#streikende — Public Fediverse posts
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Auch nach der französischen #Revolution war nicht alles das Gelbe vong Ei her. Vor allem für die #Arbeiterklasse.So beschloss sie auf Le Chapeliers Antrag am 14. Juni 1791 das Gesetz, das Meistern, #Gesellen und #Arbeitern untersagte, sich in Bünden zu organisieren. Die Aufhebung der Zünftewurde bestätigt. Petitionen, die im Namen eines Berufsstandes verfasst wurden, und Versammlungen, die zum Festsetzen von Löhnen geführt werden, galten als rechtswidrig. Gesetzesverstöße waren auch Verabredungen zum Ausstand. #Streikende Arbeiter wurden strafrechtlich verfolgt, ihren Wortführern drohten Geld- oder Haftstrafen und der Entzug der Rechte eines „Aktivbürgers“.
Erst 1864 (Aufhebung des Streikverbots) und 1884 (Koalitionsfreiheit) änderte sich etwas zum Positiven. Allerdings fielen auch diese Errungenschaften nicht vom Himmel, sondern wurden mit Blut, Schweiß und den Tränen der Arbeiterklasse erkämpft. Gesetz Le ChapelierDas Gesetz richtete sich gegen die #Koalitionsfreiheit, aber damit auch gegen jede Art der Organisation, die die individuelle #Vertragsfreiheit und #Gewerbefreiheit einschränkt, wie die #Zünfte oder #Kartelle.
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Dass ein Großteil der #Medien die Hetze auf #Streikende mitmacht, finde ich bedenklich.
Streik ist das letzte Mittel, dass keine #Gewerkschaft gerne einsetzt. Klar fällt die Bahn aus, fährt der Bus nicht, ist ne Kasse nicht besetzt, fällt die Kita aus... Den Ärger muss die AG Seite abbekommen.
Die Rechte von #Arbeitnehmern sind in Deutschland schon genug eingeschränkt. Und das bisschen, was da ist und genutzt wird, wie ein Streik, ist nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.
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Dass ein Großteil der #Medien die Hetze auf #Streikende mitmacht, finde ich bedenklich.
Streik ist das letzte Mittel, dass keine #Gewerkschaft gerne einsetzt. Klar fällt die Bahn aus, fährt der Bus nicht, ist ne Kasse nicht besetzt, fällt die Kita aus... Den Ärger muss die AG Seite abbekommen.
Die Rechte von #Arbeitnehmern sind in Deutschland schon genug eingeschränkt. Und das bisschen, was da ist und genutzt wird, wie ein Streik, ist nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.
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Dass ein Großteil der #Medien die Hetze auf #Streikende mitmacht, finde ich bedenklich.
Streik ist das letzte Mittel, dass keine #Gewerkschaft gerne einsetzt. Klar fällt die Bahn aus, fährt der Bus nicht, ist ne Kasse nicht besetzt, fällt die Kita aus... Den Ärger muss die AG Seite abbekommen.
Die Rechte von #Arbeitnehmern sind in Deutschland schon genug eingeschränkt. Und das bisschen, was da ist und genutzt wird, wie ein Streik, ist nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.
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Dass ein Großteil der #Medien die Hetze auf #Streikende mitmacht, finde ich bedenklich.
Streik ist das letzte Mittel, dass keine #Gewerkschaft gerne einsetzt. Klar fällt die Bahn aus, fährt der Bus nicht, ist ne Kasse nicht besetzt, fällt die Kita aus... Den Ärger muss die AG Seite abbekommen.
Die Rechte von #Arbeitnehmern sind in Deutschland schon genug eingeschränkt. Und das bisschen, was da ist und genutzt wird, wie ein Streik, ist nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.
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Dass ein Großteil der #Medien die Hetze auf #Streikende mitmacht, finde ich bedenklich.
Streik ist das letzte Mittel, dass keine #Gewerkschaft gerne einsetzt. Klar fällt die Bahn aus, fährt der Bus nicht, ist ne Kasse nicht besetzt, fällt die Kita aus... Den Ärger muss die AG Seite abbekommen.
Die Rechte von #Arbeitnehmern sind in Deutschland schon genug eingeschränkt. Und das bisschen, was da ist und genutzt wird, wie ein Streik, ist nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.
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10.000 #Streikende am Frauentag
Am heutigen internationalen #Frauentag haben sich allein in Baden-Württemberg 10.000 Beschäftigte an Warnstreiks im öffentlichen Dienst beteiligt. ver.di hat heute bewusst die Schwerpunkte der #Arbeitsniederlegungen auf die immer noch überwiegend von Frauen getragenen Berufe im #Sozialdienst und #Erziehungsdienst, in der Verwaltung sowie in der #Pflege und in den #Kliniken gelegt. Es finden aber vielerorts auch Warnstreiks in anderen Bereichen des öffentlichen Dienstes statt. Allein in Stuttgart demonstrieren zur Stunde rund 5.000 Streikende aus der Region gemeinsam mit vielen Frauen auf dem Marktplatz. In Stuttgart sind alle #Kitas und alle #Bäder geschlossen. Auch in #Mannheim, #Karlsruhe, #Ulm und #Heilbronn fanden heute größere #Streiks und #Aktionen statt. In #Freiburg haben sich überraschend viele Beschäftigte aus Einrichtungen der #Caritas und der #Diakonie den Streikenden angeschlossen. Weitere Warnstreiks finden auch in den kommenden Tagen und Wochen statt.
Christine Behle, ver.di Verhandlungsführerin und stellvertretende Bundesvorsitzende sagte auf der #Kundgebung in Stuttgart: „Wir werden nicht tatenlos zusehen, wie zwei Jahre Inflation die mühsam über Jahre und Jahrzehnte erkämpften #Verbesserungen bei der #Bezahlung von #Frauen entwerten. Heute am Frauentag kämpfen im ganzen Land Kolleginnen und Kollegen aus sozialen Berufen zusammen für eine gerechte und faire #Entlohnung im öffentlichen Dienst. Die Versuche der Arbeitgeber, die #Arbeitsniederlegungen als politischen Streik in Frage zu stellen, sind eine Grenzüberschreitung: der heutige Warnstreik am Frauentag ist hundertprozentig legal und zweihundertprozentig legitim.“
(…)
ver.di fordert für die rund 2,5 Millionen Beschäftigten des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen eine Anhebung der Einkommen um 10,5 Prozent, mindestens aber 500 Euro monatlich bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Die Ausbildungsvergütungen und Praktikantenentgelte sollen um 200 Euro monatlich angehoben werden. Das Ergebnis soll später zeit- und wirkungsgleich auf Beamt:innen, Richter:innen, Soldat:innen und Soldaten sowie Versorgungsempfänger:innen übertragen werden. ver.di führt die Tarifverhandlungen gemeinsam mit der GdP, der GEW, der IG BAU und dem dbb beamtenbund und tarifunion. Die erste von drei verabredeten Verhandlungsrunden war am 24. Januar in Potsdam, die zweite Runde am 22. und 23. Februar 2023. Die dritte und letzte verabredete ist vom 27. bis voraussichtlich 29. März 2023.
In Baden-Württemberg arbeiten nach Zahlen des Statistischen Landesamtes von 2022 rund 236.000 Tarifbeschäftigte bei den Kommunen. Etwa 67 Prozent der Beschäftigten sind Frauen, die Teilzeitquote beträgt rund 44 Prozent (insgesamt inklusive Beamt:innen). Außerdem haben die bundesweiten Verhandlungen unter anderem Auswirkungen auf den Verlauf der Tarifrunde von rund 10.000 Beschäftigten bei der Agentur für Arbeit und über 3.000 Beschäftigten bei der Deutschen Rentenversicherung im Land.