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#judenverfolgung — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #judenverfolgung, aggregated by home.social.

  1. @neufeldt_kuhnke

    Spannend was Ihr da macht und so habe ich mir Eure Webseite angeschaut, auch weil Ihr auf Eure lange Firmengeschichte (stolz) hinweist.

    Habe ich da was überlesen oder einfach nicht gefunden? Denn zur NS-Geschichte der Firma findet sich nicht wirklich etwas, vor allem kein Wort der Verantwortungsübernahme und Einordnung.

    Vielleicht seid Ihr Euch da voll bewusst und aktiv, habt womöglich die Stolpersteinverlegung für Euren ehemaligen Prokuristen unterstützt, aber warum das hallende Schweigen auf der Webseite?

    Isidor Blumenthal. Prokurist seit 1919!

    1935 entlassen, weil er Jude war, die gesamte Familie wurde später ermordet:

    "Die Familie Blumenthal wurde am 8. November 1941 zusammen mit 1004 anderen Juden in Waggons der Deutschen Reichsbahn gepfercht und über eine Strecke von 1.500 km ins Ghetto und Zwangsarbeitslager Minsk deportiert. Hier kam sie unter den unmenschlichen Lebens- und Arbeitsbedingungen um."

    Oder etwas zu den Zwangsarbeitern?!

    zwangsarbeit-archiv.de/buecher

    #neufeldtundkuhnke #kiel #zwangsarbeit #juden #judenverfolgung #KielRegion #kielerleben #donnerstag #StadtKiel #blumenthal #isidoblumenthal #shoa #ermordung #holocaust #minsk #schweigen #schweigenistzustimmung #schweigenistmitschuld #schweigenistmittaterschaft #nszeit #NSZwangsarbeit #Deutschland #geschichte #geschichtsversessenheit

  2. @neufeldt_kuhnke

    Spannend was Ihr da macht und so habe ich mir Eure Webseite angeschaut, auch weil Ihr auf Eure lange Firmengeschichte (stolz) hinweist.

    Habe ich da was überlesen oder einfach nicht gefunden? Denn zur NS-Geschichte der Firma findet sich nicht wirklich etwas, vor allem kein Wort der Verantwortungsübernahme und Einordnung.

    Vielleicht seid Ihr Euch da voll bewusst und aktiv, habt womöglich die Stolpersteinverlegung für Euren ehemaligen Prokuristen unterstützt, aber warum das hallende Schweigen auf der Webseite?

    Isidor Blumenthal. Prokurist seit 1919!

    1935 entlassen, weil er Jude war, die gesamte Familie wurde später ermordet:

    "Die Familie Blumenthal wurde am 8. November 1941 zusammen mit 1004 anderen Juden in Waggons der Deutschen Reichsbahn gepfercht und über eine Strecke von 1.500 km ins Ghetto und Zwangsarbeitslager Minsk deportiert. Hier kam sie unter den unmenschlichen Lebens- und Arbeitsbedingungen um."

    Oder etwas zu den Zwangsarbeitern?!

    zwangsarbeit-archiv.de/buecher

    #neufeldtundkuhnke #kiel #zwangsarbeit #juden #judenverfolgung #KielRegion #kielerleben #donnerstag #StadtKiel #blumenthal #isidoblumenthal #shoa #ermordung #holocaust #minsk #schweigen #schweigenistzustimmung #schweigenistmitschuld #schweigenistmittaterschaft #nszeit #NSZwangsarbeit #Deutschland #geschichte #geschichtsversessenheit

  3. @neufeldt_kuhnke

    Spannend was Ihr da macht und so habe ich mir Eure Webseite angeschaut, auch weil Ihr auf Eure lange Firmengeschichte (stolz) hinweist.

    Habe ich da was überlesen oder einfach nicht gefunden? Denn zur NS-Geschichte der Firma findet sich nicht wirklich etwas, vor allem kein Wort der Verantwortungsübernahme und Einordnung.

    Vielleicht seid Ihr Euch da voll bewusst und aktiv, habt womöglich die Stolpersteinverlegung für Euren ehemaligen Prokuristen unterstützt, aber warum das hallende Schweigen auf der Webseite?

    Isidor Blumenthal. Prokurist seit 1919!

    1935 entlassen, weil er Jude war, die gesamte Familie wurde später ermordet:

    "Die Familie Blumenthal wurde am 8. November 1941 zusammen mit 1004 anderen Juden in Waggons der Deutschen Reichsbahn gepfercht und über eine Strecke von 1.500 km ins Ghetto und Zwangsarbeitslager Minsk deportiert. Hier kam sie unter den unmenschlichen Lebens- und Arbeitsbedingungen um."

    Oder etwas zu den Zwangsarbeitern?!

    zwangsarbeit-archiv.de/buecher

    #neufeldtundkuhnke #kiel #zwangsarbeit #juden #judenverfolgung #KielRegion #kielerleben #donnerstag #StadtKiel #blumenthal #isidoblumenthal #shoa #ermordung #holocaust #minsk #schweigen #schweigenistzustimmung #schweigenistmitschuld #schweigenistmittaterschaft #nszeit #NSZwangsarbeit #Deutschland #geschichte #geschichtsversessenheit

  4. @neufeldt_kuhnke

    Spannend was Ihr da macht und so habe ich mir Eure Webseite angeschaut, auch weil Ihr auf Eure lange Firmengeschichte (stolz) hinweist.

    Habe ich da was überlesen oder einfach nicht gefunden? Denn zur NS-Geschichte der Firma findet sich nicht wirklich etwas, vor allem kein Wort der Verantwortungsübernahme und Einordnung.

    Vielleicht seid Ihr Euch da voll bewusst und aktiv, habt womöglich die Stolpersteinverlegung für Euren ehemaligen Prokuristen unterstützt, aber warum das hallende Schweigen auf der Webseite?

    Isidor Blumenthal. Prokurist seit 1919!

    1935 entlassen, weil er Jude war, die gesamte Familie wurde später ermordet:

    "Die Familie Blumenthal wurde am 8. November 1941 zusammen mit 1004 anderen Juden in Waggons der Deutschen Reichsbahn gepfercht und über eine Strecke von 1.500 km ins Ghetto und Zwangsarbeitslager Minsk deportiert. Hier kam sie unter den unmenschlichen Lebens- und Arbeitsbedingungen um."

    Oder etwas zu den Zwangsarbeitern?!

    zwangsarbeit-archiv.de/buecher

    #neufeldtundkuhnke #kiel #zwangsarbeit #juden #judenverfolgung #KielRegion #kielerleben #donnerstag #StadtKiel #blumenthal #isidoblumenthal #shoa #ermordung #holocaust #minsk #schweigen #schweigenistzustimmung #schweigenistmitschuld #schweigenistmittaterschaft #nszeit #NSZwangsarbeit #Deutschland #geschichte #geschichtsversessenheit

  5. @neufeldt_kuhnke

    Spannend was Ihr da macht und so habe ich mir Eure Webseite angeschaut, auch weil Ihr auf Eure lange Firmengeschichte (stolz) hinweist.

    Habe ich da was überlesen oder einfach nicht gefunden? Denn zur NS-Geschichte der Firma findet sich nicht wirklich etwas, vor allem kein Wort der Verantwortungsübernahme und Einordnung.

    Vielleicht seid Ihr Euch da voll bewusst und aktiv, habt womöglich die Stolpersteinverlegung für Euren ehemaligen Prokuristen unterstützt, aber warum das hallende Schweigen auf der Webseite?

    Isidor Blumenthal. Prokurist seit 1919!

    1935 entlassen, weil er Jude war, die gesamte Familie wurde später ermordet:

    "Die Familie Blumenthal wurde am 8. November 1941 zusammen mit 1004 anderen Juden in Waggons der Deutschen Reichsbahn gepfercht und über eine Strecke von 1.500 km ins Ghetto und Zwangsarbeitslager Minsk deportiert. Hier kam sie unter den unmenschlichen Lebens- und Arbeitsbedingungen um."

    Oder etwas zu den Zwangsarbeitern?!

    zwangsarbeit-archiv.de/buecher

    #neufeldtundkuhnke #kiel #zwangsarbeit #juden #judenverfolgung #KielRegion #kielerleben #donnerstag #StadtKiel #blumenthal #isidoblumenthal #shoa #ermordung #holocaust #minsk #schweigen #schweigenistzustimmung #schweigenistmitschuld #schweigenistmittaterschaft #nszeit #NSZwangsarbeit #Deutschland #geschichte #geschichtsversessenheit

  6. Das hat mich bewegt. US-amerikanische Juden holen sich den deutschen Pass um vor Trump nach Deutschland fliehen zu können.
    Besonders das Interview mit der über 100 Jahre alten Dame über ihre Lagererfahrungen und ihre Flucht haben mich beeindruckt.
    Ein Beitrag der DW auf YouTube.

    youtu.be/XEkE4BZyu4Y?si=GVtsfk

    #Trump #Faschismus #USA #Judenverfolgung

  7. einschließlich persönlicher E-Mails, Telefonnummern und Privatadressen – als staatlichen Missbrauch mit „ominösen historischen Obertönen“ zu erhalten, verurteilt.“

    #Nationalsozialismus #Jüdenverfolgung #DrittesReich

  8. Erstaunlich, wie offen in der Sonderausstellung „Im Schatten des Krieges - Alltag im #Rheintal“ über diejenigen Schweizer berichtet wird, welche als Gruppe „Junger Rhein“ offen nazistische Positionen vertraten, währenddem andere den Enthusiasmus eines verstörend grossen Anteils ihrer Vorarlberger Nachbarn über den Anschluss verarbeiteten.
    #Rheintal #vorarlberg #holocaust #judenverfolgung #schweiz

    prestegg.ch/sonderausstellung.

  9. Am 25. Oktober 1941 wurden mehr als 1.000 jüdische Hamburgerinnen und Hamburger ins Ghetto Lodz deportiert. Darunter waren auch Verwandte des Hamburgers Andreas Wittenberg. Wie ist es für ihn, dass es von dieser Deportation jetzt Fotos gibt?

    📝▶️ ndr.de/geschichte/chronologie/

    #Antisemitismus #Judenverfolgung #NDR

  10. Ganz unauffällig steht er da, in der Nähe der Straße 'Sieh' um dich' und des Rindertanzplatzes, nicht weit von der Fußgängerzone. Daneben ist ein Autoparkplatz.
    Ein kleiner Koffer erinnert daran, dass von hier aus jüdische Mitbüger*innen der Stadt zum Bahnhof geschafft und in den Tod transportiert wurden.

    kulturdb.de/einobjekt.php?id=5

    #Trier
    #Judenverfolgung

  11. Heute vor 90 Jahren kam es im ostpreußischen Osterode zu antijüdischen Ausschreitungen – ein Beispiel für die Welle antisemitischer Gewalt im Deutschen Reich im Sommer 1935 bei:
    @michaelwildt, #Gewaltpolitik. Volksgemeinschaft und #Judenverfolgung in der deutschen Provinz 1932 bis 1935, #WerkstattGeschichte 35/2003, werkstattgeschichte.de/abstrac

    @histodons @historikerinnen

    #histodons #Nationalsozialismus #Antisemitismus #NaziGermany #Antisemitism #NSGeschichte #GermanHistory

  12. Heute vor 90 Jahren kam es im ostpreußischen Osterode zu antijüdischen Ausschreitungen – ein Beispiel für die Welle antisemitischer Gewalt im Deutschen Reich im Sommer 1935 bei:
    @michaelwildt, #Gewaltpolitik. Volksgemeinschaft und #Judenverfolgung in der deutschen Provinz 1932 bis 1935, #WerkstattGeschichte 35/2003, werkstattgeschichte.de/abstrac

    @histodons @historikerinnen

    #histodons #Nationalsozialismus #Antisemitismus #NaziGermany #Antisemitism #NSGeschichte #GermanHistory

  13. Heute vor 90 Jahren kam es im ostpreußischen Osterode zu antijüdischen Ausschreitungen – ein Beispiel für die Welle antisemitischer Gewalt im Deutschen Reich im Sommer 1935 bei:
    @michaelwildt, #Gewaltpolitik. Volksgemeinschaft und #Judenverfolgung in der deutschen Provinz 1932 bis 1935, #WerkstattGeschichte 35/2003, werkstattgeschichte.de/abstrac

    @histodons @historikerinnen

    #histodons #Nationalsozialismus #Antisemitismus #NaziGermany #Antisemitism #NSGeschichte #GermanHistory

  14. Heute vor 90 Jahren kam es im ostpreußischen Osterode zu antijüdischen Ausschreitungen – ein Beispiel für die Welle antisemitischer Gewalt im Deutschen Reich im Sommer 1935 bei:
    @michaelwildt, #Gewaltpolitik. Volksgemeinschaft und #Judenverfolgung in der deutschen Provinz 1932 bis 1935, #WerkstattGeschichte 35/2003, werkstattgeschichte.de/abstrac

    @histodons @historikerinnen

    #histodons #Nationalsozialismus #Antisemitismus #NaziGermany #Antisemitism #NSGeschichte #GermanHistory

  15. Heute vor 90 Jahren kam es im ostpreußischen Osterode zu antijüdischen Ausschreitungen – ein Beispiel für die Welle antisemitischer Gewalt im Deutschen Reich im Sommer 1935 bei:
    @michaelwildt, #Gewaltpolitik. Volksgemeinschaft und #Judenverfolgung in der deutschen Provinz 1932 bis 1935, #WerkstattGeschichte 35/2003, werkstattgeschichte.de/abstrac

    @histodons @historikerinnen

    #histodons #Nationalsozialismus #Antisemitismus #NaziGermany #Antisemitism #NSGeschichte #GermanHistory

  16. Ein Hochzeitsring - angesichts der Pogrome zur Großen #Pest um 1349 vergraben: Thorsten Busch folgt in #HoffnungHandeln dem Aufruf nach einer Historiographie der #jüdischen Hoffnung & startet eine Reihe zu residentieller Prekarität im deutschen Südwesten:

    hoffnungfnz.hypotheses.org/331

    #Judenverfolgung

  17. Seit einigen Monaten lese ich hin und wieder ein Kapitel aus diesem sehr interessanten und detailreich geschriebenen #Buch:

    #Weimar unter #Palmen
    Die Erfindung Hollywoods und das Erbe des Exils
    #PacificPalisades
    von Thomas
    #Blubacher

    In diesen Tagen mit der
    #Hoffnung und dem Wunsche, die Feuerwehrleute und die Menschen bleiben bewahrt, das
    #PalisadesFire kann gelöscht und weiterer Schaden verhindert werden.

    #Hollywood #Exil #Faschismus #Judenverfolgung #Film #Literatur #Schauspiel

    https://en.wikipedia.org/wiki/Palisades_Fire_(2025)?wprov=sfla1

  18. Gedenken an die Opfer der #Pogromnacht in #Cannstatt

    Am 9. November jährt sich die Pogromnacht zum 86. mal. In dieser Nacht und den darauffolgenden Tagen wurden jüdische Menschen in #Deutschland und #Österreich Opfer brutaler Gewalt. #Synagogen brannten, Geschäfte und #Wohnungen wurden zerstört. Jüdische Menschen wurden verhaftet, misshandelt und getötet. Diese Ereignisse waren Vorboten der #Shoa, des grausamen #Völkermords an über sechs Millionen #Jüdinnen und #Juden. Wir gedenken der Opfer und erinnern an die Schrecken, die aus #Hass, #Intoleranz und aus einer Politik der #Profitmaximierung und #Machterweiterung erwachsen.

    Aus der Geschichte Schlüsse ziehen
    In diesen Zeiten, in denen die #AfD in #Ostdeutschland zur stärksten Kraft heranwächst, ist es wichtiger denn je, wachsam zu bleiben.

    Die #Rechtsentwicklung, die bereits vor 1933 ihren Anfang nahm, weist bedrückende Parallelen zur heutigen politischen Situation auf. Damals wie heute schaffen populistische und nationalistische Strömungen ein gefährliches Klima der Intoleranz und des Hasses. Die #Militarisierung der Gesellschaft und des Staates, damals wie heute, verstärkt diese Tendenzen und führt zu #Repressionen gegen demokratische Bewegungen.

    Der Vergleich von #Deportationen während des #Faschismus und der heutigen #Remigrationspolitik ist zwar unzulässig, jedoch passiert Erschreckendes im Umgang mit Minderheiten und #Geflüchteten. Es ist unsere Pflicht, diese Parallelen zu erkennen und entschlossen dagegen vorzugehen.

    Rechtsentwicklung muss gestoppt werden
    Ein stärkeres Eintreten der #Gewerkschaften gegen alle Facetten der Rechtsentwicklung und der Militarisierung wäre dringend notwendig. Es ist an der Zeit, die kapitalistische Struktur, die hinter dieser Entwicklung steht, offen zu benennen und zu kritisieren, wie es schon #Papst #Franzikus in seinem Apostolischen Schreiben „Evangelii Gaudium“ getan hat. Dort tritt er für eine Gesellschaft ein, die sich an der Würde jedes Menschen und dem Gemeinwohl orientiert und beklagt: „Diese Wirtschaft tötet!“.

    Die aktuelle Politik der #CDU/#CSU und AfD trägt signifikant zum #Rechtsruck bei, das ist den meisten aber wahrscheinlich bewusst.

    Umso wichtiger ist es aber, auch die #Ampelregierung zu kritisieren, denn die Verschärfung der #Migrationspolitik widerspricht den #Menschenrechten. Durch #Sozialabbau, offene Kriegs- und unzureichende #Klimapolitik wird unser aller Zukunft in Gefahr gebracht.

    Betty #Rosenfeld – Ein Leben im #Widerstand!
    Unsere Erinnerungskultur, besonders in Stuttgart, darf nicht nur aus symbolischen Handlungen bestehen. Wir müssen uns aktiv mit den Opfern des #Faschismus solidarisieren und ihre Geschichten lebendig halten. Ein Beispiel hierfür ist Betty Rosenfeld, eine jüdische #Krankenschwester. Sie war politisch interessiert und besuchte die „Marxistische Arbeiterschule“ in Stuttgart. Nach der Machtübertragung an die #NSDAP 1933 sah sich Betty durch ihr Engagement für die „Rote Hilfe“, die Nähe zur KPD und wegen der zunehmenden #Judenverfolgung in ihrer Existenz bedroht. Gemeinsam mit ihren Schwestern wanderte sie 1935 nach #Palästina aus. Als Betty im Sommer 1936 vom Ausbruch des Spanischen Bürgerkriegs hörte, entschied sie sich, die Internationalen Brigaden zu unterstützen. Nach dem Sieg des #Franquismus flüchtete Betty im Frühjahr 1939 mit ihrem Ehemann über die #Pyrenäengrenze nach #Frankreich. Im Juni 1939 wurde sie mit ihrem Mann von der französischen Polizei in das angrenzende Internierungslager #Gurs gebracht. Deutschland hatte die Auslieferung der Jüdinnen und Juden gefordert, und das #Vichy-Regime folgte den Anordnungen der deutschen Besatzer. Am Morgen des 7. September 1942 wurden Betty und ihr Ehemann von #Drancy aus mit dem Eisenbahn-„Konvoi 29“ zusammen mit weiteren 998 jüdischen Frauen und Männern nach #Auschwitz-#Birkenau deportiert, wo sie zwei Tage später ankamen und an einem unbekannten Datum in einer #Gaskammer ermordet wurden. Ihre und die Geschichten vieler anderer Jüdinnen und Juden mahnen uns, wachsam und engagiert zu bleiben. Die Geschichte darf sich nicht wiederholen und der Faschismus darf nicht wiederkehren!

    Gemeinsam für eine Welt des #Friedens und der #Solidarität
    Wir solidarisieren uns mit allen Menschen weltweit, die von Faschismus, #Verfolgung, #Unterdrückung, #Krieg und #Hunger betroffen sind. Jegliche Unterstützung des deutschen Staates für unterdrückende Regierungen lehnen wir entschieden ab.

    Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass die Schrecken der Vergangenheit sich nicht wiederholen. Erinnern heißt handeln – gegen das Vergessen, gegen das Erstarken rechter Ideologien und Politik. Für eine gerechte, solidarische und friedliche Welt. Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg.

    Gegen das Vergessen – Kommt am 9. November zur Gedenkkundgebung!

    Für uns gilt getreu dem Schwur von #Buchenwald:
    Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel.

    Samstag, 9. November 2024, 17.00 Uhr auf dem Cannstatter Marktplatz, anschließend Demonstration zum Platz der ehemaligen #Synagoge – 18.00 Uhr Kranzniederlegung

    Mit Reden von:

    Anthony Cipriano; Landesgeschäftsführer, VVN-BdA Ba.-Wü. (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes, Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten)

    Vertreter:in des Antifaschistischen Aktionsbündnis Stuttgart und Region (#AABS)

    Beitrag Stuttgarter Jugendorganisationen

    Kulturprogramm: Freier Chor Stuttgart mit antifaschistischen Liedern

    Veranstalter: Bündnis zum Gedenken an die Opfer der Pogromnacht in Cannstatt

    trueten.de/archives/13435-Gede #Faschismus #Antisemitismus #Stuttgart

  19. Jetzt wird in der Löhrstraße 15 in #Leipzig ein #Stolperstein für Rebecca Bardfeld verlegt. Sie starb 1941 in der „Heil- und Pflegeanstalt #Dösen“, wo dem Israelitischen Krankenhaus mehr und mehr Behandlungen verboten und Material entzogen wurde und ihr Tod mangels #Insulin billigend in Kauf genommen wurde.
    #Diabetes #Krankenhausreform #judenverfolgung

  20. Das Gute wollen, aber letztlich Schlechtes tun? Der Verhaltensökonom Armin Falk zeigt, wann und warum Menschen sich moralisch verhalten und wann nicht.
    Verhaltensökonom Armin Falk: Todesfälle oder Menschenleben
  21. Die Polin Irena Sendler rettete im Zweiten Weltkrieg hunderte jüdische Kinder vor der Ermordung durch die Nationalsozialisten. Weniger bekannt ist Irena Gut: Auch sie war eine polnische Widerstandskämpferin gegen die Deutschen.
    Vor 100 Jahren geboren - Retterin polnischer Juden - die Widerstandskämpferin Irena Gut
  22. Gedenken an die Opfer der #Pogromnacht in #Cannstatt

    Am 9. November jährt sich die Pogromnacht zum 86. mal. In dieser Nacht und den darauffolgenden Tagen wurden jüdische Menschen in #Deutschland und #Österreich Opfer brutaler Gewalt. #Synagogen brannten, Geschäfte und #Wohnungen wurden zerstört. Jüdische Menschen wurden verhaftet, misshandelt und getötet. Diese Ereignisse waren Vorboten der #Shoa, des grausamen #Völkermords an über sechs Millionen #Jüdinnen und #Juden. Wir gedenken der Opfer und erinnern an die Schrecken, die aus #Hass, #Intoleranz und aus einer Politik der #Profitmaximierung und #Machterweiterung erwachsen.

    Aus der Geschichte Schlüsse ziehen
    In diesen Zeiten, in denen die #AfD in #Ostdeutschland zur stärksten Kraft heranwächst, ist es wichtiger denn je, wachsam zu bleiben.

    Die #Rechtsentwicklung, die bereits vor 1933 ihren Anfang nahm, weist bedrückende Parallelen zur heutigen politischen Situation auf. Damals wie heute schaffen populistische und nationalistische Strömungen ein gefährliches Klima der Intoleranz und des Hasses. Die #Militarisierung der Gesellschaft und des Staates, damals wie heute, verstärkt diese Tendenzen und führt zu #Repressionen gegen demokratische Bewegungen.

    Der Vergleich von #Deportationen während des #Faschismus und der heutigen #Remigrationspolitik ist zwar unzulässig, jedoch passiert Erschreckendes im Umgang mit Minderheiten und #Geflüchteten. Es ist unsere Pflicht, diese Parallelen zu erkennen und entschlossen dagegen vorzugehen.

    Rechtsentwicklung muss gestoppt werden
    Ein stärkeres Eintreten der #Gewerkschaften gegen alle Facetten der Rechtsentwicklung und der Militarisierung wäre dringend notwendig. Es ist an der Zeit, die kapitalistische Struktur, die hinter dieser Entwicklung steht, offen zu benennen und zu kritisieren, wie es schon #Papst #Franzikus in seinem Apostolischen Schreiben „Evangelii Gaudium“ getan hat. Dort tritt er für eine Gesellschaft ein, die sich an der Würde jedes Menschen und dem Gemeinwohl orientiert und beklagt: „Diese Wirtschaft tötet!“.

    Die aktuelle Politik der #CDU/#CSU und AfD trägt signifikant zum #Rechtsruck bei, das ist den meisten aber wahrscheinlich bewusst.

    Umso wichtiger ist es aber, auch die #Ampelregierung zu kritisieren, denn die Verschärfung der #Migrationspolitik widerspricht den #Menschenrechten. Durch #Sozialabbau, offene Kriegs- und unzureichende #Klimapolitik wird unser aller Zukunft in Gefahr gebracht.

    Betty #Rosenfeld – Ein Leben im #Widerstand!
    Unsere Erinnerungskultur, besonders in Stuttgart, darf nicht nur aus symbolischen Handlungen bestehen. Wir müssen uns aktiv mit den Opfern des #Faschismus solidarisieren und ihre Geschichten lebendig halten. Ein Beispiel hierfür ist Betty Rosenfeld, eine jüdische #Krankenschwester. Sie war politisch interessiert und besuchte die „Marxistische Arbeiterschule“ in Stuttgart. Nach der Machtübertragung an die #NSDAP 1933 sah sich Betty durch ihr Engagement für die „Rote Hilfe“, die Nähe zur KPD und wegen der zunehmenden #Judenverfolgung in ihrer Existenz bedroht. Gemeinsam mit ihren Schwestern wanderte sie 1935 nach #Palästina aus. Als Betty im Sommer 1936 vom Ausbruch des Spanischen Bürgerkriegs hörte, entschied sie sich, die Internationalen Brigaden zu unterstützen. Nach dem Sieg des #Franquismus flüchtete Betty im Frühjahr 1939 mit ihrem Ehemann über die #Pyrenäengrenze nach #Frankreich. Im Juni 1939 wurde sie mit ihrem Mann von der französischen Polizei in das angrenzende Internierungslager #Gurs gebracht. Deutschland hatte die Auslieferung der Jüdinnen und Juden gefordert, und das #Vichy-Regime folgte den Anordnungen der deutschen Besatzer. Am Morgen des 7. September 1942 wurden Betty und ihr Ehemann von #Drancy aus mit dem Eisenbahn-„Konvoi 29“ zusammen mit weiteren 998 jüdischen Frauen und Männern nach #Auschwitz-#Birkenau deportiert, wo sie zwei Tage später ankamen und an einem unbekannten Datum in einer #Gaskammer ermordet wurden. Ihre und die Geschichten vieler anderer Jüdinnen und Juden mahnen uns, wachsam und engagiert zu bleiben. Die Geschichte darf sich nicht wiederholen und der Faschismus darf nicht wiederkehren!

    Gemeinsam für eine Welt des #Friedens und der #Solidarität
    Wir solidarisieren uns mit allen Menschen weltweit, die von Faschismus, #Verfolgung, #Unterdrückung, #Krieg und #Hunger betroffen sind. Jegliche Unterstützung des deutschen Staates für unterdrückende Regierungen lehnen wir entschieden ab.

    Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass die Schrecken der Vergangenheit sich nicht wiederholen. Erinnern heißt handeln – gegen das Vergessen, gegen das Erstarken rechter Ideologien und Politik. Für eine gerechte, solidarische und friedliche Welt. Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg.

    Gegen das Vergessen – Kommt am 9. November zur Gedenkkundgebung!

    Für uns gilt getreu dem Schwur von #Buchenwald:
    Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel.

    Samstag, 9. November 2024, 17.00 Uhr auf dem Cannstatter Marktplatz, anschließend Demonstration zum Platz der ehemaligen #Synagoge – 18.00 Uhr Kranzniederlegung

    Mit Reden von:

    Anthony Cipriano; Landesgeschäftsführer, VVN-BdA Ba.-Wü. (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes, Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten)

    Vertreter:in des Antifaschistischen Aktionsbündnis Stuttgart und Region (#AABS)

    Beitrag Stuttgarter Jugendorganisationen

    Kulturprogramm: Freier Chor Stuttgart mit antifaschistischen Liedern

    Veranstalter: Bündnis zum Gedenken an die Opfer der Pogromnacht in Cannstatt

    trueten.de/archives/13435-Gede #Faschismus #Antisemitismus #Stuttgart

  23. Gedenken an die Opfer der #Pogromnacht in #Cannstatt

    Am 9. November jährt sich die Pogromnacht zum 86. mal. In dieser Nacht und den darauffolgenden Tagen wurden jüdische Menschen in #Deutschland und #Österreich Opfer brutaler Gewalt. #Synagogen brannten, Geschäfte und #Wohnungen wurden zerstört. Jüdische Menschen wurden verhaftet, misshandelt und getötet. Diese Ereignisse waren Vorboten der #Shoa, des grausamen #Völkermords an über sechs Millionen #Jüdinnen und #Juden. Wir gedenken der Opfer und erinnern an die Schrecken, die aus #Hass, #Intoleranz und aus einer Politik der #Profitmaximierung und #Machterweiterung erwachsen.

    Aus der Geschichte Schlüsse ziehen
    In diesen Zeiten, in denen die #AfD in #Ostdeutschland zur stärksten Kraft heranwächst, ist es wichtiger denn je, wachsam zu bleiben.

    Die #Rechtsentwicklung, die bereits vor 1933 ihren Anfang nahm, weist bedrückende Parallelen zur heutigen politischen Situation auf. Damals wie heute schaffen populistische und nationalistische Strömungen ein gefährliches Klima der Intoleranz und des Hasses. Die #Militarisierung der Gesellschaft und des Staates, damals wie heute, verstärkt diese Tendenzen und führt zu #Repressionen gegen demokratische Bewegungen.

    Der Vergleich von #Deportationen während des #Faschismus und der heutigen #Remigrationspolitik ist zwar unzulässig, jedoch passiert Erschreckendes im Umgang mit Minderheiten und #Geflüchteten. Es ist unsere Pflicht, diese Parallelen zu erkennen und entschlossen dagegen vorzugehen.

    Rechtsentwicklung muss gestoppt werden
    Ein stärkeres Eintreten der #Gewerkschaften gegen alle Facetten der Rechtsentwicklung und der Militarisierung wäre dringend notwendig. Es ist an der Zeit, die kapitalistische Struktur, die hinter dieser Entwicklung steht, offen zu benennen und zu kritisieren, wie es schon #Papst #Franzikus in seinem Apostolischen Schreiben „Evangelii Gaudium“ getan hat. Dort tritt er für eine Gesellschaft ein, die sich an der Würde jedes Menschen und dem Gemeinwohl orientiert und beklagt: „Diese Wirtschaft tötet!“.

    Die aktuelle Politik der #CDU/#CSU und AfD trägt signifikant zum #Rechtsruck bei, das ist den meisten aber wahrscheinlich bewusst.

    Umso wichtiger ist es aber, auch die #Ampelregierung zu kritisieren, denn die Verschärfung der #Migrationspolitik widerspricht den #Menschenrechten. Durch #Sozialabbau, offene Kriegs- und unzureichende #Klimapolitik wird unser aller Zukunft in Gefahr gebracht.

    Betty #Rosenfeld – Ein Leben im #Widerstand!
    Unsere Erinnerungskultur, besonders in Stuttgart, darf nicht nur aus symbolischen Handlungen bestehen. Wir müssen uns aktiv mit den Opfern des #Faschismus solidarisieren und ihre Geschichten lebendig halten. Ein Beispiel hierfür ist Betty Rosenfeld, eine jüdische #Krankenschwester. Sie war politisch interessiert und besuchte die „Marxistische Arbeiterschule“ in Stuttgart. Nach der Machtübertragung an die #NSDAP 1933 sah sich Betty durch ihr Engagement für die „Rote Hilfe“, die Nähe zur KPD und wegen der zunehmenden #Judenverfolgung in ihrer Existenz bedroht. Gemeinsam mit ihren Schwestern wanderte sie 1935 nach #Palästina aus. Als Betty im Sommer 1936 vom Ausbruch des Spanischen Bürgerkriegs hörte, entschied sie sich, die Internationalen Brigaden zu unterstützen. Nach dem Sieg des #Franquismus flüchtete Betty im Frühjahr 1939 mit ihrem Ehemann über die #Pyrenäengrenze nach #Frankreich. Im Juni 1939 wurde sie mit ihrem Mann von der französischen Polizei in das angrenzende Internierungslager #Gurs gebracht. Deutschland hatte die Auslieferung der Jüdinnen und Juden gefordert, und das #Vichy-Regime folgte den Anordnungen der deutschen Besatzer. Am Morgen des 7. September 1942 wurden Betty und ihr Ehemann von #Drancy aus mit dem Eisenbahn-„Konvoi 29“ zusammen mit weiteren 998 jüdischen Frauen und Männern nach #Auschwitz-#Birkenau deportiert, wo sie zwei Tage später ankamen und an einem unbekannten Datum in einer #Gaskammer ermordet wurden. Ihre und die Geschichten vieler anderer Jüdinnen und Juden mahnen uns, wachsam und engagiert zu bleiben. Die Geschichte darf sich nicht wiederholen und der Faschismus darf nicht wiederkehren!

    Gemeinsam für eine Welt des #Friedens und der #Solidarität
    Wir solidarisieren uns mit allen Menschen weltweit, die von Faschismus, #Verfolgung, #Unterdrückung, #Krieg und #Hunger betroffen sind. Jegliche Unterstützung des deutschen Staates für unterdrückende Regierungen lehnen wir entschieden ab.

    Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass die Schrecken der Vergangenheit sich nicht wiederholen. Erinnern heißt handeln – gegen das Vergessen, gegen das Erstarken rechter Ideologien und Politik. Für eine gerechte, solidarische und friedliche Welt. Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg.

    Gegen das Vergessen – Kommt am 9. November zur Gedenkkundgebung!

    Für uns gilt getreu dem Schwur von #Buchenwald:
    Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel.

    Samstag, 9. November 2024, 17.00 Uhr auf dem Cannstatter Marktplatz, anschließend Demonstration zum Platz der ehemaligen #Synagoge – 18.00 Uhr Kranzniederlegung

    Mit Reden von:

    Anthony Cipriano; Landesgeschäftsführer, VVN-BdA Ba.-Wü. (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes, Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten)

    Vertreter:in des Antifaschistischen Aktionsbündnis Stuttgart und Region (#AABS)

    Beitrag Stuttgarter Jugendorganisationen

    Kulturprogramm: Freier Chor Stuttgart mit antifaschistischen Liedern

    Veranstalter: Bündnis zum Gedenken an die Opfer der Pogromnacht in Cannstatt

    trueten.de/archives/13435-Gede #Faschismus #Antisemitismus #Stuttgart

  24. Gedenken an die Opfer der #Pogromnacht in #Cannstatt

    Am 9. November jährt sich die Pogromnacht zum 86. mal. In dieser Nacht und den darauffolgenden Tagen wurden jüdische Menschen in #Deutschland und #Österreich Opfer brutaler Gewalt. #Synagogen brannten, Geschäfte und #Wohnungen wurden zerstört. Jüdische Menschen wurden verhaftet, misshandelt und getötet. Diese Ereignisse waren Vorboten der #Shoa, des grausamen #Völkermords an über sechs Millionen #Jüdinnen und #Juden. Wir gedenken der Opfer und erinnern an die Schrecken, die aus #Hass, #Intoleranz und aus einer Politik der #Profitmaximierung und #Machterweiterung erwachsen.

    Aus der Geschichte Schlüsse ziehen
    In diesen Zeiten, in denen die #AfD in #Ostdeutschland zur stärksten Kraft heranwächst, ist es wichtiger denn je, wachsam zu bleiben.

    Die #Rechtsentwicklung, die bereits vor 1933 ihren Anfang nahm, weist bedrückende Parallelen zur heutigen politischen Situation auf. Damals wie heute schaffen populistische und nationalistische Strömungen ein gefährliches Klima der Intoleranz und des Hasses. Die #Militarisierung der Gesellschaft und des Staates, damals wie heute, verstärkt diese Tendenzen und führt zu #Repressionen gegen demokratische Bewegungen.

    Der Vergleich von #Deportationen während des #Faschismus und der heutigen #Remigrationspolitik ist zwar unzulässig, jedoch passiert Erschreckendes im Umgang mit Minderheiten und #Geflüchteten. Es ist unsere Pflicht, diese Parallelen zu erkennen und entschlossen dagegen vorzugehen.

    Rechtsentwicklung muss gestoppt werden
    Ein stärkeres Eintreten der #Gewerkschaften gegen alle Facetten der Rechtsentwicklung und der Militarisierung wäre dringend notwendig. Es ist an der Zeit, die kapitalistische Struktur, die hinter dieser Entwicklung steht, offen zu benennen und zu kritisieren, wie es schon #Papst #Franzikus in seinem Apostolischen Schreiben „Evangelii Gaudium“ getan hat. Dort tritt er für eine Gesellschaft ein, die sich an der Würde jedes Menschen und dem Gemeinwohl orientiert und beklagt: „Diese Wirtschaft tötet!“.

    Die aktuelle Politik der #CDU/#CSU und AfD trägt signifikant zum #Rechtsruck bei, das ist den meisten aber wahrscheinlich bewusst.

    Umso wichtiger ist es aber, auch die #Ampelregierung zu kritisieren, denn die Verschärfung der #Migrationspolitik widerspricht den #Menschenrechten. Durch #Sozialabbau, offene Kriegs- und unzureichende #Klimapolitik wird unser aller Zukunft in Gefahr gebracht.

    Betty #Rosenfeld – Ein Leben im #Widerstand!
    Unsere Erinnerungskultur, besonders in Stuttgart, darf nicht nur aus symbolischen Handlungen bestehen. Wir müssen uns aktiv mit den Opfern des #Faschismus solidarisieren und ihre Geschichten lebendig halten. Ein Beispiel hierfür ist Betty Rosenfeld, eine jüdische #Krankenschwester. Sie war politisch interessiert und besuchte die „Marxistische Arbeiterschule“ in Stuttgart. Nach der Machtübertragung an die #NSDAP 1933 sah sich Betty durch ihr Engagement für die „Rote Hilfe“, die Nähe zur KPD und wegen der zunehmenden #Judenverfolgung in ihrer Existenz bedroht. Gemeinsam mit ihren Schwestern wanderte sie 1935 nach #Palästina aus. Als Betty im Sommer 1936 vom Ausbruch des Spanischen Bürgerkriegs hörte, entschied sie sich, die Internationalen Brigaden zu unterstützen. Nach dem Sieg des #Franquismus flüchtete Betty im Frühjahr 1939 mit ihrem Ehemann über die #Pyrenäengrenze nach #Frankreich. Im Juni 1939 wurde sie mit ihrem Mann von der französischen Polizei in das angrenzende Internierungslager #Gurs gebracht. Deutschland hatte die Auslieferung der Jüdinnen und Juden gefordert, und das #Vichy-Regime folgte den Anordnungen der deutschen Besatzer. Am Morgen des 7. September 1942 wurden Betty und ihr Ehemann von #Drancy aus mit dem Eisenbahn-„Konvoi 29“ zusammen mit weiteren 998 jüdischen Frauen und Männern nach #Auschwitz-#Birkenau deportiert, wo sie zwei Tage später ankamen und an einem unbekannten Datum in einer #Gaskammer ermordet wurden. Ihre und die Geschichten vieler anderer Jüdinnen und Juden mahnen uns, wachsam und engagiert zu bleiben. Die Geschichte darf sich nicht wiederholen und der Faschismus darf nicht wiederkehren!

    Gemeinsam für eine Welt des #Friedens und der #Solidarität
    Wir solidarisieren uns mit allen Menschen weltweit, die von Faschismus, #Verfolgung, #Unterdrückung, #Krieg und #Hunger betroffen sind. Jegliche Unterstützung des deutschen Staates für unterdrückende Regierungen lehnen wir entschieden ab.

    Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass die Schrecken der Vergangenheit sich nicht wiederholen. Erinnern heißt handeln – gegen das Vergessen, gegen das Erstarken rechter Ideologien und Politik. Für eine gerechte, solidarische und friedliche Welt. Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg.

    Gegen das Vergessen – Kommt am 9. November zur Gedenkkundgebung!

    Für uns gilt getreu dem Schwur von #Buchenwald:
    Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel.

    Samstag, 9. November 2024, 17.00 Uhr auf dem Cannstatter Marktplatz, anschließend Demonstration zum Platz der ehemaligen #Synagoge – 18.00 Uhr Kranzniederlegung

    Mit Reden von:

    Anthony Cipriano; Landesgeschäftsführer, VVN-BdA Ba.-Wü. (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes, Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten)

    Vertreter:in des Antifaschistischen Aktionsbündnis Stuttgart und Region (#AABS)

    Beitrag Stuttgarter Jugendorganisationen

    Kulturprogramm: Freier Chor Stuttgart mit antifaschistischen Liedern

    Veranstalter: Bündnis zum Gedenken an die Opfer der Pogromnacht in Cannstatt

    trueten.de/archives/13435-Gede #Faschismus #Antisemitismus #Stuttgart

  25. @sebiturbo
    Das erinnert in fataler Weise an die #Judenverfolgung im dritten Reich. Damals ging die #Fluchtbewegung in die andere Richtung, doch das hin und herschieben war das gleiche. #Erbärmlich, was sich die deutsche #Politik hier erlaubt.
    @defcon42

  26. Das Buch ist vor den Terror-Attentaten vom 7. Oktober erschienen und hat uns auch ein Jahr danach eine Menge zu sagen. Eine Reise in die Abgründe einer sehr deutschen Debatte. :mastoread:

    Kurze Buchvorstellung auf meinem Blog: 👇

    Meron Mendel: Über Israel reden
    schreibgewitter.de/meron-mende

    #Israel #Terror #Deutschland #Antisemitismus #Judenverfolgung #Holocaust #Buch #Sachbuch #2024reads

  27. Wie umgehen mit dem tiefen Schmerz und der anhaltenden Bedrohung? Der Autor Marko Martin hat Gespräche mit Israelis geführt über ein kollektives Trauma.#Israel #Trauma #Judenverfolgung #Empathie #Nahost-Konflikt #Buch #Kultur #Schwerpunkt
    Kollektives Trauma nach 7. Oktober: L’Chaim, auf das Leben!
  28. Der deutsch-israelische Soziologe Natan Sznaider untersucht die Spannung zwischen religiöser und säkularer Identität im Judentum und im Staat Israel.#Israel #Juden #europäischeJuden #Emanzipation #Judenverfolgung #Buch #Kultur
    Buch über Judentum: Eine Wunde, die nicht heilt
  29. „Wenn einem alles genommen wird, was dann?“ Podcast zu meist unbekannten Geschichten aus der Zeit des Nationalsozialismus. In "Exil" erzählt Iris Berben 12 meist unbekannte Geschichten deutschsprachiger Jüdinnen und...
    material.rpi-virtuell.de/mater
    #Berufsschule #ReligionEdu #FediLZ #Erwachsenenbildung #Kirche #Oberstufe #Sekundarstufe #antisemitismus #exil #juden #judenverfolgung #judenvernichtung #nationalsozialismus #podcast

  30. Jüdische Kinder und Jugendliche schrieben Tagebuch während der NS-Zeit. „Der papierene Freund“ macht einige der erschütternden Zeugnisse zugänglich.
    Tagebücher junger Juden und Jüdinnen: „Freude ist für mich verboten“
  31. Heidi Hortens Schmucksammlung wird zurzeit in Genf versteigert. Doch über den glänzenden Juwelen hängt der dunkle Schatten des Nationalsozialismus.
    Juwelen mit NS-Vergangenheit | DW | 11.05.2023
  32. Der Fotograf Julius Frank floh vor dem NS-Regime, sein Atelier musste er verkaufen. Nun widmet ihm das Bremer Focke-Museum eine Ausstellung.
    Fotografieausstellung im Fokke-Museum: „Ich hänge sehr an meiner Heimat“
  33. Bremer und Hamburger Kaufleute profitierten in der NS-Zeit besonders stark im besetzten Osten. Und viele Firmenarchive sind bis heute unzugänglich.
    Historiker über NS-Profiteure: „Zögerliche Aufarbeitung“
  34. Jahrelang wird ein Mann von seinem Nachbarn antisemitisch beleidigt. Der Fall landet vor Gericht – wo das Verfahren nun sein Ende fand.
    Antisemitismus in der Nachbarschaft: „Sag nie, dass du Jude bist“