home.social

#arbeiterklasse — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #arbeiterklasse, aggregated by home.social.

  1. „Die neue Militärstrategie macht deutlich, dass der deutsche Imperialismus aus seinen historischen Verbrechen und katastrophalen Niederlagen in den beiden Weltkriegen im 20. Jahrhundert die Konsequenz gezogen hat, seine Interessen erneut mit militärischer Gewalt durchzusetzen. Unter den Bedingungen wachsender geopolitischer Konflikte – auch zwischen den imperialistischen Mächten selbst, allen voran zwischen Europa und den USA – und wirtschaftlicher Krisen treibt die herrschende Klasse eine Politik voran, die unweigerlich in eine Katastrophe mündet.“

    „Für Arbeiter und Jugendliche bedeutet dies, dass sie sich mit einer Realität konfrontiert sehen, die von offizieller Seite systematisch verharmlost wird: Die Vorbereitung auf einen großen Krieg ist keine abstrakte Möglichkeit, sondern konkrete Regierungspolitik. Sie hat nichts mit der Verteidigung von „Demokratie“ und „Freiheit“ gegen einen russischen, iranischen oder anderweitigen Aggressor zu tun, sondern zielt wie in der Vergangenheit auf die Durchsetzung imperialistischer Interessen mittels vernichtender Gewalt.“

    „Die entscheidende politische Frage ist daher, wie dieser Entwicklung hin zu einem Dritten Weltkrieg entgegengetreten werden kann. Die Militarisierung der Gesellschaft und der Übergang zur Kriegswirtschaft können nur durch eine bewusste politische Bewegung der Arbeiterklasse gestoppt werden, die sich gegen das kapitalistische System richtet, aus dem Krieg und Aufrüstung hervorgehen. Der Aufbau einer internationalen sozialistischen Antikriegsbewegung ist unter diesen Bedingungen keine abstrakte Perspektive, sondern eine unmittelbare Notwendigkeit.“

    wsws.org/de/articles/2026/04/2

    #Bundeswehr #Militärstrategie #Militarisierung #Krieg #Kriegswirtschaft #Imperialismus #Kapitalismus

    #Widerstand #Arbeiterklasse #Sozialismus

  2. „Die neue Militärstrategie macht deutlich, dass der deutsche Imperialismus aus seinen historischen Verbrechen und katastrophalen Niederlagen in den beiden Weltkriegen im 20. Jahrhundert die Konsequenz gezogen hat, seine Interessen erneut mit militärischer Gewalt durchzusetzen. Unter den Bedingungen wachsender geopolitischer Konflikte – auch zwischen den imperialistischen Mächten selbst, allen voran zwischen Europa und den USA – und wirtschaftlicher Krisen treibt die herrschende Klasse eine Politik voran, die unweigerlich in eine Katastrophe mündet.“

    „Für Arbeiter und Jugendliche bedeutet dies, dass sie sich mit einer Realität konfrontiert sehen, die von offizieller Seite systematisch verharmlost wird: Die Vorbereitung auf einen großen Krieg ist keine abstrakte Möglichkeit, sondern konkrete Regierungspolitik. Sie hat nichts mit der Verteidigung von „Demokratie“ und „Freiheit“ gegen einen russischen, iranischen oder anderweitigen Aggressor zu tun, sondern zielt wie in der Vergangenheit auf die Durchsetzung imperialistischer Interessen mittels vernichtender Gewalt.“

    „Die entscheidende politische Frage ist daher, wie dieser Entwicklung hin zu einem Dritten Weltkrieg entgegengetreten werden kann. Die Militarisierung der Gesellschaft und der Übergang zur Kriegswirtschaft können nur durch eine bewusste politische Bewegung der Arbeiterklasse gestoppt werden, die sich gegen das kapitalistische System richtet, aus dem Krieg und Aufrüstung hervorgehen. Der Aufbau einer internationalen sozialistischen Antikriegsbewegung ist unter diesen Bedingungen keine abstrakte Perspektive, sondern eine unmittelbare Notwendigkeit.“

    wsws.org/de/articles/2026/04/2

    #Bundeswehr #Militärstrategie #Militarisierung #Krieg #Kriegswirtschaft #Imperialismus #Kapitalismus

    #Widerstand #Arbeiterklasse #Sozialismus

  3. Demnächst ist ja #ErsterMai ...

    Und ich dachte nach, warum ich hingehe. Mir fiel ein:
    - Weil es ein schönes Familientreffen ist.
    - Weil man da nette Leute trifft.
    - Weil das Wetter meist gut ist und Frühling.
    - Weil am Kundgebungsplatz interessante Stände sind.

    #Kampftag der #Arbeiterklasse ? Harharhar!

    Aber dann:
    Weil es *tatsächlich* der *einzige* Tag ist, an dem #Arbeiterinnen und #Arbeiter überbetrieblich gemeinsam für #Arbeiterrechte auf die Straße gehen!

  4. Demnächst ist ja #ErsterMai ...

    Und ich dachte nach, warum ich hingehe. Mir fiel ein:
    - Weil es ein schönes Familientreffen ist.
    - Weil man da nette Leute trifft.
    - Weil das Wetter meist gut ist und Frühling.
    - Weil am Kundgebungsplatz interessante Stände sind.

    #Kampftag der #Arbeiterklasse ? Harharhar!

    Aber dann:
    Weil es *tatsächlich* der *einzige* Tag ist, an dem #Arbeiterinnen und #Arbeiter überbetrieblich gemeinsam für #Arbeiterrechte auf die Straße gehen!

  5. „Die dritte Welle der „No Kings“-Demonstrationen am 28. März brachte Millionen von Menschen in den Vereinigten Staaten auf die Straße. Es war die größte eintägige Protestaktion in der amerikanischen Geschichte. Die Organisatoren schätzten, dass rund 8 Millionen Menschen an mehr als 3.300 Veranstaltungen in allen 50 Bundesstaaten, in allen größeren Städten und Hunderten von Kleinstädten teilnahmen.“

    „Das Ausmaß der Proteste vom 28. März war Ausdruck der tiefen Wut in der Bevölkerung über das Voranschreiten der Diktatur im Inland und die Eskalation des imperialistischen Krieges im Ausland. Eine Konfrontation zwischen einer kapitalistischen Oligarchie, die mit demokratischen Herrschaftsformen bricht, und der breiten Masse der Bevölkerung bahnt sich an.“

    „Das Ausmaß des Widerstands versetzt die herrschende Klasse in Schrecken, und die Reaktion der Mainstream-Medien bestand darin, ihn herunterzuspielen und so schnell wie möglich zum Tagesgeschäft überzugehen. [...] Die Nachrichtensendungen vom Sonntag erwähnten kaum, dass nur einen Tag davor der größte Protesttag in der amerikanischen Geschichte stattgefunden hatte.“

    „Die Frage, der man sich stellen muss, lautet: Angesichts des Ausmaßes des Widerstands – wie ist es möglich, dass Trump immer noch an der Macht ist? [...] Die Antwort liegt in der politischen Kluft zwischen der Wut von Millionen und der angeblichen Opposition, einschließlich der mit der Demokratischen Partei verbündeten Gruppen (angeführt von Indivisible), die dazu aufgerufen hatten. Dies kam am deutlichsten in der bewussten Verharmlosung des Krieges zum Ausdruck.“

    wsws.org/de/articles/2026/03/3

    #USA #NoKings #Protest #Demonstration #Trump #Krieg #Imperialismus #Kapitalismus #Oligarchie #Widerstand #Massenprotest #Arbeiterklasse

  6. Ein kurzes Intro zu "Das Kapital" — warum ich das Buch einlese: Ich erkläre, wie Industrie und Medien Kulturkämpfe streuen, um die Arbeiterklasse zu schwächen. Start einer Reihe zur politischen Ökonomie! Hör rein und diskutier mit. #KarlMarx #DasKapital #Marxismus #Bildung #Arbeiterklasse #Kulturkampf #PeerTube #German
    peertube.simon-franek.de/video

  7. @tagesschau
    Wer die #Arbeiterklasse ignoriert, darf sich nicht wundern, wenn die Ernüchterung zuschlägt.
    Eine Koalition mit der neuen #CDU bringt definitiv nichts, aber #Deutschland wird inzwischen von der #noafd durchs Dorf getrieben, da frisst man auch mal Dreck.

    In BW geht es auch noch um eine personenbezogene Wahl. Der Denkzettel sitzt hoffentlich!

  8. „Angesichts der Massenentlassungen und Lohnkürzungen in nahezu allen großen Industriebetrieben suchen Arbeiter nach Wegen, dagegen zu kämpfen. Sie geraten dabei unweigerlich in Konflikt mit dem Gewerkschaftsapparat, der aufs Engste mit der Unternehmensleitung zusammenarbeitet und die Kürzungen gegen die Arbeiter durchsetzt.“

    „Die Erz-Stalinisten von der ‚Marxistisch-Leninistischen Partei Deutschlands‘ (MLPD) spielen in dieser Situation die Rolle der Handlanger der Gewerkschaftsmafia: sie schüchtern Arbeiter ein, die sich zur Wehr setzen wollen, und arbeiten mit den übelsten Lügen und Verleumdungen, um die Bürokratie zu verteidigen.“

    wsws.org/de/articles/2026/02/0

    #MLPD #Stalinismus #Arbeitermacht #Verrat #Gewerkschaften #Bosch #SchwäbischGmünd #IGMetall #FreieMetaller #Widerstand #Arbeiterklasse #Aktionskomitees

  9. „Angesichts der Massenentlassungen und Lohnkürzungen in nahezu allen großen Industriebetrieben suchen Arbeiter nach Wegen, dagegen zu kämpfen. Sie geraten dabei unweigerlich in Konflikt mit dem Gewerkschaftsapparat, der aufs Engste mit der Unternehmensleitung zusammenarbeitet und die Kürzungen gegen die Arbeiter durchsetzt.“

    „Die Erz-Stalinisten von der ‚Marxistisch-Leninistischen Partei Deutschlands‘ (MLPD) spielen in dieser Situation die Rolle der Handlanger der Gewerkschaftsmafia: sie schüchtern Arbeiter ein, die sich zur Wehr setzen wollen, und arbeiten mit den übelsten Lügen und Verleumdungen, um die Bürokratie zu verteidigen.“

    wsws.org/de/articles/2026/02/0

    #MLPD #Stalinismus #Arbeitermacht #Verrat #Gewerkschaften #Bosch #SchwäbischGmünd #IGMetall #FreieMetaller #Widerstand #Arbeiterklasse #Aktionskomitees

  10. Deutschlands längster Streik – „Die Mutigen 56“ (2024)

    Hat das Kapital am Ende doch gewonnen? In meinen pessimistischen Momenten, denke ich das durchaus. Denn meine Berufstätigkeit begann ich in einem Betrieb mit einem gewerkschaftlichen Organisationsgrad von rund 90 %. Heute, 44 Jahre später, mit dem absehbaren Ende meiner Erwerbstätigkeit schon im Blick, sind neben mir nur noch rund 15 % meiner Kolleg:innen in der Gewerkschaft. Darauf zu hoffen, dieser Film würde daran etwas ändern, wäre tatsächlich naiv. (3Sat)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/
  11. /2

    Der Faschismus läuft folgerecht auf eine Ästhetisierung des politischen Lebens hinaus. Der Vergewaltigung der Massen, die er im Kult eines Führers zu Boden zwingt, entspricht die Vergewaltigung einer Apparatur, die er der Herstellung von Kultwerten dienstbar macht.

    #walterbenjamin #faschismus #arbeiterklasse

  12. Herzliche Einladung zum nächsten Roten Freitag! Dieses Mal wird es einen Vortrag von unserem Genossen Denis Badorf '(KV Köln)
    mit dem Thema „Arbeiterklasse ansprechen, um die AfD langfristig zu schlagen" geben.

    📅 30. Januar 2026, 18 Uhr
    📍Stefanstraße 2 (2. Stock), Dortmund
    🚏Haltestelle: Reinoldikirche

    #dielinkedortmund #arbeiterklasse
    #sozialegerechtigkeit #dielinke #roterfreitag

  13. Heute in #Minneapolis; Generalstreik!

    Der #Generalstreik in #Minneapolis ist, egal wie erfolgreich er am Ende sein wird, schon jetzt in mehrfacher Hinsicht historisch:

    • Es ist der erste Generalstreik in den #USA seit 80 Jahren.

    • Er wird von vielen großen und eher konservativen #Gewerkschaften unterstützt, darunter auch die AFL-CIO.

    Das ist wichtig, weil Generalstreiks durch das Taft-Hartley-Gesetz, das nach dem letzten Generalstreik in #Oakland 1946 verabschiedet wurde, verboten wurden. Seitdem haben die großen Gewerkschaften Angst vor den rechtlichen Konsequenzen und denken nicht mal mehr daran.

    Dass so viele große Gewerkschaften diesen Generalstreik unterstützen, zeigt, wie schlimm die Bedingungen gerade in Minneapolis und in den USA insgesamt sind, dass sie die rechtlichen Konsequenzen als geringfügig im Vergleich zu der existenziellen Bedrohung ansehen, die Trumps Gestapo und seine autoritäre Herrschaft für uns alle darstellen.

    Um den #Faschismus in den USA wirklich zu beenden, braucht es aber mehr als einen eintägigen Generalstreik in nur einer Stadt. Lang andauernde Generalstreiks im ganzen Land könnten dieses Ziel erreichen. Aber das sollte nicht das einzige Ziel sein. Denn sobald die Arbeiter das #Profitsystem für die Reichen lahmgelegt haben, können sie so viel mehr fordern und erreichen. Generalstreiks haben das Potenzial, revolutionär zu werden.

    Es ist traurig, dass so viele #Liberale und sogar viele #Linke eine Rückkehr zum Status quo vor #Trump fordern, der für die Armen und die #Arbeiterklasse so miserabel war, der #Völkermord und den US-#Imperialismus auf der ganzen Welt unterstützte, der es zuließ, dass Menschen aufgrund der Kosten für die #Gesundheitsversorgung in den #Bankrott getrieben wurden oder starben, der so wenig unternahm, um die #Klimakrise zu verlangsamen, der zuließ, dass so viele marginalisierte Gemeinschaften unter #Gewalt und #Respektlosigkeit litten. Wir sollten für mehr kämpfen. Viel mehr. Und hoffentlich wird das, was heute in Minneapolis passiert, erfolgreich sein und nur der Anfang davon sein.

    Quelle: toot von @MikeDunnAuthor

    #Antifa

  14. Um 12 Uhr trafen sich heute am Gänseliesel in Göttingen Personen, um gegen den Angriff der USA auf Venezuela zu protestieren. Es waren etwa 50 Leute da, viele davon aus dem Umfeld von DKP, MLPD, SDAJ und SDS. Eine Person von jeder dieser Organisationen hielt jeweils einen Redebeitrag.

    In den Redebeiträgen wurde der Imperialismus der USA und das Schweigen der westlichen Welt zum Angriff auf Venezuela kritisiert. Zudem wurden Floskeln von internationaler Solidarität gerufen oder davon gesprochen, den Sozialismus voranzubringen. Manche meinten sogar, Apelle an Gewerkschaften für Solidarität mit Venezuela richten zu müssen.

    Eine klare Perspektive, wie imperialistische Kriege und der Kapitalismus selbst gestoppt werden kann, wurde in keinen der Redebeiträge erwähnt. Über die Arbeiterklasse als enorme soziale Kraft wurde kein Satz verloren. Vermutlich ist die Angst zu groß, dass ein spontaner Widerstand der Arbeiterklasse der Kontrolle dieser Organisationen entgleiten und tatsächlich ohne sie was verändern könnte, wodurch sie bedeutungslos würden.

    Wer es ernst meint mit dem Sturz des Imperialismus und dem Kapitalismus selbst, kann jetzt und heute anfangen, den Wandel herbeizuführen: Sich mit einer internationalen sozialistischen Perspektive auszurüsten und von Gewerkschaften unabhängige Aktionskomitees in Betrieben, Schulen, Hochschulen und der Nachbarschaft aufzubauen. Die internationale sozialistische Perspektive wird täglich in Artikeln auf der World Socialist Website verbreitet: wsws.org

    Nehmt zudem Kontakt mit der Sozialistischen Gleichheitspartei auf, um gemeinsam den Kampf für Sozialismus weltweit zu führen und damit imperialistischen Kriegen ein Ende zu bereiten: gleichheit.de

    #Göttingen #Venezuela #DKP #MLPD #SDAJ #SDS #Protest #Demo #Widerstand #Imperialismus #Arbeiterklasse #Aktionskomitees #Sozialismus #SGP #WähltSGP

  15. Um 12 Uhr trafen sich heute am Gänseliesel in Göttingen Personen, um gegen den Angriff der USA auf Venezuela zu protestieren. Es waren etwa 50 Leute da, viele davon aus dem Umfeld von DKP, MLPD, SDAJ und SDS. Eine Person von jeder dieser Organisationen hielt jeweils einen Redebeitrag.

    In den Redebeiträgen wurde der Imperialismus der USA und das Schweigen der westlichen Welt zum Angriff auf Venezuela kritisiert. Zudem wurden Floskeln von internationaler Solidarität gerufen oder davon gesprochen, den Sozialismus voranzubringen. Manche meinten sogar, Apelle an Gewerkschaften für Solidarität mit Venezuela richten zu müssen.

    Eine klare Perspektive, wie imperialistische Kriege und der Kapitalismus selbst gestoppt werden kann, wurde in keinen der Redebeiträge erwähnt. Über die Arbeiterklasse als enorme soziale Kraft wurde kein Satz verloren. Vermutlich ist die Angst zu groß, dass ein spontaner Widerstand der Arbeiterklasse der Kontrolle dieser Organisationen entgleiten und tatsächlich ohne sie was verändern könnte, wodurch sie bedeutungslos würden.

    Wer es ernst meint mit dem Sturz des Imperialismus und dem Kapitalismus selbst, kann jetzt und heute anfangen, den Wandel herbeizuführen: Sich mit einer internationalen sozialistischen Perspektive auszurüsten und von Gewerkschaften unabhängige Aktionskomitees in Betrieben, Schulen, Hochschulen und der Nachbarschaft aufzubauen. Die internationale sozialistische Perspektive wird täglich in Artikeln auf der World Socialist Website verbreitet: wsws.org

    Nehmt zudem Kontakt mit der Sozialistischen Gleichheitspartei auf, um gemeinsam den Kampf für Sozialismus weltweit zu führen und damit imperialistischen Kriegen ein Ende zu bereiten: gleichheit.de

    #Göttingen #Venezuela #DKP #MLPD #SDAJ #SDS #Protest #Demo #Widerstand #Imperialismus #Arbeiterklasse #Aktionskomitees #Sozialismus #SGP #WähltSGP

  16. Um 12 Uhr trafen sich heute am Gänseliesel in Göttingen Personen, um gegen den Angriff der USA auf Venezuela zu protestieren. Es waren etwa 50 Leute da, viele davon aus dem Umfeld von DKP, MLPD, SDAJ und SDS. Eine Person von jeder dieser Organisationen hielt jeweils einen Redebeitrag.

    In den Redebeiträgen wurde der Imperialismus der USA und das Schweigen der westlichen Welt zum Angriff auf Venezuela kritisiert. Zudem wurden Floskeln von internationaler Solidarität gerufen oder davon gesprochen, den Sozialismus voranzubringen. Manche meinten sogar, Apelle an Gewerkschaften für Solidarität mit Venezuela richten zu müssen.

    Eine klare Perspektive, wie imperialistische Kriege und der Kapitalismus selbst gestoppt werden kann, wurde in keinen der Redebeiträge erwähnt. Über die Arbeiterklasse als enorme soziale Kraft wurde kein Satz verloren. Vermutlich ist die Angst zu groß, dass ein spontaner Widerstand der Arbeiterklasse der Kontrolle dieser Organisationen entgleiten und tatsächlich ohne sie was verändern könnte, wodurch sie bedeutungslos würden.

    Wer es ernst meint mit dem Sturz des Imperialismus und dem Kapitalismus selbst, kann jetzt und heute anfangen, den Wandel herbeizuführen: Sich mit einer internationalen sozialistischen Perspektive auszurüsten und von Gewerkschaften unabhängige Aktionskomitees in Betrieben, Schulen, Hochschulen und der Nachbarschaft aufzubauen. Die internationale sozialistische Perspektive wird täglich in Artikeln auf der World Socialist Website verbreitet: wsws.org

    Nehmt zudem Kontakt mit der Sozialistischen Gleichheitspartei auf, um gemeinsam den Kampf für Sozialismus weltweit zu führen und damit imperialistischen Kriegen ein Ende zu bereiten: gleichheit.de

    #Göttingen #Venezuela #DKP #MLPD #SDAJ #SDS #Protest #Demo #Widerstand #Imperialismus #Arbeiterklasse #Aktionskomitees #Sozialismus #SGP #WähltSGP

  17. Um 12 Uhr trafen sich heute am Gänseliesel in Göttingen Personen, um gegen den Angriff der USA auf Venezuela zu protestieren. Es waren etwa 50 Leute da, viele davon aus dem Umfeld von DKP, MLPD, SDAJ und SDS. Eine Person von jeder dieser Organisationen hielt jeweils einen Redebeitrag.

    In den Redebeiträgen wurde der Imperialismus der USA und das Schweigen der westlichen Welt zum Angriff auf Venezuela kritisiert. Zudem wurden Floskeln von internationaler Solidarität gerufen oder davon gesprochen, den Sozialismus voranzubringen. Manche meinten sogar, Apelle an Gewerkschaften für Solidarität mit Venezuela richten zu müssen.

    Eine klare Perspektive, wie imperialistische Kriege und der Kapitalismus selbst gestoppt werden kann, wurde in keinen der Redebeiträge erwähnt. Über die Arbeiterklasse als enorme soziale Kraft wurde kein Satz verloren. Vermutlich ist die Angst zu groß, dass ein spontaner Widerstand der Arbeiterklasse der Kontrolle dieser Organisationen entgleiten und tatsächlich ohne sie was verändern könnte, wodurch sie bedeutungslos würden.

    Wer es ernst meint mit dem Sturz des Imperialismus und dem Kapitalismus selbst, kann jetzt und heute anfangen, den Wandel herbeizuführen: Sich mit einer internationalen sozialistischen Perspektive auszurüsten und von Gewerkschaften unabhängige Aktionskomitees in Betrieben, Schulen, Hochschulen und der Nachbarschaft aufzubauen. Die internationale sozialistische Perspektive wird täglich in Artikeln auf der World Socialist Website verbreitet: wsws.org

    Nehmt zudem Kontakt mit der Sozialistischen Gleichheitspartei auf, um gemeinsam den Kampf für Sozialismus weltweit zu führen und damit imperialistischen Kriegen ein Ende zu bereiten: gleichheit.de

    #Göttingen #Venezuela #DKP #MLPD #SDAJ #SDS #Protest #Demo #Widerstand #Imperialismus #Arbeiterklasse #Aktionskomitees #Sozialismus #SGP #WähltSGP

  18. Um 12 Uhr trafen sich heute am Gänseliesel in Göttingen Personen, um gegen den Angriff der USA auf Venezuela zu protestieren. Es waren etwa 50 Leute da, viele davon aus dem Umfeld von DKP, MLPD, SDAJ und SDS. Eine Person von jeder dieser Organisationen hielt jeweils einen Redebeitrag.

    In den Redebeiträgen wurde der Imperialismus der USA und das Schweigen der westlichen Welt zum Angriff auf Venezuela kritisiert. Zudem wurden Floskeln von internationaler Solidarität gerufen oder davon gesprochen, den Sozialismus voranzubringen. Manche meinten sogar, Apelle an Gewerkschaften für Solidarität mit Venezuela richten zu müssen.

    Eine klare Perspektive, wie imperialistische Kriege und der Kapitalismus selbst gestoppt werden kann, wurde in keinen der Redebeiträge erwähnt. Über die Arbeiterklasse als enorme soziale Kraft wurde kein Satz verloren. Vermutlich ist die Angst zu groß, dass ein spontaner Widerstand der Arbeiterklasse der Kontrolle dieser Organisationen entgleiten und tatsächlich ohne sie was verändern könnte, wodurch sie bedeutungslos würden.

    Wer es ernst meint mit dem Sturz des Imperialismus und dem Kapitalismus selbst, kann jetzt und heute anfangen, den Wandel herbeizuführen: Sich mit einer internationalen sozialistischen Perspektive auszurüsten und von Gewerkschaften unabhängige Aktionskomitees in Betrieben, Schulen, Hochschulen und der Nachbarschaft aufzubauen. Die internationale sozialistische Perspektive wird täglich in Artikeln auf der World Socialist Website verbreitet: wsws.org

    Nehmt zudem Kontakt mit der Sozialistischen Gleichheitspartei auf, um gemeinsam den Kampf für Sozialismus weltweit zu führen und damit imperialistischen Kriegen ein Ende zu bereiten: gleichheit.de

    #Göttingen #Venezuela #DKP #MLPD #SDAJ #SDS #Protest #Demo #Widerstand #Imperialismus #Arbeiterklasse #Aktionskomitees #Sozialismus #SGP #WähltSGP

  19. Unsere Anthologie »Feministische Internationale« füllt eine Leerstelle der Erinnerungskultur und setzt Aktivistinnen der proletarischen Frauenbewegung im 19. und 20. Jh. ein Denkmal. „Ein Must-Read für alle, die sich materialistisch-feministisch organisieren“ (Hêlîn Dirik) Ein Thread: /1

    #bookstodon #feminismus #klasse #arbeiterklasse #feministhistory #feminist #herstory #linke #socialist #geschichte #buchtipp #lesetipp

  20. Beim Protest gegen die AfD ist es auch wichtig, deren Wegbereiter im Blick zu halten:

    „Die SPD, die Grünen und die Linkspartei, die Merz‘ Rassismus gelegentlich kritisieren, sind für die Stärkung der AfD ebenso verantwortlich wie die Union. Seit Jahren organisieren sie auf Bundes- oder Landesebene den Sozialabbau, die Abschiebepolitik, die Staatsaufrüstung und die Kriegspolitik, die die Rechtsextremen stärken und ihnen verzweifelte Menschen in die Arme treiben, und sabotieren jeden Widerstand dagegen.“

    wsws.org/de/articles/2025/10/2

    #AfD #CDU #CSU #SPD #Grüne #Linkspartei #Kapitalismus #Faschismus #Widerstand #Sozialismus #Arbeiterklasse #Alternative #SGP

  21. Wir befinden uns in einer #Krise des Verstandes. Massiv steigende #Arbeitslosenzahlen, massiv steigende #Profite und massiv steigende #Kriegspropaganda, zu wenig bezahlbarer #Wohnraum und Menschen können sich immer weniger leisten.

    Der Grund dafür ist simpel: Profite werden u.a. durch #Spekulation mit (leerstehenden) #Immobilien generiert. Das #Kapital wettet gegen die #Arbeiterklasse. Die Arbeiterklasse ist aber gespalten und abgelenkt. Typischer Taschenspielertrick.

  22. Wir befinden uns in einer #Krise des Verstandes. Massiv steigende #Arbeitslosenzahlen, massiv steigende #Profite und massiv steigende #Kriegspropaganda, zu wenig bezahlbarer #Wohnraum und Menschen können sich immer weniger leisten.

    Der Grund dafür ist simpel: Profite werden u.a. durch #Spekulation mit (leerstehenden) #Immobilien generiert. Das #Kapital wettet gegen die #Arbeiterklasse. Die Arbeiterklasse ist aber gespalten und abgelenkt. Typischer Taschenspielertrick.

  23. 1945 war #Deutschland so geschlagen wie kein anderer Staat je zuvor. Die KPD legte am 11. Juni des Jahres ein Programm für einen friedliebenden, demokratischen Staat vor und trat für die Einheit der #Arbeiterklasse ein. unsere-zeit.de/ringen-um-klarh

    Foto: Bundesarchiv, Bild 183-32584-0002 / CC BY-SA 3.0 / Bearb.: UZ

  24. 1945 war #Deutschland so geschlagen wie kein anderer Staat je zuvor. Die KPD legte am 11. Juni des Jahres ein Programm für einen friedliebenden, demokratischen Staat vor und trat für die Einheit der #Arbeiterklasse ein. unsere-zeit.de/ringen-um-klarh

    Foto: Bundesarchiv, Bild 183-32584-0002 / CC BY-SA 3.0 / Bearb.: UZ

  25. Auch nach der französischen #Revolution war nicht alles das Gelbe vong Ei her. Vor allem für die #Arbeiterklasse.

    So beschloss sie auf Le Chapeliers Antrag am 14. Juni 1791 das Gesetz, das Meistern, #Gesellen und #Arbeitern untersagte, sich in Bünden zu organisieren. Die Aufhebung der Zünftewurde bestätigt. Petitionen, die im Namen eines Berufsstandes verfasst wurden, und Versammlungen, die zum Festsetzen von Löhnen geführt werden, galten als rechtswidrig. Gesetzesverstöße waren auch Verabredungen zum Ausstand. #Streikende Arbeiter wurden strafrechtlich verfolgt, ihren Wortführern drohten Geld- oder Haftstrafen und der Entzug der Rechte eines „Aktivbürgers“.

    Das Gesetz richtete sich gegen die #Koalitionsfreiheit, aber damit auch gegen jede Art der Organisation, die die individuelle #Vertragsfreiheit und #Gewerbefreiheit einschränkt, wie die #Zünfte oder #Kartelle.

    Erst 1864 (Aufhebung des Streikverbots) und 1884 (Koalitionsfreiheit) änderte sich etwas zum Positiven. Allerdings fielen auch diese Errungenschaften nicht vom Himmel, sondern wurden mit Blut, Schweiß und den Tränen der Arbeiterklasse erkämpft. Gesetz Le Chapelier

    #CapitalismIsADeathCult #OurHistory

  26. ★ Marilyn hatte keine formale Ausbildung, da sie den größten Teil ihrer Kindheit in #Pflegefamilien und Waisenhäusern verbracht hatte, und war diesbezüglich sehr empfindlich. Aber sie war in der Tat sehr intelligent – und sehr zäh.

    „Als sie 1956 den Dramatiker Arthur Miller heiratete, entfaltete sich ihre Herkunft aus der #Arbeiterklasse zu einer regelrechten politischen Leidenschaft. Im Jahr 1960 wurde sie Gründungsmitglied der #Hollywood-Sektion des Komitees für eine vernünftige #Atompolitik.“

    ★ Im Rahmen der #antifa​schistischen Bewegung arbeitete Marilyn #Monroe während des Zweiten #Weltkrieg​s 10 Stunden am Tag für 20 Dollar pro Woche in der #Munitionsfabrik #Radioplane, wo sie Drohnen zusammenbaute (zwei Jahre nach Pearl Harbor arbeiteten etwa 475.000 Frauen in #Flugzeugfabrik​en). Hier lernte sie einen #Fotografen der First Motion Picture Unit kennen, der nach moralisch aufbauenden Geschichten aus dem Hinterland suchte, was indirekt zu ihrer Schauspielkarriere führte.

    ★ Das #FBI überwachte Marilyn Monroe wegen mutmaßlicher Verbindungen zu #Kommunisten:

    „Monroe wurde vom FBI beobachtet, dessen Agenten ihr Leben überwachten und ihre Kontakte kontrollierten und Aktivitäten dokumentierten, die vage als antiamerikanisch ausgelegt werden konnten. Während des Kalten Krieges teilte die US-Regierung ihre Bürger dogmatisch in zwei Gruppen ein: Patrioten oder potenzielle kommunistische Verräter.”
    The FBI Monitored Marilyn Monroe Over Suspected Communist Ties

    ★ Marilyn Monroes vergessene radikale Politik.

    #OurHistory #WorkingClass

  27. ★ Marilyn hatte keine formale Ausbildung, da sie den größten Teil ihrer Kindheit in #Pflegefamilien und Waisenhäusern verbracht hatte, und war diesbezüglich sehr empfindlich. Aber sie war in der Tat sehr intelligent – und sehr zäh.

    „Als sie 1956 den Dramatiker Arthur Miller heiratete, entfaltete sich ihre Herkunft aus der #Arbeiterklasse zu einer regelrechten politischen Leidenschaft. Im Jahr 1960 wurde sie Gründungsmitglied der #Hollywood-Sektion des Komitees für eine vernünftige #Atompolitik.“

    ★ Im Rahmen der #antifa​schistischen Bewegung arbeitete Marilyn #Monroe während des Zweiten #Weltkrieg​s 10 Stunden am Tag für 20 Dollar pro Woche in der #Munitionsfabrik #Radioplane, wo sie Drohnen zusammenbaute (zwei Jahre nach Pearl Harbor arbeiteten etwa 475.000 Frauen in #Flugzeugfabrik​en). Hier lernte sie einen #Fotografen der First Motion Picture Unit kennen, der nach moralisch aufbauenden Geschichten aus dem Hinterland suchte, was indirekt zu ihrer Schauspielkarriere führte.

    ★ Das #FBI überwachte Marilyn Monroe wegen mutmaßlicher Verbindungen zu #Kommunisten:

    „Monroe wurde vom FBI beobachtet, dessen Agenten ihr Leben überwachten und ihre Kontakte kontrollierten und Aktivitäten dokumentierten, die vage als antiamerikanisch ausgelegt werden konnten. Während des Kalten Krieges teilte die US-Regierung ihre Bürger dogmatisch in zwei Gruppen ein: Patrioten oder potenzielle kommunistische Verräter.”
    The FBI Monitored Marilyn Monroe Over Suspected Communist Ties

    ★ Marilyn Monroes vergessene radikale Politik.

    #OurHistory #WorkingClass

  28. ★ Marilyn hatte keine formale Ausbildung, da sie den größten Teil ihrer Kindheit in #Pflegefamilien und Waisenhäusern verbracht hatte, und war diesbezüglich sehr empfindlich. Aber sie war in der Tat sehr intelligent – und sehr zäh.

    „Als sie 1956 den Dramatiker Arthur Miller heiratete, entfaltete sich ihre Herkunft aus der #Arbeiterklasse zu einer regelrechten politischen Leidenschaft. Im Jahr 1960 wurde sie Gründungsmitglied der #Hollywood-Sektion des Komitees für eine vernünftige #Atompolitik.“

    ★ Im Rahmen der #antifa​schistischen Bewegung arbeitete Marilyn #Monroe während des Zweiten #Weltkrieg​s 10 Stunden am Tag für 20 Dollar pro Woche in der #Munitionsfabrik #Radioplane, wo sie Drohnen zusammenbaute (zwei Jahre nach Pearl Harbor arbeiteten etwa 475.000 Frauen in #Flugzeugfabrik​en). Hier lernte sie einen #Fotografen der First Motion Picture Unit kennen, der nach moralisch aufbauenden Geschichten aus dem Hinterland suchte, was indirekt zu ihrer Schauspielkarriere führte.

    ★ Das #FBI überwachte Marilyn Monroe wegen mutmaßlicher Verbindungen zu #Kommunisten:

    „Monroe wurde vom FBI beobachtet, dessen Agenten ihr Leben überwachten und ihre Kontakte kontrollierten und Aktivitäten dokumentierten, die vage als antiamerikanisch ausgelegt werden konnten. Während des Kalten Krieges teilte die US-Regierung ihre Bürger dogmatisch in zwei Gruppen ein: Patrioten oder potenzielle kommunistische Verräter.”
    The FBI Monitored Marilyn Monroe Over Suspected Communist Ties

    ★ Marilyn Monroes vergessene radikale Politik.

    #OurHistory #WorkingClass

  29. ★ Marilyn hatte keine formale Ausbildung, da sie den größten Teil ihrer Kindheit in #Pflegefamilien und Waisenhäusern verbracht hatte, und war diesbezüglich sehr empfindlich. Aber sie war in der Tat sehr intelligent – und sehr zäh.

    „Als sie 1956 den Dramatiker Arthur Miller heiratete, entfaltete sich ihre Herkunft aus der #Arbeiterklasse zu einer regelrechten politischen Leidenschaft. Im Jahr 1960 wurde sie Gründungsmitglied der #Hollywood-Sektion des Komitees für eine vernünftige #Atompolitik.“

    ★ Im Rahmen der #antifa​schistischen Bewegung arbeitete Marilyn #Monroe während des Zweiten #Weltkrieg​s 10 Stunden am Tag für 20 Dollar pro Woche in der #Munitionsfabrik #Radioplane, wo sie Drohnen zusammenbaute (zwei Jahre nach Pearl Harbor arbeiteten etwa 475.000 Frauen in #Flugzeugfabrik​en). Hier lernte sie einen #Fotografen der First Motion Picture Unit kennen, der nach moralisch aufbauenden Geschichten aus dem Hinterland suchte, was indirekt zu ihrer Schauspielkarriere führte.

    ★ Das #FBI überwachte Marilyn Monroe wegen mutmaßlicher Verbindungen zu #Kommunisten:

    „Monroe wurde vom FBI beobachtet, dessen Agenten ihr Leben überwachten und ihre Kontakte kontrollierten und Aktivitäten dokumentierten, die vage als antiamerikanisch ausgelegt werden konnten. Während des Kalten Krieges teilte die US-Regierung ihre Bürger dogmatisch in zwei Gruppen ein: Patrioten oder potenzielle kommunistische Verräter.”
    The FBI Monitored Marilyn Monroe Over Suspected Communist Ties

    ★ Marilyn Monroes vergessene radikale Politik.

    #OurHistory #WorkingClass

  30. ★ Marilyn hatte keine formale Ausbildung, da sie den größten Teil ihrer Kindheit in #Pflegefamilien und Waisenhäusern verbracht hatte, und war diesbezüglich sehr empfindlich. Aber sie war in der Tat sehr intelligent – und sehr zäh.

    „Als sie 1956 den Dramatiker Arthur Miller heiratete, entfaltete sich ihre Herkunft aus der #Arbeiterklasse zu einer regelrechten politischen Leidenschaft. Im Jahr 1960 wurde sie Gründungsmitglied der #Hollywood-Sektion des Komitees für eine vernünftige #Atompolitik.“

    ★ Im Rahmen der #antifa​schistischen Bewegung arbeitete Marilyn #Monroe während des Zweiten #Weltkrieg​s 10 Stunden am Tag für 20 Dollar pro Woche in der #Munitionsfabrik #Radioplane, wo sie Drohnen zusammenbaute (zwei Jahre nach Pearl Harbor arbeiteten etwa 475.000 Frauen in #Flugzeugfabrik​en). Hier lernte sie einen #Fotografen der First Motion Picture Unit kennen, der nach moralisch aufbauenden Geschichten aus dem Hinterland suchte, was indirekt zu ihrer Schauspielkarriere führte.

    ★ Das #FBI überwachte Marilyn Monroe wegen mutmaßlicher Verbindungen zu #Kommunisten:

    „Monroe wurde vom FBI beobachtet, dessen Agenten ihr Leben überwachten und ihre Kontakte kontrollierten und Aktivitäten dokumentierten, die vage als antiamerikanisch ausgelegt werden konnten. Während des Kalten Krieges teilte die US-Regierung ihre Bürger dogmatisch in zwei Gruppen ein: Patrioten oder potenzielle kommunistische Verräter.”
    The FBI Monitored Marilyn Monroe Over Suspected Communist Ties

    ★ Marilyn Monroes vergessene radikale Politik.

    #OurHistory #WorkingClass

  31. Klasse, Erinnerung und jüdischer Antizionismus

    Jüdische Radikale haben schon lange das Staatsprojekt in Frage gestellt, das in unserem Namen aufgebaut wurde.

    Angesichts des modernen Völkermords, den der israelische Staat gegen das palästinensische Volk begeht, scheint es vielleicht nicht ratsam oder wünschenswert, die eigene Position dazu zu hinterfragen.

    Es kann egoistisch wirken, sich angesichts solch dystopischen Leids einen Moment Zeit zu nehmen, um die eigene Geschichte zu hinterfragen. Als Jude fühlt sich das aber etwas anders an. Uns wird gesagt, dass die einzige Möglichkeit, Sicherheit für #Juden zu schaffen, ein #Nationalstaat mit einer Politik der Ausgrenzung ist, die uns begünstigt. Aber wenn man sich, egal ob Jude oder nicht, für die Geschichte politisch aktiver jüdischer Gemeinschaften interessiert, findet man eine Fülle von radikalem #Antinationalismus – ja sogar #Internationalismus. Der #Zionismus war eine von der jüdischen Oberschicht geschmiedete Geschichte, und sein Projekt beruhte darauf, die Juden der #Arbeiterklasse davon zu überzeugen, den Kampf zu kämpfen und auf gestohlenem Land eine Festung nur für Juden zu errichten.

    Die Geschichte der Beteiligung von Juden an linken Bewegungen ist viel zu umfangreich, um sie hier zusammenzufassen. Emma #Goldman und Rosa #Luxemburg sind nur zwei der bekannteren Namen, aber es gab unzählige jüdische #Streikoordinatoren in Fabriken, unbekannte #Zeitungsredakteure, #Pädagogen und #Künstler – Menschen der Tat und Menschen des Denkens, die nicht nur auf die Linke, sondern auf den politischen Diskurs insgesamt einen enormen Einfluss hatten. Milly #Witkopf zum Beispiel (1877–1955), die mit dem bekannteren Rudolph #Rocker verheiratet war, und die Juden ihrer Art werden in der Diskussion oft nicht erwähnt – obwohl sie einen Großteil der Grundlagen für diese Bewegungen gelegt haben.

    In der heutigen Zeit sind diese Figuren Zielscheibe unverhohlener Verleumdungen durch zionistische Intellektuelle und Aktivisten. Ihnen wird oft vorgeworfen, sie hätten hochfliegende „linke“ Erwartungen (auch bekannt als politische Prinzipien) und kümmerten sich zu wenig um die Sicherheit des jüdischen Volkes. Aber für jeden, der auch nur ein bisschen Medienkompetenz hat, ist klar, dass diese Verleumdungen von denselben Leuten kommen, die die Politik der ethnischen Säuberung der #Netanjahu-Regierung bejubeln – und daher nicht vertrauenswürdig sind. Aber für diejenigen, die dumm genug sind, sie ernst zu nehmen, sehen solche Leute zumindest wie ernsthafte politische Akteure aus und müssen diskutiert werden, soweit man das ertragen kann.

    (...)

    Weiterlesen in meiner Übersetzung des Beitrags  "Class, memory, and Jewish anti-Zionism" von James Horton ursprünglich veröffentlicht am 10. Juli 2025

    #Anarchismus @anarchism @israel @palestine @gaza #Gaza #Israel

  32. InterRebellium 01. The Estallido Social

    Der erste Teil einer mehrteiligen Doku-Serie, InterRebellium 01. The Estallido Social, erzählt die Geschichte aus der Sicht von anarchistischen und antikolonialen Teilnehmer*innen des Aufstands von 2019 in den vom chilenischen Staat besetzten Gebieten.

    Der Estallido Social (oder „soziale Explosion“) war ein #Volksaufstand in den vom chilenischen Staat besetzten Gebieten, der am 18. Oktober 2019 durch eine #Fahrpreiserhöhung um 30 Pesos ausgelöst wurde. Was mit einer von #Studenten angeführten Kampagne gegen die Fahrpreiserhöhung begann, entwickelte sich schnell zu einem landesweiten Aufstand, der die Gesellschaft in ihren Grundfesten erschütterte.

    Dieser Aufstand entstand aus der langen Geschichte der Revolten im sogenannten #Chile. Leider, wie die Teilnehmerin Yza uns erinnert, sind lange Geschichten der Revolte oft das Ergebnis langer Geschichten der Unterdrückung. Die #Unterdrückung in diesen Gebieten reicht bis vor die Gründung des chilenischen Staates zurück, bis zur spanischen Invasion und Eroberung. Aber die moderne Ära beginnt mit dem Putsch von 1973, der Augusto #Pinochet als Diktator einsetzte. Jahre neoliberaler Reformen führten zu einer desillusionierten und unorganisierten #Arbeiterklasse. InterRebellium verfolgt die Wurzeln des Aufstands von 2019 bis zu den #Studentenbewegung​en der 2000er Jahre und den feministischen Bewegungen Mitte der 2010er Jahre sowie bis zum Widerstand der indigenen Bevölkerung während der gesamten #Kolonialherrschaft. Die Bewegung übernahm auch Ideen und Taktiken von gleichzeitig stattfindenden Aufständen in #Hongkong und #Ecuador.

    Monatelang lieferten sich Tausende von Menschen heftige #Straßenkämpfe mit der #Polizei und dem #Militär, organisierten Unterstützungsnetzwerke für die #Militanten an der Front, gründeten horizontal organisierte Nachbarschaftsversammlungen, beteiligten sich an #Generalstreiks und verübten #Brandanschläge und #Sabotageakte gegen Symbole der Macht und multinationale #Konzerne.

    Der #Estallido wurde schließlich durch eine Kombination aus brutaler staatlicher #Repression, #Reformversprechen und einer neuen #Verfassung sowie einer ästhetischen Verschönerung der alten Symbole der Macht mit der Wahl des jungen Gabriel #Boric von der neuen Linken eingedämmt. Als die Unruhen abklangen und viele bereit waren, innerhalb der staatlichen #Bürokratie zu arbeiten, konnten Boric und die neue #Linke ungehindert Koalitionen mit den gleichen Kräften bilden, die vor dem Estallido an der Macht waren, sodass viele der schlimmsten Täter der staatlichen Repression in ihren Positionen blieben. Eine Handvoll politischer Gefangener aus dem Estallido sind bis heute (April 2025) noch immer in Haft.

    InterRebellium wird über die globale Welle von Revolten von 2018 bis 2020 berichten. Der Titel kommt aus dem Lateinischen und bedeutet „zwischen den Aufständen“. Wir finden es wichtig, diese Zeit zwischen den Wellen zu nutzen, um unsere Erfahrungen weltweit auszutauschen und die letzte Welle zu analysieren, damit wir besser auf die nächste vorbereitet sind.

    Zur

  33. InterRebellium 01. The Estallido Social

    Der erste Teil einer mehrteiligen Doku-Serie, InterRebellium 01. The Estallido Social, erzählt die Geschichte aus der Sicht von anarchistischen und antikolonialen Teilnehmer*innen des Aufstands von 2019 in den vom chilenischen Staat besetzten Gebieten.

    Der Estallido Social (oder „soziale Explosion“) war ein #Volksaufstand in den vom chilenischen Staat besetzten Gebieten, der am 18. Oktober 2019 durch eine #Fahrpreiserhöhung um 30 Pesos ausgelöst wurde. Was mit einer von #Studenten angeführten Kampagne gegen die Fahrpreiserhöhung begann, entwickelte sich schnell zu einem landesweiten Aufstand, der die Gesellschaft in ihren Grundfesten erschütterte.

    Dieser Aufstand entstand aus der langen Geschichte der Revolten im sogenannten #Chile. Leider, wie die Teilnehmerin Yza uns erinnert, sind lange Geschichten der Revolte oft das Ergebnis langer Geschichten der Unterdrückung. Die #Unterdrückung in diesen Gebieten reicht bis vor die Gründung des chilenischen Staates zurück, bis zur spanischen Invasion und Eroberung. Aber die moderne Ära beginnt mit dem Putsch von 1973, der Augusto #Pinochet als Diktator einsetzte. Jahre neoliberaler Reformen führten zu einer desillusionierten und unorganisierten #Arbeiterklasse. InterRebellium verfolgt die Wurzeln des Aufstands von 2019 bis zu den #Studentenbewegung​en der 2000er Jahre und den feministischen Bewegungen Mitte der 2010er Jahre sowie bis zum Widerstand der indigenen Bevölkerung während der gesamten #Kolonialherrschaft. Die Bewegung übernahm auch Ideen und Taktiken von gleichzeitig stattfindenden Aufständen in #Hongkong und #Ecuador.

    Monatelang lieferten sich Tausende von Menschen heftige #Straßenkämpfe mit der #Polizei und dem #Militär, organisierten Unterstützungsnetzwerke für die #Militanten an der Front, gründeten horizontal organisierte Nachbarschaftsversammlungen, beteiligten sich an #Generalstreiks und verübten #Brandanschläge und #Sabotageakte gegen Symbole der Macht und multinationale #Konzerne.

    Der #Estallido wurde schließlich durch eine Kombination aus brutaler staatlicher #Repression, #Reformversprechen und einer neuen #Verfassung sowie einer ästhetischen Verschönerung der alten Symbole der Macht mit der Wahl des jungen Gabriel #Boric von der neuen Linken eingedämmt. Als die Unruhen abklangen und viele bereit waren, innerhalb der staatlichen #Bürokratie zu arbeiten, konnten Boric und die neue #Linke ungehindert Koalitionen mit den gleichen Kräften bilden, die vor dem Estallido an der Macht waren, sodass viele der schlimmsten Täter der staatlichen Repression in ihren Positionen blieben. Eine Handvoll politischer Gefangener aus dem Estallido sind bis heute (April 2025) noch immer in Haft.

    InterRebellium wird über die globale Welle von Revolten von 2018 bis 2020 berichten. Der Titel kommt aus dem Lateinischen und bedeutet „zwischen den Aufständen“. Wir finden es wichtig, diese Zeit zwischen den Wellen zu nutzen, um unsere Erfahrungen weltweit auszutauschen und die letzte Welle zu analysieren, damit wir besser auf die nächste vorbereitet sind.

    Zur

  34. InterRebellium 01. The Estallido Social

    Der erste Teil einer mehrteiligen Doku-Serie, InterRebellium 01. The Estallido Social, erzählt die Geschichte aus der Sicht von anarchistischen und antikolonialen Teilnehmer*innen des Aufstands von 2019 in den vom chilenischen Staat besetzten Gebieten.

    Der Estallido Social (oder „soziale Explosion“) war ein #Volksaufstand in den vom chilenischen Staat besetzten Gebieten, der am 18. Oktober 2019 durch eine #Fahrpreiserhöhung um 30 Pesos ausgelöst wurde. Was mit einer von #Studenten angeführten Kampagne gegen die Fahrpreiserhöhung begann, entwickelte sich schnell zu einem landesweiten Aufstand, der die Gesellschaft in ihren Grundfesten erschütterte.

    Dieser Aufstand entstand aus der langen Geschichte der Revolten im sogenannten #Chile. Leider, wie die Teilnehmerin Yza uns erinnert, sind lange Geschichten der Revolte oft das Ergebnis langer Geschichten der Unterdrückung. Die #Unterdrückung in diesen Gebieten reicht bis vor die Gründung des chilenischen Staates zurück, bis zur spanischen Invasion und Eroberung. Aber die moderne Ära beginnt mit dem Putsch von 1973, der Augusto #Pinochet als Diktator einsetzte. Jahre neoliberaler Reformen führten zu einer desillusionierten und unorganisierten #Arbeiterklasse. InterRebellium verfolgt die Wurzeln des Aufstands von 2019 bis zu den #Studentenbewegung​en der 2000er Jahre und den feministischen Bewegungen Mitte der 2010er Jahre sowie bis zum Widerstand der indigenen Bevölkerung während der gesamten #Kolonialherrschaft. Die Bewegung übernahm auch Ideen und Taktiken von gleichzeitig stattfindenden Aufständen in #Hongkong und #Ecuador.

    Monatelang lieferten sich Tausende von Menschen heftige #Straßenkämpfe mit der #Polizei und dem #Militär, organisierten Unterstützungsnetzwerke für die #Militanten an der Front, gründeten horizontal organisierte Nachbarschaftsversammlungen, beteiligten sich an #Generalstreiks und verübten #Brandanschläge und #Sabotageakte gegen Symbole der Macht und multinationale #Konzerne.

    Der #Estallido wurde schließlich durch eine Kombination aus brutaler staatlicher #Repression, #Reformversprechen und einer neuen #Verfassung sowie einer ästhetischen Verschönerung der alten Symbole der Macht mit der Wahl des jungen Gabriel #Boric von der neuen Linken eingedämmt. Als die Unruhen abklangen und viele bereit waren, innerhalb der staatlichen #Bürokratie zu arbeiten, konnten Boric und die neue #Linke ungehindert Koalitionen mit den gleichen Kräften bilden, die vor dem Estallido an der Macht waren, sodass viele der schlimmsten Täter der staatlichen Repression in ihren Positionen blieben. Eine Handvoll politischer Gefangener aus dem Estallido sind bis heute (April 2025) noch immer in Haft.

    InterRebellium wird über die globale Welle von Revolten von 2018 bis 2020 berichten. Der Titel kommt aus dem Lateinischen und bedeutet „zwischen den Aufständen“. Wir finden es wichtig, diese Zeit zwischen den Wellen zu nutzen, um unsere Erfahrungen weltweit auszutauschen und die letzte Welle zu analysieren, damit wir besser auf die nächste vorbereitet sind.

    Zur

  35. InterRebellium 01. The Estallido Social

    Der erste Teil einer mehrteiligen Doku-Serie, InterRebellium 01. The Estallido Social, erzählt die Geschichte aus der Sicht von anarchistischen und antikolonialen Teilnehmer*innen des Aufstands von 2019 in den vom chilenischen Staat besetzten Gebieten.

    Der Estallido Social (oder „soziale Explosion“) war ein #Volksaufstand in den vom chilenischen Staat besetzten Gebieten, der am 18. Oktober 2019 durch eine #Fahrpreiserhöhung um 30 Pesos ausgelöst wurde. Was mit einer von #Studenten angeführten Kampagne gegen die Fahrpreiserhöhung begann, entwickelte sich schnell zu einem landesweiten Aufstand, der die Gesellschaft in ihren Grundfesten erschütterte.

    Dieser Aufstand entstand aus der langen Geschichte der Revolten im sogenannten #Chile. Leider, wie die Teilnehmerin Yza uns erinnert, sind lange Geschichten der Revolte oft das Ergebnis langer Geschichten der Unterdrückung. Die #Unterdrückung in diesen Gebieten reicht bis vor die Gründung des chilenischen Staates zurück, bis zur spanischen Invasion und Eroberung. Aber die moderne Ära beginnt mit dem Putsch von 1973, der Augusto #Pinochet als Diktator einsetzte. Jahre neoliberaler Reformen führten zu einer desillusionierten und unorganisierten #Arbeiterklasse. InterRebellium verfolgt die Wurzeln des Aufstands von 2019 bis zu den #Studentenbewegung​en der 2000er Jahre und den feministischen Bewegungen Mitte der 2010er Jahre sowie bis zum Widerstand der indigenen Bevölkerung während der gesamten #Kolonialherrschaft. Die Bewegung übernahm auch Ideen und Taktiken von gleichzeitig stattfindenden Aufständen in #Hongkong und #Ecuador.

    Monatelang lieferten sich Tausende von Menschen heftige #Straßenkämpfe mit der #Polizei und dem #Militär, organisierten Unterstützungsnetzwerke für die #Militanten an der Front, gründeten horizontal organisierte Nachbarschaftsversammlungen, beteiligten sich an #Generalstreiks und verübten #Brandanschläge und #Sabotageakte gegen Symbole der Macht und multinationale #Konzerne.

    Der #Estallido wurde schließlich durch eine Kombination aus brutaler staatlicher #Repression, #Reformversprechen und einer neuen #Verfassung sowie einer ästhetischen Verschönerung der alten Symbole der Macht mit der Wahl des jungen Gabriel #Boric von der neuen Linken eingedämmt. Als die Unruhen abklangen und viele bereit waren, innerhalb der staatlichen #Bürokratie zu arbeiten, konnten Boric und die neue #Linke ungehindert Koalitionen mit den gleichen Kräften bilden, die vor dem Estallido an der Macht waren, sodass viele der schlimmsten Täter der staatlichen Repression in ihren Positionen blieben. Eine Handvoll politischer Gefangener aus dem Estallido sind bis heute (April 2025) noch immer in Haft.

    InterRebellium wird über die globale Welle von Revolten von 2018 bis 2020 berichten. Der Titel kommt aus dem Lateinischen und bedeutet „zwischen den Aufständen“. Wir finden es wichtig, diese Zeit zwischen den Wellen zu nutzen, um unsere Erfahrungen weltweit auszutauschen und die letzte Welle zu analysieren, damit wir besser auf die nächste vorbereitet sind.

    Zur

  36. InterRebellium 01. The Estallido Social

    Der erste Teil einer mehrteiligen Doku-Serie, InterRebellium 01. The Estallido Social, erzählt die Geschichte aus der Sicht von anarchistischen und antikolonialen Teilnehmer*innen des Aufstands von 2019 in den vom chilenischen Staat besetzten Gebieten.

    Der Estallido Social (oder „soziale Explosion“) war ein #Volksaufstand in den vom chilenischen Staat besetzten Gebieten, der am 18. Oktober 2019 durch eine #Fahrpreiserhöhung um 30 Pesos ausgelöst wurde. Was mit einer von #Studenten angeführten Kampagne gegen die Fahrpreiserhöhung begann, entwickelte sich schnell zu einem landesweiten Aufstand, der die Gesellschaft in ihren Grundfesten erschütterte.

    Dieser Aufstand entstand aus der langen Geschichte der Revolten im sogenannten #Chile. Leider, wie die Teilnehmerin Yza uns erinnert, sind lange Geschichten der Revolte oft das Ergebnis langer Geschichten der Unterdrückung. Die #Unterdrückung in diesen Gebieten reicht bis vor die Gründung des chilenischen Staates zurück, bis zur spanischen Invasion und Eroberung. Aber die moderne Ära beginnt mit dem Putsch von 1973, der Augusto #Pinochet als Diktator einsetzte. Jahre neoliberaler Reformen führten zu einer desillusionierten und unorganisierten #Arbeiterklasse. InterRebellium verfolgt die Wurzeln des Aufstands von 2019 bis zu den #Studentenbewegung​en der 2000er Jahre und den feministischen Bewegungen Mitte der 2010er Jahre sowie bis zum Widerstand der indigenen Bevölkerung während der gesamten #Kolonialherrschaft. Die Bewegung übernahm auch Ideen und Taktiken von gleichzeitig stattfindenden Aufständen in #Hongkong und #Ecuador.

    Monatelang lieferten sich Tausende von Menschen heftige #Straßenkämpfe mit der #Polizei und dem #Militär, organisierten Unterstützungsnetzwerke für die #Militanten an der Front, gründeten horizontal organisierte Nachbarschaftsversammlungen, beteiligten sich an #Generalstreiks und verübten #Brandanschläge und #Sabotageakte gegen Symbole der Macht und multinationale #Konzerne.

    Der #Estallido wurde schließlich durch eine Kombination aus brutaler staatlicher #Repression, #Reformversprechen und einer neuen #Verfassung sowie einer ästhetischen Verschönerung der alten Symbole der Macht mit der Wahl des jungen Gabriel #Boric von der neuen Linken eingedämmt. Als die Unruhen abklangen und viele bereit waren, innerhalb der staatlichen #Bürokratie zu arbeiten, konnten Boric und die neue #Linke ungehindert Koalitionen mit den gleichen Kräften bilden, die vor dem Estallido an der Macht waren, sodass viele der schlimmsten Täter der staatlichen Repression in ihren Positionen blieben. Eine Handvoll politischer Gefangener aus dem Estallido sind bis heute (April 2025) noch immer in Haft.

    InterRebellium wird über die globale Welle von Revolten von 2018 bis 2020 berichten. Der Titel kommt aus dem Lateinischen und bedeutet „zwischen den Aufständen“. Wir finden es wichtig, diese Zeit zwischen den Wellen zu nutzen, um unsere Erfahrungen weltweit auszutauschen und die letzte Welle zu analysieren, damit wir besser auf die nächste vorbereitet sind.

    Zur

  37. Heute in der Geschichte der #Arbeiterklasse: 20. Juli 1549: Beginn der Ketts Rebellion gegen die Einfriedungen. Am 6. Juli fingen die Rebellen an, Einfriedungen in Morley St. Botolph zu zerstören. Als sie am 20. Juli das Anwesen von John Flowerdew angriffen, versuchte er, sie zu bestechen, damit sie stattdessen das Anwesen von Robert Kett angreifen. Der Plan ging aber nach hinten los, als Kett sich den Rebellen anschloss und ihnen half, seine eigenen Zäune niederzureißen. Ihre 3.500 Mann starke Volksarmee eroberte Norwich. Sie stellten die Landbesitzer massenhaft vor Gericht und gründeten auf Mousehold Heath eine Republik. Die Bewegung gewann an Stärke, die Armee wuchs auf 16.000 Mann an. Die Behörden schlugen den Aufstand schließlich nieder. Insgesamt starben 3.000 Rebellen und 250 Söldner des Staates in den Kämpfen. Aber Kett lehnte die Begnadigung des Königs ab und sagte: „Könige begnadigen normalerweise böse Menschen, nicht unschuldige Männer. Wir haben nichts getan, um eine solche Begnadigung zu verdienen. Wir haben uns keines Verbrechens schuldig gemacht.“ Daraufhin folterten die Behörden Kett und hängten ihn langsam über mehrere Tage hinweg.

    Zahlreiche historische Romane haben Ketts Rebellion thematisiert: „Mistress Haselwode: A tale of the Reformation Oak“ (1876) von Frederick H. Moore; „For Kett and Countryside“ (1910) von F.C. Tansley; „The Great Oak“ (1949) von Jack Lindsay; „A Rebellious Oak“ (2012) von Margaret Callow und „Tombland“ (2018) von C.J. Sansom. #workingclass #LaborHistory #rebellion #uk #england #enclosures #uprising #HistoricalFiction #novel #book #fiction #author #writer @bookstadon Quelle: Post von @MikeDunnAuthor