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#architekturgeschichte — Public Fediverse posts

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  1. Interessante architekturhistorische Perspektive: "wie und wo Schweizer Banken während des Zweiten Weltkriegs ihr Gold versteckten und wer und was ihnen dabei half, international erfolgreich zu werden."

    ethz.ch/de/news-und-veranstalt

    #geschichte #schweiz #gold #ww2 #banken #architekturgeschichte

  2. Mit wenigen Klicks von Stockholm nach Mailand

    Vier Zeichnungskonvolute aus Architektennachlässen des 19. Jahrhunderts aus der Sammlung Albrecht Haupt sind nun online: Es ist immer wieder überraschend, welche ungeahnt bedeutsamen historischen Schätze in den Sondersammlungen der TIB schlummern.

    Im Zuge des von der DFG seit 2019 geförderten Projekts GESAH/GESAH+ zur Digitalisierung und Erschließung der in der TIB aufbewahrten Sammlung des Architekten und Bauhistorikers Albrecht Haupt (1852-1932) konnte nun in Kooperation mit der Abteilung für Bau- und Stadtbaugeschichte am Institut für Geschichte und Theorie der Architektur der Leibniz Universität Hannover (Prof. Dr. Markus Jager) die Erschließung einiger größerer Teilbestände von Zeichnungskonvoluten und Sammelbänden abgeschlossen werden. Sie sind im Portal der Sammlung TIB SAH digital näher zu entdecken und geben unterschiedlichste Einblicke in die Architektur- und Kulturgeschichte des „langen“ 19. Jahrhunderts.

    Architekturzeichnungen aus dem Norden: Die Werkmappe Carl Fredrik Sundvalls

    Den Auftakt der Erschließungsarbeiten bildete die Werkmappe des schwedischen Architekten Carl Fredrick Sundvall (1754-1831). Das bis dato als zeichnerischer Werknachlass eines unbekannten schwedischen Architekten geltende Konvolut konnte eindeutig Sundvall zugeschrieben werden. Mit dieser Zuweisung gelang die Zuordnung der auf siebzig kleinformatigen Blättern gezeichneten Entwürfe zu knapp 30 Projekten auf dem Gebiet des damaligen Königreichs Schweden – vom Herrenhaus und Wirtschaftsgebäude über Garten- und Grabdenkmäler bis hin zu Kirchen und Kirchenausstattungen – und ihre Einordnung in den Kontext der schwedischen Architekturgeschichte zwischen etwa 1790 und 1830.

    Die Ergebnisse konnten inzwischen publiziert werden und offenbaren die Bedeutung des Hannoveraner Konvoluts als neue Quelle zum Werk und der Wirkung Sundvalls als bedeutendem Vertreter des skandinavischen Klassizismus (siehe: Simon Paulus, Die Werkmappe des Architekten Carl Fredrik Sundvall (1754-1831) in der Hannoveraner Sammlung Albrecht Haupt. Ein neuer Einblick in die schwedische Architekturgeschichte um 1800, in: INSITU 2/2025, S. 211-223).

    Carl Fredrik Sundvall, Entwurf für die Domkirche in Härnosand, um 1800, lavierte Federzeichnung, TIB Hannover, Slg. A. Haupt, inv. XXIVb (5): 8 (https://sah.tib.eu/individual/n16905)

    Architekturstudien aus Italien: Die Reiseskizzen Alexander von Tritschlers und Carl Luckows

    Neben dem „Portefeuille“ Sundvalls standen zwei weitere Konvolute aus dem Nachlass von Architekten im Fokus der Erschließungsarbeiten: Zum einen zwei zusammengebundene, insgesamt 79 Blätter umfassende Reiseskizzenhefte des als Architekt und Hochschullehrer am Stuttgarter Polytechnikum wirkenden Alexander von Tritschler (1828-1907), entstanden während eines Italienaufenthalts im Zeitraum 1856-1857 (Sign. gr 2 Haupt 1605, gr 2 Haupt 4085); zum anderen der 96 Blätter umfassende zeichnerische Nachlass des mecklenburgischen Landbaumeisters Carl Luckow (1828-1885) mit Bauaufnahmen und Reiseskizzen aus seiner frühen Ausbildungszeit um 1848 (Sign. gr 2 Haupt 1506-1518), die ebenfalls größtenteils in Italien entstanden sind. Besonders im Vergleich mit Haupts eigenen Reiseskizzen, die nach und nach im Portal auch mit Digitalisaten zugänglich gemacht werden, bieten Luckows und Tritschlers zeichnerische Reisedokumentationen vielfältige Ansätze zur Erforschung jener Einflüsse und Formen der Rezeption, die über das Reisestudium auf Entwurfs- und Stilfragen in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Deutschland einwirkten.

    Alexander von Tritschler, Grabdenkmal des Calventius Quietus in Pompeji, 1857, Aquarell, TIB Hannover, Slg. A. Haupt, inv. gr 2 Haupt 1605: 18r (https://sah.tib.eu/individual/71842c10b9f14f46a5cdb677aa115058)Carl Luckow, Gewölbemalerei im Dom San Martino in Lucca, 1848, Aquarell, TIB Hannover, Slg. A. Haupt, inv. gr 2 Haupt 1507: 3 (https://sah.tib.eu/individual/3f2e375b7b524e13af96a5a52571047a)

    Architekturvermarktung um 1850: Ein Blick in die Mailänder Werkstatt der Gebrüder Bramati

    Ein weiteres Konvolut, das zeitgleich zu den von Tritschler und Luckow in Italien angefertigten Reiseskizzen entstanden ist, gewährt einen aufschlussreichen Einblick in die Werkstatt der Mailänder Künstlerfamilie Bramati, die vor allem durch ihre Druckgrafikserien zum Mailänder Dom und zu lombardischen Denkmälern oder mit Stadtveduten bekannt geworden sind. Tatsächlich beinhaltet das bisher als „Zeichnerischer Nachlass des Malers Giuseppe Bramati“ (gr 2 Haupt 1505) betitelte Konvolut mit Darstellungen von Architektur und Kirchenausstattung weitaus mehr als nur Zeichnungen dieses einen, 1795 geborenen und 1871 verstorbenen Künstlers. Nur fünf Zeichnungen sind mit seinem Namen versehen.

    Von den insgesamt 56 Blättern – zwei Blätter gerieten später irrtümlich in die Mappe – sind fünf weitere mit dem Namen seines Bruders Antonio Bramati (1799-1875) bezeichnet. Die weitaus meisten Zeichnungen sind jedoch den Brüdern, zu denen auch noch Luigi Bramati (1801-1860) hinzuzuzählen ist, jeweils nicht eindeutig zuzuordnen. Viele der Blätter zeigen Spuren der gemeinschaftlichen Werkprozesse und Arbeitsteilungen, indem zum Beispiel in die zuerst mit roter Feder angefertigten Perspektivkonstruktionen der Raumarchitektur nachträglich Figuren und Figurengruppen mit Graphitstift und schwarzer Feder eingefügt und variiert wurden. Hervorzuheben sind besonders die detaillierten Aufrisszeichnungen zur Ausstattung des Mailänders Doms und zu den neugotischen Planungen seiner Hauptfassade und Turmabschlüsse. Sie dienten als Vorlagen für die Mitte des 19. Jahrhunderts als Beiträge zur Diskussion um die Fertigstellung des Mailänder Doms publizierten Druckgrafiken. Damit bietet dieses Konvolut als Zeugnis der medialen Vermarktung italienischer Architektur und der zeitgenössischen inländischen Architektur- und Stildebatte ein reizvolles Pendant zu den Zeichnungen Luckows und Tritschlers.

    Giuseppe und Antonio Bramati, Kapelle San Crocifisso in San Marco in Mailand, Mitte 19. Jh., Graphitstift und Feder in rot und schwarz, inv. gr 2 Haupt 1505 (1): 15r (https://sah.tib.eu/individual/ab2aa1c28f5b4af9893c60d628d050aa)

    Die Besonderheit der nun erschlossenen Bestände liegt nicht allein in der jeweiligen inhaltlichen Bandbreite, die diese vier im Verlauf des 19. Jahrhunderts entstandenen Konvolute in ihrem unterschiedlichen Entstehungskontext abdecken. Dem künstlerisch wie didaktisch motivierten Interesse ihres Sammlers Haupt geschuldet erweisen sie sich in der Gesamtschau als unerschöpfliches Studienmaterial, das alle Bereiche der Architektur vom konkreten Bauprojekt und seiner Ausstattung über die Baudokumentation bis hin zur Architekturvedute umfasst. Mit ihrem Erhalt und ihrer Erschließung stehen sie nun als unikale Zeugnisse europäischer Kulturgeschichte der interessierten Öffentlichkeit und der Fachwelt gleichermaßen zur Verfügung.

    Antonio Bramati, Schnitt durch den Vierungsturm des Mailänder Doms, Mitte 19. Jh., Feder und Graphitstift, inv. gr 2 Haupt 1505 (2): 58 (https://sah.tib.eu/individual/e977acb1e5df40b3ae294344a0356f22)

    #Architekturgeschichte #Italien #LizenzCCBY40INT #Schweden #SammlungHaupt #Architektur #DFGProjekt #Zeichnung

  3. Eine Ausstellung und eine bahnbrechende Publikation zeigen, wie das Bauen mit Eisenbeton um 1900 die Gestalt Wiens grundlegend veränderte. Und nicht nur #Wien. Von Maik Novotny
    #Architekturgeschichte #Stadtbaugeschichte

    marlowes.de/das-geruest-der-gr

  4. Mies van der Rohe, Walter Gropius – sie gehörten im Nachkriegsdeutschland zu den unumstrittenen Heroen der Architektur. In seinen Erinnerungen beschreibt der Karlsruher Architekt Erich Rossmann seine Begegnungen als junger Architekt mit beiden.
    #Nachkriegsmoderne #Architekturgeschichte

    marlowes.de/rossmann-erinnerun

  5. Die Leonhardskirche im Gellmersbach im Landkreis Heilbronn ist die „Kirche des Monats April 2024“; dazu hat die Stiftung zur Bewahrung kirchlicher Baudenkmäler in Deutschland sie gekürt. Die Stiftung fördert die Sanierung mit 10.000 Euro: elk-wue.de/news/2024/02042024-

    #fedikirche #denkmalschutz #geschichte #architekturgeschichte
    #kirchengeschichte #elkwue #kirche #württemberg #evangelisch #heilbronn #kirche

  6. Die Architektin Astra Zarina wird in der neuen Sendung von Essay und Diskurs im #Deutschlandfunk für zahlreiche fast vergessene Beiträge gewürdigt.

    Von der Mitwirkung bei der Planung des Berliner Stadtviertels Märkisches Viertel bis zu ihrem Engagement für mehr Nachhaltigkeit beim Bauen und den Erhalt historischer Bauten –die Autorin Laura Helena Wurth zeichnet wesentliche Stationen nach:

    deutschlandfunk.de/kolossaler-

    #AstraZarina #UrbaneZukunft #Architekturgeschichte #Nachhaltigkeit #Bauerhalt

  7. Unser Divan historique am kommenden Montag mit Winfried Nerdinger (Bayrische Akademie der Schönen Künste): Architektur in Deutschland im 20. Jahrhundert.

    👉 ow.ly/zAEG50Q5yLH
    5.2.2024 | 18:30 Uhr | Online und vor Ort | DE-FR

    Mit Marie-Madeleine Ozdoba, Corine Defrance & Ulrich Pfeil.

    #Architekturgeschichte #Zeitgeschichte #Kunstgeschichte

  8. #Stellenangebot: die Philipps-Universität #Marburg sucht #WiMi für Jubiläumsprojekt "Marburger Wissensräume. Einblicke in 500 Jahre Universitätsarchitektur". 50% E13 (befristet). Bewerbungsschluss ist diesen Sonntag, 21.02.2024! stellenangebote.uni-marburg.de

    #Architekturgeschichte #Wissenschaftsgeschichte #Kunstgeschichte #DH

  9. Am 18. 10. wird in der Architekturgalerie am Weißenhof in #Stuttgart eine Ausstellung von Matthias Megyeri eröffnet. Megyeri thematisiert in seiner Arbeit Sicherheits- und Abwehreinrichtungen an Gebäuden und im öffentlichen Raum: Zäune, Schutzdrähte, Ketten, Gitter, Sicherheitspersonal. Anlässlich dieser Ausstellung macht Stephan Trüby auf die architektonische Dimension des Zauns aufmerksam.

    #Architekturtheorie #Architekturgeschichte #architekturgalerieamweissenhof
    marlowes.de/farce-der-urspruen

  10. Falls ihr mal in #Amsterdam seid, schaut euch unbedingt das Gebäude und das Museum "Het Schip" an.
    Sozialer Wohnungsbau Anfang der 1920er Jahre, gilt als eines der bedeutendsten Beispiele der expressionistischen Amsterdamer Schule.

    #Wohnungsbau #Architektur #Architekturgeschichte #Niederlande

  11. @mies_van_der_rohe_siedlung

    Willkommen im Fediverse! Es gibt mit baudigital.social einen eigenen Mastodonserver für #Bauingenieurwesen, #Architektur und #Urbanistik , dort würde Euer Account hervorragend passen.

    Mit @sah ist die #Architekturgeschichte dort sogar schon vertreten. 🙂

  12. Die Realschule Uferstraße von Fritz Schumnacher (FSW 176) wurde im #WWII zerstört. Ein Luftbild von 1952 zeigt erstmals die Ruine in Hamburg-Barmbek-Süd, in der sich noch das Wandbild von Anita Rée befunden haben müsste.
    photo.mprove.net/dransfeld/sch

    Photos von Hildegard Heise /via Hamburger Kunsthalle und
    Carl Dransfeld im Kunstsaal der Nachbarschule /via @stabihh

    #DransfeldReloaded, ein Projekt von @mprove

    #Gomorrha80 #Kunstgeschichte
    #HamburgerSezession #ArchitekturGeschichte #AnitaRee

  13. Die Sammlung Albrecht Haupt ist nun im Fediverse, und zwar auf dem vom @fidbau betriebenen Mastodon-Server baudigital.social für #Bauingenieurwesen, #Architektur und #Urbanistik.

    Wer sich für #OpenGLAM, #Architekturgeschichte, #Baugeschichte, #LIDO, #CIDOCCRM, #DigitalHumanities interessiert, möge einen Blick auf @sah werfen - das #ObjektdesMonats allein ist es schon wert, diesem Account zu folgen!

    #Introduction des Accounts
    baudigital.social/@sah/1104184