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#verfassung — Public Fediverse posts

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  1. Besuch beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe am Mittwoch, den 9. September im Rahmen der Schatzkammer Wiesloch. Das Bundesverfassungsgericht besteht seit 1951. Es ist das höchste deutsche Gericht. Vor genau 75 Jahren, am 9. September 1951, wurden die ersten Urteile gefällt. Die Führung dauerte ca. eineinhalb Stunden und begann um 15:30 Uhr.

    Kaum waren wir durch die Sicherheitskontrollen der Bundespolizei im Empfangsbereich angekommen, wurde in unserer 32-köpfigen Gruppe nur noch geflüstert. Die Würde dieses hohen Hauses hatte sich direkt auf uns übertragen.

    Ein wissenschaftlicher Mitarbeiter begrüßte uns und erklärte, wie das Bundesverfassungsgericht mit 16 Richterinnen und Richtern in 2 Senaten aufgestellt ist, mit einem aktuellen Frauenanteil von 50 %. Das war nicht immer so, wie die Ahnengalerie mit großen schwarz-weiß Porträts von ehemaligen Richterinnen und Richtern verrät.

    #Demokratie #SchatzkammerGrundrechte #Wiesloch #BVerfG #Karlsruhe #Grundgesetz #Verfassung

  2. Besuch beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe am Mittwoch, den 9. September im Rahmen der Schatzkammer Wiesloch. Das Bundesverfassungsgericht besteht seit 1951. Es ist das höchste deutsche Gericht. Vor genau 75 Jahren, am 9. September 1951, wurden die ersten Urteile gefällt. Die Führung dauerte ca. eineinhalb Stunden und begann um 15:30 Uhr.

    Kaum waren wir durch die Sicherheitskontrollen der Bundespolizei im Empfangsbereich angekommen, wurde in unserer 32-köpfigen Gruppe nur noch geflüstert. Die Würde dieses hohen Hauses hatte sich direkt auf uns übertragen.

    Ein wissenschaftlicher Mitarbeiter begrüßte uns und erklärte, wie das Bundesverfassungsgericht mit 16 Richterinnen und Richtern in 2 Senaten aufgestellt ist, mit einem aktuellen Frauenanteil von 50 %. Das war nicht immer so, wie die Ahnengalerie mit großen schwarz-weiß Porträts von ehemaligen Richterinnen und Richtern verrät.

    #Demokratie #SchatzkammerGrundrechte #Wiesloch #BVerfG #Karlsruhe #Grundgesetz #Verfassung

  3. Besuch beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe am Mittwoch, den 9. September im Rahmen der Schatzkammer Wiesloch. Das Bundesverfassungsgericht besteht seit 1951. Es ist das höchste deutsche Gericht. Vor genau 75 Jahren, am 9. September 1951, wurden die ersten Urteile gefällt. Die Führung dauerte ca. eineinhalb Stunden und begann um 15:30 Uhr.

    Kaum waren wir durch die Sicherheitskontrollen der Bundespolizei im Empfangsbereich angekommen, wurde in unserer 32-köpfigen Gruppe nur noch geflüstert. Die Würde dieses hohen Hauses hatte sich direkt auf uns übertragen.

    Ein wissenschaftlicher Mitarbeiter begrüßte uns und erklärte, wie das Bundesverfassungsgericht mit 16 Richterinnen und Richtern in 2 Senaten aufgestellt ist, mit einem aktuellen Frauenanteil von 50 %. Das war nicht immer so, wie die Ahnengalerie mit großen schwarz-weiß Porträts von ehemaligen Richterinnen und Richtern verrät.

    #Demokratie #SchatzkammerGrundrechte #Wiesloch #BVerfG #Karlsruhe #Grundgesetz #Verfassung

  4. Jörg Müller @praesolgka@bawü.social ·

    @gerichteSH Die richtige Höhe einer #Besoldung oder eines Gehalts aus der #Verfassung abzuleiten, finde ich schwierig - auch dann, wenn das #Richter*innen versuchen, die selbst vom Ergebnis betroffen sind.

    Das #BVerfG hat mal eine Formel entwickelt, zu der Wolfgang #Janisch von der #Süddeutschen treffend geschrieben hat, das BVerfG habe "lange gerechnet" und das Ergebnis laute "42" (zumindest mein Jahrgang, der noch "Per Anhalter durch die #Galaxis" gelesen hat, fand das echt witzig).

    Aber man könnte auch auf anderen Wegen zu einem belastbaren Ergebnis kommen, durch Fragen dieser Art etwa:

    Was verdienen genauso qualifizierte Volljurist*innen in Anwaltskanzleien (ggfl. mit Abschlag, weil wir kein unternehmerisches Risiko tragen)?

    Ab welcher Gehaltshöhe bekommen wir wieder ausreichend Bewerbungen?

    Und: vor allem die letzte Frage müssten wir vielleicht auch zu anderen Berufen stellen, die existenziell für unsere Gesellschaft sind, die aber bislang noch viel schlechter bezahlt werden.

    #Justiz #TeamResopal #JuraBubble #Rechtsstaat #Pflege #42

  5. Jörg Müller @praesolgka@bawü.social ·

    @gerichteSH Die richtige Höhe einer #Besoldung oder eines Gehalts aus der #Verfassung abzuleiten, finde ich schwierig - auch dann, wenn das #Richter*innen versuchen, die selbst vom Ergebnis betroffen sind.

    Das #BVerfG hat mal eine Formel entwickelt, zu der Wolfgang #Janisch von der #Süddeutschen treffend geschrieben hat, das BVerfG habe "lange gerechnet" und das Ergebnis laute "42" (zumindest mein Jahrgang, der noch "Per Anhalter durch die #Galaxis" gelesen hat, fand das echt witzig).

    Aber man könnte auch auf anderen Wegen zu einem belastbaren Ergebnis kommen, durch Fragen dieser Art etwa:

    Was verdienen genauso qualifizierte Volljurist*innen in Anwaltskanzleien (ggfl. mit Abschlag, weil wir kein unternehmerisches Risiko tragen)?

    Ab welcher Gehaltshöhe bekommen wir wieder ausreichend Bewerbungen?

    Und: vor allem die letzte Frage müssten wir vielleicht auch zu anderen Berufen stellen, die existenziell für unsere Gesellschaft sind, die aber bislang noch viel schlechter bezahlt werden.

    #Justiz #TeamResopal #JuraBubble #Rechtsstaat #Pflege #42

  6. Jörg Müller @praesolgka@bawü.social ·

    @gerichteSH Die richtige Höhe einer #Besoldung oder eines Gehalts aus der #Verfassung abzuleiten, finde ich schwierig - auch dann, wenn das #Richter*innen versuchen, die selbst vom Ergebnis betroffen sind.

    Das #BVerfG hat mal eine Formel entwickelt, zu der Wolfgang #Janisch von der #Süddeutschen treffend geschrieben hat, das BVerfG habe "lange gerechnet" und das Ergebnis laute "42" (zumindest mein Jahrgang, der noch "Per Anhalter durch die #Galaxis" gelesen hat, fand das echt witzig).

    Aber man könnte auch auf anderen Wegen zu einem belastbaren Ergebnis kommen, durch Fragen dieser Art etwa:

    Was verdienen genauso qualifizierte Volljurist*innen in Anwaltskanzleien (ggfl. mit Abschlag, weil wir kein unternehmerisches Risiko tragen)?

    Ab welcher Gehaltshöhe bekommen wir wieder ausreichend Bewerbungen?

    Und: vor allem die letzte Frage müssten wir vielleicht auch zu anderen Berufen stellen, die existenziell für unsere Gesellschaft sind, die aber bislang noch viel schlechter bezahlt werden.

    #Justiz #TeamResopal #JuraBubble #Rechtsstaat #Pflege #42

  7. Jörg Müller @praesolgka@bawü.social ·

    @gerichteSH Die richtige Höhe einer #Besoldung oder eines Gehalts aus der #Verfassung abzuleiten, finde ich schwierig - auch dann, wenn das #Richter*innen versuchen, die selbst vom Ergebnis betroffen sind.

    Das #BVerfG hat mal eine Formel entwickelt, zu der Wolfgang #Janisch von der #Süddeutschen treffend geschrieben hat, das BVerfG habe "lange gerechnet" und das Ergebnis laute "42" (zumindest mein Jahrgang, der noch "Per Anhalter durch die #Galaxis" gelesen hat, fand das echt witzig).

    Aber man könnte auch auf anderen Wegen zu einem belastbaren Ergebnis kommen, durch Fragen dieser Art etwa:

    Was verdienen genauso qualifizierte Volljurist*innen in Anwaltskanzleien (ggfl. mit Abschlag, weil wir kein unternehmerisches Risiko tragen)?

    Ab welcher Gehaltshöhe bekommen wir wieder ausreichend Bewerbungen?

    Und: vor allem die letzte Frage müssten wir vielleicht auch zu anderen Berufen stellen, die existenziell für unsere Gesellschaft sind, die aber bislang noch viel schlechter bezahlt werden.

    #Justiz #TeamResopal #JuraBubble #Rechtsstaat #Pflege #42

  8. Jörg Müller @praesolgka@bawü.social ·

    @gerichteSH Die richtige Höhe einer #Besoldung oder eines Gehalts aus der #Verfassung abzuleiten, finde ich schwierig - auch dann, wenn das #Richter*innen versuchen, die selbst vom Ergebnis betroffen sind.

    Das #BVerfG hat mal eine Formel entwickelt, zu der Wolfgang #Janisch von der #Süddeutschen treffend geschrieben hat, das BVerfG habe "lange gerechnet" und das Ergebnis laute "42" (zumindest mein Jahrgang, der noch "Per Anhalter durch die #Galaxis" gelesen hat, fand das echt witzig).

    Aber man könnte auch auf anderen Wegen zu einem belastbaren Ergebnis kommen, durch Fragen dieser Art etwa:

    Was verdienen genauso qualifizierte Volljurist*innen in Anwaltskanzleien (ggfl. mit Abschlag, weil wir kein unternehmerisches Risiko tragen)?

    Ab welcher Gehaltshöhe bekommen wir wieder ausreichend Bewerbungen?

    Und: vor allem die letzte Frage müssten wir vielleicht auch zu anderen Berufen stellen, die existenziell für unsere Gesellschaft sind, die aber bislang noch viel schlechter bezahlt werden.

    #Justiz #TeamResopal #JuraBubble #Rechtsstaat #Pflege #42