#zeitmanagement — Public Fediverse posts
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#Linux #Bash #Zeitmanagement
Du hast für deine Bash-Demo 15 Minuten Zeit. Countdown läuft in der obersten Zeile.
https://gist.github.com/dewomser/ee4968c92f7995ea595df0675aae2a18 -
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Ich erhole mich immer noch von meiner Magen-Darm-Geschichte. Darum bin ich überhaupt nicht in Stimmung, längere Gedanken zu Papier zu bringen. Trotzdem habe ich auch diese Woche einen kleinen Beitrag in meinem #Blog veröffentlicht. Es ist ein kurzer Text über laue Sommerabende und die Subjektivität der Zeit geworden:
Die unterschätzten Stunden des Tages☀️🌙
Wer seine Zeit sichtbar macht, nimmt sie plötzlich anders wahr. Zwischen Arbeit, Schlaf und Verpflichtungen steckt oft mehr Spielraum, als das eigene Gefühl vermuten lässt.
Genau das lässt sich gerade jetzt beobachten, mitten im Sommer. Die Tage sind lang, die Sonne geht spät unter. Nach einem heissen Arbeitstag werden die Abendstunden oft zur schönsten Zeit des Tages. Statt die Nachmittagshitze auszusitzen, lockt der Abend nach draussen: ein Buch im Garten, in der Aare schwimmen gehen, ein Apéro und gute Gespräche mit Freunden. Trotzdem behandeln viele diese Stunden wie blossen Leerlauf zwischen Feierabend und Schlafengehen.
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Ich erhole mich immer noch von meiner Magen-Darm-Geschichte. Darum bin ich überhaupt nicht in Stimmung, längere Gedanken zu Papier zu bringen. Trotzdem habe ich auch diese Woche einen kleinen Beitrag in meinem #Blog veröffentlicht. Es ist ein kurzer Text über laue Sommerabende und die Subjektivität der Zeit geworden:
Die unterschätzten Stunden des Tages☀️🌙
Wer seine Zeit sichtbar macht, nimmt sie plötzlich anders wahr. Zwischen Arbeit, Schlaf und Verpflichtungen steckt oft mehr Spielraum, als das eigene Gefühl vermuten lässt.
Genau das lässt sich gerade jetzt beobachten, mitten im Sommer. Die Tage sind lang, die Sonne geht spät unter. Nach einem heissen Arbeitstag werden die Abendstunden oft zur schönsten Zeit des Tages. Statt die Nachmittagshitze auszusitzen, lockt der Abend nach draussen: ein Buch im Garten, in der Aare schwimmen gehen, ein Apéro und gute Gespräche mit Freunden. Trotzdem behandeln viele diese Stunden wie blossen Leerlauf zwischen Feierabend und Schlafengehen.
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#LINKSDERWOCHE | 27/2026: Produktivität, Lean und Agile
PRODUKTIVITÄT
Vorsicht und Übervorsicht | Wenn zu viel Vorsicht zu viel des Guten wird …
Wie so oft im Leben ist das richtige Maß entscheidend. Zu viel vom einen, zu wenig vom anderen – oder umgekehrt – und es geht schief. Das richtige Maß zu bestimmen, ist die Kunst – und genau das fällt oft sehr schwer. So ist es auch mit der Vorsicht. Zu wenig ist fahrlässig, zu viel führt zu verpassten Chancen. Ein Übermaß an Vorsicht bremst uns aus und kann im Extremfall sogar zum Stillstand führen. Leider liefert Dan Rockwell keine Anleitung zur Bestimmung des richtigen Maßes an Vorsicht. Es wäre zu schön gewesen. Er legt jedoch ausführlich dar, weshalb ein Übermaß an Vorsicht ungesund ist und warum wir Unvollkommenheit ein Stück weit akzeptieren müssen. Hier das richtige Maß zu bestimmen, erfordert Erfahrung und Fingerspitzengefühl. Nach wie vor. Es wird nicht einfacher.
https://leadershipfreak.blog/2026/06/29/the-dangerous-face-of-caution/
Obsidian | Termineinladungen verwalten
Ich muss zugeben, dass ich gar nicht erst auf die Idee gekommen wäre, meine Termine mit Obisidian zu verwalten, wie Thomas Mathoi es tut. Ich nutze dafür nach wie vor lieber einen eigenen Kalender. Sein Beitrag zur Organisation von Termineinladungen im Markdown-Format von Obsidian hat mich allerdings neugierig gemacht. Ich sollte es mal ausprobieren – wer weiß, vielleicht komme ich ja auf den Geschmack.
https://www.mathoi.at/2026/07/01/obsidian-kaizen-termineinladungen-im-markdown-kalender/
Nextcloud | Artikelserie über Nextcloud auf dem Homeserver
Ich denke schon länger über Nextcloud nach. Allerdings eher als Lösung für das Familiennetzwerk. Was mich allerdings nach wie vor abschreckt, ist das gesamte Wartungsgeschäft und natürlich auch die Herausforderungen bei der Installation. Deshalb bin ich auf Herbert Hertentramph aufmerksam geworden, der eine neue Blogserie zu genau diesem Thema gestartet hat. Wer ähnliche Gedanken hat, findet hier den ersten Beitrag der Serie zu Nextcloud für kleine Homeserver.
https://digital-cleaning.de/index.php/sorgenfreie-nextcloud-fur-den-homeserver/
Bücher | Buchtipps von Michael Schenkel
Eigentlich lese ich gerne, aber mir fehlt zunehmend die Zeit und Energie, um den permanenten Berg ungelesener Bücher abzuarbeiten. Und was macht Michael Schenkel? Er liefert mir wieder Inspirationen für meine Leseliste. Furchtbar! Wie soll ich der Versuchung widerstehen, noch mehr Bücher zu horten, die ich lesen will? Wer gerade auf der Suche ist, was er im Sommerurlaub lesen könnte, wird hier eventuell fündig. 😉
https://t2informatik.de/blog/oh-interessante-buecher/
Konsumparadox | Wissen allein reicht nicht, anwenden muss man es auch
Passend zum Thema „riesige Bücherstapel ungelesener Bücher” hat Ivan Blatter eine Podcastfolge veröffentlicht, bei der ich mich ertappt fühle. Ich bin ein typischer Jäger und Sammler, wenn es um Informationen und Wissen geht. Aber leider ist es schwierig, all das Wissen auch tatsächlich konsequent umzusetzen. Genau darauf zielt Ivan ab. Er zeigt fünf Strategien, mit denen es gelingt, das verfügbare Wissen konkret umzusetzen. Es ist eigentlich einfach, aber nicht trivial. Wenn es aber gelingt, ist man ein ordentliches Stück weiter.
https://share.transistor.fm/s/91396e4e
LEAN
Andon | Der Mythos von Linienstopp
Mark Graban macht auf einen Mythos aufmerksam, der sich um Andon im TPS rankt. Einem Mythos, dem auch ich selbst auf den Leim gegangen bin. Das Schöne ist: Ich habe jetzt wieder etwas dazugelernt. Wenn das Signal gegeben wird, wird das Band nicht stillgelegt, sondern es wird zunächst Hilfe angefordert, weil ein Problem aufgetreten ist, das allein nicht lösbar ist – das Band läuft zunächst weiter. Spannend dabei fand ich schon immer, dass Probleme sichtbar gemacht werden, um die Ursache zu erforschen und das Problem an der Wurzel zu packen. Das würde ich mir deutlich öfter wünschen. Leider ist es immer noch viel zu oft der Fall, dass derjenige, der auf das Problem hinweist, schlimmer angesehen wird als derjenige, der das Problem ignoriert und einfach weitermacht, als wäre nichts. Meine persönliche Erkenntnis: Mit dem Andon-Licht wird die Linie nicht automatisch gestoppt, sondern erst einmal „Hilfe” angefordert.
https://www.leanblog.org/2026/06/andon-cord-stop-the-line-myth/
AGILE
Cognitive Biases | Artikelserie über Auswirkungen auf Teams
Cognitive Biases treffen nicht nur Individuen, sondern schlagen auch in Teams unerbittlich zu. Nicht, weil wir doof wären. Oft ganz im Gegenteil. Und das ist ja das Gemeine an diesen Biases. Wie sie sich im Team auswirken, wie wir sie erkennen und hoffentlich auch auflösen können, darüber hat Till Weinert eine Blogserie gestartet, deren erster Teil im Teamworkblog erschienen ist. Er klingt recht interessant. Ich nehme an, die Folgebeiträge werden nicht minder interessant sein. Mal sehen.
https://www.teamworkblog.de/2026/06/wenn-das-gehirn-lugt-cognitive-biases.html
Sprint Commitment | Es bezieht sich auf das Ziel, nicht auf das Backlog
Auch Chuck Suscheck beschäftigt sich mit kognitiven Fallen, stellt dabei jedoch einen direkten Bezug zu Scrum-Teams her und thematisiert ein Phänomen im Zusammenhang mit dem Sprint Commitment: Die Weigerung, das Sprint-Backlog im Sprint an neue Erkenntnisse anzupassen. Das finde ich auch immer wieder interessant. Insbesondere, wenn das Sprintziel gar nicht zur Debatte steht, sondern nur die Frage, wie es am besten erreicht werden kann. Und genau das ist es doch, was Agilität ausmacht. Wir erkennen, dass unser ursprünglicher Plan, das Ziel zu erreichen, nicht so funktioniert wie erwartet, und passen den Plan entsprechend an. Suscheck vermutet ein Missverständnis hinter diesem Verhalten. Eines, das sich mit etwas Aufklärungsarbeit auflösen lässt.
https://www.scrum.org/resources/blog/cognitive-trap-sprint-commitments-misunderstanding
Skalierte Silos | Wenn Silos keinen echten Mehrwert erzeugen
Was mir in skalierten Umfeldern immer wieder auffällt: Silos werden nicht aufgelöst, sondern zu „agilen Silos” umfunktioniert. Echte crossfunktionale Zusammenarbeit? Schwierig. Wenn mehrere POs dann beständig untereinander aushandeln müssen, wie etwas gemacht wird, manifestieren sich die Silos wieder und die Transaktionskosten gehen rasant nach oben. Daher kommt auch die Idee, dass ein Product Owner (PO) für mehrere Teams aktiv wird. Das sind Teams, die crossfunktional geschnitten sind und an einem gemeinsamen Wertstrom arbeiten. Das klingt bei Mary Iqbal leicht, ist in der Praxis allerdings durchaus eine Herausforderung, weil das umgebende System nach wie vor in etablierte Kleinkönigreiche unterteilt ist, deren Herrscher ihre Einflusssphären vehement verteidigen.
https://www.scrum.org/resources/blog/silos-are-bane-value-delivery
Entscheidungserschöpfung | Woran Piorisierung oft scheitert
Ralph Jocham versucht zu ergründen, weshalb gutes Priorisieren so schwerfällt, und kommt zu einer interessanten These. Es liegt oft nicht am Nicht-Wollen oder Nicht-Können im engeren Sinne, sondern ist das Ergebnis einer „Übermüdung”. Er nähert sich dem Thema zunächst aus individueller Perspektive und zeigt auf, dass eine übermüdete Organisation Entscheidungen aufschiebt, wenn die Energie zu gering ist, ähnlich wie ein übermüdetes Individuum. Sein Fazit lautet, Entscheidungen dann zu treffen, wenn der Geist noch fit ist, und die Anzahl der notwendigen Entscheidungen konsequent gering zu halten. Das klingt fast wie ein Henne-Ei-Problem. Auf jeden Fall ein Impuls, über den es sich lohnt nachzudenken.
Metrik vs. Wirkung | Wieder mehr Fokus auf Wirkung legen
Vero Levesque macht auf etwas aufmerksam, das auch mir immer wieder auffällt: Metriken sind oft wichtiger als Wirksamkeit. Insbesondere einfache und leicht zu ermittelnde Metriken rücken in den Fokus und führen zu Effizienzneurosen, bei denen die eigentliche Wirkung nahezu komplett aus dem Blick gerät, Wirkzusammenhänge ignoriert und der Blick fürs große Ganze komplett vergessen wird. Zwar bezieht sie sich in ihrem Blogartikel auf die öffentliche Verwaltung, doch lässt sich das selbst in so vielen Organisationen außerhalb des öffentlichen Diensts mit der gleichen fatalen Auswirkung beobachten.
https://agile-verwaltung.org/2026/07/02/metrik-vs-wirkung-aktueller-spielstand-40/
Hilfslose Teams | Wie Hilfe zur Entmüdigung führen kann
Der Blogartikel von Steven Denning deckt einen wunden Punkt vieler Teams und Organisationen auf: Zu viel Hilfe schadet letztlich. Denn daraus entstehen neue Abhängigkeiten, die in Hilflosigkeit münden. Eine Hilflosigkeit, die entsteht, wenn eines Tages niemand mehr da ist, der sich kümmert, bevor ein Problem auftritt. Probleme lösen muss man üben. Dazu braucht es Herausforderungen. Dumm nur, wenn es diese Herausforderungen nie gibt, weil andere sie längst gelöst haben. Ein Team kann so keine Kompetenz aufbauen. Es wird von den Personen abhängig, die das immer für sie – gut meinend – getan haben. Und da liegt der Fehler. Der Fehler liegt darin, dass die Scrum Master:innen und Agile Coaches plötzlich nicht mehr da sind. Das Team kann das Problem nicht allein lösen. Es hat es nie gelernt.
https://www.scrum.org/resources/blog/you-helped-your-teams-helplessness
Design Thinking | Ein Tool fürs Prototypentesting
Lars Richter hat mir heute einen Werkzeugtipp mit auf den Weg gegeben: das Testing Sheet. Es handelt sich um ein kleines Canvas für die Vorbereitung des Prototypentests. Nichts Überraschendes. Und doch hocheffektiv. Und genau das macht es so interessant. Einfache, aber hocheffektive und effiziente Werkzeuge, die nicht trivial sind, sind genau das richtige Handwerkszeug für den Arbeitsalltag. Und das sehe ich hier.
https://scamper.blog/testing-sheet
#Agile #Lean #Produktivität #Zeitmanagement -
Strategien erfolgreich entwickeln und umsetzen: Denkt groß & kreativ! - Neue Strategien bedeuten immer auch Veränderungen in Unternehmen. Bei deren Umsetzung hilft es, groß zu denken.
Hilfe Veränderung!
Die Entwicklung und Umsetzung effektiver Strategien ist eine Schlüsselkomponente jedes erfolgreichen Unternehmens oder jeder Organisation.
#Entscheiden #Erfolg #Innovation #Strategie #Wandel #Zeitmanagementhttps://berufebilder.de/strategien-erfolgreich-entwickeln-umsetzen/
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#LINKSDERWOCHE 21/2026 | Produktivität, Lean, Agile, Politik und Gesellschaft
PRODUKTIVITÄT
Digitale Erschöpfung | Wie die künstliche Intelligenz Belastung verstärkt statt zu entlasten
Wer meine Links der Woche und auch Gedankenblitze im Block aufmerksam liest, dem dürfte sicherlich schon mehrfach aufgefallen sein, dass ich die KI-Ephorie nicht teile, sondern eher positiv-verhalten gegenüber der Technik bin. Der Grund ist simple und einfach, ich sehe zwar viele Möglichkeiten, dennoch ist die Erwartungshaltung viel zu hochgeschraubt und ich sehe auch, dass die Produktivitätzuwächs durch die negativen Folgen aufgefressen werden. Daher habe ich Marcus Raitners Blogartikel sehr aufmerksam gelesen. Er ist sehr differenziert und spricht aus meiner Sicht einige kritische Punkte an, die ich sehr ähnlich sehe. Der Einsatz von KI befördert die digitale Erschöpfung. Dazu mehr hier:
Wie KI dazu führt, noch mehr zu tun
Zur Vertiefung des Beitrags von Marcus Rainter bietet sich der etwas längere Artikel von Daniel Dubbel an. Auch er beschäftigt sich mit der Frage der Arbeitsverdichtung durch KI. Sein Fokus liegt jedoch auf einem anderen Aspekt. Er geht der Frage nach, weshalb die möglichen Produktivitätsverbesserungen im System regelrecht verpuffen, und macht die Führung verantwortlich. Daher war ich kurz versucht, den Beitrag unter Leadership und Management einzuordnen. Ich finde jedoch, dass die beiden Beiträge zusammen wahrgenommen werden sollten.
https://www.inspectandadapt.de/niemand-hat-beschlossen-dass-mehr-geht-es-passierte-einfach/
Obsidian | Plugins nutzen
Für Obsidian steht ein riesiges Biotop an möglichen Plug-ins aus der Community zur Verfügung. Ich nutze nur eine Handvoll, die ich mittlerweile sehr gezielt auswähle. Ähnlich der Empfehlung von Daniel Schimpke am Ende seines Artikels, erst zu überlegen, welches Problem man überhaupt lösen möchte. Viele Probleme lassen sich übrigens oft auch ohne Plugin lösen. Das hat den Vorteil, dass die Dinge einfacher gehalten werden. Was ich empfehle. Ich habe nur sieben Erweiterungen im Einsatz, von denen eine sogar gerade auf dem Prüfstand steht. Also tatsächlich eher sechs. Es gibt allerdings eine deutliche Schnittmenge mit den 13 im Artikel genannten Plugins.
https://www.kadaschi.de/13-obsidian-plugins-die-ich-wirklich-nutze/
Obisidan | Community neu aufgestellt
Über Thomas Mathoi habe ich eine Nachricht erhalten. Es gibt eine neue Obsidian-Community. Dort findet man viele Hilfen. Die Community wurde neu organisiert und soll jetzt übersichtlicher sein. Ich hatte noch nicht die Gelegenheit, mir das anzusehen. Allerdings klingt es sehr interessant und ich hoffe, dass ich jetzt schneller passende Lösungen finde, wenn ich eine Herausforderung zu meistern habe.
https://www.mathoi.at/2026/05/21/die-neue-obsidian-community/
Ankommen | Das Gefühl etwas wichtiges zu tun
Ivan Blatter hat wieder einmal eine großartige Folge seines Podcasts veröffentlicht. Diesmal dreht sich die Frage, die er beantworten will, um das „Ankommen“ als Gefühl. „Ankommen” bedeutet in diesem Sinne nicht, fertig zu werden, sondern das Gefühl zu haben, dass das, was wir tun, wichtig ist. Er erklärt dieses Gefühl zu einer Entscheidung. Eine Entscheidung, die wir selbst treffen. Er definiert vier Entscheidungen, die wir treffen müssen:
- Hör auf, fertig werden zu wollen
- Beurteile den Tag nicht nach Quantität
- Entscheide, was nicht auf die Liste kommt
- Baue kurze Boxenstopps ein
https://share.transistor.fm/s/358edb99
Lernfähigkeit | Weshalb sich selbst hinterfragen vorwärts bringt
Mit seinem Beitrag erinnert Dan Rockwell mich daran, dass Lernfähigkeit oft damit beginnt, sich die Frage zu stellen: „Wie kann ich besser werden?” Das wiederum setzt voraus, anzuerkennen, dass man nicht alles weiß. Ganz im Sinne von Sokrates, der sich als Wahrheitssuchender für unwissend hielt. Mit anderen Worten: Das Streben, sich weiterzuentwickeln, beginnt damit, demütig anzuerkennen, dass man – selbst als weiser Mensch – noch mehr lernen und besser machen kann. Wer sich konsequent selbst hinterfragt, entwickelt sich weiter. Irgendwie muss ich jetzt an Kaizen denken.
https://leadershipfreak.blog/2026/05/19/the-best-ability/
LEAN
Kaizen | Weshalb Kaizen mehr als ein Prozess ist und weshalb wir ins schwer damit tun
Tim Themann hat sich daran gewagt, hinter „Kaizen” zu blicken und ideengeschichtlich aufzuarbeiten, weshalb „Kaizen” eine Haltung darstellt und weshalb wir uns in unserem westlich geprägten Kulturkreis mit dieser Haltung so schwer tun. Hut ab! Ich weiß, dass er es sich nicht einfach gemacht hat, denn ich durfte vorab eine erste Fassung lesen und Feedback geben. Für mich war der Artikel sehr spannend und aufschlussreich. Ich hoffe, dass es euch auch so geht.
https://die-computermaler.de/warum-kaizen-eine-haltung-ist-und-kvp-nur-ein-prozess/
Kaizen | Keine Methode, kein Prozess sondern Haltung
Auch Götz Müller greift das Thema Kaizen auf. Er versucht zu erklären, was Kaizen nicht ist. Es ist eine Haltung. Keine Methode. Kein Prozess. Interessant dabei ist, dass er Kaizen als Akronym nutzt. Hinter jedem Buchstaben steht ein Begriff, der die oft gelebte Realität darstellt und im Prinzip verdeutlicht, dass Methoden und Prozesse kein gelebtes Kaizen sind.
https://www.geemco.de/artikel/was-kaizen-nicht-ist-bzw-sein-sollte
Durchschnittswerte | Weshalb sie nicht immer zielführend sind
John Knotts Beitrag beleuchtet eine Thematik rund um Metriken, die sicherlich einigen bekannt vorkommt: Durchschnittswerte sind nicht immer gute Indikatoren und Referenzwerte. Dies gilt insbesondere bei Prozessverbesserungen. Das heißt jedoch nicht, dass wir Durchschnittswerte verteufeln sollen, sondern es gilt wie so oft – nicht nur im Umgang mit Metriken – reflektiert-kritisch hinzuschauen und immer auch zusätzliche Informationen einfließen zu lassen.
https://blog.gembaacademy.com/2026/05/22/the-trouble-with-averages/
AGILE
Product Owner | 10 Warnsignale, bei denen wir genau hinsehen sollten
In seinem folgenden Blogartikel versucht Simon Flossmann, Indikatoren zu nennen, anhand derer sich erkennen lässt, ob die Rolle des Product Owners gut besetzt wurde. Allerdings möchte ich zur Vorsicht raten, hier vorschnell von den Indikatoren auf die betreffende Person zu schließen. Meine Erfahrung hat mich gelehrt, auch auf das „System” zu achten. Denn es sind oft auch die Zwänge des Systems, die zu einigen der „Fehlentwicklungen” führen, die er in seinem Blogartikel thematisiert. Die genannten Indikatoren bedeuten letztendlich, genauer hinzusehen und Ursachenforschung zu betreiben.
Work in Progress | Viele parallele Arbeit bedeutet geringer Return of Invest
Ich weiß nicht, wie oft ich schon skeptisch auf Scrum- und Kanban-Boards geschaut habe. Skeptisch, weil ich sehr viel Arbeit auf den Boards gesehen habe. Arbeit, die aber nicht abgeschlossen war. Arbeit, die parallel stattfand. Fast genauso wie im Blogartikel von Rudolf Gysi. Vielleicht bin ich genau deshalb ein Freund der Begrenzung paralleler Arbeit geworden. Mehr Fokus, erst abschließen, dann das nächste Thema angehen. Einfach auch, weil nur so sichtbar wird, ob und wie wir einen Mehrwert erzeugen.
https://agilereflection.org/while-wip-roi-0/
Story Splitting | Kleine Storys sind besser als große
Ich bevorzuge kleine Anforderungen in Form von User Stories oder Job Stories. Kleine Losgrößen sind schneller abgeschlossen, ermöglichen schnelleres Lernen und liefern früher Nutzen. Die Reflexions- und Lerntaktung wird kürzer, sodass wir früher erkennen, wo Verbesserungspotenziale bestehen oder wo wir uns geirrt haben. Daher sollte man das Story-Splitting nicht unterschätzen. Mike Cohen, ein Urgestein der Agilität, gibt hierzu ein paar brauchbare Tipps aus der Praxis.
Problem Statement | Die Herausforderung definieren
Ausgangspunkt jeder Analyse ist das Verständnis des Problems. Hier kann das „Problem Statement” aus dem Design Thinking (ich kenne eine ähnliche Methode auch aus anderen Kontexten, beispielsweise dem TPS) Hilfestellung liefern. Dabei geht es darum, zu verstehen, wann und in welchem Kontext ein Problem mit welcher Wirkung entsteht und auftritt. Einfach und effektiv. Aber auch effektiv. Vielen Dank an Lars Richter, der es prägnant zusammengefasst hat.
https://scamper.blog/problem-statement/
POLITIK UND GESELLSCHAFT
77 Jahre GG | Vermächtnis und Verpflichtung
Am 23. Mai 2026 ist das Grundgesetz 77 Jahre alt geworden. Für mich war das ein Grund, am Samstag zu feiern – wie übrigens jedes Jahr zum Geburtstag des GG. Denn ich halte unsere Verfassung nicht nur für ein besonderes Dokument, sondern auch für eine Verpflichtung gegenüber nachfolgenden Generationen in Deutschland, Europa und der Welt. Eine Verpflichtung, die es mit Leben zu füllen gilt und auf die wir auch stolz sein dürfen. Eine Verpflichtung, die bedeutet, dass wir das Vermächtnis in Ehren halten und gegen seine Gegner verteidigen müssen. Alfons Pieper hat es in dem folgenden Artikel, wie ich finde, gut zum Ausdruck gebracht.
https://www.blog-der-republik.de/wehrhafte-demokratie-77-jahre-grundgesetz/
Höchste Zeit | Weshalb demokratische Kräfte geschlossen gegen die AfD stehen sollten
Kleiner Einschub: Sollten sich aktive Befürworter und Anhänger der „Nicht-Alternative” unter meinen Lesern befinden, kann ich gerne auf sie verzichten. Wie übrigens auf alle Gegner der freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Wie Christian Wolff bin ich der Meinung, dass es höchste Zeit ist, dass sich alle demokratischen Fraktionen entschieden gegen die Nicht-Alternative stellen. Jetzt und ohne Diskussion. Bevor es zu spät ist. Sonst werden wir bald keinen Geburtstag des Grundgesetzes mehr feiern können.
https://www.blog-der-republik.de/hoechste-zeit/
Schreckenszenario | Wenn die AfD in Sachsen-Anhalt regiert …
Dass die Gefahr derzeit besonders groß ist, die von der Nicht-Alternative ausgeht, wird bei den anstehenden Landtagswahlen in mehreren Bundesländern, wie beispielsweise Sachsen-Anhalt, sichtbar. Die Amadeu-Antonio-Stiftung beschreibt in einer aktuellen Broschüre, die zum Download bereitsteht, sehr eindrücklich das Szenario, das uns sehr wahrscheinlich erwarten wird. Ein Szenario, vor dem selbst die Gewerkschaft der Polizei vor einigen Tagen eindringlich warnte. Die einschlägigen Wahlprogramme deuten darauf hin, dass dieses Szenario mehr als denkbar ist.
#AfD #Agile #Ankommen #Gesellschaft #Grundgesetz #Kaizen #KI #Lean #Lernfähigkeit #Metriken #Obsidian #Politik #ProblemStatement #Produktivität #Scrum #StorySplitting #UserStorys #WorkInProgress #Zeitmanagement -
#LINKSDERWOCHE 21/2026 | Produktivität, Lean, Agile, Politik und Gesellschaft
PRODUKTIVITÄT
Digitale Erschöpfung | Wie die künstliche Intelligenz Belastung verstärkt statt zu entlasten
Wer meine Links der Woche und auch Gedankenblitze im Block aufmerksam liest, dem dürfte sicherlich schon mehrfach aufgefallen sein, dass ich die KI-Ephorie nicht teile, sondern eher positiv-verhalten gegenüber der Technik bin. Der Grund ist simple und einfach, ich sehe zwar viele Möglichkeiten, dennoch ist die Erwartungshaltung viel zu hochgeschraubt und ich sehe auch, dass die Produktivitätzuwächs durch die negativen Folgen aufgefressen werden. Daher habe ich Marcus Raitners Blogartikel sehr aufmerksam gelesen. Er ist sehr differenziert und spricht aus meiner Sicht einige kritische Punkte an, die ich sehr ähnlich sehe. Der Einsatz von KI befördert die digitale Erschöpfung. Dazu mehr hier:
Wie KI dazu führt, noch mehr zu tun
Zur Vertiefung des Beitrags von Marcus Rainter bietet sich der etwas längere Artikel von Daniel Dubbel an. Auch er beschäftigt sich mit der Frage der Arbeitsverdichtung durch KI. Sein Fokus liegt jedoch auf einem anderen Aspekt. Er geht der Frage nach, weshalb die möglichen Produktivitätsverbesserungen im System regelrecht verpuffen, und macht die Führung verantwortlich. Daher war ich kurz versucht, den Beitrag unter Leadership und Management einzuordnen. Ich finde jedoch, dass die beiden Beiträge zusammen wahrgenommen werden sollten.
https://www.inspectandadapt.de/niemand-hat-beschlossen-dass-mehr-geht-es-passierte-einfach/
Obsidian | Plugins nutzen
Für Obsidian steht ein riesiges Biotop an möglichen Plug-ins aus der Community zur Verfügung. Ich nutze nur eine Handvoll, die ich mittlerweile sehr gezielt auswähle. Ähnlich der Empfehlung von Daniel Schimpke am Ende seines Artikels, erst zu überlegen, welches Problem man überhaupt lösen möchte. Viele Probleme lassen sich übrigens oft auch ohne Plugin lösen. Das hat den Vorteil, dass die Dinge einfacher gehalten werden. Was ich empfehle. Ich habe nur sieben Erweiterungen im Einsatz, von denen eine sogar gerade auf dem Prüfstand steht. Also tatsächlich eher sechs. Es gibt allerdings eine deutliche Schnittmenge mit den 13 im Artikel genannten Plugins.
https://www.kadaschi.de/13-obsidian-plugins-die-ich-wirklich-nutze/
Obisidan | Community neu aufgestellt
Über Thomas Mathoi habe ich eine Nachricht erhalten. Es gibt eine neue Obsidian-Community. Dort findet man viele Hilfen. Die Community wurde neu organisiert und soll jetzt übersichtlicher sein. Ich hatte noch nicht die Gelegenheit, mir das anzusehen. Allerdings klingt es sehr interessant und ich hoffe, dass ich jetzt schneller passende Lösungen finde, wenn ich eine Herausforderung zu meistern habe.
https://www.mathoi.at/2026/05/21/die-neue-obsidian-community/
Ankommen | Das Gefühl etwas wichtiges zu tun
Ivan Blatter hat wieder einmal eine großartige Folge seines Podcasts veröffentlicht. Diesmal dreht sich die Frage, die er beantworten will, um das „Ankommen“ als Gefühl. „Ankommen” bedeutet in diesem Sinne nicht, fertig zu werden, sondern das Gefühl zu haben, dass das, was wir tun, wichtig ist. Er erklärt dieses Gefühl zu einer Entscheidung. Eine Entscheidung, die wir selbst treffen. Er definiert vier Entscheidungen, die wir treffen müssen:
- Hör auf, fertig werden zu wollen
- Beurteile den Tag nicht nach Quantität
- Entscheide, was nicht auf die Liste kommt
- Baue kurze Boxenstopps ein
https://share.transistor.fm/s/358edb99
Lernfähigkeit | Weshalb sich selbst hinterfragen vorwärts bringt
Mit seinem Beitrag erinnert Dan Rockwell mich daran, dass Lernfähigkeit oft damit beginnt, sich die Frage zu stellen: „Wie kann ich besser werden?” Das wiederum setzt voraus, anzuerkennen, dass man nicht alles weiß. Ganz im Sinne von Sokrates, der sich als Wahrheitssuchender für unwissend hielt. Mit anderen Worten: Das Streben, sich weiterzuentwickeln, beginnt damit, demütig anzuerkennen, dass man – selbst als weiser Mensch – noch mehr lernen und besser machen kann. Wer sich konsequent selbst hinterfragt, entwickelt sich weiter. Irgendwie muss ich jetzt an Kaizen denken.
https://leadershipfreak.blog/2026/05/19/the-best-ability/
LEAN
Kaizen | Weshalb Kaizen mehr als ein Prozess ist und weshalb wir ins schwer damit tun
Tim Themann hat sich daran gewagt, hinter „Kaizen” zu blicken und ideengeschichtlich aufzuarbeiten, weshalb „Kaizen” eine Haltung darstellt und weshalb wir uns in unserem westlich geprägten Kulturkreis mit dieser Haltung so schwer tun. Hut ab! Ich weiß, dass er es sich nicht einfach gemacht hat, denn ich durfte vorab eine erste Fassung lesen und Feedback geben. Für mich war der Artikel sehr spannend und aufschlussreich. Ich hoffe, dass es euch auch so geht.
https://die-computermaler.de/warum-kaizen-eine-haltung-ist-und-kvp-nur-ein-prozess/
Kaizen | Keine Methode, kein Prozess sondern Haltung
Auch Götz Müller greift das Thema Kaizen auf. Er versucht zu erklären, was Kaizen nicht ist. Es ist eine Haltung. Keine Methode. Kein Prozess. Interessant dabei ist, dass er Kaizen als Akronym nutzt. Hinter jedem Buchstaben steht ein Begriff, der die oft gelebte Realität darstellt und im Prinzip verdeutlicht, dass Methoden und Prozesse kein gelebtes Kaizen sind.
https://www.geemco.de/artikel/was-kaizen-nicht-ist-bzw-sein-sollte
Durchschnittswerte | Weshalb sie nicht immer zielführend sind
John Knotts Beitrag beleuchtet eine Thematik rund um Metriken, die sicherlich einigen bekannt vorkommt: Durchschnittswerte sind nicht immer gute Indikatoren und Referenzwerte. Dies gilt insbesondere bei Prozessverbesserungen. Das heißt jedoch nicht, dass wir Durchschnittswerte verteufeln sollen, sondern es gilt wie so oft – nicht nur im Umgang mit Metriken – reflektiert-kritisch hinzuschauen und immer auch zusätzliche Informationen einfließen zu lassen.
https://blog.gembaacademy.com/2026/05/22/the-trouble-with-averages/
AGILE
Product Owner | 10 Warnsignale, bei denen wir genau hinsehen sollten
In seinem folgenden Blogartikel versucht Simon Flossmann, Indikatoren zu nennen, anhand derer sich erkennen lässt, ob die Rolle des Product Owners gut besetzt wurde. Allerdings möchte ich zur Vorsicht raten, hier vorschnell von den Indikatoren auf die betreffende Person zu schließen. Meine Erfahrung hat mich gelehrt, auch auf das „System” zu achten. Denn es sind oft auch die Zwänge des Systems, die zu einigen der „Fehlentwicklungen” führen, die er in seinem Blogartikel thematisiert. Die genannten Indikatoren bedeuten letztendlich, genauer hinzusehen und Ursachenforschung zu betreiben.
Work in Progress | Viele parallele Arbeit bedeutet geringer Return of Invest
Ich weiß nicht, wie oft ich schon skeptisch auf Scrum- und Kanban-Boards geschaut habe. Skeptisch, weil ich sehr viel Arbeit auf den Boards gesehen habe. Arbeit, die aber nicht abgeschlossen war. Arbeit, die parallel stattfand. Fast genauso wie im Blogartikel von Rudolf Gysi. Vielleicht bin ich genau deshalb ein Freund der Begrenzung paralleler Arbeit geworden. Mehr Fokus, erst abschließen, dann das nächste Thema angehen. Einfach auch, weil nur so sichtbar wird, ob und wie wir einen Mehrwert erzeugen.
https://agilereflection.org/while-wip-roi-0/
Story Splitting | Kleine Storys sind besser als große
Ich bevorzuge kleine Anforderungen in Form von User Stories oder Job Stories. Kleine Losgrößen sind schneller abgeschlossen, ermöglichen schnelleres Lernen und liefern früher Nutzen. Die Reflexions- und Lerntaktung wird kürzer, sodass wir früher erkennen, wo Verbesserungspotenziale bestehen oder wo wir uns geirrt haben. Daher sollte man das Story-Splitting nicht unterschätzen. Mike Cohen, ein Urgestein der Agilität, gibt hierzu ein paar brauchbare Tipps aus der Praxis.
Problem Statement | Die Herausforderung definieren
Ausgangspunkt jeder Analyse ist das Verständnis des Problems. Hier kann das „Problem Statement” aus dem Design Thinking (ich kenne eine ähnliche Methode auch aus anderen Kontexten, beispielsweise dem TPS) Hilfestellung liefern. Dabei geht es darum, zu verstehen, wann und in welchem Kontext ein Problem mit welcher Wirkung entsteht und auftritt. Einfach und effektiv. Aber auch effektiv. Vielen Dank an Lars Richter, der es prägnant zusammengefasst hat.
https://scamper.blog/problem-statement/
POLITIK UND GESELLSCHAFT
77 Jahre GG | Vermächtnis und Verpflichtung
Am 23. Mai 2026 ist das Grundgesetz 77 Jahre alt geworden. Für mich war das ein Grund, am Samstag zu feiern – wie übrigens jedes Jahr zum Geburtstag des GG. Denn ich halte unsere Verfassung nicht nur für ein besonderes Dokument, sondern auch für eine Verpflichtung gegenüber nachfolgenden Generationen in Deutschland, Europa und der Welt. Eine Verpflichtung, die es mit Leben zu füllen gilt und auf die wir auch stolz sein dürfen. Eine Verpflichtung, die bedeutet, dass wir das Vermächtnis in Ehren halten und gegen seine Gegner verteidigen müssen. Alfons Pieper hat es in dem folgenden Artikel, wie ich finde, gut zum Ausdruck gebracht.
https://www.blog-der-republik.de/wehrhafte-demokratie-77-jahre-grundgesetz/
Höchste Zeit | Weshalb demokratische Kräfte geschlossen gegen die AfD stehen sollten
Kleiner Einschub: Sollten sich aktive Befürworter und Anhänger der „Nicht-Alternative” unter meinen Lesern befinden, kann ich gerne auf sie verzichten. Wie übrigens auf alle Gegner der freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Wie Christian Wolff bin ich der Meinung, dass es höchste Zeit ist, dass sich alle demokratischen Fraktionen entschieden gegen die Nicht-Alternative stellen. Jetzt und ohne Diskussion. Bevor es zu spät ist. Sonst werden wir bald keinen Geburtstag des Grundgesetzes mehr feiern können.
https://www.blog-der-republik.de/hoechste-zeit/
Schreckenszenario | Wenn die AfD in Sachsen-Anhalt regiert …
Dass die Gefahr derzeit besonders groß ist, die von der Nicht-Alternative ausgeht, wird bei den anstehenden Landtagswahlen in mehreren Bundesländern, wie beispielsweise Sachsen-Anhalt, sichtbar. Die Amadeu-Antonio-Stiftung beschreibt in einer aktuellen Broschüre, die zum Download bereitsteht, sehr eindrücklich das Szenario, das uns sehr wahrscheinlich erwarten wird. Ein Szenario, vor dem selbst die Gewerkschaft der Polizei vor einigen Tagen eindringlich warnte. Die einschlägigen Wahlprogramme deuten darauf hin, dass dieses Szenario mehr als denkbar ist.
#AfD #Agile #Ankommen #Gesellschaft #Grundgesetz #Kaizen #KI #Lean #Lernfähigkeit #Metriken #Obsidian #Politik #ProblemStatement #Produktivität #Scrum #StorySplitting #UserStorys #WorkInProgress #Zeitmanagement -
Motivation & Konformismus sparen Zeit: 10 Tipps für besseres Lob - Mitarbeiter und Kollegen gegen sich aufbringen: 10 Möglichkeiten, wie man mit Lob und positivem Feedback garantiert die Mitarbeiter demotiviert.
Wer schleimt, kommt weiter
Wer schleimt, kommt weiter! #Feedback #Führung #Motivation #Team #Zeitmanagement
https://berufebilder.de/motivation-konformismus-zeitmanagement-loben/
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7 Projektmanagement-Methoden für den Mittelstand: Mehr Agile bitte! - Erfolgreiches Projektmanagement ist nicht einfach und gerade mittelständische Unternehmen tun sich oft schwer damit. 7 Methoden-Tipps, wie es besser geht. #Agil #Führung #Kommunikation #Mittelstand #Team #Zeitmanagement
https://berufebilder.de/projektmanagement-methoden-mittelstand-agile/
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Psychotricks vom Chef: 7 Tipps gegen Manipulation & Kommunikations-Tricks - Den eigenen Tagesplan abarbeiten wäre oft einfach – wenn da nicht Psychotricks von Chefs und Kollegen wären. Denn nicht immer haben die gute Absichten.
Haben Sie sich jemals gefragt, ob Sie von Ihrem Chef manipuliert werden? #Führung #Kommunikation #Manipulation #Zeitmanagement
https://berufebilder.de/psychotricks-chef-manipulation-kommunikation/
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Zeit – sie ist immer zu kurz (außer beim Camping)
Im Alltag wird Zeit durchgetaktet, im Camping-Alltag wieder erlebbar. Der Artikel zeigt mit aktuellen Zahlen, Forschung und Praxisbezug, warum genau dieser Kontrast so viele Menschen anzieht. Plus: welche Regeln du trotz aller Entschleunigung im Blick behalten solltest.
https://vanityontour.de/20260516/zeit-sie-ist-immer-zu-kurz-ausser-beim-camping/
#Camping #Campingtipps #entschleunigung #VanLife #Wohnmobil #zeitmanagement
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Zeit – sie ist immer zu kurz (außer beim Camping)
Im Alltag wird Zeit durchgetaktet, im Camping-Alltag wieder erlebbar. Der Artikel zeigt mit aktuellen Zahlen, Forschung und Praxisbezug, warum genau dieser Kontrast so viele Menschen anzieht. Plus: welche Regeln du trotz aller Entschleunigung im Blick behalten solltest.
https://vanityontour.de/20260516/zeit-sie-ist-immer-zu-kurz-ausser-beim-camping/
#Camping #Campingtipps #entschleunigung #VanLife #Wohnmobil #zeitmanagement
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StartUp richtig organisieren & aufbauen: Darauf müssen Existenzgründer achten! - Bei vielen StartUps steht die tolle Geschäftsidee im Vordergrund: Einfach mal loslegen und wenn Kunden da sind, wird es schon irgendwie laufen.
#StartUp #Strategie #Unternehmenskultur #Zeitmanagement #Zielhttps://berufebilder.de/startup-organisieren-aufbauen-existenzgruender/
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StartUp richtig organisieren & aufbauen: Darauf müssen Existenzgründer achten! - Bei vielen StartUps steht die tolle Geschäftsidee im Vordergrund: Einfach mal loslegen und wenn Kunden da sind, wird es schon irgendwie laufen.
#StartUp #Strategie #Unternehmenskultur #Zeitmanagement #Zielhttps://berufebilder.de/startup-organisieren-aufbauen-existenzgruender/
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18 Tipps zum Nein-Sagen im Job: Das Feuerwehr-Mann-Syndrom - Dass Selbständige viel selbst machen müssen, ist klar. Gerade als Selbständiger hat man jedoch häufig den Eindruck, sich um wirklich jede Kleinigkeit selbst kümmern zu müssen. Dabei wäre es oft besser, erstmal die Füße still zu halten.
Wenn man glaubt, alles selbst machen zu müssen...
#Durchsetzungskraft #Entscheiden #Zeitmanagement -
Endlich habe ich wieder etwas Luft in meinem Kalender und somit Zeitfenster frei, um Blogbeiträge zu schreiben. Was liegt da näher, als sich mit dem Thema #Zeitmanagement zu befassen und die Methode des „Time Boxings“ vorzustellen?
https://epicmind.ch/warum-time-boxing-oft-besser-funktioniert-als-klassische-to-do-listen
Die Grundidee ist einfach. Aufgaben werden nicht nur gesammelt oder priorisiert, sondern erhalten einen konkreten Platz im Kalender. Statt bloss festzuhalten, was erledigt werden soll, wird auch definiert, wann und wie lange daran gearbeitet wird. Eine Aufgabe wird damit zu einem verbindlichen Termin – ähnlich wie ein Meeting oder ein Arztbesuch.
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Endlich habe ich wieder etwas Luft in meinem Kalender und somit Zeitfenster frei, um Blogbeiträge zu schreiben. Was liegt da näher, als sich mit dem Thema #Zeitmanagement zu befassen und die Methode des „Time Boxings“ vorzustellen?
https://epicmind.ch/warum-time-boxing-oft-besser-funktioniert-als-klassische-to-do-listen
Die Grundidee ist einfach. Aufgaben werden nicht nur gesammelt oder priorisiert, sondern erhalten einen konkreten Platz im Kalender. Statt bloss festzuhalten, was erledigt werden soll, wird auch definiert, wann und wie lange daran gearbeitet wird. Eine Aufgabe wird damit zu einem verbindlichen Termin – ähnlich wie ein Meeting oder ein Arztbesuch.
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Selbstmanagement: Arbeitsorganisation & Produktivität im digitalen Wandel - Was macht Menschen wie den IT-Milliardär Jon Oringer, LinkedIn-Mitbegründer Konstantin Guericke oder Extrembergsteiger Reinhold Messner erfolgreich? #Datenschutz #Digitalisierung #Kommunikation #Networking #PremiumEdition #SozialeMedien #Zeitmanagement
https://berufebilder.de/selbstmanagement-arbeitsorganisation-produktivitaet-digitalerwandel/
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Selbstmotivation für ein besseres Zeitmanagement: Autosuggestion, Affirmation, Stärken-Schwächen-Analyse - Motivation von außen ist zwar wichtig, aber Sie können leider nicht immer erwarten, dass andere Sie aufbauen. Das müssen Sie selbst erledigen. Wie das geht, erfahren Sie hier. #Entspannung #Motivation #PositivesDenken #PremiumEdition #Selbstfürsorge #Zeitmanagement
https://berufebilder.de/selbstmotivation-zeitmanagement-autosuggestion-affirmation/
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Pendler & Routen-Navigation: Wie Ihnen Technik den Arbeitsweg per Rad erleichtert - Das Fahrrad erlebt seit einigen Jahren eine Renaissance – nicht nur als Pendlervehikel. Doch wer gerne Kräftig in die Pedale tritt, kommt mit modernen Navigationsgeräen besser ans Ziel. #BetrieblichesGesundheitsmanagement #Erfolg #Gesundheitsbranche #Mobilität #Motivation #Zeitmanagement
https://berufebilder.de/pendler-radfahren-navigation-arbeitsweg/
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Das eMail-Entzugsprogramm: Schluss mit dem Cyberstress - Nichts hat Büroarbeit so verändert wie eMails. Ursprünglich waren sie einmal dazu gedacht, Kommunikationsprozesse zu vereinfachen und zu beschleunigen. Doch was ist daraus geworden?
Prokrastinationsmittel mit Suchtpotenzial
eMails bedingen die häufigsten Unterbrechungen des modernen Lebens. #Agil #Digitalisierung #Intelligenz #Kommunikation #MartinGeiger #Stress #Zeitmanagement
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Die Arbeit ist fertig, aber die Rechnung lauert als Zeitfresser? Mit Relexable erstellst Du sie mit einem Klick. So bleibt mehr Zeit für Deine Kernaufgaben. Weniger Bürokratie, mehr Produktivität! ⏳ #Zeitmanagement #Rechnung
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Pendler & Routen-Navigation: Wie Ihnen Technik den Arbeitsweg per Rad erleichtert - Das Fahrrad erlebt seit einigen Jahren eine Renaissance – nicht nur als Pendlervehikel. Doch wer gerne Kräftig in die Pedale tritt, kommt mit modernen Navigationsgeräen besser ans Ziel. #BetrieblichesGesundheitsmanagement #Erfolg #Gesundheitsbranche #Mobilität #Motivation #Zeitmanagement
https://berufebilder.de/pendler-radfahren-navigation-arbeitsweg/
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Der Artikel diskutiert sechs Gewohnheiten von gelassenen Menschen. Diese beinhalten das Ignorieren schneller Nachrichten, Zeitmanagement, Aushalten von Unsicherheit, Akzeptanz fehlender Kontrolle, ein Verständnis der eigenen Grenzen und die Akzeptanz von Perfektionsfehlern.#GelasseneMenschen #Zeitmanagement #Akzeptanz #UnsicherheitAushalten #Perfektionsfehler #psychotHHerapie
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Der Artikel diskutiert sechs Gewohnheiten von gelassenen Menschen. Diese beinhalten das Ignorieren schneller Nachrichten, Zeitmanagement, Aushalten von Unsicherheit, Akzeptanz fehlender Kontrolle, ein Verständnis der eigenen Grenzen und die Akzeptanz von Perfektionsfehlern.#GelasseneMenschen #Zeitmanagement #Akzeptanz #UnsicherheitAushalten #Perfektionsfehler #psychotHHerapie
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Führungs-Satire: Das neue Sparprogramm - Hannes‘ Befürchtung ist wieder einmal eingetroffen: Nach der Geschäftsleitungssitzung am Montagmorgen ist nach seinem Empfinden wieder einmal er derjenige, der am meisten Aufträge zurück an den Arbeitsplatz nimmt.
Immer ich!
"Immer ich". #Finanzen #Führung #Kreativität #Verhandlung #Zeitmanagement
https://berufebilder.de/fuehrungs-satire-neues-sparprogramm/
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Mehr Verantwortung im Job: Warum wirtschaftliches Denken immer wichtiger wird - Deutschland diskutiert über mehr und längeres Arbeiten - und übersieht, dass es nicht um reine Präsenzzeiten, sondern auch um höhere Qualität und wirtschaftliche Mitverantwortung geht. #Erfolg #Führung #Kommunikation #Motivation #Nachhaltigkeit #Strategie #Team #Zeitmanagement
https://berufebilder.de/mitarbeiter-verantwortung-innovation-wirtschaft/
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Mehr Verantwortung im Job: Warum wirtschaftliches Denken immer wichtiger wird - Deutschland diskutiert über mehr und längeres Arbeiten - und übersieht, dass es nicht um reine Präsenzzeiten, sondern auch um höhere Qualität und wirtschaftliche Mitverantwortung geht. #Erfolg #Führung #Kommunikation #Motivation #Nachhaltigkeit #Strategie #Team #Zeitmanagement
https://berufebilder.de/mitarbeiter-verantwortung-innovation-wirtschaft/
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#LINKSDERWOCHE | 15/2026: Produktivität, Agile, Management und Leadership
PRODUKTIVITÄT
Selbstausbeutung | Wie wir uns selbst „sabotieren“
Gerade als ich die Links der Woche zusammenstelle, stoße ich in meinem RSS-Reader (ja, ich habe tatsächlich einen, der ein wichtiger Teil meines Informationsmanagements ist) auf einen Gastbeitrag von Astrid Kuhlmey bei t2informatik. Ein Blogbeitrag, der mir in weiten Teilen sogar aus der Seele spricht. Sie spricht von „Selbstausbeutung”. Das trifft es ganz gut. Das erinnert ein bisschen an die von mir immer wieder ins Spiel gebrachte „Effizienzneurose”, die zwar auf einer anderen Ebene ansetzt, aber eben auch Teil jener Denkweise ist, die den ganzheitlichen Blick nahezu komplett „ausblendet” und „Upstream-Denken” fast unmöglich macht. Bedauerlicherweise sind wir alle Teil eines Systems und es ist gar nicht so einfach, dieser Entwicklung entgegenzuwirken – selbst wenn man die Erkenntnis hat. Insbesondere nicht, wenn uns ewig gestrige „Entscheidungsträger” erklären, wir müssten mehr arbeiten (trotz Verdichtung der Arbeitsqualität und anderer Faktoren).
https://t2informatik.de/blog/stoppt-die-selbstausbeutung/Aufgabenmanagement | Aufgaben mit Obsidian ohne Plugins organieren
Ich habe Obsidian – auch durch Thomas Mathoi – schon lange auf dem Schirm. Ich nutze es zwar immer noch zu wenig. Das will ich aber ändern. In seinem folgenden Blogartikel zeigt Thomas Mathoi, was Obsidian allein schon mit Bordmitteln in Sachen Aufgabenorganisation kann, sodass man gut auf Plugins verzichten kann. Das ist sicherlich nicht ganz so schick wie manche anderen Werkzeuge auf dem Markt. Dennoch ist es ausreichend. Hinzu kommt, dass sich Notizen und Aufgabenmanagement gut vereinen lassen.
https://www.mathoi.at/2026/04/06/obsidian-kaizen-aufgabenuebersicht-mit-bordmitteln-selber-bauen/Zu viele Aufgaben | Rahmen schaffen für Priorisierung
Ich beschäftige mich gefühlt schon ewig mit Produktivität und habe unzählige Methoden, Ideen und Ansätze ausprobiert. Gefühlt hat keine davon das zentrale Problem gelöst, dass es immer mehr zu tun gibt, als ich leisten kann. Je mehr ich von meiner To-do-Liste abarbeite, desto mehr kommt nach. Die Lösung dafür lautet oft: richtig priorisieren, dann wird das schon. So einfach ist es dann eben oft nicht. Meine Erkenntnisse: 1. Es gibt nicht die eine Wunderlösung und Methode. 2. Jeden Tag setze ich alles zurück und plane „frisch”. Ähnlich sieht es bei den Empfehlungen von André Bosse aus. In seinem Beitrag finden sich ein paar gute Ansätze.
https://www.manage-dich-selbst.de/zu-viele-aufgaben/
Agieren statt Reagieren | Reaktionsmodus im Aufgaben abarbeiten durchbrechen
Zum Thema der endlosen „Aufgabenliste“, das ich bereits angesprochen habe, passt ganz gut der aktuelle Podcast von Ivan Blatter. Er bringt eine spannende Perspektive ins Spiel: Das Abrutschen in den Reaktionsmodus führt dazu, dass wir wieder in die Teufelküche geraten, wenn alles gleich wichtig zu sein scheint und das „Dringende“ das „Wichtige“ in den Hintergrund drängt. Wir arbeiten die Aufgabenliste ab, ohne „Licht am Horizont”, weil ständig neue Aufgaben nachrücken. Wir reagieren statt zu agieren. Ivan Blatter gibt vier Tipps, mit denen wir aus diesem Modus aussteigen können. Und das ist vor allem Arbeit am „System”. Übrigens gibt es auch eine Überschneidung zu den Tipps von André Bosse. 😉
https://share.transistor.fm/s/b4bd36e6
Komfort macht „blöd“ | Und deshalb müssen wir reflektiert aus der Komfortzone regelmäßig raus
Irgendwann habe ich für mich festgestellt, dass die Menschen, die sich immer wieder selbst hinterfragen und versuchen, sich nicht zu wichtig zu nehmen, deutlich spannender sind. Sie sind offen für neue Ideen und Impulse. Außerdem liefern sie mir durch ihre Neugier und ihre Fragen neue Impulse, wie ich meine Ideen weiterentwickeln kann. Sie alle zeichnen sich dadurch aus, dass sie sich nicht in ihrer „Komfortzone” einrichten, sondern sich immer wieder hinauswagen. Nicht hochriskante Geschichten, sondern bewusst und reflektiert. Wenn ich Dan Rockwell folge, würde ich sagen, dass wir auch aktiv dazu beitragen können. So wir wollen. Wie er treffend festhält, führt zu viel Komfort dazu, dass wir „dumm” werden (im Sinne von arrogant). Und wir alle wissen, dass das gefährlich ist.
https://leadershipfreak.blog/2026/04/09/comfort-makes-you-stupid/
AGILE
Kognitive Fallen | Wenn Effizienzdenken die Empirie überlagert
Die wohl wichtigste Frage ist: In welchem Kontext bewege ich mich und was ist in diesem Kontext der passendste Weg? Und genau diese Überlegung wird überraschend selten angestellt. Wenn es dann nicht funktioniert, ist der gewählte Ansatz grundsätzlich „Schrott”. Dabei wird gerne vergessen, dass methodische Ansätze wie Scrum für einen bestimmten Kontext geschaffen wurden. Scrum ist ein Rahmenwerk für die explorative Erforschung komplexer Aufgabenstellungen. In diesem Kontext funktioniert eine Denkweise, die für reproduzierbare und standardisierbare Aufgaben gemacht wurde, nicht. Gleiches gilt, wenn ich auf Kanban setze. Kanban ist in einem explorativen Kontext anders als in einem Kontext von Routinetätigkeiten, weil die Art der Arbeit eine andere ist und andere „Anforderungen” stellt. Es ist also durchaus sinnvoll, sich zu fragen, welche Denkweise für welchen Kontext geeignet ist und wie eine Denkweise aus dem einen Kontext im anderen Kontext zu kognitiven Fallen werden kann. Diese Fallen beschreibt Chuck Suscheck sehr treffend.
https://www.scrum.org/resources/blog/cognitive-trap-efficiency-over-empiricism
ROI von Scrum | Wie Scrum – bei explorativen Aufgaben – Kosten reduziert und Umsatz verbessert
Die Überschrift von Robert Pieper ist ein bisschen reißerisch, denn was er über Scrum schreibt, gilt nur für einen bestimmten Kontext. Jenen Kontext, für den Scrum geschaffen wurde. Nämlich für das explorative Lösen komplexer Problemstellungen. Und genau hier greift die Arbeitsweise von Scrum: Die kurzen Feedbackzyklen führen unter anderem dazu, dass wir schneller auf Fehler und Irrtümer reagieren können (was Zeit und Kosten reduziert) und früher echten Mehrwert liefern können, mit dem sich Umsatz generieren lässt – sofern man am Ende des Sprints tatsächlich ein fertiges, vollverwendbares Teilinkrement liefert. Grundsätzlich bin ich mit ihm einverstanden. Wenn es um „Neuentwicklung” geht. Und genau dafür wurde Scrum geschaffen.
https://www.scrum.org/resources/blog/scrum-roi-how-scrum-reduces-costs-and-drives-revenue-growth
Coaching und Führungsframeworks | 21 „Analyselinsen“ und Perspektiven nicht nur für Scrum Master:innen
Jan Fischbach hat eine echte Fleißarbeit geleistet. Er hat sich die unterschiedlichsten Coaching- und Führungsrahmenwerke sowie die jeweiligen Perspektiven, die sie einnehmen, angesehen. Insgesamt hat er damit „21 Linsen” zusammengetragen. Ich bin mir sicher, dass kein Coach und kein Trainer alle im Tagesgeschäft abdecken kann. Darum geht es meiner Meinung nach auch nicht. Es geht vielmehr darum, uns zu sensibilisieren, dass wir uns nicht auf eine „Perspektive” verlassen dürfen. Wir müssen immer im Hinterkopf behalten, dass es für jedes Thema unterschiedliche Perspektiven gibt, die mitunter auch zu ganz unterschiedlichen Lösungsansätzen führen. Die Welt ist komplex. Daher ist es wichtig, sich bewusst zu machen, dass wir Herausforderungen aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten sollten. Nicht nur mit den zwei oder drei, die wir persönlich bevorzugen, sondern auch mit der Brille anderer „Denkschulen”. Das macht für mich auch einen guten „Agile Coach” aus.
https://www.teamworkblog.de/2026/04/coaching-und-fuhrungsframeworks-im.html
Analyselinsen für Scrum Master | Drei Analyseperspektiven für den täglichen Arbeitsalltag
Jan Fischbach hat das Thema der „verschiedenen“ Linsen in einem Fortsetzungsbeitrag erneut aufgegriffen und dieses Mal für die Zielgruppe der „Scrum Master“, die ihre Rolle gerade erst übernommen haben, zusammengedampft. Interessant finde ich, dass er drei „Linsen” vorstellt, um am Ende die Prozesslinse als die wichtigste zu benennen. In der Praxis erlebe ich zu oft, dass die „Arbeitsklimalinse” im Fokus steht und die Prozesslinse bzw. die Arbeitsergebnisse hinten runterfallen – nicht nur bei frisch gebackenen Scrum Master:innen. Agilität ist kein Selbstzweck. Sie soll dazu dienen, bessere Arbeitsergebnisse zu erzielen.
https://www.teamworkblog.de/2026/04/neuer-scrum-master-mit-drei-einfachen.html
Produktziel | Weshalb das Produktziel von Bedeutung ist
Ich bin, das ist kein Geheimnis, ein großer Fan der Verbesserungskata und ihrer Bestandteile. Dieses Bild verwende ich auch gerne und oft, da es für mich etwas Entscheidendes verdeutlicht: Es braucht einen „Referenzpunkt”, der für Klarheit sorgt und die Richtung vorgibt. Im Kontext der Produktentwicklung ist das das Produktziel. Was mich ebenso an der Verbesserungskata fasziniert, ist die Idee des „Nordsterns” als „zeitloses”, handlungsleitendes Ziel, das auf die Wirkung abzielt. Diese Idee übertrage ich gerne auf andere Bereiche, da ich denke, dass wir in einer hochkomplexen Welt genau das brauchen, um effektive Entscheidungen treffen zu können, die ausreichend Flexibilität und Handlungsspielräume bieten und gleichzeitig Orientierung geben. Das Ganze – wieder zurück zum Thema Produktziel – wird im Produktwerker-Podcast im Kontext der Produktentwicklung dargestellt.
https://produktwerker.de/das-product-goal-warum-sich-daran-der-wandel-der-po-rolle-zeigt/
LEADERSHIP UND MANAGEMENT
Unsicherheit und Führung | Unsicherheit nicht „ignorieren“, sondern „sichtbar“ machen
Ufz, der Blogartikel von Daniel Dubbel hat es in sich. Er ist lang. Er ist vollgepackt mit Gedanken. Und er hat eine Botschaft, die für den einen oder anderen nicht leicht verdaulich sein dürfte. Es geht um Unsicherheit. Unsicherheit, die wir aktuell alle massiv spüren. Aber sie war schon immer da. Und wird immer da sein. Und ja, es macht keinen Spaß. Mir nicht. Und niemand anderem da draußen. Ambiguitätstoleranz wird oft mit der Einzelperson verknüpft. Und jetzt kommt Daniel Dubbel daher und erklärt, dass eine Organisation und ihre Teile als solche Ambiguitätstoleranz erlernen muss. Mit anderen Worten, er besitzt doch frech die Unverschämtheit, uns zu sagen, wir sollten uns von den einfachen zweckrationalen Modellen verabschieden, in denen wir in unseren Organisationen arbeiten, weil „Komplexität“ nicht beherrschbar machen können. Wir müssen selbst und die Organisationen, in denen wir arbeiten, befähigen mit Unsicherheit umgehen zu können. Und dazu muss Führung selbst umdenken. Und zwar ordentlich.
Mehr vom Guten | Wie man gute Führung „multipliziert“
Gute Führung „multipliziert“ sich, indem sie andere dazu befähigt, selbst zu führen. Eigentlich naheliegend. Wäre da nicht der Faktor Mensch. Aber gut, auf die Ursachen will ich gar nicht eingehen. Dan Rockwell zeigt, wie man als Führungskraft gute Führungskräfte „multipliziert“. Nämlich durch das Befähigen von Menschen, die selbst gewillt sind, andere zu befähigen. Ich kenne nur wenige Organisationen, die diese Kunst wirklich aktiv befördern und als Teil ihrer Kultur verankert haben. Es wäre schön, wenn es Nachahmer gäbe. Aktuell hat man eher das Gefühl, die Uhr dreht sich rückwärts.
https://leadershipfreak.blog/2026/04/10/multiply-or-die/
#Agile #Analyse #Aufgabenmanagement #Coaching #Führung #KognitiveFallen #Management #Obsidian #Priorisierung #Produktivität #ROI #Scrum #ScrumMaster #Unsicherheit #Zeitmanagement -
#LINKSDERWOCHE | 15/2026: Produktivität, Agile, Management und Leadership
PRODUKTIVITÄT
Selbstausbeutung | Wie wir uns selbst „sabotieren“
Gerade als ich die Links der Woche zusammenstelle, stoße ich in meinem RSS-Reader (ja, ich habe tatsächlich einen, der ein wichtiger Teil meines Informationsmanagements ist) auf einen Gastbeitrag von Astrid Kuhlmey bei t2informatik. Ein Blogbeitrag, der mir in weiten Teilen sogar aus der Seele spricht. Sie spricht von „Selbstausbeutung”. Das trifft es ganz gut. Das erinnert ein bisschen an die von mir immer wieder ins Spiel gebrachte „Effizienzneurose”, die zwar auf einer anderen Ebene ansetzt, aber eben auch Teil jener Denkweise ist, die den ganzheitlichen Blick nahezu komplett „ausblendet” und „Upstream-Denken” fast unmöglich macht. Bedauerlicherweise sind wir alle Teil eines Systems und es ist gar nicht so einfach, dieser Entwicklung entgegenzuwirken – selbst wenn man die Erkenntnis hat. Insbesondere nicht, wenn uns ewig gestrige „Entscheidungsträger” erklären, wir müssten mehr arbeiten (trotz Verdichtung der Arbeitsqualität und anderer Faktoren).
https://t2informatik.de/blog/stoppt-die-selbstausbeutung/Aufgabenmanagement | Aufgaben mit Obsidian ohne Plugins organieren
Ich habe Obsidian – auch durch Thomas Mathoi – schon lange auf dem Schirm. Ich nutze es zwar immer noch zu wenig. Das will ich aber ändern. In seinem folgenden Blogartikel zeigt Thomas Mathoi, was Obsidian allein schon mit Bordmitteln in Sachen Aufgabenorganisation kann, sodass man gut auf Plugins verzichten kann. Das ist sicherlich nicht ganz so schick wie manche anderen Werkzeuge auf dem Markt. Dennoch ist es ausreichend. Hinzu kommt, dass sich Notizen und Aufgabenmanagement gut vereinen lassen.
https://www.mathoi.at/2026/04/06/obsidian-kaizen-aufgabenuebersicht-mit-bordmitteln-selber-bauen/Zu viele Aufgaben | Rahmen schaffen für Priorisierung
Ich beschäftige mich gefühlt schon ewig mit Produktivität und habe unzählige Methoden, Ideen und Ansätze ausprobiert. Gefühlt hat keine davon das zentrale Problem gelöst, dass es immer mehr zu tun gibt, als ich leisten kann. Je mehr ich von meiner To-do-Liste abarbeite, desto mehr kommt nach. Die Lösung dafür lautet oft: richtig priorisieren, dann wird das schon. So einfach ist es dann eben oft nicht. Meine Erkenntnisse: 1. Es gibt nicht die eine Wunderlösung und Methode. 2. Jeden Tag setze ich alles zurück und plane „frisch”. Ähnlich sieht es bei den Empfehlungen von André Bosse aus. In seinem Beitrag finden sich ein paar gute Ansätze.
https://www.manage-dich-selbst.de/zu-viele-aufgaben/
Agieren statt Reagieren | Reaktionsmodus im Aufgaben abarbeiten durchbrechen
Zum Thema der endlosen „Aufgabenliste“, das ich bereits angesprochen habe, passt ganz gut der aktuelle Podcast von Ivan Blatter. Er bringt eine spannende Perspektive ins Spiel: Das Abrutschen in den Reaktionsmodus führt dazu, dass wir wieder in die Teufelküche geraten, wenn alles gleich wichtig zu sein scheint und das „Dringende“ das „Wichtige“ in den Hintergrund drängt. Wir arbeiten die Aufgabenliste ab, ohne „Licht am Horizont”, weil ständig neue Aufgaben nachrücken. Wir reagieren statt zu agieren. Ivan Blatter gibt vier Tipps, mit denen wir aus diesem Modus aussteigen können. Und das ist vor allem Arbeit am „System”. Übrigens gibt es auch eine Überschneidung zu den Tipps von André Bosse. 😉
https://share.transistor.fm/s/b4bd36e6
Komfort macht „blöd“ | Und deshalb müssen wir reflektiert aus der Komfortzone regelmäßig raus
Irgendwann habe ich für mich festgestellt, dass die Menschen, die sich immer wieder selbst hinterfragen und versuchen, sich nicht zu wichtig zu nehmen, deutlich spannender sind. Sie sind offen für neue Ideen und Impulse. Außerdem liefern sie mir durch ihre Neugier und ihre Fragen neue Impulse, wie ich meine Ideen weiterentwickeln kann. Sie alle zeichnen sich dadurch aus, dass sie sich nicht in ihrer „Komfortzone” einrichten, sondern sich immer wieder hinauswagen. Nicht hochriskante Geschichten, sondern bewusst und reflektiert. Wenn ich Dan Rockwell folge, würde ich sagen, dass wir auch aktiv dazu beitragen können. So wir wollen. Wie er treffend festhält, führt zu viel Komfort dazu, dass wir „dumm” werden (im Sinne von arrogant). Und wir alle wissen, dass das gefährlich ist.
https://leadershipfreak.blog/2026/04/09/comfort-makes-you-stupid/
AGILE
Kognitive Fallen | Wenn Effizienzdenken die Empirie überlagert
Die wohl wichtigste Frage ist: In welchem Kontext bewege ich mich und was ist in diesem Kontext der passendste Weg? Und genau diese Überlegung wird überraschend selten angestellt. Wenn es dann nicht funktioniert, ist der gewählte Ansatz grundsätzlich „Schrott”. Dabei wird gerne vergessen, dass methodische Ansätze wie Scrum für einen bestimmten Kontext geschaffen wurden. Scrum ist ein Rahmenwerk für die explorative Erforschung komplexer Aufgabenstellungen. In diesem Kontext funktioniert eine Denkweise, die für reproduzierbare und standardisierbare Aufgaben gemacht wurde, nicht. Gleiches gilt, wenn ich auf Kanban setze. Kanban ist in einem explorativen Kontext anders als in einem Kontext von Routinetätigkeiten, weil die Art der Arbeit eine andere ist und andere „Anforderungen” stellt. Es ist also durchaus sinnvoll, sich zu fragen, welche Denkweise für welchen Kontext geeignet ist und wie eine Denkweise aus dem einen Kontext im anderen Kontext zu kognitiven Fallen werden kann. Diese Fallen beschreibt Chuck Suscheck sehr treffend.
https://www.scrum.org/resources/blog/cognitive-trap-efficiency-over-empiricism
ROI von Scrum | Wie Scrum – bei explorativen Aufgaben – Kosten reduziert und Umsatz verbessert
Die Überschrift von Robert Pieper ist ein bisschen reißerisch, denn was er über Scrum schreibt, gilt nur für einen bestimmten Kontext. Jenen Kontext, für den Scrum geschaffen wurde. Nämlich für das explorative Lösen komplexer Problemstellungen. Und genau hier greift die Arbeitsweise von Scrum: Die kurzen Feedbackzyklen führen unter anderem dazu, dass wir schneller auf Fehler und Irrtümer reagieren können (was Zeit und Kosten reduziert) und früher echten Mehrwert liefern können, mit dem sich Umsatz generieren lässt – sofern man am Ende des Sprints tatsächlich ein fertiges, vollverwendbares Teilinkrement liefert. Grundsätzlich bin ich mit ihm einverstanden. Wenn es um „Neuentwicklung” geht. Und genau dafür wurde Scrum geschaffen.
https://www.scrum.org/resources/blog/scrum-roi-how-scrum-reduces-costs-and-drives-revenue-growth
Coaching und Führungsframeworks | 21 „Analyselinsen“ und Perspektiven nicht nur für Scrum Master:innen
Jan Fischbach hat eine echte Fleißarbeit geleistet. Er hat sich die unterschiedlichsten Coaching- und Führungsrahmenwerke sowie die jeweiligen Perspektiven, die sie einnehmen, angesehen. Insgesamt hat er damit „21 Linsen” zusammengetragen. Ich bin mir sicher, dass kein Coach und kein Trainer alle im Tagesgeschäft abdecken kann. Darum geht es meiner Meinung nach auch nicht. Es geht vielmehr darum, uns zu sensibilisieren, dass wir uns nicht auf eine „Perspektive” verlassen dürfen. Wir müssen immer im Hinterkopf behalten, dass es für jedes Thema unterschiedliche Perspektiven gibt, die mitunter auch zu ganz unterschiedlichen Lösungsansätzen führen. Die Welt ist komplex. Daher ist es wichtig, sich bewusst zu machen, dass wir Herausforderungen aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten sollten. Nicht nur mit den zwei oder drei, die wir persönlich bevorzugen, sondern auch mit der Brille anderer „Denkschulen”. Das macht für mich auch einen guten „Agile Coach” aus.
https://www.teamworkblog.de/2026/04/coaching-und-fuhrungsframeworks-im.html
Analyselinsen für Scrum Master | Drei Analyseperspektiven für den täglichen Arbeitsalltag
Jan Fischbach hat das Thema der „verschiedenen“ Linsen in einem Fortsetzungsbeitrag erneut aufgegriffen und dieses Mal für die Zielgruppe der „Scrum Master“, die ihre Rolle gerade erst übernommen haben, zusammengedampft. Interessant finde ich, dass er drei „Linsen” vorstellt, um am Ende die Prozesslinse als die wichtigste zu benennen. In der Praxis erlebe ich zu oft, dass die „Arbeitsklimalinse” im Fokus steht und die Prozesslinse bzw. die Arbeitsergebnisse hinten runterfallen – nicht nur bei frisch gebackenen Scrum Master:innen. Agilität ist kein Selbstzweck. Sie soll dazu dienen, bessere Arbeitsergebnisse zu erzielen.
https://www.teamworkblog.de/2026/04/neuer-scrum-master-mit-drei-einfachen.html
Produktziel | Weshalb das Produktziel von Bedeutung ist
Ich bin, das ist kein Geheimnis, ein großer Fan der Verbesserungskata und ihrer Bestandteile. Dieses Bild verwende ich auch gerne und oft, da es für mich etwas Entscheidendes verdeutlicht: Es braucht einen „Referenzpunkt”, der für Klarheit sorgt und die Richtung vorgibt. Im Kontext der Produktentwicklung ist das das Produktziel. Was mich ebenso an der Verbesserungskata fasziniert, ist die Idee des „Nordsterns” als „zeitloses”, handlungsleitendes Ziel, das auf die Wirkung abzielt. Diese Idee übertrage ich gerne auf andere Bereiche, da ich denke, dass wir in einer hochkomplexen Welt genau das brauchen, um effektive Entscheidungen treffen zu können, die ausreichend Flexibilität und Handlungsspielräume bieten und gleichzeitig Orientierung geben. Das Ganze – wieder zurück zum Thema Produktziel – wird im Produktwerker-Podcast im Kontext der Produktentwicklung dargestellt.
https://produktwerker.de/das-product-goal-warum-sich-daran-der-wandel-der-po-rolle-zeigt/
LEADERSHIP UND MANAGEMENT
Unsicherheit und Führung | Unsicherheit nicht „ignorieren“, sondern „sichtbar“ machen
Ufz, der Blogartikel von Daniel Dubbel hat es in sich. Er ist lang. Er ist vollgepackt mit Gedanken. Und er hat eine Botschaft, die für den einen oder anderen nicht leicht verdaulich sein dürfte. Es geht um Unsicherheit. Unsicherheit, die wir aktuell alle massiv spüren. Aber sie war schon immer da. Und wird immer da sein. Und ja, es macht keinen Spaß. Mir nicht. Und niemand anderem da draußen. Ambiguitätstoleranz wird oft mit der Einzelperson verknüpft. Und jetzt kommt Daniel Dubbel daher und erklärt, dass eine Organisation und ihre Teile als solche Ambiguitätstoleranz erlernen muss. Mit anderen Worten, er besitzt doch frech die Unverschämtheit, uns zu sagen, wir sollten uns von den einfachen zweckrationalen Modellen verabschieden, in denen wir in unseren Organisationen arbeiten, weil „Komplexität“ nicht beherrschbar machen können. Wir müssen selbst und die Organisationen, in denen wir arbeiten, befähigen mit Unsicherheit umgehen zu können. Und dazu muss Führung selbst umdenken. Und zwar ordentlich.
Mehr vom Guten | Wie man gute Führung „multipliziert“
Gute Führung „multipliziert“ sich, indem sie andere dazu befähigt, selbst zu führen. Eigentlich naheliegend. Wäre da nicht der Faktor Mensch. Aber gut, auf die Ursachen will ich gar nicht eingehen. Dan Rockwell zeigt, wie man als Führungskraft gute Führungskräfte „multipliziert“. Nämlich durch das Befähigen von Menschen, die selbst gewillt sind, andere zu befähigen. Ich kenne nur wenige Organisationen, die diese Kunst wirklich aktiv befördern und als Teil ihrer Kultur verankert haben. Es wäre schön, wenn es Nachahmer gäbe. Aktuell hat man eher das Gefühl, die Uhr dreht sich rückwärts.
https://leadershipfreak.blog/2026/04/10/multiply-or-die/
#Agile #Analyse #Aufgabenmanagement #Coaching #Führung #KognitiveFallen #Management #Obsidian #Priorisierung #Produktivität #ROI #Scrum #ScrumMaster #Unsicherheit #Zeitmanagement -
Schreibzeit finden trotz Job und Familie.
Ein Buch zu schreiben, während der Alltag vollgepackt ist, wirkt für viele wie ein unerreichbares Ziel. Job, Haushalt, Familie – alles fordert Aufmerksamkeit. Und genau deshalb scheitern viele nicht am Talent, sondern an der Zeit. Die gute Nachricht: Es geht trotzdem. Nur anders, als man denkt.
https://letters78.com/component/content/article/schreibzeit-finden-trotz-job-und-familie?catid=12
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Was einem die KI in Bezug auf Facebook an Vorteilen aufzählt. Da ist man doch am Überlegen….
#ki #facebook #verlassen #datenschutz #gesundheit #zeit #hassrede #betrug #werbung #zeitmanagement #sicherheit #unzufriedenheit #nervig #news #google #fake #kurzezündschnur #nachdenken
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Was einem die KI in Bezug auf Facebook an Vorteilen aufzählt. Da ist man doch am Überlegen….
#ki #facebook #verlassen #datenschutz #gesundheit #zeit #hassrede #betrug #werbung #zeitmanagement #sicherheit #unzufriedenheit #nervig #news #google #fake #kurzezündschnur #nachdenken
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Neuer Artikel im Blog:
Du bist nicht langsam. Du hast keine Deep-Work-Blöcke.
https://wwagner.net/blog/a/du-bist-nicht-langsam-du-hast-keine-deep-work-bloecke
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Neuer Artikel im Blog:
Du bist nicht langsam. Du hast keine Deep-Work-Blöcke.
https://wwagner.net/blog/a/du-bist-nicht-langsam-du-hast-keine-deep-work-bloecke
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Produktivität im KMU-Alltag - 2 X 10 Tipps: Strukturierte Buchhaltungsprozesse als Rendite-Hebel - Wahre Rendite entscheidet sich in der Administration. Darum gilt: Buchhaltung nicht als lästiges Übel, sondern als strategisches Optimierungswerkzeug begreift, legt das Fundament für nachhaltiges Wachstum, gerade in KMU. #Bürokratie #Digitalisierung #Erfolg #Finanzen #Innovation #Mittelstand #Zeitmanagement #Zukunft
https://berufebilder.de/produktivitat-kmu-strukturierte-buchhaltungsprozesse/
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Produktivität im KMU-Alltag - 2 X 10 Tipps: Strukturierte Buchhaltungsprozesse als Rendite-Hebel - Wahre Rendite entscheidet sich in der Administration. Darum gilt: Buchhaltung nicht als lästiges Übel, sondern als strategisches Optimierungswerkzeug begreift, legt das Fundament für nachhaltiges Wachstum, gerade in KMU. #Bürokratie #Digitalisierung #Erfolg #Finanzen #Innovation #Mittelstand #Zeitmanagement #Zukunft
https://berufebilder.de/produktivitat-kmu-strukturierte-buchhaltungsprozesse/
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Zeit sparen durch die Wahl des richtigen eMail-Programms: Wer effizient mailt, gewinnt - eMails sind aus unserem Arbeitsalltag nicht mehr wegzudenken, aber kosten Zeit. Das richtige eMail-Programm spart jede Menge Aufwand.
Die Herausforderung der eMail-Flut im Berufsalltag
eMails sind aus unserem Arbeitsalltag nicht mehr wegzudenken. #Digitalisierung #Innovation #Mobilität #Zeitmanagement
https://berufebilder.de/zeitmanagement-auswahl-email-software/
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Chef verlangt immer mehr Arbeit: 4 Anti-Stress-Strategien - Wenn der Chef immer mehr Arbeit verlang, fühlen sich viele Mitarbeiter überfordert. Wie Sie trotz steigender Erwartungen effizient und gesund bleiben, erfahren Sie hier.
Hilfe, der Chef verlangt immer mehr Arbeit: Was tun? #Entspannung #Erfolg #Führung #Stress #WorkLifeBalance #Zeitmanagement
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Produktiv arbeiten bei Hitze: 2 x 6 Tipps für die Sommerfrische - Jedes Jahr im Sommer das gleiche Lied: Endlich ist es warm, doch schnell sind dann Temperaturen von über 30 Grad erreicht, die vielen dann wieder zu heiß sind zum Arbeiten. Was tun?
Arbeiten trotz Hitzesommer: Wie geht das am besten?
#BetrieblichesGesundheitsmanagement #Mode #Stress #Zeitmanagementhttps://berufebilder.de/produktiv-arbeiten-hitze-sommerfrische/
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#LINKSDERWOCHE | 5/2026: Produktivität, Agile, Management und Leadership, Politik und Gesellschaft
PRODUKTIVITÄT
Gewohnheiten | Denkfehler rund um Gewohnheiten
Ivan Blatter hat eine Podcast-Folge zum Thema Gewohnheiten veröffentlicht. Im Fokus stehen dabei Denkfehler im Zusammenhang mit Gewohnheiten. Disziplin und Motivation sind übrigens nicht der Schlüssel zum Erfolg, sondern oft genug sogar ein Hindernis. Seine Empfehlung: Beginne klein, achte darauf, wo es im echten Leben Platz hat, akzeptiere Rückschläge (sie gehören dazu) und denke stets daran: Die Gewohnheit ist nicht das Ziel, sondern das Werkzeug. Das heißt, die Frage lautet: Was wollen wir erreichen? Die Gewohnheit folgt dem Ziel. Also wieder viele spannende Impulse.
https://share.transistor.fm/s/4784e835
Hausgemachter Stress | Erkennen und künftig vermeiden
Ein Teil des Stresses, dem wir täglich ausgesetzt sind, ist hausgemacht. Da bin ich alles andere als eine Ausnahme. Das ist mir bei Dan Rockwells Liste wieder einmal schmerzlich bewusst geworden, auf der ich viele „alte Bekannte” wiedergesehen habe. Das Gute ist: Wenn man es erkennt, kann man etwas dagegen tun. Zumindest zum Teil. Es ist allerdings eine Sisyphosarbeit. Zumindest kommt es mir so vor. Wie mit den To-dos auf der Liste. Je mehr ich erledige, desto mehr kommen dazu. Okay, irgendwann wird man entspannter und nimmt manches nicht mehr ganz so wichtig. Zumindest behaupten das der eine oder andere. Es gibt also noch Hoffnung. 😉
https://leadershipfreak.blog/2026/01/29/12-expressions-of-self-imposed-stress/
AGILE
Work-Feedback-Loop | Der einfachste Weg zu mehr Agilität
Ganz simpel und einfach, ganz ohne Framework und Schnickschnack: der Work-Feedback-Loop. Das ist der Kern aller agilen Methoden und Frameworks. Wie Thomas von NoBullshitAgile zu Recht hervorhebt, funktioniert es auch ganz ohne. Wer agiles Arbeiten mit Leben füllen will, braucht nicht viel. Bis auf die Feedbackschleife, die in Verbesserungen mündet. Alles andere ist unterstützendes Beiwerk. Es funktioniert im Kleinen wie im Großen.
https://no-bullshit-agile.de/work-feedback-loop.html
Reflexion | Echte Verbesserungen in den Foku stellen
Bei vielen Retros steht leider nicht die „echte” Reflexion im Sinne des strategischen Lernens für die Zukunft im Fokus, sondern der Wohlfühlfaktor. Das kann ich durchaus nachvollziehen. Selten erlebe ich ein Team, das wirklich die strategische Hoheit hat. Die meisten sind in große Organisationen eingebettet, in denen vermeintlich die Leitplanken vorgegeben sind. So zieht man sich auf das Team selbst und die weichen Faktoren zurück und übersieht dabei die Schärfung der strategischen Komponente, die jedes Team hat. Am Ende des Tages geht es immer darum, Ergebnisse zu liefern. Und zwar gute. Genau diese gilt es in den Fokus unseres Bemühens zu stellen. Der Beitrag von Maik Seyfert erinnert mich zumindest daran, in den Reflexionsrunden wieder mehr den Fokus auf echte Verbesserungen zu legen, die einen Mehrwert für die Beteiligten erzeugen, ohne dass die Qualität darunter leidet.
https://www.lostconsultants.com/2026/01/26/stop-accelerating-before-you-understand/
Agiles Schätzen I | Was man so alles falsch machen kann
Was das agile Schätzen betrifft, gehöre ich zu der Fraktion, die das Schätzen komplexer Aufgaben eher als Feedback- und Entscheidungshilfe interpretiert und sich am Ende des Tages dafür ausspricht, das gelieferte Ergebnis in den Fokus zu stellen. Für mich ist das Schätzen ein Werkzeug, um die Losgröße in ein Maß zu bringen, das für ein agiles Team umsetzbar ist, und je nach Kontext ein Hilfsmittel, um die Prognosefähigkeit herzustellen, bis wann etwas geliefert werden kann. In meinem aktuellen Projekt haben die Teams bisher auf eine Schätzung verzichtet, da der Kontext hier keinen nennenswerten Nutzen einer Schätzung bietet. In anderen Projekten, in denen ich tätig war, war die agile Schätzung hingegen sinnvoll, da wir für das Zusammenspiel mit anderen Projekten eine grobe Prognose unserer Lieferleistungsfähigkeit erstellen mussten, auf deren Basis eine Lieferplanung erfolgen konnte. Daher beschäftige ich mich auch immer wieder mit dem Thema und kenne einige Fallstricke, von denen ich sehr viele in der Auflistung von Simon Flossmann wiederentdeckt habe.
Agiles Schätze II | Schätzen als Entscheidungshilfe
Und noch ein Beitrag zum Thema „agiles Schätzen”. Dieses Mal von dem agilen Urgestein Mike Cohen. Er betrachtet das agile Schätzen in erster Linie als Entscheidungshilfe, was meiner eigenen Sichtweise sehr entgegenkommt. Er stellt die Frage in den Fokus, wann und wo das Schätzen hilft, Entscheidungen zu treffen. Besonders gut gefällt mir, dass sich meine Lieblingsfrage – „Weshalb tun wir etwas für welchen Zweck?” – in anderer Form auch bei ihm wiederfindet. Kurz gesagt empfiehlt er, sich die Frage zu stellen, weshalb Schätzen für wen mit welchem Ziel sinnvoll ist. Für mich ergibt das erst einen Sinn.
Selbstmanagende Teams | Was es braucht, damit es gelingt
Ich schätze selbstverwaltende Teams sehr. Das Konzept ist nicht ohne Grund Teil der Agilität, da es die Reaktionsgeschwindigkeit innerhalb eines Teams deutlich erhöhen kann. Fakt ist aber auch: Kein Team – und sei es noch so „eigenständig“ – ist jemals allein. Die besten sich selbst managenden Teams habe ich in der Krankenpflege erlebt. Ein niederländisches Pflegeunternehmen namens Buurtzorg hat mit seiner „radikalen” Organisationsstruktur bereits vor Jahren für Furore gesorgt. Das Unternehmen hat seine Strukturen so angepasst, dass solche Teams tatsächlich entstehen können. Viele Aspekte, die Stephanie Ockerman beschreibt, lassen sich dort live und in Farbe beobachten.
https://www.agilesocks.com/self-managing-teams-compliance-collaboration/
Product Owner | Wie die KI die Rolle des POs verändert …
Vibe Coding taucht immer häufiger auf meinem Radar auf. Dabei wird mithilfe von KI Code erstellt, ohne dass die beteiligten Personen wirklich Ahnung haben müssen. Ich bin da allerdings etwas vorsichtig, was die Euphorie betrifft. Es gibt bereits erste Beispiele, bei denen Vibe Coding zu erheblichen Sicherheitslücken geführt hat. Es mag eine gute Unterstützung sein und ist durchaus hilfreich, um einen ersten Prototypen zu erstellen. Am Ende ist echter handwerklicher Können aber nicht einfach ersetzbar, auch wenn es in den feuchten Träumen mancher Effizienzneurotiker so zu sein scheint. Natürlich kann ich als Nicht-Entwickler schnell mal eine Lösung von KI bauen lassen, aber mir fehlt das Wissen, um die Qualität zu beurteilen. Dennoch möchte ich den von den Produktwerkern aufgeworfenen Gedanken in Zusammenhang mit der Rolle des POs aufgreifen. Vibe Coding könnte ggf. dabei helfen, das Verständnis zwischen Product Ownern und Softwareentwicklern zu verbessern, sofern der Einsatz reflektiert bleibt und man sich der Sinnhaftigkeit der Rollentrennung bewusst ist. Eine Verschmelzung der Rollen halte ich für gefährlich. Und dass KI Entwickler ablöst, halte ich aus den bereits genannten Gründen ebenso für gefährlich.
https://produktwerker.de/laesst-vibe-coding-product-owner-und-developer-rollen-verschmelzen/
Organisationsdesign | Zwischen Zentralisierung und Dezentralisierung
So sehr ich dezentrale Strukturen auch schätze und befürworte, eine hohe Dezentralisierung ist nicht immer sinnvoll. Wenn ich das Beispiel vanbuurt.org, das ich weiter oben bereits erwähnt habe, nochmals heranziehen darf: Die Organisation hat einen sehr hohen Dezentralisierungsgrad und dennoch gibt es auch dort zentralisierte „Dienste” für alle Teams. An diesem Beispiel zeigt sich für mich, dass es kein Entweder-oder gibt, sondern dass ein ausgewogenes Verhältnis zwischen den Dimensionen Zentralisierung und Dezentralisierung wichtig ist, das gar nicht so einfach herzustellen ist. Ilia Pavlichenko zeigt anschaulich, dass bei aller Begeisterung für agile und selbststeuernde Teams lokale Optimierung in einzelnen Teams für die Gesamtorganisation zum Problem werden kann. Es braucht also beides in austarierter Form bei der Gestaltung des Organisationsdesigns.
https://www.scrum.org/resources/blog/when-agile-becomes-local-optimization
Paradigmenwechsel | Wie die KI zum Paradigmenwechsel führen könnte
Stefan Wolpers spricht von einem durch KI getriebenen Paradigmenwechsel in der Agilität. Er fasst diesen für die drei Ebenen wie folgt zusammen:
- Strategisch: Die Einführung von KI als kulturelle Herausforderung betrachten, nicht als Einführung eines Tools.
- Produkt: Akzeptieren, dass kostengünstiger Code bedeutet, dass Product Discovery wichtiger wird als zuvor.
- Individuell: Vom Prompten zur Nutzung von Agenten übergehen.
Ob er mit seiner Analyse richtig liegt? Fakt ist: Die KI werden wir nicht mehr los und sie wird Veränderungen erzeugen. Fakt ist auch – zumindest meiner Meinung nach – dass die Erwartungen an KI-Lösungen in der Diskussion teilweise zu hoch sind. Es wird sich vieles deutlich verändern. Wohin, weiß ich nicht. Den Artikel gibt es auf Englisch und in einer deutschen Übersetzung.
Englischsprachig: https://www.scrum.org/resources/blog/agiles-ai-driven-paradigm-shift
Deutschsprachig: https://www.scrum.org/resources/blog/agiles-ki-getriebener-paradigmenwechsel
Ein agiles Märchen | (K)eine Märchenstunde mit Lerneffekt
Es heißt ja gerne, die öffentliche Verwaltung könne nicht agil sein. Doch, das kann sie. Das habe ich selbst oft genug gesehen und erfahren. Als Gründungsmitglied des „Forums Agile Verwaltung” weiß ich das aus eigener Erfahrung. Es ist keine Märchengeschichte, wie in dem folgenden Blogartikel, sondern Realität. Das Märchen ist allerdings schön erzählt und deshalb auch für alle, die nichts mit der öffentlichen Verwaltung zu tun haben, eine Leseempfehlung. Ich würde die Antragsbearbeitung allerdings eher mit Kanban organisieren, da sie nicht explorativ, sondern prozessual ist. Seht mir diese kleine Bemerkung bitte nach. 😉
https://agile-verwaltung.org/2026/01/29/das-maerchen-von-den-sieben-sprints/
Lieferfähigkeit | Wenn das Team nicht liefert
Ja, das kennt wohl jeder. Da hat man ein vermeintlich agiles Team, das einfach nicht liefert. Bevor wir jetzt ins allseits beliebte Mindset-Bashing verfallen, sollten wir kurz innehalten. Es ist meist keine Frage des Mindsets, sondern eine Frage des Systems, und das müssen wir uns näher anschauen. Wie ein Individuum ist auch ein Team nie vollkommen autark, sondern immer auch in einen Systemkontext eingebettet. Und der hat Wirkung. Nicht immer gleich sichtbar, aber mit Sprengkraft. Die vier Hebel von Marc Löffler können dabei helfen, dem entgegenzuwirken. Sie sind in diesen Fällen auf jeden Fall hilfreich. Meist nicht allein. Aber sie sind durchaus nicht zu unterschätzen. Bitte erwarten Sie keine schnellen Veränderungen. Die Veränderungen brauchen Zeit. Im Team. Und im Umfeld.
https://marcloeffler.eu/2026/01/27/hilfe-mein-team-liefert-nicht-was-wirklich-hilft-und-was-nicht/
Veränderungsprozesse | Kotters Modell erklärt
Zu den Klassikern des Change Managements gehört das 8-Schritte-Modell für Veränderungsprozesse von J. P. Kotter, das Fadi Stephan beschreibt. Man sollte es kennen, auch wenn es inzwischen 20 Jahre alt ist. Es ist kein Hexenwerk. Allerdings steckt viel Wahrheit darin.
MANAGEMENT UND LEADERSHIP
Planungsauslastung | Der feuchte Traum der Effizienzneurotiker
Ich lästere gerne über die Effizienzneurose, die in ihrem Wahn die Effektivität frisst und damit das Gegenteil erreicht und Ineffizienz steigert. Ein sichtbares Phänomen ist die berüchtigte Auslastungsidee, bei der eine Planungsauslastung von 100 % als der Heilige Gral der betriebswirtschaftlichen Fieberträume gilt. Bis heute will mir nicht in den Kopf, dass alle verfügbaren mathematischen Modelle und sogar empirische Daten klar belegen, dass diese Idee ins Gegenteil dessen verkehrt, was erreicht werden soll, und doch halten noch immer so viele Menschen an dieser Idee fest. Gut, es gibt Erklärungen dafür. Sie machen es nachvollziehbar. Dennoch wissen wir es besser. Daniel Dubbel fasst es in seinem Artikel recht gut und ausführlich zusammen. Er belässt es aber nicht dabei, sondern gibt der Führung den Auftrag, gegenzusteuern. Die von ihm genannten Lösungsansätze kann ich nur unterstützen.
https://www.inspectandadapt.de/effizienz-die-diktatur-der-auslastung/
Zukunft | Trends verstehen und erkennen
Können wir die Zukunft vorhersehen? In gewisser Weise ja. Mithilfe entsprechender Techniken können wir erahnen, wohin die Reise gehen könnte. Zumindest die nähere. Drei dieser Techniken beschreibt Tobias Leisgang im zweiten Teil einer Artikelserie auf dem Blog von t2informatik. Ja, ich weiß, es kommt meist anders, als man denkt, aber gewisse Trends lassen sich erkennen, und darum geht es letztendlich: sich vor Überraschungen zu wappnen. Das Beispiel Klimawandel trifft es recht gut. Wir wissen, dass er in Fahrt ist. Wir wissen, dass Extremwetter zunehmen. Wir könnten uns auf mögliche Szenarien vorbereiten. Passiert allerdings noch wenig. Das macht aber Sinn.
https://t2informatik.de/blog/das-konnte-doch-keiner-kommen-sehen/
POLITIK UND GESELLSCHAFT
Arbeitszeitdebatte I | Das Thema verfehlt
Da ist sie wieder, die Forderung, dass wir alle mehr arbeiten sollen. Mehr Arbeitsstunden, weniger Krankstand, weniger Feiertage, mehr Wochenarbeitszeit. Und dann, ja dann, brummt die Wirtschaft wieder. Wirklich? Äh, nö. Denn mehr Arbeitszeit bedeutet nicht automatisch mehr Wertschöpfung. Ganz wie Ursula Brummack es auf den Punkt bringt. Wenn die ganzen „Schreihälse”, die behaupten, Arbeit sei zu teuer, ihre Hausaufgaben machen würden, wüssten sie, dass Innovationsfähigkeit die Auskömmlichkeit steigert und damit die Produktivität. Jedes Mal, wenn ich einen Unternehmensvertreter jammern höre, dass Arbeit in Deutschland so teuer sei und die Rahmenbedingungen so schlecht, kostet es mich Überwindung, nicht mit dem Kopf auf den Tisch zu hauen. Macht erst einmal eure Hausaufgaben! Und zwar richtig, dann reden wir weiter. Derweil reibt sich Meister Konfus die Hände.
https://brummack.blog/arbeit-ist-kraft-mal-weg/
Arbeitszeitdebatte II | Zeit ist nicht gleich Leistung
Ähnlich argumentiert übrigens auch Britta Redmann. Sie rät dazu, Zeit niemals mit Leistung zu verwechseln. Sie plädiert für mehr Bedürfnisorientierung. Wer Martin Gaedts Bücher kennt, sollte auch verstehen, dass mit weniger Normwochenarbeitszeit sogar mehr Leistung erreicht werden kann. Ich meine, haben die Befürworter einer Steigerung der Wochenarbeitszeit von der qualitativen Verdichtung der Arbeit gehört? Wenn, dann kennen sie es in der Chefetage vermutlich nicht, denn dort gehört das Golfspielen mit Geschäftspartnern ja zur Arbeitszeit (wogegen ich nichts habe, es ist nur nicht die gelebte Wirklichkeit der Mitarbeitenden).
https://britta-redmann.de/organisationsentwicklung/verwechsle-niemals-zeit-mit-leistung/
#Agile #Auslastung #Effizienzneurose #Estimation #Feedback #Gewohnheiten #KI #Leadership #Lieferfähigkeit #Management #Organisation #Organisationsdesgin #Planung #ProductOwner #Produktivität #Reflexion #Schätzung #Scrum #SelbstmanagendeTeams #Stress #Veränderungsprozess #Zeitmanagement #Zukunft
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Powernapping & Mittagsschlaf fördern Produktivität: 2 X 5 Anti-Stress-Tipps aus der Wissenschaft - Viele Menschen würden, wenn sie könnten, gerne Mittagsschlaf halten – gerade auch Mitarbeiter von Unternehmen. Dieses diese Gewohnheit, Powernapping genannt, sogar produktiver macht, belegen auch Studien. #BetrieblichesGesundheitsmanagement #Entspannung #Stress #Wissenschaft #Zeitmanagement
https://berufebilder.de/powernapping-mittagsschlaf-produktivitaet-stress/
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Chaos macht produktiver & kreativer: Das Ende der Ordnung? - Ordnung gilt gemeinhin als erstrebenswert, gerade wenn es um Produktivität geht. Was aber wäre, wenn Ordnung gar nicht so produktiv macht? Ein Plädoyer für das Chaos. #Entspannung #PositivesDenken #Stress #Zeitmanagement
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Positiver Stress: 7 Tipps für konzentrierte Arbeit - Wir träumen von einem Leben ohne Stress und mit viel Entspannung. Doch ist das überhaupt erstrebenswert? Denn konzentrierender Stress, bei dem wir Lust haben, unsere Arbeit zu machen, ist durchaus positiv. 7 Tipps, wie das geht.
Stress vs. #Entspannung #ProfDrMartinChristianMorgenstern #Stress #Zeitmanagement
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Spannend, wobei der verbindliche Aspekt wohl etwas übertrieben ist.
„Philipp Lehner, Unternehmer aus Österreich, 41 Jahre, schwört für das #Zeitmanagement auf seinen analogen #Kalender. Der Unternehmer ist davon so überzeugt, dass er ihn firmenweit einführen will, top-down, verbindlich, teilweise bonusrelevant. Lehner meint es ernst: «Ich will künftig nur noch Führungskräfte, die einen #Papierkalender nutzen.» Für einen Mann, der ein Unternehmen mit 24 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in 46 Ländern auf vier Kontinenten führt, ist diese Absage an den Zeitgeist erstaunlich. Schliesslich wird die Welt immer digitaler.“
Digital Detox im Management: Alpla führt Papieragenda ein
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Schulferien. Endlich Zeit, die sich nicht rechtfertigen muss.
Während solcher Auszeiten merkt man: Es gibt zwei Arten von Zeit. Die eine zählt Stunden, füllt Kalender, drängt zur nächsten Aufgabe. Die andere? Sie taucht auf, wenn man nicht damit rechnet – im Gespräch, das plötzlich trägt, im Blick, der alles andere vergessen lässt.
Die Griechen nannten sie Chronos und Kairos. Und vielleicht ist der grösste Luxus unserer durchgetakteten Gegenwart, noch zu wissen, wann welche Zeit gerade herrscht.
Mein Blogbeitrag der Woche über die Kunst, nicht jeden Slot zu füllen – und warum das Wesentliche selten auf Kommando geschieht:
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Momo: Wie ein Black-Mirror-Film von Michael Ende
https://www.golem.de/news/momo-wie-ein-black-mirror-film-von-michael-ende-2510-200666.html
Das klingt ziemlich gut.
#momo #zeitmanagement #faschismus #kinderfilm #kino #dystopie #workLifeBalance
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Captain it's Wednesday - Folge 142 - #Prokrastinieren, #Aufgabenverwaltung und #Zeitmanagement:
Folge 142 des #CIW #Podcasts. Wir reden über Prokrastinieren und digitale Helfer.
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Pomodorolm und Flowkeeper - Under Pressure
Die 25-Minuten-Technik ist bekannt. Kleine Tools auf dem Desktop können gelegentlich hilfreich sein, sich an eine ungeliebte Arbeit zu begeben.
#zeitmanagement #Pomodoro #Linux
https://gnulinux.ch/pomodorolm-und-flowkeeper-under-pressure
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Wir haben noch einen sehr netten Artikel von iTopnews über das Focus Update bekommen.
„Ein tolles Update für eine bereits hervorragende App!“ 🥰
Freu mich sehr über das ganze positive Feedback!
https://www.itopnews.de/2025/06/focus-pomodoro-app-mit-grossem-update/
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Apple bestätigt indirekt Überarbeitung der Calendar App
Es gibt handfeste Hinweise, dass Apple seine Calendar App umfassend überarbeiten will. Der Hinweis stammt aus einer neuen Stellenausschreibung. Diese Information könnte für alle Nutzer:innen
https://www.apfeltalk.de/magazin/news/apple-bestaetigt-indirekt-ueberarbeitung-der-calendar-app/
#iPhone #News #App #Apple #Calendar #IOS19 #IPadOS19 #KnstlicheIntelligenz #MacOS16 #MaydayLabs #Terminplanung #berarbeitung #WWDC #Zeitmanagement -
Neuer Artikel im Blog:
Wertvoller Austausch beim Business Roundtable: Digital mit TYPO3
https://wwagner.net/blog/a/wertvoller-austausch-beim-business-roundtable-digital-mit-typo3
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Heute sitze ich, ohne morgendlichen Sprint im Bus.
Schön, so ruhig 😊 -
Der Sonntag neigt sich dem Ende zu. Ich sitze mit dem #Nestling am Tisch und wir planen beide unsere Woche. #Zeitmanagement
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Chronische Zeitarmut – Das ungelöstes Rätsel
Wissenschaftler haben ein beunruhigendes Phänomen entdeckt: Am Ende des Tages bleibt stets zu wenig Zeit übrig. Trotz jahrzehntelanger Fortschritte in der Effizienzsteigerung und der Erfindung unzähliger Produktivitätshacks bleibt das Problem ungelöst.
Forscher weltweit sind sich einig: Die Zeit, die morgens noch in unerschöpflichen Mengen vorhanden scheint, löst sich im Tagesverlauf in mysteriöser Weise auf. Erste Theorien reichen von einem bisher unbekannten physikalischen Effekt bis hin zur Existenz eines kosmischen Zeitstaubsaugers. Ein interdisziplinäres Team der Universität Chronos untersucht derzeit die Hypothese, dass Zeit schlicht in Meetings, Mails und Kleinigkeiten verpufft. Erste Ergebnisse stützen diese These – allerdings fehlen die Beweise, da für die Analyse leider keine Zeit war.
Besonders alarmierend: Versuche, das Phänomen durch frühes Aufstehen oder den Einsatz von To-Do-Listen zu bekämpfen, zeigten keine signifikanten Verbesserungen. Vielmehr verdichten sich Hinweise, dass der berühmte „Puffer am Abend“ ein reines Gedankenkonstrukt ist, das in der Realität nie existiert hat.
Die Wissenschaft bleibt ratlos. Bis zur Klärung des Rätsels empfehlen Experten eine bewährte Strategie: resignierte Akzeptanz.
#Effizienzsteigerung #funnyCasa #Humor #Produktivität #Satire #Wissenschaft #WissenschaftlicheStudien #WorkLifeBalance #ZEIT #Zeitmanagement #zeitmangel #Zeitverschwendung