#scrum-master — Public Fediverse posts
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@nobsagile @Reinald @thomas_michl
#spoiler:
die meisten Menschen in der Rolle des Product Owner UND noch mehr in der Rolle der #Nutzer bleiben dieses #Feedback (sehr lang) schuldig.Dadurch bauen sich #SozialeSchulden auf, die #Coaches und #ScrumMaster zwar verspüren und manchmal benennen, jedoch nie beseitigen können.
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@nobsagile @Reinald @thomas_michl
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die meisten Menschen in der Rolle des Product Owner UND noch mehr in der Rolle der #Nutzer bleiben dieses #Feedback (sehr lang) schuldig.Dadurch bauen sich #SozialeSchulden auf, die #Coaches und #ScrumMaster zwar verspüren und manchmal benennen, jedoch nie beseitigen können.
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die meisten Menschen in der Rolle des Product Owner UND noch mehr in der Rolle der #Nutzer bleiben dieses #Feedback (sehr lang) schuldig.Dadurch bauen sich #SozialeSchulden auf, die #Coaches und #ScrumMaster zwar verspüren und manchmal benennen, jedoch nie beseitigen können.
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@nobsagile @Reinald @thomas_michl
#spoiler:
die meisten Menschen in der Rolle des Product Owner UND noch mehr in der Rolle der #Nutzer bleiben dieses #Feedback (sehr lang) schuldig.Dadurch bauen sich #SozialeSchulden auf, die #Coaches und #ScrumMaster zwar verspüren und manchmal benennen, jedoch nie beseitigen können.
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@nobsagile @Reinald @thomas_michl
#spoiler:
die meisten Menschen in der Rolle des Product Owner UND noch mehr in der Rolle der #Nutzer bleiben dieses #Feedback (sehr lang) schuldig.Dadurch bauen sich #SozialeSchulden auf, die #Coaches und #ScrumMaster zwar verspüren und manchmal benennen, jedoch nie beseitigen können.
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LINKSDERWOCHE | 26/2026: Produktivität, Lean, Agile, Management und Leadership, Politik und Gesellschaft
PROUDKTIVITÄT
Selbstakzeptanz | Die Voraussetzung zur persönlichen Weiterentwicklung
Die Selbstakzeptanz ist die Voraussetzung für Veränderung und Persönlichkeitsentwicklung. Das Anerkennen, dass man selbst nicht perfekt ist und dass dies vollkommen normal ist, bildet die Grundlage für Entwicklung. Das erkennt Dan Rockwell zu Recht an. Denn wer sich und seine Schwächen nicht akzeptiert, wird versuchen, sie zu kaschieren und zu verstecken, statt reflektiert an ihnen zu arbeiten.
https://leadershipfreak.blog/2026/06/22/what-leaders-get-wrong-about-self-acceptance/
Zuhören | Die übersehene Macht des Zuhörens
Zuhören ist schwerer als Sprechen – eine Aussage, die ich aus meinem täglichen Erleben bestätigen kann. Dabei ist Zuhören oft deutlich wirksamer und effektiver. Es entfaltet eine unterschätzte Macht, die von vielen zu wenig genutzt wird. Auch hier bin ich wieder bei Dan Rockwell. In seinem Blogbeitrag gibt er vier knackige Tipps und empfiehlt, auch darauf zu achten, was nicht gesagt wird. Das ist ein schöner Impuls, bei dem ich mich selbst mal wieder an die eigene Nase fassen kann.
https://leadershipfreak.blog/2026/06/23/the-7-powers-of-listening/
Zettelkasten | Entwicklungsstufen einer Idee im digitalen Zettelkasten
Ich bin seit Jahren von der Idee des Zettelkastens von Luhmann fasziniert, schaffe es aber selbst nur bedingt, sie umzusetzen. Daher lese ich immer wieder gerne, wie es anderen gelingt. So auch Thomas Mathoi, der mich auf Obsidian aufmerksam gemacht hat. Ich habe es inzwischen gut in mein Notizenmanagement integriert und es leistet mir dort wertvolle Dienste. In dem verlinkten Blogbeitrag beschreibt er die Entwicklungsstufen eines Zettels in seinem Zettelkasten, den er in Obsidian abbildet. Auch ich nehme wieder einmal einiges für die Weiterentwicklung meines Notizsystems mit.
https://www.mathoi.at/2026/06/26/die-entwicklungsstufen-einer-idee-im-digitalen-zettelkasten/
LEAN
Kaizen | Mehr als nur Zahlenfetisch und Kampangnenshow
Das große Problem, das ich immer wieder sehe, sind Effizienzneurotiker, die verzweifelt versuchen, möglichst gute Zahlen zu produzieren, um zu zeigen, wie sie die Effizienz mal wieder erhöht haben. Das Schlimme dabei ist, dass die ganzheitliche und langfristige Perspektive dabei so sehr in den Hintergrund gerät, dass sie kaum noch eine Rolle spielt. Langfristig wird das Gegenteil erzielt. Genau an diesen Effekt erinnert mich Götz Müller, wenn er verdeutlicht, dass Kaizen nicht zu Kampagnen und Zahlen verkommen darf. Er verdeutlicht sehr gut, dass es bei Kaizen um kontinuierliches Lernen und Weiterentwickeln geht, was weit über Rituale und einen Zahlenfetisch hinausgeht.
https://www.geemco.de/artikel/wenn-kaizen-zu-kampagne-und-zahlen-wird/AGILE
Wertverluste in agilen Entwicklung | Nichtwertschöpfende Arbeit erkennen und beheben
Der Beitrag von Thomas Schissler bezieht sich zwar auf Softwareentwicklung, dennoch lassen sich parallen und zu vielen anderen Bereichen die wenig mit Softwareentwicklung zu tun haben, erkennen. Mein Fazit aus der Lektüre ist eine Empfehlung, die ich ohnehin immer wieder gebe: sich ausgiebig mit der Idee der Auskömmlichkeit und Vermeidung von Muda zu beschäftigen, wie es im Toyota Production System forciert wird. Mich erinnert vieles an die die 8 Arten der nicht-wertschöpfenden Arbeit nach Taiichi Ohno. Nach wie vor ein großes Thema. Wenn nicht noch ein noch viel größeres seit Taiichi Ohno und seien Kolleg:innen begonnen haben, das TPS zu entwickeln. Und dies ist immerhin einige Jahrezehnte zurück. Gefüllt habe ich ohnehin den Eindruck, dass die Effizienneurotiker nicht nur weiterhin sinnlos walten, sondern verstärkt die Oberhand gewonnen haben und verstärkt Verschlimmbessern statt langfristige sowie ganzheitliche Strategien zu fahren. Zurück zum Kernthema des Beitrags. Viel Wirkung bleibt auf der Strecke, weil trotz Lean Management und agilen Manifest, viel zu wenig daran gearbeitet wird, unnötige und wertschöpfende Arbeit aufzuspüren. Das bremst erheblich die Wirksamkeit und schränkt am Ende unsere Innovationskraft ein.
Skalierung und KI | Kann KI dazu führen, dass wir skalierte Strukturen entkalken?
Es wird von verschiedenen Seiten kolportiert, dass KI Scrum überflüssig machen würde, wobei sich viele dabei sehr stark auf die Softwareentwicklung beziehen. Das ist bedauerlich, denn nicht nur Software wird entwickelt. Allein deshalb halte ich den Abgesang auf Scrum, den manche anstimmten, für verfrüht, wenn nicht sogar für einen Irrtum. Die KI wird die Art und Weise, wie wir arbeiten, verändern, das zeichnet sich ab. Nicht nur in der Softwareentwicklung. Teams werden teilweise kleiner und liefern mit KI-Unterstützung schneller. Und doch bestehen weiterhin enorme Herausforderungen. Die Organisationen müssen sich ebenfalls verändern. Veränderungen brauchen einen Rahmen usw. usf. Ob die Rechnung von Yuval Yeret aufgeht, wie von ihm beschrieben? Wenn man seinen Gedanken folgt, wird es auch ordentlich Veränderungen in Richtung Skalierung geben. Kleinere Teams, die weniger operativ und mehr taktisch unterwegs sind, werden im skalierten Kontext möglicherweise mehr koordinative Aufgaben übernehmen. Ob damit Skalierung einfacher wird? Es ist ratsam, skeptisch und doch offen zu bleiben. Zu oft wurde schon versprochen, dass sich durch den Einsatz von Methoden und Techniken Organisationsstrukturen entschlacken lassen – ohne dass sich diese Hoffnungen wirklich erfüllt haben..
Scrummüdigkeit | Nicht die Methode ist das Problem, sondern die fehlende Arbeit am System
Eine gewisse Müdigkeit bei den agilen Methoden ist überall spürbar. Gerne wird wieder in den Raum geworfen, Scrum habe seinen Zenit überschritten und es sei Zeit für etwas Neues. Da bin ich etwas anders gestrickt. Scrum ist nach wie vor super. Vorausgesetzt, es wird dort eingesetzt, wofür es gemacht wurde, und der Rahmen hierfür stimmt. Beides ist jedoch nicht immer gegeben. Für viele organisatorische Probleme sind nicht Scrum oder eine andere agile Methodik die Ursache. Das Problem ist eher die Methodengläubigkeit und das Fehlen nachhaltiger Veränderungen der Strukturen. Wie so oft wird gerne eine Methodik übergestülpt. Erst war es Lean, dann Agile und jetzt soll die nächste Methode oder aktuell die Technik in Form der KI alle Probleme lösen. Nein, liebe Leute. Das Problem ist viel zu oft, dass nicht wirklich am System gearbeitet wird, sondern nur Systemkosmetik betrieben wird. Die Arbeit am System ist Veränderung. Oft auch anstrengend. Und alles andere als einfach. Aber genau diesen Schritt gehen viele nicht. Dazu passt die Podcastfolge von Marc Löffler eigentlich recht gut. Sie ist zwar sehr auf Scrum bezogen, aber das Prinzip lässt sich übertragen. Man könnte allerdings auch Kanban, Obeya oder etwas anderes nehmen. Das Kernproblem ist und bleibt die nachhaltige strukturelle Arbeit am System. Das war schon immer so. Und es wird auch immer so sein. Das Rüstzeug haben wir bereits, auch wenn einige versuchen, es neu zu erfinden. Nur müssten wir es öfter tun – die Veränderungsträgheit von Organisationen ist allerdings auch schon lange und immer wieder Gegenstand der Organisationssoziologie (das Thema begleitet mich schon seit meiner Studienzeit, die mittlerweile auch schon mehr als zwei Jahrzehnte zurückliegt).
https://passionateteams.com/e/was-kommt-eigentlich-nach-scrum/
Agiles Manifest | Agilität ist kein Selbstzweck, sondern eine wirtschaftliche Strategie
In seinem 7-minütigen Podcast erinnert Thomas von No Bullshit Agile daran, dass das Agile Manifest eine ökonomische Komponente hat, die meiner Meinung nach sträflich vernachlässigt wurde. Schade ist, dass er dabei nicht auf die Bezüge zum Lean Management und dem Konzept der Auskömmlichkeit eingeht. Das wäre sicherlich auch spannend und würde gut zum Kontext passen. Eventuell wird das noch Gegenstand einer späteren Podcastfolge. Hoffe ich zumindest.
https://no-bullshit-agile.de/nbak07-agiles-manifest-oekonomische-strategie.html
Verbesserungskata | Wie eine Lean-Idee helfen kann agiler zu werden
Es dürfte bekannt sein, dass ich ein großer Freund der Verbesserungs- und Coachingkata bin. Lustigerweise gab es Menschen, die meinten, sie müssten eine agile Variante daraus machen. Das halte ich für unnötig, denn bei näherem Hinsehen erzeugt es keinen vertiefenden Zusatznutzen. Das ändert jedoch nichts daran, dass ich die Idee nach wie vor super finde. Wie Ralph Jocham bin auch ich der Meinung, dass die Verbesserungs- und Coachingkata eine sehr gute Ergänzung zu Agilität ist. Ich kann jedem nur empfehlen, sich stärker mit Lean Management zu beschäftigen. Das hat mir sehr dabei geholfen, ein vertiefendes Verständnis von Agilität und agilen Rahmenwerken zu entwickeln.
https://www.scrum.org/resources/blog/what-kata-gives-agile-retrospectives-never-could
Scrum Master | Scrum Master sind Manager und Führungskräfte
Ich bin der festen Überzeugung, dass Scrum Master und vergleichbare agile Rollen aus anderen Frameworks Führungskräfte sind und auch als solche verstanden werden sollten. Die im Scrum-Framework für die Rolle des Scrum Masters beschriebenen Aufgaben entsprechen in etwa meinem Verständnis von guter Führung und Führungsaufgaben. Auch wenn der Begriff „Manager” – wie Jan Fischbach treffend ausführt – negativ besetzt ist, ist es eigentlich genau das, was ein Scrum Master tut, zumindest im positiv gelebten Sinne: Führen, Rahmen schaffen, unterstützen, koordinieren. Bedauerlicherweise ist der Begriff „Manager” nicht ganz zu Unrecht negativ besetzt. Etwas mehr Rückbesinnung auf die Wurzeln und die Grundideen könnte dabei helfen. Scrum Master, die ihren Job richtig machen, sind Manager. Manager, die ihren Job machen.
https://www.teamworkblog.de/2026/06/scrum-master-als-manager.html
Backlogpflege | Die solide Basis ohne die es nicht geht
Ein gut gepflegtes Backlog ist eine solide Basis. In der Praxis hakt es jedoch genau dort: bei der Pflege des Backlogs. Das Ganze erinnert mich irgendwie an 5S aus dem Lean Management. Das Backlog muss inspiziert, die Einträge überprüft und an den richtigen Platz geschoben werden. Überflüssige Einträge müssen entfernt werden. All das sollte als regelmäßige Routine konsequent durchgeführt werden. Ausgerichtet an einem gemeinsamen Ziel. Fast so, wie Mary Iqubal es hier beschreibt, auch wenn sie 5S nicht ins Spiel bringt.
https://www.scrum.org/resources/blog/clean-out-product-backlog
MANAGEMENT UND LEADERSHIP
KI als Beschleuniger | Wenn die KI zu schnell beschleunigt …
Warum ordne ich den sehr langen Blogartikel von Daniel Dubbels zum Thema KI bei Management und Leadership ein? Weil es hier um die Verantwortung geht, die sich aus dem Einsatz von KI im Bereich Führung und Management ergibt. Daniel beschreibt ausführlich, wie der Einsatz von KI zu Überforderung von Menschen und Organisationen führen kann. Was auf den ersten Blick wie eine Steigerung der Produktivität aussieht, kann möglicherweise zu einer Verdichtung der Arbeit und am Ende zu einer Überlastung führen. Ein Thema, das meines Erachtens die Führung ins Visier nehmen muss, um den passenden Rahmen zu spannen. Interessanterweise endet der Artikel nicht mit einem Fazit, sondern mit der fast ein wenig ratlosen Erkenntnis, dass dem Autor selbst noch keine Lösung für das Problem einfällt. Allerdings ist er damit schon einmal bei der Erkenntnis eines Handlungsbedarfs und damit sicherlich vielen längst voraus. Insbesondere Politik- und Wirtschaftsvertretern, die meinen, man müsse die Wochenarbeitszeit erhöhen, obwohl wir eine qualitative Verdichtung der Arbeitsbelastung erleben, ist er voraus. Ich merke schon, daraus könnte noch ein Gedankengang entstehen – und das bei den aktuellen Temperaturen, die der Denkarbeit eher abträglich sind.
https://www.inspectandadapt.de/beschleunigst-du-dein-team-mit-ki-gegen-die-wand/
Ethik | Die goldene Regel oder lebe vor, was Du von anderen erwartest
Detlef Stern trifft für mich persönlich einen Nagel auf den Kopf, den ich beim Thema Führung und Management immer wieder negativ wahrnehme. Führungskräfte stellen Anforderungen und Forderungen an Mitarbeitende, ohne selbst auch nur ansatzweise das zu beherzigen, was sie einfordern. Ein weiserer Mensch als ich sagte einmal zu mir: „Wenn du willst, dass jemand etwas tut, dann lebe es selbst vor.” Seine Begründung war simpel: Wer das nicht macht, wird unglaubwürdig. Wer unglaubwürdig ist, verliert das Vertrauen. Wer das Vertrauen verliert, kann nicht führen. In diesem Sinne gilt: Eat your own dogfood.
https://t73f.de/blog/2026/dogfood/
POLITIK UND GESELLSCHAFT
AfD-Verbot | Ein Plädoyer für ein überfälliges Verbot – bevor es zu spät ist
Ich mache keinen Hehl daraus, dass ich die AfD für eine verfassungsfeindliche Partei halte. Während ich früher hin und wieder noch seltene Exemplare aus der Gründungszeit der Partei erlebt habe, mit denen man durchaus noch einen kritisch-rationalen Dialog führen konnte, ist diese Partei längst von Rechtsextremisten gekapert worden und ihre Anhänger verhalten sich mehr oder weniger wie ihre geistigen Ahnen. Die Belege hierfür sind meines Erachtens erdrückend – hierfür spricht auch das vor Kurzem veröffentlichte Gutachten der Gesellschaft für Freiheitsrechte, das ausschließlich öffentliche Quellen genutzt hat und durchaus differenzierte Töne anschlägt (auch wenn ich das 1500-seitige Gutachten noch nicht vollständig lesen konnte). In seinem Gastbeitrag im Blog der Republik erläutert Werner Mittelstaedt sehr gut und genau, warum wir ein AfD-Verbot brauchen. Das mag zwar das Kernproblem nicht lösen, wäre aber ein dringender erster Schritt. Denn schon einmal ist es einer rechtsextremistischen Partei in Deutschland gelungen, die Macht an sich zu reißen, eine ganze Gesellschaft innerhalb kürzester Zeit mit brutalsten Mitteln gleichzuschalten und ins Unglück zu stürzen.
Umgang mit der AfD | Bessere Politik löst das Problem nicht, den die Ursachen sitzen woanders
Allen, die meinen, man könne der AfD mit „guter” Politik entgegentreten und sie würde dann von allein verschwinden, möchte ich gerne den Kommentar von Thomas Schmid hierzu nahelegen. Meiner Meinung nach haben wir in unserer Gesellschaft ein Krisenresilienzproblem. Als Gesellschaft haben wir es nicht geschafft, die notwendige Ambiguitätstoleranz für den Umgang mit einer komplexen Welt zu entwickeln. Wir haben uns in der Vergangenheit auf einem vermeintlichen Zukunftsversprechen ausgeruht, das uns im Zeitalter der multiplen Krisen und der weltweiten Interdependenzen bedroht erscheint. Dabei schwebt dieses Damoklesschwert schon seit Jahrzehnten über uns. Ich muss dabei direkt an Benjamin Barbers Buch „Jihad vs. McWorld: How Globalism and Tribalism Are Reshaping the World” aus dem Jahr 1995 denken. Eine Mahnung, die leider ungehört geblieben ist.
#AfDVerbot #Agile #AgilesManifest #Agilität #Backlog #Ethik #Kaizen #KI #Leadership #Lean #Management #Muda #Obsidian #Politik #Produktivität #Scrum #ScrumMaster #Selbstakzeptanz #Skalierung #Verbesserungskata #Zettelkasten #Zuhören -
LINKSDERWOCHE | 26/2026: Produktivität, Lean, Agile, Management und Leadership, Politik und Gesellschaft
PROUDKTIVITÄT
Selbstakzeptanz | Die Voraussetzung zur persönlichen Weiterentwicklung
Die Selbstakzeptanz ist die Voraussetzung für Veränderung und Persönlichkeitsentwicklung. Das Anerkennen, dass man selbst nicht perfekt ist und dass dies vollkommen normal ist, bildet die Grundlage für Entwicklung. Das erkennt Dan Rockwell zu Recht an. Denn wer sich und seine Schwächen nicht akzeptiert, wird versuchen, sie zu kaschieren und zu verstecken, statt reflektiert an ihnen zu arbeiten.
https://leadershipfreak.blog/2026/06/22/what-leaders-get-wrong-about-self-acceptance/
Zuhören | Die übersehene Macht des Zuhörens
Zuhören ist schwerer als Sprechen – eine Aussage, die ich aus meinem täglichen Erleben bestätigen kann. Dabei ist Zuhören oft deutlich wirksamer und effektiver. Es entfaltet eine unterschätzte Macht, die von vielen zu wenig genutzt wird. Auch hier bin ich wieder bei Dan Rockwell. In seinem Blogbeitrag gibt er vier knackige Tipps und empfiehlt, auch darauf zu achten, was nicht gesagt wird. Das ist ein schöner Impuls, bei dem ich mich selbst mal wieder an die eigene Nase fassen kann.
https://leadershipfreak.blog/2026/06/23/the-7-powers-of-listening/
Zettelkasten | Entwicklungsstufen einer Idee im digitalen Zettelkasten
Ich bin seit Jahren von der Idee des Zettelkastens von Luhmann fasziniert, schaffe es aber selbst nur bedingt, sie umzusetzen. Daher lese ich immer wieder gerne, wie es anderen gelingt. So auch Thomas Mathoi, der mich auf Obsidian aufmerksam gemacht hat. Ich habe es inzwischen gut in mein Notizenmanagement integriert und es leistet mir dort wertvolle Dienste. In dem verlinkten Blogbeitrag beschreibt er die Entwicklungsstufen eines Zettels in seinem Zettelkasten, den er in Obsidian abbildet. Auch ich nehme wieder einmal einiges für die Weiterentwicklung meines Notizsystems mit.
https://www.mathoi.at/2026/06/26/die-entwicklungsstufen-einer-idee-im-digitalen-zettelkasten/
LEAN
Kaizen | Mehr als nur Zahlenfetisch und Kampangnenshow
Das große Problem, das ich immer wieder sehe, sind Effizienzneurotiker, die verzweifelt versuchen, möglichst gute Zahlen zu produzieren, um zu zeigen, wie sie die Effizienz mal wieder erhöht haben. Das Schlimme dabei ist, dass die ganzheitliche und langfristige Perspektive dabei so sehr in den Hintergrund gerät, dass sie kaum noch eine Rolle spielt. Langfristig wird das Gegenteil erzielt. Genau an diesen Effekt erinnert mich Götz Müller, wenn er verdeutlicht, dass Kaizen nicht zu Kampagnen und Zahlen verkommen darf. Er verdeutlicht sehr gut, dass es bei Kaizen um kontinuierliches Lernen und Weiterentwickeln geht, was weit über Rituale und einen Zahlenfetisch hinausgeht.
https://www.geemco.de/artikel/wenn-kaizen-zu-kampagne-und-zahlen-wird/AGILE
Wertverluste in agilen Entwicklung | Nichtwertschöpfende Arbeit erkennen und beheben
Der Beitrag von Thomas Schissler bezieht sich zwar auf Softwareentwicklung, dennoch lassen sich parallen und zu vielen anderen Bereichen die wenig mit Softwareentwicklung zu tun haben, erkennen. Mein Fazit aus der Lektüre ist eine Empfehlung, die ich ohnehin immer wieder gebe: sich ausgiebig mit der Idee der Auskömmlichkeit und Vermeidung von Muda zu beschäftigen, wie es im Toyota Production System forciert wird. Mich erinnert vieles an die die 8 Arten der nicht-wertschöpfenden Arbeit nach Taiichi Ohno. Nach wie vor ein großes Thema. Wenn nicht noch ein noch viel größeres seit Taiichi Ohno und seien Kolleg:innen begonnen haben, das TPS zu entwickeln. Und dies ist immerhin einige Jahrezehnte zurück. Gefüllt habe ich ohnehin den Eindruck, dass die Effizienneurotiker nicht nur weiterhin sinnlos walten, sondern verstärkt die Oberhand gewonnen haben und verstärkt Verschlimmbessern statt langfristige sowie ganzheitliche Strategien zu fahren. Zurück zum Kernthema des Beitrags. Viel Wirkung bleibt auf der Strecke, weil trotz Lean Management und agilen Manifest, viel zu wenig daran gearbeitet wird, unnötige und wertschöpfende Arbeit aufzuspüren. Das bremst erheblich die Wirksamkeit und schränkt am Ende unsere Innovationskraft ein.
Skalierung und KI | Kann KI dazu führen, dass wir skalierte Strukturen entkalken?
Es wird von verschiedenen Seiten kolportiert, dass KI Scrum überflüssig machen würde, wobei sich viele dabei sehr stark auf die Softwareentwicklung beziehen. Das ist bedauerlich, denn nicht nur Software wird entwickelt. Allein deshalb halte ich den Abgesang auf Scrum, den manche anstimmten, für verfrüht, wenn nicht sogar für einen Irrtum. Die KI wird die Art und Weise, wie wir arbeiten, verändern, das zeichnet sich ab. Nicht nur in der Softwareentwicklung. Teams werden teilweise kleiner und liefern mit KI-Unterstützung schneller. Und doch bestehen weiterhin enorme Herausforderungen. Die Organisationen müssen sich ebenfalls verändern. Veränderungen brauchen einen Rahmen usw. usf. Ob die Rechnung von Yuval Yeret aufgeht, wie von ihm beschrieben? Wenn man seinen Gedanken folgt, wird es auch ordentlich Veränderungen in Richtung Skalierung geben. Kleinere Teams, die weniger operativ und mehr taktisch unterwegs sind, werden im skalierten Kontext möglicherweise mehr koordinative Aufgaben übernehmen. Ob damit Skalierung einfacher wird? Es ist ratsam, skeptisch und doch offen zu bleiben. Zu oft wurde schon versprochen, dass sich durch den Einsatz von Methoden und Techniken Organisationsstrukturen entschlacken lassen – ohne dass sich diese Hoffnungen wirklich erfüllt haben..
Scrummüdigkeit | Nicht die Methode ist das Problem, sondern die fehlende Arbeit am System
Eine gewisse Müdigkeit bei den agilen Methoden ist überall spürbar. Gerne wird wieder in den Raum geworfen, Scrum habe seinen Zenit überschritten und es sei Zeit für etwas Neues. Da bin ich etwas anders gestrickt. Scrum ist nach wie vor super. Vorausgesetzt, es wird dort eingesetzt, wofür es gemacht wurde, und der Rahmen hierfür stimmt. Beides ist jedoch nicht immer gegeben. Für viele organisatorische Probleme sind nicht Scrum oder eine andere agile Methodik die Ursache. Das Problem ist eher die Methodengläubigkeit und das Fehlen nachhaltiger Veränderungen der Strukturen. Wie so oft wird gerne eine Methodik übergestülpt. Erst war es Lean, dann Agile und jetzt soll die nächste Methode oder aktuell die Technik in Form der KI alle Probleme lösen. Nein, liebe Leute. Das Problem ist viel zu oft, dass nicht wirklich am System gearbeitet wird, sondern nur Systemkosmetik betrieben wird. Die Arbeit am System ist Veränderung. Oft auch anstrengend. Und alles andere als einfach. Aber genau diesen Schritt gehen viele nicht. Dazu passt die Podcastfolge von Marc Löffler eigentlich recht gut. Sie ist zwar sehr auf Scrum bezogen, aber das Prinzip lässt sich übertragen. Man könnte allerdings auch Kanban, Obeya oder etwas anderes nehmen. Das Kernproblem ist und bleibt die nachhaltige strukturelle Arbeit am System. Das war schon immer so. Und es wird auch immer so sein. Das Rüstzeug haben wir bereits, auch wenn einige versuchen, es neu zu erfinden. Nur müssten wir es öfter tun – die Veränderungsträgheit von Organisationen ist allerdings auch schon lange und immer wieder Gegenstand der Organisationssoziologie (das Thema begleitet mich schon seit meiner Studienzeit, die mittlerweile auch schon mehr als zwei Jahrzehnte zurückliegt).
https://passionateteams.com/e/was-kommt-eigentlich-nach-scrum/
Agiles Manifest | Agilität ist kein Selbstzweck, sondern eine wirtschaftliche Strategie
In seinem 7-minütigen Podcast erinnert Thomas von No Bullshit Agile daran, dass das Agile Manifest eine ökonomische Komponente hat, die meiner Meinung nach sträflich vernachlässigt wurde. Schade ist, dass er dabei nicht auf die Bezüge zum Lean Management und dem Konzept der Auskömmlichkeit eingeht. Das wäre sicherlich auch spannend und würde gut zum Kontext passen. Eventuell wird das noch Gegenstand einer späteren Podcastfolge. Hoffe ich zumindest.
https://no-bullshit-agile.de/nbak07-agiles-manifest-oekonomische-strategie.html
Verbesserungskata | Wie eine Lean-Idee helfen kann agiler zu werden
Es dürfte bekannt sein, dass ich ein großer Freund der Verbesserungs- und Coachingkata bin. Lustigerweise gab es Menschen, die meinten, sie müssten eine agile Variante daraus machen. Das halte ich für unnötig, denn bei näherem Hinsehen erzeugt es keinen vertiefenden Zusatznutzen. Das ändert jedoch nichts daran, dass ich die Idee nach wie vor super finde. Wie Ralph Jocham bin auch ich der Meinung, dass die Verbesserungs- und Coachingkata eine sehr gute Ergänzung zu Agilität ist. Ich kann jedem nur empfehlen, sich stärker mit Lean Management zu beschäftigen. Das hat mir sehr dabei geholfen, ein vertiefendes Verständnis von Agilität und agilen Rahmenwerken zu entwickeln.
https://www.scrum.org/resources/blog/what-kata-gives-agile-retrospectives-never-could
Scrum Master | Scrum Master sind Manager und Führungskräfte
Ich bin der festen Überzeugung, dass Scrum Master und vergleichbare agile Rollen aus anderen Frameworks Führungskräfte sind und auch als solche verstanden werden sollten. Die im Scrum-Framework für die Rolle des Scrum Masters beschriebenen Aufgaben entsprechen in etwa meinem Verständnis von guter Führung und Führungsaufgaben. Auch wenn der Begriff „Manager” – wie Jan Fischbach treffend ausführt – negativ besetzt ist, ist es eigentlich genau das, was ein Scrum Master tut, zumindest im positiv gelebten Sinne: Führen, Rahmen schaffen, unterstützen, koordinieren. Bedauerlicherweise ist der Begriff „Manager” nicht ganz zu Unrecht negativ besetzt. Etwas mehr Rückbesinnung auf die Wurzeln und die Grundideen könnte dabei helfen. Scrum Master, die ihren Job richtig machen, sind Manager. Manager, die ihren Job machen.
https://www.teamworkblog.de/2026/06/scrum-master-als-manager.html
Backlogpflege | Die solide Basis ohne die es nicht geht
Ein gut gepflegtes Backlog ist eine solide Basis. In der Praxis hakt es jedoch genau dort: bei der Pflege des Backlogs. Das Ganze erinnert mich irgendwie an 5S aus dem Lean Management. Das Backlog muss inspiziert, die Einträge überprüft und an den richtigen Platz geschoben werden. Überflüssige Einträge müssen entfernt werden. All das sollte als regelmäßige Routine konsequent durchgeführt werden. Ausgerichtet an einem gemeinsamen Ziel. Fast so, wie Mary Iqubal es hier beschreibt, auch wenn sie 5S nicht ins Spiel bringt.
https://www.scrum.org/resources/blog/clean-out-product-backlog
MANAGEMENT UND LEADERSHIP
KI als Beschleuniger | Wenn die KI zu schnell beschleunigt …
Warum ordne ich den sehr langen Blogartikel von Daniel Dubbels zum Thema KI bei Management und Leadership ein? Weil es hier um die Verantwortung geht, die sich aus dem Einsatz von KI im Bereich Führung und Management ergibt. Daniel beschreibt ausführlich, wie der Einsatz von KI zu Überforderung von Menschen und Organisationen führen kann. Was auf den ersten Blick wie eine Steigerung der Produktivität aussieht, kann möglicherweise zu einer Verdichtung der Arbeit und am Ende zu einer Überlastung führen. Ein Thema, das meines Erachtens die Führung ins Visier nehmen muss, um den passenden Rahmen zu spannen. Interessanterweise endet der Artikel nicht mit einem Fazit, sondern mit der fast ein wenig ratlosen Erkenntnis, dass dem Autor selbst noch keine Lösung für das Problem einfällt. Allerdings ist er damit schon einmal bei der Erkenntnis eines Handlungsbedarfs und damit sicherlich vielen längst voraus. Insbesondere Politik- und Wirtschaftsvertretern, die meinen, man müsse die Wochenarbeitszeit erhöhen, obwohl wir eine qualitative Verdichtung der Arbeitsbelastung erleben, ist er voraus. Ich merke schon, daraus könnte noch ein Gedankengang entstehen – und das bei den aktuellen Temperaturen, die der Denkarbeit eher abträglich sind.
https://www.inspectandadapt.de/beschleunigst-du-dein-team-mit-ki-gegen-die-wand/
Ethik | Die goldene Regel oder lebe vor, was Du von anderen erwartest
Detlef Stern trifft für mich persönlich einen Nagel auf den Kopf, den ich beim Thema Führung und Management immer wieder negativ wahrnehme. Führungskräfte stellen Anforderungen und Forderungen an Mitarbeitende, ohne selbst auch nur ansatzweise das zu beherzigen, was sie einfordern. Ein weiserer Mensch als ich sagte einmal zu mir: „Wenn du willst, dass jemand etwas tut, dann lebe es selbst vor.” Seine Begründung war simpel: Wer das nicht macht, wird unglaubwürdig. Wer unglaubwürdig ist, verliert das Vertrauen. Wer das Vertrauen verliert, kann nicht führen. In diesem Sinne gilt: Eat your own dogfood.
https://t73f.de/blog/2026/dogfood/
POLITIK UND GESELLSCHAFT
AfD-Verbot | Ein Plädoyer für ein überfälliges Verbot – bevor es zu spät ist
Ich mache keinen Hehl daraus, dass ich die AfD für eine verfassungsfeindliche Partei halte. Während ich früher hin und wieder noch seltene Exemplare aus der Gründungszeit der Partei erlebt habe, mit denen man durchaus noch einen kritisch-rationalen Dialog führen konnte, ist diese Partei längst von Rechtsextremisten gekapert worden und ihre Anhänger verhalten sich mehr oder weniger wie ihre geistigen Ahnen. Die Belege hierfür sind meines Erachtens erdrückend – hierfür spricht auch das vor Kurzem veröffentlichte Gutachten der Gesellschaft für Freiheitsrechte, das ausschließlich öffentliche Quellen genutzt hat und durchaus differenzierte Töne anschlägt (auch wenn ich das 1500-seitige Gutachten noch nicht vollständig lesen konnte). In seinem Gastbeitrag im Blog der Republik erläutert Werner Mittelstaedt sehr gut und genau, warum wir ein AfD-Verbot brauchen. Das mag zwar das Kernproblem nicht lösen, wäre aber ein dringender erster Schritt. Denn schon einmal ist es einer rechtsextremistischen Partei in Deutschland gelungen, die Macht an sich zu reißen, eine ganze Gesellschaft innerhalb kürzester Zeit mit brutalsten Mitteln gleichzuschalten und ins Unglück zu stürzen.
Umgang mit der AfD | Bessere Politik löst das Problem nicht, den die Ursachen sitzen woanders
Allen, die meinen, man könne der AfD mit „guter” Politik entgegentreten und sie würde dann von allein verschwinden, möchte ich gerne den Kommentar von Thomas Schmid hierzu nahelegen. Meiner Meinung nach haben wir in unserer Gesellschaft ein Krisenresilienzproblem. Als Gesellschaft haben wir es nicht geschafft, die notwendige Ambiguitätstoleranz für den Umgang mit einer komplexen Welt zu entwickeln. Wir haben uns in der Vergangenheit auf einem vermeintlichen Zukunftsversprechen ausgeruht, das uns im Zeitalter der multiplen Krisen und der weltweiten Interdependenzen bedroht erscheint. Dabei schwebt dieses Damoklesschwert schon seit Jahrzehnten über uns. Ich muss dabei direkt an Benjamin Barbers Buch „Jihad vs. McWorld: How Globalism and Tribalism Are Reshaping the World” aus dem Jahr 1995 denken. Eine Mahnung, die leider ungehört geblieben ist.
#AfDVerbot #Agile #AgilesManifest #Agilität #Backlog #Ethik #Kaizen #KI #Leadership #Lean #Management #Muda #Obsidian #Politik #Produktivität #Scrum #ScrumMaster #Selbstakzeptanz #Skalierung #Verbesserungskata #Zettelkasten #Zuhören -
Auch mit dem Einsatz von KI gilt:
Nach der Implementierung kommen X mal mehr neue Ideen und Wünsche.
Das Backlog wird also nicht kleiner. Es wächst noch schneller.
Und der Glaube daran, das schneller abarbeiten zu können ist da.
Der Daumenwert gilt weiterhin:
Ist das Backlog größer als das, was man in 3 Sprints schaffen kann, dann wirds eher zum Friedhof für Ideen.#ProductOwner müssen das heute wissen und nutzen. Mehr als früher. Wirklich!
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Auch mit dem Einsatz von KI gilt:
Nach der Implementierung kommen X mal mehr neue Ideen und Wünsche.
Das Backlog wird also nicht kleiner. Es wächst noch schneller.
Und der Glaube daran, das schneller abarbeiten zu können ist da.
Der Daumenwert gilt weiterhin:
Ist das Backlog größer als das, was man in 3 Sprints schaffen kann, dann wirds eher zum Friedhof für Ideen.#ProductOwner müssen das heute wissen und nutzen. Mehr als früher. Wirklich!
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Auch mit dem Einsatz von KI gilt:
Nach der Implementierung kommen X mal mehr neue Ideen und Wünsche.
Das Backlog wird also nicht kleiner. Es wächst noch schneller.
Und der Glaube daran, das schneller abarbeiten zu können ist da.
Der Daumenwert gilt weiterhin:
Ist das Backlog größer als das, was man in 3 Sprints schaffen kann, dann wirds eher zum Friedhof für Ideen.#ProductOwner müssen das heute wissen und nutzen. Mehr als früher. Wirklich!
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Auch mit dem Einsatz von KI gilt:
Nach der Implementierung kommen X mal mehr neue Ideen und Wünsche.
Das Backlog wird also nicht kleiner. Es wächst noch schneller.
Und der Glaube daran, das schneller abarbeiten zu können ist da.
Der Daumenwert gilt weiterhin:
Ist das Backlog größer als das, was man in 3 Sprints schaffen kann, dann wirds eher zum Friedhof für Ideen.#ProductOwner müssen das heute wissen und nutzen. Mehr als früher. Wirklich!
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Auch mit dem Einsatz von KI gilt:
Nach der Implementierung kommen X mal mehr neue Ideen und Wünsche.
Das Backlog wird also nicht kleiner. Es wächst noch schneller.
Und der Glaube daran, das schneller abarbeiten zu können ist da.
Der Daumenwert gilt weiterhin:
Ist das Backlog größer als das, was man in 3 Sprints schaffen kann, dann wirds eher zum Friedhof für Ideen.#ProductOwner müssen das heute wissen und nutzen. Mehr als früher. Wirklich!
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Technische Schulden sind kein Problem, sondern eine Lösung - Scrum.org Blog (Thomas Schissler · Thomas Schissler) https://www.scrum.org/resources/blog/technische-schulden-sind-kein-problem-sondern-eine-losung
#scrumDotOrg #Agile #Agilität #Scrum #ScrumMaster #ProductOwner #ThomasSchissler #TechnicalDepts
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Technische Schulden sind kein Problem, sondern eine Lösung - Scrum.org Blog (Thomas Schissler · Thomas Schissler) https://www.scrum.org/resources/blog/technische-schulden-sind-kein-problem-sondern-eine-losung
#scrumDotOrg #Agile #Agilität #Scrum #ScrumMaster #ProductOwner #ThomasSchissler #TechnicalDepts
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Technische Schulden sind kein Problem, sondern eine Lösung - Scrum.org Blog (Thomas Schissler · Thomas Schissler) https://www.scrum.org/resources/blog/technische-schulden-sind-kein-problem-sondern-eine-losung
#scrumDotOrg #Agile #Agilität #Scrum #ScrumMaster #ProductOwner #ThomasSchissler #TechnicalDepts
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Technische Schulden sind kein Problem, sondern eine Lösung - Scrum.org Blog (Thomas Schissler · Thomas Schissler) https://www.scrum.org/resources/blog/technische-schulden-sind-kein-problem-sondern-eine-losung
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Technische Schulden sind kein Problem, sondern eine Lösung - Scrum.org Blog (Thomas Schissler · Thomas Schissler) https://www.scrum.org/resources/blog/technische-schulden-sind-kein-problem-sondern-eine-losung
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☀️ The Daily Scrum isn't a status meeting, and the moment it becomes one, it dies.
Three people reciting yesterday-today-blockers at a ScrumMaster is reporting, not planning. The point is the team re-planning the day together toward the Sprint Goal: what we learned, what changed, where we help each other.
If it feels like a chore, the format is the problem, not the people.
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#LINKSDERWOCHE | 24/2026: Produktivität, Agile, Leadership und Management, Politik und Gesellschaft
Photo by Pixabay on Pexels.comPRODUKTIVITÄT
Homeoffice | Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte
Homeoffice ist Fluch und Segen zugleich. Seit geraumer Zeit habe ich eine Homeoffice-Quote von fast 100 %. Der Tech-Cartoon von Christian Möller trifft das Gefühl, das dabei gelegentlich in mir entsteht, ziemlich gut. Wenn ich dann ein- bis zweimal pro Woche aus dem Homeoffice zu einer Abendveranstaltung verschwinde, stößt das nicht immer auf Gegenliebe bei meiner Familie. Dabei ist das für mich der Schlüssel zum „Überleben“ im Homeoffice. Der Mensch ist ein soziales Wesen. Videokonferenzen können die persönliche Interaktion nicht ersetzen. Und unter uns: Ich habe schon während der Corona-Pandemie bemerkt, dass mein „Sozialverhalten” unter zu viel „digitaler” Kommunikation leidet. Hiergegen zu steuern ist sehr wichtig.
https://www.cloud-science.de/homeoffice-isolation/
Obsidian | Wie startet man?
Der Artikel von Daniel Schimpke trägt den Titel „Mit Obsidian starten”. Zwei Punkte, die er festhält, kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen: Mit einer einfachen Struktur starten. Keinesfalls Notizen aus anderen Programmen importieren. Ersteres kann ich grundsätzlich für jede Form der Ablage empfehlen. Unnötig komplexe Strukturen sind anstrengend, nerven und man verzettelt sich. Bei Letzterem mag es etwas verwundern. Man startet einfach bei Null, komplett sauber, was eine gute Gelegenheit ist, um einmal alles zu entrümpeln, was sich angesammelt hat. Und unter uns: Im Laufe der Zeit sammelt sich unglaublich viel „Zeug” an – gerade digital. Gerade digital.
https://www.kadaschi.de/so-wuerde-ich-heute-nochmal-mit-obsidian-starten/
AGILE
Scrum Master:innen | Mythen, die Scrum Master:innen und Scrum Teams ausbremsen
Obwohl Scrum offenbar als etabliertes Rahmenwerk gilt, das vor allem im Umfeld von Neuentwicklungen zum Einsatz kommt, geistern nach wie vor einige „Mythen” durch die Welt, die sich einfach nicht ausrotten lassen. Und das, obwohl der Scrum-Leitfaden sehr eindeutig ist. Zu diesen Mythen gehören die drei von Stephen Woolston thematisierten Punkte im Hinblick auf Scrum Master:innen. Das Problem dabei ist: Diese Mythen tragen auch wesentlich dazu bei, dass sich Scrum-Teams und Scrum-Master:innen nicht wirklich weiterentwickeln. Unter anderem ist eine Scrum Masterin nicht nur für das Scrum-Team da, sondern immer auch für die Gesamtorganisation. Scrum Master beheben übrigens keine Impediments selbst, sondern sind dafür verantwortlich, dass dies stattfindet, indem sie dabei unterstützen (Eigenverantwortung lässt grüßen). Scrum Master „moderieren” außerdem alle Scrum-Events. Nein, müssen sie nicht. Sie stellen nur sicher, dass sie effektiv und effizient sind. Das ist übrigens ein guter Reifegradindikator für Teams.
https://www.scrum.org/resources/blog/three-scrum-master-myths-could-be-holding-your-scrum-back
Sprintziel | Vorlagen, die dabei helfen, Sprintziele zu formulieren
Meine agile Reise begann im Jahr 2008, das sind immerhin schon 18 Jahre. Und in all den Jahren war es immer wieder eine Herausforderung, Sprintziele zu formulieren. Das hat sich bis heute nicht geändert. Das gilt wohl für jede Form der Hypothesenbildung. Dabei ist die Hypothese das A und O des empirischen Arbeitens. Sie muss nicht immer SMART sein. Es gibt einige andere gute Ansätze wie GUT, AMORE, CLEAR oder PURE. Nur so nebenbei. Sehr hilfreich ist immer der Fokus auf das Ergebnis: Was soll für wen mit welchem Ziel erreicht werden und weshalb – das ist nicht ohne Grund meine Lieblingsfrage. Simon Flossmann hat als dritten Ansatz noch ein Template entwickelt, das sich eignet, wenn die Endnutzer noch nicht wirklich greifbar sind.
KI und kognitive Schulden | Augen auf und Verstand an, wenn es um KI gibt
Überall hört man, dass die KI alles schneller und effizienter macht. Nun ja, da bin ich etwas skeptischer. Zumindest was die Effizienz betrifft. Schneller sicher. Aber alles hat auch einen Preis. Einen Preis, den wir beim KI-Einsatz in der Entwicklung zahlen, sind beispielsweise „kognitive Schulden” (vermutlich auch „technische Schulden”, wenn die Qualitätssicherung unterschätzt wird, was hier aber nicht Thema ist). Piyush Rahate umreißt das Thema recht gut. Es gilt also auch beim Einsatz von KI: immer Augen auf, Verstand an.
https://www.scrum.org/resources/blog/cognitive-debt-yes-it-very-much-real
Agil-industrieller Komplex | Systemische Auswüchse – hier: Vermittlung externer Scrum Master oder der „billige Jakob“ hat einen Preis
Zu den systemischen Auswüchsen des agil-industriellen Komplexes hat Felix Stein sicherlich einen Punkt getroffen. Dazu gehört auch die Problematik des „billigen Jakob” und der Preisunterbietungswettbewerb bei Personalvermittlungen, der leider oft mit Qualitätseinbußen bei den entsprechenden Kandidaten einhergeht. Ich habe schon Ausschreibungen gesehen, bei denen ich mich gefragt habe, wie sich überhaupt jemand darauf bewirbt, denn die Tagessätze waren und sind alles andere als auskömmlich. Insbesondere, wenn man sich die Anforderungen ansieht, die gestellt werden. Fort- und Weiterbildungen wären also umsonst. Nun ja, das ist der berühmte Preiswettbewerb. Er geht fast immer auf Kosten der Qualität und ist, wie schon gesagt, eine systemische Schwäche.
https://www.lean-agility.de/2024/04/die-vermittlung-externer-scrum-master.html
LEADERSHIP UND MANAGEMENT
Leadership | Kluge Führung weiß, dass sie nichts weiß …
Sokrates soll den Satz „Wer glaubt, etwas zu sein, hat aufgehört, etwas zu werden.“ gesagt haben. Dieser Satz fasst aus meiner Sicht gut zusammen, was Dan Rockwell in seinem Blogartikel Führungskräften mitgibt, auch wenn er es etwas anders ausdrückt. Seine Empfehlung lautet, sich als Führungskraft „dumm“ zu stellen. Das heißt, nicht Antworten vorzugeben, sondern neugierig Fragen zu stellen, die Menschen anspornen, ihre eigene Kompetenz weiterzuentwickeln, und dabei selbst mitzuwachsen. Das klingt einfach, ist aber manchmal verdammt schwer.
https://leadershipfreak.blog/2026/06/12/smart-leaders-show-up-stupid/
Delegation | Nicht zu delegieren behindert Führung und Geführte
Aufgaben zu delegieren ist kein Thema, dass ausschließlich Führungskräfte im engeren Sinne betrifft, sondern durch aus in vielen verschiedenen Kontexten eine Rolle spielt. Allerdings ist der Bezug im zweiten verlinkten Beitrag von Dan Rockwell doch sehr stark auf Führungskräfte. Interessant ist ja dabei immer wieder, wenn Führungkräfte der Meinung sind Aufgaben nicht delegieren zu können, weil Mitarbeitende vermeintlich noch nicht soweit seien. Das dabei auch Wachstumspotentiale blockiert werden und die Entwicklung von Teams und Mitarbeitenden damit unmöglich gemacht wird, sollte man sich ebenso vor Augen führen, wie die Entlastung die eine sauber Aufgabendelegation erzeugen kann. Ein klar definierter Auftrag mit einem definierten Korridor wirkt oft Wunder und löst so manchen Knoten. Daran scheitert es leider öfter, wenn die Aufgabendelegation nicht funktioniert. Aber genau dies ist die Führungsleistung. An dieser können Führung und Geführte übrigens gemeinsam gut wachsen und lernen.
https://leadershipfreak.blog/2026/06/10/make-the-unready-ready/
Mensch-Maschinen-Schnittstelle | Wenn KI Experten unterstützt statt sich zur Expertin aufzuschwingen
Auf den ersten Blick scheint das Thema von Astrid Kuhlmey nicht unbedingt in die Rubrik „Management und Leadership” zu passen. Auf den zweiten Blick schon. Denn wer entscheidet, ob wir Menschen oder die IT an der Kundenschnittstelle interagieren? Genau, das Management. Das Management. Menschen, die in zweiter und dritter Ordnung denken können, werden sich bestätigt fühlen, wenn Wissen als gespeicherte Information betrachtet wird. Gerade auch dort, wo es um Interaktion mit Menschen geht. Bedauerlicherweise sind es die „Effizienzneurotiker”, die an diesem Punkt nur so weit denken können, wie ihre Praktikanten bzw. die KI ein Klavier werfen kann. Pardon, das musste jetzt einfach sein. Kuhlmey plädiert für eine KI, die Expertinnen und Experten unterstützt, statt sich selbst als Expertin zu sehen. Dieses Plädoyer sollten mehr Entscheider übernehmen. Dann wird hoffentlich auch ein Schuh daraus.
https://t2informatik.de/blog/digital-me-mehr-als-meine-daten/
POLITIK UND GESELLSCHAFT
Kriminelles vom rechtsextremen Rand | Wo findet man die meisten Straftäter in der Politik? In der AfD
Die Damen und Herren der AfD zeigen gerne mit dem Finger auf andere, vergessen dabei jedoch, dass dabei immer auch vier Finger zurückzeigen. Das ist in einer Partei, in der überdurchschnittlich viele Menschen versammelt sind, die in puncto krimineller Energie den vermeintlichen „Sündenböcken” der blauen Partei in nichts nachstehen, ja sogar deutlich übertreffen, durchaus berechtigt. Wer es nicht glaubt, möge einen Blick in den Blog der Republik werfen. Dort finden sich fast wöchentlich jede Menge Hinweise und Belege, wie beim Artikel „AfD – Kriminelles und Kurioses vom rechtsextremen Rand, Update 47”. Wie die Bezeichnung „Update 47” belegt, gibt es noch viel mehr. Es sind lediglich die aktuell bekannten Meldungen – Achtung – aus einer Woche, die hier zusammengetragen wurden.
https://www.blog-der-republik.de/afd-kriminelles-und-kurioses-vom-rechtsextremen-rand-update-47/
#Agile #Delegation #Gesellschaft #Homeoffice #KI #KognitiveSchulden #Leadership #Management #Obsidian #Politik #Produktivität #Scrum #ScrumMaster #Sprintziel #Verwaltung -
Gibt es schon erste Teams, die im Refinement neben/an stelle von Story Points bereits Menge an Tokens schätzen muss?
#AgileAI #StoryPoints #Refinement #Scrum #ProductOwner #ScrumMaster #AgileCoach
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Gibt es schon erste Teams, die im Refinement neben/an stelle von Story Points bereits Menge an Tokens schätzen muss?
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#AgileAI #StoryPoints #Refinement #Scrum #ProductOwner #ScrumMaster #AgileCoach
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More Agile coaches are promising AI chatbots 'trained' on their writing as a proxy for themselves.
Most are RAG: pull the document that best matches the question, ask the LLM to compose an answer. Works when the question maps cleanly to your writing. Falls apart when it doesn't.
The user usually can't tell which they got.
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#LINKSDERWOCHE | 22/2026: Produktivität, Lean, Agile, Politik und Gesellschaft und Humor
PRODUKTIVITÄT
Kognitiven Schulden | Im Umgang mit der KI verlernen wir die Kompetenz für den Umgang mit der KI
Marcus Raitner trifft meines Erachtens den Nagel auf den Kopf: Beim Umgang mit KI entstehen kognitive Schulden. Schulden, die wir nicht ohne weiteres wieder auflösen können, wenn wir nicht rechtzeitig gegensteuern. So schön die Arbeitserleichterung durch KI auf den ersten Blick auch sein mag, wir verlernen durch ihren Einsatz schnell die Fertigkeiten, die wir brauchen, um sinnvoll mit ihr zu arbeiten. Dazu mehr:
https://raitner.de/2026/05/der-teufelskreis-der-kognitiven-schulden/
Kommunikation | Wenn wir die Metaebene aus dem Auge verlieren …
Nicht einmal einen Tag, nachdem ich den Blogpost von Detlef Stern gelesen habe, darf ich genau das erleben, was er darin zutreffend als Problem identifiziert hat. Die „Beißreflexe” in einer Debatte führen dazu, dass niemand wirklich darüber spricht, dass die Kommunikation auf der Meta-Ebene längst im Argen liegt. Genau deshalb eskaliert die vermeintliche Diskussion und wird unnötig emotionalisiert, da kaum jemand in der Lage ist, die Metaebene miteinzubeziehen. Man beharkt sich lieber aus Befindlichkeiten heraus. Erstaunlich, wo doch überall die Stoiker rauf und runter zitiert werden, die uns unter anderem auch dies mitgeben wollten, nämlich immer auch die Metaebene einzubeziehen.
https://t73f.de/blog/2026/metaebene
Vertrauen | Damit Vertrauen nicht nur ein Schlagwort bleibt
Der Begriff „Vertrauen” wird ja gerne in die Runde geworfen. Wenn ich allerdings an mein berufliches Erleben zurückdenke, gab und gibt es immer noch genug Situationen, in denen ich die Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit nicht überbrücken kann. Betrachte ich die fünf Wahrheiten über Vertrauen von Dan Rockwell, erkenne ich so manches wieder, das in diesen Situationen nicht ausgeprägt war. Mit dieser Erkenntnis im Gepäck können wir alle etwas dafür tun, dass Vertrauen nicht nur ein Marketing-Schlagwort der Personalentwicklung bleibt, sondern tatsächlich gelebte Realität wird.
https://leadershipfreak.blog/2026/05/27/5-truths-about-trust/
LEAN
Wissen hinterfragen | Zwei Fragen mit großer Wirkung
Im Blog von Mark Graban bin ich auf etwas gestoßen, das mich zum Nachdenken angeregt hat. Wir arbeiten im Alltag oft mit der Annahme, etwas gut genug zu wissen, weil wir es gelesen, gehört oder aus einer anderen Quelle gelernt haben. Ist das aber ausreichend? Graban schlägt vor, statt „Was weißt du?” lieber zu fragen: „Woher weißt du es? Woher weißt du, dass du es weißt?” Diese Frage animiert dazu, die Quelle unserer Annahmen zu hinterfragen, sodass wir tiefer bohren und ggf. Annahmen und Erkenntnisse zutage fördern, die wir übersehen haben.
https://www.leanblog.org/2026/05/what-do-you-know-how-do-you-know-it/
Verbesserung | Wenn PDCA zur Verschlechtungsschleife wird
Der PDCA-Zyklus steht für adaptives Lernen und Anpassen. Ganz im Sinne eines wissenschaftlich-empirischen Ansatzes wird zunächst eine Hypothese aufgestellt, die anschließend durch konkrete Umsetzung überprüft und weiterentwickelt wird. Götz Müller nutzt das Akronym PDCA jedoch, um zu zeigen, wie man es nicht tun sollte. Hier steht PDCA nicht für Plan, Do, Check und Act. In diesem Zusammenhang steht P für PowerPoint, Panik und Plakatieren, D für Delegieren, Druck und Durchregieren, C für Controlling, Chaos und Checklisten und A für Aktionismus, Ablenkung und Abhaken. Wie zu erwarten, wird aus dem PDCA so kein Verbesserungskreislauf, sondern eine Verschlechterungsschleife mit #MeisterKonfus-Potenzial.
https://www.geemco.de/artikel/wenn-pdca-zur-verschlechterungsschleife-wird/
AGILEPortfolio-Kanban | WiP-Limit im Kontext von Portfolio-Steuerung
Wie bekannt, bin ich ein großer Freund der Begrenzung paralleler Arbeit. Und das nicht nur auf individueller Ebene oder für ein operatives Team, sondern auch auf Ebene des strategischen Portfoliomanagements. Der Grund ist relativ simpel: Es geht um positive Fokussierung. Und zwar auf das, was auf der jeweiligen Ebene im Augenblick von Bedeutung ist. Während es für den Einzelnen oder ein Team bewährte Empfehlungen aus der Praxis gibt, um das initiale WiP-Limit auf Basis der Arbeitsmenge zu ermitteln, ist es auf Portfolioebene tatsächlich etwas anders gelagert. Hier stellt sich die Frage, wie viele parallele Initiativen ein Führungsteam gleichzeitig überblicken kann. Dabei geht es nicht um „Durchsatz“ und verfügbare Zeit, sondern um die kognitive Aufnahmefähigkeit. Das mag für den einen oder anderen nach Haarspalterei klingen, aber ich denke, im Detail wird es klarer. Insofern kann ich Yuval-Erde und seiner Argumentation folgen.
https://www.scrum.org/resources/blog/portfolio-wip-its-not-about-limits
Agiles Manifest | Eine Vierteljahrhundert alt, immer noch aktuell …
Das Agile Manifest ist seit Beginn meiner agilen Reise im Jahr 2008 mein Leitfaden für die Arbeitspraxis. Ich schaue tatsächlich immer wieder hinein. Und das, obwohl die Werte und Prinzipien schon ein Vierteljahrhundert alt sind. Übrigens hat mein Verständnis der Prinzipien einen richtigen Boost erlebt, als ich mich mit Monozukuri, dem japanischen Lean-Verständnis, beschäftigt habe. Nur am Rande bemerkt. Wer es mir gleichtun möchte, dem empfehle ich das Buch „Lean auf gut Deutsch” von Mari Furukawa-Caspary. Damit habt ihr einen sehr guten Einstieg. Zurück zum Ursprungsthema: Ich schaue tatsächlich immer wieder auf das Manifest. Erstaunt muss ich aber auch immer wieder feststellen, dass viele zwar „Scrum” oder das agile „Kanban” (bzw. irgendein anderes agiles Rahmenwerk) nutzen, ohne das agile Manifest wirklich gelesen zu haben. Insofern habe ich ähnliche Beobachtungen wie Thomas Esders gemacht.
https://no-bullshit-agile.de/nbak02-agiles-manifest-immer-noch-die-basis.html
Agiles Manifest | Prinzipien als Fragen
Passend hierzu ein weiterer Gedanke von Thomas Esders, der das agile Manifest in „Fragen“ ummünzt. Ein interessanter Ansatz, der dabei hilft, die Prinzipien im Arbeitsalltag umzusetzen.
https://no-bullshit-agile.de/nbak03-12-agile-prinzipien-checkliste.html
Ownership | Ohne echtes Ownership ist es nur Theater und kein „Flow“
Es wird gerne und oft auf agile Rahmenwerke gesetzt. Sie sind mittlerweile zum Standard geworden. Zumindest auf dem Papier. In der Praxis mangelt es jedoch oft an verschiedenen Stellen. Auf dem Papier gibt es zwar so etwas wie einen Product Owner, de facto haben die Rolleninhaber oft nicht die Product Ownership. Das ist gar nicht so selten. Und das ist meist strukturell bedingt. Wie Yuval-Davidson aufzeigt, kann das zum Problem werden. Aber auch daran kann man arbeiten. Immerhin ist die Erkenntnis der erste Schritt zur Besserung.
https://www.scrum.org/resources/blog/product-ownership-topology-difference-between-flow-and-theater
Planung | Die Planung ist eine ungeprüfte Hypothese mit vielen Annahmen …
Schon allein die Überschrift macht den Beitrag für mich empfehlenswert. Stephen Woolston titelt klar und prägnant: „Ein Plan ist eine ungeprüfte Hypothese.” Was soll ich sagen – so ist es nun mal. Wir treffen Annahmen, die wir in der Praxis überprüfen, indem wir den Plan umsetzen. Das gefällt mir fast besser als das Bild der „Wette”. Denn bei einer Hypothese schwingt das Überprüfen und Adaptieren deutlicher mit. Eine gut formulierte Hypothese ermöglicht es uns, die getroffenen Annahmen zu validieren und Erkenntnisse zu generieren, aus denen wir eine verbesserte Hypothese entwickeln können, die wir erneut überprüfen können. Nur eine gut bestätigte Hypothese wird zur Theorie. In diesem Fall können wir mit standardisierbaren Methoden arbeiten. Alles, was davor liegt, ist adaptives Erkunden und Verbessern.
https://www.scrum.org/resources/blog/your-plan-isnt-rock-its-untested-hypothesis
Scrum Master | Fokus worauf?
Wie ich immer sage: Wenn im Team alles super läuft, können wir uns den anderen Problemen widmen. Die Arbeit geht nicht aus. Da Probleme jedoch häufig komplexer Natur sind und vielseitige Ursachen haben, können wir nicht alles auf einmal lösen, sondern müssen uns anschauen, wo die dringendsten Probleme und Herausforderungen aktuell liegen. In diesem Zusammenhang passt der Blogartikel von Mary Iqbal sehr gut, da er etwas Orientierung bietet und aufzeigt, worauf sich Scrum Master:innen im ersten Schritt stürzen sollten.
https://www.scrum.org/resources/blog/pick-your-battles
POLITIK UND GESELLSCHAFT
AfD | Nicht nur verfassungsfeindlich, sondern auch kriminell
Dass ich die „Blauen“ nicht sonderlich leiden kann, dürfte sicherlich schon aufgefallen sein. Dass es sich nicht nur um eine verfassungsfeindliche, sondern durchaus auch um eine kriminelle Vereinigung handeln könnte, zeigt sich immer deutlicher. Allein in den letzten Tagen kamen immer neue interessante Verstrickungen der Nicht-Alternative und ihrer Parteisoldaten in die Presse. Eine gute Zusammenfassung liefert der „Blog der Republik”. Leider schrecken diese Schlagzeilen die Wählerschaft der Enkel des Braunauer Obergefreiten nicht ab. Das wiederum wirft bei mir Fragen über den Umfang der kognitiven Verzerrung derer auf, die ihren Kritikern gerne nahelegen, einen „Psychologen” zu besuchen (wer erklärt ihnen eigentlich mal den Unterschied zwischen Psychologie und Psychotherapie?).
https://www.blog-der-republik.de/afd-kriminelles-und-kurioses-vom-rechtsextremen-rand-update-46/
Strategien im Umgang mit Autokraten | Weshalb es Orte der Begegnung braucht, um Autokratie-Fans zu drehen
Mit Blick auf den vermeintlichen Erfolg autoritärer Zeitgenossen wird gerne argumentiert, man müsse nur noch mehr Aufklärung betreiben. Ich fürchte, dieser Ansatz greift zu kurz. Gunnar Sohn hat sich ebenfalls dazu Gedanken gemacht. Ich sehe es ähnlich. Um den Autokraten den Nährboden zu entziehen, brauchen wir Orte der Begegnung, an denen demokratisches Streiten stattfinden und Wirkung entfalten kann. Wir Demokraten müssen die sozialen Räume besetzen, um diejenigen zurückzugewinnen, die noch nicht verloren sind. Damit meine ich nicht, dass man mit Autokraten ins Gespräch geht, sondern dass man Vielfalt, Wirksamkeit und Diskussion erlebbar macht und die Wirksamkeit politischen Handelns sichtbar wird. In den Städten, Gemeinden und vor Ort ist dazu jeder von uns aufgefordert. Den Menschen folgen Menschen.
https://ichsagmal.com/die-republik-im-gespraechsverlust-die-bequeme-angst-vor-der-propaganda/
Arbeitsfaul? | Mehr Stunden bedeuten nicht höhrere Produktivität
Unser aktuell amtierender Bundeskanzler muss dringend darüber aufgeklärt werden, dass „mehr Quantität” nicht automatisch auch „mehr Qualität” bedeutet. Eine Steigerung der Arbeitszeit führt nicht automatisch zu mehr Produktivität. Es kann sogar der gegenteilige Effekt eintreten, sodass es am Ende teurer wird. Das muss die legendäre Wirtschaftskompetenz sein, die man Herrn Merz zuschreibt. Christoph Habermann bemüht sich jedenfalls, die Thesen von Herrn Merz zu überprüfen, kann aber keine validen Belege finden. Er findet sogar Belege, die auf gegenteilige Effekte hinweisen. Aber bitte nicht dem Kanzleramt einen Tipp geben, denn Herr Merz könnte noch verunsicherter werden, als er es jetzt schon ist.
HUMOR
KI entzaubert | Wenn die KI zu teuer wird …
Das Leben ist schon bitterernst genug. Daher braucht es immer auch eine Prise Humor. Da mein Humor nicht immer massentauglich ist und ich ihn bereits unter der Rubrik #MeisterKonfus zum Ausdruck bringe, lasse ich an dieser Stelle lieber jemanden anderen zu Wort – oder besser, wie im konkreten Fall, zu Bild – kommen. Der Blog „Cloud Science” von Christian Möller sorgt regelmäßig für herzliches Gelächter. So auch in diesem Beitrag, in dem plötzlich klar wird, dass KI doch nicht die Lösung aller Probleme ist.
https://www.cloud-science.de/keine-token-keine-leistung/
#AfD #Agile #AgilesManifest #Arbeitszeit #Humor #Kanban #KI #KognitiveSchulden #Kommunikation #Leadership #Lean #Management #Ownership #PDCA #Planung #PortfolioKanban #Produktivität #Scrum #ScrumMaster #Selbstorganisation #Strategien #Verbesserung #Vertrauen #Wissen -
RE: https://social.bau-ha.us/@raganwald/116618143818324240
Great questions for a #DailyScrum too
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RE: https://social.bau-ha.us/@raganwald/116618143818324240
Great questions for a #DailyScrum too
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#SchlePaZ - die schlechtesten Projektanfragen aller Zeiten.
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Die KI-Ausgabenfalle: Warum Adoption schneller gelingt als belastbare Ergebnisse (von Stefan Wolpers)
Was der Agile-Hype und KI-Hype gemeinsam haben.
#scrumDotOrg #Scrum #StefanWolpers #ScrumMaster #Agile #Agilität
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Die KI-Ausgabenfalle: Warum Adoption schneller gelingt als belastbare Ergebnisse (von Stefan Wolpers)
Was der Agile-Hype und KI-Hype gemeinsam haben.
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scrum.org is very excited to announce the newest Scrum.org course: Professional Scrum Master™ - AI Essentials (PSM-AI Essentials).
AI has become a core capability in product delivery and is transforming every role. This one-day course introduces Scrum Masters, Agile Coaches and those in related roles to AI and how they can leverage it to be more successful in their jobs.
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