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#sanktionen — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #sanktionen, aggregated by home.social.

  1. US-Kongress stimmt für schärfere Sanktionen gegen Russland

    Es ist der wohl bedeutendste Vorstoß der USA zur Unterstützung der Ukraine, seit Trump zurück im Amt ist: Nach dem Senat hat nun auch das Repräsentantenhaus neuen Sanktionen zugestimmt. Nun fehlt nur noch die Unterschrift des Präsidenten.

    ➡️ tagesschau.de/ausland/europa/u

    #USA #Russland #Sanktionen

  2. Der US-Kill-Switch ist real

    48 Stunden von der Sanktion zur kompletten Abschaltung eines italienischen Internetkollektivs

    Im August fürchteten 73,9 % der europäischen Entscheider*innen den US-Kill-Switch. Jetzt ist er real. Die US-Regierung stufte das italienische Internetkollektiv Autistici/Inventati als terroristisch ein, und 48 Stunden später waren PayPal-Konto, .org-Domain und Bank gesperrt. 16.000 E-Mail-Konten, 10.000 Blogs, 25 Jahre Arbeit – ausgelöscht. Die EU schwieg. Wer auf PayPal, .org und US-Cloud setzt, gibt den USA die Möglichkeit, den Stecker zu ziehen. Europäische Alternativen: Wero, .eu, Hetzner. Reden wir drüber!

    chrislo.de/blog/2026-09-15-10-

    #chrislo #digitaleunabhängigkeit #DigitaleSouveränität #CloudAct #BigTech #PayPal #OFAC #Sanktionen #Datenschutz #Privacy #Europa #Überwachung

  3. Der US-Kill-Switch ist real

    48 Stunden von der Sanktion zur kompletten Abschaltung eines italienischen Internetkollektivs

    Im August fürchteten 73,9 % der europäischen Entscheider*innen den US-Kill-Switch. Jetzt ist er real. Die US-Regierung stufte das italienische Internetkollektiv Autistici/Inventati als terroristisch ein, und 48 Stunden später waren PayPal-Konto, .org-Domain und Bank gesperrt. 16.000 E-Mail-Konten, 10.000 Blogs, 25 Jahre Arbeit – ausgelöscht. Die EU schwieg. Wer auf PayPal, .org und US-Cloud setzt, gibt den USA die Möglichkeit, den Stecker zu ziehen. Europäische Alternativen: Wero, .eu, Hetzner. Reden wir drüber!

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  4. Der US-Kill-Switch ist real

    48 Stunden von der Sanktion zur kompletten Abschaltung eines italienischen Internetkollektivs

    Im August fürchteten 73,9 % der europäischen Entscheider*innen den US-Kill-Switch. Jetzt ist er real. Die US-Regierung stufte das italienische Internetkollektiv Autistici/Inventati als terroristisch ein, und 48 Stunden später waren PayPal-Konto, .org-Domain und Bank gesperrt. 16.000 E-Mail-Konten, 10.000 Blogs, 25 Jahre Arbeit – ausgelöscht. Die EU schwieg. Wer auf PayPal, .org und US-Cloud setzt, gibt den USA die Möglichkeit, den Stecker zu ziehen. Europäische Alternativen: Wero, .eu, Hetzner. Reden wir drüber!

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    #chrislo #digitaleunabhängigkeit #DigitaleSouveränität #CloudAct #BigTech #PayPal #OFAC #Sanktionen #Datenschutz #Privacy #Europa #Überwachung

  5. Der US-Kill-Switch ist real

    48 Stunden von der Sanktion zur kompletten Abschaltung eines italienischen Internetkollektivs

    Im August fürchteten 73,9 % der europäischen Entscheider*innen den US-Kill-Switch. Jetzt ist er real. Die US-Regierung stufte das italienische Internetkollektiv Autistici/Inventati als terroristisch ein, und 48 Stunden später waren PayPal-Konto, .org-Domain und Bank gesperrt. 16.000 E-Mail-Konten, 10.000 Blogs, 25 Jahre Arbeit – ausgelöscht. Die EU schwieg. Wer auf PayPal, .org und US-Cloud setzt, gibt den USA die Möglichkeit, den Stecker zu ziehen. Europäische Alternativen: Wero, .eu, Hetzner. Reden wir drüber!

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  6. Der US-Kill-Switch ist real

    48 Stunden von der Sanktion zur kompletten Abschaltung eines italienischen Internetkollektivs

    Im August fürchteten 73,9 % der europäischen Entscheider*innen den US-Kill-Switch. Jetzt ist er real. Die US-Regierung stufte das italienische Internetkollektiv Autistici/Inventati als terroristisch ein, und 48 Stunden später waren PayPal-Konto, .org-Domain und Bank gesperrt. 16.000 E-Mail-Konten, 10.000 Blogs, 25 Jahre Arbeit – ausgelöscht. Die EU schwieg. Wer auf PayPal, .org und US-Cloud setzt, gibt den USA die Möglichkeit, den Stecker zu ziehen. Europäische Alternativen: Wero, .eu, Hetzner. Reden wir drüber!

    chrislo.de/blog/2026-09-15-10-

    #chrislo #digitaleunabhängigkeit #DigitaleSouveränität #CloudAct #BigTech #PayPal #OFAC #Sanktionen #Datenschutz #Privacy #Europa #Überwachung

  7. Ukraine-News: Nato-Kampfflugzeuge schießen Drohne über Litauen ab

    AUDIO: Nato-Kampfflugzeuge schießen Drohne über Litauen ab (1 Min) Ukraine-News von MDR AKTUELL Stand: 15.09.2026 11:31 Uhr Nachrichten…
    #EuropeSays #EU #Europa #EuropäischeUnion #Krieg #Russland #Sanktionen #Slowakei #Ukraine
    europesays.com/europa/98400/

  8. 7-Tage-Frist gesetzt: Eine Personalie bringt neue EU-Sanktionen gegen Russland ins Wanken

    Der Streit um den russischen Milliardär Alischer Usmanow bremst die Verlängerung der EU-Sanktionen gegen Russland. Die Mitgliedstaaten haben…
    #EuropeSays #EU #Europa #Alischer #EuropäischeUnion #Fico #newsos-import-welt #Newsteam #Orban #Putin #Robert #Russland #Russland-Ukraine-Krieg(24.2.2022) #Sanktionen #Slowakei-Politik #texttospeech #Türkei-Politik #Usmanow #Viktor #Wladimir
    europesays.com/europa/98326/

  9. 7-Tage-Frist gesetzt: Eine Personalie bringt neue EU-Sanktionen gegen Russland ins Wanken

    Der Streit um den russischen Milliardär Alischer Usmanow bremst die Verlängerung der EU-Sanktionen gegen Russland. Die Mitgliedstaaten haben…
    #EuropeSays #EU #Europa #Alischer #EuropäischeUnion #Fico #newsos-import-welt #Newsteam #Orban #Putin #Robert #Russland #Russland-Ukraine-Krieg(24.2.2022) #Sanktionen #Slowakei-Politik #texttospeech #Türkei-Politik #Usmanow #Viktor #Wladimir
    europesays.com/europa/98285/

  10. Sanktionen nicht verlängert: Russischer Oligarch Alischer Usmanow spaltet EU

    Sanktionen nicht verlängertRussischer Oligarch Alischer Usmanow spaltet EU 15.09.2026, 07:38 Uhr Artikel anhören(04:06 min) Die EU-Länder streiten weiterhin…
    #EuropeSays #EU #Europa #AngriffaufdieUkraine #EuropäischeUnion #Frankreich #Oligarchen #Politik #Russland #Sanktionen #Slowakei
    europesays.com/europa/98229/

  11. Streit um Oligarchen: EU verlängert Russland-Sanktionen nicht wie geplant

    Streit um OligarchenEU verlängert Russland-Sanktionen nicht wie geplant Die EU-Länder streiten weiterhin wegen Russland-Sanktionen. (Foto: picture alliance /…
    #EuropeSays #EU #Europa #AngriffaufdieUkraine #EuropäischeUnion #Frankreich #Oligarchen #Politik #Russland #Sanktionen #Slowakei
    europesays.com/europa/98081/

  12. Paritätischer kritisiert #Bürgergeld-Pläne der Regierung scharf: Bürokratie-Monster statt Arbeitsmarktintegration

    Der Hauptgeschäftsführer des #Paritätischen Gesamtverbandes, Dr. Joachim Rock, verurteilt die Vorschläge der Bundesregierung als ungerechtfertigtes und unsoziales Misstrauensvotum gegen Arbeitsuchende.

    Statement von Dr. Joachim Rock, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes:

    "Statt dem versprochenen Rückenwind für #Arbeitsmarktintegration schafft die #Bundesregierung ein #Bürokratie-Monster. Die Pläne der Bundesregierung sind ein ungerechtfertigtes und unsoziales #Misstrauensvotum gegen #Arbeitsuchende. Zudem widersprechen sie den Urteilen des #Bundesverfassungsgerichts. Wo Menschen auf individuelle Unterstützung bei der #Jobsuche hoffen, setzt die Bundesregierung auf Strafen statt auf Hilfe. Damit riskiert sie, #Haushalte und #Familien in verfestigte #Armut und #Existenznot zu treiben.

    Millionen Arbeitsuchende aufgrund von wenigen tausend #Leistungsminderungsfällen unter #Generalverdacht zu stellen ist maßlos und kontraproduktiv. Die geplante vollständige Streichung von #Geldleistungen nach dem dritten #Meldeversäumnis sowie die Möglichkeit, in weiteren Schritten sämtliche Leistungen einzustellen, ist zudem sozialpolitisch gefährlich und integrationshemmend. Der Verlust von #Nahrung, #Wohnung und #Krankenversicherung zerstört #Lebensgrundlagen. So bringt man niemanden in #Arbeit, sondern treibt Betroffene in existenzielle Not.

    Wenn selbst die Kosten der #Unterkunft gestrichen werden können, droht die Zunahme von #Wohnungslosigkeit.

    Auch die geplante Abschaffung der #Karenzzeiten bei der #Vermögensanrechnung ist ein Rückschritt. Schon bei kurzfristigem #Hilfebedarf werden dadurch aufwendige #Verwaltungsverfahren ausgelöst, die weder effizient noch gerecht seien. Besonders befremdlich ist es zudem, #Eltern bereits ab dem ersten Lebensjahr ihres Kindes mit #Sanktionen zu drohen.

    Die Beschlüsse des #Koalitionsausschusses führen in die falsche Richtung – und das mit erhöhter Geschwindigkeit."

    Der Paritätische fordert stattdessen, arbeitsuchende Menschen mit Respekt zu behandeln und ihnen echte Unterstützung bei der Arbeitsmarktintegration zu bieten. Dazu gehörten passgenaue #Fördermaßnahmen, individuelle #Beratung und die konsequente #Ausrichtung der Jobcenter auf nachhaltige Hilfe.

    Quelle: @paritaet, Pressemitteilung9.10.2025

    #CapitalismIsADeatCult

  13. Wissenswertes auf dem Weg vom Bürgergeld zur neuen #Grundsicherung: Eine Paritätische Handreichung für Interessierte

    „Das bisherige Bürgergeldsystem gestalten wir zu einer neuen Grundsicherung für Arbeitssuchende um.“
    (Koalitionsvertrag, Zeile 501)

    Die Paritätischen Positionen zum #Bürgergeld speisen sich aus einer reichhaltigen Praxis  sozialer #Arbeit und aus dem Engagement im Bereich #Beschäftigungspolitik. Aufgrund der Rückmeldungen aus Sozial- und Schuldnerberatungen unter unserem Dach und infolge unserer wissenschaftlichen Arbeiten u.a. im Bereich #Armutsberichtserstattung wissen wir um Sorgen und Nöte von #Armutsbetroffenen. Insofern sehen wir tatsächlich einen großen #Reformbedarf beim Bürgergeld. In Auswertung wissenschaftlicher und praktischer Arbeit sprechen wir uns für armutsfeste #Sozialleistungen und nachhaltige #Arbeitsmarktmaßnahmen aus und beziehen klar Position gegen #Sanktionen.

    Auch weisen wir darauf hin, dass die #Angemessenheitsgrenzen für die Kosten der #Unterkunft (#KdU) vielerorts so niedrig sind, dass im bisherigen sozialen Umfeld keine entsprechenden #Wohnungen zu finden sind. Infolgedessen zeichnet sich eine Konzentration von Ärmeren in bestimmten Stadtteilen ab, was die soziale Spaltung der Städte befeuert.

    Die aktuelle Debatte zielt jedoch nicht auf eine Behebung dieser Mängel ab. Vielmehr sind Verschärfungen bestehender Fehler und #Kürzungen im Gespräch. Der #Koalitionsvertrag sieht eine #Rückabwicklung des Bürgergeldes vor. Die einzelnen #Regierungsvorhaben aus dem Koalitionsvertrag sichten wir in dieser Handreichung im Einzelnen kritisch. Dabei liefern wir Argumente und Fakten, diese noch einmal auf den Prüfstand zu stellen.

    Für den Fall, dass einzelne Vorhaben aufgrund der Mehrheitsverhältnisse nicht mehr zu verhindern sein sollten, unterbreiten wir Vorschläge für mögliche Ausnahmen bzw. Modifikationen, die die schlimmsten Auswirkungen abmildern können. Diese #Handreichung liefert insofern Impulse für #Akteure, die in #Regierung, V#erwaltung, #Bundestag, #Bundesrat und in Verhandlungen im #Vermittlungsausschuss an der Weiterentwicklung im Bereich Bürgergeld bzw. #Grundsicherung mitwirken. Im zweiten Teil dieser Publikation unterfüttern wir unsere Überlegungen zum grundlegenden Reformbedarf mit Zahlen und Argumenten.

    Quelle: @paritaet / Handreichung für Interessierte (PDF)

    #IchBinArmutsbetroffen #Hartz4 #Bürgergeld #CapitalismIsADeathCult #Soziales

  14. Jurist Goldmann - Beim Völkerrecht muss Deutschland glaubwürdig bleiben

    In Gaza und im Westjordanland verstößt Israel gegen das Völkerrecht. Völkerrechtler Goldmann fordert von der Bundesregierung deswegen Konsequenzen.#KrieginGaza #Völkerrecht #Hamas #7Oktober2023 #DeutscheAußenpolitik #MatthiasGoldmann #Sanktionen #BDS #Westjordanland
    Völkerrechtler Goldmann: Mit Sanktionen gegen Israel reagieren

  15. #brd #israel #palästina : #krieg / #gaza / #außenpolitik / #sanktionen / #waffenembargo

    „Längst ist dieser Krieg ein rassistischer Vertreibungs- und Vernichtungskrieg des Trio infernale Netanjahu Smotrich Ben Gvir. Jetzt vor dem beginnenden Feldzug der israelischen Armee explodiert die Kritik. Zurecht.“

    hajofunke.wordpress.com/2025/0

  16. 1/2

    Bedroht von einem gemäßigten iranischen Präsidenten, zieht Israel ihn in einen Kampf

    Israel bevorzugt Hardliner, um ein monolithisches Feindbild zu wahren. Das Attentat in Teheran zwingt den Reformisten Pezeshkian nun in die Enge.

    Am 5. Juli gewann Masoud #Pezeshkian die Stichwahl im #Iran, um Ebrahim #Raisi als Präsident der Islamischen Republik abzulösen, nachdem dieser im Mai bei einem #Hubschrauberabsturz ums Leben gekommen war. Während des kurzen Wahlkampfs versuchte Pezeshkian, die Wähler mit dem grundlegenden Programm seines reformorientierten Lagers für sich zu gewinnen: Wiederaufnahme der Verhandlungen mit dem Westen zur Aufhebung der #Sanktionen, Aufbau der #Wirtschaft, #Bekämpfung der #Armut und #Investitionen in den #Wohnungsbau, das #Gesundheitswesen, die #Wohlfahrt und die #Zivilgesellschaft. Er wurde Ende des Monats offiziell als #Präsident vereidigt.

    Ismail #Haniyeh, der Leiter des politischen Büros der #Hamas, kam nach Teheran, um an der Amtseinführung von Peschkian teilzunehmen. Mehreren Berichten zufolge beauftragte #Israel einheimische Agenten damit, Sprengsätze in der Unterkunft von Haniyeh anzubringen, die von den #Revolutionsgarden für die Unterbringung hochrangiger Gäste genutzt wird. Mit der Ermordung Haniyehs in der iranischen Hauptstadt scheint Israel versucht zu haben, die Islamische Republik gleich am ersten Tag der Amtszeit des neuen, gemäßigten Präsidenten in einen regionalen Krieg zu ziehen, den der Iran zu vermeiden hoffte. Es ist zu erwarten, dass der Iran darauf reagieren muss, und zwar mit mehr Nachdruck als bei seinem letzten choreografierten Angriff auf Israel im April.
    Damit setzt Israel eine lange und scheinbar kontraintuitive Tradition fort, in der es konservative, entschieden israelfeindliche Präsidenten im Iran Reformisten vorzieht, die es als schädlich für seine strategischen Interessen ansieht. Schließlich rührt ein Teil der Unterstützung Israels durch amerikanische und europäische Regierungen von der Vorstellung her, dass Israel ein westlicher demokratischer #Vorposten in einer "gefährlichen Nachbarschaft" ist, der böse Akteure im Nahen Osten besiegen kann, bevor sie #Europa und den #Westen erreichen.

    Nach dieser Logik ist der Iran der #Hauptfeind: eine antiwestliche, antisemitische, theokratische #Diktatur, die eine klare und unmittelbare Gefahr für die Welt darstellt. Wenn der Iran gemäßigte Führer wählt, untergräbt er diese monolithische Karikatur - und Israel, das sich weigert, seine Haltung gegenüber seinen regionalen Nachbarn zu ändern, sieht eine diplomatische Bedrohung.

    Jahrzehntelange vereitelte Diplomatie
    Mitte der 1990er Jahre befand sich der Iran nach 15 turbulenten Jahren im Umbruch: die #Revolution von 1979, ein achtjähriger Krieg mit dem #Irak, in dem Hunderttausende getötet und verwundet wurden, der Tod des Obersten Führers Ruhollah #Khomeini im Jahr 1989 und eine #Wirtschaftskrise, die die iranische Wirtschaft zu zerstören drohte. Unter Präsident Akbar Haschemi #Rafsandschani, der 1989 sein Amt antrat, versuchte das Land, sich wieder aufzubauen - und international einen neuen Weg einzuschlagen.
    Rafsanjani versuchte insbesondere, eine neue Seite in den Beziehungen zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten aufzuschlagen. Im Rahmen seiner Politik der wirtschaftlichen Öffnung und zur Wiederbelebung der iranischen Ölindustrie und Wirtschaft bereitete er eine umfangreiche Konzession für die amerikanische Ölgesellschaft Conoco vor, die die Erschließung zweier neuer #Ölfelder vorsah. Der Oberste Führer Ali #Khamenei billigte das Angebot, da er den Wert eines Olivenzweigs gegenüber den Vereinigten Staaten erkannte, und 1995 hatten das Außen- und das Finanzministerium der #USA #Conoco die Genehmigung erteilt, das Geschäft voranzutreiben.

    Dann geriet die Israel-Lobby - #AIPAC und die israelische Regierung - in Panik und versuchte, das Geschäft zu vereiteln. Nachdem sie Mitglieder des US-Kongresses vor der "Gefahr" von #Handelsabkommen mit dem Iran gewarnt hatten, beugte sich Präsident Bill #Clinton dem Druck. Im Jahr 1995 erließ er zwei #Durchführungsverordnungen, die jeglichen Handel amerikanischer Unternehmen mit dem Iran untersagten, und ließ anschließend eine Reihe neuer Sanktionen gegen den Iran verhängen. Das Conoco-Geschäft scheiterte, und die Chance, die amerikanisch-iranische Diplomatie weiterzuentwickeln, war vertan.

    Die Geschichte wiederholte sich einige Jahre später unter der Präsidentschaft von Mohammad #Khatami, der auf einer Plattform gewählt wurde, die die Notwendigkeit eines Dialogs zwischen dem Iran und dem Westen betonte. Kurz nach seinem Amtsantritt signalisierte US-Präsident George W. #Bush, dass er daran interessiert sei, die Beziehungen zwischen den USA und dem Iran zu überdenken und möglicherweise wiederherzustellen. Daher bauten Israel und der AIPAC rasch eine breite Koalition im Kongress auf, um die Sanktionen gegen den Iran zu erneuern.

    Nach den Anschlägen vom 11. September änderte sich der politische und öffentliche Diskurs in den Vereinigten Staaten völlig, aber es gab immer noch Möglichkeiten für eine amerikanisch-iranische Zusammenarbeit. Khatami bat seinerseits darum, die Vereinigten Staaten bei der Stabilisierung Afghanistans nach der US-Invasion zu unterstützen, was zu einer nachhaltigen Beendigung des Krieges hätte beitragen können.

    Der Iran war der wichtigste regionale Feind der Taliban-Regierung in #Afghanistan, und im Dezember 2001 setzten sich die Vereinigten Staaten, der Iran und R#ussland in #Bonn zusammen, um eine afghanische Interimsbehörde einzurichten, die an die Stelle der #Taliban treten sollte - eine Vereinbarung, die den israelischen Premierminister Ariel #Sharon dazu veranlasste, Bush des #Appeasement à la Neville #Chamberlain zu bezichtigen. Das Weiße Haus wies diese Äußerungen offiziell zurück, aber im darauf folgenden Monat wurde die Zusammenarbeit beendet. Am 29. Januar 2002 wurden Khatamis Bemühungen durch Präsident George W. Bushs Rede zur "Achse des Bösen" und eine Reihe neuer Sanktionen gegen den Iran beantwortet.

    Die Vereinigten Staaten, Israel und der Westen hatten es viel leichter mit Mahmoud #Ahmadinejad, dem Nachfolger von Chatami, dessen provokanter Stil und scharfe antizionistische Äußerungen es leichter machten, den Iran als Gefahr für Israel und die Welt darzustellen. Doch der gemäßigte Politiker Hassan #Rouhani wurde 2013 mit dem Versprechen zum Präsidenten gewählt, ein Abkommen mit den Vereinigten Staaten und dem Westen zu schließen, das es dem Iran erlauben würde, sein #Atomprogramm für wissenschaftliche und zivile Zwecke aufrechtzuerhalten und im Gegenzug die Sanktionen zu lockern - eine Situation, die Israel erneut nicht akzeptieren wollte.

    (...)

    From: @972mag
    mastodon.trueten.de/@972mag/11

  17. 2/2

    Fokus auf das Al-Shifa-Krankenhaus

    In dem Bemühen, das Vertrauen der internationalen Gemeinschaft zu erhalten, hält sich Israel an sein Versprechen, humanitäre Korridore für die Einfuhr von Lebensmitteln, Wasser und Medikamenten aus #Ägypten in den südlichen Gazastreifen zuzulassen und der #Zivilbevölkerung, die sich nach Süden bewegen möchte, Bewegungsfreiheit zu gewähren. Dies geschieht zum Unmut der Hamas, die die Ausreise von mehr als 50.000 Menschen pro Tag nicht mehr verhindern kann.

    Die Unfähigkeit der Hamas, die Flucht von #Zivilisten zu stoppen, ist eines von mehreren Anzeichen, die auf operative Schwierigkeiten im nördlichen Teil des Gazastreifens hinweisen. Die Hamas verliert viele bewaffnete Männer in den Kämpfen mit den IDF, wobei viele Kommandeure auf der Ebene der Bataillons- und Kompaniekommandeure getötet wurden. Höhere #Befehlshaber, wie z. B. #Brigadekommandeure, halten sich weiterhin in den Tunneln auf (einige von ihnen offenbar im südlichen Teil des Gazastreifens). Die IDF stellen Anzeichen von Druck und Verzweiflung bei den nördlichen Hamas-Einheiten fest. Dies betrifft weniger die hochrangigen Kommandeure, deren Entscheidung, am 7. Oktober anzugreifen, eine schreckliche #Katastrophe über den #Gazastreifen gebracht hat.

    In den letzten Tagen wurde die Aufmerksamkeit zunehmend auf die Krankenhäuser im Gazastreifen gelenkt, die von der Hamas als #Schutzräume und #Kommandozentralen genutzt werden. Am Samstag wurde berichtet, dass die IDF die Umzingelung des großen #AlShifa-Krankenhauses abgeschlossen hat und in der Nähe eines anderen #Krankenhauses operiert. Dies ist Teil einer gezielten Aktion Israels, die darauf abzielt, Druck auf diese Krankenhäuser auszuüben und gleichzeitig die Art und Weise, wie die Hamas sie nutzt, aufzudecken. Viele Zivilisten, die sich in der Nähe des Al-Shifa-Krankenhauses versammelt hatten, verließen den Ort am Wochenende.

    In den letzten Tagen haben die #Palästinenser nach israelischen Warnungen 10 Krankenhäuser im nördlichen Gazastreifen evakuiert. Ein IDF-Offizier rief den Direktor des Al-Shifa-Krankenhauses an und forderte ihn auf, das Krankenhaus vollständig zu evakuieren. Daraufhin begannen Tausende von Zivilisten, die dort Zuflucht gefunden hatten, das #Krankenhaus zu verlassen. Bei den Zurückgebliebenen handelte es sich um #Verwundete und #Kranke sowie um einen Teil des medizinischen #Personal​s. Al-Shifa ist ein großer Komplex, der mehrere Gebäude umfasst.

    Nachrichten aus dem Krankenhaus spiegelten am Samstag den Ausnahmezustand wider und schilderten harte Szenen. Dies mag Teil der psychologischen Kriegsführung der Hamas sein, aber die Versuche der israelischen Fernsehsender, die Situation dort irgendwie zu "sterilisieren" und die Szenen vor den israelischen Zuschauern zu verbergen, sind nicht klug. Dies könnte zu ungünstigen Entwicklungen führen, die sich später auf den Krieg auswirken könnten.

    Insbesondere das Al-Shifa-Krankenhaus gilt als Knotenpunkt eines #Tunnelnetz​es und von #Kommandostrukturen im nördlichen Gazastreifen. Eine ernsthafte Beschädigung dieser Einrichtungen könnte einem palästinensischen Wahrzeichen einen Schlag versetzen und die #Kritik des Westens an Israel verstärken. Es scheint, dass noch keine endgültige Entscheidung darüber getroffen wurde, wie mit dieser Frage umgegangen werden soll. Die weltweite Kritik wird immer lauter. Am Wochenende forderte der französische Präsident Emmanuel #Macron Israel auf, die #Tötung palästinensischer Frauen und Kinder im Gazastreifen einzustellen; US-Außenminister Antony #Blinken sagte, dass im Gazastreifen zu viele Menschen getötet würden, und forderte einen #Waffenstillstand. Die Regierung #Biden ist besorgt, sowohl aufgrund negativer #Umfragen im eigenen Land als auch aufgrund von Fragen unter den #Demokraten, da Biden Israel entschlossen unterstützt. Auch in der arabischen Welt wächst die Kritik.

    In diesem Drama gibt es auch einige weniger glaubwürdige Akteure. #SaudiArabien hat am Samstag einen regionalen Gipfel in #Riad einberufen, auf dem ein Waffenstillstand im Gazastreifen gefordert wurde. Zu den Gästen gehörten die Präsidenten #Syrien​s und #Iran. Der erste hält in diesem Jahrhundert den Rekord für #Massaker an #Muslimen, der zweite steht einem Apparat vor, der systematisch #Terror, #Waffen und #Tod in der Region verbreitet. Der #Iran versuchte, eine #Resolution durchzusetzen, die #Sanktionen gegen Israel durch Länder mit Beziehungen zu Israel vorsah.

    In der Hitze des Gefechts und bei dem Versuch, der Hamas einen hohen Preis abzuverlangen, gibt es unter den Politikern und in der IDF kaum eine Diskussion darüber, was im Gazastreifen zu erwarten ist, wenn sich die Art der Kämpfe ändert, geschweige denn, wenn der Krieg zu Ende ist. Es hat den Anschein, dass die Armee vor allem daran interessiert ist, in ihren Operationen nicht gebremst zu werden, in dem Versuch, einige der Eindrücke ihres kolossalen Versagens am 7. Oktober auszulöschen. Auch die Politiker beschäftigen sich nicht mit diesen Fragen, denn Ministerpräsident Benjamin #Netanjahu ist mit den Vorbereitungen für eine Kampagne beschäftigt, in der er die Schuld für das Scheitern auf die IDF und den Sicherheitsdienst #ShinBet schieben will. Er sammelt Material für eine #Untersuchungskommission.

    An der Wand eines der Sitzungsräume des IDF-Generalstabs hängt ein Zitat von Carl von #Clausewitz, dem preußischen Strategen, der als einer der führenden Denker der modernen Kriegsführung gilt. Es besagt, dass kein Mensch, schon gar nicht ein vernünftiger Mensch, einen Krieg beginnt, ohne sich vorher darüber klar zu werden, was er damit erreichen und wie er ihn führen will. Man kann darüber streiten, ob diese Worte als prophetische Kritik an dem irrsinnigen Wagnis des Hamas-Führers Yahya #Sinwar dienen können. Aber sie könnten auch ein gewisses Nachdenken auf israelischer Seite erfordern, das über eine flüchtige Lektüre des Zitats an dieser Wand hinausgeht.

    Die nächsten Schritte der #Hisbollah

    Der Generalsekretär der Hisbollah, Hassan #Nasrallah, hielt am Samstag seine zweite Rede seit Ausbruch des Gaza-Krieges, die zweite innerhalb einer Woche. In einer entschuldigenden Rede anlässlich des #Märtyrertags seiner Organisation lobte Nasrallah die Mitglieder der radikalen Achse für ihren Beitrag zum Kampf gegen Israel, versprach aber nicht, die Operationen seiner Organisation zu verstärken. Dr. Shimon #Shapira, ein Hisbollah-Experte, sagte gegenüber #Haaretz, Nasrallah habe in den letzten Wochen ausführlich über seine Aktionen berichtet, "aber er war nicht besonders enthusiastisch und klang oft so, als würde er die Ereignisse analysieren, anstatt sie zu diktieren". Verteidigungsminister Yoav #Gallant reagierte auf Nasrallahs Äußerungen mit einer Warnung und wies darauf hin, dass die Hisbollah kurz davor stehe, einen fatalen Fehler zu begehen. "Die Hisbollah zieht den #Libanon in einen möglichen Krieg hinein. Den Preis dafür wird das libanesische Volk zahlen. Was wir in Gaza tun, können wir auch in #Beirut tun", fügte er hinzu.

    In der vergangenen Woche, als die IDF ihre Operationen im Gazastreifen verstärkten, erhöhte die Hisbollah die Feindseligkeiten an der Grenze zum Libanon. Die Hisbollah greift nun mehrmals täglich Stellungen der IDF sowie Truppen in den Grenzgemeinden an, von denen die meisten von ihren Bewohnern geräumt worden sind. Auch der Einsatz von Angriffsdrohnen hat zugenommen. Dennoch erleidet die Hisbollah im Vergleich zu den israelischen Verlusten relativ hohe Verluste. Am Donnerstag war die Hisbollah an der Entsendung von zwei aus Syrien gestarteten #Angriffsdrohnen beteiligt, die bis nach #Eilat gelangten. Am nächsten Tag griff die israelische Luftwaffe, wie Nasrallah zugab, einen Stützpunkt in #Homs an und tötete sieben Hisbollah-Kämpfer.

    Mohand Ali, Forscher am Carnegie Middle East Center, schrieb am Freitag, Nasrallah habe in seiner ersten Rede betont, dass seine Organisation nicht im Voraus von den Plänen der Hamas gewusst habe und davon ausgegangen sei, dass die Hamas Israel im Gazastreifen besiegen würde. Ali sagte, die Zerstörung im nördlichen Gazastreifen und die Flucht der Bewohner widerlegten Nasrallahs Einschätzung. Ali ist der Ansicht, dass die Hisbollah berücksichtigen muss, dass ein israelischer Sieg im Gazastreifen zu dem Versuch führen wird, die Gleichung auch im Norden zu ändern und die #Radwan-Truppen der Hisbollah von der Grenze zu Israel zu entfernen. Er sieht ein Szenario voraus, in dem die Hisbollah ihre Angriffe intensiviert, aber einen totalen Krieg mit Israel vermeidet und von Angriffen auf Gemeinden tief in Israel absieht.

    Es ist möglich, dass die Ereignisse um das Al-Shifa-Krankenhaus die Angriffe der Hisbollah verstärken werden. Inzwischen ist es offensichtlich, dass Nasrallah den Eindruck erwecken will, dass seine Organisation für die Palästinenser arbeitet. Ein Indiz dafür ist der versuchte Anschlag auf israelische Staatsbürger in Brasilien, der Anfang des Monats von lokalen Geheimdiensten mit Unterstützung Israels vereitelt wurde.

    Unkorrigierte / unauthorisierte Übersetzung: Thomas Trueten

    Quelle: Haaretz, haaretz.com/israel-news/2023-1

  18. Wissenschaft zwischen Krieg und Frieden

    „In diesem Jahr steht die Welt vor einer folgenschweren Entscheidung, die eine neue Stufe des Wettrüstens einleiten könnte. Mit vielen Kollegen aus dem In- und Ausland haben wir uns versammelt, um warnend unsere Stimme gegen Waffen zu erheben, die auf der Grundlage naturwissenschaftlicher Erkenntnisse entwickelt wurden, und über deren Gefahren Naturwissenschaftler daher am besten Auskunft geben können.“
    Mainzer Appell, 1983

    40 Jahre nach dem Mainzer Appell beteiligen sich #Naturwissenschaftlerinnen und #Naturwissenschaftler wieder an einem neuen globalen und nuklearen #Wettrüsten. Für die #Naturwissenschaften bedeuten diese Entwicklungen in erster Linie eines: exorbitant hoch dotierte Forschungs- und Arbeitsaufträge. Die Modernisierung und Weiterentwicklung der #Waffenarsenale sind ohne #Forschung unmöglich.

    Mit dieser Veranstaltung wollen wir an ein historisches Ereignis erinnern. Damals wurde ein gemeinsames Grundsatzpapier verabschiedet. Mehr als 12000 Menschen, darunter überwiegend #Wissenschaftlerinnen und #Wissenschaftler sowie unzählige #Studierende, unterzeichneten 1983 den „Mainzer Appell – Verantwortung für den Frieden“. Aus diesem Appell ist die NaturwissenschaftlerInnen-Initiative entstanden.

    Die Bedingungen wissenschaftlicher Arbeit haben sich seitdem rasant gewandelt. #Prekarisierung der #Arbeitsverhältnisse, #Entdemokratisierung der #Universitäten, #Disziplinierung auch professoraler #Dienstverhältnisse stehen privilegierte #Exzellenz-Cluster, millionenschwere #Forschungsförderung aus wirtschaftsnahen Drittmitteln und privat ausgehandelte Gehälter für Forschende gegenüber. Die Frage der Verantwortung stellt sich damals wie heute. Doch die Antworten können nicht die gleichen sein.

    Die friedliche und zivile Bewältigung der Herausforderungen durch den #Klimawandel und der #Transformation unserer fossilen #Wirtschaftsweise muss im Zentrum dieser Antworten stehen. #Rüstungsforschung und -produktion bleiben unvereinbar mit einer zukunftsfähigen Wissenschaft und Gesellschaft.

    Der diesjähriges #Jahreskongress der NaturwissenschaftlerInnen-Initiative würdigt den zukunftsweisenden Charakter des Mainzer Appells und sucht nach neuen Antworten auf alte Fragen. Die Entwicklungen der letzten 40 Jahren zeigen, dass der Auftrag des Mainzer Appells, damals wie heute, drängender nicht sein könnte: „Wir verpflichten uns, über die politischen, militärischen und technischen Voraussetzungen der Erhaltung und Sicherung des #Frieden​s weiter nachzudenken und aufzuklären.“ Wir wollen mit diesem Kongress konkrete Ansätze für die existenziellen Herausforderungen in der Wissenschaft für eine sichere, friedliche und nachhaltige Welt diskutieren.

    Programm

    10 Uhr | Begrüßung

    * Malte Albrecht (NatWiss)
    * Prof. Dr. Georg Krausch (Uni Mainz) (angefragt)

    10:30 Uhr | Block 1: Eröffnung und Einführung

    NatWiss und Mainzer Appell
    * Prof. Dr. Matthias Kreck (ehem. Uni Mainz)

    Wissenschaft zwischen Krieg und Frieden
    * Prof. Dr. Ulrike Beisiegel (ehem. Uni Göttingen)

    #Krieg und #Frieden in den #Medien
    * Ekkehard Sieker (NatWiss)

    12:30 Uhr | Pause

    13:00 Uhr | Block 2: Friedenswissenschaft in Kriegszeiten/Quo vadis #Friedenswissenschaft

    Einführung
    * Prof. Dr. Jürgen Scheffran (Uni Hamburg, NatWiss)

    Gesprächsrunde mit verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen: Was sind aktuelle Ansätze zum Frieden?

    #Informatik
    * NN
    #Ingenieurwissenschaften
    * Dr. Wolfgang Neef (ehem. TU Berlin)
    # Physik
    * Prof. Dr. Jürgen Scheffran
    #Chemie/ #Biologie
    * Prof. Dr. Kathryn Nixdorff (ehem. TU Darmstadt)
    #Wirtschaftswissenschaften/ #Ökonomie
    * NN
    #Sozialwissenschaften
    * Prof. Dr. Werner Ruf (ehem. Uni Kassel)
    #Medienwissenschaften
    * Ekkehard Sieker

    Moderation: Dr. Sibylle Brosius (NatWiss)

    14:30 Uhr| Pause

    15:30 Uhr | Block 3: Friedenspolitische Alternativen

    * #Friedenslogik statt #Kriegslogik
    Prof. Dr. Hanne-Magret Birkenbach (ehem. Uni Gießen)

    #Zivilklausel
    * NN

    Handlungsoptionen Gemeinsame Sicherheit
    * Reiner Braun (NatWiss)

    17:00 Uhr | Schlussbeitrag

    #Sanktionen in der Wissenschaft
    * Prof. Dr. Ernst-Ulrich von #Weizsäcker ­(ehem. Uni Kassel, Club of Rome)

    17:30 Uhr | Schluss
    Anmeldung:

    Die Veranstaltung findet am 8.7.23 ab 10 Uhr statt. Für die Teilnahme müssen Sie sich unter natwiss.de/anmeldung-kongress/ anmelden. Die Teilnahme ist aufgrund der begrenzten Plätze nur mit einer Bestätigung der Anmeldung möglich.

  19. Wissenschaft zwischen Krieg und Frieden

    „In diesem Jahr steht die Welt vor einer folgenschweren Entscheidung, die eine neue Stufe des Wettrüstens einleiten könnte. Mit vielen Kollegen aus dem In- und Ausland haben wir uns versammelt, um warnend unsere Stimme gegen Waffen zu erheben, die auf der Grundlage naturwissenschaftlicher Erkenntnisse entwickelt wurden, und über deren Gefahren Naturwissenschaftler daher am besten Auskunft geben können.“
    Mainzer Appell, 1983

    40 Jahre nach dem Mainzer Appell beteiligen sich #Naturwissenschaftlerinnen und #Naturwissenschaftler wieder an einem neuen globalen und nuklearen #Wettrüsten. Für die #Naturwissenschaften bedeuten diese Entwicklungen in erster Linie eines: exorbitant hoch dotierte Forschungs- und Arbeitsaufträge. Die Modernisierung und Weiterentwicklung der #Waffenarsenale sind ohne #Forschung unmöglich.

    Mit dieser Veranstaltung wollen wir an ein historisches Ereignis erinnern. Damals wurde ein gemeinsames Grundsatzpapier verabschiedet. Mehr als 12000 Menschen, darunter überwiegend #Wissenschaftlerinnen und #Wissenschaftler sowie unzählige #Studierende, unterzeichneten 1983 den „Mainzer Appell – Verantwortung für den Frieden“. Aus diesem Appell ist die NaturwissenschaftlerInnen-Initiative entstanden.

    Die Bedingungen wissenschaftlicher Arbeit haben sich seitdem rasant gewandelt. #Prekarisierung der #Arbeitsverhältnisse, #Entdemokratisierung der #Universitäten, #Disziplinierung auch professoraler #Dienstverhältnisse stehen privilegierte #Exzellenz-Cluster, millionenschwere #Forschungsförderung aus wirtschaftsnahen Drittmitteln und privat ausgehandelte Gehälter für Forschende gegenüber. Die Frage der Verantwortung stellt sich damals wie heute. Doch die Antworten können nicht die gleichen sein.

    Die friedliche und zivile Bewältigung der Herausforderungen durch den #Klimawandel und der #Transformation unserer fossilen #Wirtschaftsweise muss im Zentrum dieser Antworten stehen. #Rüstungsforschung und -produktion bleiben unvereinbar mit einer zukunftsfähigen Wissenschaft und Gesellschaft.

    Der diesjähriges #Jahreskongress der NaturwissenschaftlerInnen-Initiative würdigt den zukunftsweisenden Charakter des Mainzer Appells und sucht nach neuen Antworten auf alte Fragen. Die Entwicklungen der letzten 40 Jahren zeigen, dass der Auftrag des Mainzer Appells, damals wie heute, drängender nicht sein könnte: „Wir verpflichten uns, über die politischen, militärischen und technischen Voraussetzungen der Erhaltung und Sicherung des #Frieden​s weiter nachzudenken und aufzuklären.“ Wir wollen mit diesem Kongress konkrete Ansätze für die existenziellen Herausforderungen in der Wissenschaft für eine sichere, friedliche und nachhaltige Welt diskutieren.

    Programm

    10 Uhr | Begrüßung

    * Malte Albrecht (NatWiss)
    * Prof. Dr. Georg Krausch (Uni Mainz) (angefragt)

    10:30 Uhr | Block 1: Eröffnung und Einführung

    NatWiss und Mainzer Appell
    * Prof. Dr. Matthias Kreck (ehem. Uni Mainz)

    Wissenschaft zwischen Krieg und Frieden
    * Prof. Dr. Ulrike Beisiegel (ehem. Uni Göttingen)

    #Krieg und #Frieden in den #Medien
    * Ekkehard Sieker (NatWiss)

    12:30 Uhr | Pause

    13:00 Uhr | Block 2: Friedenswissenschaft in Kriegszeiten/Quo vadis #Friedenswissenschaft

    Einführung
    * Prof. Dr. Jürgen Scheffran (Uni Hamburg, NatWiss)

    Gesprächsrunde mit verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen: Was sind aktuelle Ansätze zum Frieden?

    #Informatik
    * NN
    #Ingenieurwissenschaften
    * Dr. Wolfgang Neef (ehem. TU Berlin)
    # Physik
    * Prof. Dr. Jürgen Scheffran
    #Chemie/ #Biologie
    * Prof. Dr. Kathryn Nixdorff (ehem. TU Darmstadt)
    #Wirtschaftswissenschaften/ #Ökonomie
    * NN
    #Sozialwissenschaften
    * Prof. Dr. Werner Ruf (ehem. Uni Kassel)
    #Medienwissenschaften
    * Ekkehard Sieker

    Moderation: Dr. Sibylle Brosius (NatWiss)

    14:30 Uhr| Pause

    15:30 Uhr | Block 3: Friedenspolitische Alternativen

    * #Friedenslogik statt #Kriegslogik
    Prof. Dr. Hanne-Magret Birkenbach (ehem. Uni Gießen)

    #Zivilklausel
    * NN

    Handlungsoptionen Gemeinsame Sicherheit
    * Reiner Braun (NatWiss)

    17:00 Uhr | Schlussbeitrag

    #Sanktionen in der Wissenschaft
    * Prof. Dr. Ernst-Ulrich von #Weizsäcker ­(ehem. Uni Kassel, Club of Rome)

    17:30 Uhr | Schluss
    Anmeldung:

    Die Veranstaltung findet am 8.7.23 ab 10 Uhr statt. Für die Teilnahme müssen Sie sich unter natwiss.de/anmeldung-kongress/ anmelden. Die Teilnahme ist aufgrund der begrenzten Plätze nur mit einer Bestätigung der Anmeldung möglich.

  20. Wissenschaft zwischen Krieg und Frieden

    „In diesem Jahr steht die Welt vor einer folgenschweren Entscheidung, die eine neue Stufe des Wettrüstens einleiten könnte. Mit vielen Kollegen aus dem In- und Ausland haben wir uns versammelt, um warnend unsere Stimme gegen Waffen zu erheben, die auf der Grundlage naturwissenschaftlicher Erkenntnisse entwickelt wurden, und über deren Gefahren Naturwissenschaftler daher am besten Auskunft geben können.“
    Mainzer Appell, 1983

    40 Jahre nach dem Mainzer Appell beteiligen sich #Naturwissenschaftlerinnen und #Naturwissenschaftler wieder an einem neuen globalen und nuklearen #Wettrüsten. Für die #Naturwissenschaften bedeuten diese Entwicklungen in erster Linie eines: exorbitant hoch dotierte Forschungs- und Arbeitsaufträge. Die Modernisierung und Weiterentwicklung der #Waffenarsenale sind ohne #Forschung unmöglich.

    Mit dieser Veranstaltung wollen wir an ein historisches Ereignis erinnern. Damals wurde ein gemeinsames Grundsatzpapier verabschiedet. Mehr als 12000 Menschen, darunter überwiegend #Wissenschaftlerinnen und #Wissenschaftler sowie unzählige #Studierende, unterzeichneten 1983 den „Mainzer Appell – Verantwortung für den Frieden“. Aus diesem Appell ist die NaturwissenschaftlerInnen-Initiative entstanden.

    Die Bedingungen wissenschaftlicher Arbeit haben sich seitdem rasant gewandelt. #Prekarisierung der #Arbeitsverhältnisse, #Entdemokratisierung der #Universitäten, #Disziplinierung auch professoraler #Dienstverhältnisse stehen privilegierte #Exzellenz-Cluster, millionenschwere #Forschungsförderung aus wirtschaftsnahen Drittmitteln und privat ausgehandelte Gehälter für Forschende gegenüber. Die Frage der Verantwortung stellt sich damals wie heute. Doch die Antworten können nicht die gleichen sein.

    Die friedliche und zivile Bewältigung der Herausforderungen durch den #Klimawandel und der #Transformation unserer fossilen #Wirtschaftsweise muss im Zentrum dieser Antworten stehen. #Rüstungsforschung und -produktion bleiben unvereinbar mit einer zukunftsfähigen Wissenschaft und Gesellschaft.

    Der diesjähriges #Jahreskongress der NaturwissenschaftlerInnen-Initiative würdigt den zukunftsweisenden Charakter des Mainzer Appells und sucht nach neuen Antworten auf alte Fragen. Die Entwicklungen der letzten 40 Jahren zeigen, dass der Auftrag des Mainzer Appells, damals wie heute, drängender nicht sein könnte: „Wir verpflichten uns, über die politischen, militärischen und technischen Voraussetzungen der Erhaltung und Sicherung des #Frieden​s weiter nachzudenken und aufzuklären.“ Wir wollen mit diesem Kongress konkrete Ansätze für die existenziellen Herausforderungen in der Wissenschaft für eine sichere, friedliche und nachhaltige Welt diskutieren.

    Programm

    10 Uhr | Begrüßung

    * Malte Albrecht (NatWiss)
    * Prof. Dr. Georg Krausch (Uni Mainz) (angefragt)

    10:30 Uhr | Block 1: Eröffnung und Einführung

    NatWiss und Mainzer Appell
    * Prof. Dr. Matthias Kreck (ehem. Uni Mainz)

    Wissenschaft zwischen Krieg und Frieden
    * Prof. Dr. Ulrike Beisiegel (ehem. Uni Göttingen)

    #Krieg und #Frieden in den #Medien
    * Ekkehard Sieker (NatWiss)

    12:30 Uhr | Pause

    13:00 Uhr | Block 2: Friedenswissenschaft in Kriegszeiten/Quo vadis #Friedenswissenschaft

    Einführung
    * Prof. Dr. Jürgen Scheffran (Uni Hamburg, NatWiss)

    Gesprächsrunde mit verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen: Was sind aktuelle Ansätze zum Frieden?

    #Informatik
    * NN
    #Ingenieurwissenschaften
    * Dr. Wolfgang Neef (ehem. TU Berlin)
    # Physik
    * Prof. Dr. Jürgen Scheffran
    #Chemie/ #Biologie
    * Prof. Dr. Kathryn Nixdorff (ehem. TU Darmstadt)
    #Wirtschaftswissenschaften/ #Ökonomie
    * NN
    #Sozialwissenschaften
    * Prof. Dr. Werner Ruf (ehem. Uni Kassel)
    #Medienwissenschaften
    * Ekkehard Sieker

    Moderation: Dr. Sibylle Brosius (NatWiss)

    14:30 Uhr| Pause

    15:30 Uhr | Block 3: Friedenspolitische Alternativen

    * #Friedenslogik statt #Kriegslogik
    Prof. Dr. Hanne-Magret Birkenbach (ehem. Uni Gießen)

    #Zivilklausel
    * NN

    Handlungsoptionen Gemeinsame Sicherheit
    * Reiner Braun (NatWiss)

    17:00 Uhr | Schlussbeitrag

    #Sanktionen in der Wissenschaft
    * Prof. Dr. Ernst-Ulrich von #Weizsäcker ­(ehem. Uni Kassel, Club of Rome)

    17:30 Uhr | Schluss
    Anmeldung:

    Die Veranstaltung findet am 8.7.23 ab 10 Uhr statt. Für die Teilnahme müssen Sie sich unter natwiss.de/anmeldung-kongress/ anmelden. Die Teilnahme ist aufgrund der begrenzten Plätze nur mit einer Bestätigung der Anmeldung möglich.

  21. Das US-Handelsministerium hat unter anderem zwei israelische Softwareanbieter auf die Liste der Unternehmen gesetzt, die Handelsbeschränkungen unterliegen.
    Spyware Pegasus: USA verhängen Sanktionen gegen NSO Group und andere​
  22. Der somalische Präsident Mohamed Abdullahi Mohamed hat ein umstrittenes Gesetz unterzeichnet, mit dem er zwei Jahre länger im Amt bleiben kann. Das Oberhaus wurde dabei umgangen. Die USA denken über Sanktionen nach. Somalias Präsident verlängert eigene Amtszeit | DW | 14.04.2021 #Somalia #Präsident #MohamedAbdullahiMohamed #Amtszeit #Parlament #Gesetz #Verlängerung #USA #Sanktionen #EU
  23. Einmal mehr hat Ankara die Durchsuchung von Handelsschiffen nach möglichen Waffen für das Bürgerkriegsland gestoppt. Und wieder wird ein böser Verdacht genährt.
    Türkei behindert Kontrolle des UN-Waffenembargos gegen Libyen | DW | 04.03.2021 #Türkei #Libyen #Waffenembargo #EU #ChalifaHaftar #Sanktionen
  24. Wen belegt die Europäische Union mit Strafmaßnahmen - und nach welchen Kriterien? Wie verläuft der Entscheidungsprozess? Und wie werden verhängte Sanktionen wieder beendet? Antworten finden Sie hier.
    EU-Sanktionen: Einstimmig und möglichst zielgenau | DW | 09.02.2021 #EU #EuropäischeUnion #Sanktionen #Rat #EU-Komission #Waffenembargo
  25. Harte Kritik übt die Türkei an einzelnen Staaten, nachdem sich die EU auf neue Sanktionen geeinigt hat. Anderen gehen die Beschlüsse nicht weit genug. Bundeskanzlerin Angela Merkel gibt die Diplomatin.
    EU-Sanktionen: Türkei verurteilt Haltung einzelner Staaten | DW | 11.12.2020 #Türkei #Sanktionen #EU #RecepTayyipErdogan #AngelaMerkel #EmmanuelMacron #Griechenland #Zypern #Waffenembargo
  26. Nach dem Auslaufen des UN-Waffenembargos denkt Teheran auch über Waffenexporte nach, um seine Finanzen aufzubessern. Bislang steht aber noch keine Kundschaft vor der Tür.
    Iran träumt vom Waffenexport | DW | 21.10.2020
    #Iran #Rüstungsexporte #Waffenembargo #Sanktionen
  27. Der einflussreiche Rebellen-General Chalifa Haftar hat das Ende der achtmonatigen Blockade der Ölausfuhr aus Libyen verkündet. Als Bedingung nannte er, dass die Einnahmen gerecht verteilt werden.
    General Haftar will Blockade der Ölindustrie in Libyen aufheben | DW | 18.09.2020
    #Libyen #Ölindustrie #Embargo #ChalifaHaftar #Gegenregierung #EU #Sanktionen #Waffenembargo