#anarchismus — Public Fediverse posts
Live and recent posts from across the Fediverse tagged #anarchismus, aggregated by home.social.
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Blogkino Special: Winstanley (1975)
Heute anlässlich des gestrigen 350. Todestages von Gerrard Winstanley mal ein Blogkino Special außer der Reihe: Den britische Spielfilm Winstanley von 1975 - anlässlich des damaligen 300. Todestags:
Gerrard Winstanley, Sozialreformer und Schriftsteller des 17. Jahrhunderts, versucht zusammen mit einer kleinen Gruppe von Anhängern, den sogenannten „Diggers“, eine autarke Bauerngemeinschaft auf Gemeinschaftsland zu gründen. Ihre Bemühungen stoßen auf eine Reihe von Schwierigkeiten, darunter die „Ranters“, die den Gedanken des Gehorsams gänzlich ablehnen und an die Freiheit von allen traditionellen Zwängen glauben sowie daran, dass „Sünde“ lediglich ein Produkt der Vorstellungskraft ist...
Zum Film bitte hier entlang.
Bildnachweis: Clifford Harper
#Blogkino #Winstanley #Anarchismus #Kommunismus #England #Revolution #OtD #Geschichte #Herrschaftskritik
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Blogkino Special: Winstanley (1975)
Heute anlässlich des gestrigen 350. Todestages von Gerrard Winstanley mal ein Blogkino Special außer der Reihe: Den britische Spielfilm Winstanley von 1975 - anlässlich des damaligen 300. Todestags:
Gerrard Winstanley, Sozialreformer und Schriftsteller des 17. Jahrhunderts, versucht zusammen mit einer kleinen Gruppe von Anhängern, den sogenannten „Diggers“, eine autarke Bauerngemeinschaft auf Gemeinschaftsland zu gründen. Ihre Bemühungen stoßen auf eine Reihe von Schwierigkeiten, darunter die „Ranters“, die den Gedanken des Gehorsams gänzlich ablehnen und an die Freiheit von allen traditionellen Zwängen glauben sowie daran, dass „Sünde“ lediglich ein Produkt der Vorstellungskraft ist...
Zum Film bitte hier entlang.
Bildnachweis: Clifford Harper
#Blogkino #Winstanley #Anarchismus #Kommunismus #England #Revolution #OtD #Geschichte #Herrschaftskritik
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Blogkino Special: Winstanley (1975)
Heute anlässlich des gestrigen 350. Todestages von Gerrard Winstanley mal ein Blogkino Special außer der Reihe: Den britische Spielfilm Winstanley von 1975 - anlässlich des damaligen 300. Todestags:
Gerrard Winstanley, Sozialreformer und Schriftsteller des 17. Jahrhunderts, versucht zusammen mit einer kleinen Gruppe von Anhängern, den sogenannten „Diggers“, eine autarke Bauerngemeinschaft auf Gemeinschaftsland zu gründen. Ihre Bemühungen stoßen auf eine Reihe von Schwierigkeiten, darunter die „Ranters“, die den Gedanken des Gehorsams gänzlich ablehnen und an die Freiheit von allen traditionellen Zwängen glauben sowie daran, dass „Sünde“ lediglich ein Produkt der Vorstellungskraft ist...
Zum Film bitte hier entlang.
Bildnachweis: Clifford Harper
#Blogkino #Winstanley #Anarchismus #Kommunismus #England #Revolution #OtD #Geschichte #Herrschaftskritik
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Blogkino Special: Winstanley (1975)
Heute anlässlich des gestrigen 350. Todestages von Gerrard Winstanley mal ein Blogkino Special außer der Reihe: Den britische Spielfilm Winstanley von 1975 - anlässlich des damaligen 300. Todestags:
Gerrard Winstanley, Sozialreformer und Schriftsteller des 17. Jahrhunderts, versucht zusammen mit einer kleinen Gruppe von Anhängern, den sogenannten „Diggers“, eine autarke Bauerngemeinschaft auf Gemeinschaftsland zu gründen. Ihre Bemühungen stoßen auf eine Reihe von Schwierigkeiten, darunter die „Ranters“, die den Gedanken des Gehorsams gänzlich ablehnen und an die Freiheit von allen traditionellen Zwängen glauben sowie daran, dass „Sünde“ lediglich ein Produkt der Vorstellungskraft ist...
Zum Film bitte hier entlang.
Bildnachweis: Clifford Harper
#Blogkino #Winstanley #Anarchismus #Kommunismus #England #Revolution #OtD #Geschichte #Herrschaftskritik
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:anarchoheart2: Stadtführung in München: Liebe in Zeiten des Kriegs - Zenzl und Erich Mühsam
1908 ließ sich Erich Mühsam in München nieder und knüpfte in den Kaffeehäusern und Kneipen der Bohème zahlreiche Bekanntschaften. Im Café Glasl in der Amalienstraße lernte er auch seine spätere Frau Zenzl Elfinger kennen. Gemeinsam gingen sie in den Jahren des Ersten Weltkriegs und in den nachfolgenden Revolutionsmonaten durch Dick und Dünn, bis Erich Mühsams Verhaftung 1919 das Paar für fast sechs Jahre trennte.
🆕 Auf dem Rundgang werden neue Archivfunde und Bilder zu Zenzl Mühsam vorgestellt.
📆23. September 2026
🕑16:00 Uhr
📍 Treffpunkt: Amalienstraße 36
🫰Teilnahmegebühr: 9 €
Anmeldung: https://www.bildungswerk-bayern.de/muenchenprogramm#Mühsam #ErichMühsam #Anarchismus #Revolution #Geschichte #History #GustavLandauerInitiative #Anarchismus
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I'm in love with the work of the No Trace Project, for example this text: To the International Anarchist Movement: Three Security Proposals
https://www.notrace.how/blog/three-proposals/three-proposals.html
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#brd #israel #palästina : #gaza / #westjordanland / #opt / #linke / #buch / #rezension
„Der Sammelband über das Verhältnis von #Anarchismus und #Antisemitismus lässt Raum für Fragen und Zweifel und lädt zur Diskussion ein.“
Siehe auch:
Gerhard Hanloser:
»LINKER ANTISEMITISMUS«
Zur Kritik eines Kampfbegriffs
https://www.mandelbaum.at/buecher/gerhard-hanloser/linker-antisemitismus/autorin/ -
#brd #israel #palästina : #gaza / #westjordanland / #opt / #linke / #buch / #rezension
„Der Sammelband über das Verhältnis von #Anarchismus und #Antisemitismus lässt Raum für Fragen und Zweifel und lädt zur Diskussion ein.“
Siehe auch:
Gerhard Hanloser:
»LINKER ANTISEMITISMUS«
Zur Kritik eines KampfbegriffsISBN: 978399136-525-9
Erschienen: März 2026
https://www.mandelbaum.at/buecher/gerhard-hanloser/linker-antisemitismus/autorin/ -
🏴 #Anarchie "Die lange Geschichte einer politischen Utopie"
Freiheit ohne Staat, Herrschaft und Zwang: Die Ideen des #Anarchismus und #Anarchosyndikalismus faszinieren und provozieren bis heute. 🎧 Solides Feature von Deutschlandfunk Kultur mit guten Praxisbeispielen – aber auch Lücken bei revolutionärem Antikapitalismus, #MutualAid und der ökologischen Dimension (#SocialEcology).
👉 https://www.deutschlandfunkkultur.de/wer-ist-heute-noch-anarchist-100.html
Mit dabei sind @Graswurzelrevolution @FAU @clara_tempel #Solidarität #MichailBakunin #Anarchokommunismus #ErichMühsam -
Eh klar, weniger arbeiten!!! 😎😉
Aus "Anarchie - oder was? Gespräche mit David Graeber, Mehdi Belhaj Kacem, Nika Dubrovsky und Assia Turquier-Zaubermann"
#anarchie #anarchismus #davidgraeber #arbeitsfetisch #sozialismus
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⛔ Palantir in Freiburg nicht willkommen! ✋
Lautstarke Kundgebung gegen Palantir-Aufritt auf der Freiburger Messe!
Als bekannt wurde, dass Palantir in Freiburg beim "Käpsele Innovation Festival" auf einem Panel würde sprechen dürfen, formierte sich zivilgesellschaftlicher Protest.
Palantir, das u.a. Peter Thiel gehörende Unternehmen, bietet Staaten Tools für Massenüberwachung, Kontrolle und Verfolgung von Menschen.
Heute kamen dann ab 17:30 Uhr einige Anarchist:innen und verteilten Flugblätter gegen den Auftritt von Palantir. 🏴 🚩
Die ab 18 Uhr dann präsenten K-Gruppen wurden von einer Polizeikette erst gehindert auf den Platz vor den Eingang zur Messe zu kommen, bis ihnen dann doch eine Kundgebung ermöglicht wurde.
Von der Polizeipräsenz, darunter auch der Staatsschutz, ließen sich die Anwesenden nicht einschüchtern!
#palantir #fwtm #freiburg #freiburgimBreisgau #messefreiburg #polizei #polizeibw #kundgebung #anarchismus #donnerstag #kapsele #innvoationfestival #palatirkills #usa #deutschland #innenpolitik #stuttgart #bundestag #innenministerium #kommunisten #staatsschutz
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⛔ Palantir in Freiburg nicht willkommen! ✋
Lautstarke Kundgebung gegen Palantir-Aufritt auf der Freiburger Messe!
Als bekannt wurde, dass Palantir in Freiburg beim "Käpsele Innovation Festival" auf einem Panel würde sprechen dürfen, formierte sich zivilgesellschaftlicher Protest.
Palantir, das u.a. Peter Thiel gehörende Unternehmen, bietet Staaten Tools für Massenüberwachung, Kontrolle und Verfolgung von Menschen.
Heute kamen dann ab 17:30 Uhr einige Anarchist:innen und verteilten Flugblätter gegen den Auftritt von Palantir. 🏴 🚩
Die ab 18 Uhr dann präsenten K-Gruppen wurden von einer Polizeikette erst gehindert auf den Platz vor den Eingang zur Messe zu kommen, bis ihnen dann doch eine Kundgebung ermöglicht wurde.
Von der Polizeipräsenz, darunter auch der Staatsschutz, ließen sich die Anwesenden nicht einschüchtern!
#palantir #fwtm #freiburg #freiburgimBreisgau #messefreiburg #polizei #polizeibw #kundgebung #anarchismus #donnerstag #kapsele #innvoationfestival #palatirkills #usa #deutschland #innenpolitik #stuttgart #bundestag #innenministerium #kommunisten #staatsschutz
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⛔ Palantir in Freiburg nicht willkommen! ✋
Lautstarke Kundgebung gegen Palantir-Aufritt auf der Freiburger Messe!
Als bekannt wurde, dass Palantir in Freiburg beim "Käpsele Innovation Festival" auf einem Panel würde sprechen dürfen, formierte sich zivilgesellschaftlicher Protest.
Palantir, das u.a. Peter Thiel gehörende Unternehmen, bietet Staaten Tools für Massenüberwachung, Kontrolle und Verfolgung von Menschen.
Heute kamen dann ab 17:30 Uhr einige Anarchist:innen und verteilten Flugblätter gegen den Auftritt von Palantir. 🏴 🚩
Die ab 18 Uhr dann präsenten K-Gruppen wurden von einer Polizeikette erst gehindert auf den Platz vor den Eingang zur Messe zu kommen, bis ihnen dann doch eine Kundgebung ermöglicht wurde.
Von der Polizeipräsenz, darunter auch der Staatsschutz, ließen sich die Anwesenden nicht einschüchtern!
#palantir #fwtm #freiburg #freiburgimBreisgau #messefreiburg #polizei #polizeibw #kundgebung #anarchismus #donnerstag #kapsele #innvoationfestival #palatirkills #usa #deutschland #innenpolitik #stuttgart #bundestag #innenministerium #kommunisten #staatsschutz
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⛔ Palantir in Freiburg nicht willkommen! ✋
Lautstarke Kundgebung gegen Palantir-Aufritt auf der Freiburger Messe!
Als bekannt wurde, dass Palantir in Freiburg beim "Käpsele Innovation Festival" auf einem Panel würde sprechen dürfen, formierte sich zivilgesellschaftlicher Protest.
Palantir, das u.a. Peter Thiel gehörende Unternehmen, bietet Staaten Tools für Massenüberwachung, Kontrolle und Verfolgung von Menschen.
Heute kamen dann ab 17:30 Uhr einige Anarchist:innen und verteilten Flugblätter gegen den Auftritt von Palantir. 🏴 🚩
Die ab 18 Uhr dann präsenten K-Gruppen wurden von einer Polizeikette erst gehindert auf den Platz vor den Eingang zur Messe zu kommen, bis ihnen dann doch eine Kundgebung ermöglicht wurde.
Von der Polizeipräsenz, darunter auch der Staatsschutz, ließen sich die Anwesenden nicht einschüchtern!
#palantir #fwtm #freiburg #freiburgimBreisgau #messefreiburg #polizei #polizeibw #kundgebung #anarchismus #donnerstag #kapsele #innvoationfestival #palatirkills #usa #deutschland #innenpolitik #stuttgart #bundestag #innenministerium #kommunisten #staatsschutz
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⛔ Palantir in Freiburg nicht willkommen! ✋
Lautstarke Kundgebung gegen Palantir-Aufritt auf der Freiburger Messe!
Als bekannt wurde, dass Palantir in Freiburg beim "Käpsele Innovation Festival" auf einem Panel würde sprechen dürfen, formierte sich zivilgesellschaftlicher Protest.
Palantir, das u.a. Peter Thiel gehörende Unternehmen, bietet Staaten Tools für Massenüberwachung, Kontrolle und Verfolgung von Menschen.
Heute kamen dann ab 17:30 Uhr einige Anarchist:innen und verteilten Flugblätter gegen den Auftritt von Palantir. 🏴 🚩
Die ab 18 Uhr dann präsenten K-Gruppen wurden von einer Polizeikette erst gehindert auf den Platz vor den Eingang zur Messe zu kommen, bis ihnen dann doch eine Kundgebung ermöglicht wurde.
Von der Polizeipräsenz, darunter auch der Staatsschutz, ließen sich die Anwesenden nicht einschüchtern!
#palantir #fwtm #freiburg #freiburgimBreisgau #messefreiburg #polizei #polizeibw #kundgebung #anarchismus #donnerstag #kapsele #innvoationfestival #palatirkills #usa #deutschland #innenpolitik #stuttgart #bundestag #innenministerium #kommunisten #staatsschutz
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RE: https://ruhr.social/@fau_ruhr/116925300446799025
In den ersten Städten startet nun die Kampagne "Du bist der Regierung egal!" gegen den generellen Rundumschlag der aktuellen Regierung gegen unsere sozialen Sicherungssysteme, unsere Freiheitsrechte und den Umwelt- und Klimaschutz.
Erfahrt mehr auf https://nichtegal.fau.org
#NichtEgal #Sozialabbau #Klimakatastrophe #BigTech #Faschisierung #Kapitalismus #CDU #Merz #Klingbeil #DGB #Gewerkschaft #Gewerkschaften #Utopie #Solidarität #Rente #GKV #BGG #Warken #Teilzeit #Arbeitslos #IchbinArmutsbetroffen #Unten #Anarchismus
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Heute fand die Gedenkdemonstration zum 92. Todestag des Anarchisten Erich Mühsam in Oranienburg statt. Er wurde 1934 in ein Konzentrationslager mitten in Oranienburg verschleppt und am 10.07.1934 von der SS-Wachmannschaft dort ermordet.
@geigerzaehler hat für gute Musik gesorgt und respektvoll betont, dass wir zusammen hier stehen, als Revolutionär*innen, Anarchist*innen, Sozialdemokrat*innen, und viele mehr.
Dem Orga-Mensch von der SPD dagegen war wichtig, seine Partei in den Mittelpunkt zu rücken und ein älterer Kommunist sprach mich auf die Fahne der Föderation deutschsprachiger Anarchist*innen (@fda) an und meinte Mühsam sei gar kein Anarchist gewesen. 🤡
Naja. Ich habe mich über die bunte Mischung von Teilnehmenden gefreut und über die schöne Fahrradtour nach Oranienburg.
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"Zeitwende! Das Wort führt jetzt jeder Esel im Munde, dem die Zeit noch niemals etwas gewendet hat.“
Erich Mühsam, anarchistischer Aktivist & Schriftsteller, am 10. Juli 1934 im KZ Oranienburg ermordet.
#Anarchismus #ErichMühsam
RE: https://bsky.app/profile/did:plc:iocur7qhjhwythfzma54paq6/post/3mnzsnjzjic2h -
Zwei Veranstaltungen am Todestag von Erich-Mühsam
Wie jedes Jahr treffen sich Freunde und Freundinnen von Erich Mühsam an seinem Todestag zu einem Beisammensein mit Picknick am Grab der beiden Mühsams. Wer mag, liest etwas vor oder singt oder klönt auch nur.
📆 Freitag, 10. Juli 2026
🕑 ab 14:30 Uhr
📍 Waldfriedhof Dahlem, Hüttenweg 4, Berlin„Der geht neben einem, der bleibt da!“ – Szenische Lesung von Hufeisern gegen Rechts am Erich-Mühsam-Gedenkstein in Berlin-Britz.
📆 Freitag, 10. Juli 2026
🕑 18:00 Uhr
📍 Dörchläuchtingstr. 52, Berlin
ℹ️ www.hufeiserngegenrechts.de -
Gedenkdemonstration zum 92. Todestag von Erich Mühsam
Erich Mühsams Kampf gegen Militarismus, Unterdrückung und für eine gerechte Gesellschaft machte ihn zu einem der ersten Opfer des NS-Regimes. Am 28. Februar 1933 wurde er verhaftet und durchlief mehrere Gefängnisse und Lager, bevor er in der Nacht auf den 10. Juli 1934 im KZ Oranienburg von SS-Schergen brutal ermordet wurde. Anlässlich seines Todestags findet in Oranienburg auch dieses Jahr eine Gedenkdemonstration mit anschließendem Kulturprogramm statt:
📆 11. Juli 2026
🕑 14:00 Uhr
📍Bahnhofsplatz, 16515 Oranienburg
ℹ️ https://oranienburg.de/Rathaus-Service/Aktuelles/Veranstaltungen/Gedenkdemonstration-zum-92-Todestag-von-Erich-M%C3%BChsam.php?object=tx,%202967.4.1&ModID=11&FID=2967.7716.1&NavID=2967.14&La=1&sfreg=1&bn=1Abschlusskundgebung am Gedenkort des einstigen KZ Oranienburg:
📆 11. Juli 2026
🕑 16:00 Uhr
📍Berliner Str. 47, 16515 OranienburgAnschließend folgt ein Kulturprogramm mit Musik von Claudia & Hagen, Paul Geigerzähler und dem Theater Tallercito.
#Mühsam #ErichMühsam #Anarchismus #Demo #Oranienburg #O1107 #Demonstration
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Glückwunsch nochmal zu 500 Ausgaben contraste. 💐
Lese gerade zufällig im Zug#Anarchismus #Antifa #Selbstorganisation #Genossenschaft #Commons
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❤️ 🖤
Anarchie
Die lange Geschichte einer politischen UtopieFreiheit ohne Staat, Herrschaft und Zwang: Die Ideen des Anarchisten Michail Bakunin faszinieren und provozieren bis heute. Viele verbinden Anarchismus mit Chaos und Gewalt. Tatsächlich entstand er als ernsthafte politische Alternative.
😘 Die FAU im Dlfhttps://www.deutschlandfunkkultur.de/wer-ist-heute-noch-anarchist-100.html
#anarchosyndikalismus #mühsam #sichfügenheißtlügen #bakunin #anarchie #geschichtederanarchie #berndDrücke #graswurzelrevolution #freiearbeiterinnenunion #fau #dlf #dlfkultur #basisgewerkschaft #utopie #gewerkschaft #syndikalismus #anarchismus #streik #organize #klassenkampf #feminismus #solidarität
#gegenseitigehilfe #antiautoritär #basisdemokratie #direkteaktion #antikapitalistisch #antifaschismus #faugewerkschaft -
❤️🖤
Anarchistischer Antimilitarismus -Sa. 11.07.26 um 19:00 Uhr
Luftschloss
Arne-Torgersen-Straße 24 #FreiburgVA mit Bernd Drücke
Vortrag u Diskussion zu Antimilitarismus u Anarchismus in Geschichte u GegenwartRahmenprogramm: Cold Drinks + Feuertonne
Kommt rum!Bernd Drücke ist Anarchist, promovierter Soziologe u Koordinationsredakteur der seit 1972 erscheinenden Graswurzelrevolution, Monatszeitung für eine gewaltfreie, herrschaftslose Gesellschaft.
Mit der Verlautbarung einer „Zeitenwende“ wird eine massiv zunehmende Militarisierung der Gesellschaft vorangetrieben. In Verbindung mit einer insgesamt autoritären u nationalistischen Entwicklung wird eine Kriegslogik propagiert, die als scheinbar alternativlos dargestellt wird...
➡️ https://freiburg.fau.org/events/anarchistischer-antimilitarismus-geschichte-und-gegenwart/
#bernddrücke #gewerkschaft #faugewerkschaft #antiautoritär #emanzipation #organize #anarchismus #antikapitalistisch #basisgewerkschaft #freiearbeiterinnenunion #arbeitskampf #friedenspolitik #anarchosyndikalismus #klassenkampf #solidarität #luftschloss #antifaschismus #antirassismus #antisemitismus #gegenrechts #diskussion #NeinzurWehrpflicht #händewegvonunserenkindern #menschenvorprofite #fightfascism #fightcapitalism #antimilitarismus #niewiederkrieg
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❤️ 🖤
"Errico Malatesta –
Das Leben eines Anarchisten"von Max Nettlau,
eine umfassende Biografie des einflussreichen anarchistischen Denkers. Die Darstellung beleuchtet Malatestas Werdegang von seiner Jugend in Italien über seine prägende Zusammenarbeit mit Michail Bakunin bis hin zu seinen revolutionären Aktivitäten und Exilzeiten.https://www.youtube.com/watch?v=qhmurki7qD4
▶️ https://freiburg.fau.org/ueber-uns/
#anarchismus #klassiker #anarchie #malatesta #errico_Malatesta #nettlau #max_nettlau #anarchosyndikalismus #fau #lesen #faugewerkschaft #hörbuch
#antiautoritär #emanzipation #bakunin #solidarität #gewerkschaft #geschichte #organize #basisgewerkschaft #aktivist #freiearbeiterinnenunion #kollektivismus #syndikat #feminismus #klassenkampf #antikapitalismus #gegenseitigehilfe #revolution #denker -
Neu im Comenius-Antiquariat 29.4.2026.
https://buchantiquariat.com/de/neue-artikel
#antiquariat #buchantiquariat #books #comenius_antiquariat #Philosophie #Bildhauerei #Plastik #Sculpture #Helvetica #Schweiz #Bernensia #Protestantismus #Reformierte #Kirchengeschichte #Anarchismus #Germanistik #Literaturgeschichte #Kunstsammlung #Sammlungskatalog #Ticinensia -
T, Gelernter Chemielaborant, momentan Student Politikwissenschaft und Labor-Minijobber, Sachsen-Anhalt:
"Weil ich eine andere, bessere Welt verlange. Die Produktion, die Betriebe gehören denen die dort arbeiten. Wir würden in kollektiver Selbstverwaltung nicht den Planeten zerstören für die Interessen von Staat und Kapital. Und weil mich bisher jede nicht-anarchistische, nicht-basisdemokratische Gewerkschaft maßlos enttäuscht hat. Weder Ver.di noch IG BCE waren trotz massigen Organisierungsgrad und Bereitschaft der Kolleg:innen an Streiks und Arbeitskämpfen interessiert. Funktionäre wollten nur ihren Betriebsfrieden und den Tarifvertrag als Erfolg verkaufen. Wir brauchen keine Funktionäre, keine Bosse und keine Herrscher."
Bis zum 1. Mai berichten Mitglieder, warum sie Teil unserer Gewerkschaftsbewegung sind und senden uns Fotos von sich und ihren Arbeitsplätzen.
#Gewerkschaft #Labor #Chemie #Sachsen_Anhalt #Streik #Arbeitskampf #Selbstverwaltung #Utopie #Anarchismus
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T, Gelernter Chemielaborant, momentan Student Politikwissenschaft und Labor-Minijobber, Sachsen-Anhalt:
"Weil ich eine andere, bessere Welt verlange. Die Produktion, die Betriebe gehören denen die dort arbeiten. Wir würden in kollektiver Selbstverwaltung nicht den Planeten zerstören für die Interessen von Staat und Kapital. Und weil mich bisher jede nicht-anarchistische, nicht-basisdemokratische Gewerkschaft maßlos enttäuscht hat. Weder Ver.di noch IG BCE waren trotz massigen Organisierungsgrad und Bereitschaft der Kolleg:innen an Streiks und Arbeitskämpfen interessiert. Funktionäre wollten nur ihren Betriebsfrieden und den Tarifvertrag als Erfolg verkaufen. Wir brauchen keine Funktionäre, keine Bosse und keine Herrscher."
Bis zum 1. Mai berichten Mitglieder, warum sie Teil unserer Gewerkschaftsbewegung sind und senden uns Fotos von sich und ihren Arbeitsplätzen.
#Gewerkschaft #Labor #Chemie #Sachsen_Anhalt #Streik #Arbeitskampf #Selbstverwaltung #Utopie #Anarchismus
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T, Gelernter Chemielaborant, momentan Student Politikwissenschaft und Labor-Minijobber, Sachsen-Anhalt:
"Weil ich eine andere, bessere Welt verlange. Die Produktion, die Betriebe gehören denen die dort arbeiten. Wir würden in kollektiver Selbstverwaltung nicht den Planeten zerstören für die Interessen von Staat und Kapital. Und weil mich bisher jede nicht-anarchistische, nicht-basisdemokratische Gewerkschaft maßlos enttäuscht hat. Weder Ver.di noch IG BCE waren trotz massigen Organisierungsgrad und Bereitschaft der Kolleg:innen an Streiks und Arbeitskämpfen interessiert. Funktionäre wollten nur ihren Betriebsfrieden und den Tarifvertrag als Erfolg verkaufen. Wir brauchen keine Funktionäre, keine Bosse und keine Herrscher."
Bis zum 1. Mai berichten Mitglieder, warum sie Teil unserer Gewerkschaftsbewegung sind und senden uns Fotos von sich und ihren Arbeitsplätzen.
#Gewerkschaft #Labor #Chemie #Sachsen_Anhalt #Streik #Arbeitskampf #Selbstverwaltung #Utopie #Anarchismus
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T, Gelernter Chemielaborant, momentan Student Politikwissenschaft und Labor-Minijobber, Sachsen-Anhalt:
"Weil ich eine andere, bessere Welt verlange. Die Produktion, die Betriebe gehören denen die dort arbeiten. Wir würden in kollektiver Selbstverwaltung nicht den Planeten zerstören für die Interessen von Staat und Kapital. Und weil mich bisher jede nicht-anarchistische, nicht-basisdemokratische Gewerkschaft maßlos enttäuscht hat. Weder Ver.di noch IG BCE waren trotz massigen Organisierungsgrad und Bereitschaft der Kolleg:innen an Streiks und Arbeitskämpfen interessiert. Funktionäre wollten nur ihren Betriebsfrieden und den Tarifvertrag als Erfolg verkaufen. Wir brauchen keine Funktionäre, keine Bosse und keine Herrscher."
Bis zum 1. Mai berichten Mitglieder, warum sie Teil unserer Gewerkschaftsbewegung sind und senden uns Fotos von sich und ihren Arbeitsplätzen.
#Gewerkschaft #Labor #Chemie #Sachsen_Anhalt #Streik #Arbeitskampf #Selbstverwaltung #Utopie #Anarchismus
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T, Gelernter Chemielaborant, momentan Student Politikwissenschaft und Labor-Minijobber, Sachsen-Anhalt:
"Weil ich eine andere, bessere Welt verlange. Die Produktion, die Betriebe gehören denen die dort arbeiten. Wir würden in kollektiver Selbstverwaltung nicht den Planeten zerstören für die Interessen von Staat und Kapital. Und weil mich bisher jede nicht-anarchistische, nicht-basisdemokratische Gewerkschaft maßlos enttäuscht hat. Weder Ver.di noch IG BCE waren trotz massigen Organisierungsgrad und Bereitschaft der Kolleg:innen an Streiks und Arbeitskämpfen interessiert. Funktionäre wollten nur ihren Betriebsfrieden und den Tarifvertrag als Erfolg verkaufen. Wir brauchen keine Funktionäre, keine Bosse und keine Herrscher."
Bis zum 1. Mai berichten Mitglieder, warum sie Teil unserer Gewerkschaftsbewegung sind und senden uns Fotos von sich und ihren Arbeitsplätzen.
#Gewerkschaft #Labor #Chemie #Sachsen_Anhalt #Streik #Arbeitskampf #Selbstverwaltung #Utopie #Anarchismus
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Myzelium: Tagung zu anarchistischen Studien
Im März standen in Leipzig politische Theorie, Geschichte, Ethnologie und Philosophie – mit dem Ziel, verschiedene Perspektiven zu vernetzen –... mehr
https://radiocorax.de/myzelium-tagung-zu-anarchistischen-studien/
#anarchie #Anarchismus #Leipzig #Myzelium #Projektil #Tagung
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Iranische Anarchisten: Der Aufstand ist „echte Selbstorganisation durch einfache Menschen“
Iranische Anarchisten: Der Aufstand ist „echte Selbstorganisation durch einfache Menschen“
Interview mit Mitgliedern der Anarchist Front, einem Kollektiv, das Informationen über Ereignisse im Iran, in #Afghanistan und #Tadschikistan verbreitet
Der Aufstand im Iran dauert nun schon über eine Woche an. Es ist nicht nur ein wirtschaftlicher Protest, sondern auch eine praktische Revolte gegen die gesamte Logik der Staatsmacht. Die Menschen haben die Kontrolle über die Straßen gestört, die Symbole der Unterdrückung zerstört und sich den Kugeln entgegen gestellt. Das ist genau #Anarchie in Aktion: Lähmung der Regierungsmaschinerie von unten, ohne dass eine sofortige Ablösung durch eine neue Macht nötig ist.
Das Regime reagierte mit direkten Schüssen, #Razzien in Krankenhäusern und #Massenverhaftungen, doch die #Niederschlagung ist bisher gescheitert. Sporadische und flexible Taktiken (Autos anzünden, Kameras zerstören und Einsatzwege blockieren) haben die Macht vom Zentrum an den Rand verlagert und Raum für echte Selbstverwaltung geschaffen: #Massenspenden, Verteidigung von Krankenhäusern und direkte #Informationsverbreitung ohne Zwischenhändler.
Um mehr zu erfahren, haben wir einige Fragen an die Anarchist Front geschickt, ein Kollektiv, das Informationen über Ereignisse im #Iran, in Afghanistan und Tadschikistan verbreitet.
Wie groß ist die Unterstützung für die Streiks in der Bevölkerung?
Die Unterstützung für radikale #Streiks und #Proteste im Iran ist extrem weit verbreitet. Von den zweiunddreißig Provinzen des Iran haben nur zwei oder drei nicht an diesen Streiks und Protesten teilgenommen.
Wie würdest du den aktuellen #Generalstreik im Iran charakterisieren? Was hat den #Streik ausgelöst?
Derzeit finden Streiks und Proteste gleichzeitig statt, und die Situation eskaliert rasch. Was als friedliche Schließung des Großen Basars von Teheran durch Ladenbesitzer begann, wurde gewalttätig, nachdem Sicherheitskräfte eingriffen. Von dort aus breiteten sich die Proteste schnell auf Städte im ganzen Land aus.
Im Zentrum dieser Unruhen stehen unerträglicher wirtschaftlicher Druck und eine galoppierende Inflation, die das tägliche Leben für große Teile der Gesellschaft unmöglich gemacht haben. Die ersten Streiks entstanden unter Handyverkäufern, ausgelöst durch das Chaos schwankender Wechselkurse und die explodierenden Kosten für importierte Waren.
Diese Proteste sind vollkommen spontan und selbstorganisiert. Es gibt keine Führung, keine politische Fraktion, die sie lenkt, und kein zentrales Kommando, das Befehle erteilt. Das ist Wut, die direkt von der Basis kommt.
Gleichzeitig versucht der Sohn des ehemaligen iranischen Königs erneut, aus der Situation Kapital zu schlagen. Wann immer im Iran Proteste ausbrechen, beeilt er sich, sie als seine eigenen zu beanspruchen. Zwar hat er einige Anhänger im Land, doch der Großteil seiner Anhängerschaft lebt im Ausland. Abgesehen von den #Royalisten haben Jahrzehnte der Unterdrückung durch die Islamische Republik die Möglichkeit, dass andere organisierte Oppositionskräfte im Land entstehen, praktisch zunichte gemacht.
Wie werden die Proteste organisiert und welche Gruppen versuchen, davon zu profitieren?
Diese Welle begann mit der Schließung von Märkten als Reaktion auf den katastrophalen Zusammenbruch des Rial, extreme Inflation, steigende Steuern und die völlige Unfähigkeit des Regimes, die Wirtschaftskrise zu bewältigen. Sie verwandelte sich rasch in aufgestaute Wut gegen die gesamte Machtstruktur. Slogans wie „Tod für #Khamenei“ und „Basij, Sepah, ISIS – ihr seid alle gleich“ spiegeln die Tiefe dieser Wut wider.
Die eigentlichen Ursachen sind der totale wirtschaftliche Zusammenbruch des Regimes, der auf systemische #Korruption, massive #Militärausgaben und ausländische #Sanktionen zurückzuführen ist. Sanktionen sind jedoch lediglich ein Vorwand, den das Regime nutzt, um #Unterdrückung zu rechtfertigen.
Die Organisation ist weitgehend horizontal und dezentral: über soziale Netzwerke, lokale Aufrufe von Basarhändlern und die organische Ausbreitung der Wut auf der Straße – ohne zentralen Anführer oder leitende #Partei. Genau darin liegt ihre Stärke: echte #Selbstorganisation von einfachen Menschen gegen die Herrschaft.
Doch genau hier liegt die Gefahr. Exilierte Oppositionsgruppen – insbesondere Royalisten, die mit Reza #Pahlavi verbündet sind – sind auf den Plan getreten und versuchen, diesen Volksaufstand zu kapern. Durch Aufrufe aus dem Ausland streuen sie Slogans wie „Lang lebe der Schah“ ein, um die Proteste in Richtung der Wiederherstellung einer weiteren Erbmonarchie zu lenken – einer, die früher das Volk durch die #SAVAK und blutige Unterdrückung zermalmte und nun versucht, die Macht durch diplomatisches Lächeln und leere Versprechungen zurückzugewinnen.
Neben diesen Gruppen unterstützen auch #Anarchisten, Teile der #Kommunisten, Teile der #Liberalen und #Republikaner diese Bewegung und hoffen, vom Sturz der Islamischen #Republik zu profitieren.
Unterdessen versuchen Teile der Islamischen Republik selbst, diesen #Aufstand als interne reformistische Bewegung darzustellen, um das Regime in abgewandelter Form zu erhalten.
Weiterlesen in meiner Übersetzung des Interviews von Gabriel Fonten mit Mitgliedern der Anarchist Front vom 05. Januar 2026.
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Neu im Comenius-Antiquariat 12.2.2026.
https://buchantiquariat.com/de/neue-artikel
#antiquariat #buchantiquariat #books #comenius_antiquariat #SchweizerLiteratur #LiteraturDeutschschweiz #SpanischeLiteratur #Quijote #Satire #Ethnologie #Voelkerkunde #Tanz #Dance #BiographienLiteratur #Literaturgeschichte #Anarchismus #Lateinamerika #BTraven #RetMarut -
Neu im Comenius-Antiquariat 6.2.2026.
https://buchantiquariat.com/de/neue-artikel
#antiquariat #buchantiquariat #books #comenius_antiquariat #Philosophie #Psychologie #Entwicklungspsychologie #Helvetica #Schweiz #Oekonomie #Industrie #Anarchismus #Autobiographie #Memoiren #Oekonomie #Nationaloekonomie -
Vortrag zur Anarcho-syndikalistischen Jugend Stuttgart
Am 24. Januar kamen rund 40 Leute ins #Stadteilzentrum #Gasparitsch, um Martin #Veith zu hören – von 17 bis 70 war alles dabei. Veith war selbst bei der Anarcho-Syndikalistischen Jugend (ASJ) aktiv und hat mit „Eine Revolution für die Anarchie" ein #Buch über die Geschichte der Gruppe geschrieben.
Die #ASJ existierte von 1990 bis 1993 im Großraum #Stuttgart und stand der #FAU nahe. Als syndikalistische #Jugendorganisation setzte sie auf #Selbstorganisation und direkte Aktion – also darauf, Verbesserungen nicht über Parteien oder große Apparate zu erreichen, sondern durch eigenes Handeln am Arbeitsplatz und im Alltag. Die Gruppe beteiligte sich an 1.-Mai-Demonstrationen, Kampagnen und Aktionen in der Stadt.
Die frühen 90er waren auch eine Zeit, in der #Neonazis massiv auf den Straßen präsent waren – #Rostock-#Lichtenhagen, #Mölln, #Solingen sind nur die bekanntesten Beispiele für die rassistische Gewalt dieser Jahre. In #Stuttgart und Umgebung stellte sich die ASJ diesem Problem entgegen und engagierte sich antifaschistisch.
Der Abend war ein schönes Wiedersehen für viele Ehemalige aus der syndikalistischen Bewegung – und gleichzeitig ein guter Austausch zwischen den Generationen. Danke an Martin Veith und das Institut für Syndikalismusforschung!
Quelle: Bericht bei der FAU Stuttgart
@anarchism #FreieArbeiterInnenUnion #AnarchoSyndikalismus #Anarchismus
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Genug mit #Doomscrolling:Das gute Leben im Punkrock oder: ein ästhetisches Leben führen
Vielleicht fängt das mit einer alten Freundin von mir an. Nennen wir sie Ember. Ich hab Ember vor zwanzig Jahren in Asheville, North Carolina, kennengelernt, als sie in einer 8 x 8 Fuß großen, unisolierten Hütte lebte, die sie im Hinterhof eines gemieteten Punkhauses gebaut hatte. Im Erdgeschoss der Hütte stand nur ein Schreibtisch mit ihrer Schreibmaschine und ihren Büchern. Darüber befand sich ein Loft mit einer Futonmatratze. Die Bude war sauber, aber vollgestopft, und ich verbrachte viele Nächte mit ihr am Feuer im Hinterhof dieses Hauses und wir quatschten über das Leben.
Sie war ein paar Jahre älter als ich, und ich war total in sie verliebt, oder besser gesagt, in die Vorstellung von ihr, obwohl das überhaupt nicht auf Gegenseitigkeit beruhte. Sie trug ein selbstgenähtes Carhartt-Overallkleid und hatte bessere Grenzen und eine klarere Kommunikation als jeder andere, den ich je getroffen hatte. Sie war so direkt, dass sie streng und abweisend wirkte. Sie trank zwar, aber nicht das Gesöff, das ich gewohnt war – obwohl sie fast kein Geld hatte, trank sie nur gutes Bier. „Lieber ein gutes Bier als sechs billige“, sagte sie mir, vielleicht die einzige Lebensweisheit, die sie mir direkt mitgegeben hat. Ich sah sie und ich sah einen Hinweis darauf, wie man trotz Armut ein schönes Leben führen kann.
Ich schrieb meine erste Kurzgeschichtensammlung, ein Zine, das ich nicht neu auflegen werde, als Gutenachtgeschichten für Ember. Wir sind nicht wirklich zusammen gekommen – sie hatte diese klaren Grenzen und wusste, was sie wollte –, aber Jahre später lebte sie auf der anderen Seite des Landes, studierte Bibliothekswissenschaft und arbeitete im Infoshop, und sie zeichnete und siebdruckte ein Poster für eine Veranstaltung zu meiner ersten Buchtournee.
Das ist keine Geschichte über sie, nicht wirklich. Es ist eine Geschichte über das romantische Ideal des guten Punkrock-Lebens. Es ist eine Geschichte über Zines und DIY, über einfaches Kochen, über Festessen aus dem Müll mit Freunden und Feinden, über Kuchen und Plattenspieler und Tee und Punk-Post und Brieffreunde. Es ist eine Geschichte darüber, öfter mal das Handy auszuschalten, nackt in Flüssen zu baden, Hütten zu bauen oder zusammenzuziehen, Geschichten zu erzählen und Kellerkonzerte zu geben. Es ist eine Geschichte über Sozialzentren und Infoläden. Es ist eine Geschichte über Punkhäuser und Hütten im Wald und Wohnungen in Städten des Rust Belt. Es ist eine Geschichte über die Liebe zu halbwilden Hunden und halbwilden Freunden, eine Geschichte über Food Not Bombs und Community Organizing. Es ist eine Geschichte darüber, Kunst zu machen, in der man schlecht ist, Musik zu machen, in der man schlecht ist. Es ist eine Geschichte darüber, Kunst zu machen, in der man gut ist, Musik zu machen, in der man gut ist. Es ist eine Geschichte über Zimmerpflanzen und Bücher und das Herausholen von Möbeln aus dem Müll und den Besitz von so vielen Strickmützen, dass man nicht mehr weiß, welche von welchem Freund stammen.
Das heißt: Es ist eine Geschichte über das gute Leben. Ein Leben, das du haben kannst. Ein Leben, das ich haben kann. Oder zumindest ein Ideal, das wir verfolgen können. Ich weiß, dass ich es mein ganzes Leben lang verfolgt habe – wie alle guten Träume liegt es gemütlich am Horizont und gibt uns eine Richtung vor, in die wir gehen können. Wir werden es nie wirklich erreichen, aber die Freude liegt im Gehen.
Ich mache keine moralische Aussage über dieses Leben. Es ist objektiv nicht besser als jedes andere. Stattdessen mache ich eine ästhetische Aussage: Das ist eine schöne Art zu leben.
Weiterlesen in meiner Übersetzung des Beitrags "The Punk Rock Good Life or: living an aesthetic life" von Margaret Killjoy / @margaret
#Freiräume #Kapitalismus #Konsumterror #Kultur #Musik #Soziales #Anarchismus #Lifestyle
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GLS-Bank kündigt linken Strukturen Bankkonten - betroffene Gruppe aus Dresden erstmals im Radiointerview
Das Anarchist Black Cross Dresden unterstützt seit Jahren politische Gefangene und von Repression betroffene Aktivistinnen – lokal wie international. Für diese Solidaritätsarbeit sind Spenden und funktionierende Konten existenziell. Mitte November wurde dem Verein, über den diese Spenden liefen, von der GLS Bank fristlos das Konto gekündigt. Andere Banken verweigerten anschließend die Kontoeröffnung. Der Fall steht nicht für sich: Auch linken Organisationen und Parteien wie der DKP, wurden zuletzt Konten entzogen.
In der Linken galt die GLS-Bank, trotz ihrer anthroposophischen Bezüge, bis zuletzt für nicht wenige, als eine „gute“ oder als eine „ethische“ Bank.
Für @RDL sprach ich mit Nina, von abc Dresden, über das „Debanking“ und ordnen es politisch ein.
https://rdl.de/Debanking_abcd_Dresden_GLS_Bank_Dezember_2025_RDL
@glsbank
@abcdd
#gls #bank #glsbank #glsgemeinschaft #glsinvestments #glsadventskalender #debanking
#abc #ABCDresden #bank #montag #politik #Repression #ccc #cccongress #antifa #ukraine #anarchismus #innenpolitik #sanktionen -
#Heute im #radio um 21Uhr wird die #RoteNote ausgestrahlt! Ihr könnt sie auf der #wuestewelle hören, 96,6 mh in #Tuebingen #Reutlinge und #Rottenburg oder auf http://wueste-welle.de
Oder nachhören auf http://agathemulot.fr/rotenote
#anarchismus #anarchie #links #antifa #musik #freiesradio #chanson #lied #lieder #liedermacher #politk #politisch #linksextrem #noafd #pacifismus #peace #frieden #antimilitarismus #pax #kommunismus
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🚩🚩🚩🏴🏴🏴Today, in a few minutes: from 6 a.m. to 10 p.m., Radio Dreyeckland (Germany) broadcasts live and with great passion as part of A-Radio. Tune in and get informed from an anarchist perspective. English spoken🏴🏴🏴🚩🚩🚩
Live stream: https://stream.rdl.de/rdl
🏴🏴A-Radio? What's that?🚩🚩
"The Anarchist and Anti-authoritarian Radio Network is defined as a platform for networking and coordination of anarchist radio projects from different countries."
https://www.a-radio-network.org/
#aradionetwork #aradioberlin #rdl #anarchisms #anarchismus #antiauthority #antiauthoritarian #antiautoritarisme #antiautoritar #deutschland #leipzig #berlin #freiburg #slowenien #slowenia
#ljubljana #ljubjana #usa #antifa #unitedstates #radio #radiobubble #radiobursts #live #livestream #LiveStreamers #livestreaming #ausbruch #sonntag #sonntagabend #southamerica #greece #italy #italia #spain #espana #thessaloniki #Chile #Kurruf
#CrnaLuknja #crna #frequenzA #thefinalstrawradio #wien #parias #athen #Kilavo #RadioLibertaire #Anarres #dissidentislandradio #island #islandia
#RadioParasita #volos -
Stimmen aus dem Aufstand in Indonesien: Affan Kurniawan lebt weiter auf den Straßen
Ende August 2025 gab es in ganz Indonesien eine Welle von Protesten. In diesem Bericht zeigen wir ein Interview mit einem inhaftierten indonesischen anarchistischen Autor und verschiedene Statements von anarchistischen Gruppen, die seit Beginn des Aufstands an englischsprachige Medien gegangen sind.
Nach wochenlangen Protesten in ganz Indonesien gegen #Sparmaßnahmen versammelten sich in der Woche vom 25. August massenhaft Demonstranten, um der politischen Elite Indonesiens Herzlosigkeit und #Korruption vorzuwerfen.
Die indonesische #Regierung zahlt den Abgeordneten ein monatliches Gehalt von 100 Millionen Rupiah (etwa 6.081 US-Dollar) – das ist ungefähr das 30-Fache des #Mindestlohns in #Jakarta, wo die höchsten Löhne des Landes gezahlt werden. Die Wut brach aus, als Berichte kursierten, dass die #Abgeordneten zusätzlich 50 Millionen Rupiah pro Monat als #Wohngeld erhielten.
Diese Nachricht kam mitten in einer Zeit hoher #Inflation, neuer Sparmaßnahmen und zunehmender #Armut. #Gewerkschaften, Anarchisten, #Studenten, #Linke, Jugendliche und andere Demonstranten füllten in der Woche vom 25. August die Straßen. Sie wurden von der #Polizei, die dem aktuellen Präsidenten #Prabowo #Subianto dient, der früher #Verteidigungsminister war, hart angegangen.
Am 28. August wurde Affan #Kurniawan, ein 21-jähriger Lieferant, der gerade unterwegs war, um Essen auszuliefern, von einem gepanzerten Fahrzeug der Mobilen Brigade der Nationalpolizei angefahren und getötet.
Als Reaktion auf den Mord an Affan brachen Lieferanten, #Anarchisten und #Jugendliche aus verschiedenen anderen Bevölkerungsgruppen in Aufruhr aus. Demonstranten plünderten mehrere #Polizeistationen, brannten die Häuser von Politikern nieder und plünderten sie und setzten Regierungsgebäude in Brand.
Diese Situation zwang den Premierminister, den Gipfel der Shanghai Cooperation Organization (SCO) in China ausfallen zu lassen. Die Regierung hat angedeutet, dass sie möglicherweise einige der Vergünstigungen für Politiker und einige der Sparmaßnahmen, die den Aufstand ausgelöst haben, kürzen könnte. Präsident Prabowo Subianto hat jedoch die Repressionen verstärkt und das Militär hinzugezogen, was zu mindestens sechs Todesfällen geführt hat – darunter ein Student, der in Yogyakarta, Java, von der Polizei zu Tode geprügelt wurde, und ein Fahrradrikscha-Fahrer, der in Solo, Java, an den Folgen des Einsatzes von Tränengas starb. Die genaue Zahl der Todesopfer ist weiterhin unbekannt.
#Indonesien, das bis 1949 unter niederländischer #Kolonialherrschaft stand, ist nach wie vor stark polarisiert, mit enormen Unterschieden in Bezug auf #Ressourcen und #Macht. In den 1960er Jahren forderte die Gewalt gegen Mitglieder und mutmaßliche Sympathisanten der Kommunistischen Partei Indonesiens (#PKI) mindestens Hunderttausende Menschenleben. Die heutige anarchistische Bewegung entstand Ende der 1980er Jahre, auch dank der Bemühungen von Punkbands. Die Polizei hat 2011 eine „Anti-Anarchie”-Abteilung eingerichtet, und in mehreren Fällen wurden Personen, die als #Anarcho-#Punks angesehen wurden, entführt und in staatlich sanktionierten #Umerziehungslagern eingesperrt. Trotzdem ist die anarchistische Bewegung trotz aller Widrigkeiten weiter gewachsen.
Angesichts der beispiellosen staatlichen #Repressionen auf der ganzen Welt sind die mutigen Aktionen der #Rebellen in #Indonesien eine große Inspiration für alle, die die kapitalistische #Weltordnung ablehnen. Demonstranten in Indonesien haben über verschiedene Formen der Unterdrückung der digitalen Kommunikation berichtet, die sich wahrscheinlich noch verschärfen werden, wenn der Konflikt weiter eskaliert. Wir hoffen, dass dieser vorläufige Bericht die Aufmerksamkeit auf die Situation lenkt und Menschen in anderen Teilen der Welt dazu ermutigt, sich zu informieren und solidarisch zu handeln.
Affan Kurniawan wird nicht vergessen werden, und seinen Mördern wird nicht vergeben werden. Solidarität mit den Mutigen, die dafür auf den Straßen sorgen.
Anarchisten in #Solidarität mit dem Aufstand in Indonesien
Ein Gespräch mit dem anarchistischen Gefangenen und Autor Bima
Bima ist ein anarchistischer #Schriftsteller, #Übersetzer und unabhängiger #Forscher aus Indonesien, der seit 2021 inhaftiert ist. Hinter Gittern bleibt er als Mitglied einer anarchistischen Föderation aktiv. Er ist außerdem Gründer des DIY-Verlags Pustaka Catut und Autor des Buches Anarchy in Alifuru: The History of Stateless Societies in the Maluku Islands, das bei Minor Compositions erschienen ist. Ihr könnt #Bima über #Patreon unterstützen und mehr über eine zuvor aktive FireFund-Kampagne für ihn erfahren.
Wir haben dieses Interview mit Bima in den ersten Septembertagen 2025 geführt.
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Zu meiner vollständigen Übersetzung des bei @CrimethInc erschienenen Beitrages Voices from the Uprising in Indonesia vom 04.09.2025
#Anarchismus #CapitalismIsADeathCult @anarchismhub @anarchism
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Nepalesische #Anarchisten über den Sturz der Regierung: Ein Interview mit Black Book Distro
In Nepal eskalierte Anfang September 2025 eine #Protestbewegung als Reaktion auf #Polizeigewalt zu einem spontanen #Aufstand, der mit der #Brandstiftung des #Parlaments und einer Reihe von #Regierungsgebäuden, #Polizeistationen, #Parteizentralen und #Villen von #Politikern gipfelte. Innerhalb von anderthalb Tagen war #Premierminister Khadga Prasad Oli geflohen und die Regierung war zusammengebrochen. Aber der Sturz einer Regierung ist nur die erste Phase eines viel längeren Kampfes; inmitten dieser #Unruhen konkurrieren #Monarchisten, #Neoliberale und #Radikale um die Zukunft Nepals. Um ein klareres Verständnis für den #Hintergrund des Aufstands und die Dynamik innerhalb desselben zu bekommen, haben wir Black Book Distro interviewt, ein anarchistisches #Kollektiv und eine #Bibliothek in #Kathmandu.
Der Aufstand in Nepal ist Teil einer Reihe von Aufständen, die Asien in den letzten Jahren erschüttert haben. Wir können die Spuren der Funken vom Sturz des Präsidenten von Sri Lanka im Jahr 2022 bis zum Aufstand in #Bangladesch im Jahr 2024 und dem Aufstand in #Indonesien im August 2025 verfolgen, ganz zu schweigen vom anhaltenden Bürgerkrieg in #Myanmar.
Seit dem Sturz der nepalesischen Regierung sind auch auf den #Philippinen heftige #Proteste ausgebrochen. All dies ist eine Reaktion auf die weit verbreitete wirtschaftliche Not und das Versagen der Versprechen der Politiker. Die #Komplizenschaft der institutionellen kommunistischen Parteien bei dem #Massaker, das den Aufstand ausgelöst hat, sollte alle angehenden Revolutionäre daran erinnern, dass es unmöglich ist, die Probleme des #Kapitalismus allein durch die Gewalt des Staates zu lösen – selbst wenn man „kommunistisch” im Namen seiner Partei hat.
Die Herausforderungen, die der Kapitalismus für die Menschen mit sich bringt, erfordern radikalere Veränderungen, als sie mit #Polizeiausrüstung und politischen Vorschlägen in den Machtzentralen erreicht werden können.
Ebenso sollte dieser Aufstand Politikern und #Polizisten auf der ganzen Welt zu denken geben, die glauben, sie könnten ungestraft plündern und terrorisieren. Heute mag das Geld, das sie erhalten, sie vor den Folgen ihrer Handlungen schützen – aber morgen ist alles möglich.
Keine dieser Revolten hat bisher alle ihre Ziele erreicht, aber während Menschen auf der ganzen Welt mit #Oligarchie und staatlicher #Unterdrückung zu kämpfen haben, bietet jede von ihnen Lehren.
Wie ein Kommentator in den sozialen Medien es ausdrückte: „Nur ein junger Mann, der die Haut des Feindes trägt.“
Stell dein Projekt vor. Wer bist du und was machst du?
Wir sind Black Book Distro, ein anarchistisches Kollektiv und eine Bibliothek mit Sitz in Kathmandu, Nepal, die sich der Radikalisierung durch Aufklärung über die Geschichte der #Linken sowie der aktiven Beteiligung an Volkskämpfen und Bewegungen widmet, die wir für mit unseren Zielen vereinbar halten (die Proteste der Generation Z, die Meter-Byaj-Bewegung,1 die Guthi-Bewegung2). Wir sprechen zu euch als anarchistische Bewegung, die unter der Unterdrückung eines gescheiterten und korrupten kommunistischen #Regimes und #Kongresses steht.
Gib uns einen kurzen Überblick über die sozialen Bewegungen und Kämpfe in Nepal in den letzten ein oder zwei Jahrzehnten. Was waren die wichtigsten Anliegen, die zu den Unruhen in der #Bevölkerung geführt haben?
Nach der maoistischen Revolution hat Nepal mehrere Wellen sozialer, wirtschaftlicher, geografischer und politischer Umbrüche erlebt. Zu den wichtigsten Problemen gehören die weit verbreitete #Kastendiskriminierung, eine tödliche Epidemie des #Menschenhandels mit #Wanderarbeitern, die durch den Mangel an Möglichkeiten im eigenen Land angeheizt wird, regelmäßige #Grenzkonflikte mit unseren atomar bewaffneten Nachbarn und eine politische #Korruption, die so dreist ist, dass sie zu einem erschreckend starken Wiederaufleben monarchistischer Gefühle im Land geführt hat.
Zu den #Volksbewegungen für Veränderungen gehörten der Kampf der #Madhesh um Rechte und Würde, Proteste gegen die Korruption in der #COVID-Ära unter dem Motto „Enough Is Enough” (Genug ist genug), nationalistische Streitigkeiten über Grenzgebiete wie #Lipulekh, die #Hungerstreiks von Dr. KC für eine bessere #Gesundheitsinfrastruktur, der Widerstand gegen räuberische #Hypothekenzinsen und die Verteidigung der #Gemeinschaftsflächen des Volkes der #Newar.
Diese Kämpfe werden von einem komplexen sozialen Gefüge angetrieben, das immer noch von #Patriarchat, #Kastenwesen und #Religion geprägt ist, während gleichzeitig verfassungsrechtliche Bemühungen um Repräsentation, #Meinungsfreiheit, wirtschaftliche Freiheit und #Föderalismus unternommen werden. Die wichtigsten politischen Organisationen sind die #Kongresspartei, maoistische und marxistisch-leninistische Parteien sowie royalistische Fraktionen. Darunter gibt es unabhängige Jugendgruppen, linke Räume und indigene Gemeinschaftsgruppen.
Historisch gesehen wurden die meisten Proteste von den großen politischen Parteien angeführt oder beeinflusst, obwohl spontane Jugend- und #Basisinitiativen zunehmend unabhängig agieren (einschließlich des jüngsten Aufstands der „Generation Z“).
„Heute wurden scharfe Munition gegen #Zivilisten, darunter auch #Kinder eingesetzt. Wir waren an vorderster Front. Wir haben gesehen, wie viele Menschen erschossen wurden.“
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Weiterlesen in meiner Übersetzung des Interviews mit Black Book Distro, 22.09.2025, bei @CrimethInc
#Insurrection #Nepal #Uprising #Revolt #CapitalimsIsADeathCult #Maoismus #Anarchismus
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Frankreich rebelliert – doch mit welchem Ziel?
Das Gewerkschaftsbündnis, das zu den Streiks am 18. September aufgerufen hatte, hat ein Ultimatum gestellt – aber Bloquons Tout will mehr als nur Zugeständnisse.Gestern (18. September) wurde Frankreich zum zweiten Mal in Folge von Störungen heimgesucht, nachdem die #Gewerkschaften mit #Streiks in verschiedenen Branchen und großflächigen Störungen im ganzen Land versucht hatten, ihre Bedeutung wieder zu unterstreichen. Die #CGT gab an, dass eine Million Menschen an den Aktionen am Donnerstag teilgenommen hätten; selbst das Innenministerium räumte ein, dass es mindestens 500.000 gewesen seien. Neun Gewerkschaften handelten zum ersten Mal seit den Rentenstreitigkeiten von 2023 gemeinsam.
Der #RATP-#Gewerkschaft gelang es weitgehend, die Pariser Metro lahmzulegen, und #Lehrer und #Schulpersonal streikten gemeinsam mit Kollegen aus dem #Energiesektor und der Bahn, wo es zu erheblichen Störungen im Nah- und #Fernverkehr kam.
#Studierende mobilisierten sich an #Universitäten im ganzen Land. Der Universitätsbetrieb in #Paris, #Caen, #Montpellier, #Nantes, #Rouen und #Toulouse unter anderem wurde laut Contre Attaque eingestellt, die auch berichteten, dass in Lyon „die Sciences Po und die #ENS von der Verwaltung ‚vorbeugend’ geschlossen wurden”.
#Anarchisten standen weiterhin im Mittelpunkt der Aktionen. In #Laon nahm die Peter-Kropotkin-Brigade erneut an den Demonstrationen teil, diesmal mit Schwerpunkt auf dem lokalen #Sonoco-Werk, wo kürzlich 117 Entlassungen angekündigt worden waren.
Im Vergleich zur Vorwoche reagierte die #Polizei zurückhaltender – was vor allem darauf zurückzuführen war, dass die gleiche Anzahl von Beamten gegen eine deutlich größere Zahl von Demonstranten auf den Straßen eingesetzt wurde.
Kleine Gruppen von #Faschisten und rechtsextremen Demonstranten tauchten ebenfalls kurz auf, um die Demonstranten zu konfrontieren. In #Montpellier, wo sich zwischen 15.000 und 20.000 Menschen versammelt hatten, um die Aktionen zu unterstützen, konfrontierte eine Gruppe von bis zu 30 rechtsextremen Männern gegen Ende des Tages etwa 200 Demonstranten und #Antifaschisten.
Die Polizei griff schließlich ein, um die rechtsextreme Gruppe zu schützen, von der einige Mitglieder von Beobachtern als Mitglieder einer #Ultras-Gruppe identifiziert wurden, die mit dem #Fußballverein der Stadt in Verbindung steht. Mehrere Demonstranten und Antifaschisten wurden bei einer Reihe von Angriffen durch Mitglieder der rechtsextremen Gruppe verletzt, aber die Polizei unternahm nichts gegen die Täter.
Obwohl das Ausmaß der Aktion beeindruckend ist, bestehen weiterhin Spannungen zwischen den Bestrebungen von Teilen von #BloquonsTout – einer führerlosen, dezentralen Bewegung, die Spontaneität schätzt und weder über Mechanismen noch den Willen verfügt, mit #Mainstream-Politikern zu „verhandeln“ – und den etablierten Gewerkschaften, mit denen die Regierung besser zurechtkommt.
In dem Versuch, die Initiative zurückzugewinnen, hat das #Gewerkschaftsbündnis dem neuen #Premierminister Sébastien #Lecornu ein Ultimatum gestellt und die Rücknahme der #Haushaltsvorschläge gefordert, die zum Sturz seines Vorgängers geführt hatten, andernfalls drohten nach dem 24. September erneute Aktionen.
Zu den Forderungen gehörten auch die Einführung einer #Vermögenssteuer und die Aufgabe der Versuche, das #Rentenalter anzuheben.
Bei einer Befragung zeigten sich die von Bloquons Tout beeinflussten Aktivisten auf der Straße jedoch weniger überzeugt von den Vorzügen von Verhandlungen oder konventionellen Verhandlungen zwischen Gewerkschaften und Politikern.
Ein Aktivist sagte gegenüber France 24: „Wir haben nichts von der Regierung zu verlangen. Wir versuchen nicht zu verhandeln ... Wir wollen unsere Forderungen durchsetzen, und unsere einzige Forderung ist, dass die Regierung zurücktritt.“
Andere wiesen auf den Ausschluss der parlamentarischen #Linken aus der Regierung und die Unhaltbarkeit von Macrons Fließband an entbehrlichen Premierministern hin.
Der #Zombie-#Macronismus rollt weiter, aber gleichzeitig wächst die #Revolte. Die orthodoxen Gewerkschaften – die oft ebenso sehr ein Mittel zur Eindämmung von Protesten wie zu deren Förderung sind – haben sich gestern mit ihrer Rolle zufrieden gegeben, aber es ist alles andere als klar, dass sie in der Lage sein werden, die breitere antipolitische Stimmung, die durch Bloquons Tout repräsentiert wird, zu kontrollieren oder zu kanalisieren.
Vor diesem Hintergrund liegt es im Interesse der Regierung, vor Ablauf der Frist am 24. September eine Art Annäherung mit den zugelassenen Gesprächspartnern der Arbeitnehmer zu erreichen. Angesichts der bisherigen Unnachgiebigkeit Macrons und der anarchistischen #Spontaneität von „Bloquons Tout“ bleibt die Lage in Frankreich jedoch ungewiss.
Quelle: punkacademic France revolts – but to what end? / @freedomnews 19. September 2025
Übersetzung: Thomas Trueten [Nicht authorisiert] via trueten.de
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Morgen rebelliert Frankreich
Eine dezentrale, führerlose Bewegung strebt an, Frankreich am 10. September lahmzulegen, um einen deutlichen Protest gegen den Bankrott des #Macronismus zu demonstrieren.
Es ist ungewöhnlich, dass der Verlust eines Premierministers und seiner #Regierung nicht das Schlimmste ist, was einem amtierenden französischen Präsidenten in einer Woche passieren kann, aber diese Woche könnte eine Ausnahme sein. Emmanuel Macrons intellektuell bankrottes politisches Projekt geriet am Montagabend erneut ins Stocken, als sein Premierminister François #Bayrou nach dem Verlust eines #Vertrauensvotums in der #Nationalversammlung zum #Rücktritt gezwungen wurde. Die Zeichen standen an der Wand (an einigen Stellen sogar buchstäblich) – die Reaktion auf Bayrous vorgeschlagenen #Sparhaushalt, der eine Einfrierung der #Renten, #Kürzungen in Höhe von 44 Milliarden Euro und die #Streichung von zwei Feiertagen vorgesehen hätte, machte seinen Sturz unvermeidlich.Doch für #Macron droht eine noch größere Gefahr: die Gefahr direkter Aktionen seitens einer führerlosen, dezentralisierten Bewegung, die einen einfachen Aufruf zum Kampf hat – „Blockiert alles“. Die „Bloquons tout“, wie sie genannt werden, haben ihren Ursprung im Internet und haben sich zu einer #Massenbewegung entwickelt, die Parallelen zu den „Gilet Jaunes“ (Gelbwesten) von 2018-2020 aufweist, aber ein ganz anderes politisches Profil hat.
Viele der Teilnehmer sind zwischen 25 und 34 Jahre alt, oft sind es #Hochschulabsolventen, die aus einem anderen sozioökonomischen Umfeld stammen als die enttäuschten #Rentner, die die Blockaden der #Gelbwesten organisiert haben. Diese #Rebellen sind linksgerichtet, wie aktuelle Untersuchungen zeigen. Da die etablierten politischen #Parteien und #Gewerkschaften den Anschluss nicht verpassen wollen, haben sie sich die Unterstützung der# CGT, der Sozialistischen Partei und von Jean-Luc #Mélenchons La France Insoumise gesichert.
Die Energie kommt jedoch von außerhalb der Parteien und Gewerkschaften, da sich die französischen Behörden auf erhebliche Störungen in Zentren des linken Aktivismus wie #Nantes, #Rennes und #Lyon vorbereiten. Die Federation Anarchiste mobilisiert in Rennes, #Paris und ganz Frankreich, besetzt #Blockaden, ermutigt #Arbeiter zum Streik und sendet eine Online-Radiosendung, die über die Entwicklungen aus der Perspektive der Teilnehmer berichtet.
Französische Analysten sind sich uneinig darüber, ob Bayrous Rücktritt der „Block Everything”-Bewegung den Wind aus den Segeln nehmen wird. Einige behaupten, der Sturz der Regierung werde die Demonstranten demobilisieren, während andere behaupten, er werde sie „beflügeln”. Schätzungen der französischen Sicherheitsbehörden, wonach mit 100.000 Teilnehmern in ganz Frankreich zu rechnen sei, scheinen Wunschdenken ihrerseits und ein Versuch zu sein, die Demonstranten zu demotivieren.
„Block Everything“ steht für eine Ablehnung der konventionellen Politik, die sich in Frankreich wiederholt als unzureichend erwiesen hat. Mitte 2024, nach einem katastrophalen politischen Glücksspiel, bei dem Macron Neuwahlen ausgerufen hatte, um Marine Le Pen zu besiegen, führte seine Entschlossenheit, die linke Neue Volksfront, die eine Mehrheit der Sitze gewonnen hatte, auszuschließen, zu einer Krise nach der anderen und zu einem ständigen Wechsel der #Premierminister.
Jedes Mal, wenn ein Macronistischer Premierminister versucht, die rhetorische Temperatur in politischer Hinsicht zu erhöhen, wird deutlicher als zuvor, dass die französischen politischen Institutionen nicht in der Lage sind, die Veränderungen zu liefern, die jüngere Wähler wollen und brauchen, wobei einige Ökonomen behaupten, die fiskalische „Krise” sei übertrieben dargestellt worden.
Die Federation Anarchiste nutzt diesen Moment als Lehrstunde, wobei Genossen die durch den Aktionstag eröffneten Veranstaltungsorte und Räume nutzen, um die Natur und die Möglichkeiten des Anarchismus zu vermitteln. Obwohl ein Experte (zu Recht) feststellte, dass die CGT sich weit von ihren revolutionären Wurzeln zu Beginn des 20. Jahrhunderts entfernt hat, bleibt ihre Fähigkeit, #Arbeitsplätze zu bestreiken, von entscheidender Bedeutung. Von der Linken wurden Forderungen nach einem #Generalstreik laut.
Obwohl ein Generalstreik unwahrscheinlich ist, wurden #Besetzungen von #Arbeitsstätten und branchenübergreifende Aktionen diskutiert. Da auch die #Fluglotsen in der folgenden Woche streiken wollen, ist die Gefahr anhaltender Störungen real.
„Block Everything” verspricht, bedeutend zu werden, wobei einige Experten behaupten, dass es die größte Beteiligung seit den Ereignissen im Mai 1968 geben könnte. Unabhängig davon, ob dies eintritt oder nicht, stellt es eine große Herausforderung für Macrons Politik des #Zombie-#Neoliberalismus dar, wobei die Mainstream-Presse behauptet, Frankreich „könnte unregierbar geworden sein”. Wir können nur hoffen.
Quelle: punkacademic Tomorrow, France revolts via @freedomnews
Übersetzung: Thomas Trueten
#Anarchismus @[email protected] #FederationAnarchiste -
Anarchisten haben Biss - haben anarchistische Kollektive das auch?
Wenn wir gemeinsam stark sind, ist der Druck auf den Einzelnen geringer und wir sind weniger abhängig von charismatischen Persönlichkeiten.
#Anarchisten unterschiedlichen Alters, Geschlechts und Hintergrunds sind stolz darauf, hart, mutig, kompetent, mitfühlend, geschickt, geduldig, scharfsinnig, engagiert, kreativ und radikal zu sein – und es gibt wirklich einige herausragende Persönlichkeiten!
Anarchistische Gruppen sind jedoch nicht besonders erwähnenswert, oder?
#Organisationen sind mehr und oft weniger als nur die Summe ihrer Teile. Eine Gruppe kann voller erstaunlicher Individuen sein, aber wenn die Gruppe als Ganzes nicht über die Strukturen, die Erfahrung oder die Fähigkeit verfügt, als Gruppe zu handeln und zu reflektieren, wird unsere individuelle Brillanz verschwendet und wie eine endliche Ressource aufgebraucht.
Ohne gesund funktionierende Gruppen lastet zu viel Druck auf den Individuen, mit dem Stress und den Traumata der Organisation fertig zu werden, Konflikte zu bewältigen, Beziehungen aufrechtzuerhalten und immer „gut zu sein”. Ich möchte manchmal Fehler machen können und wissen, dass ich fair zur #Rechenschaft gezogen werde. Ich möchte schädliches Verhalten ansprechen können, ohne dass es zu einem Drama eskaliert, das man sich ansehen muss. Ich möchte um Hilfe bitten können. Ich möchte eine Gruppe verlassen können, ohne mir Sorgen machen zu müssen, dass meine Abwesenheit eine katastrophale Machtverschiebung verursacht.
Gute #Richtlinien und Systeme zu haben, reicht nicht aus, wenn eine #Gruppe nicht das Selbstvertrauen, die Erfahrung und die Fähigkeit hat, sie anzuwenden.
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Weiterlesen in meiner Übersetzung des Beitrages Anarchists have teeth - do anarchist collectives? von Nora Ziegler, erschienen bei @freedomnews / FreedomNews (Web) / Anarchists have teeth—do anarchist collectives? (Mastodon).
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Die Hexe, die meine Albträume besiegte oder: Von Träumen, Magie und Welpen
Letzte Nacht, mitten in ein paar anderen, viel schöneren Träumen, träumte ich, dass ich von #Bereitschaftspolizisten in ein Gebäude getrieben wurde, die dann bewaffnet und schreiend versuchten, einzubrechen.Vor Jahrzehnten hatte ich jede Nacht Albträume, in denen mich die Polizei verfolgte. Das ging monatelang so, und jede Nacht wachte ich keuchend vor Angst oder Erschöpfung auf, weil ich gerade gerannt war und die #Bullen mich gerade erwischt hatten.
Ich war damals zwanzig Jahre alt und verbrachte die meisten Tage damit, Anti-Kriegs-Demonstrationen in #Portland zu organisieren, und die meisten Nächte damit, mit dem Fahrrad von Müllcontainer zu Müllcontainer zu fahren, um nach Essen zu suchen. In meinen Träumen habe ich vielleicht geklaut, oder ich habe in Müllcontainern gewühlt, oder ich war bei einer Demo, oder ich bin einfach nur die Straße entlanggelaufen, und ein Polizist oder mehrere Polizisten kamen auf mich zu. Ich rannte weg oder fuhr mit dem Fahrrad davon, und sie rannten hinter mir her oder verfolgten mich mit dem Auto, und ich konnte ihnen nie entkommen.
Mit zwanzig dachte ich, dass ich mit dreißig entweder tot oder im #Gefängnis sein würde. Ich weiß, wie dramatisch das klingt, aber ich war ein sehr dramatischer junger Erwachsener. Die #Polizei in Portland hat hart daran gearbeitet, uns Angst einzujagen, und ich muss leider sagen, dass sie damit zumindest eine Zeit lang ziemlich erfolgreich war. Ich kannte einen Anti-Kriegs-Aktivisten, bei dem die Bullen in seine Wohnung eingebrochen sind und ihn an seinem eigenen Schreibtisch blutig geschlagen haben. Ein anderer wurde von den Bullen erkannt, als er auf den Bus wartete, und die Bullen haben ihn zusammengeschlagen.
Ein anderes Mal wurde ein komplett schwarz gekleideter #Punk mitten in der Nacht auf der Straße von #Polizisten angegriffen, die ihn blutig schlugen und dabei Sachen riefen wie „Bist du ein #Anarchist?“. Ein paar der Polizisten aus Portland, die ich beim Namen kannte – und die vielleicht auch mich kannten – wurden erfolgreich wegen Folter mit Pfefferspray verklagt, waren aber immer noch im Dienst.
Einer dieser Polizisten, Captain Mark Kruger, wurde kurzzeitig suspendiert, weil er in einem Park in Portland Gedenktafeln für tote Nazi-Soldaten aus dem Zweiten Weltkrieg angebracht hatte.
Kruger ist mir besonders in Erinnerung geblieben, weil er ein ziemlich überzeugter #Nazi war, weil er immer auf der Straße stand und die #Bereitschaftspolizei befehligte und weil es ein Video gab, in dem er lachte und lachte, während er eine Frau mit #Pfefferspray besprühte, die sich an einen Parkautomaten klammerte, nichts sehen konnte und nicht fliehen konnte.
Ein anderes Mal richtete er einen Munitionswerfer (im Grunde genommen einen Granatwerfer) aus etwa anderthalb Metern Entfernung direkt auf mein Gesicht. Jahrelang dachte ich, ich wäre weggerannt, nachdem er das getan hatte, aber ein Freund, der dabei war, sagte mir, dass meine Standhaftigkeit ihm den Mut gegeben habe, ebenfalls standhaft zu bleiben.
Zum Teil wegen einem Typen namens Kruger hatte ich jede Nacht Albträume. Ich würde das nicht in eine Geschichte schreiben, das wäre zu abgedroschen, selbst ohne ihm Messerhandschuhe oder einen gestreiften Pullover zu geben.
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Weiterlesen in meiner Übersetzung des Beitrages von @margaret Killjoy The Witch Who Cured My Nightmares or: on dreams and magic and puppies
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Zapatistische "Versammlung der Widerstände und Rebellionen" in Chiapas eröffnet
Führende Indigene Vertreter und internationale Delegierte treffen sich, "um sich gegen den #Kapitalismus und alle Pyramiden zu organisieren".
Die Versammlung wird von der Zapatistischen Armee der Nationalen Befreiung (Die Versammlung wird von der Zapatistischen Armee der Nationalen Befreiung (#EZLN) in Chiapas veranstaltet und hat zum Ziel, "eine Einigung über das Was, Wie, Wo und Warum" der Zerstörung des Kapitalismus und aller hierarchischen Systeme zu erzielen. Die Versammlung wurde am Wochenende mit einer #Demonstration eröffnet, bei der alle Teilnehmer palästinensische Flaggen trugen.
"Wir sind alle palästinensische Kinder", sagte Subcomandante Insurgente Moisés bei der Eröffnung des Treffens. "Heute begeht das kapitalistische System in einem kleinen Teil dieses Landes einen Völkermord am palästinensischen Volk. Wir können nicht vergessen, wir können nicht wegsehen".
In der Erklärung im Vorfeld der Versammlung hatte der zapatistische Sprecher El Capitan (alias Marcos) darauf hingewiesen, "was es bedeutet, als indigenes Volk in einer Geographie geboren zu werden, aufzuwachsen, zu leben und zu kämpfen, in der das 'Anderssein' ein Grund für Verachtung, Ausbeutung, Unterdrückung und Enteignung ist. Zu sein', wo 'nicht zu sein' die Norm und das Stigma für diejenigen ist, die anders sind".
Ein Video der Eröffnungszeremonie und aktuelle Informationen über jeden Tag der Treffen sind auf Radio Zapatista verfügbar.
Anderswo in Chiapas trafen sich am 25. und 27. Juli mehr als 250 Delegierte aus 60 Gemeinden und Organisationen zu einem "Internationalen Treffen zur Verteidigung des Lebens": Mais, Wasser, Territorium und Mutter Erde". An dem dreitägigen Treffen nahmen Basisgruppen aus ganz Mexiko teil, unter anderem aus Oaxaca, Veracruz, Coahuila, Guerrero und Chiapas, sowie Teilnehmer aus Kolumbien, Deutschland und dem País Valenciano.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen der Erfahrungsaustausch über den Widerstand der Gemeinschaften und die Entwicklung gemeinsamer Strategien gegen "Projekte des Todes": Megaprojekte, Militarisierung und organisierte Kriminalität, die Land und Wasser bedrohen.
Die Zeugenaussagen beleuchteten die laufenden Kämpfe. MODEVITE (Bewegung zur Verteidigung des Lebens und des Territoriums) berichtete über ihren jahrzehntelangen Kampf gegen die Autobahn San Cristóbal-Palenque. Kollektive aus Oaxaca berichteten über ihren Widerstand gegen den Interozeanischen Korridor, Staudämme und Bergbau, während Aktivisten aus Coahuila berichteten, dass sie den San-Miguel-Fluss vor industrieller Verschmutzung und Giftverklappung schützen wollen. Aus Veracruz kamen Anklagen über von der Regierung verteilte Agrochemikalien, die den Boden und die Gesundheit schädigen.
EZLN) in Chiapas veranstaltet und hat zum Ziel, "eine Einigung über das Was, Wie, Wo und Warum" der Zerstörung des Kapitalismus und aller hierarchischen Systeme zu erzielen. Die Versammlung wurde am Wochenende mit einer Demonstration eröffnet, bei der alle Teilnehmer palästinensische Flaggen trugen.
"Wir sind alle palästinensische Kinder", sagte Subcomandante Insurgente Moisés bei der Eröffnung des Treffens. "Heute begeht das kapitalistische System in einem kleinen Teil dieses Landes einen Völkermord am palästinensischen Volk. Wir können nicht vergessen, wir können nicht wegsehen".
In der Erklärung im Vorfeld der Versammlung hatte der zapatistische Sprecher El Capitan (alias Marcos) darauf hingewiesen, "was es bedeutet, als indigenes Volk in einer Geographie geboren zu werden, aufzuwachsen, zu leben und zu kämpfen, in der das 'Anderssein' ein Grund für Verachtung, Ausbeutung, Unterdrückung und Enteignung ist. Zu sein', wo 'nicht zu sein' die Norm und das Stigma für diejenigen ist, die anders sind".
Ein Video der Eröffnungszeremonie und aktuelle Informationen über jeden Tag der Treffen sind auf Radio Zapatista verfügbar.
Anderswo in Chiapas trafen sich am 25. und 27. Juli mehr als 250 Delegierte aus 60 Gemeinden und Organisationen zu einem "Internationalen Treffen zur Verteidigung des Lebens": Mais, Wasser, Territorium und Mutter Erde". An dem dreitägigen Treffen nahmen Basisgruppen aus ganz Mexiko teil, unter anderem aus Oaxaca, Veracruz, Coahuila, Guerrero und Chiapas, sowie Teilnehmer aus Kolumbien, Deutschland und dem País Valenciano.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen der Erfahrungsaustausch über den Widerstand der Gemeinschaften und die Entwicklung gemeinsamer Strategien gegen "Projekte des Todes": Megaprojekte, Militarisierung und organisierte Kriminalität, die Land und Wasser bedrohen.
Die Zeugenaussagen beleuchteten die laufenden Kämpfe. MODEVITE (Bewegung zur Verteidigung des Lebens und des Territoriums) berichtete über ihren jahrzehntelangen Kampf gegen die Autobahn San Cristóbal-Palenque. Kollektive aus Oaxaca berichteten über ihren Widerstand gegen den Interozeanischen Korridor, Staudämme und Bergbau, während Aktivisten aus Coahuila berichteten, dass sie den San-Miguel-Fluss vor industrieller Verschmutzung und Giftverklappung schützen wollen. Aus Veracruz kamen Anklagen über von der Regierung verteilte Agrochemikalien, die den Boden und die Gesundheit schädigen.
#EZLN) in #Chiapas veranstaltet und hat zum Ziel, "eine Einigung über das Was, Wie, Wo und Warum" der Zerstörung des Kapitalismus und aller hierarchischen Systeme zu erzielen. Die Versammlung wurde am Wochenende mit einer Demonstration eröffnet, bei der alle Teilnehmer palästinensische Flaggen trugen.
"Wir sind alle palästinensische Kinder", sagte Subcomandante Insurgente Moisés bei der Eröffnung des Treffens. "Heute begeht das kapitalistische System in einem kleinen Teil dieses Landes einen #Völkermord am palästinensischen Volk. Wir können nicht vergessen, wir können nicht wegsehen".
In der Erklärung im Vorfeld der Versammlung hatte der zapatistische Sprecher El Capitan (alias Marcos) darauf hingewiesen, "was es bedeutet, als indigenes Volk in einer Geographie geboren zu werden, aufzuwachsen, zu leben und zu kämpfen, in der das 'Anderssein' ein Grund für #Verachtung, #Ausbeutung, #Unterdrückung und #Enteignung ist. Zu sein', wo 'nicht zu sein' die Norm und das Stigma für diejenigen ist, die anders sind".
Ein Video der Eröffnungszeremonie und aktuelle Informationen über jeden Tag der Treffen sind auf Radio Zapatista verfügbar.
Anderswo in Chiapas trafen sich am 25. und 27. Juli mehr als 250 #Delegierte aus 60 Gemeinden und Organisationen zu einem "Internationalen Treffen zur Verteidigung des Lebens": #Mais, #Wasser, #Territorium und Mutter Erde". An dem dreitägigen Treffen nahmen #Basisgruppen aus ganz #Mexiko teil, unter anderem aus #Oaxaca, #Veracruz, #Coahuila, #Guerrero und Chiapas, sowie Teilnehmer aus #Kolumbien, #Deutschland und dem País #Valenciano.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen der #Erfahrungsaustausch über den Widerstand der Gemeinschaften und die Entwicklung gemeinsamer #Strategien gegen "Projekte des Todes": #Megaprojekte, #Militarisierung und organisierte #Kriminalität, die Land und Wasser bedrohen.
Die Zeugenaussagen beleuchteten die laufenden Kämpfe. #MODEVITE (Bewegung zur Verteidigung des Lebens und des Territoriums) berichtete über ihren jahrzehntelangen Kampf gegen die Autobahn San Cristóbal-Palenque. Kollektive aus Oaxaca berichteten über ihren Widerstand gegen den Interozeanischen Korridor, #Staudämme und #Bergbau, während Aktivisten aus Coahuila berichteten, dass sie den San-Miguel-Fluss vor industrieller #Verschmutzung und #Giftverklappung schützen wollen. Aus Veracruz kamen Anklagen über von der Regierung verteilte #Agrochemikalien, die den Boden und die Gesundheit schädigen.
"Unsere Gebiete beherbergen eine große biokulturelle Vielfalt, die wir von unseren Vorfahren geerbt haben und die nun durch ein extraktivistisches Entwicklungsmodell, das in einer individualistischen, kapitalistischen und patriarchalischen Logik wurzelt, ernsthaft gefährdet ist", heißt es in der Abschlusserklärung. Die Gemeinschaften beschreiben, dass sie ähnlichen Belastungen ausgesetzt sind: aufgezwungene Projekte ohne Zustimmung, manipulierte Konsultationen, der Vormarsch des organisierten Verbrechens und systematische Bemühungen, lokale Versammlungen zugunsten von #Unternehmensinteressen zu spalten.
Die internationalen Delegierten verknüpften diese Erfahrungen mit umfassenderen Kämpfen. Die kolumbianischen Netzwerke berichteten über die Verteidigung der Flüsse im #Cauca-Tal und den Widerstand der Fischergemeinden von #Taganga gegen die Ausbeutung der Küsten. Das Treffen brachte auch die Solidarität mit den kurdischen Frauenbewegungen, den #Jineolojî-Akademien in #Rojava und den belagerten Zivilisten in #Gaza zum Ausdruck.
"Wir wissen, dass weder Regierungen noch Staaten unsere Probleme lösen werden", heißt es in der Erklärung. "Wir müssen uns gemeinsam auf den Weg machen, unser Wissen und unsere Spiritualität einbringen, um das Leben zu respektieren - angefangen bei unseren eigenen Körpern und Territorien".
Quelle via @freedomnews #Anarchismus #Zapatismus<ü>Übersetzung: Thomas Trueten [na]
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Neu im Comenius-Antiquariat 30.7.2025.
https://buchantiquariat.com/de/neue-artikel
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ANA: Was waren die Gründe für diese Verhaftungen in Belgien und Frankreich? Hast du viel Zeit im Gefängnis verbracht?Octavio Alberola: In Belgien wurden meine Partnerin Ariane und ich im Februar 1968 aufgrund einer Anzeige der franquistischen #Polizei verhaftet. Die Anklage lautete auf Besitz von zwei Pistolen und gefälschten Dokumenten, da sie die ursprüngliche Anschuldigung, die Entführung eines spanischen Diplomaten bei der EU geplant zu haben, nicht aufrechterhalten konnten. Ich wurde zu fünf Monaten Haft verurteilt, meine Partnerin zu zwei Monaten.
In Frankreich wurden wir im Mai 1974 verhaftet, nach der Freilassung des Direktors der Bilbao Bank in Paris, der entführt worden war, um die Hinrichtung des jungen katalanischen Anarchisten Salvador Puig Antich in Spanien anzugeprangern und die Hinrichtung zweier weiterer MIL-Militan (Iberische Befreiungsbewegung) zu verhindern. Sie verhafteten zehn unserer Genossen (Spanier und Franzosen) und beschuldigten mich, die Entführung organisiert zu haben (die Genossen, die sie durchgeführt hatten, konnten sie nie finden oder verhaften). Ich war derjenige, der am längsten inhaftiert war: neun Monate. Dann wurden wir zehn vorläufig freigelassen und mussten uns in Paris aufhalten. 1981, nach Francos Tod, gab es einen einwöchigen Strafprozess gegen uns, und wir wurden freigesprochen, weil die französische Polizei ihre Anschuldigungen nicht beweisen konnte.
ANA: Und du bist ohne Probleme nach Kuba eingereist? Hattest du keine Angst, ins Gefängnis zu kommen, da du wegen deiner Kritik an Fidel und dem Regime wahrscheinlich vom kubanischen Geheimdienst gesucht wurdest?
Octavio Alberola: Ich war bis Anfang der 1980er Jahre nicht mehr in Kuba... Aber ich war auf dem Weg nach #Peru und #Bolivien, um mich für die Wiederherstellung und Bewahrung des kollektiven Gedächtnisses in #Lateinamerika zu engagieren, unterstützt vom Amsterdamer Institut für Geschichte, der #Feltrinelli-#Bibliothek in #Mailand, der Bibliothek für internationale zeitgenössische Dokumentation in# Nanterre (Paris) und der #CIDA in Spanien. Dann, 1989 und 1992, habe ich eine ikonografische Ausstellung über den Einfluss der Französischen Revolution in Lateinamerika und eine weitere über 500 Jahre Kampf für Menschenrechte in Lateinamerika vorbereitet, anlässlich des 200. Jahrestags der Französischen Revolution und des 500. Jahrestags der Entdeckung Amerikas. Bei diesen Reisen wurde ich von europäischen Hochschuleinrichtungen unterstützt. Das letzte Mal war Ende der 1990er Jahre anlässlich des Gipfeltreffens der iberoamerikanischen Staatschefs in Havanna. Ich war dort, um Kontakte zu #Dissidentengruppen zu knüpfen, damit ein #Europaabgeordneter an einer Demo von Frauen von Gefangenen teilnehmen konnte... Wir hatten keine Probleme, reinzukommen oder Kontakte zu knüpfen, weil das Regime damals keinen Skandal wollte... Aber die Frauen und mehrere Dissidenten waren in der Nacht zuvor vorläufig festgenommen worden, sodass die Demo nicht stattfinden konnte und der Europaabgeordnete sich darauf beschränkte, eine Pressekonferenz mit den auf der Insel anwesenden europäischen Journalisten abzuhalten. Am Flughafen wurde ich für ein paar Stunden von der Staatssicherheit festgehalten, die mir mitteilte, dass ich während meines dreitägigen Aufenthalts auf der Insel überwacht worden war... Sie sagten mir, dass sie über meine Vergangenheit Bescheid wüssten, als wir gemeinsam gegen Batista gekämpft hatten... und schließlich ließen sie mich das Flugzeug zurück nach Paris nehmen. Es war klar, dass sie keinen Skandal verursachen wollten, solange die iberoamerikanischen Staatschefs noch auf der Insel waren.
ANA: Gibt es derzeit Raum für libertäre Debatten und Aktionen in Kuba? Wie siehst du die libertäre Landschaft in diesem Land?
Octavio Alberola: Es gibt „Räume“, insofern als die Kubaner ihre Angst, sich zu äußern, verlieren und das Regime (wie am Ende der Franco-Diktatur) nicht mehr so offen wie früher unterdrücken kann.
Das passiert auch mit den „Damas en Blanco” und anderen Oppositionsgruppen... Ich sehe die libertäre Perspektive ziemlich optimistisch, weil die Genossinnen, mit denen wir in Kontakt stehen (Mitglieder des Critical Observatory), sehr fähig und sich der Chance für Anarchistinnen bewusst sind, den falschen #Castro-Sozialismus zu entlarven und das revolutionäre Potenzial des libertären Sozialismus zu zeigen.
ANA: Stimmt es, dass ihr in den 1960er Jahren zwei Attentate auf General Franco organisiert habt? Was ist passiert?
Octavio Alberola: Das ist eine sehr lange Geschichte, aber ich werde versuchen, sie so kurz wie möglich zu machen. 1961 wurde auf dem CNT-Kongress in Limoges, Frankreich, die spanische libertäre Bewegung (MLE), die seit 1945 in zwei Flügel gespalten war, wieder vereint. Auf diesem Kongress wurde in einer geschlossenen Sitzung beschlossen, eine konspirative Organisation für den Kampf gegen die Franco-Diktatur zu gründen. Diese Organisation hieß Defensa Interior (DI) und sollte aus sieben Aktivisten der CNT, der #FAI und der FIJL bestehen. Anfang 1962 ernannte die Verteidigungskommission der #MLE die sieben Mitglieder der DI, und ich wurde als Vertreter der #FIJL (Libertäre Jugend) ausgewählt. Aus diesem Grund verließ ich Mexiko und schloss mich heimlich der DI in Frankreich und Spanien an. Die DI beschloss, Aktionen gegen die Franco-Diktatur zu starten, um die brutale Repression der Franco-Anhänger anzuprangern und Solidarität mit den in Spanien inhaftierten Gefangenen zu zeigen. Es wurde auch beschlossen, den Diktator zu töten, und zu diesem Zweck wurde eine erste Aktion gegen Franco vorbereitet. Diese Aktion fand im Sommer 1962 in San Sebastián statt, war aber wegen technischer Probleme (Batterie des Empfängers) und Informationsproblemen (Franco verzögerte seine Ankunft) erfolglos. Die Aktion sorgte für großes Aufsehen, und die Presse bezeichnete sie als gescheiterten Anschlag auf Francos Leben. Die Polizei von Franco nahm viele Leute aus baskischen Unabhängigkeitskreisen fest, musste sie aber wieder freilassen, weil sie die libertären DI-Mitglieder hinter dem Anschlag nicht identifizieren konnte. Im Sommer 1963 wurde eine weitere Aktion gegen Franco in Madrid geplant, als er auf dem Weg vom #Prado-Palast zum #Oriente-Palast war, um die Ernennungsschreiben der neuen Botschafter in Madrid entgegenzunehmen. Allerdings führten Umstände, die bis heute nicht ganz geklärt sind, zur Verhaftung von zwei Genossen aus der Gruppe, die den Anschlag auf Franco vorbereitet hatte, und zum Verlust des gesamten Materials, das für diese Aktion bestimmt war. Das Franco-Regime reagierte brutal und verurteilte innerhalb von 17 Tagen diese beiden Genossen, Francisco Granado und Joaquín Delgado, zum Tode und richtete sie hin. Außerdem nahm es wahllos zahlreiche Libertäre in Spanien und sogar in Frankreich fest, wo die französischen Behörden auf Anweisung des Franco-Regimes fast hundert junge Libertäre und einige alte Militante in verschiedenen Städten verhafteten. Diese Repression führte zur Lähmung der DI, und von da an setzte nur noch die FIIJL die Aktionen gegen die Franco-Diktatur fort. Weitere Informationen findest du in dem Buch „El anarquismo español y la acción revolucionaria (1961-1974)” und in Dokumentarfilmen auf TVE und dem europäischen Sender ARTE über die Anschläge auf Franco.
ANA: Wechseln wir das Thema. Wie beurteilst du die Tatsache, dass die Finanzkrise der letzten Jahre keine größeren Proteste in Europa ausgelöst hat?
Octavio Alberola: Die jüngste Finanzkrise hat in Europa keine größeren Proteste ausgelöst, obwohl sie erhebliche Folgen für die Beschäftigung hat, und zwar aus dem einfachen Grund, dass die meisten europäischen Arbeitnehmer ein hohes Kaufkraftniveau erreicht hatten und das Wirtschaftssystem diese Kaufkraft und damit ihre Konsumfähigkeit nicht drastisch eingeschränkt hat.
Ich glaube nicht, dass sich diese Situation in naher Zukunft ändern wird, und deshalb denke ich, dass das Kräfteverhältnis zugunsten des Kapitalismus bestehen bleiben wird ... bis sich die andere Krise, die ökologische, verschärft und der Mehrheit der Arbeitnehmer bewusst wird, welche Gefahr die Fortsetzung des kapitalistischen Systems für ihr Überleben darstellt. Dieses Bewusstsein könnte die Entstehung einer selbstverwalteten globalen Bewegung fördern, um den Planeten und die Menschheit vor allen Gefahren zu retten, die von der kapitalistischen und autoritären Verwaltung der menschlichen Gesellschaften ausgehen.
ANA: Gibt es einen Ort, an dem du mehr anarchistische Hoffnung, einen lebendigeren und inspirierenderen #Anarchismus siehst? Wird er von den jüngsten Ereignissen in #Griechenland beeinflusst?
Octavio Alberola: Was ich derzeit am hoffnungsvollsten finde, ist der Konsens vieler #Libertärer und #Marxisten in ihrer Kritik am #Autoritarismus und ihrer Wertschätzung von #Autonomie und #Selbstverwaltung. Dies ist ein spontanes und globales Phänomen, das dank des Internets und durch Netzwerke der Solidarität, des Dialogs und der Reflexion miteinander verbunden ist.
Es ist ein entschlossen undogmatischer Anarchismus, der außerhalb streng anarchistischer Kreise seinen größten Vertreter im französischen Philosophen Michel #Onfray gefunden hat (dessen Bücher in mehr als 15 Sprachen übersetzt wurden und dessen Auflagen sich auf Hunderttausende belaufen). Was in Griechenland passiert, kommt mir nicht wie eine besonders konsequente Manifestation anarchistischer Ideologie vor, da es mir so vorkommt, als würde die Konfrontation mit den Ordnungskräften um der Konfrontation willen überbetont, ohne dass eine echte Infragestellung der autoritären Ordnung stattfindet. Dieser Eindruck könnte allerdings auch daran liegen, dass wir nicht so leicht an ihre Texte kommen…
ANA: Zum Abschluss des Interviews, wenn du auf dein bisheriges Engagement zurückblickst, was waren deine größten anarchistischen Freuden?
Octavio Alberola: Meine größte Freude war es zu sehen, dass all die Anstrengungen und Opfer, die zwischen 1962 und 1967 von den jungen Libertären (#Spanier, #Franzosen, #Italiener, #Engländer, die in Spanien, aber auch in Frankreich, #Italien und #England unterdrückt wurden) unternommen wurden, um den anarchistischen revolutionären Aktivismus wiederzubeleben, nicht umsonst waren... Und zwar, weil sie entscheidend zu den Ereignissen vom Mai 1968 in Frankreich und anderen Ländern beigetragen haben, die von der anarchistischen Idee geprägt waren, alle Formen von Macht und #Dogmatismus in Frage zu stellen. Diese Infragestellung scheint mir ein wichtiger Beitrag zu dem hartnäckigen Streben nach einer egalitären und libertären Utopie zu sein, das die Menschheit seit Beginn der menschlichen Geschichte als ihr Ziel verfolgt, seitdem das Gehorchen und Befehlen die treibende Kraft der Menschheitsgeschichte geworden ist.
Joselito, 27. Juli via @freedomnews freedomnews..org.uk
Übersetzung, Bearbeitung und Korrektur: Thomas Trueten #Revolution #Aragon #Olot #Mexiko #Jugendbewegung #Oliver #Castro #Diaspora #Guerillakampf #Batista #Regime #Sowjetunion #Amerika #CNT #Limoges #Di #Franco #Leval #Katalonien #Andalusien #Madrid #GARI #Perpignan #Spanien #CGT #COJRA #Radio #Libertaire #Delgado #Granado #GALSIC #Kuba #ANA #Repression #Jalapa #Veracruz #Barcelona #Girona #Streik #Alayor #Menorca #Fraga #Kulturminister #Frankreich #Cervantes #Sozialismus #Institutionalisierung #Staatskapitalismus #Diktatur #Paris #Gewerkschaften #Buchhandlungen #Havanna #SAC #Schweden #Gewerkschaftsbewegung #Caudillismus #Betancourt #Trujillo