home.social

#selbstorganisation — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #selbstorganisation, aggregated by home.social.

  1. Teilen erwünscht:

    Wir haben ein nomadisches #Kollektiv gegründet. Wir sind im Aufbau.
    Aktuell machen wir einen Probemonat.
    Los gehen soll es im Herbst.

    Idee des Kollektivs ist es, zu selbstverwalteten Projekten über Grenzen hin weg zu fahren und diese in ihren Bedürfnissen solidarisch zu unterstützen.

    Außerdem wollen wir people on the move in deren Struggles bestmöglich supporten.
    Dazu haben wir jetzt erstmal einen Duschtruck übernommen.

    Wir wollen ein gutes soziales und ökonomisches Miteinander schaffen, dass es möglichst vielen Menschen erlaubt, an diesem Lebensmodell zu partizipieren.

    Da wir Öffentlichkeitsarbeit erstmal 'nur' auf Mastodon machen wollen, freuen wir uns natürlich darüber, wenn ihr unsere Seite teilt und unser Projekt/ und auch die anderen Projekte, die wir bereisen werden dadurch bekannt macht.

    Wie alle Projekte suchen wir aktuell Geld (hauptsächlich für einen Reisebus) und Menschen die mitmachen.

    Meldet euch also voll gerne bei uns, wenn ihr in irgendeiner Form interessiert seid oder unterstützen wollt.
    Wir freuen uns über liebe Menschys, die mit uns am Start und sich aktiv mit uns organisieren wollen.

    #selbstverwaltung #tauschlogikfrei #vagabundys #nomadie #solidarität #selbstorganisation #dezentral #partizipation

    #fedipower #teilenerwünscht

  2. Bildung in anarchistischen Kreisen bedeutet, herrschaftliches Denken zu verlernen und Selbstorganisation und Solidarität zu erlernen. Vor dem Hintergrund der klassischen Kritik an der staatlichen Zwangsinstitution Schule oder der Rationalität unterworfenen Universitäten entwickelten sich Formate und Methoden der anarchistischen Pädagogik.

    Wie können anarchistische Inhalte und anarchistisches Denken vermittelt werden? Jonathan Eibisch teilt Erfahrungen aus einigen Jahren anarchistischer Bildungstätigkeit – von Uni-Seminaren über Workshops und politische Camps bis hin zu persönlichen Gesprächen.

    Anarchie bilden?!

    Vortrag und Diskussion mit Jonathan Eibisch

    Samstag, 18 Uhr, Raum 1

    » buchmesse.anarchie-mannheim.de

    #abm2026 #Anarchismus #Herrschaftsfreiheit #Kämpfe #Selbstorganisation #Solidarität #Staat #Schule #Universitäten #AnarchistischePädagogik #Mannheim

  3. Bildung in anarchistischen Kreisen bedeutet, herrschaftliches Denken zu verlernen und Selbstorganisation und Solidarität zu erlernen. Vor dem Hintergrund der klassischen Kritik an der staatlichen Zwangsinstitution Schule oder der Rationalität unterworfenen Universitäten entwickelten sich Formate und Methoden der anarchistischen Pädagogik.

    Wie können anarchistische Inhalte und anarchistisches Denken vermittelt werden? Jonathan Eibisch teilt Erfahrungen aus einigen Jahren anarchistischer Bildungstätigkeit – von Uni-Seminaren über Workshops und politische Camps bis hin zu persönlichen Gesprächen.

    Anarchie bilden?!

    Vortrag und Diskussion mit Jonathan Eibisch

    Samstag, 18 Uhr, Raum 1

    » buchmesse.anarchie-mannheim.de

    #abm2026 #Anarchismus #Herrschaftsfreiheit #Kämpfe #Selbstorganisation #Solidarität #Staat #Schule #Universitäten #AnarchistischePädagogik #Mannheim

  4. Bildung in anarchistischen Kreisen bedeutet, herrschaftliches Denken zu verlernen und Selbstorganisation und Solidarität zu erlernen. Vor dem Hintergrund der klassischen Kritik an der staatlichen Zwangsinstitution Schule oder der Rationalität unterworfenen Universitäten entwickelten sich Formate und Methoden der anarchistischen Pädagogik.

    Wie können anarchistische Inhalte und anarchistisches Denken vermittelt werden? Jonathan Eibisch teilt Erfahrungen aus einigen Jahren anarchistischer Bildungstätigkeit – von Uni-Seminaren über Workshops und politische Camps bis hin zu persönlichen Gesprächen.

    Anarchie bilden?!

    Vortrag und Diskussion mit Jonathan Eibisch

    Samstag, 18 Uhr, Raum 1

    » buchmesse.anarchie-mannheim.de

    #abm2026 #Anarchismus #Herrschaftsfreiheit #Kämpfe #Selbstorganisation #Solidarität #Staat #Schule #Universitäten #AnarchistischePädagogik #Mannheim

  5. Zweiter Vortrag der #GutenbergStiftungsprofessur: Prof. Dr. Dr. h.c. Volker Mosbrugger über "Wachsende Komplexität: Schlüsselereignisse der evolutionären Selbstorganisation von den Anfängen der Erde bis zum Beginn der Menschheitsgeschichte". 📅 Morgen, 05.05.26, 18:15 Uhr, Hörsaal RW 1, #UniMainz. Öffentlich und ohne Anmeldung! 👉 Infos unter jgs.uni-mainz.de/#vorlesungsre

    #StudiumGenerale #Bürgeruni #wisskomm #Mainz #Komplexität #Selbstorganisation #Erdgeschichte #Evolution

  6. Zweiter Vortrag der #GutenbergStiftungsprofessur: Prof. Dr. Dr. h.c. Volker Mosbrugger über "Wachsende Komplexität: Schlüsselereignisse der evolutionären Selbstorganisation von den Anfängen der Erde bis zum Beginn der Menschheitsgeschichte". 📅 Morgen, 05.05.26, 18:15 Uhr, Hörsaal RW 1, #UniMainz. Öffentlich und ohne Anmeldung! 👉 Infos unter jgs.uni-mainz.de/#vorlesungsre

    #StudiumGenerale #Bürgeruni #wisskomm #Mainz #Komplexität #Selbstorganisation #Erdgeschichte #Evolution

  7. Zweiter Vortrag der #GutenbergStiftungsprofessur: Prof. Dr. Dr. h.c. Volker Mosbrugger über "Wachsende Komplexität: Schlüsselereignisse der evolutionären Selbstorganisation von den Anfängen der Erde bis zum Beginn der Menschheitsgeschichte". 📅 Morgen, 05.05.26, 18:15 Uhr, Hörsaal RW 1, #UniMainz. Öffentlich und ohne Anmeldung! 👉 Infos unter jgs.uni-mainz.de/#vorlesungsre

    #StudiumGenerale #Bürgeruni #wisskomm #Mainz #Komplexität #Selbstorganisation #Erdgeschichte #Evolution

  8. Zweiter Vortrag der #GutenbergStiftungsprofessur: Prof. Dr. Dr. h.c. Volker Mosbrugger über "Wachsende Komplexität: Schlüsselereignisse der evolutionären Selbstorganisation von den Anfängen der Erde bis zum Beginn der Menschheitsgeschichte". 📅 Morgen, 05.05.26, 18:15 Uhr, Hörsaal RW 1, #UniMainz. Öffentlich und ohne Anmeldung! 👉 Infos unter jgs.uni-mainz.de/#vorlesungsre

    #StudiumGenerale #Bürgeruni #wisskomm #Mainz #Komplexität #Selbstorganisation #Erdgeschichte #Evolution

  9. Pomodoro Technik - bei bestimmten Aufgaben spüre ich eine große Anfangshürde, die mit jeder Annäherung wächst. Also habe ich mal die Pomodoro Technik ausprobiert - 🤨 ich mag nicht gern fremd gesteuert werden und mit dieser Methode werde ich fremdgesteuert, von mir selbst, das macht mich ziemlich skeptisch, mir gegenüber, besonders weil die Methode funktioniert 🧐😆

    #organisation #selbstorganisation #methode #disziplin #freiheit #manipulation #aufgabenmanagement #todo #task #aufgabe #pomodoro

  10. Pomodoro Technik - bei bestimmten Aufgaben spüre ich eine große Anfangshürde, die mit jeder Annäherung wächst. Also habe ich mal die Pomodoro Technik ausprobiert - 🤨 ich mag nicht gern fremd gesteuert werden und mit dieser Methode werde ich fremdgesteuert, von mir selbst, das macht mich ziemlich skeptisch, mir gegenüber, besonders weil die Methode funktioniert 🧐😆

    #organisation #selbstorganisation #methode #disziplin #freiheit #manipulation #aufgabenmanagement #todo #task #aufgabe #pomodoro

  11. Pomodoro Technik - bei bestimmten Aufgaben spüre ich eine große Anfangshürde, die mit jeder Annäherung wächst. Also habe ich mal die Pomodoro Technik ausprobiert - 🤨 ich mag nicht gern fremd gesteuert werden und mit dieser Methode werde ich fremdgesteuert, von mir selbst, das macht mich ziemlich skeptisch, mir gegenüber, besonders weil die Methode funktioniert 🧐😆

    #organisation #selbstorganisation #methode #disziplin #freiheit #manipulation #aufgabenmanagement #todo #task #aufgabe #pomodoro

  12. Pomodoro Technik - bei bestimmten Aufgaben spüre ich eine große Anfangshürde, die mit jeder Annäherung wächst. Also habe ich mal die Pomodoro Technik ausprobiert - 🤨 ich mag nicht gern fremd gesteuert werden und mit dieser Methode werde ich fremdgesteuert, von mir selbst, das macht mich ziemlich skeptisch, mir gegenüber, besonders weil die Methode funktioniert 🧐😆

    #organisation #selbstorganisation #methode #disziplin #freiheit #manipulation #aufgabenmanagement #todo #task #aufgabe #pomodoro

  13. Pomodoro Technik - bei bestimmten Aufgaben spüre ich eine große Anfangshürde, die mit jeder Annäherung wächst. Also habe ich mal die Pomodoro Technik ausprobiert - 🤨 ich mag nicht gern fremd gesteuert werden und mit dieser Methode werde ich fremdgesteuert, von mir selbst, das macht mich ziemlich skeptisch, mir gegenüber, besonders weil die Methode funktioniert 🧐😆

    #organisation #selbstorganisation #methode #disziplin #freiheit #manipulation #aufgabenmanagement #todo #task #aufgabe #pomodoro

  14. Naturdynamiken und #Selbstorganisation, "Global History"-Perspektiven zwischen Disziplinen und Interessen - der Paläoontologe Volker Moosbrugger, Inhaber der #GutenbergStiftungsprofessur, geht in seiner Vorlesungsreihe mit Gästen auf Katastrophen und komplexe Systeme, auf #Erdgeschichte und #Klimawandel ein. 📅 Auftakt morgen, 28.04., 18:15 Uhr, Hörsaal RW1, #UniMainz. Öffentlich und ohne Anmeldung! 👉 Infos unter jgs.uni-mainz.de/

    #StudiumGenerale #Bürgeruni #wisskomm #GlobalHistory

  15. Naturdynamiken und #Selbstorganisation, "Global History"-Perspektiven zwischen Disziplinen und Interessen - der Paläoontologe Volker Moosbrugger, Inhaber der #GutenbergStiftungsprofessur, geht in seiner Vorlesungsreihe mit Gästen auf Katastrophen und komplexe Systeme, auf #Erdgeschichte und #Klimawandel ein. 📅 Auftakt morgen, 28.04., 18:15 Uhr, Hörsaal RW1, #UniMainz. Öffentlich und ohne Anmeldung! 👉 Infos unter jgs.uni-mainz.de/

    #StudiumGenerale #Bürgeruni #wisskomm #GlobalHistory

  16. Naturdynamiken und #Selbstorganisation, "Global History"-Perspektiven zwischen Disziplinen und Interessen - der Paläoontologe Volker Moosbrugger, Inhaber der #GutenbergStiftungsprofessur, geht in seiner Vorlesungsreihe mit Gästen auf Katastrophen und komplexe Systeme, auf #Erdgeschichte und #Klimawandel ein. 📅 Auftakt morgen, 28.04., 18:15 Uhr, Hörsaal RW1, #UniMainz. Öffentlich und ohne Anmeldung! 👉 Infos unter jgs.uni-mainz.de/

    #StudiumGenerale #Bürgeruni #wisskomm #GlobalHistory

  17. Die #Zukunft vorbereiten: Legt eure Finanzen nicht bei Bank, Börse und Versicherungen, sondern in Projekten an:

    #Selbstorganisation unterstützen, mehr Informationen bei der contraste.org und Haus- und Wohnprojekte beim sauriassl.org oder in anderen Regionen bei syndikat.org

    Vielleicht können wir auch schon mal anfangen, #Barter-Systeme aufzubauen,
    Abrechnungs- und Tausch-Systeme für Alternativen ...

    und Supermärkte wie foodhub-muenchen.de oder wie gehen Regional-läden bei euch?

  18. 1. Mai Selbstorganisiertes Straßenfest im Grün #Freiburg
    tacker.fr/node/17761

    Die politische Ausrichtung des Straßenfests ist eine antiautoritäre/antinationale. Wir sind überzeugt, dass wir eine Gesellschaft, in der unsere Ideale von Freiheit und Gleichberechtigung gelebt werden können nur aufbauen können, wenn wir die Idee von Nationen und Staaten hinter uns lassen. Deshalb sind Nationalfahnen und nationalistische Haltungen nicht willkommen. Lasst die bunten Lappen daheim, egal ob sie zu einem historischen, aktuellen oder angestrebten Staat gehören.

    #TaggegendieArbeit #Anarchie #Selbstorganisation

  19. @tinoeberl

    Das Feinste dafür ist die Unverpackt-Station in unserem #genossenschaft's -#supermarkt foodhub-muenchen.de, demnächst, sobald eine freie Filiale gefunden wird, auch in #Muenchen- #Schwabing - ich hab die Tütchen immer dabei ...

    #Selbstorganisation

  20. CW: IM VERTRAUENSRAUM TRANSPARENT SEIN

    ❓ Was ermöglicht die Nachvollziehbarkeit einzelner und gemeinsamer Entscheidungen und Handlungen? Wie entsteht tatsächliche Transparenz jenseits offizieller Rechenschaftspflicht?

    ❕Vertrauen entsteht nur dort, wo Transparenz ist. Und umgekehrt. Für Transparenz sind daher nicht nur geeignete Strukturen und Verfahren wichtig, sondern vor allem Praktiken, die Vertrauen stiften und stärken. Um dies zu ermöglichen wird Argumenten genauso Raum gelassen wie der Gefühlsebene. Eine Umgebung des Vertrauens trägt dazu bei, dass verlässliche Informationen – auch unangenehme – eingebracht werden.

    👉 Routinierte Dokumentationen, auf die alle Zugriff haben, sind wichtig. Aber auch protokollfreie Räume werden gebraucht, um Gefühle und Unsicherheiten ausdrücken zu können.
    👉 Bei der selbstverwalteten Stipendienvergabe der Cusanus Studierendenschaft werden heikle Geldfragen nur in der jeweiligen Jahrgangsgruppe und nicht in der Vollversammlung diskutiert.

    🗨 Was sind deine Gedanken dazu?

    #commons #commoning #fediverse #vertrauen #transparency #selbstorganisation

  21. CW: IM VERTRAUENSRAUM TRANSPARENT SEIN

    ❓ Was ermöglicht die Nachvollziehbarkeit einzelner und gemeinsamer Entscheidungen und Handlungen? Wie entsteht tatsächliche Transparenz jenseits offizieller Rechenschaftspflicht?

    ❕Vertrauen entsteht nur dort, wo Transparenz ist. Und umgekehrt. Für Transparenz sind daher nicht nur geeignete Strukturen und Verfahren wichtig, sondern vor allem Praktiken, die Vertrauen stiften und stärken. Um dies zu ermöglichen wird Argumenten genauso Raum gelassen wie der Gefühlsebene. Eine Umgebung des Vertrauens trägt dazu bei, dass verlässliche Informationen – auch unangenehme – eingebracht werden.

    👉 Routinierte Dokumentationen, auf die alle Zugriff haben, sind wichtig. Aber auch protokollfreie Räume werden gebraucht, um Gefühle und Unsicherheiten ausdrücken zu können.
    👉 Bei der selbstverwalteten Stipendienvergabe der Cusanus Studierendenschaft werden heikle Geldfragen nur in der jeweiligen Jahrgangsgruppe und nicht in der Vollversammlung diskutiert.

    🗨 Was sind deine Gedanken dazu?

    #commons #commoning #fediverse #vertrauen #transparency #selbstorganisation

  22. CW: IM VERTRAUENSRAUM TRANSPARENT SEIN

    ❓ Was ermöglicht die Nachvollziehbarkeit einzelner und gemeinsamer Entscheidungen und Handlungen? Wie entsteht tatsächliche Transparenz jenseits offizieller Rechenschaftspflicht?

    ❕Vertrauen entsteht nur dort, wo Transparenz ist. Und umgekehrt. Für Transparenz sind daher nicht nur geeignete Strukturen und Verfahren wichtig, sondern vor allem Praktiken, die Vertrauen stiften und stärken. Um dies zu ermöglichen wird Argumenten genauso Raum gelassen wie der Gefühlsebene. Eine Umgebung des Vertrauens trägt dazu bei, dass verlässliche Informationen – auch unangenehme – eingebracht werden.

    👉 Routinierte Dokumentationen, auf die alle Zugriff haben, sind wichtig. Aber auch protokollfreie Räume werden gebraucht, um Gefühle und Unsicherheiten ausdrücken zu können.
    👉 Bei der selbstverwalteten Stipendienvergabe der Cusanus Studierendenschaft werden heikle Geldfragen nur in der jeweiligen Jahrgangsgruppe und nicht in der Vollversammlung diskutiert.

    🗨 Was sind deine Gedanken dazu?

    #commons #commoning #fediverse #vertrauen #transparency #selbstorganisation

  23. Hallo zusammen, wir sind #neuhier und wollen uns hier hin und wieder zur Arbeit unseres ver.di Ortsvereins in Tübingen melden. Der #verdi #Ortsverein ist die unterste Ebene der #basisdemokratischen #Selbstorganisation der Mitglieder unserer #Gewerkschaft.
    Wir beteiligen uns in #Tübingen regelmäßig an politischen #Aktionen, zuletzt ging es leider oft darum #Kürzungen im #Kultur- und #Sozialbereich oder die #Privatisierung öffentlicher Aufgaben zu verhindern.
    #Politik #Arbeitskampf #Tariflohn

  24. Wenn der Schalter umgelegt wird – Eine neue #Physik des #Bewusstseins

    In seinem #Gastbeitrag auf #philosophies schlägt Dr. #WolfgangStegemann eine radikale Neuformulierung vor.

    Wolfgang beschreibt #Bewusstsein nicht als mysteriösen Zusatz zur #Materie, sondern als #Zustand eines #Systems, der auftritt, wenn bestimmte strukturelle Bedingungen erfüllt sind.

    philosophies.de/index.php/2026

    #PhilosophieDesGeistes #Neuroscience #Kritikalität #Selbstorganisation #Autokatalyse #DynamischeSysteme

  25. Wenn der Schalter umgelegt wird – Eine neue #Physik des #Bewusstseins

    In seinem #Gastbeitrag auf #philosophies schlägt Dr. #WolfgangStegemann eine radikale Neuformulierung vor.

    Wolfgang beschreibt #Bewusstsein nicht als mysteriösen Zusatz zur #Materie, sondern als #Zustand eines #Systems, der auftritt, wenn bestimmte strukturelle Bedingungen erfüllt sind.

    philosophies.de/index.php/2026

    #PhilosophieDesGeistes #Neuroscience #Kritikalität #Selbstorganisation #Autokatalyse #DynamischeSysteme

  26. Wenn der Schalter umgelegt wird – Eine neue #Physik des #Bewusstseins

    In seinem #Gastbeitrag auf #philosophies schlägt Dr. #WolfgangStegemann eine radikale Neuformulierung vor.

    Wolfgang beschreibt #Bewusstsein nicht als mysteriösen Zusatz zur #Materie, sondern als #Zustand eines #Systems, der auftritt, wenn bestimmte strukturelle Bedingungen erfüllt sind.

    philosophies.de/index.php/2026

    #PhilosophieDesGeistes #Neuroscience #Kritikalität #Selbstorganisation #Autokatalyse #DynamischeSysteme

  27. Wenn der Schalter umgelegt wird – Eine neue #Physik des #Bewusstseins

    In seinem #Gastbeitrag auf #philosophies schlägt Dr. #WolfgangStegemann eine radikale Neuformulierung vor.

    Wolfgang beschreibt #Bewusstsein nicht als mysteriösen Zusatz zur #Materie, sondern als #Zustand eines #Systems, der auftritt, wenn bestimmte strukturelle Bedingungen erfüllt sind.

    philosophies.de/index.php/2026

    #PhilosophieDesGeistes #Neuroscience #Kritikalität #Selbstorganisation #Autokatalyse #DynamischeSysteme

  28. Wenn der Schalter umgelegt wird – Eine neue #Physik des #Bewusstseins

    In seinem #Gastbeitrag auf #philosophies schlägt Dr. #WolfgangStegemann eine radikale Neuformulierung vor.

    Wolfgang beschreibt #Bewusstsein nicht als mysteriösen Zusatz zur #Materie, sondern als #Zustand eines #Systems, der auftritt, wenn bestimmte strukturelle Bedingungen erfüllt sind.

    philosophies.de/index.php/2026

    #PhilosophieDesGeistes #Neuroscience #Kritikalität #Selbstorganisation #Autokatalyse #DynamischeSysteme

  29. Wenn der Schalter umgelegt wird – Eine neue #Physik des #Bewusstseins

    In seinem #Gastbeitrag auf #philosophies schlägt Dr. #WolfgangStegemann eine radikale Neuformulierung vor.

    Wolfgang beschreibt #Bewusstsein nicht als mysteriösen Zusatz zur #Materie, sondern als #Zustand eines #Systems, der auftritt, wenn bestimmte strukturelle Bedingungen erfüllt sind.

    philosophies.de/index.php/2026

    #PhilosophieDesGeistes #Neuroscience #Kritikalität #Selbstorganisation #Autokatalyse #DynamischeSysteme

  30. Wenn der Schalter umgelegt wird – Eine neue #Physik des #Bewusstseins

    In seinem #Gastbeitrag auf #philosophies schlägt Dr. #WolfgangStegemann eine radikale Neuformulierung vor.

    Wolfgang beschreibt #Bewusstsein nicht als mysteriösen Zusatz zur #Materie, sondern als #Zustand eines #Systems, der auftritt, wenn bestimmte strukturelle Bedingungen erfüllt sind.

    philosophies.de/index.php/2026

    #PhilosophieDesGeistes #Neuroscience #Kritikalität #Selbstorganisation #Autokatalyse #DynamischeSysteme

  31. #LINKSDERWOCHE | 13/2026: Produktivität, Agile, Management und Leadership

    PRODUKTIVITÄT

    System statt Liste | Drei Prüpfunkte für ein gutes Aufgabensystem

    In der aktuellen Folge seines Zeitnutzer-Podcasts beschäftigt sich Ivan Blatter mit der Frage, weshalb eine Aufgabenliste noch lange kein Aufgabensystem ist. Spannend finde ich, dass er sich dem Thema aus einer neutralen Perspektive nähert und dabei nicht auf eine bestimmte Methode oder ein bestimmtes Werkzeug Bezug nimmt. Zu einem System gehört vereinfacht ausgedrückt die passende Routine im passenden Rhythmus, die zum Kontext und zur „Person” passt. Drei Prüfpunkte stellt er dabei in den Fokus. Ein System muss den Kopf entlasten, anzeigen, was als Nächstes zu tun ist, und zur eigenen Arbeitsweise passen. Das ist schon interessant, weil nicht eine Methode im Fokus steht, sondern eine „ganzheitliche” Betrachtung.

    https://share.transistor.fm/s/927ca0a7

    Neutralität ermöglicht Wandel | Eine überraschende Erkenntnis

    Zufälligerweise bin ich bei MDR Wissen auf einen Artikel gestoßen, der auf neue Erkenntnisse einer englischen Forschergruppe verweist. Dieser hat mich etwas überrascht. Im Fokus steht die Frage, wie man mit festgefahrenen, hitzigen Debatten umgehen kann. Die Erkenntnis lautet, dass gerade die neutralen Personen der Schlüssel sind, um die Fronten aufzubrechen. Und zwar auf eine Art und Weise, die ich nicht erwartet hätte. Die „neutrale Position” sorgt dafür, dass alle Beteiligten „innehalten” und „abkühlen”. Die Debatte wird „entschleunigt”. Dadurch wird eine „Pause“ erzeugt, die es braucht, um die Emotionalität aus der Diskussion herauszunehmen.

    https://www.mdr.de/wissen/psychologie-sozialwissenschaften/neutralitaet-kann-wandel-antreiben-100.html

    AGILE

    Cockburns Razor | Unnötigen Aufwand reduzieren

    Wer schon öfter mit mir gearbeitet hat, weiß, dass die Maximierung der nicht getanen Arbeit eines meiner Lieblingsprinzipien aus dem Agilen Manifest ist. Dabei geht es darum, unnötigen, nicht wertschöpfenden Aufwand zu minimieren – ganz im Sinne der Idee aus dem Lean-Management, die Auskömmlichkeit zu erhöhen, ohne die Qualität zu beeinträchtigen. Dazu passt „Cockburns Razor”, vorgestellt von Felix Stein. Die Anwendung ist jedoch nicht einfach. Im Sinne von Kaizen bedeutet es, beständig zu überprüfen, was sich vereinfachen lässt. Dies setzt einen beständigen Dialog aller Beteiligten voraus.

    https://www.lean-agility.de/2026/03/cockburns-razor.html

    KI als Hilfe bei Vorbereitung der Retrospektive | Fluch oder Segen?

    Nach wie vor gehöre ich zu den KI-Skeptikern. Zwar nutze ich die „Maschine” als Assistenzsystem, bin dabei aber nach wie vor sehr vorsichtig. Das gilt auch für die Datenanalyse, wie Marc Löffler sie zum Beispiel für Retros einsetzt. Einerseits betrifft dies die Ergebnisse, die ohnehin nicht unreflektiert übernommen werden sollten (auch eine KI kann irren), andererseits die „Vertraulichkeit”. Das bedeutet aber nicht, dass ich grundsätzlich dagegen bin. Ich rate dennoch zur gesunden Vorsicht, die auch Marc an den Tag legt. Mit anderen Worten: Ich sehe durchaus die Möglichkeiten einer Assistenz durch KI, bin im Augenblick jedoch zurückhaltend, was die Nutzung betrifft. Bei der Vor- und Nachbereitung einer Retro kann ich mir allerdings gut vorstellen, dass die KI als Assistenzsystem helfen kann, Eindrücke ggf. auch zu validieren.

    https://marcloeffler.eu/2026/03/23/ki-in-retrospektiven-gamechanger-oder-hype/

    Schnelle Fehlerbehebung | Wann ist ein „schneller Fix“ sinnvoll?

    Ich bin ein großer Freund von Kaizen. Nach dessen Prinzipien werden entdeckte Fehler und deren Ursache möglichst sofort behoben. Das ist in einem reinen „Produktionsumfeld” mit Serienfertigung durchaus sinnvoll, weil sich die Fehler „wiederholen”. Das passt aber leider nicht immer ganz in das Umfeld der explorativen Neuentwicklung, in der Scrum zum Einsatz kommt. Hier ist das Ganze etwas schwieriger, wie Maria Iqbal feststellt. Ob der „schnelle Problemfix” hier sinnvoll ist, sollte im Dialog zwischen Team und Product Owner entschieden werden. Es macht durchaus Sinn, besonders wenn es aufwendiger ist, das Problem zeitversetzt zu beseitigen. In diesen Fällen ist mir eine bewusste Reflexion und ein nachvollziehbares Festhalten wichtig, damit nichts verloren geht.

    https://www.rebelscrum.site/post/should-we-do-that-quick-fix

    Portfolio-Kanban | Fokus und Aufmerksamkeit

    Ich mache keinen Hehl daraus, dass ich mich auf Portfolio-Ebene für eine klare Fokussierung einsetze, wie wir sie beispielsweise mit dem WiP-Limit auf operativer Ebene erreichen. Allerdings greifen die üblichen Vorgehensweisen zur WiP-Limit-Beschränkung dabei nur bedingt. Ähnlich wie Yuval Yeret sehe ich den Schlüssel nicht in der Idee einer Fixierung einer „Limitierung”, sondern in der Frage, worauf sich die Aufmerksamkeit richten sollte. Die Frage sollte lauten: Für wen ist das Portfolio-Kanban gemacht und wie viel Aufmerksamkeit kann dieser Personenkreis den auf dem Portfolio-Kanban abgebildeten Themen widmen? Zur Erinnerung: Es geht um Fokus. Das ist das Ziel, das wir mit der Limitierung paralleler Arbeit erreichen wollen.

    https://yuvalyeret.com/blog/portfolio-wip-its-not-about-limits/

    Hypothesenbildung | Damit ein Experiment gelingt, braucht es eine saubere Hypothese

    Beim Lesen von Mark Rehbergs Artikel werde ich unter anderem an Karl Popper und die gesamte wissenschaftstheoretische Materie aus meiner – lange zurückliegenden – Studienzeit erinnert. 😉 Es geht um Hypothesenbildung. Das ist nicht trivial. Wenn wir den Anspruch erheben, tatsächlich empirisch-wissenschaftlich zu arbeiten – wie wir es als Agilisten gerne tun –, müssen wir in unsere „Experimente” zur Überprüfung unserer „Hypothesen” einiges an Hirnschmalz investieren, damit das Ganze Sinn ergibt. Nur so können wir das Ergebnis überprüfen und es tatsächlich nachschärfen.

    https://www.scrum.org/resources/blog/woran-erkennt-man-ein-echtes-team-experiment

    Risikomanagement in Scrum | Schnelle Adaptionsfähigkeit verringert Risiko

    Wenn Scrum „richtig” gelebt wird, bedeutet das „Risikomanagement” in Form von kurzen Reflexionszyklen. Diese erlauben eine frühe und schnelle Anpassung an neu gewonnene Erkenntnisse. Dies wird auch im Beitrag von Robert Pieper deutlich, der genau dieses Thema in den Fokus rückt. Zur Erinnerung: Scrum wurde entwickelt, um komplexe Problemstellungen explorativ zu erarbeiten. Durch kurze Feedbackzyklen sollen neue Erkenntnisse zeitnah adaptiert werden, um den Mehrwert zu erzeugen. Es geht nicht um Geschwindigkeit an sich, sondern um schnelles Lernen, um Fehlentwicklungen möglichst früh zu erkennen und bessere Wege zu erschließen. Das ist die Stärke von Scrum als Rahmenwerk, das adaptives Lernen im Team ermöglicht.

    https://responsiveadvisors.com/blog/how-scrum-reduces-risk/

    Reviews | Wenn der Review kein Ort des kollektiven „Lernens“ ist …

    Daniel Dubbel hat einen Nerv getroffen. Zumindest bei mir. Ja, ich bin auch schon in die Falle gegangen, die er beschreibt. Überlegen wir noch einmal kurz: Am Ende jeder Iteration sieht Scrum zwei Feedbackschleifen vor. Die eine beschäftigt sich mit der Zusammenarbeit im Team, die andere mit den Arbeitsergebnissen. Wir reden von der Retrospektive und dem Review. Bei beiden geht es ausdrücklich darum, einen „Raum” zu schaffen, in dem Lernen durch Reflexion möglich ist. Leider mutiert gerade das Review zu einer Leistungsschau statt zu einem Ort des gemeinsamen Lernens mit den Stakeholdern. Dies ist wiederum ein Beleg dafür, wie wichtig ein gutes Erwartungsmanagement sein kann. Daniel Dubbel belässt es nicht bei der Analyse, sondern schlägt auch eine Lösung vor: Man entscheidet sich entweder für ein internes Review mit den Entwicklern oder für ein „Revisioning” als Kundenformat. Ein Gedanke, der in dem einen oder anderen Kontext sicherlich sinnvoll sein kann.

    https://www.inspectandadapt.de/wenn-reviews-zur-dauerpruefung-werden-und-warum-das-niemandem-hilft/

    Organisatorischer Fitness | Veränderungsfähigkeit als Ausdauertraining

    Mit seinem Blogartikel hat Ralph Jocham einen Gedanken aufgegriffen, der auch mich schon länger umtreibt. Jede Organisation hat einen „Verbesserungsmuskel” und der muss trainiert werden, damit sie fit für die Zukunft ist. Im Blogartikel ist von „Veränderungsfitness” die Rede. Damit ist die Fähigkeit gemeint, auf Veränderungen zu reagieren. Dass diese Fähigkeit bedeutsam ist, würden sicherlich sehr viele zustimmen. Jetzt wird es spannend. Welche Organisation macht diese Fähigkeit zur Veränderung sichtbar und überprüft sie regelmäßig? Mir fallen kaum welche ein. Und dann wundert man sich, weshalb Organisationen „ermüden” und nicht genug Kraft aufbringen, um sich der ständigen Veränderung stellen zu können. Oft ist dann von Widerstand die Rede. Es ist aber nicht Widerstand, sondern Erschöpfung, die zum Tragen kommt. Ein interessanter Gedanke.

    https://www.scrum.org/resources/blog/change-fitness-organizational-capacity-nobody-measures

    MANAGEMENT AND LEADERSHIP

    Engagement stärken | Das Augenmerk aufs Engagement richten

    Es ist eine Binsenweisheit, dass schon viel erreicht wird, wenn Führungskräfte die vorhandene Motivation nicht zerstören (was leider viele Führungskräfte zu oft tun). Manchmal denke ich, es ist sinnvoller, das Augenmerk nicht zu sehr auf die Motivation, sondern eher auf das Engagement zu richten – oder besser auf die Frage, was die Menschen daran hindert, sich zu engagieren. In diesem Zusammenhang finde ich den Beitrag von Dan Rockwell interessant. Er beschäftigt sich mit den Möglichkeiten einer Führungskraft, das Engagement zu stärken. Die Antwort ist einfach: sich wirklich kümmern, sich gegenüber Menschen verpflichten und diese wirklich unterstützen.

    https://leadershipfreak.blog/2026/03/27/3-ways-to-ignite-commitment/

    Führungsarbeit | Die richtigen Mitarbeiter an der richtigen Stelle

    Einer meiner Lieblingssätze, der sich tief in mein Gedächtnis eingebrannt hat, lautet: „Ich habe meinen Job als Führungskraft dann richtig gemacht, wenn ich wochenlang nicht da bin und es merkt keiner.“ Ich habe diesen Satz bereits in jungen Jahren, als Teenager, aufgeschnappt. Für mich enthält diese Aussage alles, was gute Führungsarbeit ausmacht: die richtigen Menschen an die richtige Stelle bringen, damit sie ihre Stärken entfalten können, und sie in die Lage versetzen, zu wachsen. Das geht aber nur, wenn ich mich als Führungskraft davon verabschiede, mich selbst als Spezialist für ein Thema zu sehen, und stattdessen Menschen zusammenbringe, die mehr können als ich. So ähnlich wie Jessica Turner es ausdrückt.

    https://www.teamworkblog.de/2026/03/httpswww.teamworkblog.de202603Mitarbeiterrichtigeinstellen.html

    Führung im hybriden Kontext | Struktur, Beziehungn und Sichtbarkeit als Schlüsselfaktoren

    Im Fokus des Beitrags von Fabian Puls stehen hybride Teams und die Rolle der Führung in diesem durchaus herausfordernden Kontext. Ich kann vieles nachvollziehen, da ich selbst überwiegend im Homeoffice arbeite. Gerade die Beziehungspflege erweist sich dabei als besonders schwierig. Aber auch die Sichtbarkeit der Teammitglieder ist immer wieder ein großes Thema. Es ist nicht unlösbar, erfordert jedoch ein ordentliches Engagement der Führung. Auch gewinnen Strukturen in diesem Kontext an deutlich Bedeutung.

    https://t2informatik.de/blog/leadership-in-hybriden-produktteams/

    #Agile #Aufgabenlisten #Engagement #Führung #Führungsabeit #Fehlerbehebung #Fitness #Fokus #Hypothesen #KI #Konflikt #Leadership #Management #Organisation #PortfolioKanban #Produktivität #Retrospektive #Review #Risikomanagement #Scrum #Selbstorganisation #Veränderungsfähigkeit #Vereinfachen #WiP
  32. #LINKSDERWOCHE | 11 + 12/2026: Produktivität, Lean, Agile, Management und Leadership

    Photo by Pixabay on Pexels.com

    Leider mussten letzte Woche die „Links der Woche“ ausfallen. Dafür gibt es diese Woche deutlich mehr Lesestoff.

    PRODUKTIVITÄT

    Nein-Sagen | Positive Weg Nein zu sagen

    Mir ist ein offenes und ehrliches „Nein” deutlich lieber als ein „Ja”, auf das ich mich nicht verlassen kann. Ich habe auch kein Problem damit, wenn jemand Nein sagt. Besonders, wenn es auf wertschätzende Art und Weise mit einer kurzen Begründung erfolgt. Dan Rockwell zeigt in seinem Beitrag einige Möglichkeiten auf, wie man ein „positives” Nein zum Ausdruck bringen kann, ohne jemanden vor den Kopf zu stoßen. Das würde ich mir als Alternative zu einem unverbindlichen Ja deutlich öfter wünschen.

    https://leadershipfreak.blog/2026/03/10/5-positive-ways-to-say-no/

    Linux-Stick | Installation, Konfiguration und mehr

    Für Personen, die viel unterwegs sind und Beruf und Privatleben sauber trennen möchten, könnte ein verschlüsselter Linux-Stick eine gute Lösung darstellen. Es gibt sicherlich noch weitere Anwendungsbereiche. Wie man einen solchen Stick einrichtet, verschlüsselt usw., ist Gegenstand einer dreiteiligen Blogartikelserie von Herbert Hertentrampf. Die ersten beiden Blogartikel der Serie sind bereits veröffentlicht. Der dritte Teil steht noch aus.

    Teil 1 Installation: https://digital-cleaning.de/index.php/ein-verschluesselter-linux-stick-fuer-die-arbeit-unterwegs-teil-1/

    Teil 2: Konfiguration https://digital-cleaning.de/index.php/verschluesselter-linux-stick-teil-2-konfiguration/

    Konflikte | Wofür streiten wir

    Eine spannende Erkenntnis aus dem Blogartikel von Stephanie Huber zum Thema Konflikte war für mich, die Frage „Wofür“ in den Fokus zu stellen. Das „Wofür“ eignet sich im Konflikt sehr gut für die Lösungsfindung, da es der Bedeutung nachgeht, die etwas für die Konfliktparteien hat. Dies trägt wiederum dazu bei, den Konflikt beizulegen. Die Frage nach dem „Wofür” führt zu den Bedürfnissen und Werten und weg von Argument und Gegenargument.

    https://t2informatik.de/blog/was-konflikte-verraten/

    Optimierungswahn | Selbstmanagement-Methoden relfektiert verwenden

    Ich habe im Laufe meines Lebens schon viele Selbstmanagement-Methoden ausprobiert und mit Sicherheit eine ganze Bibliothek an Literatur aus diesem Bereich gelesen. Irgendwann ähneln sich die Methoden, sodass ich nur noch wenige neue Erkenntnisse mitnehme. Es sind alles Hilfsmittel, die reflektiert eingesetzt werden wollen. Wie Michael Schenkel treffend schreibt: „Selbstmanagement bedeutet deshalb nicht, sich möglichst konsequent an Methoden zu halten. Es bedeutet, Methoden bewusst einzusetzen und ihre Grenzen zu kennen.” Mit anderen Worten: Methoden sind Werkzeuge, die reflektiert genutzt werden wollen. Nur dann machen sie Sinn und führen nicht in den Selbstoptimierungswahn.

    https://t2informatik.de/blog/vom-selbstmanagement-zum-optimierungswahn/

    Obsidian | Web Clipper mit neuer Lesefunktion

    Für Obsidian-Nutzer gibt es den sogenannten „Web Clipper”. Ich muss zugeben, dass ich ihn noch nicht oft genutzt habe. Früher, zu meinen Evernote-Zeiten, habe ich viele Artikel über den Web Clipper gespeichert und gesichert. Das mache ich schon länger nicht mehr, da ich sie lieber online aufrufe, statt sie aus meiner Wissensdatenbank zu öffnen. Bei Thomas Mathoi lese ich jetzt, dass der Web Clipper von Obsidian eine Lesefunktion spendiert bekommt. Das finde ich jetzt allerdings interessant und bin dadurch verleitet, doch mal wieder einen Blick auf den Web Clipper von Obsidian zu werfen.

    https://www.mathoi.at/2026/03/19/leseansicht-fuer-den-web-clipper/

    LEAN

    Kaizen | Es mehr als KVP

    Ich bin ein großer Freund von Kaizen und finde es immer wieder schade, wenn es auf „kontinuierlicher Verbesserungsprozess” reduziert wird. Es steckt deutlich mehr dahinter. Einen kleinen Einstieg ermöglicht Mark Graban in seinem Blogartikel, der viele Aspekte von Kaizen gut widerspiegelt. Kaizen ist mehr als ein Vorschlagswesen und ein Prozess. Auch Agilisten können einiges mitnehmen. 😉

    https://www.leanblog.org/2026/03/what-is-kaizen/

    Kein Problem ist ein Problem | Weshalb wir hellhörig werden müssen, wenn es keine Probleme gibt

    Im Arbeitsleben bin ich öfter damit konfrontiert worden, dass meine aktive Suche nach „Hindernissen” negativ ausgelegt wurde. Wer will schon von Problemen hören, die es zu lösen gilt? Dabei sollten wir genau das schätzen. Denn keine Probleme zu haben, ist das größte Problem. Das klingt für viele vielleicht seltsam, aber wie Christoph Roser zeigt, ist es wirklich so. Wenn wir keine Probleme entdecken, woher soll dann das Innovations- und Verbesserungspotenzial kommen, mit dem wir uns und unsere Organisationen weiterentwickeln können? Mein Fazit lautet daher schon lange, dass ich hellhörig werden muss, wenn es heißt, es gäbe keine Probleme. Denn dann haben wir ein viel größeres Problem.

    https://www.allaboutlean.com/no-problem-is-the-biggest-problem/

    Über Probleme sprechen | Wenn Probleme zwar gesehen werden, aber nicht darüber gesprochen wird

    Ein weiterer interessanter Artikel von Mark Graban beschäftigt sich mit der Frage, weshalb in vielen Organisationen wenig über Probleme gesprochen wird. Interessanterweise wird viel in das „Sehen” und „Lösen” von Problemen investiert, während das „Reden” über Probleme häufig stiefmütterlich behandelt wird. Dies ist in der Tat ein Aspekt, der mehr Aufmerksamkeit benötigt. Laut Graban ist es oft nicht die Frage der psychologischen Sicherheit, die daran hindert, ein Problem anzusprechen, sondern die Frage, ob es sich um ein lohnenswertes Problem handelt und ob daraus tatsächlich Konsequenzen folgen.

    https://www.leanblog.org/2026/03/problem-seeing-eyes-are-everywhere-problem-speaking-mouths-are-rare/

    AGILE

    Kanban | Selbstorganisationen fördern und ausbauen

    Tim Themann greift eine Beobachtung auf, die ich auch schon seit Längerem mache. Und das nicht erst dank Microsoft Planner. Auch dank Trello und anderer Werkzeuge. Viele Teams starten überraschenderweise mit „Kanban”, die Verfügbarkeit von Planner macht es allerdings einfacher. Die echten Kanban-Enthusiasten mögen darüber lächeln, denn eine Workflow-Visualisierung ist noch lange kein Kanban-System. Dennoch ist der Anfang gemacht und es ist kontraproduktiv, jetzt in die Selbstorganisation einzugreifen. Es ist ein Ausgangspunkt, von dem aus man im Sinne der Kanban-Prinzipien beginnen kann, das zarte Pflänzchen evolutionär weiterzuentwickeln. Der Anfang ist gemacht, jetzt gilt es, die Lernreise auf die nächste Stufe zu heben und die evolutionäre Entwicklung zu befördern und zu stärken.

    https://die-computermaler.de/microsoft-planner-selbstorganisation-foerdern-und-weiterentwickeln/

    Lieferzusagen | Weshalb Komplexiät und verlässliche Voraussagen schwer zusammenpassen

    Kann man bei komplexen Themenstellungen verlässliche Lieferzusagen treffen? Diese Frage würde ich klar verneinen. Wie auch? Komplexität bedeutet, dass viele Einflussgrößen unbekannt sind und wir sie gar nicht kennen können. Sonst wäre es nicht komplex. Am Beispiel der Softwareentwicklung, wie von Simon Flossmann aufgezeigt, lässt sich das gut belegen, auch wenn nicht alles direkt auf andere Bereiche übertragbar ist. Wenn wir etwas „neu” entwickeln, dann kennen wir eben noch nicht jeden einzelnen Faktor, der auftreten kann. Das macht es ja komplex.

    https://www.scrum.org/resources/blog/warum-lieferzusagen-reines-glucksspiel-sind-5-wahrheiten-die-it-manager-nicht-wahrhaben-wollen-und-was-das-kostet

    Scrum Master | Die eigene Wirskamkeit reflektieren

    Ich reflektiere auch regelmäßig meine eigene Wirksamkeit. Lebe vor, was du von anderen wünschst. Das tut gelegentlich auch mal weh, weil ich mich dabei auch selbst hart ins Gebet nehmen muss. Erstens bin ich nicht frei von Fehlern und sicherlich alles andere als perfekt. Die von Simon Flossmann als „Scrum-Master-Score-Karte” vorgestellten Fragen finde ich dabei hilfreich und sinnvoll, zumindest was die Reflexion der Wirksamkeit als Scrum Master betrifft.

    https://www.scrum.org/resources/blog/scrum-master-score-karte-5-reflexionsfragen-bist-du-mehr-als-nur-ein-meeting-moderator

    Product Owner | Was der Alltag über die Organisation verrät

    Die Produktwerker werfen einen interessanten Gedanken auf: Der PO fungiert als ein „Seismograph“ der Organisation, über den sich deren „Schwächen“ erkennen lassen. Das ist ein interessanter Gedanke, wobei sicherlich auch andere Rollen in die Betrachtung einbezogen werden sollten. Denn an der Art und Weise, wie Rollen in Organisationen gelebt werden, lassen sich Indizien für formelle und informelle Strukturen sowie deren Wirkung ableiten. Und in der Tat ist die Rolle des POs ein geeigneter Anknüpfungspunkt, da er eine zentrale Schnittstelle zwischen Team und dem Rest der Organisation bildet.

    https://produktwerker.de/der-po-als-seismograph-was-dein-alltag-ueber-deine-organisation-verraet/

    Backlog-Management | Facilitation-Methoden zur Förderung der Zusammenarbeit

    Das Backlog ist nicht einfach nur eine priorisierte „Liste” mit Anforderungen, sondern das zentrale Dokument, aus dem heraus wir die Arbeit in agilen Teams steuern. Daher sollten wir ihm deutlich mehr Aufmerksamkeit widmen als wir es im Alltag tun. Es gibt einige sehr gute methodische Ansätze, mit denen man dabei arbeiten kann. Sechs dieser Ansätze stellt Mary Iqubal im Folgenden dar. Sie zeigt auch auf, wann die jeweiligen Ansätze sinnvoll sein können. Das heißt, ihr erhaltet auch eine gute Orientierung, in welchem Kontext sie bei euch passen könnten. So wird das Backlogmanagement zu einer kollaborativen Angelegenheit, bei der man auch die Stakeholder aktiv einbinden kann.

    https://www.rebelscrum.site/post/product-backlog-facilitation

    Refinement | Das Wichtigste zusammengefasst

    Mike Cohen fasst in seinem Beitrag das Wichtigste zum Product Backlog Refinement zusammen. Ich halte den Beitrag für Einsteiger sehr gut geeignet, aber auch für „alte Hasen” wertvoll, gerade weil sehr viele Aspekte des Refinements beleuchtet und viele der häufig auftretenden Fragen dazu gut widergespiegelt werden.

    https://www.mountaingoatsoftware.com/agile/user-stories/product-backlog-refinement

    Systembedingte Hindernisse | Wie Systemelemente das Lernen als Organisation behindern

    In seinem Blogpost geht Ilia Pavlichenko möglichen Quellen von Hindernissen nach, die durch das Organisationssystem verstärkt werden. Er betrachtet dabei die Handlungsfelder: Struktur, Prozesse, Belohnungen und Messung sowie Menschen und Entwicklung. Und wieder einmal zeigt sich, dass man das gesamte System betrachten muss, um Hindernisse aufzulösen, statt sich, wie häufig der Fall, ausschließlich auf das Team zu konzentrieren. Zur Erinnerung: Organisationen sind komplizierte bis komplexe Systeme, die aus Subsystemen bestehen, die sich gegenseitig beeinflussen. Es ist also nicht zielführend, sich nur ein Team anzuschauen, da es sich nie vollständig unabhängig von den anderen Systemen und dem Gesamtsystem verhält.

    https://www.scrum.org/resources/blog/why-learn-and-help-each-other-doesnt-work

    Organisationsentwicklung | Das Star-Modell

    Zum Beitrag von Ilia Pavlichenko passt auch der Podcast von Marc Löffler zum „Star Model” von Jay Galbraith sehr gut. Ich muss zugeben, dass ich das Modell vorher nicht kannte. Zur Erinnerung: Es ist ein Modell. Das heißt, Modelle sind „vereinfachte” Darstellungen der Wirklichkeit, die dabei helfen, Zusammenhänge zu verstehen. Bitte denkt also daran, dass die Realität etwas komplexer ist und es hier um eine Einordnung geht, die nicht die komplette Realität abbilden kann. Trotzdem ist es interessant und ich werde die Anregung aufgreifen, mich mit dem Modell näher zu befassen.

    https://marcloeffler.eu/2026/03/10/organisationsentwicklung-mit-dem-star-modell-von-jay-galbraith/

    Transformation | 3 Stellhebel mit Wirkung

    Lebendige Organisationen verändern sich durch evolutionäre Anpassung beständig und permanent. Gelegentlich ist jedoch ein großer Sprung notwendig: eine radikale Transformation der Organisation. Wie wir alle wissen, ist das eine Herausforderung, die nicht einfach zu meistern ist. Organisationen sind komplexe soziale Gebilde, die sich nicht einfach per Anordnung umkrempeln lassen. Jan Fischbach versucht, drei Hebel zu benennen, die bei einer Transformation hilfreich sein können. Zumindest sind sie hilfreich. Sie sind, das muss man dazu sagen, keine Erfolgsgaranten. Denn, wir erinnern uns, Organisationen sind komplex.

    https://www.teamworkblog.de/2026/03/transformation-ist-machbar-wenn-man-wei.html

    LEADERSHIP UND MANAGEMENT

    Führung als Prävention | Wie Führung Leid im Arbeitskontext verringern kann

    Rudolf Gysi wirft einen interessanten Gedanken in die Runde. Führung kann Rahmenbedingungen gestalten. Das ist ihre Aufgabe. Sie kann auch erheblich dazu beitragen, dass die grundlegenden Bedürfnisse für psychisches Wohlbefinden nicht untergraben werden. Während Therapeuten den Schaden reparieren müssen, kann die Führung – zumindest was das Arbeitsleben betrifft – sicherstellen, dass der Schaden gar nicht erst entsteht. Es geht darum, dass Mitarbeitende die Kontrolle über ihre Arbeit behalten, motiviert bleiben, gute Beziehungen eingehen können und einen wertschätzenden Umgang erleben. Das ist kein Hexenwerk. Dennoch hat es eine große Wirkung.

    https://agilereflection.org/grawe-hatte-recht-warum-warten-wir-auf-den-schaden/

    Verantwortlichkeit | Fünf tägliche Aufgaben der Führung

    Auch wenn ich mit Dan Rockwells Unterscheidung zwischen Führungskraft und Manager nicht ganz einverstanden bin – ich sehe es genau andersherum: Manager verwalten, Führungskräfte führen – kann ich seinen fünf Verantwortlichkeiten im Sinne von Aufgaben, die er „Managern” mitgibt, einiges abgewinnen.

    https://leadershipfreak.blog/2026/03/19/5-daily-responsibilities-of-managers/

    #Agile #BacklogManagement #Führung #Kaizen #Kanban #Konflikte #Leadership #Lean #LIeferzusagen #Linux #Management #Methoden #NeinSagen #Obsidian #Organisation #Prävention #ProblemeLösen #Problemlösung #ProductOwner #Produktivität #Refinement #ScrumMaster #Selbstmanagement #Selbstorganisation #System #Transformation #Verantwortlichkeit #Vorhersagen
  33. #LINKSDERWOCHE | 11 + 12/2026: Produktivität, Lean, Agile, Management und Leadership

    Photo by Pixabay on Pexels.com

    Leider mussten letzte Woche die „Links der Woche“ ausfallen. Dafür gibt es diese Woche deutlich mehr Lesestoff.

    PRODUKTIVITÄT

    Nein-Sagen | Positive Weg Nein zu sagen

    Mir ist ein offenes und ehrliches „Nein” deutlich lieber als ein „Ja”, auf das ich mich nicht verlassen kann. Ich habe auch kein Problem damit, wenn jemand Nein sagt. Besonders, wenn es auf wertschätzende Art und Weise mit einer kurzen Begründung erfolgt. Dan Rockwell zeigt in seinem Beitrag einige Möglichkeiten auf, wie man ein „positives” Nein zum Ausdruck bringen kann, ohne jemanden vor den Kopf zu stoßen. Das würde ich mir als Alternative zu einem unverbindlichen Ja deutlich öfter wünschen.

    https://leadershipfreak.blog/2026/03/10/5-positive-ways-to-say-no/

    Linux-Stick | Installation, Konfiguration und mehr

    Für Personen, die viel unterwegs sind und Beruf und Privatleben sauber trennen möchten, könnte ein verschlüsselter Linux-Stick eine gute Lösung darstellen. Es gibt sicherlich noch weitere Anwendungsbereiche. Wie man einen solchen Stick einrichtet, verschlüsselt usw., ist Gegenstand einer dreiteiligen Blogartikelserie von Herbert Hertentrampf. Die ersten beiden Blogartikel der Serie sind bereits veröffentlicht. Der dritte Teil steht noch aus.

    Teil 1 Installation: https://digital-cleaning.de/index.php/ein-verschluesselter-linux-stick-fuer-die-arbeit-unterwegs-teil-1/

    Teil 2: Konfiguration https://digital-cleaning.de/index.php/verschluesselter-linux-stick-teil-2-konfiguration/

    Konflikte | Wofür streiten wir

    Eine spannende Erkenntnis aus dem Blogartikel von Stephanie Huber zum Thema Konflikte war für mich, die Frage „Wofür“ in den Fokus zu stellen. Das „Wofür“ eignet sich im Konflikt sehr gut für die Lösungsfindung, da es der Bedeutung nachgeht, die etwas für die Konfliktparteien hat. Dies trägt wiederum dazu bei, den Konflikt beizulegen. Die Frage nach dem „Wofür” führt zu den Bedürfnissen und Werten und weg von Argument und Gegenargument.

    https://t2informatik.de/blog/was-konflikte-verraten/

    Optimierungswahn | Selbstmanagement-Methoden relfektiert verwenden

    Ich habe im Laufe meines Lebens schon viele Selbstmanagement-Methoden ausprobiert und mit Sicherheit eine ganze Bibliothek an Literatur aus diesem Bereich gelesen. Irgendwann ähneln sich die Methoden, sodass ich nur noch wenige neue Erkenntnisse mitnehme. Es sind alles Hilfsmittel, die reflektiert eingesetzt werden wollen. Wie Michael Schenkel treffend schreibt: „Selbstmanagement bedeutet deshalb nicht, sich möglichst konsequent an Methoden zu halten. Es bedeutet, Methoden bewusst einzusetzen und ihre Grenzen zu kennen.” Mit anderen Worten: Methoden sind Werkzeuge, die reflektiert genutzt werden wollen. Nur dann machen sie Sinn und führen nicht in den Selbstoptimierungswahn.

    https://t2informatik.de/blog/vom-selbstmanagement-zum-optimierungswahn/

    Obsidian | Web Clipper mit neuer Lesefunktion

    Für Obsidian-Nutzer gibt es den sogenannten „Web Clipper”. Ich muss zugeben, dass ich ihn noch nicht oft genutzt habe. Früher, zu meinen Evernote-Zeiten, habe ich viele Artikel über den Web Clipper gespeichert und gesichert. Das mache ich schon länger nicht mehr, da ich sie lieber online aufrufe, statt sie aus meiner Wissensdatenbank zu öffnen. Bei Thomas Mathoi lese ich jetzt, dass der Web Clipper von Obsidian eine Lesefunktion spendiert bekommt. Das finde ich jetzt allerdings interessant und bin dadurch verleitet, doch mal wieder einen Blick auf den Web Clipper von Obsidian zu werfen.

    https://www.mathoi.at/2026/03/19/leseansicht-fuer-den-web-clipper/

    LEAN

    Kaizen | Es mehr als KVP

    Ich bin ein großer Freund von Kaizen und finde es immer wieder schade, wenn es auf „kontinuierlicher Verbesserungsprozess” reduziert wird. Es steckt deutlich mehr dahinter. Einen kleinen Einstieg ermöglicht Mark Graban in seinem Blogartikel, der viele Aspekte von Kaizen gut widerspiegelt. Kaizen ist mehr als ein Vorschlagswesen und ein Prozess. Auch Agilisten können einiges mitnehmen. 😉

    https://www.leanblog.org/2026/03/what-is-kaizen/

    Kein Problem ist ein Problem | Weshalb wir hellhörig werden müssen, wenn es keine Probleme gibt

    Im Arbeitsleben bin ich öfter damit konfrontiert worden, dass meine aktive Suche nach „Hindernissen” negativ ausgelegt wurde. Wer will schon von Problemen hören, die es zu lösen gilt? Dabei sollten wir genau das schätzen. Denn keine Probleme zu haben, ist das größte Problem. Das klingt für viele vielleicht seltsam, aber wie Christoph Roser zeigt, ist es wirklich so. Wenn wir keine Probleme entdecken, woher soll dann das Innovations- und Verbesserungspotenzial kommen, mit dem wir uns und unsere Organisationen weiterentwickeln können? Mein Fazit lautet daher schon lange, dass ich hellhörig werden muss, wenn es heißt, es gäbe keine Probleme. Denn dann haben wir ein viel größeres Problem.

    https://www.allaboutlean.com/no-problem-is-the-biggest-problem/

    Über Probleme sprechen | Wenn Probleme zwar gesehen werden, aber nicht darüber gesprochen wird

    Ein weiterer interessanter Artikel von Mark Graban beschäftigt sich mit der Frage, weshalb in vielen Organisationen wenig über Probleme gesprochen wird. Interessanterweise wird viel in das „Sehen” und „Lösen” von Problemen investiert, während das „Reden” über Probleme häufig stiefmütterlich behandelt wird. Dies ist in der Tat ein Aspekt, der mehr Aufmerksamkeit benötigt. Laut Graban ist es oft nicht die Frage der psychologischen Sicherheit, die daran hindert, ein Problem anzusprechen, sondern die Frage, ob es sich um ein lohnenswertes Problem handelt und ob daraus tatsächlich Konsequenzen folgen.

    https://www.leanblog.org/2026/03/problem-seeing-eyes-are-everywhere-problem-speaking-mouths-are-rare/

    AGILE

    Kanban | Selbstorganisationen fördern und ausbauen

    Tim Themann greift eine Beobachtung auf, die ich auch schon seit Längerem mache. Und das nicht erst dank Microsoft Planner. Auch dank Trello und anderer Werkzeuge. Viele Teams starten überraschenderweise mit „Kanban”, die Verfügbarkeit von Planner macht es allerdings einfacher. Die echten Kanban-Enthusiasten mögen darüber lächeln, denn eine Workflow-Visualisierung ist noch lange kein Kanban-System. Dennoch ist der Anfang gemacht und es ist kontraproduktiv, jetzt in die Selbstorganisation einzugreifen. Es ist ein Ausgangspunkt, von dem aus man im Sinne der Kanban-Prinzipien beginnen kann, das zarte Pflänzchen evolutionär weiterzuentwickeln. Der Anfang ist gemacht, jetzt gilt es, die Lernreise auf die nächste Stufe zu heben und die evolutionäre Entwicklung zu befördern und zu stärken.

    https://die-computermaler.de/microsoft-planner-selbstorganisation-foerdern-und-weiterentwickeln/

    Lieferzusagen | Weshalb Komplexiät und verlässliche Voraussagen schwer zusammenpassen

    Kann man bei komplexen Themenstellungen verlässliche Lieferzusagen treffen? Diese Frage würde ich klar verneinen. Wie auch? Komplexität bedeutet, dass viele Einflussgrößen unbekannt sind und wir sie gar nicht kennen können. Sonst wäre es nicht komplex. Am Beispiel der Softwareentwicklung, wie von Simon Flossmann aufgezeigt, lässt sich das gut belegen, auch wenn nicht alles direkt auf andere Bereiche übertragbar ist. Wenn wir etwas „neu” entwickeln, dann kennen wir eben noch nicht jeden einzelnen Faktor, der auftreten kann. Das macht es ja komplex.

    https://www.scrum.org/resources/blog/warum-lieferzusagen-reines-glucksspiel-sind-5-wahrheiten-die-it-manager-nicht-wahrhaben-wollen-und-was-das-kostet

    Scrum Master | Die eigene Wirskamkeit reflektieren

    Ich reflektiere auch regelmäßig meine eigene Wirksamkeit. Lebe vor, was du von anderen wünschst. Das tut gelegentlich auch mal weh, weil ich mich dabei auch selbst hart ins Gebet nehmen muss. Erstens bin ich nicht frei von Fehlern und sicherlich alles andere als perfekt. Die von Simon Flossmann als „Scrum-Master-Score-Karte” vorgestellten Fragen finde ich dabei hilfreich und sinnvoll, zumindest was die Reflexion der Wirksamkeit als Scrum Master betrifft.

    https://www.scrum.org/resources/blog/scrum-master-score-karte-5-reflexionsfragen-bist-du-mehr-als-nur-ein-meeting-moderator

    Product Owner | Was der Alltag über die Organisation verrät

    Die Produktwerker werfen einen interessanten Gedanken auf: Der PO fungiert als ein „Seismograph“ der Organisation, über den sich deren „Schwächen“ erkennen lassen. Das ist ein interessanter Gedanke, wobei sicherlich auch andere Rollen in die Betrachtung einbezogen werden sollten. Denn an der Art und Weise, wie Rollen in Organisationen gelebt werden, lassen sich Indizien für formelle und informelle Strukturen sowie deren Wirkung ableiten. Und in der Tat ist die Rolle des POs ein geeigneter Anknüpfungspunkt, da er eine zentrale Schnittstelle zwischen Team und dem Rest der Organisation bildet.

    https://produktwerker.de/der-po-als-seismograph-was-dein-alltag-ueber-deine-organisation-verraet/

    Backlog-Management | Facilitation-Methoden zur Förderung der Zusammenarbeit

    Das Backlog ist nicht einfach nur eine priorisierte „Liste” mit Anforderungen, sondern das zentrale Dokument, aus dem heraus wir die Arbeit in agilen Teams steuern. Daher sollten wir ihm deutlich mehr Aufmerksamkeit widmen als wir es im Alltag tun. Es gibt einige sehr gute methodische Ansätze, mit denen man dabei arbeiten kann. Sechs dieser Ansätze stellt Mary Iqubal im Folgenden dar. Sie zeigt auch auf, wann die jeweiligen Ansätze sinnvoll sein können. Das heißt, ihr erhaltet auch eine gute Orientierung, in welchem Kontext sie bei euch passen könnten. So wird das Backlogmanagement zu einer kollaborativen Angelegenheit, bei der man auch die Stakeholder aktiv einbinden kann.

    https://www.rebelscrum.site/post/product-backlog-facilitation

    Refinement | Das Wichtigste zusammengefasst

    Mike Cohen fasst in seinem Beitrag das Wichtigste zum Product Backlog Refinement zusammen. Ich halte den Beitrag für Einsteiger sehr gut geeignet, aber auch für „alte Hasen” wertvoll, gerade weil sehr viele Aspekte des Refinements beleuchtet und viele der häufig auftretenden Fragen dazu gut widergespiegelt werden.

    https://www.mountaingoatsoftware.com/agile/user-stories/product-backlog-refinement

    Systembedingte Hindernisse | Wie Systemelemente das Lernen als Organisation behindern

    In seinem Blogpost geht Ilia Pavlichenko möglichen Quellen von Hindernissen nach, die durch das Organisationssystem verstärkt werden. Er betrachtet dabei die Handlungsfelder: Struktur, Prozesse, Belohnungen und Messung sowie Menschen und Entwicklung. Und wieder einmal zeigt sich, dass man das gesamte System betrachten muss, um Hindernisse aufzulösen, statt sich, wie häufig der Fall, ausschließlich auf das Team zu konzentrieren. Zur Erinnerung: Organisationen sind komplizierte bis komplexe Systeme, die aus Subsystemen bestehen, die sich gegenseitig beeinflussen. Es ist also nicht zielführend, sich nur ein Team anzuschauen, da es sich nie vollständig unabhängig von den anderen Systemen und dem Gesamtsystem verhält.

    https://www.scrum.org/resources/blog/why-learn-and-help-each-other-doesnt-work

    Organisationsentwicklung | Das Star-Modell

    Zum Beitrag von Ilia Pavlichenko passt auch der Podcast von Marc Löffler zum „Star Model” von Jay Galbraith sehr gut. Ich muss zugeben, dass ich das Modell vorher nicht kannte. Zur Erinnerung: Es ist ein Modell. Das heißt, Modelle sind „vereinfachte” Darstellungen der Wirklichkeit, die dabei helfen, Zusammenhänge zu verstehen. Bitte denkt also daran, dass die Realität etwas komplexer ist und es hier um eine Einordnung geht, die nicht die komplette Realität abbilden kann. Trotzdem ist es interessant und ich werde die Anregung aufgreifen, mich mit dem Modell näher zu befassen.

    https://marcloeffler.eu/2026/03/10/organisationsentwicklung-mit-dem-star-modell-von-jay-galbraith/

    Transformation | 3 Stellhebel mit Wirkung

    Lebendige Organisationen verändern sich durch evolutionäre Anpassung beständig und permanent. Gelegentlich ist jedoch ein großer Sprung notwendig: eine radikale Transformation der Organisation. Wie wir alle wissen, ist das eine Herausforderung, die nicht einfach zu meistern ist. Organisationen sind komplexe soziale Gebilde, die sich nicht einfach per Anordnung umkrempeln lassen. Jan Fischbach versucht, drei Hebel zu benennen, die bei einer Transformation hilfreich sein können. Zumindest sind sie hilfreich. Sie sind, das muss man dazu sagen, keine Erfolgsgaranten. Denn, wir erinnern uns, Organisationen sind komplex.

    https://www.teamworkblog.de/2026/03/transformation-ist-machbar-wenn-man-wei.html

    LEADERSHIP UND MANAGEMENT

    Führung als Prävention | Wie Führung Leid im Arbeitskontext verringern kann

    Rudolf Gysi wirft einen interessanten Gedanken in die Runde. Führung kann Rahmenbedingungen gestalten. Das ist ihre Aufgabe. Sie kann auch erheblich dazu beitragen, dass die grundlegenden Bedürfnisse für psychisches Wohlbefinden nicht untergraben werden. Während Therapeuten den Schaden reparieren müssen, kann die Führung – zumindest was das Arbeitsleben betrifft – sicherstellen, dass der Schaden gar nicht erst entsteht. Es geht darum, dass Mitarbeitende die Kontrolle über ihre Arbeit behalten, motiviert bleiben, gute Beziehungen eingehen können und einen wertschätzenden Umgang erleben. Das ist kein Hexenwerk. Dennoch hat es eine große Wirkung.

    https://agilereflection.org/grawe-hatte-recht-warum-warten-wir-auf-den-schaden/

    Verantwortlichkeit | Fünf tägliche Aufgaben der Führung

    Auch wenn ich mit Dan Rockwells Unterscheidung zwischen Führungskraft und Manager nicht ganz einverstanden bin – ich sehe es genau andersherum: Manager verwalten, Führungskräfte führen – kann ich seinen fünf Verantwortlichkeiten im Sinne von Aufgaben, die er „Managern” mitgibt, einiges abgewinnen.

    https://leadershipfreak.blog/2026/03/19/5-daily-responsibilities-of-managers/

    #Agile #BacklogManagement #Führung #Kaizen #Kanban #Konflikte #Leadership #Lean #LIeferzusagen #Linux #Management #Methoden #NeinSagen #Obsidian #Organisation #Prävention #ProblemeLösen #Problemlösung #ProductOwner #Produktivität #Refinement #ScrumMaster #Selbstmanagement #Selbstorganisation #System #Transformation #Verantwortlichkeit #Vorhersagen
  34. #LINKSDERWOCHE | 11 + 12/2026: Produktivität, Lean, Agile, Management und Leadership

    Photo by Pixabay on Pexels.com

    Leider mussten letzte Woche die „Links der Woche“ ausfallen. Dafür gibt es diese Woche deutlich mehr Lesestoff.

    PRODUKTIVITÄT

    Nein-Sagen | Positive Weg Nein zu sagen

    Mir ist ein offenes und ehrliches „Nein” deutlich lieber als ein „Ja”, auf das ich mich nicht verlassen kann. Ich habe auch kein Problem damit, wenn jemand Nein sagt. Besonders, wenn es auf wertschätzende Art und Weise mit einer kurzen Begründung erfolgt. Dan Rockwell zeigt in seinem Beitrag einige Möglichkeiten auf, wie man ein „positives” Nein zum Ausdruck bringen kann, ohne jemanden vor den Kopf zu stoßen. Das würde ich mir als Alternative zu einem unverbindlichen Ja deutlich öfter wünschen.

    https://leadershipfreak.blog/2026/03/10/5-positive-ways-to-say-no/

    Linux-Stick | Installation, Konfiguration und mehr

    Für Personen, die viel unterwegs sind und Beruf und Privatleben sauber trennen möchten, könnte ein verschlüsselter Linux-Stick eine gute Lösung darstellen. Es gibt sicherlich noch weitere Anwendungsbereiche. Wie man einen solchen Stick einrichtet, verschlüsselt usw., ist Gegenstand einer dreiteiligen Blogartikelserie von Herbert Hertentrampf. Die ersten beiden Blogartikel der Serie sind bereits veröffentlicht. Der dritte Teil steht noch aus.

    Teil 1 Installation: https://digital-cleaning.de/index.php/ein-verschluesselter-linux-stick-fuer-die-arbeit-unterwegs-teil-1/

    Teil 2: Konfiguration https://digital-cleaning.de/index.php/verschluesselter-linux-stick-teil-2-konfiguration/

    Konflikte | Wofür streiten wir

    Eine spannende Erkenntnis aus dem Blogartikel von Stephanie Huber zum Thema Konflikte war für mich, die Frage „Wofür“ in den Fokus zu stellen. Das „Wofür“ eignet sich im Konflikt sehr gut für die Lösungsfindung, da es der Bedeutung nachgeht, die etwas für die Konfliktparteien hat. Dies trägt wiederum dazu bei, den Konflikt beizulegen. Die Frage nach dem „Wofür” führt zu den Bedürfnissen und Werten und weg von Argument und Gegenargument.

    https://t2informatik.de/blog/was-konflikte-verraten/

    Optimierungswahn | Selbstmanagement-Methoden relfektiert verwenden

    Ich habe im Laufe meines Lebens schon viele Selbstmanagement-Methoden ausprobiert und mit Sicherheit eine ganze Bibliothek an Literatur aus diesem Bereich gelesen. Irgendwann ähneln sich die Methoden, sodass ich nur noch wenige neue Erkenntnisse mitnehme. Es sind alles Hilfsmittel, die reflektiert eingesetzt werden wollen. Wie Michael Schenkel treffend schreibt: „Selbstmanagement bedeutet deshalb nicht, sich möglichst konsequent an Methoden zu halten. Es bedeutet, Methoden bewusst einzusetzen und ihre Grenzen zu kennen.” Mit anderen Worten: Methoden sind Werkzeuge, die reflektiert genutzt werden wollen. Nur dann machen sie Sinn und führen nicht in den Selbstoptimierungswahn.

    https://t2informatik.de/blog/vom-selbstmanagement-zum-optimierungswahn/

    Obsidian | Web Clipper mit neuer Lesefunktion

    Für Obsidian-Nutzer gibt es den sogenannten „Web Clipper”. Ich muss zugeben, dass ich ihn noch nicht oft genutzt habe. Früher, zu meinen Evernote-Zeiten, habe ich viele Artikel über den Web Clipper gespeichert und gesichert. Das mache ich schon länger nicht mehr, da ich sie lieber online aufrufe, statt sie aus meiner Wissensdatenbank zu öffnen. Bei Thomas Mathoi lese ich jetzt, dass der Web Clipper von Obsidian eine Lesefunktion spendiert bekommt. Das finde ich jetzt allerdings interessant und bin dadurch verleitet, doch mal wieder einen Blick auf den Web Clipper von Obsidian zu werfen.

    https://www.mathoi.at/2026/03/19/leseansicht-fuer-den-web-clipper/

    LEAN

    Kaizen | Es mehr als KVP

    Ich bin ein großer Freund von Kaizen und finde es immer wieder schade, wenn es auf „kontinuierlicher Verbesserungsprozess” reduziert wird. Es steckt deutlich mehr dahinter. Einen kleinen Einstieg ermöglicht Mark Graban in seinem Blogartikel, der viele Aspekte von Kaizen gut widerspiegelt. Kaizen ist mehr als ein Vorschlagswesen und ein Prozess. Auch Agilisten können einiges mitnehmen. 😉

    https://www.leanblog.org/2026/03/what-is-kaizen/

    Kein Problem ist ein Problem | Weshalb wir hellhörig werden müssen, wenn es keine Probleme gibt

    Im Arbeitsleben bin ich öfter damit konfrontiert worden, dass meine aktive Suche nach „Hindernissen” negativ ausgelegt wurde. Wer will schon von Problemen hören, die es zu lösen gilt? Dabei sollten wir genau das schätzen. Denn keine Probleme zu haben, ist das größte Problem. Das klingt für viele vielleicht seltsam, aber wie Christoph Roser zeigt, ist es wirklich so. Wenn wir keine Probleme entdecken, woher soll dann das Innovations- und Verbesserungspotenzial kommen, mit dem wir uns und unsere Organisationen weiterentwickeln können? Mein Fazit lautet daher schon lange, dass ich hellhörig werden muss, wenn es heißt, es gäbe keine Probleme. Denn dann haben wir ein viel größeres Problem.

    https://www.allaboutlean.com/no-problem-is-the-biggest-problem/

    Über Probleme sprechen | Wenn Probleme zwar gesehen werden, aber nicht darüber gesprochen wird

    Ein weiterer interessanter Artikel von Mark Graban beschäftigt sich mit der Frage, weshalb in vielen Organisationen wenig über Probleme gesprochen wird. Interessanterweise wird viel in das „Sehen” und „Lösen” von Problemen investiert, während das „Reden” über Probleme häufig stiefmütterlich behandelt wird. Dies ist in der Tat ein Aspekt, der mehr Aufmerksamkeit benötigt. Laut Graban ist es oft nicht die Frage der psychologischen Sicherheit, die daran hindert, ein Problem anzusprechen, sondern die Frage, ob es sich um ein lohnenswertes Problem handelt und ob daraus tatsächlich Konsequenzen folgen.

    https://www.leanblog.org/2026/03/problem-seeing-eyes-are-everywhere-problem-speaking-mouths-are-rare/

    AGILE

    Kanban | Selbstorganisationen fördern und ausbauen

    Tim Themann greift eine Beobachtung auf, die ich auch schon seit Längerem mache. Und das nicht erst dank Microsoft Planner. Auch dank Trello und anderer Werkzeuge. Viele Teams starten überraschenderweise mit „Kanban”, die Verfügbarkeit von Planner macht es allerdings einfacher. Die echten Kanban-Enthusiasten mögen darüber lächeln, denn eine Workflow-Visualisierung ist noch lange kein Kanban-System. Dennoch ist der Anfang gemacht und es ist kontraproduktiv, jetzt in die Selbstorganisation einzugreifen. Es ist ein Ausgangspunkt, von dem aus man im Sinne der Kanban-Prinzipien beginnen kann, das zarte Pflänzchen evolutionär weiterzuentwickeln. Der Anfang ist gemacht, jetzt gilt es, die Lernreise auf die nächste Stufe zu heben und die evolutionäre Entwicklung zu befördern und zu stärken.

    https://die-computermaler.de/microsoft-planner-selbstorganisation-foerdern-und-weiterentwickeln/

    Lieferzusagen | Weshalb Komplexiät und verlässliche Voraussagen schwer zusammenpassen

    Kann man bei komplexen Themenstellungen verlässliche Lieferzusagen treffen? Diese Frage würde ich klar verneinen. Wie auch? Komplexität bedeutet, dass viele Einflussgrößen unbekannt sind und wir sie gar nicht kennen können. Sonst wäre es nicht komplex. Am Beispiel der Softwareentwicklung, wie von Simon Flossmann aufgezeigt, lässt sich das gut belegen, auch wenn nicht alles direkt auf andere Bereiche übertragbar ist. Wenn wir etwas „neu” entwickeln, dann kennen wir eben noch nicht jeden einzelnen Faktor, der auftreten kann. Das macht es ja komplex.

    https://www.scrum.org/resources/blog/warum-lieferzusagen-reines-glucksspiel-sind-5-wahrheiten-die-it-manager-nicht-wahrhaben-wollen-und-was-das-kostet

    Scrum Master | Die eigene Wirskamkeit reflektieren

    Ich reflektiere auch regelmäßig meine eigene Wirksamkeit. Lebe vor, was du von anderen wünschst. Das tut gelegentlich auch mal weh, weil ich mich dabei auch selbst hart ins Gebet nehmen muss. Erstens bin ich nicht frei von Fehlern und sicherlich alles andere als perfekt. Die von Simon Flossmann als „Scrum-Master-Score-Karte” vorgestellten Fragen finde ich dabei hilfreich und sinnvoll, zumindest was die Reflexion der Wirksamkeit als Scrum Master betrifft.

    https://www.scrum.org/resources/blog/scrum-master-score-karte-5-reflexionsfragen-bist-du-mehr-als-nur-ein-meeting-moderator

    Product Owner | Was der Alltag über die Organisation verrät

    Die Produktwerker werfen einen interessanten Gedanken auf: Der PO fungiert als ein „Seismograph“ der Organisation, über den sich deren „Schwächen“ erkennen lassen. Das ist ein interessanter Gedanke, wobei sicherlich auch andere Rollen in die Betrachtung einbezogen werden sollten. Denn an der Art und Weise, wie Rollen in Organisationen gelebt werden, lassen sich Indizien für formelle und informelle Strukturen sowie deren Wirkung ableiten. Und in der Tat ist die Rolle des POs ein geeigneter Anknüpfungspunkt, da er eine zentrale Schnittstelle zwischen Team und dem Rest der Organisation bildet.

    https://produktwerker.de/der-po-als-seismograph-was-dein-alltag-ueber-deine-organisation-verraet/

    Backlog-Management | Facilitation-Methoden zur Förderung der Zusammenarbeit

    Das Backlog ist nicht einfach nur eine priorisierte „Liste” mit Anforderungen, sondern das zentrale Dokument, aus dem heraus wir die Arbeit in agilen Teams steuern. Daher sollten wir ihm deutlich mehr Aufmerksamkeit widmen als wir es im Alltag tun. Es gibt einige sehr gute methodische Ansätze, mit denen man dabei arbeiten kann. Sechs dieser Ansätze stellt Mary Iqubal im Folgenden dar. Sie zeigt auch auf, wann die jeweiligen Ansätze sinnvoll sein können. Das heißt, ihr erhaltet auch eine gute Orientierung, in welchem Kontext sie bei euch passen könnten. So wird das Backlogmanagement zu einer kollaborativen Angelegenheit, bei der man auch die Stakeholder aktiv einbinden kann.

    https://www.rebelscrum.site/post/product-backlog-facilitation

    Refinement | Das Wichtigste zusammengefasst

    Mike Cohen fasst in seinem Beitrag das Wichtigste zum Product Backlog Refinement zusammen. Ich halte den Beitrag für Einsteiger sehr gut geeignet, aber auch für „alte Hasen” wertvoll, gerade weil sehr viele Aspekte des Refinements beleuchtet und viele der häufig auftretenden Fragen dazu gut widergespiegelt werden.

    https://www.mountaingoatsoftware.com/agile/user-stories/product-backlog-refinement

    Systembedingte Hindernisse | Wie Systemelemente das Lernen als Organisation behindern

    In seinem Blogpost geht Ilia Pavlichenko möglichen Quellen von Hindernissen nach, die durch das Organisationssystem verstärkt werden. Er betrachtet dabei die Handlungsfelder: Struktur, Prozesse, Belohnungen und Messung sowie Menschen und Entwicklung. Und wieder einmal zeigt sich, dass man das gesamte System betrachten muss, um Hindernisse aufzulösen, statt sich, wie häufig der Fall, ausschließlich auf das Team zu konzentrieren. Zur Erinnerung: Organisationen sind komplizierte bis komplexe Systeme, die aus Subsystemen bestehen, die sich gegenseitig beeinflussen. Es ist also nicht zielführend, sich nur ein Team anzuschauen, da es sich nie vollständig unabhängig von den anderen Systemen und dem Gesamtsystem verhält.

    https://www.scrum.org/resources/blog/why-learn-and-help-each-other-doesnt-work

    Organisationsentwicklung | Das Star-Modell

    Zum Beitrag von Ilia Pavlichenko passt auch der Podcast von Marc Löffler zum „Star Model” von Jay Galbraith sehr gut. Ich muss zugeben, dass ich das Modell vorher nicht kannte. Zur Erinnerung: Es ist ein Modell. Das heißt, Modelle sind „vereinfachte” Darstellungen der Wirklichkeit, die dabei helfen, Zusammenhänge zu verstehen. Bitte denkt also daran, dass die Realität etwas komplexer ist und es hier um eine Einordnung geht, die nicht die komplette Realität abbilden kann. Trotzdem ist es interessant und ich werde die Anregung aufgreifen, mich mit dem Modell näher zu befassen.

    https://marcloeffler.eu/2026/03/10/organisationsentwicklung-mit-dem-star-modell-von-jay-galbraith/

    Transformation | 3 Stellhebel mit Wirkung

    Lebendige Organisationen verändern sich durch evolutionäre Anpassung beständig und permanent. Gelegentlich ist jedoch ein großer Sprung notwendig: eine radikale Transformation der Organisation. Wie wir alle wissen, ist das eine Herausforderung, die nicht einfach zu meistern ist. Organisationen sind komplexe soziale Gebilde, die sich nicht einfach per Anordnung umkrempeln lassen. Jan Fischbach versucht, drei Hebel zu benennen, die bei einer Transformation hilfreich sein können. Zumindest sind sie hilfreich. Sie sind, das muss man dazu sagen, keine Erfolgsgaranten. Denn, wir erinnern uns, Organisationen sind komplex.

    https://www.teamworkblog.de/2026/03/transformation-ist-machbar-wenn-man-wei.html

    LEADERSHIP UND MANAGEMENT

    Führung als Prävention | Wie Führung Leid im Arbeitskontext verringern kann

    Rudolf Gysi wirft einen interessanten Gedanken in die Runde. Führung kann Rahmenbedingungen gestalten. Das ist ihre Aufgabe. Sie kann auch erheblich dazu beitragen, dass die grundlegenden Bedürfnisse für psychisches Wohlbefinden nicht untergraben werden. Während Therapeuten den Schaden reparieren müssen, kann die Führung – zumindest was das Arbeitsleben betrifft – sicherstellen, dass der Schaden gar nicht erst entsteht. Es geht darum, dass Mitarbeitende die Kontrolle über ihre Arbeit behalten, motiviert bleiben, gute Beziehungen eingehen können und einen wertschätzenden Umgang erleben. Das ist kein Hexenwerk. Dennoch hat es eine große Wirkung.

    https://agilereflection.org/grawe-hatte-recht-warum-warten-wir-auf-den-schaden/

    Verantwortlichkeit | Fünf tägliche Aufgaben der Führung

    Auch wenn ich mit Dan Rockwells Unterscheidung zwischen Führungskraft und Manager nicht ganz einverstanden bin – ich sehe es genau andersherum: Manager verwalten, Führungskräfte führen – kann ich seinen fünf Verantwortlichkeiten im Sinne von Aufgaben, die er „Managern” mitgibt, einiges abgewinnen.

    https://leadershipfreak.blog/2026/03/19/5-daily-responsibilities-of-managers/

    #Agile #BacklogManagement #Führung #Kaizen #Kanban #Konflikte #Leadership #Lean #LIeferzusagen #Linux #Management #Methoden #NeinSagen #Obsidian #Organisation #Prävention #ProblemeLösen #Problemlösung #ProductOwner #Produktivität #Refinement #ScrumMaster #Selbstmanagement #Selbstorganisation #System #Transformation #Verantwortlichkeit #Vorhersagen
  35. #LINKSDERWOCHE | 11 + 12/2026: Produktivität, Lean, Agile, Management und Leadership

    Photo by Pixabay on Pexels.com

    Leider mussten letzte Woche die „Links der Woche“ ausfallen. Dafür gibt es diese Woche deutlich mehr Lesestoff.

    PRODUKTIVITÄT

    Nein-Sagen | Positive Weg Nein zu sagen

    Mir ist ein offenes und ehrliches „Nein” deutlich lieber als ein „Ja”, auf das ich mich nicht verlassen kann. Ich habe auch kein Problem damit, wenn jemand Nein sagt. Besonders, wenn es auf wertschätzende Art und Weise mit einer kurzen Begründung erfolgt. Dan Rockwell zeigt in seinem Beitrag einige Möglichkeiten auf, wie man ein „positives” Nein zum Ausdruck bringen kann, ohne jemanden vor den Kopf zu stoßen. Das würde ich mir als Alternative zu einem unverbindlichen Ja deutlich öfter wünschen.

    https://leadershipfreak.blog/2026/03/10/5-positive-ways-to-say-no/

    Linux-Stick | Installation, Konfiguration und mehr

    Für Personen, die viel unterwegs sind und Beruf und Privatleben sauber trennen möchten, könnte ein verschlüsselter Linux-Stick eine gute Lösung darstellen. Es gibt sicherlich noch weitere Anwendungsbereiche. Wie man einen solchen Stick einrichtet, verschlüsselt usw., ist Gegenstand einer dreiteiligen Blogartikelserie von Herbert Hertentrampf. Die ersten beiden Blogartikel der Serie sind bereits veröffentlicht. Der dritte Teil steht noch aus.

    Teil 1 Installation: https://digital-cleaning.de/index.php/ein-verschluesselter-linux-stick-fuer-die-arbeit-unterwegs-teil-1/

    Teil 2: Konfiguration https://digital-cleaning.de/index.php/verschluesselter-linux-stick-teil-2-konfiguration/

    Konflikte | Wofür streiten wir

    Eine spannende Erkenntnis aus dem Blogartikel von Stephanie Huber zum Thema Konflikte war für mich, die Frage „Wofür“ in den Fokus zu stellen. Das „Wofür“ eignet sich im Konflikt sehr gut für die Lösungsfindung, da es der Bedeutung nachgeht, die etwas für die Konfliktparteien hat. Dies trägt wiederum dazu bei, den Konflikt beizulegen. Die Frage nach dem „Wofür” führt zu den Bedürfnissen und Werten und weg von Argument und Gegenargument.

    https://t2informatik.de/blog/was-konflikte-verraten/

    Optimierungswahn | Selbstmanagement-Methoden relfektiert verwenden

    Ich habe im Laufe meines Lebens schon viele Selbstmanagement-Methoden ausprobiert und mit Sicherheit eine ganze Bibliothek an Literatur aus diesem Bereich gelesen. Irgendwann ähneln sich die Methoden, sodass ich nur noch wenige neue Erkenntnisse mitnehme. Es sind alles Hilfsmittel, die reflektiert eingesetzt werden wollen. Wie Michael Schenkel treffend schreibt: „Selbstmanagement bedeutet deshalb nicht, sich möglichst konsequent an Methoden zu halten. Es bedeutet, Methoden bewusst einzusetzen und ihre Grenzen zu kennen.” Mit anderen Worten: Methoden sind Werkzeuge, die reflektiert genutzt werden wollen. Nur dann machen sie Sinn und führen nicht in den Selbstoptimierungswahn.

    https://t2informatik.de/blog/vom-selbstmanagement-zum-optimierungswahn/

    Obsidian | Web Clipper mit neuer Lesefunktion

    Für Obsidian-Nutzer gibt es den sogenannten „Web Clipper”. Ich muss zugeben, dass ich ihn noch nicht oft genutzt habe. Früher, zu meinen Evernote-Zeiten, habe ich viele Artikel über den Web Clipper gespeichert und gesichert. Das mache ich schon länger nicht mehr, da ich sie lieber online aufrufe, statt sie aus meiner Wissensdatenbank zu öffnen. Bei Thomas Mathoi lese ich jetzt, dass der Web Clipper von Obsidian eine Lesefunktion spendiert bekommt. Das finde ich jetzt allerdings interessant und bin dadurch verleitet, doch mal wieder einen Blick auf den Web Clipper von Obsidian zu werfen.

    https://www.mathoi.at/2026/03/19/leseansicht-fuer-den-web-clipper/

    LEAN

    Kaizen | Es mehr als KVP

    Ich bin ein großer Freund von Kaizen und finde es immer wieder schade, wenn es auf „kontinuierlicher Verbesserungsprozess” reduziert wird. Es steckt deutlich mehr dahinter. Einen kleinen Einstieg ermöglicht Mark Graban in seinem Blogartikel, der viele Aspekte von Kaizen gut widerspiegelt. Kaizen ist mehr als ein Vorschlagswesen und ein Prozess. Auch Agilisten können einiges mitnehmen. 😉

    https://www.leanblog.org/2026/03/what-is-kaizen/

    Kein Problem ist ein Problem | Weshalb wir hellhörig werden müssen, wenn es keine Probleme gibt

    Im Arbeitsleben bin ich öfter damit konfrontiert worden, dass meine aktive Suche nach „Hindernissen” negativ ausgelegt wurde. Wer will schon von Problemen hören, die es zu lösen gilt? Dabei sollten wir genau das schätzen. Denn keine Probleme zu haben, ist das größte Problem. Das klingt für viele vielleicht seltsam, aber wie Christoph Roser zeigt, ist es wirklich so. Wenn wir keine Probleme entdecken, woher soll dann das Innovations- und Verbesserungspotenzial kommen, mit dem wir uns und unsere Organisationen weiterentwickeln können? Mein Fazit lautet daher schon lange, dass ich hellhörig werden muss, wenn es heißt, es gäbe keine Probleme. Denn dann haben wir ein viel größeres Problem.

    https://www.allaboutlean.com/no-problem-is-the-biggest-problem/

    Über Probleme sprechen | Wenn Probleme zwar gesehen werden, aber nicht darüber gesprochen wird

    Ein weiterer interessanter Artikel von Mark Graban beschäftigt sich mit der Frage, weshalb in vielen Organisationen wenig über Probleme gesprochen wird. Interessanterweise wird viel in das „Sehen” und „Lösen” von Problemen investiert, während das „Reden” über Probleme häufig stiefmütterlich behandelt wird. Dies ist in der Tat ein Aspekt, der mehr Aufmerksamkeit benötigt. Laut Graban ist es oft nicht die Frage der psychologischen Sicherheit, die daran hindert, ein Problem anzusprechen, sondern die Frage, ob es sich um ein lohnenswertes Problem handelt und ob daraus tatsächlich Konsequenzen folgen.

    https://www.leanblog.org/2026/03/problem-seeing-eyes-are-everywhere-problem-speaking-mouths-are-rare/

    AGILE

    Kanban | Selbstorganisationen fördern und ausbauen

    Tim Themann greift eine Beobachtung auf, die ich auch schon seit Längerem mache. Und das nicht erst dank Microsoft Planner. Auch dank Trello und anderer Werkzeuge. Viele Teams starten überraschenderweise mit „Kanban”, die Verfügbarkeit von Planner macht es allerdings einfacher. Die echten Kanban-Enthusiasten mögen darüber lächeln, denn eine Workflow-Visualisierung ist noch lange kein Kanban-System. Dennoch ist der Anfang gemacht und es ist kontraproduktiv, jetzt in die Selbstorganisation einzugreifen. Es ist ein Ausgangspunkt, von dem aus man im Sinne der Kanban-Prinzipien beginnen kann, das zarte Pflänzchen evolutionär weiterzuentwickeln. Der Anfang ist gemacht, jetzt gilt es, die Lernreise auf die nächste Stufe zu heben und die evolutionäre Entwicklung zu befördern und zu stärken.

    https://die-computermaler.de/microsoft-planner-selbstorganisation-foerdern-und-weiterentwickeln/

    Lieferzusagen | Weshalb Komplexiät und verlässliche Voraussagen schwer zusammenpassen

    Kann man bei komplexen Themenstellungen verlässliche Lieferzusagen treffen? Diese Frage würde ich klar verneinen. Wie auch? Komplexität bedeutet, dass viele Einflussgrößen unbekannt sind und wir sie gar nicht kennen können. Sonst wäre es nicht komplex. Am Beispiel der Softwareentwicklung, wie von Simon Flossmann aufgezeigt, lässt sich das gut belegen, auch wenn nicht alles direkt auf andere Bereiche übertragbar ist. Wenn wir etwas „neu” entwickeln, dann kennen wir eben noch nicht jeden einzelnen Faktor, der auftreten kann. Das macht es ja komplex.

    https://www.scrum.org/resources/blog/warum-lieferzusagen-reines-glucksspiel-sind-5-wahrheiten-die-it-manager-nicht-wahrhaben-wollen-und-was-das-kostet

    Scrum Master | Die eigene Wirskamkeit reflektieren

    Ich reflektiere auch regelmäßig meine eigene Wirksamkeit. Lebe vor, was du von anderen wünschst. Das tut gelegentlich auch mal weh, weil ich mich dabei auch selbst hart ins Gebet nehmen muss. Erstens bin ich nicht frei von Fehlern und sicherlich alles andere als perfekt. Die von Simon Flossmann als „Scrum-Master-Score-Karte” vorgestellten Fragen finde ich dabei hilfreich und sinnvoll, zumindest was die Reflexion der Wirksamkeit als Scrum Master betrifft.

    https://www.scrum.org/resources/blog/scrum-master-score-karte-5-reflexionsfragen-bist-du-mehr-als-nur-ein-meeting-moderator

    Product Owner | Was der Alltag über die Organisation verrät

    Die Produktwerker werfen einen interessanten Gedanken auf: Der PO fungiert als ein „Seismograph“ der Organisation, über den sich deren „Schwächen“ erkennen lassen. Das ist ein interessanter Gedanke, wobei sicherlich auch andere Rollen in die Betrachtung einbezogen werden sollten. Denn an der Art und Weise, wie Rollen in Organisationen gelebt werden, lassen sich Indizien für formelle und informelle Strukturen sowie deren Wirkung ableiten. Und in der Tat ist die Rolle des POs ein geeigneter Anknüpfungspunkt, da er eine zentrale Schnittstelle zwischen Team und dem Rest der Organisation bildet.

    https://produktwerker.de/der-po-als-seismograph-was-dein-alltag-ueber-deine-organisation-verraet/

    Backlog-Management | Facilitation-Methoden zur Förderung der Zusammenarbeit

    Das Backlog ist nicht einfach nur eine priorisierte „Liste” mit Anforderungen, sondern das zentrale Dokument, aus dem heraus wir die Arbeit in agilen Teams steuern. Daher sollten wir ihm deutlich mehr Aufmerksamkeit widmen als wir es im Alltag tun. Es gibt einige sehr gute methodische Ansätze, mit denen man dabei arbeiten kann. Sechs dieser Ansätze stellt Mary Iqubal im Folgenden dar. Sie zeigt auch auf, wann die jeweiligen Ansätze sinnvoll sein können. Das heißt, ihr erhaltet auch eine gute Orientierung, in welchem Kontext sie bei euch passen könnten. So wird das Backlogmanagement zu einer kollaborativen Angelegenheit, bei der man auch die Stakeholder aktiv einbinden kann.

    https://www.rebelscrum.site/post/product-backlog-facilitation

    Refinement | Das Wichtigste zusammengefasst

    Mike Cohen fasst in seinem Beitrag das Wichtigste zum Product Backlog Refinement zusammen. Ich halte den Beitrag für Einsteiger sehr gut geeignet, aber auch für „alte Hasen” wertvoll, gerade weil sehr viele Aspekte des Refinements beleuchtet und viele der häufig auftretenden Fragen dazu gut widergespiegelt werden.

    https://www.mountaingoatsoftware.com/agile/user-stories/product-backlog-refinement

    Systembedingte Hindernisse | Wie Systemelemente das Lernen als Organisation behindern

    In seinem Blogpost geht Ilia Pavlichenko möglichen Quellen von Hindernissen nach, die durch das Organisationssystem verstärkt werden. Er betrachtet dabei die Handlungsfelder: Struktur, Prozesse, Belohnungen und Messung sowie Menschen und Entwicklung. Und wieder einmal zeigt sich, dass man das gesamte System betrachten muss, um Hindernisse aufzulösen, statt sich, wie häufig der Fall, ausschließlich auf das Team zu konzentrieren. Zur Erinnerung: Organisationen sind komplizierte bis komplexe Systeme, die aus Subsystemen bestehen, die sich gegenseitig beeinflussen. Es ist also nicht zielführend, sich nur ein Team anzuschauen, da es sich nie vollständig unabhängig von den anderen Systemen und dem Gesamtsystem verhält.

    https://www.scrum.org/resources/blog/why-learn-and-help-each-other-doesnt-work

    Organisationsentwicklung | Das Star-Modell

    Zum Beitrag von Ilia Pavlichenko passt auch der Podcast von Marc Löffler zum „Star Model” von Jay Galbraith sehr gut. Ich muss zugeben, dass ich das Modell vorher nicht kannte. Zur Erinnerung: Es ist ein Modell. Das heißt, Modelle sind „vereinfachte” Darstellungen der Wirklichkeit, die dabei helfen, Zusammenhänge zu verstehen. Bitte denkt also daran, dass die Realität etwas komplexer ist und es hier um eine Einordnung geht, die nicht die komplette Realität abbilden kann. Trotzdem ist es interessant und ich werde die Anregung aufgreifen, mich mit dem Modell näher zu befassen.

    https://marcloeffler.eu/2026/03/10/organisationsentwicklung-mit-dem-star-modell-von-jay-galbraith/

    Transformation | 3 Stellhebel mit Wirkung

    Lebendige Organisationen verändern sich durch evolutionäre Anpassung beständig und permanent. Gelegentlich ist jedoch ein großer Sprung notwendig: eine radikale Transformation der Organisation. Wie wir alle wissen, ist das eine Herausforderung, die nicht einfach zu meistern ist. Organisationen sind komplexe soziale Gebilde, die sich nicht einfach per Anordnung umkrempeln lassen. Jan Fischbach versucht, drei Hebel zu benennen, die bei einer Transformation hilfreich sein können. Zumindest sind sie hilfreich. Sie sind, das muss man dazu sagen, keine Erfolgsgaranten. Denn, wir erinnern uns, Organisationen sind komplex.

    https://www.teamworkblog.de/2026/03/transformation-ist-machbar-wenn-man-wei.html

    LEADERSHIP UND MANAGEMENT

    Führung als Prävention | Wie Führung Leid im Arbeitskontext verringern kann

    Rudolf Gysi wirft einen interessanten Gedanken in die Runde. Führung kann Rahmenbedingungen gestalten. Das ist ihre Aufgabe. Sie kann auch erheblich dazu beitragen, dass die grundlegenden Bedürfnisse für psychisches Wohlbefinden nicht untergraben werden. Während Therapeuten den Schaden reparieren müssen, kann die Führung – zumindest was das Arbeitsleben betrifft – sicherstellen, dass der Schaden gar nicht erst entsteht. Es geht darum, dass Mitarbeitende die Kontrolle über ihre Arbeit behalten, motiviert bleiben, gute Beziehungen eingehen können und einen wertschätzenden Umgang erleben. Das ist kein Hexenwerk. Dennoch hat es eine große Wirkung.

    https://agilereflection.org/grawe-hatte-recht-warum-warten-wir-auf-den-schaden/

    Verantwortlichkeit | Fünf tägliche Aufgaben der Führung

    Auch wenn ich mit Dan Rockwells Unterscheidung zwischen Führungskraft und Manager nicht ganz einverstanden bin – ich sehe es genau andersherum: Manager verwalten, Führungskräfte führen – kann ich seinen fünf Verantwortlichkeiten im Sinne von Aufgaben, die er „Managern” mitgibt, einiges abgewinnen.

    https://leadershipfreak.blog/2026/03/19/5-daily-responsibilities-of-managers/

    #Agile #BacklogManagement #Führung #Kaizen #Kanban #Konflikte #Leadership #Lean #LIeferzusagen #Linux #Management #Methoden #NeinSagen #Obsidian #Organisation #Prävention #ProblemeLösen #Problemlösung #ProductOwner #Produktivität #Refinement #ScrumMaster #Selbstmanagement #Selbstorganisation #System #Transformation #Verantwortlichkeit #Vorhersagen
  36. #LINKSDERWOCHE | 11 + 12/2026: Produktivität, Lean, Agile, Management und Leadership

    Photo by Pixabay on Pexels.com

    Leider mussten letzte Woche die „Links der Woche“ ausfallen. Dafür gibt es diese Woche deutlich mehr Lesestoff.

    PRODUKTIVITÄT

    Nein-Sagen | Positive Weg Nein zu sagen

    Mir ist ein offenes und ehrliches „Nein” deutlich lieber als ein „Ja”, auf das ich mich nicht verlassen kann. Ich habe auch kein Problem damit, wenn jemand Nein sagt. Besonders, wenn es auf wertschätzende Art und Weise mit einer kurzen Begründung erfolgt. Dan Rockwell zeigt in seinem Beitrag einige Möglichkeiten auf, wie man ein „positives” Nein zum Ausdruck bringen kann, ohne jemanden vor den Kopf zu stoßen. Das würde ich mir als Alternative zu einem unverbindlichen Ja deutlich öfter wünschen.

    https://leadershipfreak.blog/2026/03/10/5-positive-ways-to-say-no/

    Linux-Stick | Installation, Konfiguration und mehr

    Für Personen, die viel unterwegs sind und Beruf und Privatleben sauber trennen möchten, könnte ein verschlüsselter Linux-Stick eine gute Lösung darstellen. Es gibt sicherlich noch weitere Anwendungsbereiche. Wie man einen solchen Stick einrichtet, verschlüsselt usw., ist Gegenstand einer dreiteiligen Blogartikelserie von Herbert Hertentrampf. Die ersten beiden Blogartikel der Serie sind bereits veröffentlicht. Der dritte Teil steht noch aus.

    Teil 1 Installation: https://digital-cleaning.de/index.php/ein-verschluesselter-linux-stick-fuer-die-arbeit-unterwegs-teil-1/

    Teil 2: Konfiguration https://digital-cleaning.de/index.php/verschluesselter-linux-stick-teil-2-konfiguration/

    Konflikte | Wofür streiten wir

    Eine spannende Erkenntnis aus dem Blogartikel von Stephanie Huber zum Thema Konflikte war für mich, die Frage „Wofür“ in den Fokus zu stellen. Das „Wofür“ eignet sich im Konflikt sehr gut für die Lösungsfindung, da es der Bedeutung nachgeht, die etwas für die Konfliktparteien hat. Dies trägt wiederum dazu bei, den Konflikt beizulegen. Die Frage nach dem „Wofür” führt zu den Bedürfnissen und Werten und weg von Argument und Gegenargument.

    https://t2informatik.de/blog/was-konflikte-verraten/

    Optimierungswahn | Selbstmanagement-Methoden relfektiert verwenden

    Ich habe im Laufe meines Lebens schon viele Selbstmanagement-Methoden ausprobiert und mit Sicherheit eine ganze Bibliothek an Literatur aus diesem Bereich gelesen. Irgendwann ähneln sich die Methoden, sodass ich nur noch wenige neue Erkenntnisse mitnehme. Es sind alles Hilfsmittel, die reflektiert eingesetzt werden wollen. Wie Michael Schenkel treffend schreibt: „Selbstmanagement bedeutet deshalb nicht, sich möglichst konsequent an Methoden zu halten. Es bedeutet, Methoden bewusst einzusetzen und ihre Grenzen zu kennen.” Mit anderen Worten: Methoden sind Werkzeuge, die reflektiert genutzt werden wollen. Nur dann machen sie Sinn und führen nicht in den Selbstoptimierungswahn.

    https://t2informatik.de/blog/vom-selbstmanagement-zum-optimierungswahn/

    Obsidian | Web Clipper mit neuer Lesefunktion

    Für Obsidian-Nutzer gibt es den sogenannten „Web Clipper”. Ich muss zugeben, dass ich ihn noch nicht oft genutzt habe. Früher, zu meinen Evernote-Zeiten, habe ich viele Artikel über den Web Clipper gespeichert und gesichert. Das mache ich schon länger nicht mehr, da ich sie lieber online aufrufe, statt sie aus meiner Wissensdatenbank zu öffnen. Bei Thomas Mathoi lese ich jetzt, dass der Web Clipper von Obsidian eine Lesefunktion spendiert bekommt. Das finde ich jetzt allerdings interessant und bin dadurch verleitet, doch mal wieder einen Blick auf den Web Clipper von Obsidian zu werfen.

    https://www.mathoi.at/2026/03/19/leseansicht-fuer-den-web-clipper/

    LEAN

    Kaizen | Es mehr als KVP

    Ich bin ein großer Freund von Kaizen und finde es immer wieder schade, wenn es auf „kontinuierlicher Verbesserungsprozess” reduziert wird. Es steckt deutlich mehr dahinter. Einen kleinen Einstieg ermöglicht Mark Graban in seinem Blogartikel, der viele Aspekte von Kaizen gut widerspiegelt. Kaizen ist mehr als ein Vorschlagswesen und ein Prozess. Auch Agilisten können einiges mitnehmen. 😉

    https://www.leanblog.org/2026/03/what-is-kaizen/

    Kein Problem ist ein Problem | Weshalb wir hellhörig werden müssen, wenn es keine Probleme gibt

    Im Arbeitsleben bin ich öfter damit konfrontiert worden, dass meine aktive Suche nach „Hindernissen” negativ ausgelegt wurde. Wer will schon von Problemen hören, die es zu lösen gilt? Dabei sollten wir genau das schätzen. Denn keine Probleme zu haben, ist das größte Problem. Das klingt für viele vielleicht seltsam, aber wie Christoph Roser zeigt, ist es wirklich so. Wenn wir keine Probleme entdecken, woher soll dann das Innovations- und Verbesserungspotenzial kommen, mit dem wir uns und unsere Organisationen weiterentwickeln können? Mein Fazit lautet daher schon lange, dass ich hellhörig werden muss, wenn es heißt, es gäbe keine Probleme. Denn dann haben wir ein viel größeres Problem.

    https://www.allaboutlean.com/no-problem-is-the-biggest-problem/

    Über Probleme sprechen | Wenn Probleme zwar gesehen werden, aber nicht darüber gesprochen wird

    Ein weiterer interessanter Artikel von Mark Graban beschäftigt sich mit der Frage, weshalb in vielen Organisationen wenig über Probleme gesprochen wird. Interessanterweise wird viel in das „Sehen” und „Lösen” von Problemen investiert, während das „Reden” über Probleme häufig stiefmütterlich behandelt wird. Dies ist in der Tat ein Aspekt, der mehr Aufmerksamkeit benötigt. Laut Graban ist es oft nicht die Frage der psychologischen Sicherheit, die daran hindert, ein Problem anzusprechen, sondern die Frage, ob es sich um ein lohnenswertes Problem handelt und ob daraus tatsächlich Konsequenzen folgen.

    https://www.leanblog.org/2026/03/problem-seeing-eyes-are-everywhere-problem-speaking-mouths-are-rare/

    AGILE

    Kanban | Selbstorganisationen fördern und ausbauen

    Tim Themann greift eine Beobachtung auf, die ich auch schon seit Längerem mache. Und das nicht erst dank Microsoft Planner. Auch dank Trello und anderer Werkzeuge. Viele Teams starten überraschenderweise mit „Kanban”, die Verfügbarkeit von Planner macht es allerdings einfacher. Die echten Kanban-Enthusiasten mögen darüber lächeln, denn eine Workflow-Visualisierung ist noch lange kein Kanban-System. Dennoch ist der Anfang gemacht und es ist kontraproduktiv, jetzt in die Selbstorganisation einzugreifen. Es ist ein Ausgangspunkt, von dem aus man im Sinne der Kanban-Prinzipien beginnen kann, das zarte Pflänzchen evolutionär weiterzuentwickeln. Der Anfang ist gemacht, jetzt gilt es, die Lernreise auf die nächste Stufe zu heben und die evolutionäre Entwicklung zu befördern und zu stärken.

    https://die-computermaler.de/microsoft-planner-selbstorganisation-foerdern-und-weiterentwickeln/

    Lieferzusagen | Weshalb Komplexiät und verlässliche Voraussagen schwer zusammenpassen

    Kann man bei komplexen Themenstellungen verlässliche Lieferzusagen treffen? Diese Frage würde ich klar verneinen. Wie auch? Komplexität bedeutet, dass viele Einflussgrößen unbekannt sind und wir sie gar nicht kennen können. Sonst wäre es nicht komplex. Am Beispiel der Softwareentwicklung, wie von Simon Flossmann aufgezeigt, lässt sich das gut belegen, auch wenn nicht alles direkt auf andere Bereiche übertragbar ist. Wenn wir etwas „neu” entwickeln, dann kennen wir eben noch nicht jeden einzelnen Faktor, der auftreten kann. Das macht es ja komplex.

    https://www.scrum.org/resources/blog/warum-lieferzusagen-reines-glucksspiel-sind-5-wahrheiten-die-it-manager-nicht-wahrhaben-wollen-und-was-das-kostet

    Scrum Master | Die eigene Wirskamkeit reflektieren

    Ich reflektiere auch regelmäßig meine eigene Wirksamkeit. Lebe vor, was du von anderen wünschst. Das tut gelegentlich auch mal weh, weil ich mich dabei auch selbst hart ins Gebet nehmen muss. Erstens bin ich nicht frei von Fehlern und sicherlich alles andere als perfekt. Die von Simon Flossmann als „Scrum-Master-Score-Karte” vorgestellten Fragen finde ich dabei hilfreich und sinnvoll, zumindest was die Reflexion der Wirksamkeit als Scrum Master betrifft.

    https://www.scrum.org/resources/blog/scrum-master-score-karte-5-reflexionsfragen-bist-du-mehr-als-nur-ein-meeting-moderator

    Product Owner | Was der Alltag über die Organisation verrät

    Die Produktwerker werfen einen interessanten Gedanken auf: Der PO fungiert als ein „Seismograph“ der Organisation, über den sich deren „Schwächen“ erkennen lassen. Das ist ein interessanter Gedanke, wobei sicherlich auch andere Rollen in die Betrachtung einbezogen werden sollten. Denn an der Art und Weise, wie Rollen in Organisationen gelebt werden, lassen sich Indizien für formelle und informelle Strukturen sowie deren Wirkung ableiten. Und in der Tat ist die Rolle des POs ein geeigneter Anknüpfungspunkt, da er eine zentrale Schnittstelle zwischen Team und dem Rest der Organisation bildet.

    https://produktwerker.de/der-po-als-seismograph-was-dein-alltag-ueber-deine-organisation-verraet/

    Backlog-Management | Facilitation-Methoden zur Förderung der Zusammenarbeit

    Das Backlog ist nicht einfach nur eine priorisierte „Liste” mit Anforderungen, sondern das zentrale Dokument, aus dem heraus wir die Arbeit in agilen Teams steuern. Daher sollten wir ihm deutlich mehr Aufmerksamkeit widmen als wir es im Alltag tun. Es gibt einige sehr gute methodische Ansätze, mit denen man dabei arbeiten kann. Sechs dieser Ansätze stellt Mary Iqubal im Folgenden dar. Sie zeigt auch auf, wann die jeweiligen Ansätze sinnvoll sein können. Das heißt, ihr erhaltet auch eine gute Orientierung, in welchem Kontext sie bei euch passen könnten. So wird das Backlogmanagement zu einer kollaborativen Angelegenheit, bei der man auch die Stakeholder aktiv einbinden kann.

    https://www.rebelscrum.site/post/product-backlog-facilitation

    Refinement | Das Wichtigste zusammengefasst

    Mike Cohen fasst in seinem Beitrag das Wichtigste zum Product Backlog Refinement zusammen. Ich halte den Beitrag für Einsteiger sehr gut geeignet, aber auch für „alte Hasen” wertvoll, gerade weil sehr viele Aspekte des Refinements beleuchtet und viele der häufig auftretenden Fragen dazu gut widergespiegelt werden.

    https://www.mountaingoatsoftware.com/agile/user-stories/product-backlog-refinement

    Systembedingte Hindernisse | Wie Systemelemente das Lernen als Organisation behindern

    In seinem Blogpost geht Ilia Pavlichenko möglichen Quellen von Hindernissen nach, die durch das Organisationssystem verstärkt werden. Er betrachtet dabei die Handlungsfelder: Struktur, Prozesse, Belohnungen und Messung sowie Menschen und Entwicklung. Und wieder einmal zeigt sich, dass man das gesamte System betrachten muss, um Hindernisse aufzulösen, statt sich, wie häufig der Fall, ausschließlich auf das Team zu konzentrieren. Zur Erinnerung: Organisationen sind komplizierte bis komplexe Systeme, die aus Subsystemen bestehen, die sich gegenseitig beeinflussen. Es ist also nicht zielführend, sich nur ein Team anzuschauen, da es sich nie vollständig unabhängig von den anderen Systemen und dem Gesamtsystem verhält.

    https://www.scrum.org/resources/blog/why-learn-and-help-each-other-doesnt-work

    Organisationsentwicklung | Das Star-Modell

    Zum Beitrag von Ilia Pavlichenko passt auch der Podcast von Marc Löffler zum „Star Model” von Jay Galbraith sehr gut. Ich muss zugeben, dass ich das Modell vorher nicht kannte. Zur Erinnerung: Es ist ein Modell. Das heißt, Modelle sind „vereinfachte” Darstellungen der Wirklichkeit, die dabei helfen, Zusammenhänge zu verstehen. Bitte denkt also daran, dass die Realität etwas komplexer ist und es hier um eine Einordnung geht, die nicht die komplette Realität abbilden kann. Trotzdem ist es interessant und ich werde die Anregung aufgreifen, mich mit dem Modell näher zu befassen.

    https://marcloeffler.eu/2026/03/10/organisationsentwicklung-mit-dem-star-modell-von-jay-galbraith/

    Transformation | 3 Stellhebel mit Wirkung

    Lebendige Organisationen verändern sich durch evolutionäre Anpassung beständig und permanent. Gelegentlich ist jedoch ein großer Sprung notwendig: eine radikale Transformation der Organisation. Wie wir alle wissen, ist das eine Herausforderung, die nicht einfach zu meistern ist. Organisationen sind komplexe soziale Gebilde, die sich nicht einfach per Anordnung umkrempeln lassen. Jan Fischbach versucht, drei Hebel zu benennen, die bei einer Transformation hilfreich sein können. Zumindest sind sie hilfreich. Sie sind, das muss man dazu sagen, keine Erfolgsgaranten. Denn, wir erinnern uns, Organisationen sind komplex.

    https://www.teamworkblog.de/2026/03/transformation-ist-machbar-wenn-man-wei.html

    LEADERSHIP UND MANAGEMENT

    Führung als Prävention | Wie Führung Leid im Arbeitskontext verringern kann

    Rudolf Gysi wirft einen interessanten Gedanken in die Runde. Führung kann Rahmenbedingungen gestalten. Das ist ihre Aufgabe. Sie kann auch erheblich dazu beitragen, dass die grundlegenden Bedürfnisse für psychisches Wohlbefinden nicht untergraben werden. Während Therapeuten den Schaden reparieren müssen, kann die Führung – zumindest was das Arbeitsleben betrifft – sicherstellen, dass der Schaden gar nicht erst entsteht. Es geht darum, dass Mitarbeitende die Kontrolle über ihre Arbeit behalten, motiviert bleiben, gute Beziehungen eingehen können und einen wertschätzenden Umgang erleben. Das ist kein Hexenwerk. Dennoch hat es eine große Wirkung.

    https://agilereflection.org/grawe-hatte-recht-warum-warten-wir-auf-den-schaden/

    Verantwortlichkeit | Fünf tägliche Aufgaben der Führung

    Auch wenn ich mit Dan Rockwells Unterscheidung zwischen Führungskraft und Manager nicht ganz einverstanden bin – ich sehe es genau andersherum: Manager verwalten, Führungskräfte führen – kann ich seinen fünf Verantwortlichkeiten im Sinne von Aufgaben, die er „Managern” mitgibt, einiges abgewinnen.

    https://leadershipfreak.blog/2026/03/19/5-daily-responsibilities-of-managers/

    #Agile #BacklogManagement #Führung #Kaizen #Kanban #Konflikte #Leadership #Lean #LIeferzusagen #Linux #Management #Methoden #NeinSagen #Obsidian #Organisation #Prävention #ProblemeLösen #Problemlösung #ProductOwner #Produktivität #Refinement #ScrumMaster #Selbstmanagement #Selbstorganisation #System #Transformation #Verantwortlichkeit #Vorhersagen
  37. Iranische Anarchisten: Der Aufstand ist „echte Selbstorganisation durch einfache Menschen“

    Iranische Anarchisten: Der Aufstand ist „echte Selbstorganisation durch einfache Menschen“

    Interview mit Mitgliedern der Anarchist Front, einem Kollektiv, das Informationen über Ereignisse im Iran, in #Afghanistan und #Tadschikistan verbreitet

    Der Aufstand im Iran dauert nun schon über eine Woche an. Es ist nicht nur ein wirtschaftlicher Protest, sondern auch eine praktische Revolte gegen die gesamte Logik der Staatsmacht. Die Menschen haben die Kontrolle über die Straßen gestört, die Symbole der Unterdrückung zerstört und sich den Kugeln entgegen gestellt. Das ist genau #Anarchie in Aktion: Lähmung der Regierungsmaschinerie von unten, ohne dass eine sofortige Ablösung durch eine neue Macht nötig ist.

    Das Regime reagierte mit direkten Schüssen, #Razzien in Krankenhäusern und #Massenverhaftungen, doch die #Niederschlagung ist bisher gescheitert. Sporadische und flexible Taktiken (Autos anzünden, Kameras zerstören und Einsatzwege blockieren) haben die Macht vom Zentrum an den Rand verlagert und Raum für echte Selbstverwaltung geschaffen: #Massenspenden, Verteidigung von Krankenhäusern und direkte #Informationsverbreitung ohne Zwischenhändler.

    Um mehr zu erfahren, haben wir einige Fragen an die Anarchist Front geschickt, ein Kollektiv, das Informationen über Ereignisse im #Iran, in Afghanistan und Tadschikistan verbreitet.

    Wie groß ist die Unterstützung für die Streiks in der Bevölkerung?

    Die Unterstützung für radikale #Streiks und #Proteste im Iran ist extrem weit verbreitet. Von den zweiunddreißig Provinzen des Iran haben nur zwei oder drei nicht an diesen Streiks und Protesten teilgenommen.

    Wie würdest du den aktuellen #Generalstreik im Iran charakterisieren? Was hat den #Streik ausgelöst?

    Derzeit finden Streiks und Proteste gleichzeitig statt, und die Situation eskaliert rasch. Was als friedliche Schließung des Großen Basars von Teheran durch Ladenbesitzer begann, wurde gewalttätig, nachdem Sicherheitskräfte eingriffen. Von dort aus breiteten sich die Proteste schnell auf Städte im ganzen Land aus.

    Im Zentrum dieser Unruhen stehen unerträglicher wirtschaftlicher Druck und eine galoppierende Inflation, die das tägliche Leben für große Teile der Gesellschaft unmöglich gemacht haben. Die ersten Streiks entstanden unter Handyverkäufern, ausgelöst durch das Chaos schwankender Wechselkurse und die explodierenden Kosten für importierte Waren.

    Diese Proteste sind vollkommen spontan und selbstorganisiert. Es gibt keine Führung, keine politische Fraktion, die sie lenkt, und kein zentrales Kommando, das Befehle erteilt. Das ist Wut, die direkt von der Basis kommt.

    Gleichzeitig versucht der Sohn des ehemaligen iranischen Königs erneut, aus der Situation Kapital zu schlagen. Wann immer im Iran Proteste ausbrechen, beeilt er sich, sie als seine eigenen zu beanspruchen. Zwar hat er einige Anhänger im Land, doch der Großteil seiner Anhängerschaft lebt im Ausland. Abgesehen von den #Royalisten haben Jahrzehnte der Unterdrückung durch die Islamische Republik die Möglichkeit, dass andere organisierte Oppositionskräfte im Land entstehen, praktisch zunichte gemacht.

    Wie werden die Proteste organisiert und welche Gruppen versuchen, davon zu profitieren?

    Diese Welle begann mit der Schließung von Märkten als Reaktion auf den katastrophalen Zusammenbruch des Rial, extreme Inflation, steigende Steuern und die völlige Unfähigkeit des Regimes, die Wirtschaftskrise zu bewältigen. Sie verwandelte sich rasch in aufgestaute Wut gegen die gesamte Machtstruktur. Slogans wie „Tod für #Khamenei“ und „Basij, Sepah, ISIS – ihr seid alle gleich“ spiegeln die Tiefe dieser Wut wider.

    Die eigentlichen Ursachen sind der totale wirtschaftliche Zusammenbruch des Regimes, der auf systemische #Korruption, massive #Militärausgaben und ausländische #Sanktionen zurückzuführen ist. Sanktionen sind jedoch lediglich ein Vorwand, den das Regime nutzt, um #Unterdrückung zu rechtfertigen.

    Die Organisation ist weitgehend horizontal und dezentral: über soziale Netzwerke, lokale Aufrufe von Basarhändlern und die organische Ausbreitung der Wut auf der Straße – ohne zentralen Anführer oder leitende #Partei. Genau darin liegt ihre Stärke: echte #Selbstorganisation von einfachen Menschen gegen die Herrschaft.

    Doch genau hier liegt die Gefahr. Exilierte Oppositionsgruppen – insbesondere Royalisten, die mit Reza #Pahlavi verbündet sind – sind auf den Plan getreten und versuchen, diesen Volksaufstand zu kapern. Durch Aufrufe aus dem Ausland streuen sie Slogans wie „Lang lebe der Schah“ ein, um die Proteste in Richtung der Wiederherstellung einer weiteren Erbmonarchie zu lenken – einer, die früher das Volk durch die #SAVAK und blutige Unterdrückung zermalmte und nun versucht, die Macht durch diplomatisches Lächeln und leere Versprechungen zurückzugewinnen.

    Neben diesen Gruppen unterstützen auch #Anarchisten, Teile der #Kommunisten, Teile der #Liberalen und #Republikaner diese Bewegung und hoffen, vom Sturz der Islamischen #Republik zu profitieren.

    Unterdessen versuchen Teile der Islamischen Republik selbst, diesen #Aufstand als interne reformistische Bewegung darzustellen, um das Regime in abgewandelter Form zu erhalten.

    Weiterlesen in meiner Übersetzung des Interviews von Gabriel Fonten mit Mitgliedern der Anarchist Front vom 05. Januar 2026.

    #Anarchismus #Anarchism #Freedom #jinjiyanazadi

  38. Wenn der Schalter umgelegt wird – Eine neue #Physik des #Bewusstseins

    In seinem #Gastbeitrag auf #philosophies schlägt Dr. #WolfgangStegemann eine radikale Neuformulierung vor.

    Wolfgang beschreibt #Bewusstsein nicht als mysteriösen Zusatz zur #Materie, sondern als #Zustand eines #Systems, der auftritt, wenn bestimmte strukturelle Bedingungen erfüllt sind.

    philosophies.de/index.php/2026

    #PhilosophieDesGeistes #Neuroscience #Kritikalität #Selbstorganisation #Autokatalyse #DynamischeSysteme

  39. Wenn der Schalter umgelegt wird – Eine neue #Physik des #Bewusstseins

    In seinem #Gastbeitrag auf #philosophies schlägt Dr. #WolfgangStegemann eine radikale Neuformulierung vor.

    Wolfgang beschreibt #Bewusstsein nicht als mysteriösen Zusatz zur #Materie, sondern als #Zustand eines #Systems, der auftritt, wenn bestimmte strukturelle Bedingungen erfüllt sind.

    philosophies.de/index.php/2026

    #PhilosophieDesGeistes #Neuroscience #Kritikalität #Selbstorganisation #Autokatalyse #DynamischeSysteme

  40. Wenn der Schalter umgelegt wird – Eine neue #Physik des #Bewusstseins

    In seinem #Gastbeitrag auf #philosophies schlägt Dr. #WolfgangStegemann eine radikale Neuformulierung vor.

    Wolfgang beschreibt #Bewusstsein nicht als mysteriösen Zusatz zur #Materie, sondern als #Zustand eines #Systems, der auftritt, wenn bestimmte strukturelle Bedingungen erfüllt sind.

    philosophies.de/index.php/2026

    #PhilosophieDesGeistes #Neuroscience #Kritikalität #Selbstorganisation #Autokatalyse #DynamischeSysteme

  41. Wenn der Schalter umgelegt wird – Eine neue #Physik des #Bewusstseins

    In seinem #Gastbeitrag auf #philosophies schlägt Dr. #WolfgangStegemann eine radikale Neuformulierung vor.

    Wolfgang beschreibt #Bewusstsein nicht als mysteriösen Zusatz zur #Materie, sondern als #Zustand eines #Systems, der auftritt, wenn bestimmte strukturelle Bedingungen erfüllt sind.

    philosophies.de/index.php/2026

    #PhilosophieDesGeistes #Neuroscience #Kritikalität #Selbstorganisation #Autokatalyse #DynamischeSysteme

  42. RE: todon.nl/@naturpur/11617161574

    Hey liebe Menschen in & um FREIBURG 😘 Kommt zur Buchvorstellung mit dem tollen Christopher Wimmer zur Geschichte der Rätebewegungen »Alles muss man selber machen«. Wann: Freitag 13.03. | 19:00. Wo? Susi-Café, Vaubanallee 2 | labandavaga.org

    Sein Buch, das sehr viel positive Resonanz findet, lässt sich danach bequem auf dem Sofa lesen: dietzberlin.de/alles-muss-man-

    #räte #rätedemokratie #rätekommunismus #selbstverwaltung #selbstorganisation #autonom #pariserkommune #commune #rojava

  43. RE: todon.nl/@naturpur/11617161574

    Hey liebe Menschen in & um FREIBURG 😘 Kommt zur Buchvorstellung mit dem tollen Christopher Wimmer zur Geschichte der Rätebewegungen »Alles muss man selber machen«. Wann: Freitag 13.03. | 19:00. Wo? Susi-Café, Vaubanallee 2 | labandavaga.org

    Sein Buch, das sehr viel positive Resonanz findet, lässt sich danach bequem auf dem Sofa lesen: dietzberlin.de/alles-muss-man-

    #räte #rätedemokratie #rätekommunismus #selbstverwaltung #selbstorganisation #autonom #pariserkommune #commune #rojava

  44. RE: todon.nl/@naturpur/11617161574

    Hey liebe Menschen in & um FREIBURG 😘 Kommt zur Buchvorstellung mit dem tollen Christopher Wimmer zur Geschichte der Rätebewegungen »Alles muss man selber machen«. Wann: Freitag 13.03. | 19:00. Wo? Susi-Café, Vaubanallee 2 | labandavaga.org

    Sein Buch, das sehr viel positive Resonanz findet, lässt sich danach bequem auf dem Sofa lesen: dietzberlin.de/alles-muss-man-

    #räte #rätedemokratie #rätekommunismus #selbstverwaltung #selbstorganisation #autonom #pariserkommune #commune #rojava

  45. RE: todon.nl/@naturpur/11617161574

    Hey liebe Menschen in & um FREIBURG 😘 Kommt zur Buchvorstellung mit dem tollen Christopher Wimmer zur Geschichte der Rätebewegungen »Alles muss man selber machen«. Wann: Freitag 13.03. | 19:00. Wo? Susi-Café, Vaubanallee 2 | labandavaga.org

    Sein Buch, das sehr viel positive Resonanz findet, lässt sich danach bequem auf dem Sofa lesen: dietzberlin.de/alles-muss-man-

    #räte #rätedemokratie #rätekommunismus #selbstverwaltung #selbstorganisation #autonom #pariserkommune #commune #rojava