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#kunstgeschichte — Public Fediverse posts

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  1. Vally Wieselthier konnte offenbar nicht nur Keramik.
    Beim Besuch im MAK bin ich über dieses Korsett gestolpert – und über die Geschichte einer Frau, die Kunst, Gestaltung und Feiern offenbar nicht voneinander trennen wollte.
    Wieselthier kehrte 1927 zur Wiener Werkstätte zurück und übernahm die Leitung der Keramikwerkstätte. Gleichzeitig scheint sie eine der treibenden Kräfte hinter den legendären Künstlerfesten gewesen zu sein.
    Und „Fest“ bedeutete damals nicht einfach: Musik an, Getränke auf den Tisch und fertig.
    Einladungen wurden gestaltet, Kostüme genäht und ganze Räume verwandelt. Für eine „Nacht auf Tahiti“ entstand sogar ein künstlicher Urwald. Für das große 25-Jahr-Jubiläum der Wiener Werkstätte 1928 im Augarten fertigte Wieselthier zwölf lebensgroße Figuren aus Karton und Papiermaché an, gekleidet in Gold-, Silber- und Krepppapier.
    Am nächsten Morgen waren alle verschwunden. Wieselthier erinnerte sich später sinngemäß: Jeder, der ein Auto hatte, hatte offenbar erfolgreich versucht, eine davon mitzunehmen.
    Auch bei der Kunstgewerbeausstellung in Paris 1925 gehörten zu ihren Erfolgen „rauschende Feste mit Champagner bis zum nächsten Nachmittag“.
    Dieses aufwendig verzierte Korsett passt für mich deshalb wunderbar zu ihr.
    Nicht nur Kunst herstellen.
    Nicht nur Kunst ausstellen.
    Sondern sich selbst, die Räume und das Fest gleich mitgestalten.
    Vally Wieselthier – Keramikerin, Künstlerin und offenbar jemand, der wusste, dass man ein ordentliches Fest nicht einfach besucht. Man erschafft es.
    #MAK #VallyWieselthier #WienerWerkstätte #Wien #Kunstgeschichte #Modegeschichte #Museum

  2. Vally Wieselthier konnte offenbar nicht nur Keramik.
    Beim Besuch im MAK bin ich über dieses Korsett gestolpert – und über die Geschichte einer Frau, die Kunst, Gestaltung und Feiern offenbar nicht voneinander trennen wollte.
    Wieselthier kehrte 1927 zur Wiener Werkstätte zurück und übernahm die Leitung der Keramikwerkstätte. Gleichzeitig scheint sie eine der treibenden Kräfte hinter den legendären Künstlerfesten gewesen zu sein.
    Und „Fest“ bedeutete damals nicht einfach: Musik an, Getränke auf den Tisch und fertig.
    Einladungen wurden gestaltet, Kostüme genäht und ganze Räume verwandelt. Für eine „Nacht auf Tahiti“ entstand sogar ein künstlicher Urwald. Für das große 25-Jahr-Jubiläum der Wiener Werkstätte 1928 im Augarten fertigte Wieselthier zwölf lebensgroße Figuren aus Karton und Papiermaché an, gekleidet in Gold-, Silber- und Krepppapier.
    Am nächsten Morgen waren alle verschwunden. Wieselthier erinnerte sich später sinngemäß: Jeder, der ein Auto hatte, hatte offenbar erfolgreich versucht, eine davon mitzunehmen.
    Auch bei der Kunstgewerbeausstellung in Paris 1925 gehörten zu ihren Erfolgen „rauschende Feste mit Champagner bis zum nächsten Nachmittag“.
    Dieses aufwendig verzierte Korsett passt für mich deshalb wunderbar zu ihr.
    Nicht nur Kunst herstellen.
    Nicht nur Kunst ausstellen.
    Sondern sich selbst, die Räume und das Fest gleich mitgestalten.
    Vally Wieselthier – Keramikerin, Künstlerin und offenbar jemand, der wusste, dass man ein ordentliches Fest nicht einfach besucht. Man erschafft es.
    #MAK #VallyWieselthier #WienerWerkstätte #Wien #Kunstgeschichte #Modegeschichte #Museum

  3. Vally Wieselthier konnte offenbar nicht nur Keramik.
    Beim Besuch im MAK bin ich über dieses Korsett gestolpert – und über die Geschichte einer Frau, die Kunst, Gestaltung und Feiern offenbar nicht voneinander trennen wollte.
    Wieselthier kehrte 1927 zur Wiener Werkstätte zurück und übernahm die Leitung der Keramikwerkstätte. Gleichzeitig scheint sie eine der treibenden Kräfte hinter den legendären Künstlerfesten gewesen zu sein.
    Und „Fest“ bedeutete damals nicht einfach: Musik an, Getränke auf den Tisch und fertig.
    Einladungen wurden gestaltet, Kostüme genäht und ganze Räume verwandelt. Für eine „Nacht auf Tahiti“ entstand sogar ein künstlicher Urwald. Für das große 25-Jahr-Jubiläum der Wiener Werkstätte 1928 im Augarten fertigte Wieselthier zwölf lebensgroße Figuren aus Karton und Papiermaché an, gekleidet in Gold-, Silber- und Krepppapier.
    Am nächsten Morgen waren alle verschwunden. Wieselthier erinnerte sich später sinngemäß: Jeder, der ein Auto hatte, hatte offenbar erfolgreich versucht, eine davon mitzunehmen.
    Auch bei der Kunstgewerbeausstellung in Paris 1925 gehörten zu ihren Erfolgen „rauschende Feste mit Champagner bis zum nächsten Nachmittag“.
    Dieses aufwendig verzierte Korsett passt für mich deshalb wunderbar zu ihr.
    Nicht nur Kunst herstellen.
    Nicht nur Kunst ausstellen.
    Sondern sich selbst, die Räume und das Fest gleich mitgestalten.
    Vally Wieselthier – Keramikerin, Künstlerin und offenbar jemand, der wusste, dass man ein ordentliches Fest nicht einfach besucht. Man erschafft es.
    #MAK #VallyWieselthier #WienerWerkstätte #Wien #Kunstgeschichte #Modegeschichte #Museum

  4. Vally Wieselthier konnte offenbar nicht nur Keramik.
    Beim Besuch im MAK bin ich über dieses Korsett gestolpert – und über die Geschichte einer Frau, die Kunst, Gestaltung und Feiern offenbar nicht voneinander trennen wollte.
    Wieselthier kehrte 1927 zur Wiener Werkstätte zurück und übernahm die Leitung der Keramikwerkstätte. Gleichzeitig scheint sie eine der treibenden Kräfte hinter den legendären Künstlerfesten gewesen zu sein.
    Und „Fest“ bedeutete damals nicht einfach: Musik an, Getränke auf den Tisch und fertig.
    Einladungen wurden gestaltet, Kostüme genäht und ganze Räume verwandelt. Für eine „Nacht auf Tahiti“ entstand sogar ein künstlicher Urwald. Für das große 25-Jahr-Jubiläum der Wiener Werkstätte 1928 im Augarten fertigte Wieselthier zwölf lebensgroße Figuren aus Karton und Papiermaché an, gekleidet in Gold-, Silber- und Krepppapier.
    Am nächsten Morgen waren alle verschwunden. Wieselthier erinnerte sich später sinngemäß: Jeder, der ein Auto hatte, hatte offenbar erfolgreich versucht, eine davon mitzunehmen.
    Auch bei der Kunstgewerbeausstellung in Paris 1925 gehörten zu ihren Erfolgen „rauschende Feste mit Champagner bis zum nächsten Nachmittag“.
    Dieses aufwendig verzierte Korsett passt für mich deshalb wunderbar zu ihr.
    Nicht nur Kunst herstellen.
    Nicht nur Kunst ausstellen.
    Sondern sich selbst, die Räume und das Fest gleich mitgestalten.
    Vally Wieselthier – Keramikerin, Künstlerin und offenbar jemand, der wusste, dass man ein ordentliches Fest nicht einfach besucht. Man erschafft es.
    #MAK #VallyWieselthier #WienerWerkstätte #Wien #Kunstgeschichte #Modegeschichte #Museum

  5. Vally Wieselthier konnte offenbar nicht nur Keramik.
    Beim Besuch im MAK bin ich über dieses Korsett gestolpert – und über die Geschichte einer Frau, die Kunst, Gestaltung und Feiern offenbar nicht voneinander trennen wollte.
    Wieselthier kehrte 1927 zur Wiener Werkstätte zurück und übernahm die Leitung der Keramikwerkstätte. Gleichzeitig scheint sie eine der treibenden Kräfte hinter den legendären Künstlerfesten gewesen zu sein.
    Und „Fest“ bedeutete damals nicht einfach: Musik an, Getränke auf den Tisch und fertig.
    Einladungen wurden gestaltet, Kostüme genäht und ganze Räume verwandelt. Für eine „Nacht auf Tahiti“ entstand sogar ein künstlicher Urwald. Für das große 25-Jahr-Jubiläum der Wiener Werkstätte 1928 im Augarten fertigte Wieselthier zwölf lebensgroße Figuren aus Karton und Papiermaché an, gekleidet in Gold-, Silber- und Krepppapier.
    Am nächsten Morgen waren alle verschwunden. Wieselthier erinnerte sich später sinngemäß: Jeder, der ein Auto hatte, hatte offenbar erfolgreich versucht, eine davon mitzunehmen.
    Auch bei der Kunstgewerbeausstellung in Paris 1925 gehörten zu ihren Erfolgen „rauschende Feste mit Champagner bis zum nächsten Nachmittag“.
    Dieses aufwendig verzierte Korsett passt für mich deshalb wunderbar zu ihr.
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  6. Am 12.2.1910 beschlossen #Ministerrat-sangehörige den Zubau zum 1906 errichteten #Postsparkasse-Gebäude in #Wien.
    Dessen Tresor beherbergt heute unsere #Bibliothek. Das schauen wir heute in unserer #Dhd2026-Exkursion an‒und natürlich die #Edition #Ministerratsprotokolle, die prosopographische #Datenbank MPR und die #TEI-Modellierung dahinter.

    #histodons
    #history #Geschichte
    #Habsburgermonarchie
    #DH #digitalEdition #digitalHumanities
    #politischeGeschichte
    #Kunstgeschichte
    #Verwaltungsgeschichte

  7. Am 12.2.1910 beschlossen #Ministerrat-sangehörige den Zubau zum 1906 errichteten #Postsparkasse-Gebäude in #Wien.
    Dessen Tresor beherbergt heute unsere #Bibliothek. Das schauen wir heute in unserer #Dhd2026-Exkursion an‒und natürlich die #Edition #Ministerratsprotokolle, die prosopographische #Datenbank MPR und die #TEI-Modellierung dahinter.

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  9. Am 12.2.1910 beschlossen #Ministerrat-sangehörige den Zubau zum 1906 errichteten #Postsparkasse-Gebäude in #Wien.
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  10. Am 12.2.1910 beschlossen #Ministerrat-sangehörige den Zubau zum 1906 errichteten #Postsparkasse-Gebäude in #Wien.
    Dessen Tresor beherbergt heute unsere #Bibliothek. Das schauen wir heute in unserer #Dhd2026-Exkursion an‒und natürlich die #Edition #Ministerratsprotokolle, die prosopographische #Datenbank MPR und die #TEI-Modellierung dahinter.

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  11. Herkunft und Erwerb von Kulturgütern sind häufig (zumindest auch) relevant für Einschätzungen von legitimem und ethisch akzeptablem Umgang - nicht nur für #Raubkunst und im Kontext der #Kolonialgeschichte. Darum ist #Provenienzforschung so wichtig - davon handelt der heutige Vortrag an der #JGUMainz in der Reihe "Wem gehören kulturelle Güter?". Der Kunsthistoriker Prof. Dr. Christoph Zuschlag von der #UniBonn untersucht Geschichte, Methoden und Zukunft der Provenienzforschung. 👉 Ab 18:15 Uhr im Hörsaal N6 (NatFak) auf dem Campus der #JGU und online unter t1p.de/STG-JGU-Zuschlag

    #Studiumgenerale #openscience #wisskomm #Bürgeruni #Kunstgeschichte
    #Geschichte #Museum #Kolonialismus #Aneignung #Appropriation #Restitution