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#methoden — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #methoden, aggregated by home.social.

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  1. Heute öffne ich mal meinen Methodenkoffer und teile meine 31 Lieblingsmethoden aus dem Design Thinking. 😊

    Welche nutzt Du gerne und welche sollte ich in meinem Beitrag auf jeden Fall noch ergänzen?

    scamper.blog/design-thinking-m

    #DesignThinking #Methoden

  2. Methode: Namen- und Pronomenrunde

    Ich habe Überlegungen, Erfahrungen und Abwägungen der letzten Jahre zu Namen- und Pronomenrunden in Bildungs- sowie Fachkräftebildungskontexten (viel davon entwickelt im Austausch mit geschätzten Kolleg*innen u.a. im Rahmen des Projekts interventionen.dissens.de) als Methodenbeschreibung zusammengeführt. Darin erwähne ich auch eine Alternative für Gruppen, in denen das Stigmatisierungsrisiko zu hoch erscheint.

    Debus, Katharina (2026): Namen- und Pronomenrunde. Methodenbeschreibung. katharina-debus.de/material/pa…

    Empfohlen sei außerdem ein Text von Mart Busche mit mehr Theorie-Bezügen, in dem Mart teils ähnliche, teils auch andere Überlegungen anstellt, ergänzt durch Forschungsergebnisse:

    Busche, Mart (2023): Das ambivalente Potenzial von Pronomenrunden. In: Land Steiermark – A6 Bildung und Gesellschaft/FA Gesellschaft – Referat Jugend (Hrsg.): jugendarbeit: gleichgestellt und geschlechtergerecht. Versuch einer interdisziplinären Auseinandersetzung. Graz: Verlag für Jugendarbeit und Jugendpolitik. S. 27–41. fachstellennetzwerk.at/wp-cont…

    Einen kurzen Text zum Einsatz in queeren Jugendgruppen im insgesamt empfehlenswerten Sammelband Handbuch Queere Jugendarbeit hat Luca Siemens geschrieben:

    Siemens, Luca (2025): Pronomenrunden in Jugendgruppen. In: Brodersen, Folke/Merz, Simon (Hrsg.): Handbuch Queere Jugendarbeit. Was junge Queers stärkt und wie wir Offene Jugendarbeit gestalten. Berlin: etece. S. 51–52. etece.de/shop/buecher/handbuch…

    Und nicht zuletzt sei ein Klassiker empfohlen, u.a. mit Lückentexten zum Einüben ungewohnter Pronomen:

    ProNa, AK (2020): Mein Name Mein Pronomen. Berlin: AK ProNa. meinnamemeinpronomen.wordpress…

    #queerebildung #queerepädagogik #geschlechterreflektiertePädgogik #Bildung #Pädagogik #pädagogikbubble #FediLZ #Fachkräftebildung #Pädagog*innenBildung #Methoden #Methoden & Lernformate

  3. Moderation

    #Rolle #Methoden #Praxistipps

    Gute Moderation kann eine Gruppe zusammenhalten oder ein Treffen erst produktiv machen.

    In 9 Modulen lernst du deine Rolle als Moderator*in kennen, bekommst Methoden und Abläufe an die Hand und erfährst viele Praxistipps für den Alltag in Gruppen.

    organisiert-euch.de/moderation

  4. #CfP Mit den Archiven des Pariser Parlaments (13.–15. Jahrhundert) arbeiten: #Quellen, #Methoden und Forschungsperspektiven

    📍#Tagung in #Paris | 9.-11. Juni 2027 | am @dhiparis und #Nationalarchiv

    📅15. September 2026

    🔗dhi-paris.fr/de/aktuelles/deta

    📷Bildnachweis: Archives nationales, Grands Dépôts, Photo Lionel Germain

  5. #LINKSDERWOCHE | 11 + 12/2026: Produktivität, Lean, Agile, Management und Leadership

    Photo by Pixabay on Pexels.com

    Leider mussten letzte Woche die „Links der Woche“ ausfallen. Dafür gibt es diese Woche deutlich mehr Lesestoff.

    PRODUKTIVITÄT

    Nein-Sagen | Positive Weg Nein zu sagen

    Mir ist ein offenes und ehrliches „Nein” deutlich lieber als ein „Ja”, auf das ich mich nicht verlassen kann. Ich habe auch kein Problem damit, wenn jemand Nein sagt. Besonders, wenn es auf wertschätzende Art und Weise mit einer kurzen Begründung erfolgt. Dan Rockwell zeigt in seinem Beitrag einige Möglichkeiten auf, wie man ein „positives” Nein zum Ausdruck bringen kann, ohne jemanden vor den Kopf zu stoßen. Das würde ich mir als Alternative zu einem unverbindlichen Ja deutlich öfter wünschen.

    https://leadershipfreak.blog/2026/03/10/5-positive-ways-to-say-no/

    Linux-Stick | Installation, Konfiguration und mehr

    Für Personen, die viel unterwegs sind und Beruf und Privatleben sauber trennen möchten, könnte ein verschlüsselter Linux-Stick eine gute Lösung darstellen. Es gibt sicherlich noch weitere Anwendungsbereiche. Wie man einen solchen Stick einrichtet, verschlüsselt usw., ist Gegenstand einer dreiteiligen Blogartikelserie von Herbert Hertentrampf. Die ersten beiden Blogartikel der Serie sind bereits veröffentlicht. Der dritte Teil steht noch aus.

    Teil 1 Installation: https://digital-cleaning.de/index.php/ein-verschluesselter-linux-stick-fuer-die-arbeit-unterwegs-teil-1/

    Teil 2: Konfiguration https://digital-cleaning.de/index.php/verschluesselter-linux-stick-teil-2-konfiguration/

    Konflikte | Wofür streiten wir

    Eine spannende Erkenntnis aus dem Blogartikel von Stephanie Huber zum Thema Konflikte war für mich, die Frage „Wofür“ in den Fokus zu stellen. Das „Wofür“ eignet sich im Konflikt sehr gut für die Lösungsfindung, da es der Bedeutung nachgeht, die etwas für die Konfliktparteien hat. Dies trägt wiederum dazu bei, den Konflikt beizulegen. Die Frage nach dem „Wofür” führt zu den Bedürfnissen und Werten und weg von Argument und Gegenargument.

    https://t2informatik.de/blog/was-konflikte-verraten/

    Optimierungswahn | Selbstmanagement-Methoden relfektiert verwenden

    Ich habe im Laufe meines Lebens schon viele Selbstmanagement-Methoden ausprobiert und mit Sicherheit eine ganze Bibliothek an Literatur aus diesem Bereich gelesen. Irgendwann ähneln sich die Methoden, sodass ich nur noch wenige neue Erkenntnisse mitnehme. Es sind alles Hilfsmittel, die reflektiert eingesetzt werden wollen. Wie Michael Schenkel treffend schreibt: „Selbstmanagement bedeutet deshalb nicht, sich möglichst konsequent an Methoden zu halten. Es bedeutet, Methoden bewusst einzusetzen und ihre Grenzen zu kennen.” Mit anderen Worten: Methoden sind Werkzeuge, die reflektiert genutzt werden wollen. Nur dann machen sie Sinn und führen nicht in den Selbstoptimierungswahn.

    https://t2informatik.de/blog/vom-selbstmanagement-zum-optimierungswahn/

    Obsidian | Web Clipper mit neuer Lesefunktion

    Für Obsidian-Nutzer gibt es den sogenannten „Web Clipper”. Ich muss zugeben, dass ich ihn noch nicht oft genutzt habe. Früher, zu meinen Evernote-Zeiten, habe ich viele Artikel über den Web Clipper gespeichert und gesichert. Das mache ich schon länger nicht mehr, da ich sie lieber online aufrufe, statt sie aus meiner Wissensdatenbank zu öffnen. Bei Thomas Mathoi lese ich jetzt, dass der Web Clipper von Obsidian eine Lesefunktion spendiert bekommt. Das finde ich jetzt allerdings interessant und bin dadurch verleitet, doch mal wieder einen Blick auf den Web Clipper von Obsidian zu werfen.

    https://www.mathoi.at/2026/03/19/leseansicht-fuer-den-web-clipper/

    LEAN

    Kaizen | Es mehr als KVP

    Ich bin ein großer Freund von Kaizen und finde es immer wieder schade, wenn es auf „kontinuierlicher Verbesserungsprozess” reduziert wird. Es steckt deutlich mehr dahinter. Einen kleinen Einstieg ermöglicht Mark Graban in seinem Blogartikel, der viele Aspekte von Kaizen gut widerspiegelt. Kaizen ist mehr als ein Vorschlagswesen und ein Prozess. Auch Agilisten können einiges mitnehmen. 😉

    https://www.leanblog.org/2026/03/what-is-kaizen/

    Kein Problem ist ein Problem | Weshalb wir hellhörig werden müssen, wenn es keine Probleme gibt

    Im Arbeitsleben bin ich öfter damit konfrontiert worden, dass meine aktive Suche nach „Hindernissen” negativ ausgelegt wurde. Wer will schon von Problemen hören, die es zu lösen gilt? Dabei sollten wir genau das schätzen. Denn keine Probleme zu haben, ist das größte Problem. Das klingt für viele vielleicht seltsam, aber wie Christoph Roser zeigt, ist es wirklich so. Wenn wir keine Probleme entdecken, woher soll dann das Innovations- und Verbesserungspotenzial kommen, mit dem wir uns und unsere Organisationen weiterentwickeln können? Mein Fazit lautet daher schon lange, dass ich hellhörig werden muss, wenn es heißt, es gäbe keine Probleme. Denn dann haben wir ein viel größeres Problem.

    https://www.allaboutlean.com/no-problem-is-the-biggest-problem/

    Über Probleme sprechen | Wenn Probleme zwar gesehen werden, aber nicht darüber gesprochen wird

    Ein weiterer interessanter Artikel von Mark Graban beschäftigt sich mit der Frage, weshalb in vielen Organisationen wenig über Probleme gesprochen wird. Interessanterweise wird viel in das „Sehen” und „Lösen” von Problemen investiert, während das „Reden” über Probleme häufig stiefmütterlich behandelt wird. Dies ist in der Tat ein Aspekt, der mehr Aufmerksamkeit benötigt. Laut Graban ist es oft nicht die Frage der psychologischen Sicherheit, die daran hindert, ein Problem anzusprechen, sondern die Frage, ob es sich um ein lohnenswertes Problem handelt und ob daraus tatsächlich Konsequenzen folgen.

    https://www.leanblog.org/2026/03/problem-seeing-eyes-are-everywhere-problem-speaking-mouths-are-rare/

    AGILE

    Kanban | Selbstorganisationen fördern und ausbauen

    Tim Themann greift eine Beobachtung auf, die ich auch schon seit Längerem mache. Und das nicht erst dank Microsoft Planner. Auch dank Trello und anderer Werkzeuge. Viele Teams starten überraschenderweise mit „Kanban”, die Verfügbarkeit von Planner macht es allerdings einfacher. Die echten Kanban-Enthusiasten mögen darüber lächeln, denn eine Workflow-Visualisierung ist noch lange kein Kanban-System. Dennoch ist der Anfang gemacht und es ist kontraproduktiv, jetzt in die Selbstorganisation einzugreifen. Es ist ein Ausgangspunkt, von dem aus man im Sinne der Kanban-Prinzipien beginnen kann, das zarte Pflänzchen evolutionär weiterzuentwickeln. Der Anfang ist gemacht, jetzt gilt es, die Lernreise auf die nächste Stufe zu heben und die evolutionäre Entwicklung zu befördern und zu stärken.

    https://die-computermaler.de/microsoft-planner-selbstorganisation-foerdern-und-weiterentwickeln/

    Lieferzusagen | Weshalb Komplexiät und verlässliche Voraussagen schwer zusammenpassen

    Kann man bei komplexen Themenstellungen verlässliche Lieferzusagen treffen? Diese Frage würde ich klar verneinen. Wie auch? Komplexität bedeutet, dass viele Einflussgrößen unbekannt sind und wir sie gar nicht kennen können. Sonst wäre es nicht komplex. Am Beispiel der Softwareentwicklung, wie von Simon Flossmann aufgezeigt, lässt sich das gut belegen, auch wenn nicht alles direkt auf andere Bereiche übertragbar ist. Wenn wir etwas „neu” entwickeln, dann kennen wir eben noch nicht jeden einzelnen Faktor, der auftreten kann. Das macht es ja komplex.

    https://www.scrum.org/resources/blog/warum-lieferzusagen-reines-glucksspiel-sind-5-wahrheiten-die-it-manager-nicht-wahrhaben-wollen-und-was-das-kostet

    Scrum Master | Die eigene Wirskamkeit reflektieren

    Ich reflektiere auch regelmäßig meine eigene Wirksamkeit. Lebe vor, was du von anderen wünschst. Das tut gelegentlich auch mal weh, weil ich mich dabei auch selbst hart ins Gebet nehmen muss. Erstens bin ich nicht frei von Fehlern und sicherlich alles andere als perfekt. Die von Simon Flossmann als „Scrum-Master-Score-Karte” vorgestellten Fragen finde ich dabei hilfreich und sinnvoll, zumindest was die Reflexion der Wirksamkeit als Scrum Master betrifft.

    https://www.scrum.org/resources/blog/scrum-master-score-karte-5-reflexionsfragen-bist-du-mehr-als-nur-ein-meeting-moderator

    Product Owner | Was der Alltag über die Organisation verrät

    Die Produktwerker werfen einen interessanten Gedanken auf: Der PO fungiert als ein „Seismograph“ der Organisation, über den sich deren „Schwächen“ erkennen lassen. Das ist ein interessanter Gedanke, wobei sicherlich auch andere Rollen in die Betrachtung einbezogen werden sollten. Denn an der Art und Weise, wie Rollen in Organisationen gelebt werden, lassen sich Indizien für formelle und informelle Strukturen sowie deren Wirkung ableiten. Und in der Tat ist die Rolle des POs ein geeigneter Anknüpfungspunkt, da er eine zentrale Schnittstelle zwischen Team und dem Rest der Organisation bildet.

    https://produktwerker.de/der-po-als-seismograph-was-dein-alltag-ueber-deine-organisation-verraet/

    Backlog-Management | Facilitation-Methoden zur Förderung der Zusammenarbeit

    Das Backlog ist nicht einfach nur eine priorisierte „Liste” mit Anforderungen, sondern das zentrale Dokument, aus dem heraus wir die Arbeit in agilen Teams steuern. Daher sollten wir ihm deutlich mehr Aufmerksamkeit widmen als wir es im Alltag tun. Es gibt einige sehr gute methodische Ansätze, mit denen man dabei arbeiten kann. Sechs dieser Ansätze stellt Mary Iqubal im Folgenden dar. Sie zeigt auch auf, wann die jeweiligen Ansätze sinnvoll sein können. Das heißt, ihr erhaltet auch eine gute Orientierung, in welchem Kontext sie bei euch passen könnten. So wird das Backlogmanagement zu einer kollaborativen Angelegenheit, bei der man auch die Stakeholder aktiv einbinden kann.

    https://www.rebelscrum.site/post/product-backlog-facilitation

    Refinement | Das Wichtigste zusammengefasst

    Mike Cohen fasst in seinem Beitrag das Wichtigste zum Product Backlog Refinement zusammen. Ich halte den Beitrag für Einsteiger sehr gut geeignet, aber auch für „alte Hasen” wertvoll, gerade weil sehr viele Aspekte des Refinements beleuchtet und viele der häufig auftretenden Fragen dazu gut widergespiegelt werden.

    https://www.mountaingoatsoftware.com/agile/user-stories/product-backlog-refinement

    Systembedingte Hindernisse | Wie Systemelemente das Lernen als Organisation behindern

    In seinem Blogpost geht Ilia Pavlichenko möglichen Quellen von Hindernissen nach, die durch das Organisationssystem verstärkt werden. Er betrachtet dabei die Handlungsfelder: Struktur, Prozesse, Belohnungen und Messung sowie Menschen und Entwicklung. Und wieder einmal zeigt sich, dass man das gesamte System betrachten muss, um Hindernisse aufzulösen, statt sich, wie häufig der Fall, ausschließlich auf das Team zu konzentrieren. Zur Erinnerung: Organisationen sind komplizierte bis komplexe Systeme, die aus Subsystemen bestehen, die sich gegenseitig beeinflussen. Es ist also nicht zielführend, sich nur ein Team anzuschauen, da es sich nie vollständig unabhängig von den anderen Systemen und dem Gesamtsystem verhält.

    https://www.scrum.org/resources/blog/why-learn-and-help-each-other-doesnt-work

    Organisationsentwicklung | Das Star-Modell

    Zum Beitrag von Ilia Pavlichenko passt auch der Podcast von Marc Löffler zum „Star Model” von Jay Galbraith sehr gut. Ich muss zugeben, dass ich das Modell vorher nicht kannte. Zur Erinnerung: Es ist ein Modell. Das heißt, Modelle sind „vereinfachte” Darstellungen der Wirklichkeit, die dabei helfen, Zusammenhänge zu verstehen. Bitte denkt also daran, dass die Realität etwas komplexer ist und es hier um eine Einordnung geht, die nicht die komplette Realität abbilden kann. Trotzdem ist es interessant und ich werde die Anregung aufgreifen, mich mit dem Modell näher zu befassen.

    https://marcloeffler.eu/2026/03/10/organisationsentwicklung-mit-dem-star-modell-von-jay-galbraith/

    Transformation | 3 Stellhebel mit Wirkung

    Lebendige Organisationen verändern sich durch evolutionäre Anpassung beständig und permanent. Gelegentlich ist jedoch ein großer Sprung notwendig: eine radikale Transformation der Organisation. Wie wir alle wissen, ist das eine Herausforderung, die nicht einfach zu meistern ist. Organisationen sind komplexe soziale Gebilde, die sich nicht einfach per Anordnung umkrempeln lassen. Jan Fischbach versucht, drei Hebel zu benennen, die bei einer Transformation hilfreich sein können. Zumindest sind sie hilfreich. Sie sind, das muss man dazu sagen, keine Erfolgsgaranten. Denn, wir erinnern uns, Organisationen sind komplex.

    https://www.teamworkblog.de/2026/03/transformation-ist-machbar-wenn-man-wei.html

    LEADERSHIP UND MANAGEMENT

    Führung als Prävention | Wie Führung Leid im Arbeitskontext verringern kann

    Rudolf Gysi wirft einen interessanten Gedanken in die Runde. Führung kann Rahmenbedingungen gestalten. Das ist ihre Aufgabe. Sie kann auch erheblich dazu beitragen, dass die grundlegenden Bedürfnisse für psychisches Wohlbefinden nicht untergraben werden. Während Therapeuten den Schaden reparieren müssen, kann die Führung – zumindest was das Arbeitsleben betrifft – sicherstellen, dass der Schaden gar nicht erst entsteht. Es geht darum, dass Mitarbeitende die Kontrolle über ihre Arbeit behalten, motiviert bleiben, gute Beziehungen eingehen können und einen wertschätzenden Umgang erleben. Das ist kein Hexenwerk. Dennoch hat es eine große Wirkung.

    https://agilereflection.org/grawe-hatte-recht-warum-warten-wir-auf-den-schaden/

    Verantwortlichkeit | Fünf tägliche Aufgaben der Führung

    Auch wenn ich mit Dan Rockwells Unterscheidung zwischen Führungskraft und Manager nicht ganz einverstanden bin – ich sehe es genau andersherum: Manager verwalten, Führungskräfte führen – kann ich seinen fünf Verantwortlichkeiten im Sinne von Aufgaben, die er „Managern” mitgibt, einiges abgewinnen.

    https://leadershipfreak.blog/2026/03/19/5-daily-responsibilities-of-managers/

    #Agile #BacklogManagement #Führung #Kaizen #Kanban #Konflikte #Leadership #Lean #LIeferzusagen #Linux #Management #Methoden #NeinSagen #Obsidian #Organisation #Prävention #ProblemeLösen #Problemlösung #ProductOwner #Produktivität #Refinement #ScrumMaster #Selbstmanagement #Selbstorganisation #System #Transformation #Verantwortlichkeit #Vorhersagen
  6. Kann #Mathe die Welt gerechter machen? Über Jahrzehnte haben Mathematikerïnnen #Methoden entwickelt, um Pizza, Kuchen oder Güter fair aufzuteilen – zumindest theoretisch. Jetzt sollen diese Ideen in die Praxis umgesetzt werden. Klingt gut, ist aber gar nicht so einfach: riffreporter.de/de/wissen/pizz

  7. Unser Heft 03/2026 ist raus!
    Titelthema: Ende des Schlachtens- Fleisch aus Zellkultur
    Außerdem:
    - #Reformvorschläge in der #Tierversuchspolitik
    - #fMRT auf dem Prüfstand
    - #Elfenbeinwurm: Gerangel um Suchtstoffe
    - #Methoden-Special: Neue Aufgaben für #Plasmide
    - Finanzierungskampf der #ZBMED
    - #Journal Club: Synthetische #Proteinbausteine
    - ...
    Das ganze Heft online: laborjournal.de/rubric/aktuell

    #Laborjournal #Lifesiences #Magazin #Aktuell #Biowissenschaften #Medizin #März

  8. Dein Solarpunk-Kiez

    Wie könnte dein Viertel in einer Solarpunk-Zukunft aussehen? Diese Woche habe ich einen utopischen Stadtrundgang für euch aufgenommen, den ihr in eurem eigenen Kiez machen könnt. Dazu müsst ihr diesen Artikel einfach per Handy öffnen, die Audiodatei abspielen und loslaufen! Er dauert nur 5 Minuten (aber ihr könnt ihn natürlich gerne verlängern, wenn ihr wollt).

    Köln Utopia 2048 by Aerroscape, Lino Zeddies, CC BY-NC-SA 4.0

    Musik: Adaptation by Anthem of Rain, CC-BY-4.0

    Und hier als Textversion, falls ihr keine Lust habt es anzuhören:

    Öffne die Haustür und geh nach draußen. Sieh dich um. Was siehst du? Welche Farben? Welche Formen? Gibt es viel Grün? Bäume, Rasen, Büsche, vielleicht sogar Blumen?

    Wahrscheinlich gibt es auch grau – Beton, Straßen, Gehwege. Was löst beides in dir aus?

    Welche Farben gibt es noch? Findest du es einladend? Schön?

    Geh die Straße entlang, in eine Richtung, in die es dich gerade zieht.

    Ist es sauber und aufgeräumt, oder eher dreckig?

    Welche Fahrzeuge kannst du sehen? Wie kommen die Leute von A nach B? Mit Autos? Fahrrädern? Bussen oder Straßenbahnen?

    Du kannst auch mal kurz die Augen zumachen und nur hören. Was hörst du? Menschliche Stimmen? Wie klingen sie? Tiere? Vögel?

    Stell dir einen Moment lang die Infrastruktur vor, die deinen Kiez versorgt. Sie ist fast unsichtbar. Wasserrohre und Gasleitungen im Boden, Strom und Internet, Müllabfuhr, und viele weitere Dinge.

    Ein wahnsinniger Luxus aus historischer Sicht (und auch aus Sicht der meisten Menschen, die heute leben).

    Aber auch in vielen Fragen noch optimierbar – es könnte viel effizienter sein, weniger fossil, lokaler, mehr in Kreisläufen ausgerichtet. Teilweise hat dieser Wandel vielleicht schon angefangen.

    Denk dann mal an die Menschen in deinem Kiez, deine Nachbar:innen.

    Kennst du viele von ihnen? Grüßt du sie? Kennst du ihre Namen? Oder ist es bei euch eher anonym?

    Hast du eine Idee, was sie beschäftigt? Welche Alltagssorgen haben sie? Was brauchen sie, was wünschen sie sich?

    Wovor haben sie Angst, wenn sie an die Zukunft denken?

    Sind sie vielleicht manchmal einsam, isoliert?

    Wie ist dein Kiez für Kinder? Gibt es Spielplätze? Ist es gefährlich, alleine auf die Straße zu gehen? Gibt es Orte für Jugendliche?

    Und wie ist dein Kiez für alte oder behinderte Menschen? Gibt es Sitzmöglichkeiten? Rampen und abgesenkte Bordsteine?

    Wie ist es für queere oder migrantisierte Personen? Wohnen solche Menschen hier? Fühlen sie sich wohl im Kiez? Oder sind sie ständig auf der Hut?

    Und denk als letztes auch mal daran, wer die Entscheidungen trifft, dass die Nachbarschaft so aussieht.

    Wem gehören die Häuser, die Grundstücke, und warum? Zu welchem Zweck?

    Wer durfte und darf bei der Viertelplanung mitreden?

    Welche Perspektiven wurden hier vielleicht nicht mitgedacht?

    Wer kann es sich überhaupt leisten, hier zu wohnen? Wer würde gerene hier wohnen?

    Langsam ist es Zeit, umzudrehen. Du kannst den gleichen Weg zurücklaufen oder noch einen Schlenker gehen.

    Stell dir vor, du könntest den Kiez zusammen mit Nachbar:innen so gestalten wie ihr euch das wünscht.

    Ihr habt ein Preisausschreiben gewonnen, Geld spielt keine Rolle, und ihr habt auch Rückhalt in der Lokalpolitik. Ihr könnt Dinge verändern und ausprobieren.

    Wovon würdest du dir mehr wünschen? Was würde deinen Kiez zu einem richtig einladenden Ort machen?

    Wovon sollte es weniger geben? Was kann weg?

    Was wäre Infrastruktur, die dir und deinen Nachbar:innen das Leben erleichtern würde? Die das Viertel schöner machen würde? Mehr Verbindung schaffen würde?

    Träum gerne groß!

    Denk nochmal an all die Menschen, die mit dir hier wohnen.

    Wie sie sich um ihre Liebsten kümmern und für sie da sind.

    Welche Fähigkeiten sie mitbringen.

    Welche Begeisterung, welche Energie sie entwickeln können.

    Wie uns allen wurde ihnen abtrainiert, zu träumen und sich eine bessere Welt vorzustellen.

    Manchen mehr, manchen weniger.

    Aber diese Fähigkeit schlummert noch in ihnen.

    Die Zukunft ist ungewiss – vielleicht sieht dein Kiez in 10 Jahren ganz anders aus! Wenn du dann noch dort wohnst.

    Es  könnte alles ganz anders sein.

    Vielleicht wird es Krisen geben, die euch zwangsläufig zusammenrücken lassen.

    Vielleicht geschieht das auch ohne Krise, weil Menschen es angehen und Gemeinschaft aufbauen, Stück für Stück.

    Klingt das wünschenswert für dich?

    Vielleicht auch ein bischen unheimlich, wenn du Gemeinschaft nicht gewohnt bist und Anonymität schätzt?

    Was könntet ihr zusammen aufbauen?

    Welche Welt könntet ihr erschaffen, wenn ihr richtig mutig wärt?

    #Methoden #Orte #solarpunk
  9. #Methoden
    Minimal invasives Tumormonitoring mit mehr Daten & weniger Stress fürs Tier -
    Neues Verfahren des Institute of Molecular Oncology der #PhilippsuniversitatMarburg erlaubt Tumorverfolgung im Mausmodell mit wenigen Tropfen Blut statt aufwendiger Bildgebung – und schont die Tiere deutlich. Mehr von Andrea Pitzschke: laborjournal.de/editorials/344

    #Krebsforschung #3R #TumorMonitoring #CancerResearch #sekretierteLuciferase #Mausmodell #Laborjournal #LifeSci

  10. #LINKSDERWOCHE | 9/2026: Produktivität, Lean, Agile, Management und Leadership

    PRODUKTIVITÄT

    Schwäche als Stärke | Schwäche ist kein Nachteil, sondern kann zu Vorteil werden

    Schwäche wird nach wie vor oft negativ gesehen. Nicht so bei Dan Rockwell. Er sieht in ihr sogar einen Vorteil, sofern sie bewusst reflektiert wird. Sich seiner Schwächen bewusst zu sein und die Verantwortung dafür zu übernehmen, eröffnet laut ihm Entwicklungschancen und erdet.

    https://leadershipfreak.blog/2026/02/26/the-weakness-advantage/

    Selbstäuschung vermeinden | Sieben Fragen, die uns vor Selbsttäuschen bewahren können

    Auch wenn Dan Rockwells sieben Fragen ursprünglich auf „Führung” abzielen, lassen sie sich auf viele andere Bereiche übertragen. Führung bedeutet nämlich nicht nur, andere zu führen, sondern auch, sich selbst zu führen. Daher passen die Fragen für mich sogar in das Themenfeld der persönlichen Produktivität. Es geht darum, Selbsttäuschung zu vermeiden und die eigene Entwicklung zu reflektieren. Dabei können seine Fragen einen wertvollen Beitrag leisten, wenn wir sie in der Selbstreflexion einsetzen.

    https://leadershipfreak.blog/2026/02/24/7-questions-that-build-leaders/

    Unsicherheit | Wie man mit der alltäglichen Unsicherheit umgehen kann

    In der folgenden Podcastfolge von Ivan Blatter geht es um den Umgang mit Unsicherheit. Unsicherheit gehört zum Leben dazu. Alles ist beständig im Fluss. Unsicherheit ist somit der Normalzustand. Die Zukunft ist nicht klar vorhersehbar. Es gibt kein Patentrezept, um mit ihr umzugehen. Olaf Hinz spricht in diesem Zusammenhang vom Segeln auf Sicht, was Ivan als 20-Meter-Prinzip bezeichnet. Ein kleiner Tipp von mir: Effectuation bietet noch einige gute Ansätze, die sich nutzen lassen, um mit echter Unsicherheit umzugehen.

    https://share.transistor.fm/s/c1626d8a

    Obsidian | Arbeiten mit der Kommandozeile kommt

    Ich habe über Thomas Mathoi zur Kenntnis genommen, dass Obsidian bald auf der Kommandozeile genutzt werden kann. Mir erschließt sich der Mehrwert zwar nicht, aber das bedeutet nicht, dass andere diese Funktion nicht schätzen und sich darüber freuen. Daher einfach nur die Info: Da kommt was.

    https://www.mathoi.at/2026/02/23/obsidian-auf-der-kommandozeile/

    LEAN

    Prinzipien statt Methoden | Modelle und Methoden taugen nicht viel, wenn man die Prinzipien dahinter nicht verstanden hat

    Ein großer Fehler, der mir – egal, ob im Kontext von Lean oder Agile – immer wieder begegnet, ist das „dumpfe“ Kopieren von Methoden, ohne die zugrunde liegenden Prinzipien zu durchdringen. Es ist wie mit einem guten Standard: Er ist eine gut bestätigte Arbeitshypothese, die so lange gültig ist, bis wir eine bessere finden. Die Prinzipien bleiben bestehen, während sich der Standard verändert. Das beständige Hinterfragen, Weiterentwickeln und Anpassen der Hypothese ist das Prinzip. Ähnlich verhält es sich mit Modellen und Methoden. Auch sie sind gut bestätigte Arbeitshypothesen, die es beständig zu hinterfragen gilt. Prinzipien kann man leider nicht einfach kopieren wie eine Methode. Wie Götz Müller zum Ausdruck bringt, tragen sie eine gewisse Unschärfe in sich, die bewusst gewollt ist. Sie bilden einen Denkrahmen, der Anpassungen im Sinne kontinuierlicher Verbesserung erlaubt.

    https://www.geemco.de/artikel/wo-modelling-im-lean-ein-ausgangspunkt-ist-aber-leicht-in-einer-sackgasse-endet/

    AGILE

    Neugier | Der Ausgangspunkt der Veränderung ist Neugier

    Ich hatte bereits letzte Woche den ersten Artikel der Blogserie von Maik Seyfert in den „Links der Woche” erwähnt. Diese Woche folgt der nicht minder spannende zweite Teil, in dem der Autor hervorhebt, weshalb Neugier der wahre Startpunkt der Veränderung ist. Das erinnert mich daran, dass wir – wenn wir über ein Problem stolpern – stutzig werden sollten, wenn wir zügig auf Lösungen stoßen. Einer der großen Vordenker von Lean – ich meine, es waren Taiichi Ohno oder Masaaki Imai, ich bin mir aber nicht mehr sicher – sagte sinngemäß, dass, wenn wir zu schnell eine Lösung parat haben, die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass wir das Problem noch nicht verstanden haben. Das ist ein Grund, weshalb die 5 Why entstanden sind, und aus meiner Sicht ist es ein Wesenszug von Kaizen, da das ständige Hinterfragen der eigenen Annahmen mit dem Ziel, bessere Lösungen zu finden, gerade diese Neugier voraussetzt.

    https://www.lostconsultants.com/2026/02/23/why-curiosity-is-the-real-starting-point-of-change/

    Retrospektiven I | Wenn in Retros Stille herrscht …

    Der bewusste Bruch mit Mustern kann, das stelle ich immer wieder fest, ganz neue Perspektiven eröffnen. Obwohl ich bei Retrospektiven eher ein Freund der Routine bin, mache ich mir das Musterbrechen gelegentlich auch hier zunutze. Daher suche ich immer auch nach guten und bewährten Formaten und bin dankbar, wenn Kolleg:innen ihre bewährte Praxis mit der Gemeinschaft teilen, so wie Simon Flossmann. So wie hier Simon Flossmann. Allerdings bin ich bei asynchronen Retros eher skeptisch. Gerade wenn der Faktor „Zeit” sehr knapp ist, fällt das „asynchrone Kommunizieren” oft dem Druck der vermeintlich wichtigeren Aufgaben zum Opfer. Ein fester Termin und Zeitslot hat sich aus meiner Sicht gerade deshalb bewährt, weil damit auch eine Verpflichtung einhergeht. Allerdings zielen Simons Anregungen eher darauf ab, die stillen Zeitgenossen, von denen man in der Regel nur wenig hört, aus der Reserve zu locken. Von daher ist es auf jeden Fall einen Versuch wert, wenn man den Eindruck hat, dass in der Retro öfter mal Teammitglieder „unsichtbar” sind.

    https://www.scrum.org/resources/blog/nach-300-retrospektiven-meine-3-lieblingsformate-wenn-teams-nur-schweigend-die-kamera-starren

    Retrospektiven II | Retros ohne echte Wirkung sind für die Tonne

    Ein kritischer Blick auf das Themenfeld Retrospektive wird auch hier von Marc Löffler geworfen. Und das nicht ganz zu Unrecht. Eine Retrospektive ohne Wirkung ist sinnlos. Bei Retros geht es darum, echte Verbesserungen zu entwickeln, die ein Team voranbringen und Wirkung entfalten. Offensichtlich gibt es nach wie vor Bedarf, das Thema immer wieder aufzugreifen.

    https://marcloeffler.eu/2026/02/24/zeit-fuer-bessere-retros/

    Ergebnis statt Methodik | Lieferleistung und -qualität sind es die am Ende zählen

    Es ist einfach, sich daran abzuarbeiten, ob ein bestimmtes Rahmenwerk gelebt wird oder nicht. Aber darum geht es am Ende des Tages nicht. Es zählt nur, was wir am Ende tatsächlich abliefern. Als Gesamtteam. Daran wird auch die Leistung von Scrum Mastern gemessen. Daher halte ich es persönlich für sehr wichtig, den Fokus in erster Linie darauf zu richten, welchen Mehrwert das Team erzeugt und wie gut die Qualität ist, und nicht darauf, wie gut das Team Scrum lebt. Ähnlich wie Mary Iqbal spreche ich mich dafür aus, Verbesserungen im Team vor allem am Ergebnis und der Ergebnisqualität sichtbar zu machen. Das ist jedoch kein leichtes Unterfangen, weil gerade das oft nicht klar ist. Insbesondere dann, wenn die Distanz zu echten Nutzern sehr groß ist. Das wiederum kommt öfter vor, als man denkt. Leider. Dies ist jedoch ein eigenes Thema.

    https://www.rebelscrum.site/post/scrum-is-a-tool-not-the-goal

    Agile und KI | Weshalb echte Agilisten auch in Zukunft noch gefragt sein werden

    Dieser Schlüsselsatz aus dem Blogartikel von Stefan Wolpers bringt – unabhängig vom Thema KI, das der eigentliche Treiber des Artikels ist – zum Ausdruck, weshalb ich immer noch von Agilität überzeugt bin: „Die oben skizzierte Chance steht jedoch nur agilen Praktikern offen, die aufhören, sich über die Frameworks zu definieren, die sie praktizieren, und anfangen, sich über die organisatorischen Probleme zu definieren, die sie lösen.“ Es steckt nämlich alles drin, worum es eigentlich geht. Es geht nicht um Frameworks, sondern darum, Probleme und Hindernisse aufzulösen, damit am Ende qualitativ hochwertige Ergebnisse entstehen. Ja, wir stehen vor erheblichen Veränderungen durch KI, was die Technologie betrifft. Das eigentliche Kernproblem aller Organisationen bleibt davon jedoch unberührt: Organisationen müssen sich beständig „neu erfinden” und weiterentwickeln. Echten Agilisten – anders als Agileologen – geht es genau darum.

    https://www.scrum.org/resources/blog/warum-agile-praktiker-fur-2026-optimistisch-sein-sollten-teil-1

    Kritischer Umgang mit Theorien | Vermeintlich wissenschaftlichen Theorien kritisch hinterfragen

    Jetzt, liebe Leser:innen, heißt es, sich kurz hinzusetzen. In seinem Blogartikel räumt Felix Stein mit „pseudowissenschaftlichen” Erkenntnissen auf, die wir – da bin ich mir sicher – fast alle schon irgendwo gehört, gelesen und vermutlich sogar selbst verwendet haben. Die Rede ist unter anderem von den Dunbar-Zahlen, den Tuckman-Phasen und einigen anderen Dingen. Ich nehme mich da nicht aus und gebe zu, auch schon in diese Falle getappt zu sein. Es geht nicht darum, dass all das „Blödsinn” ist, sondern darum, Erkenntnisse aus Theorien kritisch reflektierend auf unsere Arbeit zu übertragen. Das ist nicht immer ganz einfach, da wir im Tagesgeschäft oft genug ordentlich unter Dampf stehen. Es lohnt sich allerdings. Es geht primär um ein vertiefendes Verständnis, das erforderlich ist, um zu erkennen, ob Theorien und Erkenntnisse tatsächlich noch aktuell sind und in unserem jeweiligen Kontext zielführend übertragen werden können.

    https://www.lean-agility.de/2026/02/pseudo-wissenschaft-im-projektmanagement.html

    Design Thinking Methode | A Day in Life – nicht nur für das Produktmanagement geeignet

    Wenn ich als Team- bzw. Agile Coach in ein neues Team komme, möchte ich zunächst verstehen, wie es dort läuft. Dafür beobachte ich zunächst einmal, um ein Gespür für die Abläufe zu entwickeln. Dabei greife ich auf etwas Ähnliches zurück, das Lars Richter im Hinblick auf Design-Thinking-Techniken für die Produktentwicklung beschreibt. „A Day in the Life”. Es geht um Verstehen. Erst wenn wir etwas verstanden haben, können wir „neue” Impulse geben, die wirklich zielfördernd sind..

    https://scamper.blog/a-day-in-the-life/

    LEADERSHIP UND MANAGEMENT

    Erwartungsfalle | Wenn Führung mit Erwartungen überladen wird

    Führung bedeutet auch, Erwartungen zu managen – und zwar auf verschiedenen Ebenen. Dies gilt sowohl für die Führenden als auch für die Geführten. Am Ende des Tages braucht es auch schonungslose Transparenz darüber, was machbar und möglich ist. Viel zu oft wird die „Führung” mit Dingen überladen, die außerhalb ihres Einflussbereichs liegen. Führung ist nicht von der Führungskraft abhängig, sondern vom Zusammenspiel unterschiedlichster Faktoren. Wer den Blick zu starr auf die Führungskraft verengt und dabei Kontext, System, Aufgabenstellung, Geführte usw. außer Acht lässt, darf sich nicht wundern, wenn ein „Superheld“ nach dem anderen in der Burnout-Klinik landet. In diesem Sinne sollte der Artikel von Daniel Dubbel dem einen oder anderen gute Impulse liefern, wie wichtig Offenheit und Klarheit für das Erwartungsmanagement im Kontext von Führung sind.

    https://www.inspectandadapt.de/mythos-guter-fuehrung-wenn-erwartungen-zur-falle-werden/

    Kulturlücke | Wenn Realität und Anspruch zu sehr auseinanderklaffen

    Belinda Weibel spricht von der häufig beobachtbaren Kulturlücke zwischen dem nach außen postulierten Anspruch und der gelebten Realität in Organisationen. Wenn ich mir Ausschreibungen anschaue, müsste man meinen, dass in den meisten Organisationen das reinste „Arbeitsparadies” mit einer unglaublich offenen Kultur, geprägt von Transparenz und Kreativität, herrscht, von dem wir alle träumen. Die gelebte Realität sieht jedoch oft anders aus. Im Sinne eines guten Erwartungsmanagements – Marketing hin oder her – sollten der postulierte Anspruch nach außen und die gelebte Realität einigermaßen übereinstimmen, sonst gibt es am Ende nur lange Gesichter, weil unrealistische Erwartungen geweckt werden, die nicht erfüllt werden können. Das kann auch teuer werden, wenn immer wieder gute Mitarbeitende innerhalb kürzester Zeit abspringen. Ihr Fazit: Konsistenz schlägt Perfektion. Lieber etwas mehr Ehrlichkeit als perfektes Personalmarketing. Mit anderen Worten: Authentizität erhöht auch hier die Glaubwürdigkeit dauerhaft ungemein.

    https://t2informatik.de/blog/willkommen-im-culture-gap/

    #Agile #Agilisten #Change #DesignThinking #Ergebnis #Erwartungsfalle #KI #Kulturlücke #Leadership #Lean #Management #Methoden #Neugier #Obsidian #Prinzipien #Produktivität #Retrospektiven #Scrum #ScrumMaster #Selbsttäuschung #Stärke #Theorie #Unsicherheit #Veränderung #Wissenschaft
  11. #Methoden
    „mix well“, „mix a few times“, „pipet 3 times up and down“ – vage Angaben in Protokollen stehen der #Reproduzierbarkeit von Ergebnissen im Weg. Bioingenieur Michael King von der Rice University hat nun ein #Mischungsmodell entwickelt, das eine exakte Beschreibung des Mischvorgangs verspricht. Doch ist dieses – teils mit ChatGPT entwickelte – Modell den Laborrealitäten gewachsen? Andrea Pitzschke hat ihre Zweifel: laborjournal.de/editorials/343

    #Laborjournal #LifeSci #LabLife #Pipettieren

  12. Das erste Heft des Jahres ist da!

    Titelthema: Risse im Elfenbeinturm. Was tun gegen die Publikationskriese?

    Außerdem:
    - Serien-Premiere: "Zahlreich zitiert"
    - #Elfenbeinwurm
    - Wissenschaftliche Angestellte
    - #Methoden-Special: Röntgenstrukturanalyse in KI-Zeiten
    - #Evolutionsbiologie: „Vampire der Tiefsee”
    - #Pflanzengenetik
    - Erlebnisse einer TA: Mammut-DNA
    - ...

    Das ganze Heft online: laborjournal.de/rubric/aktuell

    #Laborjournal #Lifesience #Magazin #Biowissenschaften #Medizin #NeueAusgabe

  13. 5 lustige Fragen, dir dir beim Aufräumen helfen 🤣

    Egal ob Keller, Kleiderschrank oder Garage: Aufräumen nervt! Wie du clever und effektiv Ordnung schaffen kannst und welche Methoden dir dabei helfen, erfährst du hier.

    swr3.de/aktuell/service/aufrae

    #Aufraumen #Ausmisten #Tipps #Methoden

  14. @AxelStieglbauer @nik
    Naja, das ist ja mit ein Grund, warum alternative Schulen immer mehr Zulauf haben. Denn deren #BildungsKonzepte basieren mehr auf anderem Blick auf #Lernen und sind eher kindbezogen, so dass sich da Vielfalt an Lernmethoden findet.
    Ein großer Nachteil der Regelschulen ist eben die nach wie vor bestehende Einschränkung bei den Lehr-/Lern-#Methoden.

  15. "Die Gefahr des Verlustes von Lerngelegenheiten besteht, wenn Studierende den Output textgenerativer KI-Systeme ungeprüft übernehmen."

    Wie in der #Soziologie textgenerative KI-Systeme zum Einsatz kommen und welche Herausforderungen sich daraus für Lehrende ergeben, diskutiert Rebecca Schmidt anhand eines Chatbots der #UniPaderborn 👇

    sozmethode.hypotheses.org/3210

    #Methoden #Lehre #QualitativeForschungsmethoden

  16. Unser Dezember-Heft 12/2025 ist raus!

    Titelthema: Angriffsziel Uni-Rechner. Cyberkriminelle bedrohen Wissenschaft.
    Außerdem:
    - #Publishing: KI-Analysetool, das das Publikationssystem herausfordert
    - #Placebo-Forschung: Medizinethische Zwickmühle
    -❗Auftritt Nr. 2 des Elfenbeinwurms: Das Schwangeren-Dilemma
    - Tierversuchsalternativen: Schlachtabfall mit Mehrwert
    - #Methoden-Special: Organoid-Modelle
    - …

    Das ganze Heft online: laborjournal.de/rubric/aktuell

    #laborjournal #lifesiences #dezember

  17. 🌱 #Cannabis #Konsumformen:

    Medizinische Wirkung und Anwendung
    October 28, 2025

    Die verschiedenen Cannabis Konsumformen variieren sowohl im #medizinischen als auch im #Freizeitbereich von traditionellen #Methoden wie dem #Rauchen von #Joints bis hin zu modernen Ansätzen wie dem #Verdampfen und Essen von #Edibles. lerne mehr: cannamedical.com/ratgeber/cann

  18. 🌱 #Cannabis #Konsumformen:

    Medizinische Wirkung und Anwendung
    October 28, 2025

    Die verschiedenen Cannabis Konsumformen variieren sowohl im #medizinischen als auch im #Freizeitbereich von traditionellen #Methoden wie dem #Rauchen von #Joints bis hin zu modernen Ansätzen wie dem #Verdampfen und Essen von #Edibles. lerne mehr: cannamedical.com/ratgeber/cann

    #Wissenschaft #science #Studie #Demokratie #Medizin #Politik #Merz #Söder #Bas #Schwerdtner #Klingbeil

  19. Design Thinking Werkstatt zu selbstbestimmter Mediennutzung Jugendlicher

    Bei der diesjährigen Netzwerktagung Medienkompetenz in Sachsen-Anhalt habe ich gestern am Nachmittag eine zweistündige Design Thinking Werkstatt mit rund 40 Teilnehmenden gestaltet. Unsere Ausgangsfrage lautete: Wie können Erwachsene Heranwachsende bei der Entwicklung hin zu einer selbstbestimmten Mediennutzung begleiten? Das passte sehr gut zum Oberthema ‚Übergänge‘ der Tagung insgesamt, da wir somit vor allem den Übergang von kindlicher Mediennutzung hin zu einer eigenständigeren Mediennutzung in der Pubertät in den Blick nahmen.

    Unsere Perspektive war vor allem die Mikroebene (was nicht bedeutet, dass andere Ebenen nicht ganz genauso auch wichtig sind, aber das war eben nicht der Fokus des Workshops).

    Die Teilnehmenden hatten sehr unterschiedliche Hintergründe: Jugendliche, Lehrkräfte, Eltern, Menschen aus außerschulischen Initiativen, Medienpädagog*innen, Schulsozialarbeit … Solch eine Vielfalt an Perspektiven ist eine ausgezeichnete Grundlage für Design Thinking Prozesse. Den gemeinsamen Prozess habe ich dann auch als sehr gewinnbringend und gelungen erlebt.

    Im folgenden teile ich unser Vorgehen und die von den Beteiligten erarbeiteten Ergebnisse – sowohl zur Dokumentation für die Teilnehmenden, als auch gerne zu Weiterdenken und Weiternutzen für andere Interessierte.

    Unser Vorgehen

    Zwei Stunden ermöglichen ganz sicher keinen umfassenden Design Thinking Prozess, aber sind doch ausreichend, um gemeinsam in einen intensiven Austausch und in eine gemeinsame Entwicklung von Ideen zu kommen.

    So sind wir dabei vorgegangen:

    Der Raum war mit Tischinseln bestuhlt. Intuitiv kamen die Teilnehmenden oft in kleinen und oft eher honmogenen Grüppchen an und setzten sich dann gemeinsam an einen Tisch. Der erste Schritt war deshalb eine kunterbunte Durchmischung. Wir erreichten das durch ein Gewusel im Raum mit gegenseitiger Vorstellung. Am Ende des Gewusels war dann die Aufgabe, sich zu den Menschen an einen Tisch zu setzen, die möglichst andere Perspektiven zu einem selbst mitbrachten.

    Kunterbunte Gruppen nach erfolgreicher ‚Durchmischung‘

    Auf den Tischen lagen dann rote, grüne und blaue Karten. Alle nahmen sich dann eine Karte und notierten darauf:

    • auf eine rote Karte, etwas was einem bei der Mediennutzung von Jugendlichen Sorgen bereitet oder was man negativ sieht.
    • auf eine grüne Karte, was man spannend und positiv sieht.
    • und auf eine blaue Karte, eine Frage/ Herausforderung, die man bei dem Thema sieht.

    Mit den Karten in der Hand startete das zweite Gewusel im Raum: Man fand sich in Paaren zusammen, stellte sich jeweils vor, was auf der Karte steht und was der eigene Bezug dazu ist und tauschte dann Karten, um sich ins nächste Gespräch zu geben. Auf diese Weise kamen alle mit ganz vielen Gedanken und Einblicken an ihre jeweiligen Tische zurück.

    Auf den Tischen hatten alle dann ein Flipchartpapier, Stifte, Kleber und einen Briefumschlag mit Begriffen, die ein KI-Sprachmodell mir zu dem sinngemäßem Prompt generiert hatte, welche 30 positiven und negativen Begriffe häufig genannt werden, wenn es um Mediennutzung von Jugendlichen geht. Das hier war die Liste, die ich in Vorbereitung ausgeschnitten und in die Briefumschläge gesteckt hatte:

    BegriffeHerunterladen

    Die Aufgabe der Kleingruppen war es nun, mit diesen Begriffen oder auch nur einzelnen davon sowohl mit allen weiteren Begriffen, die der Gruppe wichtig waren, eine Mindmap zum Thema ‚Mediennutzung von Jugendlichen‘ aufzuzeichnen und zu kleben. Diese Methode mag ich immer wieder sehr gerne, weil sie Impulse einbringt, zugleich auch viel Offenheit ermöglicht und zu intensivem Austausch führt.

    Beispiel einer entstehenden Mindmap auf einem der Tische

    Nun sollte es in der Werkstatt ja nicht einfach nur um Mediennutzung Jugendlicher gehen, sondern vor allem um die Gestaltung der Beziehung zwischen Erwachsenen und Jugendlichen. Wir starteten mit den Jugendlichen. Alle erhielten dazu eine Persona-Vorlage und überlegten sich, welche Art Jugendliche sie gerne in den weiteren Prozess einbringen wollten. An den Tischen konnte dazu geredet werden, so dass möglichst unterschiedliche Personas entwickelt wurden.

    Persona-VorlageHerunterladen

    Auf die Rückseite der Persona-Vorlage hatte ich dann eine Erwachsenen-Rolle geklebt, die – in Anlehnung an einen Kopfstand – überspitzt dargestellt war. Es gab in diesem Sinne:

    • die gleichgültig Wegschauende
    • die überängstlich Besorgte
    • die ahnungslos Überforderte
    • die besserwisserisch Bevormundende
    Vier potentielle Kopfstand-Rollen von Erwachsenen

    Während in all diesen Rollen sicherlich viele verständliche und zum Teil vielleicht auch wünschenswerte Eigenschaften stecken, ist es die Überspitzung, die in den Kopfstand bringt: So sollte Begleitung nicht aussehen! Im Design Thinking lässt sich solch ein Kopfstand nutzen, um danach umso besser entwickeln zu können, was denn sinnvolle Schritte wären.

    Alle vier Rollen waren an allen Tischen vertreten. Um sich in die jeweilige Rolle hineinzufinden, traf man sich erst in Kleingruppen mit den jeweils gleichen Rollen in einer dazu definierten Ecke des Raumes. Alle stellten sich in einen Kreis auf und sppielten gemeinsam „Ja, genau!“. Dieses Spiel funktioniert so, dass eine Person startet und bewusst überspitzt etwas sagt, was sie zur Begleitung Jugendlicher bei der Mediennutzung wichtig findet. Über die Äußerung wird nicht diskutiert, sondern die nächste Person schließt an mit: „Ja, genau! Und … „. Ich mag das sehr gerne, weil Teilnehmende schnell merken, dass man hier ruhig erst einmal alles sagen kann, so immer überspitztere Sachen genannt werden und der Kopfstand auf diese Weise immer spaßiger wird.

    Zurück an den Tischinseln versuchten die Kolleg*innen dann in den jeweiligen Rollen der Erwachsenen auf die zuvor entwickelten Personas zu blicken: Wie würde man sich in den unterschiedlichen Rollen zu den jeweiligen Jugendlichen verhalten? Wir blieben somit also noch weiter im Kopfstand, aber konkretisierten und verfeinerten diesen.

    Den Kopfstand zurück gestalteten wir dann mit Lego, was einfach immer wieder gut funktioniert. Jede Tischinsel bekam ein paar Handvoll Lego und die Aufgabe: „Jetzt habt ihr viel diskutiert, wie die Beziehung zwischen Erwachsenen und Jugendlichen nicht aussehen sollte. Baut doch bitte mal, wie es stattdessen gut aussehen könnte!“.

    Start des Lego Bauens

    Das Prinzip dahinter ist: Mit den Händen denken! Durch das gemeinsame, haptische Bauen entstehen erfahrungsgemäß immer sehr gute Ideen und Einsichten. Um diese noch weiter zu vertiefen, machten wir danach zwei Ausschwärmungsrunden. Eine Person blieb am jeweils eigenen Tisch sitzen und erklärte das entstandene Bauwerk. Die anderen schwärmten an unterschiedliche Tische aus und ließen sich die jeweiligen Bauwerke erklären.

    Mit mehr Zeit hätten wir anschließend noch bestimmte Ideen priorisieren und konkreter ausarbeiten können. In unserem Workshop nahmen wir uns stattdessen nur noch Zeit, um in den einzelnen Gruppen zusammenzutragen, was man jeweils als wichtigste Aspekte mitnimmt. Dazu verteilte ich die folgende Elevator Pitch Vorlage:

    Elevator Pitch VorlageHerunterladen

    Die Gruppen stellten ihre Ergebnisse dann direkt im Plenum unseres Workshops vor. Am Abend wurde dann noch im Plenum der gesamten Tagung aus den einzelnen, parallel stattfindenden Workshops berichtet. Das übernahmen Ha My und Kevin. (Ich finde das immer ein Zeichen für einen guten Workshop, wenn ich mich selbst am Ende überflüssig gemacht habe!)

    Ha My und Kevin ganz links bei der Abschlussrunde im Gesamtplenum

    Dokumentation

    Die ausgefüllten Elevator Pitches konnten an mich für die Dokumentation zurückgegeben werden, was die meisten Gruppen machten.

    Ausgefüllte Elevator Pitches für die Dokumentation

    Ich habe die Nennungen in eine Notiz eingesprochen und mithilfe eines KI-Sprachmodells clustern lassen. Hier kommt in diesem Sinne unsere Dokumentation:

    Kernbotschaften

    Die Gruppen haben drei übergreifende Dimensionen herausgearbeitet:

    1. Haltung: Auf Augenhöhe, mit Vertrauen und Offenheit – in einer guten Beziehung
    2. Handlung: Gemeinsam lernen, ausprobieren und gestalten – mit Interesse und Reflexion
    3. Struktur: Nur gemeinsam gelingt es – durch Austausch zwischen allen Beteiligten (Kinder, Eltern, Institutionen)

    Zentrale Aspekte für gelingende Begleitung

    1. Beziehungsebene

    • Vertrauen entgegenbringen und Vertrauen aufbauen
    • Auf Augenhöhe begegnen (nicht von oben herab)
    • Safe Space sein – Raum geben für Fragen, Fehler, Ausprobieren
    • Offenheit und Akzeptanz in beide Richtungen

    2. Kommunikations- & Austauschebene

    • Echtes Interesse an der digitalen Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen zeigen
    • Nutzungsmotive verstehen wollen
    • Miteinander im Gespräch bleiben (nicht nur reden, sondern auch zuhören)
    • Verbindung schaffen, Verständnis gewinnen
    • Brücken bauen zwischen allen Beteiligten (Kinder ↔ Eltern ↔ Institutionen)
    • Aufklärungsarbeit in verschiedenen Kontexten (Familie, Kita, Schule, Vereine)

    3. Handlungs- & Kompetenzebene

    • Vorbild sein – eigenes Nutzungsverhalten reflektieren und transparent machen
    • Gemeinsam Medien nutzen und ausprobieren (voneinander lernen!)
    • Kindern Handlungs- und Entscheidungskompetenz zusprechen
    • Freiraum geben (altersgerecht)
    • Frühzeitig und verantwortungsvoll begleiten (auch durch technischen Medienschutz)
    • Partizipation ermöglichen

    4. Verantwortungsebene

    • Verantwortung übernehmen
    • Es gelingt nur gemeinsam – keine Einzelkämpfer*innen
    • Unterstützung anbieten

    Konkrete nächste Schritte

    1. Auf Familienebene:

    • Gemeinsame Mediennutzung etablieren
    • Kontinuierlich im Gespräch bleiben
    • Gemeinsam Strategien entwickeln

    2. Auf institutioneller Ebene:

    • Ausbau von Schulsozialarbeit
    • Weiterqualifizierung von Lehrkräften
    • Beteiligungsformate für Kinder und Jugendliche schaffen

    3. Auf struktureller Ebene:

    • Interessenvertretung von Kindern und Jugendlichen gründen – als offenen Raum für ihre Erfahrungen
    • Dauerhaft Räume und Situationen schaffen, in denen eigenverantwortliche Auseinandersetzung möglich ist
    • Externe Angebote nutzen/schaffen

    Fazit

    Vielen Dank fürs Mitmachen und Teilen sowie für die Einladung zur Gestaltung dieser Design Thinking Werkstatt. Viel Freude bei der Weiternutzung!

    #digitaleMuendigkeit #methoden

  20. Zum Nachmachen empfohlen: kollaboratives Mini-Barcamp mit Methoden-Erkundung

    Ich war heute in Bielefeld (ja, wirklich 😉). Anlass war die Digital Learning Konferenz an der dortigen Hochschule, die in diesem Jahr als interne Veranstaltung konzipiert war. Neben inhaltlichen Workshops am Nachmittag und einer Keynote zu KI am Vormittag, war zwischendrin ein Zeitslot mit knapp 2 Stunden, den ich mit einem ‚Austausch- und Vernetzungsformat‘ gestalten durfte. Die Konzeption und Durchführung erfolgte gemeinsam mit dem Team SELL (= Services für Lehren und Lernen).

    Aus meiner Sicht hat das Format sehr gut geklappt. Ich beschreibe es im Folgenden und teile die verwendeten Materialien, so dass du es bei Interesse sehr niederschwellig weiternutzen kannst!

    Warum ein Austausch- und Vernetzungsformat?

    Wie auch an vielen anderen Orten ist es auch an der Hochschule Bielefeld ein wichtiges Ziel, dass Selbstlernen und Austausch unter Lernenden gestärkt wird, um aktiv gestaltend, gemeinsam und mit kreativen Ideen an Herausforderungen wie z.B. aktuell den Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz auf das Studium herangehen zu können. Mit dem heutigen Austausch- und Vernetzungsformat waren vor diesem Hintergrund mehrere Ziele verbunden:

    • Inhaltlich sammeln und reflektieren, was für Lehrende aktuell wichtige Themen sind, um diese in zukünftigen Veranstaltungen aufgreifen zu können.
    • Einen gemeinsamen Austauschraum anbieten, um direkt mit dem gemeinsamen Lernen zu starten und dieses zu erleben.
    • Gemeinsam zu lernen, wie solch ein Austausch und eine Vernetzung produktiv gestaltet werden kann.

    Unsere Idee war hierzu ein kollaboratives Mini-Barcamp mit Methoden-Erkundung in den einzelnen Sessions.

    Was ist ein kollaboratives Mini-Barcamp mit Methoden-Erkundung?

    Das zentrale Prinzip eines Barcamps als einem offenen Veranstaltungsformat ist, dass die Inhalte der Veranstaltung zu Beginn noch nicht (vollständig) feststehen, sondern von den Anwesenden gemeinsam entwickelt werden. Es gibt dann immer mehrere Angebote, so genannte Sessions, parallel. Alle können entscheiden, wo sie mit diskutieren wollen.

    Barcamp-Prinzip: Zu Beginn ein noch leerer Sessionplan

    Während Sessions bei Barcamps meistens 45 Minuten lang dauern, haben wir nur ein Mini-Barcamp gemacht. Das bedeutet konkret: Es gab zwei Slots mit je 20 Minuten und einer 10-minütigen Wechselpause zwischendrin.

    Zweitens war unser Barcamp ein kollaboratives Barcamp. Es gab also nicht individuelle Session-Angebote, sondern zunächst haben alle Teilnehmenden eine Frage oder ein Thema aufgeschrieben, zu dem sie sich austauschen wollen. Danach gab es eine Murmel- und Wuselphase, um Themen zu clustern und zu priorisieren. Daraus entstand dann der gemeinsame Sessionplan. (Das Vorgehen mit Kartentausch oder Gruppenbildung habe ich von der edunautika in Hanau abgeschaut; ich hatte in früheren Veranstaltungen mit der 35er Methode experimentiert, was hier aber wahrscheinlich zu langwierig gewesen wäre)

    Erklärung zur Themenclusterung

    Die wichtigste Ergänzung zu einem normalen Barcamp war drittens die vorbereitete Methoden-Erkundung in den einzelnen Sessions. Da es durch die kollaborative Gestaltung des Sessionplans keine Sessiongeber*innen gab, die sich für Anleitung und Moderation in den Sessions verantwortlich fühlten und da wir zugleich erreichen wollten, dass Peer-to-Peer Lernkompetenz durch praktisches Erleben von einem gut funktionierenden Austausch entwickelt und ermöglicht wird, hatten wir methodische Anleitungen vorbereitet, die an den einzelnen Session-Orten auslagen und dort zur Strukturierung und Gestaltung des Austauschs genutzt werden konnten.

    An einem Sessionraum gab es z.B. die Anleitung für ein Pop-Up Meeting, bei dem zunächst auf Post-Its Fragen, Informationen und positive/negative Aspekte gesammelt wurden. In einer anderen Session konnte man die Future Backwards Methode ausprobieren. In einer weiteren Session die Kopfstand-Methode …

    Ein Sessionort: hier mit der Anleitung für die Kopfstand-Methode

    Nach den beiden Sessionsdurchgängen kamen wir für ein kurzes Blitzlicht im Plenum zusammen.

    Was sind Erfahrungen und Learnings aus dem Format?

    Aus meiner Sicht hat das Format perfekt funktioniert. In sehr kurzer Zeit gelang ein intensiver Austausch und viele konnten zugleich auch neue, methodische Anregungen für sich mitnehmen.

    Für das Gelingen ist es entscheidend, dass man bei der Gestaltung des Sessionplans überlegt, welche Methode sich für welches Thema besonders gut eignet. Zum Beispiel könnte eine kollegiale Beratung besser zu einem eher grundsätzlichen Thema passen, während die Kopfstand-Methode für ein Thema gut passt, wo es um Ideenentwicklung geht. Die 1-2-4-all Methode eignet sich dagegen gut für kollaborative Sammlungen.

    Wichtig scheint mir außerdem, dass die Methoden wirklich nur ganz kurz und sehr Hands-On beschrieben sind und die entsprechenden Session-Orte bereits passend zur Methode vorbereitet sind. Bei der kollegialen Beratung fanden die Teilnehmenden zu Beispiel einen Stuhlkreis vor. Bei der Future Backwards Methode hatten wir einen bespannten Tisch vorbereitet und hier schon einen Zeitstrahl eingezeichnet.

    Vorbereiteter Session-Ort für die Future Backwards Methode

    Als Mini-Barcamp blieben wir in einem großen Saal und nutzten zusätzlich das Foyer. Das war hilfreich, weil wir dann am Beamer mit einem Countdown für alle jederzeit transparent anzeigen konnten, wieviel Zeit zum Austausch in der jeweiligen Session noch besteht!

    Während der Sessions: eingeblendeter Countdown für alle

    Durch die Kürze der Zeit in den Sessions haben wir auf eine Dokumentation des inhaltlichen Austauschs verzichtet. Hier haben alle für sich Notizen festgehalten. Hier könnte man aber durchaus überlegen, doch auch Etherpads für kollaborative Mitschriebe anzubieten.

    Fazit: Weiternutzen!

    Ich habe das SELL-Team bei einem OERCamp kennen gelernt. Vor diesem Hintergrund waren wir uns in der Vorbereitung sofort einig, dass wir die erarbeiteten Materialien sehr gerne zum Weiternutzen als OER zur Verfügung stellen. Hier sind in diesem Sinne die genutzten 8 Methoden, die du gerne direkt weiternutzen oder auch beliebig erweitern und anpassen kannst. Die Lizenz ist CC0 1.0.

    Methodenset als pdfHerunterladen Methodenset als .odt zum BearbeitenHerunterladen

    Die Folien mit den integrierten Countdown-Timern habe ich mit RevealJS gestaltet. (Wenn die Uhrzeit am jeweiligen Tag schon vorbei ist, steht auf den Folien immer ‚Jetzt‘. Ab Mitternacht beginnt dann der Countdown. Zu der Zeit, in der solch eine Präsentation dann zum Einsatz kommen soll, ist das dann alles passend!).

    Ich kann mir eine Weiternutzung solcher Folien auch sehr gut für klassische Barcamps vorstellen bzw. immer dann, wenn es einen festen zeitlichen Rahmen gibt, in dem eine Veranstaltung stattfindet. Die genauen Uhrzeiten und Dauer lassen sich dann beliebig anpassen. Zum Weiternutzen gehst du in diesen Schritten vor:

    1. Du registrierst dich bei Github.com bzw. meldest dich an und öffnest dann dieses Repository.
    2. Du wählst den grünen Button ‚Use this template‘ und wählst ‚create a new repository‘ aus.
    3. Du entscheidest dich für einen Namen und gibst auf Wunsch auch eine Beschreibung an.
    4. Du öffnest die index.html Datei in deinem Verzeichnis und ersetzt den Inhalt durch diesen Code. Dabei passt du die Zeiten ab Zeile 175 so wie benötigt an.
    5. Du aktivierst Github Pages (unter Settings, Pages, dann bei Branch ‚live‘ wählen und speichern).
    6. Deine Präsentation, die du beliebig in der index.html Datei ändern kannst, findest du dann unter DeinAccountname.github.io/deinverzeichnisname (Es kann manchmal 5 Minuten dauern, bis die Seite erstellt ist oder Änderungen sichtbar werden!). Zu Beginn sehen die Folien so aus.

    Mir hat die Konzeption und Durchführung viel Freude gemacht. Herzlichen Dank an das SELL-Team. Viel Freude bei der Weiternutzung!

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    #methoden

  21. Neu auf peDOCS:
    Juliana Gras und Ralf Schieferdecker bieten eine verständliche und praxisnahe Grundlage für Studierende pädagogischer Studiengänge. Der Sammelband vermittelt zentrale Methoden, Methodologien, Datenerhebung, -auswertung, Gütekriterien und Forschungsethik – ideal für Abschlussphasen und weiterführende Studien.

    Zur Publikation ⬇️:
    pedocs.de/frontdoor.php?source

    #QualitativeSozialforschung #Methoden #Bildungswissenschaften

  22. Future Backwards + Gruppenpuzzle = hilfreiche Methodik für Barcamp-Sessions

    Bei der heutigen Edunautika ‚Süd‘ in Hanau habe ich – gemeinsam mit Gratian Riter – eine Session zu kollektiver Wirksamkeit und Agency angeboten. Wir haben uns spontan entschieden, unsere Sessions zusammen zu legen, weil es uns im Kern um ähnliche Aspekte ging. Gratian war in Bezug auf Agency vor allem der Aspekt der Selbstbestimmung der Lernenden wichtig. Meine Frage in Bezug auf kollektive Wirksamkeit war: Wie erreichen wir eine Bildung, in der Lernende bereits im Lernprozess erleben, dass sie weiterkommen, wenn sie sich mit anderen zusammen tun und gemeinsam agieren und auf diese Weise zugleich auch zu kollektiver Wirksamkeit befähigt werden?

    Ich stehe mit dem Begriff der kollektiven Wirksamkeit noch relativ am Anfang. Deshalb hatte ich gar keinen Input vorbereitet, sondern brachte lediglich einen methodischen Rahmen mit, den ich mit Gratian abstimmte und den wir dann gemeinsam durchführten.

    In diesem Blogbeitrag geht es somit um ein doppeltes Ziel: Ich erläutere erstens diesen methodischen Rahmen, weil dieser sich aus meiner Sicht gut eignet, wenn man in Barcamp-Sessions ein Thema reflektieren und erste konkrete Ideen entwickeln will. Zweitens dokumentiere ich die gemeinsam erarbeiteten Ideen zum Thema kollektive Wirksamkeit.

    Unsere Methode: Future Backwards + Gruppenpuzzle

    Die methodische Idee war ein Mix aus Future Backwards mit Gruppenpuzzle.

    Während es bei der Future Backwards Methode, so wie ich sie kenne, darum geht, nacheinander mehrere zeitliche Schritte zu einem Thema durchzuführen, veränderten wir das dahingehend, dass wir diese Schritte auf einzelne Gruppen aufteilten und dann im letzten Schritt ein Gruppenpuzzle mit allen zuvor erarbeiteten Perspektiven zur Entwicklung von Ideen machten.

    Hier kommt eine Schritt-für-Schritt-Anleitung:

    1. Bei der Future Backwards Methode starte ich normalerweise in der Gegenwart. Die Frage lautet also: Wo stehe ich aktuell bei diesem Thema? Diese Frage griffen wir auch in unserer Session auf, aber nutzten sie für einen ersten Murmelrundenaustausch mit den Nebensitzenden. Die konkretisierte Frage bei uns war dazu: Was verbinden wir mit den Begriffen kollektive Wirksamkeit und Agency und wo stehen wir aktuell in unserer pädagogischen Praxis bei diesem Thema?
    2. Während dieser Murmelphase verteilten wir rote, blaue und grüne Karten. Die Teilgebenden fanden sich dann in Kleingruppen mit der gleichen Farbe zusammen und erhielten jeweils einen zeitlichen Schritt bzw. eine Perspektive der Future Backwards Methode: Das blaue Team war das ‚Spuren‘-Team und ergründete: Wie sind wir dorthin gelangt, wo wir heute stehen? Das grüne Team suchte nach dem Nordstern: Was wäre bei dem Thema eine ideale und perfekte Zukunft? Und das rote Team ging schließlich in den Kopfstand und überlegte sich: Wohin wollen wir auf keinen Fall?
    3. Anschließend folgte dann das Gruppenpuzzle. Es fanden sich Gruppen zusammen, in denen jedes vorherige Team mindestens einmal vertreten war und alle berichteten sich blitzlichtartig, was sie zuvor reflektiert hatten.
    4. Gemeinsam entwickelten diese ‚Synthese-Gruppen‘ darauf aufbauend dann bis zu drei konkrete erste Schritte, die man angehen könnte, um mehr kollektive Wirksamkeit zu erreichen.
    5. Zum Abschluss stellte jede Gruppe ihre entwickelte Lieblings-Idee im Plenum vor.

    Wenn du die Methode weiternutzen möchtest, teile ich hier die verwendeten Anleitungen, die ich während der Team-Phasen und der Synthese-Phase direkt an die Gruppen verteilt habe. Solch eine Mini-Anleitung ist aus meiner Sicht sehr hilfreich, um Orientierung zu bieten und allen eine gute Beteiligung zu ermöglichen.

    (Die Lizenz dieser Dateien ist CC0 1.0, du musst bei Weiternutzung keinen Lizenzhinweis dazu schreiben.)

    Anleitungen für die TeamsHerunterladen Anleitung für die SyntheseHerunterladen

    Diese Kombination aus Future Backwards und Gruppenpuzzle haben wir heute zum ersten Mal erkundet. Ich fand daran positiv, dass es aus meiner Sicht klappte, dass die Kolleg*innen sehr intensiv zu einem komplexen Thema miteinander in Austausch kamen und ich freue mich über die entwickelten Ideen.

    Hilfreich finde ich daran auch, dass die Methode sehr einfach skalierbar ist. (= Es sollten mindestens 9 Menschen sein, damit das Gruppenpuzzle funktioniert. Wir waren deutlich mehr, was aber ganz genauso auch funktionierte.) So eine Skalierungsmöglichkeit ist gerade bei Barcamp-Sessions hilfreich, bei denen man ja vorher nie weiß, wie viele Teilgebende dazu kommen werden. Außerdem bin ich immer auf der Suche nach einem methodischen Rahmen, mit dem man auch in der kurzen Zeit einer 45-minütigen Session viel ermöglichen kann und der trotzdem einfach in der Vorbereitung und Durchführung ist. Das scheint mir hierbei der Fall zu sein!

    Verbesserungswürdig erscheint mir der Einstieg: Es ist wahrscheinlich gerade bei sehr diffusen Begriffen wie kollektive Wirksamkeit und Agency wichtig, dass zunächst geklärt wird, mit welcher Definition des Begriffs man gemeinsam arbeiten will. Bei uns war es hier sehr hilfreich, dass ein Teilgeber solch eine Definition zu Beginn von uns erfragte, was dann hoffentlich zur besseren Orientierung beitrug.

    Die entwickelten Inhalte

    Das wirklich wichtige Ergebnis solch einer Session ist für mich, gemeinsam ein verändertes Lernen und Austauschen erlebt zu haben. Außerdem hoffe ich, dass alle Beteiligten aus den verschiedenen Austauschrunden ihre ganz persönlichen Aha-Momente mitnehmen. Als für alle sichtbare Ergebnisse teile ich hier die verschriftlichten Ideen in den Kleingruppen in Schritt 4, die wir zum Abschluss einsammelten. (Ich habe sie eingesprochen, transkribiert und von einem KI-Sprachmodell clustern lassen)

    1. Bildungscampus: Einbindung von Politik, Wirtschaft und außerschulischen Lernorten – und mit dem Bildungscampus wiederum nach außen wirken.
    2. Auflösung der Klassenstruktur: Kleine, jahrgangsübergreifende Lerngruppen
    3. Bewertungssystem ändern: Wertschätzende, individuelle Bewertung statt Klassifizierung; formatives Feedback; Prozess- statt Ergebnisorientierung; individuelle Dokumentation des Lernprozesses
    4. Gut ausgestattete Lernräume und Sitzordnung anpassen: So gestalten, dass sich alle sehen können und als Gruppe begreifen
    5. Fächerverbindendes, projektartiges Lernen: Ateliertag/Freiraum für Projektarbeit an einem fixen Tag in der Woche
    6. Generationenübergreifendes Lernen: Kinder und Erwachsene lernen voneinander und miteinander
    7. Teilhabe stärken: Schüler*innen fragen, wo sie Teamgefühl empfinden
    8. Risiko eingehen: Loslassen von festen Lehrplänen; echte Probleme lösen
    9. Kompetenzorientierung statt reiner Wissensvermittlung
    10. Rollenveränderung: Lehrerinnen werden zu Lernbegleiterinnen/Coaches
    11. Veränderung durch neues Mindset: Traumgruppe gründen, Schule der Träume entwickeln, Grenzen denken und greifbare Lösungsansätze entwickeln
    12. Soziale Segregation verringern: Klassismus zurückdrängen

    Fazit

    Herzlichen Dank an alle, die sich auf das Experiment dieser Session eingelassen haben und natürlich an das edunautika-Team, dass es beim heutigen Barcamp den Rahmen dafür gab. Außerdem Danke an Gratian für das spontane Zusammenlegen und die gemeinsame Gestaltung!

    Abschluss-Selfie mit Gratian nach der Session.

    #methoden

  23. Neue und aktualisierte Methodenbeschreibungen

    Ich habe ein paar Methodenbeschreibungen neu erarbeitet, aktualisiert bzw. neu verlinkt unter katharina-debus.de/material/pa…

    Unter anderem:
    • Methode zur Arbeit mit Spannungsfeldern oder -verhältnissen (für die Bildungsarbeit in Gruppen und für verschiedene Beratungssettings inkl. Beziehungsberatung)
    • Kopfhörer-Methode zur individuellen Grenzregulation in der Arbeit zu potenziell belastenden Themen oder Themen, in denen Schamgrenzen berührt werden
    • Stop & Go zur Abfrage von Bedürfnissen und Grenzen sowie ggf. Vorerfahrungen zur Vorbereitung der Arbeit zu potenziell belastenden Themen oder von Themen, bei denen Schamgrenzen berührt werden

    #GeschlechterreflektiertePädagogik #Methoden #queerebildung #Sexualpädagogik #sexuelleBildung #Antidiskriminierungspädagogik #Pädagogik #Bildung #FediLZ #Entpolarisierung

  24. Neues in unserer #Methoden -Rubrik: Forschende an der University of Minnesota haben eine „One-Pot“-Methode entwickelt, die es ermöglicht #Klonierung und #Proteinexpression in einem Reaktionsgefäß durchzuführen!
    Klingt vielversprechend? Finden wir auch! Mehr zu lesen im Artikel von Andrea Pitzschke:
    👉 laborjournal.de/editorials/3368.php

    #Biotechnologie #Laborjournal

  25. @nfdi4objects meets @mardi
    2 Tage #DiHMaLab #Objekte und #Methoden an der @fdm_FUBerlin mit dem Thema, wie #Daten konsortienübergreifend vernetzt werden können. #nfdirocks #NFDI #FDM
    Gibt es schon eine #Terminologie für eine #Cappuccinografik ? 😇
    Ping @dhinamug☕🍵