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#streiks — Public Fediverse posts

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  1. »Arbeit hat immer eine ökologische Komponente«

    Dabei ist es besonders interessant, dass es im Globalen Süden eine viel präsentere Tradition von politischen #Streiks gibt als im Globalen Norden. Es gab in Indien in den letzten Jahren eigentlich die größten Streiks der Menschheitsgeschichte.

    Dazu reichen #Schulstreiks oder #Studistreiks wie bei #FridaysforFuture nicht aus, sondern es braucht Streiks derjenigen, die die stoffliche Transformation von Natur vollziehen. Das hat auch eine ökologische Dimension, denn wenn der Stoffwechsel unterbrochen wird, nimmt der materielle Energiedurchsatz allein durch einen #Streik ab. In Deutschland sind politische Streiks zwar nicht explizit verboten, werden aber – entgegen der internationalen Rechtsprechung – untersagt. Dennoch haben sie in der Vergangenheit immer wieder stattgefunden, was zeigt, dass sie vor allem eine Frage des politischen Willens sind.

    iz3w.org/artikel/arbeit-und-kl

  2. Leute geht in eine #Gewerkschaft und demonstriert. Vielleicht sind der #Wirtschaft, #CDU und #SPD #Fehltage durch #Streiks von Zigtausenden einfach lieber als #Arbeitsausfälle durch #Karenztage einzelner. Dem Wunsch sollte nachgekommen werden.

    #MeineMeinung
    #Solidarität

  3. Verdi ruft für Freitag Beschäftigte des Einzel-, Außen- und Großhandels bundesweit zu Warnstreiks auf. Auch NRW ist betroffen.#WDR #Streiks #Einzelhandel #Handel #NRW
    Gewerkschaft Verdi ruft Beschäftigte im Handel am Freitag zu ganztägigen Streiks auf
  4. RE: troet.cafe/@FrauMaja/116500231

    #organizing #arbeitskampf #gewerkschaften

    "Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat verloren"
    Optimus Prime 😉

    Spaß beiseite. Der Spruch aus der Studentenbewegung trifft es. Viel zu viele ergeben sich dem System, laufen mit, treten nach unten – ohne zu merken, dass sie sich selbst schaden.

    Deshalb ist der Tröt von @FrauMaria so richtig. Nicht nur zum #ErsterMai

    Gewerkschaften geben uns Macht: Einzeln sind wir erpressbar, austauschbar. Gemeinsam können wir Verbesserungen erkämpfen und uns schützen.
    #AchtStundenTag,
    #Urlaubsanspruch,
    #Kündigungsschutz,
    #Lohnfortzahlung
    – alles erkämpft, nicht geschenkt.

    Deshalb wird Gewerkschaftsarbeit bekämpft: #UnionBusting, prekäre Jobs zur Spaltung, Hetze gegen #Streiks. Wer uns machtlos will, will uns unorganisiert.

    Also: Organisiert euch. Tretet ein. Werdet aktiv. Gewerkschaften sind nur so stark wie ihre Mitglieder. #Solidarität

  5. Vor 90 Jahren: Volksfront in Frankreich: Einheit gegen Faschismus - für Brot, Frieden und Freiheit!

    Durch den Sieg der Faschisten in Deutschland übermütig geworden, unternahmen am 6. Februar 1934 die verschiedenen faschistischen Gruppen – die „Action francaise“ mit ihren „Camelots du roi“, einer Art SA sowie die „Feuerkreuzler“ des ehemaligen Oberstleutnant de La Roque – in Paris einen Putsch mit dem Ziel, die bestehende, durch Korruptionsskandale zahlreicher ihrer Minister rettungslos kompromittierte Regierung zu stürzen und an ihrer Stelle eine faschistische Regierung einzusetzen.

    6. Februar 1934: 30.000 Anhänger faschistischer Organisationen und reaktionärer Veteranenverbände haben sich auf der Place de la Concorde zusammengerottet. Gegen Abend versuchen sie über die Seine-Brücken zur Nationalversammlung, die im Palais Bourbon tagt, vorzudringen. Sie beginnen die Polizei, die die Seine-Brücken besetzt hält, zu beschiessen. Die erwidert das Feuer. Die Erstürmung des Parlaments mißlingt .

    Der Putschversuch vom 6. Februar ist ein Weckruf, er alarmiert das französische Proletariat. Gewarnt durch das Wüten des faschistischen Terrors in Deutschland und entschlossen, dem Faschismus in Frankreich den Weg zu verlegen, wächst der Wunsch nach einheitlichem Handeln vor allem bei der Mitgliedschaft der Arbeiterparteien.

    12. Februar 1934: Gegen die faschistischen Umtriebe ruft die CGT zum Generalstreik „gegen die Bedrohung durch den Faschismus und die Verteidigung politischer Freiheiten“ auf. Der Erfolg des Streiks übertrifft die optimistischsten Erwartungen: Landesweit beteiligen sich viereinhalb Millionen Streikende, allein im Raum Paris eine Million. Die drei Citroen-Werke werden ab Nachmittag zu 100% bestreikt, es erscheinen keine Zeitungen, Bus, Bahn und Metro stellen ihren Betrieb ein, die Baustellen liegen verlassen da, am Abend fallen sämtliche Theatervorstellungen aus.

    Nachmittags, Place de la Nation: Die riesigen Säulen auf dem Place de la Nation ragen mit den Statuen ihrer toten Könige an der Spitze in den trüben Februarhimmel. Der sonst so belebte Platz liegt still da, nur von Ferne hört man Musikfetzen, Bruchstücke skandierter Sprechchöre.

    (...)

    Weiterlesen im neuen Text von Wolfgang Hänisch in unserem Blog.

    #OurHistory #Frankreich #Antifaschisimus #Antifa #Faschismus #Gewerkschaften #Paris #Renault #Citroen #Betriebsbesetzung #Commune #Streiks #Volksfront #PCF #CGT #Sozialisten #Kommunisten #solidaritat

  6. Die Streiks bei der Lufthansa gehen weiter: Neben dem Kabinenpersonal legen heute auch wieder die Pilotinnen und Piloten der Airline die Arbeit nieder. Hunderte Flüge sind bereits ausgefallen.#100JahreLufthansa #Streiks
    Hunderte Flugausfälle - Lufthansa-Streiks gehen weiter
  7. Hunderte Flugausfälle - Lufthansa-Streiks gehen weiter

    Die Streiks bei der Lufthansa gehen weiter: Neben dem Kabinenpersonal wollen auch die Pilotinnen und Piloten der Airline die Arbeit niederlegen. Hunderte Flüge dürften ausfallen.

    ➡️ tagesschau.de/wirtschaft/unter

    #100JahreLufthansa #Streiks

  8. Gut 100 Jahre nach dem Start des ersten Lufthansa-Linienflugs stehen zum großen Festakt viele Jets am Boden, weil erneut das Kabinenpersonal streikt. Und die nächsten Streiks der Piloten folgen.#100JahreLufthansa #Streiks
    Hunderte Flugausfälle - Streikwelle zum Lufthansa-Jubiläum
  9. Gut 100 Jahre nach dem Start des ersten Lufthansa-Linienflugs stehen zum großen Festakt viele Jets am Boden, weil erneut das Kabinenpersonal streikt. Und die nächsten Streiks der Piloten folgen.#100JahreLufthansa #Streiks
    Hunderte Flugausfälle - Streikwelle zum Lufthansa-Jubiläum
  10. Hunderte Flugausfälle - Streikwelle zum Lufthansa-Jubiläum

    Gut 100 Jahre nach dem Start des ersten Lufthansa-Linienflugs stehen zum großen Festakt viele Jets am Boden, weil erneut das Kabinenpersonal streikt. Und die nächsten Streiks der Piloten folgen.

    ➡️ tagesschau.de/inland/gesellsch

    #100JahreLufthansa #Streiks

  11. Streiks an spanischen Flughäfen zu Ferienbeginn

    Zu Beginn der Osterferien kann es an spanischen Flughäfen zu Verspätungen kommen. Das Bodenpersonal will schon ab morgen streiken - betroffen sind unter anderem Flughäfen auf Mallorca, Teneriffa, und in Barcelona, Málaga und Madrid.

    ➡️ tagesschau.de/ausland/europa/s

    #Spanien #Streiks #Flughafen #Ferien

  12. Buchtipp: Die vielköpfige Hydra. Die verborgene Geschichte des revolutionären Atlantiks - 3. Auflage

    Eine absolute Leseempfehlung und nach einiger Zeit jetzt endlich wieder in der 3. Neuauflage erschienen: Die amerikanischen Historiker Peter #Linebaugh und Marcus #Rediker beleuchten in ihrem international gefeierten Standardwerk die Ursprünge und den atemberaubenden Aufstieg des frühen globalen #Kapitalismus im Gebiet des englisch dominierten Atlantiks vom Ende des 16. bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts, ohne den die Welt, wie sie heute ist, nicht zu verstehen ist.

    Im Gegensatz zur gängigen #Geschichtsschreibung stellen die Autoren die Perspektive der multi-ethnischen #Proletarier, die der erlittenen Gewalt etwas entgegenzusetzen versuchten, in den Mittelpunkt ihrer Untersuchung. Es ist dies die #Geschichte der verarmten Massen, der #Seeleute und #Sklaven, der #Schuldknechte, der einfachen #Frauen, der marginalisierten #Arbeiter und #Bauern. Sie treten hier als politische Subjekte in Erscheinung, anstatt als unberechenbare und politisch naive Masse abgetan zu werden, die den Gang der Geschichte durch plan- und hoffnungslose #Revolten vorübergehend aufhielt.

    Aus einer Fülle historischer Überlieferungen rekonstruieren die Autoren #Aufstände, #Streiks und #Meutereien gegen das gewaltige #Kolonialisierungs- und #Siedlungsprojekt des #Empire. #Landlose, Sklaven und #Entrechtete entwickelten Formen kooperativer #Widerständigkeit, ohne dass dabei Fragen von nationaler Herkunft, Hautfarbe oder Geschlecht eine bestimmende Rolle spielten. Die #Deklassierten entwarfen durchaus eigene Entwürfe eines besseren Lebens. In den Augen der Obrigkeit handelte es sich bei dieser unberechenbaren amorphen Unterschicht um eine »vielköpfige Hydra«, der für jeden abgeschlagenen Kopf zwei neue wuchsen.

    Dieses außergewöhnliche und glänzend geschriebene Werk zeichnet die untergründige Geschichte des transatlantischen Empires nach und rückt die revoltierenden Heerscharen afrikanischer Sklaven, städtischer Proletarier, der #Piraten und Indigenen der K#aribik in den Mittelpunkt. Im angelsächsischen Raum gilt es als Klassiker der neueren #Labor History. Im Jahr 2001 wurde es mit dem International Labor History Award ausgezeichnet.

    Peter Linebaugh & Marcus Rediker Die vielköpfige Hydra Die verborgene Geschichte des revolutionären Atlantiks Aus dem Englischen von Sabine Bartel ISBN 978-3-86241-489-5, 480 Seiten, Paperback, 24 Euro

    Verlagsinformation

    #Allmende #Anarchismus #Literatur #Buch #Buchtipp

  13. Iranische Anarchisten: Der Aufstand ist „echte Selbstorganisation durch einfache Menschen“

    Iranische Anarchisten: Der Aufstand ist „echte Selbstorganisation durch einfache Menschen“

    Interview mit Mitgliedern der Anarchist Front, einem Kollektiv, das Informationen über Ereignisse im Iran, in #Afghanistan und #Tadschikistan verbreitet

    Der Aufstand im Iran dauert nun schon über eine Woche an. Es ist nicht nur ein wirtschaftlicher Protest, sondern auch eine praktische Revolte gegen die gesamte Logik der Staatsmacht. Die Menschen haben die Kontrolle über die Straßen gestört, die Symbole der Unterdrückung zerstört und sich den Kugeln entgegen gestellt. Das ist genau #Anarchie in Aktion: Lähmung der Regierungsmaschinerie von unten, ohne dass eine sofortige Ablösung durch eine neue Macht nötig ist.

    Das Regime reagierte mit direkten Schüssen, #Razzien in Krankenhäusern und #Massenverhaftungen, doch die #Niederschlagung ist bisher gescheitert. Sporadische und flexible Taktiken (Autos anzünden, Kameras zerstören und Einsatzwege blockieren) haben die Macht vom Zentrum an den Rand verlagert und Raum für echte Selbstverwaltung geschaffen: #Massenspenden, Verteidigung von Krankenhäusern und direkte #Informationsverbreitung ohne Zwischenhändler.

    Um mehr zu erfahren, haben wir einige Fragen an die Anarchist Front geschickt, ein Kollektiv, das Informationen über Ereignisse im #Iran, in Afghanistan und Tadschikistan verbreitet.

    Wie groß ist die Unterstützung für die Streiks in der Bevölkerung?

    Die Unterstützung für radikale #Streiks und #Proteste im Iran ist extrem weit verbreitet. Von den zweiunddreißig Provinzen des Iran haben nur zwei oder drei nicht an diesen Streiks und Protesten teilgenommen.

    Wie würdest du den aktuellen #Generalstreik im Iran charakterisieren? Was hat den #Streik ausgelöst?

    Derzeit finden Streiks und Proteste gleichzeitig statt, und die Situation eskaliert rasch. Was als friedliche Schließung des Großen Basars von Teheran durch Ladenbesitzer begann, wurde gewalttätig, nachdem Sicherheitskräfte eingriffen. Von dort aus breiteten sich die Proteste schnell auf Städte im ganzen Land aus.

    Im Zentrum dieser Unruhen stehen unerträglicher wirtschaftlicher Druck und eine galoppierende Inflation, die das tägliche Leben für große Teile der Gesellschaft unmöglich gemacht haben. Die ersten Streiks entstanden unter Handyverkäufern, ausgelöst durch das Chaos schwankender Wechselkurse und die explodierenden Kosten für importierte Waren.

    Diese Proteste sind vollkommen spontan und selbstorganisiert. Es gibt keine Führung, keine politische Fraktion, die sie lenkt, und kein zentrales Kommando, das Befehle erteilt. Das ist Wut, die direkt von der Basis kommt.

    Gleichzeitig versucht der Sohn des ehemaligen iranischen Königs erneut, aus der Situation Kapital zu schlagen. Wann immer im Iran Proteste ausbrechen, beeilt er sich, sie als seine eigenen zu beanspruchen. Zwar hat er einige Anhänger im Land, doch der Großteil seiner Anhängerschaft lebt im Ausland. Abgesehen von den #Royalisten haben Jahrzehnte der Unterdrückung durch die Islamische Republik die Möglichkeit, dass andere organisierte Oppositionskräfte im Land entstehen, praktisch zunichte gemacht.

    Wie werden die Proteste organisiert und welche Gruppen versuchen, davon zu profitieren?

    Diese Welle begann mit der Schließung von Märkten als Reaktion auf den katastrophalen Zusammenbruch des Rial, extreme Inflation, steigende Steuern und die völlige Unfähigkeit des Regimes, die Wirtschaftskrise zu bewältigen. Sie verwandelte sich rasch in aufgestaute Wut gegen die gesamte Machtstruktur. Slogans wie „Tod für #Khamenei“ und „Basij, Sepah, ISIS – ihr seid alle gleich“ spiegeln die Tiefe dieser Wut wider.

    Die eigentlichen Ursachen sind der totale wirtschaftliche Zusammenbruch des Regimes, der auf systemische #Korruption, massive #Militärausgaben und ausländische #Sanktionen zurückzuführen ist. Sanktionen sind jedoch lediglich ein Vorwand, den das Regime nutzt, um #Unterdrückung zu rechtfertigen.

    Die Organisation ist weitgehend horizontal und dezentral: über soziale Netzwerke, lokale Aufrufe von Basarhändlern und die organische Ausbreitung der Wut auf der Straße – ohne zentralen Anführer oder leitende #Partei. Genau darin liegt ihre Stärke: echte #Selbstorganisation von einfachen Menschen gegen die Herrschaft.

    Doch genau hier liegt die Gefahr. Exilierte Oppositionsgruppen – insbesondere Royalisten, die mit Reza #Pahlavi verbündet sind – sind auf den Plan getreten und versuchen, diesen Volksaufstand zu kapern. Durch Aufrufe aus dem Ausland streuen sie Slogans wie „Lang lebe der Schah“ ein, um die Proteste in Richtung der Wiederherstellung einer weiteren Erbmonarchie zu lenken – einer, die früher das Volk durch die #SAVAK und blutige Unterdrückung zermalmte und nun versucht, die Macht durch diplomatisches Lächeln und leere Versprechungen zurückzugewinnen.

    Neben diesen Gruppen unterstützen auch #Anarchisten, Teile der #Kommunisten, Teile der #Liberalen und #Republikaner diese Bewegung und hoffen, vom Sturz der Islamischen #Republik zu profitieren.

    Unterdessen versuchen Teile der Islamischen Republik selbst, diesen #Aufstand als interne reformistische Bewegung darzustellen, um das Regime in abgewandelter Form zu erhalten.

    Weiterlesen in meiner Übersetzung des Interviews von Gabriel Fonten mit Mitgliedern der Anarchist Front vom 05. Januar 2026.

    #Anarchismus #Anarchism #Freedom #jinjiyanazadi

  14. Durch #Streiks fielen 2024 im Schnitt 11,2 Arbeitstage je 1 000 Beschäftigte aus. Das waren doppelt so viele Ausfalltage wie im langjährigen Schnitt von 1995 bis 2024 (5,6 Tage). Besonders viele #Streiktage je 1 000 Beschäftigte gab es 2024 in den Bereichen Information und Kommunikation (34,6), Handel, Verkehr und Gastgewerbe (23,0) und im Verarbeitenden Gewerbe (17,7).
    Mehr: destatis.de/DE/Themen/Arbeit/A

  15. "... überzeugende Strategie, die uns vereint und in die Lage versetzt, den Kapitalismus hinter uns zu lassen. In ihrem Buch entwirft die Autorin skizzenhaft, wie der Übergang in eine vernünftige Gesellschaft aussehen könnte ..."

    [Buch] Wie wir uns eine Zukunft auf diesem Planeten erkämpfen – Ein #Handbuch für Unerschrockene » LabourNet Germany

    labournet.de/politik/fetisch/j

    > "#JohannaSchellhagen macht seit fünfundzwanzig Jahren #Filme über #sozialeBewegungen, #Streiks, #Klassenkämpfe und die #Klimabewegung. Dabei hat sie gemerkt, dass wir mehr tun müssen, als an den #Staat zu appellieren, um uns eine Zukunft auf diesem #Planeten zu sichern. Es fehlt nicht an Menschen, die bereit sind, sich zu engagieren und zu kämpfen. Was fehlt, ist eine überzeugende #Strategie, die uns vereint und in die Lage versetzt, den #Kapitalismus hinter uns zu lassen. In ihrem Buch entwirft die #Autorin skizzenhaft, wie der Übergang in eine vernünftige #Gesellschaft aussehen könnte – eine Gesellschaft, die nicht mehr an dem Ast sägt, auf dem sie sitzt. Schellhagen zeigt:
    Eine nachhaltige Produktionsweise innerhalb der planetaren Grenzen ist absolut möglich.

    Die entscheidende Frage ist, wie wir genügend materielle Macht aufbauen können, um sie durchzusetzen..."

    #Klappentext zum Buch von Johanna #Schellhagen (Labournet TV) im #Büchner #Verlag - siehe mehr zum #Buch und der #Buchpremiere am 21. Februar in #Berlin sowie als #Leseprobe im LabourNet #Germany das umfangreiche Nachwort von #KarlHeinzRoth

  16. Man kann über #Verdi und #VgF und #RMV sagen was man will, aber sie suchen sich immer EXAKT die besten Tage für ihre #Streiks aus. 🌨️❄️🛷🏂🏼
    🚋🚇🚏🚌
    Natürlich trotzdem volle #Solidarität ✊🏼!
    #ÖPNV #Frankfurt #Schnee #Wetter #Warnstreik #FFM

  17. Fast 800 Lufthansa-Flüge wegen Streiks gestrichen

    Wegen des Streiks der Piloten und des Kabinenpersonals hat die Lufthansa Hunderte Flüge gestrichen. Ab Freitag soll wieder alles nach Plan laufen - doch das Cockpitpersonal droht schon mit dem nächsten Arbeitskampf.

    ➡️ tagesschau.de/wirtschaft/unter

    #Lufthansa #Streiks #Piloten #Cockpit

  18. Deutschlands längster Streik – „Die Mutigen 56“ (2024)

    Hat das Kapital am Ende doch gewonnen? In meinen pessimistischen Momenten, denke ich das durchaus. Denn meine Berufstätigkeit begann ich in einem Betrieb mit einem gewerkschaftlichen Organisationsgrad von rund 90 %. Heute, 44 Jahre später, mit dem absehbaren Ende meiner Erwerbstätigkeit schon im Blick, sind neben mir nur noch rund 15 % meiner Kolleg:innen in der Gewerkschaft. Darauf zu hoffen, dieser Film würde daran etwas ändern, wäre tatsächlich naiv. (3Sat)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/
  19. 📢 Kita-Streiks, die Streiks der Krankenhausbewegung oder #Pflege: Momentan werden viele Bewegungen von Frauen angeführt. Auch wenn die weibliche Dominanz bei #Streiks eine neuere Entwicklung ist, waren sie schon immer Teil der #Arbeitskämpfe.

    🎙️ In der neuen Podcast-Folge von „Geschichte wird gemacht” spricht u.a. Irina Vavitsa, die als Gastarbeiterin nach Deutschland kam und 1973 einen Streik in ihrem Betrieb mit organisierte.

    🎧 Jetzt reinhören – überall da, wo es Podcasts gibt!

  20. Viele Firmen hätten "Managementfehler gemacht. Statt die selbst auszubügeln, richteten sie nun immer absurdere Forderungen an die Politik" - so Fahimi, die vor einer "Spaltung der Gesellschaft" warnt. #SPD und #Union riskierten, ihre Wählerbasis zu verlieren. Sie forderte die #Bundesregierung auf, endlich wieder eine #Politik zu machen, die #Sicherheit und #sozialeStabilität garantiere, und drohte mit massiven #Streiks.

    Was zum #Wirtschaftswunder beitrug, fehlt heute: #SozialerAusgleich ... 3/3

  21. Frankreich rebelliert – doch mit welchem Ziel?

    Das Gewerkschaftsbündnis, das zu den Streiks am 18. September aufgerufen hatte, hat ein Ultimatum gestellt – aber Bloquons Tout will mehr als nur Zugeständnisse.

    Gestern (18. September) wurde Frankreich zum zweiten Mal in Folge von Störungen heimgesucht, nachdem die #Gewerkschaften mit #Streiks in verschiedenen Branchen und großflächigen Störungen im ganzen Land versucht hatten, ihre Bedeutung wieder zu unterstreichen. Die #CGT gab an, dass eine Million Menschen an den Aktionen am Donnerstag teilgenommen hätten; selbst das Innenministerium räumte ein, dass es mindestens 500.000 gewesen seien. Neun Gewerkschaften handelten zum ersten Mal seit den Rentenstreitigkeiten von 2023 gemeinsam.

    Der #RATP-#Gewerkschaft gelang es weitgehend, die Pariser Metro lahmzulegen, und #Lehrer und #Schulpersonal streikten gemeinsam mit Kollegen aus dem #Energiesektor und der Bahn, wo es zu erheblichen Störungen im Nah- und #Fernverkehr kam.

    #Studierende mobilisierten sich an #Universitäten im ganzen Land. Der Universitätsbetrieb in #Paris, #Caen, #Montpellier, #Nantes, #Rouen und #Toulouse unter anderem wurde laut Contre Attaque eingestellt, die auch berichteten, dass in Lyon „die Sciences Po und die #ENS von der Verwaltung ‚vorbeugend’ geschlossen wurden”.

    #Anarchisten standen weiterhin im Mittelpunkt der Aktionen. In #Laon nahm die Peter-Kropotkin-Brigade erneut an den Demonstrationen teil, diesmal mit Schwerpunkt auf dem lokalen #Sonoco-Werk, wo kürzlich 117 Entlassungen angekündigt worden waren.

    Im Vergleich zur Vorwoche reagierte die #Polizei zurückhaltender – was vor allem darauf zurückzuführen war, dass die gleiche Anzahl von Beamten gegen eine deutlich größere Zahl von Demonstranten auf den Straßen eingesetzt wurde.

    Kleine Gruppen von #Faschisten und rechtsextremen Demonstranten tauchten ebenfalls kurz auf, um die Demonstranten zu konfrontieren. In #Montpellier, wo sich zwischen 15.000 und 20.000 Menschen versammelt hatten, um die Aktionen zu unterstützen, konfrontierte eine Gruppe von bis zu 30 rechtsextremen Männern gegen Ende des Tages etwa 200 Demonstranten und #Antifaschisten.

    Die Polizei griff schließlich ein, um die rechtsextreme Gruppe zu schützen, von der einige Mitglieder von Beobachtern als Mitglieder einer #Ultras-Gruppe identifiziert wurden, die mit dem #Fußballverein der Stadt in Verbindung steht. Mehrere Demonstranten und Antifaschisten wurden bei einer Reihe von Angriffen durch Mitglieder der rechtsextremen Gruppe verletzt, aber die Polizei unternahm nichts gegen die Täter.

    Obwohl das Ausmaß der Aktion beeindruckend ist, bestehen weiterhin Spannungen zwischen den Bestrebungen von Teilen von #BloquonsTout – einer führerlosen, dezentralen Bewegung, die Spontaneität schätzt und weder über Mechanismen noch den Willen verfügt, mit #Mainstream-Politikern zu „verhandeln“ – und den etablierten Gewerkschaften, mit denen die Regierung besser zurechtkommt.

    In dem Versuch, die Initiative zurückzugewinnen, hat das #Gewerkschaftsbündnis dem neuen #Premierminister Sébastien #Lecornu ein Ultimatum gestellt und die Rücknahme der #Haushaltsvorschläge gefordert, die zum Sturz seines Vorgängers geführt hatten, andernfalls drohten nach dem 24. September erneute Aktionen.

    Zu den Forderungen gehörten auch die Einführung einer #Vermögenssteuer und die Aufgabe der Versuche, das #Rentenalter anzuheben.

    Bei einer Befragung zeigten sich die von Bloquons Tout beeinflussten Aktivisten auf der Straße jedoch weniger überzeugt von den Vorzügen von Verhandlungen oder konventionellen Verhandlungen zwischen Gewerkschaften und Politikern.

    Ein Aktivist sagte gegenüber France 24: „Wir haben nichts von der Regierung zu verlangen. Wir versuchen nicht zu verhandeln ... Wir wollen unsere Forderungen durchsetzen, und unsere einzige Forderung ist, dass die Regierung zurücktritt.“

    Andere wiesen auf den Ausschluss der parlamentarischen #Linken aus der Regierung und die Unhaltbarkeit von Macrons Fließband an entbehrlichen Premierministern hin.

    Der #Zombie-#Macronismus rollt weiter, aber gleichzeitig wächst die #Revolte. Die orthodoxen Gewerkschaften – die oft ebenso sehr ein Mittel zur Eindämmung von Protesten wie zu deren Förderung sind – haben sich gestern mit ihrer Rolle zufrieden gegeben, aber es ist alles andere als klar, dass sie in der Lage sein werden, die breitere antipolitische Stimmung, die durch Bloquons Tout repräsentiert wird, zu kontrollieren oder zu kanalisieren.

    Vor diesem Hintergrund liegt es im Interesse der Regierung, vor Ablauf der Frist am 24. September eine Art Annäherung mit den zugelassenen Gesprächspartnern der Arbeitnehmer zu erreichen. Angesichts der bisherigen Unnachgiebigkeit Macrons und der anarchistischen #Spontaneität von „Bloquons Tout“ bleibt die Lage in Frankreich jedoch ungewiss.

    Quelle:  punkacademic France revolts – but to what end? / @freedomnews  19. September 2025

    Übersetzung: Thomas Trueten [Nicht authorisiert] via trueten.de

    #Anarchismus #Frankreich