Mutmaßliche Femizide in Bruchsal und Bayerisch Eisenstein
In Bruchsal-Heidelsheim soll ein 42-Jähriger in der Nacht zum Donnerstag seine 63-jährige Mutter getötet haben. Laut Polizei attackierte er sie in ihrer Wohnung mit einem stumpfen Gegenstand. Die Frau starb noch vor Eintreffen der Einsatzkräfte. Gegen 4.50 Uhr alarmierte der Mann selbst die Polizei und wurde festgenommen. Weitere Hintergründe sind unbekannt.
Bereits im September wurde in Bayerisch Eisenstein die Leiche einer 45-Jährigen in einem brenenden VW-Bus gefunden. Sie war schon vor dem Brand gewaltsam getötet worden. Ihr 46-jähriger, getrennt lebender Ehemann wurde schwer verletzt in einem nahen Waldstück gefunden und gilt als Tatverdächtiger. Gegen ihn wurde Haftbefehl erlassen.
Bei den Fällen handelt es sich mutmaßlich um Femizide, also um die Tötung von Frauen, weil sie Frauen sind. Meist werden sie im familiären Umfeld oder von (Ex‑)Partnern verübt.