"Bombing for Peace is like fuckin for virginity"
.. mit diesem Spruch bin ich während des #Irak Kriegs 2003 politisiert worden. Damals haben wir in großen Demonstrationen den Einmarsch der #USA im Irak kritisiert.
Der russische Angriffskrieg auf die #Ukraine, der Krieg in #Gaza und zuletzt der Angriff der USA auf den Iran haben dieses einfache Bild ins Wanken gebracht.
Die etablierten demokratischen Parteien, mit Ausnahme der Linken , sind sich mal mehr mal weniger einig, dass Deutschland aufrüsten muss und die #Wehrpflicht steht vor der Türe. Ich war damals einer der letzten Jahrgänge die noch verweigert hat, vor der Aussetzung der Wehrpflicht.
Heute bin ich Vater von zwei (noch sehr kleinen) Kindern und ich will keines der beiden in einen #Krieg schicken müssen, den irgendwelche Autokraten vom Zaun brechen, um ihre ökonomischen Interessen zu verteidigen oder ihr Ego zu pflegen. Ich kann mich aber auch nicht gegen Waffenlieferungen an die Ukraine aussprechen, denn die Menschen dort haben das Recht sich gegen den Agressor zu verteidigen.
Was mich allerdings ärgert ist die Vehemenz mit der im öffentlichen Diskurs jeglicher (pragmatische) #Pazifismus bekämpft, ja verunglimpft wird. Wir müssen den Diskurs über unsere Möglichkeiten offen halten aber uns gleichzeitg nicht mit den #Russland-Freunden der #noAfD und dem #BSW in eine Ecke stellen lassen.
Diese Podcast Folge ist ein Beitrag zu diesem offeneren Diskurs zum Thema #Aufrüstung, Wehrpflicht, #Alternativlosigkeit und #Frieden.
Dissens: #350 "Kein Staat darf von uns verlangen, für ihn zu sterben und zu töten"
Webseite der Episode: https://podcast.dissenspodcast.de/350-krieg
Mediendatei: https://audio.podigee-cdn.net/2611607-m-cb748b72f7cd620d67985ced174ab18e.mp3?source=feed