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#kitas — Public Fediverse posts

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  1. Kinder sind die Zukunft!

    Es gibt immer weniger #Kinder in #SachsenAnhalt.
    Aber deshalb besteht gerade jetzt die Chance, #Kinderbetreuung nachhaltig zu verbessern - anstatt auch hier zu sparen. 🤝

    👍 Wir wollen:
    - Anhebung des Personalschlüssels auf 1:3 bei Kleinkindern,
    - Beitragsfreie #Kitas,
    - Weniger Bürokratie und bessere Arbeitsbedingungen für #Erzieher*innen!

    🚩 Deshalb am 6. September mit beiden Stimmen #DieLinke wählen!

  2. RE: flipboard.com/@fr_de/panorama-

    Noch drastischer: Neun Prozent aller #Kitas operieren mehr als 60 Prozent ihrer Betriebszeit unterhalb der vorgeschriebenen Besetzung.

  3. An mehreren Orten Deutschlands wurden heute 40°C gemessen.
    Stichwort: #Hitzeschutzmaßnahmen.
    Der Bund hat Pläne für #Hitzeschutz.
    Es scheitert bei der Umsetzung in Ländern und Kommunen oft an denn Finanzen und zuviel Bürokratie.
    Wie siehts da in Eurer Stadt/Dorf/Gemeinde aus?
    #KiTas, #Schulen, #Krankenhäuser, #Pflegeheime #WarnApps #KühleOrte #Trinkbrunnen

  4. Anpacken, den Rechten den Boden der Ungleichheit entziehen und das Leben konkret besser machen: Das geht nur im Viertel #Halle und praktisch im Alltag.

    Die Menschen verdienen höhere Löhne und ein bezahlbares Leben! Deshalb setzen wir uns konkret ein für eine Deckelung der #Mieten, beitragsfreie #Kitas und eine #Pflege, die nicht arm macht!

  5. Ein neuer Gesetzentwurf soll die Qualität frühkindlicher #Bildung stärken und #Startchancen verbessern. Im Fokus stehen #Sprachförderung und die Unterstützung von #Kitas in benachteiligten Lagen. Das Vorhaben greift Punkte auf, die der #SVRMigration auch in seinem Positionspapier zu Bildung empfiehlt svr-migration.de/publikation/b

  6. Die bayerischen #Grünen fordern ein Sofortprogramm über 200 Millionen Euro für #Klimaanlagen in #Schulen, #Kitas, #Kliniken und #Altenheimen.

    Finanziert werden soll es aus zusätzlichen Mitteln für Bayern im Länderfinanzausgleich. Hintergrund sind zunehmende #Hitzewellen und der Schutz besonders gefährdeter Menschen.

    br.de/nachrichten/bayern/fuer-

    #Bayern #Hitzeschutz #healthcare #climatechange #Gesundheitsschutz #Hitzewelle

  7. Linke Politik muss am Alltag ansetzen

    Die Menschen verdienen höhere Löhne und ein bezahlbares Leben! Deshalb setzen wir uns konkret ein für einen #Mietendeckel, beitragsfreie #Kitas und eine #Pflege, die nicht arm macht!

    Indem wir als Kernforderung eine Einstufung #Halle|s als angespannten Wohnungsmarkt erkämpfen und so #Mieten begrenzen, zeigen wir, dass wir etwas bewegen können, wenn wir uns zusammentun.

    Heute veröffentlichen wir unseren Wahlkampf-Clip. Schau rein!
    youtu.be/rMqpSdxw7Ls

  8. Kann mir Friedrich Merz bitte erklären, wo genau dieser angeblich „gut umgesetzte Hitzeschutzplan“ zu finden ist? In den Kitas jedenfalls nicht. In unseren Schulen auch nicht. In Pflegeheimen und Krankenhäusern kämpfen Beschäftigte und Betroffene weiter mit überhitzten Gebäuden. Vielleicht liegt der Hitzeschutzplan in derselben Schublade wie all die versprochenen Maßnahmen, die nie angekommen sind. Wenn das ein Erfolg sein soll, möchte ich lieber gar nicht wissen, wie Misserfolg aussieht.

    #Hitze #Klimaanpassung #Kitas #Schulen #Pflege #Krankenhäuser

  9. Der #ÖffentlicheDienst in Deutschland ist weiter gewachsen. 2025 waren rund 5,5 Millionen Menschen beschäftigt.

    Besonders an #Schulen, #Kitas und #Hochschulen stieg die Zahl der Beschäftigten. An Schulen arbeiteten erstmals mehr als eine Million Menschen. Auch die Zahl der #Erzieherinnen und #Erzieher nahm weiter zu und hat sich seit 2010 nahezu verdoppelt.

    zeit.de/arbeit/2026-06/oeffent

    #Bildung #Lehrkräfte #Kinderbetreuung #Arbeitsmarkt

  10. Frühe #Morgenrunde mit dem #napfbefueller.
    Der ist heute vom Ordnungsamt angehalten worden, weil wir über ein #Schulgelände gelaufen sind.
    Dürfen wir nicht.
    Komisch, als ausgebildeter #Therapiehund, darf ich, ohne Leine, in #altenheime und #Kitas rumlaufen, aber auffem #Schulgelände, ohne #schueler nicht?
    #kannstdudirnichtausdenken
    Habt nen tollen Wochenstart 👋😉

    #django #MastodonDogs #dogs #dogsofmastodon #Mastodonrudel #hunde #Leonberger #hund #dog #lovemydog #lebenmithund #Mondog

  11. Beim 2. Kita- Fachtag der Stadt #Ingelheim öffneten sich die Türen zur Medienbildung für 50 Erzieher:innen in Workshops, Praxisprojekten und zum Fachaustausch. Fragen des #Datenschutzes stellen sich für #Kitas beim Medieneinsatz rund um das Recht am eigenen Bild, Smart-Toys mit Kamera- und Mikrofonfunktion oder AirTags und Tracker der Eltern. Wir unterstützen die #Erzieher:innen mit dem nötigen rechtlichen, technischen und pädagogischen Know-How.

    datenschutz.rlp.de/themen/date
    #Sharenting #RLP
    /P&Ö

  12. Ich komme gerade von einer kurzfristig anberaumten Kita-Veranstaltung zur anstehenden Reform des #Kibiz (Kinderbildungsgesetz) in NRW, die noch dieses Jahr im Landtag verabschiedet werden soll.

    Obwohl die Tragweite der Entscheidungen enorm ist, findet das Thema in der breiten Öffentlichkeit bisher kaum statt. Dabei bringen die aktuellen Reformvorschläge meiner Einschätzung nach massive Verschlechterungen für das Betreuungsumfeld unserer Kinder mit sich.

    Ein besonders kritisches Beispiel: Die #Betreuungszeiten in den #Kitas sollen künftig in Kern- und Randzeiten aufgeteilt werden. Um Kosten zu senken, ist geplant, in den Randzeiten qualifizierte pädagogische Fachkräfte durch Aushilfspersonal zu ersetzen. Das ist ein direkter Einschnitt in die Betreuungsqualität.

    Dies ist nur einer von zahlreichen bedenklichen Punkten. Wer sich genauer informieren möchte, dem empfehle ich dringend die Positionspapiere von #ver.di und dem #Kinderschutzbund:

    - ver.di: https://oeffentliche-private-dienste-nrw.verdi.de/mein-arbeitsplatz/erziehung-und-bildung/++co++e14b8726-1185-11f1-9bee-53beb07cd95f
    - Kinderschutzbund NRW: https://www.kinderschutzbund-nrw.de/kibiz-reform/

    Eine landesweite, offene Petition gibt es derzeit leider nicht. Wir starten hier vor Ort zwar bereits eine Unterschriftenaktion, um lokalen Druck aufzubauen – aber das allein wird nicht reichen.

    Deshalb mein dringender Appell an alle Eltern und jeden, dem gute frühkindliche Bildung am Herzen liegt: Werdet aktiv!

    Nutzt eure Stimmen und versucht, über die zuständigen Verbände, Träger und Elternvertretungen massiven Druck auf die Landespolitik aufzubauen. Nur wenn wir uns organisieren und gemeinsam lauter werden, können wir diese Verschlechterungen auf dem Rücken der Kinder und des Personals noch verhindern.

    #reform #kibiz #kinder #Betreuung #politik #gemeinschaft #verdi

  13. Unsere Vize Elke Hannack fordert beim DGB-Bundeskongress Chancengleichheit statt sozialer Selektivität. Dazu braucht es eine umfassende Bildungsoffensive von Bund, Ländern und Kommunen. Wir haben einen Sanierungsstau von über 220 Mrd. Euro allein bei #Schulen, #Kitas und #Hochschulen sowie 2,7 Mio. junge Menschen ohne Berufsabschluss: dgb.de/presse/pressemitteilung

    #DGB #Gewerkschaft #Starkmituns #Bildung #Ausbildung

  14. Kitapersonal auf den Barrikaden

    Schweden — Die Kinderbetreuung gilt als Säule der Gleichberechtigung in Skandinavien. Doch in Schweden fehlt inzwischen Personal in den Kitas. Die Gewerkschaft schlägt Alarm

    Die skandinavischen Länder gelten oft als Vorbilder für Gleichberechtigung. Eine Studie der OECD zeigt: In Deutschland arbeiten über die Hälfte der erwerbstätigen Mütter nicht Vollzeit. In Schweden dagegen sind es 80 Prozent, die mindestens 35 Stunden die Woche arbeiten. Ein Grund ist die gut ausgebaute Kinderbetreuung. In Deutschland besuchen rund 37 Prozent der unter Einjährigen eine Betreuungseinrichtung, in Schweden etwa 57 Prozent.

    Die schwedische “Förskola” arbeitet seit den 1980er Jahren nach einem nationalen Lehrplan und bereitet Kinder auf die Grundschule vor. “Unter den richtigen Voraussetzungen können schon die Allerkleinsten davon profitieren”, sagt Pia Rizell, die zweite Vorsitzende der schwedischen Lehrergewerkschaft, die als Erzieherin in einer Kita arbeitet. Doch bei den Voraussetzungen hapert es ihrer Meinung nach im Moment.

    Die schwedische Schulbehörde empfiehlt Kita-Gruppen von 12 Kindern bei den unter Dreijährigen und 15 Kindern bei den Drei- bis Fünfjährigen. Im Durchschnitt bestehen die Gruppen in Schweden derzeit jedoch aus 15 Kindern schon bei den Kleinsten. Eine Pädagogin betreut dabei bei den unter Dreijährigen bis zu fünf oder sechs Kinder gleichzeitig.

    In manchen Kindertagesstätten seien es sogar bis zu 24 Kinder pro Gruppe, sagt Rizell. Für den Berufsverband ist das nun Grund für Protest. Im Mai lädt der Verband zur Großdemonstration in Stockholm ein, zu der Kitapersonal und Eltern aus dem ganzen Land eingeladen sind. Die Forderungen: Kleinere Kindergruppen, mehr Fachpersonal. 2024 hatten bereits Lehrer*innen aller Schularten gemeinsam gegen Kürzungen im Bildungssystem protestiert.

    “Wenn ich eine Gruppe von Kindern zwischen drei und fünf Jahren habe und ihnen vorlese, lese ich vielleicht ein Buch, das für die Jüngste zu schwierig ist, aber für den Fünfjährigen zu wenig herausfordernd. Weil es zu viele Kinder sind, kann ich nicht auf ihre genauen Bedürfnisse eingehen.” Das ist Pia Rizells Arbeitsalltag und der ihrer Kolleg*innen.

    Nur noch 40 Prozent Fachpersonal

    Aus Sicht der Gewerkschaft ist jedoch nicht nur wichtig, wie viele Erwachsene die Kinder betreuen, sondern auch, wie gut sie ausgebildet sind. Fachpersonal in schwedischen Kitas studiert vier Jahre an der Universität. Rund 40 Prozent des Personals in heutigen schwedischen Kitas haben laut der schwedischen Schulbehörde Lehramt studiert, der Rest sind Aushilfen. Diese haben entweder fachfremde Abschlüsse oder nur ein Abitur.

    Dass die Proteste der Erzieher*innen wirken, zeigt sich am Beispiel der Stadt Göteborg. Dort bemüht man sich, mehr qualifiziertes Personal anzustellen. Parallel tobt in den Meinungsspalten schwedischer Tageszeitungen eine Debatte darüber, ob Eltern ihre Kinder zu lange in der Betreuung lassen, um in dieser Zeit Erledigungen wie Einkäufe zu machen oder ins Fitnessstudio zu gehen. Das entspricht in kommunalen Einrichtungen nicht den Regeln. Kinder dürfen nämlich nur während der Arbeit, Pausen und Pendelzeiten der Eltern in der Kita sein. Verstöße können mit dem Verlust des Betreuungsplatzes bestraft werden. Das bestätigt die Verwaltung für Kindertagesstätten der Stadt Göteborg.

    Betreuung von 6 Uhr bis 19 Uhr

    Aber stellen Erzieher*innen den Eltern wirklich nach? “Wir haben die Sache vielleicht etwas zu sehr aufgeblasen. Der Druck und die hohe Arbeitsbelastung sorgen für Irritationen. Aus diesem Feuer sind die Vorwürfe gegenüber Eltern entstanden. Wenn man die Umstände verbessert, löscht man diese Glut am besten”, sagt Rizell.

    Gerade in Großstädten wie Stockholm und Göteborg sind Eltern aufgrund langer Pendelzeiten darauf angewiesen, ihre Kinder acht bis zehn Stunden in der Kita betreuen zu lassen. Eine von ihnen ist Eloisa Pozo Bahto. Die 30-Jährige arbeitet im Sales-Team einer großen amerikanischen IT-Firma im Zentrum von Stockholm. Seit einem halben Jahr bringt sie ihren Zweijährigen in die Kita, nachmittags um 16 Uhr holt ihr Partner ihn ab. Für die junge Mutter war es keine Option, an diesem Punkt ihrer Karriere zurückzustecken. “Ich werde nach Provision bezahlt. Wenn ein Kundenmeeting um 17 Uhr stattfindet, dann muss ich bis um 18 Uhr hier sitzen.”

    Außerdem denke sie bereits an ihre Rente, bei der die Jahre zwischen 30 und 40 besonders wichtig seien, weil hier die Karriere stattfindet. Ein schlechtes Gewissen habe sie deshalb nicht. In der Kita könne ihr Kind sich richtig austoben. Solche im Vergleich zu Deutschland relativ langen Tage sind in Schweden keine Ausnahme: “Normalerweise werden Kinder in schwedischen Kitas von 7 Uhr 30 bis 16 Uhr 30 betreut”, sagt Pia Rizell. Möglich wäre es theoretisch zwischen 6 Uhr morgens und 19 Uhr abends, sowie in Ausnahmefällen auch nachts.

    Für Rizell ist wichtig, dass die Debatte nicht gegen die Eltern geführt wird. “Frauen sollen sich nicht dafür schämen müssen, Vollzeit zu arbeiten”, sagt sie. Entscheidend sei, die Bedingungen in den Kitas zu verbessern. Denn nur wenn genügend Personal da ist, könne die Vorschule das leisten, was sie in Schweden sein soll: ein Ort, an dem Kinder gefördert werden – und Eltern arbeiten können.

    Dieser Beitrag ist eine Übernahme von ver.di-publik, mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.

  15. Vor seiner Wahl 2018 zum #Oberbürgermeister hat #MartinHorn versprochen, dass #Kitas kostenlos werden. Mehrfach. So auch im Videointerview mit der Badischen Zeitung.

    2023 hat er dann selbst eine Vorlage in den Gemeinderat eingebracht mit dem die Gebühren erhöht wurden und selbst dafür gestimmt.

    Aktivitäten um daran was zu ändern? Keine. Kein Brief an die Landesregierung, keine Resolution im Städtetag, keine Studie wie man sowas machen könnte - einfach Nix gemacht!

    #obwahlfreiburg2026

  16. Bereits im Grundgesetz ist die Gleichberechtigung von Mann und Frau festgeschrieben. Realität ist sie leider noch immer nicht. Deshalb ist es die Aufgabe der Parteien, Politiker_innen und Bürger_innen niemals nachzulassen, um dieses Ziel zu erreichen. Es gibt noch mehr als genug zutun!

    Frauen leisten jeden Tag enorm viel Arbeit, ohne 🧵1/3

    #frauentag #gleichberechtigung #teilzeit #kitas

  17. 2026 vergibt die #Bundesregierung keine neuen Mittel für das Programm #Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen.

    #Pflegeheime, #Kitas und Einrichtungen für Menschen mit #Behinderungen müssen Investitionen gegen #Hitzewellen und #Starkregen weiter selbst stemmen. Verbände wie die #Caritas verweisen auf hohen #Sanierungsbedarf und fehlende Refinanzierung. Zuletzt wurde nur ein Viertel der Anträge bewilligt.

    taz.de/Hitzeschutz-fuer-Pflege

    #Klimakrise #climatechange #Hitzewellen #healthcare

  18. 📖 Am 21.02. ist der Tag der Muttersprache. In diesem Zuge sind am kommenden Montag, den 23.02.2026, alle Eltern oder Begleitpersonen in unseren Kitas dazu eingeladen, den Kindern in ihrer Muttersprache Kinderbücher vorzulesen. So hören alle Kinder ganz viele verschiedene Sprachen und bekommen einen Eindruck davon, wie unterschiedlich Sprache sein kann.

    Wir freuen uns auf viele Lesebeiträge. 📚

    #stuwerkmuc #tagdermuttersprache #muttersprache #kita #kitas #vorlesen

  19. #Überreiche #Reiche

    > Wie können sich die Reichen durchsetzen, obwohl sie in der Minderheit sind?

    taz.de/Kinder-fragen-die-taz-a

    "Wir wollen von Kindern wissen, welche Fragen sie beschäftigen. Jede Woche beantworten wir eine. Diese Frage kommt von Theo, 12 Jahre alt.

    Mit viel Geld kann man nicht nur teuren #Schmuck kaufen, sondern auch #Berater beschäftigen, die dann die #Politiker beeinflussen

    Von
    #UlrikeHerrmann

    Viele Menschen glauben, dass sich die Reichen durchsetzen können, weil sie reich sind. Das ist nicht ganz falsch.
    Denn die Reichen haben genug #Geld, um viele #Berater zu beschäftigen, die dann die #Politiker beeinflussen.

    Diese Berater heißen Lobbyisten.
    Sie versuchen die #Gesetze so zu gestalten, dass die Reichen profitieren und möglichst wenig #Steuern zahlen.

    Trotzdem reicht es nicht, nur Lobbyisten zu beschäftigen, damit sich die Reichen durchsetzen können.
    Denn die Politiker wollen ja wiedergewählt werden.

    Die #Abgeordneten im #Parlament müssen daher tun, was die Mehrheit der Wähler will.
    Die meisten #Wähler sind aber nicht reich, sondern gehören zur
    (sogenanten) Mittelschicht oder sogar zu den Armen. Die Reichen können daher ihre Interessen nur durchbringen, wenn sie der Mittelschicht das #Gefühl geben, dass sie ebenfalls reich ist – obwohl das gar nicht stimmt.

    Die #Mehrheit der Wähler muss also zur #Selbsttäuschung verleitet werden.

    Dafür gibt es mindestens drei #Tricks.

    Erstens:
    Die Reichen rechnen sich arm und erklären sich selbst zu einem Teil der #Mittelschicht.

    Dieser #Trick funktioniert, weil es keine genauen Zahlen gibt, wie viel Geld die Reichen wirklich haben.

    Zweitens:
    Die Mittelschicht hofft auf den eigenen #Aufstieg.

    Die meisten Menschen nehmen gar nicht wahr, wie groß der Abstand zu den Reichen wirklich ist.

    #Umfragen zeigen, dass viele Menschen #glauben, dass der #Reichtum gleich oberhalb ihres eigenen Einkommens anfängt. Da liegt dann der #Irrtum nahe, dass man sich nur ein bisschen anstrengen muss, um auch zu den Reichen zu gehören.

    Drittens:
    Die Mittelschicht #überschätzt das eigene #Einkommen auch deshalb, weil sie sich unbedingt von den Armen abgrenzen will. In der Mittelschicht ist das Vorurteil verbreitet, dass die Armen gar nicht arbeiten wollen und eigentlich nur Schmarotzer sind. Menschen aus der Mittelschicht sehen sich an der Seite der Reichen, weil sie meinen, dass man gemeinsam von den angeblich faulen Armen ausgebeutet würde.
    wochentaz

    Diese drei Mechanismen erklären, warum sich die Mittelschicht für reicher hält, als sie ist. Das Ergebnis ist schlimm. Immer wieder werden die Steuern gesenkt, wovon vor allem die Reichen etwas haben.
    Der #Staat nimmt nicht mehr genug #Geld ein, was jeder spürt.
    Auch du, lieber Theo, hast es sicherlich schon bemerkt:
    Viele #Schulgebäude sind marode, es gibt zu wenig #Kitas, #Schwimmbäder schließen.

    Die Menschen der Mittelschicht müssten ehrlicher mit sich selbst sein.
    Wenn sie einsehen würden, dass sie nicht reich sind, würde es #wenigerPolitikfürReiche geben.

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    #Genossenschaft #Leser:innen. #Journalismus #konzernfrei #kostenfrei #Artikel #ohnePaywall #Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen #nichtsbezahlen #wissen #Unterstützung #Beteiligung #Zukunft
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    #Bildung #Kinder #Fedierltern #FediLZ