#scrum-master — Public Fediverse posts
Live and recent posts from across the Fediverse tagged #scrum-master, aggregated by home.social.
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Die KI-Ausgabenfalle: Warum Adoption schneller gelingt als belastbare Ergebnisse (von Stefan Wolpers)
Was der Agile-Hype und KI-Hype gemeinsam haben.
#scrumDotOrg #Scrum #StefanWolpers #ScrumMaster #Agile #Agilität
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scrum.org is very excited to announce the newest Scrum.org course: Professional Scrum Master™ - AI Essentials (PSM-AI Essentials).
AI has become a core capability in product delivery and is transforming every role. This one-day course introduces Scrum Masters, Agile Coaches and those in related roles to AI and how they can leverage it to be more successful in their jobs.
https://www.scrum.org/assessments/professional-scrum-master-ai-essentials-certification
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The Death of Scrum – Built for a slower world, performed by those who left
#HackerNews #DeathOfScrum #AgileMethodology #ScrumMaster #SoftwareDevelopment #ProjectManagement
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#LINKSDERWOCHE | 17/2026: Produktivität, Lean, Agile, Management und Leadership
PRODUKTIVITÄT
Leichtigkeit | Das Ergebnis eines guten Zeitmanagementsystems ist nicht Geschwindigkeit und Output, sondern Leichtigkeit
Die aktuelle Folge von Ivan Blatters Podcast ist ganz anders. Anstatt Methoden und Probleme zu erörtern, rückt er den echten Mehrwert eines guten Zeitmanagementsystems in den Fokus: Leichtigkeit. Ja, Sie haben richtig gelesen. Nicht Geschwindigkeit, nicht noch mehr Output. Der Mehrwert ist Leichtigkeit. Das gefällt mir. Auch, weil ich weiß, dass das richtige Weshalb und Wozu ein großer Motivator ist. In diesem Sinne ist es ein interessanter Beitrag, der das Bewusstsein dafür schärft, weshalb wir wirklich an unserem Arbeits- und Zeitmanagementsystem arbeiten wollen und sollen.
https://share.transistor.fm/s/49a16acd
Der Fluch der Authenzität | Wenn Authenzität zu viel wird
Das Schlagwort „Authentizität” fällt ja gerne und öfter mal. Ich mag authentische Menschen. Allerdings kann zu viel des Guten auch nach hinten losgehen. Wie Dan Rockwell es nennt: zum Fluch werden. Wenn Authentizität zur „Egomanie” wird oder bedeutet, dass sich die anderen voll und ganz nach einem richten müssen, dann wird Authentizität auch zum Problem. Mit den Worten von Dan Rockwell hat eine „lose Zunge”, das Ignorieren der anderen oder der Rahmenbedingungen, innerhalb derer wir uns bewegen, wenig mit „gesunder” Authentizität zu tun.
https://leadershipfreak.blog/2026/04/23/the-3-authenticity-curses/
Willenstärke | Ausdauer braucht Biss, Biss kann man trainieren
Zwar hat Heinz Bayer Kinder und Jugendliche vor Augen, wenn er über Willensstärke spricht, dennoch kam mir beim Lesen der Gedanke, dass dieses Thema auch für alle anderen Altersklassen von Bedeutung ist. Ein klares Wozu allein reicht oft nicht aus. Es braucht auch Willensstärke, um dauerhaft am Ball zu bleiben und auch mal eine Durststrecke zu überstehen. Nein, Willensstärke ist nicht unbedingt eiserne Disziplin, sondern Ausdauer – und Ausdauer lässt sich trainieren. Wie beim Sport.
https://www.aufeigenefaust.com/2026/04/05/biss-trainingsheft/
LEAN
Warnschilder = Verbesserungspotential | Wenn wir Warnschilder aufstellen, haben wir unsere Hausaufgaben noch nicht gut genug gemacht
Da hat Mark Graban, würde ich sagen, einen richtig guten Punkt gesetzt. Warnhinweise sind ein Indiz dafür, dass wir unsere Hausaufgaben noch nicht gemacht haben. Wenn wir uns auf Warnhinweise verlassen, haben wir die mögliche Fehlerquelle nicht beseitigt, obwohl wir um sie wissen. Wir sind noch nicht tiefer vorgedrungen, um die Ursache zu beheben, bevor das Problem überhaupt entstehen kann. Besser wäre es, sicherzustellen, dass das Problem gar nicht erst auftreten kann, anstatt mit Warnhinweisen zu arbeiten. Leider ist das nicht immer so leicht möglich. Dennoch sind Warnhinweise ein eindeutiges Indiz für Verbesserungspotenzial. Wenn wir das nächste Mal über ein „Achtung“-Schild stolpern, lohnt es sich, der Spur zu folgen, denn hier schlummert möglicherweise die nächste Gelegenheit, zu zeigen, dass es bessere Lösungen gibt. 😉
https://www.leanblog.org/2026/04/warning-signs-mistake-proofing-kainexicon/
5S als Routine | Das Potential von 5S nutzen, damit Kaizen in Fleisch und Blut übergeht
Ich finde es sehr bedauerlich, dass 5S von vielen mit „Sauberkeit” am Arbeitsplatz gleichgesetzt wird. Hinter diesen fünf Prinzipien steckt weit mehr als nur „Ordnung“, nämlich eine Routine, mit der sich viel Klarheit erzeugen lässt, wenn man bereit ist, regelmäßige Verbesserungen in vielen Bereichen umzusetzen bzw. Verbesserungspotenziale zu erkennen. Mit John Knotts Worten kann 5S als Routine dabei helfen, Kaizen als beständiges Streben nach dem Besseren im Arbeitsalltag zu verankern, sodass es in Fleisch und Blut übergeht.
https://blog.gembaacademy.com/2026/04/24/a-new-way-to-look-at-5s/
AGILE
Unternehmenskultur | Das ewige Dilemma der Organisation oder wie Kultur Veränderungen bremst
Vorweg schicken möchte ich, dass ich Agilität nicht über Scrum definiere. Das ist eines von vielen Frameworks, die sich das Attribut „agil” zuschreiben dürfen. Schaut man über die „Methodik” hinaus, ist der Kern „Anpassungsfähigkeit” einer Organisation an ein sich veränderndes Umfeld. Jede erfolgreiche Organisation, die sich auf Dauer behauptet, besitzt diese Anpassungsfähigkeit – sonst wäre sie längst erstarrt und irgendwann vom Markt verschwunden. Agilität ist daher für mich eine Seite der Medaille, auch jenseits des „Buzzwords”. Ein Schlüsselfaktor sind sicherlich die „ungeschriebenen Gesetze” der Organisation, auch Unternehmenskultur genannt. Die Organisationssoziologie kann inzwischen mehr als nur eine Abteilung mit Literatur zu diesem Thema füllen. Zumindest ist das mein Eindruck. Mit Doris Weißgerber bin ich einer Meinung: Unternehmenskultur kann nicht schnell verändert werden und wirkt – auch wenn sie nicht immer klar und eindeutig sichtbar ist – massiv ein. Sie kann die Adaptionsfähigkeit erheblich beeinträchtigen. Beispiele hierfür sieht man meines Erachtens in der Automobilindustrie sehr gut, aber auch in der politischen Landschaft – allerdings ein anderes Thema.
https://www.teamworkblog.de/2026/04/unternehmenskultur-frisst-agilitat-zum.html
Konfliktarbeit | Über einen konstruktiven Umgang mit Konflikten
Leider ist Simon Flossmanns Beitrag etwas IT-lastig, aber im Kern lässt sich das Ganze auch auf andere Bereiche der Arbeitswelt übertragen. (Unnütze und ungelöste) Konflikte kosten viele Teams gute Mitarbeiter. Per se ist ein Konflikt nichts Schlechtes, es sei denn, er ist „unnütz” und/oder wird nicht aufgelöst, sodass er eskaliert. Das Fehlen jeglicher Konflikte ist für mich eher ein Alarmzeichen fehlenden Vertrauens und einer unterentwickelten Gruppendynamik. Konstruktive Konflikte sind tatsächlich wertvoll. Das nur am Rande erwähnt. Zurück zum Beitrag von Simon Flossmann: Er liefert viele Hinweise, wie destruktive Konflikte entstehen, und zeigt die Rolle des Teamfacilitators als konstruktiven Moderator von Konflikten auf. Dabei geht es darum, Probleme zu lösen, sodass Konflikte nicht ins Destruktive kippen, sondern konstruktiv bleiben.
Komplexität | Sie war schon immer da, sie wird nicht mehr
Wenn ich höre, dass die Welt immer komplexer wird, muss ich herzlich lachen. Sie war schon immer komplex. Sie wird nicht komplexer. Sie war es schon immer. Das habe ich schon vor Jahren immer wieder gesagt und dazu stehe ich auch heute noch. Wenn man von Veränderung sprechen kann, dann höchstens von der Geschwindigkeit, mit der wir uns anpassen müssen. Daten fließen schneller usw. Oder, um es mit den Worten von Daniel Dubbel zu sagen, die Rahmenbedingungen ändern sich. Wir werden uns, so hoffe ich, langsam bewusst, dass wir in einem Zeitalter der Interdependenz leben und die Auswirkungen eines Geschehens am anderen Ende der Welt nicht erst nach langer Zeit bei uns ankommen, sondern innerhalb kürzester Zeit das entgegengesetzte Ende erreichen. Das ist kein Grund für Schockstarre. Ich freue mich schon auf die weiteren Artikel der Serie.
https://www.inspectandadapt.de/komplexer-quatsch/
Nutzverhalten | Weshalb echtes Nutzerverhalten so wichtig ist
Was Felix Stein in seinem Artikel beschreibt, habe ich in ähnlicher Form schon mehr als einmal selbst erleben dürfen. Wenn Führungskräfte in ihrem Elfenbeinturm agieren, fernab der gelebten Realität, statt sich an den Ort des Geschehens zu begeben und mit den Betroffenen in den Dialog zu treten, kommt es zu vermeintlichen „Effizienzsteigerungen” und lokalen Optimierungen. Diese machen am Ende des Tages das Gesamtpaket ineffektiver und ineffizienter. Das hat übrigens wenig mit empirischer Arbeit zu tun. In diesen Fällen wäre es zielführend, das Verhalten echter Nutzer zu beobachten. Das ist jedoch gelegentlich anstrengend und setzt voraus, die eigenen Annahmen auf den Prüfstand zu stellen und sie mit der empirischen Realität zu überprüfen.
https://www.lean-agility.de/2026/04/echtes-nutzerverhalten.html
Scrum Master | Weshalb auch in Zeiten der KI, Scrum Master:innen relevant sind
Auch wenn der Beitrag von Stephen Woolston in einer Werbung für ein Training mündet, hat er mit dem, was er sagt, doch einen Nerv getroffen. Wie aufmerksame Leser von Toms Gedankenblog wissen, halte ich die „Erwartungen”, die man an die KI hat, für viel zu hoch gegriffen. Gleichzeitig sehe ich, wie die KI die Rahmenbedingungen verändert. Sie wird dennoch viele Probleme nicht lösen. Es wird auch weiterhin Rollen wie Scrum Master:innen und erfahrene Fachleute brauchen, die „handwerkliches Können” beherrschen. Gerade auch, weil sich die Geschwindigkeit, mit der wir Feedback generieren können, erhöht.
https://www.scrum.org/resources/blog/why-professional-scrum-relevant-ever-age-ai
LEADERSHIP UND MANAGEMENT
Unternehmen neu denken | Die Shaolin als Vorbild für Unternehmensorganisation
Ob der Vergleich mit den Shaolin, wie Ruedi Gysi ihn nutzt, passt, weiß ich nicht. Ich weiß jedoch, dass es das Shaolin-Kloster gibt und dass dort „Meisterschaft” großgeschrieben wird. Zu dieser Meisterschaft gehört viel Routine. Das ist auch ein offenes Geheimnis für alle, die sich auch nur oberflächlich mit fernöstlicher Kampfkunst beschäftigt haben. Das Bild passt allerdings, da diese Institution, das Shaolin-Kloster, tatsächlich Jahrhunderte überdauert hat. Dazu gehört schon einiges. Das heißt, die Mönche machen schon sehr lange etwas richtig, um sich in einer Welt des beständigen Wandels behaupten zu können. Daher ist die Frage, was es ist und wie wir es in unsere moderne Welt und unsere Organisationen übertragen können, mehr als interessant. Noch viel interessanter finde ich die Frage, wie wir uns von der „Effizienzneurose” befreien und die Chance ergreifen können, echte Wertschöpfung in Organisationen zu erzeugen. Die Rahmenbedingungen befinden sich massiv im Umbruch.
https://agilereflection.org/das-shaolin-unternehmen/
Probleme überdecken | Symptomekostmetik löst keine Probleme
Dan Rockwell hat da einen Nerv bei mir getroffen. Aber so richtig. Wohin ich auch sehe, ich habe den Eindruck, dass nur Symptome therapiert werden, die eigentlichen Problemursachen aber selten angegangen werden. Egal, ob in Unternehmen oder in der Politik. Frei nach dem Motto: „Wasch mich, aber mach mir den Pelz nicht nass!” Echte Führung sieht anders aus. Und die würde ich erwarten. Anstatt Schnellschüsse würde ich eine tiefgreifende Ursachenanalyse erwarten. Anstatt die Symptome mit ein bisschen „Symbolpolitik” zu übermalen, sollte man die Herausforderung wirklich angehen und Verantwortung übernehmen. Anstatt etwas unter den Teppich zu kehren oder einen vermeintlichen Schuldigen hinzurichten, würde ich mir wünschen, dass jemand den Strom aufwärtsgeht und nachschaut, wo die Quellen des Problems liegen.
https://leadershipfreak.blog/2026/04/22/lipstick-on-a-pig/
#5S #Agile #Agilität #Ausdauer #Authenzität #Führung #Fehlerbehebung #Konflikt #Leadership #Lean #Leichtigkeit #Management #NeuDenken #Problemeüberdecken #Produktivität #Scrum #ScrumMaster #Selbstmanagement #Unternehmenkultur #Verbesserungen #Willensstärke -
#LINKSDERWOCHE | 15/2026: Produktivität, Agile, Management und Leadership
PRODUKTIVITÄT
Selbstausbeutung | Wie wir uns selbst „sabotieren“
Gerade als ich die Links der Woche zusammenstelle, stoße ich in meinem RSS-Reader (ja, ich habe tatsächlich einen, der ein wichtiger Teil meines Informationsmanagements ist) auf einen Gastbeitrag von Astrid Kuhlmey bei t2informatik. Ein Blogbeitrag, der mir in weiten Teilen sogar aus der Seele spricht. Sie spricht von „Selbstausbeutung”. Das trifft es ganz gut. Das erinnert ein bisschen an die von mir immer wieder ins Spiel gebrachte „Effizienzneurose”, die zwar auf einer anderen Ebene ansetzt, aber eben auch Teil jener Denkweise ist, die den ganzheitlichen Blick nahezu komplett „ausblendet” und „Upstream-Denken” fast unmöglich macht. Bedauerlicherweise sind wir alle Teil eines Systems und es ist gar nicht so einfach, dieser Entwicklung entgegenzuwirken – selbst wenn man die Erkenntnis hat. Insbesondere nicht, wenn uns ewig gestrige „Entscheidungsträger” erklären, wir müssten mehr arbeiten (trotz Verdichtung der Arbeitsqualität und anderer Faktoren).
https://t2informatik.de/blog/stoppt-die-selbstausbeutung/Aufgabenmanagement | Aufgaben mit Obsidian ohne Plugins organieren
Ich habe Obsidian – auch durch Thomas Mathoi – schon lange auf dem Schirm. Ich nutze es zwar immer noch zu wenig. Das will ich aber ändern. In seinem folgenden Blogartikel zeigt Thomas Mathoi, was Obsidian allein schon mit Bordmitteln in Sachen Aufgabenorganisation kann, sodass man gut auf Plugins verzichten kann. Das ist sicherlich nicht ganz so schick wie manche anderen Werkzeuge auf dem Markt. Dennoch ist es ausreichend. Hinzu kommt, dass sich Notizen und Aufgabenmanagement gut vereinen lassen.
https://www.mathoi.at/2026/04/06/obsidian-kaizen-aufgabenuebersicht-mit-bordmitteln-selber-bauen/Zu viele Aufgaben | Rahmen schaffen für Priorisierung
Ich beschäftige mich gefühlt schon ewig mit Produktivität und habe unzählige Methoden, Ideen und Ansätze ausprobiert. Gefühlt hat keine davon das zentrale Problem gelöst, dass es immer mehr zu tun gibt, als ich leisten kann. Je mehr ich von meiner To-do-Liste abarbeite, desto mehr kommt nach. Die Lösung dafür lautet oft: richtig priorisieren, dann wird das schon. So einfach ist es dann eben oft nicht. Meine Erkenntnisse: 1. Es gibt nicht die eine Wunderlösung und Methode. 2. Jeden Tag setze ich alles zurück und plane „frisch”. Ähnlich sieht es bei den Empfehlungen von André Bosse aus. In seinem Beitrag finden sich ein paar gute Ansätze.
https://www.manage-dich-selbst.de/zu-viele-aufgaben/
Agieren statt Reagieren | Reaktionsmodus im Aufgaben abarbeiten durchbrechen
Zum Thema der endlosen „Aufgabenliste“, das ich bereits angesprochen habe, passt ganz gut der aktuelle Podcast von Ivan Blatter. Er bringt eine spannende Perspektive ins Spiel: Das Abrutschen in den Reaktionsmodus führt dazu, dass wir wieder in die Teufelküche geraten, wenn alles gleich wichtig zu sein scheint und das „Dringende“ das „Wichtige“ in den Hintergrund drängt. Wir arbeiten die Aufgabenliste ab, ohne „Licht am Horizont”, weil ständig neue Aufgaben nachrücken. Wir reagieren statt zu agieren. Ivan Blatter gibt vier Tipps, mit denen wir aus diesem Modus aussteigen können. Und das ist vor allem Arbeit am „System”. Übrigens gibt es auch eine Überschneidung zu den Tipps von André Bosse. 😉
https://share.transistor.fm/s/b4bd36e6
Komfort macht „blöd“ | Und deshalb müssen wir reflektiert aus der Komfortzone regelmäßig raus
Irgendwann habe ich für mich festgestellt, dass die Menschen, die sich immer wieder selbst hinterfragen und versuchen, sich nicht zu wichtig zu nehmen, deutlich spannender sind. Sie sind offen für neue Ideen und Impulse. Außerdem liefern sie mir durch ihre Neugier und ihre Fragen neue Impulse, wie ich meine Ideen weiterentwickeln kann. Sie alle zeichnen sich dadurch aus, dass sie sich nicht in ihrer „Komfortzone” einrichten, sondern sich immer wieder hinauswagen. Nicht hochriskante Geschichten, sondern bewusst und reflektiert. Wenn ich Dan Rockwell folge, würde ich sagen, dass wir auch aktiv dazu beitragen können. So wir wollen. Wie er treffend festhält, führt zu viel Komfort dazu, dass wir „dumm” werden (im Sinne von arrogant). Und wir alle wissen, dass das gefährlich ist.
https://leadershipfreak.blog/2026/04/09/comfort-makes-you-stupid/
AGILE
Kognitive Fallen | Wenn Effizienzdenken die Empirie überlagert
Die wohl wichtigste Frage ist: In welchem Kontext bewege ich mich und was ist in diesem Kontext der passendste Weg? Und genau diese Überlegung wird überraschend selten angestellt. Wenn es dann nicht funktioniert, ist der gewählte Ansatz grundsätzlich „Schrott”. Dabei wird gerne vergessen, dass methodische Ansätze wie Scrum für einen bestimmten Kontext geschaffen wurden. Scrum ist ein Rahmenwerk für die explorative Erforschung komplexer Aufgabenstellungen. In diesem Kontext funktioniert eine Denkweise, die für reproduzierbare und standardisierbare Aufgaben gemacht wurde, nicht. Gleiches gilt, wenn ich auf Kanban setze. Kanban ist in einem explorativen Kontext anders als in einem Kontext von Routinetätigkeiten, weil die Art der Arbeit eine andere ist und andere „Anforderungen” stellt. Es ist also durchaus sinnvoll, sich zu fragen, welche Denkweise für welchen Kontext geeignet ist und wie eine Denkweise aus dem einen Kontext im anderen Kontext zu kognitiven Fallen werden kann. Diese Fallen beschreibt Chuck Suscheck sehr treffend.
https://www.scrum.org/resources/blog/cognitive-trap-efficiency-over-empiricism
ROI von Scrum | Wie Scrum – bei explorativen Aufgaben – Kosten reduziert und Umsatz verbessert
Die Überschrift von Robert Pieper ist ein bisschen reißerisch, denn was er über Scrum schreibt, gilt nur für einen bestimmten Kontext. Jenen Kontext, für den Scrum geschaffen wurde. Nämlich für das explorative Lösen komplexer Problemstellungen. Und genau hier greift die Arbeitsweise von Scrum: Die kurzen Feedbackzyklen führen unter anderem dazu, dass wir schneller auf Fehler und Irrtümer reagieren können (was Zeit und Kosten reduziert) und früher echten Mehrwert liefern können, mit dem sich Umsatz generieren lässt – sofern man am Ende des Sprints tatsächlich ein fertiges, vollverwendbares Teilinkrement liefert. Grundsätzlich bin ich mit ihm einverstanden. Wenn es um „Neuentwicklung” geht. Und genau dafür wurde Scrum geschaffen.
https://www.scrum.org/resources/blog/scrum-roi-how-scrum-reduces-costs-and-drives-revenue-growth
Coaching und Führungsframeworks | 21 „Analyselinsen“ und Perspektiven nicht nur für Scrum Master:innen
Jan Fischbach hat eine echte Fleißarbeit geleistet. Er hat sich die unterschiedlichsten Coaching- und Führungsrahmenwerke sowie die jeweiligen Perspektiven, die sie einnehmen, angesehen. Insgesamt hat er damit „21 Linsen” zusammengetragen. Ich bin mir sicher, dass kein Coach und kein Trainer alle im Tagesgeschäft abdecken kann. Darum geht es meiner Meinung nach auch nicht. Es geht vielmehr darum, uns zu sensibilisieren, dass wir uns nicht auf eine „Perspektive” verlassen dürfen. Wir müssen immer im Hinterkopf behalten, dass es für jedes Thema unterschiedliche Perspektiven gibt, die mitunter auch zu ganz unterschiedlichen Lösungsansätzen führen. Die Welt ist komplex. Daher ist es wichtig, sich bewusst zu machen, dass wir Herausforderungen aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten sollten. Nicht nur mit den zwei oder drei, die wir persönlich bevorzugen, sondern auch mit der Brille anderer „Denkschulen”. Das macht für mich auch einen guten „Agile Coach” aus.
https://www.teamworkblog.de/2026/04/coaching-und-fuhrungsframeworks-im.html
Analyselinsen für Scrum Master | Drei Analyseperspektiven für den täglichen Arbeitsalltag
Jan Fischbach hat das Thema der „verschiedenen“ Linsen in einem Fortsetzungsbeitrag erneut aufgegriffen und dieses Mal für die Zielgruppe der „Scrum Master“, die ihre Rolle gerade erst übernommen haben, zusammengedampft. Interessant finde ich, dass er drei „Linsen” vorstellt, um am Ende die Prozesslinse als die wichtigste zu benennen. In der Praxis erlebe ich zu oft, dass die „Arbeitsklimalinse” im Fokus steht und die Prozesslinse bzw. die Arbeitsergebnisse hinten runterfallen – nicht nur bei frisch gebackenen Scrum Master:innen. Agilität ist kein Selbstzweck. Sie soll dazu dienen, bessere Arbeitsergebnisse zu erzielen.
https://www.teamworkblog.de/2026/04/neuer-scrum-master-mit-drei-einfachen.html
Produktziel | Weshalb das Produktziel von Bedeutung ist
Ich bin, das ist kein Geheimnis, ein großer Fan der Verbesserungskata und ihrer Bestandteile. Dieses Bild verwende ich auch gerne und oft, da es für mich etwas Entscheidendes verdeutlicht: Es braucht einen „Referenzpunkt”, der für Klarheit sorgt und die Richtung vorgibt. Im Kontext der Produktentwicklung ist das das Produktziel. Was mich ebenso an der Verbesserungskata fasziniert, ist die Idee des „Nordsterns” als „zeitloses”, handlungsleitendes Ziel, das auf die Wirkung abzielt. Diese Idee übertrage ich gerne auf andere Bereiche, da ich denke, dass wir in einer hochkomplexen Welt genau das brauchen, um effektive Entscheidungen treffen zu können, die ausreichend Flexibilität und Handlungsspielräume bieten und gleichzeitig Orientierung geben. Das Ganze – wieder zurück zum Thema Produktziel – wird im Produktwerker-Podcast im Kontext der Produktentwicklung dargestellt.
https://produktwerker.de/das-product-goal-warum-sich-daran-der-wandel-der-po-rolle-zeigt/
LEADERSHIP UND MANAGEMENT
Unsicherheit und Führung | Unsicherheit nicht „ignorieren“, sondern „sichtbar“ machen
Ufz, der Blogartikel von Daniel Dubbel hat es in sich. Er ist lang. Er ist vollgepackt mit Gedanken. Und er hat eine Botschaft, die für den einen oder anderen nicht leicht verdaulich sein dürfte. Es geht um Unsicherheit. Unsicherheit, die wir aktuell alle massiv spüren. Aber sie war schon immer da. Und wird immer da sein. Und ja, es macht keinen Spaß. Mir nicht. Und niemand anderem da draußen. Ambiguitätstoleranz wird oft mit der Einzelperson verknüpft. Und jetzt kommt Daniel Dubbel daher und erklärt, dass eine Organisation und ihre Teile als solche Ambiguitätstoleranz erlernen muss. Mit anderen Worten, er besitzt doch frech die Unverschämtheit, uns zu sagen, wir sollten uns von den einfachen zweckrationalen Modellen verabschieden, in denen wir in unseren Organisationen arbeiten, weil „Komplexität“ nicht beherrschbar machen können. Wir müssen selbst und die Organisationen, in denen wir arbeiten, befähigen mit Unsicherheit umgehen zu können. Und dazu muss Führung selbst umdenken. Und zwar ordentlich.
Mehr vom Guten | Wie man gute Führung „multipliziert“
Gute Führung „multipliziert“ sich, indem sie andere dazu befähigt, selbst zu führen. Eigentlich naheliegend. Wäre da nicht der Faktor Mensch. Aber gut, auf die Ursachen will ich gar nicht eingehen. Dan Rockwell zeigt, wie man als Führungskraft gute Führungskräfte „multipliziert“. Nämlich durch das Befähigen von Menschen, die selbst gewillt sind, andere zu befähigen. Ich kenne nur wenige Organisationen, die diese Kunst wirklich aktiv befördern und als Teil ihrer Kultur verankert haben. Es wäre schön, wenn es Nachahmer gäbe. Aktuell hat man eher das Gefühl, die Uhr dreht sich rückwärts.
https://leadershipfreak.blog/2026/04/10/multiply-or-die/
#Agile #Analyse #Aufgabenmanagement #Coaching #Führung #KognitiveFallen #Management #Obsidian #Priorisierung #Produktivität #ROI #Scrum #ScrumMaster #Unsicherheit #Zeitmanagement -
Reminder: you're allowed to NOT use jargon.
The most misused, misunderstood terms: #Agile, #AgileCoach, #AgileReleaseTrain, #AgileTransformation, #BDD, #Ceremonies, #ContinuousIntegration, #Epic, #Kanban, #MVP, #Scrum, #ScrumMaster, #Spike, #Sprint, #UserStory, and #Velocity.
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RE: https://social.tchncs.de/@simsus/116378604534153269
Hat jemand Erfahrung mit #plane
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#Podcast:
unFIX (mit Kim Nena Duggen)Folge 144 von meinscrumistkaputt.de
https://meinscrumistkaputt.de/unfix-mit-kim-nena-duggen/
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Noch viel mehr Agile Podcasts findet ihr auf meinem Blog:
https://scrumschau.wordpress.com/2019/11/12/ein-einstieg-in-die-agilitat-podcasts/#AgilePodcast #Agile #ScrumMaster #unfix #MeinScrumIstKaputt
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@marix1
Please do not call it #Scrumtheater if it is #SAFeTheaterSAFe has its own understanding from Scrum incl. own definitions without any link to the common Scrum Guide.
And: SAFe recommends Kanban too.
But to be honest: it is #ManagementTheater
It is the opposite of Scrum. -
After 10 Years with Sprint Goals: 3 "Aha Moments" That Completely Changed My Way of Working
By: Simon Flossmann
23 March 2026 at 09:00Lesson #1: Sprint Goals are not determined by the Product Owner
Lesson #2: Sprint Goals should describe outcomes for users
Lesson #3: Sprint Goals don't have to be SMART
#SimonFlossmann #ScrumDotOrg #Scrum #AgileCoach #SprintZiel #SprintGoal #ScrumMaster #ProductOwner
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#LINKSDERWOCHE | 11 + 12/2026: Produktivität, Lean, Agile, Management und Leadership
Photo by Pixabay on Pexels.comLeider mussten letzte Woche die „Links der Woche“ ausfallen. Dafür gibt es diese Woche deutlich mehr Lesestoff.
PRODUKTIVITÄT
Nein-Sagen | Positive Weg Nein zu sagen
Mir ist ein offenes und ehrliches „Nein” deutlich lieber als ein „Ja”, auf das ich mich nicht verlassen kann. Ich habe auch kein Problem damit, wenn jemand Nein sagt. Besonders, wenn es auf wertschätzende Art und Weise mit einer kurzen Begründung erfolgt. Dan Rockwell zeigt in seinem Beitrag einige Möglichkeiten auf, wie man ein „positives” Nein zum Ausdruck bringen kann, ohne jemanden vor den Kopf zu stoßen. Das würde ich mir als Alternative zu einem unverbindlichen Ja deutlich öfter wünschen.
https://leadershipfreak.blog/2026/03/10/5-positive-ways-to-say-no/
Linux-Stick | Installation, Konfiguration und mehr
Für Personen, die viel unterwegs sind und Beruf und Privatleben sauber trennen möchten, könnte ein verschlüsselter Linux-Stick eine gute Lösung darstellen. Es gibt sicherlich noch weitere Anwendungsbereiche. Wie man einen solchen Stick einrichtet, verschlüsselt usw., ist Gegenstand einer dreiteiligen Blogartikelserie von Herbert Hertentrampf. Die ersten beiden Blogartikel der Serie sind bereits veröffentlicht. Der dritte Teil steht noch aus.
Teil 1 Installation: https://digital-cleaning.de/index.php/ein-verschluesselter-linux-stick-fuer-die-arbeit-unterwegs-teil-1/
Teil 2: Konfiguration https://digital-cleaning.de/index.php/verschluesselter-linux-stick-teil-2-konfiguration/
Konflikte | Wofür streiten wir
Eine spannende Erkenntnis aus dem Blogartikel von Stephanie Huber zum Thema Konflikte war für mich, die Frage „Wofür“ in den Fokus zu stellen. Das „Wofür“ eignet sich im Konflikt sehr gut für die Lösungsfindung, da es der Bedeutung nachgeht, die etwas für die Konfliktparteien hat. Dies trägt wiederum dazu bei, den Konflikt beizulegen. Die Frage nach dem „Wofür” führt zu den Bedürfnissen und Werten und weg von Argument und Gegenargument.
https://t2informatik.de/blog/was-konflikte-verraten/
Optimierungswahn | Selbstmanagement-Methoden relfektiert verwenden
Ich habe im Laufe meines Lebens schon viele Selbstmanagement-Methoden ausprobiert und mit Sicherheit eine ganze Bibliothek an Literatur aus diesem Bereich gelesen. Irgendwann ähneln sich die Methoden, sodass ich nur noch wenige neue Erkenntnisse mitnehme. Es sind alles Hilfsmittel, die reflektiert eingesetzt werden wollen. Wie Michael Schenkel treffend schreibt: „Selbstmanagement bedeutet deshalb nicht, sich möglichst konsequent an Methoden zu halten. Es bedeutet, Methoden bewusst einzusetzen und ihre Grenzen zu kennen.” Mit anderen Worten: Methoden sind Werkzeuge, die reflektiert genutzt werden wollen. Nur dann machen sie Sinn und führen nicht in den Selbstoptimierungswahn.
https://t2informatik.de/blog/vom-selbstmanagement-zum-optimierungswahn/
Obsidian | Web Clipper mit neuer Lesefunktion
Für Obsidian-Nutzer gibt es den sogenannten „Web Clipper”. Ich muss zugeben, dass ich ihn noch nicht oft genutzt habe. Früher, zu meinen Evernote-Zeiten, habe ich viele Artikel über den Web Clipper gespeichert und gesichert. Das mache ich schon länger nicht mehr, da ich sie lieber online aufrufe, statt sie aus meiner Wissensdatenbank zu öffnen. Bei Thomas Mathoi lese ich jetzt, dass der Web Clipper von Obsidian eine Lesefunktion spendiert bekommt. Das finde ich jetzt allerdings interessant und bin dadurch verleitet, doch mal wieder einen Blick auf den Web Clipper von Obsidian zu werfen.
https://www.mathoi.at/2026/03/19/leseansicht-fuer-den-web-clipper/
LEAN
Kaizen | Es mehr als KVP
Ich bin ein großer Freund von Kaizen und finde es immer wieder schade, wenn es auf „kontinuierlicher Verbesserungsprozess” reduziert wird. Es steckt deutlich mehr dahinter. Einen kleinen Einstieg ermöglicht Mark Graban in seinem Blogartikel, der viele Aspekte von Kaizen gut widerspiegelt. Kaizen ist mehr als ein Vorschlagswesen und ein Prozess. Auch Agilisten können einiges mitnehmen. 😉
https://www.leanblog.org/2026/03/what-is-kaizen/
Kein Problem ist ein Problem | Weshalb wir hellhörig werden müssen, wenn es keine Probleme gibt
Im Arbeitsleben bin ich öfter damit konfrontiert worden, dass meine aktive Suche nach „Hindernissen” negativ ausgelegt wurde. Wer will schon von Problemen hören, die es zu lösen gilt? Dabei sollten wir genau das schätzen. Denn keine Probleme zu haben, ist das größte Problem. Das klingt für viele vielleicht seltsam, aber wie Christoph Roser zeigt, ist es wirklich so. Wenn wir keine Probleme entdecken, woher soll dann das Innovations- und Verbesserungspotenzial kommen, mit dem wir uns und unsere Organisationen weiterentwickeln können? Mein Fazit lautet daher schon lange, dass ich hellhörig werden muss, wenn es heißt, es gäbe keine Probleme. Denn dann haben wir ein viel größeres Problem.
https://www.allaboutlean.com/no-problem-is-the-biggest-problem/
Über Probleme sprechen | Wenn Probleme zwar gesehen werden, aber nicht darüber gesprochen wird
Ein weiterer interessanter Artikel von Mark Graban beschäftigt sich mit der Frage, weshalb in vielen Organisationen wenig über Probleme gesprochen wird. Interessanterweise wird viel in das „Sehen” und „Lösen” von Problemen investiert, während das „Reden” über Probleme häufig stiefmütterlich behandelt wird. Dies ist in der Tat ein Aspekt, der mehr Aufmerksamkeit benötigt. Laut Graban ist es oft nicht die Frage der psychologischen Sicherheit, die daran hindert, ein Problem anzusprechen, sondern die Frage, ob es sich um ein lohnenswertes Problem handelt und ob daraus tatsächlich Konsequenzen folgen.
AGILE
Kanban | Selbstorganisationen fördern und ausbauen
Tim Themann greift eine Beobachtung auf, die ich auch schon seit Längerem mache. Und das nicht erst dank Microsoft Planner. Auch dank Trello und anderer Werkzeuge. Viele Teams starten überraschenderweise mit „Kanban”, die Verfügbarkeit von Planner macht es allerdings einfacher. Die echten Kanban-Enthusiasten mögen darüber lächeln, denn eine Workflow-Visualisierung ist noch lange kein Kanban-System. Dennoch ist der Anfang gemacht und es ist kontraproduktiv, jetzt in die Selbstorganisation einzugreifen. Es ist ein Ausgangspunkt, von dem aus man im Sinne der Kanban-Prinzipien beginnen kann, das zarte Pflänzchen evolutionär weiterzuentwickeln. Der Anfang ist gemacht, jetzt gilt es, die Lernreise auf die nächste Stufe zu heben und die evolutionäre Entwicklung zu befördern und zu stärken.
https://die-computermaler.de/microsoft-planner-selbstorganisation-foerdern-und-weiterentwickeln/
Lieferzusagen | Weshalb Komplexiät und verlässliche Voraussagen schwer zusammenpassen
Kann man bei komplexen Themenstellungen verlässliche Lieferzusagen treffen? Diese Frage würde ich klar verneinen. Wie auch? Komplexität bedeutet, dass viele Einflussgrößen unbekannt sind und wir sie gar nicht kennen können. Sonst wäre es nicht komplex. Am Beispiel der Softwareentwicklung, wie von Simon Flossmann aufgezeigt, lässt sich das gut belegen, auch wenn nicht alles direkt auf andere Bereiche übertragbar ist. Wenn wir etwas „neu” entwickeln, dann kennen wir eben noch nicht jeden einzelnen Faktor, der auftreten kann. Das macht es ja komplex.
Scrum Master | Die eigene Wirskamkeit reflektieren
Ich reflektiere auch regelmäßig meine eigene Wirksamkeit. Lebe vor, was du von anderen wünschst. Das tut gelegentlich auch mal weh, weil ich mich dabei auch selbst hart ins Gebet nehmen muss. Erstens bin ich nicht frei von Fehlern und sicherlich alles andere als perfekt. Die von Simon Flossmann als „Scrum-Master-Score-Karte” vorgestellten Fragen finde ich dabei hilfreich und sinnvoll, zumindest was die Reflexion der Wirksamkeit als Scrum Master betrifft.
Product Owner | Was der Alltag über die Organisation verrät
Die Produktwerker werfen einen interessanten Gedanken auf: Der PO fungiert als ein „Seismograph“ der Organisation, über den sich deren „Schwächen“ erkennen lassen. Das ist ein interessanter Gedanke, wobei sicherlich auch andere Rollen in die Betrachtung einbezogen werden sollten. Denn an der Art und Weise, wie Rollen in Organisationen gelebt werden, lassen sich Indizien für formelle und informelle Strukturen sowie deren Wirkung ableiten. Und in der Tat ist die Rolle des POs ein geeigneter Anknüpfungspunkt, da er eine zentrale Schnittstelle zwischen Team und dem Rest der Organisation bildet.
https://produktwerker.de/der-po-als-seismograph-was-dein-alltag-ueber-deine-organisation-verraet/
Backlog-Management | Facilitation-Methoden zur Förderung der Zusammenarbeit
Das Backlog ist nicht einfach nur eine priorisierte „Liste” mit Anforderungen, sondern das zentrale Dokument, aus dem heraus wir die Arbeit in agilen Teams steuern. Daher sollten wir ihm deutlich mehr Aufmerksamkeit widmen als wir es im Alltag tun. Es gibt einige sehr gute methodische Ansätze, mit denen man dabei arbeiten kann. Sechs dieser Ansätze stellt Mary Iqubal im Folgenden dar. Sie zeigt auch auf, wann die jeweiligen Ansätze sinnvoll sein können. Das heißt, ihr erhaltet auch eine gute Orientierung, in welchem Kontext sie bei euch passen könnten. So wird das Backlogmanagement zu einer kollaborativen Angelegenheit, bei der man auch die Stakeholder aktiv einbinden kann.
https://www.rebelscrum.site/post/product-backlog-facilitation
Refinement | Das Wichtigste zusammengefasst
Mike Cohen fasst in seinem Beitrag das Wichtigste zum Product Backlog Refinement zusammen. Ich halte den Beitrag für Einsteiger sehr gut geeignet, aber auch für „alte Hasen” wertvoll, gerade weil sehr viele Aspekte des Refinements beleuchtet und viele der häufig auftretenden Fragen dazu gut widergespiegelt werden.
https://www.mountaingoatsoftware.com/agile/user-stories/product-backlog-refinement
Systembedingte Hindernisse | Wie Systemelemente das Lernen als Organisation behindern
In seinem Blogpost geht Ilia Pavlichenko möglichen Quellen von Hindernissen nach, die durch das Organisationssystem verstärkt werden. Er betrachtet dabei die Handlungsfelder: Struktur, Prozesse, Belohnungen und Messung sowie Menschen und Entwicklung. Und wieder einmal zeigt sich, dass man das gesamte System betrachten muss, um Hindernisse aufzulösen, statt sich, wie häufig der Fall, ausschließlich auf das Team zu konzentrieren. Zur Erinnerung: Organisationen sind komplizierte bis komplexe Systeme, die aus Subsystemen bestehen, die sich gegenseitig beeinflussen. Es ist also nicht zielführend, sich nur ein Team anzuschauen, da es sich nie vollständig unabhängig von den anderen Systemen und dem Gesamtsystem verhält.
https://www.scrum.org/resources/blog/why-learn-and-help-each-other-doesnt-work
Organisationsentwicklung | Das Star-Modell
Zum Beitrag von Ilia Pavlichenko passt auch der Podcast von Marc Löffler zum „Star Model” von Jay Galbraith sehr gut. Ich muss zugeben, dass ich das Modell vorher nicht kannte. Zur Erinnerung: Es ist ein Modell. Das heißt, Modelle sind „vereinfachte” Darstellungen der Wirklichkeit, die dabei helfen, Zusammenhänge zu verstehen. Bitte denkt also daran, dass die Realität etwas komplexer ist und es hier um eine Einordnung geht, die nicht die komplette Realität abbilden kann. Trotzdem ist es interessant und ich werde die Anregung aufgreifen, mich mit dem Modell näher zu befassen.
https://marcloeffler.eu/2026/03/10/organisationsentwicklung-mit-dem-star-modell-von-jay-galbraith/
Transformation | 3 Stellhebel mit Wirkung
Lebendige Organisationen verändern sich durch evolutionäre Anpassung beständig und permanent. Gelegentlich ist jedoch ein großer Sprung notwendig: eine radikale Transformation der Organisation. Wie wir alle wissen, ist das eine Herausforderung, die nicht einfach zu meistern ist. Organisationen sind komplexe soziale Gebilde, die sich nicht einfach per Anordnung umkrempeln lassen. Jan Fischbach versucht, drei Hebel zu benennen, die bei einer Transformation hilfreich sein können. Zumindest sind sie hilfreich. Sie sind, das muss man dazu sagen, keine Erfolgsgaranten. Denn, wir erinnern uns, Organisationen sind komplex.
https://www.teamworkblog.de/2026/03/transformation-ist-machbar-wenn-man-wei.html
LEADERSHIP UND MANAGEMENT
Führung als Prävention | Wie Führung Leid im Arbeitskontext verringern kann
Rudolf Gysi wirft einen interessanten Gedanken in die Runde. Führung kann Rahmenbedingungen gestalten. Das ist ihre Aufgabe. Sie kann auch erheblich dazu beitragen, dass die grundlegenden Bedürfnisse für psychisches Wohlbefinden nicht untergraben werden. Während Therapeuten den Schaden reparieren müssen, kann die Führung – zumindest was das Arbeitsleben betrifft – sicherstellen, dass der Schaden gar nicht erst entsteht. Es geht darum, dass Mitarbeitende die Kontrolle über ihre Arbeit behalten, motiviert bleiben, gute Beziehungen eingehen können und einen wertschätzenden Umgang erleben. Das ist kein Hexenwerk. Dennoch hat es eine große Wirkung.
https://agilereflection.org/grawe-hatte-recht-warum-warten-wir-auf-den-schaden/
Verantwortlichkeit | Fünf tägliche Aufgaben der Führung
Auch wenn ich mit Dan Rockwells Unterscheidung zwischen Führungskraft und Manager nicht ganz einverstanden bin – ich sehe es genau andersherum: Manager verwalten, Führungskräfte führen – kann ich seinen fünf Verantwortlichkeiten im Sinne von Aufgaben, die er „Managern” mitgibt, einiges abgewinnen.
https://leadershipfreak.blog/2026/03/19/5-daily-responsibilities-of-managers/
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What are the three most important topics in your #agile team right now? I think I can guess your top one.
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What, if the best way to use AI starts with formulating User Stories?
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Herzlich willkommen @t2informatik
Wir haben dich viele Jahre hier vermisst 😄
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