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#streiks — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #streiks, aggregated by home.social.

  1. Die schönsten Attentate des letzten Jahrhunderts Nr. 15: Leon Frank Czolgosz vs. William McKinley (#POTUS No. 25)

    Leon Frank #Czolgosz wurde 1873 in #Alpena als Sohn polnischer Immigranten geboren. Er hatte sieben Geschwister. Die Familie zog nach #Detroit und später nach #Ohio. Dort verließ Czolgosz bereits im Alter von zehn Jahren den elterlichen Haushalt, um mit zweien seiner Brüder bei der American Steel and Wire Company zu arbeiten. Dort kam es oft zu #Streiks, worauf die Brüder entlassen wurden.

    Mit 16 Jahren arbeitete er in einer Glasfabrik. Nachdem er mehrfach Auseinandersetzungen zwischen streikenden #Arbeiter​n und der #Polizei erlebt hatte, erlitt er 1898 einen Nervenzusammenbruch und kehrte zu seiner Familie zurück. Allerdings lehnte er ihre katholischen Anschauungen ab. Darüber geriet er oft in Streit mit seiner Stiefmutter und entfremdete sich gegenüber seiner Familie immer mehr. Er wurde ein Anhänger der Anarchistin Emma #Goldman und besuchte viele ihrer öffentlichen Reden. Unter ihrem Einfluss begeisterte er sich für die Idee des #Anarchismus.

    Als der italienische Anarchist Gaetano #Bresci am 29. Juli 1900 den italienischen König #Umberto I. ermordete, war Czolgosz davon so stark beeindruckt, dass er beschloss, seinerseits den US-amerikanischen Präsidenten zu töten.

    (...)

    Weiterlesen bei trueten.de.

    #Attentat #OtD #OurHistory #McKinley

  2. Vor 90 Jahren: Volksfront in Frankreich: Einheit gegen Faschismus - für Brot, Frieden und Freiheit!

    Durch den Sieg der Faschisten in Deutschland übermütig geworden, unternahmen am 6. Februar 1934 die verschiedenen faschistischen Gruppen – die „Action francaise“ mit ihren „Camelots du roi“, einer Art SA sowie die „Feuerkreuzler“ des ehemaligen Oberstleutnant de La Roque – in Paris einen Putsch mit dem Ziel, die bestehende, durch Korruptionsskandale zahlreicher ihrer Minister rettungslos kompromittierte Regierung zu stürzen und an ihrer Stelle eine faschistische Regierung einzusetzen.

    6. Februar 1934: 30.000 Anhänger faschistischer Organisationen und reaktionärer Veteranenverbände haben sich auf der Place de la Concorde zusammengerottet. Gegen Abend versuchen sie über die Seine-Brücken zur Nationalversammlung, die im Palais Bourbon tagt, vorzudringen. Sie beginnen die Polizei, die die Seine-Brücken besetzt hält, zu beschiessen. Die erwidert das Feuer. Die Erstürmung des Parlaments mißlingt .

    Der Putschversuch vom 6. Februar ist ein Weckruf, er alarmiert das französische Proletariat. Gewarnt durch das Wüten des faschistischen Terrors in Deutschland und entschlossen, dem Faschismus in Frankreich den Weg zu verlegen, wächst der Wunsch nach einheitlichem Handeln vor allem bei der Mitgliedschaft der Arbeiterparteien.

    12. Februar 1934: Gegen die faschistischen Umtriebe ruft die CGT zum Generalstreik „gegen die Bedrohung durch den Faschismus und die Verteidigung politischer Freiheiten“ auf. Der Erfolg des Streiks übertrifft die optimistischsten Erwartungen: Landesweit beteiligen sich viereinhalb Millionen Streikende, allein im Raum Paris eine Million. Die drei Citroen-Werke werden ab Nachmittag zu 100% bestreikt, es erscheinen keine Zeitungen, Bus, Bahn und Metro stellen ihren Betrieb ein, die Baustellen liegen verlassen da, am Abend fallen sämtliche Theatervorstellungen aus.

    Nachmittags, Place de la Nation: Die riesigen Säulen auf dem Place de la Nation ragen mit den Statuen ihrer toten Könige an der Spitze in den trüben Februarhimmel. Der sonst so belebte Platz liegt still da, nur von Ferne hört man Musikfetzen, Bruchstücke skandierter Sprechchöre.

    (...)

    Weiterlesen im neuen Text von Wolfgang Hänisch in unserem Blog.

    #OurHistory #Frankreich #Antifaschisimus #Antifa #Faschismus #Gewerkschaften #Paris #Renault #Citroen #Betriebsbesetzung #Commune #Streiks #Volksfront #PCF #CGT #Sozialisten #Kommunisten #solidaritat

  3. Frankreich rebelliert – doch mit welchem Ziel?

    Das Gewerkschaftsbündnis, das zu den Streiks am 18. September aufgerufen hatte, hat ein Ultimatum gestellt – aber Bloquons Tout will mehr als nur Zugeständnisse.

    Gestern (18. September) wurde Frankreich zum zweiten Mal in Folge von Störungen heimgesucht, nachdem die #Gewerkschaften mit #Streiks in verschiedenen Branchen und großflächigen Störungen im ganzen Land versucht hatten, ihre Bedeutung wieder zu unterstreichen. Die #CGT gab an, dass eine Million Menschen an den Aktionen am Donnerstag teilgenommen hätten; selbst das Innenministerium räumte ein, dass es mindestens 500.000 gewesen seien. Neun Gewerkschaften handelten zum ersten Mal seit den Rentenstreitigkeiten von 2023 gemeinsam.

    Der #RATP-#Gewerkschaft gelang es weitgehend, die Pariser Metro lahmzulegen, und #Lehrer und #Schulpersonal streikten gemeinsam mit Kollegen aus dem #Energiesektor und der Bahn, wo es zu erheblichen Störungen im Nah- und #Fernverkehr kam.

    #Studierende mobilisierten sich an #Universitäten im ganzen Land. Der Universitätsbetrieb in #Paris, #Caen, #Montpellier, #Nantes, #Rouen und #Toulouse unter anderem wurde laut Contre Attaque eingestellt, die auch berichteten, dass in Lyon „die Sciences Po und die #ENS von der Verwaltung ‚vorbeugend’ geschlossen wurden”.

    #Anarchisten standen weiterhin im Mittelpunkt der Aktionen. In #Laon nahm die Peter-Kropotkin-Brigade erneut an den Demonstrationen teil, diesmal mit Schwerpunkt auf dem lokalen #Sonoco-Werk, wo kürzlich 117 Entlassungen angekündigt worden waren.

    Im Vergleich zur Vorwoche reagierte die #Polizei zurückhaltender – was vor allem darauf zurückzuführen war, dass die gleiche Anzahl von Beamten gegen eine deutlich größere Zahl von Demonstranten auf den Straßen eingesetzt wurde.

    Kleine Gruppen von #Faschisten und rechtsextremen Demonstranten tauchten ebenfalls kurz auf, um die Demonstranten zu konfrontieren. In #Montpellier, wo sich zwischen 15.000 und 20.000 Menschen versammelt hatten, um die Aktionen zu unterstützen, konfrontierte eine Gruppe von bis zu 30 rechtsextremen Männern gegen Ende des Tages etwa 200 Demonstranten und #Antifaschisten.

    Die Polizei griff schließlich ein, um die rechtsextreme Gruppe zu schützen, von der einige Mitglieder von Beobachtern als Mitglieder einer #Ultras-Gruppe identifiziert wurden, die mit dem #Fußballverein der Stadt in Verbindung steht. Mehrere Demonstranten und Antifaschisten wurden bei einer Reihe von Angriffen durch Mitglieder der rechtsextremen Gruppe verletzt, aber die Polizei unternahm nichts gegen die Täter.

    Obwohl das Ausmaß der Aktion beeindruckend ist, bestehen weiterhin Spannungen zwischen den Bestrebungen von Teilen von #BloquonsTout – einer führerlosen, dezentralen Bewegung, die Spontaneität schätzt und weder über Mechanismen noch den Willen verfügt, mit #Mainstream-Politikern zu „verhandeln“ – und den etablierten Gewerkschaften, mit denen die Regierung besser zurechtkommt.

    In dem Versuch, die Initiative zurückzugewinnen, hat das #Gewerkschaftsbündnis dem neuen #Premierminister Sébastien #Lecornu ein Ultimatum gestellt und die Rücknahme der #Haushaltsvorschläge gefordert, die zum Sturz seines Vorgängers geführt hatten, andernfalls drohten nach dem 24. September erneute Aktionen.

    Zu den Forderungen gehörten auch die Einführung einer #Vermögenssteuer und die Aufgabe der Versuche, das #Rentenalter anzuheben.

    Bei einer Befragung zeigten sich die von Bloquons Tout beeinflussten Aktivisten auf der Straße jedoch weniger überzeugt von den Vorzügen von Verhandlungen oder konventionellen Verhandlungen zwischen Gewerkschaften und Politikern.

    Ein Aktivist sagte gegenüber France 24: „Wir haben nichts von der Regierung zu verlangen. Wir versuchen nicht zu verhandeln ... Wir wollen unsere Forderungen durchsetzen, und unsere einzige Forderung ist, dass die Regierung zurücktritt.“

    Andere wiesen auf den Ausschluss der parlamentarischen #Linken aus der Regierung und die Unhaltbarkeit von Macrons Fließband an entbehrlichen Premierministern hin.

    Der #Zombie-#Macronismus rollt weiter, aber gleichzeitig wächst die #Revolte. Die orthodoxen Gewerkschaften – die oft ebenso sehr ein Mittel zur Eindämmung von Protesten wie zu deren Förderung sind – haben sich gestern mit ihrer Rolle zufrieden gegeben, aber es ist alles andere als klar, dass sie in der Lage sein werden, die breitere antipolitische Stimmung, die durch Bloquons Tout repräsentiert wird, zu kontrollieren oder zu kanalisieren.

    Vor diesem Hintergrund liegt es im Interesse der Regierung, vor Ablauf der Frist am 24. September eine Art Annäherung mit den zugelassenen Gesprächspartnern der Arbeitnehmer zu erreichen. Angesichts der bisherigen Unnachgiebigkeit Macrons und der anarchistischen #Spontaneität von „Bloquons Tout“ bleibt die Lage in Frankreich jedoch ungewiss.

    Quelle:  punkacademic France revolts – but to what end? / @freedomnews  19. September 2025

    Übersetzung: Thomas Trueten [Nicht authorisiert] via trueten.de

    #Anarchismus #Frankreich

  4. Im #Presseclub diskutieren #Pressevertreter über die #Bahngewerkschaft #GDL und suchen politische Wege, wie man #Streiks verhindern kann.

    Völlig absurd ist, dass die Bahn mal staatlich war, weil Transport systemrelevant ist! Da gab es Beamtenbesoldung, die fair gewesen ist. Weil das dem Staat aber zu teuer war, wurde die Bahn privatisiert.

    Jetzt haben wir jedes Jahr #Stillstand, wirtschaftliche #Schäden, Verfall der Infrastruktur und immer höhere Gehälter.

    Die Lösung lautet #Verstaatlichung!

  5. Hey #lufthansa #ufo könnt ihr bitte mal wieder euren Dienst aufnehmen "Die Menschen wollen #fliegen " und da es uns momentan wirtschaftlich gut geht, könnt Ihr nicht bis zur nächsten #Corona #Pandemie warten? Das würde Eure #Verhandlungsbasis ungemein stärken 🤣. k #streiks #GDL etc....

  6. #Podcast Folge 219 #Krankenhausreform: " #Streiks und nicht #Lobbyismus schaffen ein gutes Gesundheitssystem"

    podcast.dissenspodcast.de/219-

    Im #SchwarzbuchKrankenhaus sammeln Gesundheitsbeschäftigte Erfahrungsberichte über die Missstände in deutschen #Krankenhäuser|n und #Pflegeheime|n. Das Herausgeber*innen-Kollektiv ist Teil der #Krankenhausbewegung, sie eint der Wunsch, das #Gesundheitssystem von Grund auf zu verändern.

    #notrufnrw #gewerkschaft #gesundheit #kapitalismus #DissensPodcast