das hat Ralf Heimann/MDR-Altpapier hier so erschöpfend berichtet, dass ich es mir auf keinen Fall mehr ansehen werde. Was dabei herauskommt, wenn die […]

    https://extradienst.net/2023/03/03/best-of-3-maerz-2023/

  42. Best of 3. März 2023

    GVAZ – Grösstes Vakuum aller Zeiten – die “Medienpolitik” der Bundesländer
    Was dabei herauskommt, wenn öffentliche Medienanstalten öffentlich über sich nachdenken lassen, das hat Ralf Heimann/MDR-Altpapier hier so erschöpfend berichtet, dass ich es mir auf keinen Fall mehr ansehen werde. Was dabei herauskommt, wenn die […]

    https://extradienst.net/2023/03/03/best-of-3-maerz-2023/

  43. Best of 3. März 2023

    GVAZ – Grösstes Vakuum aller Zeiten – die “Medienpolitik” der Bundesländer
    Was dabei herauskommt, wenn öffentliche Medienanstalten öffentlich über sich nachdenken lassen, das hat Ralf Heimann/MDR-Altpapier hier so erschöpfend berichtet, dass ich es mir auf keinen Fall mehr ansehen werde. Was dabei herauskommt, wenn die […]

    https://extradienst.net/2023/03/03/best-of-3-maerz-2023/