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#imperialismus — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #imperialismus, aggregated by home.social.

  1. Man beachte vor allem auch, welche Deals Hollywood mit dem US-Militär bzw. dem US-Verteidigungsministeriumhat, um Filmförderung zu bekommen.

    youtube.com/watch?v=11nuT6wNDgg

    "Filmproduktionen sind oft unheimlich teuer und Zugang zu dieser Art von Equipment und echten Soldaten und das alles noch quasi für lau - es ist ein Angebot, was man als Produzent kaum abschlagen kann."

    🧵 2/2

    #Propaganda #Kriegspropaganda #USA #NATO #Imperialismus #Kolonialismus

  2. "Die Kampagne gegen das UNRWA und das palästinensische Rückkehrrecht in Deutschland
    #Israel-nahe Akteur*innen, Narrative und ihre politische Resonanz"

    rosalux.de/publikation/id/5495

    In der Studien werden u. a. auch der "Zentralrat der Juden" und die "Jüdische Allgemeine" benannt, die immer so tun, als würden sie für alle Juden/Jüdinnen sprechen, obwohl sie nur die politische Rechte vertreten.

    🧵 3/3

    #Propaganda #Kriegspropaganda #Westbank #Gaza #Palästina #Imperialismus #Kolonialismus #Rassismus

  3. Lesen!

    "tagesschau.de und zdfheute.de erwähnen einen grundlegenden UN-Bericht zur gezielten Tötung palästinensischer Kinder durch die israelische Armee nicht. Deutschen Journalisten fehlt der Mut zur Kritik an ihren Vorgesetzten."

    mdr.de/altpapier/das-altpapier

    #Propagsnda #Kriegspropaganda #Journalismus #Medien #Gaza #Westbank #Palästina #Israel #Genozid #Rassismus #Imperialismus #Kolonialismus

  4. "Wie lange hätten die deutsche Bundesregierung ihre bedingungslose Unterstützung #Israel's aufrechterhalten können, wenn #Medien der deutschen Öffentlichkeit das wahre Ausmaß von Israels Gewalt in #Gaza, #Libanon und anderen Orten der Region vermittelt hätten? Wie viele Menschen hätten noch leben können [...]?"

    jacobin.de/artikel/journalismu

    🧵 2/2

    #Propaganda #Kriegspropaganda #Imperialismus #Kolonialismus #Rassismus #Rechtsextremismus #Palästina #Westbank #Genozid #Journalismus #Medienproblem

  5. Dieser ausführliche Rundumschlag gegen die deutschen #Medien, ihrem gewaltigen #Rassismus und die maximal verantwortungslosen und feigen Journalisten/innen, die sich kollektiv der #Kriegspropaganda schuldig gemacht haben, ist eine große Leseempfehlung.

    Jeder Vorwurf ist mit Zahlen und Beispielen belegt.

    jacobin.de/artikel/journalismu

    🧵 1/2

    #Propaganda #Gaza #Westbank #Palästina #Israel #Genozid #Kolonialismus #Imperialismus #Journalismus #Medienproblem

  6. Am besten den ganzen Artikel lesen. Es werden noch viele weiter Beispiele und Zahlen genannt, die nachweisen, dass #Tagesschau, taz, die Zeit, usw. massive #Kriegspropaganda für den Genozid in Gaza (= deutschen #Imperialismus) machen.

    jacobin.de/artikel/journalismu

    Ansonsten lest stattdessen ausländische Medien wie bbc, Financial Times, Washington Post, CNN, usw..

    Oder in der Nische @ndaktuell, @blaetter, @medicointernational oder Jacobin.

    🧵 5/6

    #Propaganda #Westbank #Palästina #Israel #Genozid

  7. "Wie aus #Journalismus #Propaganda wurde

    Wer seit dem 7. Oktober deutsche Leitmedien konsumierte, erfuhr vor allem eines: was die israelische Armee behauptet. Eine Analyse von über 10.000 Beiträgen rekonstruiert, wie deutscher Nahost-Journalismus systematisch Partei ergriffen hat."

    jacobin.de/artikel/journalismu

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    #Gaza #Westbank #Palästina #Israel #Genozid #Rassismus #Imperialismus #Kolonialismus #Kriegspropaganda

  8. "Jüdische Vielfalt unter deutscher Aufsicht
    #Antisemitismus'beauftragte sollten jüdisches Leben schützen. Doch in der Praxis sind sie dazu da, öffentliche Kritik an #Israel zu unterbinden und unter dem Deckmantel von deutscher Schuld nationale Interessen der Bundesrepublik voranzutreiben."

    jacobin.de/artikel/antisemitis
    (Leider hinter Paywall)

    Oder in der Ausgabe:
    shop.jacobin.de/bestellen/jaco

    🧵 4/5

    #Propaganda #Kriegspropaganda #Gaza #Westbank #Palästina #Genozid #Imperialismus #Kolonialismus #Rassismus

  9. Das ist ganz glaskar #Propaganda bzw. #Kriegspropaganda. Das muss man auch so deutlich und unmissverständlich benennen.

    Es ist ein handfester Grund, den #ÖRR bekämpfen zu müssen. So ein ÖRR hat keine Existenzberechtigung.
    Dieser Laden gehört (in methaporischem Sinne) niedergebrannt und von Grund auf neu Aufgebaut, die es zwingend machen, solchen Propagandisten rauszuschmeißen.

    nd-aktuell.de/artikel/1200391.

    🧵 2/5

    #ARD #BayerischerRundfunk #Israel #Palästina #Gaza #Westbank #Genozid #Imperialismus

  10. "Wie kann das Bild Israels in deutschen Medien gestärkt werden? Darüber diskutierten Konservative auf einer Veranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung.

    nd-aktuell.de/artikel/1200391.

    Mehrere Entscheidungträger vom #ARD und #BayerischerRundfunk (#ÖRR), #faz und Welt treffen sich mit Felix Klein (Antisemitismusbeauftragter des Bundes) bei der #CDU / #CSU-nahen Stiftung, um #Kriegspropaganda für #Israel, den #Genozid in #Gaza und deutschen #Imperialismus zu planen.

    🧵 1/5

    #Propaganda #Rassismus

  11. @ras_freiburg

    #Zynismus

    Wirklich gruselig, dieser Realitätsabgleich. Mir fehlen die Worte. Daher dieses Gedicht, welches mir gerade spontan einfiel:

    Dank der Politik für/gegen
    #Rußland
    #USA
    #China
    usw.

    gibt es so schöne #Krieg​e.

    #Konkurrenz statt #Kooperation
    #Imperialismus statt #Fairness
    #Kapitalismus statt #Gemeinwohl
    #Faschismus statt #Vernunft

    Ach, sind wir doch so doof!

  12. "In der internationalen Politik geht es nie um Demokratie oder Menschenrechte. Es geht um die Interessen von Staaten. Merken Sie sich das, egal, was man Ihnen im Geschichtsunterricht erzählt.“
    - Egon Bahr

    #krieg #rohstoffe #interventionen #usa #venezuela #demokratie #menschenrechte #völkerrecht #imperialismus #nichtverhalten #eu #medien #propaganda #moral

  13. Die Selbstauflösung der PKK verstehen: Was bedeutet das für den Nahen Osten?

    Am 12. Mai 2025 gab die Kurdische Arbeiterpartei (Partiya Karkerên Kurdistanê, PKK) nach mehr als vier Jahrzehnten bewaffnetem Kampf gegen die türkische Regierung ihre Auflösung bekannt. Dies geschah unmittelbar nach einem Aufruf des inhaftierten #PKK-Führers Abdullah #Öcalan, die Organisation aufzulösen. Am 11. Juli nahmen PKK-Kämpfer an einer Zeremonie teil, die die Entwaffnung symbolisierte. Was bedeutet dies für die kurdischen Befreiungsbewegungen und für den Nahen Osten im Allgemeinen?

    In der folgenden #Analyse geht eine kurdische feministische Aktivistin auf der Grundlage ihrer über zehnjährigen politischen und wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit der kurdischen Befreiungsbewegung diesen Fragen nach. Die Autorin Soma.r wuchs im Iran auf und lebt in der kurdischen Diaspora. Sie steht in engem Kontakt zu weiblichen Aktivistinnen und ist weiterhin aktiv in der Bewegung engagiert.

    Einleitung Eine Gruppe von PKK-Kämpferinnen hat sich am 11. Juli 2025 in der Jasna-Höhle in der autonomen kurdischen Region des Irak symbolisch entwaffnet. Der Ort hat eine tiefe historische und politische Bedeutung: 1923 diente er als Zufluchtsort und Kommandozentrale während der britischen Kolonialangriffe. Im selben Jahr wurde die Jasna-Höhle zu einer geheimen Druckstätte für Bangî Haq („Ruf der Wahrheit“), die erste revolutionäre kurdische Zeitung, die vom Journalisten Ahmad #Khwaja gegründet wurde. Diese Tat verband antikolonialen Widerstand, politischen Kampf und Untergrundjournalismus miteinander.

    Ein Jahrhundert später ist die Entwaffnung an diesem Ort keine #Kapitulation, sondern eine politische Aussage, die durch die Jahrhunderte hallt. Sie zieht eine Grenze zwischen Vergangenheit und Gegenwart und nutzt Erinnerung als Strategie. Mit der Wahl von #Jasna erinnern uns die Kämpfer daran: #Revolutionen mögen ihre Form ändern, aber ihre Wurzeln reichen tief. Wo einst das Imperium Schweigen forderte, druckten kurdische Stimmen die Wahrheit. Wo nun die #Waffen niedergelegt werden, könnten neue Kämpfe entstehen – verwurzelt in derselben Erde, aber geprägt von neuen Vorstellungen.

    Dieser Akt gewinnt angesichts der jüngsten Ereignisse noch mehr an Bedeutung. Nur zwei Tage zuvor war Abdullah Öcalan, der legendäre PKK-Führer, in einer Videobotschaft wieder aufgetaucht – seiner ersten seit 1999 –, in der er das Ende des bewaffneten Kampfes forderte und einen endgültigen Wandel hin zu einer demokratischen Politik drängte. Dieser Moment lädt nicht nur zum Gedenken ein, sondern auch zur Interpretation: Wie vollzieht eine #Guerillabewegung, die einst gleichbedeutend mit bewaffnetem Widerstand war, durch symbolische Akte einen politischen Wandel?

    Um die Selbstauflösung der Kurdischen Arbeiterpartei (PKK) zu verstehen, muss man sich die Breite ihrer sozialen Basis vor Augen führen, die mehrere Millionen Menschen umfasst. Seit Öcalans Inhaftierung im Jahr 1999 hat sich die kurdische Bewegung in der Türkei über ihre Guerilla-Wurzeln hinaus zu einem komplexen politischen Projekt entwickelt, das in verschiedenen städtischen und ländlichen, säkularen und religiösen, kurdischen und nicht-kurdischen Bevölkerungsgruppen verwurzelt ist – wobei das #Proletariat nach wie vor eine zentrale Rolle spielt. Sie agiert heute über eine hybride Struktur, die einen bewaffneten Flügel in #Qandil mit einem breiten zivilen Netzwerk aus Gewerkschaften, Kommunen, legalen Parteien, #Frauenorganisationen, Medien und transnationalen Solidaritätsplattformen verbindet. Ihre politische Praxis ist gleichzeitig territorial und transnational, legal und illegal, militarisiert und zutiefst sozial. Zu den transformativsten Veränderungen zählt der Aufstieg der kurdischen Frauenbefreiungsbewegung (KWLM), die die Emanzipation der Geschlechter als symbolischen und strategischen Kern neu positioniert hat. In Öcalans Briefen werden das #Rojava-Projekt und die wachsende Rolle der #KWLM durchweg als die bedeutendsten Errungenschaften der PKK in der Gegenwart hervorgehoben.

    In einer bedeutenden Entwicklung für die kurdische politische Landschaft kündigte die PKK nach ihrem 12. Kongress ihre Auflösung an. Diese Entscheidung wurde durch eine Reihe von Dialogen geprägt, die im Oktober 2024 unter Beteiligung von Abdullah Öcalan (über seinen Neffen und die Delegation der Partei für Gleichheit und Demokratie der Völker) initiiert wurden und durch Äußerungen des Vorsitzenden der Nationalistischen Aktionspartei (Milliyetçi Hareket Partisi, #MHP), Devlet #Bahçeli, einer rechtsextremen, ultranationalistischen Partei in der #Türkei, ausgelöst wurden. Öcalan betonte die Notwendigkeit, die Kurdenfrage von einem bewaffneten Kampf zu einer demokratischen Politik zu überführen, und erklärte, er sei in der Lage, diesen Wandel zu führen, wenn die Bedingungen dies zuließen.

    Als Reaktion darauf begann die PKK interne Konsultationen und erklärte sich bereit, unter der Leitung von Öcalan einen Kongress einzuberufen. Am 27. Februar 2025 veröffentlichte Öcalan einen offiziellen „Aufruf zu Frieden und einer demokratischen Gesellschaft“, in dem er die PKK aufforderte, ihre bewaffneten Aktivitäten einzustellen und Verantwortung für eine friedliche Lösung zu übernehmen. Daraufhin erklärte die PKK am 1. März einen einseitigen Waffenstillstand. Darauf folgte der 12. Kongress der Organisation, auf dem die Entscheidung zur Auflösung der PKK und zur Beendigung ihres bewaffneten Kampfes offiziell verabschiedet wurde. aus der Führung sowohl der PKK als auch der Partei Freier Frauen in Kurdistan (#PAJK).1

    Öcalans strategische Vision wurde in der Mai-Ausgabe (Nr. 521) von #Serxwebûn, der offiziellen Monatszeitschrift der PKK, näher ausgeführt. Diese letzte Ausgabe enthielt das vollständige 20-seitige Dokument, das Öcalan dem Kongress vorgelegt hatte, sowie einen vier Punkte umfassenden Brief an die Delegierten, in dem er den politischen Rahmen für den Übergang zu einer friedlichen und demokratischen Phase der kurdischen Bewegung skizzierte. Mit der Ankündigung des Endes ihrer ununterbrochenen 44-jährigen Geschichte erklärte die Zeitschrift: „Alles ist bereit für einen neuen und stärkeren Anfang.“

    In seinem Brief vom 27. April skizziert Abdullah Öcalan eine transformative Vision für die Zeit nach der PKK, die sich auf demokratische Nation, ökologische und kommunale Ökonomie und demokratische Modernität als Alternative sowohl zum kapitalistischen #Nationalstaat als auch zum realen #Sozialismus konzentriert. Er schlägt eine demokratische Gesellschaft als politisches Programm für die neue Ära vor – eine Gesellschaft, die nicht darauf abzielt, den Staat zu erobern, sondern autonome, basisdemokratische Strukturen wie Kommunen zu schaffen. In diesem Rahmen werden Konzepte wie demokratischer Sozialismus, #Kommunalismus und regionaler #Konföderalismus sowohl für die kurdische Befreiung als auch für einen umfassenderen regionalen Wandel von zentraler Bedeutung. Öcalan bezeichnet dies als eine neue Form des Internationalismus und fordert alle Akteure auf, Verantwortung für dessen Verwirklichung zu übernehmen, da ein Erfolg in Kurdistan seiner Meinung nach Auswirkungen auf die gesamte Türkei, Syrien, den Irak und den Iran haben könnte.2 Die Texte in dieser Ausgabe – darunter Reden, Resolutionen und Kongressdokumente – spiegeln den Versuch wider, den strategischen Horizont der Bewegung neu zu definieren.

    Öcalans jüngster Aufruf zur Auflösung ist nicht ohne Präzedenzfälle, da die PKK seit langem zwischen bewaffnetem Kampf und Verhandlungen schwankt. Dieser Moment signalisiert jedoch einen tieferen ideologischen Wandel: Seit 2004 hat sich die Bewegung über die Kurdistan Democratic Communities Union (#KCK) – ein Dachverband, der die PKK umfasst, aber in dem aktuellen Auflösungsplan auffällig fehlt – um den „demokratischen Konföderalismus“ herum neu strukturiert.

    Die Bedeutung des Begriffs „Auflösung“ bleibt höchst unklar. Bedeutet er das Ende der PKK, eine bloße Umbenennung oder einen taktischen Wandel im Rahmen einer längerfristigen politischen Anpassung? Noch entscheidender ist die Frage, was die Auflösung einer Struktur, die historisch gesehen bewaffneten #Widerstand und #Mobilisierung an der Basis miteinander verflochten hat, für die antistaatlichen und antikolonialen Kämpfe in der Region bedeutet.

    Selbst innerhalb der PKK gibt es unterschiedliche Interpretationen. Zagros #Hiwa, Sprecher für Außenbeziehungen der KCK, erklärte im Sterk TV, dass die Resolutionen ein Ende des bewaffneten Konflikts – nicht die Entwaffnung – fordern, und stellte die Durchführbarkeit angesichts der 100 Meter Entfernung zwischen türkischen #Soldaten und Guerillakämpfern in Frage. Andere sind anderer Meinung. Amir Karimi vom iranisch-kurdischen Ableger der PKK erklärte: „Diejenigen, die am härtesten gekämpft und am meisten erlitten haben, haben das größte Recht, über #Frieden zu sprechen.“ Der Sprecher des türkischen Parlaments, Numan #Kurtulmuş, stellte den Prozess hingegen als Teil einer nationalen Anstrengung dar, sich gegen imperialistische Zersplitterung zu wehren:

    „Der Irak und Syrien sind zersplittert, der Libanon ist unregierbar geworden. Libyen, Sudan und Somalia wurden geteilt. Diese Länder sind zu Schlachtfeldern geworden, die von Stammes-, ethnischen und religiösen Spaltungen angeheizt werden, und einige wurden durch terroristische Organisationen zerschlagen. Wir hätten passiv wie eine „gelbe Kuh“ darauf warten können, dass wir als Nächste auseinandergerissen werden, oder wir Türken, Kurden und alle anderen hätten uns vereinen können, um diese imperialistische Agenda zu besiegen. Wir haben uns für den zweiten Weg entschieden und sind entschlossen, gemeinsam voranzuschreiten.“
    Es überrascht nicht, dass dieser Aufruf zu Spaltungen, Unsicherheit und einem breiten Spektrum an Reaktionen unter kurdischen Aktivist*innen geführt hat. Hier werden wir diese Fragen aufgreifen, indem wir die historische Entwicklung der PKK im Zusammenhang mit Friedensprozessen analysieren und die weiterreichenden Auswirkungen ihrer Auflösung für zeitgenössische antistaatliche, antikapitalistische und dekoloniale Bewegungen untersuchen.

    Wir beginnen mit einem kurzen Überblick darüber, wie revolutionäre Gewalt durch den bewaffneten Kampf in der kurdischen Bewegung entstand und wie dieser Verlauf mit einer Reihe gescheiterter Friedensinitiativen verflochten war, die oft neue Kriegszyklen hervorbrachten. Dann wenden wir uns der Kernfrage zu: Warum hat die PKK eine einseitige Entwaffnung beschlossen? Wir werden diese Entscheidung im Zusammenhang mit den sich wandelnden politischen Dynamiken auf regionaler, nationaler und globaler Ebene untersuchen. Abschließend werden wir über die Risiken, Unsicherheiten und strategischen Kalküle nachdenken, die mit diesem Schritt verbunden sind, und mit einer geschlechterspezifischen Lesart schließen, die die Rolle der kurdischen Frauenbefreiungsbewegung bei der Gestaltung sowohl der Grenzen als auch der Möglichkeiten dieses Prozesses in den Vordergrund stellt.

    Die kurdische Tortur von staatlicher Gewalt und Staatenlosigkeit

    Wie die PKK am 12. Mai 2025 erklärte:

    "Die PKK entstand als Befreiungsbewegung gegen die Politik der Leugnung des kurdischen Volkes, die im Vertrag von Lausanne und in der türkischen Verfassung von 1924 verankert war."
    Von einer anerkannten imperialen „Nation“ wurden die Kurden zu „ethnischen Minderheiten“ in Staaten, die sie unterdrückten, assimilierten und auslöschten. Obwohl sie fast 40 Millionen Menschen stark sind – 20 % der Bevölkerung der Türkei – sind die #Kurden nach wie vor das größte staatenlose Volk der Welt, das von politischer und kultureller Anerkennung ausgeschlossen ist. Die staatliche Unterdrückung hat oft genozidale Formen angenommen: Bei der #Anfal-Kampagne im Irak (1987–1988) wurden 180.000 Kurden getötet; die Entnationalisierungspolitik #Syriens in den 1960er Jahren machte Zehntausende staatenlos; Der #Iran stellt militärische Angriffe auf kurdische Regionen als „#Dschihad“ dar, und die Türkei verbot lange Zeit die Begriffe „Kurde“ und „#Kurdistan“ und bezeichnete Kurden als „Bergtürken“. Allein der Krieg zwischen der PKK und dem türkischen Militär hat über 40.000 Menschenleben gefordert, in einem größeren Kontext kurdischer Konflikte, in denen seit den 1960er Jahren mehr als 250.000 Menschen getötet wurden.

    Die türkische Republik wurde auf dem Völkermord an den #Armenier​n und der Leugnung der kurdischen Identität aufgebaut, die beide dazu dienten, ein homogenisierendes nationalistisches Projekt durchzusetzen. Die PKK entstand in den 1970er Jahren als direkte Reaktion auf dieses ausgrenzende Regime. Ihre Opposition war nicht nur militärischer, sondern auch kultureller und politischer Natur, wie Leyla #Zana​s parlamentarischer Eid von 1991 symbolisiert („Ich leiste diesen Eid für die Brüderlichkeit des türkischen und kurdischen Volkes“) – auf Kurdisch –, für den sie zehn Jahre im Gefängnis verbrachte.

    Heute verbindet der türkische #Imperialismus internen #Kolonialismus mit regionaler neoimperialer Expansion. Seit 2016 setzt #Ankara islamistische Milizen wie die „Syrische Nationalarmee“ (#SNA) in #Nordsyrien (#Afrin, al-Bab, #Azaz, #Jarablus, #Idlib) ein. Diese Milizen ermöglichen es der Türkei, Krieg zu führen und gleichzeitig eine neo-osmanistische Agenda der Zwangsarabisierung, #Islamisierung und demografischen Manipulation voranzutreiben. Mit Versprechungen von Gehältern bis zu 2500 Dollar werden junge Menschen angelockt, die von nur wenigen Dutzend Dollar leben, wodurch Krieg zu einer prekären Beschäftigung wird.

    Seit 2015 hat die Türkei mehrere Operationen gestartet – #Euphrat-Schild, #Olivenzweig, Friedensquelle –, um kurdische Gebiete zu besetzen, die Bevölkerung zu vertreiben und #Plünderungen, #Massengewalt und ethnopolitische Umgestaltungen zu ermöglichen. Die Luftangriffe im #Irak auf #Qandil und #Sinjar haben sich intensiviert, ohne dass die internationale Gemeinschaft nennenswert reagiert hätte. Dieses Kriegsmodell – privatisiert, prekär und transnational – hat sich auf #Libyen (2019–2020), #Aserbaidschan (2020), #Jemen, #Niger und #Pakistan ausgeweitet. Mit dem türkischen Geheimdienst verbundene paramilitärische Netzwerke wie die Sultan-Murad-Brigade operieren aus kurdischen Dörfern wie #Sinara in der Nähe von #Afrin.

    (...)

    Weiterlesen in meiner Übersetzung des Beitrages Making Sense of the PKK’s Self-Dissolution von Soma.r, 13. Juli 2025 bei @CrimethInc @crimethinc_de

    #CapitalismIsADeathCult #Anarchismus

  14. Trumps imperiale Ambitionen

    Symbolbild: Donald Trump in der Pose eines Kaisers

    Die Vereinigten Staaten von Amerika, lange Zeit als Garant für Frieden und Stabilität in der Welt angesehen, stehen am Scheideweg. Die jüngsten Aussagen und Pläne des künftigen US-Präsidenten Donald Trump, der offen über die Kontrolle Grönlands, des Panamakanals und sogar über eine potenzielle Annexion Kanadas nachdenkt, sorgen international für Besorgnis. Trumps Rhetorik und Verhalten werfen die Frage auf, ob die USA von einem Hüter der internationalen Ordnung zu einer Bedrohung für die Demokratie und die globale Rechtsstaatlichkeit werden könnten.

    Trumps Expansionsgedanken: Provokation oder ernsthafte Gefahr?
    Donald Trump ist bekannt für seine provokanten und oft kontroversen Aussagen. Doch seine Pläne, Grönland und den Panamakanal unter US-Kontrolle zu bringen sowie Kanada als 51. Bundesstaat zu integrieren, haben eine neue Dimension erreicht. Während die meisten Beobachter dies als unrealistisches Wunschdenken eines Narzissten abtun, bleiben die potenziellen Risiken nicht zu unterschätzen. Die Hartnäckigkeit, mit der Trump diese Ideen verfolgt, sowie die konkrete Vorbereitung durch seinen Sohn, der Grönland bereits besucht hat, lassen auf eine durchaus ernsthafte Absicht schließen.

    Reaktionen aus der internationalen Gemeinschaft
    Die europäischen Partner, unter anderem für Deutschland Bundeskanzler Olaf Scholz, haben Trumps Aussagen scharf kritisiert. Scholz betonte das Prinzip der Unverletzlichkeit von Grenzen und warnte vor den Konsequenzen solch imperialistischer Träume. Auch der kanadische Premierminister Justin Trudeau zeigte sich entschlossen, die Unabhängigkeit seines Landes zu verteidigen. Doch die Unsicherheit bleibt: Wie weit wäre Trump bereit zu gehen, um seine Vorstellungen durchzusetzen?

    Von Symbolpolitik zur realen Gefahr
    Trump ist ein Meister der Symbolik und Provokation. Was zunächst wie bloße Rhetorik erscheint, kann in einer angespannten geopolitischen Lage schnell zu einer ernsten Bedrohung eskalieren. Bereits in seiner ersten Amtszeit zeigte er, dass er bereit ist, nationale Interessen mit unorthodoxen Mitteln durchzusetzen, etwa durch den Einsatz wirtschaftlicher Zwänge und militärischer Drohungen. Seine aktuelle Haltung gegenüber Grönland deutet darauf hin, dass es ihm nicht nur um politische Macht, sondern vor allem um die Ausbeutung natürlicher Ressourcen geht.

    Gefahr für die Demokratie und internationale Ordnung
    Trumps Vorgehen könnte weitreichende Folgen für die internationale Ordnung haben. Die USA, die bislang als Vorbild für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit galten, könnten unter seiner Führung zu einem unberechenbaren Akteur werden. Die Republikaner haben sich ihm weitgehend unterworfen, während kritische Stimmen innerhalb der Partei zum Schweigen gebracht wurden. Ohne innere Kontrolle könnte Trump in der Lage sein, imperialistischen Träume ungehemmt zu verfolgen.

    Die Weltpolitik ist kein Reality-TV, auch wenn Donald Trump sie gerne so inszeniert. Seine Expansionsgedanken, die auf wirtschaftlichen und militärischen Zwang setzen, stellen eine ernsthafte Gefahr für den Weltfrieden dar. Es bleibt zu hoffen, dass die internationale Gemeinschaft geeint auf diese Provokationen reagiert und klare Grenzen zieht. Andernfalls könnten die USA von einer Schutzmacht der Demokratie zu einer Bedrohung für eben diese werden.

    Quelle und mehr Infos ZEIT ONLINE

    #demokratie #DemokratieInGefahr #DonaldTrump #Essay #globaleSicherheit #GrönlandUndPanama #imperialismus #internationalePolitik #politischeProvokation #USExpansion #usa

  15. Trumps imperiale Ambitionen

    Symbolbild: Donald Trump in der Pose eines Kaisers

    Die Vereinigten Staaten von Amerika, lange Zeit als Garant für Frieden und Stabilität in der Welt angesehen, stehen am Scheideweg. Die jüngsten Aussagen und Pläne des künftigen US-Präsidenten Donald Trump, der offen über die Kontrolle Grönlands, des Panamakanals und sogar über eine potenzielle Annexion Kanadas nachdenkt, sorgen international für Besorgnis. Trumps Rhetorik und Verhalten werfen die Frage auf, ob die USA von einem Hüter der internationalen Ordnung zu einer Bedrohung für die Demokratie und die globale Rechtsstaatlichkeit werden könnten.

    Trumps Expansionsgedanken: Provokation oder ernsthafte Gefahr?
    Donald Trump ist bekannt für seine provokanten und oft kontroversen Aussagen. Doch seine Pläne, Grönland und den Panamakanal unter US-Kontrolle zu bringen sowie Kanada als 51. Bundesstaat zu integrieren, haben eine neue Dimension erreicht. Während die meisten Beobachter dies als unrealistisches Wunschdenken eines Narzissten abtun, bleiben die potenziellen Risiken nicht zu unterschätzen. Die Hartnäckigkeit, mit der Trump diese Ideen verfolgt, sowie die konkrete Vorbereitung durch seinen Sohn, der Grönland bereits besucht hat, lassen auf eine durchaus ernsthafte Absicht schließen.

    Reaktionen aus der internationalen Gemeinschaft
    Die europäischen Partner, unter anderem für Deutschland Bundeskanzler Olaf Scholz, haben Trumps Aussagen scharf kritisiert. Scholz betonte das Prinzip der Unverletzlichkeit von Grenzen und warnte vor den Konsequenzen solch imperialistischer Träume. Auch der kanadische Premierminister Justin Trudeau zeigte sich entschlossen, die Unabhängigkeit seines Landes zu verteidigen. Doch die Unsicherheit bleibt: Wie weit wäre Trump bereit zu gehen, um seine Vorstellungen durchzusetzen?

    Von Symbolpolitik zur realen Gefahr
    Trump ist ein Meister der Symbolik und Provokation. Was zunächst wie bloße Rhetorik erscheint, kann in einer angespannten geopolitischen Lage schnell zu einer ernsten Bedrohung eskalieren. Bereits in seiner ersten Amtszeit zeigte er, dass er bereit ist, nationale Interessen mit unorthodoxen Mitteln durchzusetzen, etwa durch den Einsatz wirtschaftlicher Zwänge und militärischer Drohungen. Seine aktuelle Haltung gegenüber Grönland deutet darauf hin, dass es ihm nicht nur um politische Macht, sondern vor allem um die Ausbeutung natürlicher Ressourcen geht.

    Gefahr für die Demokratie und internationale Ordnung
    Trumps Vorgehen könnte weitreichende Folgen für die internationale Ordnung haben. Die USA, die bislang als Vorbild für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit galten, könnten unter seiner Führung zu einem unberechenbaren Akteur werden. Die Republikaner haben sich ihm weitgehend unterworfen, während kritische Stimmen innerhalb der Partei zum Schweigen gebracht wurden. Ohne innere Kontrolle könnte Trump in der Lage sein, imperialistischen Träume ungehemmt zu verfolgen.

    Die Weltpolitik ist kein Reality-TV, auch wenn Donald Trump sie gerne so inszeniert. Seine Expansionsgedanken, die auf wirtschaftlichen und militärischen Zwang setzen, stellen eine ernsthafte Gefahr für den Weltfrieden dar. Es bleibt zu hoffen, dass die internationale Gemeinschaft geeint auf diese Provokationen reagiert und klare Grenzen zieht. Andernfalls könnten die USA von einer Schutzmacht der Demokratie zu einer Bedrohung für eben diese werden.

    Quelle und mehr Infos ZEIT ONLINE

    #demokratie #DemokratieInGefahr #DonaldTrump #Essay #globaleSicherheit #GrönlandUndPanama #imperialismus #internationalePolitik #politischeProvokation #USExpansion #usa

  16. Trumps imperiale Ambitionen

    Symbolbild: Donald Trump in der Pose eines Kaisers

    Die Vereinigten Staaten von Amerika, lange Zeit als Garant für Frieden und Stabilität in der Welt angesehen, stehen am Scheideweg. Die jüngsten Aussagen und Pläne des künftigen US-Präsidenten Donald Trump, der offen über die Kontrolle Grönlands, des Panamakanals und sogar über eine potenzielle Annexion Kanadas nachdenkt, sorgen international für Besorgnis. Trumps Rhetorik und Verhalten werfen die Frage auf, ob die USA von einem Hüter der internationalen Ordnung zu einer Bedrohung für die Demokratie und die globale Rechtsstaatlichkeit werden könnten.

    Trumps Expansionsgedanken: Provokation oder ernsthafte Gefahr?
    Donald Trump ist bekannt für seine provokanten und oft kontroversen Aussagen. Doch seine Pläne, Grönland und den Panamakanal unter US-Kontrolle zu bringen sowie Kanada als 51. Bundesstaat zu integrieren, haben eine neue Dimension erreicht. Während die meisten Beobachter dies als unrealistisches Wunschdenken eines Narzissten abtun, bleiben die potenziellen Risiken nicht zu unterschätzen. Die Hartnäckigkeit, mit der Trump diese Ideen verfolgt, sowie die konkrete Vorbereitung durch seinen Sohn, der Grönland bereits besucht hat, lassen auf eine durchaus ernsthafte Absicht schließen.

    Reaktionen aus der internationalen Gemeinschaft
    Die europäischen Partner, unter anderem für Deutschland Bundeskanzler Olaf Scholz, haben Trumps Aussagen scharf kritisiert. Scholz betonte das Prinzip der Unverletzlichkeit von Grenzen und warnte vor den Konsequenzen solch imperialistischer Träume. Auch der kanadische Premierminister Justin Trudeau zeigte sich entschlossen, die Unabhängigkeit seines Landes zu verteidigen. Doch die Unsicherheit bleibt: Wie weit wäre Trump bereit zu gehen, um seine Vorstellungen durchzusetzen?

    Von Symbolpolitik zur realen Gefahr
    Trump ist ein Meister der Symbolik und Provokation. Was zunächst wie bloße Rhetorik erscheint, kann in einer angespannten geopolitischen Lage schnell zu einer ernsten Bedrohung eskalieren. Bereits in seiner ersten Amtszeit zeigte er, dass er bereit ist, nationale Interessen mit unorthodoxen Mitteln durchzusetzen, etwa durch den Einsatz wirtschaftlicher Zwänge und militärischer Drohungen. Seine aktuelle Haltung gegenüber Grönland deutet darauf hin, dass es ihm nicht nur um politische Macht, sondern vor allem um die Ausbeutung natürlicher Ressourcen geht.

    Gefahr für die Demokratie und internationale Ordnung
    Trumps Vorgehen könnte weitreichende Folgen für die internationale Ordnung haben. Die USA, die bislang als Vorbild für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit galten, könnten unter seiner Führung zu einem unberechenbaren Akteur werden. Die Republikaner haben sich ihm weitgehend unterworfen, während kritische Stimmen innerhalb der Partei zum Schweigen gebracht wurden. Ohne innere Kontrolle könnte Trump in der Lage sein, imperialistischen Träume ungehemmt zu verfolgen.

    Die Weltpolitik ist kein Reality-TV, auch wenn Donald Trump sie gerne so inszeniert. Seine Expansionsgedanken, die auf wirtschaftlichen und militärischen Zwang setzen, stellen eine ernsthafte Gefahr für den Weltfrieden dar. Es bleibt zu hoffen, dass die internationale Gemeinschaft geeint auf diese Provokationen reagiert und klare Grenzen zieht. Andernfalls könnten die USA von einer Schutzmacht der Demokratie zu einer Bedrohung für eben diese werden.

    Quelle und mehr Infos ZEIT ONLINE

    #demokratie #DemokratieInGefahr #DonaldTrump #Essay #globaleSicherheit #GrönlandUndPanama #imperialismus #internationalePolitik #politischeProvokation #USExpansion #usa

  17. Trumps imperiale Ambitionen

    Symbolbild: Donald Trump in der Pose eines Kaisers

    Die Vereinigten Staaten von Amerika, lange Zeit als Garant für Frieden und Stabilität in der Welt angesehen, stehen am Scheideweg. Die jüngsten Aussagen und Pläne des künftigen US-Präsidenten Donald Trump, der offen über die Kontrolle Grönlands, des Panamakanals und sogar über eine potenzielle Annexion Kanadas nachdenkt, sorgen international für Besorgnis. Trumps Rhetorik und Verhalten werfen die Frage auf, ob die USA von einem Hüter der internationalen Ordnung zu einer Bedrohung für die Demokratie und die globale Rechtsstaatlichkeit werden könnten.

    Trumps Expansionsgedanken: Provokation oder ernsthafte Gefahr?
    Donald Trump ist bekannt für seine provokanten und oft kontroversen Aussagen. Doch seine Pläne, Grönland und den Panamakanal unter US-Kontrolle zu bringen sowie Kanada als 51. Bundesstaat zu integrieren, haben eine neue Dimension erreicht. Während die meisten Beobachter dies als unrealistisches Wunschdenken eines Narzissten abtun, bleiben die potenziellen Risiken nicht zu unterschätzen. Die Hartnäckigkeit, mit der Trump diese Ideen verfolgt, sowie die konkrete Vorbereitung durch seinen Sohn, der Grönland bereits besucht hat, lassen auf eine durchaus ernsthafte Absicht schließen.

    Reaktionen aus der internationalen Gemeinschaft
    Die europäischen Partner, unter anderem für Deutschland Bundeskanzler Olaf Scholz, haben Trumps Aussagen scharf kritisiert. Scholz betonte das Prinzip der Unverletzlichkeit von Grenzen und warnte vor den Konsequenzen solch imperialistischer Träume. Auch der kanadische Premierminister Justin Trudeau zeigte sich entschlossen, die Unabhängigkeit seines Landes zu verteidigen. Doch die Unsicherheit bleibt: Wie weit wäre Trump bereit zu gehen, um seine Vorstellungen durchzusetzen?

    Von Symbolpolitik zur realen Gefahr
    Trump ist ein Meister der Symbolik und Provokation. Was zunächst wie bloße Rhetorik erscheint, kann in einer angespannten geopolitischen Lage schnell zu einer ernsten Bedrohung eskalieren. Bereits in seiner ersten Amtszeit zeigte er, dass er bereit ist, nationale Interessen mit unorthodoxen Mitteln durchzusetzen, etwa durch den Einsatz wirtschaftlicher Zwänge und militärischer Drohungen. Seine aktuelle Haltung gegenüber Grönland deutet darauf hin, dass es ihm nicht nur um politische Macht, sondern vor allem um die Ausbeutung natürlicher Ressourcen geht.

    Gefahr für die Demokratie und internationale Ordnung
    Trumps Vorgehen könnte weitreichende Folgen für die internationale Ordnung haben. Die USA, die bislang als Vorbild für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit galten, könnten unter seiner Führung zu einem unberechenbaren Akteur werden. Die Republikaner haben sich ihm weitgehend unterworfen, während kritische Stimmen innerhalb der Partei zum Schweigen gebracht wurden. Ohne innere Kontrolle könnte Trump in der Lage sein, imperialistischen Träume ungehemmt zu verfolgen.

    Die Weltpolitik ist kein Reality-TV, auch wenn Donald Trump sie gerne so inszeniert. Seine Expansionsgedanken, die auf wirtschaftlichen und militärischen Zwang setzen, stellen eine ernsthafte Gefahr für den Weltfrieden dar. Es bleibt zu hoffen, dass die internationale Gemeinschaft geeint auf diese Provokationen reagiert und klare Grenzen zieht. Andernfalls könnten die USA von einer Schutzmacht der Demokratie zu einer Bedrohung für eben diese werden.

    Quelle und mehr Infos ZEIT ONLINE

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  18. Die Vereinigten Staaten haben allein in den Jahren zwischen 1991 und 2022 mindestens 251 militärische #Interventionen durchgeführt. Das entspricht durchschnittlich acht
    #Militärinterventionen pro Jahr. Bei den Zahlen sind #CIA-Operationen und #Putschversuch|e nicht erfasst.

    Quelle: Congressional Research Service (CRS) for the United States #Congress

    Instances of Use of United States Armed Forces Abroad, 1798 - 2022, Version 38, März 2022

    crsreports.congress.gov/produc

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