#retrospektive — Public Fediverse posts
Live and recent posts from across the Fediverse tagged #retrospektive, aggregated by home.social.
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Der IBM-PC: Heute vor 45 Jahren beginnt die Erfolgsgeschichte
https://www.pcgameshardware.de/Retrospektive-Thema-214694/Specials/IBM-PC-wird-45-1550810/
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Der IBM-PC: Heute vor 45 Jahren beginnt die Erfolgsgeschichte
https://www.pcgameshardware.de/Retrospektive-Thema-214694/Specials/IBM-PC-wird-45-1550810/
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Ein sehr sehr guter Text über "Code Review", der in Scrum Teams oft eine eigene Spalte auf dem Scrum Board darstellt.
Oft ein Diskussionsthema in Retrospektiven. Oft fühlt es sich nervig an. Jetzt kommt AI ins Team. Wie kann es helfen? Und warum machen wir das eigentlich alles nochmal?https://newsletter.getdx.com/p/what-are-code-reviews-even-for
#AgileAI #Scrum #Agile #ScrumMaster #AgileCoach #Retrospektive #CodeReview
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Ein sehr sehr guter Text über "Code Review", der in Scrum Teams oft eine eigene Spalte auf dem Scrum Board darstellt.
Oft ein Diskussionsthema in Retrospektiven. Oft fühlt es sich nervig an. Jetzt kommt AI ins Team. Wie kann es helfen? Und warum machen wir das eigentlich alles nochmal?https://newsletter.getdx.com/p/what-are-code-reviews-even-for
#AgileAI #Scrum #Agile #ScrumMaster #AgileCoach #Retrospektive #CodeReview
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Wir beginnen heute (05. August 2026) die 2. Halbzeit unserer Doppelausstellung #Raumcollage und #Retrospektive Michel C. Jullian.
Neue Öffnungzeiten: Mi-Sa 15-20h, außerdem ab 09.08. auch sonntags von 13-18h (ohne Verkauf).
Wir haben das Erdgeschoss mit unseren eigenen Ausstellungsnischen etwas umgestaltet.
Im Obergeschoss zeigen wir eine komplett neue Auswahl von Jullians Werken.#Ausstellung #Kunst #Darmstadt #MichelCJullian #Veranstaltung #PopupEvent
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Wir beginnen heute (05. August 2026) die 2. Halbzeit unserer Doppelausstellung #Raumcollage und #Retrospektive Michel C. Jullian.
Neue Öffnungzeiten: Mi-Sa 15-20h, außerdem ab 09.08. auch sonntags von 13-18h (ohne Verkauf).
Wir haben das Erdgeschoss mit unseren eigenen Ausstellungsnischen etwas umgestaltet.
Im Obergeschoss zeigen wir eine komplett neue Auswahl von Jullians Werken.#Ausstellung #Kunst #Darmstadt #MichelCJullian #Veranstaltung #PopupEvent
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Demnächst in unserer #Raumcollage :
➡️ Sa, 08.08. ab 15 Uhr: DJ-Duo LivAngieless mit HipHop, R'n'B & Soul
⚠️ Neue Öffnungszeiten ab 05. August:
🗓️ Dauerhafte Veranstaltung bis 28.08. - jeden Mittwoch bis Samstag von 15-20 Uhr Raumcollage und #Retrospektive Michel C. Jullian.
🗓️ Außerdem sonntags von 13-18 Uhr (nur Ausstellung, kein Verkauf).
#Veranstaltung #Ausstellung #Darmstadt #Events #Termine #Musik #DJs #DerOutist #LivAngieless
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Demnächst in unserer #Raumcollage :
➡️ Sa, 08.08. ab 15 Uhr: DJ-Duo LivAngieless mit HipHop, R'n'B & Soul
⚠️ Neue Öffnungszeiten ab 05. August:
🗓️ Dauerhafte Veranstaltung bis 28.08. - jeden Mittwoch bis Samstag von 15-20 Uhr Raumcollage und #Retrospektive Michel C. Jullian.
🗓️ Außerdem sonntags von 13-18 Uhr (nur Ausstellung, kein Verkauf).
#Veranstaltung #Ausstellung #Darmstadt #Events #Termine #Musik #DJs #DerOutist #LivAngieless
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Heute (02.07.) pünktlich zum #Heinerfest|donnerstag beginnt unsere #Doppelausstellung in der Ernst-Ludwig-Straße 26 (ehemaliger McDonalds).
Im Erdgeschoss findet ihr die #Raumcollage mit unseren eigenen Mini-Ausstellungen,
das Obergeschoss ist der #Retrospektive des Lebenswerks von Michel C. Jullian gewidmet.Die Vernissage beginnt um 16 Uhr.
#Vernissage #Kunst #Ausstellung #MichelCJullian #Musik #Darmstadt
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Demnächst in unserer #Raumcollage :
➡️ Sa, 18.07. Ab 15 Uhr #HipHop, #Soul und #RnB mit Liv Angieless.
Ausstellung 13-18 h geöffnet.🗓️ Dauerhafte Veranstaltung vom 03.07. bis 28.08. - jeden Mittwoch bis Samstag 13-18 Uhr Raumcollage und #Retrospektive Michel C. Jullian
#Veranstaltung #Ausstellung #Darmstadt #Termine #Musik #DJs #DerOutist #LivAngieless
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Demnächst in unserer #Raumcollage :
➡️ Sa, 18.07. Ab 15 Uhr #HipHop, #Soul und #RnB mit Liv Angieless.
Ausstellung 13-18 h geöffnet.🗓️ Dauerhafte Veranstaltung vom 03.07. bis 28.08. - jeden Mittwoch bis Samstag 13-18 Uhr Raumcollage und #Retrospektive Michel C. Jullian
#Veranstaltung #Ausstellung #Darmstadt #Termine #Musik #DJs #DerOutist #LivAngieless
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Der mit den Socken malte
Rauschenberg in Krems
#rauschenberg #krems #Austellung #Retrospektive #robertrauschenberg #kunsthallekrems
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#Sprintabbruch wird durch den #ScrumGuide beschrieben. Wenn das #Sprintziel obsolete geworden ist. Entscheidung liegt beim #ProductOwner und sollte die Ausnahme sein, wegen der negativen Konsequenzen.
Eine Sprintverlängerung widerspricht dem Konzept des Sprints, der eine fixe Zeitbox ist. Wenn das Sprint-Ziel nicht erreicht wird, dann kommt das bei #SprintReview und #Retrospektive auf den Tisch.
Sprintverlängerungen erlebte ich im Umfeld von "Feature Factories".
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#Sprintabbruch wird durch den #ScrumGuide beschrieben. Wenn das #Sprintziel obsolete geworden ist. Entscheidung liegt beim #ProductOwner und sollte die Ausnahme sein, wegen der negativen Konsequenzen.
Eine Sprintverlängerung widerspricht dem Konzept des Sprints, der eine fixe Zeitbox ist. Wenn das Sprint-Ziel nicht erreicht wird, dann kommt das bei #SprintReview und #Retrospektive auf den Tisch.
Sprintverlängerungen erlebte ich im Umfeld von "Feature Factories".
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#LINKSDERWOCHE | 13/2026: Produktivität, Agile, Management und Leadership
PRODUKTIVITÄT
System statt Liste | Drei Prüpfunkte für ein gutes Aufgabensystem
In der aktuellen Folge seines Zeitnutzer-Podcasts beschäftigt sich Ivan Blatter mit der Frage, weshalb eine Aufgabenliste noch lange kein Aufgabensystem ist. Spannend finde ich, dass er sich dem Thema aus einer neutralen Perspektive nähert und dabei nicht auf eine bestimmte Methode oder ein bestimmtes Werkzeug Bezug nimmt. Zu einem System gehört vereinfacht ausgedrückt die passende Routine im passenden Rhythmus, die zum Kontext und zur „Person” passt. Drei Prüfpunkte stellt er dabei in den Fokus. Ein System muss den Kopf entlasten, anzeigen, was als Nächstes zu tun ist, und zur eigenen Arbeitsweise passen. Das ist schon interessant, weil nicht eine Methode im Fokus steht, sondern eine „ganzheitliche” Betrachtung.
https://share.transistor.fm/s/927ca0a7
Neutralität ermöglicht Wandel | Eine überraschende Erkenntnis
Zufälligerweise bin ich bei MDR Wissen auf einen Artikel gestoßen, der auf neue Erkenntnisse einer englischen Forschergruppe verweist. Dieser hat mich etwas überrascht. Im Fokus steht die Frage, wie man mit festgefahrenen, hitzigen Debatten umgehen kann. Die Erkenntnis lautet, dass gerade die neutralen Personen der Schlüssel sind, um die Fronten aufzubrechen. Und zwar auf eine Art und Weise, die ich nicht erwartet hätte. Die „neutrale Position” sorgt dafür, dass alle Beteiligten „innehalten” und „abkühlen”. Die Debatte wird „entschleunigt”. Dadurch wird eine „Pause“ erzeugt, die es braucht, um die Emotionalität aus der Diskussion herauszunehmen.
AGILE
Cockburns Razor | Unnötigen Aufwand reduzieren
Wer schon öfter mit mir gearbeitet hat, weiß, dass die Maximierung der nicht getanen Arbeit eines meiner Lieblingsprinzipien aus dem Agilen Manifest ist. Dabei geht es darum, unnötigen, nicht wertschöpfenden Aufwand zu minimieren – ganz im Sinne der Idee aus dem Lean-Management, die Auskömmlichkeit zu erhöhen, ohne die Qualität zu beeinträchtigen. Dazu passt „Cockburns Razor”, vorgestellt von Felix Stein. Die Anwendung ist jedoch nicht einfach. Im Sinne von Kaizen bedeutet es, beständig zu überprüfen, was sich vereinfachen lässt. Dies setzt einen beständigen Dialog aller Beteiligten voraus.
https://www.lean-agility.de/2026/03/cockburns-razor.html
KI als Hilfe bei Vorbereitung der Retrospektive | Fluch oder Segen?
Nach wie vor gehöre ich zu den KI-Skeptikern. Zwar nutze ich die „Maschine” als Assistenzsystem, bin dabei aber nach wie vor sehr vorsichtig. Das gilt auch für die Datenanalyse, wie Marc Löffler sie zum Beispiel für Retros einsetzt. Einerseits betrifft dies die Ergebnisse, die ohnehin nicht unreflektiert übernommen werden sollten (auch eine KI kann irren), andererseits die „Vertraulichkeit”. Das bedeutet aber nicht, dass ich grundsätzlich dagegen bin. Ich rate dennoch zur gesunden Vorsicht, die auch Marc an den Tag legt. Mit anderen Worten: Ich sehe durchaus die Möglichkeiten einer Assistenz durch KI, bin im Augenblick jedoch zurückhaltend, was die Nutzung betrifft. Bei der Vor- und Nachbereitung einer Retro kann ich mir allerdings gut vorstellen, dass die KI als Assistenzsystem helfen kann, Eindrücke ggf. auch zu validieren.
https://marcloeffler.eu/2026/03/23/ki-in-retrospektiven-gamechanger-oder-hype/
Schnelle Fehlerbehebung | Wann ist ein „schneller Fix“ sinnvoll?
Ich bin ein großer Freund von Kaizen. Nach dessen Prinzipien werden entdeckte Fehler und deren Ursache möglichst sofort behoben. Das ist in einem reinen „Produktionsumfeld” mit Serienfertigung durchaus sinnvoll, weil sich die Fehler „wiederholen”. Das passt aber leider nicht immer ganz in das Umfeld der explorativen Neuentwicklung, in der Scrum zum Einsatz kommt. Hier ist das Ganze etwas schwieriger, wie Maria Iqbal feststellt. Ob der „schnelle Problemfix” hier sinnvoll ist, sollte im Dialog zwischen Team und Product Owner entschieden werden. Es macht durchaus Sinn, besonders wenn es aufwendiger ist, das Problem zeitversetzt zu beseitigen. In diesen Fällen ist mir eine bewusste Reflexion und ein nachvollziehbares Festhalten wichtig, damit nichts verloren geht.
https://www.rebelscrum.site/post/should-we-do-that-quick-fix
Portfolio-Kanban | Fokus und Aufmerksamkeit
Ich mache keinen Hehl daraus, dass ich mich auf Portfolio-Ebene für eine klare Fokussierung einsetze, wie wir sie beispielsweise mit dem WiP-Limit auf operativer Ebene erreichen. Allerdings greifen die üblichen Vorgehensweisen zur WiP-Limit-Beschränkung dabei nur bedingt. Ähnlich wie Yuval Yeret sehe ich den Schlüssel nicht in der Idee einer Fixierung einer „Limitierung”, sondern in der Frage, worauf sich die Aufmerksamkeit richten sollte. Die Frage sollte lauten: Für wen ist das Portfolio-Kanban gemacht und wie viel Aufmerksamkeit kann dieser Personenkreis den auf dem Portfolio-Kanban abgebildeten Themen widmen? Zur Erinnerung: Es geht um Fokus. Das ist das Ziel, das wir mit der Limitierung paralleler Arbeit erreichen wollen.
https://yuvalyeret.com/blog/portfolio-wip-its-not-about-limits/
Hypothesenbildung | Damit ein Experiment gelingt, braucht es eine saubere Hypothese
Beim Lesen von Mark Rehbergs Artikel werde ich unter anderem an Karl Popper und die gesamte wissenschaftstheoretische Materie aus meiner – lange zurückliegenden – Studienzeit erinnert. 😉 Es geht um Hypothesenbildung. Das ist nicht trivial. Wenn wir den Anspruch erheben, tatsächlich empirisch-wissenschaftlich zu arbeiten – wie wir es als Agilisten gerne tun –, müssen wir in unsere „Experimente” zur Überprüfung unserer „Hypothesen” einiges an Hirnschmalz investieren, damit das Ganze Sinn ergibt. Nur so können wir das Ergebnis überprüfen und es tatsächlich nachschärfen.
https://www.scrum.org/resources/blog/woran-erkennt-man-ein-echtes-team-experiment
Risikomanagement in Scrum | Schnelle Adaptionsfähigkeit verringert Risiko
Wenn Scrum „richtig” gelebt wird, bedeutet das „Risikomanagement” in Form von kurzen Reflexionszyklen. Diese erlauben eine frühe und schnelle Anpassung an neu gewonnene Erkenntnisse. Dies wird auch im Beitrag von Robert Pieper deutlich, der genau dieses Thema in den Fokus rückt. Zur Erinnerung: Scrum wurde entwickelt, um komplexe Problemstellungen explorativ zu erarbeiten. Durch kurze Feedbackzyklen sollen neue Erkenntnisse zeitnah adaptiert werden, um den Mehrwert zu erzeugen. Es geht nicht um Geschwindigkeit an sich, sondern um schnelles Lernen, um Fehlentwicklungen möglichst früh zu erkennen und bessere Wege zu erschließen. Das ist die Stärke von Scrum als Rahmenwerk, das adaptives Lernen im Team ermöglicht.
https://responsiveadvisors.com/blog/how-scrum-reduces-risk/
Reviews | Wenn der Review kein Ort des kollektiven „Lernens“ ist …
Daniel Dubbel hat einen Nerv getroffen. Zumindest bei mir. Ja, ich bin auch schon in die Falle gegangen, die er beschreibt. Überlegen wir noch einmal kurz: Am Ende jeder Iteration sieht Scrum zwei Feedbackschleifen vor. Die eine beschäftigt sich mit der Zusammenarbeit im Team, die andere mit den Arbeitsergebnissen. Wir reden von der Retrospektive und dem Review. Bei beiden geht es ausdrücklich darum, einen „Raum” zu schaffen, in dem Lernen durch Reflexion möglich ist. Leider mutiert gerade das Review zu einer Leistungsschau statt zu einem Ort des gemeinsamen Lernens mit den Stakeholdern. Dies ist wiederum ein Beleg dafür, wie wichtig ein gutes Erwartungsmanagement sein kann. Daniel Dubbel belässt es nicht bei der Analyse, sondern schlägt auch eine Lösung vor: Man entscheidet sich entweder für ein internes Review mit den Entwicklern oder für ein „Revisioning” als Kundenformat. Ein Gedanke, der in dem einen oder anderen Kontext sicherlich sinnvoll sein kann.
https://www.inspectandadapt.de/wenn-reviews-zur-dauerpruefung-werden-und-warum-das-niemandem-hilft/
Organisatorischer Fitness | Veränderungsfähigkeit als Ausdauertraining
Mit seinem Blogartikel hat Ralph Jocham einen Gedanken aufgegriffen, der auch mich schon länger umtreibt. Jede Organisation hat einen „Verbesserungsmuskel” und der muss trainiert werden, damit sie fit für die Zukunft ist. Im Blogartikel ist von „Veränderungsfitness” die Rede. Damit ist die Fähigkeit gemeint, auf Veränderungen zu reagieren. Dass diese Fähigkeit bedeutsam ist, würden sicherlich sehr viele zustimmen. Jetzt wird es spannend. Welche Organisation macht diese Fähigkeit zur Veränderung sichtbar und überprüft sie regelmäßig? Mir fallen kaum welche ein. Und dann wundert man sich, weshalb Organisationen „ermüden” und nicht genug Kraft aufbringen, um sich der ständigen Veränderung stellen zu können. Oft ist dann von Widerstand die Rede. Es ist aber nicht Widerstand, sondern Erschöpfung, die zum Tragen kommt. Ein interessanter Gedanke.
https://www.scrum.org/resources/blog/change-fitness-organizational-capacity-nobody-measures
MANAGEMENT AND LEADERSHIP
Engagement stärken | Das Augenmerk aufs Engagement richten
Es ist eine Binsenweisheit, dass schon viel erreicht wird, wenn Führungskräfte die vorhandene Motivation nicht zerstören (was leider viele Führungskräfte zu oft tun). Manchmal denke ich, es ist sinnvoller, das Augenmerk nicht zu sehr auf die Motivation, sondern eher auf das Engagement zu richten – oder besser auf die Frage, was die Menschen daran hindert, sich zu engagieren. In diesem Zusammenhang finde ich den Beitrag von Dan Rockwell interessant. Er beschäftigt sich mit den Möglichkeiten einer Führungskraft, das Engagement zu stärken. Die Antwort ist einfach: sich wirklich kümmern, sich gegenüber Menschen verpflichten und diese wirklich unterstützen.
https://leadershipfreak.blog/2026/03/27/3-ways-to-ignite-commitment/
Führungsarbeit | Die richtigen Mitarbeiter an der richtigen Stelle
Einer meiner Lieblingssätze, der sich tief in mein Gedächtnis eingebrannt hat, lautet: „Ich habe meinen Job als Führungskraft dann richtig gemacht, wenn ich wochenlang nicht da bin und es merkt keiner.“ Ich habe diesen Satz bereits in jungen Jahren, als Teenager, aufgeschnappt. Für mich enthält diese Aussage alles, was gute Führungsarbeit ausmacht: die richtigen Menschen an die richtige Stelle bringen, damit sie ihre Stärken entfalten können, und sie in die Lage versetzen, zu wachsen. Das geht aber nur, wenn ich mich als Führungskraft davon verabschiede, mich selbst als Spezialist für ein Thema zu sehen, und stattdessen Menschen zusammenbringe, die mehr können als ich. So ähnlich wie Jessica Turner es ausdrückt.
https://www.teamworkblog.de/2026/03/httpswww.teamworkblog.de202603Mitarbeiterrichtigeinstellen.html
Führung im hybriden Kontext | Struktur, Beziehungn und Sichtbarkeit als Schlüsselfaktoren
Im Fokus des Beitrags von Fabian Puls stehen hybride Teams und die Rolle der Führung in diesem durchaus herausfordernden Kontext. Ich kann vieles nachvollziehen, da ich selbst überwiegend im Homeoffice arbeite. Gerade die Beziehungspflege erweist sich dabei als besonders schwierig. Aber auch die Sichtbarkeit der Teammitglieder ist immer wieder ein großes Thema. Es ist nicht unlösbar, erfordert jedoch ein ordentliches Engagement der Führung. Auch gewinnen Strukturen in diesem Kontext an deutlich Bedeutung.
https://t2informatik.de/blog/leadership-in-hybriden-produktteams/
#Agile #Aufgabenlisten #Engagement #Führung #Führungsabeit #Fehlerbehebung #Fitness #Fokus #Hypothesen #KI #Konflikt #Leadership #Management #Organisation #PortfolioKanban #Produktivität #Retrospektive #Review #Risikomanagement #Scrum #Selbstorganisation #Veränderungsfähigkeit #Vereinfachen #WiP -
#LINKSDERWOCHE | 13/2026: Produktivität, Agile, Management und Leadership
PRODUKTIVITÄT
System statt Liste | Drei Prüpfunkte für ein gutes Aufgabensystem
In der aktuellen Folge seines Zeitnutzer-Podcasts beschäftigt sich Ivan Blatter mit der Frage, weshalb eine Aufgabenliste noch lange kein Aufgabensystem ist. Spannend finde ich, dass er sich dem Thema aus einer neutralen Perspektive nähert und dabei nicht auf eine bestimmte Methode oder ein bestimmtes Werkzeug Bezug nimmt. Zu einem System gehört vereinfacht ausgedrückt die passende Routine im passenden Rhythmus, die zum Kontext und zur „Person” passt. Drei Prüfpunkte stellt er dabei in den Fokus. Ein System muss den Kopf entlasten, anzeigen, was als Nächstes zu tun ist, und zur eigenen Arbeitsweise passen. Das ist schon interessant, weil nicht eine Methode im Fokus steht, sondern eine „ganzheitliche” Betrachtung.
https://share.transistor.fm/s/927ca0a7
Neutralität ermöglicht Wandel | Eine überraschende Erkenntnis
Zufälligerweise bin ich bei MDR Wissen auf einen Artikel gestoßen, der auf neue Erkenntnisse einer englischen Forschergruppe verweist. Dieser hat mich etwas überrascht. Im Fokus steht die Frage, wie man mit festgefahrenen, hitzigen Debatten umgehen kann. Die Erkenntnis lautet, dass gerade die neutralen Personen der Schlüssel sind, um die Fronten aufzubrechen. Und zwar auf eine Art und Weise, die ich nicht erwartet hätte. Die „neutrale Position” sorgt dafür, dass alle Beteiligten „innehalten” und „abkühlen”. Die Debatte wird „entschleunigt”. Dadurch wird eine „Pause“ erzeugt, die es braucht, um die Emotionalität aus der Diskussion herauszunehmen.
AGILE
Cockburns Razor | Unnötigen Aufwand reduzieren
Wer schon öfter mit mir gearbeitet hat, weiß, dass die Maximierung der nicht getanen Arbeit eines meiner Lieblingsprinzipien aus dem Agilen Manifest ist. Dabei geht es darum, unnötigen, nicht wertschöpfenden Aufwand zu minimieren – ganz im Sinne der Idee aus dem Lean-Management, die Auskömmlichkeit zu erhöhen, ohne die Qualität zu beeinträchtigen. Dazu passt „Cockburns Razor”, vorgestellt von Felix Stein. Die Anwendung ist jedoch nicht einfach. Im Sinne von Kaizen bedeutet es, beständig zu überprüfen, was sich vereinfachen lässt. Dies setzt einen beständigen Dialog aller Beteiligten voraus.
https://www.lean-agility.de/2026/03/cockburns-razor.html
KI als Hilfe bei Vorbereitung der Retrospektive | Fluch oder Segen?
Nach wie vor gehöre ich zu den KI-Skeptikern. Zwar nutze ich die „Maschine” als Assistenzsystem, bin dabei aber nach wie vor sehr vorsichtig. Das gilt auch für die Datenanalyse, wie Marc Löffler sie zum Beispiel für Retros einsetzt. Einerseits betrifft dies die Ergebnisse, die ohnehin nicht unreflektiert übernommen werden sollten (auch eine KI kann irren), andererseits die „Vertraulichkeit”. Das bedeutet aber nicht, dass ich grundsätzlich dagegen bin. Ich rate dennoch zur gesunden Vorsicht, die auch Marc an den Tag legt. Mit anderen Worten: Ich sehe durchaus die Möglichkeiten einer Assistenz durch KI, bin im Augenblick jedoch zurückhaltend, was die Nutzung betrifft. Bei der Vor- und Nachbereitung einer Retro kann ich mir allerdings gut vorstellen, dass die KI als Assistenzsystem helfen kann, Eindrücke ggf. auch zu validieren.
https://marcloeffler.eu/2026/03/23/ki-in-retrospektiven-gamechanger-oder-hype/
Schnelle Fehlerbehebung | Wann ist ein „schneller Fix“ sinnvoll?
Ich bin ein großer Freund von Kaizen. Nach dessen Prinzipien werden entdeckte Fehler und deren Ursache möglichst sofort behoben. Das ist in einem reinen „Produktionsumfeld” mit Serienfertigung durchaus sinnvoll, weil sich die Fehler „wiederholen”. Das passt aber leider nicht immer ganz in das Umfeld der explorativen Neuentwicklung, in der Scrum zum Einsatz kommt. Hier ist das Ganze etwas schwieriger, wie Maria Iqbal feststellt. Ob der „schnelle Problemfix” hier sinnvoll ist, sollte im Dialog zwischen Team und Product Owner entschieden werden. Es macht durchaus Sinn, besonders wenn es aufwendiger ist, das Problem zeitversetzt zu beseitigen. In diesen Fällen ist mir eine bewusste Reflexion und ein nachvollziehbares Festhalten wichtig, damit nichts verloren geht.
https://www.rebelscrum.site/post/should-we-do-that-quick-fix
Portfolio-Kanban | Fokus und Aufmerksamkeit
Ich mache keinen Hehl daraus, dass ich mich auf Portfolio-Ebene für eine klare Fokussierung einsetze, wie wir sie beispielsweise mit dem WiP-Limit auf operativer Ebene erreichen. Allerdings greifen die üblichen Vorgehensweisen zur WiP-Limit-Beschränkung dabei nur bedingt. Ähnlich wie Yuval Yeret sehe ich den Schlüssel nicht in der Idee einer Fixierung einer „Limitierung”, sondern in der Frage, worauf sich die Aufmerksamkeit richten sollte. Die Frage sollte lauten: Für wen ist das Portfolio-Kanban gemacht und wie viel Aufmerksamkeit kann dieser Personenkreis den auf dem Portfolio-Kanban abgebildeten Themen widmen? Zur Erinnerung: Es geht um Fokus. Das ist das Ziel, das wir mit der Limitierung paralleler Arbeit erreichen wollen.
https://yuvalyeret.com/blog/portfolio-wip-its-not-about-limits/
Hypothesenbildung | Damit ein Experiment gelingt, braucht es eine saubere Hypothese
Beim Lesen von Mark Rehbergs Artikel werde ich unter anderem an Karl Popper und die gesamte wissenschaftstheoretische Materie aus meiner – lange zurückliegenden – Studienzeit erinnert. 😉 Es geht um Hypothesenbildung. Das ist nicht trivial. Wenn wir den Anspruch erheben, tatsächlich empirisch-wissenschaftlich zu arbeiten – wie wir es als Agilisten gerne tun –, müssen wir in unsere „Experimente” zur Überprüfung unserer „Hypothesen” einiges an Hirnschmalz investieren, damit das Ganze Sinn ergibt. Nur so können wir das Ergebnis überprüfen und es tatsächlich nachschärfen.
https://www.scrum.org/resources/blog/woran-erkennt-man-ein-echtes-team-experiment
Risikomanagement in Scrum | Schnelle Adaptionsfähigkeit verringert Risiko
Wenn Scrum „richtig” gelebt wird, bedeutet das „Risikomanagement” in Form von kurzen Reflexionszyklen. Diese erlauben eine frühe und schnelle Anpassung an neu gewonnene Erkenntnisse. Dies wird auch im Beitrag von Robert Pieper deutlich, der genau dieses Thema in den Fokus rückt. Zur Erinnerung: Scrum wurde entwickelt, um komplexe Problemstellungen explorativ zu erarbeiten. Durch kurze Feedbackzyklen sollen neue Erkenntnisse zeitnah adaptiert werden, um den Mehrwert zu erzeugen. Es geht nicht um Geschwindigkeit an sich, sondern um schnelles Lernen, um Fehlentwicklungen möglichst früh zu erkennen und bessere Wege zu erschließen. Das ist die Stärke von Scrum als Rahmenwerk, das adaptives Lernen im Team ermöglicht.
https://responsiveadvisors.com/blog/how-scrum-reduces-risk/
Reviews | Wenn der Review kein Ort des kollektiven „Lernens“ ist …
Daniel Dubbel hat einen Nerv getroffen. Zumindest bei mir. Ja, ich bin auch schon in die Falle gegangen, die er beschreibt. Überlegen wir noch einmal kurz: Am Ende jeder Iteration sieht Scrum zwei Feedbackschleifen vor. Die eine beschäftigt sich mit der Zusammenarbeit im Team, die andere mit den Arbeitsergebnissen. Wir reden von der Retrospektive und dem Review. Bei beiden geht es ausdrücklich darum, einen „Raum” zu schaffen, in dem Lernen durch Reflexion möglich ist. Leider mutiert gerade das Review zu einer Leistungsschau statt zu einem Ort des gemeinsamen Lernens mit den Stakeholdern. Dies ist wiederum ein Beleg dafür, wie wichtig ein gutes Erwartungsmanagement sein kann. Daniel Dubbel belässt es nicht bei der Analyse, sondern schlägt auch eine Lösung vor: Man entscheidet sich entweder für ein internes Review mit den Entwicklern oder für ein „Revisioning” als Kundenformat. Ein Gedanke, der in dem einen oder anderen Kontext sicherlich sinnvoll sein kann.
https://www.inspectandadapt.de/wenn-reviews-zur-dauerpruefung-werden-und-warum-das-niemandem-hilft/
Organisatorischer Fitness | Veränderungsfähigkeit als Ausdauertraining
Mit seinem Blogartikel hat Ralph Jocham einen Gedanken aufgegriffen, der auch mich schon länger umtreibt. Jede Organisation hat einen „Verbesserungsmuskel” und der muss trainiert werden, damit sie fit für die Zukunft ist. Im Blogartikel ist von „Veränderungsfitness” die Rede. Damit ist die Fähigkeit gemeint, auf Veränderungen zu reagieren. Dass diese Fähigkeit bedeutsam ist, würden sicherlich sehr viele zustimmen. Jetzt wird es spannend. Welche Organisation macht diese Fähigkeit zur Veränderung sichtbar und überprüft sie regelmäßig? Mir fallen kaum welche ein. Und dann wundert man sich, weshalb Organisationen „ermüden” und nicht genug Kraft aufbringen, um sich der ständigen Veränderung stellen zu können. Oft ist dann von Widerstand die Rede. Es ist aber nicht Widerstand, sondern Erschöpfung, die zum Tragen kommt. Ein interessanter Gedanke.
https://www.scrum.org/resources/blog/change-fitness-organizational-capacity-nobody-measures
MANAGEMENT AND LEADERSHIP
Engagement stärken | Das Augenmerk aufs Engagement richten
Es ist eine Binsenweisheit, dass schon viel erreicht wird, wenn Führungskräfte die vorhandene Motivation nicht zerstören (was leider viele Führungskräfte zu oft tun). Manchmal denke ich, es ist sinnvoller, das Augenmerk nicht zu sehr auf die Motivation, sondern eher auf das Engagement zu richten – oder besser auf die Frage, was die Menschen daran hindert, sich zu engagieren. In diesem Zusammenhang finde ich den Beitrag von Dan Rockwell interessant. Er beschäftigt sich mit den Möglichkeiten einer Führungskraft, das Engagement zu stärken. Die Antwort ist einfach: sich wirklich kümmern, sich gegenüber Menschen verpflichten und diese wirklich unterstützen.
https://leadershipfreak.blog/2026/03/27/3-ways-to-ignite-commitment/
Führungsarbeit | Die richtigen Mitarbeiter an der richtigen Stelle
Einer meiner Lieblingssätze, der sich tief in mein Gedächtnis eingebrannt hat, lautet: „Ich habe meinen Job als Führungskraft dann richtig gemacht, wenn ich wochenlang nicht da bin und es merkt keiner.“ Ich habe diesen Satz bereits in jungen Jahren, als Teenager, aufgeschnappt. Für mich enthält diese Aussage alles, was gute Führungsarbeit ausmacht: die richtigen Menschen an die richtige Stelle bringen, damit sie ihre Stärken entfalten können, und sie in die Lage versetzen, zu wachsen. Das geht aber nur, wenn ich mich als Führungskraft davon verabschiede, mich selbst als Spezialist für ein Thema zu sehen, und stattdessen Menschen zusammenbringe, die mehr können als ich. So ähnlich wie Jessica Turner es ausdrückt.
https://www.teamworkblog.de/2026/03/httpswww.teamworkblog.de202603Mitarbeiterrichtigeinstellen.html
Führung im hybriden Kontext | Struktur, Beziehungn und Sichtbarkeit als Schlüsselfaktoren
Im Fokus des Beitrags von Fabian Puls stehen hybride Teams und die Rolle der Führung in diesem durchaus herausfordernden Kontext. Ich kann vieles nachvollziehen, da ich selbst überwiegend im Homeoffice arbeite. Gerade die Beziehungspflege erweist sich dabei als besonders schwierig. Aber auch die Sichtbarkeit der Teammitglieder ist immer wieder ein großes Thema. Es ist nicht unlösbar, erfordert jedoch ein ordentliches Engagement der Führung. Auch gewinnen Strukturen in diesem Kontext an deutlich Bedeutung.
https://t2informatik.de/blog/leadership-in-hybriden-produktteams/
#Agile #Aufgabenlisten #Engagement #Führung #Führungsabeit #Fehlerbehebung #Fitness #Fokus #Hypothesen #KI #Konflikt #Leadership #Management #Organisation #PortfolioKanban #Produktivität #Retrospektive #Review #Risikomanagement #Scrum #Selbstorganisation #Veränderungsfähigkeit #Vereinfachen #WiP -
🎥 #Sehenswert | Am 6. März wäre Andrzej Wajda 100 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass zeigt ARTE eine kleine #Retrospektive seiner Werke, darunter auch "Das Massaker von Katyn".
Begleitet wird sie von einer Doku, die zum 90. Geburtstag des Regisseurs entstand. https://www.arte.tv/de/videos/RC-027673/filme-von-andrzej-wajda/ -
🎥 #Sehenswert | Am 6. März wäre Andrzej Wajda 100 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass zeigt ARTE eine kleine #Retrospektive seiner Werke, darunter auch "Das Massaker von Katyn".
Begleitet wird sie von einer Doku, die zum 90. Geburtstag des Regisseurs entstand. https://www.arte.tv/de/videos/RC-027673/filme-von-andrzej-wajda/ -
Uff ey, ich glaube, ich hab die Ausstellung fast fertig. Noch paar Flachwarenrahmenarbeiten und eine komplizierte Rauminstallation, von der ich noch nicht weiß, wie sie wirken wird und ich kann schon morgen in die Galerie zum "Hängen". Vielleicht klappt es ja dann doch, alles mit dem Fahrrad auszuliefern? Ich muss allerdings drei Mal fahren. Nene, das lass ich besser, nicht, dass das Rahmenglas bricht ...
... obschon es in den Waden juckt 🙂 -
Uff ey, ich glaube, ich hab die Ausstellung fast fertig. Noch paar Flachwarenrahmenarbeiten und eine komplizierte Rauminstallation, von der ich noch nicht weiß, wie sie wirken wird und ich kann schon morgen in die Galerie zum "Hängen". Vielleicht klappt es ja dann doch, alles mit dem Fahrrad auszuliefern? Ich muss allerdings drei Mal fahren. Nene, das lass ich besser, nicht, dass das Rahmenglas bricht ...
... obschon es in den Waden juckt 🙂 -
Finally Happy – eine Ausstellung, die beinahe nie kreiert worden wäre
Ich schriebs auf einen Zettel, finally happy, und dachte, hey, sieht irgendwie ganz schick aus, deine Handschrift ist nicht so tatterig wie sie sein könnte, gut so. Das dürfte fast ein Jahr her sein und ich riss den Wortfetzen vom großen Blatt, verwahrte ihn in einem Stapel voller Wortfetzen, man weiß ja nie und verbrannte den Rest, auf dem Abgearbeitetes geschrieben stand. Es war um die Zeit als ich mit Becks über eine mögliche Ausstellung debattierte: Machen wir doch eine […] -
Die #Retrospektive zum nächsten Sprint- - äh, Regierungs- - Wechsel möchte ich nicht moderieren, aber ab und zu beobachten.
Was lief gut?
Was hat nicht funktioniert?
Was wollen wir ändern?
Was wollen wir neues ausprobieren? -
Das war 2025 – ein persönlicher Jahresrückblick
Ein Jahr ist vorbei, mein erstes Jahr als Dampfer, ein spannendes Jahr hier auf dem Blog und in der Bloggosphäre. Es gab Höhen, Tiefen, schöne Reisen, viele Radtouren und auch einen traurigen Verlust. Aber alles in allem: Es gab schon viel schlechtere Jahre. Ein Jahr mit der Dampfe Das erste komplette Jahr als Dampfer liegt hinter mir. Ein Jahr ohne eine einzige Zigarette im Mund. Das hat es zuletzt im zarten Alter von 14 Jahren gegeben, also vor 43 Jahren. Und ich habe es […]https://www.jansens-pott.de/das-war-2025-ein-persoenlicher-jahresrueckblick/
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Das war 2025 – ein persönlicher Jahresrückblick
Ein Jahr ist vorbei, mein erstes Jahr als Dampfer, ein spannendes Jahr hier auf dem Blog und in der Bloggosphäre. Es gab Höhen, Tiefen, schöne Reisen, viele Radtouren und auch einen traurigen Verlust. Aber alles in allem: Es gab schon viel schlechtere Jahre. Ein Jahr mit der Dampfe Das erste komplette Jahr als Dampfer liegt hinter mir. Ein Jahr ohne eine einzige Zigarette im Mund. Das hat es zuletzt im zarten Alter von 14 Jahren gegeben, also vor 43 Jahren. Und ich habe es […]https://www.jansens-pott.de/das-war-2025-ein-persoenlicher-jahresrueckblick/
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Von Kunst, Literatur, Landkarten und Bauchpinselei #Retrospektive
Wenn wir über Retrospektiven reden, müssen wir unbedingt auch über UmsLand reden. Jenen Hashtag, der ab März 2017 auf Twitter seine Kreise zu drehen begann und dies nun, bald ein Jahrzehnt später im freien Teil des Internets, dem Fediversum immer noch tut. Die Umradelung von Bundesländern geriet mir eher zufällig in den Blickwinkel. Ich entdeckte irgendwann die etwa 1000 Kilometer lange Rheinland-Pfalz-Radroute. Weil sie direkt vor der Haustür lag, wurde sie mein nächstes […]https://irgendlink.de/2025/12/11/von-kunst-literatur-landkarten-und-bauchpinselei-retrospektive/
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Wenn die letzte Katzenklappe fällt … #Retrospektive
Nachdem die Katze gestorben war, etwa 2018 – es war kalt, ekliges Wetter, dunkle Tage, ständig regnete es, ich hatte kaum Lust das Haus zu verlassen und mein Körper geriet in jene Art Minimalalltagsverwahrlosung, die sich bei älteren Menschen einstellt, die zum Duschen das Haus verlassen müssen, über den Hof durch Pfützen, Schlamm und meist gegen den beißenden Nordostwind – nachdem die Katze gestorben war klaffte nicht nur das übliche Loch, das klafft, wenn jemand gestorben ist. […]https://irgendlink.de/2025/12/08/wenn-die-letzte-katzenklappe-faellt-retrospektive/
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Selbstverzettelung zwischen Kunst, künstlicher Intelligenz und konzertiertem Molloch
Der gestrige Tag war ein Paradebeispiel künstlerischer Selbstverzettelung. Manchmal frage ich mich, wie weit ich es gebracht hätte, wenn ich von Anbeginn an strukturiert, zielgerichtet und effizient gearbeitet hätte. Stattdessen: hier ein bisschen, dort ein bisschen, ah und das noch, wo war das noch gleich, durchsuche ich die Festplatte, den Fundus, je nachdem, ob das Gesuchte physisch vorhanden ist, oder nur virtuell. Jaja, richtig, ich habe die Ausstellung schon recht gut im Kopf […] -
Nun sind es nur noch 16 Teilbereiche, die ich für meine Retrospektiv-Ausstellung abarbeiten muss. Ich konnte einige Bereiche zusammenfassen und zwei Zettel auf dem Ausstellungsdeskriptionsstapel gehörten gar nicht da hin.
Nun kann ich mein Retro-Vorhaben ausarbeiten, sozusagen eine Anleitung schreiben für mich zum Ausstellungsaufbau im kommenden März. Langsam verliere ich meine Sorge, dass es schiefgeht. Im Blog fasse ich alles unter dem Schlagwort Retrospektive zusammen. -
Motivationsmotive und die verflixte Hydraischkeit allen Seins #Retrospektive
Off-Topic oder auch nicht, wer kann das in einem Blog schon so genau sagen. Das Problem liegt im Künstlerberuf, der sphärenübergreifend gestrickt ist, so vermute ich. Das Private ist professionell. Das Professionelle privat. Alles mischt sich. Du gehst nicht abends nach getaner Arbeit heim und widmest dich deiner Hobbies. Profession und Alltag sind in einer untrennbaren Masse vermengt. Es gibt keinen Außenposten, von dem aus ich mich selbst definieren könnte. Kein Patron, kein […] -
RE: https://irgendlink.de/2025/12/01/tausend-fragen-zum-thema-kaugummie-retrospektive/
In den nächsten drei Monaten blogge ich meine Retrospektive. Hier ein Debütartikel. Ich werde die einzelnen Elemente aus vielen Jahren des Kunstschaffens in Blogform darstellen. Ein Experiment.
#Retrospektive #Kunst #Literatur #blogging #bloggeratur #konzeptkunst
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Tausend Fragen zum Thema Kaugummie #Retrospektive
Wie wir nach getaner Arbeit am Fenster im Obergeschoss stehen, uns hinauslehnen in den Lärm und den Dieselrußgestank der Straße, die Lammstraße heißt. Wo zwei Hupende sich bekriegen am Nadelöhr vor der Ampel und alles beim Alten ist in der kleinen feinen Stadt; diese Szene Ende 2013 ist unbezahlbar. Einen halben Tag lang hatten wir in unserer geräumigen Innenstadtgalerie Bilder gehängt und Skulpturen gerückt, damit alles schön fein ist zur Vernissage tags darauf. Im Stadtgewusel […]https://irgendlink.de/2025/12/01/tausend-fragen-zum-thema-kaugummie-retrospektive/
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Warum warten, bis das Projekt gegen die Wand gefahren ist? @scrumschau greift einen Impuls von @jchyip auf: Heartbeat Retrospektiven und "Blameless Postmortems". Noch besser: Das "Pre-Mortem". Wir tun so, als wäre das Projekt gescheitert, und analysieren jetzt, woran es gelegen haben könnte. Das ist proaktives Risikomanagement statt Tränen am Ende.
Hier entlang: https://mastodon.social/@scrumschau/1155996137009731524/4
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Warum warten, bis das Projekt gegen die Wand gefahren ist? @scrumschau greift einen Impuls von @jchyip auf: Heartbeat Retrospektiven und "Blameless Postmortems". Noch besser: Das "Pre-Mortem". Wir tun so, als wäre das Projekt gescheitert, und analysieren jetzt, woran es gelegen haben könnte. Das ist proaktives Risikomanagement statt Tränen am Ende.
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Neue Ausgabe unseres Newsletters erschienen! https://www.serbski-institut.de/neue-newsletter-ausgabe-erschienen/ via @serbskiinstitut
#wisskomm #wisstransfer #sorabistik #sorben #serbja #lausitz #termine #retrospektive #openaccess #neuerscheinung
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Wir haben heute eine sehr gute #Retrospektive im Team gehabt. Leider keine alösung, dafür viel Transparenz und Selbstreflexion.
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Wir haben heute eine sehr gute #Retrospektive im Team gehabt. Leider keine alösung, dafür viel Transparenz und Selbstreflexion.
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Wir reden immer über den Wert von Retrospektiven. Reden wir mal über die Kosten.
8 Leute x 1,5 Stunden = 12 Personenstunden.
Bei €100/Std sind das €1200.
Wenn aus eurer Retro morgen nur
"Wir sollten besser kommunizieren"
rauskommt, habt ihr gerade €1200 für einen Kalenderspruch verbrannt.
Schönen Sonntag!
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Wir reden immer über den Wert von Retrospektiven. Reden wir mal über die Kosten.
8 Leute x 1,5 Stunden = 12 Personenstunden.
Bei €100/Std sind das €1200.
Wenn aus eurer Retro morgen nur
"Wir sollten besser kommunizieren"
rauskommt, habt ihr gerade €1200 für einen Kalenderspruch verbrannt.
Schönen Sonntag!
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Samstagabend. Zeit für einen ehrlichen Gedanken: Hat sich euer Team in der letzten Retro in Statler & Waldorf verwandelt?
Ihr sitzt quasi nur noch auf dem Balkon eurer eigenen Arbeit, meckert zynisch über "die da oben" und "die dummen Prozesse", aber am Ende bleibt die Show dieselbe. Und die Motivation? Im Keller.
Das ist kein Team-Versagen. Es ist das wichtigste Signal, das eure Organisation bekommen kann.
Ein Thread 🧵 👇
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Samstagabend. Zeit für einen ehrlichen Gedanken: Hat sich euer Team in der letzten Retro in Statler & Waldorf verwandelt?
Ihr sitzt quasi nur noch auf dem Balkon eurer eigenen Arbeit, meckert zynisch über "die da oben" und "die dummen Prozesse", aber am Ende bleibt die Show dieselbe. Und die Motivation? Im Keller.
Das ist kein Team-Versagen. Es ist das wichtigste Signal, das eure Organisation bekommen kann.
Ein Thread 🧵 👇
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Retrospektive – „100 Jahre Konrad Wolf“ (2025)
Konrad Wolf wäre in diesem Jahr hundert Jahre alt geworden. Ein Regisseur, der aus der deutschen Geschichte kam und den diese nie losgelassen hat. Als Sohn des Schriftstellers Friedrich Wolf und jüdischer Kommunist, Emigrant, Rückkehrer mit der Roten Armee, war schon seine Biografie Stoff für mehr als einen Roman. Doch Konrad Wolf interessierte sich nicht für das Heldentum, sondern für das Zweifeln daran. Er war Regisseur im Auftrag eines Staates, der eine eigene Wahrheit verwalten wollte, und schuf dennoch ein Kino, das die Wirklichkeit freigelegt hat. (ARTE)
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Retrospektive – „100 Jahre Konrad Wolf“ (2025)
Konrad Wolf wäre in diesem Jahr hundert Jahre alt geworden. Ein Regisseur, der aus der deutschen Geschichte kam und den sie nie losgelassen hat. Als Sohn des Schriftstellers Friedrich Wolf und jüdischer Kommunist, Emigrant, Rückkehrer mit der Roten Armee, war schon seine Biografie Stoff für mehr als einen Roman. Doch Konrad Wolf interessierte sich nicht für das Heldentum, sondern für das Zweifeln daran. Er war Regisseur im Auftrag eines Staates, der eine eigene Wahrheit verwalten wollte, und schuf dennoch ein Kino, das die Wirklichkeit freigelegt hat. (ARTE)
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#Kulturtipp für Menschen mit Interesse an (oder Leidenschaft für) #Fotografie
"Roger Melis (1940–2009) gilt als Meister des ostdeutschen #Fotorealismus. Er war einer der bekanntesten #Fotografen der #DDR. Das Leonhardi-Museum in #Dresden zeigt ab Samstag eine Auswahl von 127 seiner #Fotografien aus vier Jahrzehnten. In der #Ausstellung sind Reportagefotografien, die den #Alltag der DDR abbilden, zu sehen. Aber auch Melis' Porträts bekannter DDR-#Künstler wie Anna Seghers, Wolf Biermann oder Manfred Krug werden gezeigt."
"Roger Melis" – Fotografie
27. September 2025 bis 4. Januar 2026Leonhardi-Museum Dresden
Grundstraße 26
01326 DresdenÖffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag: 14 bis 18 Uhr
Samstag & Sonntag: 10 bis 18 Uhr#rogermelis #annaseghers #wolfbiermann #manfredkrug #ninahagen #photography #Retrospektive #retrospective #schwarzweiss #Kultur
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Neu im Comenius-Antiquariat 18.9.2025.
https://buchantiquariat.com/de/neue-artikel
#antiquariat #buchantiquariat #books #comenius_antiquariat #Kunstausstellung #Ausstellungskatalog #Retrospektive #Glaskunst #Kunsthandel #KunstGalerie #BiographienKunst #Kuenstlermonographien #JasperJohns #Graphik #KunstZeichnung -
Neu im Comenius-Antiquariat 18.9.2025.
https://buchantiquariat.com/de/neue-artikel
#antiquariat #buchantiquariat #books #comenius_antiquariat #Kunstausstellung #Ausstellungskatalog #Retrospektive #Glaskunst #Kunsthandel #KunstGalerie #BiographienKunst #Kuenstlermonographien #JasperJohns #Graphik #KunstZeichnung -
Alison Bechdel gilt als wichtigste queere #Comic-Künstlerin der #USA. Auf sie geht der #Bechdel-Test zur Bewertung der Darstellung von Frauen in Filmen zurück. Das Cartoonmuseum Basel zeigt nun eine große #Retrospektive über sie. https://www.riffreporter.de/de/gesellschaft/alison-bechdel-queere-comic-pionierin-retrospektive-basel
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Alison Bechdel gilt als wichtigste queere #Comic-Künstlerin der #USA. Auf sie geht der #Bechdel-Test zur Bewertung der Darstellung von Frauen in Filmen zurück. Das Cartoonmuseum Basel zeigt nun eine große #Retrospektive über sie. https://www.riffreporter.de/de/gesellschaft/alison-bechdel-queere-comic-pionierin-retrospektive-basel
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ARTE ist aus vielen, vielen Gründen mein Lieblingssender. Und das längst nicht nur wegen seines exzeptionellen Programms, sondern auch, weil die Straßburger:innen dieses Programm mit Liebe und Weitsicht kuratieren. Für den @mediathekperlen Blog ist das geradezu unbezahlbar… tatsächlich wäre es mir glatt einen Euro Aufschlag auf meine Haushaltsabgabe für die TV-Gebühren wert, würden es all die anderen Anstalten ebenso halten.
Die Meldung des Tages von ARTE betrifft den bevorstehenden 80. Geburtstag von Wim Wenders am 14. August.
Als ich anfing, mich für das Kino zu interessieren, waren Wenders Filme für mich so etwas wie meine Schule, meine Ausbildung, meine Universität. Ich habe fast alles von ihm gelernt, was ich bis heute noch sehe, fühle und nie vergessen konnte. Nicht jeden seiner Filme habe ich gleichermaßen geliebt. Aber einige so sehr wie mein Leben.
Dank ARTE habe ich nun gute 6 Wochen, mir dazu etwas auszudenken. Eigentlich viel zu viel, für nur einen Beitrag. Wir werden sehen. Ich fang’ besser schonmal an… mich zu freuen!
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Reclaim The Streets: Ein Rückblick
Dieses Jahr ist es 30 Jahre her, dass die Party- und Protestbewegung 1995 zum ersten Mal mit einer großen Aktion in der Camden High Street auf sich aufmerksam gemacht hat. Um das zu feiern, geht's am 17. Mai wieder los.
Obwohl Reclaim The Streets (RTS) schon seit ein paar Jahren existierte, war die Aktion im Mai 1995 ein echter Wendepunkt, weil sie viel größer und öffentlichkeitswirksamer war.Ein paar hundert Leute kamen und die Aktion passte genau in die Zeit, weil sie eine coole Mischung aus Antikapitalismus, Anti-Auto-Kultur, New-Age-Reisenden, die in den letzten fünf Jahren radikaler geworden waren, und der Rave-/Free-Party-Szene war, die sich in einer direkten Aktion in der Stadt vereinte. Als knapp ein Jahr später die dritte Veranstaltung stattfand, blockierten mehr als 5.000 Menschen die M41 im Westen Londons mit einer riesigen Party, durchbrachen die Polizeiketten und beschädigten die Fahrbahn mit unter einem karnevalsähnlichen Festwagen versteckten Presslufthämmern.
Die Londoner Organisation existierte nur etwa sechs Jahre, bevor sie sich schließlich auflöste. In dieser Zeit entwickelte sich ihre Botschaft über eine Straßenparty zur Rückeroberung des Raums von den Autos hinaus zu einer breiteren Analyse des Kapitalismus und der Machtstrukturen. Dieser ziemlich schnelle Wandel führte zu konfrontativeren Aktionen wie der J18-Veranstaltung im Jahr 1999, bei der die Absicht bekundet wurde, das Geschäft der City zu stören. Die Bekanntheit der Gruppe führte auch dazu, dass traditionellere linke und Arbeiterorganisationen wie die Liverpooler Hafenarbeiter und die Londoner U-Bahn-Fahrer Kontakt aufnahmen, um Verbindungen zu knüpfen. Brücken zwischen Gewerkschaften und radikaleren Umweltgruppen waren damals unbekannt, und allein dies dürfte den „Bedrohungsgrad“ von RTS für die Behörden auf „hoch“ erhöht haben.
Es gibt viele Gründe für den Zusammenbruch von RTS London, und wenn man mit zehn verschiedenen Leuten darüber spricht, bekommt man zehn verschiedene Antworten. Die Spannungen zwischen einer „inneren Kerngruppe“, die wusste, wo und wann eine Aktion stattfinden würde, und den offenen öffentlichen Treffen, zu denen plötzlich eine große Zahl neuer, enthusiastischer Teilnehmer strömte, die an den Entscheidungen beteiligt sein und wissen wollten, was vor sich ging, sich aber ausgeschlossen fühlten, konnten nie überwunden werden.
Dies wird häufig als Grund für die Auflösung genannt, aber es gibt noch andere, darunter Burnout, zwischenmenschliche Dynamiken und Meinungsverschiedenheiten, insbesondere über die Taktik, sowie das Gefühl vieler, dass es an einer Richtung mangelt. Das Klima nach dem 11. September 2001 hatte ebenfalls eine abschreckende Wirkung.
Jahre nach dem Ende der RTS-Aktionen, darunter auch einige Restaktionen, die in besetzten Räumen und am Southbank Beach stattfanden, kam die Wahrheit über einen ihrer Kernaktivisten, Jim Boyling / Sutton, ans Licht. Boyling war Mitglied der SDS-Einheit der Londoner Polizei, deren Aufgabe es war, Umwelt-, Tierrechts- und andere linke Organisationen zu infiltrieren. Boyling war von Anfang an ein wichtiger Koordinator von RTS, lenkte die Gespräche oft in radikalere Bahnen und leitete die Aktionen am Tag selbst. Er organisierte auch die Lieferung und das Fahren alter Autos, die RTS als Werbegag nutzte, um den Beginn einer Demo anzukündigen. Andere Aktivisten haben damals den Maulwurf nie verdächtigt oder enttarnt, obwohl Hunderte von Polizisten genau an der M41-Kreuzung bereitstanden, als die Teilnehmer aus dem Bahnhof kamen. Boyling hatte während seiner Zeit als Undercover-Agent auch eine enge Beziehung zu einer Aktivistin, was zu einem großen Trauma führte, als seine wahre Identität bekannt wurde.
Warum kehrt RTS nach fast einem Vierteljahrhundert Abwesenheit nach London zurück? Die Grundidee der Bewegung ist nie gestorben – dass Autos zu viel Platz in der Stadt einnehmen und dass sie es sind, die das Leben stören, nicht die Feiernden – und hat sich wie eine Franchise über die ganze Welt verbreitet, wobei RTS in einigen Städten als Konzept längerfristig präsent ist, insbesondere in Sydney. Die Organisatoren dieser Aktion in London zum 30-jährigen Jubiläum der Camden High Street haben einen langen Aufruf veröffentlicht, der eine aktualisierte Version eines früheren Manifests und einer Analyse ist. Dieser wurde in einem fotokopierten „Poster-Zine“ veröffentlicht und hunderte davon wurden an radikale Orte in der ganzen Stadt verteilt. Dies erklärt zum Teil, warum diese Aktion ins Leben gerufen wurde. Der Aufruf zeigt wie schon zuvor die Frustration über die Autokultur, beklagt aber auch die Abkehr von menschlichen Interaktionen als Folge der technologischen Sättigung und sagt, dass die Straße der letzte Ort ist, der frei von Cookies und Text Mining ist, an dem Menschen auf echte, freie Weise interagieren können.
Darin schreiben die Autoren: „In gewisser Weise ist die Welt anders, aber wenn man die verschiedenen Fassaden der Befreiung und Gemeinschaft abkratzt – durch die Verbindungen hochgradig regulierter und kontrollierter Technologieplattformen –, bleiben die zugrunde liegenden Probleme der Isolation und Monetarisierung menschlicher Beziehungen dieselben. Technologie ermöglicht es den Menschen, den Egoismus auszuleben, der ihnen durch jahrzehntelange kapitalistische Propaganda eingeimpft wurde, wonach Menschen nichts weiter sind als individuelle, atomisierte Konsumenten in einem gnadenlosen Marktumfeld.
Vor fünf Jahren haben Lockdowns und Abstandsregeln die Grenzen zwischen Öffentlichkeit und Privatsphäre neu gezogen und ein weltweit beispielloses Ausmaß an Angst ausgelöst. Wir waren plötzlich abgeschnitten von anderen Menschen in unserer Umgebung und gleichzeitig quälend nah, uns unserer Distanz zu denen bewusst, denen wir uns näher fühlen wollten. Als die Lockdowns endeten, bot sich eine große Chance, neu darüber nachzudenken, wie wir menschliche Interaktion auf gesellschaftlicher Ebene wertschätzen, und der Schaffung von Räumen, die echte Gemeinschaft ermöglichen, einen hohen Stellenwert einzuräumen. Es gab auch die Chance, unsere Städte um einen gesunden und nachhaltigen Radverkehr herum neu zu gestalten. Aber all diese Chancen wurden wie üblich von Politikern vertan, denen populistische kurzfristige Wahlgewinne wichtiger waren und die, angefeuert und finanziert von der Autoindustrie, die Kulturkampf-Rhetorik verschärften, um die Menschen zu spalten.
Autos dominieren unsere Städte, verschmutzen die Umwelt, verursachen Staus und spalten die Gesellschaft. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie mit fossilen Brennstoffen, Batterien oder einer anderen vermeintlich „sauberen Energie“ betrieben werden – sie nehmen immer noch zu viel Platz ein, isolieren die Menschen voneinander und machen unsere Straßen zu reinen Durchgangsstraßen für Kraftfahrzeuge, die sich rücksichtslos durch den Verkehr schlängeln, ohne Rücksicht auf die Nachbarschaften, die sie zerstören. Die Befreiung der Gesellschaft vom Auto würde es uns ermöglichen, ein sichereres, attraktiveres Lebensumfeld zu schaffen, die Straßen den Menschen zurückzugeben, die in ihnen leben, und vielleicht ein Gefühl der „sozialen Solidarität“ wiederzuentdecken.
Der Aufruf geht noch weiter und greift viele der Themen und Anliegen auf, die die Köpfe und Herzen der letzten 25 Jahre beschäftigt haben, wie die zunehmende staatliche Unterdrückung durch autoritäre Gesetze, die Verschwendung öffentlicher Gelder für Prestigeprojekte wie den Silvertown-Tunnel oder die Lower Thames Crossing, die Instrumentalisierung von verkehrsberuhigten Wohngebieten durch rechte Medien und die zunehmende Überwachung aller Aspekte des öffentlichen Raums durch Tracking-Cookies von Tech-Unternehmen. Der letzte Absatz scheint eher eine reifere Reflexion über die Vergangenheit und eine Akzeptanz der Grenzen dessen zu sein, was sie erreicht haben und was realistisch von einer Straßenparty erwartet werden kann: „Das wird den Kapitalismus oder die Isolation nicht von selbst beenden ... aber es ist ein kleiner positiver und lebensbejahender Schritt zur Schaffung von Situationen, die uns wieder zusammenbringen sollen.“
Seit den Aktionen von RTS Ende der 1990er Jahre hat sich politisch viel verändert. Die jüngsten Änderungen des Public Order Act von 2023 geben der Polizei und den Richtern weitreichende Befugnisse, alle Demonstranten festzunehmen, die ihrer Meinung nach gegen Abschnitt 7 „Störung wichtiger nationaler Infrastrukturen“ verstoßen, der auch Straßen umfasst. Weitere Änderungen beinhalten vage, willkürliche Beschreibungen wie „Gefährdung der öffentlichen Ordnung“ unter den Bestimmungen zur öffentlichen Belästigung und „vorsätzliche Behinderung des Straßenverkehrs“. Diese Änderungen wurden genutzt, um friedliche Aktivisten von Just Stop Oil zu längeren Haftstrafen zu verurteilen, und dienten auch als Vorwand für das harte Vorgehen gegen Gruppen wie Youth Demand. Es gibt keine Debatte darüber, ob friedliche, aber störende Proteste erlaubt sein sollten, obwohl eine vermeintlich linke Regierung an der Macht ist, die es offenbar nicht eilig hat, Gesetze aufzuheben, die von der extremen Rechten der Tories während ihrer 14-jährigen Regierungszeit geschaffen wurden.
Dabei vergisst man leicht, dass in den 1990er Jahren, als RTS gegründet wurde, ein ähnliches Klima herrschte: Die Regierung von John Major führte den CJA ein, kriminalisierte alternative Lebensweisen, die seit Jahrzehnten neben der Mainstream-Gesellschaft existierten, und ging ähnlich hart gegen linke Aktivisten vor. Vielleicht hat sich also doch nicht so viel geändert.
In den letzten zwei Monaten sind in öffentlichen Räumen unzählige Plakate und Aufkleber erschienen, die für die Veranstaltung werben. Der Tag beginnt mit einer Critical-Mass-Radtour, die sich später mit der Straßenparty verbindet. Weitere Details sind noch nicht bekannt, aber es gibt einen Telegram-Kanal, über den Informationen veröffentlicht werden, darunter auch der Treffpunkt am Tag der Veranstaltung.
Übersetzung: Thomas Trueten
#AutoKorrektur #RTS #ReclaimTheStreets #London #CapitalismIsADeathCult #Retrospektive #Freiräume #Auto
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🗣️ Zitat der Woche: „Vertraue dem Prozess!“
🟢 Hilfreich: Gibt Struktur & beruhigt in unsicheren Phasen.
🔴 Riskant: Wird leicht zur Ausrede gegen Veränderung.
🧠 Reflexion: Vertrauen wir dem Prozess – oder seiner Wirkung?#Agile #Prozess #Retrospektive #TeamReflexion
LinkedIn → https://buff.ly/fbd0ILC
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"Oh boy" ein Generationspotrait mit Tom Schilling
https://zeitung.faz.net/faz/bilder-und-zeiten/2025-01-11/569fc7fabfa1878cc63ed4b453bbbd40?GEPC=s9
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Das coole an dem ganzen GenAI Kram sind die individuellen Bilder, die man sich für Retros erstellen kann.
Heute: Space-Theme. Space-People und Aliens an einem Tisch.
#Agile #Retrospektive #Retrospective #Scrum #AgileCoach #ScrumMaster