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#digitalerkolonialismus — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #digitalerkolonialismus, aggregated by home.social.

  1. Freitag fand der Vortrag von Ingo Dachwitz @roofjoke am IfK der @tudresden statt. Ich schätze, zwischen 60-70 Menschen waren da und lauschten erst einer Lesung und dann dem kurzweiligen Vortrag.

    Wir haben alle was über mechanische Türken, stochastische Papageien und Outsourcing gelernt, aber vor allem anschaulich die oft unsichtbare #Ausbeutung hinter der #Digitalisierung - bezüglich Rohstoffen, Arbeitskraft und Infrastruktur.

    Besonders gefreut hat mich, dass Ingo am Ende auch auf Lösungen eingegangen ist und es eine Folie zum #Fediverse :fediverse: gab. Viele im Publikum hatten leider noch nie davon gehört.

    Ich hoffe auch immer noch darauf, das Institut für #Kommunikationswissenschaft (IfK) ins Fediverse holen zu können, vlt. war das der noch nötige Schubs dazu...💡 Wenn ihr das auch eine gute Idee findet, teilt und favorisiert gerne den Beitrag, damit ich noch bessere Argumente habe!

    ifk-verein.de/2026/03/digitale

    #Dresden #DigitalerKolonialismus

  2. Erst zur Vereinsmesse bei der Woche der Inklusion und danach zum Digital Fight Club - Heute wird ein aufregender Tag :D

    Ab 16:30 Uhr findet ihr mich heute bei "Barrieren überwinden - Engagement stärken!" im Stadtforum, einer Veranstaltung bei der sich verschiedene Vereine und Gruppen vorstellen. Mit dabei sind der @c3d2 mit Chaos macht Schule, Aufeinanderachten e.V., die Omas gegen Rechts, @MeinKlang, das Reallabor Dresden, das @mkz und der @furedd. Organisiert wird das Ganze von der @PVPkoopDD.

    Mehr Infos Findet ihr hier: dresden.de/de/leben/gesellscha

    Danach bin ich ab 19:00 Uhr beim Digital Fight Club im Medienkulturzentrum. Dieses Mal ist @roofjoke unter dem Motto "Digitalisierung: Eine moderne Form der Ausbeutung?" am Start.

    Mehr Infos dazu findet ihr hier:
    veranstaltungen.medienkulturze

    #WocheDerInklusion #Dresden #ChaosMachtSchule #OmasGegenRechts #Reallabor #AufeinanderAchten #DigitalFightClub #DigitalerKolonialismus

  3. Erst zur Vereinsmesse bei der Woche der Inklusion und danach zum Digital Fight Club - Heute wird ein aufregender Tag :D

    Ab 16:30 Uhr findet ihr mich heute bei "Barrieren überwinden - Engagement stärken!" im Stadtforum, einer Veranstaltung bei der sich verschiedene Vereine und Gruppen vorstellen. Mit dabei sind der @c3d2 mit Chaos macht Schule, Aufeinanderachten e.V., die Omas gegen Rechts, @MeinKlang, das Reallabor Dresden, das @mkz und der @furedd. Organisiert wird das Ganze von der @PVPkoopDD.

    Mehr Infos Findet ihr hier: dresden.de/de/leben/gesellscha

    Danach bin ich ab 19:00 Uhr beim Digital Fight Club im Medienkulturzentrum. Dieses Mal ist @roofjoke unter dem Motto "Digitalisierung: Eine moderne Form der Ausbeutung?" am Start.

    Mehr Infos dazu findet ihr hier:
    veranstaltungen.medienkulturze

    #WocheDerInklusion #Dresden #ChaosMachtSchule #OmasGegenRechts #Reallabor #AufeinanderAchten #DigitalFightClub #DigitalerKolonialismus

  4. Erst zur Vereinsmesse bei der Woche der Inklusion und danach zum Digital Fight Club - Heute wird ein aufregender Tag :D

    Ab 16:30 Uhr findet ihr mich heute bei "Barrieren überwinden - Engagement stärken!" im Stadtforum, einer Veranstaltung bei der sich verschiedene Vereine und Gruppen vorstellen. Mit dabei sind der @c3d2 mit Chaos macht Schule, Aufeinanderachten e.V., die Omas gegen Rechts, @MeinKlang, das Reallabor Dresden, das @mkz und der @furedd. Organisiert wird das Ganze von der @PVPkoopDD.

    Mehr Infos Findet ihr hier: dresden.de/de/leben/gesellscha

    Danach bin ich ab 19:00 Uhr beim Digital Fight Club im Medienkulturzentrum. Dieses Mal ist @roofjoke unter dem Motto "Digitalisierung: Eine moderne Form der Ausbeutung?" am Start.

    Mehr Infos dazu findet ihr hier:
    veranstaltungen.medienkulturze

    #WocheDerInklusion #Dresden #ChaosMachtSchule #OmasGegenRechts #Reallabor #AufeinanderAchten #DigitalFightClub #DigitalerKolonialismus

  5. Erst zur Vereinsmesse bei der Woche der Inklusion und danach zum Digital Fight Club - Heute wird ein aufregender Tag :D

    Ab 16:30 Uhr findet ihr mich heute bei "Barrieren überwinden - Engagement stärken!" im Stadtforum, einer Veranstaltung bei der sich verschiedene Vereine und Gruppen vorstellen. Mit dabei sind der @c3d2 mit Chaos macht Schule, Aufeinanderachten e.V., die Omas gegen Rechts, @MeinKlang, das Reallabor Dresden, das @mkz und der @furedd. Organisiert wird das Ganze von der @PVPkoopDD.

    Mehr Infos Findet ihr hier: dresden.de/de/leben/gesellscha

    Danach bin ich ab 19:00 Uhr beim Digital Fight Club im Medienkulturzentrum. Dieses Mal ist @roofjoke unter dem Motto "Digitalisierung: Eine moderne Form der Ausbeutung?" am Start.

    Mehr Infos dazu findet ihr hier:
    veranstaltungen.medienkulturze

    #WocheDerInklusion #Dresden #ChaosMachtSchule #OmasGegenRechts #Reallabor #AufeinanderAchten #DigitalFightClub #DigitalerKolonialismus

  6. Erst zur Vereinsmesse bei der Woche der Inklusion und danach zum Digital Fight Club - Heute wird ein aufregender Tag :D

    Ab 16:30 Uhr findet ihr mich heute bei "Barrieren überwinden - Engagement stärken!" im Stadtforum, einer Veranstaltung bei der sich verschiedene Vereine und Gruppen vorstellen. Mit dabei sind der @c3d2 mit Chaos macht Schule, Aufeinanderachten e.V., die Omas gegen Rechts, @MeinKlang, das Reallabor Dresden, das @mkz und der @furedd. Organisiert wird das Ganze von der @PVPkoopDD.

    Mehr Infos Findet ihr hier: dresden.de/de/leben/gesellscha

    Danach bin ich ab 19:00 Uhr beim Digital Fight Club im Medienkulturzentrum. Dieses Mal ist @roofjoke unter dem Motto "Digitalisierung: Eine moderne Form der Ausbeutung?" am Start.

    Mehr Infos dazu findet ihr hier:
    veranstaltungen.medienkulturze

    #WocheDerInklusion #Dresden #ChaosMachtSchule #OmasGegenRechts #Reallabor #AufeinanderAchten #DigitalFightClub #DigitalerKolonialismus

  7. Die Datenpunks laden zum Matrix Stammtisch ein!

    Diesmal gibt es eine Art "Sonderfolge". Wir laden zum Besuch des @mkz ein. Denn da wird @roofjoke von @netzpolitik_feed über digitalen Kolonialismus von #BigTech referieren. In gewisser Hinsicht steht das Thema in Zusammenhang mit dem Streben nach Dezentralisierung und Unabhängigkeit von Plattformanbietern im Allgemeinen und darum mit der Matrix-Community im Besonderen. Darum widmen wir den Stammtisch diesen Monat ausnahmsweise mal um und laden alle ein, gemeinsam diese Veranstaltung zu besuchen.

    Wann? 07. May 2026 um 19:00 Uhr - 23:00 Uhr
    Wo? Kraftwerk Mitte 3, 01067 #Dresden

    Der Eintritt ist frei, aber man muss trotzdem ein Ticket klicken, damit sie wissen, wie viele Leute kommen. Anmeldung auf www.medienkulturzentrum.de.

    Und wie üblich, wenn du schon in der #Matrix bist, komm in #matrix-stammtisch:dresden.network.

    #Datenpunks #DigitalerKolonialismus #DPD #DatenpunksDresden #MKZ #Medienkulturzentrum #DigitalFightClub

  8. Die Datenpunks laden zum Matrix Stammtisch ein!

    Diesmal gibt es eine Art "Sonderfolge". Wir laden zum Besuch des @mkz ein. Denn da wird @roofjoke von @netzpolitik_feed über digitalen Kolonialismus von #BigTech referieren. In gewisser Hinsicht steht das Thema in Zusammenhang mit dem Streben nach Dezentralisierung und Unabhängigkeit von Plattformanbietern im Allgemeinen und darum mit der Matrix-Community im Besonderen. Darum widmen wir den Stammtisch diesen Monat ausnahmsweise mal um und laden alle ein, gemeinsam diese Veranstaltung zu besuchen.

    Wann? 07. May 2026 um 19:00 Uhr - 23:00 Uhr
    Wo? Kraftwerk Mitte 3, 01067 #Dresden

    Der Eintritt ist frei, aber man muss trotzdem ein Ticket klicken, damit sie wissen, wie viele Leute kommen. Anmeldung auf www.medienkulturzentrum.de.

    Und wie üblich, wenn du schon in der #Matrix bist, komm in #matrix-stammtisch:dresden.network.

    #Datenpunks #DigitalerKolonialismus #DPD #DatenpunksDresden #MKZ #Medienkulturzentrum #DigitalFightClub

  9. Die Datenpunks laden zum Matrix Stammtisch ein!

    Diesmal gibt es eine Art "Sonderfolge". Wir laden zum Besuch des @mkz ein. Denn da wird @roofjoke von @netzpolitik_feed über digitalen Kolonialismus von #BigTech referieren. In gewisser Hinsicht steht das Thema in Zusammenhang mit dem Streben nach Dezentralisierung und Unabhängigkeit von Plattformanbietern im Allgemeinen und darum mit der Matrix-Community im Besonderen. Darum widmen wir den Stammtisch diesen Monat ausnahmsweise mal um und laden alle ein, gemeinsam diese Veranstaltung zu besuchen.

    Wann? 07. May 2026 um 19:00 Uhr - 23:00 Uhr
    Wo? Kraftwerk Mitte 3, 01067 #Dresden

    Der Eintritt ist frei, aber man muss trotzdem ein Ticket klicken, damit sie wissen, wie viele Leute kommen. Anmeldung auf www.medienkulturzentrum.de.

    Und wie üblich, wenn du schon in der #Matrix bist, komm in #matrix-stammtisch:dresden.network.

    #Datenpunks #DigitalerKolonialismus #DPD #DatenpunksDresden #MKZ #Medienkulturzentrum #DigitalFightClub

  10. Die Datenpunks laden zum Matrix Stammtisch ein!

    Diesmal gibt es eine Art "Sonderfolge". Wir laden zum Besuch des @mkz ein. Denn da wird @roofjoke von @netzpolitik_feed über digitalen Kolonialismus von #BigTech referieren. In gewisser Hinsicht steht das Thema in Zusammenhang mit dem Streben nach Dezentralisierung und Unabhängigkeit von Plattformanbietern im Allgemeinen und darum mit der Matrix-Community im Besonderen. Darum widmen wir den Stammtisch diesen Monat ausnahmsweise mal um und laden alle ein, gemeinsam diese Veranstaltung zu besuchen.

    Wann? 07. May 2026 um 19:00 Uhr - 23:00 Uhr
    Wo? Kraftwerk Mitte 3, 01067 #Dresden

    Der Eintritt ist frei, aber man muss trotzdem ein Ticket klicken, damit sie wissen, wie viele Leute kommen. Anmeldung auf www.medienkulturzentrum.de.

    Und wie üblich, wenn du schon in der #Matrix bist, komm in #matrix-stammtisch:dresden.network.

    #Datenpunks #DigitalerKolonialismus #DPD #DatenpunksDresden #MKZ #Medienkulturzentrum #DigitalFightClub

  11. Die Datenpunks laden zum Matrix Stammtisch ein!

    Diesmal gibt es eine Art "Sonderfolge". Wir laden zum Besuch des @mkz ein. Denn da wird @roofjoke von @netzpolitik_feed über digitalen Kolonialismus von #BigTech referieren. In gewisser Hinsicht steht das Thema in Zusammenhang mit dem Streben nach Dezentralisierung und Unabhängigkeit von Plattformanbietern im Allgemeinen und darum mit der Matrix-Community im Besonderen. Darum widmen wir den Stammtisch diesen Monat ausnahmsweise mal um und laden alle ein, gemeinsam diese Veranstaltung zu besuchen.

    Wann? 07. May 2026 um 19:00 Uhr - 23:00 Uhr
    Wo? Kraftwerk Mitte 3, 01067 #Dresden

    Der Eintritt ist frei, aber man muss trotzdem ein Ticket klicken, damit sie wissen, wie viele Leute kommen. Anmeldung auf www.medienkulturzentrum.de.

    Und wie üblich, wenn du schon in der #Matrix bist, komm in #matrix-stammtisch:dresden.network.

    #Datenpunks #DigitalerKolonialismus #DPD #DatenpunksDresden #MKZ #Medienkulturzentrum #DigitalFightClub

  12. Am Sonntag erscheint schon die 4. Folge von "Die Wissensarchitekt*innen"!
    Kennt ihr schon die 3. Folge zu Digitalem Kolonialismus, KI, Datenextraktivismus und "Geisterarbeiter*innen" mit Ingo Dachwitz (@roofjoke) & Sven Hilbig?
    🎧 Zur Folge: podcasts.homes/@Die_Wissensarc
    ❤️ 🙏 für's Retröten und Boosten!
    #digitalerkolonialismus
    #datentracking #transfer #podcast #informationswissenschaft|en #digitalhumanities #wissenschaftskommunikation

  13. Seit dem Ende meiner Arbeit an der @tudresden bin ich mit dem Dresdner Forschungswerk institutionelles Mitglied des Fördervereins des Institut für #Kommunikationswissenschaft, seit kurzem auch im Vorstand. Der Verein unterstützt das Institut in Forschung und Lehre, organisiert aber regelmäßig mit dem IfK auch Veranstaltungen, um die vielen spannenden Themen in die Öffentlichkeit zu tragen.

    Ich freue mich, dass wir @roofjoke für einen Vortrag zu digitalem Kolonialismus gewinnen konnten und lade alle herzlich dazu ein!

    🗓️ 08. Mai 2026
    📍 Forum am Altmarkt, Dr.-Külz-Ring 17, 01067 Dresden (Sparkassengebäude)
    🕖 Einlass ab 17:00 Uhr
    💰 kostenfrei
    👪 offen für alle Interessierten, keine Anmeldung nötig
    ❔ Fragen/Diskussion mit dem Publikum am Ende

    ifk-verein.de/2026/03/digitale

    #Wisskomm #Wissenschaftskommunikation #DigitalerKolonialismus #Dresden #Vortrag #Event

  14. Was ist Digitaler Kolonialismus, was hat er mit KI, Datenextraktivismus und "Geisterarbeiter*innen" tun? Dies & viele weitere Themen diskutieren Ingo Dachwitz (@roofjoke) & Sven Hilbig in der 3. Folge “Die Wissensarchitekt*innen”.
    ❤️ 🙏 für's Retröten und Boosten!
    #digitalerkolonialismus
    #datentracking #transfer #podcast #informationswissenschaft|en #digitalhumanities #wissenschaftskommunikation
    🎧 Zur Folge: podcasts.homes/@Die_Wissensarc

  15. Was ist Digitaler Kolonialismus, was hat er mit KI, Datenextraktivismus und "Geisterarbeiter*innen" tun? Dies & viele weitere Themen diskutieren Ingo Dachwitz (@roofjoke) & Sven Hilbig in der 3. Folge “Die Wissensarchitekt*innen”.
    ❤️ 🙏 für's Retröten und Boosten!
    #digitalerkolonialismus
    #datentracking #transfer #podcast #informationswissenschaft|en #digitalhumanities #wissenschaftskommunikation
    🎧 Zur Folge: podcasts.homes/@Die_Wissensarc

  16. Was ist Digitaler Kolonialismus, was hat er mit KI, Datenextraktivismus und "Geisterarbeiter*innen" tun? Dies & viele weitere Themen diskutieren Ingo Dachwitz (@roofjoke) & Sven Hilbig in der 3. Folge “Die Wissensarchitekt*innen”.
    ❤️ 🙏 für's Retröten und Boosten!
    #digitalerkolonialismus
    #datentracking #transfer #podcast #informationswissenschaft|en #digitalhumanities #wissenschaftskommunikation
    🎧 Zur Folge: podcasts.homes/@Die_Wissensarc

  17. 📢 Heute gibt's die dritte Folge meinen Podcast “Die Wissensarchitekt*innen” auf die Ohren.
    🎧 Heute mit Ingo Dachwitz (@roofjoke) und Sven Hilbig “Digitaler Kolonialismus”!
    ❤️ Danke für Retröten und Boosten!
    🙏 @ueckueck und Podcasts.home für's hosten!
    Zur Folge: podcasts.homes/@Die_Wissensarc #digitalerkolonialismus
    #datentracking #transfer #podcast #informationswissenschaft|en #digitalhumanities #wissenschaftskommunikation #didit #dutgemacht

  18. Versteckte Kosten von KI

    „Sie wissen, welche Schäden Künstliche Intelligenz verursacht“

    Datenarbeiter:innen hinter KI werden ausgebeutet und unsichtbar gemacht. Joan Kinyua aus Kenia kämpft für Anerkennung und bessere Arbeitsbedingungen. Im Interview erklärt sie, warum sie nicht auf Gewerkschaften zählt und warum auch deutsche Autokonzerne Verantwortung tragen.

    Wir treffen Joan Kinyua im Büro des superrr Lab in Berlin-Kreuzberg. Draußen regnet es in Strömen, drinnen macht die junge Frau aus Kenia erstmal einen Corona-Test. Sie hat sich wohl erkältet, es ist ihr erster Besuch in Deutschland. Und doch, so Joan, kommen ihr die Straßen Berlins seltsam bekannt vor.

    Es sind die auffälligen gelben Busse, die Trams, die gelegentlich am Straßenrand geparkten Camper-Vans. „Ich habe immer gedacht, ich arbeite mit Bildern aus den USA“, sagt Joan. In ihrem früheren Job hat sie Daten für KI-Unternehmen aufbereitet. Tagein, tagaus sichtete sie Aufnahmen von Straßenszenen und versah sie mit Labels, damit selbstfahrende Autos auseinanderhalten können, ob sie auf eine Katze, eine Plastiktüte oder eine Baustelle zusteuern.

    Diese Tätigkeit wird Daten-Annotation genannt und ist ein zentraler Bestandteil der Herstellung von KI-Anwendungen. Für das Training von Machine-Learning-Systemen versehen die Arbeiter:innen hierbei beispielsweise Bilder mit Metadaten, also mit Labels, die den Inhalt beschreiben. Kolleg:innen von Joan spielten zum Beispiel eine entscheinde Rolle dabei, ChatGPT sicherer zu machen, indem sie für das hinter dem Chatbot stehende Sprachmodell gewalttätige Inhalte klassifizierten.

    Beschäftigt sind Datenarbeiter:innen in der Regel unter ausbeuterischen Bedingungen bei Outsourcing-Firmen oder digitalen Oursourcing-Plattformen. „Geisterarbeit“ nennen die Anthropoligin Mary L. Gray und der Informatiker Siddarth Suri diese und ähnliche Tätigkeiten hinter den Kulissen der digitalen Welt. Die Weltbank schätzt, dass es insgesamt zwischen 154 und 435 Millionen solcher sogenannter „Gig Workers“ geben könnte.

    Heute ist Joan die Präsidentin der 2025 gegründeten Data Labelers Association. Die kenianische Organisation setzt für die Rechte von Datenarbeiter:innen ein. Für einen Workshop der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit war Joan in Frankfurt am Main. Das „Solutions Lab“ soll Lösungen erarbeiten, wie die Arbeitsbedingungen in der Branche verbessert werden können.

    „Lagern auch deutsche Autokonzerne Arbeit an uns aus?“

    Hi Joan, wie lief es in Frankfurt? Konntet ihr Lösungen finden, wie die Situation für ausgebeutete Arbeiter:innen hinter KI verbessert werden kann?

    Das leider noch nicht, aber es ist zumindest der Beginn einer Konversation. Es ging vor allem darum, wie Plattform-Arbeiter:innen durch Sozialversicherungssysteme geschützt werden können. Es ist gut, wenn politische Entscheidungsträger:innen uns zuhören. Bei dem Workshop war unter anderem die Weltbank dabei. Auf meiner Reise treffe ich auch Abgeordnete, zum Beispiel von den Grünen und Sonja Lemke von der Linkspartei.

    Was erzählst du ihnen?

    Dass sie Big Tech zur Verantwortung ziehen müssen. Sie wissen, welche Schäden Künstliche Intelligenz verursacht, aber es gibt keine Konsequenzen. Die großen Tech-Konzerne könnten für bessere Arbeitsbedingungen sorgen.

    Wobei: Vielleicht zeigen wir mit dem Finger auch in die falsche Richtung. KI im medizinischen Bereich ist ebenfalls ein Treiber für Datenarbeit. In Deutschland gibt es zudem große Autohersteller, die an selbstfahrenden Autos arbeiten. Lagern sie auch Arbeit an uns aus? Wir brauchen hier mehr Transparenz.

    Für Verbraucher:innen ist es derzeit sehr schwer, überhaupt herauszufinden, unter welchen Bedingungen KI-Anwendungen produziert werden. Natürlich ist Transparenz allein nicht die Lösung, aber für andere Konsumgüter gibt es Labels, die zum Beispiel über Produktionsbedingungen aufklären. Kann das auch bei KI funktionieren?

    Das ist der wichtigste Schritt: anzuerkennen, dass KI keine Magie ist, dass Künstliche Intelligenz immer einen menschlichen Anteil hat. Lasst uns mit der Anerkennung für die Arbeiter:innen anfangen, die dafür sorgen, dass die Maschinen funktionieren. Auf dieser Grundlage können wir über Gesetze und Regulierung sprechen.

    Outsourcing-Firmen, bei denen viele Datenarbeiter:innen beschäftigt sind, erschweren Transparenz unter anderem durch Schweigeklauseln in Arbeitsverträgen, sogenannte Non-Disclosure-Agreements, kurz NDAs. Muss sich das ändern?

    Ich verstehe schon, dass Unternehmen sicherstellen müssen, dass vertrauliche Informationen nicht publik werden, zum Beispiel wenn mit Finanzdaten gearbeitet wird. Aber sie nutzen das aus. Sie verbieten ihren Arbeiter:innen, überhaupt über ihre Tätigkeit zu sprechen oder sich gewerkschaftlich zu organisieren und anderweitig für ihre Rechte einzutreten. NDAs sollten das Produkt schützen, an dem du arbeitest, nicht deine Rechte beschneiden.

    „Das System arbeitet gegen uns“

    Bei der Data Labelers Association in Kenia habt ihr euch kürzlich mit ehemaligen und aktiven Datenarbeiter:innen zusammengeschlossen. Wofür streitet ihr?

    Wir wollen die Stimmen der Arbeiter:innen verstärken, Öffentlichkeit für unsere Anliegen schaffen und das Narrativ mitbestimmen. Das Wichtigste ist, dass wir wie wirkliche Arbeiter:innen mit spezifischen Fähigkeiten behandelt werden und soziale Absicherung schaffen. Gerade auch Migrant:innen, deren Aufenthaltstatus an dem Job hängt, brauchen Schutz. Es geht uns um faire Löhne, akzeptable Arbeitsstunden und Anerkennung. Es gibt eine große Wissenslücke, die wir schließen müssen.

    Die ausbeuterischen Arbeitsbedingungen von Datenarbeiter:innen hinter KI haben in den vergangenen Jahren in internationalen Medien einige Aufmerksamkeit erfahren. Merkt ihr Fortschritte?

    Ich kann das nur für Kenia beantworten: Als wir vor einigen Jahren mit unserem Engagement begonnen haben, waren wir sehr hoffnungsvoll. Damals wusste einfach kaum jemand, was Daten-Annotation überhaupt ist. Unsere Mission war es, für Aufmerksamkeit zu sorgen.

    Doch vor einiger Zeit hielt der kenianische Präsident eine Rede, in der er Outsourcing-Firmen praktisch Immunität versprochen hat. Er hat ein Gesetz auf den Weg gebracht, das Klagen gegen sie praktisch unmöglich macht. Es wurde ohne große Debatte verabschiedet, unser Widerspruch wurde nicht gehört. Deshalb bin ich heute leider ziemlich hoffnungslos.

    Präsident William Ruto hat angekündigt, dass er eine Million Jobs im Outsourcing-Sektor schaffen will.

    Wir sind nicht gegen Arbeitsplätze, sondern gegen die Natur dieser Arbeit. Was haben wir von Jobs, wenn die diese irreparable Schäden bei uns anrichten? Das System, das uns schützen sollte, arbeitet gegen uns.

    Haben die Outsourcing-Firmen ihr Verhalten geändert?

    Es gibt kleine Erfolge. Ein Anbieter, Cloud-Factory, hat beispielsweise die Dauer seiner Arbeitsverträge von einem auf drei Monate erhöht. Außerdem zahlen sie jetzt 1,80 US-Dollar pro Stunde statt 1,50 US-Dollar. Ein anderer Anbieter jedoch hat Kenia sehr plötzlich verlassen. Auch mein Account auf der Plattform ScaleAI wurde einfach gelöscht. Das ist natürlich ein Problem: Die Firmen können einfach in ein anderes Land weiterziehen.

    Welche Rolle spielen Gewerkschaften bei eurem Kampf?

    In Kenia sind die Gewerkschaften ein Haufen alter Leute, die nicht mal eine E-Mail schreiben können. Wie sollen die uns bei KI helfen? Gar nicht. Wir haben da wirklich sehr schlechte Erfahrungen gemacht. Wir glauben auch, dass die Gewerkschaften teilweise mit Big Tech unter eine Decke stecken. Auch deshalb organisieren wir uns jetzt anders.

    „Humor unter Datenarbeiter:innen hilft“

    Woher nimmst du die Energie für deine Arbeit?

    Ich war schon immer eine Person, die lautstark ist und sich für Gerechtigkeit einsetzt. Jedes Mal, wenn mir jemand zuhört und meine Geschichte ernst nimmt, gibt mir das Kraft. Auch der schwarze Humor unter uns Datenarbeiter:innen hilft mir, die Dinge zu verarbeiten.

    Was wünscht du dir für die Zukunft?

    Ich wünsche mir, dass Outsourcing-Firmen und -Plattformen für menschenwürdige Arbeitsbedingungen sorgen, damit Arbeiter:innen ganz normale Achtstundentage haben und ihre Mieten zahlen können. Ich wünsche mir, dass wir nicht länger in der aktuellen Situation festhängen, sondern Dinge verändern können. Und ich wünsche mir, dass meine Kinder gute Schulen besuchen können, sozial abgesichert sind und gute medizinische Behandlung haben, wenn sie sie brauchen.

    Was können unsere Leser:innen tun, um eure Arbeit zu unterstützen?

    Wir haben eine neue Website und freuen uns, wenn Menschen unsere Arbeit teilen. Man kann uns auch mit Spenden unterstützen. Wir suchen zudem immer nach Partnern, mit denen wir zusammenarbeiten können.

    Vielen Dank für das Gespräch und weiter viel Erfolg!

    Ingo Dachwitz ist Journalist und Kommunikationswissenschaftler. Seit 2016 ist er Redakteur bei netzpolitik.org und u.a. Ko-Host des Podcasts Off/On. Seine Themen sind Daten, Macht und die digitale Öffentlichkeit. Ingos Veröffentlichungen wurden mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem European Press Prize, dem Alternativen Medienpreis, dem Datenschutz-Medienpreis und zwei Grimme-Online-Awards. Sein Buch “Digitaler Kolonialismus: Wie Tech-Konzerne und Großmächte die Welt unter sich aufteilen” war für den Deutschen Sachbuchpreis nominiert und wurde als eines der Wissensbücher des Jahres 2025 geehrt. Ingo ist Mitglied des Vereins Digitale Gesellschaft, der Evangelischen Kirche und des Netzwerk Recherche. Kontakt: E-Mail (OpenPGP), Mastodon, Bluesky, FragDenStaat. Constanze Kurz ist promovierte Informatikerin, Autorin und Herausgeberin von Büchern, zuletzt Cyberwar. Ihre Kolumne „Aus dem Maschinenraum“ erschien von 2010 bis 2019 im Feuilleton der FAZ. Sie lebt in Berlin und ist ehrenamtlich Sprecherin des Chaos Computer Clubs. Sie war Sachverständige der Enquête-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“ des Bundestags. Sie erhielt den Toleranz-Preis für Zivilcourage und die Theodor-Heuss-Medaille. Kontakt: E-Mail (OpenPGP). Dieser Beitrag ist eine Übernahme von netzpolitik, gemäss Lizenz Creative Commons BY-NC-SA 4.0.

  19. Wir treffen uns am 24.04. das nächste Mal #online und #IRL in #Berlin

    Dann stehen neben unserem Jahresthema #digitalerKolonialismus auch die #Wahl von Sprecher:in und Vertreter:in an

    Da wir als Fachgruppe eine wissenschaftlich fundierte Meinung zu #evoting haben, wählen wir per Handzeichen :awesome:

    Und haben das wunderbare #Comic von #xkcd ausgepackt und mit mit einem #alttext versehen

  20. Wir treffen uns am 24.04. das nächste Mal #online und #IRL in #Berlin

    Dann stehen neben unserem Jahresthema #digitalerKolonialismus auch die #Wahl von Sprecher:in und Vertreter:in an

    Da wir als Fachgruppe eine wissenschaftlich fundierte Meinung zu #evoting haben, wählen wir per Handzeichen :awesome:

    Und haben das wunderbare #Comic von #xkcd ausgepackt und mit mit einem #alttext versehen

  21. Wir treffen uns am 24.04. das nächste Mal #online und #IRL in #Berlin

    Dann stehen neben unserem Jahresthema #digitalerKolonialismus auch die #Wahl von Sprecher:in und Vertreter:in an

    Da wir als Fachgruppe eine wissenschaftlich fundierte Meinung zu #evoting haben, wählen wir per Handzeichen :awesome:

    Und haben das wunderbare #Comic von #xkcd ausgepackt und mit mit einem #alttext versehen

  22. Wir treffen uns am 24.04. das nächste Mal #online und #IRL in #Berlin

    Dann stehen neben unserem Jahresthema #digitalerKolonialismus auch die #Wahl von Sprecher:in und Vertreter:in an

    Da wir als Fachgruppe eine wissenschaftlich fundierte Meinung zu #evoting haben, wählen wir per Handzeichen :awesome:

    Und haben das wunderbare #Comic von #xkcd ausgepackt und mit mit einem #alttext versehen

  23. Wir treffen uns am 24.04. das nächste Mal #online und #IRL in #Berlin

    Dann stehen neben unserem Jahresthema #digitalerKolonialismus auch die #Wahl von Sprecher:in und Vertreter:in an

    Da wir als Fachgruppe eine wissenschaftlich fundierte Meinung zu #evoting haben, wählen wir per Handzeichen :awesome:

    Und haben das wunderbare #Comic von #xkcd ausgepackt und mit mit einem #alttext versehen

  24. 🌐 Spannender Workshop vom Konzeptwerk neue Ökonomie! Eine Frage der Verbindung: Gerechte Digitalisierung statt digitalem Kolonialismus Was bedeutet Digitalisierung für globale Gerechtigkeit? Wer profitiert – und wer zahlt den Preis?

    📅 Mehr Infos & Anmeldung: konzeptwerk-neue-oekonomie.org

    #Digitalisierung #DigitaleGerechtigkeit #DigitalerKolonialismus #GlobalJustice #Transformation #Degrowth #Veranstaltung

  25. Und bonjour #Brusselsl! Am 17. März stelle ich das Buch bei der EKD in Brüssel vor und diskutiere mit @PaulNemitz über digitalen Kolonialismus und die Tech-Regulierung der EU.

    Um 18:30 Uhr, ebenfalls kostenlos und mit Bitte um Anmeldung.

    ekd.de/94214.htm

    #digitalerkolonialismus

  26. So schön: Ein Jahr nach Veröffentlichung gibt es unser Buch über die globalen Macht- & Ausbeutungsverhältnisse hinter der Digitalisierung auch bei den Landeszentralen und der Bundeszentrale für politische Bildung, sehr viel günstiger als im Handel.

    #digitalerKolonialismus

    bpb.de/shop/buecher/schriftenr

  27. Die zerbrechlichen Ketten der Bequemlichkeit

    Ein Plädoyer für die digitale Emanzipation Europas

    Wir haben unsere digitale Freiheit gegen Komfort eingetauscht. Microsoft, Amazon, Google und Meta bestimmen, wie wir kommunizieren, arbeiten und denken. Der CrowdStrike-Schock war kein Unglück, er war eine Ansage. Es ist Zeit, die Ketten zu sprengen. Ein Plädoyer für die digitale Emanzipation Europas. [Mehr lesen...]

    christin-loehner.de/blog/die-z…

    #DigitaleSouveränität #DigitalSovereignty #Linux #OpenSource #FOSS #FreieSoftware #Datenschutz #Privacy #BigTech #FuckBigTech #DeGoogle #DeleteGoogle #DeleteFacebook #BoycottAmazon #BoycottMicrosoft #BoycottApple #Überwachungskapitalismus #SurveillanceCapitalism #Fediverse #Mastodon #Dezentralisierung #Decentralization #PublicMoneyPublicCode #ÖffentlichesGeld #RightToRepair #Fairphone #Framework #SelfHosted #Nextcloud #Signal #Tor #VPN #CrowdStrike #CloudAct #DSGVO #GDPR #Hetzner #EuropeFirst #TechSovereignty #DigitalRights #DigitaleRechte #Netzpolitik #CCC #ChaosComputerClub #ByeByeElon #QuitX #LeaveX #SaveSocial #Ecosia #Startpage #uBlockOrigin #LibreWolf #Firefox #FediTips #EuropäischeWerte #EuropeanValues #TechEthics #Nachhaltigkeit #Sustainability #GeplantéObsoleszenz #PlannedObsolescence #KaufLokal #LocalFirst #Widerstand #DigitalResistance #PolitischeTech #TechForGood #KI #AI #OpenSourceAI #ZenDiS #PublicCode #Libre #GNU #Debian #Fedora #PopOS #ZorinOS #NixOS #AntiColonialism #DigitalerKolonialismus #Cloudflare #AWS #AzureAlternative #EUTech #MadeInEurope

  28. Die zerbrechlichen Ketten der Bequemlichkeit

    Ein Plädoyer für die digitale Emanzipation Europas

    Wir haben unsere digitale Freiheit gegen Komfort eingetauscht. Microsoft, Amazon, Google und Meta bestimmen, wie wir kommunizieren, arbeiten und denken. Der CrowdStrike-Schock war kein Unglück, er war eine Ansage. Es ist Zeit, die Ketten zu sprengen. Ein Plädoyer für die digitale Emanzipation Europas. [Mehr lesen...]

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  29. Die zerbrechlichen Ketten der Bequemlichkeit

    Ein Plädoyer für die digitale Emanzipation Europas

    Wir haben unsere digitale Freiheit gegen Komfort eingetauscht. Microsoft, Amazon, Google und Meta bestimmen, wie wir kommunizieren, arbeiten und denken. Der CrowdStrike-Schock war kein Unglück, er war eine Ansage. Es ist Zeit, die Ketten zu sprengen. Ein Plädoyer für die digitale Emanzipation Europas. [Mehr lesen...]

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  30. Die zerbrechlichen Ketten der Bequemlichkeit

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  31. Die zerbrechlichen Ketten der Bequemlichkeit

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  34. Die zerbrechlichen Ketten der Bequemlichkeit

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  35. Die zerbrechlichen Ketten der Bequemlichkeit

    Ein Plädoyer für die digitale Emanzipation Europas

    Wir haben unsere digitale Freiheit gegen Komfort eingetauscht. Microsoft, Amazon, Google und Meta bestimmen, wie wir kommunizieren, arbeiten und denken. Der CrowdStrike-Schock war kein Unglück, er war eine Ansage. Es ist Zeit, die Ketten zu sprengen. Ein Plädoyer für die digitale Emanzipation Europas. [Mehr lesen...]

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  36. "Manche Nutzer:innen der Überwachungsbrille filmen sich beim Sex. Das und vieles mehr landet wohl auf den Bildschirmen von Arbeiter:innen in Kenia, die im Auftrag von Meta die „KI“ trainieren. Mehr als 30 von ihnen haben schwedischen Journalist:innen ihre Erfahrungen geschildert."

    Man soll keine Fragen stellen. Wenn man anfängt, Fragen zu stellen, ist man weg.

    netzpolitik.org/2026/sex-banki

    #Meta #SmartGlasses #DigitalerKolonialismus

  37. Sex, Banking, Toilette

    Intime Aufnahmen aus Metas Kamera-Brille landen in Nairobi

    Manche Nutzer:innen der Überwachungsbrille filmen sich beim Sex. Das und vieles mehr landet wohl auf den Bildschirmen von Arbeiter:innen in Kenia, die im Auftrag von Meta die „KI“ trainieren. Mehr als 30 von ihnen haben schwedischen Journalist:innen ihre Erfahrungen geschildert.

    Auf den ersten Blick sind die „Smart Glasses“ von Meta nur markante Brillen mit breitem Rand; auf den zweiten Blick wird eine Kamera-Linse sichtbar. Recherchen schwedischer Zeitungen zeigen nun, wie tief die neue Überwachungsbrille von Meta in Privatsphäre und Datenschutz eingreift. Wenn viele Menschen solche Brillen tragen, droht die kommerzielle Totalerfassung von privaten und öffentlichen Räumen; bald könnte Meta die Brille zusätzlich mit Gesichtserkennung aufrüsten.

    Vermarktet wird die im September 2025 von Meta-Chef Mark Zuckerberg wie eine Sensation vorgestellte Überwachungsbrille als stylischer Allround-Assistent, der den Alltag erleichtern soll. Dabei greift das Gerät massiv in die Privatsphäre der Nutzenden ein, wie Recherchen der schwedischen Zeitungen Svenska Dagbladet und Göteborgs-Posten zeigen. Sie haben hinter die Kulissen des Gadgets geschaut und dabei Erstaunliches herausgefunden. Demnach fließt ein „versteckter Strom privatsphärenrelevanter Daten“ direkt in die Systeme des Tech-Konzerns und von dort auf Bildschirme von Datenarbeiter:innen.

    Menschen in Nairobi berichten von gefilmten Toilettengängen

    Über Meta gelangen die Daten demnach zum Dienstleister Sama, der für den US-Konzern arbeitet. Dort schulen Menschen „Künstliche Intelligenz“. Das heißt, sie benennen in mitunter 10-Stunden-Schichten gefilmte Gegenstände, damit die Software besser Objekte erkennen kann, etwa Blumen, Straßenschilder, Laternen, Autos und so weiter. Was Tech-Konzerne oftmals als technische und digitale Revolution verkaufen, basiert also auf der mühevollen Arbeit von Menschen in Niedriglohnländern. Der Clou: Auch Aufnahmen der „Smart Glasses“ landen offenbar bei Sama, wie die schwedischen Zeitungen berichten.

    Die Journalist:innen haben mit mehr als 30 solcher Datenarbeiter:innen in Nairobi, Kenia, gesprochen. Einige von ihnen sind mit Echtzeit-Daten beschäftigt, die offenbar auch durch die Überwachungsbrillen zu ihnen gelangen. Im Artikel des Svenska Dagbladet heißt es über die Mitarbeitenden von Sama:

    Sie erzählen uns von sehr privaten Videoclips, die offenbar direkt aus westlichen Haushalten stammen und Menschen zeigen, die die Brille in ihrem Alltag nutzen. Mehrere beschreiben Videomaterial, das Toilettengänge, Sex und andere intime Momente zeigt.

    Zum Beispiel hätten Brillen auf dem Nachtisch gelegen, während sich jemand umzieht. In einem anderen Fall habe jemand die Brille getragen, als eine Person nackt aus dem Badezimmer kam. Wohnzimmer seien ebenso zu sehen gewesen wie Bankkarten – oder Nutzer:innen, die gerade einen Porno schauen. Die Datenarbeiter:innen sollen auch private Chats gesehen haben, berichtet das Svenska Dagbladet.

    Im Artikel kommt ein anonymer Mitarbeiter von Sama zu Wort. Auf die Frage, ob es sich anfühle, als würde man direkt in das Leben der Menschen schauen, sagt er:

    Wenn man diese Videos sieht, fühlt es sich so an. Aber da es ein Job ist, muss man es tun. Man versteht, dass man das Privatleben von jemandem betrachtet, aber gleichzeitig wird von einem erwartet, dass man einfach seine Arbeit macht. Man soll keine Fragen stellen. Wenn man anfängt, Fragen zu stellen, ist man weg.

    Volle Funktionen nur mit Datenweitergabe

    Die Journalist:innen haben die Brillen auch technisch getestet. Beim Kauf hätten sie erfahren, dass sich die Brillen auch lokal per App nutzen ließen. Doch ohne Internetverbindung habe die KI-Funktion der Brille nicht funktioniert. Bei der Analyse des Netzwerkverkehrs stellten die Recherchierenden fest: Das mit der Brille verbundene Telefon habe häufig Kontakt zu Meta-Servern in Schweden und Dänemark.

    Dem Artikel zufolge spiegele sich das auch in den Datenschutzbestimmungen wider, die Nutzer:innen der Brille bestätigen müssen. Damit der KI-Assistent funktioniert, müssten Sprache, Text, Bilder und manchmal auch Videos verarbeitet und möglicherweise weitergegeben werden. „Diese Datenverarbeitung erfolgt automatisch und kann nicht deaktiviert werden“, heißt es in dem Bericht weiter. Auch in die Überprüfung aufgezeichneter Inhalte durch Menschen müssten Nutzer:innen einwilligen, um die Brille verwenden zu können.

    „Transparenz und Rechtsgrundlage fehlen“

    Kleanthi Sardeli ist Juristin bei der Wiener Datenschutz-Organisation None Of Your Business (NOYB). Sie kommentiert die Datenverarbeitung gegenüber dem Svenska Dagbladet: „Wenn dies in Europa geschieht, fehlen sowohl die Transparenz als auch die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung.“ NOYB zufolge ist eine ausdrückliche Zustimmung erforderlich, wenn Daten zum Trainieren Künstlicher Intelligenz verwendet werden.

    Auch die schwedische Datenschutzbehörde IMY kritisiert gegenüber der Zeitung die Datenverarbeitung. „Der Nutzer hat wirklich keine Ahnung, was hinter den Kulissen vor sich geht“, sagt Petter Flink, ein IT-Spezialist der IMY.

    Meta habe auf viele konkrete Fragen des Svenska Dagbladet zur Datenverarbeitung nicht konkret geantwortet, sondern auf die KI- und Datenschutzrichtlinien verwiesen: „Wenn Live-KI verwendet wird, verarbeiten wir diese Medien gemäß den Nutzungsbedingungen und Datenschutzrichtlinien von Meta AI.“ Das Subunternehmen Sama hat auf die Fragen der Journalist:innen nicht geantwortet.

    Markus Reuter recherchiert und schreibt zu Digitalpolitik, Desinformation, Zensur und Moderation sowie Überwachungstechnologien. Darüber hinaus beschäftigt er sich mit der Polizei, Grund- und Bürgerrechten sowie Protesten und sozialen Bewegungen. Für eine Recherchereihe zur Polizei auf Twitter erhielt er 2018 den Preis des Bayerischen Journalistenverbandes, für eine TikTok-Recherche 2020 den Journalismuspreis Informatik. Bei netzpolitik.org seit März 2016 als Redakteur dabei. Er ist erreichbar unter markus.reuter | ett | netzpolitik.org, sowie auf Mastodon und Bluesky. Kontakt: E-Mail (OpenPGP). Dieser Beitrag ist eine Übernahme von netzpolitik, gemäss Lizenz Creative Commons BY-NC-SA 4.0.

  38. "Daneben gibt es auch immer wieder Analysen, die den Begriff des Kolonialismus vor allem metaphorisch verwenden und etwa auf die Datenpolitik von Tech-Konzernen als Phänomen einer universalen Ausbeutung beziehen, die alle Menschen gleichermaßen betrifft. Eine solche metaphorische Verwendung des Kolonialismusbegriffs lehnen wir ab, weil sie die bis heute fortbestehenden materiellen Ausbeutungsverhältnisse entlang der kolonialen Nord-Süd-Achse nivelliert."

    — Ingo Dachwitz, Sven Hilbig: Digitaler Kolonialismus, p. 18

    #DigitalerKolonialismus #FediBooks

  39. Willkommen im neuen Jahr!

    Hier noch ein Konferenz-Bericht der Akademie für #politischeBildung über unserer Tagung in #Tutzing zu dem #digitalen und #Autoritarismus bzw. #Faschismus apb-tutzing.de/news/2025-11-18

    Wir bedanken uns bei allen, die die Konferenz mitorganisiert und daran so engagiert teilgenommen haben!

    Am 06.02. treffen wir uns wieder von 16:00 bis 18:00 um das erste Mal über unser Jahresthema #digitalerKolonialismus zu sprechen

    #Kolonialismus #GI

  40. Willkommen im neuen Jahr!

    Hier noch ein Konferenz-Bericht der Akademie für #politischeBildung über unserer Tagung in #Tutzing zu dem #digitalen und #Autoritarismus bzw. #Faschismus apb-tutzing.de/news/2025-11-18

    Wir bedanken uns bei allen, die die Konferenz mitorganisiert und daran so engagiert teilgenommen haben!

    Am 06.02. treffen wir uns wieder von 16:00 bis 18:00 um das erste Mal über unser Jahresthema #digitalerKolonialismus zu sprechen

    #Kolonialismus #GI

  41. Während Big Tech Zugang massiv an Datenmengen gewinnt, bleibt der tatsächliche Nutzen für die lokale Bevölkerung gering.

    👉 Zum Paper: doi.org/10.5210/fm.v29i4.13637
    👉 Auf ihrer Website gibt es noch viel mehr spannende Gedanken von Esther Mwema zu digitalem Kolonialismus. Absolute Empfehlung: esthermwema.persona.co/

    #DigitalerKolonialismus #Equiano

  42. Während Big Tech Zugang massiv an Datenmengen gewinnt, bleibt der tatsächliche Nutzen für die lokale Bevölkerung gering.

    👉 Zum Paper: doi.org/10.5210/fm.v29i4.13637
    👉 Auf ihrer Website gibt es noch viel mehr spannende Gedanken von Esther Mwema zu digitalem Kolonialismus. Absolute Empfehlung: esthermwema.persona.co/

    #DigitalerKolonialismus #Equiano

  43. Während Big Tech Zugang massiv an Datenmengen gewinnt, bleibt der tatsächliche Nutzen für die lokale Bevölkerung gering.

    👉 Zum Paper: doi.org/10.5210/fm.v29i4.13637
    👉 Auf ihrer Website gibt es noch viel mehr spannende Gedanken von Esther Mwema zu digitalem Kolonialismus. Absolute Empfehlung: esthermwema.persona.co/

    #DigitalerKolonialismus #Equiano

  44. Während Big Tech Zugang massiv an Datenmengen gewinnt, bleibt der tatsächliche Nutzen für die lokale Bevölkerung gering.

    👉 Zum Paper: doi.org/10.5210/fm.v29i4.13637
    👉 Auf ihrer Website gibt es noch viel mehr spannende Gedanken von Esther Mwema zu digitalem Kolonialismus. Absolute Empfehlung: esthermwema.persona.co/

    #DigitalerKolonialismus #Equiano

  45. Während Big Tech Zugang massiv an Datenmengen gewinnt, bleibt der tatsächliche Nutzen für die lokale Bevölkerung gering.

    👉 Zum Paper: doi.org/10.5210/fm.v29i4.13637
    👉 Auf ihrer Website gibt es noch viel mehr spannende Gedanken von Esther Mwema zu digitalem Kolonialismus. Absolute Empfehlung: esthermwema.persona.co/

    #DigitalerKolonialismus #Equiano

  46. Bericht von der Autorenlesung zum Thema #DigitalerKolonialismus mit Sven Hilbig und Ingo Dachwitz (@roofjoke) in der FHP-Bibliothek!

    Es war mir eine große Freude, Sven Hilbig (Brot für die Welt) und Ingo Dachwitz (netzpolitik.org), Autoren des Buches Digitaler Kolonialismus: Wie Tech-Konzerne und Großmächte die Welt unter sich aufteilen, 2025 C.H. Beck, für eine Autorenlesung in der FHP #Bibliothek zu begrüßen!
    👉Kurzbericht: ulrikewuttke.wordpress.com/202

  47. @autonomysolidarity @labournet_de Den Zusammenhang kennen viele nicht, obwohl in letzter Zeit einige Bücher und Berichte darüber erschienen sind. Ich glaube, sie wollen es auch nicht.

    #digitalerkolonialismus
    #unfollowbigtech

  48. Aufgepasst, #Erfurt: Am Montag lese ich beim Augustiner Diskurs aus unserem Buch #DigitalerKolonialismus und diskutiere darüber mit Marie Bielefeld. Und mit euch? Ist kostenlos. Herzliche Einladung!

    ev-akademie-thueringen.de/vera