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#dsgvo — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #dsgvo, aggregated by home.social.

  1. Nachvollziehbare Begründung des Urteils ... Mal schauen, was der BGH dazu meint.

    OLG Köln ⚖️ bremst Verbraucherschützer: „Bezahlen mit Daten“ ist kein Preis | heise online heise.de/news/OLG-Koeln-bremst #Datenschutz #privacy #DSGVO #GDPR

  2. ⚠️ Neben dem US CLOUD Act gibt es mit FISA Section 702 noch eine weitere US-Rechtsgrundlage, die ich beim Thema Datenschutz und US-Anbieter ziemlich wichtig finde.

    FISA Section 702 ermöglicht US-Geheimdiensten, Nicht-US-Personen außerhalb der USA gezielt zu überwachen, wenn dies der Gewinnung von Auslandsgeheimdienstinformationen dient – ohne dass für jede einzelne Zielperson ein individueller richterlicher Beschluss erforderlich ist.

    Gerade für uns in Europa ist das relevant, wenn wir US-Cloud- und Kommunikationsdienste nutzen. Denn US-Anbieter können gesetzlich dazu verpflichtet werden, bei solchen Maßnahmen mitzuwirken.

    Genau deshalb spielt FISA 702 für mich auch eine wichtige Rolle in der europäischen Datenschutzdebatte und bei der Frage, wie vertraulich Daten bei US-Anbietern tatsächlich sind.

    Für mich ist das auch ein Punkt, bei dem man sich bewusst überlegen sollte, ob man für sensible oder persönliche Daten wirklich auf einen US-Anbieter setzen möchte – oder ob eine europäische Alternative nicht die bessere Wahl ist.

    #Datenschutz #Privacy #FISA #FISA702 #Cybersecurity #Cloud #DSGVO #EU #USA

  3. OLG Köln bremst Verbraucherschützer: „Bezahlen mit Daten“ ist kein Preis

    Wer Kunden-Apps nutzt, zahlt oft mit seinen Daten. Ein Gesamtpreis nach Verbraucherrecht entsteht dadurch laut Urteil des Oberlandesgerichts Köln aber nicht.

    heise.de/news/OLG-Koeln-bremst

    #BGH #Datenschutz #DSGVO #IT #Marketing #Urteil #Verbraucherschutz #news

  4. Der #CRA ist zwar kein Datenschutzgesetz. Betrifft ein Sicherheitsvorfall jedoch personenbezogene Daten, können parallel Dokumentations- und Meldepflichten nach Artt. 33, 34 DSGVO ausgelöst werden. Für ein DSMS bzw integriertes Incident Management ist daher eine koordinierte Bewertung der unterschiedlichen Schwellen, Adressaten, Fristen und erforderlichen Inhalte notwendig.
    ENISA - All you need to know about the CRA Single Reporting Platform enisa.europa.eu/topics/product
    #DSGVO #DSB #Datenschutz

  5. LfDI Pressestelle @lfdi_pressestelle@bawü.social ·

    Neue Folge #Datenfreiheit mit Sebastian Schmidt, dem Landesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Mecklenburg-Vorpommern👍

    In mehreren Folgen stellen wir die Datenschutzkonferenz (DSK) und ihre Mitglieder vor. In der sechsten Folge sprechen @lfdi Tobias Keber und Sebastian Schmidt über Datenschutz in Mecklenburg-Vorpommern, die Beratung und Unterstützung vor Ort, die DSK, den neuen KI-Leitfaden aus MV für mittelständische Unternehmen (KMU), Medienscouts und Informationsfreiheit. Viel Spaß beim Hören 🎧

    tube.bawü.social/w/csWT3nkoLsm

    #Podcast #Datenschutz #DSK #Datenschutzkonferenz #StuttgarterImpulse #DSGVO #MecklenburgVorpommern #KI #Informationsfreiheit

  6. Firma: "Hier ist unsere wundervolle Hardware mit Cloud-Anbindung."

    Ich: "Sieht gut aus. Würde ich kaufen. Wo ist der Auftragsverarbeitungsvertrag?"

    Firma: "Häh? Danach hat noch niemand gefragt. Sowas haben wir nicht." 🤦

    Angeblich wurden davon mehrere hundert Stück pro Jahr verkauft.

    #avv #art28 #dsgvo #teamdatenschutz

  7. Firma: "Hier ist unsere wundervolle Hardware mit Cloud-Anbindung."

    Ich: "Sieht gut aus. Würde ich kaufen. Wo ist der Auftragsverarbeitungsvertrag?"

    Firma: "Häh? Danach hat noch niemand gefragt. Sowas haben wir nicht." 🤦

    Angeblich wurden davon mehrere hundert Stück pro Jahr verkauft.

    #avv #art28 #dsgvo #teamdatenschutz

  8. Firma: "Hier ist unsere wundervolle Hardware mit Cloud-Anbindung."

    Ich: "Sieht gut aus. Würde ich kaufen. Wo ist der Auftragsverarbeitungsvertrag?"

    Firma: "Häh? Danach hat noch niemand gefragt. Sowas haben wir nicht." 🤦

    Angeblich wurden davon mehrere hundert Stück pro Jahr verkauft.

    #avv #art28 #dsgvo #teamdatenschutz

  9. Firma: "Hier ist unsere wundervolle Hardware mit Cloud-Anbindung."

    Ich: "Sieht gut aus. Würde ich kaufen. Wo ist der Auftragsverarbeitungsvertrag?"

    Firma: "Häh? Danach hat noch niemand gefragt. Sowas haben wir nicht." 🤦

    Angeblich wurden davon mehrere hundert Stück pro Jahr verkauft.

    #avv #art28 #dsgvo #teamdatenschutz

  10. Firma: "Hier ist unsere wundervolle Hardware mit Cloud-Anbindung."

    Ich: "Sieht gut aus. Würde ich kaufen. Wo ist der Auftragsverarbeitungsvertrag?"

    Firma: "Häh? Danach hat noch niemand gefragt. Sowas haben wir nicht." 🤦

    Angeblich wurden davon mehrere hundert Stück pro Jahr verkauft.

    #avv #art28 #dsgvo #teamdatenschutz

  11. Die Schufa hat mir heute geantwortet; was soll ich sagen: Sie schaffen die Antwort nicht innerhalb von einem Monat nach Eingang und gewähren sich daher selbst zwei weitere Monate für die Beantwortung:

    »Guten Tag […] Krupinski,

    uns ist daran gelegen, Ihr Anliegen sorgfältig und so schnell wie möglich zu bearbeiten. Aufgrund der hohen Anzahl der derzeit bei uns eingehenden Anträge sowie der Komplexität Ihres konkreten Anliegens ist eine abschließende Bearbeitung innerhalb eines Monats nach Eingang Ihres Anliegens leider nicht möglich.

    Wir verlängern daher die Frist zur Beantwortung Ihres Anliegens vor dem Hintergrund der Komplexität und der Anzahl von Anträgen um bis zu zwei weitere Monate (Art. 12 Abs. 3 DSGVO). Wir werden Sie selbstverständlich so früh wie möglich, spätestens jedoch drei Monate nach Eingang Ihres Anliegens, über das Ergebnis unserer Prüfung bzw. die ergriffenen Maßnahmen informieren.

    […] Ihr SCHUFA-Serviceteam«

    P.S.: Die Anfrage an die Schufa hatte ich mit Hilfe des Auskunftsformulars von Algorithm Watch gestellt:

    algorithmwatch.org/de/schufa-s

    #Schufa #Schattendatenbank #DSGVO #AlgorithmWatch

  12. Fehlversande, Offenlegungen, Cyberangriffe: Die Zahl der gemeldeten Datenschutzvorfälle in #Niedersachsen steigt deutlich - das ergibt eine Auswertung der gemäß #DSGVo gemeldeten Vorfälle.

    So gingen allein im ersten Halbjahr 2026 bereits 1.245 Meldungen bei @datenschutz_nds ein.

    Details in unserer Pressemitteilung 👇 lfd.niedersachsen.de/startseit

    /team

    #Datenschutz #teamdatenschutz #ki #cyberSecurity #hack #phishing #gdpr

  13. Fehlversande, Offenlegungen, Cyberangriffe: Die Zahl der gemeldeten Datenschutzvorfälle in #Niedersachsen steigt deutlich - das ergibt eine Auswertung der gemäß #DSGVo gemeldeten Vorfälle.

    So gingen allein im ersten Halbjahr 2026 bereits 1.245 Meldungen bei @datenschutz_nds ein.

    Details in unserer Pressemitteilung 👇 lfd.niedersachsen.de/startseit

    /team

    #Datenschutz #teamdatenschutz #ki #cyberSecurity #hack #phishing #gdpr

  14. Fehlversande, Offenlegungen, Cyberangriffe: Die Zahl der gemeldeten Datenschutzvorfälle in #Niedersachsen steigt deutlich - das ergibt eine Auswertung der gemäß #DSGVo gemeldeten Vorfälle.

    So gingen allein im ersten Halbjahr 2026 bereits 1.245 Meldungen bei @datenschutz_nds ein.

    Details in unserer Pressemitteilung 👇 lfd.niedersachsen.de/startseit

    /team

    #Datenschutz #teamdatenschutz #ki #cyberSecurity #hack #phishing #gdpr

  15. Fehlversande, Offenlegungen, Cyberangriffe: Die Zahl der gemeldeten Datenschutzvorfälle in #Niedersachsen steigt deutlich - das ergibt eine Auswertung der gemäß #DSGVo gemeldeten Vorfälle.

    So gingen allein im ersten Halbjahr 2026 bereits 1.245 Meldungen bei @datenschutz_nds ein.

    Details in unserer Pressemitteilung 👇 lfd.niedersachsen.de/startseit

    /team

    #Datenschutz #teamdatenschutz #ki #cyberSecurity #hack #phishing #gdpr

  16. Fehlversande, Offenlegungen, Cyberangriffe: Die Zahl der gemeldeten Datenschutzvorfälle in #Niedersachsen steigt deutlich - das ergibt eine Auswertung der gemäß #DSGVo gemeldeten Vorfälle.

    So gingen allein im ersten Halbjahr 2026 bereits 1.245 Meldungen bei @datenschutz_nds ein.

    Details in unserer Pressemitteilung 👇 lfd.niedersachsen.de/startseit

    /team

    #Datenschutz #teamdatenschutz #ki #cyberSecurity #hack #phishing #gdpr

  17. #KI, #Cloud und die "Alternativen Fakten". 🥶

    Die Bros erklären uns die Welt: "Wir machen das für Euch". Und etliche Anfänger glauben ungeprüft die hingehauchten Worte. 😔

    Dazu kommt: "Alternativlos" ein Wort das gerade auch in Berlin benutzt wurde um vom eigenen Versagen abzulenken. 🤢

    Es gibt aber keinen Weg vorbei an Wissen und Erfahrung.

    Wer #Vibe-Coding nutzt und meint, das ist kein Problem, der hat das Wort #Lieferkette auch nicht im Fokus. Selbst wenn es "heute" ein lauffähiges Programm gibt, kann das "morgen" nicht mehr der Fall sein.

    Warum das ein Problem ist:

    "Eine Studie von Veracode ergab, dass 44 Prozent der getesteten KI-Code-Generierungen bekannte Sicherheitslücken enthielten."

    Erfahrene Entwickler finden in der Regel auch bei Vibe-Coding sofort den Fehler, ein Anfänger kann das aber nicht leisten.

    Klatscht man KI drauf um Fehler zu finden wird es nicht besser, denn nur wer versteht was die Programmzeilen bedeuten kann erfolgreich entwickeln und Fehler beheben.

    Daher ist die Frage nach #SBOM wesentlich, denn nur so kann man nachprüfbar dokumentieren was Sache ist.

    Das Online-Geschäft soll ja nicht nur einmal laufen, sondern über Jahre Einnahmen generieren. Dazu bietet eine #Vollkostenrechnung und ein #ROI den richtigen Ansatz.

    Das gleiche gilt für #Cloud. Die Versprechungen, billiges Cloud-Hosting und tolle Erfolge sind real kaum zu erfüllen. Es gibt wie auch bei allen komplexen Themen Grundlagen die man nicht auslagern kann.

    Zwei Themenkreise:

    ♦️ Rechtlich
    ♦️ Technisch

    Rechtlich sind ferne Dritte ein kaum beherrschbares Risiko. Es gibt den Cloud-Act und FISA 702. Hinzu kommt in Deutschland wird die #DSGVO ernst genommen in fernen Ländern nicht.

    Die Erpressungen in diesem Bereich wurden zahlreich dargestellt und es gibt keinen Hinweis warum dies nicht auch in Zukunft so weiter geht. Hinzu kommt die kreative Preisgestaltung, sie ist ähnlich wie im Suchtgift Milieu, erst anfüttern dann zulangen.

    Niemand verteilt Geschenke und wenn das Wissen fehlt kommt: #KI, #Cloud und die "Alternativen Fakten" zum tragen.

    Sprechen Sie mit erfahrenen Spezialisten oder einem guten #MSP wenn Sie dauerhaften Erfolg als wichtig ansehen. 😊

    golem.de/news/softwareentwickl

    #KI #Cloud #MSP #Vollkostenrechnung #DSGVO #SBOM

  18. #Claude #Opus5 nun direkt in Word/Excel/PowerPoint integriert:
    Daten fliegen zu Anthropic in die USA – inkl. personenbezogener Daten in Tabellen, Briefen und Präsentationen.

    Anthropic hat bereits Ende Juli offiziell Opus5 mit MS Word, Excel und PowerPoint verbunden: Claude sitzt somit potenziell direkt in den meistverbreiteten Office-Anwendungen, sobald der Rollout umfassend ist – ohne zwischen Model-UI bzw. Agents wechseln zu müssen.

    Nur zwei tiny' Beispiele, bei denen es mir bereits aufgrund des Kontrollverlustes schlecht wird:

    Ich möchte mit meinen personenbezogenen Daten und/oder Kontextdaten nicht ungefragt auf US-amerikanischen Servern landen, nur weil irgendjemand sorglos mit den Klientenstammdaten eines Inklusionsinstituts Serienbriefe vom KI-Assistenten schreiben lässt, der auf diese Tabelle zugreift, weitere Metadaten überträgt und im Hintergrund Korrelationen herstellt. Das die sogenannte anonymisierte Datenverarbeitungsrichtlinie von Giganten wie Anthropic und Microsoft nur eine Absichtserklärung darstellt, brauche ich hier niemandem zu erklären. Die proprietäre Verarbeitung erfolgt auf AWS- oder GCP-Infrastruktur, die primär in den USA liegt.

    Die Gefahr besteht nicht nur bei Institutionen, Unternehmen und später möglicherweise Behörden, sondern auch bei Privatpersonen, wenn sie allzu sorglos die nächste queere Geburtstagsparty Einladungen mit PowerPoint erstellen und dann vom KI-Agenten per E-Mail versenden lassen, der dann schön eine Adresse nach der anderen samt anfallender Metadaten verarbeitet, um sie automatisiert per E-Mail versenden zu können.

    Es gibt viele Akteure die sich über das alles freuen. Nur nicht die Menschen die es betrifft und nichts von alledem erahnen.

    Quellen:
    Claude works inside Excel, PowerPoint, Word, and Outlook
    claude.com/claude-for-microsof
    Available today: Anthropic Claude Opus5 in Microsoft 365
    techcommunity.microsoft.com/bl

    #Datenschutz #DSGVO #Privacy #KI #Office #Anthropic #DigitaleSelbstverteidigung, #Digitalcourage, #Digitalzwang, #DIDit #DUTgemacht

  19. Okay, aber meine #Datenschutz-Beschwerde als "unbegründet/kein Verstoß" zurückzuweisen, nachdem #Klarna erst nach Anhörung durch die LSA mein Auskunftsbegehren erfüllt hat, finde ich schon irgendwie seltsam. Verstehe nicht, warum das nicht als "Verstoß, Maßnahmen nicht angezeigt" abgeschlossen wurde (was ja nachvollziehbarer gewesen wäre)... 🤦

    (CSA war @BlnBDI, LSA war IMY)

    #DSGVO

  20. Hi :)
    auch wenn ich ein einsamer rufer zu dem thema bin, werde ich das immer wenn ich es sehe hier wieder bringen,

    ) wann hört es endlich auf, das die knappe TV nachrichten sendezeit im örr mit fussball verschwendet wird?
    die leute die es interessiert haben sich längst alle interessierenden infos anderweitig geholt.
    das ist doch ein relikt aus der anfangszeit, in der es noch keine kurzfristigen informationsquelllen gab.
    das ist heute mehr als flüssig :)
    #fussballmussweg
    vielleicht finden sich ja gleichgesinnte dann biitte
    nicht favorisieren sondern boosten, damit es eine wirkung bekommt. danke :)

    #nachrichten #TV #orr #fussball #tagesschau #tagesthemen #heute #heutjorunal #ard #zdf #rl #sat1 #pro7 #fussballmussweg

    Hi​ geht nur mir diese immer wieder penetrante werbung in der ZDF Sendug Wiso für die kommerziellen datenkrakenden (a)sozialen medien, extrem gegen den strich?
    ist das in dieser geballten form bei den öffentlich rechtlichen überhaupt statthaft?
    die sender haben eigene server.... was soll das also? #rundfunkgebühren für #werbung für #meta?
    @ZDF
    #WISO #zdffernsehrat #fernsehrat #dsgvo #datenschutz #öffentlichrechtlich #fernsehen #zdf #werbung #datenkraken #medien

  21. Hi​ geht nur mir diese immer wieder penetrante werbung in der ZDF Sendug Wiso für die kommerziellen datenkrakenden (a)sozialen medien, extrem gegen den strich?
    ist das in dieser geballten form bei den öffentlich rechtlichen überhaupt statthaft?
    die sender haben eigene server.... was soll das also? #rundfunkgebühren für #werbung für #meta?
    @ZDF
    #WISO #zdffernsehrat #fernsehrat #dsgvo #datenschutz #öffentlichrechtlich #fernsehen #zdf #werbung #datenkraken #medien

  22. Ich stimme klar mit NEIN gegen die Klarnamenpflicht!

    Der Irrsinn von Aussagen, dass das Hass-Kriminalität bekämpfen würde, ist ziemlich realitätsfern, wenn man sich die Problematik mal etwas genauer anschaut.

    Kriminelle umgehen Verifikationen leicht
    Professionelle Täter nutzen gefälschte Identitäten oder ausländische Accounts, um Klarnamenpflichten zu umgehen. Betroffen sind vor allem „Otto Normalverbraucher“, während Kriminelle kaum gestoppt werden. Studien zeigen, dass #Hassrede durch Klarnamenpflicht nur marginal reduziert wird, da Täter schnell Ausweichstrategien finden.
    Quellen: Studie Südkorea, Expertenmeinung, Faktencheck

    #Moderation & #KI sind effektiver
    Automatisierte Systeme und menschliche Moderation können Hassrede schneller erkennen und sanktionieren, ohne die Privatsphäre aller Nutzer zu opfern. KI-gestützte Moderation wird bereits erfolgreich eingesetzt, um Hassrede und #Desinformation zu bekämpfen, ohne auf #Klarnamen angewiesen zu sein.
    Q: KI-Moderation, Forschungsprojekt HaSPI

    #Datenlecks & Angriffe
    #Südkorea führte 2007 eine Klarnamenpflicht ein, musste sie aber 2012 nach massiven Datenschutzverstößen wieder abschaffen. Hacker stahlen die Daten von 35 Millionen Nutzern (70% der Bevölkerung), was zu Identitätsdiebstahl und Missbrauch führte. Das Verfassungsgericht erklärte die Pflicht für verfassungswidrig, da sie die Meinungsfreiheit einschränkt.
    Q: Südkorea: Datenskandal, Verfassungswidrigkeit, Details,
    YouTube Video @[email protected]

    Überwachungsrisiko & Missbrauch durch Behörden/Unternehmen
    Unternehmen wie #Palantir könnten #Klarnamendaten für #Massenüberwachung nutzen. Palantir wird bereits von deutschen Polizeibehörden eingesetzt, obwohl Datenschützer vor dem Missbrauch warnen. Die Software ermöglicht die Verknüpfung von Datenbanken und könnte für politische #Repression genutzt werden.
    Q: Palantir & Datenschutz, Einsatz in Deutschland, Kritik,
    YouTube Video Doktor Whatson

    Einschüchterung & Chilling Effect
    Eine Pflicht führt dazu, dass sich Menschen aus Angst vor Konsequenzen (z.B. berufliche Nachteile, soziale Ausgrenzung) nicht mehr frei äußern. Besonders betroffen sind marginalisierte Gruppen, #Whistleblower und politische #Aktivisten sowie eine Vielzahl an Personen die teilweise als Autisten deklariert werden können oder Journalisten, aber auch andere.
    Q: Chilling Effect, Risiken, Piratenpartei

    Kein wissenschaftlicher Beleg für weniger Hass
    Studien zeigen, dass anonyme Nutzer oft weniger aggressiv kommunizieren als solche, die mit Klarnamen auftreten. Die Annahme, dass Klarnamen den Diskurs „zivilisieren“, ist nicht belegt. In Südkorea änderte sich das Verhalten von Hassrednern kaum.
    Q: Studie Südkorea, @[email protected], Faktencheck

    Verstoß gegen Grundrechte & EU-Recht
    Die Klarnamenpflicht widerspricht dem Recht auf informationelle Selbstbestimmung und eventuell auch gegen EU-Datenschutzrecht (#DSGVO). Das Unabhängige Datenschutzzentrum Saarland betont, dass eine solche Pflicht mit höherrangigem Unionsrecht kollidiert.
    Q: Datenschutzzentrum Saarland, Piratenpartei, RSW Beck

    Bei der Civey Umfrage könnt ihr eure Stimme gegen eine Klarnamenpflicht zum Ausdruck bringen:
    civey.com/umfragen/56421/sollt

    Bei der Petition von Hood Informatik (IT-YouTube Kanal), könnt ihr gegen eine #Klarnamenpflicht unterschreiben:
    keine-klarnamen-im-netz.de/

    Begründungsvideo dazu: youtu.be/AITBsUGA5lY

  23. Bundesregierung sägt am Datenschutz

    Verhandlungen in Brüssel

    Deutschland setzt sich im EU-Rat offenbar dafür ein, dass pseudonymisierte Daten teilweise von der Datenschutzgrundverordnung ausgenommen werden. Zivilgesellschaft und Datenschutzbehörden warnen davor, auch andere Mitgliedstaaten sind dagegen.

    Im Ringen um eine Reform der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) unterstützt die deutsche Bundesregierung offenbar den Vorschlag der EU-Kommission für eine weitergehende Aufweichung. Konkret setzt sich Deutschland im Rat der EU-Mitgliedstaaten dafür ein, personenbezogene Daten unter Umständen von der DSGVO auszunehmen. Das berichtet MLex [Paywall] unter Berufung auf einen Kompromissvorschlag der Deutschen.

    Der Rat verhandelt derzeit über seine Position zu einem Gesetzespaket, mit dem die EU-Kommission Teile ihrer Digitalregulierung überarbeiten will, um Europas Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen. Das „Digitaler Omnibus“ genannte Sammelgesetz soll unter anderem sich überlappende Datennutzungsgesetze zusammenführen, die Anwendung von KI-Regeln aufschieben und die DSGVO reformieren.

    Während die EU-Kommission behauptet, es handle sich dabei lediglich um Vereinfachungen und technische Anpassungen, gehen einzelne Vorschläge faktisch weit darüber hinaus.

    Umkämpfte Definition

    Besonders umstritten ist der Vorschlag, pseudonymisierte Daten teilweise von der DSGVO auszunehmen. Unter Pseudonymisierung versteht man das Ersetzen direkter Identifikationsmerkmale wie Namen oder Telefonnummern durch ein Pseudonym, etwa eine Buchstaben- oder Zahlenkombination. Bislang gelten unter der DSGVO in der Regel auch pseudonymisierte Daten als personenbezogen. Erst bei einer Anonymisierung fallen Daten aus dem Geltungsbereich der Verordnung, also wenn sie nicht mehr einer Person zuzuordnen sind.

    Die Kommission will hier einen sogenannten relativen Personenbezug einführen. Vereinfacht gesagt bedeutet das: Daten sollen für Verarbeiter dann nicht mehr als personenbezogen gelten sollen, wenn es unwahrscheinlich ist, dass sie Personen hinter Pseudonymen re-identifizieren.

    Der Europäische Datenschutzausschuss, in dem die nationalen Aufsichtsbehörden organisiert sind, und der Europäische Datenschutzbeauftragte, übten an dem Vorhaben scharfe Kritik. Sie sehen darin eine Schwächung des Schutzniveaus der DSGVO und fürchten Rechtsunsicherheiten.

    Von Big Techs Wunschliste

    Die Databroker-Files-Recherchen von netzpolitik.org und Bayerischem Rundfunk hatten erst kürzlich erneut gezeigt, dass unter anderem pseudonymisierte Standortdaten aus der Online-Werbung bei Datenhändlern angeboten werden und sich damit sehr leicht Personen re-identifizeren lassen – auch hochrangige Beamte der EU-Kommission. Solche vermeintlich durch Pseudonymisierung geschützten Daten können für Betroffene erhebliche Risiken bedeuten.

    In ihrem Vorschlag beruft sich die EU-Kommission auf die jüngste Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes. Kritiker:innen wie die Berliner Datenschutzbeauftragte Maike Kamp merkten jedoch an, dass dies auf einer selektiven Auslegung der EuGH-Rechtsprechung beruhe. Der Vorschlag der Kommission könne dazu führen, dass etwa Daten aus Online-Tracking nicht mehr der DSGVO unterliegen würden.

    Der Datenschutzaktivist Max Schrems und die Organisation noyb warnen zudem davor, dass die Änderung die Arbeit von Aufsichtsbehörden weiter erschweren und kleine sowie mittlere Unternehmen ohne große Rechtsabteilungen überfordern könnte. Eine Aufweichung der Regeln zu pseudonymisierten Daten hatten unter anderem große Tech-Konzerne jahrelang gefordert.

    Selbst Bundesregierung warnt vor Rechtsunsicherheiten

    Nach ersten Verhandlungen in der Arbeitsgruppe Vereinfachung hatte die zypriotische Ratspräsidentschaft Ende Februar vorgeschlagen, den umstrittenen Passus und weitere Vorschläge der Kommission ganz zu streichen. Statt einer geänderten Definition sollten lieber Richtlinien des Europäischen Datenschutzausschusses klären, wann pseudonymisierte Daten möglicherweise nicht der DSGVO unterliegen.

    MLex zufolge unterstützt eine Reihe von Staaten den Vorschlag der Ratspräsidentschaft, darunter Österreich, Belgien, Kroatien, Bulgarien und die Niederlande. Dagegen wendet sich dem Bericht zufolge Deutschland, unterstützt von Dänemark.

    Die Bundesregierung, in der Arbeitsgruppe vertreten durch das CDU-geführte Digitalministerium, betone die Notwendigkeit eines relativen Personenbezugs beziehungsweise einer relativen Anonymisierung, so MLex. Sie schlage eine Änderung der Definition personenbezogener Daten unter Verweis auf den bereits bestehenden Erwägungsgrund 26 der DSGVO vor.

    Dort heißt es: „Um festzustellen, ob eine natürliche Person identifizierbar ist, sollten alle Mittel berücksichtigt werden, die von dem Verantwortlichen oder einer anderen Person nach allgemeinem Ermessen wahrscheinlich genutzt werden, um die natürliche Person direkt oder indirekt zu identifizieren, wie beispielsweise das Aussondern.“ Tatsächlich ist der relative Personenbezug in dieser Fußnote bereits angelegt, indem auf die Fähigkeiten und die Motivation des Verarbeiters zur Re-Identifizierung abgestellt wird.

    Dass der Schritt, den Erwägungsgrund für die Definition personenbezogener Daten zu nutzen, ein Risiko für kleine und mittlere Unternehmen birgt, sieht allerdings offenbar auch die Bundesregierung. Laut MLex schreibt sie, der Text müsse „sorgfältig formuliert werden, damit er nicht zu weiteren Unsicherheiten führt und es für Verantwortliche, Auftragsverarbeiter und betroffene Personen schwieriger macht, ihre Rechte und Pflichten zu verstehen.“

    Ingo Dachwitz ist Journalist und Kommunikationswissenschaftler. Seit 2016 ist er Redakteur bei netzpolitik.org und u.a. Ko-Host des Podcasts Off/On. Seine Themen sind Daten, Macht und die digitale Öffentlichkeit. Ingos Veröffentlichungen wurden mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem European Press Prize, dem Alternativen Medienpreis, dem Datenschutz-Medienpreis und zwei Grimme-Online-Awards. Sein Buch “Digitaler Kolonialismus: Wie Tech-Konzerne und Großmächte die Welt unter sich aufteilen” war für den Deutschen Sachbuchpreis nominiert und wurde als eines der Wissensbücher des Jahres 2025 geehrt. Ingo ist Mitglied des Vereins Digitale Gesellschaft, der Evangelischen Kirche und des Netzwerk Recherche. Kontakt: E-Mail (OpenPGP), Mastodon, Bluesky, FragDenStaat. Dieser Beitrag ist eine Übernahme von netzpolitik, gemäss Lizenz Creative Commons BY-NC-SA 4.0.

  24. #Nextcloud #Österreich #OpenSource #DSGVO #NIS2 #BMWET

    Ein weiterer Schritt zur Unabhängigkeit von Microsoft: das österreichische Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus verwendet nun Nextcloud, um zu gewährleisten, daß sensible Daten innerhalb der internen digitalen Infrastruktur bleiben.

    nextcloud.com/de/blog/austrias

  25. Ich möchte für einen neu zu gründenden Verein einen digitalen Mitgliedsantrag realisieren. Um die Kosten am Anfang so niedrig wie möglich zu halten, hatte ich gehofft, mit der existierenden #Nextcloud-Instanz des Vereins und der Forms App sowas realisieren zu können.

    Gibt es irgendeine Möglichkeit, die im Formular angegebene E-Mail-Adresse zu verifizieren?

    Oder kennt jemand eine andere Möglichkeit, #DSGVO-konform einen digitalen Mitgliedsantrag zu realisieren, idealerweise mit #OpenSource Software?

    #verein #mitgliederverwaltung #freesoftware #ehrenamt #followerpower

  26. Wir fordern, dass alle Klausuren an der Uni pseudonymisiert geschrieben werden! Die Prüfungsergebnisse sollten nicht von Namen oder Herkunft beeinflusst werden – das wäre ja unfair. An der Uni Leipzig werden Klausuren noch mit Klarnamen geschrieben, obwohl jede studierende Person eine Matrikelnummer hat. Das muss sich ändern! Lasst uns für gerechte Prüfungen eintreten!

    Eine Idee:
    pseudonymexammanager.github.io

    #Pseudonymisierung #UniLeipzig #Chancengleichheit #PseudonymExamManager #AlmaWeb #DSGVO

  27. #Privacy by Design und Privacy by Default: Der Europäische Datenschutzausschuss (#EDSA) hat neue Leitlinien zur #Pseudonymisierung von personenbezogenen Daten nach #DSGVO veröffentlicht - besonders interessant sind meiner Meinung nach die Abschnitte zu den Pseudonymisierungstechniken und Anwendungsfällen:
    "These guidelines intend to clarify the use and benefits of pseudonymisation for controllers and processors."
    edpb.europa.eu/system/files/20

  28. #EDSA schafft mehr Klarheit bei #Pseudonymisierung

    Der Europäische Datenschutzausschuss (EDSA) hat am 16.01. den Begriff der Pseudonymisierung weiter definiert und damit praxisrelevante Klarstellungen getroffen. Die BfDI hält Pseudonymisierung für einen sehr guten Weg, um Risiken bei der Datenverarbeitung zu reduzieren.
    #DSB #Datenschutz #DSGVO
    edpb.europa.eu/our-work-tools/

  29. ✨ Menschen, Daten, Sensationen – Rudis Bericht aus dem Datenzirkus, ergänzt um Franks Zugabe (KW 02&03/2025) ✨ 🎡
    Die erste Doppelausgabe des Jahres 2025 ist da! 🎉

    📚 Guidelines des #EDSA zur #Pseudonymisierung und spannende Entscheidungen der schwedischen Datenschutzaufsicht zur Widerrufsbelehrung bei Einwilligungen.

    #Drittstaatentransfer:
    - Urteil des irischen High Courts zu Art. 49 Abs. 1 DS-GVO

    👉 bvdnet.de/menschen-daten-sensa

    #Datenschutz #Datenzirkus #DSB #KI #DSGVO

  30. 🚀#Anonymisierung und #Pseudonymisierung – Wirksamer Schutz der Betroffenen oder Tore in die unkontrollierte Datenverarbeitung? Darüber spricht die BlnBDI Meike Kamp heute auf dem Datenschutzkongress des Handelsblatts in Berlin.

    🔗Mehr Informationen zum Programm: live.handelsblatt.com/event/da

    #DSGVO #Datenschutz

  31. Welche Grundlagen müssen #Vereine beachten bei der #Mitgliederverwaltung, bei #Cloud-Diensten, Webseiten, #SocialMedia und Öffentlichkeitsarbeit?

    Unser 🚪 Einstiegs-Workshop mit @hendrik vermittelt das nötige Basiswissen.

    24. Februar, 16:00 – 18:00 Uhr, kostenfrei und online
    → zur Anmeldung: sds-links.de/DSiEA-Grundlagen-

    #Datenschutz #Ehrenamt #DSEhrenamt #DSGVO