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#scrum — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #scrum, aggregated by home.social.

  1. scrum.org is very excited to announce the newest Scrum.org course: Professional Scrum Master™ - AI Essentials (PSM-AI Essentials).

    AI has become a core capability in product delivery and is transforming every role. This one-day course introduces Scrum Masters, Agile Coaches and those in related roles to AI and how they can leverage it to be more successful in their jobs.

    scrum.org/assessments/professi

    #ScrumDotOrg #Scrum #ScrumMaster #AgileAI #AgileCoach

  2. 15 команд, 1 продукт, 14 проектов в Jira. Что не так?

    Пока команда одна — всё логично: бэклог, доска, понятный поток. Но когда команд становится пятнадцать и все работают над одним продуктом — Jira начинает вести себя странно. Product Owner открывает утро с обхода четырёх проектов, задачи дублируются, а зависимости живут в комментариях. Разбираемся, почему это не про «плохую Jira», а про конфликт моделей.

    habr.com/ru/companies/simpleon

    #Jira #масштабирование #scrum #safe #less #продуктовая_разработка #бэклог #управление_зависимостями #многокомандная_разработка #product_management

  3. 15 команд, 1 продукт, 14 проектов в Jira. Что не так?

    Пока команда одна — всё логично: бэклог, доска, понятный поток. Но когда команд становится пятнадцать и все работают над одним продуктом — Jira начинает вести себя странно. Product Owner открывает утро с обхода четырёх проектов, задачи дублируются, а зависимости живут в комментариях. Разбираемся, почему это не про «плохую Jira», а про конфликт моделей.

    habr.com/ru/companies/simpleon

    #Jira #масштабирование #scrum #safe #less #продуктовая_разработка #бэклог #управление_зависимостями #многокомандная_разработка #product_management

  4. 15 команд, 1 продукт, 14 проектов в Jira. Что не так?

    Пока команда одна — всё логично: бэклог, доска, понятный поток. Но когда команд становится пятнадцать и все работают над одним продуктом — Jira начинает вести себя странно. Product Owner открывает утро с обхода четырёх проектов, задачи дублируются, а зависимости живут в комментариях. Разбираемся, почему это не про «плохую Jira», а про конфликт моделей.

    habr.com/ru/companies/simpleon

    #Jira #масштабирование #scrum #safe #less #продуктовая_разработка #бэклог #управление_зависимостями #многокомандная_разработка #product_management

  5. 15 команд, 1 продукт, 14 проектов в Jira. Что не так?

    Пока команда одна — всё логично: бэклог, доска, понятный поток. Но когда команд становится пятнадцать и все работают над одним продуктом — Jira начинает вести себя странно. Product Owner открывает утро с обхода четырёх проектов, задачи дублируются, а зависимости живут в комментариях. Разбираемся, почему это не про «плохую Jira», а про конфликт моделей.

    habr.com/ru/companies/simpleon

    #Jira #масштабирование #scrum #safe #less #продуктовая_разработка #бэклог #управление_зависимостями #многокомандная_разработка #product_management

  6. found a real #mosstodon at the @acccgn

    i had two sessions in the #openspace about the #fediverse and #mastodon i used the hashtag mosstodon as an example for hashtag use. and later found this in the courtyard ;)

    @micheal @agile
    #acccgn26 #scrum #agile #moostodon

  7. tomorrow is the start of the @acccgn

    I am very proud of our move to onboard the attendees to use #matrix and join a "space" for that.

    no #slack no #discord not ms #teams
    instead @element for @matrix

    @agile

    @micheal
    @DerGuteAlteHerrSchwarz @Tapir @rueschen @can_g 🎉

    and thanks to @haufegroup to support the event.

    #exciting #scrum #agile #agileparty #acccgn26

  8. tomorrow is the start of the @acccgn

    I am very proud of our move to onboard the attendees to use #matrix and join a "space" for that.

    no #slack no #discord not ms #teams
    instead @element for @matrix

    @agile

    @micheal
    @DerGuteAlteHerrSchwarz @Tapir @rueschen @can_g 🎉

    and thanks to @haufegroup to support the event.

    #exciting #scrum #agile #agileparty #acccgn26

  9. I'm looking for problems by watching you CI server build jobs and telling the devs if a build breaks. (Don't asks about the broken e-mail notification)
    I don't call it #QualityEngineering or similar. Just plain / upland #Testing .

    #RapidSoftwareTesting goes beyond the execution of predefined scripts and also doesn't reinvent the wheel.
    Good, deep testing is doable.

    #quality #softwaredevelopment #softwaretesting #agile #kanban #scrum

  10. I'm looking for problems by watching our CI server build jobs and telling the devs if a build breaks. (Don't asks about the broken e-mail notification)
    I don't call it #QualityEngineering or similar. Just plain / upland #Testing .

    #RapidSoftwareTesting goes beyond the execution of predefined scripts and also doesn't reinvent the wheel.
    Good, deep testing is doable.

    #quality #softwaredevelopment #softwaretesting #agile #kanban #scrum

  11. I'm looking for problems by watching our CI server build jobs and telling the devs if a build breaks. (Don't asks about the broken e-mail notification)
    I don't call it #QualityEngineering or similar. Just plain / upland #Testing .

    #RapidSoftwareTesting goes beyond the execution of predefined scripts and also doesn't reinvent the wheel.
    Good, deep testing is doable.

    #quality #softwaredevelopment #softwaretesting #agile #kanban #scrum

  12. I'm looking for problems by watching our CI server build jobs and telling the devs if a build breaks. (Don't asks about the broken e-mail notification)
    I don't call it #QualityEngineering or similar. Just plain / upland #Testing .

    #RapidSoftwareTesting goes beyond the execution of predefined scripts and also doesn't reinvent the wheel.
    Good, deep testing is doable.

    #quality #softwaredevelopment #softwaretesting #agile #kanban #scrum

  13. #LINKSDERWOCHE | 17/2026: Produktivität, Lean, Agile, Management und Leadership

    PRODUKTIVITÄT

    Leichtigkeit | Das Ergebnis eines guten Zeitmanagementsystems ist nicht Geschwindigkeit und Output, sondern Leichtigkeit

    Die aktuelle Folge von Ivan Blatters Podcast ist ganz anders. Anstatt Methoden und Probleme zu erörtern, rückt er den echten Mehrwert eines guten Zeitmanagementsystems in den Fokus: Leichtigkeit. Ja, Sie haben richtig gelesen. Nicht Geschwindigkeit, nicht noch mehr Output. Der Mehrwert ist Leichtigkeit. Das gefällt mir. Auch, weil ich weiß, dass das richtige Weshalb und Wozu ein großer Motivator ist. In diesem Sinne ist es ein interessanter Beitrag, der das Bewusstsein dafür schärft, weshalb wir wirklich an unserem Arbeits- und Zeitmanagementsystem arbeiten wollen und sollen.

    https://share.transistor.fm/s/49a16acd

    Der Fluch der Authenzität | Wenn Authenzität zu viel wird

    Das Schlagwort „Authentizität” fällt ja gerne und öfter mal. Ich mag authentische Menschen. Allerdings kann zu viel des Guten auch nach hinten losgehen. Wie Dan Rockwell es nennt: zum Fluch werden. Wenn Authentizität zur „Egomanie” wird oder bedeutet, dass sich die anderen voll und ganz nach einem richten müssen, dann wird Authentizität auch zum Problem. Mit den Worten von Dan Rockwell hat eine „lose Zunge”, das Ignorieren der anderen oder der Rahmenbedingungen, innerhalb derer wir uns bewegen, wenig mit „gesunder” Authentizität zu tun.

    https://leadershipfreak.blog/2026/04/23/the-3-authenticity-curses/

    Willenstärke | Ausdauer braucht Biss, Biss kann man trainieren

    Zwar hat Heinz Bayer Kinder und Jugendliche vor Augen, wenn er über Willensstärke spricht, dennoch kam mir beim Lesen der Gedanke, dass dieses Thema auch für alle anderen Altersklassen von Bedeutung ist. Ein klares Wozu allein reicht oft nicht aus. Es braucht auch Willensstärke, um dauerhaft am Ball zu bleiben und auch mal eine Durststrecke zu überstehen. Nein, Willensstärke ist nicht unbedingt eiserne Disziplin, sondern Ausdauer – und Ausdauer lässt sich trainieren. Wie beim Sport.

    https://www.aufeigenefaust.com/2026/04/05/biss-trainingsheft/

    LEAN

    Warnschilder = Verbesserungspotential | Wenn wir Warnschilder aufstellen, haben wir unsere Hausaufgaben noch nicht gut genug gemacht

    Da hat Mark Graban, würde ich sagen, einen richtig guten Punkt gesetzt. Warnhinweise sind ein Indiz dafür, dass wir unsere Hausaufgaben noch nicht gemacht haben. Wenn wir uns auf Warnhinweise verlassen, haben wir die mögliche Fehlerquelle nicht beseitigt, obwohl wir um sie wissen. Wir sind noch nicht tiefer vorgedrungen, um die Ursache zu beheben, bevor das Problem überhaupt entstehen kann. Besser wäre es, sicherzustellen, dass das Problem gar nicht erst auftreten kann, anstatt mit Warnhinweisen zu arbeiten. Leider ist das nicht immer so leicht möglich. Dennoch sind Warnhinweise ein eindeutiges Indiz für Verbesserungspotenzial. Wenn wir das nächste Mal über ein „Achtung“-Schild stolpern, lohnt es sich, der Spur zu folgen, denn hier schlummert möglicherweise die nächste Gelegenheit, zu zeigen, dass es bessere Lösungen gibt. 😉

    https://www.leanblog.org/2026/04/warning-signs-mistake-proofing-kainexicon/

    5S als Routine | Das Potential von 5S nutzen, damit Kaizen in Fleisch und Blut übergeht

    Ich finde es sehr bedauerlich, dass 5S von vielen mit „Sauberkeit” am Arbeitsplatz gleichgesetzt wird. Hinter diesen fünf Prinzipien steckt weit mehr als nur „Ordnung“, nämlich eine Routine, mit der sich viel Klarheit erzeugen lässt, wenn man bereit ist, regelmäßige Verbesserungen in vielen Bereichen umzusetzen bzw. Verbesserungspotenziale zu erkennen. Mit John Knotts Worten kann 5S als Routine dabei helfen, Kaizen als beständiges Streben nach dem Besseren im Arbeitsalltag zu verankern, sodass es in Fleisch und Blut übergeht.

    https://blog.gembaacademy.com/2026/04/24/a-new-way-to-look-at-5s/

    AGILE

    Unternehmenskultur | Das ewige Dilemma der Organisation oder wie Kultur Veränderungen bremst

    Vorweg schicken möchte ich, dass ich Agilität nicht über Scrum definiere. Das ist eines von vielen Frameworks, die sich das Attribut „agil” zuschreiben dürfen. Schaut man über die „Methodik” hinaus, ist der Kern „Anpassungsfähigkeit” einer Organisation an ein sich veränderndes Umfeld. Jede erfolgreiche Organisation, die sich auf Dauer behauptet, besitzt diese Anpassungsfähigkeit – sonst wäre sie längst erstarrt und irgendwann vom Markt verschwunden. Agilität ist daher für mich eine Seite der Medaille, auch jenseits des „Buzzwords”. Ein Schlüsselfaktor sind sicherlich die „ungeschriebenen Gesetze” der Organisation, auch Unternehmenskultur genannt. Die Organisationssoziologie kann inzwischen mehr als nur eine Abteilung mit Literatur zu diesem Thema füllen. Zumindest ist das mein Eindruck. Mit Doris Weißgerber bin ich einer Meinung: Unternehmenskultur kann nicht schnell verändert werden und wirkt – auch wenn sie nicht immer klar und eindeutig sichtbar ist – massiv ein. Sie kann die Adaptionsfähigkeit erheblich beeinträchtigen. Beispiele hierfür sieht man meines Erachtens in der Automobilindustrie sehr gut, aber auch in der politischen Landschaft – allerdings ein anderes Thema.

    https://www.teamworkblog.de/2026/04/unternehmenskultur-frisst-agilitat-zum.html

    Konfliktarbeit | Über einen konstruktiven Umgang mit Konflikten

    Leider ist Simon Flossmanns Beitrag etwas IT-lastig, aber im Kern lässt sich das Ganze auch auf andere Bereiche der Arbeitswelt übertragen. (Unnütze und ungelöste) Konflikte kosten viele Teams gute Mitarbeiter. Per se ist ein Konflikt nichts Schlechtes, es sei denn, er ist „unnütz” und/oder wird nicht aufgelöst, sodass er eskaliert. Das Fehlen jeglicher Konflikte ist für mich eher ein Alarmzeichen fehlenden Vertrauens und einer unterentwickelten Gruppendynamik. Konstruktive Konflikte sind tatsächlich wertvoll. Das nur am Rande erwähnt. Zurück zum Beitrag von Simon Flossmann: Er liefert viele Hinweise, wie destruktive Konflikte entstehen, und zeigt die Rolle des Teamfacilitators als konstruktiven Moderator von Konflikten auf. Dabei geht es darum, Probleme zu lösen, sodass Konflikte nicht ins Destruktive kippen, sondern konstruktiv bleiben.

    https://www.scrum.org/resources/blog/konflikte-kosten-it-teams-ihre-besten-entwickler-so-erkennst-und-stoppst-du-sie-fruhzeitig-und-verkommst-nicht-zum-wohlfuhlmanager

    Komplexität | Sie war schon immer da, sie wird nicht mehr

    Wenn ich höre, dass die Welt immer komplexer wird, muss ich herzlich lachen. Sie war schon immer komplex. Sie wird nicht komplexer. Sie war es schon immer. Das habe ich schon vor Jahren immer wieder gesagt und dazu stehe ich auch heute noch. Wenn man von Veränderung sprechen kann, dann höchstens von der Geschwindigkeit, mit der wir uns anpassen müssen. Daten fließen schneller usw. Oder, um es mit den Worten von Daniel Dubbel zu sagen, die Rahmenbedingungen ändern sich. Wir werden uns, so hoffe ich, langsam bewusst, dass wir in einem Zeitalter der Interdependenz leben und die Auswirkungen eines Geschehens am anderen Ende der Welt nicht erst nach langer Zeit bei uns ankommen, sondern innerhalb kürzester Zeit das entgegengesetzte Ende erreichen. Das ist kein Grund für Schockstarre. Ich freue mich schon auf die weiteren Artikel der Serie.

    https://www.inspectandadapt.de/komplexer-quatsch/

    Nutzverhalten | Weshalb echtes Nutzerverhalten so wichtig ist

    Was Felix Stein in seinem Artikel beschreibt, habe ich in ähnlicher Form schon mehr als einmal selbst erleben dürfen. Wenn Führungskräfte in ihrem Elfenbeinturm agieren, fernab der gelebten Realität, statt sich an den Ort des Geschehens zu begeben und mit den Betroffenen in den Dialog zu treten, kommt es zu vermeintlichen „Effizienzsteigerungen” und lokalen Optimierungen. Diese machen am Ende des Tages das Gesamtpaket ineffektiver und ineffizienter. Das hat übrigens wenig mit empirischer Arbeit zu tun. In diesen Fällen wäre es zielführend, das Verhalten echter Nutzer zu beobachten. Das ist jedoch gelegentlich anstrengend und setzt voraus, die eigenen Annahmen auf den Prüfstand zu stellen und sie mit der empirischen Realität zu überprüfen.

    https://www.lean-agility.de/2026/04/echtes-nutzerverhalten.html

    Scrum Master | Weshalb auch in Zeiten der KI, Scrum Master:innen relevant sind

    Auch wenn der Beitrag von Stephen Woolston in einer Werbung für ein Training mündet, hat er mit dem, was er sagt, doch einen Nerv getroffen. Wie aufmerksame Leser von Toms Gedankenblog wissen, halte ich die „Erwartungen”, die man an die KI hat, für viel zu hoch gegriffen. Gleichzeitig sehe ich, wie die KI die Rahmenbedingungen verändert. Sie wird dennoch viele Probleme nicht lösen. Es wird auch weiterhin Rollen wie Scrum Master:innen und erfahrene Fachleute brauchen, die „handwerkliches Können” beherrschen. Gerade auch, weil sich die Geschwindigkeit, mit der wir Feedback generieren können, erhöht.

    https://www.scrum.org/resources/blog/why-professional-scrum-relevant-ever-age-ai

    LEADERSHIP UND MANAGEMENT

    Unternehmen neu denken | Die Shaolin als Vorbild für Unternehmensorganisation

    Ob der Vergleich mit den Shaolin, wie Ruedi Gysi ihn nutzt, passt, weiß ich nicht. Ich weiß jedoch, dass es das Shaolin-Kloster gibt und dass dort „Meisterschaft” großgeschrieben wird. Zu dieser Meisterschaft gehört viel Routine. Das ist auch ein offenes Geheimnis für alle, die sich auch nur oberflächlich mit fernöstlicher Kampfkunst beschäftigt haben. Das Bild passt allerdings, da diese Institution, das Shaolin-Kloster, tatsächlich Jahrhunderte überdauert hat. Dazu gehört schon einiges. Das heißt, die Mönche machen schon sehr lange etwas richtig, um sich in einer Welt des beständigen Wandels behaupten zu können. Daher ist die Frage, was es ist und wie wir es in unsere moderne Welt und unsere Organisationen übertragen können, mehr als interessant. Noch viel interessanter finde ich die Frage, wie wir uns von der „Effizienzneurose” befreien und die Chance ergreifen können, echte Wertschöpfung in Organisationen zu erzeugen. Die Rahmenbedingungen befinden sich massiv im Umbruch.

    https://agilereflection.org/das-shaolin-unternehmen/

    Probleme überdecken | Symptomekostmetik löst keine Probleme

    Dan Rockwell hat da einen Nerv bei mir getroffen. Aber so richtig. Wohin ich auch sehe, ich habe den Eindruck, dass nur Symptome therapiert werden, die eigentlichen Problemursachen aber selten angegangen werden. Egal, ob in Unternehmen oder in der Politik. Frei nach dem Motto: „Wasch mich, aber mach mir den Pelz nicht nass!” Echte Führung sieht anders aus. Und die würde ich erwarten. Anstatt Schnellschüsse würde ich eine tiefgreifende Ursachenanalyse erwarten. Anstatt die Symptome mit ein bisschen „Symbolpolitik” zu übermalen, sollte man die Herausforderung wirklich angehen und Verantwortung übernehmen. Anstatt etwas unter den Teppich zu kehren oder einen vermeintlichen Schuldigen hinzurichten, würde ich mir wünschen, dass jemand den Strom aufwärtsgeht und nachschaut, wo die Quellen des Problems liegen.

    https://leadershipfreak.blog/2026/04/22/lipstick-on-a-pig/

    #5S #Agile #Agilität #Ausdauer #Authenzität #Führung #Fehlerbehebung #Konflikt #Leadership #Lean #Leichtigkeit #Management #NeuDenken #Problemeüberdecken #Produktivität #Scrum #ScrumMaster #Selbstmanagement #Unternehmenkultur #Verbesserungen #Willensstärke
  14. #LINKSDERWOCHE | 15/2026: Produktivität, Agile, Management und Leadership

    PRODUKTIVITÄT

    Selbstausbeutung | Wie wir uns selbst „sabotieren“

    Gerade als ich die Links der Woche zusammenstelle, stoße ich in meinem RSS-Reader (ja, ich habe tatsächlich einen, der ein wichtiger Teil meines Informationsmanagements ist) auf einen Gastbeitrag von Astrid Kuhlmey bei t2informatik. Ein Blogbeitrag, der mir in weiten Teilen sogar aus der Seele spricht. Sie spricht von „Selbstausbeutung”. Das trifft es ganz gut. Das erinnert ein bisschen an die von mir immer wieder ins Spiel gebrachte „Effizienzneurose”, die zwar auf einer anderen Ebene ansetzt, aber eben auch Teil jener Denkweise ist, die den ganzheitlichen Blick nahezu komplett „ausblendet” und „Upstream-Denken” fast unmöglich macht. Bedauerlicherweise sind wir alle Teil eines Systems und es ist gar nicht so einfach, dieser Entwicklung entgegenzuwirken – selbst wenn man die Erkenntnis hat. Insbesondere nicht, wenn uns ewig gestrige „Entscheidungsträger” erklären, wir müssten mehr arbeiten (trotz Verdichtung der Arbeitsqualität und anderer Faktoren).

    https://t2informatik.de/blog/stoppt-die-selbstausbeutung/

    Aufgabenmanagement | Aufgaben mit Obsidian ohne Plugins organieren

    Ich habe Obsidian – auch durch Thomas Mathoi – schon lange auf dem Schirm. Ich nutze es zwar immer noch zu wenig. Das will ich aber ändern. In seinem folgenden Blogartikel zeigt Thomas Mathoi, was Obsidian allein schon mit Bordmitteln in Sachen Aufgabenorganisation kann, sodass man gut auf Plugins verzichten kann. Das ist sicherlich nicht ganz so schick wie manche anderen Werkzeuge auf dem Markt. Dennoch ist es ausreichend. Hinzu kommt, dass sich Notizen und Aufgabenmanagement gut vereinen lassen.

    https://www.mathoi.at/2026/04/06/obsidian-kaizen-aufgabenuebersicht-mit-bordmitteln-selber-bauen/

    Zu viele Aufgaben | Rahmen schaffen für Priorisierung

    Ich beschäftige mich gefühlt schon ewig mit Produktivität und habe unzählige Methoden, Ideen und Ansätze ausprobiert. Gefühlt hat keine davon das zentrale Problem gelöst, dass es immer mehr zu tun gibt, als ich leisten kann. Je mehr ich von meiner To-do-Liste abarbeite, desto mehr kommt nach. Die Lösung dafür lautet oft: richtig priorisieren, dann wird das schon. So einfach ist es dann eben oft nicht. Meine Erkenntnisse: 1. Es gibt nicht die eine Wunderlösung und Methode. 2. Jeden Tag setze ich alles zurück und plane „frisch”. Ähnlich sieht es bei den Empfehlungen von André Bosse aus. In seinem Beitrag finden sich ein paar gute Ansätze.

    https://www.manage-dich-selbst.de/zu-viele-aufgaben/

    Agieren statt Reagieren | Reaktionsmodus im Aufgaben abarbeiten durchbrechen

    Zum Thema der endlosen „Aufgabenliste“, das ich bereits angesprochen habe, passt ganz gut der aktuelle Podcast von Ivan Blatter. Er bringt eine spannende Perspektive ins Spiel: Das Abrutschen in den Reaktionsmodus führt dazu, dass wir wieder in die Teufelküche geraten, wenn alles gleich wichtig zu sein scheint und das „Dringende“ das „Wichtige“ in den Hintergrund drängt. Wir arbeiten die Aufgabenliste ab, ohne „Licht am Horizont”, weil ständig neue Aufgaben nachrücken. Wir reagieren statt zu agieren. Ivan Blatter gibt vier Tipps, mit denen wir aus diesem Modus aussteigen können. Und das ist vor allem Arbeit am „System”. Übrigens gibt es auch eine Überschneidung zu den Tipps von André Bosse. 😉

    https://share.transistor.fm/s/b4bd36e6

    Komfort macht „blöd“ | Und deshalb müssen wir reflektiert aus der Komfortzone regelmäßig raus

    Irgendwann habe ich für mich festgestellt, dass die Menschen, die sich immer wieder selbst hinterfragen und versuchen, sich nicht zu wichtig zu nehmen, deutlich spannender sind. Sie sind offen für neue Ideen und Impulse. Außerdem liefern sie mir durch ihre Neugier und ihre Fragen neue Impulse, wie ich meine Ideen weiterentwickeln kann. Sie alle zeichnen sich dadurch aus, dass sie sich nicht in ihrer „Komfortzone” einrichten, sondern sich immer wieder hinauswagen. Nicht hochriskante Geschichten, sondern bewusst und reflektiert. Wenn ich Dan Rockwell folge, würde ich sagen, dass wir auch aktiv dazu beitragen können. So wir wollen. Wie er treffend festhält, führt zu viel Komfort dazu, dass wir „dumm” werden (im Sinne von arrogant). Und wir alle wissen, dass das gefährlich ist.

    https://leadershipfreak.blog/2026/04/09/comfort-makes-you-stupid/

    AGILE

    Kognitive Fallen | Wenn Effizienzdenken die Empirie überlagert

    Die wohl wichtigste Frage ist: In welchem Kontext bewege ich mich und was ist in diesem Kontext der passendste Weg? Und genau diese Überlegung wird überraschend selten angestellt. Wenn es dann nicht funktioniert, ist der gewählte Ansatz grundsätzlich „Schrott”. Dabei wird gerne vergessen, dass methodische Ansätze wie Scrum für einen bestimmten Kontext geschaffen wurden. Scrum ist ein Rahmenwerk für die explorative Erforschung komplexer Aufgabenstellungen. In diesem Kontext funktioniert eine Denkweise, die für reproduzierbare und standardisierbare Aufgaben gemacht wurde, nicht. Gleiches gilt, wenn ich auf Kanban setze. Kanban ist in einem explorativen Kontext anders als in einem Kontext von Routinetätigkeiten, weil die Art der Arbeit eine andere ist und andere „Anforderungen” stellt. Es ist also durchaus sinnvoll, sich zu fragen, welche Denkweise für welchen Kontext geeignet ist und wie eine Denkweise aus dem einen Kontext im anderen Kontext zu kognitiven Fallen werden kann. Diese Fallen beschreibt Chuck Suscheck sehr treffend.

    https://www.scrum.org/resources/blog/cognitive-trap-efficiency-over-empiricism

    ROI von Scrum | Wie Scrum – bei explorativen Aufgaben – Kosten reduziert und Umsatz verbessert

    Die Überschrift von Robert Pieper ist ein bisschen reißerisch, denn was er über Scrum schreibt, gilt nur für einen bestimmten Kontext. Jenen Kontext, für den Scrum geschaffen wurde. Nämlich für das explorative Lösen komplexer Problemstellungen. Und genau hier greift die Arbeitsweise von Scrum: Die kurzen Feedbackzyklen führen unter anderem dazu, dass wir schneller auf Fehler und Irrtümer reagieren können (was Zeit und Kosten reduziert) und früher echten Mehrwert liefern können, mit dem sich Umsatz generieren lässt – sofern man am Ende des Sprints tatsächlich ein fertiges, vollverwendbares Teilinkrement liefert. Grundsätzlich bin ich mit ihm einverstanden. Wenn es um „Neuentwicklung” geht. Und genau dafür wurde Scrum geschaffen.

    https://www.scrum.org/resources/blog/scrum-roi-how-scrum-reduces-costs-and-drives-revenue-growth

    Coaching und Führungsframeworks | 21 „Analyselinsen“ und Perspektiven nicht nur für Scrum Master:innen

    Jan Fischbach hat eine echte Fleißarbeit geleistet. Er hat sich die unterschiedlichsten Coaching- und Führungsrahmenwerke sowie die jeweiligen Perspektiven, die sie einnehmen, angesehen. Insgesamt hat er damit „21 Linsen” zusammengetragen. Ich bin mir sicher, dass kein Coach und kein Trainer alle im Tagesgeschäft abdecken kann. Darum geht es meiner Meinung nach auch nicht. Es geht vielmehr darum, uns zu sensibilisieren, dass wir uns nicht auf eine „Perspektive” verlassen dürfen. Wir müssen immer im Hinterkopf behalten, dass es für jedes Thema unterschiedliche Perspektiven gibt, die mitunter auch zu ganz unterschiedlichen Lösungsansätzen führen. Die Welt ist komplex. Daher ist es wichtig, sich bewusst zu machen, dass wir Herausforderungen aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten sollten. Nicht nur mit den zwei oder drei, die wir persönlich bevorzugen, sondern auch mit der Brille anderer „Denkschulen”. Das macht für mich auch einen guten „Agile Coach” aus.

    https://www.teamworkblog.de/2026/04/coaching-und-fuhrungsframeworks-im.html

    Analyselinsen für Scrum Master | Drei Analyseperspektiven für den täglichen Arbeitsalltag

    Jan Fischbach hat das Thema der „verschiedenen“ Linsen in einem Fortsetzungsbeitrag erneut aufgegriffen und dieses Mal für die Zielgruppe der „Scrum Master“, die ihre Rolle gerade erst übernommen haben, zusammengedampft. Interessant finde ich, dass er drei „Linsen” vorstellt, um am Ende die Prozesslinse als die wichtigste zu benennen. In der Praxis erlebe ich zu oft, dass die „Arbeitsklimalinse” im Fokus steht und die Prozesslinse bzw. die Arbeitsergebnisse hinten runterfallen – nicht nur bei frisch gebackenen Scrum Master:innen. Agilität ist kein Selbstzweck. Sie soll dazu dienen, bessere Arbeitsergebnisse zu erzielen.

    https://www.teamworkblog.de/2026/04/neuer-scrum-master-mit-drei-einfachen.html

    Produktziel | Weshalb das Produktziel von Bedeutung ist

    Ich bin, das ist kein Geheimnis, ein großer Fan der Verbesserungskata und ihrer Bestandteile. Dieses Bild verwende ich auch gerne und oft, da es für mich etwas Entscheidendes verdeutlicht: Es braucht einen „Referenzpunkt”, der für Klarheit sorgt und die Richtung vorgibt. Im Kontext der Produktentwicklung ist das das Produktziel. Was mich ebenso an der Verbesserungskata fasziniert, ist die Idee des „Nordsterns” als „zeitloses”, handlungsleitendes Ziel, das auf die Wirkung abzielt. Diese Idee übertrage ich gerne auf andere Bereiche, da ich denke, dass wir in einer hochkomplexen Welt genau das brauchen, um effektive Entscheidungen treffen zu können, die ausreichend Flexibilität und Handlungsspielräume bieten und gleichzeitig Orientierung geben. Das Ganze – wieder zurück zum Thema Produktziel – wird im Produktwerker-Podcast im Kontext der Produktentwicklung dargestellt.

    https://produktwerker.de/das-product-goal-warum-sich-daran-der-wandel-der-po-rolle-zeigt/

    LEADERSHIP UND MANAGEMENT

    Unsicherheit und Führung | Unsicherheit nicht „ignorieren“, sondern „sichtbar“ machen

    Ufz, der Blogartikel von Daniel Dubbel hat es in sich. Er ist lang. Er ist vollgepackt mit Gedanken. Und er hat eine Botschaft, die für den einen oder anderen nicht leicht verdaulich sein dürfte. Es geht um Unsicherheit. Unsicherheit, die wir aktuell alle massiv spüren. Aber sie war schon immer da. Und wird immer da sein. Und ja, es macht keinen Spaß. Mir nicht. Und niemand anderem da draußen. Ambiguitätstoleranz wird oft mit der Einzelperson verknüpft. Und jetzt kommt Daniel Dubbel daher und erklärt, dass eine Organisation und ihre Teile als solche Ambiguitätstoleranz erlernen muss. Mit anderen Worten, er besitzt doch frech die Unverschämtheit, uns zu sagen, wir sollten uns von den einfachen zweckrationalen Modellen verabschieden, in denen wir in unseren Organisationen arbeiten, weil „Komplexität“ nicht beherrschbar machen können. Wir müssen selbst und die Organisationen, in denen wir arbeiten, befähigen mit Unsicherheit umgehen zu können. Und dazu muss Führung selbst umdenken. Und zwar ordentlich.

    https://www.inspectandadapt.de/warum-wir-unsicherheit-nicht-aushalten-und-was-das-fuer-fuehrung-bedeutet/

    Mehr vom Guten | Wie man gute Führung „multipliziert“

    Gute Führung „multipliziert“ sich, indem sie andere dazu befähigt, selbst zu führen. Eigentlich naheliegend. Wäre da nicht der Faktor Mensch. Aber gut, auf die Ursachen will ich gar nicht eingehen. Dan Rockwell zeigt, wie man als Führungskraft gute Führungskräfte „multipliziert“. Nämlich durch das Befähigen von Menschen, die selbst gewillt sind, andere zu befähigen. Ich kenne nur wenige Organisationen, die diese Kunst wirklich aktiv befördern und als Teil ihrer Kultur verankert haben. Es wäre schön, wenn es Nachahmer gäbe. Aktuell hat man eher das Gefühl, die Uhr dreht sich rückwärts.

    https://leadershipfreak.blog/2026/04/10/multiply-or-die/

    #Agile #Analyse #Aufgabenmanagement #Coaching #Führung #KognitiveFallen #Management #Obsidian #Priorisierung #Produktivität #ROI #Scrum #ScrumMaster #Unsicherheit #Zeitmanagement
  15. Neu auf der Barcamp-Liste: Agile OWL Camp 2026 🚀 am 17.4.2026 in #Bielefeld

    Für Agilist:innen aller Level – egal ob IT, HR oder Führungskraft. Diskutiere über SCRUM, OKR, KANBAN, Flight Levels, KI & agile Transformation.

    Mehr Infos: agile-owl.de

    #Barcamp #Agile #Scrum #NewWork #OKR

  16. Ich möchte dabei helfen, die Lücke zwischen Forschung und Praxis immer weiter zu schließen. Deshalb versuche ich, meine Forschung in unterschiedlichen Formaten zu erzählen und andere zu ermutigen sowie niedrigschwellig zu befähigen, die Erkenntnisse auszuprobieren.

    Gerade ist eine neue Podcastfolge von "Beer & Paper" von Stephan Bellmann entstanden, in der ich zusammen mit der sehr geschätzten Dr. Tabea Augner über die Forschung rund um dieses ominöse „Agile Mindset“ spreche.

    Wenn ihr mögt, schaut gerne mal rein:
    🎧 youtube.com/watch?v=nh2PW_-o3M

    Hier gibt es auch eine schriftliche Zusammenfassung (in der man allerdings nicht sehen kann, wie viel #Spaß wir hatten): beerandpaper.com/post/agiles-m

    Ich freue mich auf eure Gedanken, Ergänzungen, Fragen und Impulse!

    @agile
    @stereo

    #scrum #agile #AgileParty #forschung #research #podcast #video #science #practice #paper

  17. Мысли вслух: Как AI-агенты скукоживают процесс разработки

    Рассуждаем на тему того, что AI-агенты радикально скукожили привычный нам цикл разработки. ИИ-инфлюенсеры утверждают, что скрам больше не нужен, тестировщики не нужны, всё сделает агент. Реальность интереснее: этапы сжимаются по-разному в зависимости от контекста. В greenfield — минимум контроля, observability вместо code review. В brownfield — AI генерирует, человек валидирует. А там где много регуляторки ускорение есть, но и ответственность никуда не делась.

    habr.com/ru/articles/1015004/

    #scrum #ai #cursor #sdlc #менеджмент #менеджмент_проектов #frontend #backend #devops

  18. @marix1
    Please do not call it #Scrumtheater if it is #SAFeTheater

    SAFe has its own understanding from Scrum incl. own definitions without any link to the common Scrum Guide.

    And: SAFe recommends Kanban too.

    But to be honest: it is #ManagementTheater
    It is the opposite of Scrum.

    #Scrum #ScrumMaster #ScaledAgileFramework

  19. In some days I am the first time invited to the next level of #Scrumtheater

    Management, product management, RTE, agile coaches, scrum masters, product owners, some enterprise tooling organisation process people and the release process team.

    This is done since some weeks.

    And now finally they thought about inviting #solutionarchitecture

    There are 70+ people invited.

    This will take three hours. It will happen every week. Status talks and moderated breakout sessions.

    #SAFe #agile #scrum

  20. After 10 Years with Sprint Goals: 3 "Aha Moments" That Completely Changed My Way of Working
    By: Simon Flossmann
    23 March 2026 at 09:00

    Lesson #1: Sprint Goals are not determined by the Product Owner

    Lesson #2: Sprint Goals should describe outcomes for users

    Lesson #3: Sprint Goals don't have to be SMART

    scrum.org/resources/blog/after

    #SimonFlossmann #ScrumDotOrg #Scrum #AgileCoach #SprintZiel #SprintGoal #ScrumMaster #ProductOwner

  21. What are the three most important topics in your #agile team right now? I think I can guess your top one.

    #scrum #kanban #SAFe #scrumMaster #productowner

  22. Как я запилил свой Scrum Poker, потому что все остальные — отстой

    Знаете это чувство, когда сидишь на очередном спринт-планировании, команда пытается оценить таски, а планинг покер тормозит так, что успеваешь кофе сварить, пока карточка загрузится? Вот у меня в AGG TEAM такая же история была. Мы пробовали:

    habr.com/ru/articles/1010790/

    #scrum #poker

  23. How frustrated are you with your agile rituals like #daily, #retro, or #refinement? Maybe you should take a closer look at whether they are actually helpful, because you don't need them "to be agile." What you need is a closed Work-Feedback Loop.

    This is what I mean:

    no-bullshit-agile.com/wfl/

    #ritual #scrum #safe #kanban

  24. #LINKSDERWOCHE | 9/2026: Produktivität, Lean, Agile, Management und Leadership

    PRODUKTIVITÄT

    Schwäche als Stärke | Schwäche ist kein Nachteil, sondern kann zu Vorteil werden

    Schwäche wird nach wie vor oft negativ gesehen. Nicht so bei Dan Rockwell. Er sieht in ihr sogar einen Vorteil, sofern sie bewusst reflektiert wird. Sich seiner Schwächen bewusst zu sein und die Verantwortung dafür zu übernehmen, eröffnet laut ihm Entwicklungschancen und erdet.

    https://leadershipfreak.blog/2026/02/26/the-weakness-advantage/

    Selbstäuschung vermeinden | Sieben Fragen, die uns vor Selbsttäuschen bewahren können

    Auch wenn Dan Rockwells sieben Fragen ursprünglich auf „Führung” abzielen, lassen sie sich auf viele andere Bereiche übertragen. Führung bedeutet nämlich nicht nur, andere zu führen, sondern auch, sich selbst zu führen. Daher passen die Fragen für mich sogar in das Themenfeld der persönlichen Produktivität. Es geht darum, Selbsttäuschung zu vermeiden und die eigene Entwicklung zu reflektieren. Dabei können seine Fragen einen wertvollen Beitrag leisten, wenn wir sie in der Selbstreflexion einsetzen.

    https://leadershipfreak.blog/2026/02/24/7-questions-that-build-leaders/

    Unsicherheit | Wie man mit der alltäglichen Unsicherheit umgehen kann

    In der folgenden Podcastfolge von Ivan Blatter geht es um den Umgang mit Unsicherheit. Unsicherheit gehört zum Leben dazu. Alles ist beständig im Fluss. Unsicherheit ist somit der Normalzustand. Die Zukunft ist nicht klar vorhersehbar. Es gibt kein Patentrezept, um mit ihr umzugehen. Olaf Hinz spricht in diesem Zusammenhang vom Segeln auf Sicht, was Ivan als 20-Meter-Prinzip bezeichnet. Ein kleiner Tipp von mir: Effectuation bietet noch einige gute Ansätze, die sich nutzen lassen, um mit echter Unsicherheit umzugehen.

    https://share.transistor.fm/s/c1626d8a

    Obsidian | Arbeiten mit der Kommandozeile kommt

    Ich habe über Thomas Mathoi zur Kenntnis genommen, dass Obsidian bald auf der Kommandozeile genutzt werden kann. Mir erschließt sich der Mehrwert zwar nicht, aber das bedeutet nicht, dass andere diese Funktion nicht schätzen und sich darüber freuen. Daher einfach nur die Info: Da kommt was.

    https://www.mathoi.at/2026/02/23/obsidian-auf-der-kommandozeile/

    LEAN

    Prinzipien statt Methoden | Modelle und Methoden taugen nicht viel, wenn man die Prinzipien dahinter nicht verstanden hat

    Ein großer Fehler, der mir – egal, ob im Kontext von Lean oder Agile – immer wieder begegnet, ist das „dumpfe“ Kopieren von Methoden, ohne die zugrunde liegenden Prinzipien zu durchdringen. Es ist wie mit einem guten Standard: Er ist eine gut bestätigte Arbeitshypothese, die so lange gültig ist, bis wir eine bessere finden. Die Prinzipien bleiben bestehen, während sich der Standard verändert. Das beständige Hinterfragen, Weiterentwickeln und Anpassen der Hypothese ist das Prinzip. Ähnlich verhält es sich mit Modellen und Methoden. Auch sie sind gut bestätigte Arbeitshypothesen, die es beständig zu hinterfragen gilt. Prinzipien kann man leider nicht einfach kopieren wie eine Methode. Wie Götz Müller zum Ausdruck bringt, tragen sie eine gewisse Unschärfe in sich, die bewusst gewollt ist. Sie bilden einen Denkrahmen, der Anpassungen im Sinne kontinuierlicher Verbesserung erlaubt.

    https://www.geemco.de/artikel/wo-modelling-im-lean-ein-ausgangspunkt-ist-aber-leicht-in-einer-sackgasse-endet/

    AGILE

    Neugier | Der Ausgangspunkt der Veränderung ist Neugier

    Ich hatte bereits letzte Woche den ersten Artikel der Blogserie von Maik Seyfert in den „Links der Woche” erwähnt. Diese Woche folgt der nicht minder spannende zweite Teil, in dem der Autor hervorhebt, weshalb Neugier der wahre Startpunkt der Veränderung ist. Das erinnert mich daran, dass wir – wenn wir über ein Problem stolpern – stutzig werden sollten, wenn wir zügig auf Lösungen stoßen. Einer der großen Vordenker von Lean – ich meine, es waren Taiichi Ohno oder Masaaki Imai, ich bin mir aber nicht mehr sicher – sagte sinngemäß, dass, wenn wir zu schnell eine Lösung parat haben, die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass wir das Problem noch nicht verstanden haben. Das ist ein Grund, weshalb die 5 Why entstanden sind, und aus meiner Sicht ist es ein Wesenszug von Kaizen, da das ständige Hinterfragen der eigenen Annahmen mit dem Ziel, bessere Lösungen zu finden, gerade diese Neugier voraussetzt.

    https://www.lostconsultants.com/2026/02/23/why-curiosity-is-the-real-starting-point-of-change/

    Retrospektiven I | Wenn in Retros Stille herrscht …

    Der bewusste Bruch mit Mustern kann, das stelle ich immer wieder fest, ganz neue Perspektiven eröffnen. Obwohl ich bei Retrospektiven eher ein Freund der Routine bin, mache ich mir das Musterbrechen gelegentlich auch hier zunutze. Daher suche ich immer auch nach guten und bewährten Formaten und bin dankbar, wenn Kolleg:innen ihre bewährte Praxis mit der Gemeinschaft teilen, so wie Simon Flossmann. So wie hier Simon Flossmann. Allerdings bin ich bei asynchronen Retros eher skeptisch. Gerade wenn der Faktor „Zeit” sehr knapp ist, fällt das „asynchrone Kommunizieren” oft dem Druck der vermeintlich wichtigeren Aufgaben zum Opfer. Ein fester Termin und Zeitslot hat sich aus meiner Sicht gerade deshalb bewährt, weil damit auch eine Verpflichtung einhergeht. Allerdings zielen Simons Anregungen eher darauf ab, die stillen Zeitgenossen, von denen man in der Regel nur wenig hört, aus der Reserve zu locken. Von daher ist es auf jeden Fall einen Versuch wert, wenn man den Eindruck hat, dass in der Retro öfter mal Teammitglieder „unsichtbar” sind.

    https://www.scrum.org/resources/blog/nach-300-retrospektiven-meine-3-lieblingsformate-wenn-teams-nur-schweigend-die-kamera-starren

    Retrospektiven II | Retros ohne echte Wirkung sind für die Tonne

    Ein kritischer Blick auf das Themenfeld Retrospektive wird auch hier von Marc Löffler geworfen. Und das nicht ganz zu Unrecht. Eine Retrospektive ohne Wirkung ist sinnlos. Bei Retros geht es darum, echte Verbesserungen zu entwickeln, die ein Team voranbringen und Wirkung entfalten. Offensichtlich gibt es nach wie vor Bedarf, das Thema immer wieder aufzugreifen.

    https://marcloeffler.eu/2026/02/24/zeit-fuer-bessere-retros/

    Ergebnis statt Methodik | Lieferleistung und -qualität sind es die am Ende zählen

    Es ist einfach, sich daran abzuarbeiten, ob ein bestimmtes Rahmenwerk gelebt wird oder nicht. Aber darum geht es am Ende des Tages nicht. Es zählt nur, was wir am Ende tatsächlich abliefern. Als Gesamtteam. Daran wird auch die Leistung von Scrum Mastern gemessen. Daher halte ich es persönlich für sehr wichtig, den Fokus in erster Linie darauf zu richten, welchen Mehrwert das Team erzeugt und wie gut die Qualität ist, und nicht darauf, wie gut das Team Scrum lebt. Ähnlich wie Mary Iqbal spreche ich mich dafür aus, Verbesserungen im Team vor allem am Ergebnis und der Ergebnisqualität sichtbar zu machen. Das ist jedoch kein leichtes Unterfangen, weil gerade das oft nicht klar ist. Insbesondere dann, wenn die Distanz zu echten Nutzern sehr groß ist. Das wiederum kommt öfter vor, als man denkt. Leider. Dies ist jedoch ein eigenes Thema.

    https://www.rebelscrum.site/post/scrum-is-a-tool-not-the-goal

    Agile und KI | Weshalb echte Agilisten auch in Zukunft noch gefragt sein werden

    Dieser Schlüsselsatz aus dem Blogartikel von Stefan Wolpers bringt – unabhängig vom Thema KI, das der eigentliche Treiber des Artikels ist – zum Ausdruck, weshalb ich immer noch von Agilität überzeugt bin: „Die oben skizzierte Chance steht jedoch nur agilen Praktikern offen, die aufhören, sich über die Frameworks zu definieren, die sie praktizieren, und anfangen, sich über die organisatorischen Probleme zu definieren, die sie lösen.“ Es steckt nämlich alles drin, worum es eigentlich geht. Es geht nicht um Frameworks, sondern darum, Probleme und Hindernisse aufzulösen, damit am Ende qualitativ hochwertige Ergebnisse entstehen. Ja, wir stehen vor erheblichen Veränderungen durch KI, was die Technologie betrifft. Das eigentliche Kernproblem aller Organisationen bleibt davon jedoch unberührt: Organisationen müssen sich beständig „neu erfinden” und weiterentwickeln. Echten Agilisten – anders als Agileologen – geht es genau darum.

    https://www.scrum.org/resources/blog/warum-agile-praktiker-fur-2026-optimistisch-sein-sollten-teil-1

    Kritischer Umgang mit Theorien | Vermeintlich wissenschaftlichen Theorien kritisch hinterfragen

    Jetzt, liebe Leser:innen, heißt es, sich kurz hinzusetzen. In seinem Blogartikel räumt Felix Stein mit „pseudowissenschaftlichen” Erkenntnissen auf, die wir – da bin ich mir sicher – fast alle schon irgendwo gehört, gelesen und vermutlich sogar selbst verwendet haben. Die Rede ist unter anderem von den Dunbar-Zahlen, den Tuckman-Phasen und einigen anderen Dingen. Ich nehme mich da nicht aus und gebe zu, auch schon in diese Falle getappt zu sein. Es geht nicht darum, dass all das „Blödsinn” ist, sondern darum, Erkenntnisse aus Theorien kritisch reflektierend auf unsere Arbeit zu übertragen. Das ist nicht immer ganz einfach, da wir im Tagesgeschäft oft genug ordentlich unter Dampf stehen. Es lohnt sich allerdings. Es geht primär um ein vertiefendes Verständnis, das erforderlich ist, um zu erkennen, ob Theorien und Erkenntnisse tatsächlich noch aktuell sind und in unserem jeweiligen Kontext zielführend übertragen werden können.

    https://www.lean-agility.de/2026/02/pseudo-wissenschaft-im-projektmanagement.html

    Design Thinking Methode | A Day in Life – nicht nur für das Produktmanagement geeignet

    Wenn ich als Team- bzw. Agile Coach in ein neues Team komme, möchte ich zunächst verstehen, wie es dort läuft. Dafür beobachte ich zunächst einmal, um ein Gespür für die Abläufe zu entwickeln. Dabei greife ich auf etwas Ähnliches zurück, das Lars Richter im Hinblick auf Design-Thinking-Techniken für die Produktentwicklung beschreibt. „A Day in the Life”. Es geht um Verstehen. Erst wenn wir etwas verstanden haben, können wir „neue” Impulse geben, die wirklich zielfördernd sind..

    https://scamper.blog/a-day-in-the-life/

    LEADERSHIP UND MANAGEMENT

    Erwartungsfalle | Wenn Führung mit Erwartungen überladen wird

    Führung bedeutet auch, Erwartungen zu managen – und zwar auf verschiedenen Ebenen. Dies gilt sowohl für die Führenden als auch für die Geführten. Am Ende des Tages braucht es auch schonungslose Transparenz darüber, was machbar und möglich ist. Viel zu oft wird die „Führung” mit Dingen überladen, die außerhalb ihres Einflussbereichs liegen. Führung ist nicht von der Führungskraft abhängig, sondern vom Zusammenspiel unterschiedlichster Faktoren. Wer den Blick zu starr auf die Führungskraft verengt und dabei Kontext, System, Aufgabenstellung, Geführte usw. außer Acht lässt, darf sich nicht wundern, wenn ein „Superheld“ nach dem anderen in der Burnout-Klinik landet. In diesem Sinne sollte der Artikel von Daniel Dubbel dem einen oder anderen gute Impulse liefern, wie wichtig Offenheit und Klarheit für das Erwartungsmanagement im Kontext von Führung sind.

    https://www.inspectandadapt.de/mythos-guter-fuehrung-wenn-erwartungen-zur-falle-werden/

    Kulturlücke | Wenn Realität und Anspruch zu sehr auseinanderklaffen

    Belinda Weibel spricht von der häufig beobachtbaren Kulturlücke zwischen dem nach außen postulierten Anspruch und der gelebten Realität in Organisationen. Wenn ich mir Ausschreibungen anschaue, müsste man meinen, dass in den meisten Organisationen das reinste „Arbeitsparadies” mit einer unglaublich offenen Kultur, geprägt von Transparenz und Kreativität, herrscht, von dem wir alle träumen. Die gelebte Realität sieht jedoch oft anders aus. Im Sinne eines guten Erwartungsmanagements – Marketing hin oder her – sollten der postulierte Anspruch nach außen und die gelebte Realität einigermaßen übereinstimmen, sonst gibt es am Ende nur lange Gesichter, weil unrealistische Erwartungen geweckt werden, die nicht erfüllt werden können. Das kann auch teuer werden, wenn immer wieder gute Mitarbeitende innerhalb kürzester Zeit abspringen. Ihr Fazit: Konsistenz schlägt Perfektion. Lieber etwas mehr Ehrlichkeit als perfektes Personalmarketing. Mit anderen Worten: Authentizität erhöht auch hier die Glaubwürdigkeit dauerhaft ungemein.

    https://t2informatik.de/blog/willkommen-im-culture-gap/

    #Agile #Agilisten #Change #DesignThinking #Ergebnis #Erwartungsfalle #KI #Kulturlücke #Leadership #Lean #Management #Methoden #Neugier #Obsidian #Prinzipien #Produktivität #Retrospektiven #Scrum #ScrumMaster #Selbsttäuschung #Stärke #Theorie #Unsicherheit #Veränderung #Wissenschaft
  25. #LINKSDERWOCHE | 5/2026: Produktivität, Agile, Management und Leadership, Politik und Gesellschaft

    PRODUKTIVITÄT

    Gewohnheiten | Denkfehler rund um Gewohnheiten

    Ivan Blatter hat eine Podcast-Folge zum Thema Gewohnheiten veröffentlicht. Im Fokus stehen dabei Denkfehler im Zusammenhang mit Gewohnheiten. Disziplin und Motivation sind übrigens nicht der Schlüssel zum Erfolg, sondern oft genug sogar ein Hindernis. Seine Empfehlung: Beginne klein, achte darauf, wo es im echten Leben Platz hat, akzeptiere Rückschläge (sie gehören dazu) und denke stets daran: Die Gewohnheit ist nicht das Ziel, sondern das Werkzeug. Das heißt, die Frage lautet: Was wollen wir erreichen? Die Gewohnheit folgt dem Ziel. Also wieder viele spannende Impulse.

    https://share.transistor.fm/s/4784e835

    Hausgemachter Stress | Erkennen und künftig vermeiden

    Ein Teil des Stresses, dem wir täglich ausgesetzt sind, ist hausgemacht. Da bin ich alles andere als eine Ausnahme. Das ist mir bei Dan Rockwells Liste wieder einmal schmerzlich bewusst geworden, auf der ich viele „alte Bekannte” wiedergesehen habe. Das Gute ist: Wenn man es erkennt, kann man etwas dagegen tun. Zumindest zum Teil. Es ist allerdings eine Sisyphosarbeit. Zumindest kommt es mir so vor. Wie mit den To-dos auf der Liste. Je mehr ich erledige, desto mehr kommen dazu. Okay, irgendwann wird man entspannter und nimmt manches nicht mehr ganz so wichtig. Zumindest behaupten das der eine oder andere. Es gibt also noch Hoffnung. 😉

    https://leadershipfreak.blog/2026/01/29/12-expressions-of-self-imposed-stress/

    AGILE

    Work-Feedback-Loop | Der einfachste Weg zu mehr Agilität

    Ganz simpel und einfach, ganz ohne Framework und Schnickschnack: der Work-Feedback-Loop. Das ist der Kern aller agilen Methoden und Frameworks. Wie Thomas von NoBullshitAgile zu Recht hervorhebt, funktioniert es auch ganz ohne. Wer agiles Arbeiten mit Leben füllen will, braucht nicht viel. Bis auf die Feedbackschleife, die in Verbesserungen mündet. Alles andere ist unterstützendes Beiwerk. Es funktioniert im Kleinen wie im Großen.

    https://no-bullshit-agile.de/work-feedback-loop.html

    Reflexion | Echte Verbesserungen in den Foku stellen

    Bei vielen Retros steht leider nicht die „echte” Reflexion im Sinne des strategischen Lernens für die Zukunft im Fokus, sondern der Wohlfühlfaktor. Das kann ich durchaus nachvollziehen. Selten erlebe ich ein Team, das wirklich die strategische Hoheit hat. Die meisten sind in große Organisationen eingebettet, in denen vermeintlich die Leitplanken vorgegeben sind. So zieht man sich auf das Team selbst und die weichen Faktoren zurück und übersieht dabei die Schärfung der strategischen Komponente, die jedes Team hat. Am Ende des Tages geht es immer darum, Ergebnisse zu liefern. Und zwar gute. Genau diese gilt es in den Fokus unseres Bemühens zu stellen. Der Beitrag von Maik Seyfert erinnert mich zumindest daran, in den Reflexionsrunden wieder mehr den Fokus auf echte Verbesserungen zu legen, die einen Mehrwert für die Beteiligten erzeugen, ohne dass die Qualität darunter leidet.

    https://www.lostconsultants.com/2026/01/26/stop-accelerating-before-you-understand/

    Agiles Schätzen I | Was man so alles falsch machen kann

    Was das agile Schätzen betrifft, gehöre ich zu der Fraktion, die das Schätzen komplexer Aufgaben eher als Feedback- und Entscheidungshilfe interpretiert und sich am Ende des Tages dafür ausspricht, das gelieferte Ergebnis in den Fokus zu stellen. Für mich ist das Schätzen ein Werkzeug, um die Losgröße in ein Maß zu bringen, das für ein agiles Team umsetzbar ist, und je nach Kontext ein Hilfsmittel, um die Prognosefähigkeit herzustellen, bis wann etwas geliefert werden kann. In meinem aktuellen Projekt haben die Teams bisher auf eine Schätzung verzichtet, da der Kontext hier keinen nennenswerten Nutzen einer Schätzung bietet. In anderen Projekten, in denen ich tätig war, war die agile Schätzung hingegen sinnvoll, da wir für das Zusammenspiel mit anderen Projekten eine grobe Prognose unserer Lieferleistungsfähigkeit erstellen mussten, auf deren Basis eine Lieferplanung erfolgen konnte. Daher beschäftige ich mich auch immer wieder mit dem Thema und kenne einige Fallstricke, von denen ich sehr viele in der Auflistung von Simon Flossmann wiederentdeckt habe.

    https://www.scrum.org/resources/blog/21-fehler-die-agile-teams-beim-schatzen-machen-welchen-macht-dein-team

    Agiles Schätze II | Schätzen als Entscheidungshilfe

    Und noch ein Beitrag zum Thema „agiles Schätzen”. Dieses Mal von dem agilen Urgestein Mike Cohen. Er betrachtet das agile Schätzen in erster Linie als Entscheidungshilfe, was meiner eigenen Sichtweise sehr entgegenkommt. Er stellt die Frage in den Fokus, wann und wo das Schätzen hilft, Entscheidungen zu treffen. Besonders gut gefällt mir, dass sich meine Lieblingsfrage – „Weshalb tun wir etwas für welchen Zweck?” – in anderer Form auch bei ihm wiederfindet. Kurz gesagt empfiehlt er, sich die Frage zu stellen, weshalb Schätzen für wen mit welchem Ziel sinnvoll ist. Für mich ergibt das erst einen Sinn.

    https://www.mountaingoatsoftware.com/blog/estimating-and-planning-in-agile-why-they-still-matter-in-2026

    Selbstmanagende Teams | Was es braucht, damit es gelingt

    Ich schätze selbstverwaltende Teams sehr. Das Konzept ist nicht ohne Grund Teil der Agilität, da es die Reaktionsgeschwindigkeit innerhalb eines Teams deutlich erhöhen kann. Fakt ist aber auch: Kein Team – und sei es noch so „eigenständig“ – ist jemals allein. Die besten sich selbst managenden Teams habe ich in der Krankenpflege erlebt. Ein niederländisches Pflegeunternehmen namens Buurtzorg hat mit seiner „radikalen” Organisationsstruktur bereits vor Jahren für Furore gesorgt. Das Unternehmen hat seine Strukturen so angepasst, dass solche Teams tatsächlich entstehen können. Viele Aspekte, die Stephanie Ockerman beschreibt, lassen sich dort live und in Farbe beobachten.

    https://www.agilesocks.com/self-managing-teams-compliance-collaboration/

    Product Owner | Wie die KI die Rolle des POs verändert …

    Vibe Coding taucht immer häufiger auf meinem Radar auf. Dabei wird mithilfe von KI Code erstellt, ohne dass die beteiligten Personen wirklich Ahnung haben müssen. Ich bin da allerdings etwas vorsichtig, was die Euphorie betrifft. Es gibt bereits erste Beispiele, bei denen Vibe Coding zu erheblichen Sicherheitslücken geführt hat. Es mag eine gute Unterstützung sein und ist durchaus hilfreich, um einen ersten Prototypen zu erstellen. Am Ende ist echter handwerklicher Können aber nicht einfach ersetzbar, auch wenn es in den feuchten Träumen mancher Effizienzneurotiker so zu sein scheint. Natürlich kann ich als Nicht-Entwickler schnell mal eine Lösung von KI bauen lassen, aber mir fehlt das Wissen, um die Qualität zu beurteilen. Dennoch möchte ich den von den Produktwerkern aufgeworfenen Gedanken in Zusammenhang mit der Rolle des POs aufgreifen. Vibe Coding könnte ggf. dabei helfen, das Verständnis zwischen Product Ownern und Softwareentwicklern zu verbessern, sofern der Einsatz reflektiert bleibt und man sich der Sinnhaftigkeit der Rollentrennung bewusst ist. Eine Verschmelzung der Rollen halte ich für gefährlich. Und dass KI Entwickler ablöst, halte ich aus den bereits genannten Gründen ebenso für gefährlich.

    https://produktwerker.de/laesst-vibe-coding-product-owner-und-developer-rollen-verschmelzen/

    Organisationsdesign | Zwischen Zentralisierung und Dezentralisierung

    So sehr ich dezentrale Strukturen auch schätze und befürworte, eine hohe Dezentralisierung ist nicht immer sinnvoll. Wenn ich das Beispiel vanbuurt.org, das ich weiter oben bereits erwähnt habe, nochmals heranziehen darf: Die Organisation hat einen sehr hohen Dezentralisierungsgrad und dennoch gibt es auch dort zentralisierte „Dienste” für alle Teams. An diesem Beispiel zeigt sich für mich, dass es kein Entweder-oder gibt, sondern dass ein ausgewogenes Verhältnis zwischen den Dimensionen Zentralisierung und Dezentralisierung wichtig ist, das gar nicht so einfach herzustellen ist. Ilia Pavlichenko zeigt anschaulich, dass bei aller Begeisterung für agile und selbststeuernde Teams lokale Optimierung in einzelnen Teams für die Gesamtorganisation zum Problem werden kann. Es braucht also beides in austarierter Form bei der Gestaltung des Organisationsdesigns.

    https://www.scrum.org/resources/blog/when-agile-becomes-local-optimization

    Paradigmenwechsel | Wie die KI zum Paradigmenwechsel führen könnte

    Stefan Wolpers spricht von einem durch KI getriebenen Paradigmenwechsel in der Agilität. Er fasst diesen für die drei Ebenen wie folgt zusammen:

    • Strategisch: Die Einführung von KI als kulturelle Herausforderung betrachten, nicht als Einführung eines Tools.
    • Produkt: Akzeptieren, dass kostengünstiger Code bedeutet, dass Product Discovery wichtiger wird als zuvor.
    • Individuell: Vom Prompten zur Nutzung von Agenten übergehen.

    Ob er mit seiner Analyse richtig liegt? Fakt ist: Die KI werden wir nicht mehr los und sie wird Veränderungen erzeugen. Fakt ist auch – zumindest meiner Meinung nach – dass die Erwartungen an KI-Lösungen in der Diskussion teilweise zu hoch sind. Es wird sich vieles deutlich verändern. Wohin, weiß ich nicht. Den Artikel gibt es auf Englisch und in einer deutschen Übersetzung.

    Englischsprachig: https://www.scrum.org/resources/blog/agiles-ai-driven-paradigm-shift

    Deutschsprachig: https://www.scrum.org/resources/blog/agiles-ki-getriebener-paradigmenwechsel

    Ein agiles Märchen | (K)eine Märchenstunde mit Lerneffekt

    Es heißt ja gerne, die öffentliche Verwaltung könne nicht agil sein. Doch, das kann sie. Das habe ich selbst oft genug gesehen und erfahren. Als Gründungsmitglied des „Forums Agile Verwaltung” weiß ich das aus eigener Erfahrung. Es ist keine Märchengeschichte, wie in dem folgenden Blogartikel, sondern Realität. Das Märchen ist allerdings schön erzählt und deshalb auch für alle, die nichts mit der öffentlichen Verwaltung zu tun haben, eine Leseempfehlung. Ich würde die Antragsbearbeitung allerdings eher mit Kanban organisieren, da sie nicht explorativ, sondern prozessual ist. Seht mir diese kleine Bemerkung bitte nach. 😉

    https://agile-verwaltung.org/2026/01/29/das-maerchen-von-den-sieben-sprints/

    Lieferfähigkeit | Wenn das Team nicht liefert

    Ja, das kennt wohl jeder. Da hat man ein vermeintlich agiles Team, das einfach nicht liefert. Bevor wir jetzt ins allseits beliebte Mindset-Bashing verfallen, sollten wir kurz innehalten. Es ist meist keine Frage des Mindsets, sondern eine Frage des Systems, und das müssen wir uns näher anschauen. Wie ein Individuum ist auch ein Team nie vollkommen autark, sondern immer auch in einen Systemkontext eingebettet. Und der hat Wirkung. Nicht immer gleich sichtbar, aber mit Sprengkraft. Die vier Hebel von Marc Löffler können dabei helfen, dem entgegenzuwirken. Sie sind in diesen Fällen auf jeden Fall hilfreich. Meist nicht allein. Aber sie sind durchaus nicht zu unterschätzen. Bitte erwarten Sie keine schnellen Veränderungen. Die Veränderungen brauchen Zeit. Im Team. Und im Umfeld.

    https://marcloeffler.eu/2026/01/27/hilfe-mein-team-liefert-nicht-was-wirklich-hilft-und-was-nicht/

    Veränderungsprozesse | Kotters Modell erklärt

    Zu den Klassikern des Change Managements gehört das 8-Schritte-Modell für Veränderungsprozesse von J. P. Kotter, das Fadi Stephan beschreibt. Man sollte es kennen, auch wenn es inzwischen 20 Jahre alt ist. Es ist kein Hexenwerk. Allerdings steckt viel Wahrheit darin.

    https://www.kaizenko.com/why-kotters-change-management-model-matters-for-product-organizations-and-teams/

    MANAGEMENT UND LEADERSHIP

    Planungsauslastung | Der feuchte Traum der Effizienzneurotiker

    Ich lästere gerne über die Effizienzneurose, die in ihrem Wahn die Effektivität frisst und damit das Gegenteil erreicht und Ineffizienz steigert. Ein sichtbares Phänomen ist die berüchtigte Auslastungsidee, bei der eine Planungsauslastung von 100 % als der Heilige Gral der betriebswirtschaftlichen Fieberträume gilt. Bis heute will mir nicht in den Kopf, dass alle verfügbaren mathematischen Modelle und sogar empirische Daten klar belegen, dass diese Idee ins Gegenteil dessen verkehrt, was erreicht werden soll, und doch halten noch immer so viele Menschen an dieser Idee fest. Gut, es gibt Erklärungen dafür. Sie machen es nachvollziehbar. Dennoch wissen wir es besser. Daniel Dubbel fasst es in seinem Artikel recht gut und ausführlich zusammen. Er belässt es aber nicht dabei, sondern gibt der Führung den Auftrag, gegenzusteuern. Die von ihm genannten Lösungsansätze kann ich nur unterstützen.

    https://www.inspectandadapt.de/effizienz-die-diktatur-der-auslastung/

    Zukunft | Trends verstehen und erkennen

    Können wir die Zukunft vorhersehen? In gewisser Weise ja. Mithilfe entsprechender Techniken können wir erahnen, wohin die Reise gehen könnte. Zumindest die nähere. Drei dieser Techniken beschreibt Tobias Leisgang im zweiten Teil einer Artikelserie auf dem Blog von t2informatik. Ja, ich weiß, es kommt meist anders, als man denkt, aber gewisse Trends lassen sich erkennen, und darum geht es letztendlich: sich vor Überraschungen zu wappnen. Das Beispiel Klimawandel trifft es recht gut. Wir wissen, dass er in Fahrt ist. Wir wissen, dass Extremwetter zunehmen. Wir könnten uns auf mögliche Szenarien vorbereiten. Passiert allerdings noch wenig. Das macht aber Sinn.

    https://t2informatik.de/blog/das-konnte-doch-keiner-kommen-sehen/

    POLITIK UND GESELLSCHAFT

    Arbeitszeitdebatte I | Das Thema verfehlt

    Da ist sie wieder, die Forderung, dass wir alle mehr arbeiten sollen. Mehr Arbeitsstunden, weniger Krankstand, weniger Feiertage, mehr Wochenarbeitszeit. Und dann, ja dann, brummt die Wirtschaft wieder. Wirklich? Äh, nö. Denn mehr Arbeitszeit bedeutet nicht automatisch mehr Wertschöpfung. Ganz wie Ursula Brummack es auf den Punkt bringt. Wenn die ganzen „Schreihälse”, die behaupten, Arbeit sei zu teuer, ihre Hausaufgaben machen würden, wüssten sie, dass Innovationsfähigkeit die Auskömmlichkeit steigert und damit die Produktivität. Jedes Mal, wenn ich einen Unternehmensvertreter jammern höre, dass Arbeit in Deutschland so teuer sei und die Rahmenbedingungen so schlecht, kostet es mich Überwindung, nicht mit dem Kopf auf den Tisch zu hauen. Macht erst einmal eure Hausaufgaben! Und zwar richtig, dann reden wir weiter. Derweil reibt sich Meister Konfus die Hände.

    https://brummack.blog/arbeit-ist-kraft-mal-weg/

    Arbeitszeitdebatte II | Zeit ist nicht gleich Leistung

    Ähnlich argumentiert übrigens auch Britta Redmann. Sie rät dazu, Zeit niemals mit Leistung zu verwechseln. Sie plädiert für mehr Bedürfnisorientierung. Wer Martin Gaedts Bücher kennt, sollte auch verstehen, dass mit weniger Normwochenarbeitszeit sogar mehr Leistung erreicht werden kann. Ich meine, haben die Befürworter einer Steigerung der Wochenarbeitszeit von der qualitativen Verdichtung der Arbeit gehört? Wenn, dann kennen sie es in der Chefetage vermutlich nicht, denn dort gehört das Golfspielen mit Geschäftspartnern ja zur Arbeitszeit (wogegen ich nichts habe, es ist nur nicht die gelebte Wirklichkeit der Mitarbeitenden).

    https://britta-redmann.de/organisationsentwicklung/verwechsle-niemals-zeit-mit-leistung/

    #Agile #Auslastung #Effizienzneurose #Estimation #Feedback #Gewohnheiten #KI #Leadership #Lieferfähigkeit #Management #Organisation #Organisationsdesgin #Planung #ProductOwner #Produktivität #Reflexion #Schätzung #Scrum #SelbstmanagendeTeams #Stress #Veränderungsprozess #Zeitmanagement #Zukunft

  26. A collaboration tool is where all good ideas are going to die.

    #scrum #kanban #okr

  27. A collaboration tool is where all good ideas are going to die.

    #scrum #kanban #okr

  28. #neuhier
    ...meine allerersten Erfahrungen mit dem #Fediverse habe ich hier gemacht: mastodon.social/@hausonjaelmst weil 'alle Welt' sagt "Du brauchst ein social media Profil zum Vermarkten Deines Ferienhauses."
    Nunja, jetzt habe ich ein weiteres Profil hier erstellt, um meine privaten Fediverse Aktivitäten davon zu trennen. Mich interessieren z.B. #Weltretten, #Holzbau #Humor #Politik #Systemisches #Coaching #Agil #Scrum #Gemeinschaft