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#gedenken — Public Fediverse posts

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  1. Der Bund hat eine Pflicht zur Kolonialismus-Erinnerung!

    Es geht darum sichtbar zu werden!"- sagt Tahir Della von Decolonize Berlin e.V.

    Die deutsche Kolonialgeschichte wird bis heute nur am Rande erinnert, und das obwohl Schwarze Initiativen und antirassistische Gruppen seit Jahrzehnten dafür kämpfen, dass koloniales Unrecht als Teil der deutschen Geschichte anerkannt wird.

    Im Mai haben Vertreter*innen verschiedener Organisationen einen offenen Brief im Bundestag übergeben. Ihre Forderung: Der Bund müsse endlich seiner Verantwortung gerecht werden und die Erinnerung an den deutschen Kolonialismus dauerhaft in der offiziellen Gedenkkultur verankern.

    Darüber sprach Tahir Della, einer der bekanntesten Stimmen der Schwarzen Bewegung in Deutschland mit mir bei @RDL heute im Mittagsradio.

    rdl.de/Tahir_Della_%20Decoloni

    @AwetTesfaiesus
    @sven-lehmann.eu
    @Bundesregierung
    @hib_Nachrichten

    #thairdella #decolonize #kolonialismus #antikolonial #rassismus #bundestag #deutschland #gedenken #gedenkkultur #bundesregeierung #svenlehmann #offenerbrief #SchwarzeDeutscheGeschichte #SchwarzeDeutsche

  2. Der "Teufel zu Mallerbach" – die Wiederentdeckung der Wallfahrtskapelle bei Allstedt

    Am 24. März 1524 wurde die nahe dem Städtchen #Allstedt (Landkreis #Mansfeld-Südharz) gelegene Mallerbacher Kapelle durch aufgebrachte Bürger zerstört. Mutmaßlich handelten sie unter dem Einfluss des radikalen Predigers Thomas Müntzer, der zu dieser Zeit in Allstedt wirkte. Im Zuge dieser Plünderungen, die als Vorbote des Bauernkriegs in #Mitteldeutschland gelten, wurde auch das in der Kapelle verehrte Marienbild vernichtet, und der genaue Standort des #Wallfahrtsort​es verlor sich im Grau der Geschichte.

    Im Jahr 2024 gelang jedoch dem ehrenamtlichen Bodendenkmalpfleger Frank Philippczyck die Wiederentdeckung des Standortes der #Kapelle. Welche Ergebnisse lieferten die archäologischen #Ausgrabungen an diesem historischen Ort?

    Der Film "Der 'Teufel zu #Mallerbach' – die Wiederentdeckung der #Wallfahrtskapelle bei Allstedt" entstand mit Unterstützung durch die Beauftragte der #Bundesregierung für Kultur und Medien und das Land Sachsen-Anhalt im Rahmen des #Gedenken​s 500 Jahre #Bauernkrieg sowie des 500. Todestages Thomas Müntzers in Sachsen-Anhalt. Er ist ein Beitrag zum Gedenkjahr "Gerechtigkeyt. Thomas #Müntzer & 500 Jahre Bauernkrieg".

    Weiter bei uns im Blog.

    #500JahreBauernkrieg #Dokumentation #Archäologie

  3. Mal wieder Wochenende, mal wieder #bahnfahren. Heute: #12oder3 oder #flexibilitytraining auf dem Weg nach #Freiburg. Und wir rechnen wieder #bahnfarermathematik

    Weil: Oberleitungsschaden bei den einen, Personen im Gleis bei den anderen.

    Habe den +63 Min ICE in Direktverbindung gegen den +103 Min verspäteten ICE mit Umstieg (+110 Min) getauscht. Standen zeitgleich im Bahnhof mit einer dritten Option (ebenfalls Umstieg, ebenfalls verspätet). Kein schlechtes Angebot für eine Verbindung, die jeweils 1x in der Stunde direkt und mit Umstieg angeboten wird. - Werde zwischen einer und zwei Stunden später als geplant ankommen. Je nachdem, welche S-Bahn ich zum Schluss noch erreichen kann (30-Minuten Takt).

    Schon auch lustig. Ich habe noch nie in so kurzer Zeit so oft das Gleis gewechselt! Und dann noch einen Sitzplatz ergattert. Am Ende war es eben die bessere Wahl, nicht in Zug mit der frühestmöglichen Abfahrt zu steigen, nachdem die Zugchefin mir sagte: "110% Auslastung, 5 Schulklassen"

    Sehr tröstlich: keiner der ICEs ist so verspätet wie dieses: Das Eisangebot in der Lounge war für den 14., dann für den 18. angekündigt. Jetzt wird es Montag, 21. Juli. Besser 1 Woche Eis-Verspätung als eine Woche ICE-Verspätung.

    An das #Notfallmanagement der DB und die #Zugberkehrssteuerung: Danke, dass ihr uns da durch bringt! Ich hoffe, jemand bringt euch ein Ice. #staycool

    #gedenken #faertbahn #Wochenendtrip #DB #BahnFan

  4. NEUER STOLPERSTEIN FÜR QUEERES OPFER
    Seit heute erinnert ein Stolperstein vor dem Düsseldorfer Kom(m)ödchen an Wilhelm Zitschka, der von den Nazis wegen seiner Homosexualität verfolgt wurde. Kay Lorentz hat die Patenschaft für den neuen Gedenkort übernommen.
    #stolperstein #gedenken #erinnerung #niewieder #lsbtiaq #queer #duesseldorf is.gd/EY5RMH

  5. Die Nachricht vom Tod des russischen Regimegegners Alexej Nawalny in einem sibirischen Straflager löst auch in NRW große Betroffenheit aus. An mehreren Orten versammelten sich Menschen, um zu trauern und zu protesieren.

    Die Nachricht vom mutmaßlichen Tod des russischen Regimegegners Alexej Nawalny in einem sibirischen Straflager löst auch in NRW große Betroffenheit aus. An mehreren Orten versammelten sich Menschen, um zu trauern und zu protesieren.#Nawalny #Tod #Russland #Gedenken #Mahnwachen #NRW #FreiesRussland #Demos
    Trauer und Wut über mutmaßlichen Tod Nawalnys auch in NRW

  6. Stuttgart: Kundgebung zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

    «Der Fremdenhass, die Verlockung autoritärer Herrschaftspraktiken und insbesondere ein sich immer weiter verschärfender Nationalismus sind überall auf der Welt in Besorgnis erregender Weise auf dem Vormarsch.»

    Saul Friedländer, israelischer Historiker & Autor

    Am 27. Januar 1945, vor nunmehr 79 Jahren, befreite die Rote Armee das wohl bekannteste Vernichtungs- und #Konzentrationslager #Auschwitz-#Birkenau und #Monowitz. Was sie dort vorfanden, bezeichnen wir als eins der größten Verbrechen der Menschheitsgeschichte. Bis heute gilt Auschwitz als Symbol für die industrielle Ermordung von Menschen durch den Menschen. Inzwischen ist der 27. Januar ein internationaler #Gedenktag für alle Opfer des nationalsozialistischen Deutschlands.

    Die nationalsozialistische Verfolgung begann in Stuttgart mit dem Tag der Machtübergabe an die #Nationalsozialisten, dem 30. Januar 1933. Die ersten Konzentrationslager wurden nach der Reichstagswahl vom 5. März 1933 für politische Gegner*innen errichtet. Darunter waren viele Menschen, die von den #Nazis als Jüd*innen definiert wurden.

    Dies war der Auftakt für die systematische Verdrängung der Jüd*innen durch die „Nürnberger Rassengesetzgebung“, die von den Nazis organisierten und der Mehrheitsgesellschaft getragenen Pogromen bis hin zu den Deportationen in Konzentrationslager, die schließlich ihre genozidale Zuspitzung in der politischen Entscheidung zum Massenmord fand. Über 6 Millionen Menschen wurden in den Todesfabriken #Belzec, #Treblinka, #Sobibor, Auschwitz-Birkenau, #Majdanek, #Chelmno, Maly Trostinez, Bronnja Gora oder im verbrecherischen Lagersystem der Nazis bürokratisch organisiert und industriell ermordet.

    Deportationen aus #Stuttgart
    Am 01.12.1941 fuhr der erste Deportationszug vom Bahnhof im Stuttgarter Norden ab, dem Ort, an dem sich heute die Gedenkstätte „Zeichen der Erinnerung“ befindet. Über 1000 Jüd*innen aus ganz Baden-Württemberg wurden unter menschenunwürdigen Bedingungen nach Riga verschleppt. Für die Mehrheit endete ihr beschwerlicher Weg im Wald von #Bikerniek, wo sie von deutschen SS-, #Gestapo- und Polizeieinheiten ermordet wurden.

    Mindestens 15 weitere Transporte folgten. Über 5000 Menschen, die nicht in das menschenverachtende Weltbild der #Nationalsozialisten passten, wurden über den Stuttgarter #Nordbahnhof zu ihrer Ermordung geschleust. Somit war der Stuttgarter Nordbahnhof integraler Bestandteil der nationalsozialistischen Mordmaschinerie.

    Er war und ist ein Symbol für die politisch vorangetriebene Entmenschlichung. Er steht für den Weg, den der eliminatorische #Antisemitismus, #Antiziganismus und die Vorstellung einer „rassischen und nationalistischen Volksgemeinschaft“ einschlägt: Gewalt, Barbarei, Mord und Totschlag – eine antisoziale und entmenschlichte Gesellschaft.

    Und heute? Erinnern.Gedenken.Kämpfen
    Es ist geschehen, und folglich kann es wieder geschehen.

    Primo Levi
    Die Worte Primo Levis scheinen heute wieder greifbare Realität werden zu können und müssen uns mehr Mahnung sein denn je. Denn Muster der Entmenschlichung, der Verfolgung Andersdenkender, der Ignoranz gegenüber Marginalisierten sowie Muster menschenverachtender Politik werden heute in Deutschland (und weltweit) immer offensichtlicher und erfahren zunehmend die Zustimmung breiterer Teile der Bevölkerung.

    Aus diesem Grund rufen wir auf, den 27. Januar mit uns gemeinsam zu begehen, an die Opfer der Verbrechen zu erinnern, ihrer zu gedenken und somit die Erinnerung an die Geschehnisse wieder ins kollektive Bewusstsein zu rufen. Dabei ist die Erinnerung und das Gedenken kein abgeschlossenes Ereignis, denn alles, was geschehen ist, kann auch wieder geschehen. Vielmehr muss Erinnern und Gedenken eingebettet sein,
    • in eine antifaschistische Praxis, die sich jeglicher Form des Faschismus entgegenstellt
    • in einen Kampf um eine solidarische Gesellschaft jenseits von Antisemitismus, #Antiziganismus, #Islamophobie, #Rassismus, #Patriarchat, #Ausbeutung und #Unterdrückung.

    Lasst uns daher gemeinsam den 27. Januar zu einem Tag des Erinnerns, des Gedenkens und des Kampfes machen, von dem das Signal ausgeht, dass es weiterhin heißt – NIE WIEDER

    Gedenkkundgebung
    Sonntag, 28. Januar 2024, 15 Uhr
    Gedenkstätte „Zeichen der Erinnerung“
    Nordbahnhof Stuttgart

    Eine Initiative der organisierten Autonomie via

    trueten.de/archives/13062-Stut #Antifa #Gedenken #TagDerBefreiung

  7. Am Freitag, 10.11.2023 um 17:00 Uhr startet die Ausstellung "Todesopfer rechter Gewalt in Nieder­sachsen" im Gemeindesaal St. Johannis­kirche, Ecke Kirchstraße/Am Plan, Rosdorf.

    Die Ausstellung ist Freitag bis 20 Uhr und Samstag, 11.11.2023 bis Donnerstag, 16.11.2023 jeweils von 16:00 bis 19:00 Uhr geöffnet.

    Zum Rahmen­programm dieser Ausstellung gehört die Veranstaltung „Recherchieren in rechten Kreisen“ am Dienstag, 14.11.2023, 19:00 Uhr

    Die Ausstellung „Todes­opfer rechter Gewalt“ erinnert an Selchow und andere Opfer rechter Gewalt in #Nieder­sachsen. Sie belegt, dass der Mord an Selchow am Neujahrs­tag 1991 durch zwei rechts­extreme Skinheads kein Einzel­fall in Nieder­sachsen war. Die #Ausstellung wurde von der Mobilen Beratung gegen #Rechts­extremismus entwickelt und wird seit März 2023 in verschiedenen Städten Nieder­sachsens gezeigt.

    gedenken-an-die-opfer-des-nati

    #gedenken
    #gedenkkultur
    #niewieder
    #niewiederistjetzt
    #alexanderselchow

  8. Am 16. Mai 1944 leisteten Tausende Sinti und Roma, die im Konzentrationslager Auschwitz inhaftiert waren, Widerstand gegen ihre geplante Ermordung durch die SS.
    Stichwort: International Roma Resistance Day | DW | 16.05.2022
    #Roma #Widerstand #16Mai #Gedenken #Auschwitz #SintiundRoma
  9. Am 16. Mai 1944 leisteten Tausende Sinti und Roma, die im Konzentrationslager Auschwitz inhaftiert waren, Widerstand gegen ihre geplante Ermordung durch die SS.
    Stichwort: International Roma Resistance Day | DW | 16.05.2022
    #Roma #Widerstand #16Mai #Gedenken #Auschwitz #SintiundRoma
  10. Tausende Bürger Hongkongs haben sich mit Mahnwachen über das Verbot des Gedenkens an das Tian'anmen-Massaker vor 31 Jahren hinweggesetzt. Die Polizei reagiert zum Teil mit Pfefferspray und Festnahmen.
    Tausende Hongkonger widersetzen sich Gedenkverbot | DW | 04.06.2020
    #Hongkong #Tiananmen-Massaker #Gedenken #Mahnwachen #VictoriaPark #Polizei #Gedenkverbot #China