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#nszeit — Public Fediverse posts

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  1. @BlumeEvolution @ErikML @steffensmile

    Das Lächerlichmachen von Personen anhand des Namens finde ich aus psychologischer Sicht spannend, dass es zum politischen Diskurs nichts substantielles beiträgt, liegt auf der Hand.

    Zum einen ist die Abwertung des Gegenübers mithilfe des Namens, eine der einfachsten Strategien, vor allem um sich im eigenen Selbstwert zu stabilisieren, als überlegen und "besser" zu fühlen.

    Zum anderen sind Namen immer auch Teil der symbolischen Ordnung (von Identität, Herkunft, Zugehörigkeit), das bedeutet, im Lächerlichmachen eines Namens liegt stets ein Versuch, das Fremde zu bannen und sprachlich zu kontrollieren, also Angst vor Alterität zu reduzieren.

    Mir fällt zu letzterem die NS-Zeit ein: systematisch haben die Nazis jüdische Namen gezielt verzerrt, verniedlicht oder verhöhnt.

    Wer heute soetwas praktiziert, sollte wissen, vor welchem historischen Hintergrund er/sie das tut.

    #namen #spott #hohn #nszeit #selbstwert #narzsissmus #juden #judisch

  2. Dietrich Bonhoeffer - Von Nazis hingerichtet, von Rechten vereinnahmt

    Dietrich Bonhoeffer wird seit langem als Widerstandskämpfer gegen das NS-Regime gefeiert. Heute wird er in den USA aber auch von rechter Propaganda benutzt.#THEOLOGE #NS-Zeit #Widerstand
    Bonhoeffer: Von Nazis hingerichtet, von Rechten vereinnahmt

  3. klingt nach einem wichtigen Film zu #LGBT Fragen: >>Neben dem "Die Mitte der Welt"-Star sind auch die Aktivistinnen Julia Monro und Kerstin Thost von der Partie. Allerdings kommentieren sie die Geschehnisse nicht nur, vielmehr begeben sie sich auf #Spurensuche in Archiven und sprechen mit verschiedenen Historiker*innen. Die #Doku drängt die #Protagonist*innen in keine #Opferrolle
    Alle drei übernehmen für jeweils eine*n der Protagonist*innen eine "
    #Patenschaft", um über deren #Schicksale aufzuklären. Hier wären zum einen Elli Smula, die als #lesbische Frau verfolgt wurde, und zum anderen #Liddy #Bacroff, die als "#Transvestit" von den Behörden schikaniert wurde, sowie Rudolf Brazda, der wegen seiner #Homosexualität im #KZ #Buchenwald #inhaftiert wurde.
    Über 50.000 queere Menschen wurden damals nachweislich
    #verfolgt, viele davon #unterdrückt, #eingesperrt oder #ermordet. Doch so grausam die #NS-Zeit für #LGBTI auch war, beweist die #Doku, dass manche es trotz widrigster Umstände geschafft haben, ihre #Identität auszuleben und sich in der NS-Zeit zu behaupten. [...] und auch die prominenten Gesichter und Aktivist*innen finden stets die richtigen Worte, äußern Kritik oder stellen berechtigte Fragen. Schließlich finden sich auf einigen der #Stolpersteinen beispielsweise #Deadnames von verstorbenen #trans Personen, was diese #denunziert.<< Quelle: https://www.queer.de/detail.php?article_id=48129
    #Stolperstein #NS-Opfer #queer #LGBTI #Zeitgeschichte