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Geschichte des Anarchosyndikalismus - die FAUD in der Weimarer Republik und die Rolle Erfurts in Erwartung der NS-Diktatur.
1932 fand in Erfurt nach 1922 der zweite aber der letzte FAUD-Reichskongress statt. Dort wurde für den Fall der Machtübergabe an die Nationalsozialisten festgelegt, dass die Geschäftskommission in Berlin aufgelöst und ihre Aufgaben auf bestimmte Mitglieder der FAUD in Erfurt übertragen werden sollten, damit von dort aus die FAUD illegal weiter geleitet werden konnte. (Hat nicht so problemlos funktioniert wie gedacht)
Im übrigen war vorgesehen, die illegale Arbeit besonders durch Geldsammeln, durch Unterstützung der Angehörigen von Gefangenen und durch laufende Besprechungen zu fördern. Nach dem Umsturz wurden die Organisationen der FAUD zwar im gesamten Reich zum Teil durch polizeiliche Zugrifffe, zum größeren Teil von selbst aufgelöst, aber besonders in West-, Südwest- und Mitteldeutschland sowie in Berlin und in Hamburg in getarnter Form, jedoch in verkleinertem Umfange fortgeführt.
Auf dem Kongress wurden auch Fluchtwege und illegale Grenzübertrittsmöglichkeiten diskutiert, so daß die FAUD nach Hitlers Ernennung zum Reichskanzler am 30.1.1933 handlungsfähig blieb.
Also: aus der Geschichte lernen und stets gut vorbereitet in die Zukunft!
#anarchism #anarchismus #fau #erfurt #diktatur #thueringen #kongress #geschichte #solidarisch #syndikalismus #wahl #autistici #DigitalAutonomy #zukunft
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Geschichte des Anarchosyndikalismus - die FAUD in der Weimarer Republik und die Rolle Erfurts in Erwartung der NS-Diktatur.
1932 fand in Erfurt nach 1922 der zweite aber der letzte FAUD-Reichskongress statt. Dort wurde für den Fall der Machtübergabe an die Nationalsozialisten festgelegt, dass die Geschäftskommission in Berlin aufgelöst und ihre Aufgaben auf bestimmte Mitglieder der FAUD in Erfurt übertragen werden sollten, damit von dort aus die FAUD illegal weiter geleitet werden konnte. (Hat nicht so problemlos funktioniert wie gedacht)
Im übrigen war vorgesehen, die illegale Arbeit besonders durch Geldsammeln, durch Unterstützung der Angehörigen von Gefangenen und durch laufende Besprechungen zu fördern. Nach dem Umsturz wurden die Organisationen der FAUD zwar im gesamten Reich zum Teil durch polizeiliche Zugrifffe, zum größeren Teil von selbst aufgelöst, aber besonders in West-, Südwest- und Mitteldeutschland sowie in Berlin und in Hamburg in getarnter Form, jedoch in verkleinertem Umfange fortgeführt.
Auf dem Kongress wurden auch Fluchtwege und illegale Grenzübertrittsmöglichkeiten diskutiert, so daß die FAUD nach Hitlers Ernennung zum Reichskanzler am 30.1.1933 handlungsfähig blieb.
Also: aus der Geschichte lernen und stets gut vorbereitet in die Zukunft!
#anarchism #anarchismus #fau #erfurt #diktatur #thueringen #kongress #geschichte #solidarisch #syndikalismus #wahl #autistici #DigitalAutonomy #zukunft
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Geschichte des Anarchosyndikalismus - die FAUD in der Weimarer Republik und die Rolle Erfurts in Erwartung der NS-Diktatur.
1932 fand in Erfurt nach 1922 der zweite aber der letzte FAUD-Reichskongress statt. Dort wurde für den Fall der Machtübergabe an die Nationalsozialisten festgelegt, dass die Geschäftskommission in Berlin aufgelöst und ihre Aufgaben auf bestimmte Mitglieder der FAUD in Erfurt übertragen werden sollten, damit von dort aus die FAUD illegal weiter geleitet werden konnte. (Hat nicht so problemlos funktioniert wie gedacht)
Im übrigen war vorgesehen, die illegale Arbeit besonders durch Geldsammeln, durch Unterstützung der Angehörigen von Gefangenen und durch laufende Besprechungen zu fördern. Nach dem Umsturz wurden die Organisationen der FAUD zwar im gesamten Reich zum Teil durch polizeiliche Zugrifffe, zum größeren Teil von selbst aufgelöst, aber besonders in West-, Südwest- und Mitteldeutschland sowie in Berlin und in Hamburg in getarnter Form, jedoch in verkleinertem Umfange fortgeführt.
Auf dem Kongress wurden auch Fluchtwege und illegale Grenzübertrittsmöglichkeiten diskutiert, so daß die FAUD nach Hitlers Ernennung zum Reichskanzler am 30.1.1933 handlungsfähig blieb.
Also: aus der Geschichte lernen und stets gut vorbereitet in die Zukunft!
#anarchism #anarchismus #fau #erfurt #diktatur #thueringen #kongress #geschichte #solidarisch #syndikalismus #wahl #autistici #DigitalAutonomy #zukunft
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Geschichte des Anarchosyndikalismus - die FAUD in der Weimarer Republik und die Rolle Erfurts in Erwartung der NS-Diktatur.
1932 fand in Erfurt nach 1922 der zweite aber der letzte FAUD-Reichskongress statt. Dort wurde für den Fall der Machtübergabe an die Nationalsozialisten festgelegt, dass die Geschäftskommission in Berlin aufgelöst und ihre Aufgaben auf bestimmte Mitglieder der FAUD in Erfurt übertragen werden sollten, damit von dort aus die FAUD illegal weiter geleitet werden konnte. (Hat nicht so problemlos funktioniert wie gedacht)
Im übrigen war vorgesehen, die illegale Arbeit besonders durch Geldsammeln, durch Unterstützung der Angehörigen von Gefangenen und durch laufende Besprechungen zu fördern. Nach dem Umsturz wurden die Organisationen der FAUD zwar im gesamten Reich zum Teil durch polizeiliche Zugrifffe, zum größeren Teil von selbst aufgelöst, aber besonders in West-, Südwest- und Mitteldeutschland sowie in Berlin und in Hamburg in getarnter Form, jedoch in verkleinertem Umfange fortgeführt.
Auf dem Kongress wurden auch Fluchtwege und illegale Grenzübertrittsmöglichkeiten diskutiert, so daß die FAUD nach Hitlers Ernennung zum Reichskanzler am 30.1.1933 handlungsfähig blieb.
Also: aus der Geschichte lernen und stets gut vorbereitet in die Zukunft!
#anarchism #anarchismus #fau #erfurt #diktatur #thueringen #kongress #geschichte #solidarisch #syndikalismus #wahl #autistici #DigitalAutonomy #zukunft
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Die Rückeroberung der Macht durch das Volk oder: Margaret schreibt ein bisschen Theorie
Seit ein paar Wochen schreibe ich nun schon in meinem Geschichts-Podcast über Flock-Kameras und ganz allgemein über den Kampf gegen automatische Kennzeichenlesegeräte.
Ich erzähle dabei, wie das Ganze eigentlich nur um gestohlene Autos dreht: Die erste ALPR-gestützte Festnahme betraf einen Autodieb in London, vor etwa dreißig Jahren, und „Autodiebe fangen“ ist die Hauptbegründung, die von den Polizeichefs vorgebracht wird, die genervt sind, dass niemand in einem Überwachungsstaat leben will; die ersten amerikanischen Datenbanken mit ALPR-Daten wurden vor etwa zwanzig Jahren von Pfändungsbeamten aufgebaut, während sie herumfuhren und nach Autos suchten, die sie legal von den ärmsten Menschen unserer Gesellschaft stehlen konnten; und die Finanzierung der ALPRs stammte vor der Ära der massiven Bundeszuschüsse größtenteils aus dem Geld, das die örtliche Polizei durch „zivilrechtliche Vermögensbeschlagnahmung“ einnahm – also genau das Zeug, das die Bullen den Leuten gestohlen haben, wie zum Beispiel Autos.
ALPRs existieren also „um Autodiebe zu fangen“, haben ihren Ursprung aber größtenteils im legalen Autodiebstahl. Tolle Sache.
ALPRs sind derzeit äußerst unbeliebt, und Flock-Kameras werden landesweit und quer durch das politische Spektrum in bemerkenswertem Tempo von Vandalen zerstört. Und genau dieselben Politiker, die ihre Finanzierung und Installation beaufsichtigt haben, prangern nun die Systeme an, zu deren Einführung sie beigetragen haben. (DeSantis in Florida sagt, Flock-Kameras seien „außer Kontrolle“, während Abbott in Texas staatliche Zuschüsse für die Kameras
Im Großen und Ganzen wechseln Städte, die ihre Verträge mit Flock kündigen, einfach zu dessen Konkurrenten, Axon. Denn unser politisches System ist darauf ausgelegt, die Empörung der Bevölkerung in milde Reformen umzuwandeln, die den Status quo nicht grundlegend in Frage stellen.
Sprechen wir also darüber.
(...)
Weiterlesen in meiner Übersetzung des Textes "The Recuperation of Popular Power or: Margaret writes some Theory" von Margaret Killjoy / @margaret vom 28. August 2026#Machtverhältnisse #CapitalismIsADeathCult #ALPR #Repression #Flock #Anarchismus
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Die Rückeroberung der Macht durch das Volk oder: Margaret schreibt ein bisschen Theorie
Seit ein paar Wochen schreibe ich nun schon in meinem Geschichts-Podcast über Flock-Kameras und ganz allgemein über den Kampf gegen automatische Kennzeichenlesegeräte. Ich erzähle dabei, wie das Ganze eigentlich nur um gestohlene Autos dreht: Die erste ALPR-gestützte Festnahme betraf einen Autodieb in London, vor etwa dreißig Jahren, und „Autodiebe fangen“ ist die Hauptbegründung, die von den Polizeichefs vorgebracht wird, die genervt sind, dass niemand in einem Überwachungsstaat leben will; die ersten amerikanischen Datenbanken mit ALPR-Daten wurden vor etwa zwanzig Jahren von Pfändungsbeamten aufgebaut, während sie herumfuhren und nach Autos suchten, die sie legal von den ärmsten Menschen unserer Gesellschaft stehlen konnten; und die Finanzierung der ALPRs stammte vor der Ära der massiven Bundeszuschüsse größtenteils aus dem Geld, das die örtliche Polizei durch „zivilrechtliche Vermögensbeschlagnahmung“ einnahm – also genau das Zeug, das die Bullen den Leuten gestohlen haben, wie zum Beispiel Autos. ALPRs existieren also „um Autodiebe zu fangen“, haben ihren Ursprung aber größtenteils im legalen Autodiebstahl. Tolle Sache. ALPRs sind derzeit äußerst unbeliebt, und Flock-Kameras werden landesweit und quer durch das politische Spektrum in bemerkenswertem Tempo von Vandalen zerstört. Und genau dieselben Politiker, die ihre Finanzierung und Installation beaufsichtigt haben, prangern nun die Systeme an, zu deren Einführung sie beigetragen haben. (DeSantis in Florida sagt, Flock-Kameras seien „außer Kontrolle“, während Abbott in Texas staatliche Zuschüsse für die Kameras Im Großen und Ganzen wechseln Städte, die ihre Verträge mit Flock kündigen, einfach zu dessen Konkurrenten, Axon. Denn unser politisches System ist darauf ausgelegt, die Empörung der Bevölkerung in milde Reformen umzuwandeln, die den Status quo nicht grundlegend in Frage stellen. Sprechen wir also darüber. (...) Weiterlesen in meiner Übersetzung des Textes "The Recuperation of Popular Power or: Margaret writes some Theory" von Margaret Killjoy / @margaret vom 28. August 2026
#Machtverhältnisse #CapitalismIsADeathCult #ALPR #Repression #Flock #Anarchismus
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Die Rückeroberung der Macht durch das Volk oder: Margaret schreibt ein bisschen Theorie
Seit ein paar Wochen schreibe ich nun schon in meinem Geschichts-Podcast über Flock-Kameras und ganz allgemein über den Kampf gegen automatische Kennzeichenlesegeräte. Ich erzähle dabei, wie das Ganze eigentlich nur um gestohlene Autos dreht: Die erste ALPR-gestützte Festnahme betraf einen Autodieb in London, vor etwa dreißig Jahren, und „Autodiebe fangen“ ist die Hauptbegründung, die von den Polizeichefs vorgebracht wird, die genervt sind, dass niemand in einem Überwachungsstaat leben will; die ersten amerikanischen Datenbanken mit ALPR-Daten wurden vor etwa zwanzig Jahren von Pfändungsbeamten aufgebaut, während sie herumfuhren und nach Autos suchten, die sie legal von den ärmsten Menschen unserer Gesellschaft stehlen konnten; und die Finanzierung der ALPRs stammte vor der Ära der massiven Bundeszuschüsse größtenteils aus dem Geld, das die örtliche Polizei durch „zivilrechtliche Vermögensbeschlagnahmung“ einnahm – also genau das Zeug, das die Bullen den Leuten gestohlen haben, wie zum Beispiel Autos. ALPRs existieren also „um Autodiebe zu fangen“, haben ihren Ursprung aber größtenteils im legalen Autodiebstahl. Tolle Sache. ALPRs sind derzeit äußerst unbeliebt, und Flock-Kameras werden landesweit und quer durch das politische Spektrum in bemerkenswertem Tempo von Vandalen zerstört. Und genau dieselben Politiker, die ihre Finanzierung und Installation beaufsichtigt haben, prangern nun die Systeme an, zu deren Einführung sie beigetragen haben. (DeSantis in Florida sagt, Flock-Kameras seien „außer Kontrolle“, während Abbott in Texas staatliche Zuschüsse für die Kameras Im Großen und Ganzen wechseln Städte, die ihre Verträge mit Flock kündigen, einfach zu dessen Konkurrenten, Axon. Denn unser politisches System ist darauf ausgelegt, die Empörung der Bevölkerung in milde Reformen umzuwandeln, die den Status quo nicht grundlegend in Frage stellen. Sprechen wir also darüber. (...) Weiterlesen in meiner Übersetzung des Textes "The Recuperation of Popular Power or: Margaret writes some Theory" von Margaret Killjoy / @margaret vom 28. August 2026
#Machtverhältnisse #CapitalismIsADeathCult #ALPR #Repression #Flock #Anarchismus
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Die Rückeroberung der Macht durch das Volk oder: Margaret schreibt ein bisschen Theorie
Seit ein paar Wochen schreibe ich nun schon in meinem Geschichts-Podcast über Flock-Kameras und ganz allgemein über den Kampf gegen automatische Kennzeichenlesegeräte. Ich erzähle dabei, wie das Ganze eigentlich nur um gestohlene Autos dreht: Die erste ALPR-gestützte Festnahme betraf einen Autodieb in London, vor etwa dreißig Jahren, und „Autodiebe fangen“ ist die Hauptbegründung, die von den Polizeichefs vorgebracht wird, die genervt sind, dass niemand in einem Überwachungsstaat leben will; die ersten amerikanischen Datenbanken mit ALPR-Daten wurden vor etwa zwanzig Jahren von Pfändungsbeamten aufgebaut, während sie herumfuhren und nach Autos suchten, die sie legal von den ärmsten Menschen unserer Gesellschaft stehlen konnten; und die Finanzierung der ALPRs stammte vor der Ära der massiven Bundeszuschüsse größtenteils aus dem Geld, das die örtliche Polizei durch „zivilrechtliche Vermögensbeschlagnahmung“ einnahm – also genau das Zeug, das die Bullen den Leuten gestohlen haben, wie zum Beispiel Autos. ALPRs existieren also „um Autodiebe zu fangen“, haben ihren Ursprung aber größtenteils im legalen Autodiebstahl. Tolle Sache. ALPRs sind derzeit äußerst unbeliebt, und Flock-Kameras werden landesweit und quer durch das politische Spektrum in bemerkenswertem Tempo von Vandalen zerstört. Und genau dieselben Politiker, die ihre Finanzierung und Installation beaufsichtigt haben, prangern nun die Systeme an, zu deren Einführung sie beigetragen haben. (DeSantis in Florida sagt, Flock-Kameras seien „außer Kontrolle“, während Abbott in Texas staatliche Zuschüsse für die Kameras Im Großen und Ganzen wechseln Städte, die ihre Verträge mit Flock kündigen, einfach zu dessen Konkurrenten, Axon. Denn unser politisches System ist darauf ausgelegt, die Empörung der Bevölkerung in milde Reformen umzuwandeln, die den Status quo nicht grundlegend in Frage stellen. Sprechen wir also darüber. (...) Weiterlesen in meiner Übersetzung des Textes "The Recuperation of Popular Power or: Margaret writes some Theory" von Margaret Killjoy / @margaret vom 28. August 2026
#Machtverhältnisse #CapitalismIsADeathCult #ALPR #Repression #Flock #Anarchismus