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Die zerbrechlichen Ketten der Bequemlichkeit
Ein Plädoyer für die digitale Emanzipation Europas
Wir haben unsere digitale Freiheit gegen Komfort eingetauscht. Microsoft, Amazon, Google und Meta bestimmen, wie wir kommunizieren, arbeiten und denken. Der CrowdStrike-Schock war kein Unglück, er war eine Ansage. Es ist Zeit, die Ketten zu sprengen. Ein Plädoyer für die digitale Emanzipation Europas. [Mehr lesen...]
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Moron Police – Pachinko [Things you Might have Missed 2025] By GardensTaleMoron Police is an odd band, if the moniker didn’t give it away. The first few albums were very comedy-oriented, but A Boat on the Sea suddenly saw the band tackling anti-war themes, without giving up the bright melodic sound that draws from progressive rock and anime soundtrack J-rock alike. Production on Pachinko was already on the way when drummer Thore Pettersen died in a car accident. After taking the time to mourn their friend, Moron Police soldiered on, aided by Dillinger Escape Plan drummer Billy Rymer. The result is an astounding album in every regard, an experience unlike anything I’ve heard in years. It’s also a concept album about a dude getting turned into a sentient gambling machine in Tokyo. Huh?
Everything about Pachinko is larger than life. It’s as colorful as its gorgeous cover, full of energy and possessed of an indomitable spirit, a quirky sense of humor, and endless love and compassion. The narrative, which seems to be inspired by isekai anime,1 is merely a vehicle for philosophical ruminations on the nature of life, fate and human connection in a world designed to wear you down to apathy. No two songs are alike or tackle these subjects the same way, and you can get snippets of darker lyrics dressed in bright colors (“King Among Kittens”), pure silly nonsense (‘Meee, I’m a techno boy’ in “Pachinko Pt. 1”) or melancholy reflections on the follies of power (the brilliant “The Apathy of Kings”).
Despite its colorful outer layer, Pachinko is more than just feel-good vibes. It’s a masterwork of both composition and technical wizardry. The melodies are intricate yet catchy, and never go exactly the way you expect. Nor do the songs themselves, because the way they weave together different moods, genres, and tempos is nothing short of staggering. Violins over blastbeats in “Cormorant,” melancholy synthpop in “Okinawa Sky,” jazzy whirlwind intro leading into big band brass for “Alfredo and the Afterlife.” And the title track suite turns it up to eleven for a combined 16 minutes of head-spinning avant-garde genre-hopping madness.
Yet for all this craziness, it’s remarkable how tightly woven and cohesive the hour-long album is. Songs frequently cross-reference each other to really emphasize the album experience, with “Pachinko Pt. 1” even referencing A Boat on the Sea directly. This peaks with the magisterial finale, which effortlessly binds snippets from across the album together into a gorgeous feast of reprise. It doubles as a heartfelt farewell to Thore, whose drums are used for the outro. Moron Police has taken their grief and turned it into a grandiose, madcap celebration of life and friendship with a wink, a smile, and a tear. An instant classic and one of the best albums I’ve heard this decade.
Tracks to Check Out: All of them, front to back.
#2025 #DillingerEscapePlan #Experimental #MightyJamMusicGroup #MoronPolice #NorwegianMetal #Pachinko #ProgressiveRock #ThingsYouMayHaveMissed2025 #TYMHM -
Auf der A 8 bei Stuttgart: Spezi-Einsatz für Leonberger Helfer: Hersteller trauert um Kisten voller Limo
Splitter, Scherben, Flaschen, Kästen: das THW Leonberg bei der Spezi-Aufräumaktion Foto: THW Leonberg Das Technische Hilfswerk aus Leonberg ist…
#Stuttgart #Deutschland #Deutsch #DE #Schlagzeilen #Headlines #Nachrichten #News #Europe #Europa #EU #A8 #Baden-Württemberg #DanielLok #Germany #Instagram #Leonberg #Limo #Lkw #Paletten #Spezi #thw
https://www.europesays.com/de/981315/ -
Cat Heads in Space: The Novel That Grew a Body
Some books begin as sentences. Others begin as outlines or fragments scrawled on napkins at two in the morning. This one began as a sound. Specifically, it began as the sound of my own voice reading a line about a cat head floating through space in a Life Helmet, arguing with another cat head about whether their ship had a name, and realizing that the argument was funnier and sadder and more philosophically loaded than anything I had planned for it to be. That was twenty-eight episodes ago. The episodes lived on the Human Meme podcast as a serialized audio drama called Cat Heads in Space, and for years, that was where the story existed: in the air, in the performance, in the space between my microphone and the listener’s ear. Today, the story has a body. Cat Heads in Space: The Body Problem is now available from David Boles Books as a novel.
I need to explain how and why this happened, because the how and the why are part of the argument the book is making, and because the decision to write a novel rather than adapt existing scripts is the kind of creative choice that carries consequences for every page that follows it.
Twenty-Eight Episodes and a Series Bible
The Cat Heads in Space episodes ran on Human Meme beginning in 2024, occupying the same podcast feed that has carried philosophical explorations of consciousness, language, memory, and embodiment since 2016. The premise is disarmingly simple: four cat heads, separated from their bodies by a procedure they cannot remember, float through the universe in Life Helmets that provide oxygen and treats while they search for the bodies they have lost. Captain Whiskerfluff is gray-furred and philosophically overwound. Lieutenant Mittens is ginger and tells jokes the way other creatures metabolize oxygen. Cookie Kitty is calico and has opinions about soup that she expresses at volumes capable of restructuring molecular bonds. And Skeedootle is not a cat at all but a puppy, floppy-eared and enormous-eyed, adopted into the crew because no one could justify leaving a creature alone in the dark.
Over twenty-eight episodes, I built a world. I built it the way a dramatist builds a world, which is to say I built a series bible: the rules of the Life Helmets, the mechanics of the treat dispensers, the morale algorithm that reads emotional states and adjusts flavor accordingly, the Treat Ration Protocol that eventually replaces the algorithm with total neutrality. I built the ship, which has no name because the crew argued about it so long that the argument became the identity. I built the quest, which is for bodies, and which carries a philosophical weight that I did not initially intend and could not subsequently avoid, because a story about creatures searching for the physical means of contact with the world is inevitably a story about what it means to be alive in a body, and what it costs to lose one, and whether the losing can ever be undone.
The episodes were performed. They were voiced. They were sound, and sound has qualities that text does not: timing, inflection, volume, the pause before a punchline that makes the punchline land. Sound also has limitations that text does not. You cannot get inside a character’s head in an audio drama the way you can on the page. You cannot describe the specific quality of silence aboard a ship drifting between stars. You cannot build a narrator who watches these creatures with equal measures of tenderness and precision, who loves them enough to tell the truth about them, which is that they are broken, and brave, and exactly as confused as the rest of us.
The Decision to Start From Cat Scratch
When I decided to write the novel, the first question was obvious: do I adapt the existing twenty-eight episodes, or do I start fresh?
I have spent decades at Columbia and NYU and Rutgers teaching dramatic literature and the mechanics of adaptation. I have watched what happens when a script becomes a film, when a novel becomes a play, when a stage production becomes a screenplay. The ones that work are the ones that recognize the new medium as a new instrument and play it accordingly. The ones that fail are the ones that try to reproduce the experience of the original in a format that was not designed to deliver it. Audio drama is not prose fiction wearing a microphone. They are different technologies for different purposes, and the honest thing to do was to respect both by letting each exist on its own terms.
So I started from scratch. I kept the characters, the world, the tone, the fundamental question, and the series bible. I discarded every episode script. The novel was written for the page, sentence by sentence, with the full knowledge that the people who had listened to all twenty-eight episodes would arrive at this book expecting something they recognized but had not heard before. The podcast listeners earned new material. New readers earned a complete, self-contained experience. Nobody earned a transcription.
What the Page Could Do
Prose gave me interiority. It gave me the ability to describe what it feels like, from the inside, to remember warmth when you have no skin to feel it. It gave me Merleau-Ponty as an epigraph: “The body is our general medium for having a world.” It gave me the Narrator, a presence who does not exist in the podcast episodes, who watches these creatures with the specific attention of someone who understands that comedy and tragedy are the same story told at different speeds.
Prose gave me three Movements. The Drift, in which the crew loses everything except each other. The Signal, in which the universe offers substitutes for what they have lost, and every substitute is a different kind of trap. The Threshold, in which the bodies arrive from the other direction, having crossed the dark independently, having refused to wait.
Prose gave me eighteen chapters. A Warmth Fog that nearly stops the quest. A sentient moon made of compacted cat hair that collects stories and rejects the hollow ones. A bureaucratic asteroid that requires forms requiring bodies to complete. An alien who considers doors philosophically restrictive. A colony of disembodied ears that takes Skeedootle’s bark and keeps it, leaving the puppy to cross most of the novel in silence, so that the first bark from a whole body in the final chapter arrives with a weight the reader has been carrying for three hundred pages.
And prose gave me Chapter 16: “The Separation Record.” I will not reveal what happens in this chapter. I will tell you that the word “quest” means something different after you read it, and that the word “voluntary” becomes the heaviest word in the book, and that the implications restructure every chapter that preceded it. I wrote this chapter knowing it would change the entire novel retroactively. It did. It was supposed to.
A Comedy About the Hardest Question
The Body Problem is a comedy. I want that stated plainly because the novel’s philosophical architecture might suggest otherwise, and because the comedy is not incidental decoration applied to a serious inquiry. The comedy is the inquiry. Cookie Kitty’s volume is how she survives. Mittens’ jokes are how he breathes. Whiskerfluff’s monologues are how he processes the unbearable. Skeedootle’s earnestness is how she holds the crew together when the holding together seems impossible. These are not characters who happen to be funny. These are characters whose humor is a survival mechanism so deeply integrated into their identities that removing it would kill them faster than removing their bodies did.
The question the book asks is whether having a body is worth the cost of having a body. The cost is vulnerability. The cost is sensation, which means pleasure and pain simultaneously, which means the sunbeam on the floor and the sharp thing you step on, which means the warm hold and the cold absence of the warm hold. The Cat Heads say yes. They say yes loudly, with a great deal of soup involved, and with the understanding that what they are becoming when they find their bodies is not what they were before they lost them. The novel calls this the Doctrine of Irrevocable Change: no action can be undone, no loss restored, and the creatures who emerge from reunion are not the creatures who entered separation but something new, something none of them have met yet.
That felt true to me. It felt true in the way that the Fractional Fiction series feels true when a public domain text collides with contemporary research and produces a story that belongs to neither tradition but could not exist without both. Cat Heads in Space is not Fractional Fiction. It is not an adaptation of a classic text. It is an original novel that grew from an original podcast that grew from a question I could not stop asking: what remains of you when the thing you thought defined you is removed?
The question applies to more than cat heads in helmets. It applies to anyone who has lost a capability, a role, an identity, a physical function they had taken for granted. It applies to communities that retain their names and their memories but have lost the economic and institutional body that once allowed them to act in the world. It applies, and I say this with the full absurdity of saying it about a book involving cat heads and soup, to the human condition, which is the condition of being located in a body you did not choose, in a world that can reach you because you have skin, and which you would not trade for anything because the alternative is a helmet and a treat and the sound of your own thinking and nothing else.
The Catalog Grows
Cat Heads in Space: The Body Problem joins a David Boles Books catalog that now includes the Fractional Fiction series (The Dying Grove, The Inheritance, The Kinship of Strangers, The Wound Remains Faithful, The Corollary, Civility Certified), the EleMenTs series (Tin, Aluminium), the ASL education library with Janna Sweenie, and recent novels including The Last Living American White Male and Beautiful Numbness. Each book asks a different question. This one asks whether wholeness is worth the cost of being whole.
The twenty-eight original podcast episodes remain archived at HumanMeme.com for anyone who wants to hear the voices before reading the prose. I recommend both, in either order. They are two doors into the same universe, not two versions of the same hallway.
Percy and Lotty, who are British Shorthairs and who are whole, watched me write this book from the other side of my desk with the expression they reserve for activities they find mildly interesting and fundamentally unnecessary. They have never been separated from their bodies. They have never searched for anything except the treat bag, which they find every time, because their noses work, because their noses are attached to their faces, because their faces are attached to their bodies, because they are whole and have always been whole and have no idea how lucky that makes them.
The soup, as of the final chapter, goes clockwise.
Available Now
Cat Heads in Space: The Body Problem by David Boles. Published by David Boles Books Writing & Publishing, New York City. 2026.
Kindle ebook: Amazon Paperback: Amazon Book Page: BolesBooks.com Original Podcast Episodes: HumanMeme.com Prairie Voice Article: The Disembodied Town
#28Episodes #amazon #bodyProblem #bolesBooks #catHeads #catHeadsInSpace #cats #davidBoles #fantasy #humanMeme #kittens #novel #paperback #Podcast #scienceFiction -
CF Premiere: Jëan Fixx – Pink Noise [INNFLEXIA]
Jëan Fixx, the musical alias of multidisciplinary artist Félix Fernández, has developed a language that moves across techno, electro, synth-wave, and EBM, shaping an identity where industrial textures and atmospheric depth coexist in constant tension. His trajectory spans labels such as iptamenosdiscos, Deep Different, Ruidodefondo, and Disctrl, alongside airplay across European and Latin American platforms. With INNFLEXIA, he extends his practice into a dedicated space for experimentation and the dissemination of contemporary electronic music.
With HINDSIGHT, his vision takes on a particularly focused form. Across 54 minutes, the album unfolds as an active reading of rave memory, deconstructing and reorganizing the codes that have shaped his trajectory. Techno, electro, EBM, electroclash, and synthpop emerge as layered elements within a narrative where the past remains dynamic—reactivated through a contemporary lens infused with psychedelic nuance and sustained emotional intensity.
The album’s structure feels like a process of accumulation. Acid textures, progressive arrangements, and a distinctive vocal approach create a space where the dancefloor becomes a site of introspection. Energy extends beyond physical drive, shifting toward a dimension where club experience gains symbolic weight. An implicit reflection emerges on rave culture as a space for identity formation, resistance, and emotional expansion.
Within this framework, “Pink Noise” introduces a particularly vivid shift. The track channels the hedonistic, nocturnal energy of early-2000s electroclash, articulated through sharp synth lines and an attitude that balances irony and seduction. References to artists like Tiga, DJ Hell, Miss Kittin, and The Hacker are filtered through a contemporary perspective, avoiding replication in favor of reinterpretation.
https://soundcloud.com/clubfuriess/cfp-jean-fixx-pink-noise-innflexia
Its texture is defined by precision. Synths cut cleanly through the mix, while the groove sustains a steady, instinctive movement. A playful quality runs through the track, unfolding with lightness while retaining depth. Vocals act as another point of friction, adding character and reinforcing a sense of electrified nocturnality.
In this balance between memory and renewal, “Pink Noise” captures one of the album’s most direct gestures. It functions as an entry point into its sonic universe, where form and intent align with clarity. The result lingers—a frequency that remains active even after the track fades.
HINDSIGHT ultimately settles as a reconstruction where the dancefloor becomes a living archive. Nostalgia is set in motion rather than preserved, reorganizing the past through the present and leaving space for further evolution within its own system.
Artist: Jëan Fixx
Label: INNFLEXIA
Title: Hindsight
Catalogue:Release Date: June 22, 2026
Support & Buy: BandcampTracklist
Jëan Fixx
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INNFLEXIA
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Club Furies
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#ACoruña #Atmospheric #CFPremiere #clubFuries #ClubFuriesPremiere #EBM #Electrónica #electro #Electronic #Electronica #Hindsight #industrial #INNFLEXIA #JëanFixx #Premiere #premiereCF #PremiereClubFuries #Spain #SynthWave #techno -
CF Premiere: Jëan Fixx – Pink Noise [INNFLEXIA]
Jëan Fixx, the musical alias of multidisciplinary artist Félix Fernández, has developed a language that moves across techno, electro, synth-wave, and EBM, shaping an identity where industrial textures and atmospheric depth coexist in constant tension. His trajectory spans labels such as iptamenosdiscos, Deep Different, Ruidodefondo, and Disctrl, alongside airplay across European and Latin American platforms. With INNFLEXIA, he extends his practice into a dedicated space for experimentation and the dissemination of contemporary electronic music.
With HINDSIGHT, his vision takes on a particularly focused form. Across 54 minutes, the album unfolds as an active reading of rave memory, deconstructing and reorganizing the codes that have shaped his trajectory. Techno, electro, EBM, electroclash, and synthpop emerge as layered elements within a narrative where the past remains dynamic—reactivated through a contemporary lens infused with psychedelic nuance and sustained emotional intensity.
The album’s structure feels like a process of accumulation. Acid textures, progressive arrangements, and a distinctive vocal approach create a space where the dancefloor becomes a site of introspection. Energy extends beyond physical drive, shifting toward a dimension where club experience gains symbolic weight. An implicit reflection emerges on rave culture as a space for identity formation, resistance, and emotional expansion.
Within this framework, “Pink Noise” introduces a particularly vivid shift. The track channels the hedonistic, nocturnal energy of early-2000s electroclash, articulated through sharp synth lines and an attitude that balances irony and seduction. References to artists like Tiga, DJ Hell, Miss Kittin, and The Hacker are filtered through a contemporary perspective, avoiding replication in favor of reinterpretation.
https://soundcloud.com/clubfuriess/cfp-jean-fixx-pink-noise-innflexia
Its texture is defined by precision. Synths cut cleanly through the mix, while the groove sustains a steady, instinctive movement. A playful quality runs through the track, unfolding with lightness while retaining depth. Vocals act as another point of friction, adding character and reinforcing a sense of electrified nocturnality.
In this balance between memory and renewal, “Pink Noise” captures one of the album’s most direct gestures. It functions as an entry point into its sonic universe, where form and intent align with clarity. The result lingers—a frequency that remains active even after the track fades.
HINDSIGHT ultimately settles as a reconstruction where the dancefloor becomes a living archive. Nostalgia is set in motion rather than preserved, reorganizing the past through the present and leaving space for further evolution within its own system.
Artist: Jëan Fixx
Label: INNFLEXIA
Title: Hindsight
Catalogue:Release Date: June 22, 2026
Support & Buy: BandcampTracklist
Jëan Fixx
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#ACoruña #Atmospheric #CFPremiere #clubFuries #ClubFuriesPremiere #EBM #Electrónica #electro #Electronic #Electronica #Hindsight #industrial #INNFLEXIA #JëanFixx #Premiere #premiereCF #PremiereClubFuries #Spain #SynthWave #techno -
CF Premiere: Jëan Fixx – Pink Noise [INNFLEXIA]
Jëan Fixx, the musical alias of multidisciplinary artist Félix Fernández, has developed a language that moves across techno, electro, synth-wave, and EBM, shaping an identity where industrial textures and atmospheric depth coexist in constant tension. His trajectory spans labels such as iptamenosdiscos, Deep Different, Ruidodefondo, and Disctrl, alongside airplay across European and Latin American platforms. With INNFLEXIA, he extends his practice into a dedicated space for experimentation and the dissemination of contemporary electronic music.
With HINDSIGHT, his vision takes on a particularly focused form. Across 54 minutes, the album unfolds as an active reading of rave memory, deconstructing and reorganizing the codes that have shaped his trajectory. Techno, electro, EBM, electroclash, and synthpop emerge as layered elements within a narrative where the past remains dynamic—reactivated through a contemporary lens infused with psychedelic nuance and sustained emotional intensity.
The album’s structure feels like a process of accumulation. Acid textures, progressive arrangements, and a distinctive vocal approach create a space where the dancefloor becomes a site of introspection. Energy extends beyond physical drive, shifting toward a dimension where club experience gains symbolic weight. An implicit reflection emerges on rave culture as a space for identity formation, resistance, and emotional expansion.
Within this framework, “Pink Noise” introduces a particularly vivid shift. The track channels the hedonistic, nocturnal energy of early-2000s electroclash, articulated through sharp synth lines and an attitude that balances irony and seduction. References to artists like Tiga, DJ Hell, Miss Kittin, and The Hacker are filtered through a contemporary perspective, avoiding replication in favor of reinterpretation.
https://soundcloud.com/clubfuriess/cfp-jean-fixx-pink-noise-innflexia
Its texture is defined by precision. Synths cut cleanly through the mix, while the groove sustains a steady, instinctive movement. A playful quality runs through the track, unfolding with lightness while retaining depth. Vocals act as another point of friction, adding character and reinforcing a sense of electrified nocturnality.
In this balance between memory and renewal, “Pink Noise” captures one of the album’s most direct gestures. It functions as an entry point into its sonic universe, where form and intent align with clarity. The result lingers—a frequency that remains active even after the track fades.
HINDSIGHT ultimately settles as a reconstruction where the dancefloor becomes a living archive. Nostalgia is set in motion rather than preserved, reorganizing the past through the present and leaving space for further evolution within its own system.
Artist: Jëan Fixx
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CF Premiere: Jëan Fixx – Pink Noise [INNFLEXIA]
Jëan Fixx, the musical alias of multidisciplinary artist Félix Fernández, has developed a language that moves across techno, electro, synth-wave, and EBM, shaping an identity where industrial textures and atmospheric depth coexist in constant tension. His trajectory spans labels such as iptamenosdiscos, Deep Different, Ruidodefondo, and Disctrl, alongside airplay across European and Latin American platforms. With INNFLEXIA, he extends his practice into a dedicated space for experimentation and the dissemination of contemporary electronic music.
With HINDSIGHT, his vision takes on a particularly focused form. Across 54 minutes, the album unfolds as an active reading of rave memory, deconstructing and reorganizing the codes that have shaped his trajectory. Techno, electro, EBM, electroclash, and synthpop emerge as layered elements within a narrative where the past remains dynamic—reactivated through a contemporary lens infused with psychedelic nuance and sustained emotional intensity.
The album’s structure feels like a process of accumulation. Acid textures, progressive arrangements, and a distinctive vocal approach create a space where the dancefloor becomes a site of introspection. Energy extends beyond physical drive, shifting toward a dimension where club experience gains symbolic weight. An implicit reflection emerges on rave culture as a space for identity formation, resistance, and emotional expansion.
Within this framework, “Pink Noise” introduces a particularly vivid shift. The track channels the hedonistic, nocturnal energy of early-2000s electroclash, articulated through sharp synth lines and an attitude that balances irony and seduction. References to artists like Tiga, DJ Hell, Miss Kittin, and The Hacker are filtered through a contemporary perspective, avoiding replication in favor of reinterpretation.
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In this balance between memory and renewal, “Pink Noise” captures one of the album’s most direct gestures. It functions as an entry point into its sonic universe, where form and intent align with clarity. The result lingers—a frequency that remains active even after the track fades.
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With HINDSIGHT, his vision takes on a particularly focused form. Across 54 minutes, the album unfolds as an active reading of rave memory, deconstructing and reorganizing the codes that have shaped his trajectory. Techno, electro, EBM, electroclash, and synthpop emerge as layered elements within a narrative where the past remains dynamic—reactivated through a contemporary lens infused with psychedelic nuance and sustained emotional intensity.
The album’s structure feels like a process of accumulation. Acid textures, progressive arrangements, and a distinctive vocal approach create a space where the dancefloor becomes a site of introspection. Energy extends beyond physical drive, shifting toward a dimension where club experience gains symbolic weight. An implicit reflection emerges on rave culture as a space for identity formation, resistance, and emotional expansion.
Within this framework, “Pink Noise” introduces a particularly vivid shift. The track channels the hedonistic, nocturnal energy of early-2000s electroclash, articulated through sharp synth lines and an attitude that balances irony and seduction. References to artists like Tiga, DJ Hell, Miss Kittin, and The Hacker are filtered through a contemporary perspective, avoiding replication in favor of reinterpretation.
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🚀 In a shocking twist no one saw coming, #Intel is both "winning" and "losing" 💾—a classic Schrödinger's #cat situation, but with more semiconductors and fewer cute kittens. The article spends an eternity reminiscing about Intel's glory days, because nothing screams "relevance" like a trip down #memory #lane to the Pentium II era. 📼
https://www.abortretry.fail/p/intel-winning-and-losing #News #Semiconductor #Industry #Tech #Nostalgia #HackerNews #ngated -
Der Digitale Exitus: Warum Europa jetzt die Ketten sprengen muss
Ein Manifest für die Souveränität
Wir stehen am Abgrund einer technologischen Leibeigenschaft. Während wir uns einbilden, in einer freien Demokratie zu leben, haben wir die Schlüssel zu unserem Haus, unseren Gedanken und unserer Wirtschaft längst an eine Handvoll Milliardäre im Silicon Valley übergeben. Wir sind keine Nutzer mehr. Wir sind Datensätze. Wir sind digitale Leibeigene in einem feudalen System, das keine Grenzen kennt und keine Moral. Es ist Zeit, die rosarote Brille abzusetzen. Es ist Zeit, das Betriebssystem unserer Gesellschaft neu zu installieren. [Mehr lesen...]
christin-loehner.de/blog/der-d…
#DigitaleSouveränität #DigitalSovereignty #Linux #OpenSource #FOSS #Privacy #Datenschutz #BigTech #FuckBigTech #DeGoogle #BoycottAmazon #BoycottGoogle #BoycottMicrosoft #Europa #Europe #LocalFirst #KaufLokal #Widerstand #DigitalResistance #FairTech #RightToRepair #Signal #Mastodon #Nextcloud #Firefox #BraveBrowser #Sustainability #SelfHosted #TechFreedom #Cybersecurity
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Der Digitale Exitus: Warum Europa jetzt die Ketten sprengen muss
Ein Manifest für die Souveränität
Wir stehen am Abgrund einer technologischen Leibeigenschaft. Während wir uns einbilden, in einer freien Demokratie zu leben, haben wir die Schlüssel zu unserem Haus, unseren Gedanken und unserer Wirtschaft längst an eine Handvoll Milliardäre im Silicon Valley übergeben. Wir sind keine Nutzer mehr. Wir sind Datensätze. Wir sind digitale Leibeigene in einem feudalen System, das keine Grenzen kennt und keine Moral. Es ist Zeit, die rosarote Brille abzusetzen. Es ist Zeit, das Betriebssystem unserer Gesellschaft neu zu installieren. [Mehr lesen...]
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💣 Exploding Kittens
→ https://danstonchat.com/quote/exploding-kittens.html
b0n5a1: Arrêtes le dev et fais une pension de garde pour chats Zorg, c’est plus sain pour la santé 😃
Zorg: Plutôt me former en chimie des explosifs.
Zorg: J’ai deux ou trois idées…
BlaiseEbuth: Quand j’étais au lycée y’avait un site bien référencé sur gogole, répondant au doux nom de « guide du petit terroriste », qui t’expliquait en détail comment fabriquer toutes sortes d’explosifs à partir de produits du commerce. Nitroglycérine, TNT, poudre noire… Puis du napalm, de la thermite… Tout ce qu’il faut pour s’envoyer en l’air.
b0n5a1: Ouais BlaiseEbuth, tout a disparu ça été enlevé méthodiquement.
b0n5a1: The terrorist cookbook, the red book (de mémoire)
b0n5a1: C’était super facile à trouver en plus.
b0n5a1: C’est beaucoup moins le cas.
BlaiseEbuth: Bawé, on était tombé dessus en cherchant une connerie, genre faire une bombe fumigène, ou une fusée au coca menthos. Et c’était juste posé là…
b0n5a1: Le pseudo napalm à partir de balles de ping pong « fondues » par de l’acétone, des trucs comme ça.
BlaiseEbuth: Essence + polystyrène.
b0n5a1: Le plus « simple » restant la poudre noire, ça reste très technique et dangereux quand même.
b0n5a1: Ha oui exact pour l’essence polystyrène ^^
BlaiseEbuth: Les balles de ping pong tu les roulais dans de l’alu et t’y mettais le feu pour faire des fumis ^^
BlaiseEbuth: Et coucou au personnel de la DGSI qui nous écoute depuis que j’ai dit « terroriste », lâchez rien vous êtes supers !
b0n5a1: échelon
b0n5a1: Oups…
BlaiseEbuth: Ah oui. Coucou aux agences étrangères aussi du coup. o/
Zorg: Hé hé, bien mon numéro d’agent provocateur. Suffit de parler d’explosif pour que vous vous lanciez dans un exposé…
BlaiseEbuth: C’est Zorg le cerveau ! C’est chez lui qu’il faut envoyer le GIGN !#bricolage #censure #danger #diy #guide #interdit #méthode #recette #surveillance #tutoriel
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OpenBSD Stories: The closest thing to cute kittens (OpenBSD/zaurus)
http://miod.online.fr/software/openbsd/stories/zaurus1.html
#HackerNews #OpenBSD #Zaurus #CuteKittens #TechStories #OpenSource
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Thoughts On The MacBook Neo
The MacBook Neo is a nice piece of kit. If you’re in the market the price is right, the build is very good, and in my first impressions the laptop is a delight. Any of the complaints and concerns you’ve probably read or heard from those who own more kitted out Macs can be easily dismissed. At the moment. I’d venture to say that for the vast majority of everyday computer users the MacBook Neo will be a nice fit.
One of the folks I support reached out and said they wanted to obtain one, so I picked one up and did the drudge work of installing the OS update and some of the initial setup last week. We later spent some time together getting it set up the way they like. Moving from an M1 MacBook Air bought in 2022, they opted for a Citrus colored 512GB model with TouchID. The good news is there’s no real learning curve for this client when it comes to features and using the device. There is no bad news.
When I say “in the market,” my client is what I consider one of the perfect customers for the MacBook Neo. A retired senior that began using a computer later in life, later jumping on the iPhone train with the iPhone 5.
They do most of their computing on an iPhone and use a laptop for email, messaging, shopping, FaceTime, and some occasional writing. Occasionally they use Photos on a MacBook Air to manage photos, but still do most of that on an iPhone.
Of the fancy new features Apple has released over the last few years the only one they really rely on is seeing notifications from their iPhone on their laptop screen when they are using the laptop. There’s a currently a problem with that, which I’ll address later.
Given their computing needs and desires, they could probably get by without a laptop, but due to decreased finger flexibility, they feel more comfortable using a laptop for apps like Messages and Apple Mail when they are home. The only thing they connect to a port is power.
Hardware
As to the device itself, it feels great and a bit whimsical. As a MacBook Air user (13-inch, M4) I have to say that I’d love to see the guts of the Air in this form factor. They weigh the same, and the Neo is slightly smaller, but it feels tinier and more totable. You give up a bit of screen real estate with the slightly smaller display, but there is no notch. Apple may have cut features now considered defaults on the MacBook Air, but it didn’t skimp on the look and feel quality. In my opinion that and the price point are what sells the device.
We’ve long since reached a point where computing devices, whether in traditional form, or smartphones and tablets, all come with so many features that even power users don’t need or use some of what’s possible. Innovation has always curved towards adding more possibilities, as it should. In my opinion, it’s a good thing to flatten the curve a bit, offering products that don’t need all the bells and whistles.
Color
Apple is taking larger steps towards bolder color choices these days, and the Citrus color scheme for the Neo certainly is another big stride into that orchard. I personally wasn’t that attracted to it when it was unveiled, but after having the Neo around for a bit, I have to say that it not only adds to the novelty, but makes the tool feel a bit more fun. At night under a desk lamp the damn thing gives off an almost otherworldly glow.
One of Apple’s trends of the last few years is to match up UI color schemes and themes with the color chosen for the hardware. Highlights, buttons, and some text reflect and complement the color of the shell. The tinted keyboard of the Neo takes that a further step forward on the fun factor scale. That said, the citrus Neo’s color scheme, bold as it is, often leaves some text harder to read, certainly for older eyes.
We settled on choosing the dark version of the Citrus wallpaper for my client to solve this.
The A18 Pro Chip
Apple raised eyebrows announcing and releasing this new laptop powered by an iPhone chip. An older and binned A18 Pro chip. In my limited time with the Neo I haven’t noticed anything but good performance.
I’ve heard and read others state that the setup process was slower than they have experienced on M-series Apple laptops. That wasn’t my experience. Things moved along readily enough If you count the number of times you have to accept and click on permission popups as something that’s desirable in an out-of-the-box experience. But that’s unfortunately true of any of Apple’s computers.
Again, I’m experiencing this only through setting up and doing a few tutorials for my client, but the performance I’m seeing feels more than adequate to met their needs.
One thing I did notice throughout my hands on time is that the Neo takes longer to connect to a WiFi network than either my MacBook Air or iMac (both M4 devices.) In fact, it feels very much like how long an iPhone sometimes does connecting to WiFi when rebooting. That makes sense on a smartphone when a device immediately connects to a cell signal, but in an age when everything is expecting an Internet connection one way or another, (on setting up a new device one of the first things required is to establish a WiFi connection) it seems like there should be a way to not start reaching out on a previously set up, non-cellular device until after a connection is made.
Battery Life
Setting up any new computer or smartphone puts a load on battery life. That continues during the first day or so after initial setup as things sync up. After performing the first OS update I didn’t use the Neo much until after my client was with me, but even after continuing setup and tweaking a few things there was 68% battery life left. Time will tell how that goes, but given my client’s usage I don’t anticipate them having battery life issues.
Memory Management
Much was also made about the one size fits all 8GB memory cap, regardless of the storage model one chooses. My client doesn’t run a heavy load of applications or keep many tabs open, so I’m not the best judge of how good the swapping out of memory to the SSD works. Apple’s Unified Memory Architecture seems to be working as designed in my limited view. I do wonder how well it does with devices that only have a 256GB SSD if they contain a lot of data.
Screen Size
I prefer the More Space option on displays I use. My client prefers the default view. Even with More Space selected, the Neo feels very much like a one app at a time computer to me, which generally lines up with my client’s needs. I always set up a Hot Corner Shortcut with Mission Control to make window navigation easier, and that feels more necessary on the Neo in the default display mode.
Apple has a feature that allows you to click the wallpaper and move all open apps off of the screen. You can choose to do this all of the time, or only in Stage Manager. I don’t recommend Stage Manager to my clients, and I typically recommend turning off the click wallpaper to show desktop feature. In this case my client likes this fly away feature, and sees it as a bit of whimsy. Even though they prefer to keep the Dock and Menu Bar always visible. So we’ll leave it on.
Trackpad
The Neo has a different trackpad than other current MacBooks. From what I’d read previously I expected to feel more of a difference between it and the trackpad on the MacBook Air. There’s a difference certainly, but it doesn’t feel like that big of one to me. I moved back and forth between the two devices without even really thinking about it.
Notifications from iPhone
I mentioned an issue earlier with iPhone notifications flowing through to the MacBook Neo. This is a feature I use myself. It’s set up through iPhone Mirroring, which you have to open at least once in order to set up.
One of the nifty things about this feature is that you’re allowed to pick and choose which notifications flow through and those you block either on your iPhone, or on your Mac. If you choose to use this feature and set it up, you’ll see an option in your Mac’s settings to allow these notifications.
If you click on Allow Notifications from iPhone, you’ll be taken to another screen. Below the three Allow options here, you’ll see a list of any notifications you’re allowing to flow through or not from you iPhone, and whether you’ve turned them off on your iPhone or they are coming through from an app installed on your Mac. As a reference, the screenshot below is from my iMac.
On my client’s Neo, no apps appeared initially. The section above that begins with Acme Weather is blank on their Neo. There shouldn’t have been many. Regardless none were there. We called Apple Support and opened a ticket. Luckily on the first call we got a senior advisor who understood the issue. After doing some checking the situation turned into something Apple is really interested in tracking down. These are a new line of devices after all. So we were off into the land of running sysdiagnoses. We’re expecting a call back on Friday with any discoveries or solutions Apple may have come up with. Fortunately we have time still left in the return window.
At the Moment
In the opening paragraph of this post I also used the phrase “At the moment.” Two thoughts there.
First, as I’ve described my client, they are not a heavy laptop user. Those who might be looking into the MacBook Neo who are might have a different experience in both the short or long term. I’ve never yet met a computer that doesn’t slow down over time. I doubt the MacBook Neo will be any different. The difference in any performance degradation between the Neo and other Mac laptops is yet to be seen. My hunch is this first MacBook Neo will still be a winner for at least a few years, certainly if you’re a not a heavy user.
Second, the rumors are that the Neo is such a success that Apple might be running out of the binned A18Pro chips it’s using to power the MacBook Neo. Speculation on what happens if that’s true is rampant, and who really knows. Current demand has already caused a delay in shipping times, and I know that secondary retailers Walmart, Target, and Best Buy have plenty of signs, but very limited or no stock. My hunch here is that Apple will be selling MacBook Neos for quite some time, even though it might take you a while to get your hands on one.
Summing Up
To conclude, let me say that I’ve thought since Apple’s announcement of the MacBook Neo that it would prove to be a hit and a palpable one to the laptop market in general. In my brief experience setting up this one for my client and seeing their delight at the form factor, coupled with the high demand, I’ll more than double down on that thinking.
Personally, as I anticipate my computing needs becoming less in the more quickly than I’d like years to come, I could easily see myself relying on a MacBook Neo in the future.
You can also find more of my writings on a variety of topics on Medium at this link, including in the publications Ellemeno and Rome. I can also be found on social media under my name as above.
#Apple #Mac #MacBook #MacBookNeo #macOS26 #Tech #technology -
Demokratie braucht eine funktionierende Öffentlichkeit – und die verschwindet gerade
Für Euch kuratiert: Die demokratische Debatte verschiebt sich dorthin, wo sie sich selbst abschafft – auf Plattformen, die wenigen Männern gehören, die gerade dabei sind, die Spielregeln umzuschreiben. Ralf Heimann spricht im MDR-Altpapier vom „Feldzug gegen die liberale Demokratie“. Habermas warnte vor dem digitalen Feudalismus, Peter Sloterdijk beschreibt den heutigen Fürsten als Träger von Medien-, Affekt- und Aufmerksamkeitsmacht – das Cover seines neuen Buches zeigt passenderweise Donald Trump. Mark Zuckberg liefert gerade das Lehrstück, indem er das Wort „Antifa“ aus seinen asozialen Plattformen entfernen will – in devotem Gehorsam gegenüber Trump.
Gunnar Sohn beschreibt parallel, wie der professionelle Journalismus ökonomisch zwischen Paywall und Plattform aufgerieben wird. Und ine Allensbach-Umfrage im Auftrag der FAZ widmet sich dem Them „Zuhören“ – und muss natürlich im Titel ins Bashing gegenüber den Grünen einstimmen, die sich demnach noch vor der AfD mit anderen Meinungen schwer tun. Dabei gibt es ganz andere, viel interessantere Erkenntnisse. Dieser Beitrag sortiert, warum gepflegter Diskurs freie Plattformen braucht – und warum beides im Moment gleichzeitig verschwindet.
Feldzug gegen die Demokratie: Warum die Krise der Öffentlichkeit keine Medienkrise ist
Ralf Heimann formuliert im MDR-Altpapier einen Satz, der sich festsetzt: Was wir gerade erleben, ist kein Krieg gegen Medien – es ist ein Feldzug gegen die liberale Demokratie. Wer sich wie die BigTech-Mogule aus den USA immer mehr die Kontrolle über die Öffentlichkeit aneignet, sie vielleicht gar schon besitzt, eignet sich die Macht des Volkes, der Wählerinnen und Wähler an. So einfach und so brutal ist die Diagnose. Das geht weit über Stilfragen oder Etiketten im Netz hinaus.
Der Paderborner Medienwissenschaftler Christian Fuchs bringt es so auf den Punkt: Die Krise der Öffentlichkeit ist eine Krise des Kapitalismus, der in Globalisierung, Digitalisierung und ökonomischen Verwerfungen seine eigene Ordnung ins Rutschen gebracht hat. In diesem unwirtlichen Klima bietet der digitale Faschismus das, was den Menschen aus guten Gründen fehlt: Halt, Orientierung, eine klare Erzählung.
Nur dass diese Erzählung billig gekauft ist – Ängste und Wut werden auf konstruierte Sündenböcke umgelenkt, Identität wird als vermeintlich bedrohter Phantombesitz inszeniert, der nie real war. Das ist keine Randerscheinung einer sonst funktionierenden Demokratie, sondern ihr strukturelles Gegenmodell. Und es gedeiht präzise dort besonders gut, wo Aufmerksamkeit Ware ist, Empörung Währung und Zuspitzung der Motor: auf besagten großen Plattformen.
Der Fürst auf dem Marktplatz: Habermas, Sloterdijk und Metas „Antifa“-Regel
Jürgen Habermas hat noch zu Lebzeiten davor gewarnt, dass wir in eine Art digitalen Feudalismus zurückgleiten könnten. Das Bild ist präzise. Im Mittelalter gehörte der Marktplatz dem König oder der Kirche – dort wurde verhandelt, getauscht, gestritten, aber nach Regeln, die andere gesetzt hatten. Heute ist der Marktplatz die Plattform, und die Könige heißen Mark Zuckerberg und Elon Musk. Sie setzen die Regeln, sie ändern sie, sie räumen auf, wenn es ihnen politisch opportun erscheint.
Peter Sloterdijk hat diesen neuen Fürsten in seinem Buch „Der Fürst und seine Erben“ beschrieben – und das Cover zeigt, wohl kaum zufällig, Donald Trump. Im Gespräch mit dem ORF hat er den Gedanken zugespitzt: Der Fürst trägt heute keine Krone mehr. Er trägt Medienmacht, Affektmacht, Aufmerksamkeitsmacht. Die Macht, die früher durch Land, Erbe und militärische Gefolgschaft gesichert war, stützt sich heute auf das, was auf Bildschirmen sichtbar und klickbar ist. Und wer diese Sichtbarkeit kontrolliert, kontrolliert den politischen Möglichkeitsraum.
Dass Trump diese Rolle nicht zufällig besetzt, sich gar als Heilsbringer und Messias inszeniert, habe ich in diesem Blog schon mehrfach beschrieben. Nach dem berühmten Eklat mit Wolodymyr Selenskyj im Oval Office im Februar 2025, bei dem er den ukrainischen Präsidenten vor laufenden Kameras zusammenfaltete, sagte Trump den entlarvenden Satz: „This is going to be great television.“ Wer so spricht, regiert nicht. Er inszeniert.
Trump ist ein ehemaliger Reality-TV-Star, der die Präsidentschaft konsequent als Fortsetzung seiner Show mit anderen Mitteln betreibt – polarisierend, unterhaltsam, jede Grenzüberschreitung ein Quoten-Event, der davon ablenkt, wie er und seine Gefolgsleute inklusive der TechBros sich bereichern. Die Logik ist keine politische, sondern eine mediale: Das nächste Bild, die nächste Empörung, der nächste Auftritt. Genau das ist Sloterdijks Fürst: Er braucht kein Programm, er braucht Sendeplatz. Und die Plattformen liefern ihn rund um die Uhr, kostenlos, ungefiltert, vor allem algorithmisch durch Musks und Zuckersbergs asoziale Medien und TikTok verstärkt.
Wie nah das an der Gegenwart ist, zeigt ein Bericht, den Sam Biddle in dieser Woche für The Intercept veröffentlicht hat. Meta hat seine Community Standards still und leise so umgeschrieben, dass das Wort „Antifa“ künftig als potenzieller Regelverstoß gilt, sobald es in die Nähe eines „Threat Signals“ auftaucht – und was als Threat Signal zählt, ist weit ausgelegt: historische Gewaltereignisse, militärische Sprache, Bilder von Waffen.
Flankiert wird das von Trumps Verordnung, Antifa als „inländische Terrororganisation“ einzustufen – obwohl es diese Organisation schlicht nicht gibt. Meta liefert die technische Umsetzung zu Trumps politischem Wunsch. Das ist kein Kollateralschaden schludriger Moderation, das ist Sloterdijks Fürst in Aktion: Der Hausherr definiert, welches Vokabular auf seinem Marktplatz noch geduldet wird. In einem solchen Raum lässt sich vieles führen, aber kein freier demokratischer Diskurs.
Wenn der Journalismus allein an der Kasse steht
Die andere Seite des digitalen Feudalismus beschreibt Gunnar Sohn in seinem Blog „ichsagmal.com“. Anlass ist die Schließung der Digitaleinheit von Bauer Media – 160 Stellen verschwinden, ein weiteres Symptom einer strukturellen Erosion. Gunnars Befund: Das alte Verlagsgeschäft war ein Bündel – Nachrichten, Kommentare, Stellenmarkt, Immobilien, Kleinanzeigen, lokale Präsenz. Das Bündel war wirtschaftlich stark, weil sich die Teile gegenseitig stützten.
Dieses Bündel hat sich aufgelöst. Autos wanderten zu Autoscout, Jobs zu Stepstone und LinkedIn, Wohnungen zu Immoplattformen. Zurück bleibt das teuerste, riskanteste Stück: der professionelle Inhalt. Ohne Quersubvention. Und ohne wirklich tragfähiges digitales Geschäftsmodell. Dass die Branche darauf mit Paywalls, Abooffensiven und immer neuen Bezahlschranken reagiert, ist keine Antwort. Es ist die digitale Variante des alten Kioskdenkens in einer Zeit, in der die Leserschaft längst on demand lebt.
Entscheidend wird sein zweiter Punkt: Die Verlage verlieren nicht nur Geld, sie verlieren ihre Stellung im Markt. Früher besaßen sie Produktion, Bündelung, Vertrieb und Vermarktung. Heute gehört ihnen oft nur noch die Redaktion – der Rest liegt bei Plattformen, Suchmaschinen, App-Stores und Adtech-Ketten. Wer nur noch den Inhalt besitzt, besitzt im digitalen Medienmarkt das riskanteste Glied.
Diese strukturelle Erosion zeigt sich nicht nur in den Verlagen, sondern trifft die gesamte Medienlandschaft. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier empfängt dieser Tage Vertreter von Lokalmedien im Schloss Bellevue – ein Signal der Wertschätzung für eine Branche, die unter einbrechendem Suchmaschinen-Traffic und hohem Kostendruck leidet. Wie Florian Harms im Tagesanbruch treffend formuliert: Mehr als die Hälfte des „Contents“ im digitalen Universum entstammt bereits der synthetischen Feder künstlicher Intelligenzen, Tendenz zunehmend. Das World Wide Web ist zu einem Spinnennetz mutiert, in dessen Fälschungsfäden sich sogar aufgeklärte Zeitgenossen verheddern.
Von Rogan zu KI-Bots: Wie Influencer die Demokratie kapern
Diese Entwicklung zeigt sich besonders drastisch in den USA, wo eine Studie des Jordan Center for Journalism Innovation die komplette Umkehr der Informationshierarchie dokumentiert. Knapp 70 Prozent der Amerikaner informieren sich online, nur noch 55 Prozent schauen Fernsehnachrichten, Zeitungen erreichen nur noch 25 Prozent. Der umstrittene Podcaster Joe Rogan führt das Ranking der einflussreichsten Nicht-Politiker an, gefolgt von Fox-News-Gesichtern und konservativen Kommentatoren.
Bei den Harris-Wählern dominieren Late-Night-Entertainer wie Jimmy Kimmel und Stephen Colbert als primäre Informationsquellen. Trump und andere Politiker umgehen die redaktionellen Filter komplett und kommunizieren direkt mit ihrer Basis – Influencer statt Journalisten, Unterhaltung statt demokratischer Öffentlichkeit.
Wie man diesen Verfall der professionellen Berichterstattung systematisch ausnutzt, zeigt eine Recherche der New York Times: Hunderte KI-generierte Pro-Trump-Influencer sind in den sozialen Medien aufgetaucht – Avatare, die wie echte Menschen aussehen, aber vollständig künstlich erstellt wurden. „If you support Trump, you just made a friend“, sagen sie alle mit derselben Botschaft.
Mindestens 304 solcher Accounts wurden allein auf TikTok identifiziert, einige mit über 35.000 Followern, manche Posts mit mehr als einer halben Million Aufrufen. Die Kosten pro Post: 1 bis 3 Dollar. „They’re trying to spread political messages and give an illusion of a consensus“, erklärt ein KI-Experte. Es ist der digitale Feudalismus in Perfektion: Wo echter Journalismus erodiert, füllen Fake-Influencer das Vakuum.
Inmitten dieser Auswüchse wirke der professionelle Journalismus fast wie ein Anachronismus, meint Florian Harms im T-Online Tagesanbruch. Professionelle Berichterstattung funktioniert anders: Sie hinterfragt, prüft, wägt ab, ordnet ein. Echte Journalisten rufen dazwischen, statt nachzuplappern. Sie erklären, statt zu predigen. Sie suchen das Gespräch mit ihren Lesern, statt Panik zu verbreiten. Und sie behalten (hoffentlich) einen klaren Kopf, während um sie herum die Influencer-Maschinerie hyperventiliert.
Von redaktioneller Verantwortung zu Algorithmus-Klickerei
Hier treffen sich die Linien. Wenn Meta den Diskursraum einhegt und parallel die publizistische Infrastruktur, die Gegenöffentlichkeit herstellen müsste, ökonomisch ausgezehrt wird, dann verschiebt sich Öffentlichkeit – wie Gunnar präzise schreibt – schleichend weg von redaktioneller Verantwortung, hin zu Plattformlogik, Personenkult und Erregungsökonomie. Nicht jede Zeitung muss gerettet werden, wie Gunnar richtig bemerkt. Aber der Journalismus schon. Und dafür braucht es eine Medienpolitik, die publizistische Infrastruktur so ernst nimmt wie kulturelle oder wissenschaftliche Infrastruktur – und nicht als Nebensache neben Tankrabatt und Rentenpaket.
Die Dringlichkeit wird deutlich, wenn man das gemeinsame Positionspapier der Verlegerverbände aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Luxemburg und Südtirol liest: „Wer den Informationsfluss kontrolliert, kontrolliert die Demokratie. Diese Kontrolle darf nicht bei digitalen Gatekeepern monopolisiert werden. Die Politik steht an einem historischen Scheideweg: Entweder sichert sie die Rahmenbedingungen für die wirtschaftliche Basis unabhängiger Medien – oder sie überlässt die Grundlage der demokratischen Öffentlichkeit wenigen globalen Plattformkonzernen und KI-Anbietern.“ Präziser lässt sich das Dilemma kaum beschreiben.
Debattenkultur als Ablenkung: Die FAZ muss natürlich mit den Grünen aufmachen
Parallel zu alldem hat das Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag der FAZ eine Umfrage zum Thema Zuhören veröffentlicht, die einige wichtige Aussagen über Öffentlichkeit und Demokratie enthält. Diejenigen, die Meinungsfreiheit am lautesten einfordern, meinen damit oft nur die Freiheit der eigenen Meinung. Analoge Freundeskreise sind politisch homogener als digitale – die liebgewonnene Erzählung von der Filterblase im Netz, die einen sonst vielfältigen Offline-Austausch zerstört, hält den Ergebnissen von Allensbach nicht stand.
Problematisch wird es erst, wenn der Kontakt ganz abreißt – wenn man Andersdenkende nicht mehr im Umfeld hat, weil man sich von ihnen getrennt hat oder weil man sich so abgekapselt hat, dass man ihnen gar nicht mehr begegnet. Und genau das zeigte sich 2022 in einer einzigen Gruppe: Nur unter rechtsradikalen Befragten sagte die Mehrheit, in ihrem Umkreis gebe es solche Personen nicht. Die AfD-Sympathisanten leben also überwiegend in einem geschlossenen Milieu, in dem alle ähnlich ticken – nicht, weil sie von der Gesellschaft ausgegrenzt werden, sondern weil sie sich selbst aus ihr herausgezogen haben. Das ist die empirische Widerlegung des Opfer-Narrativs, das in diesen Kreisen so gern gepflegt wird.
Traurig ist, dass auch eine etablierte, seriöse Publikation wie die FAZ ins Grünen-Bashing einstimmen muss. Überschrift, Vorspann, Teaser: Grünen-Bashing. Sie muss natürlich mit der Zahl aufmachen, dass 28 Prozent der Grünen-Anhänger Probleme mit abweichenden Meinungen haben – knapp vor den AfD-Anhängern mit 24 Prozent. Das ist keine Ungeschicklichkeit, das ist eine bewusste redaktionelle Entscheidung. Schade.
Sie reiht sich ein in ein derzeit bekanntes Muster: Wo immer es sich so drehen lässt, dass die progressive Mitte als eigentliches Intoleranzproblem erscheint, wird es gedreht – bei der FAZ wohl des eigenen rechtskonservativ-demokratischen Selbstverständnisses. Nach dem Sieg von Maygar in Ungarn ist der feuchte Traum der FAZ-Redaktion (und mancher Konservativer inklusive der CDU/CSU) rechts schlägt rechts außen – Ungarn als Vorbild. wohl Dass dabei eine Partei, die ganze Bevölkerungsgruppen aus dem demokratischen Raum remigrieren will, bei diesem Narrativ auf Platz zwei der Sorgenkinder rutscht, wird offenen Auges in Kauf genommen.
Dass die beiden Zahlen inhaltlich nicht vergleichbar sind, weil Intoleranz gegenüber abweichenden Meinungen in einem Milieu, das die Meinungsfreiheit anderer programmatisch bestreitet, etwas völlig anderes bedeutet, ist keines einordnenden Satzes wert. Dass die Studie der Medienanstalten vom 10. April zeigt, dass sich ausgerechnet AfD-Affine in ihrer Meinungsäußerung eingeschränkt fühlen, während Grüne und Linke häufiger angeben, frei sprechen zu können – der eigentliche Hinweis auf eine verzerrte Meinungsfreiheitsdebatte – taucht in der FAZ-Geschichte nicht auf. Eine Zeitung, die den Feldzug gegen die liberale Demokratie ernst nimmt, würde solche Gedanken zumindest mit einfließen lassen.
Freie Räume statt fremder Höfe: Was jetzt zu tun wäre
Gepflegter demokratischer Diskurs braucht freie Räume. Das ist der Punkt, an dem alle Linien zusammenlaufen. Solange die Infrastruktur, auf der wir einander begegnen, privat, zentralisiert und profitorientiert organisiert ist, wird jeder Appell an bessere Umgangsformen zur Kosmetik.
Patrick Gensing formuliert das in seinem taz-Essay klar: Erst wenn Sichtbarkeit nicht mehr monopolisiert wird, können Fakten wieder als gemeinsame Bezugsebene wirken. Nicht als unfehlbare Wahrheit, sondern als Grundlage für Verständigung. Das ist der strukturelle Gegenentwurf zu Sloterdijks neuem Fürsten und Zuckerbergs Hausordnung.
Und hier kommt Heimanns wichtigste Pointe ins Spiel. Das Digitale, digitale Öffentlichkeitsräume, schreibt er, gelten weiterhin als Spezialthema von Nerds und Datenschützern – etwas, um das man sich neben den vermeintlich wichtigen Dingen wie Tankrabatt, Grenzkontrollen und Rentenpaket irgendwie auch kümmert, sofern Zeit ist. Die AfD sieht das ganz anders …
Irgendwann müsste mal durchdringen, dass an diesem vermeintlichen Spleen von komischen Nerds die Demokratie hängt. Plattformregulierung, Interoperabilität, digitale Souveränität, öffentlich-rechtliche digitale Räume, europäische Alternativen zu Meta und X, ein Fediverse, das nicht nur von einer engagierten Minderheit getragen wird, eine Medienpolitik, die publizistische Infrastruktur als Infrastruktur begreift – das sind keine Orchideenthemen. Das sind die Versorgungsleitungen der Demokratie.
Wenn wir sie weiter an die Fürsten in Kalifornien auslagern, dürfen wir uns nicht wundern, wenn der Ton rauer und die Räume enger werden. Freie Räume entstehen nicht, weil wir höflicher werden. Sie entstehen, weil wir sie bauen, pflegen und politisch verteidigen. Und wenn wir sie haben – freie, unabhängige, demokratisch verfasste Räume –, dann wäre es wirklich schön, wenn wir einander darin auch zuhören. Nicht weil eine Umfrage es anmahnt. Sondern weil es die Grundlage ist, auf der Demokratie überhaupt möglich wird.
Quellen & Leseempfehlungen
- Ralf Heimann: Herrschaftszeiten – Das Altpapier vom 16. April 2026 (MDR)
- Florian Harms: Tagesanbruch Steinmeier setzt ein starkes Zeichen (t-online, April 2026)
- Patrick Gensing: Fake News drohen das Rennen gegen Fakten zu gewinnen, was kann man dagegen tun? (taz)
- Christian Fuchs: Digitaler Faschismus und digitaler Kapitalismus (tripleC, Vol. 24 No. 1, 2026)
- Gunnar Sohn: Wenn der Journalismus allein an der Kasse steht (ichsagmal.com)
- Gunnar Sohn: Der Fürst kehrt nicht zurück – er war nie fort: Das ORF-Gespräch mit Peter Sloterdijk als Bühne einer alten Wahrheit (ichsagmal.com)
- Thomas Gutschker: Ungarn als Vorbild? : Rechts schlägt rechts außen (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 19.4.2026)
- Peter Sloterdijk: Der Fürst und seine Erben: Über große Männer im Zeitalter der gewöhnlichen Leute (Buch, 2026)
- Sam Biddle: Facebook and Instagram Tighten Censorship Rules for Saying „Antifa“ (The Intercept, 14. April 2026)
- Thomas Petersen: Allensbach-Umfrage: Grünen-Anhänger tun sich mit anderen Meinungen besonders schwer(FAZ)
- Denis Glismann: Studie der Medienanstalten: Debattenkultur im Netz erodiert (netzpolitik.org, 10. April 2026)
- die medienanstalten: Transparenz-Check – Digitale Diskussionsräume: Diskursqualität & Beteiligung unter journalistisch-redaktionellen Beiträgen in Sozialen Medien (2026)
- Florian Harms: Tagesanbruch Steinmeier setzt ein starkes Zeichen (t-online, 21.4.2026)
- Jonas Schaible: Newsletter „beimwort“ (zitiert in Heimann, Altpapier)
- Verlegerverbände Deutschland/Österreich/Schweiz/Luxemburg/Südtirol: Gemeinsamer Aufruf für faire Rahmenbedingungen im digitalen Medienmarkt
- Stefan Krempl: Bye-bye TV-News: US-Wähler setzen auf Influencer statt auf Nachrichten (heise online, 18. April 2026)
- Tiffany Hsu: Hundreds of Fake Pro-Trump Avatars Emerge on Social Media (The New York Times, 17. April 2026)
- Stefan Pfeiffer: Late Night Shows & TikTok: Trump, der Puppenspieler – Wochenschau (StefanPfeiffer.Blog, 25. September 2025)
- Stefan Pfeiffer: Great Television statt Demokratie: Wie Trump die US-Politik TV-isisiert (StefanPfeiffer.Blog, 13. August 2025)
- Stefan Pfeiffer: Fakten allein retten keine Demokratie mehr – aber wir brauchen sie (StefanPfeiffer.Blog, 2. April 2026)
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Das neuste Android auf einem über 10 Jahre alten Gerät? Das geht! Mit Custom Firmware, wie LineageOS.
Es ist überhaupt nicht nötig, dass du deine Geräte alle zwei Jahre austauschst, nur weil es dir dein Mobilfunkbetreiber oder Smartphonehersteller so suggeriert.
Es ist ein Businessmodel keine neue Software für alte Geräte auszuliefern, doch wir müssen uns dagegen stellen, da es eine massive Verschwendung von Ressourcen ist.
Holt eure alten Geräte aus den Schubladen und Kisten und gibt sie zum Flashen einem Nerd und bringt die Geräte wieder in den Umlauf.
Solche Geräte können auch an Bedürftige und Flüchtlinge gespendet werden. Dafür gibt es einige wohltätige Organisationen, die sich darüber freuen.
https://www.youtube.com/shorts/2QORzm7Bpps
#nachhaltigkeit #android #diy #smartphone #tablet #technik #customfirmware #umweltschutz #flashing
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L’infolettre du 24 novembre 2025 : NSN Cycling Team, les débuts de la Coupe du monde de cyclo-cross…
NSN Cycling Team : Israel-Premier Tech repris par un groupe hispano-suisse
C’était l’un des grands feuilletons de l’hiver : l’équipe Israel-Premier Tech allait-elle survivre à la désertion de ses principaux partenaires, dont le milliardaire canadien Sylvan Adams ? Car après l’annonce du départ du magnat, les retraits de Premier Tech, puis du constructeur de cycles Factor (l’officialisation attend toujours) ont bien failli mettre à terre une structure qui avait pourtant bouclé son effectif pour 2026 et remis un dossier à l’Union Cycliste Internationale (UCI) pour bénéficier d’une licence WorldTour pour les trois prochaines saisons, comme son classement sportif à la fin 2025 le lui permet. Il a fallu attendre la mi-novembre pour rassurer le groupe : l’équipe changera totalement de mains et sera désormais gérée par la société d’investissement suisse Stoneweg et par l’entreprise spécialisée dans l’organisation d’événement sportifs et de divertissement NSN (Never Say Never), co-fondée par l’ancien footballeur espagnol Andrès Iniesta. L’équipe WorldTour sera ainsi nommée NSN Cycling Team, alors que l’équipe continentale sera baptisée NSN Development Team, le tout sous licence suisse, avec un centre de course situé à Barcelone et Gérone, en Espagne.
Ce n’est pas la première fois que les deux entreprises joignent leurs forces pour une structure sportive. Elles ont déjà racheté le FC Helsingør, un club de football danois actuellement actif en seconde division. Elles ont également fait une entrée dans le monde du cyclisme par le biais d’un investissement dans la marque de cycles de gravel, Guava, et l’organisation du critérium du Tour de France à Saitama, au Japon. Si le communiqué des deux groupes ne précise pas les objectifs de la nouvelle structure pour la prochaine saison ou sur le moyen terme, il est clair que les nouveaux propriétaires envisageant cette entrée dans le peloton masculin comme une opportunité… financière. “NSN et Stoneweg considèrent le cyclisme comme un sport offrant de solides perspectives de croissance mondiale dans les années à venir, dont les valeurs correspondent bien à celles de l’entreprise. Ils se réjouissent également de l’opportunité qui leur est offerte de renforcer le paysage du cyclisme professionnel”, est-il précisé dans le communiqué de la nouvelle équipe. Il sera donc intéressant de voir si ces nouveaux investisseurs vont tenter de bousculer le modèle économique actuel du cyclisme sur route et s’ils se satisferont d’un partenariat sans autre sponsor-titre pour alimenter le budget de la structure.
L’équipe Israel Premier Tech lors du contre-la-montre par équipes de Figueres, sur la 5e étape du Tour d’Espagne, le 27 août 2025. – Photo : ASO/Unipublic/Antonio Baixauli/Cxcling Creative AgencyLe communiqué ne précise pas si Sylvan Adams ou les partenaires israéliens qui aidaient le groupe jusqu’alors seront encore présents au sein de ce nouveau NSN Cycling Team. Le quotidien espagnol Marca, toujours bien renseigné au sujet des matières hispaniques, affirme pour sa part que le milliardaire et ses partenaires quittent bien l’équipe WorldTour, permettant ainsi à celle-ci de repartir d’une page blanche, loin des polémiques qui ont mené à son exclusion de plusieurs courses à la fin de la défunte saison. Le staff restera par contre bien le même : le manager Kjell Carlström reste à son poste tout comme les directeurs sportifs, mécaniciens, soigneurs… Et l’effectif présenté sur le nouveau site de NSN Cycling Team est bien celui qui s’annonçait pour 2026 chez Israel-Premier Tech avant sa transformation. Même s’il reste une interrogation : l’Érythréen Biniam Girmay arrivera-t-il dès cet hiver en tant que nouveau leader de cette équipe renouvelée ? La fusion entre Intermarché-Wanty et Lotto n’a toujours pas délivré de conclusion et, faute de certitude, Girmay serait plus enclin à rejoindre NSN Cycling Team pour 2026, en tant que 26e coureur de l’effectif.
Autre question : qu’en sera-t-il de l’action judiciaire menée à l’encontre du Canadien Derek Gee qui avait décidé de mettre un terme unilatéral à son contrat avec Israel-Premier Tech en cours de saison ? Maintenant que la direction de l’équipe a totalement changé, Gee serait-il prêt à faire son retour et l’action judiciaire pourrait-elle être abandonnée ? Les interrogations demeurent encore nombreuses à la suite de cette reprise et d’un communiqué de presse concret et en même temps encore vague. Les coureurs de NSN Cycling Team sont en tout cas rassurés sur leur avenir. On ne peut pas en dire autant de celles et ceux qui arboraient jusqu’ici les maillots de Lotto et d’Intermarché-Wanty, pour ne prendre que cet exemple.
Grégory Ienco
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Lucinda Brand et Thibau Nys ouvrent le bal de la Coupe du monde à Tabor
L’habituel circuit rapide et gelé de Tabor, en République tchèque, a délivré des combats intenses pour l’ouverture de la Coupe du monde de cyclo-cross. Le tracé a favorisé les spécialistes des courses soutenues, avec un enchaînement de relances explosives, à l’image de ces planches à escalader en montée. Il n’était donc pas surprenant de revoir la championne d’Europe Inge van der Heijden (Crelan-Corendon) jouer les premiers rôles avec son équipière Sara Casasola et la Néerlandaise Lucinda Brand (Baloise Glowi Lions) en tête de la course féminine. Les trois rivales ont joué des coudes durant les derniers tours, et Casasola semblait prête à faire craquer Brand sur les planches annonçant l’arrivée. Mais une faute technique de l’Italienne dans l’un des derniers virages a laissé la victoire à son adversaire néerlandaise, vainqueure pour la huitième fois cette saison (pour trois deuxièmes places en onze courses !).
Notons la huitième place de la championne de Belgique Marion Norbert-Riberolle (Crelan-Corendon) pour son retour à la compétition après avoir été renversée par un automobiliste à l’entraînement, deux semaines plus tôt. C’était aussi l’occasion pour la Néerlandaise Shirin van Anrooij (Baloise Glowi Lions) de faire son retour dans les labourés pour la première fois depuis près de deux ans, avec une 16e place à la clé.
L’épreuve masculine a connu un suspense moindre, malgré un départ groupé qui annonçait un scénario plus indécis. Le champion de Belgique Thibau Nys (Baloise Glowi Lions) a finalement profité d’une glissade du Néerlandais Joris Nieuwenhuis (Ridley Racing Team) dans sa roue pour s’isoler et s’offrir une troisième victoire en Coupe du monde (après Waterloo et Benidorm) et un troisième succès cette saison (après le Koppenbergcross et Hamme). L’épreuve a aussi été marquée par une chute de Michael Vanthourenhout (Pauwels Sauzen-Altez Industriebouw), qui a finalement terminé non sans mal en 17e position.
Ce lancement de la Coupe du monde était aussi l’occasion de confirmer l’intérêt de cette nouvelle formule concentrée en deux mois pour les non-Européens. Le champion pan-américain Andrew Strohmeyer a longtemps été en course pour le Top 5 du côté masculin, confirmant sa réussite depuis le début de la saison outre-Atlantique. Les Canadiennes Maghalie Rochette et Sidney McGill ont connu moins de réussite dans le peloton féminin, mais leur présence montre l’intérêt de remodeler un calendrier pour que le cyclo-cross soit mieux représenté.
✍ Transferts
- Groupama-FDJ a mis du temps à accélérer son recrutement pour la prochaine saison. L’équipe française a dévoilé cette semaine l’arrivée du Français Axel Huens (Unibet Tietema Rockets) afin de compléter son train de sprinters pour les deux prochaines saisons. Elle a également officialisé le passage de son équipe de développement à la structure WorldTour du Français Titouan Fontaine jusqu’à fin 2027. Autre recrue de choix : le Français Maxime Decomble, vice-champion d’Europe sur route chez les espoirs, troisième du championnat du monde du contre-la-montre et vainqueur de Paris-Tours toujours chez les moins de 23 ans, franchit aussi le pas de la continentale vers le groupe professionnel, et ce pour les trois prochaines saisons.
- Unibet Rose Rockets poursuit la construction de son train de sprinters avec l’arrivée de l’Allemand Tobias Müller, âgé de 21 ans. Le sociétaire de Wanty-Nippo-ReUz, vainqueur du Grand Prix Cerami et deuxième du GP Rik Van Looy cette saison, s’est engagé pour deux saisons.
- L’équipe italienne MBH Bank Ballan CSB Colpack, qui passera sous pavillon hongrois et probablement au niveau ProTeam la saison prochaine, a confirmé l’arrivée d’un 21e coureur en la personne d’Alessandro Verre. L’Italien de 24 ans, originaire d’Arkéa-B&B Hôtels, avait terminé cette année deuxième de l’avant-dernière étape du Giro à Sestrière.
- La ProTeam espagnole Burgos Burpellet BH a complété son effectif avec l’Espagnol Adrián Fajardo, un néo-professionnel de 22 ans. Le coureur castillan a été cette saison champion d’Espagne du contre-la-montre chez les espoirs, dans les montagnes de Sierra Nevada.
- Toujours parmi les équipes espagnoles, la Caja Rural-Seguros RGA a confirmé l’arrivée pour une saison de l’Italien Stefano Oldani, en provenance de la Cofidis. Le coureur de 27 ans s’était distingué avec une victoire d’étape sur le Tour d’Italie en 2022, mais a connu une dernière saison plus compliquée, avec une 7e place sur le GP de Francfort et une 8e place sur la Coppa Agostoni comme meilleurs résultats.
- L’Italien Michele Gazzoli a retrouvé un contrat, pour au moins une saison, au sein du Team Solution Tech-Vini Fantini. Le coureur de 26 ans, suspendu un an en 2022 pour la prise “non intentionnelle” d’un produit interdit issu d’un spray nasal, n’avait pas été prolongé chez XDS Astana Team. Il est à la recherche d’un succès depuis deux victoires d’étape sur le Tour de Bulgarie en 2023.
- L’équipe continentale britannique DAS-Hutchinson-Brother UK a trouvé un accord avec la Belge Mieke Docx, non conservée au sein de la structure féminine de Lotto. La cycliste de 29 ans, cinquième du Tour de l’île de Chongming, avait évoqué sur Instagram sa tristesse de ne pas avoir encore retrouvé de contrat pour 2026. C’est désormais chose faite, pour une saison.
- Le Français Pierre Barbier, non reconduit chez Wagner Bazin à la suite de la disparition de l’équipe belge au niveau ProTeam, a trouvé refuge pour la saison prochaine au sein de l’équipe malaisienne Terengganu Cycling Team. Le sprinteur de 28 ans avait cette année terminé 4e du Tour du Limbourg et remporté la Ronde de l’Oise en 2024.
➡️ Prolongations
- L’équipe Bahrain Victorious a dévoilé une série de prolongations pour la saison prochaine : le vétéran italien Damiano Caruso (38 ans) et le grimpeur autrichien Rainer Kepplinger (28 ans) ont signé pour une année supplémentaire, tandis que le Croate Fran Miholjevic (23 ans), l’Australien Robert Stannard (27 ans) et le Slovène Matej Mohoric (31 ans) resteront deux ans de plus.
- Alors que son précédent contrat courait jusqu’à fin 2026, le Portugais João Almeida (27 ans) a signé pour deux années supplémentaires, jusqu’à fin 2028, avec l’équipe UAE Team Emirates. Le deuxième de la dernière Vuelta, par ailleurs vainqueur des Tours du Pays Basque, de Romandie et de Suisse 2025, sera encore l’un des piliers de la WorldTeam émiratie pour les Grands Tours et les courses par étapes, a-t-il été précisé.
- Chez Team Jayco-AlUla et Liv AlUla Jayco, on a aussi enchaîné les prolongations en cette fin d’année. Dans l’effectif masculin, l’Italien Davide De Pretto (23 ans), l’Allemand Felix Engelhardt (25 ans) et l’Australien Kell O’Brien (27 ans) se sont tous les trois engagés jusqu’à fin 2027. Dans le groupe féminin, la Néerlandaise Silke Smulders (24 ans), deuxième du Tour Down Under en janvier dernier, a prolongé pour deux ans également.
- L’Italienne Barbara Guarischi s’est engagée jusqu’à fin 2027 avec l’équipe SD Worx-Protime, a annoncé l’équipe néerlandaise. La cycliste de 35 ans a remporté cette année le classement par points du Baloise Ladies Tour, le Tour de Belgique féminin, après un succès d’étape sur le Simac Ladies Tour en 2024. Elle sera principalement attendue comme équipière sur les courses par étapes.
- L’expérimentée australienne Tiffany Cromwell (37 ans), principalement engagée sur le gravel ces dernières saisons, a signé pour une saison de plus chez Canyon//SRAM zondacrypto. Celle qui partage la vie du pilote de Formule 1 Valteri Bottas a confirmé son ambition de renouer avec les classiques et de poursuivre sa combinaison entre la route et le gravel.
🏥 Sur la touche
- Très bien partie à Tabor, lors de la première manche de la Coupe du monde de cyclo-cross, la Luxembourgeoise Marie Schreiber (Team SD Worx-Protime) a dû abandonner après une chute sur les planches si particulières du parcours tchèque. Selon sa coach, Sanne Cant, interrogée par Wielerflits, elle n’avait plus de force dans la jambe droite, mais souffrait déjà du psoas (entre les vertèbres lombaires et les jambes) à la suite de son sprint à pied dans le final du cyclo-cross de Hamme, une semaine avant. “L’heure est maintenant au rétablissement”, a confié Sanne Cant. Marie Schreiber espère pour sa part être de retour dimanche prochain à Flamanville.
- Le Français Thibault Guernalec (Arkéa-B&B Hôtels) s’ajoute à la trop longue liste des cyclistes victimes des automobilistes. Le cycliste de 28 ans, sans équipe pour la saison prochaine, a été percuté par un automobiliste et a été opéré d’une vertèbre lombaire, a-t-il révélé au Télégramme. Il a par ailleurs connu un trou noir par rapport à l’accident : “Je ne me rappelle pas d’être parti rouler, je ne me souviens de rien. Je ne me rappelle pas de l’accident, non plus”. Il devra patienter au moins six semaines avant de reprendre le vélo, a-t-il encore confié.
❌ Sur le départ
- L’ex-championne de France de cyclo-cross Caroline Mani a annoncé la fin de sa carrière, cette semaine, à l’issue d’une dernière course remportée aux États-Unis, avec une victoire pour son avant-dernier cyclo-cross, la Boulder Cup. La cycliste de 38 ans met ainsi un terme à une carrière longue de près de 19 ans dans les labourés. Mani, cinq fois championne de France de cyclo-cross, s’est rapidement délocalisée outre-Atlantique en 2011 et y a obtenu de précieux résultats, à savoir plus de 35 victoires UCI. Elle a également terminé vice-championne du monde en 2016 à Heusden-Zolder et troisième du championnat d’Europe, neuf mois plus tard, à Pontchâteau. “Cela va prendre du temps avant de réaliser que j’ai clos un chapitre. C’est difficile et je ressens beaucoup d’émotions”, a-t-elle commenté sur Instagram. “Pouvoir finir ‘à la maison’ où j’ai beaucoup de copains qui ne m’avaient jamais vu courir et ont pu venir, c’était vraiment top”, a-t-elle ajouté dans les colonnes de L’Est Républicain.
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- Après avoir tenté durant quelques mois de combiner une carrière dans le MotoGP avec des courses professionnelles de cyclisme sur route, le pilote et cycliste espagnol Aleix Espargaro va finalement se concentrer en 2026 sur le deux-roues motorisé. Le sportif de 36 ans a confirmé au quotidien espagnol AS qu’il se concentrera à une prochaine saison de MotoGP avec Honda, mais qu’il continuera tout de même à s’entraîner avec l’équipe Lidl-Trek le reste de l’année, quand il ne sera pas dans les paddocks. Espargaro a disputé le Tour d’Autriche (abandon sur la 3e étape) et le Circuit de Getxo (57e place) avec la formation américaine, ainsi que quelques courses de gravel.
- Faute de nouveau contrat chez Q36.5, l’Allemand Jannik Steimle a annoncé sa retraite professionnelle à l’âge de 29 ans. Il a notamment évoqué sur Instagram une perspective différente depuis la naissancende son fils et l’envie de moins se mettre en danger en course ou à l’entraînement. En six saisons professionnelles, l’ancien sociétaire de Soudal Quick-Step a notamment remporté deux étapes du Tour d’Autriche et le Championnat des Flandres en 2019, une étape et le général du Tour de Slovaquie en 2020, une étape du Tour de Slovaquie en 2021 et le Grand Prix de Denain en 2024.
Voir cette publication sur InstagramUne publication partagée par Jannik Steimle (@jannik_steimle)
- Le Néerlandais Lars Boven, ces deux dernières saisons chez Alpecin-Deceuninck, a révélé sur Instagram sa décision de quitter le peloton… sur route et de se consacrer dès la saison prochaine aux courses sur gravel, afin de retrouver le goût de la compétition. “Je le savais au fond de moi depuis quelque temps, mais réaliser que je ne profitais plus de la compétition sur le vélo a été très difficile”, a-t-il confié. Ex-champion des Pays-Bas du contre-la-montre chez les juniors, le cycliste de 24 ans a aussi remporté le Flanders Diamond Tour, course par étapes de prestige chez les espoirs, mais n’a pu confirmer chez les pros, avec comme meilleur résultat une 4e place sur la Figueira Champions Classic en 2024 ou sur la Super 8 Classic en 2023.
📅 Programme
- Dans un entretien accordé à la Gazzetta dello Sport, le champion du monde Tadej Pogacar (UAE Team Emirates XRG) a révélé une de son programme pour la saison prochaine. Si cela doit encore être officialisé, le Slovène pourrait reprendre la compétition le 7 mars sur le Strade Bianche, qu’il avait dominé la saison dernière, avant de viser Milan-Sanremo et Paris-Roubaix, deux des monuments qui manquent encore à son palmarès. Il a confirmé par ailleurs son souhait de viser le record de victoires sur le Tour de France et aux championnats du monde, dont le parcours à Montréal sera à nouveau idéal pour ses qualités.
- Lauréat du Vélo de Cristal chez les espoirs hommes, le champion d’Europe sur route des moins de 23 ans Jarno Widar a dévoilé les lignes de sa première saison professionnelle avec Lotto (ou Lotto-Intermarché ?) dans Het Laatste Nieuws. Il envisage, durant le printemps, de participer au Strade Bianche, à la Flèche Wallonne et à Liège-Bastogne-Liège, et se préparera ensuite pour son premier Grand Tour, le Tour d’Espagne, en août. “Je terminerai la saison par le Tour de Lombardie”, a ajouté le coureur belge de 20 ans.
- Le Tour d’Espagne ne devrait finalement pas se conclure sur les îles Canaries en 2026. Selon le quotidien espagnol As, le Cabildo of Gran Canaria, l’autorité de l’île de Gran Canaria, a refusé d’assurer l’organisation de deux étapes de la Vuelta sur son territoire en raison de la présence… d’Israel Premier Tech sur le dernier Tour d’Espagne. La récente annonce du départ de Sylvan Adams et de la suppression à toute mention d’Israël n’ont pas suffi à apaiser les tensions entre l’autorité canarienne et l’organisateur, Unipublic. Et sans Gran Canaria, l’île de Tenerife, qui devait accueillir deux étapes également, a rejeté l’idée de prendre seul en charge les coûts d’une telle arrivée (évalués à plus de 6 millions d’euros). Un retour aux îles Canaries, pour la première fois depuis 1998, devra donc attendre, alors que l’organisation doit trouver une solution pour l’arrivée de la Vuelta hors de Madrid : la capitale espagnole accueillera en effet un Grand Prix de Formule 1.
- On en sait un peu plus sur la nouvelle course par étapes franco-italienne Lyon-Turin, prévue du 1er au 3 juillet 2026, grâce aux informations du média local Torino Cronaca. L’objectif de l’épreuve sera de faire la promotion de la future ligne ferroviaire à grande vitesse entre les deux villes, qui devrait être inaugurée à l’horizon 2032. Après une première étape dans les Alpes françaises, une seconde sera tracée dans la région du Cuneo, avant deux demi-étapes, le dernier jour, dans la région de Turin. L’une de ces demi-étapes serait un contre-la-montre individuel avec une arrivée en côte. Il faudra encore patienter quelques semaines avant que le parcours soit officiellement présenté.
🤑 Économie
- Et si les équipes de cyclo-cross Pauwels Sauzen-Altez Industriebouw et Ridley Racing Team fusionnaient d’ici les prochaines semaines ? Le projet n’a en tout cas pas été balayé par le manager de la première équipe, Jurgen Mettepenningen, au micro de la VRT. Le patron belge a confié que son groupe manquait depuis la blessure d’Eli Iserbyt d’un second leader pour faire la différence, laissant Michael Vanthourenhout seul pour tenter d’aller chercher la victoire. “Nous réfléchissons à la manière dont nous pourrions compenser cette absence. Et nous pensons immédiatement à quelqu’un qui roule également sur un vélo Ridley, à savoir Joris Nieuwenhuis”, a-t-il confié à Sporza. “Mais cela reste prématuré”. Dans les paddocks, l’idée est pourtant bien dans les cartons et pourrait même être validée d’ici à 2026. D’abord, parce que les ambitions de Ridley de créer une nouvelle structure sur route, après le cyclo-cross et le gravel, a été douchée par la conjoncture économique et par le départ du manager sportif, Rik Verbrugghe (lire plus bas). Ensuite, parce qu’il devient aujourd’hui nécessaire de forger des structures plus solides sur le plan financier pour continuer à se faire une place de choix dans le peloton actuel. Ce qui est pour l’heure au stade de discussions pourrait rapidement devenir officiel, si l’on en croit radio peloton.
📌 Autres
- C’est la saison des trophées ! Le quotidien belge Het Laatste Nieuws a révélé tout au long de la dernière semaine celles et ceux qui ont marqué la saison cycliste belge, selon un jury de journalistes, anciens vainqueurs et personnalités du peloton. Du côté des espoirs, le champion d’Europe sur route Jarno Widar (Lotto) et la quatrième du Tour de l’Avenir féminin Lore De Schepper (AG Insurance-Soudal) ont obtenu le Vélo de Cristal dédié aux moins de 23 ans. Les frères Christoph et Philip Roodhooft (Alpecin-Deceuninck) ont reçu pour la troisième fois de leur carrière le trophée dédié aux meilleurs directeurs sportifs/managers/sélectionneurs. Victor Campenaerts (Team Visma | Lease a Bike) a pour sa part eu droit au vote des lecteurs en tant que meilleur équipier de la saison. Enfin, les Vélos de Cristal dédiés aux élites sont revenus à Lotte Kopecky (Team SD Worx-Protime), pour la sixième année consécutive, et à Remco Evenepoel (Soudal Quick-Step), pour la cinquième fois de sa carrière, comme un certain Johan Museeuw, jusqu’ici détenteur du record chez les hommes.
- L’ancien manager de Lotto Stéphane Heulot remplacera-t-il prochainement Jean-René Bernaudeau à la tête de TotalEnergies ? Le quotidien Ouest France a révélé l’information cette semaine, attestant de la présence de Heulot au manoir Saint-Michel, en Vendée, où est installé le service course de la ProTeam française. Mais deux jours plus tard, l’équipe a publié un communiqué confirmant la place de Jean-René Bernaudeau, âgé de près de 70 ans, à sa tête. “Aucune décision n’a été arrêtée” sur sa succession, a-t-il été précisé.
- Jusqu’ici manager sportif chez Ridley, l’ancien sélectionneur belge Rik Verbrugghe a quitté son poste pour désormais aider les jeunes tant au sein de la R.EV Academy et que chez Pierre et Sol-OG Cycles. Verbrugghe, par ailleurs consultant à la RTBF, a expliqué son souhait de revenir au contact des coureurs et des courses, principalement dans la catégorie des juniors, pour former les moins de 19 ans en vue du plus haut niveau.
- Le Belge Nikolas Maes, directeur sportif chez Lotto depuis sa retraite professionnelle en 2020, a trouvé un nouveau contrat de directeur sportif au sein de Bahrain Victorious, chez qui il retrouvera notamment Alec Segaert.
- Jusqu’ici directeur sportif chez Intermarché-Wanty après une expérience chez Bingoal WB, le Belge Sébastien Demarbaix passera la saison prochaine chez Cofidis, a confirmé l’équipe nordiste.
- La WorldTeam française Decathlon-CMA CGM a renforcé son équipe de directeurs sportifs avec deux expérimentés à son service : l’ancien poisson-pilote australien Mark Renshaw, qui quitte donc XDS Astana Team, et l’ex-sprinter australien Heinrich Haussler, qui a laissé sa place chez Red Bull-Bora-Hansgrohe. Ils seront notamment chargés de façonner le nouveau train de sprinters autour de la nouvelle recrue Olav Kooij.
- Autre sprinter d’expérience, l’Allemand Marcel Kittel deviendra en 2026 conseiller pour les sprints au sein de l’équipe franco-néerlandaise Unibet Rose Rockets. Celui qui a pris sa retraite en 2019 était jusqu’ici consultant pour la NOS, aux Pays-Bas, ou l’ARD, en Allemagne. Il fait ainsi son retour dans le peloton dans un rôle annexe.
- Après avoir annoncé sa retraite sportive en raison de nombreuses blessures difficiles à résorber, le fils d’Alexandre Vinokourov, Alexandre Vinokourov Jr., va devenir directeur sportif… stagiaire au sein de l’équipe kazakhe XDS Astana Team. Il se formera ainsi à la direction sportive auprès de ses pairs, tant dans le groupe WorldTour que dans l’équipe de développement.
À lire, voir, écouter…
- Le Néerlandais Tibor del Grosso (Alpecin-Deceuninck) n’a pas encore repris le chemin des labourés, mais il se prépare doucement à retrouver son terrain de prédilection après une saison sur route déjà bien costaude, marquée par une victoire d’étape sur le Tour de Turquie. Le coureur de 22 ans a documenté le début de ses entraînements pour le prochain hiver à l’occasion d’un vlog dévoilant trois jours de sa préparation. L’occasion de mieux comprendre comment un cycliste se remet en route après une pause de quelques semaines. C’est à voir sur la chaîne YouTube de Tibor del Grosso.
- L’équipe Unibet Rose Rockets a signé le retour de l’Allemand Marcel Kittel dans le peloton… en tant que consultant pour ses sprinters. Un beau coup marketing, mais qui révèle aussi les envies de l’ancien sprinter, prêt à transmettre son expérience. Comme souvent, la formation de Bas Tietema a publié une vidéo très intéressante sur les coulisses de cette signature. C’est à voir sur la chaîne YouTube d’Unibet Rose Rockets.
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Les résultats des derniers jours
Route
- Championnats d’Afrique sur route à Diani Beach 🇰🇪 (CC)
- Contre-la-montre individuel ⏱️ – Juniors hommes (20/11) : Tristan Hardy 🇲🇺 (Maurice)
- Contre-la-montre individuel ⏱️ – Juniors femmes (20/11) : Kahsay Tsige Kiros 🇪🇹 (Éthiopie)
- Contre-la-montre individuel ⏱️ – Espoirs hommes (20/11) : Joshua Ethan Dike 🇿🇦 (Afrique du Sud)
- Contre-la-montre individuel ⏱️ – Espoirs femmes (20/11) : Nesrine Houili 🇩🇿 (Algérie)
- Contre-la-montre individuel ⏱️ – Élites hommes (20/11) : Brandon Downes 🇿🇦 (Afrique du Sud)
- Contre-la-montre individuel ⏱️ – Élites femmes (20/11) : Lucy Young 🇿🇦 (Afrique du Sud)
- Relais mixte – Élites (21/11) : Maurice 🇲🇺 (Aurélie Halbwachs, Raphaëlle Lamusse, Lucie de Marigny-Lagesse, Jérémy Raboude, Aurélien de Comarmond et Alexandre Mayer)
- Course en ligne – Juniors femmes (21/11) : Kahsay Tsige Kiros 🇪🇹 (Éthiopie)
- Course en ligne – Espoirs femmes (22/11) : Claudette Nyirarukundo 🇷🇼 (Rwanda)
- Course en ligne – Élites femmes (22/11) : Hayley Preen 🇿🇦 (Afrique du Sud)
- Course en ligne – Juniors hommes (23/11) : Natan Tesfalem 🇪🇷 (Érythrée)
- Course en ligne – Espoirs hommes (23/11) : Awet Aman 🇪🇷 (Érythrée)
- Course en ligne – Élites hommes (23/11) : Merhawi Kudus 🇪🇷 (Érythrée)
- Championnats de Taïwan sur route à Taichung City 🇹🇼 (CN)
- Contre-la-montre individuel ⏱️ – Élites femmes (22/11) : Ke Xin Zeng 🇹🇼 (-)
- Contre-la-montre individuel ⏱️ – Élites femmes (22/11) : Sergio Tu 🇹🇼 (Bahrain Victorious)
- Course en ligne – Élites femmes (23/11) : Ting Ying Huang 🇹🇼 (-)
- Course en ligne – Élites hommes (23/11) : Sergio Tu 🇹🇼 (Bahrain Victorious)
Piste
- Six Jours de Gand 🇧🇪
- Élites hommes : Fabio Van den Bossche et Lindsay De Vylder 🇧🇪
- Espoirs hommes : Moritz Mauss et Tobias Müller 🇩🇪
- Course à l’élimination femmes I (21/11) : Lotte Kopecky 🇧🇪
- Course aux points femmes I (21/11) : Anita Stenberg 🇳🇴
- Course à l’élimination femmes II (22/11) : Anita Stenberg 🇳🇴
- Course aux points femmes II (22/11) : Lotte Kopecky 🇧🇪
Cyclo-cross
- HSF System Cup #5 – Veseli nad Luznici 🇨🇿 (C2)
- Élites femmes (17/11) : Kristyna Zemanová 🇨🇿 (Vif Cycling Team)
- Élites hommes (17/11) : Vaclav Jezek 🇨🇿 (Brilon Racing Team MB)
- Cyclo-cross Gernelle 🇫🇷 (C2)
- Élites femmes (22/11) : Anaïs Morichon 🇫🇷 (Arkéa-B&B Hôtels)
- Élites hommes (22/11) : Lander Loockx 🇧🇪 (Unibet Tietema Rockets)
- Ciclocross de Gurb Memorial Lluis Vila i Codina 🇪🇸 (C2)
- Élites femmes (22/11) : Larissa Hartog 🇳🇱 (Parkhotel Valkenburg-Orange Babies Cycling Team)
- Élites hommes (22/11) : Gonzalo Inguanzo Macho 🇪🇸 (G.D. Supermercados Froiz)
- North Carolina Grand Prix – Day 1 🇺🇸 (C2)
- Élites femmes (22/11) : Jolanda Neff 🇨🇭 (Cannondale Factory Racing)
- Élites hommes (22/11) : Kerry Werner 🇺🇸 (Velomafia CC)
- Coupe du monde de cyclo-cross #1 – Tabor 🇨🇿 (CDM)
- Élites femmes (23/11) : Lucinda Brand 🇳🇱 (Baloise Glowi Lions)
- Élites hommes (23/11) : Thibau Nys 🇧🇪 (Baloise Glowi Lions)
- Copa de España #6 – Gran Premi Ciclocròs Ciutat de Vic 🇪🇸 (C2)
- Élites femmes (23/11) : Sofia Rodriguez Revert 🇪🇸 (Nesta-MMR CX Team)
- Élites hommes (23/11) : Gonzalo Inguanzo Macho 🇪🇸 (G.D. Supermercados Froiz)
- North Carolina Grand Prix – Day 2 🇺🇸 (C2)
- Élites femmes (23/11) : Jolanda Neff 🇨🇭 (Cannondale Factory Racing)
- Élites hommes (23/11) : Cole Punchard 🇨🇦 (Cannondale Factory Racing)
- Turin International Cyclocross 🇮🇹 (C2)
- Élites femmes (23/11) : Carlotta Borello 🇮🇹 (Team Cingolani Specialized)
- Élites hommes (23/11) : Gioele Bertolini 🇮🇹 (Alé Colnago Team)
- Kansai Cyclocross Biwako Grand Prix 🇯🇵 (C2)
- Élites femmes (23/11) : Kasuga Watabe 🇯🇵 (Olanda Base/Watersley)
- Élites hommes (23/11) : Hijiri Oda 🇯🇵 (Yowamushi Pedal Cycling Team)
L’agenda des prochains jours
Mardi 25 novembre
- Aucune course UCI prévue ce jour
Mercredi 26 novembre
- Aucune course UCI prévue ce jour
Jeudi 27 novembre
- Aucune course UCI prévue ce jour
Vendredi 28 novembre
- Aucune course UCI prévue ce jour
Samedi 29 novembre
CYCLO-CROSS
- HSF System Cup #6 – Kolin 🇨🇿 (C2)
Dimanche 30 novembre
CYCLO-CROSS
- Coupe du monde de cyclo-cross #2 – Flamanville 🇫🇷 (CDM)
- Infos et partants
- 📺 Direct dès 13h30 sur VRT 1, Sporza.be, VRT Max, Eurosport 2 et HBO Max, et dès 13h40 sur Pickx+ Sports 1
- Hellenic Cyclo-cross Prestige Race – Larissa 🇬🇷 (C2)
- Championnats de Slovaquie de cyclo-cross à Trnava 🇸🇰 (CN)
Lundi 1er décembre
- Aucune course UCI prévue ce jour
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#1 #2 #5 #6 #coupeDuMonde #cyclismeSurRoute #cycloCross #israelPremierTech #nsnCyclingTeam #tabor #uciWorldtour
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I know Catteries can be uncomplimented on the internets — say, the same way “cat washing” can cause angina for some, but, Janna and I both argue from direct experience, that washing your Cat gives that baby a new life, and unrequited rights in a whole fresh world of cleanliness — and yes, if you want a purebred cat, you’re probably going to have to deal with a Cattery.
Thirty years ago, or so, we got our first purebred Persian boy from a Cattery. The Breeder told us he wasn’t wanted for breeding because “his spine was too long” and the Breeder wanted “short, compact, cats.” So, at 10 months, the Breeder gave him to us for free. He arrived with his Persian hair shorn, and a long line of ringworm from his chin to his abdomen! The Breeder had no idea our boy had ringworm until she shaved him down (to get rid of all the tangles, and matted hair, we surmise) and she gave us some illegal milky substance “imported from Germany” that would “heal his ringworm in three days.” It worked, as far as we knew, and the ringworm was gone.
Here’s what ChatGPT guessed the “illegal substance” from Germany might have been — it arrived in an unmarked squeeze bottle:
///
Adjusting the timeline to 30-35 years ago, we’re looking at the late 1980s to early 1990s. This era had more limited veterinary treatment options for conditions like ringworm in animals compared to today. Based on this updated timeframe, here are a few possibilities for what the milky substance could have been:
- Griseofulvin: This was the main antifungal drug available during that period, especially for treating dermatophytosis (ringworm) in cats. Griseofulvin suspension, which had a milky appearance, was often imported because it wasn’t consistently available in some regions. In Germany, the formulation might have been different or considered superior to what was approved for use in the U.S., leading breeders to seek it out. Importation of veterinary medications without FDA approval was not uncommon at the time, though it was technically illegal.
Enilconazole: This is another potential candidate. Enilconazole was a topical antifungal agent used to treat ringworm in cats, and it was approved in Europe earlier than in the United States. It often came in an emulsion form that could appear milky. It might have been obtained illegally for use in pets when it wasn’t yet authorized by the FDA in the U.S.
Lufenuron (early stages): Though primarily known as a flea growth regulator, anecdotal reports in the late 1980s and early 1990s suggested that Lufenuron might help with fungal infections like ringworm. The European formulations of certain veterinary products were sometimes ahead of their counterparts in the U.S., and breeders might have experimented with treatments that weren’t yet approved stateside.
Itraconazole Compounds: Although Itraconazole became more common a bit later, early compounded versions or experimental formulations could have been available in Europe before gaining traction in the U.S. Veterinary formulations were often specially compounded, potentially explaining the milky texture.
The regulatory frameworks for veterinary medicines were less harmonized between Europe and the United States during this period, leading breeders to seek solutions from European suppliers, especially those with promising antifungal properties that weren’t yet approved or distributed by U.S. authorities. Griseofulvin remains the most likely candidate due to its historical use, but Enilconazole’s availability in Europe and its characteristic milky form make it a strong possibility as well.
///
Fast forward to now, and our two, new, beautiful British Shorthair Blue Girl named Percy and our wonderful Lilac Boy named Lotty — yes, they are brother and sister from the same litter and they have their own website, and hit song, at BolesBrits.com — and here are some of the issues we’ve had with them over the last eight weeks since we brought them home:
- The Breeder got their gender wrong! How did that happen at eight weeks when we picked them up? And so, the girl is the boy; the boy is the girl! (We thought Percy was the Boy and Lotty was the Girl, but not so! Their theme song has been ruined!) Our Cattery contracts are wrong. Our receipts are wrong. We are glad we had a good Vet who didn’t presume, or even assume, the gender of our delightful kittens! Now we know! Make sure all your kittens get fast, gender-affirming, Vet care early on! (I now think that Percy, the Blue Girl, is wearing too much eyeliner for her age, but maybe that now just comes with the breed…)
- Both Cats are right now being treated for ringworm and the medicine can be a danger to their liver. Oh, and I guess I was gifted four ringworm lesions from them as well — I had never before had ringworm in my life! For the last two months, Percy, Lotty, and I haven’t been anywhere, except the Vet office; and so all paths appear to lead to the Cats somehow! Our Vet said this can be common in a Cattery. Another expert Cat friend said, “If you’re getting purebred Cats from a Cattery, they’re coming to you with ringworm!). We have learned that Cats in a Cattery often just pass the ringworm back and forth to each other until separation from the Breeder — it’s a hard thing to pin down for sure. We cannot help but imagine, in a Breeder’s eye, that these cats are only “meat to be sold.” I guess that makes some sense on an ecological and fiscal level even though we don’t treat our Cats like dinner.
- The Breeder also tried to set us up with an MLM cat food service without telling us we were being set up in an MLM. We aren’t into MLM, we don’t want MLM! We chose a mixture of raw food, Royal Canin, Nulo and Tiki Cat as needed and desired by The Brits!
- The “Breeder discount” for Trupanion Pet insurance is from day one with a $250 deductible for each incident over the life of the Cat. If, however, you just register your Cats with Trupanion without the discount, you get the same percentage and coverage for a $200 deductible starting 30 days from registration with Trupanion. So, is it worth an extra $50 deductible for the life of the Cat from day one, for each incident, or can you tolerate not paying a “Breeder” enhancement of $50 per instance by waiting 30 days?
This has been a learning experience for us. We love The Brits! We were told their Cattery has been in business for 29 years, and they are not cheap; but, I guess, you get what you pay for — and then some! — if you are not careful, and always questioning, and forever cautious.
Don’t believe everything you’re told!
Be safe out there!
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https://bolesblogs.com/2024/10/17/get-thee-to-a-cattery/
#blue #bolesbritsCom #Breeder #BritishShorthair #brother #cats #cattery #lilac #Lotty #Percy #ringworm #sister
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„'Besonders bei Erkrankungen, die mehrere Organe schädigen können, ist es fatal, die Kommunikation zwischen ihnen zu ignorieren', sagt Juniorprofessor Kai Markus Schneider, während er im weißen Kittel durch die Uniklinik in der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (#RWTH) in Aachen läuft."
https://taz.de/Crosstalk-im-Koerper/!5976528/
organ-#crosstalk #gesundheit #forschung #wissenschaft -
Demokratie braucht eine funktionierende Öffentlichkeit – und die verschwindet gerade
Für Euch kuratiert: Die demokratische Debatte verschiebt sich dorthin, wo sie sich selbst abschafft – auf Plattformen, die wenigen Männern gehören, die gerade dabei sind, die Spielregeln umzuschreiben. Ralf Heimann spricht im MDR-Altpapier vom „Feldzug gegen die liberale Demokratie”. Habermas warnte vor dem digitalen Feudalismus, Peter Sloterdijk beschreibt den heutigen Fürsten als Träger von Medien-, Affekt- und Aufmerksamkeitsmacht – das Cover seines neuen Buches zeigt passenderweise Donald Trump. Mark Zuckberg liefert gerade das Lehrstück, indem er das Wort „Antifa” aus seinen asozialen Plattformen entfernen will – in devotem Gehorsam gegenüber Trump.
Gunnar Sohn beschreibt parallel, wie der professionelle Journalismus ökonomisch zwischen Paywall und Plattform aufgerieben wird. Und ine Allensbach-Umfrage im Auftrag der FAZ widmet sich dem Them “Zuhören” – und muss natürlich im Titel ins Bashing gegenüber den Grünen einstimmen, die sich demnach noch vor der AfD mit anderen Meinungen schwer tun. Dabei gibt es ganz andere, viel interessantere Erkenntnisse. Dieser Beitrag sortiert, warum gepflegter Diskurs freie Plattformen braucht – und warum beides im Moment gleichzeitig verschwindet.
Feldzug gegen die Demokratie: Warum die Krise der Öffentlichkeit keine Medienkrise ist
Ralf Heimann formuliert im MDR-Altpapier einen Satz, der sich festsetzt: Was wir gerade erleben, ist kein Krieg gegen Medien – es ist ein Feldzug gegen die liberale Demokratie. Wer sich wie die BigTech-Mogule aus den USA immer mehr die Kontrolle über die Öffentlichkeit aneignet, sie vielleicht gar schon besitzt, eignet sich die Macht des Volkes, der Wählerinnen und Wähler an. So einfach und so brutal ist die Diagnose. Das geht weit über Stilfragen oder Etiketten im Netz hinaus.
Der Paderborner Medienwissenschaftler Christian Fuchs bringt es so auf den Punkt: Die Krise der Öffentlichkeit ist eine Krise des Kapitalismus, der in Globalisierung, Digitalisierung und ökonomischen Verwerfungen seine eigene Ordnung ins Rutschen gebracht hat. In diesem unwirtlichen Klima bietet der digitale Faschismus das, was den Menschen aus guten Gründen fehlt: Halt, Orientierung, eine klare Erzählung.
Nur dass diese Erzählung billig gekauft ist – Ängste und Wut werden auf konstruierte Sündenböcke umgelenkt, Identität wird als vermeintlich bedrohter Phantombesitz inszeniert, der nie real war. Das ist keine Randerscheinung einer sonst funktionierenden Demokratie, sondern ihr strukturelles Gegenmodell. Und es gedeiht präzise dort besonders gut, wo Aufmerksamkeit Ware ist, Empörung Währung und Zuspitzung der Motor: auf besagten großen Plattformen.
Der Fürst auf dem Marktplatz: Habermas, Sloterdijk und Metas „Antifa”-Regel
Jürgen Habermas hat noch zu Lebzeiten davor gewarnt, dass wir in eine Art digitalen Feudalismus zurückgleiten könnten. Das Bild ist präzise. Im Mittelalter gehörte der Marktplatz dem König oder der Kirche – dort wurde verhandelt, getauscht, gestritten, aber nach Regeln, die andere gesetzt hatten. Heute ist der Marktplatz die Plattform, und die Könige heißen Mark Zuckerberg und Elon Musk. Sie setzen die Regeln, sie ändern sie, sie räumen auf, wenn es ihnen politisch opportun erscheint.
Peter Sloterdijk hat diesen neuen Fürsten in seinem Buch „Der Fürst und seine Erben” beschrieben – und das Cover zeigt, wohl kaum zufällig, Donald Trump. Im Gespräch mit dem ORF hat er den Gedanken zugespitzt: Der Fürst trägt heute keine Krone mehr. Er trägt Medienmacht, Affektmacht, Aufmerksamkeitsmacht. Die Macht, die früher durch Land, Erbe und militärische Gefolgschaft gesichert war, stützt sich heute auf das, was auf Bildschirmen sichtbar und klickbar ist. Und wer diese Sichtbarkeit kontrolliert, kontrolliert den politischen Möglichkeitsraum.
Dass Trump diese Rolle nicht zufällig besetzt, sich gar als Heilsbringer und Messias inszeniert, habe ich in diesem Blog schon mehrfach beschrieben. Nach dem berühmten Eklat mit Wolodymyr Selenskyj im Oval Office im Februar 2025, bei dem er den ukrainischen Präsidenten vor laufenden Kameras zusammenfaltete, sagte Trump den entlarvenden Satz: „This is going to be great television.” Wer so spricht, regiert nicht. Er inszeniert.
Trump ist ein ehemaliger Reality-TV-Star, der die Präsidentschaft konsequent als Fortsetzung seiner Show mit anderen Mitteln betreibt – polarisierend, unterhaltsam, jede Grenzüberschreitung ein Quoten-Event, der davon ablenkt, wie er und seine Gefolgsleute inklusive der TechBros sich bereichern. Die Logik ist keine politische, sondern eine mediale: Das nächste Bild, die nächste Empörung, der nächste Auftritt. Genau das ist Sloterdijks Fürst: Er braucht kein Programm, er braucht Sendeplatz. Und die Plattformen liefern ihn rund um die Uhr, kostenlos, ungefiltert, vor allem algorithmisch durch Musks und Zuckersbergs asoziale Medien und TikTok verstärkt.
Wie nah das an der Gegenwart ist, zeigt ein Bericht, den Sam Biddle in dieser Woche für The Intercept veröffentlicht hat. Meta hat seine Community Standards still und leise so umgeschrieben, dass das Wort „Antifa” künftig als potenzieller Regelverstoß gilt, sobald es in die Nähe eines „Threat Signals” auftaucht – und was als Threat Signal zählt, ist weit ausgelegt: historische Gewaltereignisse, militärische Sprache, Bilder von Waffen.
Flankiert wird das von Trumps Verordnung, Antifa als „inländische Terrororganisation” einzustufen – obwohl es diese Organisation schlicht nicht gibt. Meta liefert die technische Umsetzung zu Trumps politischem Wunsch. Das ist kein Kollateralschaden schludriger Moderation, das ist Sloterdijks Fürst in Aktion: Der Hausherr definiert, welches Vokabular auf seinem Marktplatz noch geduldet wird. In einem solchen Raum lässt sich vieles führen, aber kein freier demokratischer Diskurs.
Wenn der Journalismus allein an der Kasse steht
Die andere Seite des digitalen Feudalismus beschreibt Gunnar Sohn in seinem Blog „ichsagmal.com”. Anlass ist die Schließung der Digitaleinheit von Bauer Media – 160 Stellen verschwinden, ein weiteres Symptom einer strukturellen Erosion. Gunnars Befund: Das alte Verlagsgeschäft war ein Bündel – Nachrichten, Kommentare, Stellenmarkt, Immobilien, Kleinanzeigen, lokale Präsenz. Das Bündel war wirtschaftlich stark, weil sich die Teile gegenseitig stützten.
Dieses Bündel hat sich aufgelöst. Autos wanderten zu Autoscout, Jobs zu Stepstone und LinkedIn, Wohnungen zu Immoplattformen. Zurück bleibt das teuerste, riskanteste Stück: der professionelle Inhalt. Ohne Quersubvention. Und ohne wirklich tragfähiges digitales Geschäftsmodell. Dass die Branche darauf mit Paywalls, Abooffensiven und immer neuen Bezahlschranken reagiert, ist keine Antwort. Es ist die digitale Variante des alten Kioskdenkens in einer Zeit, in der die Leserschaft längst on demand lebt.
Entscheidend wird sein zweiter Punkt: Die Verlage verlieren nicht nur Geld, sie verlieren ihre Stellung im Markt. Früher besaßen sie Produktion, Bündelung, Vertrieb und Vermarktung. Heute gehört ihnen oft nur noch die Redaktion – der Rest liegt bei Plattformen, Suchmaschinen, App-Stores und Adtech-Ketten. Wer nur noch den Inhalt besitzt, besitzt im digitalen Medienmarkt das riskanteste Glied.
Diese strukturelle Erosion zeigt sich nicht nur in den Verlagen, sondern trifft die gesamte Medienlandschaft. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier empfängt dieser Tage Vertreter von Lokalmedien im Schloss Bellevue – ein Signal der Wertschätzung für eine Branche, die unter einbrechendem Suchmaschinen-Traffic und hohem Kostendruck leidet. Wie Florian Harms im Tagesanbruch treffend formuliert: Mehr als die Hälfte des “Contents” im digitalen Universum entstammt bereits der synthetischen Feder künstlicher Intelligenzen, Tendenz zunehmend. Das World Wide Web ist zu einem Spinnennetz mutiert, in dessen Fälschungsfäden sich sogar aufgeklärte Zeitgenossen verheddern.
Von Rogan zu KI-Bots: Wie Influencer die Demokratie kapern
Diese Entwicklung zeigt sich besonders drastisch in den USA, wo eine Studie des Jordan Center for Journalism Innovation die komplette Umkehr der Informationshierarchie dokumentiert. Knapp 70 Prozent der Amerikaner informieren sich online, nur noch 55 Prozent schauen Fernsehnachrichten, Zeitungen erreichen nur noch 25 Prozent. Der umstrittene Podcaster Joe Rogan führt das Ranking der einflussreichsten Nicht-Politiker an, gefolgt von Fox-News-Gesichtern und konservativen Kommentatoren.
Bei den Harris-Wählern dominieren Late-Night-Entertainer wie Jimmy Kimmel und Stephen Colbert als primäre Informationsquellen. Trump und andere Politiker umgehen die redaktionellen Filter komplett und kommunizieren direkt mit ihrer Basis – Influencer statt Journalisten, Unterhaltung statt demokratischer Öffentlichkeit.
Wie man diesen Verfall der professionellen Berichterstattung systematisch ausnutzt, zeigt eine Recherche der New York Times: Hunderte KI-generierte Pro-Trump-Influencer sind in den sozialen Medien aufgetaucht – Avatare, die wie echte Menschen aussehen, aber vollständig künstlich erstellt wurden. “If you support Trump, you just made a friend”, sagen sie alle mit derselben Botschaft.
Mindestens 304 solcher Accounts wurden allein auf TikTok identifiziert, einige mit über 35.000 Followern, manche Posts mit mehr als einer halben Million Aufrufen. Die Kosten pro Post: 1 bis 3 Dollar. “They’re trying to spread political messages and give an illusion of a consensus”, erklärt ein KI-Experte. Es ist der digitale Feudalismus in Perfektion: Wo echter Journalismus erodiert, füllen Fake-Influencer das Vakuum.
Inmitten dieser Auswüchse wirke der professionelle Journalismus fast wie ein Anachronismus, meint Florian Harms im T-Online Tagesanbruch. Professionelle Berichterstattung funktioniert anders: Sie hinterfragt, prüft, wägt ab, ordnet ein. Echte Journalisten rufen dazwischen, statt nachzuplappern. Sie erklären, statt zu predigen. Sie suchen das Gespräch mit ihren Lesern, statt Panik zu verbreiten. Und sie behalten (hoffentlich) einen klaren Kopf, während um sie herum die Influencer-Maschinerie hyperventiliert.
Von redaktioneller Verantwortung zu Algorithmus-Klickerei
Hier treffen sich die Linien. Wenn Meta den Diskursraum einhegt und parallel die publizistische Infrastruktur, die Gegenöffentlichkeit herstellen müsste, ökonomisch ausgezehrt wird, dann verschiebt sich Öffentlichkeit – wie Gunnar präzise schreibt – schleichend weg von redaktioneller Verantwortung, hin zu Plattformlogik, Personenkult und Erregungsökonomie. Nicht jede Zeitung muss gerettet werden, wie Gunnar richtig bemerkt. Aber der Journalismus schon. Und dafür braucht es eine Medienpolitik, die publizistische Infrastruktur so ernst nimmt wie kulturelle oder wissenschaftliche Infrastruktur – und nicht als Nebensache neben Tankrabatt und Rentenpaket.
Die Dringlichkeit wird deutlich, wenn man das gemeinsame Positionspapier der Verlegerverbände aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Luxemburg und Südtirol liest: “Wer den Informationsfluss kontrolliert, kontrolliert die Demokratie. Diese Kontrolle darf nicht bei digitalen Gatekeepern monopolisiert werden. Die Politik steht an einem historischen Scheideweg: Entweder sichert sie die Rahmenbedingungen für die wirtschaftliche Basis unabhängiger Medien – oder sie überlässt die Grundlage der demokratischen Öffentlichkeit wenigen globalen Plattformkonzernen und KI-Anbietern.” Präziser lässt sich das Dilemma kaum beschreiben.
Debattenkultur als Ablenkung: Die FAZ muss natürlich mit den Grünen aufmachen
Parallel zu alldem hat das Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag der FAZ eine Umfrage zum Thema Zuhören veröffentlicht, die einige wichtige Aussagen über Öffentlichkeit und Demokratie enthält. Diejenigen, die Meinungsfreiheit am lautesten einfordern, meinen damit oft nur die Freiheit der eigenen Meinung. Analoge Freundeskreise sind politisch homogener als digitale – die liebgewonnene Erzählung von der Filterblase im Netz, die einen sonst vielfältigen Offline-Austausch zerstört, hält den Ergebnissen von Allensbach nicht stand.
Problematisch wird es erst, wenn der Kontakt ganz abreißt – wenn man Andersdenkende nicht mehr im Umfeld hat, weil man sich von ihnen getrennt hat oder weil man sich so abgekapselt hat, dass man ihnen gar nicht mehr begegnet. Und genau das zeigte sich 2022 in einer einzigen Gruppe: Nur unter rechtsradikalen Befragten sagte die Mehrheit, in ihrem Umkreis gebe es solche Personen nicht. Die AfD-Sympathisanten leben also überwiegend in einem geschlossenen Milieu, in dem alle ähnlich ticken – nicht, weil sie von der Gesellschaft ausgegrenzt werden, sondern weil sie sich selbst aus ihr herausgezogen haben. Das ist die empirische Widerlegung des Opfer-Narrativs, das in diesen Kreisen so gern gepflegt wird.
Auch wenn ich das bei Grünen in unserem Bekanntenkreis manchmal beobachte: Traurig ist, dass auch eine etablierte, seriöse Publikation wie die FAZ ins Grünen-Bashing einstimmen muss. Überschrift, Vorspann, Teaser: Grünen-Bashing. Sie muss natürlich mit der Zahl aufmachen, dass 28 Prozent der Grünen-Anhänger Probleme mit abweichenden Meinungen haben – knapp vor den AfD-Anhängern mit 24 Prozent. Das ist keine Ungeschicklichkeit, das ist eine bewusste redaktionelle Entscheidung. Schade.
Sie reiht sich ein in ein derzeit bekanntes Muster: Wo immer es sich so drehen lässt, dass die progressive Mitte als eigentliches Intoleranzproblem erscheint, wird es gedreht – bei der FAZ wohl des eigenen rechtskonservativ-demokratischen Selbstverständnisses. Nach dem Sieg von Maygar in Ungarn ist der feuchte Traum der FAZ-Redaktion (und mancher Konservativer inklusive der CDU/CSU) rechts schlägt rechts außen – Ungarn als Vorbild. wohl Dass dabei eine Partei, die ganze Bevölkerungsgruppen aus dem demokratischen Raum remigrieren will, bei diesem Narrativ auf Platz zwei der Sorgenkinder rutscht, wird offenen Auges in Kauf genommen.
Dass die beiden Zahlen inhaltlich nicht vergleichbar sind, weil Intoleranz gegenüber abweichenden Meinungen in einem Milieu, das die Meinungsfreiheit anderer programmatisch bestreitet, etwas völlig anderes bedeutet, ist keines einordnenden Satzes wert. Dass die Studie der Medienanstalten vom 10. April zeigt, dass sich ausgerechnet AfD-Affine in ihrer Meinungsäußerung eingeschränkt fühlen, während Grüne und Linke häufiger angeben, frei sprechen zu können – der eigentliche Hinweis auf eine verzerrte Meinungsfreiheitsdebatte – taucht in der FAZ-Geschichte nicht auf. Eine Zeitung, die den Feldzug gegen die liberale Demokratie ernst nimmt, würde solche Gedanken zumindest mit einfließen lassen.
Freie Räume statt fremder Höfe: Was jetzt zu tun wäre
Gepflegter demokratischer Diskurs braucht freie Räume. Das ist der Punkt, an dem alle Linien zusammenlaufen. Solange die Infrastruktur, auf der wir einander begegnen, privat, zentralisiert und profitorientiert organisiert ist, wird jeder Appell an bessere Umgangsformen zur Kosmetik.
Patrick Gensing formuliert das in seinem taz-Essay klar: Erst wenn Sichtbarkeit nicht mehr monopolisiert wird, können Fakten wieder als gemeinsame Bezugsebene wirken. Nicht als unfehlbare Wahrheit, sondern als Grundlage für Verständigung. Das ist der strukturelle Gegenentwurf zu Sloterdijks neuem Fürsten und Zuckerbergs Hausordnung.
Und hier kommt Heimanns wichtigste Pointe ins Spiel. Das Digitale, digitale Öffentlichkeitsräume, schreibt er, gelten weiterhin als Spezialthema von Nerds und Datenschützern – etwas, um das man sich neben den vermeintlich wichtigen Dingen wie Tankrabatt, Grenzkontrollen und Rentenpaket irgendwie auch kümmert, sofern Zeit ist. Die AfD sieht das ganz anders …
Irgendwann müsste mal durchdringen, dass an diesem vermeintlichen Spleen von komischen Nerds die Demokratie hängt. Plattformregulierung, Interoperabilität, digitale Souveränität, öffentlich-rechtliche digitale Räume, europäische Alternativen zu Meta und X, ein Fediverse, das nicht nur von einer engagierten Minderheit getragen wird, eine Medienpolitik, die publizistische Infrastruktur als Infrastruktur begreift – das sind keine Orchideenthemen. Das sind die Versorgungsleitungen der Demokratie.
Wenn wir sie weiter an die Fürsten in Kalifornien auslagern, dürfen wir uns nicht wundern, wenn der Ton rauer und die Räume enger werden. Freie Räume entstehen nicht, weil wir höflicher werden. Sie entstehen, weil wir sie bauen, pflegen und politisch verteidigen. Und wenn wir sie haben – freie, unabhängige, demokratisch verfasste Räume –, dann wäre es wirklich schön, wenn wir einander darin auch zuhören. Nicht weil eine Umfrage es anmahnt. Sondern weil es die Grundlage ist, auf der Demokratie überhaupt möglich wird.
Quellen & Leseempfehlungen
- Ralf Heimann: Herrschaftszeiten – Das Altpapier vom 16. April 2026 (MDR)
- Florian Harms: Tagesanbruch Steinmeier setzt ein starkes Zeichen (t-online, April 2026)
- Patrick Gensing: Fake News drohen das Rennen gegen Fakten zu gewinnen, was kann man dagegen tun? (taz)
- Christian Fuchs: Digitaler Faschismus und digitaler Kapitalismus (tripleC, Vol. 24 No. 1, 2026)
- Gunnar Sohn: Wenn der Journalismus allein an der Kasse steht (ichsagmal.com)
- Gunnar Sohn: Der Fürst kehrt nicht zurück – er war nie fort: Das ORF-Gespräch mit Peter Sloterdijk als Bühne einer alten Wahrheit (ichsagmal.com)
- Thomas Gutschker: Ungarn als Vorbild? : Rechts schlägt rechts außen (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 19.4.2026)
- Peter Sloterdijk: Der Fürst und seine Erben: Über große Männer im Zeitalter der gewöhnlichen Leute (Buch, 2026)
- Sam Biddle: Facebook and Instagram Tighten Censorship Rules for Saying „Antifa” (The Intercept, 14. April 2026)
- Thomas Petersen: Allensbach-Umfrage: Grünen-Anhänger tun sich mit anderen Meinungen besonders schwer(FAZ)
- Denis Glismann: Studie der Medienanstalten: Debattenkultur im Netz erodiert (netzpolitik.org, 10. April 2026)
- die medienanstalten: Transparenz-Check – Digitale Diskussionsräume: Diskursqualität & Beteiligung unter journalistisch-redaktionellen Beiträgen in Sozialen Medien (2026)
- Florian Harms: Tagesanbruch Steinmeier setzt ein starkes Zeichen (t-online, 21.4.2026)
- Jonas Schaible: Newsletter „beimwort” (zitiert in Heimann, Altpapier)
- Verlegerverbände Deutschland/Österreich/Schweiz/Luxemburg/Südtirol: Gemeinsamer Aufruf für faire Rahmenbedingungen im digitalen Medienmarkt
- Stefan Krempl: Bye-bye TV-News: US-Wähler setzen auf Influencer statt auf Nachrichten (heise online, 18. April 2026)
- Tiffany Hsu: Hundreds of Fake Pro-Trump Avatars Emerge on Social Media (The New York Times, 17. April 2026)
- Stefan Pfeiffer: Late Night Shows & TikTok: Trump, der Puppenspieler – Wochenschau (StefanPfeiffer.Blog, 25. September 2025)
- Stefan Pfeiffer: Great Television statt Demokratie: Wie Trump die US-Politik TV-isisiert (StefanPfeiffer.Blog, 13. August 2025)
- Stefan Pfeiffer: Fakten allein retten keine Demokratie mehr – aber wir brauchen sie (StefanPfeiffer.Blog, 2. April 2026)
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Demokratie braucht eine funktionierende Öffentlichkeit – und die verschwindet gerade
Für Euch kuratiert: Die demokratische Debatte verschiebt sich dorthin, wo sie sich selbst abschafft – auf Plattformen, die wenigen Männern gehören, die gerade dabei sind, die Spielregeln umzuschreiben. Ralf Heimann spricht im MDR-Altpapier vom „Feldzug gegen die liberale Demokratie“. Habermas warnte vor dem digitalen Feudalismus, Peter Sloterdijk beschreibt den heutigen Fürsten als Träger von Medien-, Affekt- und Aufmerksamkeitsmacht – das Cover seines neuen Buches zeigt passenderweise Donald Trump. Mark Zuckberg liefert gerade das Lehrstück, indem er das Wort „Antifa“ aus seinen asozialen Plattformen entfernen will – in devotem Gehorsam gegenüber Trump.
Gunnar Sohn beschreibt parallel, wie der professionelle Journalismus ökonomisch zwischen Paywall und Plattform aufgerieben wird. Und ine Allensbach-Umfrage im Auftrag der FAZ widmet sich dem Them „Zuhören“ – und muss natürlich im Titel ins Bashing gegenüber den Grünen einstimmen, die sich demnach noch vor der AfD mit anderen Meinungen schwer tun. Dabei gibt es ganz andere, viel interessantere Erkenntnisse. Dieser Beitrag sortiert, warum gepflegter Diskurs freie Plattformen braucht – und warum beides im Moment gleichzeitig verschwindet.
Feldzug gegen die Demokratie: Warum die Krise der Öffentlichkeit keine Medienkrise ist
Ralf Heimann formuliert im MDR-Altpapier einen Satz, der sich festsetzt: Was wir gerade erleben, ist kein Krieg gegen Medien – es ist ein Feldzug gegen die liberale Demokratie. Wer sich wie die BigTech-Mogule aus den USA immer mehr die Kontrolle über die Öffentlichkeit aneignet, sie vielleicht gar schon besitzt, eignet sich die Macht des Volkes, der Wählerinnen und Wähler an. So einfach und so brutal ist die Diagnose. Das geht weit über Stilfragen oder Etiketten im Netz hinaus.
Der Paderborner Medienwissenschaftler Christian Fuchs bringt es so auf den Punkt: Die Krise der Öffentlichkeit ist eine Krise des Kapitalismus, der in Globalisierung, Digitalisierung und ökonomischen Verwerfungen seine eigene Ordnung ins Rutschen gebracht hat. In diesem unwirtlichen Klima bietet der digitale Faschismus das, was den Menschen aus guten Gründen fehlt: Halt, Orientierung, eine klare Erzählung.
Nur dass diese Erzählung billig gekauft ist – Ängste und Wut werden auf konstruierte Sündenböcke umgelenkt, Identität wird als vermeintlich bedrohter Phantombesitz inszeniert, der nie real war. Das ist keine Randerscheinung einer sonst funktionierenden Demokratie, sondern ihr strukturelles Gegenmodell. Und es gedeiht präzise dort besonders gut, wo Aufmerksamkeit Ware ist, Empörung Währung und Zuspitzung der Motor: auf besagten großen Plattformen.
Der Fürst auf dem Marktplatz: Habermas, Sloterdijk und Metas „Antifa“-Regel
Jürgen Habermas hat noch zu Lebzeiten davor gewarnt, dass wir in eine Art digitalen Feudalismus zurückgleiten könnten. Das Bild ist präzise. Im Mittelalter gehörte der Marktplatz dem König oder der Kirche – dort wurde verhandelt, getauscht, gestritten, aber nach Regeln, die andere gesetzt hatten. Heute ist der Marktplatz die Plattform, und die Könige heißen Mark Zuckerberg und Elon Musk. Sie setzen die Regeln, sie ändern sie, sie räumen auf, wenn es ihnen politisch opportun erscheint.
Peter Sloterdijk hat diesen neuen Fürsten in seinem Buch „Der Fürst und seine Erben“ beschrieben – und das Cover zeigt, wohl kaum zufällig, Donald Trump. Im Gespräch mit dem ORF hat er den Gedanken zugespitzt: Der Fürst trägt heute keine Krone mehr. Er trägt Medienmacht, Affektmacht, Aufmerksamkeitsmacht. Die Macht, die früher durch Land, Erbe und militärische Gefolgschaft gesichert war, stützt sich heute auf das, was auf Bildschirmen sichtbar und klickbar ist. Und wer diese Sichtbarkeit kontrolliert, kontrolliert den politischen Möglichkeitsraum.
Dass Trump diese Rolle nicht zufällig besetzt, sich gar als Heilsbringer und Messias inszeniert, habe ich in diesem Blog schon mehrfach beschrieben. Nach dem berühmten Eklat mit Wolodymyr Selenskyj im Oval Office im Februar 2025, bei dem er den ukrainischen Präsidenten vor laufenden Kameras zusammenfaltete, sagte Trump den entlarvenden Satz: „This is going to be great television.“ Wer so spricht, regiert nicht. Er inszeniert.
Trump ist ein ehemaliger Reality-TV-Star, der die Präsidentschaft konsequent als Fortsetzung seiner Show mit anderen Mitteln betreibt – polarisierend, unterhaltsam, jede Grenzüberschreitung ein Quoten-Event, der davon ablenkt, wie er und seine Gefolgsleute inklusive der TechBros sich bereichern. Die Logik ist keine politische, sondern eine mediale: Das nächste Bild, die nächste Empörung, der nächste Auftritt. Genau das ist Sloterdijks Fürst: Er braucht kein Programm, er braucht Sendeplatz. Und die Plattformen liefern ihn rund um die Uhr, kostenlos, ungefiltert, vor allem algorithmisch durch Musks und Zuckersbergs asoziale Medien und TikTok verstärkt.
Wie nah das an der Gegenwart ist, zeigt ein Bericht, den Sam Biddle in dieser Woche für The Intercept veröffentlicht hat. Meta hat seine Community Standards still und leise so umgeschrieben, dass das Wort „Antifa“ künftig als potenzieller Regelverstoß gilt, sobald es in die Nähe eines „Threat Signals“ auftaucht – und was als Threat Signal zählt, ist weit ausgelegt: historische Gewaltereignisse, militärische Sprache, Bilder von Waffen.
Flankiert wird das von Trumps Verordnung, Antifa als „inländische Terrororganisation“ einzustufen – obwohl es diese Organisation schlicht nicht gibt. Meta liefert die technische Umsetzung zu Trumps politischem Wunsch. Das ist kein Kollateralschaden schludriger Moderation, das ist Sloterdijks Fürst in Aktion: Der Hausherr definiert, welches Vokabular auf seinem Marktplatz noch geduldet wird. In einem solchen Raum lässt sich vieles führen, aber kein freier demokratischer Diskurs.
Wenn der Journalismus allein an der Kasse steht
Die andere Seite des digitalen Feudalismus beschreibt Gunnar Sohn in seinem Blog „ichsagmal.com“. Anlass ist die Schließung der Digitaleinheit von Bauer Media – 160 Stellen verschwinden, ein weiteres Symptom einer strukturellen Erosion. Gunnars Befund: Das alte Verlagsgeschäft war ein Bündel – Nachrichten, Kommentare, Stellenmarkt, Immobilien, Kleinanzeigen, lokale Präsenz. Das Bündel war wirtschaftlich stark, weil sich die Teile gegenseitig stützten.
Dieses Bündel hat sich aufgelöst. Autos wanderten zu Autoscout, Jobs zu Stepstone und LinkedIn, Wohnungen zu Immoplattformen. Zurück bleibt das teuerste, riskanteste Stück: der professionelle Inhalt. Ohne Quersubvention. Und ohne wirklich tragfähiges digitales Geschäftsmodell. Dass die Branche darauf mit Paywalls, Abooffensiven und immer neuen Bezahlschranken reagiert, ist keine Antwort. Es ist die digitale Variante des alten Kioskdenkens in einer Zeit, in der die Leserschaft längst on demand lebt.
Entscheidend wird sein zweiter Punkt: Die Verlage verlieren nicht nur Geld, sie verlieren ihre Stellung im Markt. Früher besaßen sie Produktion, Bündelung, Vertrieb und Vermarktung. Heute gehört ihnen oft nur noch die Redaktion – der Rest liegt bei Plattformen, Suchmaschinen, App-Stores und Adtech-Ketten. Wer nur noch den Inhalt besitzt, besitzt im digitalen Medienmarkt das riskanteste Glied.
Diese strukturelle Erosion zeigt sich nicht nur in den Verlagen, sondern trifft die gesamte Medienlandschaft. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier empfängt dieser Tage Vertreter von Lokalmedien im Schloss Bellevue – ein Signal der Wertschätzung für eine Branche, die unter einbrechendem Suchmaschinen-Traffic und hohem Kostendruck leidet. Wie Florian Harms im Tagesanbruch treffend formuliert: Mehr als die Hälfte des „Contents“ im digitalen Universum entstammt bereits der synthetischen Feder künstlicher Intelligenzen, Tendenz zunehmend. Das World Wide Web ist zu einem Spinnennetz mutiert, in dessen Fälschungsfäden sich sogar aufgeklärte Zeitgenossen verheddern.
Von Rogan zu KI-Bots: Wie Influencer die Demokratie kapern
Diese Entwicklung zeigt sich besonders drastisch in den USA, wo eine Studie des Jordan Center for Journalism Innovation die komplette Umkehr der Informationshierarchie dokumentiert. Knapp 70 Prozent der Amerikaner informieren sich online, nur noch 55 Prozent schauen Fernsehnachrichten, Zeitungen erreichen nur noch 25 Prozent. Der umstrittene Podcaster Joe Rogan führt das Ranking der einflussreichsten Nicht-Politiker an, gefolgt von Fox-News-Gesichtern und konservativen Kommentatoren.
Bei den Harris-Wählern dominieren Late-Night-Entertainer wie Jimmy Kimmel und Stephen Colbert als primäre Informationsquellen. Trump und andere Politiker umgehen die redaktionellen Filter komplett und kommunizieren direkt mit ihrer Basis – Influencer statt Journalisten, Unterhaltung statt demokratischer Öffentlichkeit.
Wie man diesen Verfall der professionellen Berichterstattung systematisch ausnutzt, zeigt eine Recherche der New York Times: Hunderte KI-generierte Pro-Trump-Influencer sind in den sozialen Medien aufgetaucht – Avatare, die wie echte Menschen aussehen, aber vollständig künstlich erstellt wurden. „If you support Trump, you just made a friend“, sagen sie alle mit derselben Botschaft.
Mindestens 304 solcher Accounts wurden allein auf TikTok identifiziert, einige mit über 35.000 Followern, manche Posts mit mehr als einer halben Million Aufrufen. Die Kosten pro Post: 1 bis 3 Dollar. „They’re trying to spread political messages and give an illusion of a consensus“, erklärt ein KI-Experte. Es ist der digitale Feudalismus in Perfektion: Wo echter Journalismus erodiert, füllen Fake-Influencer das Vakuum.
Inmitten dieser Auswüchse wirke der professionelle Journalismus fast wie ein Anachronismus, meint Florian Harms im T-Online Tagesanbruch. Professionelle Berichterstattung funktioniert anders: Sie hinterfragt, prüft, wägt ab, ordnet ein. Echte Journalisten rufen dazwischen, statt nachzuplappern. Sie erklären, statt zu predigen. Sie suchen das Gespräch mit ihren Lesern, statt Panik zu verbreiten. Und sie behalten (hoffentlich) einen klaren Kopf, während um sie herum die Influencer-Maschinerie hyperventiliert.
Von redaktioneller Verantwortung zu Algorithmus-Klickerei
Hier treffen sich die Linien. Wenn Meta den Diskursraum einhegt und parallel die publizistische Infrastruktur, die Gegenöffentlichkeit herstellen müsste, ökonomisch ausgezehrt wird, dann verschiebt sich Öffentlichkeit – wie Gunnar präzise schreibt – schleichend weg von redaktioneller Verantwortung, hin zu Plattformlogik, Personenkult und Erregungsökonomie. Nicht jede Zeitung muss gerettet werden, wie Gunnar richtig bemerkt. Aber der Journalismus schon. Und dafür braucht es eine Medienpolitik, die publizistische Infrastruktur so ernst nimmt wie kulturelle oder wissenschaftliche Infrastruktur – und nicht als Nebensache neben Tankrabatt und Rentenpaket.
Die Dringlichkeit wird deutlich, wenn man das gemeinsame Positionspapier der Verlegerverbände aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Luxemburg und Südtirol liest: „Wer den Informationsfluss kontrolliert, kontrolliert die Demokratie. Diese Kontrolle darf nicht bei digitalen Gatekeepern monopolisiert werden. Die Politik steht an einem historischen Scheideweg: Entweder sichert sie die Rahmenbedingungen für die wirtschaftliche Basis unabhängiger Medien – oder sie überlässt die Grundlage der demokratischen Öffentlichkeit wenigen globalen Plattformkonzernen und KI-Anbietern.“ Präziser lässt sich das Dilemma kaum beschreiben.
Debattenkultur als Ablenkung: Die FAZ muss natürlich mit den Grünen aufmachen
Parallel zu alldem hat das Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag der FAZ eine Umfrage zum Thema Zuhören veröffentlicht, die einige wichtige Aussagen über Öffentlichkeit und Demokratie enthält. Diejenigen, die Meinungsfreiheit am lautesten einfordern, meinen damit oft nur die Freiheit der eigenen Meinung. Analoge Freundeskreise sind politisch homogener als digitale – die liebgewonnene Erzählung von der Filterblase im Netz, die einen sonst vielfältigen Offline-Austausch zerstört, hält den Ergebnissen von Allensbach nicht stand.
Problematisch wird es erst, wenn der Kontakt ganz abreißt – wenn man Andersdenkende nicht mehr im Umfeld hat, weil man sich von ihnen getrennt hat oder weil man sich so abgekapselt hat, dass man ihnen gar nicht mehr begegnet. Und genau das zeigte sich 2022 in einer einzigen Gruppe: Nur unter rechtsradikalen Befragten sagte die Mehrheit, in ihrem Umkreis gebe es solche Personen nicht. Die AfD-Sympathisanten leben also überwiegend in einem geschlossenen Milieu, in dem alle ähnlich ticken – nicht, weil sie von der Gesellschaft ausgegrenzt werden, sondern weil sie sich selbst aus ihr herausgezogen haben. Das ist die empirische Widerlegung des Opfer-Narrativs, das in diesen Kreisen so gern gepflegt wird.
Traurig ist, dass auch eine etablierte, seriöse Publikation wie die FAZ ins Grünen-Bashing einstimmen muss. Überschrift, Vorspann, Teaser: Grünen-Bashing. Sie muss natürlich mit der Zahl aufmachen, dass 28 Prozent der Grünen-Anhänger Probleme mit abweichenden Meinungen haben – knapp vor den AfD-Anhängern mit 24 Prozent. Das ist keine Ungeschicklichkeit, das ist eine bewusste redaktionelle Entscheidung. Schade.
Sie reiht sich ein in ein derzeit bekanntes Muster: Wo immer es sich so drehen lässt, dass die progressive Mitte als eigentliches Intoleranzproblem erscheint, wird es gedreht – bei der FAZ wohl des eigenen rechtskonservativ-demokratischen Selbstverständnisses. Nach dem Sieg von Maygar in Ungarn ist der feuchte Traum der FAZ-Redaktion (und mancher Konservativer inklusive der CDU/CSU) rechts schlägt rechts außen – Ungarn als Vorbild. wohl Dass dabei eine Partei, die ganze Bevölkerungsgruppen aus dem demokratischen Raum remigrieren will, bei diesem Narrativ auf Platz zwei der Sorgenkinder rutscht, wird offenen Auges in Kauf genommen.
Dass die beiden Zahlen inhaltlich nicht vergleichbar sind, weil Intoleranz gegenüber abweichenden Meinungen in einem Milieu, das die Meinungsfreiheit anderer programmatisch bestreitet, etwas völlig anderes bedeutet, ist keines einordnenden Satzes wert. Dass die Studie der Medienanstalten vom 10. April zeigt, dass sich ausgerechnet AfD-Affine in ihrer Meinungsäußerung eingeschränkt fühlen, während Grüne und Linke häufiger angeben, frei sprechen zu können – der eigentliche Hinweis auf eine verzerrte Meinungsfreiheitsdebatte – taucht in der FAZ-Geschichte nicht auf. Eine Zeitung, die den Feldzug gegen die liberale Demokratie ernst nimmt, würde solche Gedanken zumindest mit einfließen lassen.
Freie Räume statt fremder Höfe: Was jetzt zu tun wäre
Gepflegter demokratischer Diskurs braucht freie Räume. Das ist der Punkt, an dem alle Linien zusammenlaufen. Solange die Infrastruktur, auf der wir einander begegnen, privat, zentralisiert und profitorientiert organisiert ist, wird jeder Appell an bessere Umgangsformen zur Kosmetik.
Patrick Gensing formuliert das in seinem taz-Essay klar: Erst wenn Sichtbarkeit nicht mehr monopolisiert wird, können Fakten wieder als gemeinsame Bezugsebene wirken. Nicht als unfehlbare Wahrheit, sondern als Grundlage für Verständigung. Das ist der strukturelle Gegenentwurf zu Sloterdijks neuem Fürsten und Zuckerbergs Hausordnung.
Und hier kommt Heimanns wichtigste Pointe ins Spiel. Das Digitale, digitale Öffentlichkeitsräume, schreibt er, gelten weiterhin als Spezialthema von Nerds und Datenschützern – etwas, um das man sich neben den vermeintlich wichtigen Dingen wie Tankrabatt, Grenzkontrollen und Rentenpaket irgendwie auch kümmert, sofern Zeit ist. Die AfD sieht das ganz anders …
Irgendwann müsste mal durchdringen, dass an diesem vermeintlichen Spleen von komischen Nerds die Demokratie hängt. Plattformregulierung, Interoperabilität, digitale Souveränität, öffentlich-rechtliche digitale Räume, europäische Alternativen zu Meta und X, ein Fediverse, das nicht nur von einer engagierten Minderheit getragen wird, eine Medienpolitik, die publizistische Infrastruktur als Infrastruktur begreift – das sind keine Orchideenthemen. Das sind die Versorgungsleitungen der Demokratie.
Wenn wir sie weiter an die Fürsten in Kalifornien auslagern, dürfen wir uns nicht wundern, wenn der Ton rauer und die Räume enger werden. Freie Räume entstehen nicht, weil wir höflicher werden. Sie entstehen, weil wir sie bauen, pflegen und politisch verteidigen. Und wenn wir sie haben – freie, unabhängige, demokratisch verfasste Räume –, dann wäre es wirklich schön, wenn wir einander darin auch zuhören. Nicht weil eine Umfrage es anmahnt. Sondern weil es die Grundlage ist, auf der Demokratie überhaupt möglich wird.
Quellen & Leseempfehlungen
- Ralf Heimann: Herrschaftszeiten – Das Altpapier vom 16. April 2026 (MDR)
- Florian Harms: Tagesanbruch Steinmeier setzt ein starkes Zeichen (t-online, April 2026)
- Patrick Gensing: Fake News drohen das Rennen gegen Fakten zu gewinnen, was kann man dagegen tun? (taz)
- Christian Fuchs: Digitaler Faschismus und digitaler Kapitalismus (tripleC, Vol. 24 No. 1, 2026)
- Gunnar Sohn: Wenn der Journalismus allein an der Kasse steht (ichsagmal.com)
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- Thomas Gutschker: Ungarn als Vorbild? : Rechts schlägt rechts außen (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 19.4.2026)
- Peter Sloterdijk: Der Fürst und seine Erben: Über große Männer im Zeitalter der gewöhnlichen Leute (Buch, 2026)
- Sam Biddle: Facebook and Instagram Tighten Censorship Rules for Saying „Antifa“ (The Intercept, 14. April 2026)
- Thomas Petersen: Allensbach-Umfrage: Grünen-Anhänger tun sich mit anderen Meinungen besonders schwer(FAZ)
- Denis Glismann: Studie der Medienanstalten: Debattenkultur im Netz erodiert (netzpolitik.org, 10. April 2026)
- die medienanstalten: Transparenz-Check – Digitale Diskussionsräume: Diskursqualität & Beteiligung unter journalistisch-redaktionellen Beiträgen in Sozialen Medien (2026)
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- Stefan Krempl: Bye-bye TV-News: US-Wähler setzen auf Influencer statt auf Nachrichten (heise online, 18. April 2026)
- Tiffany Hsu: Hundreds of Fake Pro-Trump Avatars Emerge on Social Media (The New York Times, 17. April 2026)
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- Stefan Pfeiffer: Great Television statt Demokratie: Wie Trump die US-Politik TV-isisiert (StefanPfeiffer.Blog, 13. August 2025)
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