#verbraucherschutz — Public Fediverse posts
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@dirk_wagner_
Warum ein Tankrabatt in einem Angebotsoligopol wenig Sinn machtWenn die Spritpreise steigen, ist die Forderung nach einem Tankrabatt schnell zur Stelle. Der Staat soll die Steuern senken, damit Benzin und Diesel an der Zapfsäule wieder billiger werden. Das klingt zunächst vernünftig. Schließlich sind viele Menschen auf ihr Auto angewiesen und können steigenden Kraftstoffpreisen kaum ausweichen.
Das Problem dabei: Der Kraftstoffmarkt ist kein Markt mit vollkommenem Wettbewerb. Er ist ein klassisches Angebotsoligopol. Wenige große Mineralölkonzerne beherrschen einen erheblichen Teil des Marktes. Und genau deshalb funktioniert ein Tankrabatt nicht unbedingt so, wie sich die Politik das vorstellt.
In einem Markt mit vielen unabhängigen Anbietern sorgt der Wettbewerb dafür, dass Kostensenkungen möglichst schnell an die Kunden weitergegeben werden. Wer das nicht tut, riskiert, Kunden an günstigere Konkurrenten zu verlieren.
In einem Oligopol sieht das anders aus. Die wenigen großen Anbieter beobachten sich gegenseitig sehr genau. Sie wissen, dass jede Preisänderung Auswirkungen auf die Konkurrenz hat. Ein aggressiver Preiskampf liegt nicht unbedingt in ihrem Interesse. Stattdessen können sich Preise auch ohne ausdrückliche Absprachen auf einem hohen Niveau einpendeln.
Das bedeutet nicht, dass sich die Konzerne illegal absprechen müssen. Schon die Struktur des Marktes kann dazu führen, dass der Wettbewerb nur eingeschränkt funktioniert.
Und was passiert nun bei einem Tankrabatt?
Der Staat verzichtet auf einen Teil seiner Steuereinnahmen, damit Kraftstoffe günstiger werden. Ob diese Entlastung vollständig bei den Autofahrern ankommt, entscheiden aber letztlich die Unternehmen über ihre Preisgestaltung.
Ein Teil der Steuersenkung kann bei den Kunden landen. Ein anderer Teil kann in höheren Margen der Anbieter verschwinden. Wie viel tatsächlich weitergegeben wird, hängt unter anderem vom Wettbewerb, der Nachfrage und der Entwicklung der Einkaufspreise ab.
Genau hier liegt der entscheidende Denkfehler: Eine Steuersenkung beim Anbieter garantiert keine Entlastung in gleicher Höhe beim Verbraucher.
Deutschland hat das bereits 2022 ausprobiert. Damals wurde die Energiesteuer auf Benzin und Diesel für drei Monate gesenkt. Untersuchungen zeigten, dass ein erheblicher Teil der Entlastung tatsächlich an die Verbraucher weitergegeben wurde. Die häufig gehörte Behauptung, die Mineralölkonzerne hätten den gesamten Rabatt eingesteckt, ist also falsch.
Trotzdem bleibt die grundsätzliche Kritik bestehen.
Ein Tankrabatt ist teuer, wenig zielgerichtet und verändert nichts an den Marktstrukturen.
Er entlastet nicht nur Menschen, die dringend auf ihr Auto angewiesen sind, sondern auch diejenigen, die sich hohe Kraftstoffpreise problemlos leisten können. Wer viel fährt und viel verbraucht, profitiert absolut stärker als jemand, der sparsam unterwegs ist.
Finanziert wird das Ganze aus öffentlichen Mitteln bzw. durch den Verzicht auf Steuereinnahmen. Geld, das an anderer Stelle fehlt.
Hinzu kommt: Ein niedrigerer Preis erhöht tendenziell die Nachfrage. Das kann einen Teil der gewünschten Entlastung wieder aufzehren. Außerdem schwächt ein Tankrabatt den Anreiz, Kraftstoff einzusparen oder auf Alternativen umzusteigen.
Vor allem aber bleibt das eigentliche Problem unangetastet: die Marktmacht weniger großer Anbieter.
Was wäre sinnvoller?
Wer Menschen wegen hoher Kraftstoffpreise entlasten möchte, sollte das möglichst gezielt tun. Beispielsweise durch direkte, sozial abgestufte Zahlungen oder Mobilitätshilfen für diejenigen, die besonders belastet sind.
Gleichzeitig muss der Wettbewerb auf dem Kraftstoffmarkt gestärkt werden. Dazu gehören eine konsequente Marktbeobachtung durch das Bundeskartellamt, transparente Preisbildungsmechanismen und wirksame Maßnahmen gegen den Missbrauch von Marktmacht.
Langfristig hilft außerdem jede Maßnahme, die die Abhängigkeit vom Kraftstoffmarkt reduziert: ein besserer öffentlicher Nahverkehr, funktionierende Bahnverbindungen und bezahlbare Alternativen zum Verbrennungsmotor.
Natürlich wird sich nicht jede Autofahrt vermeiden lassen. Gerade im ländlichen Raum bleibt das Auto für viele unverzichtbar. Umso wichtiger ist es, dass staatliche Unterstützung dort ankommt, wo sie wirklich gebraucht wird.
Ein Tankrabatt mag kurzfristig populär sein. Er vermittelt den Eindruck, die Politik würde schnell und unkompliziert helfen. Tatsächlich ist er aber ein teures Instrument, dessen Wirkung vom Verhalten weniger marktmächtiger Unternehmen abhängt.
Ein Angebotsoligopol wird durch staatliche Steuergeschenke nicht wettbewerbsintensiver. Und eine pauschale Subvention ist noch lange keine gerechte Entlastung.
Nicht die Mineralölkonzerne brauchen einen Rabatt, sondern die Verbraucher eine wirksame und gerechte Entlastung.
#Tankrabatt #Spritpreise #Angebotsoligopol #Mineralölkonzerne #Wettbewerb #Bundeskartellamt #Verbraucherschutz #Wirtschaftspolitik #Mobilität #Energiepolitik
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@dirk_wagner_
Warum ein Tankrabatt in einem Angebotsoligopol wenig Sinn machtWenn die Spritpreise steigen, ist die Forderung nach einem Tankrabatt schnell zur Stelle. Der Staat soll die Steuern senken, damit Benzin und Diesel an der Zapfsäule wieder billiger werden. Das klingt zunächst vernünftig. Schließlich sind viele Menschen auf ihr Auto angewiesen und können steigenden Kraftstoffpreisen kaum ausweichen.
Das Problem dabei: Der Kraftstoffmarkt ist kein Markt mit vollkommenem Wettbewerb. Er ist ein klassisches Angebotsoligopol. Wenige große Mineralölkonzerne beherrschen einen erheblichen Teil des Marktes. Und genau deshalb funktioniert ein Tankrabatt nicht unbedingt so, wie sich die Politik das vorstellt.
In einem Markt mit vielen unabhängigen Anbietern sorgt der Wettbewerb dafür, dass Kostensenkungen möglichst schnell an die Kunden weitergegeben werden. Wer das nicht tut, riskiert, Kunden an günstigere Konkurrenten zu verlieren.
In einem Oligopol sieht das anders aus. Die wenigen großen Anbieter beobachten sich gegenseitig sehr genau. Sie wissen, dass jede Preisänderung Auswirkungen auf die Konkurrenz hat. Ein aggressiver Preiskampf liegt nicht unbedingt in ihrem Interesse. Stattdessen können sich Preise auch ohne ausdrückliche Absprachen auf einem hohen Niveau einpendeln.
Das bedeutet nicht, dass sich die Konzerne illegal absprechen müssen. Schon die Struktur des Marktes kann dazu führen, dass der Wettbewerb nur eingeschränkt funktioniert.
Und was passiert nun bei einem Tankrabatt?
Der Staat verzichtet auf einen Teil seiner Steuereinnahmen, damit Kraftstoffe günstiger werden. Ob diese Entlastung vollständig bei den Autofahrern ankommt, entscheiden aber letztlich die Unternehmen über ihre Preisgestaltung.
Ein Teil der Steuersenkung kann bei den Kunden landen. Ein anderer Teil kann in höheren Margen der Anbieter verschwinden. Wie viel tatsächlich weitergegeben wird, hängt unter anderem vom Wettbewerb, der Nachfrage und der Entwicklung der Einkaufspreise ab.
Genau hier liegt der entscheidende Denkfehler: Eine Steuersenkung beim Anbieter garantiert keine Entlastung in gleicher Höhe beim Verbraucher.
Deutschland hat das bereits 2022 ausprobiert. Damals wurde die Energiesteuer auf Benzin und Diesel für drei Monate gesenkt. Untersuchungen zeigten, dass ein erheblicher Teil der Entlastung tatsächlich an die Verbraucher weitergegeben wurde. Die häufig gehörte Behauptung, die Mineralölkonzerne hätten den gesamten Rabatt eingesteckt, ist also falsch.
Trotzdem bleibt die grundsätzliche Kritik bestehen.
Ein Tankrabatt ist teuer, wenig zielgerichtet und verändert nichts an den Marktstrukturen.
Er entlastet nicht nur Menschen, die dringend auf ihr Auto angewiesen sind, sondern auch diejenigen, die sich hohe Kraftstoffpreise problemlos leisten können. Wer viel fährt und viel verbraucht, profitiert absolut stärker als jemand, der sparsam unterwegs ist.
Finanziert wird das Ganze aus öffentlichen Mitteln bzw. durch den Verzicht auf Steuereinnahmen. Geld, das an anderer Stelle fehlt.
Hinzu kommt: Ein niedrigerer Preis erhöht tendenziell die Nachfrage. Das kann einen Teil der gewünschten Entlastung wieder aufzehren. Außerdem schwächt ein Tankrabatt den Anreiz, Kraftstoff einzusparen oder auf Alternativen umzusteigen.
Vor allem aber bleibt das eigentliche Problem unangetastet: die Marktmacht weniger großer Anbieter.
Was wäre sinnvoller?
Wer Menschen wegen hoher Kraftstoffpreise entlasten möchte, sollte das möglichst gezielt tun. Beispielsweise durch direkte, sozial abgestufte Zahlungen oder Mobilitätshilfen für diejenigen, die besonders belastet sind.
Gleichzeitig muss der Wettbewerb auf dem Kraftstoffmarkt gestärkt werden. Dazu gehören eine konsequente Marktbeobachtung durch das Bundeskartellamt, transparente Preisbildungsmechanismen und wirksame Maßnahmen gegen den Missbrauch von Marktmacht.
Langfristig hilft außerdem jede Maßnahme, die die Abhängigkeit vom Kraftstoffmarkt reduziert: ein besserer öffentlicher Nahverkehr, funktionierende Bahnverbindungen und bezahlbare Alternativen zum Verbrennungsmotor.
Natürlich wird sich nicht jede Autofahrt vermeiden lassen. Gerade im ländlichen Raum bleibt das Auto für viele unverzichtbar. Umso wichtiger ist es, dass staatliche Unterstützung dort ankommt, wo sie wirklich gebraucht wird.
Ein Tankrabatt mag kurzfristig populär sein. Er vermittelt den Eindruck, die Politik würde schnell und unkompliziert helfen. Tatsächlich ist er aber ein teures Instrument, dessen Wirkung vom Verhalten weniger marktmächtiger Unternehmen abhängt.
Ein Angebotsoligopol wird durch staatliche Steuergeschenke nicht wettbewerbsintensiver. Und eine pauschale Subvention ist noch lange keine gerechte Entlastung.
Nicht die Mineralölkonzerne brauchen einen Rabatt, sondern die Verbraucher eine wirksame und gerechte Entlastung.
#Tankrabatt #Spritpreise #Angebotsoligopol #Mineralölkonzerne #Wettbewerb #Bundeskartellamt #Verbraucherschutz #Wirtschaftspolitik #Mobilität #Energiepolitik
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Warum ein Tankrabatt in einem Angebotsoligopol wenig Sinn machtWenn die Spritpreise steigen, ist die Forderung nach einem Tankrabatt schnell zur Stelle. Der Staat soll die Steuern senken, damit Benzin und Diesel an der Zapfsäule wieder billiger werden. Das klingt zunächst vernünftig. Schließlich sind viele Menschen auf ihr Auto angewiesen und können steigenden Kraftstoffpreisen kaum ausweichen.
Das Problem dabei: Der Kraftstoffmarkt ist kein Markt mit vollkommenem Wettbewerb. Er ist ein klassisches Angebotsoligopol. Wenige große Mineralölkonzerne beherrschen einen erheblichen Teil des Marktes. Und genau deshalb funktioniert ein Tankrabatt nicht unbedingt so, wie sich die Politik das vorstellt.
In einem Markt mit vielen unabhängigen Anbietern sorgt der Wettbewerb dafür, dass Kostensenkungen möglichst schnell an die Kunden weitergegeben werden. Wer das nicht tut, riskiert, Kunden an günstigere Konkurrenten zu verlieren.
In einem Oligopol sieht das anders aus. Die wenigen großen Anbieter beobachten sich gegenseitig sehr genau. Sie wissen, dass jede Preisänderung Auswirkungen auf die Konkurrenz hat. Ein aggressiver Preiskampf liegt nicht unbedingt in ihrem Interesse. Stattdessen können sich Preise auch ohne ausdrückliche Absprachen auf einem hohen Niveau einpendeln.
Das bedeutet nicht, dass sich die Konzerne illegal absprechen müssen. Schon die Struktur des Marktes kann dazu führen, dass der Wettbewerb nur eingeschränkt funktioniert.
Und was passiert nun bei einem Tankrabatt?
Der Staat verzichtet auf einen Teil seiner Steuereinnahmen, damit Kraftstoffe günstiger werden. Ob diese Entlastung vollständig bei den Autofahrern ankommt, entscheiden aber letztlich die Unternehmen über ihre Preisgestaltung.
Ein Teil der Steuersenkung kann bei den Kunden landen. Ein anderer Teil kann in höheren Margen der Anbieter verschwinden. Wie viel tatsächlich weitergegeben wird, hängt unter anderem vom Wettbewerb, der Nachfrage und der Entwicklung der Einkaufspreise ab.
Genau hier liegt der entscheidende Denkfehler: Eine Steuersenkung beim Anbieter garantiert keine Entlastung in gleicher Höhe beim Verbraucher.
Deutschland hat das bereits 2022 ausprobiert. Damals wurde die Energiesteuer auf Benzin und Diesel für drei Monate gesenkt. Untersuchungen zeigten, dass ein erheblicher Teil der Entlastung tatsächlich an die Verbraucher weitergegeben wurde. Die häufig gehörte Behauptung, die Mineralölkonzerne hätten den gesamten Rabatt eingesteckt, ist also falsch.
Trotzdem bleibt die grundsätzliche Kritik bestehen.
Ein Tankrabatt ist teuer, wenig zielgerichtet und verändert nichts an den Marktstrukturen.
Er entlastet nicht nur Menschen, die dringend auf ihr Auto angewiesen sind, sondern auch diejenigen, die sich hohe Kraftstoffpreise problemlos leisten können. Wer viel fährt und viel verbraucht, profitiert absolut stärker als jemand, der sparsam unterwegs ist.
Finanziert wird das Ganze aus öffentlichen Mitteln bzw. durch den Verzicht auf Steuereinnahmen. Geld, das an anderer Stelle fehlt.
Hinzu kommt: Ein niedrigerer Preis erhöht tendenziell die Nachfrage. Das kann einen Teil der gewünschten Entlastung wieder aufzehren. Außerdem schwächt ein Tankrabatt den Anreiz, Kraftstoff einzusparen oder auf Alternativen umzusteigen.
Vor allem aber bleibt das eigentliche Problem unangetastet: die Marktmacht weniger großer Anbieter.
Was wäre sinnvoller?
Wer Menschen wegen hoher Kraftstoffpreise entlasten möchte, sollte das möglichst gezielt tun. Beispielsweise durch direkte, sozial abgestufte Zahlungen oder Mobilitätshilfen für diejenigen, die besonders belastet sind.
Gleichzeitig muss der Wettbewerb auf dem Kraftstoffmarkt gestärkt werden. Dazu gehören eine konsequente Marktbeobachtung durch das Bundeskartellamt, transparente Preisbildungsmechanismen und wirksame Maßnahmen gegen den Missbrauch von Marktmacht.
Langfristig hilft außerdem jede Maßnahme, die die Abhängigkeit vom Kraftstoffmarkt reduziert: ein besserer öffentlicher Nahverkehr, funktionierende Bahnverbindungen und bezahlbare Alternativen zum Verbrennungsmotor.
Natürlich wird sich nicht jede Autofahrt vermeiden lassen. Gerade im ländlichen Raum bleibt das Auto für viele unverzichtbar. Umso wichtiger ist es, dass staatliche Unterstützung dort ankommt, wo sie wirklich gebraucht wird.
Ein Tankrabatt mag kurzfristig populär sein. Er vermittelt den Eindruck, die Politik würde schnell und unkompliziert helfen. Tatsächlich ist er aber ein teures Instrument, dessen Wirkung vom Verhalten weniger marktmächtiger Unternehmen abhängt.
Ein Angebotsoligopol wird durch staatliche Steuergeschenke nicht wettbewerbsintensiver. Und eine pauschale Subvention ist noch lange keine gerechte Entlastung.
Nicht die Mineralölkonzerne brauchen einen Rabatt, sondern die Verbraucher eine wirksame und gerechte Entlastung.
#Tankrabatt #Spritpreise #Angebotsoligopol #Mineralölkonzerne #Wettbewerb #Bundeskartellamt #Verbraucherschutz #Wirtschaftspolitik #Mobilität #Energiepolitik
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Warum ein Tankrabatt in einem Angebotsoligopol wenig Sinn machtWenn die Spritpreise steigen, ist die Forderung nach einem Tankrabatt schnell zur Stelle. Der Staat soll die Steuern senken, damit Benzin und Diesel an der Zapfsäule wieder billiger werden. Das klingt zunächst vernünftig. Schließlich sind viele Menschen auf ihr Auto angewiesen und können steigenden Kraftstoffpreisen kaum ausweichen.
Das Problem dabei: Der Kraftstoffmarkt ist kein Markt mit vollkommenem Wettbewerb. Er ist ein klassisches Angebotsoligopol. Wenige große Mineralölkonzerne beherrschen einen erheblichen Teil des Marktes. Und genau deshalb funktioniert ein Tankrabatt nicht unbedingt so, wie sich die Politik das vorstellt.
In einem Markt mit vielen unabhängigen Anbietern sorgt der Wettbewerb dafür, dass Kostensenkungen möglichst schnell an die Kunden weitergegeben werden. Wer das nicht tut, riskiert, Kunden an günstigere Konkurrenten zu verlieren.
In einem Oligopol sieht das anders aus. Die wenigen großen Anbieter beobachten sich gegenseitig sehr genau. Sie wissen, dass jede Preisänderung Auswirkungen auf die Konkurrenz hat. Ein aggressiver Preiskampf liegt nicht unbedingt in ihrem Interesse. Stattdessen können sich Preise auch ohne ausdrückliche Absprachen auf einem hohen Niveau einpendeln.
Das bedeutet nicht, dass sich die Konzerne illegal absprechen müssen. Schon die Struktur des Marktes kann dazu führen, dass der Wettbewerb nur eingeschränkt funktioniert.
Und was passiert nun bei einem Tankrabatt?
Der Staat verzichtet auf einen Teil seiner Steuereinnahmen, damit Kraftstoffe günstiger werden. Ob diese Entlastung vollständig bei den Autofahrern ankommt, entscheiden aber letztlich die Unternehmen über ihre Preisgestaltung.
Ein Teil der Steuersenkung kann bei den Kunden landen. Ein anderer Teil kann in höheren Margen der Anbieter verschwinden. Wie viel tatsächlich weitergegeben wird, hängt unter anderem vom Wettbewerb, der Nachfrage und der Entwicklung der Einkaufspreise ab.
Genau hier liegt der entscheidende Denkfehler: Eine Steuersenkung beim Anbieter garantiert keine Entlastung in gleicher Höhe beim Verbraucher.
Deutschland hat das bereits 2022 ausprobiert. Damals wurde die Energiesteuer auf Benzin und Diesel für drei Monate gesenkt. Untersuchungen zeigten, dass ein erheblicher Teil der Entlastung tatsächlich an die Verbraucher weitergegeben wurde. Die häufig gehörte Behauptung, die Mineralölkonzerne hätten den gesamten Rabatt eingesteckt, ist also falsch.
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Hinzu kommt: Ein niedrigerer Preis erhöht tendenziell die Nachfrage. Das kann einen Teil der gewünschten Entlastung wieder aufzehren. Außerdem schwächt ein Tankrabatt den Anreiz, Kraftstoff einzusparen oder auf Alternativen umzusteigen.
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#Tankrabatt #Spritpreise #Angebotsoligopol #Mineralölkonzerne #Wettbewerb #Bundeskartellamt #Verbraucherschutz #Wirtschaftspolitik #Mobilität #Energiepolitik
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📰 Gut informiert zu sein, ist unser #Schutzschild gegen Polemik der #Politiker, #Lobbyisten oder Manipulation durch rechte Medien.
Ich tröte aktuelle Informationen zu #Forschung, #Gesundheit, #Verbraucherschutz, #Hitzeschutz und #Energiewende – damit wir besser gewappnet sind und gute Entscheidungen treffen.
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Greenwashing-Verbot: EU untersagt Labels wie „klimaneutral“ ab sofort
Seit September 2026 müssen Öko-Claims auf Verpackungen konkret belegt werden. Kleine Firmen wie Einhorn sitzen auf unverkäuflicher Ware…
#EuropeSays #EU #Europa #Ernährung #EuropäischeUnion #Klimawandel #Lebensmittel #Umweltschutz #Verbraucherschutz
https://www.europesays.com/europa/108294/ -
#Thüringer #Landtag: Ausschusssitzung des Rechtsausschuss vom 30.09.2026 (10 Std.)
Hier ist der vollständige unbearbeitete Upload der #Ausschusssitzung vom 30.09.2026 des Ausschuss für #Justiz, #Migration und #Verbraucherschutz
* Debatte um ein #AfD #Prüfverfahren *
( wünsche euch, einen schöne Tag der deutschen Einheit. )
https://www.youtube.com/watch?v=n1AhtTyatHQ
@pruef_de
@pruef_by
@Anwalt_Jun
@AfDVerbotJetzt
@AfDnee
@blaetter
@BlumeEvolution
@haferlasche
@aktionfsa
@lagedernation
@thueringerlandtag -
#Thüringer #Landtag: Ausschusssitzung des Rechtsausschuss vom 30.09.2026 (10 Std.)
Hier ist der vollständige unbearbeitete Upload der #Ausschusssitzung vom 30.09.2026 des Ausschuss für #Justiz, #Migration und #Verbraucherschutz
* Debatte um ein #AfD #Prüfverfahren *
( wünsche euch, einen schöne Tag der deutschen Einheit. )
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Greenwashing-Verbot: EU untersagt Labels wie "klimaneutral" ab sofort
Seit September 2026 müssen Öko-Claims auf Verpackungen konkret belegt werden. Kleine Firmen wie Einhorn sitzen auf unverkäuflicher Ware im Wert Tausender Euro.
#Ernährung #Klimawandel #Lebensmittel #Umweltschutz #Verbraucherschutz #news
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Greenwashing-Verbot: EU untersagt Labels wie "klimaneutral" ab sofort
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Seit September 2026 müssen Öko-Claims auf Verpackungen konkret belegt werden. Kleine Firmen wie Einhorn sitzen auf unverkäuflicher Ware im Wert Tausender Euro.
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Schlappe für Amazon: Eine E-Mail-Adresse im Impressum muss auch E-Mails annehmen.
Das Kammergericht Berlin hat Amazon untersagt, Nachrichten an [email protected] automatisch abzuweisen und Kund.innen stattdessen ins Kundenkonto zu schicken. Ein „toter Briefkasten“ erfüllt die gesetzlichen Kontaktpflichten nicht.
Urteil vom 11.8.2026, Az. 5 UKl 1/26, rechtskräftig.
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Das Kammergericht Berlin hat Amazon untersagt, Nachrichten an [email protected] automatisch abzuweisen und Kund.innen stattdessen ins Kundenkonto zu schicken. Ein „toter Briefkasten“ erfüllt die gesetzlichen Kontaktpflichten nicht.
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Das Kammergericht Berlin hat Amazon untersagt, Nachrichten an [email protected] automatisch abzuweisen und Kund.innen stattdessen ins Kundenkonto zu schicken. Ein „toter Briefkasten“ erfüllt die gesetzlichen Kontaktpflichten nicht.
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https://www.europesays.com/at/432427/ US-Behörde untersucht KI-Firmen wegen Sicherheitsrisiken – VOL.AT #Anthropic #AT #Austria #Business #Companies #Companies&Markets #firmen #ITBusiness #KI #Markets #Märkte #OpenAI #Österreich #Unternehmen #Unternehmen&Märkte #USA #Verbraucher #Verbraucherschutz #Wirtschaft
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Setback for Amazon: Court prohibits fake email address in legal notice
Automatically rejecting customer emails as not accepted violates the Digital Services Act. The Berlin Court of Appeal issues a default judgment.
#Amazon #EMail #Netzpolitik #Verbraucherschutz #Wettbewerbsrecht #news
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#Amazon #EMail #Netzpolitik #Verbraucherschutz #Wettbewerbsrecht #news
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Setback for Amazon: Court prohibits fake email address in legal notice
Automatically rejecting customer emails as not accepted violates the Digital Services Act. The Berlin Court of Appeal issues a default judgment.
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