#lean — Public Fediverse posts
Live and recent posts from across the Fediverse tagged #lean, aggregated by home.social.
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My first taste of Lean.
Numerical integration of the standard normal distribution - it feels more like a modern OCaml used as a general-purpose language.
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"If they need to chase five different people for incomplete documents, you're not going to speed up said process by adding more lawyers to the department."
#ai #theoryofconstraints #lean #productivity
https://frederickvanbrabant.com/blog/2026-05-15-i-dont-think-ai-will-make-your-processes-go-faster/
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"If they need to chase five different people for incomplete documents, you're not going to speed up said process by adding more lawyers to the department."
#ai #theoryofconstraints #lean #productivity
https://frederickvanbrabant.com/blog/2026-05-15-i-dont-think-ai-will-make-your-processes-go-faster/
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"If they need to chase five different people for incomplete documents, you're not going to speed up said process by adding more lawyers to the department."
#ai #theoryofconstraints #lean #productivity
https://frederickvanbrabant.com/blog/2026-05-15-i-dont-think-ai-will-make-your-processes-go-faster/
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"If they need to chase five different people for incomplete documents, you're not going to speed up said process by adding more lawyers to the department."
#ai #theoryofconstraints #lean #productivity
https://frederickvanbrabant.com/blog/2026-05-15-i-dont-think-ai-will-make-your-processes-go-faster/
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"If they need to chase five different people for incomplete documents, you're not going to speed up said process by adding more lawyers to the department."
#ai #theoryofconstraints #lean #productivity
https://frederickvanbrabant.com/blog/2026-05-15-i-dont-think-ai-will-make-your-processes-go-faster/
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Prolog nezmizel. Jeho hlavní myšlenku dnes potkáváme v nástrojích, které se Prologu na první pohled nepodobají: v CodeQL pro analýzu kódu, v Rego pro policy-as-code, v Z3 pro práci s omezeními a v Leanu pro formální důkazy. Každý řeší jiný problém, ale všechny připomínají totéž: někdy je lepší popsat vztahy, pravidla, omezení nebo tvrzení než vrstvit další if.
https://zdrojak.cz/clanky/prolog-nezmizel-jen-dnes-zije-v-jinych-nastrojich/ -
Prolog nezmizel. Jeho hlavní myšlenku dnes potkáváme v nástrojích, které se Prologu na první pohled nepodobají: v CodeQL pro analýzu kódu, v Rego pro policy-as-code, v Z3 pro práci s omezeními a v Leanu pro formální důkazy. Každý řeší jiný problém, ale všechny připomínají totéž: někdy je lepší popsat vztahy, pravidla, omezení nebo tvrzení než vrstvit další if.
https://zdrojak.cz/clanky/prolog-nezmizel-jen-dnes-zije-v-jinych-nastrojich/ -
@gafanhoto !!!
https://gist.github.com/rofirrim/76853644188fbb922eb574625426a161
Estoy seguro de que se puede mejorar muchísimo, mi estilo es una mierda 😆
(No he empleado todos los teoremas que hay)
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@gafanhoto !!!
https://gist.github.com/rofirrim/76853644188fbb922eb574625426a161
Estoy seguro de que se puede mejorar muchísimo, mi estilo es una mierda 😆
(No he empleado todos los teoremas que hay)
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@gafanhoto !!!
https://gist.github.com/rofirrim/76853644188fbb922eb574625426a161
Estoy seguro de que se puede mejorar muchísimo, mi estilo es una mierda 😆
(No he empleado todos los teoremas que hay)
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@gafanhoto !!!
https://gist.github.com/rofirrim/76853644188fbb922eb574625426a161
Estoy seguro que se puede mejorar muchísimo, mi estilo es una mierda 😆
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@gafanhoto !!!
https://gist.github.com/rofirrim/76853644188fbb922eb574625426a161
Estoy seguro de que se puede mejorar muchísimo, mi estilo es una mierda 😆
(No he empleado todos los teoremas que hay)
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#LINKSDERWOCHE 21/2026 | Produktivität, Lean, Agile, Politik und Gesellschaft
PRODUKTIVITÄT
Digitale Erschöpfung | Wie die künstliche Intelligenz Belastung verstärkt statt zu entlasten
Wer meine Links der Woche und auch Gedankenblitze im Block aufmerksam liest, dem dürfte sicherlich schon mehrfach aufgefallen sein, dass ich die KI-Ephorie nicht teile, sondern eher positiv-verhalten gegenüber der Technik bin. Der Grund ist simple und einfach, ich sehe zwar viele Möglichkeiten, dennoch ist die Erwartungshaltung viel zu hochgeschraubt und ich sehe auch, dass die Produktivitätzuwächs durch die negativen Folgen aufgefressen werden. Daher habe ich Marcus Raitners Blogartikel sehr aufmerksam gelesen. Er ist sehr differenziert und spricht aus meiner Sicht einige kritische Punkte an, die ich sehr ähnlich sehe. Der Einsatz von KI befördert die digitale Erschöpfung. Dazu mehr hier:
Wie KI dazu führt, noch mehr zu tun
Zur Vertiefung des Beitrags von Marcus Rainter bietet sich der etwas längere Artikel von Daniel Dubbel an. Auch er beschäftigt sich mit der Frage der Arbeitsverdichtung durch KI. Sein Fokus liegt jedoch auf einem anderen Aspekt. Er geht der Frage nach, weshalb die möglichen Produktivitätsverbesserungen im System regelrecht verpuffen, und macht die Führung verantwortlich. Daher war ich kurz versucht, den Beitrag unter Leadership und Management einzuordnen. Ich finde jedoch, dass die beiden Beiträge zusammen wahrgenommen werden sollten.
https://www.inspectandadapt.de/niemand-hat-beschlossen-dass-mehr-geht-es-passierte-einfach/
Obsidian | Plugins nutzen
Für Obsidian steht ein riesiges Biotop an möglichen Plug-ins aus der Community zur Verfügung. Ich nutze nur eine Handvoll, die ich mittlerweile sehr gezielt auswähle. Ähnlich der Empfehlung von Daniel Schimpke am Ende seines Artikels, erst zu überlegen, welches Problem man überhaupt lösen möchte. Viele Probleme lassen sich übrigens oft auch ohne Plugin lösen. Das hat den Vorteil, dass die Dinge einfacher gehalten werden. Was ich empfehle. Ich habe nur sieben Erweiterungen im Einsatz, von denen eine sogar gerade auf dem Prüfstand steht. Also tatsächlich eher sechs. Es gibt allerdings eine deutliche Schnittmenge mit den 13 im Artikel genannten Plugins.
https://www.kadaschi.de/13-obsidian-plugins-die-ich-wirklich-nutze/
Obisidan | Community neu aufgestellt
Über Thomas Mathoi habe ich eine Nachricht erhalten. Es gibt eine neue Obsidian-Community. Dort findet man viele Hilfen. Die Community wurde neu organisiert und soll jetzt übersichtlicher sein. Ich hatte noch nicht die Gelegenheit, mir das anzusehen. Allerdings klingt es sehr interessant und ich hoffe, dass ich jetzt schneller passende Lösungen finde, wenn ich eine Herausforderung zu meistern habe.
https://www.mathoi.at/2026/05/21/die-neue-obsidian-community/
Ankommen | Das Gefühl etwas wichtiges zu tun
Ivan Blatter hat wieder einmal eine großartige Folge seines Podcasts veröffentlicht. Diesmal dreht sich die Frage, die er beantworten will, um das „Ankommen“ als Gefühl. „Ankommen” bedeutet in diesem Sinne nicht, fertig zu werden, sondern das Gefühl zu haben, dass das, was wir tun, wichtig ist. Er erklärt dieses Gefühl zu einer Entscheidung. Eine Entscheidung, die wir selbst treffen. Er definiert vier Entscheidungen, die wir treffen müssen:
- Hör auf, fertig werden zu wollen
- Beurteile den Tag nicht nach Quantität
- Entscheide, was nicht auf die Liste kommt
- Baue kurze Boxenstopps ein
https://share.transistor.fm/s/358edb99
Lernfähigkeit | Weshalb sich selbst hinterfragen vorwärts bringt
Mit seinem Beitrag erinnert Dan Rockwell mich daran, dass Lernfähigkeit oft damit beginnt, sich die Frage zu stellen: „Wie kann ich besser werden?” Das wiederum setzt voraus, anzuerkennen, dass man nicht alles weiß. Ganz im Sinne von Sokrates, der sich als Wahrheitssuchender für unwissend hielt. Mit anderen Worten: Das Streben, sich weiterzuentwickeln, beginnt damit, demütig anzuerkennen, dass man – selbst als weiser Mensch – noch mehr lernen und besser machen kann. Wer sich konsequent selbst hinterfragt, entwickelt sich weiter. Irgendwie muss ich jetzt an Kaizen denken.
https://leadershipfreak.blog/2026/05/19/the-best-ability/
LEAN
Kaizen | Weshalb Kaizen mehr als ein Prozess ist und weshalb wir ins schwer damit tun
Tim Themann hat sich daran gewagt, hinter „Kaizen” zu blicken und ideengeschichtlich aufzuarbeiten, weshalb „Kaizen” eine Haltung darstellt und weshalb wir uns in unserem westlich geprägten Kulturkreis mit dieser Haltung so schwer tun. Hut ab! Ich weiß, dass er es sich nicht einfach gemacht hat, denn ich durfte vorab eine erste Fassung lesen und Feedback geben. Für mich war der Artikel sehr spannend und aufschlussreich. Ich hoffe, dass es euch auch so geht.
https://die-computermaler.de/warum-kaizen-eine-haltung-ist-und-kvp-nur-ein-prozess/
Kaizen | Keine Methode, kein Prozess sondern Haltung
Auch Götz Müller greift das Thema Kaizen auf. Er versucht zu erklären, was Kaizen nicht ist. Es ist eine Haltung. Keine Methode. Kein Prozess. Interessant dabei ist, dass er Kaizen als Akronym nutzt. Hinter jedem Buchstaben steht ein Begriff, der die oft gelebte Realität darstellt und im Prinzip verdeutlicht, dass Methoden und Prozesse kein gelebtes Kaizen sind.
https://www.geemco.de/artikel/was-kaizen-nicht-ist-bzw-sein-sollte
Durchschnittswerte | Weshalb sie nicht immer zielführend sind
John Knotts Beitrag beleuchtet eine Thematik rund um Metriken, die sicherlich einigen bekannt vorkommt: Durchschnittswerte sind nicht immer gute Indikatoren und Referenzwerte. Dies gilt insbesondere bei Prozessverbesserungen. Das heißt jedoch nicht, dass wir Durchschnittswerte verteufeln sollen, sondern es gilt wie so oft – nicht nur im Umgang mit Metriken – reflektiert-kritisch hinzuschauen und immer auch zusätzliche Informationen einfließen zu lassen.
https://blog.gembaacademy.com/2026/05/22/the-trouble-with-averages/
AGILE
Product Owner | 10 Warnsignale, bei denen wir genau hinsehen sollten
In seinem folgenden Blogartikel versucht Simon Flossmann, Indikatoren zu nennen, anhand derer sich erkennen lässt, ob die Rolle des Product Owners gut besetzt wurde. Allerdings möchte ich zur Vorsicht raten, hier vorschnell von den Indikatoren auf die betreffende Person zu schließen. Meine Erfahrung hat mich gelehrt, auch auf das „System” zu achten. Denn es sind oft auch die Zwänge des Systems, die zu einigen der „Fehlentwicklungen” führen, die er in seinem Blogartikel thematisiert. Die genannten Indikatoren bedeuten letztendlich, genauer hinzusehen und Ursachenforschung zu betreiben.
Work in Progress | Viele parallele Arbeit bedeutet geringer Return of Invest
Ich weiß nicht, wie oft ich schon skeptisch auf Scrum- und Kanban-Boards geschaut habe. Skeptisch, weil ich sehr viel Arbeit auf den Boards gesehen habe. Arbeit, die aber nicht abgeschlossen war. Arbeit, die parallel stattfand. Fast genauso wie im Blogartikel von Rudolf Gysi. Vielleicht bin ich genau deshalb ein Freund der Begrenzung paralleler Arbeit geworden. Mehr Fokus, erst abschließen, dann das nächste Thema angehen. Einfach auch, weil nur so sichtbar wird, ob und wie wir einen Mehrwert erzeugen.
https://agilereflection.org/while-wip-roi-0/
Story Splitting | Kleine Storys sind besser als große
Ich bevorzuge kleine Anforderungen in Form von User Stories oder Job Stories. Kleine Losgrößen sind schneller abgeschlossen, ermöglichen schnelleres Lernen und liefern früher Nutzen. Die Reflexions- und Lerntaktung wird kürzer, sodass wir früher erkennen, wo Verbesserungspotenziale bestehen oder wo wir uns geirrt haben. Daher sollte man das Story-Splitting nicht unterschätzen. Mike Cohen, ein Urgestein der Agilität, gibt hierzu ein paar brauchbare Tipps aus der Praxis.
Problem Statement | Die Herausforderung definieren
Ausgangspunkt jeder Analyse ist das Verständnis des Problems. Hier kann das „Problem Statement” aus dem Design Thinking (ich kenne eine ähnliche Methode auch aus anderen Kontexten, beispielsweise dem TPS) Hilfestellung liefern. Dabei geht es darum, zu verstehen, wann und in welchem Kontext ein Problem mit welcher Wirkung entsteht und auftritt. Einfach und effektiv. Aber auch effektiv. Vielen Dank an Lars Richter, der es prägnant zusammengefasst hat.
https://scamper.blog/problem-statement/
POLITIK UND GESELLSCHAFT
77 Jahre GG | Vermächtnis und Verpflichtung
Am 23. Mai 2026 ist das Grundgesetz 77 Jahre alt geworden. Für mich war das ein Grund, am Samstag zu feiern – wie übrigens jedes Jahr zum Geburtstag des GG. Denn ich halte unsere Verfassung nicht nur für ein besonderes Dokument, sondern auch für eine Verpflichtung gegenüber nachfolgenden Generationen in Deutschland, Europa und der Welt. Eine Verpflichtung, die es mit Leben zu füllen gilt und auf die wir auch stolz sein dürfen. Eine Verpflichtung, die bedeutet, dass wir das Vermächtnis in Ehren halten und gegen seine Gegner verteidigen müssen. Alfons Pieper hat es in dem folgenden Artikel, wie ich finde, gut zum Ausdruck gebracht.
https://www.blog-der-republik.de/wehrhafte-demokratie-77-jahre-grundgesetz/
Höchste Zeit | Weshalb demokratische Kräfte geschlossen gegen die AfD stehen sollten
Kleiner Einschub: Sollten sich aktive Befürworter und Anhänger der „Nicht-Alternative” unter meinen Lesern befinden, kann ich gerne auf sie verzichten. Wie übrigens auf alle Gegner der freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Wie Christian Wolff bin ich der Meinung, dass es höchste Zeit ist, dass sich alle demokratischen Fraktionen entschieden gegen die Nicht-Alternative stellen. Jetzt und ohne Diskussion. Bevor es zu spät ist. Sonst werden wir bald keinen Geburtstag des Grundgesetzes mehr feiern können.
https://www.blog-der-republik.de/hoechste-zeit/
Schreckenszenario | Wenn die AfD in Sachsen-Anhalt regiert …
Dass die Gefahr derzeit besonders groß ist, die von der Nicht-Alternative ausgeht, wird bei den anstehenden Landtagswahlen in mehreren Bundesländern, wie beispielsweise Sachsen-Anhalt, sichtbar. Die Amadeu-Antonio-Stiftung beschreibt in einer aktuellen Broschüre, die zum Download bereitsteht, sehr eindrücklich das Szenario, das uns sehr wahrscheinlich erwarten wird. Ein Szenario, vor dem selbst die Gewerkschaft der Polizei vor einigen Tagen eindringlich warnte. Die einschlägigen Wahlprogramme deuten darauf hin, dass dieses Szenario mehr als denkbar ist.
#AfD #Agile #Ankommen #Gesellschaft #Grundgesetz #Kaizen #KI #Lean #Lernfähigkeit #Metriken #Obsidian #Politik #ProblemStatement #Produktivität #Scrum #StorySplitting #UserStorys #WorkInProgress #Zeitmanagement -
#LINKSDERWOCHE 21/2026 | Produktivität, Lean, Agile, Politik und Gesellschaft
PRODUKTIVITÄT
Digitale Erschöpfung | Wie die künstliche Intelligenz Belastung verstärkt statt zu entlasten
Wer meine Links der Woche und auch Gedankenblitze im Block aufmerksam liest, dem dürfte sicherlich schon mehrfach aufgefallen sein, dass ich die KI-Ephorie nicht teile, sondern eher positiv-verhalten gegenüber der Technik bin. Der Grund ist simple und einfach, ich sehe zwar viele Möglichkeiten, dennoch ist die Erwartungshaltung viel zu hochgeschraubt und ich sehe auch, dass die Produktivitätzuwächs durch die negativen Folgen aufgefressen werden. Daher habe ich Marcus Raitners Blogartikel sehr aufmerksam gelesen. Er ist sehr differenziert und spricht aus meiner Sicht einige kritische Punkte an, die ich sehr ähnlich sehe. Der Einsatz von KI befördert die digitale Erschöpfung. Dazu mehr hier:
Wie KI dazu führt, noch mehr zu tun
Zur Vertiefung des Beitrags von Marcus Rainter bietet sich der etwas längere Artikel von Daniel Dubbel an. Auch er beschäftigt sich mit der Frage der Arbeitsverdichtung durch KI. Sein Fokus liegt jedoch auf einem anderen Aspekt. Er geht der Frage nach, weshalb die möglichen Produktivitätsverbesserungen im System regelrecht verpuffen, und macht die Führung verantwortlich. Daher war ich kurz versucht, den Beitrag unter Leadership und Management einzuordnen. Ich finde jedoch, dass die beiden Beiträge zusammen wahrgenommen werden sollten.
https://www.inspectandadapt.de/niemand-hat-beschlossen-dass-mehr-geht-es-passierte-einfach/
Obsidian | Plugins nutzen
Für Obsidian steht ein riesiges Biotop an möglichen Plug-ins aus der Community zur Verfügung. Ich nutze nur eine Handvoll, die ich mittlerweile sehr gezielt auswähle. Ähnlich der Empfehlung von Daniel Schimpke am Ende seines Artikels, erst zu überlegen, welches Problem man überhaupt lösen möchte. Viele Probleme lassen sich übrigens oft auch ohne Plugin lösen. Das hat den Vorteil, dass die Dinge einfacher gehalten werden. Was ich empfehle. Ich habe nur sieben Erweiterungen im Einsatz, von denen eine sogar gerade auf dem Prüfstand steht. Also tatsächlich eher sechs. Es gibt allerdings eine deutliche Schnittmenge mit den 13 im Artikel genannten Plugins.
https://www.kadaschi.de/13-obsidian-plugins-die-ich-wirklich-nutze/
Obisidan | Community neu aufgestellt
Über Thomas Mathoi habe ich eine Nachricht erhalten. Es gibt eine neue Obsidian-Community. Dort findet man viele Hilfen. Die Community wurde neu organisiert und soll jetzt übersichtlicher sein. Ich hatte noch nicht die Gelegenheit, mir das anzusehen. Allerdings klingt es sehr interessant und ich hoffe, dass ich jetzt schneller passende Lösungen finde, wenn ich eine Herausforderung zu meistern habe.
https://www.mathoi.at/2026/05/21/die-neue-obsidian-community/
Ankommen | Das Gefühl etwas wichtiges zu tun
Ivan Blatter hat wieder einmal eine großartige Folge seines Podcasts veröffentlicht. Diesmal dreht sich die Frage, die er beantworten will, um das „Ankommen“ als Gefühl. „Ankommen” bedeutet in diesem Sinne nicht, fertig zu werden, sondern das Gefühl zu haben, dass das, was wir tun, wichtig ist. Er erklärt dieses Gefühl zu einer Entscheidung. Eine Entscheidung, die wir selbst treffen. Er definiert vier Entscheidungen, die wir treffen müssen:
- Hör auf, fertig werden zu wollen
- Beurteile den Tag nicht nach Quantität
- Entscheide, was nicht auf die Liste kommt
- Baue kurze Boxenstopps ein
https://share.transistor.fm/s/358edb99
Lernfähigkeit | Weshalb sich selbst hinterfragen vorwärts bringt
Mit seinem Beitrag erinnert Dan Rockwell mich daran, dass Lernfähigkeit oft damit beginnt, sich die Frage zu stellen: „Wie kann ich besser werden?” Das wiederum setzt voraus, anzuerkennen, dass man nicht alles weiß. Ganz im Sinne von Sokrates, der sich als Wahrheitssuchender für unwissend hielt. Mit anderen Worten: Das Streben, sich weiterzuentwickeln, beginnt damit, demütig anzuerkennen, dass man – selbst als weiser Mensch – noch mehr lernen und besser machen kann. Wer sich konsequent selbst hinterfragt, entwickelt sich weiter. Irgendwie muss ich jetzt an Kaizen denken.
https://leadershipfreak.blog/2026/05/19/the-best-ability/
LEAN
Kaizen | Weshalb Kaizen mehr als ein Prozess ist und weshalb wir ins schwer damit tun
Tim Themann hat sich daran gewagt, hinter „Kaizen” zu blicken und ideengeschichtlich aufzuarbeiten, weshalb „Kaizen” eine Haltung darstellt und weshalb wir uns in unserem westlich geprägten Kulturkreis mit dieser Haltung so schwer tun. Hut ab! Ich weiß, dass er es sich nicht einfach gemacht hat, denn ich durfte vorab eine erste Fassung lesen und Feedback geben. Für mich war der Artikel sehr spannend und aufschlussreich. Ich hoffe, dass es euch auch so geht.
https://die-computermaler.de/warum-kaizen-eine-haltung-ist-und-kvp-nur-ein-prozess/
Kaizen | Keine Methode, kein Prozess sondern Haltung
Auch Götz Müller greift das Thema Kaizen auf. Er versucht zu erklären, was Kaizen nicht ist. Es ist eine Haltung. Keine Methode. Kein Prozess. Interessant dabei ist, dass er Kaizen als Akronym nutzt. Hinter jedem Buchstaben steht ein Begriff, der die oft gelebte Realität darstellt und im Prinzip verdeutlicht, dass Methoden und Prozesse kein gelebtes Kaizen sind.
https://www.geemco.de/artikel/was-kaizen-nicht-ist-bzw-sein-sollte
Durchschnittswerte | Weshalb sie nicht immer zielführend sind
John Knotts Beitrag beleuchtet eine Thematik rund um Metriken, die sicherlich einigen bekannt vorkommt: Durchschnittswerte sind nicht immer gute Indikatoren und Referenzwerte. Dies gilt insbesondere bei Prozessverbesserungen. Das heißt jedoch nicht, dass wir Durchschnittswerte verteufeln sollen, sondern es gilt wie so oft – nicht nur im Umgang mit Metriken – reflektiert-kritisch hinzuschauen und immer auch zusätzliche Informationen einfließen zu lassen.
https://blog.gembaacademy.com/2026/05/22/the-trouble-with-averages/
AGILE
Product Owner | 10 Warnsignale, bei denen wir genau hinsehen sollten
In seinem folgenden Blogartikel versucht Simon Flossmann, Indikatoren zu nennen, anhand derer sich erkennen lässt, ob die Rolle des Product Owners gut besetzt wurde. Allerdings möchte ich zur Vorsicht raten, hier vorschnell von den Indikatoren auf die betreffende Person zu schließen. Meine Erfahrung hat mich gelehrt, auch auf das „System” zu achten. Denn es sind oft auch die Zwänge des Systems, die zu einigen der „Fehlentwicklungen” führen, die er in seinem Blogartikel thematisiert. Die genannten Indikatoren bedeuten letztendlich, genauer hinzusehen und Ursachenforschung zu betreiben.
Work in Progress | Viele parallele Arbeit bedeutet geringer Return of Invest
Ich weiß nicht, wie oft ich schon skeptisch auf Scrum- und Kanban-Boards geschaut habe. Skeptisch, weil ich sehr viel Arbeit auf den Boards gesehen habe. Arbeit, die aber nicht abgeschlossen war. Arbeit, die parallel stattfand. Fast genauso wie im Blogartikel von Rudolf Gysi. Vielleicht bin ich genau deshalb ein Freund der Begrenzung paralleler Arbeit geworden. Mehr Fokus, erst abschließen, dann das nächste Thema angehen. Einfach auch, weil nur so sichtbar wird, ob und wie wir einen Mehrwert erzeugen.
https://agilereflection.org/while-wip-roi-0/
Story Splitting | Kleine Storys sind besser als große
Ich bevorzuge kleine Anforderungen in Form von User Stories oder Job Stories. Kleine Losgrößen sind schneller abgeschlossen, ermöglichen schnelleres Lernen und liefern früher Nutzen. Die Reflexions- und Lerntaktung wird kürzer, sodass wir früher erkennen, wo Verbesserungspotenziale bestehen oder wo wir uns geirrt haben. Daher sollte man das Story-Splitting nicht unterschätzen. Mike Cohen, ein Urgestein der Agilität, gibt hierzu ein paar brauchbare Tipps aus der Praxis.
Problem Statement | Die Herausforderung definieren
Ausgangspunkt jeder Analyse ist das Verständnis des Problems. Hier kann das „Problem Statement” aus dem Design Thinking (ich kenne eine ähnliche Methode auch aus anderen Kontexten, beispielsweise dem TPS) Hilfestellung liefern. Dabei geht es darum, zu verstehen, wann und in welchem Kontext ein Problem mit welcher Wirkung entsteht und auftritt. Einfach und effektiv. Aber auch effektiv. Vielen Dank an Lars Richter, der es prägnant zusammengefasst hat.
https://scamper.blog/problem-statement/
POLITIK UND GESELLSCHAFT
77 Jahre GG | Vermächtnis und Verpflichtung
Am 23. Mai 2026 ist das Grundgesetz 77 Jahre alt geworden. Für mich war das ein Grund, am Samstag zu feiern – wie übrigens jedes Jahr zum Geburtstag des GG. Denn ich halte unsere Verfassung nicht nur für ein besonderes Dokument, sondern auch für eine Verpflichtung gegenüber nachfolgenden Generationen in Deutschland, Europa und der Welt. Eine Verpflichtung, die es mit Leben zu füllen gilt und auf die wir auch stolz sein dürfen. Eine Verpflichtung, die bedeutet, dass wir das Vermächtnis in Ehren halten und gegen seine Gegner verteidigen müssen. Alfons Pieper hat es in dem folgenden Artikel, wie ich finde, gut zum Ausdruck gebracht.
https://www.blog-der-republik.de/wehrhafte-demokratie-77-jahre-grundgesetz/
Höchste Zeit | Weshalb demokratische Kräfte geschlossen gegen die AfD stehen sollten
Kleiner Einschub: Sollten sich aktive Befürworter und Anhänger der „Nicht-Alternative” unter meinen Lesern befinden, kann ich gerne auf sie verzichten. Wie übrigens auf alle Gegner der freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Wie Christian Wolff bin ich der Meinung, dass es höchste Zeit ist, dass sich alle demokratischen Fraktionen entschieden gegen die Nicht-Alternative stellen. Jetzt und ohne Diskussion. Bevor es zu spät ist. Sonst werden wir bald keinen Geburtstag des Grundgesetzes mehr feiern können.
https://www.blog-der-republik.de/hoechste-zeit/
Schreckenszenario | Wenn die AfD in Sachsen-Anhalt regiert …
Dass die Gefahr derzeit besonders groß ist, die von der Nicht-Alternative ausgeht, wird bei den anstehenden Landtagswahlen in mehreren Bundesländern, wie beispielsweise Sachsen-Anhalt, sichtbar. Die Amadeu-Antonio-Stiftung beschreibt in einer aktuellen Broschüre, die zum Download bereitsteht, sehr eindrücklich das Szenario, das uns sehr wahrscheinlich erwarten wird. Ein Szenario, vor dem selbst die Gewerkschaft der Polizei vor einigen Tagen eindringlich warnte. Die einschlägigen Wahlprogramme deuten darauf hin, dass dieses Szenario mehr als denkbar ist.
#AfD #Agile #Ankommen #Gesellschaft #Grundgesetz #Kaizen #KI #Lean #Lernfähigkeit #Metriken #Obsidian #Politik #ProblemStatement #Produktivität #Scrum #StorySplitting #UserStorys #WorkInProgress #Zeitmanagement -
#LINKSDERWOCHE 21/2026 | Produktivität, Lean, Agile, Politik und Gesellschaft
PRODUKTIVITÄT
Digitale Erschöpfung | Wie die künstliche Intelligenz Belastung verstärkt statt zu entlasten
Wer meine Links der Woche und auch Gedankenblitze im Block aufmerksam liest, dem dürfte sicherlich schon mehrfach aufgefallen sein, dass ich die KI-Ephorie nicht teile, sondern eher positiv-verhalten gegenüber der Technik bin. Der Grund ist simple und einfach, ich sehe zwar viele Möglichkeiten, dennoch ist die Erwartungshaltung viel zu hochgeschraubt und ich sehe auch, dass die Produktivitätzuwächs durch die negativen Folgen aufgefressen werden. Daher habe ich Marcus Raitners Blogartikel sehr aufmerksam gelesen. Er ist sehr differenziert und spricht aus meiner Sicht einige kritische Punkte an, die ich sehr ähnlich sehe. Der Einsatz von KI befördert die digitale Erschöpfung. Dazu mehr hier:
Wie KI dazu führt, noch mehr zu tun
Zur Vertiefung des Beitrags von Marcus Rainter bietet sich der etwas längere Artikel von Daniel Dubbel an. Auch er beschäftigt sich mit der Frage der Arbeitsverdichtung durch KI. Sein Fokus liegt jedoch auf einem anderen Aspekt. Er geht der Frage nach, weshalb die möglichen Produktivitätsverbesserungen im System regelrecht verpuffen, und macht die Führung verantwortlich. Daher war ich kurz versucht, den Beitrag unter Leadership und Management einzuordnen. Ich finde jedoch, dass die beiden Beiträge zusammen wahrgenommen werden sollten.
https://www.inspectandadapt.de/niemand-hat-beschlossen-dass-mehr-geht-es-passierte-einfach/
Obsidian | Plugins nutzen
Für Obsidian steht ein riesiges Biotop an möglichen Plug-ins aus der Community zur Verfügung. Ich nutze nur eine Handvoll, die ich mittlerweile sehr gezielt auswähle. Ähnlich der Empfehlung von Daniel Schimpke am Ende seines Artikels, erst zu überlegen, welches Problem man überhaupt lösen möchte. Viele Probleme lassen sich übrigens oft auch ohne Plugin lösen. Das hat den Vorteil, dass die Dinge einfacher gehalten werden. Was ich empfehle. Ich habe nur sieben Erweiterungen im Einsatz, von denen eine sogar gerade auf dem Prüfstand steht. Also tatsächlich eher sechs. Es gibt allerdings eine deutliche Schnittmenge mit den 13 im Artikel genannten Plugins.
https://www.kadaschi.de/13-obsidian-plugins-die-ich-wirklich-nutze/
Obisidan | Community neu aufgestellt
Über Thomas Mathoi habe ich eine Nachricht erhalten. Es gibt eine neue Obsidian-Community. Dort findet man viele Hilfen. Die Community wurde neu organisiert und soll jetzt übersichtlicher sein. Ich hatte noch nicht die Gelegenheit, mir das anzusehen. Allerdings klingt es sehr interessant und ich hoffe, dass ich jetzt schneller passende Lösungen finde, wenn ich eine Herausforderung zu meistern habe.
https://www.mathoi.at/2026/05/21/die-neue-obsidian-community/
Ankommen | Das Gefühl etwas wichtiges zu tun
Ivan Blatter hat wieder einmal eine großartige Folge seines Podcasts veröffentlicht. Diesmal dreht sich die Frage, die er beantworten will, um das „Ankommen“ als Gefühl. „Ankommen” bedeutet in diesem Sinne nicht, fertig zu werden, sondern das Gefühl zu haben, dass das, was wir tun, wichtig ist. Er erklärt dieses Gefühl zu einer Entscheidung. Eine Entscheidung, die wir selbst treffen. Er definiert vier Entscheidungen, die wir treffen müssen:
- Hör auf, fertig werden zu wollen
- Beurteile den Tag nicht nach Quantität
- Entscheide, was nicht auf die Liste kommt
- Baue kurze Boxenstopps ein
https://share.transistor.fm/s/358edb99
Lernfähigkeit | Weshalb sich selbst hinterfragen vorwärts bringt
Mit seinem Beitrag erinnert Dan Rockwell mich daran, dass Lernfähigkeit oft damit beginnt, sich die Frage zu stellen: „Wie kann ich besser werden?” Das wiederum setzt voraus, anzuerkennen, dass man nicht alles weiß. Ganz im Sinne von Sokrates, der sich als Wahrheitssuchender für unwissend hielt. Mit anderen Worten: Das Streben, sich weiterzuentwickeln, beginnt damit, demütig anzuerkennen, dass man – selbst als weiser Mensch – noch mehr lernen und besser machen kann. Wer sich konsequent selbst hinterfragt, entwickelt sich weiter. Irgendwie muss ich jetzt an Kaizen denken.
https://leadershipfreak.blog/2026/05/19/the-best-ability/
LEAN
Kaizen | Weshalb Kaizen mehr als ein Prozess ist und weshalb wir ins schwer damit tun
Tim Themann hat sich daran gewagt, hinter „Kaizen” zu blicken und ideengeschichtlich aufzuarbeiten, weshalb „Kaizen” eine Haltung darstellt und weshalb wir uns in unserem westlich geprägten Kulturkreis mit dieser Haltung so schwer tun. Hut ab! Ich weiß, dass er es sich nicht einfach gemacht hat, denn ich durfte vorab eine erste Fassung lesen und Feedback geben. Für mich war der Artikel sehr spannend und aufschlussreich. Ich hoffe, dass es euch auch so geht.
https://die-computermaler.de/warum-kaizen-eine-haltung-ist-und-kvp-nur-ein-prozess/
Kaizen | Keine Methode, kein Prozess sondern Haltung
Auch Götz Müller greift das Thema Kaizen auf. Er versucht zu erklären, was Kaizen nicht ist. Es ist eine Haltung. Keine Methode. Kein Prozess. Interessant dabei ist, dass er Kaizen als Akronym nutzt. Hinter jedem Buchstaben steht ein Begriff, der die oft gelebte Realität darstellt und im Prinzip verdeutlicht, dass Methoden und Prozesse kein gelebtes Kaizen sind.
https://www.geemco.de/artikel/was-kaizen-nicht-ist-bzw-sein-sollte
Durchschnittswerte | Weshalb sie nicht immer zielführend sind
John Knotts Beitrag beleuchtet eine Thematik rund um Metriken, die sicherlich einigen bekannt vorkommt: Durchschnittswerte sind nicht immer gute Indikatoren und Referenzwerte. Dies gilt insbesondere bei Prozessverbesserungen. Das heißt jedoch nicht, dass wir Durchschnittswerte verteufeln sollen, sondern es gilt wie so oft – nicht nur im Umgang mit Metriken – reflektiert-kritisch hinzuschauen und immer auch zusätzliche Informationen einfließen zu lassen.
https://blog.gembaacademy.com/2026/05/22/the-trouble-with-averages/
AGILE
Product Owner | 10 Warnsignale, bei denen wir genau hinsehen sollten
In seinem folgenden Blogartikel versucht Simon Flossmann, Indikatoren zu nennen, anhand derer sich erkennen lässt, ob die Rolle des Product Owners gut besetzt wurde. Allerdings möchte ich zur Vorsicht raten, hier vorschnell von den Indikatoren auf die betreffende Person zu schließen. Meine Erfahrung hat mich gelehrt, auch auf das „System” zu achten. Denn es sind oft auch die Zwänge des Systems, die zu einigen der „Fehlentwicklungen” führen, die er in seinem Blogartikel thematisiert. Die genannten Indikatoren bedeuten letztendlich, genauer hinzusehen und Ursachenforschung zu betreiben.
Work in Progress | Viele parallele Arbeit bedeutet geringer Return of Invest
Ich weiß nicht, wie oft ich schon skeptisch auf Scrum- und Kanban-Boards geschaut habe. Skeptisch, weil ich sehr viel Arbeit auf den Boards gesehen habe. Arbeit, die aber nicht abgeschlossen war. Arbeit, die parallel stattfand. Fast genauso wie im Blogartikel von Rudolf Gysi. Vielleicht bin ich genau deshalb ein Freund der Begrenzung paralleler Arbeit geworden. Mehr Fokus, erst abschließen, dann das nächste Thema angehen. Einfach auch, weil nur so sichtbar wird, ob und wie wir einen Mehrwert erzeugen.
https://agilereflection.org/while-wip-roi-0/
Story Splitting | Kleine Storys sind besser als große
Ich bevorzuge kleine Anforderungen in Form von User Stories oder Job Stories. Kleine Losgrößen sind schneller abgeschlossen, ermöglichen schnelleres Lernen und liefern früher Nutzen. Die Reflexions- und Lerntaktung wird kürzer, sodass wir früher erkennen, wo Verbesserungspotenziale bestehen oder wo wir uns geirrt haben. Daher sollte man das Story-Splitting nicht unterschätzen. Mike Cohen, ein Urgestein der Agilität, gibt hierzu ein paar brauchbare Tipps aus der Praxis.
Problem Statement | Die Herausforderung definieren
Ausgangspunkt jeder Analyse ist das Verständnis des Problems. Hier kann das „Problem Statement” aus dem Design Thinking (ich kenne eine ähnliche Methode auch aus anderen Kontexten, beispielsweise dem TPS) Hilfestellung liefern. Dabei geht es darum, zu verstehen, wann und in welchem Kontext ein Problem mit welcher Wirkung entsteht und auftritt. Einfach und effektiv. Aber auch effektiv. Vielen Dank an Lars Richter, der es prägnant zusammengefasst hat.
https://scamper.blog/problem-statement/
POLITIK UND GESELLSCHAFT
77 Jahre GG | Vermächtnis und Verpflichtung
Am 23. Mai 2026 ist das Grundgesetz 77 Jahre alt geworden. Für mich war das ein Grund, am Samstag zu feiern – wie übrigens jedes Jahr zum Geburtstag des GG. Denn ich halte unsere Verfassung nicht nur für ein besonderes Dokument, sondern auch für eine Verpflichtung gegenüber nachfolgenden Generationen in Deutschland, Europa und der Welt. Eine Verpflichtung, die es mit Leben zu füllen gilt und auf die wir auch stolz sein dürfen. Eine Verpflichtung, die bedeutet, dass wir das Vermächtnis in Ehren halten und gegen seine Gegner verteidigen müssen. Alfons Pieper hat es in dem folgenden Artikel, wie ich finde, gut zum Ausdruck gebracht.
https://www.blog-der-republik.de/wehrhafte-demokratie-77-jahre-grundgesetz/
Höchste Zeit | Weshalb demokratische Kräfte geschlossen gegen die AfD stehen sollten
Kleiner Einschub: Sollten sich aktive Befürworter und Anhänger der „Nicht-Alternative” unter meinen Lesern befinden, kann ich gerne auf sie verzichten. Wie übrigens auf alle Gegner der freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Wie Christian Wolff bin ich der Meinung, dass es höchste Zeit ist, dass sich alle demokratischen Fraktionen entschieden gegen die Nicht-Alternative stellen. Jetzt und ohne Diskussion. Bevor es zu spät ist. Sonst werden wir bald keinen Geburtstag des Grundgesetzes mehr feiern können.
https://www.blog-der-republik.de/hoechste-zeit/
Schreckenszenario | Wenn die AfD in Sachsen-Anhalt regiert …
Dass die Gefahr derzeit besonders groß ist, die von der Nicht-Alternative ausgeht, wird bei den anstehenden Landtagswahlen in mehreren Bundesländern, wie beispielsweise Sachsen-Anhalt, sichtbar. Die Amadeu-Antonio-Stiftung beschreibt in einer aktuellen Broschüre, die zum Download bereitsteht, sehr eindrücklich das Szenario, das uns sehr wahrscheinlich erwarten wird. Ein Szenario, vor dem selbst die Gewerkschaft der Polizei vor einigen Tagen eindringlich warnte. Die einschlägigen Wahlprogramme deuten darauf hin, dass dieses Szenario mehr als denkbar ist.
#AfD #Agile #Ankommen #Gesellschaft #Grundgesetz #Kaizen #KI #Lean #Lernfähigkeit #Metriken #Obsidian #Politik #ProblemStatement #Produktivität #Scrum #StorySplitting #UserStorys #WorkInProgress #Zeitmanagement -
#LINKSDERWOCHE 21/2026 | Produktivität, Lean, Agile, Politik und Gesellschaft
PRODUKTIVITÄT
Digitale Erschöpfung | Wie die künstliche Intelligenz Belastung verstärkt statt zu entlasten
Wer meine Links der Woche und auch Gedankenblitze im Block aufmerksam liest, dem dürfte sicherlich schon mehrfach aufgefallen sein, dass ich die KI-Ephorie nicht teile, sondern eher positiv-verhalten gegenüber der Technik bin. Der Grund ist simple und einfach, ich sehe zwar viele Möglichkeiten, dennoch ist die Erwartungshaltung viel zu hochgeschraubt und ich sehe auch, dass die Produktivitätzuwächs durch die negativen Folgen aufgefressen werden. Daher habe ich Marcus Raitners Blogartikel sehr aufmerksam gelesen. Er ist sehr differenziert und spricht aus meiner Sicht einige kritische Punkte an, die ich sehr ähnlich sehe. Der Einsatz von KI befördert die digitale Erschöpfung. Dazu mehr hier:
Wie KI dazu führt, noch mehr zu tun
Zur Vertiefung des Beitrags von Marcus Rainter bietet sich der etwas längere Artikel von Daniel Dubbel an. Auch er beschäftigt sich mit der Frage der Arbeitsverdichtung durch KI. Sein Fokus liegt jedoch auf einem anderen Aspekt. Er geht der Frage nach, weshalb die möglichen Produktivitätsverbesserungen im System regelrecht verpuffen, und macht die Führung verantwortlich. Daher war ich kurz versucht, den Beitrag unter Leadership und Management einzuordnen. Ich finde jedoch, dass die beiden Beiträge zusammen wahrgenommen werden sollten.
https://www.inspectandadapt.de/niemand-hat-beschlossen-dass-mehr-geht-es-passierte-einfach/
Obsidian | Plugins nutzen
Für Obsidian steht ein riesiges Biotop an möglichen Plug-ins aus der Community zur Verfügung. Ich nutze nur eine Handvoll, die ich mittlerweile sehr gezielt auswähle. Ähnlich der Empfehlung von Daniel Schimpke am Ende seines Artikels, erst zu überlegen, welches Problem man überhaupt lösen möchte. Viele Probleme lassen sich übrigens oft auch ohne Plugin lösen. Das hat den Vorteil, dass die Dinge einfacher gehalten werden. Was ich empfehle. Ich habe nur sieben Erweiterungen im Einsatz, von denen eine sogar gerade auf dem Prüfstand steht. Also tatsächlich eher sechs. Es gibt allerdings eine deutliche Schnittmenge mit den 13 im Artikel genannten Plugins.
https://www.kadaschi.de/13-obsidian-plugins-die-ich-wirklich-nutze/
Obisidan | Community neu aufgestellt
Über Thomas Mathoi habe ich eine Nachricht erhalten. Es gibt eine neue Obsidian-Community. Dort findet man viele Hilfen. Die Community wurde neu organisiert und soll jetzt übersichtlicher sein. Ich hatte noch nicht die Gelegenheit, mir das anzusehen. Allerdings klingt es sehr interessant und ich hoffe, dass ich jetzt schneller passende Lösungen finde, wenn ich eine Herausforderung zu meistern habe.
https://www.mathoi.at/2026/05/21/die-neue-obsidian-community/
Ankommen | Das Gefühl etwas wichtiges zu tun
Ivan Blatter hat wieder einmal eine großartige Folge seines Podcasts veröffentlicht. Diesmal dreht sich die Frage, die er beantworten will, um das „Ankommen“ als Gefühl. „Ankommen” bedeutet in diesem Sinne nicht, fertig zu werden, sondern das Gefühl zu haben, dass das, was wir tun, wichtig ist. Er erklärt dieses Gefühl zu einer Entscheidung. Eine Entscheidung, die wir selbst treffen. Er definiert vier Entscheidungen, die wir treffen müssen:
- Hör auf, fertig werden zu wollen
- Beurteile den Tag nicht nach Quantität
- Entscheide, was nicht auf die Liste kommt
- Baue kurze Boxenstopps ein
https://share.transistor.fm/s/358edb99
Lernfähigkeit | Weshalb sich selbst hinterfragen vorwärts bringt
Mit seinem Beitrag erinnert Dan Rockwell mich daran, dass Lernfähigkeit oft damit beginnt, sich die Frage zu stellen: „Wie kann ich besser werden?” Das wiederum setzt voraus, anzuerkennen, dass man nicht alles weiß. Ganz im Sinne von Sokrates, der sich als Wahrheitssuchender für unwissend hielt. Mit anderen Worten: Das Streben, sich weiterzuentwickeln, beginnt damit, demütig anzuerkennen, dass man – selbst als weiser Mensch – noch mehr lernen und besser machen kann. Wer sich konsequent selbst hinterfragt, entwickelt sich weiter. Irgendwie muss ich jetzt an Kaizen denken.
https://leadershipfreak.blog/2026/05/19/the-best-ability/
LEAN
Kaizen | Weshalb Kaizen mehr als ein Prozess ist und weshalb wir ins schwer damit tun
Tim Themann hat sich daran gewagt, hinter „Kaizen” zu blicken und ideengeschichtlich aufzuarbeiten, weshalb „Kaizen” eine Haltung darstellt und weshalb wir uns in unserem westlich geprägten Kulturkreis mit dieser Haltung so schwer tun. Hut ab! Ich weiß, dass er es sich nicht einfach gemacht hat, denn ich durfte vorab eine erste Fassung lesen und Feedback geben. Für mich war der Artikel sehr spannend und aufschlussreich. Ich hoffe, dass es euch auch so geht.
https://die-computermaler.de/warum-kaizen-eine-haltung-ist-und-kvp-nur-ein-prozess/
Kaizen | Keine Methode, kein Prozess sondern Haltung
Auch Götz Müller greift das Thema Kaizen auf. Er versucht zu erklären, was Kaizen nicht ist. Es ist eine Haltung. Keine Methode. Kein Prozess. Interessant dabei ist, dass er Kaizen als Akronym nutzt. Hinter jedem Buchstaben steht ein Begriff, der die oft gelebte Realität darstellt und im Prinzip verdeutlicht, dass Methoden und Prozesse kein gelebtes Kaizen sind.
https://www.geemco.de/artikel/was-kaizen-nicht-ist-bzw-sein-sollte
Durchschnittswerte | Weshalb sie nicht immer zielführend sind
John Knotts Beitrag beleuchtet eine Thematik rund um Metriken, die sicherlich einigen bekannt vorkommt: Durchschnittswerte sind nicht immer gute Indikatoren und Referenzwerte. Dies gilt insbesondere bei Prozessverbesserungen. Das heißt jedoch nicht, dass wir Durchschnittswerte verteufeln sollen, sondern es gilt wie so oft – nicht nur im Umgang mit Metriken – reflektiert-kritisch hinzuschauen und immer auch zusätzliche Informationen einfließen zu lassen.
https://blog.gembaacademy.com/2026/05/22/the-trouble-with-averages/
AGILE
Product Owner | 10 Warnsignale, bei denen wir genau hinsehen sollten
In seinem folgenden Blogartikel versucht Simon Flossmann, Indikatoren zu nennen, anhand derer sich erkennen lässt, ob die Rolle des Product Owners gut besetzt wurde. Allerdings möchte ich zur Vorsicht raten, hier vorschnell von den Indikatoren auf die betreffende Person zu schließen. Meine Erfahrung hat mich gelehrt, auch auf das „System” zu achten. Denn es sind oft auch die Zwänge des Systems, die zu einigen der „Fehlentwicklungen” führen, die er in seinem Blogartikel thematisiert. Die genannten Indikatoren bedeuten letztendlich, genauer hinzusehen und Ursachenforschung zu betreiben.
Work in Progress | Viele parallele Arbeit bedeutet geringer Return of Invest
Ich weiß nicht, wie oft ich schon skeptisch auf Scrum- und Kanban-Boards geschaut habe. Skeptisch, weil ich sehr viel Arbeit auf den Boards gesehen habe. Arbeit, die aber nicht abgeschlossen war. Arbeit, die parallel stattfand. Fast genauso wie im Blogartikel von Rudolf Gysi. Vielleicht bin ich genau deshalb ein Freund der Begrenzung paralleler Arbeit geworden. Mehr Fokus, erst abschließen, dann das nächste Thema angehen. Einfach auch, weil nur so sichtbar wird, ob und wie wir einen Mehrwert erzeugen.
https://agilereflection.org/while-wip-roi-0/
Story Splitting | Kleine Storys sind besser als große
Ich bevorzuge kleine Anforderungen in Form von User Stories oder Job Stories. Kleine Losgrößen sind schneller abgeschlossen, ermöglichen schnelleres Lernen und liefern früher Nutzen. Die Reflexions- und Lerntaktung wird kürzer, sodass wir früher erkennen, wo Verbesserungspotenziale bestehen oder wo wir uns geirrt haben. Daher sollte man das Story-Splitting nicht unterschätzen. Mike Cohen, ein Urgestein der Agilität, gibt hierzu ein paar brauchbare Tipps aus der Praxis.
Problem Statement | Die Herausforderung definieren
Ausgangspunkt jeder Analyse ist das Verständnis des Problems. Hier kann das „Problem Statement” aus dem Design Thinking (ich kenne eine ähnliche Methode auch aus anderen Kontexten, beispielsweise dem TPS) Hilfestellung liefern. Dabei geht es darum, zu verstehen, wann und in welchem Kontext ein Problem mit welcher Wirkung entsteht und auftritt. Einfach und effektiv. Aber auch effektiv. Vielen Dank an Lars Richter, der es prägnant zusammengefasst hat.
https://scamper.blog/problem-statement/
POLITIK UND GESELLSCHAFT
77 Jahre GG | Vermächtnis und Verpflichtung
Am 23. Mai 2026 ist das Grundgesetz 77 Jahre alt geworden. Für mich war das ein Grund, am Samstag zu feiern – wie übrigens jedes Jahr zum Geburtstag des GG. Denn ich halte unsere Verfassung nicht nur für ein besonderes Dokument, sondern auch für eine Verpflichtung gegenüber nachfolgenden Generationen in Deutschland, Europa und der Welt. Eine Verpflichtung, die es mit Leben zu füllen gilt und auf die wir auch stolz sein dürfen. Eine Verpflichtung, die bedeutet, dass wir das Vermächtnis in Ehren halten und gegen seine Gegner verteidigen müssen. Alfons Pieper hat es in dem folgenden Artikel, wie ich finde, gut zum Ausdruck gebracht.
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Schreckenszenario | Wenn die AfD in Sachsen-Anhalt regiert …
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Von "5W" ist ja häufiger die Rede, vor allem auch im Kontext #lean er Methoden. Wie man mit (etwas anderen) "5W" #Meetings schlanker und effizienter – "leaner" – machen kann: https://die-computermaler.de/mit-5w-zu-schlankeren-lean-meetings/
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Lean Agile Predictability Bundle by Daniel S. Vacanti is the featured bundle of ebooks 📚 on Leanpub!
Link: https://leanpub.com/b/leanagilepredictabilitybundle
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#LINKSDERWOCHE | 20/2026: Produktivität, Projektmanagement, Lean, Agile, Management und Leadership, Politik und Gesellschaft
PRODUKTIVITÄT
Entscheidungen | 3-Zeitlinsen für mehr Richtung
Bei Entscheidungen ist es ratsam, sich der drei Zeitlinien – Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft – bewusst zu sein. Die Vergangenheit liefert uns Informationen, aus denen wir lernen können, was gut und was weniger gut funktioniert hat. In der Gegenwart betrachten wir, was aktuell akut ist und uns zur Verfügung steht. Die Zukunft ist offen: Hier geht es darum, welche Wirkung wir künftig erreichen wollen. Wie Dan Rockwell zu Recht anmerkt, sollten alle drei Aspekte bei Entscheidungen einbezogen werden. Meiner Meinung nach blicken wir viel zu oft und zu lange zurück oder sind zu sehr auf die Gegenwart fixiert. Selten jedoch machen wir uns bewusst, was wir künftig erreichen wollen.
https://leadershipfreak.blog/2026/05/14/your-time-lens-shapes-direction/
KI | Was muss man wissen, um informiert zu bleiben
Theoretisch gehe ich davon aus, dass zum Thema KI bereits genug von vielen geschrieben und erzählt wurde und somit zumindest quantitativ genug Material vorhanden ist, um sich zunächst damit zu beschäftigen, was die „Wundertechnik” kann und was nicht. Die Spreu vom Weizen zu trennen ist jedoch mitunter eine Herausforderung. Und daher erlaube ich mir, auf einen Artikel zu verweisen, der dabei helfen kann. Auch wenn ich mittlerweile der Meinung bin, dass es bei diesem Thema bereits zugeht wie auf einem Delegiertenkongress irgendeiner Partei, bei dem bereits alles gesagt wurde, aber halt noch nicht von jedem. Entschuldigung, wenn ich etwas genervt klinge, aber die Flut an KI-Artikeln geht mir langsam auf die Nerven, insbesondere, weil mir der Mehrwert fehlt. Das gilt auch für die wachsende Zahl KI-generierter Blogartikel, die klingen, als würde jeder von jedem abschreiben. Da die Ausnahme auch die Regel bestätigt, möchte ich einen Beitrag von Jan Fischbach empfehlen, der einen Überblick über die diversen Modelle bietet und nicht allzu techniklastig ist.
https://www.teamworkblog.de/2026/05/wie-informiert-man-sich-uber-kunstliche.html
Obsidian | Die tägliche Notiz
Ähnlich wie Thomas Mathoi nutze ich Obsidian – zwischenzeitlich auch beruflich – für meine täglichen Notizen und bin damit sehr zufrieden. Dafür braucht es keine zig Add-ons und Co., es funktioniert gut mit Bordmitteln. Zwar habe ich mein Setup gefunden, beim Feintuning schaue ich dennoch gerne immer wieder Menschen wie meinem Namensvetter über die Schulter, um das Ganze noch besser zu machen.
https://www.mathoi.at/2026/05/10/die-taegliche-notiz-neu-ueberdacht/
Obsidian | Projektstukturnotiz als Teil der Projektübersicht
Und hier ist noch ein Tipp für Obsidian von Thomas Mathoi. Er zeigt, wie er das Thema Projektübersicht für sich gelöst hat. Ich bin persönlich einen anderen Weg gegangen und nutze #-Filter und die Erweiterung TaskBoard, um meine Projekte/Themen zu „tracken”. Allerdings ziehe ich auch eine Gesamtübersicht auf einem Board vor und nehme dafür gerne Abstriche an anderer Stelle in Kauf. Dennoch werde ich mir seinen Ansatz für die Zukunft nochmal ansehen. Im nächsten „Multiprojekt-Kontext” könnte er hilfreich sein. Daher freue ich mich schon auf die Folgebeiträge, die sicherlich noch weitere Ideen und Impulse liefern werden.
https://www.mathoi.at/2026/05/13/projektuebersichten-in-obsidian-teil-1-die-projektstrukturnotiz/
PROJEKTMANAGEMENT
Koginitive Verzerrungen | Wie Biases im Kontext von Projekten wirken
Jeder Mensch – ich kenne niemanden, der mir das Gegenteil glaubhaft vermitteln könnte – hat seine „kognitiven Verzerrungen“ (Bias), die er mit sich herumträgt. Ist so. War so. Und es wird immer so sein. Die einen sind sich dessen bewusst und reflektieren deshalb regelmäßig selbstkritisch, die anderen wiederum nicht (darunter offenbar viele Wähler der Nicht-Alternative – diesen Seitenhieb konnte ich mir nicht verkneifen). Sich regelmäßig oder überhaupt damit auseinanderzusetzen, halte ich daher für ein sehr wichtiges Thema. Und das nicht nur in Bezug auf Projektmanagement. Wichtig dabei ist die kritische Reflexion unserer Entscheidungen. Um mögliche Fehler zu vermeiden. Ein Punkt, auf den Irene Timmers verweist.
https://t2informatik.de/blog/kognitive-verzerrung-in-projekten/
Zu viele Abstimmungen | Zu viele Meetings als Zeichen von Mängeln in der Organisation
Zu wenige Abstimmungen sind genauso schlecht wie zu viele. Woran scheitert es so oft? Unklare Ziele, zu viele Beteiligte, unklare Verantwortlichkeiten und eine mangelnde Entscheidungskultur können dabei eine Rolle spielen. All das sind Punkte, die Andrea Windolph ins Spiel bringt, und alles sind Indizien für Verbesserungspotenziale im Zusammenarbeitssystem. Wenn wir wissen, wo es klemmt, ist das der erste Schritt hin zur Lösung. Wenn das nächste Mal wieder über zu viele Abstimmungsschleifen gejammert wird, ist es sinnvoll, sich näher mit den Ursachen zu befassen und das Problem an der Wurzel zu packen.
LEAN
Wenn Lean scheitert | Fünf Muster, die zum Scheitern von Lean beitragen
Wenn man die Verhaltensweisen und Muster kennt, die sich langsam einschleichen und immer mehr Sand ins Getriebe der Veränderungen bringen, hat man gute Chancen, dem mit reflektiertem Vorgehen entgegenzuwirken. Daher finde ich die Idee hinter den „5+S des Lean Scheiterns”, die Götz Müller in seinem folgenden Blogartikel in den Fokus stellt, sehr informativ. Dazu gehören Klassiker wie Silo-Denken, Symbolpolitik (die Manager genauso gut können wie Spitzenpolitiker), Schnellschüsse (einer meiner Favoriten) und weitere. Was soll ich sagen, sie alle kommen mir recht bekannt vor und ja, auch ich falle immer wieder auf sie herein. Wenn man sie allerdings kennt, hat man gute Chancen, sie schneller zu erkennen und früher entgegenzusteuern. Vorausgesetzt, man will und kann und darf …
https://www.geemco.de/artikel/die-5s-des-lean-scheitern
AGILE
Sprint abschließen | Weshalb wir jeden Sprint abschließen (müssen)
Warum arbeitet man in Scrum mit Sprints? Und warum ist es für Scrum-Anhänger so wichtig, jeden Sprint neu zu planen? Diese Frage hängt eng mit dem Thema zusammen, einen alten Sprint nicht offen zu lassen. Wenn Arbeit in einem Sprint nicht wie geplant fertiggestellt wird, wird sie nicht einfach in den nächsten Sprint übernommen oder der Sprint gar ganz offen gelassen. Nein, der Sprint wird beendet. Der nächste wird neu geplant. Ganz neu. Fertig. Was wie eine gnadenlose, dogmatische Regel klingt, hat einen ganz einfachen Grund. Wir erzeugen damit „positiven Stress”, der dazu zwingt, zu reflektieren. Wir reflektieren, ob unsere Annahmen zur Lieferfähigkeit korrekt sind, und gehen bei Bedarf Ursachenforschung betreiben. Es geht nicht darum, Schuldige zu finden oder jemanden öffentlich hinzurichten, sondern darum, gemeinsam zu lernen, was bremst und wie wir besser werden können. Und es geht darum, zu entscheiden, was uns aktuell vorwärtsbringt. Das kann sich ändern, denn wir arbeiten im Kontext von Scrum explorativ. Dazu mehr von Mary Iqbal:
https://www.scrum.org/resources/blog/dont-leave-old-sprints-open
MANAGEMENT UND LEADERSHIP
Beteiligung | Beteiligung braucht Klarheit und Transparenz
Das Thema Beteiligung sollte man ernst nehmen. Und nicht nur dort, wo man es originär verorten würde – in Bürgerbeteiligung und Ähnlichem –, sondern auch im professionellen Kontext. Gute Führungskräfte wissen genau, dass Beteiligung dazu beiträgt, dass die Organisation richtig „rockt” und ein Erfolgsbaustein in Veränderungsprozessen ist. Da ich der Meinung bin, dass sich eine Organisation beständig weiterentwickeln und verändern muss, gehört Beteiligung für mich zum „Dauergeschäft”. Doch wann und in welchem Maß ist Beteiligung sinnvoll? Das kann variieren. Dafür braucht es einen Rahmen und Klarheit. Hilfreich dabei können die Stufen der Beteiligung sein, die Dorothea Herrmann hier gut beschreibt.
https://verwaltungsrebellen.de/stufen-der-beteiligung/
Informeller Einfluss | Weshalb wir Menschen brauchen, die informell führen
Zum Thema „Veränderungen” passt auch die Rolle der informellen Einflussnehmer, die Dan Rockwell in einem Blogartikel als wichtige Verbündete herausstellt. Sie sind jedoch schwer zu greifen, da sie nicht an formellen Rollen und Strukturen „anknüpfen”. Und doch spielen sie eine enorme Rolle. Oft genug sind sie das „Schmierfett“ im Getriebe der Organisation und sorgen dafür, dass alles reibungsfreier läuft, weil sie vieles auffangen, was die formale Struktur nicht schafft. Sie tragen auch bei fast jeder Initiative dazu bei, dass sie gelingt, weil sie die Energie in Form von Motivation liefern, die kein formalistischer Ansatz vermag. Und doch werden informelle Strukturen viel zu wenig beachtet.
https://leadershipfreak.blog/2026/05/12/secret-powers-of-informal-influencers/
JTBD | Es gibt mehr als nur den „technische“ Job
Ich bin ein großer Fan des JTBD-Konzepts und weise in meinen Projekten gerne darauf hin, dass es darum geht, dass eine Lösung einen bestimmten Job besser erledigen soll als andere, um für die Nutzer attraktiv zu sein. Was dabei jedoch häufig beobachtet wird, ist, dass sich alle auf den „technischen Job“ konzentrieren, dabei aber vergessen, dass es neben dem technischen Job auch eine emotionale und soziale Funktion geben kann, die nicht unterschätzt werden sollte. Ein Beispiel: Wenn es beim Autofahren wirklich nur darum ginge, von A nach B zu kommen, dann würden wir alle einfache, zweckmäßige Autos fahren oder gar den ÖPNV nutzen. Aber offenbar gibt es da noch eine weitere Komponente. Zumindest für manche Menschen hat das Auto auch eine soziale Funktion, weswegen unter der Haube ein Hochleistungsmotor stecken muss, den wir nicht mal ansatzweise brauchen, und als Hingucker muss noch ein extravagantes Fahrzeugdesign her. Lars Richter hat übrigens noch ein anderes Beispiel.
https://scamper.blog/tod-aus-der-dose
POLITIK UND GESELLSCHAFT
Gegen die Medienmacht der Neuen Rechten | Netzwerk recherchiert, informiert und klärt auf
Ich mache keinen Hehl daraus, dass ich bestimmte Gruppierungen und ihre Ansichten für mehr als zweifelhaft halte. Ich bin sogar der Meinung, dass die „Alternative für gegen Deutschland” als rechtsextremistische und verfassungsfeindliche Organisation verboten gehört. Ihre Anhänger schmücken sich bekanntermaßen gerne mit den Farben der Frankfurter Paulskirche, der Weimarer Republik und des Grundgesetzes, während sie die zugehörigen Werte mit Füßen treten. Als Anhänger der freiheitlich-demokratischen Grundordnung, die es mit aller Macht zu schützen gilt, beobachte ich genau, was gerade geschieht, und bin immer wieder für gute, verlässliche Informationen dankbar. Zufälligerweise hat mir diese Woche jemand einen Tipp gegeben und mich auf das Edelweiß-Netzwerk aufmerksam gemacht. Es stellt sich der Normalisierung der menschenverachtenden Thesen der Autokratiefetischisten entgegen.
https://edelweissnetzwerk.de/artikel
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