#feminismus — Public Fediverse posts
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Ich will mich jetzt auch mal aufregen...
Ich fange mal hiermit an. Es ist eine totale Unsitte, mit spezifischen Frageworten Einleitungen zu beginnen und sie dann nicht zu beantworten. In diesem Fall lautet die Überschrift:"AfD und Linke im Aufwind: Warum Jungs eher rechts und Mädchen eher links sind".
Zu erwarten ist also eine Antwort im Rahmen von "Weil [Gründe bitte hier einfügen]". Kommt aber nicht. Das nervt mich. Haben die alle keinen Deutsch-Unterricht gehabt?
Was mich aber noch mehr abfuckt ist das hier:"[...] Aber es gab auch schon immer eine Strömung im Feminismus, die die Männer nicht ändern wollte, sondern sie pauschal zum Problem erklärte, ohne eine tragbare Lösung anzubieten [...]".
Als Frauen* erkannten, dass es ein systemisch-gesellschaftliches Problem gibt, dass ausschließlich sie betrifft, haben sie den Arsch hochgekriegt, die Sufragetten gegründet und so lange Druck gemacht, bis sich etwas bewegt hat. (Dabei haben sie oft ihr Leben riskiert und allzu oft auch verloren.)
Warum können Männer das für sich selbst nicht tun? Wieso müssen Frauen* da eine Lösung anbieten?
Ich möchte es plakativer beschreiben... wenn ERwin und SIEgrun in der Shice stecken, ERwin bis zum Knie und SIEgrun bis zum Hals, warum muss SIEgrun ERwin dann mit rausziehen, wenn SIEgrun weder mit sich selbst fertig ist, noch ERwin bisher irgendwas getan hat außer zu heulen, dass SIEgrun doch bitte da bleiben soll, wo sie hingehört?
(Und ja, ich weiß #NichtAlleMänner und so, aber das ist hier jetzt nicht das Thema. Ich rede von Strukturen und nicht von Einzel-Schicksalen und werde mit Zero Fuck auf Nebenschauplätze eingehen.)
Und dann kommen zum Schluß hin mehrere Absätze darüber, wie schrecklich arm dran die Jungs ja in der Schule sind und wie sehr sie von den Mädchen abgehängt werden."[...] Die Probleme der Jungs sind offenkundig: Sie haben, das ist inzwischen gut belegt, in der Schule einen biologischen Nachteil. Der Teil des Gehirns, der für die Impulskontrolle zuständig ist, entwickelt sich bei Mädchen in der Pubertät früher. Weshalb der amerikanische Ökonom Richard Reeves fordert, Jungs ein Jahr später als Mädchen einzuschulen, um die Differenzen auszugleichen. Jungs und Mädchen brauchen in der Schule unterschiedliche Ansprachen, um sich für den Stoff zu begeistern. Laut der jüngsten Pisa-Studie entwickeln Mädchen in Deutschland signifikant bessere Leistungen im Lesen als Jungs.
Und das hat alles natürlich gar nichts damit zu tun, dass Mädchen bis heute eher dazu sozialisiert werden, ihre Impulse frühzeitig zu kontrollieren, zu gefallen, Erwartungen zu erfüllen, brav und angemessen zu agieren.
Die Schulforscherin Hannover hat festgestellt, dass Jungs bei gleicher Leistung häufig schlechtere Noten erhielten – auch weil sie oft Schwierigkeiten hätten, sich selbst zu organisieren und dem Unterricht so konzentriert und ruhig zu folgen wie die Mädchen. [...] Nicht nur eine spätere Einschulung von Jungs, sondern auch mehr männliche Erzieher und Lehrer in Kitas und Schulen. Fast 90 Prozent der Lehrer an Grundschulen in Deutschland sind Frauen. Zwar gibt es keinen Hinweis darauf, dass Frauen Jungs schlechtere Noten geben. Aber doch eine gute Beleglage, dass männliche Lehrer Jungs besser motivieren können."
Fun Fact: Dieselbe "die Biologie" hat früher behauptet, Frauen seien zu emotional und von zu schwacher Konstitution, um gebildet zu werden. Sie haben sich den Arsch aufgerissen und sich überangepasst, um hierher zu kommen, wo sie jetzt sind. Fächer und Bildungsstrukturen wurden bis heute nicht an Menstruation, Schwangerschaften, Menopause etc angepasst, aber wir (tm) sind voll unfair, weil Jungs zur selben Zeit in die erste Klasse gehen müssen, wie Mädchen?
Noch 'n Fun Fact: Männliches Erziehungs- und Lehr-Personal funktioniert meist nur deswegen besser, weil Jungs dann sehen, dass Bildung nicht unmännlich ist. Das ist nämlich das Framing, das allzu oft noch in Elternhäusern abläuft.
Und noch 'n Fun Fact: Als vor Jahrzehnten klar wurde, dass Mädchen* in MINT massiv davon profitieren würden, in der Pubertät NICHT mit Jungs zusammen unterrichtet zu werden, passierte... nichts. Die Mädchen* haben (wie immer) noch härter gearbeitet, um endlich ernst genommen zu werden (was bis heute trotzdem oft genug nur mäßig klappt und trotzdem sind sie jetzt da, wo sie nunmal sind).
https://archive.is/4X6OR
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Ach ja... Disclaimer quasi: Ich möchte nicht, dass diese Zustände so bleiben. Ich habe aber diese Schuldzuweisung an "den Feminismus" einfach komplett satt.
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#Sexismus #Feminismus #Frauen #Männer #Mädchen #Jungen #Politik #Gesellschaft #Erziehung #Gleichberechtigung #Gerechtigkeit #FrauenAlltag #MädchenAlltag -
Ich will mich jetzt auch mal aufregen...
Ich fange mal hiermit an. Es ist eine totale Unsitte, mit spezifischen Frageworten Einleitungen zu beginnen und sie dann nicht zu beantworten. In diesem Fall lautet die Überschrift:"AfD und Linke im Aufwind: Warum Jungs eher rechts und Mädchen eher links sind".
Zu erwarten ist also eine Antwort im Rahmen von "Weil [Gründe bitte hier einfügen]". Kommt aber nicht. Das nervt mich. Haben die alle keinen Deutsch-Unterricht gehabt?
Was mich aber noch mehr abfuckt ist das hier:"[...] Aber es gab auch schon immer eine Strömung im Feminismus, die die Männer nicht ändern wollte, sondern sie pauschal zum Problem erklärte, ohne eine tragbare Lösung anzubieten [...]".
Als Frauen* erkannten, dass es ein systemisch-gesellschaftliches Problem gibt, dass ausschließlich sie betrifft, haben sie den Arsch hochgekriegt, die Sufragetten gegründet und so lange Druck gemacht, bis sich etwas bewegt hat. (Dabei haben sie oft ihr Leben riskiert und allzu oft auch verloren.)
Warum können Männer das für sich selbst nicht tun? Wieso müssen Frauen* da eine Lösung anbieten?
Ich möchte es plakativer beschreiben... wenn ERwin und SIEgrun in der Shice stecken, ERwin bis zum Knie und SIEgrun bis zum Hals, warum muss SIEgrun ERwin dann mit rausziehen, wenn SIEgrun weder mit sich selbst fertig ist, noch ERwin bisher irgendwas getan hat außer zu heulen, dass SIEgrun doch bitte da bleiben soll, wo sie hingehört?
(Und ja, ich weiß #NichtAlleMänner und so, aber das ist hier jetzt nicht das Thema. Ich rede von Strukturen und nicht von Einzel-Schicksalen und werde mit Zero Fuck auf Nebenschauplätze eingehen.)
Und dann kommen zum Schluß hin mehrere Absätze darüber, wie schrecklich arm dran die Jungs ja in der Schule sind und wie sehr sie von den Mädchen abgehängt werden."[...] Die Probleme der Jungs sind offenkundig: Sie haben, das ist inzwischen gut belegt, in der Schule einen biologischen Nachteil. Der Teil des Gehirns, der für die Impulskontrolle zuständig ist, entwickelt sich bei Mädchen in der Pubertät früher. Weshalb der amerikanische Ökonom Richard Reeves fordert, Jungs ein Jahr später als Mädchen einzuschulen, um die Differenzen auszugleichen. Jungs und Mädchen brauchen in der Schule unterschiedliche Ansprachen, um sich für den Stoff zu begeistern. Laut der jüngsten Pisa-Studie entwickeln Mädchen in Deutschland signifikant bessere Leistungen im Lesen als Jungs.
Und das hat alles natürlich gar nichts damit zu tun, dass Mädchen bis heute eher dazu sozialisiert werden, ihre Impulse frühzeitig zu kontrollieren, zu gefallen, Erwartungen zu erfüllen, brav und angemessen zu agieren.
Die Schulforscherin Hannover hat festgestellt, dass Jungs bei gleicher Leistung häufig schlechtere Noten erhielten – auch weil sie oft Schwierigkeiten hätten, sich selbst zu organisieren und dem Unterricht so konzentriert und ruhig zu folgen wie die Mädchen. [...] Nicht nur eine spätere Einschulung von Jungs, sondern auch mehr männliche Erzieher und Lehrer in Kitas und Schulen. Fast 90 Prozent der Lehrer an Grundschulen in Deutschland sind Frauen. Zwar gibt es keinen Hinweis darauf, dass Frauen Jungs schlechtere Noten geben. Aber doch eine gute Beleglage, dass männliche Lehrer Jungs besser motivieren können."
Fun Fact: Dieselbe "die Biologie" hat früher behauptet, Frauen seien zu emotional und von zu schwacher Konstitution, um gebildet zu werden. Sie haben sich den Arsch aufgerissen und sich überangepasst, um hierher zu kommen, wo sie jetzt sind. Fächer und Bildungsstrukturen wurden bis heute nicht an Menstruation, Schwangerschaften, Menopause etc angepasst, aber wir (tm) sind voll unfair, weil Jungs zur selben Zeit in die erste Klasse gehen müssen, wie Mädchen?
Noch 'n Fun Fact: Männliches Erziehungs- und Lehr-Personal funktioniert meist nur deswegen besser, weil Jungs dann sehen, dass Bildung nicht unmännlich ist. Das ist nämlich das Framing, das allzu oft noch in Elternhäusern abläuft.
Und noch 'n Fun Fact: Als vor Jahrzehnten klar wurde, dass Mädchen* in MINT massiv davon profitieren würden, in der Pubertät NICHT mit Jungs zusammen unterrichtet zu werden, passierte... nichts. Die Mädchen* haben (wie immer) noch härter gearbeitet, um endlich ernst genommen zu werden (was bis heute trotzdem oft genug nur mäßig klappt und trotzdem sind sie jetzt da, wo sie nunmal sind).
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Ach ja... Disclaimer quasi: Ich möchte nicht, dass diese Zustände so bleiben. Ich habe aber diese Schuldzuweisung an "den Feminismus" einfach komplett satt.
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#Sexismus #Feminismus #Frauen #Männer #Mädchen #Jungen #Politik #Gesellschaft #Erziehung #Gleichberechtigung #Gerechtigkeit #FrauenAlltag #MädchenAlltag -
Ich will mich jetzt auch mal aufregen...
Ich fange mal hiermit an. Es ist eine totale Unsitte, mit spezifischen Frageworten Einleitungen zu beginnen und sie dann nicht zu beantworten. In diesem Fall lautet die Überschrift:"AfD und Linke im Aufwind: Warum Jungs eher rechts und Mädchen eher links sind".
Zu erwarten ist also eine Antwort im Rahmen von "Weil [Gründe bitte hier einfügen]". Kommt aber nicht. Das nervt mich. Haben die alle keinen Deutsch-Unterricht gehabt?
Was mich aber noch mehr abfuckt ist das hier:"[...] Aber es gab auch schon immer eine Strömung im Feminismus, die die Männer nicht ändern wollte, sondern sie pauschal zum Problem erklärte, ohne eine tragbare Lösung anzubieten [...]".
Als Frauen* erkannten, dass es ein systemisch-gesellschaftliches Problem gibt, dass ausschließlich sie betrifft, haben sie den Arsch hochgekriegt, die Sufragetten gegründet und so lange Druck gemacht, bis sich etwas bewegt hat. (Dabei haben sie oft ihr Leben riskiert und allzu oft auch verloren.)
Warum können Männer das für sich selbst nicht tun? Wieso müssen Frauen* da eine Lösung anbieten?
Ich möchte es plakativer beschreiben... wenn ERwin und SIEgrun in der Shice stecken, ERwin bis zum Knie und SIEgrun bis zum Hals, warum muss SIEgrun ERwin dann mit rausziehen, wenn SIEgrun weder mit sich selbst fertig ist, noch ERwin bisher irgendwas getan hat außer zu heulen, dass SIEgrun doch bitte da bleiben soll, wo sie hingehört?
(Und ja, ich weiß #NichtAlleMänner und so, aber das ist hier jetzt nicht das Thema. Ich rede von Strukturen und nicht von Einzel-Schicksalen und werde mit Zero Fuck auf Nebenschauplätze eingehen.)
Und dann kommen zum Schluß hin mehrere Absätze darüber, wie schrecklich arm dran die Jungs ja in der Schule sind und wie sehr sie von den Mädchen abgehängt werden."[...] Die Probleme der Jungs sind offenkundig: Sie haben, das ist inzwischen gut belegt, in der Schule einen biologischen Nachteil. Der Teil des Gehirns, der für die Impulskontrolle zuständig ist, entwickelt sich bei Mädchen in der Pubertät früher. Weshalb der amerikanische Ökonom Richard Reeves fordert, Jungs ein Jahr später als Mädchen einzuschulen, um die Differenzen auszugleichen. Jungs und Mädchen brauchen in der Schule unterschiedliche Ansprachen, um sich für den Stoff zu begeistern. Laut der jüngsten Pisa-Studie entwickeln Mädchen in Deutschland signifikant bessere Leistungen im Lesen als Jungs.
Und das hat alles natürlich gar nichts damit zu tun, dass Mädchen bis heute eher dazu sozialisiert werden, ihre Impulse frühzeitig zu kontrollieren, zu gefallen, Erwartungen zu erfüllen, brav und angemessen zu agieren.
Die Schulforscherin Hannover hat festgestellt, dass Jungs bei gleicher Leistung häufig schlechtere Noten erhielten – auch weil sie oft Schwierigkeiten hätten, sich selbst zu organisieren und dem Unterricht so konzentriert und ruhig zu folgen wie die Mädchen. [...] Nicht nur eine spätere Einschulung von Jungs, sondern auch mehr männliche Erzieher und Lehrer in Kitas und Schulen. Fast 90 Prozent der Lehrer an Grundschulen in Deutschland sind Frauen. Zwar gibt es keinen Hinweis darauf, dass Frauen Jungs schlechtere Noten geben. Aber doch eine gute Beleglage, dass männliche Lehrer Jungs besser motivieren können."
Fun Fact: Dieselbe "die Biologie" hat früher behauptet, Frauen seien zu emotional und von zu schwacher Konstitution, um gebildet zu werden. Sie haben sich den Arsch aufgerissen und sich überangepasst, um hierher zu kommen, wo sie jetzt sind. Fächer und Bildungsstrukturen wurden bis heute nicht an Menstruation, Schwangerschaften, Menopause etc angepasst, aber wir (tm) sind voll unfair, weil Jungs zur selben Zeit in die erste Klasse gehen müssen, wie Mädchen?
Noch 'n Fun Fact: Männliches Erziehungs- und Lehr-Personal funktioniert meist nur deswegen besser, weil Jungs dann sehen, dass Bildung nicht unmännlich ist. Das ist nämlich das Framing, das allzu oft noch in Elternhäusern abläuft.
Und noch 'n Fun Fact: Als vor Jahrzehnten klar wurde, dass Mädchen* in MINT massiv davon profitieren würden, in der Pubertät NICHT mit Jungs zusammen unterrichtet zu werden, passierte... nichts. Die Mädchen* haben (wie immer) noch härter gearbeitet, um endlich ernst genommen zu werden (was bis heute trotzdem oft genug nur mäßig klappt und trotzdem sind sie jetzt da, wo sie nunmal sind).
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Ach ja... Disclaimer quasi: Ich möchte nicht, dass diese Zustände so bleiben. Ich habe aber diese Schuldzuweisung an "den Feminismus" einfach komplett satt.
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#Sexismus #Feminismus #Frauen #Männer #Mädchen #Jungen #Politik #Gesellschaft #Erziehung #Gleichberechtigung #Gerechtigkeit #FrauenAlltag #MädchenAlltag -
Ich will mich jetzt auch mal aufregen...
Ich fange mal hiermit an. Es ist eine totale Unsitte, mit spezifischen Frageworten Einleitungen zu beginnen und sie dann nicht zu beantworten. In diesem Fall lautet die Überschrift:"AfD und Linke im Aufwind: Warum Jungs eher rechts und Mädchen eher links sind".
Zu erwarten ist also eine Antwort im Rahmen von "Weil [Gründe bitte hier einfügen]". Kommt aber nicht. Das nervt mich. Haben die alle keinen Deutsch-Unterricht gehabt?
Was mich aber noch mehr abfuckt ist das hier:"[...] Aber es gab auch schon immer eine Strömung im Feminismus, die die Männer nicht ändern wollte, sondern sie pauschal zum Problem erklärte, ohne eine tragbare Lösung anzubieten [...]".
Als Frauen* erkannten, dass es ein systemisch-gesellschaftliches Problem gibt, dass ausschließlich sie betrifft, haben sie den Arsch hochgekriegt, die Sufragetten gegründet und so lange Druck gemacht, bis sich etwas bewegt hat. (Dabei haben sie oft ihr Leben riskiert und allzu oft auch verloren.)
Warum können Männer das für sich selbst nicht tun? Wieso müssen Frauen* da eine Lösung anbieten?
Ich möchte es plakativer beschreiben... wenn ERwin und SIEgrun in der Shice stecken, ERwin bis zum Knie und SIEgrun bis zum Hals, warum muss SIEgrun ERwin dann mit rausziehen, wenn SIEgrun weder mit sich selbst fertig ist, noch ERwin bisher irgendwas getan hat außer zu heulen, dass SIEgrun doch bitte da bleiben soll, wo sie hingehört?
(Und ja, ich weiß #NichtAlleMänner und so, aber das ist hier jetzt nicht das Thema. Ich rede von Strukturen und nicht von Einzel-Schicksalen und werde mit Zero Fuck auf Nebenschauplätze eingehen.)
Und dann kommen zum Schluß hin mehrere Absätze darüber, wie schrecklich arm dran die Jungs ja in der Schule sind und wie sehr sie von den Mädchen abgehängt werden."[...] Die Probleme der Jungs sind offenkundig: Sie haben, das ist inzwischen gut belegt, in der Schule einen biologischen Nachteil. Der Teil des Gehirns, der für die Impulskontrolle zuständig ist, entwickelt sich bei Mädchen in der Pubertät früher. Weshalb der amerikanische Ökonom Richard Reeves fordert, Jungs ein Jahr später als Mädchen einzuschulen, um die Differenzen auszugleichen. Jungs und Mädchen brauchen in der Schule unterschiedliche Ansprachen, um sich für den Stoff zu begeistern. Laut der jüngsten Pisa-Studie entwickeln Mädchen in Deutschland signifikant bessere Leistungen im Lesen als Jungs.
Und das hat alles natürlich gar nichts damit zu tun, dass Mädchen bis heute eher dazu sozialisiert werden, ihre Impulse frühzeitig zu kontrollieren, zu gefallen, Erwartungen zu erfüllen, brav und angemessen zu agieren.
Die Schulforscherin Hannover hat festgestellt, dass Jungs bei gleicher Leistung häufig schlechtere Noten erhielten – auch weil sie oft Schwierigkeiten hätten, sich selbst zu organisieren und dem Unterricht so konzentriert und ruhig zu folgen wie die Mädchen. [...] Nicht nur eine spätere Einschulung von Jungs, sondern auch mehr männliche Erzieher und Lehrer in Kitas und Schulen. Fast 90 Prozent der Lehrer an Grundschulen in Deutschland sind Frauen. Zwar gibt es keinen Hinweis darauf, dass Frauen Jungs schlechtere Noten geben. Aber doch eine gute Beleglage, dass männliche Lehrer Jungs besser motivieren können."
Fun Fact: Dieselbe "die Biologie" hat früher behauptet, Frauen seien zu emotional und von zu schwacher Konstitution, um gebildet zu werden. Sie haben sich den Arsch aufgerissen und sich überangepasst, um hierher zu kommen, wo sie jetzt sind. Fächer und Bildungsstrukturen wurden bis heute nicht an Menstruation, Schwangerschaften, Menopause etc angepasst, aber wir (tm) sind voll unfair, weil Jungs zur selben Zeit in die erste Klasse gehen müssen, wie Mädchen?
Noch 'n Fun Fact: Männliches Erziehungs- und Lehr-Personal funktioniert meist nur deswegen besser, weil Jungs dann sehen, dass Bildung nicht unmännlich ist. Das ist nämlich das Framing, das allzu oft noch in Elternhäusern abläuft.
Und noch 'n Fun Fact: Als vor Jahrzehnten klar wurde, dass Mädchen* in MINT massiv davon profitieren würden, in der Pubertät NICHT mit Jungs zusammen unterrichtet zu werden, passierte... nichts. Die Mädchen* haben (wie immer) noch härter gearbeitet, um endlich ernst genommen zu werden (was bis heute trotzdem oft genug nur mäßig klappt und trotzdem sind sie jetzt da, wo sie nunmal sind).
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Ach ja... Disclaimer quasi: Ich möchte nicht, dass diese Zustände so bleiben. Ich habe aber diese Schuldzuweisung an "den Feminismus" einfach komplett satt.
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#Sexismus #Feminismus #Frauen #Männer #Mädchen #Jungen #Politik #Gesellschaft #Erziehung #Gleichberechtigung #Gerechtigkeit #FrauenAlltag #MädchenAlltag -
#Buchtipp: Christiane Nagel, #Wissenschaftsfreiheit und #Positionalität. Zur Frage einer »guten« theologischen Forschungspraxis (via @[email protected]) #OpenAccess #Theologie #Gender #Queer #Feminismus #Postkolonialismus #Rassismus
Wissenschaftsfreiheit und Posi... -
Heute hört Ihr zwei Austauschsendungen:
um 13:00 Uhr auf UKW 96,6 MHz (Link zum Livestream im Profil): Die Gefährliche Alte #9. Doritta Kolb-Unglaub vom Verein colorido e.V., über Rechte, Räume und Regenbögen. Austauschsendung von @RadioCORAX
https://radiocorax.de/die-gefaehrliche-alte-9-doritta/
https://colorido.de/
https://www.petraschoenwald.com/podcast#WüsteWelle #WuesteWelle #Programmaustausch #DieGefährlicheAlte #feminismus
🧵1/2 -
🎧 Durchblick #32- Blick auf die Woche
Diese Woche sprechen wir unter anderem über das anstehende Streikwochenende und das neue Polizeigesetz in Frankreich. Auch die letzten Wahlergebnisse und Femizide in Südafrika sollen diese Woche Thema sein.
Viel Spaß mit der neuen Folge- Blick auf die Woche
Jetzt überall wo es Podcasts gibt.
https://www.jugendinfo.blog/podcast/durchblick-32-blick-auf-die-woche
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🎧 Durchblick #32- Blick auf die Woche
Diese Woche sprechen wir unter anderem über das anstehende Streikwochenende und das neue Polizeigesetz in Frankreich. Auch die letzten Wahlergebnisse und Femizide in Südafrika sollen diese Woche Thema sein.
Viel Spaß mit der neuen Folge- Blick auf die Woche
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Tip an #Journalisten in #Berlin: Fragen Sie doch Ferat #Kocak mal, wo er sich im Spektrum des linken #Feminismus verortet. Da gilt es jetzt doch enormes humoristisches Potenzial zu heben. | #Linke
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Tip an #Journalisten in #Berlin: Fragen Sie doch Ferat #Kocak mal, wo er sich im Spektrum des linken #Feminismus verortet. Da gilt es jetzt doch enormes humoristisches Potenzial zu heben. | #Linke