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#krankenschwester — Public Fediverse posts

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  1. RE: mstdn.social/@iryna/1162321977

    Normalität heutzutage - für Russlands Krieg gegen die Ukraine: #Mord an #Rettungsdienst #Feuerwehr #Krankenschwester #Arzt #Zivilisten #Kinder mit Raketen und Drohnen auf #Wohngebiete #Bahn #Bus #Märkte #Innenstädte #Kindergarten Das macht die Handelnden zu #Kriegsverbrecher|n und #Terroristen.
    Heute wurden zwei #Notfallsanitäter getötet und einer schwer verletzt, in #Kupiansk bei #Charkiw in der #Ukraine. Wie lange dauert dieser #Wahnsinn noch?

  2. Gedenken an die Opfer der #Pogromnacht in #Cannstatt

    Am 9. November jährt sich die Pogromnacht zum 86. mal. In dieser Nacht und den darauffolgenden Tagen wurden jüdische Menschen in #Deutschland und #Österreich Opfer brutaler Gewalt. #Synagogen brannten, Geschäfte und #Wohnungen wurden zerstört. Jüdische Menschen wurden verhaftet, misshandelt und getötet. Diese Ereignisse waren Vorboten der #Shoa, des grausamen #Völkermords an über sechs Millionen #Jüdinnen und #Juden. Wir gedenken der Opfer und erinnern an die Schrecken, die aus #Hass, #Intoleranz und aus einer Politik der #Profitmaximierung und #Machterweiterung erwachsen.

    Aus der Geschichte Schlüsse ziehen
    In diesen Zeiten, in denen die #AfD in #Ostdeutschland zur stärksten Kraft heranwächst, ist es wichtiger denn je, wachsam zu bleiben.

    Die #Rechtsentwicklung, die bereits vor 1933 ihren Anfang nahm, weist bedrückende Parallelen zur heutigen politischen Situation auf. Damals wie heute schaffen populistische und nationalistische Strömungen ein gefährliches Klima der Intoleranz und des Hasses. Die #Militarisierung der Gesellschaft und des Staates, damals wie heute, verstärkt diese Tendenzen und führt zu #Repressionen gegen demokratische Bewegungen.

    Der Vergleich von #Deportationen während des #Faschismus und der heutigen #Remigrationspolitik ist zwar unzulässig, jedoch passiert Erschreckendes im Umgang mit Minderheiten und #Geflüchteten. Es ist unsere Pflicht, diese Parallelen zu erkennen und entschlossen dagegen vorzugehen.

    Rechtsentwicklung muss gestoppt werden
    Ein stärkeres Eintreten der #Gewerkschaften gegen alle Facetten der Rechtsentwicklung und der Militarisierung wäre dringend notwendig. Es ist an der Zeit, die kapitalistische Struktur, die hinter dieser Entwicklung steht, offen zu benennen und zu kritisieren, wie es schon #Papst #Franzikus in seinem Apostolischen Schreiben „Evangelii Gaudium“ getan hat. Dort tritt er für eine Gesellschaft ein, die sich an der Würde jedes Menschen und dem Gemeinwohl orientiert und beklagt: „Diese Wirtschaft tötet!“.

    Die aktuelle Politik der #CDU/#CSU und AfD trägt signifikant zum #Rechtsruck bei, das ist den meisten aber wahrscheinlich bewusst.

    Umso wichtiger ist es aber, auch die #Ampelregierung zu kritisieren, denn die Verschärfung der #Migrationspolitik widerspricht den #Menschenrechten. Durch #Sozialabbau, offene Kriegs- und unzureichende #Klimapolitik wird unser aller Zukunft in Gefahr gebracht.

    Betty #Rosenfeld – Ein Leben im #Widerstand!
    Unsere Erinnerungskultur, besonders in Stuttgart, darf nicht nur aus symbolischen Handlungen bestehen. Wir müssen uns aktiv mit den Opfern des #Faschismus solidarisieren und ihre Geschichten lebendig halten. Ein Beispiel hierfür ist Betty Rosenfeld, eine jüdische #Krankenschwester. Sie war politisch interessiert und besuchte die „Marxistische Arbeiterschule“ in Stuttgart. Nach der Machtübertragung an die #NSDAP 1933 sah sich Betty durch ihr Engagement für die „Rote Hilfe“, die Nähe zur KPD und wegen der zunehmenden #Judenverfolgung in ihrer Existenz bedroht. Gemeinsam mit ihren Schwestern wanderte sie 1935 nach #Palästina aus. Als Betty im Sommer 1936 vom Ausbruch des Spanischen Bürgerkriegs hörte, entschied sie sich, die Internationalen Brigaden zu unterstützen. Nach dem Sieg des #Franquismus flüchtete Betty im Frühjahr 1939 mit ihrem Ehemann über die #Pyrenäengrenze nach #Frankreich. Im Juni 1939 wurde sie mit ihrem Mann von der französischen Polizei in das angrenzende Internierungslager #Gurs gebracht. Deutschland hatte die Auslieferung der Jüdinnen und Juden gefordert, und das #Vichy-Regime folgte den Anordnungen der deutschen Besatzer. Am Morgen des 7. September 1942 wurden Betty und ihr Ehemann von #Drancy aus mit dem Eisenbahn-„Konvoi 29“ zusammen mit weiteren 998 jüdischen Frauen und Männern nach #Auschwitz-#Birkenau deportiert, wo sie zwei Tage später ankamen und an einem unbekannten Datum in einer #Gaskammer ermordet wurden. Ihre und die Geschichten vieler anderer Jüdinnen und Juden mahnen uns, wachsam und engagiert zu bleiben. Die Geschichte darf sich nicht wiederholen und der Faschismus darf nicht wiederkehren!

    Gemeinsam für eine Welt des #Friedens und der #Solidarität
    Wir solidarisieren uns mit allen Menschen weltweit, die von Faschismus, #Verfolgung, #Unterdrückung, #Krieg und #Hunger betroffen sind. Jegliche Unterstützung des deutschen Staates für unterdrückende Regierungen lehnen wir entschieden ab.

    Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass die Schrecken der Vergangenheit sich nicht wiederholen. Erinnern heißt handeln – gegen das Vergessen, gegen das Erstarken rechter Ideologien und Politik. Für eine gerechte, solidarische und friedliche Welt. Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg.

    Gegen das Vergessen – Kommt am 9. November zur Gedenkkundgebung!

    Für uns gilt getreu dem Schwur von #Buchenwald:
    Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel.

    Samstag, 9. November 2024, 17.00 Uhr auf dem Cannstatter Marktplatz, anschließend Demonstration zum Platz der ehemaligen #Synagoge – 18.00 Uhr Kranzniederlegung

    Mit Reden von:

    Anthony Cipriano; Landesgeschäftsführer, VVN-BdA Ba.-Wü. (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes, Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten)

    Vertreter:in des Antifaschistischen Aktionsbündnis Stuttgart und Region (#AABS)

    Beitrag Stuttgarter Jugendorganisationen

    Kulturprogramm: Freier Chor Stuttgart mit antifaschistischen Liedern

    Veranstalter: Bündnis zum Gedenken an die Opfer der Pogromnacht in Cannstatt

    trueten.de/archives/13435-Gede #Faschismus #Antisemitismus #Stuttgart

  3. Gedenken an die Opfer der #Pogromnacht in #Cannstatt

    Am 9. November jährt sich die Pogromnacht zum 86. mal. In dieser Nacht und den darauffolgenden Tagen wurden jüdische Menschen in #Deutschland und #Österreich Opfer brutaler Gewalt. #Synagogen brannten, Geschäfte und #Wohnungen wurden zerstört. Jüdische Menschen wurden verhaftet, misshandelt und getötet. Diese Ereignisse waren Vorboten der #Shoa, des grausamen #Völkermords an über sechs Millionen #Jüdinnen und #Juden. Wir gedenken der Opfer und erinnern an die Schrecken, die aus #Hass, #Intoleranz und aus einer Politik der #Profitmaximierung und #Machterweiterung erwachsen.

    Aus der Geschichte Schlüsse ziehen
    In diesen Zeiten, in denen die #AfD in #Ostdeutschland zur stärksten Kraft heranwächst, ist es wichtiger denn je, wachsam zu bleiben.

    Die #Rechtsentwicklung, die bereits vor 1933 ihren Anfang nahm, weist bedrückende Parallelen zur heutigen politischen Situation auf. Damals wie heute schaffen populistische und nationalistische Strömungen ein gefährliches Klima der Intoleranz und des Hasses. Die #Militarisierung der Gesellschaft und des Staates, damals wie heute, verstärkt diese Tendenzen und führt zu #Repressionen gegen demokratische Bewegungen.

    Der Vergleich von #Deportationen während des #Faschismus und der heutigen #Remigrationspolitik ist zwar unzulässig, jedoch passiert Erschreckendes im Umgang mit Minderheiten und #Geflüchteten. Es ist unsere Pflicht, diese Parallelen zu erkennen und entschlossen dagegen vorzugehen.

    Rechtsentwicklung muss gestoppt werden
    Ein stärkeres Eintreten der #Gewerkschaften gegen alle Facetten der Rechtsentwicklung und der Militarisierung wäre dringend notwendig. Es ist an der Zeit, die kapitalistische Struktur, die hinter dieser Entwicklung steht, offen zu benennen und zu kritisieren, wie es schon #Papst #Franzikus in seinem Apostolischen Schreiben „Evangelii Gaudium“ getan hat. Dort tritt er für eine Gesellschaft ein, die sich an der Würde jedes Menschen und dem Gemeinwohl orientiert und beklagt: „Diese Wirtschaft tötet!“.

    Die aktuelle Politik der #CDU/#CSU und AfD trägt signifikant zum #Rechtsruck bei, das ist den meisten aber wahrscheinlich bewusst.

    Umso wichtiger ist es aber, auch die #Ampelregierung zu kritisieren, denn die Verschärfung der #Migrationspolitik widerspricht den #Menschenrechten. Durch #Sozialabbau, offene Kriegs- und unzureichende #Klimapolitik wird unser aller Zukunft in Gefahr gebracht.

    Betty #Rosenfeld – Ein Leben im #Widerstand!
    Unsere Erinnerungskultur, besonders in Stuttgart, darf nicht nur aus symbolischen Handlungen bestehen. Wir müssen uns aktiv mit den Opfern des #Faschismus solidarisieren und ihre Geschichten lebendig halten. Ein Beispiel hierfür ist Betty Rosenfeld, eine jüdische #Krankenschwester. Sie war politisch interessiert und besuchte die „Marxistische Arbeiterschule“ in Stuttgart. Nach der Machtübertragung an die #NSDAP 1933 sah sich Betty durch ihr Engagement für die „Rote Hilfe“, die Nähe zur KPD und wegen der zunehmenden #Judenverfolgung in ihrer Existenz bedroht. Gemeinsam mit ihren Schwestern wanderte sie 1935 nach #Palästina aus. Als Betty im Sommer 1936 vom Ausbruch des Spanischen Bürgerkriegs hörte, entschied sie sich, die Internationalen Brigaden zu unterstützen. Nach dem Sieg des #Franquismus flüchtete Betty im Frühjahr 1939 mit ihrem Ehemann über die #Pyrenäengrenze nach #Frankreich. Im Juni 1939 wurde sie mit ihrem Mann von der französischen Polizei in das angrenzende Internierungslager #Gurs gebracht. Deutschland hatte die Auslieferung der Jüdinnen und Juden gefordert, und das #Vichy-Regime folgte den Anordnungen der deutschen Besatzer. Am Morgen des 7. September 1942 wurden Betty und ihr Ehemann von #Drancy aus mit dem Eisenbahn-„Konvoi 29“ zusammen mit weiteren 998 jüdischen Frauen und Männern nach #Auschwitz-#Birkenau deportiert, wo sie zwei Tage später ankamen und an einem unbekannten Datum in einer #Gaskammer ermordet wurden. Ihre und die Geschichten vieler anderer Jüdinnen und Juden mahnen uns, wachsam und engagiert zu bleiben. Die Geschichte darf sich nicht wiederholen und der Faschismus darf nicht wiederkehren!

    Gemeinsam für eine Welt des #Friedens und der #Solidarität
    Wir solidarisieren uns mit allen Menschen weltweit, die von Faschismus, #Verfolgung, #Unterdrückung, #Krieg und #Hunger betroffen sind. Jegliche Unterstützung des deutschen Staates für unterdrückende Regierungen lehnen wir entschieden ab.

    Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass die Schrecken der Vergangenheit sich nicht wiederholen. Erinnern heißt handeln – gegen das Vergessen, gegen das Erstarken rechter Ideologien und Politik. Für eine gerechte, solidarische und friedliche Welt. Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg.

    Gegen das Vergessen – Kommt am 9. November zur Gedenkkundgebung!

    Für uns gilt getreu dem Schwur von #Buchenwald:
    Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel.

    Samstag, 9. November 2024, 17.00 Uhr auf dem Cannstatter Marktplatz, anschließend Demonstration zum Platz der ehemaligen #Synagoge – 18.00 Uhr Kranzniederlegung

    Mit Reden von:

    Anthony Cipriano; Landesgeschäftsführer, VVN-BdA Ba.-Wü. (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes, Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten)

    Vertreter:in des Antifaschistischen Aktionsbündnis Stuttgart und Region (#AABS)

    Beitrag Stuttgarter Jugendorganisationen

    Kulturprogramm: Freier Chor Stuttgart mit antifaschistischen Liedern

    Veranstalter: Bündnis zum Gedenken an die Opfer der Pogromnacht in Cannstatt

    trueten.de/archives/13435-Gede #Faschismus #Antisemitismus #Stuttgart

  4. Gedenken an die Opfer der #Pogromnacht in #Cannstatt

    Am 9. November jährt sich die Pogromnacht zum 86. mal. In dieser Nacht und den darauffolgenden Tagen wurden jüdische Menschen in #Deutschland und #Österreich Opfer brutaler Gewalt. #Synagogen brannten, Geschäfte und #Wohnungen wurden zerstört. Jüdische Menschen wurden verhaftet, misshandelt und getötet. Diese Ereignisse waren Vorboten der #Shoa, des grausamen #Völkermords an über sechs Millionen #Jüdinnen und #Juden. Wir gedenken der Opfer und erinnern an die Schrecken, die aus #Hass, #Intoleranz und aus einer Politik der #Profitmaximierung und #Machterweiterung erwachsen.

    Aus der Geschichte Schlüsse ziehen
    In diesen Zeiten, in denen die #AfD in #Ostdeutschland zur stärksten Kraft heranwächst, ist es wichtiger denn je, wachsam zu bleiben.

    Die #Rechtsentwicklung, die bereits vor 1933 ihren Anfang nahm, weist bedrückende Parallelen zur heutigen politischen Situation auf. Damals wie heute schaffen populistische und nationalistische Strömungen ein gefährliches Klima der Intoleranz und des Hasses. Die #Militarisierung der Gesellschaft und des Staates, damals wie heute, verstärkt diese Tendenzen und führt zu #Repressionen gegen demokratische Bewegungen.

    Der Vergleich von #Deportationen während des #Faschismus und der heutigen #Remigrationspolitik ist zwar unzulässig, jedoch passiert Erschreckendes im Umgang mit Minderheiten und #Geflüchteten. Es ist unsere Pflicht, diese Parallelen zu erkennen und entschlossen dagegen vorzugehen.

    Rechtsentwicklung muss gestoppt werden
    Ein stärkeres Eintreten der #Gewerkschaften gegen alle Facetten der Rechtsentwicklung und der Militarisierung wäre dringend notwendig. Es ist an der Zeit, die kapitalistische Struktur, die hinter dieser Entwicklung steht, offen zu benennen und zu kritisieren, wie es schon #Papst #Franzikus in seinem Apostolischen Schreiben „Evangelii Gaudium“ getan hat. Dort tritt er für eine Gesellschaft ein, die sich an der Würde jedes Menschen und dem Gemeinwohl orientiert und beklagt: „Diese Wirtschaft tötet!“.

    Die aktuelle Politik der #CDU/#CSU und AfD trägt signifikant zum #Rechtsruck bei, das ist den meisten aber wahrscheinlich bewusst.

    Umso wichtiger ist es aber, auch die #Ampelregierung zu kritisieren, denn die Verschärfung der #Migrationspolitik widerspricht den #Menschenrechten. Durch #Sozialabbau, offene Kriegs- und unzureichende #Klimapolitik wird unser aller Zukunft in Gefahr gebracht.

    Betty #Rosenfeld – Ein Leben im #Widerstand!
    Unsere Erinnerungskultur, besonders in Stuttgart, darf nicht nur aus symbolischen Handlungen bestehen. Wir müssen uns aktiv mit den Opfern des #Faschismus solidarisieren und ihre Geschichten lebendig halten. Ein Beispiel hierfür ist Betty Rosenfeld, eine jüdische #Krankenschwester. Sie war politisch interessiert und besuchte die „Marxistische Arbeiterschule“ in Stuttgart. Nach der Machtübertragung an die #NSDAP 1933 sah sich Betty durch ihr Engagement für die „Rote Hilfe“, die Nähe zur KPD und wegen der zunehmenden #Judenverfolgung in ihrer Existenz bedroht. Gemeinsam mit ihren Schwestern wanderte sie 1935 nach #Palästina aus. Als Betty im Sommer 1936 vom Ausbruch des Spanischen Bürgerkriegs hörte, entschied sie sich, die Internationalen Brigaden zu unterstützen. Nach dem Sieg des #Franquismus flüchtete Betty im Frühjahr 1939 mit ihrem Ehemann über die #Pyrenäengrenze nach #Frankreich. Im Juni 1939 wurde sie mit ihrem Mann von der französischen Polizei in das angrenzende Internierungslager #Gurs gebracht. Deutschland hatte die Auslieferung der Jüdinnen und Juden gefordert, und das #Vichy-Regime folgte den Anordnungen der deutschen Besatzer. Am Morgen des 7. September 1942 wurden Betty und ihr Ehemann von #Drancy aus mit dem Eisenbahn-„Konvoi 29“ zusammen mit weiteren 998 jüdischen Frauen und Männern nach #Auschwitz-#Birkenau deportiert, wo sie zwei Tage später ankamen und an einem unbekannten Datum in einer #Gaskammer ermordet wurden. Ihre und die Geschichten vieler anderer Jüdinnen und Juden mahnen uns, wachsam und engagiert zu bleiben. Die Geschichte darf sich nicht wiederholen und der Faschismus darf nicht wiederkehren!

    Gemeinsam für eine Welt des #Friedens und der #Solidarität
    Wir solidarisieren uns mit allen Menschen weltweit, die von Faschismus, #Verfolgung, #Unterdrückung, #Krieg und #Hunger betroffen sind. Jegliche Unterstützung des deutschen Staates für unterdrückende Regierungen lehnen wir entschieden ab.

    Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass die Schrecken der Vergangenheit sich nicht wiederholen. Erinnern heißt handeln – gegen das Vergessen, gegen das Erstarken rechter Ideologien und Politik. Für eine gerechte, solidarische und friedliche Welt. Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg.

    Gegen das Vergessen – Kommt am 9. November zur Gedenkkundgebung!

    Für uns gilt getreu dem Schwur von #Buchenwald:
    Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel.

    Samstag, 9. November 2024, 17.00 Uhr auf dem Cannstatter Marktplatz, anschließend Demonstration zum Platz der ehemaligen #Synagoge – 18.00 Uhr Kranzniederlegung

    Mit Reden von:

    Anthony Cipriano; Landesgeschäftsführer, VVN-BdA Ba.-Wü. (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes, Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten)

    Vertreter:in des Antifaschistischen Aktionsbündnis Stuttgart und Region (#AABS)

    Beitrag Stuttgarter Jugendorganisationen

    Kulturprogramm: Freier Chor Stuttgart mit antifaschistischen Liedern

    Veranstalter: Bündnis zum Gedenken an die Opfer der Pogromnacht in Cannstatt

    trueten.de/archives/13435-Gede #Faschismus #Antisemitismus #Stuttgart

  5. Gedenken an die Opfer der #Pogromnacht in #Cannstatt

    Am 9. November jährt sich die Pogromnacht zum 86. mal. In dieser Nacht und den darauffolgenden Tagen wurden jüdische Menschen in #Deutschland und #Österreich Opfer brutaler Gewalt. #Synagogen brannten, Geschäfte und #Wohnungen wurden zerstört. Jüdische Menschen wurden verhaftet, misshandelt und getötet. Diese Ereignisse waren Vorboten der #Shoa, des grausamen #Völkermords an über sechs Millionen #Jüdinnen und #Juden. Wir gedenken der Opfer und erinnern an die Schrecken, die aus #Hass, #Intoleranz und aus einer Politik der #Profitmaximierung und #Machterweiterung erwachsen.

    Aus der Geschichte Schlüsse ziehen
    In diesen Zeiten, in denen die #AfD in #Ostdeutschland zur stärksten Kraft heranwächst, ist es wichtiger denn je, wachsam zu bleiben.

    Die #Rechtsentwicklung, die bereits vor 1933 ihren Anfang nahm, weist bedrückende Parallelen zur heutigen politischen Situation auf. Damals wie heute schaffen populistische und nationalistische Strömungen ein gefährliches Klima der Intoleranz und des Hasses. Die #Militarisierung der Gesellschaft und des Staates, damals wie heute, verstärkt diese Tendenzen und führt zu #Repressionen gegen demokratische Bewegungen.

    Der Vergleich von #Deportationen während des #Faschismus und der heutigen #Remigrationspolitik ist zwar unzulässig, jedoch passiert Erschreckendes im Umgang mit Minderheiten und #Geflüchteten. Es ist unsere Pflicht, diese Parallelen zu erkennen und entschlossen dagegen vorzugehen.

    Rechtsentwicklung muss gestoppt werden
    Ein stärkeres Eintreten der #Gewerkschaften gegen alle Facetten der Rechtsentwicklung und der Militarisierung wäre dringend notwendig. Es ist an der Zeit, die kapitalistische Struktur, die hinter dieser Entwicklung steht, offen zu benennen und zu kritisieren, wie es schon #Papst #Franzikus in seinem Apostolischen Schreiben „Evangelii Gaudium“ getan hat. Dort tritt er für eine Gesellschaft ein, die sich an der Würde jedes Menschen und dem Gemeinwohl orientiert und beklagt: „Diese Wirtschaft tötet!“.

    Die aktuelle Politik der #CDU/#CSU und AfD trägt signifikant zum #Rechtsruck bei, das ist den meisten aber wahrscheinlich bewusst.

    Umso wichtiger ist es aber, auch die #Ampelregierung zu kritisieren, denn die Verschärfung der #Migrationspolitik widerspricht den #Menschenrechten. Durch #Sozialabbau, offene Kriegs- und unzureichende #Klimapolitik wird unser aller Zukunft in Gefahr gebracht.

    Betty #Rosenfeld – Ein Leben im #Widerstand!
    Unsere Erinnerungskultur, besonders in Stuttgart, darf nicht nur aus symbolischen Handlungen bestehen. Wir müssen uns aktiv mit den Opfern des #Faschismus solidarisieren und ihre Geschichten lebendig halten. Ein Beispiel hierfür ist Betty Rosenfeld, eine jüdische #Krankenschwester. Sie war politisch interessiert und besuchte die „Marxistische Arbeiterschule“ in Stuttgart. Nach der Machtübertragung an die #NSDAP 1933 sah sich Betty durch ihr Engagement für die „Rote Hilfe“, die Nähe zur KPD und wegen der zunehmenden #Judenverfolgung in ihrer Existenz bedroht. Gemeinsam mit ihren Schwestern wanderte sie 1935 nach #Palästina aus. Als Betty im Sommer 1936 vom Ausbruch des Spanischen Bürgerkriegs hörte, entschied sie sich, die Internationalen Brigaden zu unterstützen. Nach dem Sieg des #Franquismus flüchtete Betty im Frühjahr 1939 mit ihrem Ehemann über die #Pyrenäengrenze nach #Frankreich. Im Juni 1939 wurde sie mit ihrem Mann von der französischen Polizei in das angrenzende Internierungslager #Gurs gebracht. Deutschland hatte die Auslieferung der Jüdinnen und Juden gefordert, und das #Vichy-Regime folgte den Anordnungen der deutschen Besatzer. Am Morgen des 7. September 1942 wurden Betty und ihr Ehemann von #Drancy aus mit dem Eisenbahn-„Konvoi 29“ zusammen mit weiteren 998 jüdischen Frauen und Männern nach #Auschwitz-#Birkenau deportiert, wo sie zwei Tage später ankamen und an einem unbekannten Datum in einer #Gaskammer ermordet wurden. Ihre und die Geschichten vieler anderer Jüdinnen und Juden mahnen uns, wachsam und engagiert zu bleiben. Die Geschichte darf sich nicht wiederholen und der Faschismus darf nicht wiederkehren!

    Gemeinsam für eine Welt des #Friedens und der #Solidarität
    Wir solidarisieren uns mit allen Menschen weltweit, die von Faschismus, #Verfolgung, #Unterdrückung, #Krieg und #Hunger betroffen sind. Jegliche Unterstützung des deutschen Staates für unterdrückende Regierungen lehnen wir entschieden ab.

    Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass die Schrecken der Vergangenheit sich nicht wiederholen. Erinnern heißt handeln – gegen das Vergessen, gegen das Erstarken rechter Ideologien und Politik. Für eine gerechte, solidarische und friedliche Welt. Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg.

    Gegen das Vergessen – Kommt am 9. November zur Gedenkkundgebung!

    Für uns gilt getreu dem Schwur von #Buchenwald:
    Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel.

    Samstag, 9. November 2024, 17.00 Uhr auf dem Cannstatter Marktplatz, anschließend Demonstration zum Platz der ehemaligen #Synagoge – 18.00 Uhr Kranzniederlegung

    Mit Reden von:

    Anthony Cipriano; Landesgeschäftsführer, VVN-BdA Ba.-Wü. (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes, Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten)

    Vertreter:in des Antifaschistischen Aktionsbündnis Stuttgart und Region (#AABS)

    Beitrag Stuttgarter Jugendorganisationen

    Kulturprogramm: Freier Chor Stuttgart mit antifaschistischen Liedern

    Veranstalter: Bündnis zum Gedenken an die Opfer der Pogromnacht in Cannstatt

    trueten.de/archives/13435-Gede #Faschismus #Antisemitismus #Stuttgart

  6. In #Strehla kandidiert eine #Krankenschwester für die "Freien Sachsen", die 2010 für die NPD tätig war: juedische-allgemeine.de/politi Eine Betätigung in rechtsextremen Parteien widerspricht der Unvereinbarkeitspolitik des Berufsverbands #DBfK und eklatant dem #ICN-Ethikkodex. #PflegehatkeineHaken

  7. Eine Pflegefachkraft verklagt das Klinikum Lippe, weil es Beschwerden über Arbeitsbelastung und Personalmangel nicht ernst nehme. Heute wird ein Urteil am Arbeitsgericht Detmold erwartet.

    Eine Pflegefachkraft verklagt das Klinikum Lippe, weil es Beschwerden über Arbeitsbelastung und Personalmangel nicht ernst nehmen würde. Heute wird ein Urteil am Arbeitsgericht Detmold erwartet.#Regio-Beitrag #Krankenschwester #Prozess #Klage #KlinikumLippe #Überlastung #Lemgo #OWL #26062024 #Ostwestfalen-Lippe
    Krankenschwester klagt gegen Klinikum Lippe wegen Überlastung

  8. Die 38-jährige Angeklagte soll einem Patienten in der Uniklinik in Essen bewusst eine lebensbedrohende Überdosis Schmerzmittel verabreicht haben. Heute beginnt ihr Prozess am Landgericht in Essen.#Regio-Beitrag #04062024 #Prozess #Anklage #Totschlag #Krankenschwester #UniklinikEssen #Landgericht #squeet.me/search?tag=
    Essen: Krankenschwester wegen versuchten Totschlags angeklagt
  9. "Ich weiß nicht, wie man dieses System bekämpft, aber ich fang jetzt damit an."

    Nina Koslowska rief auf Facebook zum Protest gegen schlechte Bezahlung in ukrainischen Krankenhäusern auf. Was mit einem Post anfing, schlug solche Wellen, dass im ukrainischen Gesundheitswesen eine neue #Gewerkschaft der Krankenschwestern entstand.

    #BeLikeNina #Krankenschwester #Arbeitskampf #Gesundheit #Sozial #Streik #Ukraine

    sozonline.de/2023/11/reise-in-

  10. #Meinung: Kinder sind Kinder, ob in #Israel oder #Gaza. Sie verdienen es nicht zu sterben

    In der faschistischen Realität, die jetzt in Israel herrscht, wird sogar eine solche Aussage als #Verrat und Ausdruck von Israel-Hass angesehen. Wie können Sie es wagen, zu vergleichen?

    Ein Foto von Ohad #Zwigenberg von Associated Press auf der Titelseite von #Haaretz sagte mehr als tausend Worte. Es zeigte einen IDF-#Soldaten in einem #Kinderzimmer in #Gaza, der seinen Fuß auf einem Bett abstützt. Die rosafarbenen Wände des Zimmers, die eine ruhige Atmosphäre schaffen sollten, konnten den #Horror nicht verbergen: Das Zimmer war ein einziges Durcheinander, zerrissen und zerfetzt, nur eine haarlose Puppe lag auf dem Bett und erinnerte den Betrachter daran, dass dies das Zimmer eines Kindes war, das nie wieder als solches dienen wird. Seine Bewohner flohen um ihr Leben oder wurden getötet, oder beides.

    Das Zimmer im Gazastreifen sah genauso aus wie die zerstörten Kinderzimmer, die ich am Morgen nach dem #Massaker im #Kibbutz Be'eri sah. Man kann nicht umhin, über das Schicksal der kleinen #Bewohner hier und dort nachzudenken. Wenn die Kinder in Be'eri überlebt haben, können sie zumindest auf eine bessere Zukunft hoffen. Wenn die Kinder in #Gaza überlebt haben, wartet keine Hoffnung auf sie.

    #Kinder sind Kinder, muss man wiederholen, und man kann nicht anders, als gleichermaßen entsetzt darüber zu sein, was ihnen hier und dort widerfahren ist. In der faschistischen #Realität, die jetzt über #Israel hereinbricht, wird sogar diese Aussage als verräterisch, subversiv und als Ausdruck von #Israelhass betrachtet. Wie können Sie es wagen, zu vergleichen?

    Am Samstagmittag gab der stellvertretende #Gesundheitsminister von #Hamas, Yousuf Abu al-Arish, aus dem Al-Shifa #Krankenhaus in Gaza bekannt, dass 39 #Frühgeborenen der #Tod durch #Ersticken droht, nachdem die #Generatoren abgeschaltet und die #Sauerstoffzufuhr zu ihren #Inkubatoren unterbrochen wurde. #AlArish rief aus: "Das ist der Moment, vor dem wir gewarnt haben." Draußen lag bereits ein Haufen von 100 #Leichen, die nicht identifiziert werden konnten und in weiße Leichentücher gehüllt waren. Sie konnten nicht zur #Bestattung gebracht werden, da das Krankenhaus unter #Belagerung stand und von allen Seiten von #Panzer​n umgeben war. Die #Verwundeten und #Kranke​n sowie die #Tote​n konnten nicht mehr aus dem Inferno herausgeholt werden.

    Kurz darauf erklärte Prof. Mads #Gilbert, ein norwegischer #Arzt, der in all den vorangegangenen Kriegen als Freiwilliger im Krankenhaus gearbeitet hatte und nun in #Kairo festsaß, dass sich israelische #Scharfschützen um das #Krankenhaus herum verteilt hätten und es beschossen. Eine #Krankenschwester auf der #Frühgeborenenstation wurde getötet.

    Fotos aus dem #Shifa-Krankenhaus, bevor es abgeschnitten wurde, zeigten Dutzende von blutenden #Verwundete​n, die auf dem Boden lagen, und einen schreienden Vater, der zu seinem toten #Säugling eilte, der ebenfalls auf dem Boden verstreut war. Die Hölle ist da. Dr. Tanya Haj-Hassan, eine #Ärztin von #ÄrzteOhneGrenzen, sagte, sie habe keine Worte mehr.

    Bis Freitagabend gab es 4.506 tote Kinder. Vierzigtausend #Wohneinheiten sind völlig zerstört worden. Die Hälfte des #Gazastreifen​s liegt in Schutt und Asche. Das #Rantisi Kinderkrankenhaus ist belagert, niemand kann es betreten oder verlassen. Auch das #AlNasr-#Kinderkrankenhaus funktioniert nicht mehr und alle kranken und verletzten Kinder wurden evakuiert, Gott weiß wohin. Die #AlBuraq-Schule wurde am Freitagabend bombardiert, und mindestens 50 Menschen, die dort Zuflucht gefunden zu haben glaubten, wurden getötet. Die #IDF meldete, dass ein Kommandant einer #Hamas-Kompanie, der die Bewohner des Gazastreifens daran gehindert hatte, nach Süden zu ziehen, unter den Toten war. Bingo.

    Angesichts dieser Szenen kann man keine Gelassenheit bewahren. Selbst nach den Besuchen in #Kibbuzim und Städten im Süden am Tag nach dem Massaker, selbst nachdem man all den Schrecken ausgesetzt war, die dort stattfanden. Selbst nach all den Berichten der #Überlebende​n und der Toten und selbst nach dem Anschauen des vom #IDF-Sprecher herausgegebenen Films. Man kann sich dem Entsetzen über das, was jetzt in Gaza geschieht, nicht entziehen, selbst wenn man weiß, was unter diesen Krankenhäusern liegt.

    Nicht weniger entsetzlich ist die Erkenntnis, dass man jetzt Partei ergreifen muss: Entweder ist man schockiert über die von der Hamas begangenen Gräueltaten oder über die von den IDF begangenen Gräueltaten. Entscheiden Sie sich. Wählen Sie eine Seite. Welche toten Kinder schockieren Sie mehr? Welche hinterbliebenen Eltern beunruhigen Sie mehr? Sehen Sie nicht den Unterschied zwischen der Hamas, die gekommen ist, um zu massakrieren, und einer #Armee, die gekommen ist, um #Geiseln zu retten und die Hamas auszulöschen? Ich schon, aber die abgeschlachteten Kinder und ihre nicht weniger abgeschlachteten #Eltern haben wenig Interesse an den Absichten ihrer #Mörder.

    Auf beiden Seiten haben sie es nicht verdient zu sterben. Ihre #Tötung ist gleichermaßen schockierend, und es gibt keinen Grund auf der Welt, sich für diese Haltung zu entschuldigen.

    Unkorrigierte / unauthorisierte Übersetzung: Thomas Trueten

    Quelle: Gideon Levy via #Haaretz:

    haaretz.com/opinion/2023-11-12

  11. #Meinung: Kinder sind Kinder, ob in #Israel oder #Gaza. Sie verdienen es nicht zu sterben

    In der faschistischen Realität, die jetzt in Israel herrscht, wird sogar eine solche Aussage als #Verrat und Ausdruck von Israel-Hass angesehen. Wie können Sie es wagen, zu vergleichen?

    Ein Foto von Ohad #Zwigenberg von Associated Press auf der Titelseite von #Haaretz sagte mehr als tausend Worte. Es zeigte einen IDF-#Soldaten in einem #Kinderzimmer in #Gaza, der seinen Fuß auf einem Bett abstützt. Die rosafarbenen Wände des Zimmers, die eine ruhige Atmosphäre schaffen sollten, konnten den #Horror nicht verbergen: Das Zimmer war ein einziges Durcheinander, zerrissen und zerfetzt, nur eine haarlose Puppe lag auf dem Bett und erinnerte den Betrachter daran, dass dies das Zimmer eines Kindes war, das nie wieder als solches dienen wird. Seine Bewohner flohen um ihr Leben oder wurden getötet, oder beides.

    Das Zimmer im Gazastreifen sah genauso aus wie die zerstörten Kinderzimmer, die ich am Morgen nach dem #Massaker im #Kibbutz Be'eri sah. Man kann nicht umhin, über das Schicksal der kleinen #Bewohner hier und dort nachzudenken. Wenn die Kinder in Be'eri überlebt haben, können sie zumindest auf eine bessere Zukunft hoffen. Wenn die Kinder in #Gaza überlebt haben, wartet keine Hoffnung auf sie.

    #Kinder sind Kinder, muss man wiederholen, und man kann nicht anders, als gleichermaßen entsetzt darüber zu sein, was ihnen hier und dort widerfahren ist. In der faschistischen #Realität, die jetzt über #Israel hereinbricht, wird sogar diese Aussage als verräterisch, subversiv und als Ausdruck von #Israelhass betrachtet. Wie können Sie es wagen, zu vergleichen?

    Am Samstagmittag gab der stellvertretende #Gesundheitsminister von #Hamas, Yousuf Abu al-Arish, aus dem Al-Shifa #Krankenhaus in Gaza bekannt, dass 39 #Frühgeborenen der #Tod durch #Ersticken droht, nachdem die #Generatoren abgeschaltet und die #Sauerstoffzufuhr zu ihren #Inkubatoren unterbrochen wurde. #AlArish rief aus: "Das ist der Moment, vor dem wir gewarnt haben." Draußen lag bereits ein Haufen von 100 #Leichen, die nicht identifiziert werden konnten und in weiße Leichentücher gehüllt waren. Sie konnten nicht zur #Bestattung gebracht werden, da das Krankenhaus unter #Belagerung stand und von allen Seiten von #Panzer​n umgeben war. Die #Verwundeten und #Kranke​n sowie die #Tote​n konnten nicht mehr aus dem Inferno herausgeholt werden.

    Kurz darauf erklärte Prof. Mads #Gilbert, ein norwegischer #Arzt, der in all den vorangegangenen Kriegen als Freiwilliger im Krankenhaus gearbeitet hatte und nun in #Kairo festsaß, dass sich israelische #Scharfschützen um das #Krankenhaus herum verteilt hätten und es beschossen. Eine #Krankenschwester auf der #Frühgeborenenstation wurde getötet.

    Fotos aus dem #Shifa-Krankenhaus, bevor es abgeschnitten wurde, zeigten Dutzende von blutenden #Verwundete​n, die auf dem Boden lagen, und einen schreienden Vater, der zu seinem toten #Säugling eilte, der ebenfalls auf dem Boden verstreut war. Die Hölle ist da. Dr. Tanya Haj-Hassan, eine #Ärztin von #ÄrzteOhneGrenzen, sagte, sie habe keine Worte mehr.

    Bis Freitagabend gab es 4.506 tote Kinder. Vierzigtausend #Wohneinheiten sind völlig zerstört worden. Die Hälfte des #Gazastreifen​s liegt in Schutt und Asche. Das #Rantisi Kinderkrankenhaus ist belagert, niemand kann es betreten oder verlassen. Auch das #AlNasr-#Kinderkrankenhaus funktioniert nicht mehr und alle kranken und verletzten Kinder wurden evakuiert, Gott weiß wohin. Die #AlBuraq-Schule wurde am Freitagabend bombardiert, und mindestens 50 Menschen, die dort Zuflucht gefunden zu haben glaubten, wurden getötet. Die #IDF meldete, dass ein Kommandant einer #Hamas-Kompanie, der die Bewohner des Gazastreifens daran gehindert hatte, nach Süden zu ziehen, unter den Toten war. Bingo.

    Angesichts dieser Szenen kann man keine Gelassenheit bewahren. Selbst nach den Besuchen in #Kibbuzim und Städten im Süden am Tag nach dem Massaker, selbst nachdem man all den Schrecken ausgesetzt war, die dort stattfanden. Selbst nach all den Berichten der #Überlebende​n und der Toten und selbst nach dem Anschauen des vom #IDF-Sprecher herausgegebenen Films. Man kann sich dem Entsetzen über das, was jetzt in Gaza geschieht, nicht entziehen, selbst wenn man weiß, was unter diesen Krankenhäusern liegt.

    Nicht weniger entsetzlich ist die Erkenntnis, dass man jetzt Partei ergreifen muss: Entweder ist man schockiert über die von der Hamas begangenen Gräueltaten oder über die von den IDF begangenen Gräueltaten. Entscheiden Sie sich. Wählen Sie eine Seite. Welche toten Kinder schockieren Sie mehr? Welche hinterbliebenen Eltern beunruhigen Sie mehr? Sehen Sie nicht den Unterschied zwischen der Hamas, die gekommen ist, um zu massakrieren, und einer #Armee, die gekommen ist, um #Geiseln zu retten und die Hamas auszulöschen? Ich schon, aber die abgeschlachteten Kinder und ihre nicht weniger abgeschlachteten #Eltern haben wenig Interesse an den Absichten ihrer #Mörder.

    Auf beiden Seiten haben sie es nicht verdient zu sterben. Ihre #Tötung ist gleichermaßen schockierend, und es gibt keinen Grund auf der Welt, sich für diese Haltung zu entschuldigen.

    Unkorrigierte / unauthorisierte Übersetzung: Thomas Trueten

    Quelle: Gideon Levy via #Haaretz:

    haaretz.com/opinion/2023-11-12

  12. #Meinung: Kinder sind Kinder, ob in #Israel oder #Gaza. Sie verdienen es nicht zu sterben

    In der faschistischen Realität, die jetzt in Israel herrscht, wird sogar eine solche Aussage als #Verrat und Ausdruck von Israel-Hass angesehen. Wie können Sie es wagen, zu vergleichen?

    Ein Foto von Ohad #Zwigenberg von Associated Press auf der Titelseite von #Haaretz sagte mehr als tausend Worte. Es zeigte einen IDF-#Soldaten in einem #Kinderzimmer in #Gaza, der seinen Fuß auf einem Bett abstützt. Die rosafarbenen Wände des Zimmers, die eine ruhige Atmosphäre schaffen sollten, konnten den #Horror nicht verbergen: Das Zimmer war ein einziges Durcheinander, zerrissen und zerfetzt, nur eine haarlose Puppe lag auf dem Bett und erinnerte den Betrachter daran, dass dies das Zimmer eines Kindes war, das nie wieder als solches dienen wird. Seine Bewohner flohen um ihr Leben oder wurden getötet, oder beides.

    Das Zimmer im Gazastreifen sah genauso aus wie die zerstörten Kinderzimmer, die ich am Morgen nach dem #Massaker im #Kibbutz Be'eri sah. Man kann nicht umhin, über das Schicksal der kleinen #Bewohner hier und dort nachzudenken. Wenn die Kinder in Be'eri überlebt haben, können sie zumindest auf eine bessere Zukunft hoffen. Wenn die Kinder in #Gaza überlebt haben, wartet keine Hoffnung auf sie.

    #Kinder sind Kinder, muss man wiederholen, und man kann nicht anders, als gleichermaßen entsetzt darüber zu sein, was ihnen hier und dort widerfahren ist. In der faschistischen #Realität, die jetzt über #Israel hereinbricht, wird sogar diese Aussage als verräterisch, subversiv und als Ausdruck von #Israelhass betrachtet. Wie können Sie es wagen, zu vergleichen?

    Am Samstagmittag gab der stellvertretende #Gesundheitsminister von #Hamas, Yousuf Abu al-Arish, aus dem Al-Shifa #Krankenhaus in Gaza bekannt, dass 39 #Frühgeborenen der #Tod durch #Ersticken droht, nachdem die #Generatoren abgeschaltet und die #Sauerstoffzufuhr zu ihren #Inkubatoren unterbrochen wurde. #AlArish rief aus: "Das ist der Moment, vor dem wir gewarnt haben." Draußen lag bereits ein Haufen von 100 #Leichen, die nicht identifiziert werden konnten und in weiße Leichentücher gehüllt waren. Sie konnten nicht zur #Bestattung gebracht werden, da das Krankenhaus unter #Belagerung stand und von allen Seiten von #Panzer​n umgeben war. Die #Verwundeten und #Kranke​n sowie die #Tote​n konnten nicht mehr aus dem Inferno herausgeholt werden.

    Kurz darauf erklärte Prof. Mads #Gilbert, ein norwegischer #Arzt, der in all den vorangegangenen Kriegen als Freiwilliger im Krankenhaus gearbeitet hatte und nun in #Kairo festsaß, dass sich israelische #Scharfschützen um das #Krankenhaus herum verteilt hätten und es beschossen. Eine #Krankenschwester auf der #Frühgeborenenstation wurde getötet.

    Fotos aus dem #Shifa-Krankenhaus, bevor es abgeschnitten wurde, zeigten Dutzende von blutenden #Verwundete​n, die auf dem Boden lagen, und einen schreienden Vater, der zu seinem toten #Säugling eilte, der ebenfalls auf dem Boden verstreut war. Die Hölle ist da. Dr. Tanya Haj-Hassan, eine #Ärztin von #ÄrzteOhneGrenzen, sagte, sie habe keine Worte mehr.

    Bis Freitagabend gab es 4.506 tote Kinder. Vierzigtausend #Wohneinheiten sind völlig zerstört worden. Die Hälfte des #Gazastreifen​s liegt in Schutt und Asche. Das #Rantisi Kinderkrankenhaus ist belagert, niemand kann es betreten oder verlassen. Auch das #AlNasr-#Kinderkrankenhaus funktioniert nicht mehr und alle kranken und verletzten Kinder wurden evakuiert, Gott weiß wohin. Die #AlBuraq-Schule wurde am Freitagabend bombardiert, und mindestens 50 Menschen, die dort Zuflucht gefunden zu haben glaubten, wurden getötet. Die #IDF meldete, dass ein Kommandant einer #Hamas-Kompanie, der die Bewohner des Gazastreifens daran gehindert hatte, nach Süden zu ziehen, unter den Toten war. Bingo.

    Angesichts dieser Szenen kann man keine Gelassenheit bewahren. Selbst nach den Besuchen in #Kibbuzim und Städten im Süden am Tag nach dem Massaker, selbst nachdem man all den Schrecken ausgesetzt war, die dort stattfanden. Selbst nach all den Berichten der #Überlebende​n und der Toten und selbst nach dem Anschauen des vom #IDF-Sprecher herausgegebenen Films. Man kann sich dem Entsetzen über das, was jetzt in Gaza geschieht, nicht entziehen, selbst wenn man weiß, was unter diesen Krankenhäusern liegt.

    Nicht weniger entsetzlich ist die Erkenntnis, dass man jetzt Partei ergreifen muss: Entweder ist man schockiert über die von der Hamas begangenen Gräueltaten oder über die von den IDF begangenen Gräueltaten. Entscheiden Sie sich. Wählen Sie eine Seite. Welche toten Kinder schockieren Sie mehr? Welche hinterbliebenen Eltern beunruhigen Sie mehr? Sehen Sie nicht den Unterschied zwischen der Hamas, die gekommen ist, um zu massakrieren, und einer #Armee, die gekommen ist, um #Geiseln zu retten und die Hamas auszulöschen? Ich schon, aber die abgeschlachteten Kinder und ihre nicht weniger abgeschlachteten #Eltern haben wenig Interesse an den Absichten ihrer #Mörder.

    Auf beiden Seiten haben sie es nicht verdient zu sterben. Ihre #Tötung ist gleichermaßen schockierend, und es gibt keinen Grund auf der Welt, sich für diese Haltung zu entschuldigen.

    Unkorrigierte / unauthorisierte Übersetzung: Thomas Trueten

    Quelle: Gideon Levy via #Haaretz:

    haaretz.com/opinion/2023-11-12

  13. #Meinung: Kinder sind Kinder, ob in #Israel oder #Gaza. Sie verdienen es nicht zu sterben

    In der faschistischen Realität, die jetzt in Israel herrscht, wird sogar eine solche Aussage als #Verrat und Ausdruck von Israel-Hass angesehen. Wie können Sie es wagen, zu vergleichen?

    Ein Foto von Ohad #Zwigenberg von Associated Press auf der Titelseite von #Haaretz sagte mehr als tausend Worte. Es zeigte einen IDF-#Soldaten in einem #Kinderzimmer in #Gaza, der seinen Fuß auf einem Bett abstützt. Die rosafarbenen Wände des Zimmers, die eine ruhige Atmosphäre schaffen sollten, konnten den #Horror nicht verbergen: Das Zimmer war ein einziges Durcheinander, zerrissen und zerfetzt, nur eine haarlose Puppe lag auf dem Bett und erinnerte den Betrachter daran, dass dies das Zimmer eines Kindes war, das nie wieder als solches dienen wird. Seine Bewohner flohen um ihr Leben oder wurden getötet, oder beides.

    Das Zimmer im Gazastreifen sah genauso aus wie die zerstörten Kinderzimmer, die ich am Morgen nach dem #Massaker im #Kibbutz Be'eri sah. Man kann nicht umhin, über das Schicksal der kleinen #Bewohner hier und dort nachzudenken. Wenn die Kinder in Be'eri überlebt haben, können sie zumindest auf eine bessere Zukunft hoffen. Wenn die Kinder in #Gaza überlebt haben, wartet keine Hoffnung auf sie.

    #Kinder sind Kinder, muss man wiederholen, und man kann nicht anders, als gleichermaßen entsetzt darüber zu sein, was ihnen hier und dort widerfahren ist. In der faschistischen #Realität, die jetzt über #Israel hereinbricht, wird sogar diese Aussage als verräterisch, subversiv und als Ausdruck von #Israelhass betrachtet. Wie können Sie es wagen, zu vergleichen?

    Am Samstagmittag gab der stellvertretende #Gesundheitsminister von #Hamas, Yousuf Abu al-Arish, aus dem Al-Shifa #Krankenhaus in Gaza bekannt, dass 39 #Frühgeborenen der #Tod durch #Ersticken droht, nachdem die #Generatoren abgeschaltet und die #Sauerstoffzufuhr zu ihren #Inkubatoren unterbrochen wurde. #AlArish rief aus: "Das ist der Moment, vor dem wir gewarnt haben." Draußen lag bereits ein Haufen von 100 #Leichen, die nicht identifiziert werden konnten und in weiße Leichentücher gehüllt waren. Sie konnten nicht zur #Bestattung gebracht werden, da das Krankenhaus unter #Belagerung stand und von allen Seiten von #Panzer​n umgeben war. Die #Verwundeten und #Kranke​n sowie die #Tote​n konnten nicht mehr aus dem Inferno herausgeholt werden.

    Kurz darauf erklärte Prof. Mads #Gilbert, ein norwegischer #Arzt, der in all den vorangegangenen Kriegen als Freiwilliger im Krankenhaus gearbeitet hatte und nun in #Kairo festsaß, dass sich israelische #Scharfschützen um das #Krankenhaus herum verteilt hätten und es beschossen. Eine #Krankenschwester auf der #Frühgeborenenstation wurde getötet.

    Fotos aus dem #Shifa-Krankenhaus, bevor es abgeschnitten wurde, zeigten Dutzende von blutenden #Verwundete​n, die auf dem Boden lagen, und einen schreienden Vater, der zu seinem toten #Säugling eilte, der ebenfalls auf dem Boden verstreut war. Die Hölle ist da. Dr. Tanya Haj-Hassan, eine #Ärztin von #ÄrzteOhneGrenzen, sagte, sie habe keine Worte mehr.

    Bis Freitagabend gab es 4.506 tote Kinder. Vierzigtausend #Wohneinheiten sind völlig zerstört worden. Die Hälfte des #Gazastreifen​s liegt in Schutt und Asche. Das #Rantisi Kinderkrankenhaus ist belagert, niemand kann es betreten oder verlassen. Auch das #AlNasr-#Kinderkrankenhaus funktioniert nicht mehr und alle kranken und verletzten Kinder wurden evakuiert, Gott weiß wohin. Die #AlBuraq-Schule wurde am Freitagabend bombardiert, und mindestens 50 Menschen, die dort Zuflucht gefunden zu haben glaubten, wurden getötet. Die #IDF meldete, dass ein Kommandant einer #Hamas-Kompanie, der die Bewohner des Gazastreifens daran gehindert hatte, nach Süden zu ziehen, unter den Toten war. Bingo.

    Angesichts dieser Szenen kann man keine Gelassenheit bewahren. Selbst nach den Besuchen in #Kibbuzim und Städten im Süden am Tag nach dem Massaker, selbst nachdem man all den Schrecken ausgesetzt war, die dort stattfanden. Selbst nach all den Berichten der #Überlebende​n und der Toten und selbst nach dem Anschauen des vom #IDF-Sprecher herausgegebenen Films. Man kann sich dem Entsetzen über das, was jetzt in Gaza geschieht, nicht entziehen, selbst wenn man weiß, was unter diesen Krankenhäusern liegt.

    Nicht weniger entsetzlich ist die Erkenntnis, dass man jetzt Partei ergreifen muss: Entweder ist man schockiert über die von der Hamas begangenen Gräueltaten oder über die von den IDF begangenen Gräueltaten. Entscheiden Sie sich. Wählen Sie eine Seite. Welche toten Kinder schockieren Sie mehr? Welche hinterbliebenen Eltern beunruhigen Sie mehr? Sehen Sie nicht den Unterschied zwischen der Hamas, die gekommen ist, um zu massakrieren, und einer #Armee, die gekommen ist, um #Geiseln zu retten und die Hamas auszulöschen? Ich schon, aber die abgeschlachteten Kinder und ihre nicht weniger abgeschlachteten #Eltern haben wenig Interesse an den Absichten ihrer #Mörder.

    Auf beiden Seiten haben sie es nicht verdient zu sterben. Ihre #Tötung ist gleichermaßen schockierend, und es gibt keinen Grund auf der Welt, sich für diese Haltung zu entschuldigen.

    Unkorrigierte / unauthorisierte Übersetzung: Thomas Trueten

    Quelle: Gideon Levy via #Haaretz:

    haaretz.com/opinion/2023-11-12

  14. #Meinung: Kinder sind Kinder, ob in #Israel oder #Gaza. Sie verdienen es nicht zu sterben

    In der faschistischen Realität, die jetzt in Israel herrscht, wird sogar eine solche Aussage als #Verrat und Ausdruck von Israel-Hass angesehen. Wie können Sie es wagen, zu vergleichen?

    Ein Foto von Ohad #Zwigenberg von Associated Press auf der Titelseite von #Haaretz sagte mehr als tausend Worte. Es zeigte einen IDF-#Soldaten in einem #Kinderzimmer in #Gaza, der seinen Fuß auf einem Bett abstützt. Die rosafarbenen Wände des Zimmers, die eine ruhige Atmosphäre schaffen sollten, konnten den #Horror nicht verbergen: Das Zimmer war ein einziges Durcheinander, zerrissen und zerfetzt, nur eine haarlose Puppe lag auf dem Bett und erinnerte den Betrachter daran, dass dies das Zimmer eines Kindes war, das nie wieder als solches dienen wird. Seine Bewohner flohen um ihr Leben oder wurden getötet, oder beides.

    Das Zimmer im Gazastreifen sah genauso aus wie die zerstörten Kinderzimmer, die ich am Morgen nach dem #Massaker im #Kibbutz Be'eri sah. Man kann nicht umhin, über das Schicksal der kleinen #Bewohner hier und dort nachzudenken. Wenn die Kinder in Be'eri überlebt haben, können sie zumindest auf eine bessere Zukunft hoffen. Wenn die Kinder in #Gaza überlebt haben, wartet keine Hoffnung auf sie.

    #Kinder sind Kinder, muss man wiederholen, und man kann nicht anders, als gleichermaßen entsetzt darüber zu sein, was ihnen hier und dort widerfahren ist. In der faschistischen #Realität, die jetzt über #Israel hereinbricht, wird sogar diese Aussage als verräterisch, subversiv und als Ausdruck von #Israelhass betrachtet. Wie können Sie es wagen, zu vergleichen?

    Am Samstagmittag gab der stellvertretende #Gesundheitsminister von #Hamas, Yousuf Abu al-Arish, aus dem Al-Shifa #Krankenhaus in Gaza bekannt, dass 39 #Frühgeborenen der #Tod durch #Ersticken droht, nachdem die #Generatoren abgeschaltet und die #Sauerstoffzufuhr zu ihren #Inkubatoren unterbrochen wurde. #AlArish rief aus: "Das ist der Moment, vor dem wir gewarnt haben." Draußen lag bereits ein Haufen von 100 #Leichen, die nicht identifiziert werden konnten und in weiße Leichentücher gehüllt waren. Sie konnten nicht zur #Bestattung gebracht werden, da das Krankenhaus unter #Belagerung stand und von allen Seiten von #Panzer​n umgeben war. Die #Verwundeten und #Kranke​n sowie die #Tote​n konnten nicht mehr aus dem Inferno herausgeholt werden.

    Kurz darauf erklärte Prof. Mads #Gilbert, ein norwegischer #Arzt, der in all den vorangegangenen Kriegen als Freiwilliger im Krankenhaus gearbeitet hatte und nun in #Kairo festsaß, dass sich israelische #Scharfschützen um das #Krankenhaus herum verteilt hätten und es beschossen. Eine #Krankenschwester auf der #Frühgeborenenstation wurde getötet.

    Fotos aus dem #Shifa-Krankenhaus, bevor es abgeschnitten wurde, zeigten Dutzende von blutenden #Verwundete​n, die auf dem Boden lagen, und einen schreienden Vater, der zu seinem toten #Säugling eilte, der ebenfalls auf dem Boden verstreut war. Die Hölle ist da. Dr. Tanya Haj-Hassan, eine #Ärztin von #ÄrzteOhneGrenzen, sagte, sie habe keine Worte mehr.

    Bis Freitagabend gab es 4.506 tote Kinder. Vierzigtausend #Wohneinheiten sind völlig zerstört worden. Die Hälfte des #Gazastreifen​s liegt in Schutt und Asche. Das #Rantisi Kinderkrankenhaus ist belagert, niemand kann es betreten oder verlassen. Auch das #AlNasr-#Kinderkrankenhaus funktioniert nicht mehr und alle kranken und verletzten Kinder wurden evakuiert, Gott weiß wohin. Die #AlBuraq-Schule wurde am Freitagabend bombardiert, und mindestens 50 Menschen, die dort Zuflucht gefunden zu haben glaubten, wurden getötet. Die #IDF meldete, dass ein Kommandant einer #Hamas-Kompanie, der die Bewohner des Gazastreifens daran gehindert hatte, nach Süden zu ziehen, unter den Toten war. Bingo.

    Angesichts dieser Szenen kann man keine Gelassenheit bewahren. Selbst nach den Besuchen in #Kibbuzim und Städten im Süden am Tag nach dem Massaker, selbst nachdem man all den Schrecken ausgesetzt war, die dort stattfanden. Selbst nach all den Berichten der #Überlebende​n und der Toten und selbst nach dem Anschauen des vom #IDF-Sprecher herausgegebenen Films. Man kann sich dem Entsetzen über das, was jetzt in Gaza geschieht, nicht entziehen, selbst wenn man weiß, was unter diesen Krankenhäusern liegt.

    Nicht weniger entsetzlich ist die Erkenntnis, dass man jetzt Partei ergreifen muss: Entweder ist man schockiert über die von der Hamas begangenen Gräueltaten oder über die von den IDF begangenen Gräueltaten. Entscheiden Sie sich. Wählen Sie eine Seite. Welche toten Kinder schockieren Sie mehr? Welche hinterbliebenen Eltern beunruhigen Sie mehr? Sehen Sie nicht den Unterschied zwischen der Hamas, die gekommen ist, um zu massakrieren, und einer #Armee, die gekommen ist, um #Geiseln zu retten und die Hamas auszulöschen? Ich schon, aber die abgeschlachteten Kinder und ihre nicht weniger abgeschlachteten #Eltern haben wenig Interesse an den Absichten ihrer #Mörder.

    Auf beiden Seiten haben sie es nicht verdient zu sterben. Ihre #Tötung ist gleichermaßen schockierend, und es gibt keinen Grund auf der Welt, sich für diese Haltung zu entschuldigen.

    Unkorrigierte / unauthorisierte Übersetzung: Thomas Trueten

    Quelle: Gideon Levy via #Haaretz:

    haaretz.com/opinion/2023-11-12

  15. #Pflegenotstand #krankenhaus #klinik #personalmangel #krankenschwester

    Die Zustände durch Personalmangel in Hessens Kliniken sind bisweilen haarsträubend und machen mich manches mal fassungslos.
    In einem Ruhe- und Gebetsraum nahe des Ausgangs entdeckte ich heute diesen Eintrag ins Gästebuch.
    Möge er bei allen überlasteten Klinikangestellten eine wohlwollende Wirkung entfalten.

  16. Eine 27-jährige #Krankenschwester aus Belgien, deren Berufsbekleidung auf dem Bild irgendwo zwischen Deko-Behrendt und Fetisch Shop aussieht, kauft "nur um es mal auszuprobieren" für 1000€ ein Custom #Nummernschild für ihren Jaguar. Ja, nee, klar.

    efahrer.chip.de/news/krankensc

    > Seit fast zehn Jahren haben Autofahrer in Belgien die Möglichkeit, an ihrem Fahrzeug ein Wunschkennzeichen anzubringen. Eine junge Krankenschwester wollte...

  17. Wenn auch nur eine Land-#Krankenschwester nicht ohne Auto zum Bergspital fahren kann, ist jegliche Fortbewegung per 🚶🚲 oder🚊in ganz Deutschland völlig unmöglich.

  18. @artbild @SheDrivesMobility @Gegenschein
    @butterflieshope

    Des öfteren wünscht ich mir, manch einer sollte seine wirklich utopischen #forderungen bzgl. #verkehrswende mal direkt vor so richtig Oldschool IG-Metallern und/oder überarbeiteten #Krankenschwester sowie #krankenbrüdern äußern. Das würde nicht lange dauern, bis #hammer und #Skalpell fliegen würden. :blobcatpats:

    Manchmal frag ich mich, in welcher Bildungsbürger-Bubble manch eine*r sozialisiert wurde. Man sieht das, an der vermeintlichen #wertschatzung gegenüber manch traditionellen #berufen

    Irgendwann kommt der Punkt, an dem man merkt, das man Papier nicht essen kann und mit Beckenbeinbruch in der Wohnung auf dem Boden liegend dahin vegetiert.

  19. Als Mitarbeiterin in einem Impfzentrum hatte sie Corona-Impfstoff bis zur Wirkungslosigkeit verdünnt. 8000 Menschen mussten sich erneut impfen lassen. Ein Gericht verurteilte die Krankenschwester nun zu einer Haftstrafe auf Bewährung.
    Bewährungsstrafe im Prozess um unwirksame Corona-Impfungen
  20. Als Mitarbeiterin in einem Impfzentrum hatte sie Corona-Impfstoff bis zur Wirkungslosigkeit verdünnt. 8000 Menschen mussten sich erneut impfen lassen. Ein Gericht verurteilte die Krankenschwester nun zu einer Haftstrafe auf Bewährung.
    Corona-Impfskandal in Friesland: Bewährung für Krankenschwester
  21. Im Prozess um den Impfskandal in Schortens haben am Dienstag ehemalige Vorgesetzte und Kollegen der Angeklagten ausgesagt. Dabei ging es auch um ein mögliches Motiv der 39-Jährigen.
    Impfskandal: Zeugin beschreibt Angeklagte als Impfgegnerin
  22. 2021 vertauschte die 39-Jährige Impfstoff mit einer Kochsalzlösung - um ein Missgeschick zu vertuschen, wie sie sagt.
    Kochsalz statt Corona-Impfung: Prozess gegen Krankenschwester
  23. Eine Mitarbeiterin des Impfzentrums in Schortens muss sich seit Mittwoch in Oldenburg vor Gericht verantworten. Sie soll Spritzen statt mit dem Corona-Impfstoff mit Kochsalzlösung aufgezogen haben.
    Unwirksame Corona-Impfung: Angeklagte pocht auf Missgeschick
  24. Sie soll Kochsalzlösung statt Corona-Impfstoff auf Spritzen aufgezogen haben - nun ist die Ex-Mitarbeiterin eines Impfzentrums wegen Körperverletzung angeklagt worden. Die Corona-Maßnahmen sieht sie kritisch, glaubt die Staatsanwaltschaft.
    Kochsalz statt Impfstoff? Ex-Krankenschwester angeklagt
  25. Mehr als 2000 Menschen haben sich bisher im Kreis Friesland zu Nachimpfungen angemeldet. Sie könnten im Impfzentrum von einer Krankenschwester möglicherweise Kochsalzlösung statt eines Corona-Impfstoffs bekommen haben.
    Impfskandal in Friesland: Betroffene machen neue Termine aus
  26. Mehr als 2000 Menschen haben sich bisher im Kreis Friesland zu Nachimpfungen angemeldet. Sie könnten im Impfzentrum von einer Krankenschwester möglicherweise Kochsalzlösung statt eines Corona-Impfstoffs bekommen haben.
    Impfskandal in Friesland: Betroffene machen neue Termine aus