#nszeit — Public Fediverse posts
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In Marsberg erforschen Jugendliche die Ermordung von 50 behinderter Kinder in der NS-Zeit und setzen Zeichen gegen Ausgrenzung.#WDR #Euthanasie #LandschaftsverbandWestfalen-Lippe #Marsberg #Kliniken #Schulprojekt #NS-Zeit #NRW
NS-Verbrechen in Marsberg: Schulprojekt macht ermordete Kinder sichtbar -
💌 Diese Woche in Post aus Dachau:
Diese Woche: Warum unabhängiger Lokaljournalismus nötig ist, eine Zeit zwischen Aufbruch und Abriss, erstes Konzert im neuen Gramsci, Lesenacht und ein Muttertagsgeschenk.
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@BlumeEvolution @ErikML @steffensmile
Das Lächerlichmachen von Personen anhand des Namens finde ich aus psychologischer Sicht spannend, dass es zum politischen Diskurs nichts substantielles beiträgt, liegt auf der Hand.
Zum einen ist die Abwertung des Gegenübers mithilfe des Namens, eine der einfachsten Strategien, vor allem um sich im eigenen Selbstwert zu stabilisieren, als überlegen und "besser" zu fühlen.
Zum anderen sind Namen immer auch Teil der symbolischen Ordnung (von Identität, Herkunft, Zugehörigkeit), das bedeutet, im Lächerlichmachen eines Namens liegt stets ein Versuch, das Fremde zu bannen und sprachlich zu kontrollieren, also Angst vor Alterität zu reduzieren.
Mir fällt zu letzterem die NS-Zeit ein: systematisch haben die Nazis jüdische Namen gezielt verzerrt, verniedlicht oder verhöhnt.
Wer heute soetwas praktiziert, sollte wissen, vor welchem historischen Hintergrund er/sie das tut.
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Die zentrale Begründung der Nationalsozialisten 1935 war, dass man „asoziale Elemente“ stärker erfassen müsse, die Leistungen des öffentlichen Lebens „missbrauchten“, ohne eine „klassische“ Täuschungshandlung zu begehen.
An den heutigen Begründungen hinsichtlich des Festhaltens an der Regelung, insbesondere von Seiten der CDU/CSU und auch FDP, unterscheiden sich inhaltlich kaum von jenen der NS-Zeit, was auch auf die Wirkmacht solcher Einstellungen verweist.