Mutmaßliche Femizide in Obertshausen und Wadern
In Obertshausen ist Ende September eine 51-jährige Frau mutmaßlich von ihren Ehemann getötet worden. Die Polizei fand sie schwer verletzt in einem Wohnhaus. Sie starb später im Krankenhaus. Ihr 57-jähriger Ehemann wurde noch in derselben Nacht festgenommen und sitzt wegen des Verdachts des Totschlags in Untersuchungshaft.
Im saarländischen Wadern-Lockweiler wurde wenige Tage zuvor eine 45-jährige Frau erstochen. Eine Mieterin fand sie schwer verletzt im Eingangsbereich ihres Wohnhauses. Trotz Reanimationsversuchen starb sie vor Ort. Kurz darauf nahm die Polizei einen 19-Jährigen fest, der ein Bekannter ihres Sohnes sein soll. Gegen ihn wurde Haftbefehl wegen Mordverdachts erlassen.
Bei beiden Taten handelt es sich mutmaßlich um Femizide, also Tötungen von Frauen aufgrund ihres Geschlechts. Täter können Partner, Angehörige, Bekannte oder Fremde sein.
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