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#buchenwald — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #buchenwald, aggregated by home.social.

  1. 15. Juli 1937: Die ersten Häftlinge kamen nach Buchenwald und mussten ihr eigenes Lager errichten. Bis 1945 wurden über 277.000 Menschen deportiert, mehr als 56.000 ermordet.

    Buchenwald mahnt: Faschismus beginnt nicht erst mit Lagern, sondern mit Hass, Ausgrenzung und dem Wegsehen.

    Nie wieder ist jetzt.

    #Buchenwald #NieWieder #Antifaschismus #DieLinke

  2. 15. Juli 1937: Die ersten Häftlinge kamen nach Buchenwald und mussten ihr eigenes Lager errichten. Bis 1945 wurden über 277.000 Menschen deportiert, mehr als 56.000 ermordet.

    Buchenwald mahnt: Faschismus beginnt nicht erst mit Lagern, sondern mit Hass, Ausgrenzung und dem Wegsehen.

    Nie wieder ist jetzt.

    #Buchenwald #NieWieder #Antifaschismus #DieLinke

  3. #buchenwald
    #nazisraus
    #afdverbotsverfahrenjetzt
    #wirsindmehr

    NIE WIEDER ist JETZT!
    Das macht mich fassungslos:

    Anfeindungen gab es in
    BUCHENWALD
    immer.
    Doch jetzt treten vor allem
    JUGENDLICHE
    in der Gedenkstätte
    OFFEN RECHTSEXTREM auf,
    verlachen die Verbrechen der Nazis
    und stören die Ruhe der Toten.

  4. :vz250: Berliner CDU-Steuerverwaltung will VVN-BdA nach Protesten gegen die AfD in Erfurt vernichten! :vz206:

    Nach den lauten und bunten Protesten gegen die rechtsextreme AfD anlässlich deren Parteitags in Erfurt, wird nun im Land Berlin die Gemeinnützigkeit der VVN-BdA „geprüft“. Anlass sei, dass der VVN-BdA hinter dem Protestbündnis „widersetzen“ stehe.

    Damit stünde der VVN-BdA möglicherweise, rund 80 Jahre nach dem „Schwur von Buchenwald“, vor seinem Aus!

    Auf Zuruf rechtsextremer Akteur:innen und Medien, beeilt sich nun im Anschluss an den AfD-Parteitag die dem CDU-Senator Stefan Evers unterstehend Berliner Finanzverwaltung, die Gemeinnützigkeit der VVN-BdA zu prüfen, denn womöglich liege eine „eine Tarnstruktur vor(…)“., denn das Protestbündnis "widersetzen" firmiert unter der Postadresse der VVN-BdA und nutzt deren Konto als Spendenkonto.

    Die ganze Geschichte hier:
    de.indymedia.org/node/752885

    @vvnbda
    @widersetzen
    #vvn #vvnbda #antifa #antifaschismus #widersetzen #erfurt #erf0407 #deutschland #mittwoch #nius #diewelt #welt #faschismus #gemeinnutzigkeit #debanking #cdu #berlin #freiburg #hamburg #koln #köln #nrw #buchenwald #schwurvonbuchenwald

  5. :vz250: Berliner CDU-Steuerverwaltung will VVN-BdA nach Protesten gegen die AfD in Erfurt vernichten! :vz206:

    Nach den lauten und bunten Protesten gegen die rechtsextreme AfD anlässlich deren Parteitags in Erfurt, wird nun im Land Berlin die Gemeinnützigkeit der VVN-BdA „geprüft“. Anlass sei, dass der VVN-BdA hinter dem Protestbündnis „widersetzen“ stehe.

    Damit stünde der VVN-BdA möglicherweise, rund 80 Jahre nach dem „Schwur von Buchenwald“, vor seinem Aus!

    Auf Zuruf rechtsextremer Akteur:innen und Medien, beeilt sich nun im Anschluss an den AfD-Parteitag die dem CDU-Senator Stefan Evers unterstehend Berliner Finanzverwaltung, die Gemeinnützigkeit der VVN-BdA zu prüfen, denn womöglich liege eine „eine Tarnstruktur vor(…)“., denn das Protestbündnis "widersetzen" firmiert unter der Postadresse der VVN-BdA und nutzt deren Konto als Spendenkonto.

    Die ganze Geschichte hier:
    de.indymedia.org/node/752885

    @vvnbda
    @widersetzen
    #vvn #vvnbda #antifa #antifaschismus #widersetzen #erfurt #erf0407 #deutschland #mittwoch #nius #diewelt #welt #faschismus #gemeinnutzigkeit #debanking #cdu #berlin #freiburg #hamburg #koln #köln #nrw #buchenwald #schwurvonbuchenwald

  6. :vz250: Berliner CDU-Steuerverwaltung will VVN-BdA nach Protesten gegen die AfD in Erfurt vernichten! :vz206:

    Nach den lauten und bunten Protesten gegen die rechtsextreme AfD anlässlich deren Parteitags in Erfurt, wird nun im Land Berlin die Gemeinnützigkeit der VVN-BdA „geprüft“. Anlass sei, dass der VVN-BdA hinter dem Protestbündnis „widersetzen“ stehe.

    Damit stünde der VVN-BdA möglicherweise, rund 80 Jahre nach dem „Schwur von Buchenwald“, vor seinem Aus!

    Auf Zuruf rechtsextremer Akteur:innen und Medien, beeilt sich nun im Anschluss an den AfD-Parteitag die dem CDU-Senator Stefan Evers unterstehend Berliner Finanzverwaltung, die Gemeinnützigkeit der VVN-BdA zu prüfen, denn womöglich liege eine „eine Tarnstruktur vor(…)“., denn das Protestbündnis "widersetzen" firmiert unter der Postadresse der VVN-BdA und nutzt deren Konto als Spendenkonto.

    Die ganze Geschichte hier:
    de.indymedia.org/node/752885

    @vvnbda
    @widersetzen
    #vvn #vvnbda #antifa #antifaschismus #widersetzen #erfurt #erf0407 #deutschland #mittwoch #nius #diewelt #welt #faschismus #gemeinnutzigkeit #debanking #cdu #berlin #freiburg #hamburg #koln #köln #nrw #buchenwald #schwurvonbuchenwald

  7. :vz250: Berliner CDU-Steuerverwaltung will VVN-BdA nach Protesten gegen die AfD in Erfurt vernichten! :vz206:

    Nach den lauten und bunten Protesten gegen die rechtsextreme AfD anlässlich deren Parteitags in Erfurt, wird nun im Land Berlin die Gemeinnützigkeit der VVN-BdA „geprüft“. Anlass sei, dass der VVN-BdA hinter dem Protestbündnis „widersetzen“ stehe.

    Damit stünde der VVN-BdA möglicherweise, rund 80 Jahre nach dem „Schwur von Buchenwald“, vor seinem Aus!

    Auf Zuruf rechtsextremer Akteur:innen und Medien, beeilt sich nun im Anschluss an den AfD-Parteitag die dem CDU-Senator Stefan Evers unterstehend Berliner Finanzverwaltung, die Gemeinnützigkeit der VVN-BdA zu prüfen, denn womöglich liege eine „eine Tarnstruktur vor(…)“., denn das Protestbündnis "widersetzen" firmiert unter der Postadresse der VVN-BdA und nutzt deren Konto als Spendenkonto.

    Die ganze Geschichte hier:
    de.indymedia.org/node/752885

    @vvnbda
    @widersetzen
    #vvn #vvnbda #antifa #antifaschismus #widersetzen #erfurt #erf0407 #deutschland #mittwoch #nius #diewelt #welt #faschismus #gemeinnutzigkeit #debanking #cdu #berlin #freiburg #hamburg #koln #köln #nrw #buchenwald #schwurvonbuchenwald

  8. :vz250: Berliner CDU-Steuerverwaltung will VVN-BdA nach Protesten gegen die AfD in Erfurt vernichten! :vz206:

    Nach den lauten und bunten Protesten gegen die rechtsextreme AfD anlässlich deren Parteitags in Erfurt, wird nun im Land Berlin die Gemeinnützigkeit der VVN-BdA „geprüft“. Anlass sei, dass der VVN-BdA hinter dem Protestbündnis „widersetzen“ stehe.

    Damit stünde der VVN-BdA möglicherweise, rund 80 Jahre nach dem „Schwur von Buchenwald“, vor seinem Aus!

    Auf Zuruf rechtsextremer Akteur:innen und Medien, beeilt sich nun im Anschluss an den AfD-Parteitag die dem CDU-Senator Stefan Evers unterstehend Berliner Finanzverwaltung, die Gemeinnützigkeit der VVN-BdA zu prüfen, denn womöglich liege eine „eine Tarnstruktur vor(…)“., denn das Protestbündnis "widersetzen" firmiert unter der Postadresse der VVN-BdA und nutzt deren Konto als Spendenkonto.

    Die ganze Geschichte hier:
    de.indymedia.org/node/752885

    @vvnbda
    @widersetzen
    #vvn #vvnbda #antifa #antifaschismus #widersetzen #erfurt #erf0407 #deutschland #mittwoch #nius #diewelt #welt #faschismus #gemeinnutzigkeit #debanking #cdu #berlin #freiburg #hamburg #koln #köln #nrw #buchenwald #schwurvonbuchenwald

  9. Ich sitze im Sonnenschein auf dem Bahnhofsvorplatz von #Weimar. Dieser für #Deutschland auf so vielerlei Arten symbolischen Stadt.

    Denkmäler mahnen hier die von den Nazis unweit von hier im Konzentrationslager #Buchenwald begangenen Verbrechen an.

    Noch. Denn nicht sehr viel weiter weg, in #Erfurt, überlegt sich die #AfD gerade, wie sie dieses Land in vergangen geglaubte Zeiten zurückwerfen wird. Dass sie es an diesem Datum und an diesem Ort tut, ist kein Zufall.

  10. alojapan.com/1496530/as-i-see- As I see it | Forget Weimar, it’s Japan’s Taisho period we need to talk about #asia #bauhaus #Berlin #Buchenwald #China #EuropeanUnion #Germany #Japan #JapanNews #Japanese #JAPANESECOMMUNISTPARTY #JapaneseNews #meiji #nato #news #Russia #taisho #Tokyo #Ukraine #UnitedStates #Weimar People always talk knowingly about Weimar, a period of extremes: artistic and social-sexual decadence, democratic liberalism and the radicalisation of the left and

  11. alojapan.com/1496530/as-i-see- As I see it | Forget Weimar, it’s Japan’s Taisho period we need to talk about #asia #bauhaus #Berlin #Buchenwald #China #EuropeanUnion #Germany #Japan #JapanNews #Japanese #JAPANESECOMMUNISTPARTY #JapaneseNews #meiji #nato #news #Russia #taisho #Tokyo #Ukraine #UnitedStates #Weimar People always talk knowingly about Weimar, a period of extremes: artistic and social-sexual decadence, democratic liberalism and the radicalisation of the left and

  12. As I see it | Forget Weimar, it’s Japan’s Taisho period we need to talk about

    People always talk knowingly about Weimar, a period of extremes: artistic and social-sexual decadence, democratic liberalism and the…
    #EuropeSays #Japan #JP #asia #Bauhaus #berlin #Buchenwald #china #EuropeanUnion #Germany #Japanese #JapaneseCommunistParty #Meiji #nato #Russia #Taisho #Tokyo #Ukraine #UnitedStates #Weimar
    europesays.com/japan/37951/

  13. Ich hab gerade gelernt dass ferdinand #porsche ein aktiver unterstützer der #nazis war, kz zwangsarbeiter aus #buchenwald beschäftigte und sogar erweiterung der #zwangsarbeit forderte. Er wurde von #hitler mir diversen orden gewürdigt. Also nicht vergessen: aus dem porsche nur mit dem korrekten gruß aussteigen! 😅

    Die Geschichte der Monster die in der brd vor ihrer gerechten Strafe geschützt wurden ist bestialisch.

    de.wikipedia.org/wiki/Ferdinan

  14. Ich hab gerade gelernt dass ferdinand #porsche ein aktiver unterstützer der #nazis war, kz zwangsarbeiter aus #buchenwald beschäftigte und sogar erweiterung der #zwangsarbeit forderte. Er wurde von #hitler mir diversen orden gewürdigt. Also nicht vergessen: aus dem porsche nur mit dem korrekten gruß aussteigen! 😅

    Die Geschichte der Monster die in der brd vor ihrer gerechten Strafe geschützt wurden ist bestialisch.

    de.wikipedia.org/wiki/Ferdinan

  15. Teile des #Malerweg​es verlaufen durch dichten Wald oder #Schluchten. Selbst bei 30 Grad ist es dort angenehm kühl. Es ist dennoch ratsam, an heißen Tagen zeitig mit der Tour zu starten.

    #Wanderempfehlungen in diesem Bundesland mit GPX-Track findet Ihr unter oekologisch-unterwegs.de/wande

    #Waldweg #Malerweg #Buchenwald #Naturerlebnis #Wandern #Wanderung #Ausflugstipp #Elbsandsteingebirge #Sommerhitze #SächsischeSchweiz #Sachsen

  16. Teile des #Malerweg​es verlaufen durch dichten Wald oder #Schluchten. Selbst bei 30 Grad ist es dort angenehm kühl. Es ist dennoch ratsam, an heißen Tagen zeitig mit der Tour zu starten.

    #Wanderempfehlungen in diesem Bundesland mit GPX-Track findet Ihr unter oekologisch-unterwegs.de/wande

    #Waldweg #Malerweg #Buchenwald #Naturerlebnis #Wandern #Wanderung #Ausflugstipp #Elbsandsteingebirge #Sommerhitze #SächsischeSchweiz #Sachsen

  17. „Laura“ in Lehesten war von 1943 bis 1945 ein Außenlager des KZ #Buchenwald. Für die Geschichts- und #Erinnerungskultur im Kreis Saalfeld-Rudolstadt, dem die Gedenkstätte untersteht, wäre ein Geschichtsrevisionist als Landrat eine Katastrophe.

  18. 9/

    „Einmal war Papa sehr böse mit mir", erzählt Stefan. „Ich war noch ein dummer Schuljunge, und mir entrutschte zu Hause in Tel Aviv eine verächtliche Bemerkung über einen andersrassigen Ka-meraden, man kann sagen: ein richtiges grobes Schimpfwort. Da nahm mich Vater - ernst, wie ich ihn selten sah - bei meiner Hand: , Vergiß nie, wo immer du auch bist, wieviel Unglück über die Menschen gekommen ist durch den Ras-senhaß. Mit deiner kleinen Hand eines Vierjährigen hast du, auf meinem Arm sitzend, damals den Schwur von Buchenwald geleistet: mitzuhelfen, daß Rassendünkel und Menschenhaß aus dieser Welt verschwinden..'

    #Buchwaldschwur #Buchenwald #DDR #Rassismus #Israel #Faschismus.

    #BZA

  19. 9/

    „Einmal war Papa sehr böse mit mir", erzählt Stefan. „Ich war noch ein dummer Schuljunge, und mir entrutschte zu Hause in Tel Aviv eine verächtliche Bemerkung über einen andersrassigen Ka-meraden, man kann sagen: ein richtiges grobes Schimpfwort. Da nahm mich Vater - ernst, wie ich ihn selten sah - bei meiner Hand: , Vergiß nie, wo immer du auch bist, wieviel Unglück über die Menschen gekommen ist durch den Ras-senhaß. Mit deiner kleinen Hand eines Vierjährigen hast du, auf meinem Arm sitzend, damals den Schwur von Buchenwald geleistet: mitzuhelfen, daß Rassendünkel und Menschenhaß aus dieser Welt verschwinden..'

    #Buchwaldschwur #Buchenwald #DDR #Rassismus #Israel #Faschismus.

    #BZA

  20. 8/ Hab jetzt angefangen zu lesen. Das ist eine Sonderausgabe mit allen Artikeln aus der #BZA aus dem Jahr #1964 zum Thema #Buchenwaldkind. Im einleitenden Artikel für diese Ausgabe steht:

    „Der Leidensweg Stefan-Jerzys und seines Vaters Dr. Zweig steht hier für Hunderttausende jüdischer Kinder, für sechs Millionen jüdischer Männer und Frauen, von denen nur einige wenige überlebten.
    Das Schicksal der Toten und der Lebenden bleibt unauslöschlich mit der Geschichte Deutschlands verbunden. Noch jetzt, neunzehn Jahre danach, stehen die Folterknechte und die Mörder vor Gericht in Frankfurt am Main, in Limburg und wo immer sich Richter finden. Die Zahl derer, die gegen sie zeugen können, ist klein; denn die Schuldigen richteten noch in letzter Stunde vor dem Untergang des Hitlerreiches ihre Anstrengungen darauf, alle Zeugen für das unausbleiblich bevorstehende Weltgericht in den rauchenden Krematorien verschwinden zu lassen. So fielen jüdische Menschen und antifaschistische Widerstandskämpfer aller Nationen, so fiel Ernst Thälmann, so fiel Rudolf Breitscheid.“

    Klarer kann man den #Holocaust nicht benennen. Die sechs Millionen Tote sind benannt. Die Auslöschung ist benannt.

    Und übrigens: Rudolf Breitscheid war Sozialdemokrat. Das nur am Rande, weil nicht nur von #InesGeipelLügt auch immer behauptet wird, die Sozialdemokraten seien in der Geschichte des antifaschistischen Widerstands nicht vorgekommen.

    de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_B

    #InesGeipel #Buchenwald

  21. 8/ Hab jetzt angefangen zu lesen. Das ist eine Sonderausgabe mit allen Artikeln aus der #BZA aus dem Jahr #1964 zum Thema #Buchenwaldkind. Im einleitenden Artikel für diese Ausgabe steht:

    „Der Leidensweg Stefan-Jerzys und seines Vaters Dr. Zweig steht hier für Hunderttausende jüdischer Kinder, für sechs Millionen jüdischer Männer und Frauen, von denen nur einige wenige überlebten.
    Das Schicksal der Toten und der Lebenden bleibt unauslöschlich mit der Geschichte Deutschlands verbunden. Noch jetzt, neunzehn Jahre danach, stehen die Folterknechte und die Mörder vor Gericht in Frankfurt am Main, in Limburg und wo immer sich Richter finden. Die Zahl derer, die gegen sie zeugen können, ist klein; denn die Schuldigen richteten noch in letzter Stunde vor dem Untergang des Hitlerreiches ihre Anstrengungen darauf, alle Zeugen für das unausbleiblich bevorstehende Weltgericht in den rauchenden Krematorien verschwinden zu lassen. So fielen jüdische Menschen und antifaschistische Widerstandskämpfer aller Nationen, so fiel Ernst Thälmann, so fiel Rudolf Breitscheid.“

    Klarer kann man den #Holocaust nicht benennen. Die sechs Millionen Tote sind benannt. Die Auslöschung ist benannt.

    Und übrigens: Rudolf Breitscheid war Sozialdemokrat. Das nur am Rande, weil nicht nur von #InesGeipelLügt auch immer behauptet wird, die Sozialdemokraten seien in der Geschichte des antifaschistischen Widerstands nicht vorgekommen.

    de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_B

    #InesGeipel #Buchenwald

  22. 7/ Hier hat eine #DDR-Bürgerin all die Jahre aufgehoben. Eine Sondernummer der #BZA (Berliner Zeitung am Abend). Es geht um Stefan-Jerzy Zweig, das Kind von #Buchenwald.

    Muss von 1963 oder 1964 sein. Datum steht leider nirgends.

    Wenn Ihr wollt, digitalisiere ich das mal. War schon die zweite Auflage. Es scheint also die Menschen interessiert zu haben. 32 Seiten über das KZ und den polnischen #Juden, der gerettet wurde. Zwar auf Kosten anderer …

    Er bekam dann in der DDR eine Ausbildung zum Kameramann.

    de.wikipedia.org/wiki/Stefan_J

    #Holocaust

  23. 7/ Hier hat eine #DDR-Bürgerin all die Jahre aufgehoben. Eine Sondernummer der #BZA (Berliner Zeitung am Abend). Es geht um Stefan-Jerzy Zweig, das Kind von #Buchenwald.

    Muss von 1963 oder 1964 sein. Datum steht leider nirgends.

    Wenn Ihr wollt, digitalisiere ich das mal. War schon die zweite Auflage. Es scheint also die Menschen interessiert zu haben. 32 Seiten über das KZ und den polnischen #Juden, der gerettet wurde. Zwar auf Kosten anderer …

    Er bekam dann in der DDR eine Ausbildung zum Kameramann.

    de.wikipedia.org/wiki/Stefan_J

    #Holocaust

  24. @GNUmatic Ja, sie behauptet einfach, dass #Buchenwald ein Mythos gewesen sei und dass der Holocaust dort nicht vorgekommen sei.

    Buchenwald ist ne schwierige Geschichte, weil einige der Kommunisten mit den Nazis kollaboriert haben. Die waren in den Führungspositionen auf der Häftlingsseite. In anderen KZs waren das Kriminelle, in Buchenwald hatten das irgendwann die Kommunisten übernommen. Das ist auch eins von Geipels Themen. Zum Beispiel in #UmkämpfteZone.

    Aber im Film #OhBuchenwald kommt der Holocaust vor. Das Gute für Geschichtsverdreherinnen wie Geipel ist, dass sich niemand mehr so genau an die Details erinnern kann, aber wenn man systematisch Sachen zusammenträgt, dann ist die Evidenz überwältigend. Und zu Oh Buchenwald gibt es inzwischen auch einen Wikipedia-Eintrag, in dem erklärt ist, was es im Film zu sehen gab. Der wurde in der Gedenkstätte gezeigt.

    de.wikipedia.org/wiki/O_Buchen

  25. @GNUmatic Ja, sie behauptet einfach, dass #Buchenwald ein Mythos gewesen sei und dass der Holocaust dort nicht vorgekommen sei.

    Buchenwald ist ne schwierige Geschichte, weil einige der Kommunisten mit den Nazis kollaboriert haben. Die waren in den Führungspositionen auf der Häftlingsseite. In anderen KZs waren das Kriminelle, in Buchenwald hatten das irgendwann die Kommunisten übernommen. Das ist auch eins von Geipels Themen. Zum Beispiel in #UmkämpfteZone.

    Aber im Film #OhBuchenwald kommt der Holocaust vor. Das Gute für Geschichtsverdreherinnen wie Geipel ist, dass sich niemand mehr so genau an die Details erinnern kann, aber wenn man systematisch Sachen zusammenträgt, dann ist die Evidenz überwältigend. Und zu Oh Buchenwald gibt es inzwischen auch einen Wikipedia-Eintrag, in dem erklärt ist, was es im Film zu sehen gab. Der wurde in der Gedenkstätte gezeigt.

    de.wikipedia.org/wiki/O_Buchen

  26. @GNUmatic Ja, sie behauptet einfach, dass #Buchenwald ein Mythos gewesen sei und dass der Holocaust dort nicht vorgekommen sei.

    Buchenwald ist ne schwierige Geschichte, weil einige der Kommunisten mit den Nazis kollaboriert haben. Die waren in den Führungspositionen auf der Häftlingsseite. In anderen KZs waren das Kriminelle, in Buchenwald hatten das irgendwann die Kommunisten übernommen. Das ist auch eins von Geipels Themen. Zum Beispiel in #UmkämpfteZone.

    Aber im Film #OhBuchenwald kommt der Holocaust vor. Das Gute für Geschichtsverdreherinnen wie Geipel ist, dass sich niemand mehr so genau an die Details erinnern kann, aber wenn man systematisch Sachen zusammenträgt, dann ist die Evidenz überwältigend. Und zu Oh Buchenwald gibt es inzwischen auch einen Wikipedia-Eintrag, in dem erklärt ist, was es im Film zu sehen gab. Der wurde in der Gedenkstätte gezeigt.

    de.wikipedia.org/wiki/O_Buchen

  27. @GNUmatic Ja, sie behauptet einfach, dass #Buchenwald ein Mythos gewesen sei und dass der Holocaust dort nicht vorgekommen sei.

    Buchenwald ist ne schwierige Geschichte, weil einige der Kommunisten mit den Nazis kollaboriert haben. Die waren in den Führungspositionen auf der Häftlingsseite. In anderen KZs waren das Kriminelle, in Buchenwald hatten das irgendwann die Kommunisten übernommen. Das ist auch eins von Geipels Themen. Zum Beispiel in #UmkämpfteZone.

    Aber im Film #OhBuchenwald kommt der Holocaust vor. Das Gute für Geschichtsverdreherinnen wie Geipel ist, dass sich niemand mehr so genau an die Details erinnern kann, aber wenn man systematisch Sachen zusammenträgt, dann ist die Evidenz überwältigend. Und zu Oh Buchenwald gibt es inzwischen auch einen Wikipedia-Eintrag, in dem erklärt ist, was es im Film zu sehen gab. Der wurde in der Gedenkstätte gezeigt.

    de.wikipedia.org/wiki/O_Buchen

  28. @GNUmatic Ja, sie behauptet einfach, dass #Buchenwald ein Mythos gewesen sei und dass der Holocaust dort nicht vorgekommen sei.

    Buchenwald ist ne schwierige Geschichte, weil einige der Kommunisten mit den Nazis kollaboriert haben. Die waren in den Führungspositionen auf der Häftlingsseite. In anderen KZs waren das Kriminelle, in Buchenwald hatten das irgendwann die Kommunisten übernommen. Das ist auch eins von Geipels Themen. Zum Beispiel in #UmkämpfteZone.

    Aber im Film #OhBuchenwald kommt der Holocaust vor. Das Gute für Geschichtsverdreherinnen wie Geipel ist, dass sich niemand mehr so genau an die Details erinnern kann, aber wenn man systematisch Sachen zusammenträgt, dann ist die Evidenz überwältigend. Und zu Oh Buchenwald gibt es inzwischen auch einen Wikipedia-Eintrag, in dem erklärt ist, was es im Film zu sehen gab. Der wurde in der Gedenkstätte gezeigt.

    de.wikipedia.org/wiki/O_Buchen

  29. Erinnerungskultur Deutschland, hier am Beispiel Buchenwald, Ausschwitz & Co. mit der Aufarbeitung dem Erinnerungsort Topf & Söhne – Die Ofenbauer von Auschwitz auf dem ehemaligen Firmengelände eröffnet. Damit bekennt sich die Landeshauptstadt Erfurt zu ihrer Vergangenheit.

    #Erfurt #erinnerungsort #erinnerungskultur #buchenwald #topfsöhne #Ofenbauer

  30. Andrej Moiseenko, der das #KZ Buchenwald bei #Weimar überlebt hat und kürzlich in der Geraer Häselburg (@Gera_lokal) über sein Leben sprach, gratulieren wir zu seinem 100. Geburtstag ganz herzlich!

    In der Ukraine geboren, war er als Jugendlicher nach Deutschland verschleppt worden, um dort Zwangsarbeit zu leisten. Als des Widerstands Verdächtigter wurde er nach #Buchenwald deportiert, 1945 entkam er knapp der Erschießung durch die SS. Heute lebt er in Minsk.

    zeit.de/news/2026-04/30/kz-ueb

  31. Abend des 19. April 1945 fand in Buchenwald eine erste Trauerfeier für die Toten des Konzentrationslagers auf dem Appellplatz statt. Überlebende hatten sie im Auftrag des Internationalen Lagerkomitees organisiert. Ein in den Werkstätten des Lagers hergestellter hölzerner Obelisk diente als provisorisches Denkmal. Er trug die Inschrift „K.L.B. 51.000“ – die geschätzte Zahl der Toten des KZ Buchenwald.

    Weiterlesen in der ersten Bildbeschreibung.

    #Buchenwald #SchwurVonBuchenwald #Gedenkstätte

  32. Abend des 19. April 1945 fand in Buchenwald eine erste Trauerfeier für die Toten des Konzentrationslagers auf dem Appellplatz statt. Überlebende hatten sie im Auftrag des Internationalen Lagerkomitees organisiert. Ein in den Werkstätten des Lagers hergestellter hölzerner Obelisk diente als provisorisches Denkmal. Er trug die Inschrift „K.L.B. 51.000“ – die geschätzte Zahl der Toten des KZ Buchenwald.

    Weiterlesen in der ersten Bildbeschreibung.

    #Buchenwald #SchwurVonBuchenwald #Gedenkstätte

  33. „Nie wieder“ sagt Hape Kerkeling

    Weil es im Alltagsrauschen gerne untergeht, bei der Gedenkfeier in Buchenwald gab es bei Kulturstaatsminister Weimer Zwischenrufe und Unmutsbekundungen, nicht so, bei dem, was Hape Kerkeling vorzutragen hatte.

    Hubert Arnold hat über eMail-Kirche der ev. Kirche in Beuel die ganze Rede von Hape Kerkeling versendet. Persönlich haben mich diese Worte bewegt und zum Nachdenken gebracht, vor allem mit Blick, auf das, was heute wieder Einzug hält. Wir sollten es lesen.

    Hape Kerkeling zur Gedenkfeier in Buchenwald:

    Sehr geehrte Damen und Herren, geschätzte Überlebende,

    wenn ich heute durch das Tor von Buchenwald gehe, dann tue ich das nicht als öffentliche Person, sondern als Enkel eines Überlebenden. Ich gehe den Weg, den mein Großvater, Hermann Kerkeling, ab dem 2. Juli 1942 gehen musste. Er war kein Mann der großen Worte, aber ein Mann der Tat. Ein Zimmermann aus Recklinghausen, der zupacken konnte, der Strukturen schuf, der mit seinen Händen arbeitete. Er war ein Mensch, der schlichtweg nicht bereit war, wegzusehen, als die Dunkelheit über Deutschland hereinbrach.

    Doch am 2. Juli 1942 wurde er zur Nummer 6177. Ein sogenannter „politischer Häftling“. In den Augen des faschistischen Apparats war er ein „Hochverräter“. Hier wurde er gefoltert, gedemütigt und wurde Zeuge unzähliger Morde. Dass er diesen Wahnsinn überlebt hat, ist ein Wunder.

    Für mich steht sein „Hochverrat“ heute als das höchste Zeugnis von Treue zur Menschlichkeit.

    Mein Opa Hermann hatte unmittelbar nach der Machtergreifung im Jahre 1933 Flugblätter gegen Hitler verteilt. Er hat nicht geschossen, er hat nicht sabotiert – er hat lediglich die Wahrheit geschrieben, gedruckt und verteilt. Das kostete ihn zwölf Jahre seines Lebens.

    Zwölf Jahre! Denken Sie kurz darüber nach.

    Was haben Sie in den letzten zwölf Jahren getan? Sie haben Kinder großgezogen, Karrieren verfolgt, geliebt, gelebt.

    Hermann saß in Haft, zunächst in der sogenannten „Hölle von Recklinghausen“, in diversen Zuchthäusern und schließlich hier, auf dem Ettersberg.

    Mein Großvater musste hier in der Effektenkammer seine Zwangsarbeit verrichten. Im Maschinenraum der Entmenschlichung. Er musste den Raub an seinen Mitmenschen verwalten. Uhr, Ehering, Brille, Brosche, Gebiss – alles wurde registriert, als handele es sich um bloße Lagerware. (Anmerkung: Hier empfiehlt sich, noch mal einen Blick auf das Foto oben zu werfen.)

    Hier liegt eine der bittersten historischen Lehren… Die Barbarei beginnt nicht mit dem ersten Schuss; sie beginnt dort, wo Menschen nur noch Nummern in einer Statistik sind, wo das Mitgefühl der Buchhaltung weicht und das Gewissen der sinnentleerten Gehorsamspflicht.

    Als mein Großvater hier heute vor 81 Jahren, 1945, befreit wurde, war er 44 Jahre alt. Körperlich ein gebrochener Mann, geplagt von Krankheiten, die ihn nie wieder verlassen sollten; von einer tiefen Müdigkeit, die keine Nachtruhe der Welt heilen konnte. Eine echte Wiedergutmachung hat er nie erhalten; man hat ihn nach dem Krieg mit ein paar Mark abgespeist.

    Und das Bitterste: Die Aufhebung seines Unrechtsurteils wegen „Hochverrats“ hat es zu seinen Lebzeiten nie gegeben. In den Augen der Bürokratie blieb der Verfolgte ein Vorbestrafter.

    Aber das Schwerste für uns als Familie war sein bleiernes Schweigen. Dieses dröhnende Schweigen war wie eine Mauer aus Glas, die seine Seele umgab. Wir – seine Familie – konnten ihn sehen, aber wir konnten ihn nur selten erreichen. Vielleicht wollte er uns schützen? Er wollte nicht, dass die grausame Kälte und der blinde Hass dieses Ortes in unsere warme Wohnstube in Recklinghausen kriecht.

    Viele der Überlebenden der Nazi-Diktatur haben für sich den Weg des Schweigens gewählt. Das mag uns Erben eine Ahnung vom Horror des Durchlebten geben. Es war und ist unbeschreiblich und unsagbar.

    Wir, die Bürger der Bundesrepublik Deutschland, tragen keine Schuld an den Taten von damals. Aber wir tragen die Verantwortung für die Konsequenzen dieser Taten im Hier und Jetzt.

    So etwas wie eine „Gnade der späten Geburt“ gibt es nicht, es gibt nur die Pflicht der späten Erkenntnis. Wer heute behauptet, die Geschichte des Faschismus in Deutschland sei ein abgeschlossenes Kapitel, der hat nicht verstanden, dass die bösen Geister von damals nicht in den Ruinen von Buchenwald geblieben sind.

    Sie warten darauf, in verunglimpfender Sprache, bösartiger Hetze, im dumpfen Ressentiment und in der alltäglichen Gleichgültigkeit wieder geweckt zu werden.

    Wer die Erinnerung an die Opfer als Belastung empfindet, vergisst, dass diese Erinnerung das einzige ist, was uns vor einer Zukunft als Täter schützt.

    Immer lauter und dreister werden die Stimmen, die nach einem Ende der Erinnerungskultur rufen! Ein Schlussstrich unter die Erinnerung wäre der Schlussstrich unter unsere Demokratie.

    Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ Artikel 1 des Grundgesetzes ist die direkte, in Stein gemeißelte Antwort auf Buchenwald. Er ist die Antwort auf die Effektenkammer, auf die Selektion, auf die Vernichtung von Menschen.

    Am Tor von Buchenwald steht dieser furchtbare Satz: „Jedem das Seine“. Die Nazis meinten damit: Den Häftlingen den Tod, uns die Macht. Aber wir, die Nachfahren, wir deuten das heute um. „Jedem das Seine“ bedeutet für uns: Jedem Menschen seine unveräußerliche Würde. Jedem Menschen seine Freiheit. Jedem Menschen sein Recht, so zu sein, wie er ist – egal, woher er kommt, woran er glaubt oder wen er liebt.

    Ich habe lange gebraucht, um über das Schicksal von Opa Hermann zu sprechen. Aber jetzt ist die Zeit gekommen. Wir, die Nachfahren der Überlebenden, müssen die Wächter der Erinnerung sein – nicht aus Bitterkeit, sondern aus tiefer Liebe zur Freiheit.

    Demokratie ist kein Geschenk, das man einmal erhält und dann besitzt; sie ist ein Versprechen, das jede Generation aufs Neue gegen die Bequemlichkeit des Wegsehens verteidigen muss.

    Opa Hermann hat geschwiegen, um seine Familie zu bewahren. Ich spreche heute, um ihn und alle Opfer, die hier litten und starben, zu ehren. Und ich bitte Sie alle: Sprechen auch Sie. Lassen Sie nicht zu, dass das Schweigen wieder die Oberhand gewinnt. Denn die Demokratie lebt nicht vom Wegsehen, sondern vom mutigen Hinsehen. Sorgen wir gemeinsam dafür, dass das „Nie wieder“ kein Lippenbekenntnis bleibt, sondern unser täglicher Kompass ist.

    Nie wieder!“ sagt Hape Kerkeling.

    Es gab auch Überlebende, die haben sich in ihrer Wehrmachtsuniform beerdigen lassen und es gab auch Überlebende, die der Nazi-Führungsriege hörig waren und ihren braunen Mantel erfolgreich weggelogen haben. Dazu der Podcast vom WDR, Riefenstahl: Influencerin des Bösen. Die Dame ist 101 Jahre alt geworden und in ihrem selbst geschönten Nachlass gab es auch kistenweise Tondokumente. Katja Paysen Petersen hat den Worten von Leni Riefenstahl Fakten gegenüber gestellt. Das Ergebnis: es braucht kein Social Media um wirklich Böse zu sein (auch wenn es hilft).

    Es schleicht sich ein, es ergreift Besitz, es ist, als wäre es nie geschehen, wir müssen nur in den Schulbüchern ein paar Seiten entfernen und alsbald übergeben wir wieder alles Nichtdeutsche dem Feuer.

    Von meiner Seite: ein Kulturstaatsminister Hape Kerkling könnte diesem Amt nicht nur Kompetenz zurückgeben, sondern auch Würde.

    Über Christian Wolf:

    Christian Wolf (M.A.) ist Autor, Filmschaffender, Medienberater, ext. Datenschutzbeauftragter. Geisteswissenschaftliches Studium (Publizistik, Kulturanthropologie, Geografie), freie Tätigkeiten Fernsehen (RTL, WDR etc.) mit Abstechern in Krisengebiete, Bundestag Bonn und Berlin, Dozent DW Berlin (FS), Industriefilme (Würth, Aral u.v.m), wissenschaftliche und künstlerische Filmprojekte, Projekte zur Netzwerksicherheit, Cloudlösungen. Keine Internetpräsenz, ein Bug? Nein, Feature. (Digitalpurist/IT-Blasphemiker)

  34. „Nie wieder“ sagt Hape Kerkeling

    Weil es im Alltagsrauschen gerne untergeht, bei der Gedenkfeier in Buchenwald gab es bei Kulturstaatsminister Weimer Zwischenrufe und Unmutsbekundungen, nicht so, bei dem, was Hape Kerkeling vorzutragen hatte.

    Hubert Arnold hat über eMail-Kirche der ev. Kirche in Beuel die ganze Rede von Hape Kerkeling versendet. Persönlich haben mich diese Worte bewegt und zum Nachdenken gebracht, vor allem mit Blick, auf das, was heute wieder Einzug hält. Wir sollten es lesen.

    Hape Kerkeling zur Gedenkfeier in Buchenwald:

    Sehr geehrte Damen und Herren, geschätzte Überlebende,

    wenn ich heute durch das Tor von Buchenwald gehe, dann tue ich das nicht als öffentliche Person, sondern als Enkel eines Überlebenden. Ich gehe den Weg, den mein Großvater, Hermann Kerkeling, ab dem 2. Juli 1942 gehen musste. Er war kein Mann der großen Worte, aber ein Mann der Tat. Ein Zimmermann aus Recklinghausen, der zupacken konnte, der Strukturen schuf, der mit seinen Händen arbeitete. Er war ein Mensch, der schlichtweg nicht bereit war, wegzusehen, als die Dunkelheit über Deutschland hereinbrach.

    Doch am 2. Juli 1942 wurde er zur Nummer 6177. Ein sogenannter „politischer Häftling“. In den Augen des faschistischen Apparats war er ein „Hochverräter“. Hier wurde er gefoltert, gedemütigt und wurde Zeuge unzähliger Morde. Dass er diesen Wahnsinn überlebt hat, ist ein Wunder.

    Für mich steht sein „Hochverrat“ heute als das höchste Zeugnis von Treue zur Menschlichkeit.

    Mein Opa Hermann hatte unmittelbar nach der Machtergreifung im Jahre 1933 Flugblätter gegen Hitler verteilt. Er hat nicht geschossen, er hat nicht sabotiert – er hat lediglich die Wahrheit geschrieben, gedruckt und verteilt. Das kostete ihn zwölf Jahre seines Lebens.

    Zwölf Jahre! Denken Sie kurz darüber nach.

    Was haben Sie in den letzten zwölf Jahren getan? Sie haben Kinder großgezogen, Karrieren verfolgt, geliebt, gelebt.

    Hermann saß in Haft, zunächst in der sogenannten „Hölle von Recklinghausen“, in diversen Zuchthäusern und schließlich hier, auf dem Ettersberg.

    Mein Großvater musste hier in der Effektenkammer seine Zwangsarbeit verrichten. Im Maschinenraum der Entmenschlichung. Er musste den Raub an seinen Mitmenschen verwalten. Uhr, Ehering, Brille, Brosche, Gebiss – alles wurde registriert, als handele es sich um bloße Lagerware. (Anmerkung: Hier empfiehlt sich, noch mal einen Blick auf das Foto oben zu werfen.)

    Hier liegt eine der bittersten historischen Lehren… Die Barbarei beginnt nicht mit dem ersten Schuss; sie beginnt dort, wo Menschen nur noch Nummern in einer Statistik sind, wo das Mitgefühl der Buchhaltung weicht und das Gewissen der sinnentleerten Gehorsamspflicht.

    Als mein Großvater hier heute vor 81 Jahren, 1945, befreit wurde, war er 44 Jahre alt. Körperlich ein gebrochener Mann, geplagt von Krankheiten, die ihn nie wieder verlassen sollten; von einer tiefen Müdigkeit, die keine Nachtruhe der Welt heilen konnte. Eine echte Wiedergutmachung hat er nie erhalten; man hat ihn nach dem Krieg mit ein paar Mark abgespeist.

    Und das Bitterste: Die Aufhebung seines Unrechtsurteils wegen „Hochverrats“ hat es zu seinen Lebzeiten nie gegeben. In den Augen der Bürokratie blieb der Verfolgte ein Vorbestrafter.

    Aber das Schwerste für uns als Familie war sein bleiernes Schweigen. Dieses dröhnende Schweigen war wie eine Mauer aus Glas, die seine Seele umgab. Wir – seine Familie – konnten ihn sehen, aber wir konnten ihn nur selten erreichen. Vielleicht wollte er uns schützen? Er wollte nicht, dass die grausame Kälte und der blinde Hass dieses Ortes in unsere warme Wohnstube in Recklinghausen kriecht.

    Viele der Überlebenden der Nazi-Diktatur haben für sich den Weg des Schweigens gewählt. Das mag uns Erben eine Ahnung vom Horror des Durchlebten geben. Es war und ist unbeschreiblich und unsagbar.

    Wir, die Bürger der Bundesrepublik Deutschland, tragen keine Schuld an den Taten von damals. Aber wir tragen die Verantwortung für die Konsequenzen dieser Taten im Hier und Jetzt.

    So etwas wie eine „Gnade der späten Geburt“ gibt es nicht, es gibt nur die Pflicht der späten Erkenntnis. Wer heute behauptet, die Geschichte des Faschismus in Deutschland sei ein abgeschlossenes Kapitel, der hat nicht verstanden, dass die bösen Geister von damals nicht in den Ruinen von Buchenwald geblieben sind.

    Sie warten darauf, in verunglimpfender Sprache, bösartiger Hetze, im dumpfen Ressentiment und in der alltäglichen Gleichgültigkeit wieder geweckt zu werden.

    Wer die Erinnerung an die Opfer als Belastung empfindet, vergisst, dass diese Erinnerung das einzige ist, was uns vor einer Zukunft als Täter schützt.

    Immer lauter und dreister werden die Stimmen, die nach einem Ende der Erinnerungskultur rufen! Ein Schlussstrich unter die Erinnerung wäre der Schlussstrich unter unsere Demokratie.

    Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ Artikel 1 des Grundgesetzes ist die direkte, in Stein gemeißelte Antwort auf Buchenwald. Er ist die Antwort auf die Effektenkammer, auf die Selektion, auf die Vernichtung von Menschen.

    Am Tor von Buchenwald steht dieser furchtbare Satz: „Jedem das Seine“. Die Nazis meinten damit: Den Häftlingen den Tod, uns die Macht. Aber wir, die Nachfahren, wir deuten das heute um. „Jedem das Seine“ bedeutet für uns: Jedem Menschen seine unveräußerliche Würde. Jedem Menschen seine Freiheit. Jedem Menschen sein Recht, so zu sein, wie er ist – egal, woher er kommt, woran er glaubt oder wen er liebt.

    Ich habe lange gebraucht, um über das Schicksal von Opa Hermann zu sprechen. Aber jetzt ist die Zeit gekommen. Wir, die Nachfahren der Überlebenden, müssen die Wächter der Erinnerung sein – nicht aus Bitterkeit, sondern aus tiefer Liebe zur Freiheit.

    Demokratie ist kein Geschenk, das man einmal erhält und dann besitzt; sie ist ein Versprechen, das jede Generation aufs Neue gegen die Bequemlichkeit des Wegsehens verteidigen muss.

    Opa Hermann hat geschwiegen, um seine Familie zu bewahren. Ich spreche heute, um ihn und alle Opfer, die hier litten und starben, zu ehren. Und ich bitte Sie alle: Sprechen auch Sie. Lassen Sie nicht zu, dass das Schweigen wieder die Oberhand gewinnt. Denn die Demokratie lebt nicht vom Wegsehen, sondern vom mutigen Hinsehen. Sorgen wir gemeinsam dafür, dass das „Nie wieder“ kein Lippenbekenntnis bleibt, sondern unser täglicher Kompass ist.

    Nie wieder!“ sagt Hape Kerkeling.

    Es gab auch Überlebende, die haben sich in ihrer Wehrmachtsuniform beerdigen lassen und es gab auch Überlebende, die der Nazi-Führungsriege hörig waren und ihren braunen Mantel erfolgreich weggelogen haben. Dazu der Podcast vom WDR, Riefenstahl: Influencerin des Bösen. Die Dame ist 101 Jahre alt geworden und in ihrem selbst geschönten Nachlass gab es auch kistenweise Tondokumente. Katja Paysen Petersen hat den Worten von Leni Riefenstahl Fakten gegenüber gestellt. Das Ergebnis: es braucht kein Social Media um wirklich Böse zu sein (auch wenn es hilft).

    Es schleicht sich ein, es ergreift Besitz, es ist, als wäre es nie geschehen, wir müssen nur in den Schulbüchern ein paar Seiten entfernen und alsbald übergeben wir wieder alles Nichtdeutsche dem Feuer.

    Von meiner Seite: ein Kulturstaatsminister Hape Kerkling könnte diesem Amt nicht nur Kompetenz zurückgeben, sondern auch Würde.

    Über Christian Wolf:

    Christian Wolf (M.A.) ist Autor, Filmschaffender, Medienberater, ext. Datenschutzbeauftragter. Geisteswissenschaftliches Studium (Publizistik, Kulturanthropologie, Geografie), freie Tätigkeiten Fernsehen (RTL, WDR etc.) mit Abstechern in Krisengebiete, Bundestag Bonn und Berlin, Dozent DW Berlin (FS), Industriefilme (Würth, Aral u.v.m), wissenschaftliche und künstlerische Filmprojekte, Projekte zur Netzwerksicherheit, Cloudlösungen. Keine Internetpräsenz, ein Bug? Nein, Feature. (Digitalpurist/IT-Blasphemiker)

  35. Bei Weimar ist der Befreiung des KZs Buchenwald vor 81 Jahren gedacht worden. Hauptredner Hape Kerkeling erzählte bei der Gedenkveranstaltung von seinem Opa Hermann, der dort als politischer Häftling 12 Jahre lang inhaftiert war. #Buchenwald #HapeKerkeling #Gedenken #ZDFheute

  36. Bei Weimar ist der Befreiung des KZs Buchenwald vor 81 Jahren gedacht worden. Hauptredner Hape Kerkeling erzählte bei der Gedenkveranstaltung von seinem Opa Hermann, der dort als politischer Häftling 12 Jahre lang inhaftiert war. #Buchenwald #HapeKerkeling #Gedenken #ZDFheute

  37. "Wer die Erinnerung an die Opfer als Belastung empfindet, vergisst, dass diese Erinnerung das einzige ist, was uns vor einer Zukunft als Täter schützt." Hape Kerkeling in seiner Rede zum Gedenktag in #Buchenwald.

    #LautGegenNazis #AfDVerbot #Gedenktag #Kerkeling #NieWieder
    #Antifaschismus #GemeinsamGegenHass #DieInsider

    Hinweise und Infos:

    Komplette Rede von Hape Kerkeling zur Gedenkfeier der Befreiung des KZ Buchenwald
    stiftung-gedenkstaetten.de/ref

  38. "Wer die Erinnerung an die Opfer als Belastung empfindet, vergisst, dass diese Erinnerung das einzige ist, was uns vor einer Zukunft als Täter schützt." Hape Kerkeling in seiner Rede zum Gedenktag in #Buchenwald.

    #LautGegenNazis #AfDVerbot #Gedenktag #Kerkeling #NieWieder
    #Antifaschismus #GemeinsamGegenHass #DieInsider

    Hinweise und Infos:

    Komplette Rede von Hape Kerkeling zur Gedenkfeier der Befreiung des KZ Buchenwald
    stiftung-gedenkstaetten.de/ref